Küche kaufen: Was Sie über Planung und Kosten wissen sollten

Küche kaufen: 13 knallharte Tipps zum Geldsparen

Küche kaufen: Was Sie über Planung und Kosten wissen sollten

Ob nach dem Umzug in eine neue Wohnung oder beim Bezug des eigenen Hauses: Sie müssen Küche kaufen. Die Preise dafür bewegen sich zwischen wenigen Hundert und vielen Tausend Euro.

Küche kaufen: Einige Überlegungen vorab

Wer noch nie eine Küche kaufen musste, wird angesichts der Preise erschüttert sein: Ein kleiner Küchenblock für 12.500 Euro, Winkelküchen für 15.000 Euro.

Die Küche im Landhausstil mit den schicken Pilastern an den Schränken? 22.700 Euro.

Doch ehe Sie über eine Finanzierung nachdenken und eine Küche kaufen, für die Sie auch ein Auto erwerben können, sollten Sie einige Vorüberlegungen tätigen.

Zum einen ist es wichtig zu wissen, was Sie wollen.

  • Moderne Küchenmöbel im Hochglanzstil?
  • Elektrogeräte sollen von namhaften Herstellern kommen und gleich enthalten sein?
  • Übernehmen Sie selbst Montage und Abholung oder benötigen Sie den Küchenmonteur sowie eine Lieferung?

Verschiedene Faktoren beeinflussen den Preis, wobei die Planung zusätzlich zum Küchenpreis aufzurechnen ist.

Ein Tipp vorab: Viele Küchenverkäufer (Berater) veranstalten ein wahres Schauspiel und präsentieren Ihnen stolz eine Summe, die angeblich viele Rabatte beinhaltet und nur für Sie so günstig ist. Der Chef habe auch zugestimmt, wenngleich er nicht begeistert sei: Hier sollten Sie keine Küche kaufen!

Die Verkäufer sind geschult darin, Ihnen vorzugaukeln, Sie seien ein ganz besonderer Kunde, der das Beste zum angeblich niedrigsten Preis bekommt. Bereiten Sie sich auf solch ein Gespräch vor und kontern Sie geschickt. Zusätzlich helfen diese 13 Tipps dabei, Küchenmöbel nicht zu teuer zu kaufen:

Wenn Sie eine Küche kaufen wollen, sollten Sie sich Zeit lassen. (Fotolizenz- shutterstock: David Papazian)

