Hydraulikaufzüge für niedrigere Förderhöhen

Hydraulikaufzug – der zukunftsorientierte Aufzug

Hydraulikaufzüge für niedrigere Förderhöhen

Mit einem Hydraulikaufzug überwinden Sie bis zu fünf Stockwerke.

Der Hydraulikaufzug findet aufgrund der maximalen Förderhöhe besonders in kleineren Gebäuden Gebrauch. Diese beträgt hier 25 Meter und ist bei der Auswahl der Aufzuganlage stets zu beachten.

Wir empfehlen Ihnen einen Hydraulikaufzug bei Gebäuden mit bis zu fünf Etagen. Führen Sie aber bei einer Förderhöhe von 18 bis 20 Metern bereits eine Kosten-Nutzen-Rechnung durch.

So ist die Verwendung des hydraulischen Lifts als Lasten-, Auto- und Personenaufzug möglich.

Besonders in Wohnhäusern verbessert der Hydraulikaufzug die Mobilität älterer, wie auch körperlich eingeschränkter Menschen. Mit dieser modernen Aufzuganlage erzielen Sie mehr Barrierefreiheit und erhöhen Ihren Wohnkomfort.

Die Besonderheit eines Hydraulikaufzugs liegt in der Bewegung des Fahrkorbs durch einen oder mehrere Hydraulikkolben. Die Konstruktion setzt sich durch das Pumpen von Öl in den Hydraulikzylinder in Bewegung.

Dadurch fährt der Lift aufwärts. Um wieder herunterzufahren, öffnen sich die Ventile bei ausgeschalteter Pumpe. Das Gewicht der Fahrkabine befördert das Öl zurück in den Tank und der Fahrkorb gelangt so nach unten.

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Wenn Sie sich für einen Hydraulikaufzug entscheiden, stehen Ihnen zwei Arten zur Verfügung:

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Generell unterscheiden Aufzugbauer zwischen einem Aufzug mit direkter und indirekter Hydraulik.

Direkt hydraulische Aufzüge

Bei dem direkt hydraulischen Aufzug befindet sich der Hydraulikzylinder senkrecht ausgerichtet fest im Boden.

Der Hydraulikheber hat seinen Platz unterhalb oder seitlich von der Kabine. Demnach wird der Fahrkorb über den Kolben hoch- und heruntergeführt.

Bei dieser Aufzugsanlage entspricht die Größe des Hydraulikzylinders der Förderhöhe.

Indirekt hydraulische Aufzüge

Bei dem indirekt hydraulischen Aufzug hingegen sind zusätzliche Tragseile verbaut. Der große Unterschied zwischen beiden Arten liegt darin, dass sie die Förderhöhe verdoppeln. So reicht ein vier Meter langer Hydraulikzylinder für eine Förderhöhe von acht Metern.

Bei der Gestaltung stehen unterschiedliche Materialien zur Verfügung.

Sie planen den Einbau eines Hydraulikaufzugs und wissen bereits um welche Art es sich handelt? Dann ist es an der Reihe zu überlegen, aus welchen Materialien Ihr Aufzug aufgebaut ist.

Grundsätzlich besteht die Grundkonstruktion einer Aufzugsanlage aus Aluminium, Glas und Stahl. Hier bleibt Ihnen nicht viel Spielraum. Bei der Materialauswahl des Fahrkorbs haben Sie mehr Auswahlmöglichkeiten.

Vom Wandbelag bis hin zu Steuerungselementen und der Beleuchtung haben Sie ein breites Spektrum an geeignetem Material zur Auswahl.

Aufzüge aus Glas sind aufgrund ihres ästhetischen Aussehens besonders beliebt. Vor allem Colorglas und pulverbeschichtete Elemente erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Jedoch punkten holzverkleidete Innenkabinen ebenfalls durch ihr elegantes Aussehen. Welches Holz Sie nehmen, ist Ihrem persönlichen Geschmack überlassen. Eine Verkleidung aus Metall dagegen punktet durch Ihre pflegeleichte und kostengünstige Eigenschaft.

Von beschichtetem Stahlblech bis hin zu glatt geschliffenem Edelstahl ist alles möglich.

