Kammerjäger: Wann er kommt und was er kostet

Contents
  1. Such-Tipps: Was macht einen seriösen Kammerjäger aus?
  2. Was tut ein seriöser Schädlingsbekämpfer?
  3. Kammerjäger finden: Woran erkenne ich einen seriösen Schädlingsbekämpfer?
  4. Wie ihr einen seriösen Schädlingsbekämpfer erkennt:
  5. Von welchen Faktoren hängen die Kosten für einen Kammerjäger ab?
  6. So geht ein seriöser Kammerjäger vor
  7. Wie hoch sind die Kosten?
  8. Wer übernimmt die Kosten für einen Kammerjäger?
  9. Kammerjäger Kosten: alle Schädlinge im Überblick – Notprofi.de
  10. Wann ist eine professionelle Schädlingsbekämpfung nötig?
  11. Kammerjäger Kosten – so setzen sich die Kosten zusammen
  12. Was kostet ein Kammerjäger?
  13. Mieter oder Vermieter – Wer zahlt den Kammerjäger?
  14. Vertrauen Sie den Profis
  15. Was kostet ein Kammerjäger?
  16. Kosten für einen Kammerjäger
  17. Kostenüberblick Kammerjäger – Tabelle
  18. Schädlingsbekämpfung in Eigenregie
  19. Wer übernimmt die Kosten für den Kammerjäger?
  20. Schädlingsbekämpfung » Kosten, Preisbeispiele und mehr
  21. Frage: Was muss man alles als Schädlinge ansehen – und was kann bekämpft werden?
  22. Frage: Was kostet der Einsatz von einem Schädlingsbekämpfer in der Regel?
  23. Frage: Von welchen Dingen hängen die Kosten für den Schädlingsbekämpfereinsatz allgemein ab?
  24. Frage: Wie kann man das beurteilen?
  25. Frage: Bei „Pauschalangeboten“ am Telefon sollte man also eher vorsichtig sein?
  26. Frage: Mit welchen Preisen muss man bei unterschiedlichen Schädlingen ungefähr rechnen?
  27. Frage: Wer muss in Mietwohnungen eigentlich die Kosten für den Schädlingsbekämpfer tragen?
  28. Frage: Darf man als Mieter überhaupt selbst den Kammerjäger rufen?

Such-Tipps: Was macht einen seriösen Kammerjäger aus?

Kammerjäger: Wann er kommt und was er kostet

Mäuse im Keller, Wanzen im Bett oder das Wespennest auf der Terrasse – es gibt zahlreiche Fälle, in denen es darum geht, einen Kammerjäger zu finden. Leider gibt es gerade in diesem Beruf viele schwarze Schafe, die ohne die nötige Fachkenntnis zu teils überzogenen Preisen ans Werk gehen und den Ungezieferbefall oft überhaupt nicht wirkungsvoll bekämpfen.

Wir zeigen euch, wie ihr einen guten, seriösen Schädlingsbekämpfer findet und mit welchen Kosten ihr für einzelne Arbeiten rechnen müsst.

Bei Ratten in der Küche kann es Zeit sein, sich Hilfe vom Kammerjäger zu holen. © Getty Images/iStockphoto

Was tut ein seriöser Schädlingsbekämpfer?

Kammerjäger – oder Schädlingsbekämpfer, wie sich der Berufszweig selbst nennt – sind für viele verschiedene Schädlinge zuständig. Sie bekämpfen Mäuse, Ratten, Kakerlaken, aber auch Marder, Flöhe, Bettwanzen, Wespen, Ameisen, Holzwürmer und weitere Schädlinge.

Das Fachwissen eines Kammerjägers geht dabei aber weit über das reine Bekämpfen der Schädlinge hinaus. Unter anderem muss er Kenntnisse haben über:

  • die Biologie und Verhaltensweise der Schädlinge
  • die typischen Schadbilder, die diese verursachen
  • den Umgang mit gefährlichen Stoffen
  • Berechnungen zur Dosis, zur Fläche und zum Raum
  • den Umgang mit speziellen Geräten
  • Möglichkeiten, den Schädlingen vorzubeugen
  • gesetzliche Grundlagen, insbesondere zu Chemikalien, Gefahrenstoffen, Pflanzenschutz, Lebensmittelrecht, Abfallbeseitigungsrecht, Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Unfallverhütung
  • Umweltschutz

Schädlinge können nicht nur eklig oder nervig sein. Sie können auch massive materielle Schäden verursachen. So können zum Beispiel Holzwürmer ganze Dachstühle zum Einstürzen bringen. Aber auch für die Gesundheit von Mensch oder Haustier sind gewisse Schädlinge eine Gefahr.

Kammerjäger finden: Woran erkenne ich einen seriösen Schädlingsbekämpfer?

Die Berufsbezeichnung „Schädlingsbekämpfer“ ist in Deutschland nicht reglementiert, wie das bei anderen Handwerksberufen zum Beispiel durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) geschieht. Das heißt: Jeder, der möchte, darf sich als Schädlingsbekämpfer oder Kammerjäger bezeichnen, ohne bestimmte Standards einhalten zu müssen oder wegen ihnen kontrolliert zu werden.