13 Tipps: Sparen beim Küchenkauf

  • Wenn Sie eine Küche kaufen wollen, sollten Sie sich Zeit lassen. Vergleichen Sie die Preise bei Küchen unterschiedlicher Hersteller aber gleicher Optik, suchen Sie nach Sonderangeboten und besonderen Rabatten.Immer wieder gibt es Abverkäufe, bei denen Sie eine Einbauküche für 50 bis 70 Prozent weniger kaufen können. Interessant an dem dann noch übrig gebliebenen Betrag ist, dass der Verkäufer dennoch an der Küche verdient. Ein guter Rat: Wer zu schnell kauft, kauft teuer!
  • Trennen Sie unwichtige von wichtigen Dingen. Sicherlich gibt es für jede Einbauküche tolle Sachen, technische Spielereien und gestalterische Details, die hochwertige Küchenmöbel auszeichnen. Doch wenn Sie dafür eine Finanzierung benötigen, die Sie auf mehrere Jahre verschuldet, sollten Sie einige Dinge davon streichen. Wichtig sind Ausstattungsgegenstände, die hochwertig sind und Ihnen lange erhalten bleiben, Sie vor einem baldigen Neukauf bewahren.Wichtig ist ein Design, das Ihnen auch morgen noch gefällt und eine Ausstattung, die sich in zehn Jahren immer noch als praktisch erweist. Dinge, die das Leben leichter machen und Gegenstände, die sich nicht ohne Weiteres ersetzen lassen, sind ebenfalls wichtig.Sie haben sich in die wunderschöne Arbeitsplatte aus Echtholz verliebt, diese sprengt aber Ihren Rahmen? (Fotolizenz- shutterstock:_Ilija Erceg )
  • Sie haben sich in die wunderschöne Arbeitsplatte aus Echtholz verliebt, diese sprengt aber Ihren Rahmen? Entweder, Sie finden dafür eine Alternative oder Sie sparen an anderer Stelle. Letzteres ist möglich, wenn Sie den teuren Fliesenspiegel durch eine Holzplatte ersetzen oder stattdessen eine Glas- oder Metallplatte nutzen.Schauen Sie sich in verschiedenen Küchenstudios um und entdecken Sie beliebte Gestaltungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Preisklassen. Dies gilt auch für kleine Details: Schon andere Griffe an der Küchenzeile können tausend Euro ausmachen!
  • Wenn Sie eine neue Küche kaufen und die alte damit ersetzen wollen, sollten Sie nicht alles von Grund auf umkrempeln. Kostengünstiger ist es, Leitungen an ihrem Platz zu belassen und keine Wände zu verändern, weil Ihnen Winkelküchen weniger gut gefallen.Kommt es auf das Geld nicht an, lassen sich alle Träume verwirklichen, ansonsten gilt es, einen guten Kompromiss zu finden. Sicherlich finden sich immer neue Ideen, bei denen Sie das bisherige Layout der Küche so belassen können, wie es ist und Sie später dennoch denken: Top, das ist genau das, was ich wollte!Ehe Sie eine neue Küche kaufen, schauen Sie sich die alten Küchenmöbel genau an. Gerade hochwertige Küchen lassen sich wunderbar wieder aufarbeiten. ( Fotolizenz- shutterstock: andersphoto )
  • Ehe Sie eine neue Küche kaufen, schauen Sie sich die alten Küchenmöbel genau an. Gerade hochwertige Küchen lassen sich wunderbar wieder aufarbeiten. Eine neue Arbeitsplatte kann Wunder bewirken! Auch neue Fronten sind immer noch günstiger, als wenn Sie eine gänzlich neue Kücheneinrichtung erwerben. Holen Sie sich Anregungen in Küchenstudios und Möbelhäusern und sammeln Sie dort Ideen.Viele Dinge können Sie selbst umsetzen und sollten Sie handwerklich gänzlich unbegabt sein, holen Sie sich professionelle Hilfe. Übrigens: Wenn Sie den Handwerker von der Steuer absetzen, können Sie zumindest bei den Arbeitsleistungen sparen. Das Material müssen Sie ohnehin bezahlen.
