Kücheninsel: Die besten Tipps zur Planung

Kochinsel

Kücheninsel: Die besten Tipps zur Planung

Eine freistehende Kochinsel mitten in der Küche sieht nicht nur schick aus.

Sie ermöglicht es gleichzeitig, mit der ganzen Familie oder mit den Freunden zu kochen und auf diese Weise die Mahlzeiten in einer geselligen Runde zuzubereiten. Vielleicht lassen Sie sich aber auch nur gern beim Kochen zuschauen.

In diesem Fall können Sie die Kochinsel mit einer kleinen Theke versehen, an der Ihre Gäste beziehungsweise die Familienmitglieder auf Barhockern Platz nehmen.

Die Kochinsel liegt voll im Trend

Als Alternative bietet sich ein Tisch an, der direkt an die Kochinsel anschließt. Ihn bestücken Sie mit herkömmlichen Essstühlen ganz nach Ihrem Geschmack.

Eine Kochinsel mit Tisch eignet sich auch bestens für Haushalte mit kleinen Kindern. Sie können am Tisch malen oder ihre Hausaufgaben machen, während die Eltern das Essen zubereiten.

An einer Kochinsel mit Tisch haben Sie die Kleinen stets im Blick.

Küche mit Kücheninsel © depvalley, stock.adobe.com

Die Inselküche – eine Einbauküche mit zusätzlichem freistehenden Block

Eine Koch- oder Kücheninsel lässt sich je nach Raumgröße und dem Bedarf an Stauraum mit einer Küchenzeile, einer L- oder einer U-förmigen Küche kombinieren. Diese Kombination wird auch Inselküche genannt. Ihre freistehende Insel kann viele Zwecke erfüllen.

Befindet sich auf ihrer Abdeckplatte das Kochfeld, dient sie tatsächlich dem Kochen. Ebenso gut können Sie auf einer Kochinsel aber auch die Spüle einbauen lassen oder die gesamte Abdeckplatte als Arbeitsfläche nutzen. Auf diese Weise haben Sie reichlich Platz, um Zutaten zu zerkleinern oder Teige für Ihre Plätzchen auszurollen.

Eine Kücheninsel lässt sich daher ganz individuell gestalten.

Moderne Landhausküche mit Kücheninsel © ARochau, stock.adobe.com Tipp: Günstigste Traumküchen finden, Angebote vergleichen und sparen.

Kücheninseln – die richtigen Maße und Abstände

Eine Einbauküche mit Kochinsel eignet sich für relativ große Räume mit einem quadratischen Grundriss und einer Grundfläche von mindestens 15 Quadratmetern.

Idealerweise ist die Küche jedoch noch größer, damit der nötige Abstand zwischen dem Mobiliar und dadurch ausreichend Bewegungsfreiheit gewährleistet ist.

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Der Abstand zwischen der Kochinsel und weiteren Schränken an einer Wand beträgt idealerweise 1,20 Meter oder mehr, damit Sie sich auch noch frei bewegen können, wenn eine Schranktür geöffnet oder ein Auszug herausgezogen ist.

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Die richtige Länge einer Kochinsel hängt davon ab, wie sie genutzt werden soll. Dient sie vor allem als zusätzliche Arbeitsfläche, ist selbst ein kleines Maß möglich. Kürzer als einen Meter sollte eine Insel allerdings in keinem Fall sein. Werden Geräte eingebaut, sind jedoch gewisse Mindestlängen zu beachten. Sie beträgt

  • bei einem Kochfeld 1,75 Meter und
  • bei einem Kochfeld und einer Spüle 2,00 Meter.

Die empfohlene maximale Länge einer Kochinsel liegt bei etwa fünf Metern, denn bei einer noch längeren Insel müssen Sie zu viele Schritte machen, um auf die andere Seite zu gelangen.

Letztendlich sollte die Größe der Kochinsel aber auch auf Ihre Gewohnheiten abgestimmt sein.

Kochen Sie gern mit der ganzen Familie oder im Freundeskreis, benötigen Sie mehr Platz als wenn Sie in der Küche meist allein oder zu zweit tätig sind.

Kochinsel richtig planen

Die Tiefe einer Kochinsel ist davon abhängig, ob Sie sich möglichst viel Stauraum wünschen. Ist dies der Fall, lassen sich die Unterschränke Rücken an Rücken platzieren, sodass Ihnen auf beiden Seiten Schränke mit Auszügen, Schubladen oder Türen zur Verfügung stehen.

