Immobilienbewertung: Wie viel ist Ihre Immobilie wirklich wert?

Immobilienbewertung: Kostenlos Marktwert ermitteln

Immobilienbewertung: Wie viel ist Ihre Immobilie wirklich wert?

Vor dem Verkauf Ihrer Immobilie werden Sie sich als Verkäufer unweigerlich die Frage stellen wieviel diese Wert ist. Mit einer Immobilienbewertung haben Sie eine gute Grundlage für den Hausverkauf und eine realistische Vorstellung des Immobilienwertes.Lassen Sie Ihre Immobilie kostenlos von einem HAUSGOLD Experten bewerten.

Die Immobilienbewertung ist einer der wichtigsten Faktoren beim Verkauf von Haus, Wohnung oder Grundstück. Nur mit der richtigen Einschätzung des Immobilienwertes lässt sich der Immobilienpreis bestimmen. Der genaue Wert bietet Ihnen Verhandlungssicherheit in Ihrem Verkaufsprozess.

HAUSGOLD unterstützt Sie bei Ihrem Immobilienverkauf.

Wertermittlung bei Scheidung

Während einer Scheidung mit Immobilienbesitz treten häufig Fragen auf wie: wer muss wen auszahlen? Wie wird der Erlös im Falle eines Verkaufs aufgeteilt? Für eine gerechte Bewertung dieser Fragen, ist es sinnvoll vorab den genauen Wert der Immobilie zu ermitteln. Eine neutrale Bewertung durch einen Sachverständigen bietet Sicherheit für die Beteiligten und kann auch vor Gericht genutzt werden.

Immobilienwert bei einer Erbschaft

Wer seine Immobilie vererben möchte, sollte vorab eine Immobilienbewertung vornehmen. Der genaue Verkaufswert bietet in diesem Fall Klarheit im Zuge der Erbschaftssteuer. Auch innerhalb einer Erbengemeinschaft ist der Wert der Immobilie die Verhandlungsbasis für alle Beteiligten.

Bei der Wertermittlung einer Immobilie müssen zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden. Nur wenn alle diese Umstände in die Bewertung einfließen, kann man den Marktwert korrekt berechnen und einen realistischen Verkaufspreis ermitteln.

Um den Verkehrswert einer Immobilie korrekt berechnen zu können und einen realistischen Verkaufspreis zu bestimmen, ist umfangreiches Fachwissen nötig. Unter Fachleuten ist man sich einig, dass die Lage der wichtigste Faktor für die Bewertung ist.

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Sogar innerhalb kleiner Gebiete können sich die Preise für ein Objekt von einer Straße zur anderen erheblich unterscheiden. Allein die Lage kann die Berechnung des Wertes also erschweren, wenn Sie mit den lokalen Besonderheiten nicht vertraut sind.

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Der Zustand des Objektes spielt natürlich auch eine wichtige Rolle in der Bewertung. Er misst sich z. B. an äußeren Faktoren wie an Fassade, Dach und Fenstern.

Aber auch der Zustand und Modernisierungsgrad der Heizungsanlage und anderen Installationen beeinflussen den Wert.

Bei der Immobilienbewertung ist also im Einzelfall genau zu prüfen, in welchem Zustand sich das Gebäude befindet und ob Mängel vorliegen.

Neue und luxuriös ausgestattete Objekte erzielen in den meisten Fällen höhere Preise.

Bei der Ausstattung handelt es sich um verbaute Materialien, welche Böden verlegt sind, wie groß die Zimmer und Bäder sind, welche Einrichtungsgegenstände im Badezimmer und in der Küche verbaut sind usw. Je wertvoller die Gegenstände und Materialien, desto höher der Verkaufswert.

Wichtige Info: Auch rechtliche Aspekte spielen eine große Rolle bei der Verkehrswertermittlung. Je nachdem, wie frei der Käufer über das Haus, das Grundstück oder die Wohnung verfügen kann, hat die Immobilie für ihn einen anderen Nutzwert. Dies kann sich natürlich auch im Preis widerspiegeln.

Es wirkt sich beispielsweise positiv auf die Bewertung eines Hauses aus, wenn der Bebauungsplan eine zusätzliche Bebauung auf dem Grundstück erlaubt. Berücksichtigen Sie diesen Aspekt daher unbedingt, wenn Sie den Verkehrswert berechnen.

