Kleine Räume größer wirken lassen: 5 bewährte Tricks

Contents
  1. Wie man kleine Räume größer wirken lassen kann
  2. Der richtige Boden lässt Räume größer wirken
  3. Mit Farbe und Licht Räume optisch vergrößern
  4. Farbakzente setzen und Fußleisten mitstreichen
  5. Die richtige Beleuchtung, um Räume größer wirken zu lassen
  6. Ordnung hilft bei kleinen Räumen
  7. Wände nutzen und Räume größer wirken lassen
  8. Räume nutzen – weniger ist mehr
  9. 5 Tricks: So lassen Sie kleine Räume grösser wirken
  10. 2. Licht: adieu zentrale Deckenlampe
  11. 3. Möbel: Passende Teile schaffen Ordnung und Struktur
  12. 4. Spiegel: Dekoelemente für optische Illusionen
  13. 5. Boden und Fussleisten: Höhe durch den richtigen Untergrund
  14. Wohnraum optisch vergrößern – 7 bewährte Wohntipps
  15. Stauraum schaffen
  16. Helle Farben wählen
  17. Farbwirkung: Was Farben beim Menschen bewirken und wie sie unser Raumempfinden beeinflussen
  18. Großzügige Vorhänge anbringen
  19. Sinnvolle Funktionsmöbel verwenden
  20. Richtige Beleuchtung einsetzen
  21. Welches Licht brauche ich um welche Stimmung zu erzielen?
  22. Große Spiegel aufhängen
  23. Minimalistisch leben
  24. Weiterlesen
  25. Möbel online kaufen – 13 Tipps und Warnhinweise
  26. Räume optisch vergrößern: Die 10 besten Tipps
  27. 1. Mit Spiegeln Größe schaffen
  28. 2. Weite durch weit geöffnete Türen
  29. 3. Fenster lassen weit blicken und schaffen viel Licht…
  30. 4. Lampen und Beleuchtung bewusst einsetzen
  31. 5. Den Raum mit Farben vergrößern
  32. 6. Kreative Kontraste schaffen Raum
  33. 7. Leichtigkeit und klare Linien…
  34. 8. Tapeten schaffen Weite und Kontraste
  35. 9. Ein zweigeteilter Raum
  36. 10. Zu viel Stilmix vermeiden
  37. Inspiration gefällig? – Clevere Ideen für mehr Platz
  38. Fazit:
  39. Quellenangabe:
  40. 10 Tricks, um Räume optisch zu vergrößern
  41. Tipp 1: Richtig platzierte Möbel vergrößern den Raum optisch
  42. Tipp 2: Raum größer wirken lassen durch helle Farben
  43. Tipp 3: Größere Fläche durch mitlackierte Türen
  44. Tipp 4: Kleine Räume optisch strecken
  45. Tipp 5: Möglichst keine Muster an der Wand
  46. Tipp 6: Kleines Zimmer einrichten mit wenig Möbeln
  47. Tipp 7: Raum größer wirken lassen durch „leichte“ Möbel
  48. Tipp 8: Spiegel zum optischen Vergrößern der Raume
  49. Tipp 9: Geschlossene Flächen lassen kleine Räume größer wirken
  50. Tipp 10: Licht schafft Ordnung

Wie man kleine Räume größer wirken lassen kann

Kleine Räume größer wirken lassen: 5 bewährte Tricks

Von Christian Glass | 03. Juni 2020, 09:32 Uhr

Es gibt viele Möglichkeiten, einen kleinen Raum an Größe gewinnen zu lassen. Man muss dazu nur ein paar optische Spielregeln und die passende Einrichtung kennen. myHOMEBOOK hat bei einem erfahrenen Inneneinrichter nach praktischen Tipps gefragt.

Mit der richtigen Einrichtung wirken selbst kleine Räume optisch größer, als sie eigentlich sind. Dabei kommt es darauf an, den vorhandenen Raum sinnvoll zu nutzen. Eine entsprechende Farbgestaltung, Beleuchtung und Aufteilung kann dabei helfen, das Zimmer größer zu schummeln.

Der richtige Boden lässt Räume größer wirken

Mit einer hellen Boden- oder Teppichfarbe können kleine Räume größer aussehen – ähnlich wie durch helle Wandfarben.

Beim Verlegen von Parkett kann man zudem darauf achten, einen schmalen Raum optisch zu verbreitern, indem man das Parkettmuster quer anordnet. Längs der Raumlänge verlegt, wirkt der Raum hingegen gestreckt.

Generell lassen kleinteilige Parket- oder Teppichmuster einen Raum größer erscheinen.

Heller Boden lässt Räume größer wirkenFoto: Getty Images

Mit Farbe und Licht Räume optisch vergrößern

Kleine Räume vertragen helle Wände besser als zu dunkel gestrichene. Aber Achtung: Rein weiße Wände wirken schnell langweilig und unpersönlich.

„Licht ist das A und O“, betont der Berliner Inneneinrichter Moncef Kebir gegenüber myHOMEBOOK. „Seien Sie also mutig, trauen Sie sich Farbe zu!“, rät der Experte.

Zudem sollte man darauf achten, dass die Farbtöne warm und freundlich sind. „Das darf man nicht unterschätzen,“ weiß Kebir.

