Kunststofffenster reinigen: Die besten Tipps

Fensterrahmen reinigen: Effektive Hausmittel und Tipps

Kunststofffenster reinigen: Die besten Tipps

Fensterrahmen reinigen ist spätestens zum jährlichen Frühjahrsputz dran. Mit welchen Hausmitteln und Tipps, wie du deine Fensterrahmen gründlich putzen kannst, bekommst du hier.

Zum Fensterputzen gehört auch das Reinigen der Fensterrahmen.
(Foto: CC0 / Pixabay / cocoparisienne)

Fensterrahmen zu reinigen gehört zum Fensterputzen dazu. Während sich auf den Glasflächen besonders Spuren des Wetters bemerkbar machen, sammeln sich auf Fensterrahmen gerne Gilb, Staub, Ruß, Fingerabdrücke oder Ablagerungen durch Nikotin. Um wieder schöne saubere Rahmen zu bekommen, kannst du auf natürliche Hausmittel zurückgreifen.

Bevor du dich an die Reinigung deiner Fensterrahmen machst, solltest du ihr Material berücksichtigen: Währendin Neubauten heute überwiegend Kunststoffrahmen verbaut sind, hast du es in einer Altbauwohnung meist mit Holzrahmen zu tun. Beide Materialien haben in puncto Reinigung unterschiedliche Ansprüche:

Kunststoff-Fensterrahmen reinigen – welche Hausmittel eignen sich?

Mit natürlicher Zitronensäure Fensterrahmen reinigen
(Foto: CC0 / Pixabay / cromaconceptovisual)

Kunststoffrahmen sindpflegeleicht und widerstandsfähig. Allerdings laden sie sich häufig statisch auf und ziehen dadurch Schmutzpartikel schneller an als Holz. Die Reinigung von Kunststoffrahmen ist aber nicht schwer. 

  • Zitronensäure: Die natürliche Säure löst effektiv Fett und Schmutz und hilft, deine Femsterrahmen wieder sauber zu bekommen. Vermische dazu flüssige Zitronensäure mit etwas Wasser und trage alles mit einem Schwamm auf deine Fensterrahmen auf. Lass die Zitronensäure mehrere Minuten lang einwirken und wische dann gründlich mit einem feuchten Lappen nach. Wiederhole den Vorgang bei hartnäckigen Verschmutzungen. 
  • Essig: Essig und Essigessenz sind die Alleskönner unter den Hausmitteln. Die darin enthaltene Säure löst selbst hartnäckige Verschmutzungen. Vermische Essig im Verhältnis von etwa 1:5 mit handwarmem Wasser, um deine Fensterrahmen damit zu reinigen. Tränke ein weiches Baumwolltuch mit der Mischung und verteile sie auf deine Fensterrahmen. Lass alles einige Minuten einwirken und wische abschließend mit einem sauberen Baumwolltuch nach.
  • Zahnpasta: Weiße Zahnpasta ist ein günstiges und effektives Reinigungsmittel, um Fensterrahmen aus Kunststoff wieder weiß zu bekommen. Gib dazu etwa einen Teelöffel weiße Zahnpasta auf einen angefeuchteten Spülschwamm. Schmirgele die Paste anschließend in kreisenden Bewegungen über den Kunststoffrahmen. Wende dabei leichten Druck an. Lass auch hier alles kurz einwirken und entferne Zahnpasta-Reste mit einem feuchten Lappen.

Fensterrahmen aus Holz reinigen

Holzrahmen sind schön anzusehen und haben den Vorteil, dass Staub weniger stark an ihnen haften bleibt. Das natürliche Material erfordert aber stets eine milde Reinigung. 

  • Spülmittel: Zum Reinigen von lackierten Holzfensterrahmen ist Spülmittel ideal geeignet. Vermenge dazu einige Tropfen Bio-Spülmittel oder selbst gemachtes Spülmittel mit warmem Wasser und lass die Mischung einige Minuten auf dem Rahmen einweichen. Wische mehrmals nach und trockne den Rahmen abschließend gründlich ab.

