Kleine Küche einrichten: Alles am perfekten Platz

Contents
  1. Küche einrichten – 7 Schritte zur perfekten Küche
  2. Tipp 1 – Die passende Küchenform je nach Küchengröße
  3. Tipp 2 – Die Farbe der Küche wählen
  4. Tipp 3 – Den Küchenstil wählen
  5. Tipp 4 – Der richtige Frühstückstisch/Esstisch für die Küche
  6. Tipp 5 – Individuelle Stühle für deine Küche
  7. Tipp 6 – Arbeitslicht und Stimmungslicht
  8. Tipp 7 – Stauraum schaffen
  9. Kleine Küchen: Tipps und Hacks für die optimale Raumnutzung
  10. Tipp 1: Sorgfältige Planung spart Zeit und Geld
  11. Tipp 2: Bis unter die Decke ausnutzen
  12. Tipp 3: Küchenzeile vor Zwischenwand stellen
  13. Tipp 4: Ergonomisch planen
  14. Tipp 5: Multifunktionale Möbel nutzen
  15. Tipp 6: Design-Tricks für sich arbeiten lassen
  16. Tipp 7: Küchenmöbel als Sitzbank nutzen
  17. Tipp 8: Grifflose Küchen wirken weniger massiv
  18. Tipp 9: Geplante Nutzung und typisches Nutzerverhalten berücksichtigen
  19. Tipp 10: Technik-Check
  20. Tipp 11: Kleine weiße Ware nutzen
  21. Tipp 12: Backofen und Herd trennen
  22. Jedes Detail gut durchdenken: Planung ist alles
  23. Kleine Küchen einrichten: Alles am perfekten Platz
  24. Farbgestaltung und Oberflächen
  25. Deko und Küchengeräte
  26. Schränke für die kleine Küche
  27. Organisation für die kleine Küche
  28. Eine gemütliche Familienküche
  29. Die kleine Küche für Pärchen
  30. Maßanfertigung als Alternative
  31. Perfekt planen
  32. Kleine Küche im Altbau erweitern
  33. Kleine Küche umbauen und entrümpeln
  34. Mit diesen Tipps wird Ihre kleine Küche ganz groß
  35. Vermessen Sie den Raum!
  36. Entscheiden Sie sich für eine Küchenform!
  37. Setzen Sie auf Ordnungssysteme!
  38. Planen Sie Ihre individuelle Küche mit der Hilfe der OBI Küchenplaner
  39. Sie wollen sofort etwas in Ihrer kleinen Küche ändern?

Küche einrichten – 7 Schritte zur perfekten Küche

Kleine Küche einrichten: Alles am perfekten Platz

Gemütlich Kochen Essen und Wohnen? Die Küche vereint heutzutage Wohnzimmer und Kochstelle in einem. Wir verraten dir anschließend, wie du in nur ein paar Schritten zu deiner neuen Traumküche gelangst.

Tipp 1 – Die passende Küchenform je nach Küchengröße

Welche Form für die Küche die Richtige für dich ist, hängt in erster Linie von den räumlichen Gegebenheiten ab, aber natürlich muss die Küchenform auch zu dir und deinen Bedürfnissen passen. Ob Einzeilig, Zweizeilig, L- oder U-Form oder als ganz offene Küche – es gibt verschiedene Formen und Arten, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.

Einzeilig: Bei der einzeiligen Küche werden alle Küchenelemente an einer Wand angeordnet. Sie ist besonders für schmale Räume geeignet und sehr platzsparend.

Zweizeilig: Ist eine klassische Lösung für zwei gegenüberliegende Arbeits- und Funktionsbereiche. Hier ist eine besonders gute Aufteilung der Arbeitszonen möglich und diese Form eignet sich ideal für rechteckige Räume, in denen sich Fenster oder Türen auf den kürzeren Raumseiten befinden.

L-Form: Die praktische Anordnung über Eck ermöglicht dir eine verbundene Küchenzeile für günstige Arbeitsabläufe. Sie ist gut zu realisieren in Räumen mit mehreren Fenstern und Türen und auch um eine Kücheninsel erweiterbar, sofern genügend Platz vorhanden ist. Natürlich kann es anstatt einer Kochinsel auch ein Essplatz sein.

Offene Küche mit Kochinsel: Optimal zur Raumstrukturierung in großen Räumen und offenen Wohnbereichen. Sie bietet Platz für viele Personen und natürlich ausreichend Stauraum. Außerdem bist du völlig frei bei der Gestaltung und Anordnung aus Ess-, Wohn- und Kochbereich.

Tipp 2 – Die Farbe der Küche wählen

Grundsätzlich gilt bei der Farbgestaltung: Helle Farben als Grundton sorgen für ein frisches und wohnliches Raumgefühl. Zusätzlich kannst du mit Hilfe von knalligen Mustern und Accessoires tolle Effekte zaubern. Jedoch solltest du dir vor dem Kauf der Küche im Klaren über die richtige Farbe sein.

Denn beachte: Küchenwände sind wesentlich schneller gestrichen oder tapeziert und bereiten weniger Aufwand, als die kompletten Oberflächen wie z.B. Schranktüren auszutauschen.

Generell lassen dunkle Wandfarben helle Küchen mehr in den Vordergrund treten und Wände in Knallfarben wirken automatisch als Eyecatcher bei schlichten Küchen.

Tipp 3 – Den Küchenstil wählen

Du möchtest deine Küche einrichten? Dann stellt sich die große Frage, welcher Einrichtungsstil der Richtige für dich ist. Jeder Mensch hat einen unterschiedlichen Geschmack bzw. andere Interessen, Sitten oder Gebräuche.

