Ins Maul geschaut: Gesunde Zähne beim Hund

Contents
  1. Hund riecht aus dem Maul→ so ist schnell die Ursache weg
  2. Warum  es bei – Hund  riecht aus dem Maul – schon zu spät ist?
  3. Warum man bei – Hund  riecht aus dem Maul- nur das Richtige tun muss?
  4. Wie  sich das Thema – Hund  riecht aus dem Maul- schnell erledigt?
  5. Was die innovative Zahnpflege QCHEFs Käse sonst noch kann?
  6. Zahnpflege beim Hund? So bleiben die Zähne gesund!
  7. Zahnstein
  8. Paradontose
  9. Karies
  10. Vorbeugung
  11. Zähneputzen bereits im Welpenalter
  12. Alternativen zum Zähneputzen
  13. Wann sollte ich meinen Hund zur Zahnkontrolle in der Praxis vorstellen?
  14. Zahnpflege beim Hund | PURINA® DENTALIFE®
  15. Ab wann beim Hund mit der Zahnpflege beginnen?
  16. Zahnpflege beim Hund: Was hilft wirklich?
  17. Zahnpflege und Futter
  18. Kauartikel und Zähneputzen
  19. Regelmäßige Zahnkontrolle
  20. Zähneputzen beim Hund – So geht’s
  21. Was brauche ich, um meinem Hund das Zähneputzen beizubringen?
  22. Zähneputzen beim Hund: Schritt für Schritt
  23. Schritt 1: Kommando wählen
  24. Schritt 2: An die Zahnkontrolle gewöhnen
  25. Schritt 3: An die Zahnpasta gewöhnen
  26. Schritt 4: Zahnbürste mit einbringen
  27. Schritt 5: Zähneputzen zur Alltagssache machen
  28. Alternativen zum Zähneputzen beim Hund
  29. Alternativen zur Zahnbürste:
  30. Mundgeruch beim Hund bekämpfen – so klappt es
  31. Die Zähne sind oft der Hauptgrund für Mundgeruch
  32. Futterreste, Entzündungen oder Schlimmeres
  33. Dein Hund frisst das Falsche – oder hat schlechte Angewohnheiten
  34. Welpen können auch Mundgeruch haben
  35. Hausmittel gegen Mundgeruch beim Hund
  36. Unser Fazit: Mundgeruch beim Hund kannst du beseitigen
  37. Das Hundegebiss & die richtige Zahnpflege
  38. Zahnprobleme bei jungen Hunden
  39. Plaque und Zahnstein im Hundegebiss
  40. Auswirkungen
  41. Therapie
  42. Prävention – die richtige Zahnpflege beim Hund
  43. Wie können Sie feststellen, dass Ihr Hund Zahnprobleme hat?

Hund riecht aus dem Maul→ so ist schnell die Ursache weg

Ins Maul geschaut: Gesunde Zähne beim Hund

Hund riecht aus dem Maul – und Sie sollten handeln – bei  90 % sind Plaquebakterien die Ursache. Und nein!- Petersilie hilft nicht wirklich dagegen. Und weil wir gerade dabei sind- Mundgeruch gehört nicht zum Hundsein- es ist ein lautes Alarmzeichen!  Alles – was Sie über Ursachen –Wirksamkeit und Gesundsein Ihres Hundes wissen sollten- erfahren Sie jetzt!

Warum  es bei – Hund  riecht aus dem Maul – schon zu spät ist?

Plaquebakterien arbeiten nicht nur fleißig – sondern auch blitzschnell. Und es sind dann schon die aggressiveren Bakteriengenerationen, die den Geruch verursachen. In der Maulhöhle Ihres Hundes passiert dann folgendes: Plaquebakterien  initiieren Entzündungsprozesse- und  nicht nur am Zahnfleisch.

Sondern sie  starten mit  Paradontitis  und  Knochenabbau. Und das  innerhalb von Stunden! Und wenn Sie denken – was so schnell? –  dann müssen Sie  wissen, dass  die Plaquebakterien  sich damit auch nicht zufrieden geben. Sie wandern in den Körper und entzünden die inneren Organe – wie Herz, Lunge oder Niere.

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 Und wenn Sie sich fragen sollten, warum Ihr Hund Darmprobleme oder Gelenkschmerzen hat – dann wissen Sie jetzt woher es kommt- von den Plaquebakterien. Im Darm heißen sie dann Fusobakterien und die Forschung indentifiziert sie gerade als Starter für Krebs oder Tumore. Deshalb sollte man täglich etwas gegen die Plaquebakterien tun.

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Wenn der Hund aus dem Maul riecht, muss man sofort handeln, um diese Entzündungsprozesse zu stoppen.        

Warum man bei – Hund  riecht aus dem Maul- nur das Richtige tun muss?

Wir kämpfen immer gegen die Symptome – nie gegen die Ursachen. Aber Wissenschaft  und Technik   ermöglichen heute eine  artgerechte und alltagstaugliche Zahnpflege.

Ihr Hund hat dann nicht nur nach der Routineuntersuchung und Zahnsanierung bei Tierarzt  saubere und gesunde Zähne-  sondern dauerhaft. Und das ist die Basis fürs Gesundsein. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten der Zahnpflege. Aber nur eine wirkt gegen die Plaquebakterien.

Ihrem Hund  gefällt  Zähne putzen –  mit Käseknochen sowieso bestens.  QCHEFS Käse  ist natürlich antibakteriell aufgrund eines Peptidkomplexes, der sich an die Zellwände der Plaquebakterien anhaftet.So wird  ihre  Vermehrung verhindert.

Für einen mittelgroßen Hund reichen 2 Leckerlis  abends aus, um dem Zahnstein vorzubeugen. Und so ist Zähneputzen nicht nur gesund – sondern lecker und macht Spaß!   

hund riecht aus dem maul

Wie  sich das Thema – Hund  riecht aus dem Maul- schnell erledigt?

QCHEFS Käse wirkt  schon nach ein paar Tagen. Ist der Mundgeruch weg – können Sie davon ausgehen, dass  die Ursache Plaquebakterien waren. Aber trotzdem unbedingt täglich ins Maul schauen.

Das gibt Ihnen die Möglichkeit, Verletzungen  oder Zahnprobleme zu erkennen und rechtzeitig  vom Tierarzt  behandeln zulassen. Ihr Hund zeigt Ihnen nicht an, wenn er Schmerzen hat. So können Sie verhindern, dass er unnötig leiden muss.

Wenn der Mundgeruch nicht weg geht, muss der Tierarzt untersuchen.

Was die innovative Zahnpflege QCHEFs Käse sonst noch kann?

