Kompakt und modern: So funktioniert eine Gastherme

Gasheizung Gastherme

Kompakt und modern: So funktioniert eine Gastherme
Gastherme © Junkers

Manchmal kommt erhebliche Verwirrung auf, weil mal von Gasthermen, mal von Brennwert-Thermen, aber auch von Gas-Durchlauferhitzern oder Gas-Etagenheizung gesprochen wird, ohne eine klare Abgrenzung vorzunehmen gegenüber den Begriffen Gas-Heizkessel, Brennwertkessel oder Niedertemperaturheizungen.

Was genau ist eine Gastherme?

Das Problem ist zunächst: Der Begriff „Gastherme“ ist kein eindeutig definierter Fachterminus. Es hat sich inzwischen eingebürgert, unter dem Begriff Gastherme wandhängende Geräte zusammenzufassen.

Das können dann sowohl Geräte sein, die nur zur Warmwasserbereitung (also sogenannte Durchlauferhitzer) genutzt werden, wie auch alle Geräte, die ebenso als Heizkessel genutzt werden. Diese laufen häufig auch unter dem Begriff „Kombi-Therme“.

Der große Vorteil von Gasthermen beziehungsweise Kombi-Thermen: Die Geräte sind kompakt, leicht und relativ preiswert und lassen sich gut innerhalb der Wohnräume oder auch auf dem Dachboden unterbringen.

Die Gastherme: Wichtige Begriffe erklärt

Wo liegt der Unterschied zwischen einer Gastherme und einem Gasheizkessel?

Eine Gastherme hat im Gegensatz zu einem Gasheizkessel keinen Wasserspeicher – weder einen integrierten noch einen separaten Speicher. Das Heizungswasser wird in einem Rohr an dem Gasbrenner vorbeigeführt.

Es wird also nicht ständig ein großer Speicher mit heißem Wasser für die Heizung beheizt.

Auch in einer Gastherme sind aber alle sonst notwendigen Komponenten enthalten, von der Umwälzpumpe über die Steuerung bis hin zu einem eventuell notwendigen Ausdehnungsgefäß.

Modulierende Arbeitsweise einer Gastherme

Moderne Gasthermen arbeiten leistungsmodulierend. Das bedeutet, dass die Brenner-Leistung an den aktuellen Bedarf angepasst wird.

Bei niedrigen Außentemperaturen läuft die Gastherme dann unter Umständen mit voller Leistung, während sie in der Übergangszeit mit nur 40 oder 50 Prozent der Leistung betrieben wird.

Bei einer Kombination mit einer elektronisch geregelten Umwälzpumpe kann die Modulationsbreite sogar zwischen 20 und 100 % liegen. Damit wird erheblich der Gasverbrauch gesenkt.

Eine elektronisch geregelten Umwälzpumpe spart zusätzlichEnergie

Brennwert-Therme

Gasthermen werden heute in moderner Brennwert-Technik gebaut. Das heißt, es wird auch die im Abgas enthaltene Wärme genutzt.

Für Brennwert-Thermen gilt dasselbe wie bei Brennwert-Kesseln: Die Abgase sind so stark abgekühlt, dass eine Abgasleitung mit geringem Durchmesser genügt, die aus Kunststoff oder Edelstahl bestehen kann. Diese Materialien sind ausreichend korrosionsbeständig.

Das bedeutet aber auch, dass ein vorhandener Schornstein nicht genutzt werden kann, die Abgasleitung kann aber hierdurch geführt werden.

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Warmwasserbereitung durch eine Gastherme

Mit einer Gastherme kann entweder die Warmwasserbereitung ausschließlich erfolgen oder kombiniert mit dem Heizungsbetrieb. In beiden Fällen funktioniert die Gastherme als „Durchlauferhitzer“, es wird kein großer Warmwasserspeicher benötigt. Das große Plus der Geräte: Warmes Wasser wird immer nur dann erhitzt, wenn es benötigt wird.

Das warme Wasser wird also immer frisch zubereitet, es besteht quasi kein Legionellenrisiko. Ist zum Beispiel ein Heizkessel in einem Mehrfamilienhaus für alle Wohnungen installiert und wird das Warmwasser dezentral zur Verfügung gestellt, dann bieten sich Gasthermen als Alternative zum elektrischen Durchlauferhitzer an.

Die Menge an Warmwasser, die von der Gastherme erhitzt wird, hängt von der Leistung der Gastherme ab.

Kombi-Therme

Wird in der Gastherme sowohl das Heizungswasser als auch das Brauchwasser erwärmt, so spricht man auch von „Kombi-Thermen“. Die integrierte Heizungssteuerung schaltet dann um, wenn an einer Zapfstelle der Warmwasserhahn aufgedreht wird.

Die Warmwasserbereitung mit der Gastherme hat jedoch einen Nachteil: Das warme Wasser steht nicht sofort zur Verfügung, es strömen zunächst ein paar Liter kaltes Wasser aus dem Hahn.

Dem wird in einigen Geräten mit einem integrierten Kleinstspeicher (mit einem Volumen von rund fünf bis zehn Litern) entgegenwirkt.