Das Ziel ist eine individuelle Kücheneinrichtung nach deinen eigenen Vorlieben.

Ob im mediterranen-, oder Landhausstil, modern eingerichtet, schlicht oder doch eher ausgefallen? Wir zeigen dir einige Küchen Ideen, aus denen du dir deinen Lieblingsstil aussuchen kannst.

Tipp 4 – Der richtige Frühstückstisch/Esstisch für die Küche

Bei der Wahl des richtigen Küchentisches ist es besonders wichtig, Größe, Material, Form und Farbe den persönlichen Vorlieben entsprechend auszusuchen.

Deswegen solltest du dir vorher im Klaren sein, wie viele Personen daran täglich Platz nehmen, ob er für Feiern erweiterbar sein soll und natürlich wie viel Platz zur Verfügung steht.

Auch die richtige Höhe ist ein entscheidender Faktor, denn gerade Menschen mit langen Beinen, bevorzugen einen höheren Esstisch.

Tipp 5 – Individuelle Stühle für deine Küche

Du bist auf der Suche nach den passenden Stühlen für deinen Esstisch oder deine Bar? Bei den Materialien, Form und Farbe gibt es eine sehr große Auswahl: Möchtest du lieber Stühle mit oder ohne Armlehnen, aus Holz, Metall oder doch lieber Kunststoff? Praktisch sind Stühle, die höhenverstellbar sind.

So passen sie unter jeden Tisch und lassen sich individuell an deine Größe anpassen. Wenn du Sitzgelegenheiten für deine Bar suchst, empfehlen wir dir Barhocker, da normale Stühle meist zu niedrig sind. Wir von form.bar bieten dir Barhocker aus Holz in schönem Design.

Bei Interesse melde dich gerne bei unseren Designern!

Tipp 6 – Arbeitslicht und Stimmungslicht

Es gibt viele unterschiedliche Raume: Manche sind hell und großzügig geschnitten, während andere eher dunkel wirken. Das Problem: fehlendes Licht! Achte also darauf, weitere Lichtquellen hinzuzufügen. Eine Kombination aus Deckenleuchte, eingebauten Strahlern gegebenenfalls gemütlichen Kerzen machen deine Küche perfekt.

Tipp 7 – Stauraum schaffen

Wenn du deine Küche einrichten möchtest, solltest du vor allem darauf achten, ausreichend Stauraum für Geschirr und Töpfe zur Verfügung zu haben. Falls du schon eine Einbauküche hast, sind offene Regale eine schöne Ergänzung zu geschlossenen Schränken. Bei form.

bar hast du die Möglichkeit Din individuelles Regal maßgenau an deine Küche anzupassen. So kannst du beispielsweise ungenutzte Ecken mit einem praktischen Eckregal füllen oder deinen Raum mit einem schönen Raumtrenner vom Essbereich abtrennen und gleichzeitig nützlichen Stauraum erhalten.

Auch ein Rollwagen erweist sich sehr nützlich in deiner Küche. Er dient gleichzeitig als Arbeitsplatz und natürlich als Ablagefläche.

  • Küchengröße: Die Größe der Küche bestimmt deine gesamte Planung maßgeblich, ob einzeilig, zweizeilig, L-Form, U-Form oder als offene Wohnküche.
  • Küchenfarbe: Helle Farben als Grundton sorgen für ein frisches und wohnliches Raumgefühl in deiner neuen Küche.
  • Küchenstil: Es gibt viele Möglichkeiten und unterschiedliche Einrichtungsstile für Küchen. Mit der richtigen Küchenplanung findest du deinen individuellen Stil.
  • Der passende Esstisch: Bei der Wahl des richtigen Küchentisches ist es besonders wichtig, Größe, Material, Farbe und Form den persönlichen Vorlieben entsprechend auszusuchen.
  • Individuelle Stühle: Höhenverstellbare Stühle lassen sich perfekt an die gewünschte Höhe anpassen.
  • Die richtige Beleuchtung: Achte auf genügend Licht in deiner Küche, denn nur so kannst du ordentlich Kochen und dich auch wohlfühlen.
  • Stauraum schaffen: Offene Regale, Raumteiler oder Eckregale sind nicht nur praktisch, sondern bieten dir auch viele Stauraummöglichkeiten.

Источник: https://www.form.bar/kueche-einrichten

Kleine Küchen: Tipps und Hacks für die optimale Raumnutzung

Kleine Küche einrichten: Alles am perfekten Platz

Eine kleine Küche zu planen ist mitunter anspruchsvoller, als eine große Küche, in der das Raumangebot nur eine untergeordnete Rolle spielt. Jeder Zentimeter muss durchdacht, jedes Detail exakt ausgemessen werden.

Kurzum: Je beengter die Verhältnisse, desto wichtiger die perfekte Planung, um das Optimale aus dem vorhandenen Raum heraus zu holen.

Ein Blick in die Küchenwelt der Tiny Houses zeigt, dass es wahre Spezialisten gibt, wenn es um reduzierten Platzbedarf geht.

Menschen, die generell auf kleiner Wohnfläche leben haben mitunter erstaunliche Tipps und wahrhaft alltagsgeprüfte Hacks, wie sich viel Nutzen mit wenig Platz in der Küche verbinden lässt. Und das, ohne auf Komfort zu verzichten, zumindest in den meisten Fällen. Dieser Beitrag liefert 10 erprobte Tipps und Hacks für kleine Küchen.