QCHEFS Käse löst auch den Zahnstein. Nach 3 Wochen sehen Sie schon deutliche Veränderungen. Er ist nach Schonkost – Rezept gefertigt  und leicht verdaulich. Deshalb ist er auch für kranke Hunde und Allergiker geeignet. Es ist nur hochwertiges Protein und  alle natürlichen Vitamine und Mineralien – wie z.B.

Vitamin K1 – Vitamin B- Komplex- Mg – Fe- Zn- Ca – Cu – Mn   enthalten. So  nimmt er nur gesunde Vitalstoffe auf. Damit wird das Immunsystem gestärkt. Neues Thema  in der Tierzahnpflege ist der Zahnschmelz. Er  ist hauchdünn und leicht verletzbar- die Schmelzdicke beim Hund beträgt nur 1/10 des menschlichen Zahnschmelzes.

QCHEFS Käse glättet und  remineralisiert den Zahnschmelz bis zu 70 %. Der Speichelfluss wird verstärkt. Die Zahnumgebung wird mit Hydroxilapatid – das Material aus dem Zahnschmelz besteht-übersättigt. Der von dem Peptidkomplex  aufgefüllte Phosphatpuffer des Speichels schützt zusätzlich.

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So könne die Zähne ein Hundeleben lang gesund bleiben und Sie können sich selbst überzeugen – Ihr Hund liebt es, wenn seine Zähne sauber sind.    

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Übrigens: QCHEFS gibt es in  3 Rezepturen und vielen verschiedenen Größen und Konsistenzen- wie zum Beispiel steinhart zum Knabbern oder gepufft zum Kauen.

Für Schlinger und Nichtkauer wurden die QCHEFS Käseknochen gemahlen. So kann man sie aufschlecken. Es muss sich nur gut um die Zähne verteilen, dann kann es wirken.         

Wenn Sie noch mehr Neues und Erstaunlichen  über Hunde wissen möchten-  Sie finden es unter www.qchefsdental.de -auch http://www.instagram.com/qchefs oder  www..com/qchefs  und www.qchefs-dental.de

Ich freue mich auf Ihr Feedback.

Ihre Anke Domaske     

Mikrobiologin & QCHEFS Founder         

Источник: https://www.qchefsdental.de/hund-riecht-aus-dem-maul

Zahnpflege beim Hund? So bleiben die Zähne gesund!

Ins Maul geschaut: Gesunde Zähne beim Hund

Regelmäßige Zahnkontrollen beim Tierarzt sollten deshalb beim Hund genauso selbstverständlich sein wie beim Menschen. Denn Zahnerkrankungen sind beim Hund häufiger als man vermutet und haben schlimmere Folgen als man denkt. Das Gebiss des Hundes wird von den gleichen Gefahren bedroht wie unsere Zähne auch – vor Zahnstein, Parodontose und Karies ist auch der Hundezahn nicht gefeit.

Zahnstein

Zahnstein kommt häufig vor und verursacht neben unangenehmem Mundgeruch auch schmerzhafte Entzündungen des Zahnfleisches. An der rauhen Oberfläche des Zahnsteins bleiben Futterreste kleben, die Bakterien im Maul als Nahrung dienen. Diese Bakterien vermehren sich explosionsartig und bilden Beläge an der Zahnoberfläche (Plaque).

Paradontose

Diese Bakterien führen früher oder später zu Entzündungen am Zahnfleisch, als Folge davon zieht sich das Zahnfleisch zurück, bildet Taschen und die empfindlichen Zahnhälse liegen frei – Paradontose ist entstanden. Ohne Behandlung verschlimmert sich der Zustand, bis die Zahnwurzeln freiliegen.

Im schlimmsten Fall kann sogar der Kieferknochen angegriffen werden. In diesem Stadium ist der Zahn nicht mehr zu retten. Darüber hinaus vermehren sich in den Zahnfleischtaschen, im Zahnstein und in den Zahnbelägen Bakterien, die über die Blutgefäße in den Körper gelangen und dort Krankheiten auslösen können.

Insbesondere Veränderungen der Herzklappen, Nierenprobleme sowie Haut- und Gelenkserkrankungen können die Folgen sein.

Karies

Ernährungsbedingt kommt Karies beim Hund seltener vor als beim Menschen. Auch an diesem Punkt sollten Sie als Tierhalter Einfluss auf die Zahngesundheit Ihres Hundes nehmen! Eine ausgewogene Ernährung schützt die Zähne – Schokolade, Bonbons und anderes zuckriges Naschwerk haben im Hundefutter nichts verloren.

Weiterführende Hintergrundinformationen vom Bundesverband für Tiegesundheit e.V. (BfT)

Vorbeugung

Zähneputzen ist die mit Abstand wirksamste Zahnpflege zur Bekämpfung von Zahnbelag und damit zur Vermeidung von Zahnstein, Paradontose und Karies. Zu diesem Zweck empfielt es sich, die Zähne des Hundes täglich zu putzen. Durch das Putzen der Zähne wird der Zahnbelag von den Zahnoberflächen und aus den Zahnfleischtaschen entfernt, bevor er mineralisiert und sich in Zahnstein umwandelt.

Zahnbürsten für den Menschen eignen sich nicht für den Hund, sie sind in der Regel zu hart für das empfindliche Zahnfleisch des Hundes. Und der Geschmack unserer Zahnpasta ist für den Hund viel zu scharf. Deshalb haben wir in unserer Praxis Hundezahnbürsten und spezielle Hundezahnpasta für sie vorrätig.

Zähneputzen bereits im Welpenalter

Gewöhnen sie bereits Ihren Welpen spielerisch an die Zahnpflege, damit sie im Erwachsenenalter zur Routine wird. Bei älteren Hunden braucht es oft sehr viel Geduld und Lob, um das Zähneputzen zu trainieren.

Auch bei uns in der Tierarztpraxis ist es sehr hilfreich, wenn Ihr Hund an das Öffnen des Maules gewöhnt ist. Beispielsweise wenn er sich im Maul verletzt oder einen Holzsplitter eingespießt hat. Auch Probleme beim Zahnwechsel und Zahnfehlstellungen können so leichter erkannt werden.

Beginnen Sie, in dem Sie ihrem Welpen spielerisch immer wieder das Maul öffnen und loben sie ihn dabei.

Zur Gewöhnung ans Zähneputzen massieren Sie das Zahnfleisch zunächst nur mit dem Finger – ohne Bürste. Wenn die Massage akzeptiert wird, versuchen Sie es mit der Zahnbürste.

Wichtig ist, dass die Gewöhnung sanft und verbunden mit viel Lob erfolgt, damit Ihr Hund keine Angst vor der Zahnpflege bekommt.

Alternativen zum Zähneputzen

Lässt sich Ihr Hund nicht die Zähne putzen, lassen Sie sich bei uns in der Praxis beraten.