Einschränkungen der Nutzung durch Denkmalschutz oder durch bestehende Mietverhältnisse wirken hingegen preismindernd.

So funktioniert die Bewertung mit HAUSGOLD

  • Füllen Sie schnell und einfach das Online-Formular aus. Hier geben Sie erste Eckdaten an, die für die Wertermittlung relevant sind.
  • HAUSGOLD bearbeitet Ihre Daten und stellt Ihnen einen passenden Experten aus Ihrer Umgebung an Ihre Seite. Dieser wird Kontakt für einen Besichtigungstermin zu Ihnen aufnehmen.
  • Nach der Besichtigung wird unser Experte den Wert Ihrer Immobilie ermitteln. Auf Wunsch werden Sie bis zum Verkauf persönlich betreut.

Amtlich anerkannte Verfahren zur Wertermittlung sind das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren. Welches dieser Verfahren genutzt wird hängt von der Art und Nutzungsweise der Immobilie ab.

Diese Methode ist sehr praxisüblich. Der Wert eines Grundstückes, Hauses oder einer Wohnung wird anhand anderer Immobilien ermittelt. Die „Vergleichs-Immobilien“ sollten sich in Lage, Ausstattung sowie Zustand ähneln. Außerdem setzt die Anwendung des Verfahrens voraus, dass ausreichend vergleichbare Immobilien vorhanden sind.

Sie sollten sich dennoch bewusst sein, dass bei dem Verfahren Verkaufswertspannen entstehen können. Vor allem in ländlichen Gebieten, in denen wenig Homogenität auf dem Immobilienmarkt herrscht. In Ballungszentren lässt sich das Verfahren, vor allem für Eigentumswohnungen, sehr gut nutzen.

Lesen Sie hier mehr zum Vergleichswertverfahren.

Das Ertragswertverfahren wird bei Mietimmobilien angewandt.

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Hier orientiert sich die Bewertung an den erzielbaren Mieterträgen unter Abzug der Kosten für Bewirtschaftung, Finanzierung und Instandhaltung.

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Dabei wird der Gegenwartswert (Ertragswert) aus den zukünftig zu erwartenden Reinerträgen durch geeignete Abzinsung ermittelt. Erfahren Sie hier mehr über das Ertragswertverfahren.

Wenn das Vergleichswertverfahren wegen fehlender Daten nicht anwendbar ist, kommt bei selbst genutzten Objekten das Sachwertverfahren zum Einsatz.

Hier wird der Gebäudewert anhand der Neubaukosten ermittelt, der Wert des Grundstücks wird separat festgestellt. Anschließend werden beide Werte addiert.

Das Sachwertverfahren ist am wenigsten marktnah und daher für Verkaufszwecke kaum geeignet.

Für eine genaue Bewertung Ihrer Wohnung ist es sinnvoll einen Immobilienmakler in Auftrag zu geben.

In der Regel sind ortsansässige Makler im Vorteil, weil sie die Gegebenheit vor Ort sehr genau kennen und daher eine treffsichere kostenlose Bewertung vornehmen können.

Außerdem ist es für sie kein Problem, das zu bewertende Haus oder die Wohnung selbst zu besichtige, was für eine marktgerechte Bewertung ebenfalls von Nutzen ist. Es kommt daher wesentlich darauf an, einen guten Makler in Ihrer Nähe zu finden.

HAUSGOLD hilft Ihnen mit der Maklersuche. Profitieren Sie von jahrelanger Immobilienerfahrung und einem deutschlandweiten Netzwerk geprüfter Immobilienexperten! Diesen Service erhalten Sie von HAUSGOLD komplett kostenlos!

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In diese Art von Immobilienbewertung können nur die wichtigsten Objektmerkmale einbezogen werden. Oft sind es aber Details und individuelle Eigenschaften, die den Wert Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung ebenfalls nachhaltig beeinflussen. Auch das Marktumfeld und die Marktlage können von Online-Rechnern nur grob berücksichtigt werden.

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Es müssen lediglich einige wesentliche Angaben zum Haus oder zur Wohnung, z.B. die Postleitzahl, Grundstücksgröße, Wohnfläche, Objektart, das Alter oder den Zustand in ein Online-Formular eintragen. Ein Rechner ermittelt daraus und nach einem vorgegebenen Algorithmus den Immobilienwert. Gegen Angabe der Kontaktdaten wird eine grobe Schätzung des Immobilienwertes per Mail zugeschickt.