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Auch das Design des Bodens ist mitnichten festgelegt. Um die Langlebigkeit zu sichern, kommen vor allem robuste Materialien in Frage. Hier sind zum Beispiel Böden aus Hartgummi oder Kautschukbelag zu empfehlen.

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Die Beleuchtung übernimmt eine große Rolle bei der Auswahl des Materials. Hier sind LED-Spots oder Leuchtstoffröhren aufgrund Ihrer Langlebigkeit und Energieeffizienz empfehlenswert. Wählen Sie zudem eine Beleuchtung aus, die bei einem Defekt schnell austauschbar ist.

Hier finden Sie nochmals alle Möglichkeiten aufgelistet.

Als Wandbeläge eigenen sich Materialien wie:

  • Glas.
  • Colorglas.
  • Pulverbeschichtete Elemente.
  • Metall.

Böden bestehen zumeist aus:

  • Robuste Materialien, wie Stahl.
  • Hartgummi.
  • Kautschukbelag.

Diese Optionen haben Sie bei der Beleuchtung Ihres Hydraulikaufzugs:

  • LED-Spots.
  • Leuchtstoffröhren.

Für den Einbau eines Hydraulikaufzugs ist es wichtig, einige Voraussetzungen zu erfüllen.

Klären Sie die folgenden Dinge vor dem Einbau Ihres Hydraulikaufzugs.

Bauliche Voraussetzungen

Beginnend mit den Grabungsarbeiten reicht der Bau bis in die Tiefe. Die Länge des Hydraulikzylinders misst sich an der Länge des Hydraulikkolbens, also der Förderhöhe. Sind die Grabungsarbeiten abgeschlossen, versenken die Installateure den Hydraulikzylinder in der Erde.

Die Umbaumaßnahmen hängen natürlich auch von dem Standort des Aufzugsschachts ab. Planen Sie einen Hydraulikaufzug mit dem Schacht im Inneren des Gebäudes, sind räumliche Umgestaltungen und Deckenumbrüche fällig. Gegebenenfalls werden Geschossdecken abgesenkt. Zu räumlichen Umgestaltungen zählen zum Beispiel Treppenhausdurchbrüche.

Bei der Planung eines Hydraulikaufzugs im Außenbereich kommt es ebenfalls zu räumlichen Umgestaltungen. Hier sind Wanddurchbrüche zum Flur erforderlich für die Haltestellen. Zusätzlich ist die Errichtung eines zweiten Rettungswegs nötig.

Neben diesen standortspezifischen Umbaumaßnahmen kommen Arbeiten für Elektro, Sanitär, Lüftung und die Heizung hinzu.

Rechtliche Voraussetzung

Beachten Sie beim Einbau Ihres Hydraulikaufzugs ebenfalls diese rechtlichen Schritte. Stellen Sie zunächst einen Antrag beim Bauamt. Erst wenn dieser genehmigt ist, können Sie mit den Umbaumaßnahmen beginnen.

Dann folgen Einbauarbeiten und notwendige Baunebenleistungen, bei denen Sie zwangsweise die baulichen Gegebenheiten beachten. Nach dem Netzanschluss erfolgt die Prüfung durch den TÜV.

Erfolgt die Abnahmeprüfung, und Ihre Aufzugsanlage ist vom TÜV genehmigt, geben sie Behörden Ihren Hydraulikaufzug für die Benutzung frei.

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All diese Voraussetzungen sind an drei wesentliche Merkmale gebunden. Ihr Hydraulikaufzug sollte energieeffizient, barrierefrei und schallgesichert sein.

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Um den Preis eines Hydraulikaufzugs zu bestimmen, spielen sieben Faktoren eine Rolle.

Art und Ausstattung sind entscheidend für den Preis.

  • benötigte Förderhöhe.
  • Leistung und Geschwindigkeit.
  • Trag- beziehungsweise Nennlast.
  • Material an Wänden und Boden.
  • zusätzliche Ausstattung.
  • nötige Einbau- und Umbauarbeiten
  • Einsatzort innen oder außen.

Haben Sie sich dazu entschieden ihr Gebäude mit einem Hydraulikaufzug zu ergänzen? Dann stehen Sie zunächst vor der Entscheidung, welche Förderhöhe sie benötigen und wo sich die Aufzugsanlage befinden soll.