Hartnäckige Verschmutzungen auf Fensterrahmen 

  • Weißer Stein: Haben sich auf deinen Fensterrahmen besonders hartnäckige Verschmutzungen gebildet, bei denen die bisherigen Methoden kaum helfen, kannst du es mit einem weiteren Hausmittel versuchen: dem weißen Stein (z.B. bei **Amazon). Weißer Stein (auch Universalstein genannt) besteht aus Steinflocken, Glycerin und Tonerde und ist zu 100% biologisch abbaubar. Indem du ihn über deine Fensterrahmen reibst, werden Wasserränder, Gilb, Flugrost oder Verfärbungen gelöst. Nachteil: Die Reinigung mit weißem Stein erfordert etwas Kraftanstrengung. Jede Stelle muss gründlich poliert werden. 

Fensterrahmen reinigen – Tipps und Tricks

1.Grundreinigung 

Bevor du deine Fensterrahmen reinigst, solltest du sie von oberflächlichen Verschmutzungen wie Staub und losem Ruß befreien. Andernfalls könnten übrig gebliebene Schmutzpartikel bei der späteren Reinigung die Oberfläche beschädigen.

Verwende hierzu ein feuchtes Tuch aus weicher Baumwolle. Tipp: Wichtig bei der Grundreinigung sind auch Zwischenräume und Fugen.

Diese erreichst du besonders gut mit angefeuchteten Wattestäbchen oder einer alten Zahnbürste.

2. Bei Holzrahmen auf den Lack achten 

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Besonders bei älteren Rahmen kannst du Risse im brühigen Lack verursachen, wenn du drüber wischst. Bevor du also deine Holzrahmen reinigst, prüfe, ob der Lack an allen Stellen noch gut versiegelt ist. 

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3. Alte Holzrahmen lieber neu streichen

Bei besonders alten Holzrahmen kann es sein, dass Flecken und Verfärbungen bereits in den Lack eingezogen sind. Dann kann selbst das stärkste Hausmittel nichts mehr ausrichten und du musst deinen Fensterrahmen aus Holz abschleifen und neu streichen.

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Schlagwörter: Gewusst wie Hausmittel Putzen

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Vergilbte Kunststofffenster? Mit Hausmitteln werden sie wieder rein

Kunststofffenster reinigen: Die besten Tipps

Kunststofffenster gelten als besonders pflegeleicht – und dennoch bedarf es einer Reinigung, wenn sie mal rußig, gelb oder voller Klebereste sind. Wir haben Tipps.

Eine gute Alternative zum klassischen Holzrahmen sind Kunststofffenster: Doch obwohl das Material als recht einfach zu pflegen gilt, verschmutzt es oft stärker als das Naturprodukt.

Kunststoff lädt sich nämlich statisch auf, weshalb es recht schnell mit Staub überladen ist. Um den Rahmen dann wieder gut sauber zu bekommen, müssen Sie die richtigen Reiniger verwenden – einige Mittel eignen sich nämlich nicht zum Putzen von Kunststoff, da das Material porös und spröde wird. Wir geben Ihnen wichtige Tipps zum Reinigen der Kunststoffrahmen.

Das müssen Sie beim Reinigen von Kunststofffenstern beachten

Damit dem Kunststoff beim Putzen nichts passiert, müssen Sie ein paar Dinge beherzigen. Dazu gehören folgende:

  • Vor dem Reinigen muss grober Staub abgewischt oder aufgesaugt werden. Kleine Staubkörner könnten sonst für Kratzer auf dem Kunststoff sorgen.
  • Verwenden Sie zum Abwischen eines Kunststoffrahmens keine trockenen Tücher, da ansonsten ebenfalls Kratzer entstehen könnten. Greifen Sie lieber auf einen Handfeger mit feinen Borsten zurück.
  • Halten Sie zudem chlorhaltige Bleichmittel vom Material fern. Im ersten Augenblick mag er seine Wirkung entfalten und den Fensterrahmen säubern, doch mit der Zeit vergilbt der Kunststoff aber, da die Bleichmittel mit der Oberfläche oxidieren.
  • Scheuermilch hat auf Kunststoff ebenfalls nichts zu suchen. Sie schädigt die Oberfläche und wenn sie auf die Scheiben gelangt, werden diese stumpf.