Das sollten Sie beachten!

Viele Größen beeinflussen den Wert einer Wohnung oder eines Hauses und jedes Anwesen ist einzigartig. Die feinen Unterschiede in Lage oder Ausstattung, die am Ende aber mehrere 1000 Euro Preisunterschied ausmachen können, können nicht über das Internet, sondern nur vor Ort ermittelt werden.

Die Experten von HAUSGOLD bewerten Ihr Anwesen auch erst nach einer Besichtigung. Erst erfolgt die Besichtigung, danach lassen Sie unverbindlich und kostenlos den Marktpreis berechnen.

Um den Verkehrswert bzw. den Immobilienwert zu ermitteln, ist es möglich, einen staatlich anerkannten Gutachter für Immobilien zu beauftragen.

Solche Immobiliengutachter verfügen zwar über eine profunde Qualifikation und führen die Immobilienbewertung von Häusern und Wohnungen nach anerkannten amtlichen Verfahren durch.

Nicht immer sind sie aber für die Marktwertermittlung beim Verkaufen einer Eigentumswohnung oder eines Hauses am besten geeignet.

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Oft soll eine Bewertung eines Gutachters anderen Zwecken dienen, zum Beispiel für die Kreditbeleihung, die Feststellung von Schadensersatzansprüchen bei Baumängeln, die Dokumentation des Verkehrswertes gegenüber dem Finanzamt oder zur „gerechten“ Vermögensaufteilung bei Erbauseinandersetzungen und in Scheidungsverfahren. Um den Wert einer Immobilie für einen Verkauf zu ermitteln, ist es sinnvoller und günstiger, einen Immobilienmakler für die Verkehrswertermittlung heranzuziehen.

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Die scheinbar naheliegendste Lösung für eine kostenlose Wertermittlung Ihrer Immobilie ist, wenn Sie versuchen, den Wert selbst zu ermitteln. Sie können dazu verschiedene Hilfsmittel als Orientierung nutzen, zum Beispiel:

  • Inserate in Tageszeitungen oder auf Online-Portalen, in denen vergleichbare Objekte in ähnlicher Lage angeboten werden;
  • Immobilienmarkt-Berichte (online und offline zu finden), Analysen und Preisspiegel von Banken, Immobilienunternehmen oder Verbänden;
  • Auskünfte aus der amtlichen Kaufpreissammlung der Gutachterausschüsse.

Diese Methode für eine kostenfreie Immobilienbewertung ist daher etwas ungenau. Die Erfahrung zeigt, dass Verkäufer oft dazu neigen, den Wert ihres Hauses oder ihrer Wohnung zu überschätzen, weil Sie Objekt-Eigenschaften, die ihnen persönlich wichtig sind, höher bewerten als ein fremder Käufer.

Für eine seriöse Bewertung Ihrer Immobilie sollten Sie sich einen Experten zur Seite nehmen. Dieser kann die oben angeführten Faktoren einschätzen und gegeneinander abwägen. Neben den Fakten hilft auch Erfahrung, den Wert einer Immobilie verlässlich einzuschätzen.

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Источник: https://www.hausgold.de/immobilienbewertung/

Hauswert ermitteln: Was ist mein Haus denn wirklich wert?

Immobilienbewertung: Wie viel ist Ihre Immobilie wirklich wert?

Ein anstehender Hausverkauf kann viele Gründe haben. Damit Sie beim Verkauf auch den Preis erzielen, der Ihrer Immobilie gerecht wird, ist es ratsam, im Vorfeld den Wert des Hauses fachgerecht bestimmen zu lassen.

Doch wie wird der Wert einer Immobilie bestimmt, wer führt das Gutachten durch und worauf sollte geachtet werden? Diesen und anderen wichtigen Fragen rund um das Thema „Hauswert ermitteln“ gehen wir auf den Grund.

Außerdem erwarten Sie nützliche Tipps, wie Sie den Wert Ihres Hauses steigern können.

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Der Verkehrswert, auch Marktwert genannt, ist der Wert einer Immobilie, den sie zum Zeitpunkt des Gutachtens aufgrund festgelegter Parameter hat. Es handelt sich also um den Preis, den die Immobilie zum Zeitpunkt des Gutachtens auf dem Immobilienmarkt erzielen würde.