Durch die Standardtiefe der Unterschränke ergibt sich eine Gesamttiefe von etwa 1,20 Meter. Sie sollte auch bei einer Kochinsel, die Sie nur von einer Seite mit Unterschränken bestücken, nicht viel geringer sein. Auf einer Abdeckplatte mit einer Tiefe von mindestens 80 Zentimetern können Sie bequem arbeiten.

Wird ein Kochfeld oder eine Spüle eingebaut, verhindert eine größere Tiefe zudem, dass der Fußboden beispielsweise durch Fettspritzer verschmutzt. Eine Kücheninsel, die nur auf einer Seite Unterschränke besitzt, wird auf ihrer Rückseite passend zur Einbauküche verkleidet.

Die optimale Arbeitshöhe ergibt sich wie beim Rest der Küche durch Ihre Körpergröße. Werfen Sie hierzu einen Blick in unseren Ratgeber zur richtigen Arbeitshöhe.

Hinweis: Ist Ihre Küche zu klein oder zu schmal für eine Insel, wäre eine Halbinsel eine Alternative. Sie beginnt an einer Wand, ragt in den Raum und kann gerade oder wie ein L um eine Ecke verlaufen. Eine schöne Lösung für zu kleine Küchen: die Halbinsel © adpePhoto, stock.adobe.com

Bei Kücheninseln mit Kochfeld oder Spüle an die nötigen Anschlüsse denken

Bei der Planung einer Kochinsel an die nötigen Anschlüsse denken © Dariusz Jarzabek, stock.adobe.

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Möchten Sie das Kochfeld oder die Spüle in die Kochinsel einbauen lassen, müssen der Wasseranschluss beziehungsweise die Stromanschlüsse für den Herd und die Dunstabzugshaube in der Mitte des Raums liegen.

Soll nur die Spüle, nicht jedoch der Geschirrspüler in die Insel integriert werden, sind in der Küche sogar zwei Wasseranschlüsse erforderlich. Bei einem Neubau oder einer umfassenden Renovierung der Küche ist dies leicht zu verwirklichen.

Möchten Sie eigentlich nur eine neue Einbauküche kaufen, ist das Aufreißen des Fußbodens dagegen oft mit großem Aufwand und entsprechenden Kosten verbunden. Für den nachträglichen Einbau eignen sich deshalb vor allem Kochinseln, die als zusätzliche Arbeitsflächen dienen sollen.

Kochinsel: Anschlüsse richtig planen

Beachten Sie außerdem, dass bei einer Kochinsel mit Ceranfeld der Dunstabzug an der Decke montiert wird. Besitzen Sie einen Mauerkasten, also eine verkleidete Öffnung in der Außenwand, muss die Abluft auf die eine oder andere Weise dorthin geleitet werden.

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Ohne größere bauliche Maßnahmen ist dies zum Beispiel durch eine zur Küche passende Verkleidung möglich. Eine gute Dunstabzugshaube ist in einer Wohnküche und einer offenen Küche wichtig, damit sich Gerüche und Dämpfe nicht unnötig lang im Raum halten und sich kein Fett auf den Möbeln absetzt.

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Verfügen Sie über keinen Mauerkasten, entscheiden Sie sich deshalb am besten für ein qualitativ hochwertiges Modell für den Umluftbetrieb. Es befreit mit Hilfe eines Filters die angesaugte Luft von den meisten unerwünschten Substanzen und lässt die Luft im Anschluss wieder in den Raum strömen.

Für solch ein Gerät benötigen Sie nur einen Stromanschluss an der Decke.

Hinweis: Backöfen für den Einbau in einem Hochschrank benötigen oft nur einen 230 V-Anschluss, also eine herkömmliche Steckdose. Bei einer räumlichen Trennung des Kochfelds und des Backofens ist daher in der Regel nur ein Starkstromanschluss erforderlich.

Inselküchen – mit einer guten Planung nicht zwangsläufig teuer

Obwohl viele Menschen eine Kücheninsel als besonderen Luxus ansehen, treibt sie nicht zwangsläufig den Preis für die Einbauküche in die Höhe. Auch sie besteht in der Regel aus herkömmlichen Unterschränken, die zum Standardprogramm der Küchenhersteller gehören.