Das hat in den vergangenen Jahren vermehrt zu unseriösen Anbietern auf dem Markt geführt. So warnten auch mehrere Verbraucherzentralen vor unseriösen Schädlingsbekämpfern, die wirkungslose Behandlungen zu überteuerten Preise angeboten hätten.

Wie ihr einen seriösen Schädlingsbekämpfer erkennt:

  • Sucht euch einen Betrieb für Schädlingsbekämfpung aus eurer Nähe. Vorsicht bei 0800- und 032-Nummern oder Betrieben, die nur eine Mobilfunknummer angegeben haben.
  • Schaut euch die Website eines Unternehmens gründlich an, bevor ihr es engagiert.
  • Stellt am Telefon Fragen zu den Mitarbeitern, der Anfahrt und zu erwartenden Kosten. Werden Fragen nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet, seid ihr möglicherweise mit einem Vermittler verbunden, der dann einen Subunternehmer engagiert und nicht mit einem seriösen Betrieb.
  • Achtet auf ein professionelles Auftreten. Der erste Eindruck ist dabei häufig schon entscheidend. Hat der Kammerjäger Arbeitskleidung an? Weist er sich aus? Wie sieht sein Fahrzeug aus?
  • Achtet auch sachkundiges Vorgehen bei der Inspektion. Ein seriöser Kammerjäger wird sich zunächst die Lage vor Ort anschauen und anschließend einen Bekämpfungsplan mit euch durchsprechen. Er kann euch auch verschiedene Alternativen aufzeigen und euch dann beraten, wie ihr euch künftig vor den Schädlingen schützen könnt.
  • Holt euch einen Kostenvoranschlag ein. Jedes seriöse Unternehmen wird euch, bevor ein Schädlingsbekämpfer ans Werk geht, ein Angebot erstellen. Das sollte erst nach einer ersten Besichtigung der Lage erstellt werden und nicht schon am Telefon nach eurer Schilderung. Die Kosten für Material und Mitarbeiter sollten getrennt aufgeführt sein.

Auf der Webseite des Deutschen Schädlingsbekämpfer Verbandes (DSV) könnt ihr über eine Postleitzahlensuche einen seriösen Kammerjäger finden.

Außerdem solltet ihr keine übereilten Entscheidungen treffen. Häufig sind seriöse Betriebe für ein oder zwei Wochen ausgebucht.

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Aus purer Panik solltet ihr euch deshalb aber nicht einen Kammerjäger suchen, der schon am nächsten Tag Zeit hat.

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Denn ein Ungeziefer-Befall ist nur in den seltensten Fällen zeitkritisch – auch, wenn sich die Lage für euch anders anfühlt. Unseriöse Anbieter nutzen dieses Gefühl oft aus und drängen zu schnellem Handeln.

Kammerjäger kümmern sich um unterschiedliche Aufgaben. Dazu gehört auch das Umsiedeln von Nestern der unter Artenschutz stehenden Hornisse. © Getty Images/iStockphoto

Von welchen Faktoren hängen die Kosten für einen Kammerjäger ab?

Wie viel euch der Einsatz eines Kammerjägers kostet, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

  • Welcher Schädling soll bekämpft werden?
  • Wie ist das Ausmaß des Befalls?
  • Wie groß ist die befallene Fläche?
  • Gibt es bauliche Besonderheiten und vor Ort?
  • Wo im Gebäude ist der Befall? Sind die Stellen leicht oder schwer zugänglich?
  • Ist ein Altbau oder ein Neubau befallen? In Altbauten ist die Bekämpfung oft weit aufwendiger, weil die Bauweise den Schädlingen mehr Rückzugsorte bietet.
  • Um was für einen Betrieb handelt es sich? Ein Meisterbetrieb verlangt meist höhere Preise als ein Handwerker ohne Meistertitel.
  • Wo liegt der Betrieb? Betriebe, die in teuren Regionen und Großstädten liegen, haben höhere Betriebskosten, die sich normalerweise auch auf die Preise niederschlagen.
  • Wie oft muss der Kammerjäger anrücken, um den Befall wirksam zu bekämpfen?
  • Braucht der Kammerjäger Spezialgeräte, wie zum Beispiel einen Kran oder einen Steiger?

So geht ein seriöser Kammerjäger vor

Ein seriöser Schädlingsbekämpfer wird, nachdem ihr die Lage am Telefon so gut ihr sie selbst beurteilen könnt, geschildert habt, zunächst einen Termin für eine Besichtigung veranschlagen. Manche Betriebe bieten diese Termin kostenlos an, wenn sie für die Bekämpfung beauftragt werden. Andere veranschlagen für diesen ersten Termin eine Pauschale von zum Beispiel 50 Euro.

Nach der Besichtigung ist ein seriöser Kammerjäger in der Lage, ein ungefähres Angebot zu machen. Außerdem erklärt er euch das Ausmaß des Befalls, das oft nur Profis feststellen können, und mögliche Ursachen für den Befall.

Anschließend erstellt der Kammerjäger einen Bekämpfungsplan und geht ihn Schritt für Schritt mit euch durch. Dabei erklärt er euch auch, welche Auswirkungen die Bekämpfung für euch hat.

Das kann im schlimmsten Fall auch damit verbunden sein, dass ihr das Gebäude für mehrere Tage verlassen müsst.

Seriöse Kammerjäger führen zunächst eine Inspektion durch – und klären euch dann über den Bekämpfungsplan auf. © Getty Images

Der Kammerjäger sollte euch sagen, wie viele Termine nötig sind und wann eine Kontrolle durchgeführt werden sollte. Das gilt zumindest für die Fälle, in denen ein mehrmaliges Vorgehen nötig ist.

Ein seriöser Kammerjäger wird euch außerdem aufklären, welche Mittel und Wirkstoffe er einsetzen will und welche Zusammensetzung die Insektizide haben. Außerdem kann er mehrere Alternativen vorschlagen. Es gibt häufig zahlreiche Möglichkeiten, Schädlinge loszuwerden.

Ein erfahrener Schädlingsbekämpfer weiß, welche Methode in welchem Fall die beste ist.

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Skeptisch solltet ihr werden, wenn der Kammerjäger einen großflächigen Einsatz von Insektiziden oder sonstigen Gasen als einzige Möglichkeit vorschlägt. Denn das ist nur in den seltensten Fällen wirklich notwendig und kann auch bei Bewohnern – Menschen wie Haustieren – zu Schäden führen.

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Nach getaner Arbeit händigt euch ein seriöser Kammerjäger außerdem einen Arbeitsbericht aus und zeigt euch, wie ihr einem künftigen Schädlingsbefall vorbeugen könnt.

Wie hoch sind die Kosten?

Wie hoch die tatsächlichen Kosten bei einem Kammerjägereinsatz ausfallen, lässt sich pauschal nicht sagen. Grundsätzlich liegen die Kosten bei einem einfacheren Einsatz, der nicht viel Aufwand verursacht oder spezielle Mittel benötigt, bei rund 100 bis 200 Euro.

Der Stundenlohn der meisten Kammerjäger liegt zwischen 80 bis 150 Euro, hinzu kommen Kosten für Mittel und Material. Auch wenn eine pauschale Kosteneinschätzung nicht möglich ist, zeigen wir euch hier einige Richtwerte für verschiedene Einsätze.

ungefähre Kosten für Kammerjäger nach der Bekämpfung verschiedener Schädlingen (die Kosten können im Einzelfall stark abweichen)

Wer übernimmt die Kosten für einen Kammerjäger?

Seid ihr selber der Eigentümer der befallenen Immobilie, müsst ihr die Kosten für den Kammerjäger selbst tragen. Anders liegt der Fall, wenn ihr Haus oder Wohnung gemietet habt.

Denn grundsätzlich trägt hier der Vermieter die Kosten der Beseitigung des Ungeziefers – außer, der Mieter hat den Befall zu verantworten. Die Frage, wann der Mieter aber verantwortlich ist, hat schon zu mehreren Gerichtsverhandlungen geführt.

Im Zweifel müssen die Vermieter nachweisen, dass es nicht durch einen baulichen Mangel zum Ungezieferbefall gekommen ist (LG Hamburg, AZ 307 S17/0).

Wichtig ist allerdings, dass Mieter den Befall ihrem Vermieter unverzüglich anzeigen. Und ihm außerdem eine angemessene Frist zum Beseitigen der Schädlinge einräumen. Wird der Vermieter auf die Aufforderung hin nicht tätig, kann der Mieter selbst einen Kammerjäger finden und beauftragen. Für die Zeit, in der die Schädlingen noch ihr Unwesen treiben, kann der Mieter die Miete mindern.

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/kammerjaeger-finden-50885

Kammerjäger Kosten: alle Schädlinge im Überblick – Notprofi.de

Kammerjäger: Wann er kommt und was er kostet

Ein Schädlingsbefall kann jeden treffen. Zu Unrecht wird ein Befall durch Ratte, Silberfisch, Motte & Co. mit schlechter Hygiene assoziiert. Doch auch wenn Sie nichts dafür können, gibt es kaum etwas Unangenehmeres als Schädlinge in der Wohnung.

Egal ob Bettwanze, Maus oder Wespennest – die Angelegenheit ist eklig und Sie wollen so schnell wie möglich handeln. In einigen Fällen können Sie selbst gegen die Schädlinge vorgehen. Viele Schädlingsarten jedoch lassen sich nur durch einen professionellen Kammerjäger vertreiben.

Ausgebildete Fachkräfte der Schädlingsbekämpfung kosten natürlich Geld. Wie in jeder anderen Branche auch gibt es beim Kammerjäger Preise von besonders günstig bis horrend überteuert. Lassen Sie sich nicht übers Ohr hauen: Vergleichen Sie vorher, lassen Sie sich Kostenvoranschläge machen und vermeiden Sie so böse Überraschungen bei der Rechnung.

Wie Sie das bewerkstelligen, was ein Kammerjäger-Einsatz kostet und wie sich die Preise zusammensetzen, erfahren Sie in diesem Ratgeberbeitrag.

Wann ist eine professionelle Schädlingsbekämpfung nötig?

Benötigen Sie für Ihr Ungezieferproblem einen Profi oder können Sie die lästigen Tierchen selbst bekämpfen? Das wird sich von Fall zu Fall, von Tier zu Tier, aber auch von Mensch zu Mensch unterscheiden.

Wer Mäuse im Haus hat und sich davor ekelt, sollte besser gleich den Kammerjäger informieren.

Andere Menschen wiederum schaffen sich eine Katze oder ein paar Mausefallen an und bekämpfen die Plage so gut es geht selbst.

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Es gibt jedoch auch Tierarten, denen ohne professionelle Unterstützung nicht beizukommen ist. Absolut abzuraten ist zum Beispiel davon, ein Wespennest ohne Hilfe umzusiedeln. Hier besteht für Mensch und Tier Lebensgefahr. Außerdem muss die Entfernung vorher behördlich genehmigt werden.

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Wenn Sie selbst tätig werden möchten: Lokal wirkende Mittel wie Köder und Fallen sind immer besser als großflächig wirkende, beispielsweise Sprays. Unterschätzen Sie bei solchen Chemikalien nicht deren Giftigkeit.

Wer eigenmächtig gegen Schädlinge vorgeht, neigt leider häufig zu Überdosierung.

Beachten Sie daher zwingend die Gebrauchsanweisung und überlassen Sie im Zweifelsfall die Behandlung lieber einem professionellen Schädlingsbekämpfer.

Denn mithilfe eines Profis minimieren Sie die gesundheitliche Gefahr für Ihre Familie und Haustiere einerseits durch die Schädlinge, andererseits auch durch falsch eingesetzte Bekämpfungsmittel.

Kammerjäger Kosten – so setzen sich die Kosten zusammen

Stundenlohn, Einsatzzahl, Tierart – es gibt etliche Faktoren, die sich am Ende auf der Rechnung wiederfinden. Die wichtigsten anfallenden Kosten sind:

Aus- und Fortbildung hat seinen Preis, auch bei der Schädlingsbekämpfung. Ausgebildete Schädlingsbekämpfer haben unter anderem Ahnung von Umwelt-, Gesundheits- und Bautenschutz, kennen sich mit Gefahrstoffen aus und wissen allerhand über Kundenberatung und Qualitätssicherung. Der Stundenlohn eines Kammerjägers kann bei 100 bis 150 Euro liegen.

Die Bekämpfung von Ratten unterscheidet sich wesentlich von der Vertreibung eines Marders. Wespen wird der Kammerjäger anders los als beispielsweise Tauben oder Motten. Je nach Aufwand wird sich auch der Preis unterscheiden.

Eine komplette Wohnung von einem Befall durch die Bettwanze zu befreien oder Holzschädlinge aus der Bausubstanz zu entfernen, kostet naturgemäß mehr, als nur einen Raum zu behandeln. Das befallene Gebiet ist einfach größer. Generell ist die Entwesung von Altbauten teurer, da Fachwerk, Dielen und Co. den Tierchen mehr Rückzugsmöglichkeiten bieten.

Auch wo sich die Schädlinge verstecken, hat Einfluss auf den Preis. Ist der Ort schwer zugänglich? Muss schweres Gerät genutzt werden, beispielsweise eine Hebebühne oder ein Kran? Je schwerer der Ort zu erreichen ist, desto teurer wird der Einsatz.

Manchmal muss der Schädlingsbekämpfer mehrmals ausrücken, etwa weil der Befall besonders schwer ist oder das Gegenmittel mehrmals angewandt werden muss. Das ist ganz normal, treibt aber die Kosten in die Höhe.

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Sind die Übeltäter beseitigt, wird ein guter Schädlingsbekämpfer geeignete Maßnahmen vorschlagen, um ein erneutes Ansiedeln der ungewollten Mitbewohner zu vermeiden.

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Ein Kostenvoranschlag hilft, böse Überraschungen zu vermeiden. Stößt der Experte bei seiner Arbeit allerdings auf unvorhergesehene Schwierigkeiten – beispielsweise ein größeres Nest, das von außen nicht zu entdecken war – können sich die Kammerjägerkosten trotzdem noch erhöhen.

Was kostet ein Kammerjäger?

Richtwerte sind so eine Sache. Jeder Befall unterscheidet sich in Dauer, Art und Stärke. Jedes Haus, jede Wohnung ist unterschiedlich. Ein geeignetes Mittelmaß zu finden ist schwer.

Dennoch gibt es Preisempfehlungen, an denen Sie sich als Kunde orientieren können. Es folgt ein kleiner Überblick für leichten bis mittelschweren Befall.

SchädlingsartPreisempfehlungDauer der BekämpfungHinweiseBekämpfung in Eigenregie möglich?
Ameisenbis 150 Euromehrere Tageja
Bettwanzeab 600 Euro14 Tagemittelgroße Wohnung, schonende Wärmeentwesungschwierig
Eichenprozessionsspinnerbis 250 Euro1 Tagpro Baumnein
Flöheab 600 Euro14 Tagemittelgroße Wohnung, schonende Wärmeentwesungja
HolzschädlingeHolzschädlingeab 600 Euromehrere Wochen bis Monateschonende Wärmeentwesungin begrenzten Bereichen: ja
HornissenEntfernung bis 150 Euro1 TagUmsiedlung teurernein
Kakerlakenbis 150 Euromehrere Wochenschwierig
Kleidermotten100 bis 150 Eurobis zu zwei Wochenja
Lebensmittelmotten150 bis 300 Eurobis zu zwei Wochenja
Marderab 100 Eurobis zu zwei WochenAussiedlung übernehmen Förster/Jäger ggf. auch kostenfreinein
Mäuse100 bis 230 Euromehrere Wochenschwierig
Mottenbis 150 Eurobis zu zwei Wochenja
Rattenbis 300 Euromehrere WochenKadaver-Entsorgung kostet z.T. extraja
Schabenbis 150 Euromehrere Wochenschwierig
Silberfischeab 50 Euromaximal eine Wocheja
Tauben20 bis 50 Euro pro Längenmeterbis zu drei Tagegroßflächige Lösungen kosten mehrja
WespenEntfernung bis 150 Euro1 TagUmsiedlung teurernein

Mieter oder Vermieter – Wer zahlt den Kammerjäger?

Bei Eigentumsimmobilien ist klar, wer die Schädlingsbekämpfung beauftragt und bezahlt: der Eigentümer. Doch wie läuft es bei Mietwohnungen?

Grundsätzlich gilt: Tritt Schädlingsbefall auf, tragen Sie als Mieter die Verantwortung, unverzüglich den Vermieter zu informieren. Die Bekämpfung beauftragen darf wiederum der Vermieter. Sie als Mieter dürfen das zwar auch, müssen Ihren Vermieter aber um Erlaubnis fragen. Wenn Gefahr im Verzug ist und Sie die Hausverwaltung nicht erreichen, geht es auch ohne.

Zur Zahlung wiederum ist in der Regel der Vermieter verpflichtet. Er darf die Kosten auch nicht auf die Nebenkosten umlegen.

Allerdings gibt es Ausnahmen, wie fast immer im deutschen Recht. Sie möchten mehr darüber erfahren?

Mehr zu „Wer zahlt Schädlingsbekämpfung?“ lesen

Vertrauen Sie den Profis

Schädlingsbefall kann jeden treffen. Selbst gegen die lästigen Plagegeister vorzugehen, kann schwierig bis unmöglich sein. Es droht nicht nur die Gefahr, dass sich der Befall ausbreitet und zusätzlichen Schaden verursacht, auch von vielen Schädlingsbekämpfungsmitteln gehen bei unsachgemäßer Anwendung Risiken für Umwelt und Gesundheit aus.

Auf Nummer sicher gehen Sie mit der Beauftragung eines Kammerjägers. Der Experte für Schädlingsbekämpfung beseitigt das Problem zuverlässig und in kurzer Zeit.

Holen Sie sich für die Schädlingsbekämpfung einen seriösen und kompetenten Partner mit ins Boot. Notprofi vermittelt Ihnen nur ausgewählte, qualifizierte Unternehmen aus Ihrer Region mit Preis- und Geld-zurück-Garantie. Unsere Experten sind 24 Stunden für Sie erreichbar.

Источник: https://notprofi.de/ratgeber/kammerjaeger-kosten

Was kostet ein Kammerjäger?

Kammerjäger: Wann er kommt und was er kostet

Wenn es in der Wohnung oder im Haus zu Schädlingsbefall kommt, sei es durch Insekten oder Nagetiere, dann kommt ein Kammerjäger zum Einsatz. Mit seinem fundierten Wissen über Verhalten und Ausbreitung der Tiere kann er den Wohnraum gezielt und zuverlässig säubern.

Kosten für einen Kammerjäger

Bei den Kosten für einen Kammerjäger gibt es regionale Unterschiede, vor allem aber hängen sie von der zu reinigenden Fläche, von Art und Ausmaß des Befalls ab, und damit verbunden mit der Anzahl der benötigten Einsätze.

Im Schnitt bezahlen Sie 100,- bis 200,- Euro pro Einsatz, der bei leichtem Befall oft schon genügt.

So ist für einen Kammerjäger das Umsiedeln bzw. Entfernen eines Wespennests eher unkompliziert und schlägt im Schnitt mit 50,- bis 150,- Euro zu Buche. Im Gegensatz dazu können bei einem Marder bis zu 500,- Euro oder mehr anfallen, da sich das Einfangen sehr schwierig gestalten kann. 

Bei Mäusen kann es genügen, Mausefallen auszulegen und zu kontrollieren, bei Ratten muss meist Rattengift zum Einsatz kommen.

Grundsätzlich gilt: Je komplexer das Problem und je schwerer der Befall, desto höher die Kosten.
Diese steigen natürlich auch mit Anzahl der benötigten Einsätze.

Bestenfalls sollten Sie mehrere Angebote von Kammerjägern einholen, um sich einen Überblick über die realistischen Preisvorstellungen in Ihrer Region zu verschaffen.

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Achten Sie außerdem darauf, ob Sie bereits telefonisch einen Preis genannt bekommen – dies ist in den meisten Fällen ein Zeichen dafür, dass die Firma eher unseriös ist.

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Oft werden kostenlose Objektbegehungen angeboten – diese sollten Sie auf jeden Fall wahrnehmen. Nur so kann sich der Kammerjäger ein Bild von der Situation machen und einen realistischen Preis nennen.

Unser Tipp: Mit dem nachfolgenden Formular (*) können Sie kostenfrei und unverbindlich Angebote von Schädlingsbekämpfern aus Ihrer Region einholen. So erhalten Sie vorab einen guten Kostenüberblick.
Sollte am Ende keines der Angebote zusagen, ist das auch in Ordnung und für Sie dennoch kostenfrei. Klicken Sie dazu einfach auf den roten Button „Angebote erhalten“!

Kostenüberblick Kammerjäger – Tabelle

Eine pauschale Aussage über anfallende Kosten bei einem Kammerjäger-Einsatz kann schlecht getroffen werden.

Hier finden Sie einen Überblick über die ungefähren Kosten bei verschiedenen Arten von Befall im Zusammenhang mit der durchschnittlichen Anzahl an erforderlichen Einsätzen.

SchädlingsbefallAnzahl der durchschnittlich benötigten EinsätzeUngefähre Kosten
Flöhe1100,- bis 150,- Euro
Bettwanzen3-8ab 200,- Euro
Mäuse3100,- bis 200,- Euro
Ratten2-5150,- bis 500,- Euro
Marder1ab 200,- Euro
Motten270,- bis 400,- Euro
Wespen150,- bis 150,- Euro

Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Schädlingsbekämpfung in Eigenregie

Es gibt zahlreiche Mittel zur Schädlingsbekämpfung zu kaufen und es ist auf den ersten Blick oft ein Leichtes, diese selbst in die Hand zu nehmen. Allerdings empfiehlt sich dies nicht immer. 

Zum einen sind die Schädlinge nicht nur lästig, sondern teilweise auch in der Lage Krankheiten übertragen oder das Haus schädigen. So hinterlassen Marder nicht selten Schäden am und im Dach.

Zum anderen können sich die Schädlinge häufig noch weiter ausbreiten, wenn Sie zunächst mit einer professionellen Schädlingsbekämpfung warten und die Bekämpfung im ersten Schritt (ggfs. vergeblich) in Eigenregie versuchen.

Eine sichere Beseitigung des Problems ist oft nur bei einem Kammerjäger gegeben. Außerdem entgehen Sie so Risiken, wie zum Beispiel bei der Entfernung eines Wespennests, bei der es fast unvermeidlich ist, dass Sie von den Tieren angegriffen werden.

Wer übernimmt die Kosten für den Kammerjäger?

Die Kosten für einen Kammerjäger fallen nicht unbedingt gering aus, weswegen sich häufig die Frage stellt, ob man die Kosten auf den Vermieter umlegen kann.

Grundsätzlich ist es Pflicht des Vermieters, die Wohnung von Schädlingen freizuhalten, deshalb ist es in den meisten Fällen auch am Vermieter, zu bezahlen. Sollte dies nicht geschehen, sind Mietminderungen möglich.

Allerdings gibt es Ausnahmen: Kann der Vermieter nachweisen, dass der Mieter

  • für den Schädlingsbefall selbst verantwortlich ist,
  • den Schädlingsbefall nicht unverzüglich gemeldet hat,

muss der Mieter selbst bezahlen. In diesem Fall greift eventuell eine Hausratversicherung.

Bei regelmäßigen Kosten für Schädlingsbekämpfung – beispielsweise zur Vorsorge – kann der Vermieter die Kosten auch auf die Mieter umlegen.

Unser Tipp: Mit dem nachfolgenden Formular (*) können Sie kostenfrei und unverbindlich Angebote von Schädlingsbekämpfern aus Ihrer Region einholen. So erhalten Sie vorab einen guten Kostenüberblick.
Sollte am Ende keines der Angebote zusagen, ist das auch in Ordnung und für Sie dennoch kostenfrei. Klicken Sie dazu einfach auf den roten Button „Angebote erhalten“!

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Источник: https://kostenblick.de/was-kostet-ein-kammerjaeger/

Schädlingsbekämpfung » Kosten, Preisbeispiele und mehr

Kammerjäger: Wann er kommt und was er kostet

Manchmal teilt man sein Zuhause unversehens mit unliebsamen Mitbewohnern: von Schaben bis hin zu Mäusen und sogar Mardern auf dem Dachboden machen uns Schädlinge oft das Leben schwer. Was die Beseitigung durch den Kammerjäger kosten kann, erklärt ausführlich der Kostencheck-Experte im Interview.

Frage: Was muss man alles als Schädlinge ansehen – und was kann bekämpft werden?

Kostencheck-Experte: Das ist eigentlich eine recht breite Palette: das reicht von unliebsamen Kleinst-Insekten wie Mehlmotten, Flöhen oder Wanzen bis hin zu viel größeren Tieren wie Mäusen, Ratten oder sogar Mardern.

Das Schadensausmaß, das diese ungebetenen Besucher hinterlassen können ist dabei oft nicht proportional zu ihrer Größe: sehr kleine Tiere können unter Umständen recht massive Schäden anrichten.

Küchenschädlinge sind vor allem:

  • Schaben
  • besondere Mottenarten (wie Mehlmotten), Pfeilfliegen und andere Lebensmittelschädlinge
  • Ameisen

Im Schlafzimmer machen es sich manchmal folgende Tierchen gemütlich:

Wider gängiger Ansicht sind diese Spezies keinesfalls ausgestorben – es gibt sie noch und sie kommen gar nicht so selten vor. Oft sind sie auch recht schwierig zu bekämpfen, wenn sie sich einmal über das ganze Haus ausgebreitet haben.

Wespen finden sich dagegen häufig unter Dachvorsprüngen oder unter Terrassendächern. Sie sollten immer vom Fachmann bekämpft werden, da das als Laie nicht ungefährlich ist.

Zudem ist es aus Schutzgründen gar nicht immer erlaubt, einfach eine große Zahl von Wespen zu töten – in manchen Fällen muss ein komplettes Nest auch umgesiedelt werden, was dann durchaus beträchtliche Kosten verursachen kann.

In den Keller- und Vorratsräumen finden sich oft

  • Mäuse
  • Ratten
  • selten auch andere Nagetiere, wie etwa Siebenschläfer
  • Marder (gar nicht so selten am Dachboden)

Mäuse und Ratten übertragen besonders viele Krankheiten

Sie vermehren sich recht rasch und richten unter Umständen auch großen Schaden an.

Dazu kommt, dass viele Schädlinge (nicht nur Mäuse und Ratten, aber die ganz besonders) auch gefährliche Krankheiten übertragen können. Eine Bekämpfung von Ungeziefer sollte daher immer sehr ernsthaft betrieben werden.

Dabei darf nicht zu lange zugewartet werden, da sich die meisten Schädlinge, wenn sie sich einmal eingenistet haben, auch sehr schnell ausbreiten – und dann umso schwerer wieder aus dem Haus zu bekommen sind.

Je eher man professionelle Schädlingsbekämpfer ruft, desto geringer fallen also auch die Kosten aus. Diesen Umstand sollte man auch immer bedenken, wenn es um den „Kammerjäger“ geht, wie er im Volksmund auch heißt.

Frage: Was kostet der Einsatz von einem Schädlingsbekämpfer in der Regel?

Kostencheck-Experte: Das kann man unmöglich pauschal sagen – das hängt immer davon ab, was es zu bekämpfen gilt, welche Mittel eingesetzt werden und wie stark der Befall ist.

Als grobe Richtlinie kann man davon ausgehen, dass einfache Einsätze ohne großen Mitteleinsatz und ohne großen Aufwand meist zwischen 100 EUR und 200 EUR kosten.

Diese Kosten können aber auch sehr schnell ansteigen, wenn der Aufwand für den Schädlingsbekämpfer höher wird.

Ebenfalls teurer wird es, wenn der Kammerjäger umgehend benötigt wird, oder am Wochenende anrücken muss. Dafür werden von Unternehmen zu Unternehmen dann unterschiedliche Zuschläge verlangt.

Ein kleines Kostenbeispiel aus der Praxis:

Wir haben an unserer Dachkante ein großes Wespennest, das wir vom Schädlingsbekämpfer professionell entfernen lassen.

Hierbei handelt es sich nur um beispielhafte Kosten eines Unternehmens für einen ganz konkreten Einsatz. Die Kosten können in anderen Fällen auch deutlich höher oder niedriger liegen, je nach Situation und örtlichen Gegebenheiten.

Wespennester zu entfernen ist ein Haupteinsatzgrund für Kammerjäger, gerade im Sommer.

Viele Unternehmen verlangen für einen solchen Einsatz deshalb auch einen pauschalen Kostensatz, der oft recht günstig ausfallen kann (ab rund 50 EUR) bei größerem Aufwand oder schwierigen Situationen können die Kosten dann aber auch hier schnell ansteigen (z. B. mehrere Nester oder Nest an nicht direkt zugänglicher Stelle).

Frage: Von welchen Dingen hängen die Kosten für den Schädlingsbekämpfereinsatz allgemein ab?

Kostencheck-Experte: Wenn es um die Kosten geht, spielen natürlich einige Dinge eine Rolle:

  • die Art des Ungeziefers
  • die Befallsstärke und die Befallsausbreitung
  • die Mittel, die für die Bekämpfung eingesetzt werden müssen
  • die bauliche und örtliche Situation an den Befallsstellen (mögliche Verstecke, Art der Bodenbeläge, etc.)
  • das Alter des Hauses

Die Kosten können daher individuell sehr unterschiedlich ausfallen, je nach gegebener Situation vor Ort.

Frage: Wie kann man das beurteilen?

Kostencheck-Experte: Als Laie meist nur sehr schwer.

Auch der Schädlingsbekämpfer muss sich in vielen Fällen erst einmal ein Bild von der Situation vor Ort machen, um die Befallsstärke und die nötigen Maßnahmen einschätzen zu können.

Das geht in der Regel nur durch einen persönlichen Besuch. Erst dann kann er auch abschätzen, welche Kosten die Schädlingsbeseitigung verursachen wird.

Frage: Bei „Pauschalangeboten“ am Telefon sollte man also eher vorsichtig sein?

Für die Entfernung von einem Wespennest gilt ein Pauschalpreis

Kostencheck-Experte: Ja, im Allgemeinen schon – außer es handelt sich natürlich um einen tatsächlichen Pauschalpreis, wie bei der Entfernung eines Wespennests.

Wenn ein Schädlingsbekämpfer aber einen pauschalen Preis für eine spezielle Befallssituation nennt, sollte man eher vorsichtig werden. Im Grunde kann der Schädlingsbekämpfer noch nicht einmal einschätzen, ob es sich beim beschriebenen Befall tatsächlich um den vom Laien vermuteten Schädling handelt, und wie ausgedehnt der Befall tatsächlich ist.