In § 194 des Baugesetzbuches (BauGB) wird der Verkehrswert wie folgt definiert:
„Der Verkehrswert (Marktwert) wird durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.“

Wofür wird der Verkehrswert benötigt?

Der Verkehrswert einer Immobilie wird vor allem dann berechnet, wenn eine Immobilie oder ein Grundstück den Besitzer wechseln soll.

Er dient als eine der wichtigsten Grundlagen, um vor dem Verkauf den Verkaufspreis der Immobilie oder des Grundstücks festlegen zu können.

Ohne Ermittlung des Immobilienwertes in einem Gutachten kann es passieren, dass Sie einen Preis erzielen, der dem Wert der Immobilie nicht gerecht wird.

Des Weiteren wird der Verkehrswert erhoben, wenn er rechtlich relevant wird, also bei Erbschaften, Scheidungen, Zwangsversteigerungen, Steuererhebungen durch das Finanzamt oder bei der Beleihung einer Immobilie zu Finanzierungszwecken. Außerdem kann ein gerichtlich anerkanntes Gutachten bei einer Schenkung, im Versicherungsfall, bei Sorgerechts- oder Vormundschaftsangelegenheiten oder einfach zum Schutz und zur Sicherheit beim Verkauf erstellt werden.

Welche Faktoren beeinflussen die Wertermittlung für ein Haus?

Die Wertermittlung einer Immobilie wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst. Nur unter Berücksichtigung dieser Parameter kann ein zuverlässiger Immobilienwert ermittelt werden. Einer der wichtigsten Faktoren für die Hauswertermittlung ist die Lage der Immobilie.

Außerdem spielen die Merkmale des zu verkaufenden Objekts eine Rolle, also z. B. das Baujahr, die Grundfläche oder der Erhaltungszustand. Nicht zuletzt haben auch äußere Faktoren eine entscheidende Relevanz für die Verkehrswertbestimmung.

Hierzu zählen beispielsweise bestehende Mietverhältnisse oder Denkmalschutzbestimmungen.

Wie beeinflusst die Lage den Wert eines Hauses?

Die Lage ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf den Verkehrswert der Immobilie, da sie relativ stabil ist und sich unmittelbar auf den Nutzungskomfort auswirkt. Unterschieden werden die sogenannte Makrolage und die sogenannte Mikrolage.

Die Makrolage bezeichnet das weitere Umfeld der Immobilie, also die Stadt, die Region oder den Stadtteil. Auch die überregionale Verkehrsanbindung spielt hier eine Rolle, genauso wie das Wachstum der Region bzw. der Stadt. Auch das kulturelle Angebot und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sowie die geografische Einordnung sind an dieser Stelle relevant.

Die Mikrolage bezeichnet das direkte Umfeld der Immobilie. Es werden die Nähe zur Innenstadt, die Infrastruktur, das kulturelle Angebot in unmittelbarer Nähe und die Anbindung an den Nah- sowie Fernverkehr bewertet. Außerdem werden Störfaktoren, wie die Nähe zu einem Gewerbegebiet, Lieferstandort, Flughafen, etc. berücksichtigt.

Welche Merkmale eines Hauses spielen für die Immobilienbewertung eine Rolle?

Neben der Lage der Immobilie sind selbstverständlich auch verschiedene Merkmale des Hauses von Bedeutung für die Wertfindung. Zunächst einmal spielt das Baujahr des Objekts eine Rolle.

Doch viel wichtiger als das Baujahr, sind der Zustand, also die Bausubstanz, und die energetische Beschaffenheit der Immobilie.

Schlechte Energiewerte sind mit höheren Energiekosten verbunden, was den Wert des Hauses mindert.

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Ebenfalls relevant für die Wertbestimmung ist der Zustand der Ausstattung der Immobilie, also beispielsweise das Alter der Heizung, die Ausstattung von Bad und Küche und der Zustand von Fenstern und Bodenbelägen.

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Auch die Grundfläche und die Wohnfläche sowie die Anzahl und der Schnitt der Räume spielen eine Rolle bei der Wertfindung. Nicht zuletzt wird auch der Erschließungsgrad der Immobilie berücksichtigt.

Dabei wird bewertet, wie gut das Gebäude an das öffentliche Straßen- und Wegenetz und an das Ver- und Entsorgungsnetz angeschlossen ist.

Warum sind die äußeren Faktoren ebenfalls wichtig für die Hauswertermittlung?

