Kirschkernkissen selber machen: Die besten Tipps und eine Näh-Anleitung

NÄHANLEITUNG – Kirschkernkissen nähen

Kirschkernkissen selber machen: Die besten Tipps und eine Näh-Anleitung

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Источник: https://www.stoffe-zanderino.de/kreativ-blog/naehen/naehanleitung-kirschkernkissen-naehen

Kirschkernkissen selber machen – DIY-Anleitung

Kirschkernkissen selber machen: Die besten Tipps und eine Näh-Anleitung

Was gibt es Schöneres, als etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen und anschließend das fertige Werk zu bestaunen! Im Falle von DIY-Kirschkernkissen können Sie sich mit Ihrem Resultat sogar wärmen oder abkühlen – ganz wie es Ihnen beliebt. Und auch als flauschiger Kuschelpartner eignet sich Ihr Kirschkissen: All diese Vorzüge machen es außerdem zu einem kreativen, nicht einzig das Herz erwärmenden, Geschenk.

Wenige Materialien, etwas Zeit und viel Lust aufs Kreativsein: Tatsächlich lassen sich die vielseitigen Kirschkernkissen in wenigen Schritten selbst herstellen – sogar von Anfängern.

Unsere übersichtliche Anleitung verrät Ihnen, was Sie benötigen werden und weist Ihnen dann Schritt für Schritt den Weg zu einem klassischen Kirschkernkissen. Falls Sie andere Formen bevorzugen, lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf.

Ihr Baumwollstoff sollte lediglich immer mindestens doppelt so groß sein wie Ihr Wunschkissen. Übrigens reichen schon minimale Nähkünste aus: Natürlich erleichtert die fachkundige Benutzung einer Nähmaschine den Ablauf.

Wer allerdings mit Nadel und Faden völlig auf Kriegsfuß steht, kann sich Hilfe bei nähfreudigen Bekannten suchen. In lustiger Teamarbeit macht das Basteln der Kirschkissen gleich umso mehr Spaß!

Das werden Sie brauchen:

Auf Grund des engen Hautkontaktes mit dem Kirschkernkissen sollten sie bei der Wahl des Materials besonders Acht geben:

  • je nach Größe Stoff mit 100 % Baumwolle mit Oeko-Tex® Standard und im besten Fall mit GOTS-Zertifikat
  • Nähmaschine
  • Kirschkerne

Links zu: Oeko-Tex® und GOTS-Zertifikat

Stoffmenge

Wie viel Stoff Sie für das eigene Kirschkernkissen benötigen hängt von mehreren Faktoren ab. Plagen Sie Nackenschmerzen, eignet sich ein längliches Kissen sehr gut. Bauchschmerzen können gut mit quadratischen, großen Kissen gelindert werden. Je nach Belieben benötigen Sie zusätzlich zum gewünschten Kissenformat eine Nahtzugabe von 1 cm bis 1,5 cm.

Tipp: Achten Sie beim Format des Kirschkernkissens darauf, dass es nicht zu groß wird – es muss ja schließlich noch in die Mikrowelle, bzw. in den Backofen oder das Gefrierfach passen.

Zuschnitt

Diese Nähanleitung zeigt, wie Sie ein einfaches, rechteckiges Kirschkernkissen selbst nähen. Eine perfekte Größe für solch ein Kissen ist 25 cm x 20 cm. Dieses passt später perfekt in die Mikrowelle.

Dabei reicht eine Nahtzugabe von insgesamt drei Zentimetern vollkommen aus. Zusätzlich sollten noch 4 cm an jeder Seite für das Stoffsaumen berechnet werden.

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So benötigen Sie für dieses Kissen zwei Stoffteile (Vorder- und Rückseite) mit einer Größe von jeweils 32 cm x 27 cm.

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Tipp: Für rundliche Ecken, die sich später gut wenden lassen, sollten Sie bei der Nahtzugabe bist etwa 1 mm vor der Ecke den Stoff schräg abscheiden. Solche Rundungen sehen am Ende besser aus und lassen sich gut wenden.

Jetzt wird genäht

Bei Baumwollstoffen bietet sich das Endeln der Stoffränder immer an. So können diese nicht ausfransen.

Für Nähanfänger: Unter „endeln“ versteht man das Umsäumen eines Stoffes. Der Stoffrand wird dabei mindestens einmal eingeschlagen und festgenäht. Schlagen Sie den Rand dafür einmal 2 cm breit um und nähen Sie diesen fest. Man erhält so eine glatte Stoffkante und verhindert das Ausfransen des Stoffes.