Tipp: Gasthermen sind vor allem dann auch zur Warmwasserbereitung sinnvoll, wenn nicht mehrere Zapfstellen gleichzeitig warmes Wasser benötigen. Außerdem sollten die Zapfstellen nicht zu weit vom Gerät entfernt sein, um Leitungsverluste zu vermeiden und damit das warme Wasser schneller zur Verfügung steht.

Источник: https://www.heizsparer.de/heizung/heizungssysteme/gasheizung/gasheizung-gastherme

So funktioniert die Gastherme

Kompakt und modern: So funktioniert eine Gastherme

Der Auau und die Funktionsweise der Gastherme unterscheidet sich von dem des Gasheizkessels. Welche Vorteile das bietet, erfahren Sie hier.

Häufig werden alle wandhängenden Gasheizungen zu Gasthermen erklärt, das ist allerdings nicht ganz korrekt.

Ganz genau genommen ist sie entweder ein wandhängendes Gerät zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung.

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Zudem erfolgt die Warmwasserbereitung nach dem Durchlaufprinzip, das heißt, das Wasser wird bei Bedarf im Durchlaufen erhitzt. Es kommt kein Speicher zum Einsatz.

Wird die Warmwasserbereitung nach dem Durchlaufprinzip und das Heizen in einem Gerät kombiniert, handelt es sich um eine Kombitherme.

Nun gibt es aber auch wandhängende Gasheizungen, die heizen und Warmwasser liefern, aber hierfür einen internen Speicher nutzen. Das sind Gas-Kompaktgeräte.

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Anders als bei einem Gasheizkessel wird nicht das Wasser im Speicher beheizt. Stattdessen führen die Heizungsrohre mit dem zu erwärmenden Heizungswasser direkt über den Brenner.

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Während Heizkessel das Wasser in einem notwendigen Speicher erhitzen und die Wärme so bereitstellen, arbeitet die Gastherme nur dann, wenn sie direkt benötigt wird.

Der Brenner springt an, wenn die Heizung aufgedreht oder Warmwasser benötigt wird.

Hygienevorteil bei Trinkwassererwärmung

Gerade bei der Trinkwassererwärmung ergibt sich durch die bedarfsorientierte Funktionsweise ein Hygienevorteil, da das Wasser aufgrund des Auaus und der Funktionsweise der Gastherme immer frisch erwärmt wird.

Auf der anderen Seite kommt das Gerät mit dieser Arbeitsweise aber auch schneller an die eigenen Grenzen, wenn an verschiedenen Abnahmestellen zeitgleich Wasser benötigt wird.

Abgesehen davon hat die Gastherme die gleichen Komponenten wie ein bodenstehender Heizungskessel.

Neben dem Brenner gehören auch die Umwälzpumpe, die Heizungssteuerung und ein eventuell notwendiges Ausdehnungsgefäß dazu.

Die Umwälzpumpe sorgt dafür, dass das vom Brenner erwärmte Wasser zu den Heizkörpern transportiert wird und das abgekühlte zurück zum Brenner. Die Pumpe wird mit Strom betrieben und kann zu einem hohen Kostenfaktor werden, wenn sie in die Jahre gekommen ist.

Mit der Heizungssteuerung sorgen Sie dafür, dass die Gastherme auf Ihren Bedarf eingestellt ist und nur so viel Energie aufwendig, wie dafür notwendig ist. So sparen Sie unnötige Heizkosten.

Das Ausdehnungsgefäß gleicht den Druck aus, der bei der Erwärmung des Heizungswassers entsteht.

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Die Funktionsweise von Gasthermen entspricht der aller modernen Gasheizungen mit Brennwerttechnik.

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Anders als bei Heizwerttechnik werden dabei die Abgase des Verbrennungsvorgangs noch einmal genutzt, statt sie an die Umgebung abzugeben.

Damit wird der Brennstoff effizient genutzt, was die Energiekosten um bis zu 30 Prozent reduziert.

Zudem funktionieren moderne Geräte modulierend und lassen sich so nach Bedarf steuern.

Schauen Sie daher vor dem Kauf auch immer danach, wie viele Modulationsstufen angegeben werden.

Mehr Modulation gibt Ihnen die Möglichkeit, stärker nach aktuellem Bedarf zu heizen. So heizen Sie noch sparsamer.

Beim Blick auf den benötigten Brennstoff zeigt sich eins: Meist wird das wandhängende Gerät mit Erdgas betrieben.

Es gibt jedoch auch Alternativen. Allerdings ist denen gemein, dass sie teurer als Erdgas sind.

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Eine Alternative ist Flüssiggas. Darauf wird vor allem dann zurückgegriffen, wenn kein Gasanschluss vorhanden ist.

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Für Flüssiggas brauchen Sie jedoch einen Tank zur Lagerung. Das bedeutet, dass ausreichend Platz vorhanden sein muss.

Umweltschonend mit Biogas

Da Erdgas als fossiler Brennstoff u.a. CO2 beim Verbrennen freisetzt, greifen einige Gasthermennutzer auf umweltfreundlichere Gase zurück.

Manche Anbieter führen sogenanntes Klima- oder Ökogas. Hierbei handelt es sich zwar um normales Erdgas, allerdings werden die CO2-Emissionen mit verschiedenen Maßnahmen (z.B. Kauf von Emissionszertifikaten) ausgeglichen.