Äußere Faktoren können den Wert einer Immobilie ebenfalls erheblich beeinflussen. Hier spielen vor allem rechtliche Aspekte eine Rolle. Sie sollten beispielsweise klären, ob das zu bewertende Gebäude unter Denkmalschutz steht.

Außerdem ist entscheidend, ob beim Verkauf bestehende Mietverhältnisse übertragen werden und ob im Grundbuch Altlasten eingetragen sind, die vom Käufer übernommen werden müssen.

Letzten Endes ist auch die aktuelle Marktlage ein äußerer Einfluss, der den Hauswert mitbestimmt, da der Wert der Immobilie bei hoher Nachfrage durch potenzielle Käufer und geringem Angebot an passenden Objekten um einiges steigt.

Wie wird der Hauswert ermittelt?

Der Hauswert wird auf einer gesetzlichen Grundlage mithilfe verschiedener Bewertungsverfahren ermittelt, die jeweils unterschiedlich aufwendig sind. Die Art des Verfahrens, welches zur Ermittlung des Hauswerts angewendet wird, richtet sich nach der Art der Immobilie.

Auf welcher Grundlage wird ein Haus bewertet?

Die gesetzliche Grundlage für die Ermittlung des Verkehrswertes einer Immobilie ist durch die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) vorgegeben.

Welche Bewertungsverfahren gibt es?

Es gibt drei verschiedene Bewertungsverfahren, die für unterschiedliche Zwecke herangezogen werden: Das Vergleichswertverfahren, das Sachwertverfahren und das Ertragswertverfahren.

Wie funktioniert das Vergleichswertverfahren?

Das Vergleichswertverfahren wird angewendet, wenn es sich bei der Immobilie um ein privat genutztes Einfamilienhaus oder eine privat genutzte Eigentumswohnung handelt.

Befindet sich in der direkten Nachbarschaft ein vergleichbares Objekt, dann kann dieses zur Wertermittlung mit dem zu verkaufenden Objekt abgeglichen werden.

Dabei werden Merkmale, wie die Größe, die Ausstattung und der Zustand berücksichtigt. So kann der Gutachter einen Vergleichswert festlegen.

Wie funktioniert das Sachwertverfahren?

Das Sachwertverfahren ermittelt die Kosten, die entstehen, würde das Objekt heute neu gebaut werden. Anwendung findet das Sachwertverfahren ebenfalls vor allem bei Immobilien in Eigennutzung.

Bei diesem Verfahren werden der Bodenrichtwert und der Gebäudesachwert bestimmt. Der Sachwert eines Gebäudes ergibt sich aus den Gebäudeherstellungskosten abzüglich möglicher Alterswertminderungen.

Wie funktioniert das Ertragswertverfahren?

Das Ertragswertverfahren kommt in erster Linie dann zum Einsatz, wenn die zu schätzende Immobilie nicht selbst genutzt, sondern vermietet wird.

Der Sachwert spielt bei diesem Verfahren eine zweitrangige Rolle, stattdessen wird bewertet, wie viele Mieteinnahmen der Eigentümer der Immobilie erzielen kann.

Mithilfe einer komplexen Formel, bei der unterschiedliche Faktoren, wie Instandhaltungskosten, Mieteinnahmen und der sogenannte Bodenwertverzinsungsbetrag berücksichtigt werden, berechnet der Gutachter den Ertragswert.

Welche Unterlagen werden für die Wertermittlung benötigt?

Sollten Sie den Wert Ihrer Immobilie bestimmen wollen, ist es wichtig, dass Sie alle dafür benötigten Unterlagen zur Verfügung haben. Die folgenden Unterlagen sollten Sie für eine Wertermittlung bereithalten:

  • Grundriss der Immobilie
  • Grundbuchauszug
  • Wohnflächenberechnung
  • Flurkarte und Lageplan
  • Energieausweis
  • Baubeschreibung / Baupläne

Wer ermittelt den Wert eines Hauses?

Der Verkehrswert wird in der Regel von einem Immobilienmakler oder Gutachter ermittelt.

Muss die Verkehrswertbestimmung gerichtlich anerkannt werden, dann darf sie nur von einem anerkannten Immobiliengutachter durchgeführt werden.

Außerdem muss der Sachverständige bei einem Verkehrswertgutachten immer die aktuellen Marktbedingungen berücksichtigen. Deshalb darf die Wertfindung nicht „mechanisch“ erfolgen.