Zusätzliche Kosten entstehen deshalb oft nur durch die Verkleidungen an den Seiten und der Rückwand sowie durch die Abdeckplatte, die eine ausreichende Tiefe haben muss. Küchenarbeitsplatten in der Standardtiefe von 60 Zentimetern sind für diesen Zweck nicht geeignet, denn die Abdeckplatte muss vorn und hinten einen kleinen Überstand haben.

Geschickt geplant bleiben die Kosten jedoch überschaubar, sodass Sie sich selbst mit einem begrenzten Budget eine schicke Inselküche leisten können.

Источник: https://www.sanier.de/kueche/kochinsel

Kücheninseln – Stolpersteine und Fallstricke in der Planung

Kücheninsel: Die besten Tipps zur Planung

Eine Inselküche ist im Grunde keine spezielle Küchenform. Im Gegenteil: Kochinseln können mit so gut wie jeder Küchenform kombiniert werden.

Kücheninseln verändern die Küchenplanung dabei aber in einem entscheidenden Punkt: Bei fast allen Küchenformen schaut man während der Zubereitung des Essens in Richtung Wand.

Arbeitet man an einer Kücheninsel, schaut man aber in den Raum hinein. So wird das gemeinsame Kochen kommunikativer.

Planung einer Kücheninsel

Halbe Kochinsel mit Sitzgelegenheit. Foto: KüchenAtlas

Was muss ich über die Planung einer Kücheninsel wissen?

Küchen mit Kochinsel sind schick und praktisch und stellen für all diejenigen eine ideale Lösung dar, die gerne andere bekochen und dabei an den Gesprächen der Gäste teilnehmen wollen.

Aber auch fürs Kochen im Team oder mit der gesamten Familie bieten Kücheninseln die besten Voraussetzungen. Ein großer Vorzug der Kücheninsel ist es, dass Sie beim Kochen jeden im Blick haben – Kinder, Freunde und Partner.

Zusätzlich erlaubt Ihnen die Kochinsel eine große Bewegungsfreiheit.

Was die Geräte angeht, so ist in den meisten Kochinseln ein Kochfeld integriert. Aber auch andere Geräte lassen sich gut dort unterbringen, wie etwa ein Geschirrspüler. Was konkret möglich ist, hängt dabei aber auch von den Anschlüssen ab, die dort verlegt werden können.

Wichtig gerade bei Kücheninseln ist das Augenmerk auf leise Geräte. Eine Dunstabzugshaube, die über der Kochinsel dröhnt, macht einen wesentlichen Vorteil der Insel, nämlich die Kommunikation mit anderen, schwierig.

Und wer auf Ergonomie großen Wert legt, der sollte eine höhenverstellbare Kücheninsel in Betracht ziehen.

Welche Probleme können bei der Planung einer Kochinsel auftreten?

Probleme bei der Planung einer Inselküche treten vor allem dann auf, wenn nicht genügend Platz für eine Kochinsel zur Verfügung steht. Als Grundregel lässt sich formulieren: Je mehr Raum die Kücheninsel hat, desto besser. Wie viel Platz im Einzelfall notwendig, muss aber individuell, am besten gemeinsam mit einem Küchenhändler, geprüft werden.

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Erfahrungsgemäß braucht eine Küche allerdings mindestens 15 ㎡ für die Installation einer Kücheninsel. Als Kompromisslösung bietet sich manchmal eine halbe Kochinsel an. Das ist eine Kücheninsel, die man nur über drei statt über vier Seiten erreichen kann, weil eine Seite beispielsweise an die Wand gebaut wurde.

[/attention] Halbe Kochinsel in Weiß. Foto: KüchenAtlas

Welche Vorteile hat eine Küche mit Kücheninsel?

Inselküchen stehen für ein Kochen, das sich grundsätzlich von alten Kochgewohnheiten unterscheidet. Das Kochen an einer Kochinsel erlaubt den Blick in den Raum. Dieser kleine, aber entscheidende Unterschied zu klassischen L-Küchen oder Küchenzeilen macht das Kochen an einer Kücheninsel kommunikativ.

Mehr noch: Das gemeinsame Kochen mit Freunden oder in der Familie kann dank der hohen Bewegungsfreiheit ausgiebig zelebriert werden.