Die Traglast beeinflusst die Kosten ebenfalls. Die Last ist abhängig von der maximalen Anzahl der zu befördernden Personen. Haben Sie diese Entscheidungen getroffen, wissen Sie welche Umbaumaßnahmen Sie umsetzen.

Der Preis für einen Hydraulikaufzug beträgt etwa 15000 aufwärts. Planen Sie einen nachträglichen Einbau, ist ein hydraulisch betriebener Lift an der Außenwand kostengünstiger. Eine Übersicht über die Kosten für eine Aufzuganlage mit hydraulischem Antrieb finden Sie in dieser Tabelle:

Position des AufzugsAußen
Haltepunkte2
Förderhöhe12 m
Traglast3 Personen
Gesamtkosten40000 €

Die Inbetriebnahme einer hydraulisch betriebenen Aufzugsanlage kommt mit jährlichen Nebenkosten einher. Diese Nebenkosten liegen bei 2000 € bis 4000 € und setzen sich zusammen aus Reparaturkosten, Strom- und Wartungskosten. Zudem ist eine Prüfung durch den TÜV alle zwei Jahre unausweichlich.

Durch Fördermittel stemmen Sie die Kosten möglicherweise nicht alleine. Bei einer barrierefreien Sanierung besteht die Möglichkeit einer Förderung für die Finanzierung. Achten Sie darauf, dass Sie Förderung vor Beginn der Baumaßnahmen beantragen. Die möglichen Fördermittel finden Sie hier im Überblick:

FördermittelZuschuss in %Maximaler Zuschuss in €
Einzelmaßnahmen barrierefreie Sanierung; pro Wohnung10 % der Kosten5000 €
Altersgerechtes Haus12,5 % der Kosten6250 €

Bei dem Antrag zur Förderung des Einbaus oder der Sanierung bezuschusst die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) Investitionen von 2000 € bis maximal 50000€ pro Wohnung. Es ist ebenfalls möglich verschiedene Fördermittel zu kombinieren.

Zum Beispiel können Sie die Förderung für die barrierefreie Sanierung mit dem Fördermittel zur energieeffizienten Sanierung verbinden. Die Finanzierung eines Behindertenlifts für eine Person wird von der Pflegekasse mit bis zu 4000 € unterstützt.

Weitere Informationen zur Antragsstellung bekommen Sie von den Wohnungsberatungsstellen und den jeweiligen Sachverständigten.

Wägen Sie die Vor- und Nachteile eines Hydraulikaufzuges ab.

Ein hydraulischer Aufzug ist durch Vor- und Nachteile gekennzeichnet. Er ist effizient in der Raumnutzung. Die Anbringung des Maschinenraums ist unabhängig vom Standort der Aufzuganlage.

Planen Sie einen Lift nachträglich einzubauen, ist dies mit einem Hydraulikaufzug kein Problem.

Gleichzeitig ist die Installation auch in kleineren und beengten Gebäuden möglich.

Neben den räumlichen bietet der Hydraulikaufzug auch einige wirtschaftliche Vorteile. Der Einsatz einer hydraulisch betriebenen Aufzugsanlage ist langfristig kostengünstiger als andere Aufzüge.

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Die Anschaffung und Wartung sind günstiger als bei einem Seilaufzug, ebenso wie die Ersatzteile. Mit einem Hydraulikaufzug können Sie jährlich bis zu 800 €sparen.

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Trotz des höheren Energieverbrauchs ist der Unterhalt des Antriebs günstiger als bei Seilaufzügen. Dies führt zu geringeren jährlichen Kosten.

Weitere Vorteile eines Hydraulikaufzugs ist die schnell und leicht austauschbare Technik. Somit sind Reparaturmaßnahmen weniger aufwendig.

Zudem ist diese Art von Lift zuverlässig und biete eine hohe Sicherheit. Die Notbefreiung ist hier ohne eine zusätzliche Energiequelle möglich. Das Design ist ebenfalls ein großer Vorteil.

Hier bietet Ihnen die Innengestaltung ein breites Spektrum an Möglichkeiten.

Nachteile der Hydraulikaufzüge sind die langsame Geschwindigkeit im Vergleich zu anderen Aufzugmodellen und ihre beschränkte Förderhöhe. Sie sind weniger geeignet für stark frequentierte Gebäude. Auch die anfallenden Bauarbeiten sind umfangreich. Im Schnitt bringen Hydraulikaufzüge höhere Energiekosten.