Versenkbare Steckdosenleisten sparen Platz und sind zudem praktisch. (#01)

Tipp 1: Sorgfältige Planung spart Zeit und Geld

Jeder, der am liebsten sofort zu Säge und Hammer greifen möchte, sollte sich zügeln. Ist wenig Platz vorhanden, ist die Vorbereitung umso wichtiger.

Es ist unbedingt empfehlenswert, einen Küchenplaner in Anspruch zu nehmen, der millimetergenau arbeitet, so wie es bei Plana der Fall ist. Ist eine Küche optimal geplant, spart das nicht nur beim Einbau Zeit und Geld, sondern auch bei der späteren Nutzung im Alltag.

Deshalb sollten bei der Planung die Küchenzonen Berücksichtigung finden und sinnvoll miteinander kombiniert werden.

Die 5 Küchenzonen sind:

  • Kühlen und Bevorraten
  • Kochen und Backen
  • Vorbereiten
  • Spülen
  • Auewahren und Verstauen

Bei der Planung gibt es einige feststehende Fakten zu berücksichtigen. Diese sind Tür- und Fensteröffnungen sowie Strom- und Wasseranschlüsse. Außerdem spielt das eigene Budget eine entscheidende Rolle.

Das sollte von Beginn an realistisch eingeplant werden.

Die gute Nachricht ist, dass die Kosten im Verhältnis zur Größe einer Küche sinken, allerdings werden kleine Küchen oft in die Höhe gebaut, so dass es unterm Strich nicht alleine um die Fläche, sondern um das Volumen geht, das die Küche einnimmt.

So ist zum Beispiel eine Standard-Küchenzeile von 4 Metern Breite günstiger zu haben, als eine 3-Meter-Zeile mit verwinkelt angeordneten Schränken und Stauraum bis unter die Decke. Hinzu kommt die technische Ausstattung. Die verteuert eine Küche um einen erheblichen Teil.

[attention type=yellow]

Wer mit der Planung alleine nicht zurechtkommt, sollte sich einen Profi dazu nehmen, dem die Besonderheiten einer Küchenplanung vertraut sind. Denn geschehen Fehler in der Planung, lassen sich diese später beim Einbau oft nicht mehr revidieren. Die Probleme sind dann vorhanden und sorgen langfristig für Ärger oder zumindest für umständliches Arbeiten.

[/attention]

Beispiele:

  • Die Spüle wird unter die Fensterfront geplant, der Wasserhahn muss im schlimmsten Fall so montiert werden, dass sich das Fenster nicht mehr problemlos öffnen lässt.
  • Die Stromanschlüsse im Fliesenspiegel wurden nicht berücksichtigt. Auf der Arbeitsfläche ist deshalb kein direkter Stromanschluss vorhanden. Stattdessen wird ein Mehrfachstecker/Verlängerungskabel täglich genutzt. Das sieht nicht nur unschön aus, es nimmt auch Platz weg, der Mangelware in kleinen Küchen ist.
  • Kühlschrank und Herd stehen direkt nebeneinander. Der Kühlschrank verbraucht dadurch dauerhaft mehr Energie.

Apothekerschränke bieten enorm viel Stauraum. (#02)

Tipp 2: Bis unter die Decke ausnutzen

Wie eingangs erwähnt: Ist die Grundfläche klein, spielt die Raumhöhe eine große Rolle. In kleinen Küchen sollte das Platzangebot bis unter die Decke ausgenutzt werden.

  • Extra hohe Hängeschränke sind ideal. In ihnen lassen sich in den obersten Fächern selten genutzte Utensilien unterbringen.
  • Apothekerschränke sind wahre Raumwunder. Sie sind schmal, können bei Bedarf  bis unter die Decke reichen und bieten enorm viel Stauraum auf kleinster Fläche. Das praktische an Apothekerschränken ist, dass sie nach vorne ausgefahren werden können und so die verstauten Teile gut erreichbar sind – selbst wenn sie ganz hinten eingeordnet sind.Nach demselben Prinzip empfiehlt sich die Auewahrung innerhalb der Schränke zu organisieren: Hängesysteme sorgen für Übersichtlichkeit und nutzen die Grundfläche oft besser aus, als die klassische Auewahrung.
  • Insbesondere für Pfannen und Kochbesteck ist die hängende Auewahrung eine Überlegung wert, sorgt sie doch für optimale Platzausnutzen.
  • Die Wandmontage von Halterungen für Bügeleisen, Wischmop oder Staubsaugerschlauch wirken sich ebenfalls günstig auf die Raumausnutzung aus.

Tipp 3: Küchenzeile vor Zwischenwand stellen

Lässt es das Platzangebot zu, kann die Küchenzeile vor eine extra Zwischenwand in Trockenbauweise gestellt werden. Diese Zwischenwand erzeugt einen schmalen Raum, ähnlich wie ein begehbarer Kleiderschrank. Selbst, wenn die Zwischenwand nur 50 – 70 cm von der Hauptwand entfernt steht, ergibt das eine Abstellkammer für Müll, Getränke, Putzmittel und Staubsauger.

In kleinen Küchen ergonomisch zu planen reduziert den Raum, den Nutzer in der Küche zum Agieren benötigen. (#04)

Tipp 4: Ergonomisch planen

In kleinen Küchen ergonomisch zu planen reduziert den Raum, den Nutzer in der Küche zum Agieren benötigen. Ein Backofen oder eine Spülmaschine in rückenschonender Höhe eingebaut macht das Bücken überflüssig und es kann im Stehen eingeräumt werden. Das reduziert den Aktionsradius. Oberschränke mit Faltlift-Türen nehmen im geöffneten Zustand deutlich weniger Platz ein.