Abgesehen davon sorgt eine Kochinsel für zusätzlichen Stauraum, der wiederrum eine offene Gestaltung der übrigen Küchenelemente erlaubt.

Die Küche mit Kücheninsel ist das Paradebeispiel dafür, dass die Grenzen zwischen Wohn- und Kochbereich immer mehr verschmelzen.

Extragroße Kochinsel. Foto: KüchenAtlas

Welche Nachteile hat eine Kochinsel?

Im Verhältnis zu anderen Küchenformen sind Kücheninseln teurer und benötigen viel Platz. Hinzu kommt, dass nicht jede Küche über die entsprechenden Anschlüsse verfügt. Nicht selten müssen Anschlüsse für Wasser und Strom, wenn etwa ein Geschirrspüler in die Kochinsel eingebaut werden soll, nachträglich installiert werden.

Kücheninsel: Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Bestens für offene Küchen geeignet
  • Große Bewegungsfreiheit
  • Blickkontakt beim gemeinsamen Kochen
  • Zusätzlicher Stauraum
  • Moderner Look

Nachteile

  • Im Durchschnitt teurer als andere Küchen
  • Hoher Platzbedarf
  • Zusätzliche Anschlüsse sind notwendig

Was kostet eine Küche mit Kücheninsel?

Küchen mit Kücheninsel gibt es selten zum Schnäppchenpreis. Das liegt schon allein daran, dass eine Kochinsel selten allein steht, sondern fast immer in Kombination mit einer anderen Küchenform wie etwa einer L-Küche oder einer Küchenzeile geplant wird.

Dennoch kann die Preisspanne zwischen einer vergleichsweise günstigen Inselküche und einer Luxus-Inselküche groß sein – und hängt natürlich von der Planung ab. Für eine Küche mit Kücheninsel, an der man lange seine Freude hat, sollte man ein Budget ab 10.000 Euro veranschlagen.

Inselküche mit markantem Schwarz-Weiß-Kontrast. Foto: KüchenAtlas

Wo kann ich eine Küche mit Kochinsel kaufen?

Wer eine Küche mit Kochinsel erwerben möchte, der sollte sich einmal bei den Küchenfachhändler in der Region umschauen. Um den vollen Überblick über die am besten bewerteten Händler in Ihrer Region zu erhalten, lohnt sich der Blick auf KüchenAtlas.

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Dort steht Kücheninteressierten ein Bewertungsportal und eine detaillierte Händlersuche zur Verfügung. Selbst an vergünstigte Inselküchen kommt man auf diesem Weg – und zwar über die Musterküchen-Börse von KüchenAtlas. Hier gilt es zu beachten, dass die Planung einer Kochinsel komplex ist.

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Die Maße müssen stimmen, damit die Kücheninsel später in den Raum passt. Denn muss diese umgebaut werden, fallen zusätzliche Kosten an.

Kücheninseln – Inspirationen und Musterküchen-Angebote

Küche planen im Online-Küchenplaner mit 3D-Ansicht

Источник: https://www.kuechen-atlas.de/kuechenplanung/kuechenformen/inselkueche/

Kochinsel: Tipps zur Arbeitsfläche und Alternativen

Kücheninsel: Die besten Tipps zur Planung

Egal, ob Sie Ihre Küche renovieren oder ein komplett neues Haus bauen: Die Küchenplanung sollte eine wichtige Rolle spielen. Schließlich wird die Küche in den meisten Haushalten täglich verwendet und wenn einem nach einiger Zeit auffällt, dass etwas fehlt oder nicht praktisch angebracht ist, dann kann eine Änderung sehr teuer werden.

Moderne und große Küchen sind heutzutage fast immer mit einer Kochinsel ausgestattet. Einerseits ermöglicht sie, dass mehrere Personen von allen Seiten gleichzeitig kochen können. Andererseits aber bietet sie auch sehr viel Stauraum für Küchengeräte. In diesem Ratgeber helfen wir Ihnen dabei, die passende Kücheninsel mit der richtigen Arbeitsfläche zu finden.

Müssen Sie aus Platzgründen auf eine Kochinsel verzichten, so haben wir auch einige Alternativen parat. Die richtige Arbeitsfläche muss hohen funktionalen Anforderungen durch harte und scharfe Gegenstände, Hitze, Wasser und Säuren standhalten. So sollten Sie also nicht nur auf das richtige Material, sondern auch auf die passende Höhe der Arbeitsfläche achten.