Hier finden Sie nochmals alle Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile

  • Effiziente Raumnutzung.
  • Geeignet für nachträglichen Einbau.
  • Auch in kleineren Gebäuden möglich.
  • Günstigere Anschaffungs- und Wartungskosten.
  • Günstigere Ersatzteile.
  • Jährliche Einsparungen bis zu 800 €.
  • Leicht austauschbare und schnelle Technik.
  • Hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit.
  • Notbefreiung ohne zusätzliche Energiequelle.
  • Beim Design des Innenraums viele Möglichkeiten.
  • Hoher Fahrkomfort.

Nachteile:

  • Langsamere Geschwindigkeit.
  • Beschränkte Förderhöhe.
  • Weniger geeignet für stark frequentierte Gebäude.
  • Umfangreiche Bauarbeiten.
  • Höhere Energiekosten.

Der Einsatz eines Hydraulikaufzugs ist für Sie mit einigen Vorteilen verbunden. Andererseits schränkt vor allem die begrenzte Förderhöhe ein. Gleichzeitig sind teilweise höheren Energiekosten zu erwarten.

Trotzdem ist die hydraulisch betriebene Aufzugsanlage mit weniger Kosten verbunden. Die leicht austauschbare Technik und die günstigeren Anschaffungs- und Wartungskosten führen zu weniger Arbeiten und einer höheren Langlebigkeit.

Der geringere Unterhalt des Antriebs führt zu einer jährlichen Einsparung von 800 € und somit geringeren jährlichen Nebenkosten.

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Zudem gewähren Sie mit einem Hydraulikaufzug eine hohe Sicherheit für die Bewohner Ihres Gebäudes. Im seltenen Falle eines Notfalls ist die Befreiung ohne zusätzliche Energiequelle einfach möglich. Ergänzen Sie Ihr Gebäude mit einem Hydraulikaufzug und ermöglichen Sie sich höchsten Fahrkomfort.

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Источник: https://tipp-zum-bau.de/hydraulikaufzug/

Aufzugsarten / Aufzugskonstruktion

Hydraulikaufzüge für niedrigere Förderhöhen

Ein Aufzug ist ein langlebiges Gut. Er ist ein fest mit dem Gebäude verbundenes Fördermittel mit einer geplanten Nutzungsdauer von vielen Jahren. Neben Personen können auch Kinderwagen, Paletten und Lasten transportiert werden, wenn der Aufzug dafür vorgesehen ist. Die Erdbebensicherheit ist ebenso zu berücksichtigen.

Ein Aufzug kann verschiedene Aufzugskonstruktionen haben:

  • Beim Seilaufzug hängt die Kabine an Tragmitteln i.d.R. Stahldrahtseilen. Diese Antriebsart kann im Vergleich die höchsten Höhen überwinden und eignet sich auch für Hochhäuser.
  • Bei hydraulischen Aufzügen wird die Kabine durch Kolben bewegt. Durch das Einleiten von unter Druck stehender Flüssigkeit werden die Kolben und Kolbenstangen in Bewegung versetzt.
  • Ähnlich funktioniert auch der Vakuumantrieb, allerdings mit Luft. Eine Druckluftpumpe hebt oder senkt den Lift.

Hauptsächlich ist die Einsatzart und Förderhöhe über das geeignete System entscheidend. Bei der Wahl einer Aufzugsanlage geht es aber nicht nur um das Design der Aufzugskabine oder um die Wahl des Aufzugsmaterials an jenen Stellen, die man sieht oder anfassen kann.

Faktoren wie Wartungsfreundlichkeit und Servicemöglichkeiten sollten stets mit in Betracht gezogen werden. „Hinter den Kulissen“ spielt sich bei einem Aufzug eine ganze Menge ab. Die erste Frage, die sich daraus ergibt, ist welche Antriebsart man verwenden kann, bzw.

welche Antriebsart für das Aufzugsprojekt am sinnvollsten ist.

Zahnstangenaufzüge oder Vakuumaufzüge sind im Wohnhausbereich nicht eingesetzt.

Seilaufzug

Trommelaufzüge spielen fast keine Rolle mehr.