Tipp 5: Multifunktionale Möbel nutzen

Ein höhenverstellbarer Tisch, eine rollbare Theke oder Stühle, die eine Trittleiter beinhalten – multifunktionale Möbel sparen Platz und bieten bei Bedarf wertvollen Zusatznutzen.

  • Der höhenverstellbare Tisch kann als Bügeltisch genutzt werden.
  • Die rollbare Theke lässt sich zum Essen benutzen und danach wieder aus dem Weg rollen.
  • Auf Maß gefertigte Regale unter Dachschrägen und in toten Ecken optimieren die Ausnutzung des vorhandenen Raums. Stauraum ist das A und O in einer kleinen Küche!
  • Ausziehbare Tische vergrößern bei Bedarf die Fläche.
  • An der Wand befestigte Tische lassen sich bei Nichtbenutzung platzsparend wegklappen.
  • Stapelstühle sind eine sinnvolle Option bei begrenztem Platzangebot.
  • Hocker mit Stauraum auf Rollen sind ebenfalls vielseitig einsetzbar.

Tipp 6: Design-Tricks für sich arbeiten lassen

Glänzende Fronten sind nicht nur in modernen Küchen angesagt, sie haben für kleine Küchen einen ganz besonderen Vorteil: Kleine Küchen in Hochglanz lackiert wirken größer, dafür sorgt der spiegelnde Effekt.

Auch Oberschränke mit mattierten oder klaren Glaseinsätzen lassen eine Küche größer wirken, weil das Auge ein Stückchen weiter blicken kann.

Spiegelelemente und Edelstahlstreifen tragen ebenfalls zu diesem Ergebnis bei.

Bei der Farb- und Materialwahl sorgen ein heller Wandanstrich und helle Holzoberflächen für optische Vergrößerung. In schmalen Räumen hat sich die Gestaltung von Boden und Wänden in der gleichen Farbe bewährt, um sie größer wirken zu lassen.

Ein Backofen muss nicht zwingend unter dem Kochfeld platziert sein. In erhöhter Position ist er in kleinen Küchen oft praktischer für die alltägliche Nutzung. (#03)

Tipp 7: Küchenmöbel als Sitzbank nutzen

Verbraucher, die gerne eine Wohnküche hätten, aber aus Mangel an Platz glauben, darauf verzichten zu müssen, können sich zumindest über eine bequeme Küchenbank freuen: Küchenschränke lassen sich nämlich durchaus auch als Sitzbank planen und so für mehr Funktionalität sorgen. Bewohner sitzen auf ihr und können gleichzeitig Utensilien darin verstauen.

Tipp 8: Grifflose Küchen wirken weniger massiv

Verfügen Küchen über ebene Oberflächen, ragt also weder Knöpfe noch Griffe hervor, dann macht die Küchenzeile einen aufgeräumten Eindruck. Der Block erscheint wie aus einem Guss und ordnet sich räumlich unter.

Kleine Küchen eignen sich dazu, farbintensive Oberflächen zu verwenden. Das sieht witzig aus und sorgt für eine positive Stimmung.

Wer ein möglichst großzügiges Raumgefühl erreichen will, der setzt auf helle, dezente Farben.

Tipp 9: Geplante Nutzung und typisches Nutzerverhalten berücksichtigen

Wird viel gekocht, braucht es Platz für die Zubereitung der Speisen. Das Mindestmaß für die Arbeitsfläche sollte 60 cm nicht unterschreiten.

Ist dafür kein Platz, dann sollte zumindest der Esstisch genügend Fläche bieten. Eine Frage, die bei der Planung kleiner Küchen besonders wichtig ist, ist das Verhalten in der Küche.

Beispielsweise stellt sich die Frage, ob benutztes Geschirr sofort weggespült oder erst in der Spüle gesammelt wird.

[attention type=red]

Je nach typischem Nutzerverhalten ist eine Spülmaschine eine sinnvolle Investition, denn sie erleichtert nicht nur die Küchenarbeit, sondern sorgt schnell für einen aufgeräumten Eindruck in der kleinen Küche.

[/attention]

Wer auf eine Spülmaschine verzichtet, sollte das Spülbecken und die Ablageflächen etwas großzügiger bemessen.

Ansonsten wird sich langfristig keine Freude an der individuell geplanten Küche einstellen, sondern der Ärger überwiegen.

Tipp 10: Technik-Check

Bei der Küchenplanung sollten die zu nutzenden Küchengeräte mit einbezogen werden. Welche Küchengeräte sind unverzichtbar?

  • Kommt regelmäßig ein Mixer zum Einsatz? Dann braucht dieser einen festen Platz.
  • Sind die platzintensive Allround-Küchenmaschine, der Dampfgare und der Brotbockautomat wirklich unverzichtbar? Wenn ja, muss Stauraum dafür her.

Je mehr Technik in der Küche untergebracht werden muss, desto größer ist der Platzbedarf.

Bei der Küchenplanung sollte deshalb der individuelle Anspruch unbedingt Berücksichtigung finden – im Zweifel bleibt nichts anderes übrig, als einzelne Geräte auszurangieren.

Die Alternative ist die Anschaffung multifunktionaler Geräte, die mehrere Küchengeräte in einem vereinen und im Vergleich zu den Einzelgeräten weniger Raum beanspruchen.

Tipp 11: Kleine weiße Ware nutzen

Weiße Ware, damit sind große Elektrogeräte wie Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner und Kühlschrank gemeint, gibt es in den Standardmaßen und im Mini-Format. Die namhaften Hersteller haben sich auf dieses wachsende Geschäftsfeld eingeschossen und bieten inzwischen auch kleine Geräte mit hohem Komfort an. Sie sparen Platz und bieten gute Leistungsdaten.

