Kompost: Natürlicher Dünger für Ihren Garten

Natürlich Düngen im Kleingarten

Kompost: Natürlicher Dünger für Ihren Garten

Wie wir alle wissen, von Nichts kommt Nichts. Auch nicht in einem natürlichem Kleingarten. Die Pflanzen, ob Blumen, Gemüse oder Bäume brauchen Nahrung. Und auch wenn wir uns noch so sehr bemühen würden, den Garten auf möglichst natürliche Weise zu pflegen. Es reicht nicht aus, die Sache mit den Nährstoffen alleine der Natur zu überlassen.

Denn ein Kleingarten (auch wenn er ein grosser Garten ist) wird niemals wie ein geschlossenes Ökosystem funktionieren. Unser Garten ist einfach viel zu klein. Ein anderer Aspekt ist, dass wir in unseren Gärten auch Pflanzen haben, die in der freien Natur nie und niemals nebeneinander wachsen würden.

Trotzdem können wir versuchen, unser Garten natürlich zu pflegen.

Mit der Nahrung für die Pflanzen ist es nicht leicht, manche mögen viele Nährstoffe, manche weniger, die anderen mögen sauren Boden und wieder andere mögen es auch extrem trocken. Kurz gesagt es gibt keinen Universaldünger! Auch wenn so etwas im Gartencenter verkauft wird.

Na ja, aber im Gartencenter gibt so viele verschiedene Dünger! Für Rasen, Gemüse, Buchsbaum, für den Teich und für Rhododendron und, und, und…. Ich habe auch mal versucht dort einen Durchblick zu bekommen, vergeblich! Seit einiger Zeit mache ich es mir einfach. Ich habe mehrere Komposthaufen.

Letzten Herbst habe ich einen Versuch mit Laubkompost gestartet. Die freie Flächen werden begrünt mit Gründüngung. Außerdem nehme ich Hornspäne und Gartenkalk, nur für den Rasen kaufe ich extra Dünger.

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Da der Boden in meinem Garten nicht besonders gut ist, teilweise sandig oder lehmig, werde ich dieses Jahr zusätzlich düngen. Am liebsten würde ich Kuhdung verwenden, leider weiss ich nur nicht wo ich ihn möglichst einfach bekomme. Sonst werde ich einen organischen Dünger nehmen.

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Glücklicherweise gibt es sowas auch im Gartencenter. Meine erste Wahl bleibt trotzdem Kompost und Gründüngung, denn weniger ist mehr. Nährstoffmangel ist nicht gut, aber trotzdem besser als Überdüngung!

Kompost

Der Kompost ist so eine Art Multivitamin-Tablette für unsere Blumen und das Gemüse! Der Weg zum guten Kompost ist sehr einfach, nur paar Kleinigkeiten müssen wir beachten:

  • Der Kompost braucht Luft! Also niemals das zu kompostierende Material in eine Grube legen, ein von allen Seiten geschlossener Behälter wäre auch nicht geeignet.
  • Die beste Lage ist im Schatten, niemals in direkter Sonnelage (außer Thermokomposter)
  • Der Komposthaufen braucht unbedingt Kontakt zum Boden, wegen der Regenwürmer.
  • Grasschnitt nur dünn einstreuen. Fäulnisgefahr!
  • Zusätzlich etwas Gartenerde, Komposterde, Kalk oder Kompostbeschleuiniger (besteht u. a. aus Gesteinsmehl und aus Bakterien) als Verrottungsbeschleuniger dazu geben.
  • Der Komposthaufen darf nicht vollkommen austrocknen, in Trockenzeiten anfeuchten, aber nicht zu nass.
  • Regenwürmer mögen besonders gerne Kaffeesatz, Teesatz oder Zwiebelschalen!
  • Folgendes darf auf den Kompost: angetrockneter Grasschnitt, zerkleinerter Baum-, Strauch- und Heckenschnitt, Laub, sonstige Gartenabfälle, Küchenabfälle wie rohe Gemüse- und Obstreste, Zwiebel- und Knoblauchschalen, zerkleinerte Eierschalen u.v.m.
  • Wenn der Haufen voll ist, nach zwei bis drei Monaten umhäufeln, wieder etwas abwarten, durchsieben und fertig! Im Herbst kann man auch halbverrotteten Kompost auf die Beete ausbringen.

Laubkompost

Jedes Jahr im Herbst stehen viele Gärtner vor der Frage: wohin mit dem Laub? Es gibt viele Möglichkeiten: mit leicht zersetzbarem Laub kann man mulchen, oder die unbegrünten Gemüsebeete damit bedecken.