Farbakzente setzen und Fußleisten mitstreichen

Ein altbewährter Trick, um einen Raum größer wirken zu lassen: eine Wand farblich hervorheben oder mit einer gemusterten Tapete akzentuieren. Einen schmalen Raum kann man optisch verbreitern, indem man beispielsweise die Wand an der Stirnseite farblich betont.

Doch auch wenn viele auf den Trick mit der farblichen Akzentuierung schwören, Moncef Kebir findet ihn ein bisschen zu spießig. Er gestaltet schon seit Jahren sämtliche Wände eines Zimmers in nur einem einzigen Farbton.

„Das bringt Ruhe und Großzügigkeit – selbst in kleinen Räumen“. Mit der richtigen Farbwahl könne man sogar die Decke komplett in der Wandfarbe streichen.

Kebirs Tipp: „Fußleisten immer in Wandfarbe mitstreichen, dann gibt es keine Begrenzungen.“

Tipp: Niedrige Räume können optisch an Raumhöhe gewinnen, wenn man die Decke in einem helleren Ton als die Wände streicht.

Durchgehende Farbe lässt Zimmer größer scheinenFoto: Getty Images / Fotomontage

Die richtige Beleuchtung, um Räume größer wirken zu lassen

In kleinen Räumen ist Tageslicht Gold wert. Aber auch mit der richtigen Beleuchtung kann man viel erreichen: Ein kleiner Raum wirkt größer, wenn man statt nur einer Deckenlampe mehrere Lichtquellen im ganzen Zimmer verteilt.

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„Licht ist eine Inszenierung“, so Moncef Kebir. „Kombinieren Sie Steh- und Tischlampen! Auf diese Weise erzeugen Sie Lichtinseln, gerne auch viele.

Verschiedene Lichtquellen machen den Raum interessant und weit. Stehlampen sind super, denn sie benötigen keine Basis wie beispielsweise einen Tisch oder eine Fensterbank.

Deckenlampen sollten Sie dagegen sparsam einsetzen. Es geht immer um atmosphärisches Licht.“

Ordnung hilft bei kleinen Räumen

Mit ausreichendem Stauraum fällt es viel leichter, Ordnung zu halten. Nutzen Sie zum Beispiel den freien Platz unter dem Bett für Bettkästen. Wäsche, die Sie länger nicht anziehen werden, können Sie auch in abschließbaren Wäschesäcken unter dem Bett verstauen.

Auch gut – und es muss gar nicht spießig sein: ein Einbauschrank. Die Türflächen können Sie sogar verspiegeln. Das zaubert zusätzliches Licht selbst in die kleinste Hütte. Überhaupt: „Ein großer Spiegel erweitert den Raum“, so Moncef Kebir.

Große Spiegel helfen in der kleinsten HütteFoto: Getty Images

Achtung: Zu viel Stauraum wird schnell zur Krims-Krams-Falle, denn darin lassen sich viele unnütze Gegenstände versenken, ohne darüber nachzudenken, ob man sie noch braucht.

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Für das eigentlich Wichtige ist dann kein Platz mehr.

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Deshalb gilt: Auch wenn es schwerfallen sollte, trennen Sie sich lieber von alten Dingen, die Sie nicht mehr brauchen! Hat man nur wenig Platz zur Verfügung, sollte man sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Wände nutzen und Räume größer wirken lassen

Ein möglichst deckenhoher Schrank oder ein Bücherregal schafft zusätzlichen Stauraum. Wem das zu klobig erscheint, kann auch mit Hängeschränken tolle Akzente setzen. Moncef Kebir rät: „Nutzen Sie die Raumhöhe! In die Vertikale zu möblieren, macht den Raum viel größer. Gegebenenfalls sollten Sie daher die Schränke mit Aufsätzen ergänzen.“

Wer in die Höhe baut, streckt auch kleine Räume und schafft StauraumFoto: Getty Images

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Räume nutzen – weniger ist mehr

Ist das Zimmer wirklich klein, sollte man überlegen, ob man nicht auf ein Sofa verzichten könnte. Ein Tisch mit bequemen Stühlen macht auch was her. Der Tisch lässt sich sowohl zum Essen als auch zum Arbeiten nutzen.

Auch eIn Tisch kann ein Zimmer gemütlich wirken lassenFoto: Getty Images

Um nicht ganz ohne Sofa dazustehen, können Sie Ihr Bett am Tag zum Sitzmöbelstück umgestalten. Moncef Kebir zu myHOMEBOOK: „Eine schöne Tagesdecke und Kissen zur Dekoration machen einen herrlichen Divan aus dem Bett. Vermeiden Sie dabei die Standardgröße 40 x 40 Zentimeter für Ihre Kissen! Kleinere und auch größere Kissen wirken besonders einladend.“ 

Überhaupt Größe – hierzu hat Moncef Kebir eine dezidierte Meinung: „Verzichten Sie auf Krimskrams! Seien Sie nicht zu klein.“ Und obwohl es erstmal paradox klingt: „Große Objekte, zum Beispiel ein großes Sofa und eine große Lampe, lassen den Raum größer erscheinen.“

Источник: https://www.myhomebook.de/rooms/kleine-raeume-groesser-wirken-lassen

5 Tricks: So lassen Sie kleine Räume grösser wirken

Kleine Räume größer wirken lassen: 5 bewährte Tricks

Dunkle Wände lassen kleine Räume noch enger wirken. Helle, freundliche Farben und cremige Pastelltöne intensivieren hingegen das Tageslicht und sorgen dafür, dass ein kleines Zimmer grösser erscheint. Wer sich für eine bunte Farbe entscheidet, sollte zur Decke hin einen fünf bis zehn Zentimeter breiten Streifen weiss lassen – das lässt den Raum höher wirken.