Darüber hinaus bieten einige Versorger Biogas aus 100 Prozent nachwachsenden Rohstoffen an, aber auch Gasgemische mit nur einem kleinem Anteil Bio.

Auch hier gilt, im Vergleich zu Erdgas sind diese Gasprodukte teurer.

Ihr Auaus und die Funktionsweise machen die Gastherme attraktiven Option für Einfamilienhäuser oder Einzelwohnungen, wenn es um die Warmwasserbereitung oder die Heizung geht. Zudem sind moderne Geräte mit Brennwerttechnik deutlich sparsamer als alte mit Heizwerttechnik.

Unterschiede zwischen Gastherme und Gasheizkessel Gastherme Gasheizung Kosten (inkl. Installation) Platzbedarf Warmwasser Geeignet für
3.500 – 6.000 Euro 4.500 – 8.000 Euro
gering, da kompakte Größe und wandhängend Stellfläche von 2 – 3 m², da bodenstehend u. evtl. externer Speicher notwendig
nach dem Durchlaufprinzip je nach Bedarf;gerät bei großen Mengen schnell an die Grenze Integrierter oder externer Wasserspeicher sorgt für höheren Warmwasserkomfort
Einfamilienhaus und Etagenwohnung Ein- und Mehrfamilienhäuser

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Источник: https://www.thermondo.de/info/rat/gas/gastherme-aufbau-und-funktion/

Kompakt und modern: So funktioniert eine Gastherme

Kompakt und modern: So funktioniert eine Gastherme

Das Wort „Gastherme“ wird umgangssprachlich für kompakte Heizgeräte, die oft wandhängend montiert werden, verwendet. Die Hersteller bezeichnen solche Heizungen dagegen als „wandhängende Gasbrennwertgeräte“ oder „Gaswandheizgeräte“.

Sie sind mit und ohne Wärmespeicher erhältlich und können prinzipiell sowohl Heizwasser als auch Brauchwasser durch die Verbrennung von Gas erhitzen. Dabei wird das Wasser stets bedarfsgerecht mithilfe eines Durchlauferhitzers auf die gewünschte Temperatur erwärmt.

Der Unterschied zu elektrischen Durchlauferhitzern besteht darin, dass Gas verbrannt wird und Strom lediglich für die elektrische Zündung und zur Überwachung benötigt wird.

Eine Gastherme kann sowohl Heizwasser als auch Brauchwasser erhitzen.

Welche Arten gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Von der Kombitherme bis hin zur effizienten Gasbrennwerttherme: Gasthermen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Bauarten.

  Gastherme

Der Begriff „Gastherme“ ist nicht einheitlich definiert. Häufig sind wandhängende Geräte mit der Bezeichnung gemeint, die zur Warmwasserbereitung genutzt werden. 

  Kombitherme

Üblicherweise wird eine Kombitherme mit einem Warmwasserspeicher verbunden. Sie ermöglicht, genau wie ein Gasheizkessel, die Bereitstellung von Warmwasser und Heizwärme. Dabei halten sie das erwärmte Wasser aber nicht auf Vorrat, sondern Erhitzen es je nach Bedarf mithilfe eines Durchlauferhitzers.

  Gasbrennwerttherme

Der Brennwerteffekt der Gasbrennwerttherme besteht darin, dass Verbrennungsabgase abgekühlt werden, und durch die Kondensationswärme des beinhalteten Wassers Heizwärme erzeugt wird.

Deshalb sind Gasbrennwertthermen emissionsarm, sehr effizient und haben einen deutlich niedrigeren Gasverbrauch als ältere Gasheizungen.

Wenn Sie regeneratives Biogas verwenden oder Ihre Gasbrennwerttherme mit einer Solaranlage mittels eines Solarwärmetauschers kombinieren, können Sie die Umweltfreundlichkeit noch weiter erhöhen.

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Entscheiden Sie sich für eine Gastherme ohne Brennwerttechnik, die einzig und allein der Erzeugung von Heizungswärme dienen soll, bekommen Sie diese bereits ab 1.500 Euro.

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Kombithermen, die Warmwasser mithilfe eines Durchlauferhitzers erzeugen können, sind in der Regel teurer und kosten ab 2.000 Euro aufwärts. Moderne Gasbrennwertthermen sind in einfacher Ausführung ab 2.

500 Euro zu haben, als Kombitherme erhöht sich der Preis auf circa 4.000 Euro. Hinzu kommen Montagekosten in Höhe von circa 2.500 Euro

  Was kostet ein Gasanschluss?

Wie hoch liegen die laufenden Kosten?

Die Höhe der laufenden Kosten hängt zunächst einmal vom Wärmebedarf der Immobilie ab. Der Gaspreis liegt aktuell bei 6,07 Cent pro Kilowattstunde (Stand November 2019).

Für unser Beispiel gehen wir von einem Verbrauch für ein Einfamilienhaus mit 120 Quadratmetern von 22.430 Kilowattstunde aus. Somit lägen die Kosten in diesem Fall bei 1.361 Euro im Jahr. Zusätzlich müssen Sie mit Stromkosten von circa 50 Euro im Jahr rechnen.

Hinzu kommen die Wartungskosten, die jährlich zwischen 100 und 150 Euro liegen.

Welche staatlichen Förderungen sind möglich?