Die richtige Höhe kann im Küchenfachhandel ermittelt werden.

Bei der Planung einer Kochinsel müssen insbesondere die folgenden Punkte beachtet werden:

  • Die Raumgröße. Bevor Sie sich Gedanken über die perfekte Kücheninsel machen, sollten Sie die Raumgröße bedenken. Denn diese entscheidet darüber, ob eine Kochinsel überhaupt realisiert werden kann. Allgemein gilt: Je größer der Raum, desto besser. Aber lassen Sie sich nicht abschrecken, wenn Sie eine etwas kleinere Küche haben. Denn schon 15 Quadratmeter können für eine Kücheninsel ausreichen.
  • Die Nutzung. Die Nutzung entscheidet über die Wahl der richtigen Kochinsel. Klären Sie im Vorfeld, wie Sie die Insel nutzen möchten, denn eine Änderung im Nachhinein ist oft kompliziert und mit hohen Kosten verbunden. Möchten Sie die Insel als reine Arbeitsfläche zum Schneiden verwenden? Oder möchten Sie darauf richtig kochen und benötigen deshalb ein Kochfeld, einen Dunstabzug und ein Spülsystem? Möchten Sie an der Kücheninsel Sitzgelegenheiten haben? Welche Geräte benötigen Sie? Beachten Sie hierbei: Unter einem Meter Länge ist eine Insel kaum nützlich.
  • Die Abstände zwischen den Küchenmöbeln. Der Abstand zwischen Küchenzeile und Kochinsel ist sehr wichtig, da Sie sich auch bei geöffneten Schubladen und Schränken frei bewegen können sollten. Ideal ist wohl ein Abstand von 1,50 m, so können Sie sogar zwei gegenüberliegende Schubladen gleichzeitig öffnen.

Die richtigen Materialien für die Arbeitsfläche

Haben Sie sich Gedanken über die Nutzung Ihrer Kochinsel gemacht, dann wissen Sie sicherlich bereits, was das Material auf der Kochinsel aushalten sollte. Hierzu haben Sie mittlerweile eine große Auswahl was die Härte, Farbe und Empfindlichkeit gegenüber Hitze und scharfen Gegenständen angeht.

Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile und ist auf eine individuelle Pflege angewiesen. So gilt allgemein, dass Sie bei der Reinigung die Finger von stark säurelastigen Mitteln lassen sollten.

Aber auch was die Optik angeht, können die unterschiedlichen Materialien viele unterschiedliche Stimmungen in die Küche bringen.

Die Arbeitsfläche: Beton

Beton ist besonders kratzfest, allerdings auch sehr rau und schwer. So sollte das Material nur für stabile Unterbauten verwendet werden. Es lässt eine Küche eher modern und kühl wirken.

Damit man Beton einfacher reinigen kann, sollten die Poren geschlossen werden. Dies können Sie erreichen, indem Sie die Oberfläche abschleifen und polieren.

Um das Material zu schützen, können Sie es zusätzlich mit Öl oder Naturwachs versiegeln.

Eine Kochinsel aus Naturstein: Marmor, Granit und Schiefer

Natursteine wirken sehr edel und haben eine individuelle Musterung und Farbe. Sie sind robust, hitze-, schnitt- und kratzunempfindlich und auch Wasser stellt kein Problem dar.

Die beliebtesten Natursteine sind Marmor, Granit und Schiefer. Marmor ist etwas weicher als Granit, aber leider auch anfälliger für Kratzer.

Zwar sind Natursteine gegenüber Säure empfindlich, können allerdings imprägniert werden.

Arbeitsplatte aus Holz

Eine Arbeitsplatte aus Holz wirkt natürlich, warm und lässt einen Raum sehr gemütlich wirken. Allerdings sollte man bei sehr schweren und scharfen Gegenständen aufpassen, denn diese können Dellen und Kratzer hinterlassen.

Auch Hitze kann problematisch werden: Heiße Töpfe und Pfannen können hierauf sogar Brandflecken hinterlassen.

Zwar quillt Holz schnell an, wenn es mit Wasser in Berührung kommt, jedoch lässt es sich meist problemlos mit Öl imprägnieren.

