Induktionsflächen und neue Technologien

Siemens inductionAir Plus: Induktionskochfeld mit Abzug

Induktionsflächen und neue Technologien

Entdecken Sie das Siemens inductionAir Plus Kochfeld mit integriertem Kochfeldabzug & Varioinduktion im Küchen Staude Magazin.

Lesedauer: ca. 9 Minuten

Passend zum Frühjahr 2020 bringt Siemens ein neues Induktionskochfeld mit integriertem Abzug auf den Markt. InductionAir Plus ist das neue Mitglied der Kochfeldabzüge aus der Exklusivserie Siemens studioLine. Es kombiniert ein innovatives Induktionskochfeld mit leistungsstarkem Dunstabzug. Alle Infos rund um das neue Siemens Kochfeld haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Direkt zum Inhalt:

  • Maße
  • Bedienung
  • Highlights
  • Design
  • Lautstärke
  • Abzugsregelung
  • Filter

inductionAir Plus im Detail

Das inductionAir Plus ist ein Induktionskochfeld aus der Exklusivserie studioLine von Siemens.

Es verfügt über eine powerInduktion, bei der die Hitze über Spulen unterm Kochfeld direkt an die Töpfe und Pfannen weitergeleitet wird. Dadurch wird lediglich das Kochgeschirr, nicht aber das Kochfeld erwärmt.

Mehr Sicherheit, kurze Ankochzeiten und eine einfache Reinigung sind die großen Vorzüge dieser modernen Technologie.

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Außerdem verfügt das Siemens inductionAir Plus über einen integrierten Dunstabzug im Kochfeld. Dieser ist mittig platziert und sorgt direkt am Geschehen für den Abzug von Kochdünsten und -gerüchen.

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Folgende Modelle sind erhältlich:

  • iQ700 Induktionskochfeld mit Dunstabzug 80 cm
  • iQ500 Induktionskochfeld mit Dunstabzug 70 cm

Induktionskochfeld mit variablen Kochzonen

Beim Siemens inductionAir Plus besteht die Kochplatte aus einer Induktionsfläche. Aufgeteilt in vier Kochzonen. Zwei davon verfügen über eine Varioinduktion, bei der sich die Zonen flexibel zusammenschalten lassen. Jeder Topf und jede Pfanne wird gleichmäßig erhitzt. Ganz gleich, ob sie eine runde oder eckige Form aufweisen. Groß oder klein sind.

Hier einmal die Funktionen im Überblick:

Siemens inductionAir Plus ist in zwei Größen erhältlich: 70 und 80 cm Breite. Somit haben Sie absolute Planungsfreiheit.

Das Induktionskochfeld passt in Unterschränke mit 80 cm Breite. Kann aber auch mit Unterschränken mit nur 60 cm Breite kombiniert werden.

Die genauen Einbaumaße betragen 223 x 750 x 490 mm; die genauen Gerätemaße 812 x 520 mm beziehungsweise 710 x 520 mm. Arbeitsplatten sollte mindestens 16 mm stark sein.

Bedient wird das Siemens inductionAir Plus über Touch. Genauergesagt über den dual lightSlider. Verschiedene Bereiche können einfach ausgewählt und beliebig zusammengeführt werden. Mit nur einem Fingertipp.

Zu den absoluten Bedienhighlights zählen die varioInduktion, powerMove Plus, varioMotion sowie die integrierte Sensortechnik mit dem Kochsensor und dem Bratsensor. Alle Siemens Highlights erklären wir Ihnen nachfolgend.

VarioInduktion

Zwei Vario Induktionskochzonen (auch Flexzonen genannt) bieten eine große Kochfläche und maximalen Komfort beim Kochen. Jeder Topf und jede Pfanne wird gleichmäßig erhitzt. Ganz gleich, ob sie eine runde oder eckige Form aufweisen. Groß oder klein sind.

PowerMove Plus

Zusätzlich zur Variozone bietet das inductionAir Plus Kochfeld eine praktische Kochzoneneinstellung. Mit Siemens powerMove Plus lässt sich die Kochzone nämlich in drei verschiedene Temperaturzonen einteilen. Beispielweise vorne zum scharfen Anbraten bei hohen Temperaturen und hinten eine niedrige Temperatur zum Warmhalten bereits fertiger Speisen.