Entscheiden Sie sich für den Einbau einer neuen Gasheizung, können Sie seit 2020 nur noch unter bestimmten Voraussetzungen von staatlichen Förderungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bzw.

der Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) profitieren.

Ihre Gasbrennwertheizung muss erneuerbare Energien einbinden oder „renewable ready“ sein und innerhalb von zwei Jahren nach dem Einbau in eine Hybridheizung umgewandelt werden.

Programm Förderungssumme Bedingungen BAFA: Gasbrennwertheizung „renewable ready“ BAFA: Gas-Hybridheizung– KfW: „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“  (167)
bis zu 20 Prozent der förderfähigen Kosten
  • hybridfähige Regel- und Steuerungstechnik sowie Speicher für Wärme aus erneuerbaren Energien  ist vorhanden
  • Umwandlung in Gas-Hybridheizung wird innerhalb von zwei Jahren durchgeführt
bis zu 30 Prozent oder bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten (bei Austausch einer alten Ölheizung)
  • neue Gasheizung verfügt über mind. eine Komponente für erneuerbare Energien (Solar, Biomasse oder Wärmepumpe)
  • Leistung des regenerativen Wärmeerzeugers beträgt mind. 25 Prozent der Gebäudeheizlast
Kreditbetrag bis zu 50.000 Euro mit 0,78 Prozent effektivem Jahreszins
  • gilt nur für Gas-Brennwertheizungen in Kombination mit einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien

Источник: https://www.aroundhome.de/heizung/gastherme/

Was kostet es, eine Gastherme auszutauschen?

Kompakt und modern: So funktioniert eine Gastherme

Haben Sie in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus eine Gasheizung? Wenn die Gastherme in die Jahre gekommen ist – spätestens ab einem Alter von 15 Jahren – und Sie energieeffizienter und umweltfreundlicher heizen möchten, müssen Sie Ihr altes Gerät austauschen. Wie das geht, wie viel der Austausch einer Gastherme kostet und wann ein Wechsel sinnvoll ist, erfahren Sie in diesem Ratgeberartikel.

Gasthermen funktionieren ähnlich wie Öl- oder Holzheizungen. In einem Brenner wird Brennstoff verbrannt, der Wärmeenergie erzeugt. Diese erhitzt über einen Wärmetauscher Wasser für die Heizung oder Brauchwasser zum Duschen und Waschen.

Moderne Gasthermen verfügen über eine ausgefeilte Regelungstechnik. Sie lösen bei einem Wärmebedarf die Zündung aus und öffnen die Gasleitung. Die Verbrennung erhitzt das Heizungswasser, welches eine Umwälzpumpe so lange zum Wärmetauscher führt, bis die Räume die gewünschte Temperatur erreicht haben.

Nutzen Sie warmes Leitungswasser, heizt die Gastherme das Wasser auf, bis Sie den Hebel für Warmwasser wieder abstellen. Meist ist jedoch ein kleiner Warmwasserspeicher in die Gastherme integriert.

Moderne Gasthermen sind sogenannte Gas-Brennwertthermen. Sie nutzen die heißen Abgase aus dem Verbrennungsvorgang, das erhöht den Wirkungsgrad der Heizung um bis zu 30%. Mit einer Brennwerttherme sparen Sie somit Brennstoff und senken Ihre Kosten. Zugleich stößt die Heizung deutlich weniger schädliche Emissionen aus.

Was Sie beim Austausch Ihrer Gastherme nicht außer Acht lassen sollten: Den Unterschied zwischen Heizwert- und Brennwertkesseln. Die Grafik zeigt, dass bei letzterem ein deutlich höherer Wirkungsgrad erreichbar ist.

Im Vergleich zu diesen modernen Brennwertgeräten führen ältere Heizwertgeräte die Abgase ungenutzt in die Außenluft. Sie haben deshalb eine schlechtere Energiebilanz.

Aus diesem Grund sollten Besitzer einer Heizwert-Gastherme diese gegen eine moderne Brennwert-Gastherme austauschen.

Die Kosten für den Austausch der Gastherme können sich durch einen niedrigeren Gasverbrauch schon mittelfristig amortisieren.

Mit einer Gastherme profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen. So erzeugt das platzsparende Gerät sowohl das Warmwasser als auch das Heizungswasser in einem. Sie können durch relativ hohe Systemtemperaturen schnell heißes Wasser nutzen. Zudem ist die Heizungswartung der Thermen wenig aufwändig.

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Die Anschaffungskosten für eine Gastherme sind in der Regel niedriger als bei Öl- oder Holzheizungen. Wer sich für eine neue Gastherme entscheidet, profitiert dabei von einer modernen Regel- und Brennwerttechnik. Dies senkt den Gasverbrauch im Vergleich zu alten Heizwertgeräten um 30% oder mehr.

[/attention] Diese Vorteile bringt eine Heizungssanierung – und das muss dabei beachtet werden. Weiterlesen

Die Kosten für den Austausch einer Gastherme (konkrete Zahlen finden Sie weiter unten) sind zwar zunächst hoch, schonen letztendlich aber Ihr Portemonnaie und sind zugleich umweltfreundlicher. Es kann sich also aus ökologischen und ökonomischen Gründen lohnen, eine alte Gastherme austauschen zu lassen. In vielen Fällen wird die Heizungsmodernisierung sogar staatlich gefördert.