Zahnpflege-Gel beispielsweise muss nur auf die Zähne aufgetragen werden – ohne Zähneputzen. Es reinigt die Zähne auf enzymatischer Basis und führt so zur Entfernung von Plaque. Darüber hinaus beugt es der Bildung neuer Plaque und der Entstehung von Zahnstein vor und wirkt damit Mundgeruch und möglichen Entzündungen vor.

Spezielle Mundspülungen mit desinfizierender Wirkung können dem Trinkwasser zugesetzt werden. Damit können Zahnbeläge von der Zahnoberfläche gelöst werden. Vorteil dieser Lösungen ist, dass der Hund über den gesamten Tag immer wieder seine Maulhöhle mild desinfiziert.

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Kommt dies nicht in Frage, nutzen Sie den natürlichen Kautrieb des Hundes für die Zahnpflege. Wir bieten in unserer Praxis verschiedene Kausticks an, die die Hundezähne beim Kauen pflegen. Mit diesen werden Zähne und Zahnfleisch mechanisch gereinigt und die vermehrte Speichelbildung schützt Zähne und Zahnfleisch zusätzlich.

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Außerdem gibt es Hundefutter und Futterzusätze, die mit Hilfe spezieller Enzymen oder durch die Veränderung des pH-Wertes des Speichels die Plaquebildung reduzieren.

Wenig geeignet zur Zahnpflege sind Hundekuchen, Knochen, Schweineohren, Rinderhaut und Ochsenziemer oder Spielzeug. Etwas besser sind Büffelhautknochen, da sie zu einem langen Kauvergnügen führen und wenig Kalorien enthalten.

Spezielles Kauspielzeug zur Zahnreinigung muss entsprechend Größe und Alter des Hundes sorgsam ausgewählt werden. Ist das Spieleug beschädigt, so dass Ihr Tier Gefahr läuft Teile zu verschlucken, muss es ausgetauscht werden. Tennisbälle sind als Hundespielzeug ungeeignet, da sie Glaswolle enthalten und wie Schmirgelpapier zu einem beschleunigten Zahnabrieb führen und die Zähne schädigen!

Wann sollte ich meinen Hund zur Zahnkontrolle in der Praxis vorstellen?

Um frühzeitig Störungen des Zahnwechsels oder der Zahnstellung zu erkennen, ist beim Welpen die regelmäßige Zahnkontrolle bis zum Abschluss des Zahnwechsels mit ca. 6 Monaten besonders wichtig.

Darüber hinaus sollten Sie uns Ihren Liebling vorstellen, wenn sie eines oder mehrere dieser Anzeichen von ungesunden Zähnen bei Ihrem Hund feststellen:

  1. gelblich-bräunliche Ablagerungen,

  2. leuchtend rotes Zahnfleisch,

  3. Zahnfleischblutungen

  4. unnatürliche Speichelproduktion

  5. verändertes, zögerliches Fressverhalten, einseitiges Kauen

  6. schlecht riechender Atem

  7. Reiben oder Kratzen an der Schnauze

Источник: https://tierarztpraxis-kniese.de/zahnpflege-beim-hund-so-bleiben-die-zaehne-gesund/

Zahnpflege beim Hund | PURINA® DENTALIFE®

Ins Maul geschaut: Gesunde Zähne beim Hund

Maulhygiene und Zahnpflege sind für Hunde essenziell. Denn Hunde fressen nicht nur, sondern erkunden und untersuchen auch alles um sich herum mit dem Maul.

Maul und Zähne sind somit jeden Tag ununterbrochen verschiedenen Formen von Bakterien ausgesetzt, die bei schlechter Zahnpflege Schmerzen, Krankheiten und Unwohlsein verursachen können.

Weil ein Hund seine eigenen Zähne nicht putzen kann, sind Sie als Besitzer dafür verantwortlich, die Hundezähne gesund zu halten. Eine tägliche Zahnpflege kann Ihrem Hund viel Unangenehmes ersparen und kann ihm helfen, ein langes und glückliches Leben zu führen.

Die allgemeine Gesundheit eines Hundes hängt stark von seiner Maulgesundheit ab. Bei fehlender oder unzureichender Zahnpflege bildet sich durch Futterreste und Bakterien Plaque (weicher Zahnbelag), das mit den Mineralien im Speichel ihres Hundes zu Zahnstein wird.

Bakterien können sich vermehren, die dann das Zahnfleisch und die Zähne Ihres Hundes angreifen, was zu einer schlimmen Zahnfleischentzündung, sowie Zahnfleisch- und Kieferknochenrückbildung führen kann. Ihr Hund kann infolge solcher Erkrankungen sogar Zähne verlieren.

Doch auch weitere Gesundheitsprobleme können von einer schlechten Zahnpflege Ihres Hundes herrühren und es können sogar Herz, Nieren und Organe geschädigt werden.

Eine regelmäßige und gründliche Zahnpflege kann vielen Krankheiten und Problemen vorbeugen und erspart Ihnen und Ihrem Hund somit auch so manchen anstrengenden Tierarztbesuch.

Ab wann beim Hund mit der Zahnpflege beginnen?

Mit der Zahnpflege Ihres Hundes sollten Sie am besten schon im Welpenalter beginnen, denn so legen Sie den Grundstein für eine gute Zahngesundheit, welche ein wichtiger Bestandteil des allgemeinen Wohlseins Ihres Hundes darstellt.

Etwa 80 Prozent aller Hunde leiden bereits im Alter von drei Jahren an Erkrankungen der Zähne oder des Zahnfleischs.

Wenn Sie mit der Zahnpflege Ihres Welpen früh beginnen, kann er sich nicht nur von Anfang gut an die Prozedur gewöhnen, Sie beugen somit auch zahlreichen Krankheiten vor, die sich Ihr Welpe im Laufe seines Lebens als Folge unzureichender Maulhygiene zuziehen kann.

Zahnpflege beim Hund: Was hilft wirklich?

Die Zahnpflege eines Hundes besteht als verschiedenen Komponenten. Sie beginnt mit der ganz natürlichen Zahnreinigung durch Kauen, über Zähneputzen bis hin zu regelmäßigen Zahnkontrollen, auch beim Tierarzt.

Zahnpflege und Futter

Die Zähne eines Hundes werden ganz natürlich durch den Kauvorgang beim Fressen gereinigt. Dafür muss aber auch das richtige Futter her! Bei weichem Futter hat Ihr Hund nur wenig zu kauen, weswegen keine natürliche Zahnreinigung stattfindet. Futter mit viel Struktur, wie Muskelfleisch, erfordern hingegen stärkeres Kauen, was für die Zähne Ihres Hundes ideal ist.

Das Nagen an einem Knochen ist für die natürliche Zahnreinigung am hilfreichsten. Durch Kauvorgang und Nagen werden die Zahnoberfläche sowie das Zahnfleisch des Hundes mechanisch gereinigt – sogar Plaque und Zahnstein können unter Umständen dabei entfernt werden.

Zudem wird der Speichelfluss angeregt, was sich positiv auf den Schutz von Hunde-Zähnen und -Zahnfleisch auswirkt.

Kauartikel und Zähneputzen

Als Ersatz für natürliche Kauknochen können Sie für Ihren Hund auch Kauartikel verwenden, wie unsere zuckerfreien und praktischen Kaurtikel zur Zahnreinigung von Purina® DentaLife®.

Purina® DentaLife® ist eine Innovation in der Zahnpflege für Hundezähne, mit einer flexiblen Textur und einer einzigartigen, rauen Oberfläche, von der wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass sie hilft, selbst schwer zu erreichende Hundezähne zu reinigen.

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Der köstliche Geschmack nach Huhn macht Purina® DentaLife® zu einer Leckerei für Ihren Hund, mit der seine Hundezähne beim Kauen gründlich gereinigt werden.

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Auch Zähneputzen ist beim Hund möglich. Dafür gibt es ganz spezielle Zahnbürsten und Zahncremes, die für Hunde entwickelt wurden. Wie Sie ihrem Hund am besten die Zähne putzen, erfahren Sie in unserem Artikel zum Zähneputzen bei Hunden.

Regelmäßige Zahnkontrolle

Schauen Sie Ihrem Hund regelmäßig ins Maul und achten Sie dabei auf folgende Symptome:

  1. 1. Gelblich-bräunliche Ablagerungen an den Zähnen
  2. 2. Leuchtend rotes oder gar blutendes Zahnfleisch
  3. 3. Unnatürliche Speichelproduktion
  4. 4. Verändertes, zögerliches Fressverhalten (mit einseitigem Kauen)
  5. 5. Mundgeruch
  6. 6. Reiben oder Kratzen an der Schnauze

Stellen Sie fest, dass eines oder mehrere Symptome auf Ihren Hund zutreffen oder haben Sie den Verdacht, dass mit Ihrem Hund Zahnschmerzen hat, suchen Sie einen Tierarzt auf. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass alles in Ordnung ist und Krankheiten, bei Welpen auch Störungen des Zahnwechsels oder der Zahnstellung, können frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Источник: https://www.purina.de/hund/dentalife/zahnpflege-hund/pflege-hundezaehne

Zähneputzen beim Hund – So geht’s

Ins Maul geschaut: Gesunde Zähne beim Hund

Damit die Beißerchen Eures Hundes gesund bleiben, müsst Ihr ihn bei der Zahnpflege unterstützen. Weiße Zähne sind nicht nur ein Schönheitsideal – Zahnstein, Zahnfleischentzündungen und etwaige Folgeerkrankungen bedeuten Schmerzen und für Euren Vierbeiner einen teils anstrengenden Behandlungsmarathon.

Doch wie klappt das mit der Zahnpflege am besten? Mittlerweile gibt es diverse Mittelchen am Markt – von Denta-Sticks über Zahnpflege-Bälle bis hin zu Mundspülungen für den Hund. Die beste Methode bleibt aber, wie bei uns Menschen, das Zähneputzen.

Damit es für alle Beteiligten einigermaßen entspannt und angenehm verläuft, solltet Ihr jedoch einige Tipps und Übungen beherzigen.

Was brauche ich, um meinem Hund das Zähneputzen beizubringen?

Um Eurem Hund die Zähne zu putzen, braucht Ihr natürlich eine Zahnbürste (oder einen Fingerling) und Zahnpasta. Bitte nehmt aber nicht einfach Eure Zahnbürste aus dem Schrank.

Die Bürstenköpfe sind für unsere Hunde zu hart und die Zahncreme ist zu scharf. Besorgt stattdessen entsprechende Produkte speziell für Hunde im Fachhandel oder von Eurem Tierarzt.

Es gibt beispielsweise Zahnpasta mit Fisch- oder Fleischgeschmack, damit das Zähneputzen für den Vierbeiner noch angenehmer wird.

Darüber hinaus braucht Ihr für das Training viel Geduld, Liebe und vor allem Leckerlis.

Zähneputzen beim Hund: Schritt für Schritt

Ihr solltet unbedingt im Welpenalter damit beginnen, den Hund spielerisch an die Zahnpflege zu gewöhnen. Handelt es sich um einen ausgewachsenen oder älteren Hund, ist es natürlich auch noch möglich, ihm die Prozedur beizubringen. Ihr braucht hierbei jedoch häufig mehr Geduld und Belohnungen.

Beginnt bestenfalls im Welpenalter damit, Euren Hund spielerisch an die Zahnkontrolle zu gewöhnen.

Grundsätzlich sollte Euer Hund lernen, dass die Zahnpflege nichts Schlimmes ist. Nehmt Euch deshalb Zeit und verteilt das „Training“ über mehrere Wochen. Geht jeden Schritt langsam an und spart nicht mit Lob oder Belohnungen. Je ausgelassener die Stimmung und umso lockerer Ihr seid, desto lockerer wird auch Euer Vierbeiner.

Schritt 1: Kommando wählen

Damit Euer Hund weiß, was auf ihn zukommt, solltet Ihr ihm ein Kommando für die Zahnpflege bzw. Kontrolle des Gebisses beibringen. Beispielsweise „Zähne“ oder „Open“.

Schritt 2: An die Zahnkontrolle gewöhnen

Gewöhnt Euren Hund zu Beginn lediglich daran, dass Ihr seine Schnauze berührt und seinen Mund ein wenig öffnet. Sagt hierfür das Kommando und hebt dann nur die Lefzen ein bisschen an. Anschließend gibt es viel Lob und eine Belohnung. Diese Übung könnt Ihr mehrmals am Tag wiederholen.

Zieht anfangs nur leicht die Lefzen hoch, bis sich Euer Hund daran gewöhnt hat

Nach ein paar Tagen Training könnt Ihr einen Schritt weitergehen: Sagt wieder das Kommando und öffnet den Mund ein bisschen mehr. Zusätzlich könnt Ihr schon mal mit dem Finger einen Zahn berühren oder in den Mund fassen. Macht das nur ganz kurz und nicht zu hektisch. Wieder dürfen Lob und Belohnung nicht fehlen.

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Führt auch diese Übung einige Wochen lang durch, wobei Ihr etwa jede Woche ein bisschen weitergehen könnt. Trainiert so lange in kleinen Schritten, bis sich Euer Hund problemlos und vielleicht sogar freudig ins Maul schauen und seine Zähnchen berühren lässt. Wichtig ist, dass Ihr wirklich geduldig seid und nichts überstürzt.

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Sollte Euer Vierbeiner dieses Spielchen partout nicht mögen und sich offenbar unwohl fühlen, zwingt ihn nicht. In diesem Fall gibt es Alternativen zum Zähneputzen (mehr dazu weiter unten) oder auch Rat vom Tierarzt.

Schritt 3: An die Zahnpasta gewöhnen

Nachdem sich der Hund problemlos ins Mäulchen schauen lässt, können Ihr ihn an die Hundezahnpasta gewöhnen. Gebt dafür zunächst ein bisschen Zahnpasta auf einen Finger und lasst sie ihn abschlabbern, damit er den Geschmack kennenlernt. Dies wiederholt Ihr einige Tage.

Gebt als nächstes wieder Zahnpasta auf den Finger (bitte Hände gut waschen) und erteilt das Kommando für die Zahnkontrolle. Nun könnt Ihr die Zahnpasta sanft mit den Fingern auf die Zähne reiben.

Bestenfalls gewöhnt Ihr Euren Vierbeiner gleich an die Bewegung der Zahnbürste. Also von rot (Zahnwurzel) nach weiß (Zahnspitze) streichen.

Auch diesen Schritt solltet Ihr öfter wiederholen, damit sich Euer Hund daran gewöhnt.

Bei der Gewöhnung an die Zahnpasta natürlich ebenfalls immer an Leckerlis und Lob denken.

Schritt 4: Zahnbürste mit einbringen

Sind Zahnpasta und Zahnkontrolle kein Problem mehr, muss sich der Hund nur noch an das Hilfsmittel gewöhnen. Nehmt dafür die befeuchtete Zahnbürste zur Hand und gebt ein wenig Zahnpasta darauf. Lasst Euren Hund daran schnüffeln und gegebenenfalls ein bisschen Zahnpasta ablecken.

Gebt anschließend das Kommando zur Zahnkontrolle und führt die bereits geübte Bewegung (von Zahnende bis Zahnspitze) mit der Zahnbürste durch. Übt dabei nicht zuviel Druck aus und putzt beim ersten Mal nur die vorderen Fangzähne. Hinterher gibt es wieder Lob und Leckerli für Eure Fellnase.

Schritt 5: Zähneputzen zur Alltagssache machen

In den nächsten Wochen könnt Ihr allmählich anfangen, auch die anderen Zähne zu putzen. Fangt nach der Gewöhnung an die Fangzähne mit den hinteren Zähnen an.

Geht aber nur soweit nach hinten, wie es Euer Hund zulässt ohne unruhig zu werden. Die vorderen, kleinen Schneidezähnchen sollten Ihr zum Schluss machen, da dies für einige Hunde recht unangenehm ist.

Wichtig ist, dass Ihr dem Vierbeiner immer Zeit lasst und Ihr ihn zu nichts zwingt.

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Hat Euer Hund beispielsweise Probleme mit der Zahnbürste, greift einfach zu einem sogenannten Fingerling. Auch diesen gibt es im Fachhandel oder beim Tierarzt. Ebenfalls wäre es möglich, ein Zahngel zu verwenden, das einfach auf die Zähne aufgetragen wird, ohne dass diese geputzt werden müssen.

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Kann sich Euer Hund hingegen gar nicht an die Maul-Zahnkontrolle-Thematik gewöhnen, gibt es auch einige Alternativen zum Zähneputzen beim Hund.

Alternativen zum Zähneputzen beim Hund

Weder Fingerling, Zahngel noch Zahnbürste kommen für Euren Hund infrage? Oder hat Euer Vierbeiner bereits Schmerzen und Ihr gelangt nicht an die Zähne, ohne ihn zu verletzten oder einen Reflex-Schnapper zu riskieren? Dann solltet Ihr eine geeignete Alternative wählen, damit die Beißerchen Eures Hundes trotzdem gesund bleiben.

Neben Kauspielzeug, Kauknochen oder auch Zahnpflege-Bällen gibt es mittlerweile auch diverse natürliche Nahrungsergänzungsmittel (bspw.

auf Algen-Basis), die Zahnbeläge effektiv entfernen sollen. Sogar Mundspülungen speziell für Hunde sind erhältlich, die entweder ins Maul gesprüht oder dem Trinkwasser beigefügt werden können.

Um sich bei dieser Vielfalt zu entscheiden, haltet Rücksprache mit Eurem Tierarzt und testet dann gemeinsam mit Bello ein paar Dinge aus. Entscheidet Euch am Ende für die Methode, die die dauerhafte Zahnpflege für Euch – und vor allem für Euren Hund – am angenehmsten gestaltet.

Alternativen zur Zahnbürste:

  • Zahnpflege-Gel
  • Zahnpflege-Fingerling
  • Spezielle Mundspülung für Hunde (im Trinkwasser oder zum Sprühen)
  • Kaustangen, Büffelhautknochen, Ochsenziemer u.ä.
  • Kauspielzeug wie Kong, Kau-Seile oder Zahnpflege-Ball
  • Zahnpflege-Sticks oder Denta-Kauknochen (teilweise sehr kalorienreich)
  • Natürliche Ergänzungsfuttermittel

Источник: https://www.deine-tierwelt.de/magazin/zaehneputzen-beim-hund-so-gehts/

Mundgeruch beim Hund bekämpfen – so klappt es

Ins Maul geschaut: Gesunde Zähne beim Hund

Du liegst auf der Couch, dein Hund kommt zu dir und … vertreibt dich mit seinem Mundgeruch? Die ganze Wohnung nimmt langsam den Geruch des üblen Hundeatems an? Du fährst mit dem Auto schneller als erlaubt, damit du wegen des Mundgeruchs deines Hundes das Auto wieder eher verlassen kannst? Doch warum ist dein Liebling zu so einem Stinker geworden? Wir haben uns die Ursachen für Mundgeruch und auch Gegenmaßnahmen einmal näher angeschaut.

Die Ursachen für Mundgeruch bei Hunden können vielfältig sein. Leider hält sich der unangenehme Geruch manchmal hartnäckig. Aber keine Sorge, du musst deinen Hund jetzt nicht zur Adoption freigeben. Denn sicher ist: Mundgeruch beim Hund kannst du behandeln und beseitigen!

Wichtig ist, dass du eine gründliche Ursachenforschung betreibst! Nur so kannst du auch den richtigen Weg zur Geruchsbeseitigung beschreiten. Grundsätzlich musst du überprüfen, ob die Ursachen des Mundgeruchs bei deinem Liebling körperlich sind oder ob andere Gründe vorliegen.

Eines vorweg:

Die körperlichen Ursachen für Hundemundgeruch sind nicht immer von schlimmer Natur.

Bitte denk aber daran, dass du im Zweifel auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchst! Wir raten übrigens auch zur Vorsorge mit einer Hundekrankenversicherung. Die übernimmt die Kosten für die Tierarztrechnung.

Schließlich möchtest du dich ja voll und ganz auf die Genesung deines Lieblings konzentrieren und dich nicht mit lästigem Papierkram herumärgern.

Die Zähne sind oft der Hauptgrund für Mundgeruch

Mundgeruch entsteht beim Hund meist durch mangelnde Zahnhygiene. Durch zu kohlenhydratreiche Ernährung und zu viel weiches Futter bilden sich Massen von Bakterien im Hundemaul und auf den Zähnen. Das führt zu Zahnbelag. Wird dieser nicht entfernt, härtet er zu Zahnstein aus. Durch Zahnstein entzündet sich auf Dauer das Zahnfleisch und Bakterien können sich so richtig entfalten.

Auch Futterreste, die sich in den Zahnzwischenräumen befinden und vor sich hin faulen, sind ziemlich schädlich. Unbehandelt erzeugt das nicht nur üblen Geruch, es schädigt auch die Zähne des Hundes.

Folgeerkrankungen an den Zähnen sind hier sehr wahrscheinlich. Karies und Zahnfleischrückgang sind dann nur ein paar der Probleme, die auf deinen Hund und dich zukommen. Wir raten daher, dass du schon für eine gute Zahnpflege bei deinem Hund sorgst, sobald er bei dir einzieht.

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Die Zahnpflege beim Hund ist einfacher, als du glaubst. Es gibt spezielle Kauartikel, die der Zahnreinigung dienen. Oder du putzt deiner Fellnase schlicht die Zähne. Wie das geht, liest du übrigens hier: Zähneputzen beim Hund

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Sollte dein Hund trotz guter Zahnpflege weiterhin aus dem Maul stinken, sind andere Gründe dafür verantwortlich.

Futterreste, Entzündungen oder Schlimmeres

Wenn du deinem Vierbeiner trotz Zahnpflege den Stinkeatem nicht austreiben können, schau ihm einfach mal ins Maul. Das heißt, falls er dich lässt. Vielleicht entdeckst du ja etwas, was da eigentlich nicht hingehört:

  • Entzündungen der Maulschleimhäute
  • Zahnfleischentzündungen
  • Faule Zähne
  • Futterreste in den Falten der Lefzen
  • Andere Veränderungen des Gewebes im Maul

Futterreste in den Lefzen kannst du von Hand entfernen. Solltest du aber eine Zahnfleischentzündung beim Hund oder faule Zähne entdecken: Ab mit dem Hund zum Tierarzt!

Dasselbe gilt übrigens, wenn du nichts Auffälliges im Maul deines Hundes entdeckst. Denn dann kann nur die professionelle Untersuchung durch den Veterinär deines Vertrauens Klarheit schaffen. Durch Krankheiten bedingten Maulgeruch solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen! Die möglichen Ursachen können es in sich haben:

  • Magenschleimhautentzündung
  • Magen-Darm-Infektion
  • Diabetes
  • Mandel- oder Nebenhöhlenentzündung
  • Leber- oder Nierenerkrankung
  • Tumor im Maul- oder Verdauungstrakt

Dein Hund frisst das Falsche – oder hat schlechte Angewohnheiten

Maulgeruch, der nicht körperlich oder durch Krankheiten bedingt ist, kann durch schlechte Angewohnheiten kommen. Manche Fellnasen neigen dazu, bestimmte Dinge nicht zu verschmähen – Dinge, die wir Menschen äußerst unappetitlich und ziemlich widerlich finden. Hier hast du aber die Möglichkeit, einzugreifen.

  1. Stark riechendes HundefutterManche Futtersorten haben einen starken Eigengeruch. Das liegt an deren Inhaltsstoffen. So mancher Hundehalter hat bereits die Nase gerümpft, wenn er eine Dose Nass- oder Trockenfutter geöffnet hat.

    Auch beim Barfen ist eine Geruchsbelästigung für uns Menschen schnell da. So ist Rinderpansen oder Fisch als Futterbestandteil oft für teils üblen Mundgeruch beim Hund verantwortlich. Falls du also dieses Futter verwendest, solltest du einmal testen, ob ein Futterwechsel eine Verbesserung des Mundgeruchs bringt.

  2. Hund verträgt das Futter nicht
    Es kann durchaus sein, dass dein Hund ganz bestimmte Nahrungsmittel nicht verträgt. Bekommt er zum Beispiel von zu stark getreidehaltigem Futter Verdauungsstörungen, kann sich das auch über den Mundgeruch äußern. Vielleicht reagiert dein Hund ja sogar allergisch auf Getreide? Lass das unbedingt von einem Tierarzt testen.
  3. Stark zuckerhaltiges Futter
    Futter, das viel Zucker enthält, begünstigt ebenfalls Mundgeruch. Zucker wird vielen Hundefuttersorten zugesetzt. Bakterien ernähren sich von diesem Zucker und bauen ihn im Mund des Vierbeiners ab. Dabei entstehen unangenehm riechende Gase. Achte daher bereits beim Kauf auf diese Zusätze und vermeide dieses Futter nach Möglichkeit.
  4. Abfall und Vergammeltes
    Achte auf deinen Hund: Befindet er sich öfter am Mülleimer und stöbert darin? Nur beim Stöbern bleibt es meist nicht, vermeintlich leckere Sachen werden auch gerne gefressen. Das ist natürlich bei vergammelten Lebensmitteln mit einem für Menschen unangenehmen Geruch verbunden. Aber hier ist auch mit Blick auf die Gesundheit Vorsicht geboten! Dein Hund kann richtige Probleme mit der Verdauung bekommen, wenn Schimmel oder Bakterien auf den gammeligen Nahrungsresten im Müll sitzen.
  5. Koprophagie – die wohl ekeligste Marotte
    Hinter diesem Fachwort verbirgt sich eine für uns Menschen ziemlich ekelige Angewohnheit des Hundes. Kopros bedeutet übersetzt „Mist, Dung, Kot“ und die Phagie bezeichnet den Verzehr eben solcher Dinge. Wenn du beobachtest, dass dein Vierbeiner sich gerne mal an Pferdeäpfeln, Hundekot oder den Hinterlassenschaften anderer Tiere oder gar Menschen bedient, solltest du nicht in Panik verfallen. Welche Gründe dein Hund für dieses Verhalten haben könnte, haben wir übrigens hier einmal näher betrachtet: Hund-frisst-Kot. Wenn du also deinen Hund bei einem solchen Verhalten beobachten konntest, dürftest du die Ursache des Mundgeruchs gefunden haben.

Welpen können auch Mundgeruch haben

Auch Welpen können tatsächlich Mundgeruch haben. Die meisten Gründe dafür unterscheiden sich eigentlich gar nicht so stark zu denen ausgewachsener Hunde. Doch gibt es besondere Auslöser, sonst würden wir das Thema ja nicht aufgreifen.

Welpen durchlaufen, genau wie wir Menschen, einen Zahnwechsel. Während dieser Zeit solltest du darauf achten, dass sich durch diese Veränderung keine Entzündungen im Maul am Zahnfleisch einstellen.

Lockere, aber noch nicht ausgefallene Zähne können das Zahnfleisch verletzen. Auch sind sie ideale Sammelstellen für Nahrungsreste und somit Bakterien.

Das kann zu Entzündungen und vereiterten Stellen im Mäulchen führen.

Solltest du einen metallischen Geruch aus dem Maul deines Welpen wahrnehmen, dann gibt es irgendwo im Hundemaul eine blutende Stelle. Auch hier gilt der Grundsatz: Sollte der Geruch länger anhalten, geh mit dem Hund unbedingt zu einem Tierarzt und lass die Ursache klären. Spätfolgen können die Sache richtig verschlimmern.

Ganz wichtig ist, dass du deinen Welpen direkt daran gewöhnst, dass er sich am und im Maul anfassen lässt. Das erleichtert dir, ihm die Zähne zu putzen und ins Maul zu schauen. Für den Zahnwechsel empfiehlt sich die tägliche Behandlung mit lauwarmem Kamillentee. Der sorgt dafür, dass Entzündungen gehemmt und somit auch Schmerzen und Mundgeruch minimiert werden.

Hausmittel gegen Mundgeruch beim Hund

Mit ein paar Tricks kannst du die meisten Mundgerüche zumindest kurzzeitig unterdrücken. Es gibt verschiedene Mittel, die sich sehr gut dazu eignen:

  • Misch frische Kräuter kleingehackt unter das Fressen (Petersilie, Ingwer, Zimt, Thymian oder Minze). Wenn der Hund die neue Würzung im Futter nicht verschmäht, sollte sich der Mundgeruch zumindest vorübergehend eindämmen lassen.
  • Es gibt im Tierfachhandel spezielle Kräuterkekse für den Hund zu kaufen. Diese wirken ähnlich wie die selbst gehackten Kräuter.
  • Frisches Obst hilft auch gegen Mundgeruch (Äpfel, Birnen usw.).
  • Gib dem Hund frische Möhren/Karotten am Stück als Kauknochenersatz.
  • Bierhefetabletten oder Schüßler-Salze helfen auch ganz gut, sind aber im Bereich der Homöopathie anzusiedeln. Hier wäre eine längerfristige Anwendung vonnöten, die erst nach einiger Dauer hilft.

Unser Fazit: Mundgeruch beim Hund kannst du beseitigen

Viele Gründe für üblen Mundgeruch bei deiner Fellnase kannst du ohne großen Aufwand selber beseitigen. Für alle anderen Ursachen such bitte einen Tierarzt auf, damit der genau bestimmen kann, ob es sich dabei um eine Erkrankung handelt. Die kann der Veterinär dann zielgerichtet behandeln und deinen Liebling wieder gesund machen.

Источник: https://www.vergleichen-und-sparen.de/blog/mundgeruch-beim-hund/

Das Hundegebiss & die richtige Zahnpflege

Ins Maul geschaut: Gesunde Zähne beim Hund

Artikel-Archiv > Das Hundegebiss & die richtige Zahnpflege Letztes Update: 30 Januar 2020

Gebissprobleme treten bei Hunden häufiger auf als man denkt. Und obwohl Tierärzte Hundebesitzern schon seit Jahren empfehlen, die Zähne ihres Vierbeiners zu reinigen, nimmt sich nur ein kleiner Teil diesen Rat auch wirklich zu Herzen.

Untersuchungen haben ergeben, dass etwa 80% aller Hunde über drei Jahren an Gebissproblemen leiden, dies jedoch nur 23% der Herrchen und Frauchen bewusst ist. Eine gute Zahnpflege ist also nicht nur beim Menschen notwendig, sondern auch bei Haustieren.

Die häufigsten Ursachen für Gebissprobleme sind, abgesehen von einem Trauma (Abbrechen der Zähne), vor allem Plaque und Zahnstein. Dabei kann eine gute Mundhygiene / Gebisspflege ernsthaften Beschwerden vorbeugen.

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Zahnprobleme bei jungen Hunden

Zwar sind sie in der Minderheit, aber manchmal kommen auch schon junge Hunde mit Zahnproblemen zum Tierarzt.

Die häufigsten Erkrankungen in dieser Gruppe von Hunden sind Zahnfrakturen, die gewöhnlich durch ihre Wildheit verursacht werden, sowie Fehlstellungen eines oder mehrerer Zähne.

Wann immer diese Fehlstellung andere Zähne beschädigt (oder den Gaumen) oder Schmerzen auftreten, muss eine Korrektur durchgeführt werden.

Plaque und Zahnstein im Hundegebiss

In den meisten Fällen beginnen die Zahnprobleme bei Hunden mit der Bildung von Zahnbelag (Plaque) und späterem Zahnstein. Plaque ist eine kaum sichtbare Schicht, die sich auf den Zähnen bildet. Dieser Belag besteht aus Speiseresten, Schleim und Bakterien. Zahnbelag kann relativ einfach entfernt werden.

Hält er sich jedoch über längere Zeit auf den Zähnen, so kann er sich unter dem Einfluss von verschiedenen Mineralien und dem pH-Wert des Speichels zu Zahnstein umwandeln. Wie der Name schon andeutet, ist Zahnstein sehr hart und nicht mehr durch einfaches Bürsten zu entfernen.

In der Folgezeit häufen sich dort die Bakterien an, was schließlich zu Zahnfleischentzündungen und anderen Beschwerden am Gebiss führt.

Auswirkungen

Mit steigendem Alter Ihres Haustieres nimmt auch das Risiko für Zahnprobleme zu. Unbeachtete und unbehandelte Zahnprobleme verursachen früher oder später Schmerzen und können schwerwiegende Folgen für die Gesundheit Ihres Haustieres haben.

Das Tier bekommt Beschwerden, die von schlechtem Atem über Zahnfleischentzündungen und freigelegte Zahnwurzeln bis hin zu lockeren Zähnen reichen. Im schlimmsten Fall droht der Verlust des Zahnes. Noch gravierender ist jedoch, dass durch ein Zahnproblem auch die allgemeine Gesundheit Ihres Haustieres in Gefahr gerät.

Vernachlässigte Zahnprobleme können zu Entzündungen von lebenswichtigen Organen führen – mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben.