Ein relevantes Kaufkriterium für Neuware sollte außerdem der Energieverbrauch sein, ablesbar am EU-Energielabel auf dem Gerät. Das altbekannte Label soll allerdings einem neuen Energie-Label Platz machen. Bis es soweit ist, müssen noch einige Hürden genommen werden. Mit der Neueinführung ist voraussichtlich im Jahr 2019 zu rechnen.

Tipp 12: Backofen und Herd trennen

Das Kochfeld getrennt vom Backofen zu platzieren, ist ein Trick von Bewohnern mit besonders kleinen Küchen. Die Vorteile dieser smarten Lösung sind diese:

  • Ein Kochfeld lässt sich fast überall in die vorhandenen Arbeitsflächen integrieren, sogar in eine Ecke. Der Raum unter dem Kochfeld dient als Stauraum, wenn er nicht durch den Backofen ausgefüllt ist.
  • Der Backofen lässt sich als Kombigerät (Mikrowelle und Backofen/Grill) in erhöhter Position einbauen. Damit profitieren Küchennutzer vor allem davon, dass der Fußboden komplett nutzbar bleibt, weil die Klappe sich nicht in den Fußraum öffnet. Stauraum im unteren Bereich der Küche lässt sich auch mit Schiebeelementen verschließen oder durch zweigeteilte Türen realisieren, die im geöffneten Zustand weniger störend sind.

Ein weiterer Vorteil der Trennung von Kochfeld und Backofen ist, dass die Küchenplanung generell flexibler wird.

Jedes Detail gut durchdenken: Planung ist alles

Kleine Küchen lassen sich komfortabel ausstatten, bieten mit ein paar Tricks ausreichend Arbeitsfläche und viel Stauraum, vorausgesetzt, sie werden detailliert und akribisch geplant. Jeder Zentimeter zählt.

Das beste Ergebnis lässt sich erzielen, wenn ein exaktes Aufmaß erstellt und die Planung in einem Küchenplaner vorgenommen wird. Das zeitliche Engagement im Vorfeld lohnt sich.

Nutzer profitieren am Ende von einer perfekten kleinen Küche, die alles bietet, was der Nutzer braucht.

Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Yury Stroykin  -#01: solepsizm  #02: Anna Baburkina  #03:  Simone van den Berg  #04: _Richmann21

Источник: https://www.architektur-welt.de/kleine-kuechen/

Kleine Küchen einrichten: Alles am perfekten Platz

Kleine Küche einrichten: Alles am perfekten Platz

Die Einrichtung einer kleinen Küche kann zur Herausforderung werden. Wo bringt man Geschirr, Küchengeräte und Vorrat unter, ohne dass der Raum überfüllt wirkt? Und wie wird die Küche zu einem Ort, an dem sich die ganze Familie gerne aufhält? Wir erklären, wie’s geht.

Die ideale Küche bietet bestenfalls Raum zum Essen, Spielen und Quatschen. Doch nicht immer ist ausreichend Platz vorhanden. Trotzdem kann eine kleine Küche zum Herzstück der Wohnung werden und mit der richtigen Einrichtung genauso Wohlfühl-Potenzial bieten wie eine geräumige Küche.

Farbgestaltung und Oberflächen

Um eine kleine Küche groß wirken zu lassen, muss man bereits bei der Farbgestaltung die richtige Entscheidung treffen. Wie in anderen Räumen, gilt auch für die Küche: Helle Farben erweitern den Raum optisch.

Weiße Küchenzeilen bringen dabei die beste Wirkung. Machen Sie nicht den Fehler, die Wände zu dunkel zu streichen.

Es empfiehlt sich, die Grundausstattung hell zu wählen und erst später mit Dekoobjekten oder mit Küchengeräten Akzente zu schaffen.

Eine weiße, minimalistische Küche ist die beste Lösung, um einen kleinen Raum groß wirken zu lassen. [attention type=green]

Eine kleine, weiße Küche muss keinesfalls billig oder gar langweilig wirken. Oberflächen mit Metallic- und Glasnuancen wirken elegant und werten den gesamten Raum sofort auf. Außerdem spiegeln glänzende Fronten den Raum wider und lassen ihn größer wirken.Gut zu wissen: Hochglanz-Fronten lassen sich leichter reinigen als matte.

[/attention]

Außerdem wirkt eine gute Lichtinstallation Wunder. Anstatt nur eine kleine Lampe an der Decke anzubringen, sollten Sie lieber auf Schränke mit integrierten LED-Lichtbändern setzen. Sie beleuchten die Arbeitsfläche auf der gesamten Breite und sehen edel aus.

Deko und Küchengeräte

Bei kleinen Küchen gilt in Bezug auf Deko „weniger ist mehr“. Stellen Sie auf keinen Fall die bereits kleine Arbeitsfläche mit sämtlichen Geräten oder Objekten zu. Das wirkt unruhig und ist im Alltag unpraktisch. Versuchen Sie lieber, nützliche Deko zu kaufen, wie zum Beispiel ein Regal, auf dem Sie Gewürze platzieren können.

Und achten Sie darauf, dass ihre Deko farblich zusammenpasst. Wer möchte, kann zum Beispiel mit einem farbigen Kühlschrank einen interessanten Akzent schaffen, der Blicke auf sich zieht.
Wer besonders wenig Platz zur Verfügung hat, muss keinesfalls auf einen Geschirrspülerverzichten.

Kaufen Sie einfach ein kleineres Modell mit nur 45 Zentimetern Breite, anstatt 60 Zentimetern.