Für eine Mulchschicht aus Eichen- oder Walnusslaub werden Rhododendron oder Azalle dankbar sein, für andere Pflanzen ist es nicht geeignet. Ein Laubhaufen in einer Gartenecke ist auch eine sehr gute Alternative. So schaffen wir einen Winterschlafplatz für viele Tiere.

Für die Kleinen wie Marienkäfer und Spinnen, oder auch die Großen wie den Igel.

Wer aber schon gemulcht und auch schon einen Igelhaufen gemacht hat, und immer noch genug Laub hat, kann daraus sehr guten Laubkompost machen. Alles was man braucht ist ein Komposter, Laub, etwas Erde und etwas Rasenschnitt oder andere grüne Gartenabfälle.

Wenn die Möglichkeit besteht, sollte das Laub vor dem Kompostieren geschreddert oder mit dem Rasenmäher zerkleinert werden. Dann wird der Komposter schichtweise mit dem Laub, Erde und anderen Grünabfällen gefüllt.

Wenn das Laub überwiegend aus sauren und gerbstoffreichen Arten wie Eiche oder Walnuss besteht, ist eine Zugabe von Gartenkalk nötig um die Säure zu neutralisieren. Eine Zugabe von Hornspäne und Gesteinsmehl wäre auch von Vorteil. Den Kompost bedecken.

Wenn es noch keinen Frost gibt, nach ca. 6 Wochen umsetzen, sonst im Frühling. Etwa ein Jahr nach der Anlage ist der Laubkompost fertig.

Die leicht verrottbaren Laubsorten: Ahorn, Birke, Linde, Erle, Haselnuss, Esche, Buche, Obstbäume, Flieder

Die schwer verrottbaren Laubsorten: Eiche, Walnuss, Kastanie, Pappel, Platane

Gründüngung

Gründüngung ist eine alte Methode zur Bodenverbesserung, die ursprünglich aus dem Ackerbau stammt. Diese Art der Düngung bietet viele Vorteile:

  • Unkraut wird unterdrückt.
  • Einige Pflanzen (die Leguminosen) sind in der Lage Stickstoff aus der Luft zu speichern
  • Das Abgemähte dient als Mulchmaterial.
  • Einige Pflanzen können hartnäckige Bodenkrankheiten und -schädlinge bekämpfen z.B. Tagetes wirkt gegen Nematoden.
  • Nach der Haupternte, wenn keine Nachfrucht geplant ist, bedeckt es schnell den Boden.
  • Durch die Wurzeln wird der Boden gelockert
  • Belebt den Boden und verbessert die Wasserspeicherung

Als Gründung zur Stickstoffeinreicherung:

  • Sommerwicke
  • Gelbe Lupine
  • Blaue Lupine
  • Weiße Lupine
  • Persischer Klee

Weitere Arten, die sich als Gründüngung eignen:

  • Ölrettich
  • Gelbsenf – Vorsicht: Nicht dort aussäen, wo später Kohl gepflanzt werden soll!
  • Bienenfreund – Besonders wertvoll als Hummel- und Bienennahrung!
  • Studentenblume
  • Ringelblume
  • Buchweizen
  • Hafer

Darüberhinaus gibt es verschiedene Mischungen für unterschiedliche Ansprüche.

Düngereihen

Düngereihen sind die Zwischenreihen, die die verschiedenen Mischkulturen voneinander trennen, gleichzeitig den Boden beschatten, als schmaler Weg durch das Beet dienen und letztendlich die Grünmasse für die Gründüngung produzieren. Sehr gut eignet sich dafür Spinat oder andere Gründünger. Voraussetzung ist, die Gründüngerpflanze passt zu den benachbarten Kulturen.

Hier ein Beispiel :

  • Reihe: Düngereihe
  • Reihe: Gurken + Salat
  • Reihe: Düngereihe
  • Kleeweg
  • Reihe: Düngereihe
  • Reihe: Zwiebeln + Salat + rote Beete
  • Reihe: Düngereihe
  • Reihe: Karotten + Knoblauch + Dill
  • Reihe: Düngereihe
  • Kleeweg
  • Reihe: Düngereihe
  • usw.

In der nächsten Saison verschieben wir das ganze um ca. 25-30 cm. So wird die im vorigen Jahr als Düngerreihe genutzte Fläche anderen Kulturen zur Verfügung gestelt.