Kunststofffenster reinigen: So wird der Rahmen sauber

Verzichten Sie am besten gänzlich auf scharfe Reiniger. Eine gute Alternative ist eine einfache Mischung aus warmem Wasser und etwas Spülmittel.

Tunken Sie ein helles, weiches Baumwolltuch hinein und wischen Sie damit den Rahmen ab. Geben Sie der Lösung eine kurze Einwirkzeit und spülen Sie den Rahmen noch einmal vorsichtig ab. Anschließend einfach trocknen lassen.

Bei leichten Verschmutzungen reicht diese Reinigung völlig aus.

Lesen Sie hier: Aluminium reinigen und polieren: Diese Hausmittel wirken bestimmt.

Entfernen Sie hartnäckige Flecken auf Kunststofffenstern

Sie wollen hartnäckigere Flecken lieber mit Hausmitteln bekämpfen? Gut, dass Essig fast überall seine Wirkung entfaltet – auch am Kunststofffenster. Dazu geben Sie zur Spülmittellösung einfach noch etwas Essig hinzu oder mixen eine reine Essig-Wasser-Lösung.

Diese tragen Sie zuerst am besten an einer unauffälligen Stelle auf, um zu sehen, wie der Kunststoff auf den Essig reagiert. Dann geben Sie ihn ebenfalls mit einem weichen Baumwolltuch auf den Kunststoffrahmen und lassen sie dort einwirken. Allerdings sollten Sie dabei unbedingt lüften – schließlich wollen Sie keinen penetranten Essig-Geruch im Haus.

Auch interessant: Dank dieser Hausmittel glänzt Ihr Edelstahl stets wie neu.

Nikotin auf dem Kunststofffenster loswerden – mit und ohne Hausmittel

Wer in der Wohnung raucht, hinterlässt über kurz oder lang Spuren in der Wohnung. Oft betroffen sind davon die Kunststofffenster, an denen das Nikotin haften bleibt und hässliche Verfärbungen hinterlässt.

 Um diesen hartnäckigeren Schmutz loszuwerden, eigenen sich spezielle Kunststoffreiniger, die Sie zu Genüge im Handel finden.

Um die Verfärbungen noch einfacher zu entfernen, können Sie sie vorher mit dem Föhn erhitzen.

Hin und wieder wird auch empfohlen, Zitronensäure zur Reinigung der Kunststofffenster zu verwenden. Dann aber wiederum wird davon abgeraten. Grund ist, dass das Mittel die Oberfläche angreift. Trotzdem hilft es auch gut dabei Nikotinverfärbungen zu entfernen.

Wenn Sie es also anwenden wollen, dann testen Sie die Zitronensäure zunächst an einer unauffälligen Stelle aus und machen Sie nicht zu oft davon Gebrauch. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden, können Sie es auch am ganzen Rahmen anwenden. Der Vorteil von Zitronensäure ist zudem, dass das Zimmer danach angenehm duftet.

Passend dazu: So werden Sie mit einfachen Mitteln den Rauchgeruch in der Wohnung los.

Klebereste von Fliegengitter oder Weihnachtsdeko? Diese Mittel helfen

Jeder kennt sie: Die unschönen Klebereste, die von der Weihnachtsdeko, den Klebehaken oder dem Fliegengitter zurückbleiben, nachdem sie entfernt wurden.

Um Ihre Kunststofffenster davon zu befreien, können Sie eines dieser Mittel anwenden: Nagellackentferner, Waschbenzin oder WD-40. Allerdings wird von Nagellackentfernen auch immer wieder abgeraten, vor allem wenn Aceton enthalten ist.

Das Mittel kann dem Kunststoff schaden. Auch WD-40 wird mehr oder minder kritisch beäugt: Die einen loben es beim Kunststoff, die anderen verteufeln ist.

Erfahren Sie hier: Wundermittel für Auto & Co? Das ist in WD-40 drin.

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Eins scheint jedoch sicher: Nagellackentferner und WD-40 entfernen die Klebereste recht zuverlässig. Es bleibt also Ihnen überlassen, ob Sie das Risiko eingehen wollen: Klebefreie Rahmen oder eine womöglich poröse Oberfläche. Das Problem mit Letzterem ist, dass sich dadurch auch wieder leichter Schmutz am Rahmen festsetzen kann – ein Teufelskreis also.