Wie lange hält eine Gastherme im Durchschnitt?

Die durchschnittliche Lebensdauer einer Gastherme beträgt 15 bis 20 Jahre. Wie lange Sie die Gastherme sicher und effizient nutzen können, hängt von der regelmäßigen Wartung und Pflege des Geräts ab. Lassen Sie die Therme gründlich und kontinuierlich warten, kann die Lebensdauer sogar höher ausfallen.

  • Besitzen Sie allerdings noch ein altes Heizwertgerät, sollten Sie die Lebensdauer nicht unbedingt ausreizen und rechtzeitig Ihre Heizung sanieren.
  • Denn ab zirka 15 Jahren gelten Heizungen bereits als energetisch ineffizient, da technisch veraltet.
  • Nur weil die Therme an sich noch funktioniert, heißt es also nicht, dass Sie sie nicht austauschen sollten gegen ein deutlich effizienteres und daher kostengünstigeres und umweltfreundlicheres modernes Gerät.

Wichtig ist, dass sich Verbraucher beim Austausch der Gastherme für ein Qualitätsgerät entscheiden. Dadurch stellen Sie sicher, dass Sie lange Zeit von einer perfekt funktionierenden Heizung und Warmwasserbereitung profitieren.

Grundsätzlich werden Gasthermen überwiegend in Privathaushalten oder mittelgroßen Mehrfamilienhäusern eingesetzt. In der Praxis werden zwei Gerätetypen genutzt, die Gas-Kombitherme und die Gas-Kompakttherme.

Die Kombitherme verwendet einen Durchlauferhitzer für die Warmwasserbereitung und zeichnet sich durch einen sehr geringen Platzbedarf und niedrige Installationskosten aus. Deshalb wird dieser Gasthermen-Typ meist in Etagenwohnungen als sogenannte Gas-Etagenheizung installiert. Im Vergleich zur Kompakttherme hat die Kombitherme eine geringere Wärmeleistung.

Aufgrund ihrer höheren Wärmeleistung und des integrierten Warmwasserspeichers ist die Kompakttherme auch für Einfamilienhäuser geeignet. Derartige Thermen sind hier nicht zuletzt deshalb besser aufgehoben, da sie mehr Platz benötigen als eine Kombitherme.

Haben Sie eine alte Gasheizung, müssen Sie beim Austausch nicht zwingend bei diesem Energieträger bleiben. Alternativ kommt auch zum Beispiel eine Wärmepumpe infrage. Diese Art des Wärmeerzeugers ist besonders umweltfreundlich, da keine fossilen Brennstoffe zum Einsatz kommen.

Zwar sind die Anschaffungskosten bei einer Wärmepumpe etwas höher als bei einer Gastherme, diese initialen Kosten können sich jedoch auch innerhalb von ein paar Jahren amortisieren.

Ob eine Wärmepumpe in Ihrem Bestandsgebäude sinnvoll ist, hängt davon ab, ob geringe Systemtemperaturen ausreichen.

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Das ist wiederum abhängig davon, wie gut Ihre Gebäudedämmung ist und wie groß Ihre Heizflächen sind.

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Oft ist es auch eine Überlegung wert, das bestehende Gasgerät beizubehalten und mit einer neuen Wärmepumpe zu ergänzen. Das nennt sich Hybridheizung.

Das zuverlässige Gasgerät, das in der Lage ist, schnell hohe Temperaturen bereitzustellen, springt dann nur noch in Einzelfällen an.

Die Wärmepumpe kümmert sich auf besonders effiziente Weise mit niedrigen Systemtemperaturen um die Grundversorgung mit Wärme. So haben Sie ein besonders energiesparendes, umweltfreundliches Heizkonzept.

Ein Heizungsbauer kann Sie am besten dazu beraten, ob Sie beim Energieträger Gas bleiben sollten oder eine Wärmepumpe eine ideale Alternative für Sie ist.

Wenn Sie Ihre alte Gastherme austauschen lassen, prüft der Fachbetrieb zunächst Ihren Heizbedarf. Anschließend analysieren die Heizungsinstallateure, welches Abgassystem zur Verfügung steht. Auf dieser Basis wird die neue Gastherme konfiguriert und ein Angebot erstellt.

Nehmen Sie dieses an, vereinbaren Sie mit dem Heizungsbauer einen Termin für die Installation. Nach dem Austausch der neuen Gastherme muss diese noch vom Schornsteinfeger abgenommen werden. Danach können Sie die neue Gasheizung nutzen.

Bevor Sie sich für eine neue Gastherme entscheiden, sollten Sie jedoch die folgenden Punkte in Ihre Überlegung miteinbeziehen.

  1. Wie hoch die Heizleistung der Therme sein sollte, hängt von der Beschaffenheit Ihres Wohngebäudes ab. Hierzu zählen Dämmung, Bauweise der Fenster sowie das Mauerwerk.

    Darüber hinaus spielt der Wärmebedarf eine Rolle für die Berechnung der Heizleistung. Je besser das Gebäude gedämmt ist, desto weniger Heizleistung benötigt die Gastherme.

    Doch keine Sorge: Diese Berechnung kann der Fachbetrieb für Sie übernehmen.