Wer es kreativ mag, kann auch Pastell- und Weisstöne im Wechsel in horizontalen Streifen an der Wand anbringen – das streckt die Wände optisch und Sie schaffen damit ein Gefühl von Weite. Vertikale Streifenmuster schaffen im Gegensatz dazu mehr Höhe.

Auch eine auffällig gemusterte Tapete oder eine dunkle oder sehr auffällige Wandfarbe sind nicht verboten: Wenn nur eine Wand damit geschmückt ist, sorgt das auch in kleinen Zimmern für einen spannenden Akzent.

An der Stirnwand angebracht, können Sie einen schmalen Raum so optisch verbreitern.

2. Licht: adieu zentrale Deckenlampe

Nichts lässt Räume grösser wirken als Tageslicht. Aber: Nicht überall sind grosse, lichtdurchflutete Fenster vorhanden und ganz so einfach nachrüsten lassen sie sich auch nicht. Ein Lichttipp, der Wunder wirkt: Verabschieden Sie sich von einer zentralen Deckenleuchte, denn sie zieht den Raum in der Mitte optisch zusammen.

Besser: ein Deckenfluter, der das Licht weit streut und den Raum höher wirken lässt. Auch mehrere Wand- oder indirekte Tischleuchten zaubern nicht nur das Zimmer grösser, sondern sorgen für eine behagliche Atmosphäre.

Auch ein heller Boden und viele indirekte Wand- und Stehleuchten lässt ein Zimmer optisch grösser erscheinen.

3. Möbel: Passende Teile schaffen Ordnung und Struktur

Überall Spielzeug und kaum ein Durchkommen? Besonders Kinderzimmer wirken durch Unordnung schnell noch viel kleiner. Was da hilft: genügend Stauraum, und zwar versteckt. Offene Bücher- und Auewahrungsregale wirken schnell unaufgeräumt und lassen den Raum noch kleiner und unordentlicher wirken.

Besser sind tiefe Kommoden und Schränke mit Schubladen oder Türen.

Eckkleiderschränke sind beispielsweise echte Raumwunder, die den Vorteil haben, dass sich ihre Stellfläche auf zwei Wände verteilt – sie verschwinden quasi in der Ecke, ohne eine Wand komplett zuzustellen und das Zimmer noch beengter wirken zu lassen.

Je nach Grundriss des Raums kann auch die Anordnung der Möbel dazu beitragen, dass ein Zimmer grösser wirkt: In quadratischen Räumen kann es helfen, das Bett oder andere wuchtige Möbelstücke hinter der Türe zu platzieren. In schlauchförmigen Zimmern sollten Sie das Bett an eine der kurzen Wände stellen, um dem Raum mehr Symmetrie zu verleihen.

Aber Achtung: Ein extra kleines Bett, ein winziger Schrank oder filigraner Schnickschnack sorgen nicht automatisch dafür, dass der Raum grösser wirkt. Der Puppenhauscharakter, der dabei entstehen kann, hat sogar die gegenteilige Wirkung.

Auch in kleinen Zimmern sind schwere Möbel wie wuchtige Sofas erlaubt und können sogar für die Extraportion Gemütlichkeit sorgen. Achten Sie darauf, dass das Bett zum Beispiel einen Bettkasten für versteckten Stauraum hat.

Im kleinen Büro empfehlen sich Mehrzweckmöbel wie Schlafsofas oder Klappsessel, die sich mit wenigen Handgriffen zum Gästebett umfunktionieren lassen.

4. Spiegel: Dekoelemente für optische Illusionen

Zwar dürfen auch kleine Räume dekoriert werden. Mehr als drei Farben können die Stube aber schnell vollgestellt und chaotisch wirken lassen. Metall und Glas reflektieren Licht, statt es zu schlucken – und sind deshalb zu empfehlen. Schwere Materialien wie Samt und dunkle Hölzer sorgen hingegen für einen engen Höhlencharakter.

Wände voller vieler kleiner Bilder können dem Zimmer ebenfalls Tiefe rauben. Besser: Ein grosses Wandbild statt vieler kleiner. Echte Dekowunder, die die Zimmer durch die Reflexion des Lichts hingegen optisch vergrössern, sind Spiegel an Wänden, Türen und Schranktüren.

Hier gilt: Je grösser der Spiegel, desto grösser der Effekt. Ideal sind Spiegel, die bis zum Boden reichen – sie wirken wie ein weiteres Fenster. Wer es maximalistisch mag, kann auch viele kleine Spiegel nebeneinander aufhängen und so die optische Illusion verstärken.

Wie ein zweites Fenster wirkt ein grosser Wandspiegel, der bis zum Boden reicht.

5. Boden und Fussleisten: Höhe durch den richtigen Untergrund

Auch beim Bodenbelag gelten in kleinen Zimmern die gleichen Regeln wie bei der Wandfarbe: hell und freundlich statt dunkel und mit zu bunten Mustern überladen. Diagonal- oder Querstreifen simulieren auch auf Teppich oder Parkett Weite.

Und auch auf die Fussleisten kommt es an: Wer sie im gleichen Farbton wie die Wände streicht, lässt Begrenzungen verschwinden und nimmt dem Raum so zusätzlich das Gefühl von Enge.