VarioMotion

Noch mehr Komfort beim Kochen bietet die Siemens varioMotion. Heizeinstellungen für Töpfe und Pfannen werden vom Kochfeld gespeichert. Damit lassen sie sich frei auf der Platte bewegen, ohne dass die Temperatur neu eingestellt werden muss.

Kochsensor & Bratsensor Plus

Siemens Sensortechnologiesorgt dafür, dass nichts mehr überkocht oder anbrennt. Versehen Sie den Topf oder die Pfanne einfach mit einem Sensor. Dieser agiert mit dem autarken Kochfeld und benachrichtigt Sie, sobald eine bestimmte Temperatur erreicht ist.

Der Kochsensor Plus kann als Zubehör dazubestellt werden. Der Bratsensor Plus ist im Lieferumfang mit enthalten. Zusätzlich zur Benachrichtigung über den Temperaturstand, sorgt der Siemens Bratsensor außerdem dafür, dass die Pfanne nicht weiter erhitzt wird.

So gelingen Ihnen immer die besten Ergebnisse.

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Optisch orientiert sich das inductionAir Plus an den Produkten der Siemens studioLine. Es besitzt eine edle, zurückhaltende Optik in tiefem Schwarz (BlackDesign) mit Edelstahl (BlackSteel). Zwar wird es nicht komplett flächenbündig in die Arbeitsplatte eingebaut. Allerdings sorgt ein Facetten-Rahmen am Kochfeld in passendem Schwarz für eine ähnliche Anmutung.

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Mit seiner schwarzen, edlen und minimalistischen Anmutung liegt es voll im Küchentrend 2020.

Besonderheiten beim Siemens Kochfeldabzug

Kochfeldabzüge sind in den letzten Jahren besonders beliebt geworden. Denn sie verbinden eine praktische Funktion mit modernster Optik. Keine störende Dunstabzugshaube ist in Kopfhöhe. Meistens ist der im Kochfeld integrierte Dunstabzug leiser und effizienter.

Optisch gibt es bei den Kochfeldabzügen einige Unterschiede. Bora X Pure erscheint zum Beispiel mit einer runden Einströmdüse. Miele KMDA besitzt einen flächenbündigen Kochfeldabzug.

Häufig ist der Dunstabzug mittig platziert, kann aber auch seitlich neben den Kochzonen angebracht sein. Beim Siemens inductionAir Plus ist der Dunstabzug mittig im Kochfeld integriert. Genau zwischen den beiden Variozonen.

Er ist flächenbündig und mit großen Schlitzen ausgestattet, durch die die Luft nach unten strömt.

Vorteile vom Downdraft-Lüftungssystem beim Siemens inductionAir Plus sind vor allem die vollautomatische Abzugsregelung sowie die minimale Geräuschentwicklung. Außerdem kann es sowohl im Abluft als auch im Umluftbetrieb verwendet werden.

Nachfolgende Aspekte beinhaltet der Siemens studioLine Kochfeldabzug:

Niedrige Lautstärke durch iQ Drive Motor

Wie andere Siemens Kochfeldabzüge besitzt auch das inductionAir Plus den iQ Drive Motor. Hierbei handelt es sich um ein besonders leises Modell mit bürstenfreier Mechanik. Man hört so gut wie nichts bei Inbetriebnahme des integrierten Dunstabzugs. Etwa 42 bis 69 dB erzeugt der inductionAir Plus Kochfeldabzug im Normalbetrieb.

(Automatische) Abzugsregelung

Für beste Lüftungsleistung besitzt der Kochfeldabzug einen Luftgütesensor. Er ist unsichtbar im Lüfterkanal platziert und misst permament die Dunstbelastung am Kochfeld.

Daraufhin passt er die Lüftungsleistung automatisch dem Kochverhalten an (automatische Abzugsregelung).

Ist der Kochvorgang beendet, schaltet das Gerät etwa zehn Minuten in den Nachlaufmodus, ehe es sich selbstständig ausschaltet.

Filter

Damit der Kochdunst gereinigt und abgesaugt werden kann, befinden sich im Inneren (je nach Abzugsart Umluft oder Abluft) entsprechende Filter. InductionAir Plus besitzt 12-lagige Edelstahlfilter.