Was kostet das Ermitteln des Hauswerts?

Der Preis für ein Wertgutachten hängt zum einen von dem zu erwartenden Hauswert und zum anderen vom Aufwand und vom Bewertungsverfahren ab. Immobiliengutachter können das Honorar für ein Gutachten frei festlegen.

Eine Online-Bewertung reicht allerdings oft schon aus, um einen ersten Anhaltspunkt für den aktuellen Wert des Hauses zu erlangen. Ein Schnellcheck kann der Verkäufer mithilfe einer Online-Immobilienbewertung durchführen. Der aktuelle Wert der Immobilie am Markt kann dadurch zumindest annähernd ermittelt werden.

Wie beeinflusst der Hauswert einen möglichen Verkaufspreis?

Die Ermittlung des Hauswerts bildet eine wesentliche Grundlage, um einen geeigneten Angebotspreis für den Verkauf festlegen zu können. Der Verkaufspreis wird letzten Endes auch durch Angebot und Nachfrage bestimmt, weshalb der Hauswert nicht zwingend dem Verkaufspreis entspricht. Ein angemessener Angebotspreis ist jedoch entscheidend für den Verlauf des Verkaufsprozesses.

Wie kann man den Hauswert verbessern?

Der Verkehrswert einer Immobilie kann zum einen durch Instandhaltungsmaßnahmen und zu anderen durch Modernisierungsmaßnahmen verbessert werden. Dem entsprechend haben Sie als Immobilienbesitzer mehrere Möglichkeiten, den Wert Ihrer Immobilie zu steigern.

Welche Instandhaltungsmaßnahmen können den Wert eines Hauses erhöhen?

Bei Instandhaltungsmaßnahmen wird zwischen vorbeugenden und korrektiven Maßnahmen entschieden.

Bei vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen handelt es sich beispielsweise um die Wartung der Heizung und der Lüftungsanlage der Immobilie.

Auch die Wartung des Wasserfilters des Trinkwasseranschlusses und die regelmäßige Spülung der Entwässerungsleitungen sind Möglichkeiten, den Wert des Hauses langfristig zu erhalten.

Dachreparaturen und die Entfernung von Verschmutzungen auf dem Dach sowie der Anstrich der Fassade sind ebenfalls Maßnahmen, die der Instandhaltung dienen und die den Wert Ihrer Immobilie verbessern können.

Sollte Ihre Immobilie von Schädlingen befallen sein, ist es wichtig, dass Sie diesen Befall sofort beseitigen lassen, da er ansonsten langfristig die Bausubstanz schädigen könnte, was wiederum zu einer Wertminderung führen würde.

Korrektive Instandhaltungsmaßnahmen dienen der Beseitigung von Mängeln am Haus, bevor diese zu größeren Schäden führen.

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So können Sie beispielsweise Risse in der Fassade beseitigen, lose Dachziegel befestigen oder Reparaturen an der Versorgungstechnik des Hauses vornehmen lassen.

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Wichtig ist, dass sowohl vorbeugende als auch korrektive Instandhaltungsmaßnahmen regelmäßig durchgeführt werden, um den Wert des Hauses langfristig zu erhalten und zu steigern.

Wie steigert man den Hauswert mit Modernisierungsmaßnahmen?

Neben regelmäßigen Instandhaltungsmaßnahmen sind Modernisierungsmaßnahmen eine gute Methode, um den Wert einer Immobilie zu steigern. Dabei stehen Ihnen als Hauseigentümer verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Wärmedämmung von Dach, Fenstern und Wänden
  • Einrichtung einer energieeffizienteren Heiztechnik (z. B. Brennwerttechnik)
  • Legen neuer Elektroleitungen
  • Modernisierung des Badezimmers und der Küche
  • Schallschutz erhöhen
  • Erweiterung des Wohnraums
  • Erneuerbare Energien (z. B. Solarthermieanlagen)

Ein Schnellcheck: Die Online-Bewertung

Mithilfe einer Online-Immobilienbewertung als neutrale Instanz kann der Hauseigentümer schnell und einfach seine eigene Einschätzung bezüglich des Immobilienwertes überprüfen.

Ein Immobilien-Onlinerechner analysiert und vergleicht die Daten. Der Wert der Immobilie wird anhand mehrerer Kriterien ermittelt.

Dazu zählen die Ausstattung, die Objektdaten, der Bauzustand, die individuellen Objektkriterien und die Modernisierungsmaßnahmen.