Источник: https://home.key4betterlife.ch/de/a/5-tricks-so-lassen-sie-kleine-raeume-groesser-wirken-4997

Wohnraum optisch vergrößern – 7 bewährte Wohntipps

Kleine Räume größer wirken lassen: 5 bewährte Tricks

Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Zuhause nicht viel größer als ein Puppenhaus aus längst vergangenen Kindheitstagen ist? Winzige Räume lassen sich zwar nicht größer machen, aber man kann sie zumindest so wirken lassen.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man kleine Räume mit Farben, Beleuchtung und Einrichtung optisch vergrößern kann.

Mit diesen 7 Wohntipps wirkt das Zuhause in Miniaturgröße wesentlich großzügiger und einladender.

Inhalt: Wohnraum optisch vergrößern

Stauraum schaffen

Wenn es im Grundriss nur wenig Stellfläche gibt, muss man wohl in die Höhe denken. Deckenhohe Regale oder beispielsweise eine moderne Glasvitrine von DREIECK DESIGN lassen den Raum größer wirken. Gleichzeitig entsteht neuer Stauraum für Bücher und Kleinkram. Außerdem sorgen dekorativ eingeräumte Regale für eine richtig wohnliche Atmosphäre.

Bildunterschrift: Eine Glasvitrine mit Schubladen schafft nicht nur Stauraum, sondern lässt den Raum auch größer wirken. ©DREIECK DESIGN

Auch Möbel mit zusätzlichem Stauraum sind echte Multitalente in kleinen Räumen. So bietet ein Bett mit integrierten Schubladen noch mehr Platz für Dinge, die Sie vielleicht nicht täglich brauchen. Sie müssen sich nicht davon trennen und haben trotzdem genügend Wohnraum.

Helle Farben wählen

Um kleine Räume optisch größer wirken zu lassen, können Sie getrost einmal in den Farbtopf greifen.

Als Faustregel gilt: Helle Farben vermitteln Großzügigkeit, dunkle Farben hingegen scheinen regelrecht zu erdrücken.

Dabei müssen Wände nicht immer im klassischen Weiß erstrahlen – helle Erdtöne, wie Creme und Taupe sowie verschiedene Pastellfarben eignen sich genauso.

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Falls Sie trotzdem nicht auf eine intensive Farbgebung verzichten möchten, können Sie sich auf einer Wand im Raum so richtig austoben. Solange die übrigen Raumwände hell bleiben, sorgt eine dunkle Wand für einen stilvollen Kontrast. Somit müssen Sie selbst in kleinen Räumen nicht auf Ihre knallige Lieblingsfarbe verzichten.

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Farben haben noch viele weitere Auswirkungen:

Beitrag: Die Wirkungen der Farben

Farbwirkung

Farbwirkung: Was Farben beim Menschen bewirken und wie sie unser Raumempfinden beeinflussen

Farben haben schon immer eine sehr große Bedeutung für den Menschen und dessen Wohlbefinden, oft unbewusst, aber für manch einen auch bewusst. Das beginnt bei der groben Klassifizierung der Farben zwischen warmen und kalten Farbtönen. 

Wir haben die Farbwirkung für die Hauptwirkungen zusammengestellt und unterscheiden dabei zwischen der Wirkung auf den Menschen und der Wirkung des Raumes durch die Farbe.

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Großzügige Vorhänge anbringen

Vorhänge bieten nicht nur den nötigen Sichtschutz, sondern sind auch gleichzeitig ein sehr dekoratives Einrichtungselement. Die richtigen Vorhänge lassen kleine Räumlichkeiten wesentlich größer erscheinen als sie das tatsächlich sind.

Wählen Sie dazu helle Vorhänge mit dezentem Muster aus – hier sind die gleichen Farben wie auf den Wänden willkommen.

Das Geheimnis liegt in diesem Fall jedoch nicht in der Farbe, sondern in der Anbringung. Hängen Sie die Vorhänge so auf, dass noch ein gutes Stück neben und über dem Fenster hinausragt.

Der wallende Stoff vermittelt den Eindruck, dass es hier noch mehr Wandfläche gibt.

Sinnvolle Funktionsmöbel verwenden

Die wohl größte Herausforderung in kleinen Räumen ist die Wahl der Möbel. Schließlich braucht es die gleiche Einrichtung wie in einem großen Zuhause. Damit man sich nicht von Kleiderschrank, Bett und Sofa erdrückt fühlt, müssen die Möbel an den beschränkten Platz angepasst werden.

Das funktioniert perfekt mit Möbelstücken, die gleich mehrere Funktionen auf einmal erfüllen. So eignet sich etwa eine Schlafcouch für jede Tages- und Nachtzeit.

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Während des Tages ist sie ein bequemes Sofa, auf dem Sie und Ihre Gäste Platz nehmen können. Am Abend kann sie in ein gemütliches Bett verwandelt werden.

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Außerdem empfehlen sich – anstelle eines großen Couchtisches – ein bis zwei kleine Beistelltische.

Richtige Beleuchtung einsetzen

Große Fenster, die viel natürliches Tageslicht in das kleine Zuhause lassen, sind ideal. Doch jeder Raum ist anders und manchmal sind in kleinen Räumen auch die Fenster winzig. Um trotzdem für genügend Licht zu sorgen und den Raum gleichzeitig optisch zu vergrößern, lohnen sich viele kleine Lichtquellen.