Diese sind sehr großflächig und sorgen für das Absaugen von Fett. Die Fetteffizienz beträgt etwa 94 %.

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Im Umluftbetrieb werden zusätzlich noch Aktiohlefilter benötigt, die Gerüche aufsaugen und dabei helfen, die Kochluft in Frischluft umzuwandeln.

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Die Filter lassen sich leicht entnehmen und reinigen. Sie haben eine Standzeit von etwa 360 Stunden und sind nicht regenerierbar.

Siemens bei Küchen Staude

Wollen Sie das inductionAir Plus live erleben? Dann besuchen Sie doch einmal unser Küchenstudio in Hannover. Dort haben wir in unseren Beispielküchen immer die neuesten und innovativsten Einbaugeräte ausgestellt. Von unseren Experten können Sie sich dann außerdem noch zur Bedienung und dem Einbau in Ihrer neuen Küche beraten lassen. Vereinbaren Sie doch einfach direkt einen Termin.

Wir freuen uns auf Ihre Besuch!

Источник: https://www.kuechen-staude.de/magazin/trends/siemens-inductionair-plus-vario-induktionskochfeld-mit-kochfeldabzug/

Das Induktionskochfeld – alles, was man wissen muss

Induktionsflächen und neue Technologien
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Die Zeit bleibt nicht stehen! Gasherd und Cerankochfeld haben eine interessante und effektive Alternative bekommen.

Die Induktionstechnik bringt eine neue Art der Hitzegewinnung in unseren Lieblingsraum.

Wir fassen Vorteile und Eigenheiten der Zukunftstechnologie zusammen und verraten Ihnen, was man wissen muss, wenn es ums Induktionskochfeld geht.
 

Die „magische“ Kraft

Wie funktioniert eigentlich ein Induktionskochfeld? Rein wissenschaftlich gesehen ist ein Induktionskochfeld ein Kochfeld, welches metallisches Kochgeschirr durch induktiv erzeugte Wirbelströme sowie Ummagnetisierungsverluste erwärmt.

Einfach ausgedrückt: „Hauptbestandteil des Kochfelds ist eine flache Induktionsspule, die ein starkes Magnetfeld erzeugt, welches durch das (magnetische) Kochgeschirr in Wärme umgewandelt wird.“ Dass das Kochgeschirr magnetisch ist, ist unabdingbar für unser Induktionskochfeld. Ist der Boden des Topfs oder der Pfanne nicht ferromagnetisch, so passiert rein gar nichts.

Im Prinzip ist die „magische“ Kraft, die hinter (oder besser unter) einem Induktionskochfeld schaltet und waltet, nichts anderes als einfache Physik!
 

Leistung und Energie

Die „Idee“ hinter einem Induktionskochfeld unterscheidet sich grundlegend von einem „klassischen“ Herd. Aus diesem Grund hat in Sachen Leistung und Effizienz das induktive Kochfeld die Nase vorn. Hierbei entsteht die Wärme nicht durch oberflächlichen Kontakt. Das Prinzip der Induktion lässt Kochwärme in der Pfanne bzw.

im Topf entstehen! Über den magnetischen Boden hinaus herrscht angenehme Kühle. Es wird somit keine Wärmeenergie verschwendet und auch in Sachen Sicherheit ist ein Induktionskochfeld sicherer! Außer der sogenannten Rückwärme von Pfanne und Topf entsteht keine Hitzeentwicklung außerhalb der Kochutensilien.

Aufgrund der neuartigen Wärmeentwicklung lässt sich Hitze und übertragene Energie sehr genau dosieren. Dieser Vorteil schont sowohl die Umwelt als auch unsere Lebensmittel! Unsere Traumgerichte werden bei weniger Temperatur schonender zubereitet. Diese Geschmacksschonung lässt sich nebenbei hervorragend mit einem modernen Dampfgarer kombinieren.

Das Duett aus Dampfgarer und Induktionsfeld schaffen die perfekten Grundvoraussetzungen für eine gesunde und nährstoffreiche Küche.
 

Die Sache mit den Töpfen

Ohne den passenden Topf gibt es keine Hitzeentwicklung und der toll-moderne Induktionswahnsinn ist absolut sinnbefreit. Auch günstige Pfannen und Töpfe haben einen entscheidenden Nachteil.