Wer nicht auf etwas Farbe in der Küche verzichten möchte, kann zum Beispiel mit einem farbigen Kühlschrank Akzente schaffen.

Schränke für die kleine Küche

Besonders wichtig für kleine Küchen ist eine durchdachte Inneneinteilung der Schränke. In schlauchförmigen Räumen stellt man am besten alle Möbel und Geräte an einer einzigen Wand auf.

Zur Grundausstattung gehören Spüle mit Unterschrank (90 Zentimeter), Arbeitsfläche mit Unterschrank (90 Zentimeter), Kochherd mit Backofen (60 Zentimeter), Abstellfläche für Töpfe mit Unterschrank (45 Zentimeter) und ein Kühlschrank beziehungsweise eine Kühl-Gefrier-Kombi (60 Zentimeter).

Diese Kombination benötigt lediglich 3,45 Meter Stellbreite und bietet alles, was man braucht.

Um die Arbeitsflächen in einer kleinen Küche freizuhalten, kann man zum Beispiel die Espressomaschine in einem dafür ausgelegten Schrank verstauen.

Weiteren Stauraum baut man in kleinen Küchen am besten nach oben. Perfekt sind dabei Auszugsschränke, die im Unter- oder Hochschrank die Schranktiefe komplett ausnutzen.

Apothekerschränke sind sehr komfortabel, weil man rundum einen guten Zugriff hat. Ein hoher Küchenschrank, der die gesamte Höhe des Raumes ausnutzt, birgt Platz für sämtliche Kleinigkeiten und dient als optimaler Vorratsschrank.

Spülbürsten, Geschirrtücher und Schwämme hängt man am besten an Haken aus Holz oder Edelstahl auf.

Organisation für die kleine Küche

Überlegen Sie sich von Beginn an gut, wo sie was unterbringen und behalten Sie das Organisationssystem bei. Vermeiden Sie, Töpfe oder Backformen immer wieder in unterschiedliche Schubladen zu verfrachten. So läuft man schnell Gefahr, nichts mehr zu finden.

Für Notizen, Einkaufszettel oder sonstige Unterlagen sollten Sie einen zentralen Sammelplatz haben, hierfür eignet sich zum Beispiel eine Magnetwand oder ein Korb, der in einer Schublade steht. Wer also Ordnung hält, erleichtert die Arbeitsabläufe deutlich und macht es auch für andere Familienmitglieder leichter, sich in der Küche zurecht zu finden.

Eine gemütliche Familienküche

Für Familien muss die Küche besonders flexibel sein. Oft wird gebastelt, gegessen, gemeinsam gekocht oder sogar gearbeitet. Wer nicht den Platz hat, einen richtigen Tisch unterzubringen, kann sich zum Beispiel mit einer kleinen Kücheninsel behelfen, aber auch ausziehbare Küchenarbeitsplatten bieten eine Möglichkeit, die nutzbare Oberfläche zu erweitern.

Eine Küche mit Edelstahlfronten wirkt besonders edel. Die Barhocker lassen sich bei Bedarf unter der Arbeitsfläche hevorziehen.

Wer mit seinen Kindern gemeinsam kochen möchte, sollte einen kleinen Hocker parat haben. Nach getaner Arbeit kann dieser wieder bequem im Schrank oder unter einem Tisch verschwinden.

Besonders als Familie mit mehreren kleinen Kindern kommen neben dem üblichen Geschirr und den Geräten auch noch Kindergeschirr und Babyfläschchen hinzu.

[attention type=yellow]

Als Familie mit vier Kindern muss man etwa 250 Kilogramm an Küchenequipment verstauen können. Ein großer Schrank ist hiermit fast unverzichtbar.

[/attention]

Für Kinder kann die Küche aber auch ein gefährlicher Ort sein. Heiße Kochplatten, Ecken und Messer müssen mit Vorsicht genossen werden. Umso wichtiger ist es deshalb, Sicherungssysteme anzubringen.

Zum Beispiel sind Induktionsherde die beste Wahl, was das Kochfeld angeht, denn hier erhitzt sich nur der Topf, Kinder können sich also nicht verbrennen.

Außerdem gibt es blockierbare Displays; Schränke und Auszüge mit Putzmitteln müssen auf alle Fälle abgeschlossen werden.

Damit Kinder in der Küche mithelfen können, sollten vorher gefährliche Gegenstände entfernt werden.

Tipp: Überlegen Sie bei der Auswahl des Materials, ob sie mit Spuren von Kinderfingern auf den Oberflächen leben können. Gerade bei grifflosen und glänzenden Fronten ist dies häufig der Fall.

Die kleine Küche für Pärchen

Ein kleiner Tisch bietet Platz zum Essen, sie kann aber auch als zusätzliche Arbeitsplatzfläche verwendet werden.

Wenn man als Paar seine erste gemeinsame Wohnung bezieht, wird schnell klar, dass Geschmack und Vorlieben oft unterschiedlich sind und die Einrichtung zur Herausforderung wird.

Anstatt stur zu bleiben und auf seine Wünsche zu beharren, sollte man lieber Kompromisse machen.Stilmix ist hier eine besonders gute Idee und macht aus Einrichtungskonflikten originelle Lösungen. Machen Sie sich zuerst klar, was Sie unbedingt brauchen und entdecken Sie gegenseitig Ihre Wünsche.

[attention type=red]

Gemeinsam lassen sich gegensätzliche Vorstellungen kombinieren: Der geerbte Biedermeiertisch leiht coolen Küchen Wärme, ein Hightech-Kaffee-Vollautomat frischt Landhausromantik auf.