Eine klassische Deckenleuchte kann den Raum nämlich meistens niedriger und erdrückender erscheinen lassen. Eine indirekte Beleuchtung hingegen hat den gegenteiligen Effekt. Sie setzt nicht nur die Einrichtung gekonnt in Szene, sondern macht den Raum wesentlich geräumiger. Setzen Sie außerdem auf Stehlampen und Regalbeleuchtungen, die Sie im Raum verteilt anordnen.

Beitrag: Welches Licht für welche Stimmung?

Welches Licht für welche Stimmung?

Welches Licht brauche ich um welche Stimmung zu erzielen?

Wenn auch Sie das Beste aus Ihren Wohnräumen machen möchten, dann spielt natürlich auch die richtige Beleuchtung eine wichtige Rolle. Damit das gelingt, sollten Sie die verschiedenen Wirkungen von Farbtemperaturen kennen. So können Sie die ideale Lichtfarbe für jeden Raum finden! In unserem Guide erklären wir alles Wichtige zum Thema und geben praktische Tipps zur Gestaltung.

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Große Spiegel aufhängen

Obwohl in winzigen Räumen normalerweise auf kleine Möbel und Dekorationselemente geachtet wird, gilt für die Auswahl eines Spiegels das Gegenteil. Hier sollten Sie sich für einen möglichst großen entscheiden. Je größer ein Spiegel nämlich ist, desto weiter lässt er den Raum erscheinen.

Spiegel reflektieren Raummaße, Licht und Farben und erwecken den Anschein, dass der Raum ungefähr doppelt so groß ist.

Noch größer wirkt der Raum, wenn Sie den Spiegel genau gegenüber einer hellen Wand anbringen.

Ob Sie nun einen Ganzkörperspiegel im Flur oder einen Wandspiegel im Schlafzimmer auswählen: Dieses dekorative Element wirkt wie ein zusätzliches Fenster.

Minimalistisch leben

Ein kleines Zuhause läuft schnell Gefahr, vollkommen vollgestellt zu sein. Und nichts wirkt erdrückender als ein ohnehin schon winziger Raum, der mit Möbeln und Dekoration gefüllt ist. Deshalb sollten Sie so minimalistisch wie möglich leben. „Weniger ist mehr“ sollte das Wohnmotto lauten.

In der Praxis bedeutet das, dass man regelmäßig entrümpelt und sich von Dingen trennt, die man nicht mehr braucht. Sobald man sich erst einmal von seinem Krimskrams verabschiedet hat, entsteht neuer Raum, der frei bleiben darf. Es empfiehlt sich, gezielte Akzente im Raum zu setzen – so ist z. B. eine einzige Vase ein größerer Blickfang als ein ganzes Regal davon.

Zusammenfassung

Nicht jeder hat das nötige Kleingeld für ein geräumiges Zuhause. Doch selbst wenn kleine Räume nicht mehr wachsen, können sie optisch vergrößert werden. Mit passenden Einrichtungsgegenständen und heller Farbgebung entsteht ein Zuhause, das viel größer wirkt als es tatsächlich ist. Diese 7 ultimativen Wohntipps machen es möglich!

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Wie Sie Ihre Wand „wie vom Maler“ streichen – auch mit Streifen

Wollen Sie etwas Farbe in Ihr Leben bringen, reicht es oftmals schon, die Veränderung in den eigenen vier Wänden zu (ver-)suchen. Farbige Wände machen ein Zuhause oftmals so richtig gemütlich.

Ob man sich dabei für eine neue Tapete mit spezieller Musterung oder für eine einfache Wandfarbe entscheidet, bleibt einem selbst überlassen.

 Wer sich für das Streichen entscheidet und verhindern möchte, dass ungewollte Flecken oder Farbwechsel zu sehen sind oder gar die alte Farbe durchschimmert, sollte die folgenden 4-Schrittegehen.

Mit Anleitung zum Auftragen von Rand-Streifen in einer anderen Farbe. Kinderleicht!

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Möbel online kaufen – Tipps

Möbel online kaufen – 13 Tipps und Warnhinweise

Stau bei der Anfahrt, ewige Suche nach einem Parkplatz, den halben Samstag im Möbelhaus verplempern? Der Online-Kauf von Möbeln, so haben mittlerweile acht Millionen Deutsche erkannt, spart Zeit und Nervenenergie. Zudem werden die Möbel bequem ins Haus geliefert. Damit am Ende der Kauf nicht zur Reue führt, gilt es einiges zu beachten.

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Источник: https://www.bauen-und-heimwerken.de/innenausbau/einrichten/wohnraum-optisch-vergroessern.htm

Räume optisch vergrößern: Die 10 besten Tipps

Kleine Räume größer wirken lassen: 5 bewährte Tricks

Die meisten Menschen fühlen sich in großen Wohnräumen wohler als in kleinen und engen. Daher gibt es verschiedene Methoden, wie ihr kleine Räume großzügiger und einladender wirken lassen könnt. Wir zeigen euch, wie einfach das geht.

Mit Spiegeln, Licht, Formen und Farben lässt sich optisch viel Raum schaffen
(Foto: Ritesh Man Tamrakar)

1. Mit Spiegeln Größe schaffen

Ein großer Spiegel, geschickt in der Raummitte positioniert, reflektiert einerseits den Raum selbst und vergrößert somit scheinbar dessen Ausmaße.

Andererseits spiegelt er außerdem Licht wider – sowohl Tageslicht als auch die künstliche Beleuchtung – und schafft auf diese Weise Helle und Weite im Raum.