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Testen Sie also Nagellackentferner und WD-40 auch an einer unauffälligen Stelle aus und warten Sie auf den Effekt, bevor Sie eines der Mittel am kompletten Kunststoffrahmen anwenden. Eine mildere Option ist das Waschbenzin, welches bei den meisten empfindlichen Oberflächen gut wirkt.

Hier lesen Sie weitere Tipps zum Thema Klebereste entfernen – nicht nur auf Kunststoff.

Mit diesem Trick werden Sie Ruß auf Ihren Kunststofffenstern los

Manchmal ist es einfach nicht zu vermeiden, dass sich Ruß auf den Kunststoffrahmen festsetzt. Aber nicht verzagen: Ein einfacher Trick hilft Ihnen dabei die schwarzen Flecken in Dichtungen und Rillen loszuwerden.

Alles, was Sie dafür benötigen, sind Wattestäbchen oder Tampons.

Mit diesen Hilfsmitteln gelangen Sie nämlich hervorragend in schmale Schlitze und können damit sowohl Ruß als auch lästigen Staub herauswischen.

Gelbe Kunststofffenster: Backofenspray sorgt für weiße Rahmen

Sind Ihre Kunststofffenster einfach schon von den Jahren gelb geworden, können Sie auch mal zum Backofenspray greifen. Allerdings nicht zu oft – das Mittel wirkt aggressiv auf dem Material. Dazu sprühen Sie es einfach auf, lassen es einwirken und waschen es wieder mit einem feuchten Lappen ab.

Lesen Sie auch: Richtig Fenster putzen: Streifenfrei reinigen leicht gemacht.

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Источник: https://www.merkur.de/leben/wohnen/kunststofffenster-reinigen-aceton-nikotin-hausmittel-klebereste-zr-10763127.html

Kunststofffenster reinigen und pflegen – Tipps für eine längere Lebensdauer

Kunststofffenster reinigen: Die besten Tipps

Die Reinigung und Pflege von Kunststofffenstern ist für viele ein leidiges Thema. Jedoch ist sie wichtig, um nachhaltig nicht nur den vollen Durchblick zu behalten, sondern auch Schäden am Fenster und damit verbundene Mängelanzeigen vorzubeugen.

Dabei gilt die Pflege für weiße wie auch farbige Kunststofffenster. Bitte beachten Sie jedoch auch unbedingt die Pflegeanleitungen, welche Ihnen beim Kauf oder nach dem Einbau Ihrer Kunststofffenster ausgehändigt worden ist.

Auf dieser Seite finden Sie Tipps- und Tricks für eine einfache und schnelle Fensterreinigung und erfahren, warum sich die regelmäßige Pflege wirklich lohnt.

1. Vorbereitung am Kunststofffenster

Oberflächlicher Dreck – wie z.B. Staub, Spinnenweben oder Laubpartikel – lassen sich am besten mit einem Handfeger mit weichen Borsten entfernen. So können Sie auch die schwer zugänglichen Fugen problemlos und schnell reinigen, ohne Kratzer zu hinterlassen.

2. Entwässerungsschlitze säubern

Die kleinen Kanäle dienen zur Ableitung von Regen oder Feuchtigkeit und sind vor allem im Winter wichtig, um Schäden durch gefrorenes Wasser zu vermeiden. Reinigen Sie die Öffnungen mit einer schmalen Bürste oder einem Holzspieß, um Verstopfungen zu lösen. Spülen Sie anschließend mit etwas klarem Wasser nach.

Tipp: Praktische Abdeckkappen können helfen, das Einnisten von Insekten oder Laubablagerungen zu vermeiden.

3a. Kunststoffprofil reinigen

Für die Reinigung der glatten Oberfläche benötigen Sie lediglich warmes Wasser mit etwas Spülmittel sowie ein weiches Tuch. Wischen Sie den Rahmen rundherum ab, lassen Sie die Lösung kurz einwirken und spülen Sie anschließend noch einmal mit klarem Wasser nach. Mit einem sauberen Tuch einfach abtrocknen.

Tipp: Achten Sie darauf, Rückstände von Reinigungsmitteln vollständig zu entfernen, diese können sich sonst in das Material einbrennen und Flecken bilden.

3b. Kunststoffprofil mit RENOLIT-Folie

Die schmutzabweisende Beschichtung der Renolit Folie bedarf praktisch keiner Pflege und behält die Farbbrillanz über die gesamte Lebensdauer. Grober Dreck kann einfach mit klarem Wasser, einem Spritzer herkömmlichen Spülmittels und einem Tuch entfernt werden. Weiter zur Renolit Reinigungsvorführung.

Tipp: Im Falle einer Folienbeschädigung kann diese durch den Fachmann schnell wieder instand gesetzt werden. Rufen Sie uns einfach an.

4. Fensterglas putzen

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Die Reinigung der Fensterscheiben unterscheidet sich nicht von gewöhnlichem Glas. Sie können dazu handelsüblichen Glasreiniger verwenden, Mikrofasertücher oder auch das altbekannte Fensterleder. Wichtig ist, dass Sie keine alkoholhaltigen oder ätzenden Reinigungsmittel nutzen, die die Dichtungen oder den Rahmen angreifen könnten.

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Tipp: Putzen Sie die Scheiben nicht im direkten Sonnenlicht, sonst trocknet das Wasser zu schnell und es entstehen unschöne Schlieren.

5. Fensterdichtungen pflegen

Fensterdichtungen sind unerlässlich für die optimale Funktionalität Ihrer Fenster. Entfernen Sie Schmutzrückstände mit einem feuchten, weichen Tuch und wischen Sie anschließend trocken nach. Verwenden Sie in keinem Fall ätzende oder scharfe Reinigungsmittel. Diese greifen das Material an und machen es porös. Weiter zu Fensterdichtungen pflegen

Tipp: Tragen Sie nach der Reinigung Silikonspray oder ein äquivalentes Schmiermittel auf, um die Elastizität der Dichtungen und damit die Wind- und Regendichtigkeit zu erhalten.

6. Fensterbeschläge warten

Um die Funktionalität der Fensterbeschläge zu gewährleisten, sollten diese mind. einmal jährlich gewartet werden. Kontrollieren Sie dazu alle Beschlagteile auf etwaige Verschleißerscheinungen. Die beweglichen Teile und Verschlüsse werden durch einfetten geschmeidig gehalten. Grobe Verschmutzungen können vor der Pflege mit einem feuchten Lappen entfernt werden.

Tipp: Verwenden Sie ausschließlich Reinigungs- und Pflegemittel, die den Korrosionsschutz der Beschläge nicht beeinträchtigen.

Mörtelreste, Bauschaum, Putz oder Fliesenkleber sollten bestenfalls direkt vom Rahmen oder der Scheibe entfernt werden, zum Beispiel mit einem weichen Kunststoff-Schaber.

Leichte Rückstände weichen Sie mit einem neutralen Reiniger sowie warmen Wasser mehrere Minuten ein. Meistens lassen sie sich anschließend mit einer weichen Bürste oder einem Schwamm beseitigen.

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Wiederholen Sie bei Bedarf diesen Vorgang und spülen Sie gründlich mit warmem, klarem Wasser nach.

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Besonders ältere Flecken oder solche, die sich bereits im Material festgesetzt haben, sind zunächst schwierig zu entfernen.

Hier lohnt es sich meist etwas Geduld zu bewahren und die betroffenen Stellen mehrfach mit einer Spülmittelmischung einzuweichen sowie einem weichen Schwamm abzurubbeln. Nutzen Sie auf keinen Fall scharfe Reinigungsmittel, Bleiche oder Scheuermilch.

Diese führen zwar meist schnell zum Erfolg, beschädigen aber auch die Oberfläche, sodass diese aufgeraut und stumpf wird. Schmutz kann sich dann viel schneller und besser festsetzen.

Trotz sorgfältigem Abkleben kann es schnell passieren, dass man nach dem Streichen der Wohnung kleine Farbspritzer, Tropfen oder Pinselstriche am Kunststoffrahmen vorfindet.