Danach werden beide Teile, Vorder- und Rückseite, mit deren „schönen“ Außenseiten aufeinanderliegend zusammengenäht. Stecknadeln an den Ecken fixieren die Teile, damit beim Nähen nichts verrutscht.

Beginn Sie bei etwa dem letzten Viertel einer der vier Seiten mit einem Geradstich. Dieser wird bis zur ersten Ecke genäht. Alle anderen drei Seiten werden komplett zugenäht, ebenso wie das andere Viertel der ersten Seite, sodass eine Öffnung an dieser Seite entsteht.

Die Kissenöffnung hat dann in etwa eine Länge von einer halben Seite.

Benutzen Sie eine Overlocknähmaschine, können Sie jetzt noch etwas schummeln. Nach dem Zunähen der 3,5 Seiten könnten Sie nun knapp neben der ersten Naht mit einem Geradstich (hellgrün) entlangnähen. Die Wendung erfolgt bei den vormarkierten Ecken.

Das Ende und der Anfang werden miteinander vernäht, anschließend die Overlock-Naht links und rechts der Öffnung bis zu den Vernähpunkten wieder aufgetrennt. Nun werden die Fäden gekürzt. Zu guter Letzt muss nur noch die Wende- und Füllöffnung bis genau zu diesen Punkten mit einem Zick-Zack-Stich (schwarz) umsäumt werden.

Füllung

Das Kissen wird nun vorsichtig gewendet und alle vier Ecken nach außen gedrückt. Um die Kissenöffnung gut beim Zunähen sehen zu können, hilft bügeln – dafür die Kante an der Öffnung nach innen bügeln. Diese glatte Bügelkante hilft bei der Orientierung.

Ein Trichter oder eine Stück zusammengerolltes Papier wird nun in die Öffnung des Kissens gesteckt. Durch diese können nun Kirschkerne eingefüllt werden. Wenn Sie allein sind und Schwierigkeiten beim Befüllen haben, können Sie das gerollte Papier auch mit Klebeband am Kirschkernbeutel befestigen. So haben Sie eine Hand mehr, um das Befüllen unter Kontrolle zu behalten.

Tipp: Ein gerolltes Papier ist bei Kirschkernen die bessere Wahl. Meist sind die Kerne zu groß für handelsübliche Trichteröffnungen.

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Halten Sie nach dem Befüllen die Kissenöffnung zu und testen Sie die Füllmenge. Entspricht die Formbarkeit des Kissens noch nicht Ihren Vorstellungen, können Sie jetzt noch nachfüllen, bzw. Kerne herausnehmen.

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Wir haben bei einer Kissengröße von 25 cm x 20 cm 530g Kirschkerne in das Kissen gefüllt. Diese Menge überträgt genügend Wärme, lässt sich aber dennoch gut formen.

Verschließen

Ist das Kissen befüllt, muss es jetzt nur noch verschlossen werden. Dafür ist eine Zaubernaht, eine Naht, die man nicht sieht, am besten geeignet.

Stecken Sie als Erstes die Öffnung mit Nadeln zu. Die Bügelkante können Sie jetzt gut gebrauchen, um genau zu sehen, wo die Öffnung beginnt und wo sie endet. Mit Hand wird nun die Öffnung verschlossen. Mit Nadel und Faden wird nun exakt beim Ende der Maschinennaht von innen begonnen. Der erste Stich erfolgt bei der links liegenden Nahtöffnung, welche dann noch verknotet wird.

Jetzt wird das Kissen gedreht, so dass der Faden auf der rechten Seite liegt. Der Faden wird jetzt über die Öffnung gelegt und genau an der gebügelten Falte knapp vor dem Faden mit der Nadel eingestochen. Anschließend sollte die Nadel knapp hinter dem Faden wieder herauskommen.

Jetzt wird der Faden erneut über die andere Seite gelegt und wie eben fortgefahren. Umso kürzer die Stiche, desto weniger sichtbar ist die Naht am Ende. Sind Sie am Ende der Öffnung angekommen, muss der alle vernäht und der Faden abgeschnitten werden.

Das Kissen ist jetzt fertig und kann sofort verwendet werden. Möchten Sie das Kissen aber einmal waschen, benötigen Sie noch einen Kissenbezug. Eine Nähanleitung für einen Kissenbezug mit Hotelverschluss finden Sie hier: https://www.talu.de/kissenbezug-mit-hotelverschluss-naehen/

Kirschkernkissen erwärmen

1. Kirschkissen können genau wie eine Wärmflasche angewandt werden – sehen dabei nur besser aus. Mögliche Einsatzgebiete sind etwa Bauchschmerzen, Verspannungen in Nacken oder Schultern, Menstruationsbeschwerden oder schlicht kalte Tage.