Wichtig dabei ist, dass der Spiegel so hängt, dass er nicht nur viel Licht auffangen und wiedergeben kann, sondern dass auch die vom Spiegelbild getroffene Fläche hell ist – dies erzielt den stärksten Effekt.

2. Weite durch weit geöffnete Türen

Jede kleine Wohnung bzw. die kleinen Räume profitieren davon, wenn die Türen entweder offen stehen oder ganz fehlen. In engen Räumen spart dies viel Platz, insbesondere dann, wenn das Türblatt in den Raum aufschlägt und dort nichts untergebracht werden kann.

Außerdem verstärkt ein freier Blick in alle Räume den Eindruck von Weite und Helligkeit. Wer nicht ganz auf Türen verzichten mag, wählt eventuell eine Falttür oder eine Schwingtür, die zumindest im oberen Teil einen freien Blick gewährt.

Eine weitere Alternative sind Glasscheiben, die in eine Tür eingesetzt werden.

3. Fenster lassen weit blicken und schaffen viel Licht…

Viel Tageslicht und ein freier Blick nach draußen sind für ein großzügiges Raumgefühl essentiell (Foto: wolfgangfoto)

… und deshalb sollten Fenster in kleinen Räumen so frei wie möglich gehalten werden.

Es bringt sehr viel Licht und einen weiten Blick, wenn auf Gardinen verzichtet wird oder lediglich Stores verwendet werden. Sind Vorhänge als abendlicher Sichtschutz notwendig, empfehlen sich helle Farben ohne aufdringliche Muster.

Auch Möbel sollten so wenig wie möglich in den Fensterbereich ragen und große, üppige Pflanzen ebenfalls nicht aufgestellt werden.

4. Lampen und Beleuchtung bewusst einsetzen

Bei kleinen Räumen geht die Gleichung: „Große Lampen schaffen große Räume“ generell nicht auf, denn sie erschlagen den Raum optisch mit ihrer Wirkung und dominieren zu sehr. Helligkeit ist zwar nötig, aber es ist ratsam diese Helligkeit durch indirekte Beleuchtung sowie durch kleine und dafür effektivere Lampen zu erreichen.

Als Strategien bieten sich in die Decke eingelassene LED-Leuchtmittel an oder auch Wandlampen und beleuchtete Möbel, zum Beispiel eine Glasvitrine. Ohnehin sind mehrere geschickt positionierte Lampen empfehlenswerter als eine zentrale Deckenleuchte, da sie unterschiedliche Helligkeitsbereiche schaffen – dies vergrößert den Raum optisch.

Ikea lässt grüßen: Unterschiedliche Helligkeitsbereiche geben dem Raum Mehrdimensionalität und vergrößern ihn optisch (Foto: Kazuho Oku)

5. Den Raum mit Farben vergrößern

Die Farben der Wände und Decke spielen bei der subjektiv wahrgenommenen Raumgröße eine wichtige Rolle. Dabei muss jedoch nicht alles weiß sein – es geht auch anders und dies hängt zudem vom individuellen Farbgeschmack ab.

Ein kleiner Raum profitiert durchaus von hellen Farben, die sanft abgestuft sind, oder von zwei weißen und zwei farbigen Wänden, wobei es ratsam ist dem Weiß eine kleine Portion der anderen Farbe beizumischen – das erzeugt Harmonie und Weite.

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Außerdem können die langen Wände eines Raumes hell, die kurzen hingegen dunkler gehalten werden.

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Ein bewährter Trick für kleine Räume mit niedrigen Decken ist es die Wandfarbe nicht ganz bis zur Decke aufzutragen, sondern einen hellen Streifen unterhalb der Decke in deren Farbe zu streichen: Dies hebt die Decke scheinbar an.

6. Kreative Kontraste schaffen Raum

Strukturierte Wandpaneelen sorgen auf einfache Weise für optisch mehr Tiefe (Foto: MyWallArt)

Während einige Menschen in kleinen Räumen eine eher einheitliche Einrichtung vorziehen, setzen andere auf lebhafte Kontraste, beispielsweise durch ein herausragendes Möbelstück oder eine Wand, die sich deutlich von den anderen abhebt, etwa durch eine Mustertapete, während die anderen Wände einfarbig bleiben. Bei Möbelstücken bietet sich zum Beispiel ein Sofa in einer leuchtenden Farbe an oder ein aufwändig gestalteter Schreibtisch. Solche Möbelstücke dominieren den Raum und lenken von seiner Enge ab.

7. Leichtigkeit und klare Linien…

sorgen in einem kleinen Raum für Übersichtlichkeit und Weite. Weniger ist dabei oftmals mehr: So wirken wenige größere Bilder viel großzügiger als eine Ansammlung kleiner Bilder, die eine Wand schnell übervoll erscheinen lassen.

Bei den Möbeln sind klare Linien ebenso wichtig – und auch hier sollte ein Zuviel vermieden werden.

Wenige große Möbel in einem klaren, sachlichen Design erzeugen mehr optische Weite als viele kleine Stücke, an denen das Auge ständig hängenbleibt und keinen Ruhepunkt findet.

8. Tapeten schaffen Weite und Kontraste

Barbara Becker und ihre Tapeten-Kollektion zeigen, was möglich ist, um Räume optisch zu strecken (Foto: tapetenpics / Flickr)

Mit Tapeten lassen sich auf einfache Weise viele gewünschte Effekte schaffen.