[/attention]

Für den Alltag reicht ein kleiner Tisch, an dem zwei Personen Platz haben. Kommt Besuch, wird die Paarküche im Handumdrehen ein geselliges Bistro: Tisch ausziehen, Stapelstühle aus dem Versteck holen und fertig!

Maßanfertigung als Alternative

Zieht man in eine Wohnung, in der keine Einbauküche vorhanden ist, hat man die Möglichkeit, einen Schreiner zu beauftragen.

Bei kleinen Küchen ergibt das Sinn, da man die kleine Küche viel individueller gestalten kann. Ein guter Schreiner findet für jeden Grundriss eine passende Lösung.

Am besten klären Sie vor Vertragsabschluss, welche Leistungen im Preis enthalten sind und was hinzukommt durch Fliesenleger und Co.

Perfekt planen

Wer neu baut, plant nach den Empfehlungen von Küchenherstellern wenigstens 7 Meter Stellfläche für Möbel und Geräte. Wer sie in einer langen Zeile aufstellt, läuft unnötig viel vom einen Ende zum anderen.

Praktischer sind zweizeilige Küchen oder die Form eines „L“, „U“ oder „G“.

Die Möblierung sollte dem Arbeitsablauf folgen – für Rechtshänder von rechts nach links, für Linkshänder umgekehrt:• 30 cm Abstellfläche,• 60 (bis 90) cm Herd• 60 (bis 90) cm Arbeitsfläche• 60 cm Spüle

• 120 cm Arbeitsfläche

Kleine Küche im Altbau erweitern

Sind Sie Eigentümer, haben Sie natürlich mehr Möglichkeiten, eine Küche zu vergrößern. Ist die Altbau-Küche zu klein, überlegen Sie, in welchen Raum sie sich öffnen und erweitern ließe – oder komplett verlegen.

Wer Wände ganz oder teilweise einreißt, weitet die Küche und wertet zugleich den Wohnbereich auf. Ziehen Sie vor einer solchen Maßnahme einen Architekten oder Statiker und einen Zimmerer zu Rate – tragende Wände müssen ersetzt werden durch einen Decken-Unterzug,Träger oder Säule.

Ist der vorhandene Raum erschöpft, lässt sich die Küche in einen Anbau oder Wintergartenauslagern.

Kleine Küche umbauen und entrümpeln

Man kommt auch mit weniger Platz aus – wenn man Überflüssiges entrümpelt, wenig Gebrauchtes im Keller parkt und Enge durch Höhe ersetzt: Der Schreiner oder Tischler baut für Sie extra hohe Hängeschränke oder Hochschränke, in denen sich mehr verstauen lässt als in üblichen Standard-Schränken.

• Unterschränke mit 75 Zentimeter Tiefe enthalten über ein Drittel mehr Stauraum als 60 Zentimeter tiefe Küchenmöbel.• Die Nische zwischen Unter- und Oberschrank lässt sich füllen mit 30–35 cm tiefen Aufsatzschränken oder Regalen für die Arbeitsplatte.

• Eckschränke nutzen tote Winkel, Ihr Schreiner fertigt sie auf Wunsch mit einem Karussell hinter Klapptüren oder als Frontauszug.• Wer den Backofen auf rückenfreundlicher Augenhöhe einbaut, gewinnt unter der Kochmulde (so nennen Fachleute Kochplatten oder Ceranfeld) Platz für einen breiten Auszug für Töpfe und Backformen.

• Stapelt man Teller und Schüsseln in einem Auszug neben der Geschirrspülmaschine, muss man die schweren Teile nicht in einen Hängeschrank hieven. Auch Kaffeegeschirr sollten Sie so platzieren, dass Sie es ohne Zwischenstopp auf der Arbeitsplatte von der Spülmaschine in den Schrank stellen können.

• Messer und Küchenwerkzeuge bewahren Sie sicher und übersichtlich auf in einem extra breiten Auszug unter der Arbeitsfläche zwischen Herd und Spüle.

Источник: https://umdashausherum.de/kuche/kleine-kuchen-einrichten-alles-am-perfekten-platz/

Mit diesen Tipps wird Ihre kleine Küche ganz groß

Kleine Küche einrichten: Alles am perfekten Platz

Von OBI | 04. Februar 2020, 13:00 Uhr

Sie wollen eine neue Küche einbauen oder Ihre alte optimieren? Oft ist es aufgrund des begrenzten Wohnraums nicht möglich extravagante Ideen zu realisieren.

Die Experten von OBI helfen bei der Umsetzung Ihrer Wünsche und zeigen, wie man auch in kleineren Räumen viel unterbringen kann.

Was genau Eckschränke oder Servierwagen damit zu tun haben, dass Sie Ihre Küchenschlacht ein für alle Mal gewinnen – und wie Sie jeden Quadratzentimeter optimal ausnutzen erfahren Sie hier!

Kochen nach Rezept ist easy – denn die Zutaten sind schließlich für alle gleich. Beim Einrichten einer Küche ist das ganz anders: Da gibt es weder ein Patentrezept noch Patentzutaten! Die Küchenplaner von OBI haben zusammengestellt, worauf Sie bei der Planung Ihrer Wunschküche achten sollten.

Vermessen Sie den Raum!

Foto: OBI

Der erste Schritt ist das genaue Ausmessen des Raumes. Erstellen Sie einen maßgetreuen Grundriss Ihrer Küche – und zwar inklusive Position der Fenster, Türen, Dachschrägen und Wandvorsprünge. Markieren Sie alles, was in den Raum hineinragt, so wie Heizkörper, Belüftungsschächte und Rohre. Wichtig ist außerdem die Position von Abflüssen und Wasseranschlüssen. 