Источник: https://www.kleingaertnerin.de/ratgeber/duengen.html

Alternative Düngemittel für den Garten

Kompost: Natürlicher Dünger für Ihren Garten

Über das Thema Düngen entfachen zwischen Gartenbesitzern immer wieder hitzige Diskussionen. Die einen schwören auf chemischen Mineraldünger aus dem Handel, die anderen verfechten ausschließlich natürliche Düngemittel.

Aus ökologischen Gesichtspunkten bietet ein biologischer Dünger viele Vorteile für den Boden und die Pflanzen. Daher ist es immer gut, mit alternativen Düngemitteln zu arbeiten.

Wir zeigen Ihnen, welche natürlichen Dünger es gibt, wie Sie sie ganz einfach selbst herstellen und welche Hausmittel das Wachstum Ihrer Pflanzen beschleunigen.

Kompostieren: natürlichen Dünger selbst herstellen

Küchenreste können problemlos kompostiert werden

Wer seinen Garten pflegt und liebt, der sollte zu natürlichem Dünger greifen. Natürliche, meistens organische Dünger, bestehen aus pflanzlichen Abfällen, die kompostiert werden.

Auf einem Komposthaufen können Sie alle Abfälle, die in Haus und Garten anfallen, sammeln. Dazu gehören zum Beispiel Laub, Stroh, Pflanzen- und Rasenschnitte genauso wie Reste von Salat, Gemüse, Obst, Eierschalen, Kaffeesatz, Zwiebelschalen und alte Blumenerde.

Selbst tierische Produkte wie Blut, Knochen und Fischmehl können ohne Bedenken auf den Kompost wandern.

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Wenn Sie all diese Abfälle regelmäßig auf einen Haufen zusammentragen, entsteht mit der Zeit ein wertvoller organischer Dünger.

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Dadurch, dass die Nährstoffe in dem selbst hergestellten Dünger nicht so konzentriert vorliegen wie in einem gekauften, chemisch hergestellten Mineraldünger, brauchen Sie etwas Geduld, bis das Düngen den gewünschten Erfolg erzielt. Für die Pflanzen und Ihren Boden sind alternative Dünger aber die weitaus schonendere Variante.

Ein Komposthaufen sollte in jedem Garten zu finden sein

Wer also einen eigenen Garten, aber noch keinen Kompost besitzt, sollte sich spätestens jetzt eine Ecke auf dem Grundstück dafür suchen. Am besten wählen Sie ein schattiges Plätzchen, auf dem der Kompost direkt auf dem Boden stehen kann und von allen Seiten ausreichend belüftet wird. So kommen Regenwürmer ungehindert hinein und sorgen für eine schnelle Kompostierung.

Besonders förderlich für die Kompostierung sind auch Garten- und Komposterde, Kalk und Kompostbeschleuniger. Rasenschnitt sollte nur dünn und getrocknet auf den Komposthaufen gestreut werden. Alle zwei bis drei Monate sollten Sie den Kompost umschichten, durchsieben und die groben Stücke heraussammeln.

So entsteht ein natürlicher Dünger, den man generell für alle Blumen, Pflanzen und Gemüsearten verwenden kann.

Den fertigen natürlichen Dünger können Sie in einer Schicht von zirka zwei bis fünf Zentimetern auf die Beete oder Töpfe geben und leicht einharken.

Fruchtbarer Boden durch Gründüngung

Gründüngung eignet sich besonders im Gemüsegarten

Bei der Form der Gründüngung werden im Herbst Pflanzen angebaut und über den Winter im Beet gelassen.

Diese Methode stammt ursprünglich aus dem Ackerbau und sorgt dafür, dass der Boden durch die Wurzeln der Pflanzen aufgelockert und seine Substanz verbessert wird: Die verdorrten Pflanzenreste auf den Beeten wirken über die Herbst- und Wintermonate wie Mulch und verbessern das Bodenklima, die Durchlüftung und die organische Substanz des Bodens durch den steigenden Humusanteil.

Die Gründüngung bietet sich besonders im Gemüsegarten als Alternative zu chemischen Düngemitteln an. Ringelblumen oder Tagetes sind hierzu besonders beliebte Formen der Gründüngung, die man entweder in die für die Einsaat abgeernteten Flächen oder die Zwischenräume der Gemüsereihen pflanzt und über Herbst und Winter stehen lässt.

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In diesem Video können Sie sich genau ansehen, wie eine Gründüngung in den Boden eingesät wird und über die Herbst- und Wintermonate als natürlicher Dünger wirkt.

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Sind Sie dabei, einen Garten komplett neu anzulegen, kann sich eine Gründüngung auch vor dem Bepflanzen schon lohnen. Auf Neubaugrundstücken ist der Erdboden durch die Baumaschinen stark verdichtet.