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Источник: https://kompassapp.de/de/ratgeber/immobilienbewertung/hauswert/

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Immobilienbewertung: Wie viel ist Ihre Immobilie wirklich wert?

Den Sach- oder Verkehrswert berechnen Sachverständige anhand der Fakten. Angesichts des derzeitigen Immobilienbooms muss derSachwert der Immobilie, der durch die oben genannten Faktoren ermittelt wird, jedoch nicht zwingend mit dem tatsächlichen Verkaufswert übereinstimmen.

Letztendlich wird dieser durch Angebot und Nachfrage bestimmt.

So wechseln Altbauten mit durchschnittlicher Ausstattung in manchen Regionen zu Höchstwerten den Besitzer, während hochwertige Objekte in ländlichen und wirtschaftlich weniger renommierten Lagen mitunter eine weitaus geringere Zahl an Interessenten anziehen und somit der Verkaufswert sinken kann.

                                                                                                                                                                           © Aroundhome

Wie wird die Immobilienbewertung erstellt?

Es gibt verschiedene Methoden der Immobilienbewertung. Sie unterscheiden sich je nach verfügbarem Budget und dem Anlass der Bewertung. So ist für einige Zwecke ein offizielles Gutachten notwendig, für andere genügt womöglich eine Kurzeinschätzung, die von einem Makler vorgenommen werden kann. Diese Möglichkeiten zur Bewertung Ihrer Immobilie stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Verkehrswertgutachten
  • Vergleichswertverfahren
  • Sachwertverfahren
  • Ertragswertverfahren

  Das Verkehrswertgutachten

Die gängigste Form der Immobilienbewertung ist das Verkehrswertgutachten.

Es ist zwingend notwendig, wenn Sie den Objektwert für gerichtliche Angelegenheiten benötigen – etwa bei einer (Zwangs-)Versteigerung, wenn Sie eine Hypothek auf die Immobilie aufnehmen, in manchen Fällen auch für die Finanzierung oder für das Finanzamt.

Mit der Bewertung wird ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger beauftragt.

Der Verkehrswert wird durch § 194 des Baugesetzbuches definiert: Demnach beträgt er den Wert „ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse“ – also den reinen Sachwert ohne subjektive Eindrücke. Für die Ermittlung begutachtet der Sachverständige sämtliche Faktoren des Hauses, nimmt eventuelle Mängel auf und berechnet im Anschluss den Wert. Die sorgfältige Begutachtung hat ihren Preis: sie kann rund 3.000 Euro kosten.

  Weitere Bewertungsverfahren: eine Übersicht

Neben dem gängigen Gutachten kommen weitere Möglichkeiten zur Immobilienbewertung infrage. Sie bieten sich an, wenn Sie den möglichen Verkaufswert ermitteln möchten und kein offizielles Gutachten benötigen.

Vergleichswertverfahren

Bei dieser Methode wird eine Vielzahl vergleichbarer Objekte zur Wertermittlung herangezogen. Hier spielen Faktoren wie Lage, Beschaffenheit des Grundstücks, Erschließungszustand, Größe, Gebäudeart, Ausstattungsqualität und baulicher Zustand eine Rolle.

Der Gutachter zieht hierfür etwa die Kaufpreise anhand der Grundstücksmarktberichte des Gutachterausschusses heran und vergleicht das zu bewertende Objekt mit ähnlichen Immobilien. Unterschiede werden mit Zu- oder Abschlägen berechnet.

Das Vergleichswertverfahren gilt als eine der zuverlässigsten Bewertungsmethoden.

Sachwertverfahren

Das Sachwertverfahren ist sehr komplex und findet zwar den Wert des Objekts heraus, nicht jedoch dessen tatsächlichen Verkaufswert. Drei Komponenten werden beim Sachwertverfahren herangezogen:

  • Bodenrichtwert
  • Herstellungskosten des Objekts
  • Herstellungskosten der Außenanlagen

Die Kosten werden vom Alter des Objekts abgezogen: Der Gesetzgeber geht von einer Nutzungszeit von 80 Jahren aus, pro Jahr werden 1,25 Prozent vom Gesamtwert des Gebäudes gemindert, der Bodenrichtwert addiert und ein sogenannter Marktanpassungsfaktor berücksichtigt. Der Substanzwert lässt sich so sehr zuverlässig herausfinden, die Marktlage jedoch kaum.