Material: Kunststoff

Eine Arbeitsfläche aus Kunststoff ist eine gute Alternative zum Holz. Er ist pflegeleicht, härter und sogar günstiger als Holz. Aber auch hier sollte man keine heißen Töpfe und Pfannen ohne Untersetzer abstellen.

Edelstahl

Meist kommt Edelstahl in Großküchen zum Einsatz, denn er ist besonders hygienisch und hitzebeständig. Leider sind Edelstahl-Oberflächen anfällig für Kratzer und auch Wasser, Fett und andere Flüssigkeiten können ihre Spuren hinterlassen.

Eine Kochinsel aus Glas

Glass passt vor allem zu modernen Küchen. Trotz seiner Hitzebeständigkeit ist es sehr anfällig für Kratzer und auch pflegeintensiver als all die anderen Materialien, da kleine Flecken direkt zu sehen sind.

Gibt es Alternativen zur Kochinsel?

Ja, die gibt es! Können Sie aus Platz- oder finanziellen Gründen keine Insel in Ihre Küche einbauen, gibt es trotzdem noch andere Möglichkeiten. Einerseits gibt es Halbinseln.

Diese sind mit einer Seite fest an der Wand oder einer Küchenzeile verbunden. So benötigt sie weniger Platz. Andererseits gibt es aber auch kleinere „Kücheninseln“ bzw. Küchentrolleys auf Rollen.

Oder auch Blöcke aus Holz mit Untergestell.

Источник: https://www.hausgold.de/wohnen/kochinsel/

Die Kücheninsel: Vor- und Nachteile, die Sie kennen sollten

Kücheninsel: Die besten Tipps zur Planung

In offenen Wohnküchen sind sie häufig und gern gesehen: Kücheninseln beziehungsweise Inselküchen. Sie bieten zusätzlichen Stau- und Arbeitsraum, sollen die Kommunikation fördern und den Aufenthalt in der Küche noch angenehmer machen. Stimmt das wirklich? Wir haben die Vor- und Nachteile der ausgelagerten Arbeitsfläche genauer betrachtet.

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Grundlagen

Kücheninseln sind im Grunde Küchenzeilen, die losgelöst von Wänden aufgestellt werden – als Insel eben. Sie lassen sich sowohl mit, als auch ohne Spüle oder Kochfeld planen.

Um wirkungsvoll Arbeits- und Stauraum zu bieten, sollten sie mindestens einen Meter lang sein. In der Regel werden Kücheninseln aber länger konzipiert.

Für eine optimale Küchenergonomie sollte die Länge nicht mehr als fünf Meter betragen und mindestens die typische Arbeitsflächentiefe von 80 Zentimetern eingeplant werden.

Oft wird die Kücheninsel mit einem aufgesetzten Tresen oder einem angefügten Esstisch erweitert. Auch als Bar macht sich die Inselküche wunderbar, wenn ein hängendes Gläser- und Flaschenregal darüber angebracht ist.

Werden auf der Küchen- und der Wohnraumseite Fächer und Schubläden sinnvoll eingesetzt, ist der Stauraumgewinn enorm. Gerade für Großfamilien und Menschen mit großem Freundeskreis ein wichtiger Aspekt, um das benötigte Geschirr oder Kochutensilien gut verstauen zu können.

Lesen Sie dazu auch: Fünf Tipps für die perfekte Stauraumnutzung in der Küche…

Orientierungsfragen: Wann ist eine Kücheninsel sinnvoll?

Wer im Grunde kaum in seiner Küche kocht und nur selten Zeit dort verbringt, entscheidet sich unter Umständen nur aus optischen Gründen für eine Kücheninsel. 

Wer dagegen häufig und voller Begeisterung kocht, dem stellen sich schon mehr Fragen:

  1. Brauche ich zusätzlichen Stauraum in der Küche?
  2. Möchte ich mich beim Kochen mit der Familie oder mit Freunden unterhalten können, ohne ihnen dabei den Rücken zuzuwenden?
  3. Möchte ich aufwendigere Kochvorbereitungen vielleicht mit Blick auf den Wohnraum (und den dortigen Fernseher) treffen?
  4. Koche ich häufig mit mehreren Personen gleichzeitig, sodass wir mehr Platz zum Schnippeln, Gemüse putzen und so weiter benötigen?
  5. Will ich das Arbeitsdreieck aus Spüle, Herd und Kühlschrank möglichst effizient ausnutzen?