Eine Reihe verschiedener Gründüngungs-Bepflanzungen lockert den Boden wieder auf und lässt ihre Pflanzen von Anfang an besser gedeihen.

Es empfehlen sich dazu zum Beispiel Gelbe Lupinen, Gelbsenf, Winterraps oder Bienenfreund.

Jede Pflanze, die für die Gründüngung geeignet ist, hat spezielle Eigenschaften, die bei der Auswahl berücksichtigt werden sollten.

  • Bei einer Düngung mit Schmetterlingsblütlern wie Lupinen oder Inkarnat-Klee verstärkt Algenkalk oder Steinmehl die Wirkung im Boden. Zudem sollte man diese Pflanzenarten nicht dort einpflanzen, wo vorher Erbsen oder Bohnen ausgesät waren. Da sie zur gleichen Pflanzenfamilie gehören, besteht die Gefahr der sogenannten Bodenmüdigkeit.
  • Für stark verdichteten Boden eignen sich besonders Pflanzen mit tief dringenden Wurzeln. Dazu gehören unter anderem die Ackerbohne, der Ölrettich, die Pufohne, Sonnenblumen, Winterraps oder auch der Steinklee. Eine ausführliche Auflistung aller Gewächse für eine Gründüngung finden Sie hier.

Natürliches Wunder-Düngemittel: Terra Preta

Terra Preta ist eigentlich vielmehr eine Bodenart statt ein Dünger im herkömmlichen Sinne. Die Erde soll aber so fruchtbar sein, dass zusätzliches Düngen vollkommen überflüssig wird.

Entdeckt wurde die Terra Preta ursprünglich in Brasilien und wird dort von den Indios selbst hergestellt.

Das Besondere an der Erde ist, dass sie Nährstoffe aufgrund ihres extrem hohen Humusgehalts über einen sehr langen Zeitraum speichern kann. Und genau das macht sie so fruchtbar.

Terra Preta soll zusätzliches Düngen überflüssig machen[attention type=yellow]

Mit den richtigen Zutaten und in kleineren Mengen können Sie diese fruchtbare Erde zu Hause selbst herstellen. Dafür werden Garten- und Küchenabfälle klein geschnitten und mit etwa 10 Prozent hochwertiger Holzkohle vermischt. Zusätzlich gibt man Steinmehl für den Mineralgehalt sowie Mikroorganismen hinzu.

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Mikroorganismen kann man im Fachhandel kaufen und sorgen dafür, dass der Vorgang der Fermentierung beschleunigt wird. Die Mischung muss in einem luftdicht verschließbaren Eimer zusammengemischt werden und mindestens zwei Wochen ruhen. Die Temperatur darf dabei nie unter 15 Grad sinken.

Nach der Ruhezeit können Sie die Mischung auf dem Gartenboden verteilen und mit herkömmlicher Erde bedecken. Zusätzlich sollten Sie die Fläche mit einer Plane vor Regen schützen. Darunter sorgen Regenwürmer und die Mikroorganismen dafür, dass das Gemisch weiter arbeitet.

Nach zirka sechs Monaten ist aus dem Gemisch natürliche Terra Preta entstanden.

Tipp: Durch den Kohlegehalt in der Erde ist sie sehr salzhaltig und weist einen hohen pH-Wert auf. Deswegen ist die Terra Preta für salzempfindliche Kulturen wie Kräuter, Bohnen und Erbsen eher weniger geeignet.

Düngen mit Hausmittelchen: Tricks von der Großmutter

Neben den oben genannten alternativen Düngemethoden gibt es auch Hausmittel, die sich hervorragend zum Düngen von Pflanzen eignen. Wir haben eine kleine Auswahl an Hausmitteln zur Düngung zusammengestellt:

Kaffeesatz ist ein exzellenter Rosendünger

Durch den hohen Stickstoffgehalt ist Kaffeesatz der ideale Dünger für Rosen, Geranien und Rhododendron. Er versorgt die Wurzeln mit zusätzlichem Phosphor und Kalium und regt den Stoffwechsel, das Wachstum und die Samenbildung der Pflanzen an. Wichtig ist, dass man den Kaffeesatz gut in die Erde einharkt, da der feuchte Kaffeesatz sonst schnell anfängt zu schimmeln.

Tipp: Auch auf dem Komposthaufen wirkt Kaffeesatz effektiv. Er lockt Regenwürmer an, die für eine schnelle Kompostierung sorgen.

Bananenschalen liefern viele Mineralien und Spurenelemente und fördern besonders bei Rosen die Bildung von neuen Blättern und Blüten. Klein geschnitten können die Bananenschalen einfach unter die Erde geharkt werden. Um auszuschließen, dass schädliche Stoffe mit in die Erde gelangen, sollten Sie zum Düngen ausschließlich die Schalen von Bio-Bananen verwenden.

Abgestandenes Bier kann als nährstoffreiches Gießwasser für Ihre Garten- und Zimmerpflanzen genutzt werden.

Tipp: Bier ist auch ein ideales Hausmittel für die Bekämpfung von Schädlingen wie Schnecken. Einfach ein Glas Bier in den Garten stellen und abwarten. Die Schnecken werden von dem Bier angelockt und ertrinken in der Flüssigkeit.

Auch mit Wasser, in dem Sie Kartoffeln, Eier oder Gemüse gekocht haben, können Sie Ihre Pflanzen gießen und natürlich düngen. Während des Kochens geben die Kartoffeln, das Gemüse und die Eier Mineralstoffe an das Wasser ab, die auch das Pflanzenwachstum fördern. Wichtig ist aber, dass das Kochwasser nicht gesalzen wurde.

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Auch abgestandenes Mineralwasser mit nur noch wenig oder gar keiner Kohlensäure ist gut für die Pflanzen. Das Wasser ist reich an Mineralstoffen und die Kohlensäure löst den Kalk im Boden.

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Nicht nur das Wasser zum Eierkochen, sondern auch die Eierschalen eignen sich als Dünger. Eierschalen können Sie einfach mit unter die Erde mischen, die die darin noch enthaltenen Mineralien an die Erde abgeben.

  • Magermilch für den GemüsegartenTomaten freuen sich über Gießwasser mit Magermilch

Wenn Sie Ihrem Gießwasser ein wenig Magermilch beimischen, nehmen die Pflanzen über die Wurzeln die Aminosäuren der Milch auf und fördern so das Pflanzenwachstum. Besonders Tomaten bringt das nährstoffreiche Wasser zum Sprießen.

Zusätzlich ist die Mischung ein guter Schutz gegen schädliche Pilze auf Ihren Tomatenpflanzen; bei Rosen und Staudengewächsen können die Aminosäuren sogar Mehltau-Befall vorbeugen.

Das richtige Mischverhältnis ist dabei 1:8 (1 Liter Milch auf 8 Liter Wasser).

Eine Mischung aus Blumenerde mit Holzasche aus Ihrem Kamin eignet sich wegen der extra Portion Kalium sehr gut als natürlicher Dünger. Zusätzlich wirkt die Holzasche pilz- und fäulnishemmend.

Da sie stark alkalisch ist, sollte man damit keine Pflanzen düngen, die einen niedrigen pH-Wert gewöhnt sind, wie zum Beispiel Lavendel oder Kamille.

Achten Sie darauf, dass die Asche keine künstlichen Bestandteile wie Leim, Plastikpartikel oder Farbe enthält. Asche aus Pressspanholz ist als Dünger gänzlich ungeeignet.

Jauche versprüht zwar einen sehr unangenehmen Geruch, ist für Ihre Pflanzen aber eine wertvolle Nähr- und Gerbstoffquelle. Sie können Jauche beispielsweise aus Brennnesseln, Beinwell oder Schachtelhalm herstellen. Letzteres ist zusätzlich ein wirkungsvoller Schutz gegen Pilzkrankheiten.

Für die Zubereitung lässt man die ausgewählte Pflanze über einige Stunden in kaltem Wasser gären. Dabei wird wichtige Energie freigesetzt, die für die Zellerhaltung, das Wachstum und die Fortpflanzung der Pflanzen wichtig ist. Nach der Gärzeit können Sie das Wasser direkt zum Gießen verwenden.

  • Tee aus ZwiebelschalenRegelmäßiges Gießen ist ein Muss

Ein Tee aus Zwiebelschalen ist schnell gemacht und ein guter Dünger für Ihren Gemüsegarten. Lassen Sie den Tee nach der Zubereitung gut abkühlen und sieben Sie ihn durch, bevor Sie ihn zum Gießen verwenden. Wenn man den unteren Teil der Tomatenpflanzen mit dem Tee einsprüht, bietet er einen effektiven Schutz gegen Pilzkrankheiten.

Weitere natürliche Düngemittel sind unter anderem:

  • Senf
  • Gips
  • Schwarzer Tee/Teesatz
  • Schafwolle
  • Tabak oder Zigarettenasche
  • Salz
  • Tannennadeln
  • Stroh
  • Hefe

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Источник: https://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/alternative-duengemittel-fuer-den-garten/

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