2. Erhitzen Sie dafür Ihr Kissen im Backofen bei maximal 150 Grad für 10 bis 15 Minuten.

3. Vergessen Sie auf keinen Fall, das gute Stück in reichlich Alufolie einzuwickeln. Andernfalls verfärbt der Stoff sich braun.

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Tipp: Da die Folie im Ofen unversehrt bleibt, heben Sie Ihr benutztes Stück doch einfach für das nächste Mal auf!

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4. Alternativ besteht die Möglichkeit, das Kissen in der Mikrowelle aufzuwärmen.

5. Legen Sie es dazu für eine Minute bei 600 Watt in das Gerät. Achtung: Sowohl das Kissen als auch die Kirschkerne müssen für die Anwendung in der Mikrowelle absolut trocken sein. Gleiches gilt für den Mikrowellenteller.

Andernfalls riskieren Sie, den Stoff zu verbrennen. Zudem sollten Sie zwischen den Anwendungen genügend Zeit verstreichen lassen, sodass Ihr Kissen auskühlen kann.

Erwärmen Sie ein Kirschkernkissen in zu kurzen Intervallen, können die Kerne zu glühen beginnen und dadurch den Stoff von innen verbrennen.

6. Lassen Sie Ihr kleines Kunstwerk niemals unbeaufsichtigt oder über die empfohlene Zeitdauer hinaus in Backofen oder Mikrowelle, sonst besteht Brandgefahr!

7. Bei geringerem Wärmebedarf legen Sie Ihr Kissen eine Viertelstunde auf die Heizung oder den Ofen.

8. Da die Kerne im Inneren die Wärme über einen längeren Zeitraum speichern, steht ihr erhitztes Kissen nun als kuschelige Wärmflasche bereit.

Kirschkernkissen als kalte Kompresse

1. Befördern Sie Ihr Kirschkissen zuerst in einen Plastikbeutel, damit der Stoff nicht durchnässt.

2. Anschließend legen Sie das Ganze für etwa 15 Minuten ins Gefrierfach.

3. Alternativ genügt auch die Verwahrung im Kühlschrank. Dabei allerdings sollte mehr Zeit – mindestens eine Stunde – eingeplant werden, bis das Kissen kalt genug ist.

4. Anders als bei der Erwärmung dürfen Sie Ihr Kirschkernkissen gern im Kalten vergessen, das schadet weder dem Stoff noch den Kernen.

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5. Legen Sie sich Ihr „cooles Kissen“ nun bei Entzündungen auf die entsprechende Körperstelle, oder wenden Sie es zur Erleichterung bei Kopfschmerzen an. Natürlich bietet es auch bei hohen sommerlichen Temperaturen eine angenehme Erfrischung.

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6. Lassen Sie das Kissen nach der Kältebehandlung gut trocknen, am besten sogar kurzzeitig im Backofen. Durch die Anpassung an die Zimmertemperatur „schwitzt“ ihr Kissen nach dem Aufenthalt im Kühlen. Folglich nimmt der Stofezug eine leichte Feuchte an.

Kirschkernkissen zur Massage

1. Warme Kirschkissen eignen sich wunderbar, um Verspannungen zu lockern. Einmal löst schon allein die Hitzeentfaltung auf angenehm entspannende Weise die Muskulatur. Zudem tut die grobkörnige Struktur des Kissens ihr Übriges.

2. Breiten Sie Ihr Kirschkissen möglichst flach aus und legen sich mit dem gewünschten Körperteil darauf. Gerade im Rückenbereich kann es hilfreich sein, sich langsam auf dem Kissen hin und her zu wiegen.

3. Wer eine zweite Person als Rückenmasseur einspannen kann, legt sich bequem hin, während der freundliche Masseur das warme Kissen leicht mit den Händen über den Rücken ausstreicht.

4. Auch zur einfachen Fußmassage kann das Kissen Verwendung finden. Dafür legen Sie es in erwärmtem Zustand lediglich auf den Boden und treten leicht darauf herum – ähnlich wie es von Stachelbällen aus der physiotherapeutischen Fußreflexzonen-Massage bekannt ist.

5. Nach langer Handarbeit, etwa an Tastaturen, können Sie Ihre Finger entspannen, indem Sie das Kissen mit beiden Händen energisch durchkneten.

Gestaltungsmöglichkeiten

Das ist ja ganz hübsch, für Ihren Geschmack aber zu einfach? Das macht nichts: Vor allem jene kreativen Bastler, die über solide Nähkenntnisse verfügen, können Ihr flauschiges Kunstwerk nach Herzenslust verzieren.

Kleine Stoffapplikationen eignen sich dafür besonders schön. Wenn es ein Geschenk werden soll, stellt auch der Name oder Kosename des Beschenkten eine niedliche Idee dar.

Im Grunde sind diese zusätzlichen Verzierungen gar nicht so schwer zu bewerkstelligen:

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1. Fertigen Sie sich wie in der Basisanleitung beschrieben auch für Ihre Applikation ein Schnittmuster an. Möchten Sie beispielsweise ein kleines Herz auf Ihrem Kissen, dann zeichnen Sie die Herzform von etwa 8 x 8 cm auf Papier oder Pappe und schneiden sie aus.

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2. Anschließend schneiden Sie den Stoff genau entlang der Vorlage aus. Diesmal benötigen Sie keine Nahtzugabe. Stattdessen sollten Sie besonders sorgfältig arbeiten, da die Kanten der Applikationen nicht im Inneren verschwinden, sondern exakt so aufgenäht werden, wie Sie sie schneiden.

Tipp: Wählen Sie für Applikationen Baumwollstoffe, die sich farblich gut vom Kissen absetzen.

3. Bevor die Kissenseiten zusammengenäht werden, bringen Sie Ihre Applikation nun auf die spätere Vorderseite des Kissens.

4. Dafür pinnen Sie Ihr kleines Herz mit Stecknadeln auf dem gewünschten Bereich fest und nähen es dann sauber an. Verfahren Sie ebenso mit den einzelnen Buchstaben eines Namens oder was immer Ihnen als Verzierung beliebt.

5. Im Anschluss geht es weiter wie in der Schritt-für-Schritt-Anleitung geschildert. Sie fügen die Seiten zusammen, etc. Gerade wenn ein Teil des Kissens mit Applikationen verziert ist, sollten Sie besonders darauf achten, die Reihenfolge nicht zu verwechseln: Nicht vergessen, vor und bei dem Nähen müssen die Außenseiten nach innen gewandt sein!

Fertig! So leicht können Sie ein individuelles Kirschkernkissen selbst machen!

Tipps für Schnellleser:

  • Wunschform für Kirschkissen festlegen
  • Symmetrische Motive für Anfänger besonders geeignet
  • Schnittmuster von etwa 32 cm x 27 cm anfertigen
  • Kissenteile mit den Außenseiten nach innen aufeinander feststecken
  • Beim Zusammennähen der beiden Kissenseiten einen Spalt offen lassen
  • Durch die kleine Öffnung Kirschkerne als Füllung in die Kissenhülle geben
  • Spalt per Hand an den Außenkanten entlang zunähen
  • eventuell Bezug nähen und Kissen beziehen
  • Kissen erwärmen oder kühlen

Источник: https://www.talu.de/kirschkernkissen-selber-machen/

Kirschkernkissen selber machen in der Kirschensaison

Kirschkernkissen selber machen: Die besten Tipps und eine Näh-Anleitung

24. Juni 2020von Utopia TeamKategorien: Gesundheit

Foto: CC0/pixabay/StockSnap

Kirschen haben gerade Saison. Aber was tun mit den viele Kernen? Anstatt sie in den Müll zu werfen, probiere doch einmal ein Kirschkernkissen selber zu machen? Wir zeigen dir, wie das geht.

Sammle in der Kirschensaison die Kerne für ein Kirschkernkissen.
(Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)

Kirschkernkissen sind etwas Herrliches. Im Herd oder der Mikrowelle erhitzt, spenden sie angenehme Wärme und lindern Bauchschmerzen sowie Verspannungen. In den Kühlschrank gelegt, können sie auch zum Kühlen von Beulen und Insektenstichen verwendet werden. 

Dank ihrer nachhaltigen, natürlichen Bestandteile sind sie außerdem eine plastikfreie Alternative zu Wärmflaschen und Coolpacks. Und das Beste: Du kannst dir dein eigenes Kirschkernkissen ganz einfach selber machen.

Kirschkernkissen selber machen – das brauchst du dafür

Für das Kirschkernkissen kannst du Stoffreste verwenden.
(Foto: CC0 / Pixabay / suetot)

Die einzige Herausforderung bei den Materialien für ein Kirschkernkissen besteht darin, die Kerne nicht für Kirschkern-Weitspucken zu „verschwenden“.

Du brauchst:

  • reinen Baumwollstoff in gewünschter Größe. Hier eignen sich alte Stoffreste oder Kissenhüllen besonders gut. Aber auch ein alter Waschhandschuh oder ein Hemdsärmel können so geupcyclet werden.
  • Kirschkerne, zwischen 300 und 500 Gramm. Du sammelst sie ganz einfach im Sommer, wenn Kirschen-Saison haben. Koche sie nach dem Essen zehn Minuten in einem Topf mit Wasser, um das restliche Fruchtfleisch zu entfernen. Erhitze sie anschließend im Backrohr für eine Stunde bei 90 Grad Celsius, damit sie gut durchtrocknen und nicht zu schimmeln beginnen. Außerdem werden dabei „blinde Passagiere“ abgetötet.
  • eine Nadel oder Nähmaschine
  • Garn
  • Schere

Selbstgemachtes Kirschkernkissen nähen – eine Anleitung

  1. Schneide den Stoff zurecht. Die Größe bleibt dir überlassen, 20 mal 30 Zentimeter sind zum Beispiel ein angenehmes Format. Du kannst aber auch einen Teller als Schablone nehmen und dir ein rundes Kirschkernkissen nähen. Wofür du dich auch immer entscheidest – du brauchst zwei Stück Stoff in derselben Größe.
  2. Lege die beiden ausgeschnittenen Stoffteile exakt rechts auf rechts aufeinander.
  3. Nähe drei Seiten – mit einer Nahtzugabe von zwei Zentimetern – zusammen. Hast du dich für ein rundes Kissen entschieden, dann lasse einfach eine Stelle von zehn Zentimetern offen. Es muss auf jeden Fall eine Öffnung bleiben, die groß genug ist, um die Kirschkerne einfüllen zu können.
  4. Drehe den Kissenbezug auf rechts.
  5. Fülle so viele Kerne hinein, dass es für dich angenehm ist. Es sollte aber nicht zu prall sein, damit es sich noch gut anschmiegt und die Kirschkerne beweglich sind.
  6. Nähe das Kissen zu. 
  7. Fertig! Nun ist dein Kirschkernkissen einsatzbereit.

Tipp: Im Sommer viele Kirschen essen, Kerne sammeln – und zu Weihnachten selbst gemachte Kirschkernkissen verschenken!

Das Kirschkernkissen richtig erwärmen

Das Kirschkernkissen kann sowohl in der Mikrowelle, dem Backofen als auch auf dem Heizkörper aufgewärmt werden.

  • Am schnellsten geht es in der Mikrowelle. Bei maximal 600 Watt oder der niedrigsten Stufe braucht es hier nur ein bis zwei Minuten.
  • Im Backrohr kann – wenn es sich ergibt – die Restwärme genutzt werden; sonst dauert es hier ungefähr zehn Minuten bei 90 Grad Celsius und kostet deutlich mehr Energie.
  • Die meiste Zeit braucht es auf dem Heizkörper. Lass es dort im Winter einfach dauerhaft liegen. 

Übrigens helfen nicht nur Kirschkernkissen bei harten und verspannten Muskeln: mit Lockerungs- und Dehnübungen kannst du Verspannungen lösen.

Weiterlesen auf utopia.de:

English version available: 3 Homemade Heating Pad DIYs: How to Make a Heating Pad

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Schlagwörter: DIY Gewusst wie selbermachen

Источник: https://utopia.de/ratgeber/kirschkernkissen-selber-machen-in-der-kirschensaison/

Körnerkissen nähen: Warm & kalt wohltuend

Kirschkernkissen selber machen: Die besten Tipps und eine Näh-Anleitung

Körnerkissen nähen: Eine tolle Geschenk-Idee, die auch Anfängern auf die Schnelle gelingt. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie es funktioniert.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Körnerkissen sind vielseitig einsetzbar
  • Sie können im Gefrierschrank auewahrt als Kühlpads genutzt werden; das kann zum Beispiel bei Zahn- oder Kopfschmerzen, Prellungen und Verstauchungen helfen
  • Für eine angenehme Wärmewirkung können sie im Backofen oder in der Mikrowelle erwärmt werden; so angewendet kann das Körnerkissen Verspannungen, Muskelkater, Schmerzen oder Krämpfe lindern
  • Die Körnerkissen können mit unterschiedlichen Körnern und Kernen gefüllt werden
  • Das Kissen besteht aus Baumwollstoff
  • Kirschkern- und Zwetschgenkissen können lauwarm mit Handwäsche gewaschen werden
  • Körnerkissen sind nicht waschbar
  • Mit Label zum Ausdrucken z. B. auf Kraftpapier

Wärmekissen einfach selber nähen

Du suchst nach einem schnellen Geschenk, das für den Beschenkten einen echten Mehrwert bietet? Du hast es gefunden!