  2. Bei einem Austausch der Gastherme sollten Sie den benötigten Platzbedarf beachten. Eine Gas-Kombitherme wird idealerweise in der Nähe eines Wasseranschlusses installiert. Prüfen Sie demnach am besten, ob in der Küche oder dem Bad ausreichend Platz für die Therme vorhanden ist. Oder ob an der gewünschten Stelle im Keller Wasser vorhanden ist.

  3. Wenn Sie von einer Heizwert- auf eine Brennwerttherme umsteigen, muss in der Regel der Schornstein umgerüstet werden.

    Üblicherweise reicht es aus, ein Rohr aus Kunststoff oder Edelstahl in einen vorhandenen Schornsteinschacht einzuziehen.

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    Die Umrüstung ist wichtig, da die Abgase der Brennwert-Gastherme deutlich kälter und somit feuchter sind. Lassen Sie den gemauerten Schornstein nicht umrüsten, droht Versottung durch Kondensat.

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Welche Kosten für den Austausch der Gastherme anfallen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die wir an dieser Stelle für Sie aufschlüsseln.

Kosten für die Anschaffung des Brennwertgeräts

Je nach Art der Gastherme kostet diese ohne den Einbau zwischen 3.000 und 6.000 Euro. Wandhängende Geräte sind günstiger als Kompakt-Gasthermen, welche auf dem Boden stehen.

Setzen Sie beim Heizung austauschen statt auf Gas auf eine Wärmepumpe beziehungsweise ein Hybridsystem aus Ihrer bestehenden Gasheizung plus neuer Wärmepumpe, müssen Sie mit zirka 10.

000 Euro für den neuen Wärmeerzeuger rechnen.

Für die Montage der neuen Heizung können inklusive Montagematerial und Gasanschluss je nach Aufwand zwischen 400 und 1.500 Euro anfallen.

Kosten für das Abgassystem

Muss ein neues Schornsteinrohr eingezogen werden, belaufen sich die Kosten hierfür je nach Länge des Schornsteins und Umfang der Arbeiten inklusive Material auf 1.000 bis 2.500 Euro. Kunststoffschornsteine sind dabei günstiger als einwandige Edelstahlschornsteine.

Kosten für den hydraulischen Abgleich

Durch einen hydraulischen Abgleich können Sie die Effizienz des Heizsystems erhöhen. Deshalb zahlt sich die Investition von zirka 700 bis 1.300 Euro für den Abgleich schnell aus.

Kosten für die Wartung

Um die Sicherheit und Effizienz der Gastherme zu gewährleisten, sollten Sie die Heizung jährlich warten lassen. Die Kosten für eine reguläre Wartung belaufen sich auf 150 bis 250 Euro pro Jahr.

Verbrauchskosten

Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 20.000 kWh müssen Sie bei einem Gaspreis von zirka 6 Cent pro kWh mit Kosten von rund 1.200 Euro pro Jahr rechnen.

Das BAFA unterstützt Sie finanziell, wenn Sie erneuerbare Energien nutzen möchten. Weiterlesen

Hausbesitzer, die ihre Gastherme austauschen lassen können teilweise von einer Förderung durch das BAFA profitieren. Dabei kommt es maßgeblich darauf an, welches neue Heizsystem Sie wählen – denn nur umweltfreundliche Systeme unterstützt der Staat finanziell.

  • Tauschen Sie Ihre alte Gas-Heizwertherme gegen ein modernes Gas-Brennwertgerät, erhalten Sie mittlerweile keinen Zuschuss mehr.
  • Ergänzen Sie Ihr bestehendes Gasgerät um Solarthermie, bekommen Sie 30% Ihrer förderfähigen Kosten zurück.
  • Ergänzen Sie stattdessen eine Wärmepumpe oder tauschen die Gastherme gegen die Wärmepumpe aus, erhalten Sie 35% Förderung.
  • Investieren Sie in eine neue Gas-Brennwertheizung plus erneuerbare Energien sind es 30% auf das gesamte System.
  • Denkbar wäre auch, ein neues Gasgerät installieren zu lassen und erst innerhalb von zwei Jahren die umweltfreundliche Komponente nachzurüsten („renewable ready“). Dann gibt es 20% zurück.

Fazit: Kosten für den Austausch der Gastherme amortisieren sich schnell

Eine neue Gas-Brennwerttherme ist für Besitzer alter Heizwert-Gasheizungen in der Regel immer eine lohnenswerte Investition. Wenn Sie Ihre Gastherme austauschen lassen, können Sie Brennstoffkosten sparen, wodurch sich die neue Anlage schon nach wenigen Jahren amortisiert.

Der Austausch Ihrer Gasheizung bringt viele Vorteile mit sich. Suchen Sie hier einen Heizungsbauer, der Sie berät und den Austausch vornimmt.

Technische, finanzielle und bauliche Informationen über Gas- und Ölheizungen im Vergleich. Weiterlesen Effiziente Heizungen und erneuerbare Energien werden gefördert. Diese Optionen gibt’s Weiterlesen Gas und Wärmepumpe sind die beliebtesten Heizungsarten. Welche eignet sich für Sie? Weiterlesen

Источник: https://www.dein-heizungsbauer.de/ratgeber/bauen-sanieren/gastherme-austauschen-kosten/

Gastherme

Kompakt und modern: So funktioniert eine Gastherme

Als Gasthermen bezeichnet man wandhängende Gas-Heizgeräte, die Warmwasser oder Heizwärme produzieren.