Beim Seilaufzug (mit oder ohne Triebwerksraum) sind der Fahrkorb und Gegengewicht hierbei über Tragmittel ( Stahldrahtseile, Ketten, kunststoffummantelte Drahtseile, Riemen bzw. Gurtlösungen) verbunden.

Durch die Struktur der Stahldrahtseile und durch Rillen in der Auflagefläche der Treibscheiben entsteht Reibung, die die Seile festhält und beim Drehen zieht. Der Antriebsmotor treibt die Treibscheibe an.

Je nachdem, in welche Richtung die Treibscheibe sich  dreht, bewegt sich die Fahrkorb auf oder ab. Am anderen Ende des Stahldrahtseiles befindet sich das Gegengewicht.

Dank des Gegengewichtes muss der Antriebsmotor nicht die Massen von Fahrkorb und Gegengewicht, sondern nur die halbe Nutzlast bewegen. Eine 2:1-Hängung des Aufzuges hat energietechnische Vorteile, da der Motor mit einer geringeren Leistung ausgelegt werden kann.

Die klassischen Tragseile sind so abgesichert, dass das Reißen mehrerer Seile nicht zum Bruch führt.

Ein Geschwindigkeitsbegrenzer verhindert in beiden Richtungen eine zu schnelle Fahrt. Bei Überschreitung der Nenngeschwindigkeit wird der Antrieb elektronisch abgeschaltet und die Kabine mechanisch zum Stehen gebracht. Eine Fangvorrichtung, die an der Aufzugskabine befestigt ist, umgreift bei Auslösung die Führungsschienen und klemmt sich fest.

Gegengewicht= Fahrkorb + ½ Nutzlast

triebwerksraumloser Aufzug mit getriebelosem Antrieb 

Der triebwerksraumlose  (maschinenraumlose) Aufzug ist im normalen Wohnhausbau mittlerweile Standard.

Einfacher und platzsparender Einbau, sehr gutes Fahrverhalten durch die gute Regelbarkeit des Frequenzumformers, Direkteinfahrt, energiesparend, niedriges Geräuschniveau da kein Getriebe und kompakte Bauform.

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 Durch die kompakte, aber nicht flache Bauform eignet sich der getriebelose Antrieb hervorragend für triebwerksraumlose Aufzüge mit Antrieb im Schachtkopf. Je nach Bauform lassen sich reduzierte Schachtköpfe > 2400mm im Standardbereich bauen.

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 Die komplette Technik der Anlage befindet sich durch die kompakte Bauart im Aufzugsschacht. Ein Schaltschrank wird am Gang aufgestellt – teilweise wird die Steuerung in einer Art „Türzarge“ untergebracht, sodass dieser nicht mehr als solcher auffällt. Mit der platzsparenden Konfiguration lassen sich störende Dachauauten vermeiden.

Hydraulik-Antrieb

Grundsätzlich wird unterschieden zwischen indirekt und direkt hydraulisch betriebenen Aufzügen. Indirekt hydraulische Aufzüge werden 2:1 aufgehängt wobei der Kolben nur die halbe Förderhöhe bewegt wird, somit das Seil auf einer Seite auf einem Fixpunkt und auf der anderen Seite mit der Kabine verbunden ist. Direkt hydraulisch Aufzüge sind direkt mit der Kabine verbunden.

Bei hydraulischen Aufzügen wird die Kabine durch einen oder mehrere Hydraulikstempel bewegt, die gewöhnlich seitlich oder unterhalb im Aufzugsschacht vertikal eingebaut sind. Ein elektrischer Motor pumpt Öl in einen Zylinder, um den Kolben zu bewegen. Der Kolben hebt den Fahrkorb aufwärts.

Elektrisch kontrollierte Ventile steuern den Ölfluss so, dass die Fahrt gleichmäßig verläuft. Die Abwärtsfahrt erfolgt durch Öffnen der Ventile bei ausgeschalteter Pumpe. Durch das Gewicht des Fahrkorbs wird das Öl aus dem Zylinder zurück in einen Tank gepresst. Triebwerksraumlose Hydraulikaufzüge mit Systemschränken sind möglich. Förderhöhe bis etwa 24m sind möglich.

Der Vorteil bei einem hydraulischen Aufzug sind neben der einfachen Notbefreiung und der geringen Lärmemmision, die wartungsarme Antriebstechnik, kaum Verschleiß an Umlenkrollen und Seilen. Der Antrieb ist einfach zugänglich,  daher ist eine höhere Sicherheit bei Wartung und Reparatur gegeben und es gibt kein bewegtes Gegengewicht (Gefährdung für den Monteur).

Argumente zum Strom sind nur bedingt richtig, da Aufzüge der Nutzungskategorie 1  zu 99 % der Zeit still stehen.

Blick in den Schacht vom Fahrkorb aus

Hydraulik – noch zeitgemäß?

Die Antwort ist ja, man muss nur wissen wie und wo man sie einsetzt! Im Wohnhausbau ist der hydraulische Aufzug nicht mehr üblich. Nachteilig beim hydraulischen Aufzug ist, dass i.d.R. ein Triebwerksraum und die entsprechenden Querverbindungen benötigt werden. Systemschränke sind oft wegen einer möglichen Brandgefahr nicht in Gängen zulässig.

Durch die kompakte Bauform des triebwerkraumlosen (maschinenraumlosen) Aufzuges ist dies jedoch auch ein Nachteil. Die Wartung im Schacht ist schwieriger und die Aufzugsteile sind unzugänglicher. Die Erneuerung von Komponenten sind durch die kompakte Form i.d.R.

nur durch den Hersteller möglich. Ein Wechsel der Wartungsfirma zwecks möglicher Kostenreduzierung oder aus anderen Gründen ist somit fast unmöglich.

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 In Hinblick auf die Personenrettung kann bei einem Aufzug ohne Maschinenraum diese aufwändiger sein, je nach Ursache der Störung.

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Beide Technologien haben ihre Daseinsberechtigung – man sollte sich genau beraten lassen, wo was sinnvoller und wirtschaftlicher ist. Es wird hier oft unsachlich argumentiert und Äpfel mit Birnen verglichen.  Die Geschwindigkeit ist i.d.R. beim hydraulischen Aufzug geringer (0,63m/s) – dieser kann aber ebenso mit 1m/s fahren.

Bei Lasten,- und Autoaufzügen findet man heute vor allem hydraulische Aufzüge.

Weiters bei Sonderkonstruktionen, wenn der Platz keine andere Möglichkeiten zulässt und der mechanische Aufwand bei triebwerksraumlosen Aufzügen zu hoch wäre.

Einsatzbereiche wie im explosionsgeschützten Räumen oder  beim Einsatz in Erdbebengebieten, da keine Gefahr bei Erdbeben durch auf die Kabine fallende  Antriebsteile oder Gegengewichte möglich sind und somit keine zusätzlichen Errichtungskosten entstehen.

Neue Techniken wie frequenzgeregelte Hydraulikaggregate können aber beide Vorteile (Hydraulik und Seil) verbinden. Systemschränke ersparen einem den Triebwerksraum, wenn diese baubeördlich genehmigt werden. Nachteile durch den höheren Anlaufstrom beim Auffahren oder niedrige Geschwindigkeit können durch neue Techniken reduziert bzw. ersetzt werden.

Anmerkung: Bedenke Sie jedoch, auch wenn hier einige Argumente sowohl für den hydraulischen und den triebwerksraumlosen Aufzug angeführt werden – man sollte sich genau informieren, welche Aufzugskonstruktion für Ihr Projekt die sinnvollere und wirtschaftlichere ist.

gefahrlose Notbefreiung bei hydraulischen Aufzügen

Einfache und gefahrlose Notbefreiung durch das Drücken des Notablaßventil bei abgeschaltenen Strom. Gerade in Einfamilienhäusern oder in Villen ist eine Befreiung durch die Familie oder Bekannte mit dem hydraulischen Aufzug möglich.

sehr niedrige Lärmbelastung bei hydraulischen Aufzügen

Ein wesentlicher Vorteil ist die Lärmemmission im Schacht die um vielfaches geringer als beim triebwerksraumlosen Aufzug ist.

Beim triebwerksraumlosen (maschinenraumlosen) Aufzug sitzt die Geräuschquelle (Motor) im Schachtkopf, das Geräusch ist im obersten Geschoss (Attika!) am lautesten.