Jeder, der eine Mikrowelle oder einen Backofen (oder sogar eine warme Heizung) besitzt, kann ein Körnerkissen verwenden.

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Wofür ist ein Körnerkissen gut?

Körnerkissen sind was Wunderbares! Sie spenden eine angenehme Wärme, die bei Rückenschmerzen, Bauchkrämpfen oder Verspannungen wahre Wunder wirkt.

Aber auch kühl angewendet entfaltet das Kissen seine wohltuende Wirkung bei Kopfschmerzen, Verstauchungen, Prellungen und vielem mehr.

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Ein mit Körnern oder Kernen gefülltes Wärmekissen wird nicht so heiß wie eine Wärmflasche. Die Verbrühungsgefahr ist also geringer.

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Gleichzeitig kühlt ein Wärmekissen zwar schneller ab als eine Wärmflasche, wird dabei aber nicht so kalt. Es kühlt auf Umgebungstemperatur ab. Das fühlt sich auch nach dem Aufwachen viel angenehmer an als eine Wärmflasche.

Wärmekissen für Kinder nähen

Sanft erwärmt erleichtern Wärmekissen auch in Babybettchen und auf Babybäuchen ihre wohtuende Wärme und sorgen für Entspannung.

Der körnige Inhalt kann einen leichten Massageeffekt mitbringen. Und durch die abgetrennten Kammern lassen sich die Körner zwar flexibel positionieren, bleiben aber insgesamt schön verteilt und rutschen nicht komplett zu einer Seite.

Wichtig: Auch Körnerkissen können richtig heiß werden und Verbrennungen verursachen. Gerade für Kinder und Babies sollte das Körnerkissen nur moderat aufgewärmt werden.

Aber wo ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Körner- und einem Kernekissen?

Körnerkissen selber nähen: Womit befülle ich das Kissen?

Ein Körnerkissen wird, wie der Name schon sagt, mit Körnern gefüllt. Dabei greift man wegen der geringeren Schadstofelastung am besten auf Bio-Füllungen zurück.

Für ein Körnerkissen eignen sich folgende Körnerarten:

  • Dinkel
  • Weizen
  • Roggen
  • Hirse
  • Buchweizen

Auch Ölsaaten lassen sich gut für Entspannungskissen verwenden:

Die verschiedenen Füllugen entfalten unterschiedliche Wirkung. Am besten probierst du aus, was du dabei für dich persönlich als angenehm empfindest.

Körnerkissen für Nacken und Rücken nähen

Besonders beliebt ist die wohltuende Wärme der Körnerkissen bei Rücken- und Nackenbeschwerden. Die abgegebene Wärme fördert die Durchblutung und soll dabei helfen, Verspannungen zu lösen und Schmerzen zu lindern.

Kernekissen selber nähen

Kerne sind in diesem Fall tatsächlich Obstkerne. Diese bringen neben der angenehmen Wärme auch einen wunderschönen Duft nach Obstkuchen, Gebackenem und purer Kuscheligkeit mit.

Mein persönlicher Favorit sind Kirschkerne, die, wie ich finde, die Wärme besonders angenehm abgeben. Super übrigens auch als schneller Wärmflaschen-Ersatz bei kalten Füßen. Die Wärme hält zuverlässig, bis ich eingeschlafen bin.

Источник: https://sewsimple.de/koernerkissen-naehen/

Kirschkernkissen selbermachen: natürliche Wärmflasche und Kühlpack

Kirschkernkissen selber machen: Die besten Tipps und eine Näh-Anleitung

Seit Wochen werden sie überall verkauft, die süßen, saftigen und leckeren Snacks für zwischendurch: Kirschen. Ungeliebt an ihnen sind allerdings die Kerne. Wohin damit? Als Kind haben wir uns noch an ihnen erfreut und uns im Weitspucken geübt.