Da Gas-Wandheizgeräte sich in den Details der Bau- und Funktionsweise zum Teil deutlich unterscheiden, werden hier im Folgenden verschiedene wandhängende Gasheizungen vorgestellt.

Allen gemeinsam ist, dass sie kompakte, leichte Heizgeräte sind, die platzsparend an der Wand montiert werden und damit auch direkt in Wohnungen zum Beispiel als Gasetagenheizungen nutzbar sind.

Inhalt dieser Seite

  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Wie funktioniert eine Gastherme?
  3. Verschiedene Varianten
  4. Was kostet eine Gastherme?
  5. Wartung
  6. Voraussetzungen für den Einbau
  7. Jetzt Gaspreise vergleichen
  • Gasthermen sind wandhängende Gas-Heizgeräte, die per Durchlauferhitzer Warmwasser und/oder Heizwärme produzieren.
  • Gasthermen sind separat zum Heizen oder für die Heißwasserbereitung beziehungsweise als Kombitherme für Heizung und Warmwasser einsetzbar.
  • Moderne Gasbrennwertthermen haben einen sehr hohen Wirkungsgrad.

Die klassische Gastherme erwärmt Wasser für die Heizung oder für die Warmwassernutzung im Durchlaufprinzip.

Dabei wird das Heiz- oder Brauchwasser in einem Durchlauferhitzer nur bedarfsweise erhitzt und kein Heißwasser zwischengespeichert.

Das spart Energie und damit Heizkosten, denn nur bei akutem Bedarf an Heißwasser oder Wärme wird Gas verfeuert. Der Verbrennungsvorgang wird elektronisch gezündet und überwacht.

Gasthermen in Wohnräumen werden heute in der Regel raumluftunabhängig betrieben, das heißt: Der für die Verbrennung notwendige Luftsauerstoff wird nicht aus der Raumluft angesaugt, sondern über einen sogenannten Außen- oder Zuluftanschluss zugeführt. Weitere Komponenten moderner Gasthermen sind Umwälzpumpe, bei Bedarf ein Ausdehnungsgefäß sowie die Heizungssteuerung als klassischer Raumtemperaturregler oder per App.

Moderne Gasthermen laufen nicht immer auf Volllast, sondern modulierend, das heißt: Ihre Brennerleistung richtet sich nach dem tatsächlichen Bedarf. So liegt die Heizleistung im Frühling und Herbst beispielsweise bei 40 bis 50 Prozent, bei Frost steigt sie dann auf 100 Prozent. Mit einer Hocheffizienzpumpe lässt sich das Modulationsspektrum noch bedarfsgerechter verfeinern.

Verschiedene Varianten der Gastherme

Unterschiedliche Bauarten von Gas-Wandheizgeräten sind zum einen Gasthermen nur für Warmwasser, nur zur Heizung ohne Warmwasser oder mit Warmwasserspeicher als sogenannte Kombitherme, zum anderen besonders energiesparende Gasbrennwertthermen.

Gastherme zur Warmwassererzeugung

Weil sich heißes Wasser auf dem Weg durch die Leitung abkühlt, werden schon in der Planung unnötige Wege möglichst vermieden und die Heißwasser-Gastherme bestenfalls nahe an den Räumen installiert, wo heißes Wasser gebraucht wird. Dreht ein Nutzer den Heißwasserhahn auf, fließt die benötigte Wassermenge in den gasbetriebenen Durchlauferhitzer und wird im Vorbeifließen auf die an der Armatur gewählte Temperatur erhitzt.

Während bei älteren Modellen ständig eine kleine Zündflamme brannte, um Gas für die Erhitzung zu entzünden, zünden moderne Thermen nur im Bedarfsfall elektrisch, wodurch Gas eingespart wird.

Heiztherme ohne Warmwasser

Gasthermen eignen sich ebenso für die Heizung des Eigenheims wie als Gasetagenheizungen für Mehrfamilienhäuser. Auch hier ist die Gasheizung klein und kompakt an der Wand montiert und funktioniert per Durchlauferhitzer. Das Thermostat oder der Regler meldet, wenn die Raumtemperatur unter den gewünschten Wert fällt, und die Heizung springt an.

Kombitherme: Gastherme für Heizung und Warmwasser

Eine Kombitherme wird anders als Gasheizkessel normalerweise nicht mit einem Warmwasserspeicher verbunden.

Kombithermen kombinieren zwar die Bereitstellung von Warmwasser und Heizwärme wie Gasheizkessel, halten aber kein heißes Wasser in Vorrat, sondern erwärmen das Wasser bei Bedarf mit einem Durchlauferhitzer.

Um den Nachteil der geringeren Heißwasser-Zapfleistung dieser Methode auszugleichen, gibt es auch Kombithermen mit integrierten Kleinspeichern, deren Fassungsvermögen im zweistelligen Liter-Bereich liegt.

Gasbrennwerttherme

Moderne Gasbrennwertthermen nutzen den Brennwert oder Energieinhalt des verbrannten Gases im Gegensatz zu älteren Gasthermen fast hundertprozentig aus. Beim sogenannten Brennwerteffekt werden die Verbrennungsabgase abgekühlt und dadurch auch die Kondensationswärme des beinhalteten Wassers zur Erzeugung von Heizwärme verwendet.