Die alte Weisheit, dass Tapeten mit kleinen, zierlichen Mustern sich gut für kleine Räume eignen, ist wahr, so dass dezente Designs wie Punkte, Blümchen oder Ähnliches sich gut für solche Räume eignen. Große Muster hingegen können erdrückend wirken.

Eine weitere gute Methode sind senkrechte Streifen bzw. Muster, die den Raum optisch erhöhen, oder auch eine geteilte Wand: unten mittelhelle und oben hellere Streifen heben den Raum ebenfalls an.

Auch die Möbelstücke sollten zur Wandgestaltung passen und beide Dinge in Farben und Design aufeinander abgestimmt sein – das ergibt einen harmonischen, weiten Eindruck.

9. Ein zweigeteilter Raum

Es klingt zunächst widersprüchlich: Eine zweite Ebene kann auch in kleinen Räumen Größe schaffen.

Sie muss hell gestaltet sein und darf kein Licht wegnehmen – dann schlägt diese zusätzliche Ebene zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie täuscht viel Platz vor und schafft ihn auch, zum Beispiel durch eine Ruhe- und Entspannungszone. Auch Erker profitieren von solch einer zweiten Ebene und enge Räume werden optisch gestreckt.

10. Zu viel Stilmix vermeiden

In kleinen Räume empfiehlt es sich bei einem einzigen Stil zu bleiben und nicht mehrere miteinander zu kombinieren – das erdrückt den Raum, da das Auge zu viele Eindrücke aufnehmen muss.

Ist der Raum konsequent in einem Stil gehalten, darf es durchaus etwas Verspieltes sein, beispielsweise historische Möbelstücke und eine klassisch gemusterte Tapete. Sind jedoch Lieblingsmöbel dabei, die nicht zum Rest des Raumes passen, bietet sich ein Neuanstrich bzw.

ein Neubeziehen der Möbel in ein und demselben Design an. Hierdurch können auch mehrere hochgeschätzte Erbstücke einander angeglichen werden.

Inspiration gefällig? – Clevere Ideen für mehr Platz

Mehr dazu unter: Einrichtungstipps für kleine Räume.

Fazit:

Diese zehn Methoden machen deutlich: Aus kleinen Räume lassen sich mit etwas Geschick und Strategie durchaus zu großzügig wirkenden Wohn-Räumen gestalten. Es kommt vor allem darauf an bewusst zu planen und konsequent einer klaren Linie zu folgen – dann sind wirklich nur einige Tricks nötig, damit aus Enge Weite wird und sich jeder in diesen vier Wänden wohl fühlt.

Quellenangabe:

Источник: https://www.everyday-feng-shui.de/die-10-besten-tipps-raeume-optisch-zu-vergroessern/

10 Tricks, um Räume optisch zu vergrößern

Kleine Räume größer wirken lassen: 5 bewährte Tricks

Einen Raum größer wirken lassen – dazu gibt es natürlich schon eine Menge Tipps im Netz. Vielleicht kann ich euch an dieser Stelle aber noch den ein oder anderen neuen Hinweis geben. Wichtig ist das Thema aus meiner Sicht allemal. Gerade in Zeiten knappen Wohnraums sollten wir den Platz, der uns zur Verfügung steht, auch optimal ausnutzen.

Tipp 1: Richtig platzierte Möbel vergrößern den Raum optisch

Vielleicht habt ihr meine Kolumne über typische Fehler bei der Inneneinrichtung gelesen? Da habe ich ja erwähnt, dass nach meiner Erfahrung viele den vorhandenen Platz nicht nutzen und ihre Möbel nur an der Wand entlang platzieren.

Nun, bei kleinen Räumen ist das genau das Mittel der Wahl. Ein Möbelstück kann auch gern mal als kleiner optischer Störer innerhalb des Raumes platziert werden.

Ansonsten haltet euch aber möglichst mit Sofa oder Sessel an die äußeren Begrenzungen des Raumes und schafft so möglichst viel freie Fläche.

Richtig platziert wirken auch eher wuchtige Möbel in einem kleinen Raum gar nicht so riesig. © PLACE TO BE

Tipp 2: Raum größer wirken lassen durch helle Farben

Hier ist es wirklich so: je heller, desto besser. Und das betrifft nicht nur Wand und Decke, sondern auch die Möbel – und vor allem den Fußboden.

Und bleibt möglichst in einem Farbspektrum, zum Beispiel lassen sich helle Grautöne mit Weiß gut kombinieren. Neutrale Farben sind gut, auch helle Naturtöne. Wenn ihr es doch ein wenig bunter haben wollt, dann empfehle ich Blautöne.

Das ahmt ein wenig den Himmel nach, wir empfinden dadurch ganz unbewusst so etwas wie Weite.

Helle Töne an der Wand und bei den Möbeln machen aus einem kleinen Zimmer optisch einen ganzen Raum. © Getty Images

Tipp 3: Größere Fläche durch mitlackierte Türen

Das wird gern mal vergessen: Die Türen nehmen ja eine ziemlich große Fläche ein. Wenn ihr sie in der gleichen Farbe wie die Wand lackiert (oder wenigstens in einem möglichst ähnlichen Farbton), dann bildet das für das Auge eine größere Fläche.