  • Verständlich, wenn Sie sparen wollen, wenn Sie eine Küche kaufen. Doch hinterfragen Sie das jeweilige Preisangebot genau! Investieren Sie in Elektrogeräte, die auch in fünf Jahren noch funktionieren, und achten Sie generell bei der gesamten Kücheneinrichtung auf Qualität.Wenn Sie bereits in wenigen Jahren die Arbeitsplatte ersetzen müssen oder sich ständig darüber ärgern, dass sich Türen nicht gerade ausrichten lassen, haben Sie nichts gespart. Das gilt auch für Handwerker: Lieber auf den Profi setzen als auf denjenigen, der einen verblüffend niedrigen Preis anbietet. Wie sollte er sich das leisten können, wenn er angeblich professionelle Qualität abliefert?Wenn Sie eine neue Küche kaufen, haben Sie alle Chancen, auf „grün“ umzustellen. Reduzieren Sie Ihre Stromrechnung mit Elektrogeräten, die so wenig Strom wie möglich verbrauchen.(Fotolizenz-Shutterstock: Archi_Viz )
  • Wenn Sie eine neue Küche kaufen, haben Sie alle Chancen, auf „grün“ umzustellen. Reduzieren Sie Ihre Stromrechnung mit Elektrogeräten, die so wenig Strom wie möglich verbrauchen. Setzen Sie auf Wasser sparende Armaturen und achten Sie schon bei der Planung der Küche darauf, keine Energiefresser einbauen zu lassen. Etwas teurere Elektrogeräte, die dafür sehr wenig Energie verbrauchen, rechnen sich bereits nach kurzer Zeit.
  • Bei einem Küchenpreis ist immer ein gewisser Spielraum eingerechnet. Das heißt, dass der Verkäufer den Küchenblock oder die Winkelküchen zwar zu einem bestimmten Preis anbietet, dass Sie diese aber für viel weniger Geld bekommen können. Und der Verkäufer macht dennoch Gewinn! Setzen Sie sich ein Limit, das Sie maximal ausgeben wollen, und holen Sie sich Vergleichsangebote für Ihre Traumküche.Bieten Sie dem Verkäufer einen Preis an, der weit unter Ihrem Limit liegt, und setzen Sie darauf, dass er sein schauspielerisches Talent walten lassen wird. Er wird Ihnen ein gutes Angebot machen! Das gilt vor allem dann, wenn Sie damit auftrumpfen können, dass Sie diese Küchenzeile woanders schon günstiger gesehen haben.Viele Küchenstudios und Möbelhäuser werben mit Rabatten. Dabei verschweigen sie aber oft, dass es noch mehr Möglichkeiten gibt, den Preis zu senken. (Fotolizenz -Shutterstock: Chesky )
  • Im Internet gibt es genügend Angebote für kostenlos zu nutzende Küchenplaner. Messen Sie den Raum aus und erarbeiten Sie mit dem Küchenplaner eine eigene Planung. Sie müssen sich dabei noch nicht für ein Modell entscheiden, können aber bereits Maße und verschiedene Aufstellvarianten erkunden. Wählen Sie zwischen der einfachen Küchenzeile und der aufwendigen Küche im Landhausstil, schauen Sie auf beliebte Modellvarianten und schieben Sie die einzelnen Teile der Küchenblöcke hin und her.Schon bald wird Ihre Traumküche stehen. Mit dieser Planung gehen Sie zum Küchenstudio, das nun deutlich weniger Arbeit und außerdem eine Vorstellung davon hat, was Ihnen gefällt. Der Part der Planung fällt damit kostentechnisch nicht mehr so hoch aus, außerdem sind Sie jetzt Experte und wissen, was geht und was Ihnen nicht gefällt.
  • Viele Küchenstudios und Möbelhäuser werben mit Rabatten. Dabei verschweigen sie aber oft, dass es noch mehr Möglichkeiten gibt, den Preis zu senken. Top Küchenblöcke bekommen Sie besonders günstig, wenn Sie zum Beispiel nach Küchen aus dem letzten Jahr fragen oder sich für eine Ausstellungsküche entscheiden. Eventuell hat die Konkurrenz gerade eine Rabattaktion und Ihr Küchenplaner könnte mitgehen?Lässt sich am Preis der Küche nichts machen, sparen Sie immer noch Geld, indem Sie eine kostenlose Lieferung und Montage erbitten. Sie sollten den Küchenkauf gut vorbereiten, damit Sie selbst eine kleine Rabattschlacht starten können.Ob nach dem Umzug in eine neue Wohnung oder beim Bezug des eigenen Hauses: Sie müssen Küche kaufen. Die Preise dafür bewegen sich zwischen wenigen Hundert und vielen Tausend Euro. (Fotolizenz- shutterstock :archideaphoto_)
  • Das ist sicherlich kein neuer Tipp, dennoch ist er wirklich hilfreich. Auf eBay-Kleinanzeigen, bei Quoka oder auch bei Marketplace inserieren Privatpersonen, die ihre Küchen verkaufen wollen. Sie setzen den Preis oft sehr niedrig an, weil sie einen schnellen Verkaufserfolg haben wollen. Auch bei inserierten Haushaltsauflösungen lässt sich viel Geld sparen, denn die Inserenten wollen ausziehen oder räumen eine Wohnung aus einer Erbschaft.Teilweise finden sich hier wahre Schätze, die nach ein wenig Aufarbeitung hochwertige Küchen ergeben und zum Beispiel den Landhausstil nicht nur nachempfinden, sondern wirklich aus der Zeit stammen, in der solche Küchen modern waren.Einziger Nachteil: Die Küchenmöbel müssen hier natürlich selbst abgeholt werden, eine Lieferung ist im Preis nicht enthalten. Daher ist genaues Vergleichen wichtig, zumal evtl. ein Transporter angemietet werden muss.
  • Nein, Sie selbst müssen nicht ins Ausland ziehen, um eine günstige Küche kaufen zu können. Allerdings haben Sie einen Vorteil, wenn Sie in einem grenznahen Gebiet wohnen. IKEA führt in allen Ländern das gleiche Sortiment, die Preise sind im Ausland aber vielfach günstiger als in Deutschland. Das gilt auch für andere Küchenhersteller, die ihren Sitz in Polen haben.Viele Hersteller sind in dem Land ansässig und verkaufen ihre Küchen teurer nach Deutschland. Warum nicht gleich in Polen kaufen? Die Einsparungen liegen bei rund 30 Prozent gegenüber dem deutschen Listenpreis und darin sind noch nicht einmal Sonderrabatte enthalten. Wer grenznah wohnt, kann zudem bei den Lieferkosten sparen.Das ist sicherlich kein neuer Tipp, dennoch ist er wirklich hilfreich. Auf eBay-Kleinanzeigen, bei Quoka oder auch bei Marketplace inserieren Privatpersonen, die ihre Küchen verkaufen wollen. (Fotolizenz-Shutterstock: Zastolskiy Victor )
  • Zum einen können Sie das Geld für die Küchenmontage sparen, wenn Sie selbst einigermaßen handwerklich begabt sind und die Küchenmöbel auauen. Gegebenenfalls ist hier Hilfe von einer zweiten Person nötig, vor allem beim Anbau der Oberschränke an die Wand. Auch das Anschließen der Elektrogeräte muss evtl. ein Elektriker vornehmen, wenn Sie selbst keine Ahnung davon haben. Doch ansonsten gibt es nichts, was ein passionierter Heimwerker nicht auch selbst machen kann!Das geht bis hin zum Bauen einzelner Teile der Küche: Das Anschrauben des Spritzschutzes, der als Holzplatte anstatt des Fliesenspiegels verwendet wird, und das Bauen eines einzelnen Regals sind Beispiele für Dinge, die ein Heimwerker selbst machen kann. Eventuell lohnt es sich auch, im Bekanntenkreis nach Hilfe zu fragen, vielleicht findet sich dort sogar ein Handwerker, der für kleines Geld ein wenig mit anpackt und den Raum kostengünstig zur Traumküche umzuwandeln hilft?

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern.

Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben.

Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

Источник: https://www.architektur-welt.de/kueche-kaufen/

Kosten einer Küche: Mit diesen Preisen müssen Sie rechnen!

Küche kaufen: Was Sie über Planung und Kosten wissen sollten

Für eine neue Küche muss man oft tief in den Geldbeutel greifen. Doch natürlich sollte das Preis-/Leistungsverhältnis stimmen. Kuechenportal.de zeigt, welche Kosten für eine Küche anfallen können und wie Sie beim Küchenkauf clever sparen.

Inhaltsverzeichnis

  • 1. Davon hängen die Kosten der Küche ab!
  • 2. Besondere Kostenfaktoren
  • 3. Küchenangebote einfach und schnell vergleichen

Die Kosten einer Küche werden vor allem durch Größe, Materialien und Geräte bestimmt. Foto: © Alno AG

Eine neue Küche gehört in der Regel zu den kostspieligsten Anschaffungen für Haus und Wohnung. Dafür sind gute Küchen mit hochwertigen Geräten äußerst langlebig: Etwa alle zehn bis 15 Jahre kaufen sich die Deutschen eine neue Einbauküche.

Beim Küchenkauf gibt es zahlreiche Details zu beachten – vor allem dürfen die Kosten der Küche das eigene Budget nicht sprengen. Wer sich vorher genau über die aktuellen Preise informiert, kann besser vergleichen und beim Küchenkauf sparen.

Im Folgenden erfahren Sie, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

Davon hängen die Kosten der Küche ab!

Wie hoch die Kosten für eine Küche sind, wird von vielen Faktoren beeinflusst. Schon verschiedene Küchenmodelle einzelner Hersteller, etwa nobilia oder poggenpohl, können im Preis stark variieren. Angebote für mittelgroße Küchen für Privathaushalte gibt es schon ab 2.000 Euro, nach oben gibt es kaum Grenzen.

Die Kosten einer Küche hängen unter anderem ab von:

  • der Größe der Küche: Wenn Sie eine einzeilige Küche bestellen (hier mehr dazu), ist das in der Regel kostengünstiger, als wenn Sie einen Raum komplett mit Küchenmöbeln, Kochinsel und Geräten ausstatten.
  • den Materialien: Furnier ist eine vergleichsweise kostengünstige Variante, Küchen aus Massivholz können schon rund 10.000 Euro kosten.
  • der Qualität der elektrischen Geräte: Hier sollten Sie nicht am falschen Ende sparen, denn die Investition in energieeffiziente, hochwertige Geräte mit einer Energieeffizienzklasse von A+ bis A+++ (//www.energiesparende-geraete.de/energieeffizienzklassen/ ) lohnt sich auf lange Sicht.

Unser Tipp

Für Bauherren lohnt es sich, Küchenpreise bereits vor der Aufnahme eines Baudarlehens zu recherchieren. Wer die Kosten der Küche beim Hausbau direkt einplant, erlebt nach dem Bau keine böse Überraschung.

Besondere Kostenfaktoren

Beim Küchenkauf sollten Sie auch die Kosten für die Montage einer Küche berücksichtigen: Hier müssen Sie mit etwa 65 bis 85 Euro pro laufenden Meter rechnen.

Sie können sparen, indem Sie Ihre Küche selbst auauen. Insbesondere die Montage der Wasser- und Stromanschlüsse sollten jedoch von einem Fachmann vorgenommen werden.

Auch den E-Herd muss ein erfahrener Elektriker an den Starkstrom anschließen.

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Weitere Kosten können anfallen, wenn die Küche besondere Bedürfnisse erfüllen muss, etwa behindertengerecht ausgestattet sein soll. Die Kosten für eine behindertengerechte und barrierefreie Küche mit unterfahrbaren Elementen beginnen bei etwa 9.000 Euro.

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Noch weit mehr als eine private Küche kostet eine gut ausgestattete Profi-Küche. Für diese werden weit mehr Geräte benötigt. Die Kosten für eine Küche in der Gastronomie können daher schnell in den fünf- bis sechsstelligen Bereich steigen.

UNSER TIPP

Suchen Sie besonders hochwertige Küchen zum günstigen Preis? Dann kann eine Musterküche eine attraktive Gelegenheit für Sie sein. Diverse Küchenstudios und Möbelhäuser bieten derartige Ausstellungsstücke bei Sortimentswechsel um bis zu minus 50 Prozent an. Außerdem können Sie sparen, indem Sie Ihre alte Küche modernisieren anstatt eine neue zu kaufen.

Küchenangebote einfach und schnell vergleichen

Möchten Sie eine Küchenzeile günstig bestellen (hier lesen Sie mehr zu diesem Thema)? Oder suchen Sie eine komplette Einbauküche? Dann sollten Sie vorher die Preise gründlich vergleichen. Der Service von Kuechenportal.de erleichtert Ihnen diesen Vergleich:

  • Sie planen Ihre Wunschküche mit dem 3D-Küchenplaner.
  • Sie füllen unser Kontaktformular aus, wir kontaktieren Sie umgehend und besprechen alle Details Ihrer Wunschküche.
  • Anschließend vermitteln wir Ihnen bis zu drei individuelle Angebote von Küchenstudios aus Ihrer Nähe – natürlich unverbindlich. So können Sie die Kosten der Küchen einfach und schnell miteinander vergleichen.

Bildquelle: Alno AG

Hier gelangen Sie zum Herstellerprofil.

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Источник: https://www.kuechenportal.de/kuechenmagazin/kosten-kueche

Küchenplanung Tipps: Was man bei der Küchenplanung beachten muss

Küche kaufen: Was Sie über Planung und Kosten wissen sollten

Egal ob Zeile, L-Form oder mit Kochinsel – eine gut durchdachte Küchenplanung ist die unverzichtbare Grundlage jedes Küchenkaufs. Wir zeigen Ihnen, in welchen vier Schritten sie ablaufen sollte und was Sie dabei unbedingt beachten müssen.

Warum eine sorgfältige Küchenplanung immens wichtig ist

Sind Sie bei der Küchenplanung nachlässig, ist früher oder später der Teufel los. Die fatalen Folgen von Planungsfehlern zeigen sich meistens nicht sofort, spätestens aber dann, wenn die Küche aufgebaut und in Gebrauch genommen wird.

Es ist sehr bezeichnend, was mir eine Leserin per E-Mail schrieb:

„Guten Tag Herr Günther, in den letzten Monaten habe ich etwa 17.000,00 € in den Sand gesetzt. Ich bin erschüttert, verzweifelt und wütend über meine eigene Dummheit, Fachkräften in der Möbelbranche blindlings vertraut zu haben.

Wir haben vor kurzem ein Haus gebaut und bereits nach dem Innenputz haben wir uns um unseren Küchenkauf bemüht. In einem Küchenstudio vor Ort haben wir das kostenlose Beratungsangebot in Anspruch genommen. Der Berater hat uns völlig von unserer ursprünglichen Küchenplanung abgebracht.

Daraufhin wurden die Elektroanschlüsse und die Wasserleitungen ganz anders verlegt. Wir haben einer sündhaft teuren Eckspüle von V+B zugestimmt, da eine normale Variante nach Meinung des Planers nicht passen würde. Auch einer Arbeitshöhe von 93 cm haben wir zugestimmt mit der Begründung, dass ich eine Schubladenreihe mehr habe.

Unterschrieben plus 20% Anzahlung und nach 16 Wochen kam die Küche. Resultat: Mit meiner Größe von 158 cm komme ich kaum an die Spüle noch sehe ich, was in meinen Kochtopf ist. Ich kann kein Brot schneiden und insgesamt habe ich in einer 9,5 m² großen Küche genau 20 cm und 40 cm Arbeitsfläche.

Der Küchenverkäufer verweigert jegliche Art von Schuld. Er übernimmt keine Verantwortung für sein Beratungsgespräch, obwohl er uns zu diesem Ergebnis in vier Sitzungen hingeführt hat. Ist das rechtens?“

Da sind gravierende Planungsfehler passiert. Ein seltener Einzelfall? Leider Nein. In der täglichen Planungspraxis treten noch wesentlich mehr auf.

Um ein solches Desaster zu vermeiden, ist es ungeheuer wichtig, dass Sie sich selbst so detailliert wie möglich mit der Planung Ihrer neuen Küche befassen. Denn erst wenn Sie genau wissen, was Sie wollen, stehen die Chancen gut, es auch zu bekommen.

Schritt 1: Die eigene Küchenplanung

Wenn ein Umzug oder eine Renovierung der Anlass für den Küchenkauf ist, nehmen Sie zunächst die Raummaße genau auf. Gibt es bereits eine Grundrisszeichnung? Das ist prima. Nutzen Sie diese, aber verzichten Sie keinesfalls darauf, die eingetragenen Maße zu überprüfen. Bei der Küchenplanung kommt es nämlich auf jeden Zentimeter an!

Hier eine Checkliste, welche Maße Sie für die Planung brauchen:

  • Grundriss des Küchenraums (Länge und Breite aller Stellwände);
  • Position der Fenster inkl. Rollladenzüge (Breiten, Höhen und Abstände zur Wand);
  • Höhe und Tiefe der Fensterbänke;
  • Position der Heizkörper (inklusive Tiefe zur Wand);
  • Abstände der Installationen (Zu-/Ablauf Wasser, elektrische Anschlüsse und Steckdosen) von der Wand und vom Fußboden;
  • Wandfliesen (geflieste Fläche und Fliesenstärke);
  • Falls vorhanden, besondere räumliche Gegebenheiten wie Nischen, Mauervorsprünge (z.B. Kamin) und Dachschrägen beachten;

Beziehen Sie einen Neubau, dann sollten Sie die Küchenplanung von Anfang an berücksichtigen. Je früher Sie beginnen, desto einfacher lässt sich der Einbau von Leitungen und Anschlüssen realisieren (Installationsplan).

Denken Sie dabei nicht alleine an die Anschlüsse für Backofen, Kochfeld, Kühlschrank, Spüle und Geschirrspüler. Achten Sie auch darauf, ausreichend Steckdosen im Arbeitsbereich einzuplanen – und zwar möglichst gut verteilt.

Haben Sie den Grundriss erstellt und alles ausgemessen, kann es mit der eigentlichen Planung losgehen.

Bequem und einfach geht das mit einem der vielen kostenlosen Küchenplanungsprogramme, die Händler und Küchenhersteller online zur Verfügung stellen. Welche Programme empfehlenswert sind, erfahren Sie in unserer Rubrik Küchenplaner.

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Das Arbeiten mit einem virtuellen Küchenplaner am PC hat einen großen Vorteil: Sie können problemlos mit der Anordnung von Geräten und Schränken experimentieren und erhalten so ein immer besseres Gefühl dafür, was sinnvoll ist und was nicht.

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Außerdem können Sie die Küche aus mehreren Blickwinkeln betrachten und das Planungsergebnis bei vielen Programmen als PDF speichern.

Inzwischen könnte bei Ihnen die Frage aufgekommen sein: „Muss ich nicht schon bei der Küchenplanung beachten, welches Küchenmodell von welchen Hersteller ich haben möchte?“

Nein, das müssen Sie nicht. Die Modelle fast aller Küchenhersteller sind durchweg austauschbar. Sie können also unabhängig von der Planung gemeinsam mit einem Küchenfachberater im Küchenstudio herausfinden, welche Küche in Bezug auf Marke, Material und Ausstattung für Sie optimal ist.

Tipp von TV-Küchenexperte Olaf Günther: „Ihre neue Küche je nach Hersteller bis zu 12.000,00 € günstiger! Wo und wie zeigen wir Ihnen hier…“

Schritt 2: Die Küchenplanung mit einem Berater

Eine Küche perfekt planen – dazu gehört schon eine ordentliche Portion Erfahrung. Vor allem, weil die Berücksichtigung der Ergonomie bei einer Küchenplanung nicht fehlen darf.

Es ist also immer ratsam, eine professionelle Beratung im Küchenstudio in Anspruch zu nehmen. Denn schließlich soll ja später alles passen, funktionieren und das Arbeiten in der Küche nicht mit unnötig langen Laufwegen verbunden sein.

Die gute Nachricht: Eine Küchenplanung im Studio oder in der Küchenfachabteilung eines Möbelhauses kostet grundsätzlich erst einmal nichts und ist völlig unverbindlich. Es besteht kein Kaufzwang.

Natürlich möchte der Berater nicht nur planen sondern hauptsächlich verkaufen. Daher wird er Sie am Ende des Beratungsgesprächs mit allen Mitteln drängen, einen Kaufvertrag zu unterschreiben.

Das sollten Sie allerdings aus zwei Gründen keinesfalls tun:

  1. In dieser Planungsphase geht es zunächst darum, die optimale Auswahl und Anordnung von Schränken und Geräten zu finden – nicht um den Preis, die Ausstattung oder das Küchenmodell.
  2. Es gibt viele gute, aber leider auch viele schlechte Berater (siehe oben). Daher sollten Sie in jedem Fall mehrere Angebote einholen.

Weiterhin ist wichtig:

Lassen Sie Ihren eigenen Küchenplan zunächst in der Tasche und hören und schauen Sie, was der Berater Ihnen an Vorschlägen zu bieten hat. Händigt er Ihnen den fertigen Plan schriftlich aus, so können Sie diesen zuhause noch einmal in Ruhe mit Ihrer eigenen Planung vergleichen.

Schritt 3: Überprüfung aller Vorschläge

Stimmt alles? Fühlen Sie sich gut beraten oder hatten Sie den Eindruck, dass die Küchenplanung des Verkäufers doch sehr weit von Ihren ursprünglichen Ideen abwich? Ließe sich der Planungsvorschlag des Beraters überhaupt umsetzen, ohne dass weitere Umbauten erforderlich sind?

Nach unseren Erfahrungen scheuen viele Küchenkäufer davor zurück, den Vorschlägen eines Experten zu widersprechen, der es doch um so viel besser wissen muss als sie selbst. Dazu besteht kein Grund. Sie dürfen fragen und einwenden, was und so viel Sie wollen. Im Gegenteil, ein guter Berater freut sich über das Interesse seiner potenziellen Kunden.

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Haben Sie mehrere Planungsbeispiele gesammelt und sich auch die jeweiligen Kosten kalkulieren lassen, dann legen Sie endgültig den Plan für Ihre neue Küche fest.

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Bitte beachten Sie: Erst wenn Sie alle einzelnen Details noch einmal überprüft haben und wirklich zentimetergenau Aufmaß genommen wurde, sollte der Küchenkauf perfekt gemacht werden.

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Schritt 4: Küchenhersteller, Geräte und Ausstattung bestimmen

Fast alle Händler arbeiten nur mit einigen wenigen, ausgesuchten Küchen- und Geräteherstellern zusammen. Das hat zur Folge, dass Sie nur die jeweils vom Küchenhändler favorisierten Marken angeboten bekommen.

Doch gerade die Wahl des Küchenherstellers und der Elektrogeräte bestimmen letztlich den Preis einer Küche. Prüfen Sie also im Rahmen Ihres Budgets sorgfältig, welche alternativen Möglichkeiten Sie haben, anstatt einen Vorschlag einfach zu übernehmen. Dies gilt insbesondere für die Geräteausstattung:

Benötigen Sie wirklich den allerneuesten Dampfgarer mit elektronischer Kindersicherung, automatischer Vorwahltaste und integriertem Audioplayer? Oder tut es eine einfache Mikrowelle? Muss Ihr Geschirrspüler 25 Programme zur Auswahl haben, wenn Sie doch ohnehin immer den Eco-Spülgang betätigen?

Was immer Sie dann entscheiden – lassen Sie sich zu nichts überreden, wovon Sie nicht zu 100% überzeugt sind.

Eine komplette Checkliste für Ihre Küchenplanung, Tipps zum Vergleich der Angebote und unsere 7-Schritte-Anleitung, mit der Sie beim Kauf 3.000,00 € und mehr sparen, finden Sie in Clever Küchen kaufen.

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Источник: https://www.cleverkuechenkaufen.de/kuechenkauf/kuechenplanung/

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