Durch diesen Brennwerteffekt sind Gasbrennwertthermen sehr effizient und verbrauchen deutlich weniger Gas als ältere Gasheizungen. Das reduziert den Verbrauch fossiler Rohstoffe und die CO2-Emissionen.

Im Betrieb mit regenerativem Biogas oder in Kombination mit einer Solaranlage durch integrierten Solarwärmetauscher zur Warmwasserbereitung lässt sich die Umweltfreundlichkeit von Gasbrennwertthermen noch steigern.

Flüssiggastherme versus Erdgas-Therme

Flüssiggas verbrennt mit ähnlicher CO2-Freisetzung wie Erdgas und ebenso rückstands- und schadstoffarm. Mit einem gut doppelt so hohen Brennwert von circa 28 kWh/m3 liegt Flüssiggas gegenüber Erdgas mit etwa 13 kWh/m3 beim Heizwert sogar vorne.

Entscheidende Nachteile von Heizen mit Flüssiggas sind der höhere Preis sowie seine Lagerung in Tanks und der damit verbundene erhöhte Platzbedarf.

Für die Verwendung in Gas-Brennwertgeräten sind beide Brennstoffe geeignet, da herkömmliche Gasthermen sowohl mit Erd- als auch mit Flüssiggas betrieben werden können.

Was kostet eine Gastherme?

Je nach Leistung kosten moderne Gasthermen mit Brennwerttechnik etwa zwischen 1.600 Euro und 4.000 Euro.

Gasthermen mit älterer Heizwerttechnik sind zwar schon preiswerter zu haben, sind aber wegen der schlechten Energiebilanz mit ihrer überholten und ineffizienten Funktionsweise erstens im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) kaum noch zulässig und verbrauchen durchschnittlich 30 Prozent mehr Energie als moderne Gasbrennwerttherme – wodurch sich der Anschaffungspreis durch die höheren Betriebskosten relativiert.

Wartung Gastherme

Für ein optimales Funktionieren und eine lange und problemlose Laufzeit sollte eine Gastherme einmal pro Jahr von einer Fachfirma gewartet werden. Dieser Service kostet zwischen 90 und 150 Euro.

Verbraucher, die sich den Lohnanteil auf der Rechnung ausweisen lassen, können übrigens bei der Steuer bis zu 20 Prozent davon zurückbekommen, da man Handwerkskosten am Haus bis 6.

000 Euro pro Jahr geltend machen kann.

Vorteile von Gasthermen

  • Gasthermen sind in der Anschaffung meist preiswerter als Gas-Kompaktgeräte, weil man den Warmwasserspeicher spart.
  • Sie haben einen geringen Platzbedarf.
  • Heiz- oder Wassertemperatur lässt sich individuell regeln.
  • Warmwasser oder Heizwärme wird gassparend nach Bedarf und ohne Speicherverluste bereitet.
  • Die Wasserdurchlauferhitzung für Heizwärme oder Warmwasser ist mit Gas günstig im Verbrauch und deutlich preiswerter als mit Strom.
  • Moderne Brennwerttechnik wandelt den Brennstoff Gas nahezu vollständig in Nutzwärme um.
  • Gasthermen sind noch umweltfreundlicher mit Biogas zu betreiben und/oder mit Solaranlagen kombinierbar.
  • In Mehrfamilienhäusern lässt sich durch die Verwendung von Gasthermen als Etagenheizungen der Energieverbrauch pro Wohnung individuell steuern und abrechnen.

Nachteile einer Gastherme

  • Die Verwendung des fossilen Brennstoffs Gas ist nicht nachhaltig.
  • Die Kosten sind abhängig von der Preisentwicklung für Erdgas.
  • Wasser kommt nicht sofort warm aus der Leitung.
  • Ohne Speicher ist die Warmwasser-Zapfleistung bei Warmwasser- oder Kombitherme niedriger.

Voraussetzungen für den Einbau einer Gastherme

Gasthermen haben einen geringen Platzbedarf und keine großen Anforderungen an den geeigneten Ort zur Montage. Trotzdem gibt es einige erforderliche Voraussetzungen:

  • entweder ein Erdgasanschluss oder der Platz für einen Flüssiggastank,
  • feuchtigkeits- und säurebeständige Abgasleitung für moderne Brennwertanlagen,
  • ein Ablauf im Abgassystem für das saure Kondensat bei Gasheizungen bis zu einer Leistung von 25 Kilowatt oder Neutralisationsanlage für größere Anlagen.

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    So haben wir gerechnet

    Wohnort: Gotha, 99867
    Jahresverbrauch: 21.000 kWh

    Günstigster Tarif: PriogasSofort12Öko, Kosten im ersten Jahr: 801,03 Euro

    Grundversorgungstarif: Stadtwerke Gotha Grundversorgung, Kosten: 2.014,72 Euro

    (Über ein Viertel der deutschen Haushalte beziehen laut Bundesnetzagentur den örtlichen Grundversorgungstarif. Sie können jederzeit wechseln.)

    Einsparung: 1213,69 Euro

    (Stand: 16.11.2020)

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  • Источник: https://www.verivox.de/gas/themen/gastherme/

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