Ertragswertverfahren

Das Ertragswertverfahren kommt insbesondere bei vermieteten Immobilien zum Einsatz.

Für die Berechnung werden der Bodenrichtwert (auch Bodenwert genannt) und der Ertragswert des Gebäudes (also dem, was die Immobilie innerhalb der Nutzungszeit abwirft) inklusive Zinserträge, minus Bewirtschaftungskosten herangezogen.

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Der durch das Ertragswertverfahren errechnete Wert spiegelt zwar reale Zahlen wider, diese können jedoch für die Zukunft nur bedingt herangezogen werden – insbesondere in Zeiten steigender Immobilienpreise.

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  Bodenwert vs. Grundstückswert

Bei kostenlosen Immobilienbewertungen im Netz ziehen Algorithmen meist ein Vergleichswertverfahren heran. Allerdings sind die so ermittelten Preise lediglich durchschnittliche Werte, die in der Realität erheblich abweichen können.

So kann eine Onlinebewertung Angaben zur Lage, zur Größe, zum Alter und zur Nachfrage berücksichtigen.

Den Zustand der Bausubstanz, den Schnitt, die Ausstattung, eventuelle Mängel wie Feuchtigkeitsschäden oder auch die in Zukunft zu erzielenden Mieteinnahmen jedoch nicht – und diese Faktoren machen einen großen Teil der Gesamtbewertung aus. Die Bewertung im Netz kann einen ersten Überblick bieten.

Sie kommt etwa dann infrage, wenn Sie eine Immobilie zum Kauf ins Auge gefasst haben und wissen möchten, ob der Verkaufspreis realistisch ist. Für aussagekräftige Informationen sollten Sie eine professionelle Immobilienbewertung vornehmen lassen.

Wer führt eine Immobilienbewertung durch?

Ein Immobiliensachverständiger führt Verkehrswertgutachten und andere Formen der Immobilienbewertung durch.

Wünschen Sie ein ausführliches Gutachten, das vor Gericht Bestand hat und von Banken sowie dem Finanzamt akzeptiert wird, ist der Gang zum Gutachter unerlässlich.

Da er allerdings vergleichsweise teuer ist, können unter Umständen andere Experten ebenfalls infrage kommen.

Planen Sie den Verkauf Ihres Eigenheims, ist ein Makler erster Ansprechpartner für die Bewertung. Der Vorteil: Er kennt den regionalen Markt und kann einen realistischen Verkaufspreis einschätzen.

So erfahren Sie nicht nur den Sachwert, sondern auch den tatsächlichen Marktwert. Beauftragen Sie ein Maklerbüro mit der Wertermittlung, zahlen Sie in vielen Fällen erst einmal nichts dafür.

Erst beim Verkauf der Immobilie werden Gebühren fällig.

Welche Leistungen bieten Makler, Gutachter und Co.?

Ein ausführliches Verkehrswertgutachten berücksichtigt sämtliche Faktoren für die Wertermittlung. Anschließend erhalten Sie zahlreiche Unterlagen, die vor Gericht, für einen Verkauf , eine Hypothek oder einen Kredit akzeptiert werden. Dazu zählen:

  • Flurkarte
  • Lageplan
  • Gebäude-/Objekt-Grundrisse
  • Wohn- und Nutzflächenberechnung
  • Auszüge aus dem Bebauungsplan
  • Ortsübersicht

  Welche Unterlagen benötigen Sie für die Immobilienbewertung?

Die Kosten einer Immobilienbewertung

Welche Kosten Sie für die Bewertung einplanen sollten, hängt von der Art der Analyse ab. Eine Onlinebewertung für einen ersten Preiseindruck ist oftmals kostenlos. Eine ausführlichere Bewertung kostet zwischen 50 und 80 Euro.

Hier erhalten Sie allerdings lediglich Vergleichswerte und keine Einschätzung Ihrer spezifischen Immobilie. Eine Kurzbewertung eines Gutachters beginnt bei etwa 450 Euro. Der tatsächliche Preis ist von der Objektgröße, dem Wert und dem Aufwand für die Erstellung abhängig.

Fehlen zum Beispiel Unterlagen oder sind sehr viele Faktoren heranzuziehen, steigt der Preis. 

  Unser Tipp:

Источник: https://www.aroundhome.de/immobilienverkauf/immobilienbewertung/

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