Ist die Antwort auf die meisten Fragen ein klares „ja“, dann dürfte eine Insellösung wirklich sinnvoll sein!

Eine Kücheninsel kann sich auch als Tresen und zusätzlicher Essplatz nützlich machen. (Foto: Connoman Dining, Pixabay)

Die Vorteile der Kochinseln sind insbesondere für Kochenthusiasten und größere Familien deutlich:

  • Leichtere Arbeitsteilung für größere Kochrunden oder Familien, die gemeinsam Mahlzeiten zubereiten.
  • Offener Zugang zum angrenzenden Wohn- und Essraum für fortlaufende Gespräche mit Gästen oder der Familie.
  • Fungiert als Raumtrenner in offenen Wohnküchen.
  • Häufig tiefere, ununterbrochene Arbeitsfläche als bei der Küchenzeile.
  • Zusätzlicher Stauraum und weitere Ablageflächen für Küchenutensilien und Dekoration.
  • Anschlussnutzung mit Bar, Tresen oder Tisch für eine effiziente Raumnutzung, unabhängig vom Kochen.

In modernen, großzügig geschnittenen Wohnungen oder Häusern sind Kücheninseln ein beliebtes und praktisches Stilmittel, um die Küche noch stärker in den Wohnbereich zu integrieren. Schließlich verbringen wir alle sehr viel Zeit damit, entweder Essen zuzubereiten oder im Anschluss daran wieder aufzuräumen. 

Nachteile der Kücheninsel

Die Nachteile fallen etwas weniger ins Gewicht, sind aber entscheidend bei kleinen Küchen beziehungsweise in Altbauten:

  • Benötigt viel Platz, etwa eine Mindestraumgröße von 15 Quadratmetern und gut 1,20 Meter Abstand zu allen anderen Küchenelementen.
  • Verursacht unter Umständen bei Altbauten erhöhte Renovierungskosten für die Verlegung von Anschlüssen.
  • Bleibt auf der Kücheninsel zu viel liegen, wirkt schnell die komplette Küche unaufgeräumt.

Soll die Kücheninsel ein Kochfeld oder eine Grillplatte erhalten, muss ein Strom- beziehungsweise Starkstromanschluss vorhanden sein.

Im Altbau oder einer Mietwohnung kann es aufwendig und teuer sein, die Anschlüsse zur Kücheninsel umzulegen.

Ähnlich sieht es mit Abwasser- und Wasseranschlüssen aus, die eine funktionsfähige Spüle in der Kücheninsel erst möglich machen. Wer neu baut, kann diese technischen Voraussetzungen natürlich direkt einplanen.

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Lesen Sie dazu in einem weiteren Beitrag, wie Sie die richtige Küchenform und das beste Layout finden. Und falls Sie noch ganz am Anfang Ihrer Planung stehen, haben wir hier die ersten Schritte zur neuen Küche zusammengefasst.

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Besonders aufgeräumte, leere Arbeitsflächen sind derzeit im Trend. Möglichst alle Utensilien sollten ihren Platz in Staufächern haben, sodass die blanke Fläche aufgeräumt und klar strukturiert wirkt.

Im Familienalltag bleibt dagegen schnell mal etwas liegen.

Gerade auf Kücheninseln herumliegendes Papier, benutzte Gläser oder Reste vom Einkauf können dazu beitragen, dass die gesamte Küche eher chaotisch wirkt.

Lesen Sie dazu auch: Ist eine offene Küche die richtige Wahl für Sie?

Fazit

Kücheninseln sind praktische Ergänzungen für Familien und Kochbegeisterte, die viel Zeit gemeinsam in der Küche verbringen. Durch die mehrseitige Nutzung der freistehenden Arbeitsfläche lässt sich die Vorbereitung für das Kochen geschickter aufteilen.

Wer sich gerne beim Kochen mit Gästen, Freunden und der Familie unterhält, wird die Kücheninsel besonders schätzen. Im offenen Wohnraumkonzepten kann sie dazu beitragen, den modernen Einrichtungsstil zu betonen – vor allem, wenn sie gut aufgeräumt ist.

Schwerpunkt „Die neue Küche richtig planen“

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Источник: https://wohnparc.de/magazin/die-kuecheninsel-vor-und-nachteile-die-sie-kennen-sollten/

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