Heute landen sie meist im Biomüll oder auf dem Kompost. Anstatt sie ungenutzt zu entsorgen, kannst du daraus ohne viel Aufwand ein wärmendes Kirschkernkissen zaubern! Bei der nächsten Verletzung, den immer mal wieder auftretenden Nackenverspannungen oder Bauchschmerzen ist ein solches Kirschkernkissen schnell zur Hand und leistet aufgewärmt oder gekühlt heilsame Dienste.

Aus alten Materialien wie einer partnerlosen Socke, einem Waschlappen, einer Jutetasche, dem abgeschnittenen Hosenbein oder Hemdärmel kann im Nu ein praktisches Upcycling-Produkt entstehen. So bastelst du eine plastikfreie Alternative zu Wärmflasche und Kühlpack darstellt.

Kirschkernkissen in Eigenproduktion

Für ein schnelles Upcycling-Kissen benötigst du:

  • Kirschkerne oder andere Kerne und Körner als Füllmaterial
  • Alte Stoffe
  • Baumwollnähgarn
  • Nähnadel oder Nähmaschine
  • Stecknadeln
  • Schere

Füllmaterial

Folgende Füllmaterialien kannst du für deine Wärme- und Kühlkissen verwenden:

  • Kirschkerne (am besten von der eigenen Ernte, es gibt sie aber auch in größeren Mengen online)
  • Traubenkerne (gibt es erstaunlicherweise ebenfalls online zu kaufen)
  • Roggenkörner (aus dem Bioladen oder online)
  • Dinkelkörner (aus dem Bioladen oder online)

Die Kerne von frischen Kirschen oder Trauben sollten eine halbe Stunde in warmem Wasser einweichen und danach im Wasser durch Knetbewegungen gereinigt werden. Dabei ist das Wasser mehrmals zu wechseln, bis die Kerne sauber sind. Anschließend sollten sie auf einer Unterlage ausgebreitet gut trocknen.

Benötigte Füllmenge: Berechne die ungefähre Fläche deines Kirschkern- oder Körnerkissens, indem du Länge und Breite miteinander multiplizierst. Ein Kissen mit den Maßen 10 x 40 cm hat zum Beispiel 400 cm² Oberfläche (einseitig).

Für diese Fläche benötigst du etwa 450 g Dinkelkörner. Für andere Maße multiplizierst du die Oberfläche mit 1,1 um die ungefähr benötigte Körnermenge in Gramm zu erhalten. Wenn du Kirschkerne als Füllung nutzt, lautet der Faktor 0,8.

Jedes Kissen ist ein bisschen anders.

Stoffe für Kirschkernkissen

Bei den Stoffen kannst du dich in deinem Fundus alter Textilien austoben. Wichtig ist nur, dass sie keine Kunststofffasern wie Polyester oder Lycra enthalten. Diese würden beim Erwärmen im Backofen oder in der Mikrowelle nicht gut abschneiden. Verwende deshalb 100 % Baumwoll- oder Leinenstoffe. Falls du allerdings reine Kühlkissen machst, kannst du künstliche Gewebe verwenden.

Hier ein paar Materialideen:

  • partnerlose Socken
  • Baumwollstrumpfhose
  • Jutetasche
  • Waschlappen
  • lange Hosebeine
  • langärmelige Hemden
  • Geschirrtücher
  • Bettlaken und Bettwäsche
  • Tischdecken

Hinweise:

Wenn du neue Stoffe verwendest, dann wasche sie vorher bei mindestens 60 °C, um ein Einlaufen beim Erwärmen auszuschließen.Falls du Kissen mit Kammern nähst, empfiehlt sich ein waschbarer Überzug. Diese Anleitung ergibt nur ein Inlay, das nicht ausgekocht werden kann.

Kernsäckchen kannst du mit der Handwäsche waschen, Körnersäckchen sind dazu generell nicht geeignet.

Kleine Kissen (Kühlkissen) herstellen

Die schnellste Umsetzung wird dir eine einsame Socke oder ein Waschlappen ermöglichen.

  1. Gib das Füllmaterial in die Socke oder in den Waschlappen.
  2. Lasse noch etwas Luft, klappe den Rand einmal nach innen, fixiere ihn gegeneinander und nähe ihn möglichst nahe an der Knickkante zu.

Alternativ kannst du dieses kleine Kissen auch mit einem netten Geschenkband zubinden.

Große Kissen als Ersatz für eine Wärmflasche

Hier eignet sich der Jutebeutel als schnelle Umsetzung bestens. Aber auch jeder andere Stoff erfüllt den Zweck ebenso.