Der ein oder andere Induktionsprofi kennt das „Flirren“ der Töpfe auf dem Herd. Diese Vibration entsteht durch qualitativ schlechte Sandwich-Böden.

Dieser nervig-fiese Ton hat schon den ein oder anderen Hobby-Koch zur Weißglut gebracht und zum kompletten Austausch des Kochgeschirrs veranlasst.
 
 

Eine Frage der Hitze

Ein Induktionskochfeld ist nicht nur Energieeffizienz, modern und zuverlässig! Auch in Sachen Hitzepotential und Dosierbarkeit ist er anderen Herdarten deutlich überlegen. In Sachen Erhitzungsdauer kann einem Induktionskochfeld wohl kein anderes Gerät das Wasser reichen.

Schalten wir dann auch noch den Power-Modus dazu (sehr viele Geräte verfügen über diese extra schnelle Hitzestufe) kocht das Teewasser in extrem schneller Zeit. Doch auch im „normalen“ Modus ist ein Induktionshochfeld schneller und energieeffizienter als beispielsweise ein Cerankochfeld.

Unterm Strich verbraucht ein Induktionskochfeld rund 25% weniger Energie! Durch den hitzearmen Betriebsmodus ist die durchschnittliche Nutzungsdauer länger als die eines handelsüblichen Ceranfeldes.
In Sachen Kochgefühl ist das „Hitze-Feedback“ eines Induktionskochfeldes beinahe so perfekt, wie das eines Profi-Gasherdes, ohne die Tücken des selbigen.

Keine brennenden Finger, kein sich entzündendes Handtuch und auch keine Panik in Sachen „riecht es hier nach Gas?“
Auf einem Induktionskochfeld kocht es sich punktgenau, sehr direkt und mit einer gehörigen Portion Präzision.
 

Nachteile?

Moderne Technik kostet. Anders als beim klassischen Küchenherd ist das ein oder andere „Pfund“ Technik im Herd verbaut. Und diese Technik hat ihren Preis. Ein modernes Induktionskochfeld mit integriertem Dunstabzug kann an der Dreitausend-Euro Marke kratzen.

Als geschätzten Messwert kann man die „50%-Regel“ in Sachen Ceran im Vergleich zum Induktionskochfeld ansetzen. Ein „traditionelles“ Ceranfeld kostet etwa die Hälfte eines modernen Induktionskochfelds. Und die Investition in neue Töpfe und Pfannen sollte man bei der Entscheidung für oder gegen Induktion nicht außen vorlassen.

Wer sein Arsenal komplett umstellen möchte, der sollte diese Anschaffung nicht unterschätzen.
Ein weiterer Nachteil des Induktionskochfelds ist die Entwicklung von Magnetfeldern bei unsachgemäßer Verwendung des Herds. Diese entstehen, wenn die Töpfe nicht „deckend“ auf den Herd gestellt werden.

Hierbei können Magnetfelder entstehen, die negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. Köchen mit Herzschrittmachern oder Schwangeren ist ein Sicherheitsabstand von mindestens 40 Zentimetern zu empfehlen.
 

Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit

Sparsam und effizient – so lässt sich ein Induktionskochfeld treffend beschreiben. Durch die besondere Technik, sind gewisse Probleme (und Energiefresser) der Vergangenheit sehr einfach und nachhaltig gelöst.

War es bei einem Cerankochfeld bisher zwingend und dringend notwendig Kochfeld und Topfgröße „deckungsgleich“ zu halten, so ist das bei einem modernen Induktionskochfeld nicht mehr notwendig. Die Kochfelderkennung regelt die Induktionsfläche auf die Topfgröße nach und es wird keine Energie „verheizt“.

Hätte man sich in vergangener Zeit noch die Finger verbrannt und unnötig Strom verschwendet, so ist das Kochen in der Saison 2019/2020 ziemlich entspannt und energetisch geworden. Ein Hoch auf die moderne Technik – eben auch in einer modernen Küche!
 

Источник: https://kueche-aktiv.de/cportal/reference?ref=cmsitem_00035416&mainReference=category/navnode_000004MS

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