Nur so können Sie sicher gehen, dass Schränke, Geräte und Arbeitsplatten nachher auch wirklich passen. Einbauküchen werden meist aus standardisierten und fest angebrachten Möbeln zusammengesetzt. Sie kaufen also 30, 60 oder 90 cm breite Module, die individuell nebeneinander gestellt und befestigt werden können. Die Raummaße sind dabei ein essentieller Orientierungspunkt. 

Entscheiden Sie sich für eine Küchenform!

Als zweiten Schritt sollten Sie sich für die Küchenform entscheiden. Passt einteilig, L, oder U besser zu Ihren Raummaßen?

Die einzeilige Küche – bei sehr schmalen Räumen.  Die einfache Küchenzeile nutzt die Länge und Höhe des Raums perfekt aus. Auf der gegenüberliegen Seite kann zusätzlicher Stauraum durch Regal-Systeme entstehen. Besonders geeignet für Wohnungen: Hier befinden sich die Anschlüsse häufig nur an einer Wand.

Die L-Küche – für alle Räume, auch die kleinen. Die Küchenzeile erstreckt sich kompakt über eine Ecke des Raumes. Praktisch: Ob Kühlschrank, Herd oder Spüle – alle wichtigen Bereiche liegen nah beieinander und Sie sparen unnötige Arbeitswege.

Die U-Küche – für viel Arbeitsplatz und Stauraum. Diese Form nutzt drei von vier Wänden und ist daher besonders für Haushalte mit vielen Personen sinnvoll. In einer U-Küche lassen sich viele Arbeitsutensilien und Lebensmittel unterbringen, Sie haben mehr Arbeitsfläche und trotzdem kurze Wege. Wichtig: Für diese Küchenform ist eine Fläche von mindestens 15 qm nötig. 

Die G-Küche – für ein Extra an Geselligkeit in großen Räumen. Hierbei wird der U-Küche noch ein weiteres Gestaltungselement hinzugefügt: eine kurze Zeile aus Unterschränken, im Fachjargon „Halbinsel“ genannt. Diese kann als Koch- oder Arbeitsfläche, aber auch als Essplatz genutzt werden. So wird die Küche zum kommunikativen Treffpunkt!

Setzen Sie auf Ordnungssysteme!

Foto: Nobilia

Kennen Sie das: Sie machen einen Schrank auf und es kommt Ihnen der gesamte Inhalt entgegen? Oder Sie müssen erstmal zig Töpfe herausziehen, um an den zu kommen, den Sie eigentlich benutzen wollen? 

Spezielle Ordnungssysteme sorgen dafür, dass so etwas nicht passiert. Besteckeinsätze machen Gabeln, Messer und Löffel immer grifereit.

Und in große Fächer können übersichtliche Innenschubladen eingebaut werden: Darin lassen sich nicht nur Küchenutensilien, sondern auch große Geräte oder Getränkekisten verstauen.

Und durch den Einbau von Schränken mit Drehbeschlag können Sie auch die hinterste Ecke sinnvoll nutzen!

Noch bequemer wird der Zugriff darauf mit einem Touch-Mechanismus: Dank eingebauter Sensoren öffnen sich Ihre Schränke bei einer einfachen Berührung, wenn Sie mal wieder alle Hände voll zu tun haben. 

Planen Sie Ihre individuelle Küche mit der Hilfe der OBI Küchenplaner

Ein professioneller Küchenplaner kann mit Ihnen jeden einzelnen dieser Planungsschritte durchgehen und ist Ihr persönlicher Ansprechpartner: von der Idee über die 3D-Planung bis zur finalen Umsetzung.

Er kümmert sich dabei um die Koordination der fachgerechten Montage sowie – wenn nötig – um weitere notwendige Arbeiten, z.B. den neuen Anstrich, die Verlegung des Bodens oder das Anbringen der Tapeten. Alles aus einer Hand.

Vereinbaren Sie jetzt einen kostenlosen Termin. Der OBI Küchenplaner steht Ihnen in über 110 OBI Märkten in Deutschland zur Verfügung.

Sie wollen sofort etwas in Ihrer kleinen Küche ändern?

Foto: OBI

Bevor Sie sich ans große Küchenprojekt wagen, gibt esaber auch ein paar Tricks, mit denen Sie in Ihrer zu kleinen Küche blitzartigmehr Platz schaffen: 

Vergrößern Sie die Arbeitsfläche, indem Sie Schneidebretter oder Siebeinsätze als Zubehör zur Küche direkt mitbestellen, die genau in Ihre Spüle passen. Dann können Sie dort entspannt schnibbeln oder Zutaten abtropfen lassen. Ein Servierwagen kann als mobile Erweiterung der Arbeitsfläche dienen – brauchen Sie ihn nicht, kommt er in anderen Zimmern zum Einsatz.

Auch an der Wand kann zusätzlicher Stauraum entstehen: An Leisten mit Haken finden Töpfe, Pfannen und andere Kochutensilien Platz. Eine Modulwand bietet verschiedene Auewahrungsmöglichkeiten: Körbe, Boxen oder Regalböden können an einer Schiene befestigt werden.

[attention type=green]

In Schränken sorgen Mini-Regale dafür, dass Sie mehr unterkriegen und alles gut sichtbar gelagert wird. An der Innenseite der Türen von Ober- oder Unterschränken lassen sich auch schmale Regalbretter für Gewürze anbringen. 

[/attention]

Das perfekte Dinner wird Ihnen so sicher noch leichter gelingen!

Источник: https://www.myhomebook.de/rooms/kueche/advertorial-perfekte-kueche

Heimtextilien
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: