Kücheninsel: Die besten Tipps zur Planung

Kücheninseln – Stolpersteine und Fallstricke in der Planung

Kücheninsel: Die besten Tipps zur Planung

Eine Inselküche ist im Grunde keine spezielle Küchenform. Im Gegenteil: Kochinseln können mit so gut wie jeder Küchenform kombiniert werden.

Kücheninseln verändern die Küchenplanung dabei aber in einem entscheidenden Punkt: Bei fast allen Küchenformen schaut man während der Zubereitung des Essens in Richtung Wand.

Arbeitet man an einer Kücheninsel, schaut man aber in den Raum hinein. So wird das gemeinsame Kochen kommunikativer.

Planung einer Kücheninsel

Halbe Kochinsel mit Sitzgelegenheit. Foto: KüchenAtlas

Was muss ich über die Planung einer Kücheninsel wissen?

Küchen mit Kochinsel sind schick und praktisch und stellen für all diejenigen eine ideale Lösung dar, die gerne andere bekochen und dabei an den Gesprächen der Gäste teilnehmen wollen.

Aber auch fürs Kochen im Team oder mit der gesamten Familie bieten Kücheninseln die besten Voraussetzungen. Ein großer Vorzug der Kücheninsel ist es, dass Sie beim Kochen jeden im Blick haben – Kinder, Freunde und Partner.

Zusätzlich erlaubt Ihnen die Kochinsel eine große Bewegungsfreiheit.

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Was die Geräte angeht, so ist in den meisten Kochinseln ein Kochfeld integriert. Aber auch andere Geräte lassen sich gut dort unterbringen, wie etwa ein Geschirrspüler. Was konkret möglich ist, hängt dabei aber auch von den Anschlüssen ab, die dort verlegt werden können.

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Wichtig gerade bei Kücheninseln ist das Augenmerk auf leise Geräte. Eine Dunstabzugshaube, die über der Kochinsel dröhnt, macht einen wesentlichen Vorteil der Insel, nämlich die Kommunikation mit anderen, schwierig.

Und wer auf Ergonomie großen Wert legt, der sollte eine höhenverstellbare Kücheninsel in Betracht ziehen.

Welche Probleme können bei der Planung einer Kochinsel auftreten?

Probleme bei der Planung einer Inselküche treten vor allem dann auf, wenn nicht genügend Platz für eine Kochinsel zur Verfügung steht. Als Grundregel lässt sich formulieren: Je mehr Raum die Kücheninsel hat, desto besser. Wie viel Platz im Einzelfall notwendig, muss aber individuell, am besten gemeinsam mit einem Küchenhändler, geprüft werden.

Erfahrungsgemäß braucht eine Küche allerdings mindestens 15 ㎡ für die Installation einer Kücheninsel. Als Kompromisslösung bietet sich manchmal eine halbe Kochinsel an. Das ist eine Kücheninsel, die man nur über drei statt über vier Seiten erreichen kann, weil eine Seite beispielsweise an die Wand gebaut wurde.

Halbe Kochinsel in Weiß. Foto: KüchenAtlas

Welche Vorteile hat eine Küche mit Kücheninsel?

Inselküchen stehen für ein Kochen, das sich grundsätzlich von alten Kochgewohnheiten unterscheidet. Das Kochen an einer Kochinsel erlaubt den Blick in den Raum. Dieser kleine, aber entscheidende Unterschied zu klassischen L-Küchen oder Küchenzeilen macht das Kochen an einer Kücheninsel kommunikativ.

Mehr noch: Das gemeinsame Kochen mit Freunden oder in der Familie kann dank der hohen Bewegungsfreiheit ausgiebig zelebriert werden.

Abgesehen davon sorgt eine Kochinsel für zusätzlichen Stauraum, der wiederrum eine offene Gestaltung der übrigen Küchenelemente erlaubt.

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Die Küche mit Kücheninsel ist das Paradebeispiel dafür, dass die Grenzen zwischen Wohn- und Kochbereich immer mehr verschmelzen.

[/attention] Extragroße Kochinsel. Foto: KüchenAtlas

Welche Nachteile hat eine Kochinsel?

Im Verhältnis zu anderen Küchenformen sind Kücheninseln teurer und benötigen viel Platz. Hinzu kommt, dass nicht jede Küche über die entsprechenden Anschlüsse verfügt. Nicht selten müssen Anschlüsse für Wasser und Strom, wenn etwa ein Geschirrspüler in die Kochinsel eingebaut werden soll, nachträglich installiert werden.

Kücheninsel: Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Bestens für offene Küchen geeignet
  • Große Bewegungsfreiheit
  • Blickkontakt beim gemeinsamen Kochen
  • Zusätzlicher Stauraum
  • Moderner Look

Nachteile

  • Im Durchschnitt teurer als andere Küchen
  • Hoher Platzbedarf
  • Zusätzliche Anschlüsse sind notwendig

Was kostet eine Küche mit Kücheninsel?

Küchen mit Kücheninsel gibt es selten zum Schnäppchenpreis. Das liegt schon allein daran, dass eine Kochinsel selten allein steht, sondern fast immer in Kombination mit einer anderen Küchenform wie etwa einer L-Küche oder einer Küchenzeile geplant wird.

Dennoch kann die Preisspanne zwischen einer vergleichsweise günstigen Inselküche und einer Luxus-Inselküche groß sein – und hängt natürlich von der Planung ab. Für eine Küche mit Kücheninsel, an der man lange seine Freude hat, sollte man ein Budget ab 10.000 Euro veranschlagen.

Inselküche mit markantem Schwarz-Weiß-Kontrast. Foto: KüchenAtlas

Wo kann ich eine Küche mit Kochinsel kaufen?

Wer eine Küche mit Kochinsel erwerben möchte, der sollte sich einmal bei den Küchenfachhändler in der Region umschauen. Um den vollen Überblick über die am besten bewerteten Händler in Ihrer Region zu erhalten, lohnt sich der Blick auf KüchenAtlas.

Dort steht Kücheninteressierten ein Bewertungsportal und eine detaillierte Händlersuche zur Verfügung. Selbst an vergünstigte Inselküchen kommt man auf diesem Weg – und zwar über die Musterküchen-Börse von KüchenAtlas. Hier gilt es zu beachten, dass die Planung einer Kochinsel komplex ist.

Die Maße müssen stimmen, damit die Kücheninsel später in den Raum passt. Denn muss diese umgebaut werden, fallen zusätzliche Kosten an.

Kücheninseln – Inspirationen und Musterküchen-Angebote

Küche planen im Online-Küchenplaner mit 3D-Ansicht

Источник: https://www.kuechen-atlas.de/kuechenplanung/kuechenformen/inselkueche/

Die besten Tipps auf dem Weg zu eurer Traumküche!

Kücheninsel: Die besten Tipps zur Planung

Wollt ihr euch den Traum einer neuen Küche erfüllen? Dann kommt ihr um eine gute Küchenplanung nicht herum. Schon im Vorfeld solltet ihr euch mit einem Online-Küchenplaner oder ganz klassisch mit Karopapier, Maßstab und Bleistift auseinandersetzen. Wir zeigen euch, wie ihr eure neue Küche von Grund auf sinnvoll plant.

Der Grundriss eurer Küche ist eine gute Basis für den Küchenkauf. Er allein reicht aber nicht. Fragt euch vor allem: Wie kocht ihr? Für wie viele? Was wollt ihr unterbringen?

Legt eine Checkliste an für den Bedarf und die Wünsche aller Familienmitglieder. Dazu gehört ein Bauplan eurer Küche mit der Position aller Anschlüsse, Fenster, Türen und Heizkörper, aber auch eure Körpergröße. Denn darauf stimmt ihr besser die Arbeitshöhe eurer neuen Küche ab. Euer Rücken wird es euch danken.

Küche planen: Arbeitswege möglichst kurz halten

Das Platzangebot eurer Küche bestimmt zumeist den Küchenschnitt. Besitzt ihr eine große Wohnküche oder einen offenen Wohnraum, dann habt ihr natürlich die meisten Freiheiten bei der Küchenplanung. In kleinen Küchen wird es kniffeliger. Für alle gilt: Haltet die Arbeitswege zwischen Herd, Spüle und Kühlschrank so kurz wie möglich.

Der Grundriss eurer Küche gibt im Grunde schon die Form eurer neuen Küchenzeile vor. Die Küchenplaner haben dafür das Küchen-Alphabet entwickelt: Hinter den Buchstaben stecken bewährte Standards für jeden Grundriss. Ein Überblick über die klassischen Formen der Küchenplanung.

  • In der einzeiligen Küche von Ikea lassen sich die wichtigsten Geräte und genug Arbeitsfläche platzieren. © Johan Månsson
  • Die zweizeilige Küche von Ballerina verstaut viel auf wenig Raum und integriert noch einen Essplatz. © Ballerina
  • Schüller erweitert seine U-Küche an einem Flügel mit einer Thekenplatte für einen kleinen Snack zwischendurch.

    © Schüller

  • In der G-Küche vom KüchenTreff trennt ein Tresen den Kochbereich vom Wohnzimmer. © KüchenTreff
  • Bei der I-Küche aus dem Hause Nolte mit einer Kochinsel im Mittelpunkt ist alles fix erreichbar. ©  Nolte Küchen
  • Die Küche in L-Form, hier von Häcker, gibt oft einem Esstisch Raum und macht sich auch in offenen Grundrissen gut.

    © Häcker

Die Standards: Ein- und zweizeilige Küche

Das Minimum ist die einzeilige Küche: Auf wenigstens drei laufenden Metern bringt ihr die wichtigsten Geräte und Stauraum unter, Arbeitsfläche am sinnvollsten zwischen Spüle und Herd. Das Manko des geringen Arbeitsraums macht ihr am besten mit Tischplatten zum Ausklappen oder -ziehen wett.

Als Platzwunder hingegen gilt die zweizeilige Küche: Auf wenig Raum könnt ihr hier viel verstauen. Zwischen den Arbeitsflächen lasst ihr mindestens 1,20 Meter Platz, damit ihr euch bewegen könnt.

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Teilt die Seiten clever auf, eine mit einer Arbeitsplatte zum Werkeln, die gegenüberliegende mit Elektrogeräten und Schränken.

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Während die zweizeilige Küche ein kleines Zimmer geschickt ausfüllt, bietet sich beim offenen Wohnraum die eine Küchenzeile als Tresen an.

Die Opulenten: Küchen in U- und G-Form

Ebenfalls ideal für offene Grundrisse und große Wohnküchen ist die U-Küche. Aus drei Küchenzeilen bestehend, wartet sie mit üppigen und gut erreichbaren Stau- und Arbeitsflächen auf.

Damit ihr Schubladen und Türen gut öffnen könnt, plant mindestens zwei Meter Freiraum in eurem Küchen-U ein.

Passt aber auf, dass der Platz darin nicht zu opulent ausfällt, damit die Arbeitswege kurz bleiben.

Noch ein Element mehr weist die G-Küche auf, und zwar einen Raumteiler: Eine Halbinsel oder ein Tresen trennt den Kochbereich optisch von eurem Essbereich oder eurem Wohnzimmer.

Die Beliebten: I- und L-Küche

Das I steht für die angesagte Insellösung. Ein Koch- oder Arbeitsblock in der Mitte bietet euch kurze Wege, von allen Seiten erreichbare Abstellflächen und Platz zum Kochen für mehrere Leute.

Überlegt euch vorab, wie ihr die Kücheninsel nutzen möchtet.

Reicht sie euch als Arbeitsplatz? Wollt ihr hier kochen oder eher ein Spül- und Vorbereitungscenter einrichten? Wichtig: An Anschlüsse für Strom, Dunstabzug oder Wasser denken.

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Zu den beliebtesten Küchenformen zählt die L-Küche. Sie geht über Eck, nutzt den Raum perfekt aus und lässt dabei sogar oft noch Platz für einen Esstisch. An zwei Wänden platziert oder mit einer in den Raum ragenden Küchenzeile, habt ihr hier kurze Wege.

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Als Planungshilfe zeigt euch unsere Bildergalerie, wo ihr Herd, Kühlschrank und Vorräte am besten in den unterschiedlichen Küchenformen unterbringt.

  • Die Symbole zeigen, wo was am sinnvollsten verstaut wird. In der einzeiligen Küche… © Hettich
  • …der zweizeiligen Küche… © Hettich
  • …der U-Küche… © Hettich
  • …der G-Küche… © Hettich
  • …der I-Küche… © Hettich
  • …und der L-Küche. © Hettich

Arbeitsabläufe bei der Küchenplanung beachten

Damit ihr euer Essen bequem zubereiten könnt, solltet ihr bei der Küchenplanung darauf achten, die Flächen links und rechts vom Herd großzügig zu dimensionieren. Praktisch sind grifereite Auszüge am Herd, damit ihr Gewürze, Öle, Kochgeschirr und vielleicht sogar eure Lieblingsnahrungsmittel wie Nudeln oder Reis immer gleich zur Hand habt.

Das Kochfeld fordert 65 Zentimeter Freiraum bis zur Dunstabzugshaube (Gasherde brauchen 90 Zentimeter Luft). Damit ihr in eurer Küche komfortabel werkeln könnt, lasst ihr zwischen Unter- und Oberschrank mindestens 50 Zentimeter, besser 65 Zentimeter Abstand.

Arbeitshöhe an den Koch anpassen

Arbeitsplatten, Kochfeld oder Spülbecken fahren bei der bewegten Küche von Tielsa per Knopfdruck auf die gewünschte Höhe hoch oder herunter.

© Tielsa

Nicht zuletzt sollte ihr eure neue Küche auf eure Körpergröße, genauer die Ellenbogenhöhe, abstimmen.

Die optimale Arbeitshöhe lässt sich ganz einfach errechnen: Der Abstand zwischen eurem abgewinkeltem Unterarm und der Arbeitsplatte sollte zwischen zehn und 15 Zentimeter betragen.

Neue Korpuskonzepte, variable Sockelhöhen und Wand hängende Kochzeilen ermöglichen auch unterschiedliche Höhen für verschieden große Menschen, aber auch zum ergonomischen Kochen und Abwaschen.

Beim Herd gilt der Topfrand als Arbeitshöhe. Also liegt das Kochfeld besser zehn bis 15 Zentimeter tiefer als die Küchenarbeitsplatte.

Dagegen hebt ihr den Bereich ums Spülbecken lieber bis zu 15 Zentimeter an, damit ihr nicht mit krummem Rücken abwascht.

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/kueche-planen-tipps-kuechenplanung-27328

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