Der Motor als Geräuschquelle sitzt beim hydraulischen Aufzug nicht im Schacht sondern in einem eigenen Triebwerksraum (i.d.R. im untersten Geschoss).

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Gesammelte Artikel für einen hydraulischen Aufzug (großteils aus der Sicht der Hersteller):

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Artikel Liftjournal 1-2018: Comeback des hydraulischen Aufzugs

Vortrag: Beispiele und Zahlen zu modernen Hydraulikaufzügen

 

Vergleich der Fahrzeiten: 58 % höhere Nenngeschwindigkeit (v) ergibt nur 18 % kürzere Gesamtfahrzeit!

Studie aus der Schweiz: Kostenvergleich Seil-Hydraulik

Warum_Hydraulikaufzuge_so_beliebt-Teil1

Warum_Hydraulikaufzuge_so_beliebt-Teil2

Источник: https://aufzugsberatung.com/home/aufzugsarten/

Aufzugsberatung bei AUFZÜGE AVATEC

Hydraulikaufzüge für niedrigere Förderhöhen

Der Kauf einer Aufzugsanlage kann sehr viel Spaß machen. Es ist ein wenig, als würde man einen Neuwagen erwerben. Man wählt Farbe, Innenausstatung und die Extras. Bei einem Aufzug kann man seiner Kreativität sogar noch viel individueller freien Lauf lassen, da es eigentlich eine unbegrenzte Auswahl an Aufzugsmaterialien gibt.

Ein Einbau eines Personenaufzugs ist kostenintensiv und sollte genau bedacht werden.
Mit sorgfältiger Planung lässt sich viel Geld sparen

Bei der Wahl einer Aufzugsanlage geht es aber nicht nur um das Design der Aufzugskabine oder um die Wahl des Aufzugsmaterials an jenen Stellen, die man sieht oder anfassen kann.

„Hinter den Kulissen“ spielt sich bei einem Aufzug eine ganze Menge ab.

Daher müssen beim Aufzugsneubau aber auch beim Aufzugsumbau technische Entscheidungen getroffen werden, die nur vom erfahrenen Aufzugsmonteur entschieden werden können.

Die Auswahl an Personenaufzügen und Lastenaufzügen ist unendlich groß, aber längst nicht jedes Aufzugsmodell eignet sich für jeden Einsatz. Bei AUFZÜGE AVATEC erläutern wir Ihnen die gängigsten Aufzugsmodelle und Aufzugstypen und sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf einer Aufzugsanlage achten sollten.

Seilaufzug oder Hydraulikaufzug?

Personenaufzüge lassen sich durch ihre Antriebsarten und durch ihre Anbringungsart unterscheiden. Je nach Beschaffenheit des Gebäudes werden Aufzüge in einem Schacht im Innern montiert oder an der Außenwand. Der Fahrkorb der Aufzugskabine lässt sich entweder hydraulisch mit einer Hubvorrichtung oder elektrisch mithilfe eines Antirebsseils und eines Gegengewichts bewegen.

Die erste Frage, die sich daraus ergibt, ist welche Antriebsart man verwenden kann, bzw. welche Antriebsart für das Aufzugsprojekt am sinnvollsten ist. Diese Entscheidung können Sie als Aufzugsbetreiber garnicht fällen.

Diese sollte ein erfahrenes Aufzugsunternehmen für Sie entscheiden. Es gibt eine Reihe von Standardgrößen und Gewichtsklassen.

Die richtige Wahl sollte ebenfalls Ihr Aufzugsunternehmen anhand der ersten Entscheidung für Sie treffen.

Hydraulikaufzüge

Bei Hydraulikaufzügen befördert ein Hubsystem die Aufzugskabine in die gewünschte Etage. Das Hubsystem ist ein mit Hydraulikflüssigkeit gefüllter Zylinder. Eine elektrische Hydraulikpumpe presst die Hydraulikflüssigkeit in den Zylinder, wodurch sich sich der Fahrkorb hebt.. Soll er sich senken, wird ein Ventil geöffnet, die Flüssigkeit fließt langsam wieder in den Tank zurück.