Tipp 4: Kleine Räume optisch strecken

Egal ob Regale oder Schränke, nutzt die Höhe des Raumes nach Möglichkeit bis zum Maximum aus. Ein hohes Möbelstück streckt den Raum optisch nach oben. Das gilt auch für Fenster.

Helle, transluzente Vorhangstoffe sorgen nicht nur dafür, dass viel natürliches Licht durchkommt. Mit Stores an den Seiten lässt sich das Fenster verbreitern.

Und wenn ihr diese möglichst weit oben anbringt, dann ergibt auch das eine Verlängerung nach oben.

Ein (ordentlich aufgeräumtes) Regal zieht den Raum in die Höhe. © Original BTC

Tipp 5: Möglichst keine Muster an der Wand

Bei der Wandgestaltung in kleinen Räumen solltet ihr auf Muster möglichst verzichten. Falls ihr doch, außer mit Dingen, die ihr an der Wand aufhängt, die Wand gestalten wollt, dann setzt Muster nur ganz dezent ein.

Arbeitet dann am besten mit Streifen. Die dürfen aber bitte nicht zu kontrastreich sein. Weiß und Beige oder andere Pastelltöne gestreift eignet sich sehr gut.

Ein Dunkelblau neben einem Gelb ist viel zu bunt und kontrastreich, weil das zu viel Unruhe schafft.

Tipp 6: Kleines Zimmer einrichten mit wenig Möbeln

Klingt vielleicht etwas komisch, dass man gerade in kleinen Räumen mit größeren Möbeln arbeiten soll.

Aber mein Tipp wäre, sich auf wenige, etwas größere Möbel zu beschränken, statt sich mit vielen kleinen Teilen zu umgeben. Wenn es zu kleinteilig ist, kann sich das Auge nicht entscheiden.

Es entsteht eine optische Unruhe und der Raum wirkt ganz schnell vollgestopft. Das gilt auch für die Deko.

Daher mein Tipp: Reduziert euch. Nehmt weniger Möbel und schaut euch nach Stücken um, die vielleicht sogar gleich mehrere Funktionen auf einmal erfüllen, zum Beispiel Sitzmöbel mit Stauraum.

Zwei Tricks in einem Bild: Die weißen Vorhänge machen den Raum höher, der kleine Schreibtisch mit Ablage erfüllt gleich mehrere Funktionen und ist doch nicht überladen. © norsu interiors

Tipp 7: Raum größer wirken lassen durch „leichte“ Möbel

Sessel aus geflochtenem Leder, Drahtgestell-Regale oder auch geflochtene Körbe – die Möbel im Raum finde ich bei kleinen Räumen immer dann ideal, wenn sie etwas Durchscheinendes haben. Diese Durchlässigkeit bei den Materialien verschafft dem ganzen Zimmer dann etwas Leichtes, Lockeres.

Durch die filigranen Möbel wirkt der Raum automatisch viel größer, als er in Wirklichkeit ist. © Getty Images/iStockphoto

Tipp 8: Spiegel zum optischen Vergrößern der Raume

Zugegeben, dass Spiegel einen Raum vergrößern, das ist jetzt nicht die neueste Erkenntnis. Trotzdem möchte ich das noch mal erwähnen. Hier könnt ihr schon mit kleinstem Aufwand einen großen Effekt erzielen.

Aber Achtung: Achtet unbedingt darauf, was sich spiegelt. Auch hier geht es wieder um die optische Ruhe.

Bei einer Wand mit vielen Bildern, vielen Büchern oder kleinteiliger Deko solltet ihr auf der gegenüber liegenden Wand keinen Spiegel aufhängen.

So ein Spiegel verdoppelt auf einfache Weise nahezu die Zimmerfläche. © Getty Images/iStockphoto

Tipp 9: Geschlossene Flächen lassen kleine Räume größer wirken

Mit einem hohen Wandregal fangt ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen wird die Fläche an der Wand perfekt ausgenutzt, zum anderen streckt so ein Regal den Raum nach oben.

Dieser Eindruck verpufft aber sofort, wenn ihr nur offene Regale verwendet. Das bringt einfach zu viel Unruhe in den Raum.

Meine Empfehlung: Offene Regale nur in Sichthöhe platzieren, alles darunter und darüber nach Möglichkeit mit Schubfächern oder Türen schließen.

Tipp 10: Licht schafft Ordnung

Eine gute Lichtplanung ist extrem wichtig. Benutzt möglichst viele Lichtquellen, um den Raum optimal auszuleuchten. Gerade indirektes Licht eignet sich sehr gut, um einen Raum zu vergrößern.

Wenn ihr ein Licht hinter das Sofa oder das Regal setzt, dann löst sich der Raum sozusagen ein wenig auf. Außerdem – und da schließt sich der Kreis – wirken die Möbel dann etwas „abgerückter“, obwohl sie direkt an der Wand stehen.

Das ist ein schöner optischer Trick, und Tricks sind genau das, was ihr bei kleinen Räumen braucht, um sie größer wirken zu lassen.

Unser abschließender Tipp: Ihr braucht noch ein wenig Inspiration, wie sich Wohntextilien richtig einsetzen lassen? Oder wolltet schon immer mal die 7 goldenen Einrichtungs-Regeln wissen? Dann schaut doch gern auch in die weiteren Kolumnen unserer Autorin Eva Brenner. Ihr findet diese in unserer großen Übersicht:

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Источник: https://wohnglueck.de/artikel/kleine-raeume-groesser-eva-brenner-19363

Heimtextilien
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