Bei solchen „blinden“ Preisangaben muss man zwei Befürchtungen haben: entweder ist der genannte pauschale Preis bereits stark überhöht, so dass der Kammerjäger leicht auch höheren Aufwand decken kann, oder es wird dann einfach nur eine sehr unzureichende, unsauber ausgeführte einzelne Beseitigungsmaßnahme gesetzt.

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In einem solchen Fall sollte man sich möglichst noch ein weiteres Angebot einholen, idealerweise mit einer Besichtigung vor Ort. Auf diese Weise kann man sich vor bösen Kostenfallen später gut schützen. Besichtigungen vor Ort werden überdies von vielen Schädlingsbekämpfern oft recht kostengünstig, manchmal sogar komplett kostenlos angeboten. Solche Angebote sollte man immer annehmen.

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Es geht im Bereich der Schädlingsbekämpfung nichts über eine tatsächlich fundierte Einschätzung der Lage vor Ort.

Frage: Mit welchen Preisen muss man bei unterschiedlichen Schädlingen ungefähr rechnen?

Kostencheck-Experte: Das ist natürlich immer problematisch, das pauschal angeben zu wollen.

Mit Vorsicht kann man aber aufgrund von Erfahrungswerten bei üblichem, mittelschweren Befall und bei mittelgroßen Befallsflächen ungefähr folgende Richtpreise ansetzen:

Das sind, wie gesagt, nur grobe Richtwerte für die Bekämpfung von recht häufigen Schädlingen im Haus und Garten.

Entscheidend für die Kosten ist aber am Ende immer die Befallsstärke und die Größe der Befallsfläche, sowie die allgemeine Situation vor Ort.

Frage: Wer muss in Mietwohnungen eigentlich die Kosten für den Schädlingsbekämpfer tragen?

Meist muss der Vermieter die Kosten für die Schädlingsbekämpfung übernehmen

Kostencheck-Experte: Das ist in der Praxis nicht selten ein schwieriger Streitpunkt zwischen Mieter und Vermieter – häufig wird das am Ende auch vor Gericht entschieden.

Bei einem akuten, einmaligen Befall ist grundsätzlich der Vermieter in der Pflicht, weil das zu seinen Pflichten im Rahmen der Instandhaltung und Mängelbeseitigung des Gebäudes gehört.

Anders sieht das natürlich aus, wenn der Vermieter nachweisen kann, dass der Mieter den Befall mit Schädlingen selbst verursacht hat. Auch wenn ein Befall durch sorgloses oder unachtsames Verhalten herbeigeführt oder wenigstens stark begünstigt wurde, kann der Vermieter den Mieter in die Pflicht nehmen.

Die Beweispflicht liegt hierfür aber beim Vermieter – kann er das nicht schlüssig und auch wirklich nachvollziehbar beweisen, bleibt er auf den Kosten für den Befall sitzen.

In allen Bereichen, die nicht im Verantwortungsbereich des Vermieters liegen, ist dagegen umgekehrt der Mieter selbst für die Kosten zuständig, die eine Beseitigung des Befalls verursacht – außer natürlich er kann schlüssig beweisen, dass er den Befall weder herbeigeführt oder begünstigt hat.

Die Beweispflicht ist in beiden Fällen wohl recht schwer zu erfüllen – das bietet das Potenzial für erbitterte Streitigkeiten um die Kostenübernahme, die es tatsächlich häufig gibt.

Als Mieter hat man dann allerdings manchmal auch die Möglichkeit, die Kosten an seine Hausratversicherung weiterzureichen, wenn man tatsächlich selber zur Zahlung aufgefordert wird. Bei manchen Versicherungen sind notwendige Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen – zumindest unter bestimmten Bedingungen und in bestimmtem Umfang – auch eingeschlossen.

Frage: Darf man als Mieter überhaupt selbst den Kammerjäger rufen?

Kostencheck-Experte: Grundsätzlich nein. Gewöhnlich ist man dazu verpflichtet, den Vermieter zu informieren – der muss dann auch den Kammerjäger bestellen, alternativ kann er dem Mieter auch die Erlaubnis dazu erteilen.

Wer ohne den Vermieter zu informieren oder um Erlaubnis zu fragen den Schädlingsbekämpfer ruft, kann damit rechnen, dass er für die Kosten dann auch selbst aufkommen muss. Das gilt auch, wenn man den Vermieter nicht unverzüglich nach Feststellen eines Befalls informiert, insbesondere wenn sich die Befallssituation danach noch deutlich verschlimmert.

Selbst rufen kann man den Schädlingsbekämpfer als Mieter nur dann, wenn der Vermieter innerhalb einer vernünftigen Zeitspanne nicht erreicht werden kann – oder natürlich, wenn Gefahr im Verzug ist.

Das wäre beispielsweise der Fall, wenn man ein Hornissennest mit einer Menge wütender Hornissen an einer gefährlichen Stelle entdeckt, und den Vermieter über ein ganzes Wochenende nicht erreichen kann, weil der Urlaub macht.

Источник: https://kostencheck.de/schaedlingsbekaempfung-kosten

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