Typische Eigenschaften von Hydraulikaufzügen:

  • Geringe Fahrkorbgeschwindigkeit von weniger als 1m / Sek
  • Wartungsaufwand beim Hydraulikaufzug ist in der Regel geringer als beim Seilaufzug
  • Maximale Förderhöhe der Aufzugsanlage beträgt 20 m
  • Verhältnismäßig günstige Aufzugsbauart
  • Aufzug kann auch bei Stromausfall geöffnet bzw.

    gesenkt werden

  • Der Maschinenraum der Aufzugsanlage mit der Pumpeinheit muss sich nicht in unmittelbarer Nähe des Aufzugs befinden

Wegen der geringeren Investitionskosten werden für kleinere Lifte mit geringer Hubhöhe in der Regel Hydraulikaufzüge bevorzugt.

Doch Vorsicht: Wird der Lift häufig benutzt, können die erhöhten Betriebskosten für Hydraulikaufzüge im Vergleich zu Seilaufzügen die anfänglichen Kostenvorteile schnell auffressen.

Hydraulikaufzüge werden empfohlen:

  • wenn nur geringe Höhen von bis max. 20 Meter überwindet werden müssen
  • wenn man keinen schnellen Aufzug benötigt
  • bei selten genutzten Aufzügen
  • wenn man einen besonders geräuscharmen Aufzug benötigt

Damit ist ein Hydrauliklift für Mehrfamilienhäuser mit wenigen Einheiten oder kleine gewerblich genutzte Gebäude ideal.

Typische Eigenschaften von Seilaufzügen:

  • Kein Maschinenraum nötig
  • Geschwindigkeiten bis zu zehn Metern pro Sekunde und mehr möglich
  • Bei hoher Auslastung ist ein geringerer Energiebedarf als beim Hydraulikaufzug notwendig
  • Förderhöhen der Aufzugsanlage bis ca.

    130 Meter sind möglich

  • Hohe Haltegenauigkeit der Aufzugskabine
  • sanfteres Abbremsen und Anfahren der Aufzugskabine

Seilaufzüge sind überall da Standard, wo es schnell gehen muss und wo große Höhen überwinden werden.

Wird der Aufzug im Laufe des Tages häufig frequentiert, machen geringere Betriebskosten den Vorteil der Hydraulikaufzüge bei der Anfangsinvestition schnell wett.

Seilaufzüge werden empfohlen wenn:

  • 7 Stockwerke und mehr vorhanden sind
  • man auf einen separaten Maschinenraum verzichten will
  • man einen Expresslift benötigt der Aufzug häufig genutzt wird

Seilaufzüge eignen sich damit am besten für Mehrfamilienhäuser mit vielen Wohneinheiten sowie stark frequentierte öffentliche Gebäude und Gewerbeeinheiten.

Die Anbringungsart einer Aufzugsanlage

Idealerweise berücksichtigt der Architekt bereits bei der Gebäudeplanung einen passenden Aufzugsschacht. Wird ein Aufzug nachträglich benötigt, muss man nicht auf einen Aufzug verzichten.

Einige Aufzugtypen sind speziell als Nachrüstaufzüge konstruiert. Diese Aufzüge können in Treppenhäusern installiert werden, oder an den Außenwänden eines Gebäudes entlang geführt werden.

Wobei bei Außenaufzügen eine zusätzliche Baugenehmigung benötigt wird.

Es kann auch eine architektonische Entscheidung sein, Außenaufzüge zu bauen. Beliebt sind dabei mit Glas ausgestattete Panoramaaufzüge.

Größe und Ausstattung einer Aufzugsanlage

Im Prinzip lassen sich Aufzüge in fast allen Größen und Formen bauen. Für öffentliche Gebäude oder wenn der Personenaufzug behindertengerecht sein soll, gelten bestimmte Anforderungen.

Maßgeblich dafür ist die europäische Norm DIN EN 81-70. Grundsätzlich werden pro Person 75 Kilogramm Tragkraft kalkuliert.

Ein Aufzug mit einer maximalen Kapazität von 12 Personen sollte also eine Tragfähigkeit von 900 Kilogramm aufweisen.

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Auch die Zahl der Ausstattungsvarianten ist beinahe unendlich. Das betrifft sowohl die technische Ausstattung wie die Platzierung der Aufzugstüren oder der Bedienelemente als auch die Gestaltung von Fußboden, Wänden und Decken in der Aufzugskabine.

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Источник: https://www.avatec24.de/sites/Hauptmenue/Aufzugsberatung.php

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