Therapie

Heutzutage stehen in der Zahnheilkunde für Tiere viele Möglichkeiten offen. Wie auch in der Humanmedizin gibt es in der Tiermedizin Zahnspezialisten, denn auch die Tierzahnheilkunde gehört in die Hände von Fachleuten.

In einigen Fällen kann es notwendig sein, eine genauere Untersuchung für einen Befund durchzuführen, wie beispielsweise durch den Einsatz eines speziellen Röntgenapparates für Hundegebisse. Eine Behandlung kann von einer Zahnspange (Klammer) über Zahnkronen bis zu einer Wurzelkanalbehandlung oder dem Ziehen eines Zahnes reichen.

Im Vordergrund bei einer solchen Therapie steht natürlich immer das Wohl des Hundes. So mancher könnte bestätigen, dass es nicht angenehm ist, mit Zahnschmerzen zu leben!

Prävention – die richtige Zahnpflege beim Hund

Vorbeugen ist bekanntlich besser als Heilen! Für eine gute Gebisspflege gilt regelmäßiges Zähneputzen als die mit Abstand wirksamste Methode. Falls das nicht möglich ist, gibt es glücklicherweise eine Reihe guter Alternativen.

Zähne putzen
In der Regel ist es recht unkompliziert, Welpen und jungen Hunden an das Zähneputzen zu gewöhnen. Bei älteren Hunden wird es schon schwieriger und manchmal funktioniert es schlichtweg gar nicht. Für die Reinigung des Hundegebisses sind spezielle Hundezahnbürsten entwickelt worden.

Allerdings sind diese für kleine Hunde manchmal etwas unhandlich (zu groß). In diesen Fällen ist eine Fingerzahnbürste oder ein Zahntuch eine praktische Alternative. Es ist sehr wichtig, bei der Zahnreinigung ausschließlich Zahnpasta für Hunde zu verwenden.

Eine Zahnpasta für Menschen ist aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht für Hunde geeignet! Zudem hat die Hundezahnpasta einen leckeren Fleischgeschmack, der die Gewöhnung und das Putzen erleichtert.
Um die Zähne eines Hundes zu putzen, muss das Maul nicht ganz geöffnet werden.

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In den meisten Fällen reicht es vollkommen aus, die Lippen ein wenig anzuheben und alle sichtbaren Außenflächen der Zähne zu reinigen. Es ist nicht notwendig, auch die Innenseiten der Zähne zu putzen. Empfohlen wird, das Gebiss mindestens zweimal pro Woche zu putzen, täglich wäre optimal.

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Achtung: Es ist nicht sinnvoll, mit dem Zähneputzen zu beginnen, wenn der Hund bereits Probleme mit den Zähnen hat oder vor kurzem einer Zahnbehandlung unterzogen wurde. In diesem Fall kann das Bürsten schmerzhaft für den Hund sein. Dann ist es möglich, dass er eine Abneigung gegen das Zähneputzen entwickelt.

Haftende Zahnpasta
Falls Sie nicht in der Lage sein sollten, die Zähne Ihres Hundes aktiv putzen zu können, gibt es auch hier Alternativen.

So kann beispielsweise eine schmackhafte, klebende Zahnpasta verwendet werden. Diese wird in der Mundhöhle auf die Wangenseite aufgetragen und anschließend von außen einmassiert.

Auf diese Weise wird der Zahnbelag entfernt und gleichzeitig die Speichelproduktion angeregt.

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Spezialfutter
Für den Erhalt eines gesunden Gebisses wurde spezielle Nahrung entwickelt. Die Brocken dieses Futters sind relativ groß und haben eine besondere Struktur, sodass die Zähne beim Kauen automatisch mechanisch gereinigt werden.

Da die Stücke beim Hineinbeißen nicht direkt zerbröckeln, scheuern sie sozusagen am Zahn entlang und entfernen den Belag. Zudem ist die Zusammensetzung des Futters so gewählt, dass Mineralstoffe wie Kalzium nicht für die Bildung von Zahnstein zur Verfügung stehen.

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Kausticks
Zur Zahnreinigung können spezielle Zahnpflegesticks beitragen. Bei dieser Methode wird das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden.

Diese Kausticks sind auch für Hunde mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten geeignet! Bei der Verwendung von Kausticks ist es jedoch angebracht, das Gewicht des Hundes im Auge zu behalten.

So muss möglicherweise die normale Futterration soweit zu reduziert werden, dass der Kaustick in den täglichen Gesamtenergiebedarf mit eingerechnet ist. Ein Hund mit perfekten Zähnen und Übergewicht wäre nämlich auch nicht wirklich ideal!

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Zusätze in Nahrung und Trinkwasser
Um gegen Bakterien und schlechten Atem anzugehen, können Sie auch dem Futter oder Trinkwasser eine Ergänzung hinzufügen. Flüssige Präparate für das Trinkwasser enthalten häufig Chorhexidin, Ergänzungen für die Nahrung basieren meist auf Algen.

Sonstige Mundpflege für das Hundegebiss
Diverse Spielzeuge sind speziell dafür entwickelt, eine mechanische Reinigung der Zähne während des Spieles zu gewährleisten. Das eine oder andere Spielzeug ist auch mit Zahnpasta kombinierbar.

Wie können Sie feststellen, dass Ihr Hund Zahnprobleme hat?

Übler Mundgeruch ist nicht normal!
Ein verbreiteter Irrglaube, der sich hartnäckig hält, ist zu meinen, es sei völlig normal, dass ein Hund Mundgeruch hat. In vielen Fällen ist Mundgeruch ein Hinweis auf ein zahnmedizinisches Problem. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie die Zähne Ihres Haustieres täglich pflegen und regelmäßig kontrollieren (lassen).

Ein gesegneter Appetit heißt noch lange nicht, dass es keine Probleme gibt!
Häufig wird das Argument gebracht, dass das Tier ja noch hervorragend fresse und es daher keine Beschwerden haben könne.

Das ist absolut nicht richtig! Wenn ein Tier an entzündetem Zahnfleisch leidet oder eine Reihe schlechter Zähne hat, so wird es dennoch weiterhin fressen, um am Leben zu bleiben. In diesem Fall hat das Tier tatsächlich Schmerzen, aber das fällt dem Besitzer oft nicht auf.

Es kommt sogar vor, dass Hunde mit sehr schlechten, größtenteils faulen und lockeren Zähnen scheinbar normal fressen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, so ist es immer ratsam, Kontakt mit Ihrem Tierarzt aufzunehmen. Dieser kann die Zähne Ihres Hundes kontrollieren und Ihnen sagen, was Ihr Hund benötigt.

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Источник: https://www.medpets.de/hundegebiss-zahnpflege-hund/

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