Vorbereitung von anderen Stoffen:

  1. Drehe den Stoff auf links und nähe ihn auf drei Seiten zu.
  2. Wende das Genähte auf die schönere Stoffseite.

Dann bei Jutebeuteln und vorbereiteten Stoffen:

  1. Fülle den Stoff mit deinem bevorzugten Füllmaterial.
  2. Lass noch etwas Luft, klappe den Rand einmal nach innen, fixiere ihn gegeneinander und nähe ihn möglichst nahe an der Knickkante zu.

Bei großen Flächen sind Füllkammern sinnvoll. Wie du diese fertigst, steht in der nachfolgenden Beschreibung.

Nacken- und Schulterkissen (Wärmekissen)

Diese Kissen helfen hervorragend gegen Verspannungen im Nacken und Schulterbereich. Um sich bestens an die Rundungen anzupassen, brauchen sie eine Länge von etwa 30 bis 40 Zentimetern und optional Füllkammern. Für eine Schnellversion eignen sich Baumwollstrumpfhosen, aber auch lange Hosenbeine und Hemdärmel sind möglich.

Vorbereitung von Ärmeln und Hosenbeinen:

Trenne Ärmel oder Beine mit der Schere in der benötigten Länge und Breite ab. Bein- und Ärmelstoffe sind auf links zu drehen und am Ende mit einer Naht zu schließen. Solltest du den Ärmelteil mit dem Schlitz mitverwenden, nähe diesen überlappend zu, so dass das Knopfloch verschlossen ist.
Drehe den Stoff nun wieder auf rechts.

Anleitung für Strumpfhosen, zugenähte Hosenbeine und Ärmel:

  1. Befülle die erste Kammer mit Kernen oder Körnern.
  2. Lege den Stoff auf den Tisch und verstreiche den Inhalt gleichmäßig. Lasse zwei Finger breit Luft, bevor du mit Nadeln die erste Kammer absteckst und zunähst.
  3. Gib erneut Füllmaterial in die nächste Kammer und verschließe auch diese auf identische Weise.
  4. Wiederhole diesen Befüllungsvorgang noch einige Male, so dass dein Wärmekissen 3-4 Kammern besitzt.
  5. Um das Ende nun zu verschließen, klappst du den Rand einmal nach innen, fixierst ihn gegeneinander und nähst ihn möglichst nahe an der Knickkante zu.

Für den Fall, dass du dir die Zeit für eine aufwendigere Näh-Aktion nehmen möchtest, findest du hier eine ausführliche Anleitung zum Nähen inklusive waschbarem Überzug.

Anwendung zur Erwärmung

Die kunststofffreien Kissen können im Backofen oder der Mikrowelle erwärmt werden. Dabei sollten die folgenden Einstellungen nicht überschritten und die Dauer auch nicht verlängert werden. Beim Wiedererwärmen in kurzen Abständen muss das Kissen komplett ausgekühlt sein.

  • In der Mikrowelle auf trockenem Teller: 600 Watt, maximal 1 Minute
  • Im Backofen auf einem Gitter bei Umluft oder mit Ober- und Unterhitze: 100-150 °C, zirka 10 Minuten

Hinweise:

  • Beim allerersten Aufwärmen ist Achtsamkeit ratsam, denn jede Füllung ist in der Menge und im Stoff individuell.
  • Körner- und Kernekissen niemals unbeaufsichtigt erwärmen. Eine Brandgefahr ist nicht auszuschließen.
  • Stelle für eine bessere Erwärmung zusätzlich ein Wasserschälchen in den Ofen oder die Mikrowelle. Dadurch wird auch die Gefahr reduziert, dass Kerne oder Körner mit der Zeit porös werden und brechen.

Anwendung zur Kühlung

Zum Kühlen empfiehlt es sich, die Kissen in Gefäße zu legen und einzufrieren, damit sie nicht anfrieren oder Gerüche annehmen. Auch aus Hygienegründen ist dieses Vorgehen ratsam.

Nun bist du bestens gerüstet, um Kirschen mit noch mehr Freude zu vernaschen und im Anschluss daran die Kirschkern- oder Körnerkissenproduktion anzugehen.

Was sind deine Ideen für eine sinnvolle Verwendung alter Textilien oder anderer, vermeintlicher Abfälle? Teile sie in den Kommentaren, damit sie auch anderen Lesern von Vorteil sind. Gern beantworten wir auch Fragen zum Thema.

Weitere Ideen für Stoff zum Upcyclen findest du in unserem Buchtipp:

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Источник: https://www.smarticular.net/kirschkernkissen-selbermachen-natuerliche-waermflasche-und-kuehlpack/

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