Viele Wandfarben sind mittlerweile wasserlöslichen, sodass es hier ausreicht, die betroffenen Stellen mit warmen Wasser aufzuweichen und dann rückstandslos mit einen weichen Tuch wegzuwischen. Spritzer und Farbnasen können meist mit einer alten Plastikkarte vorsichtig weggekratzt werden.

Achtung: Keine scharfen Messer oder Ceranfeld-Schaber verwenden. Diese können die Oberfläche irreversibel beschädigen.

Geklebte Fliegengitter, Lichterketten oder sonstige Dekorationen hinterlassen gerne unansehnliche Klebereste, die meist erst auffallen, wenn sich Schmutzpartikel auf ihnen festgesetzt haben. Leichtere Verschmutzungen können mit warmem Wasser und etwas Spülmittel entfernt werden. Manchmal hilft auch ein Schuss Essig in der Spüllösung.

In hartnäckigen Fällen hat sich das sognannte Kriechöl – auch bekannt als WD40 oder Caramba – bewehrt. Sprühen Sie einfach etwas davon auf die entsprechenden Stellen auf und lassen Sie es ein paar Minuten einwirken. Die Kleberückstände lassen sich dann mit einem Tuch einfach wegwischen. Reinigen Sie anschließend die ganze Oberfläche wie gewohnt, sodass kein Ölfilm zurückbleibt.

Lesen Sie dazu mehr unter Fensterdeko und Klebereste entfernen.

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Neuartige Kunststofffenster sind in der Regel von solch guter Qualität, dass ein Vergilben der weißen Oberflächen gar nicht mehr vorkommt. Bei älteren Modellen findet man diesen ästhetischen Schandfleck jedoch recht häufig.

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Gründe dafür sind zum einem Substanzen, die sich im Material festgesetzt haben, und zum anderen Nikotin- oder Fettablagerungen. Wer hier nicht mit der üblichen, fettlösenden Spüli-Wasser-Mischung weiter kommt, dem bleibt nur noch der Griff zum Kunststoffspezialreiniger, um die tiefsitzenden Verfärbungen zu lösen.

Immer wieder findet man auch den Hinweis auf Kraftreiniger. Diese können jedoch den Kunststoff oder auch die Dichtungen angreifen und beschädigen.

Tipp: Besser einmal zu viel Fragen. Wenn Sie sich unsicher sind oder besonders hartnäckige Flecken auftreten, fragen Sie zuerst den Experten, statt zu aggressiven Reinigungsmitteln zu greifen. So vermeiden Sie irreversible Schäden an Ihren kostbaren Fenstern.

Im Durchschnitt 2-4 Mal im Jahr, je nach Bedarf. Der Verschmutzungsgrad ist abhängig von der Umgebungsluft und dem Standort des Hauses (z.B. in Nähe eines Industriegebiets oder auf dem Land). Das persönliche Sauberkeitsempfinden spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.

Wann sollte ich meine Kunststofffenster putzen?

Grundsätzlich können Sie Ihre Fenster das ganze Jahr über säubern. Nutzen Sie am besten eine Ihnen angenehme Außentemperatur, bei der das Wasser nicht gefriert und keine direkte Sonneneinstrahlung vorliegt. So gelingt die Reinigung auch streifenfrei.

Warum ist die Kunststofffensterpflege wichtig?

Die Materialien sind täglich hohen Belastungen ausgesetzt durch Temperaturschwankungen, Witterungseinflüsse und mechanischen Gebrauch. Eine regelmäßige Pflege (ca. 2x im Jahr) schützt die Rahmenoberfläche, hält Dichtungen geschmeidig und sorgt für leichtgängige Beschläge.

Wie sollte ich Kunststofffenster putzen?

„Von innen nach außen und von außen nach innen“. Beginnen Sie die Fensterreinigung auf der Raumseite und arbeiten Sie sich wie bei einem 3-Gänge-Menü von außen nach innen.

Das heißt, Sie reinigen zunächst den Rahmen und als letztes die Scheibe. Danach widmen Sie sich dem äußeren -meist schmutzigeren- Teil der Fenster auf die gleiche Weise.

Wechseln Sie regelmäßig das Putzwasser, um Schmutzübertragungen zu vermeiden.

Womit putze ich die Kunststofffenster?

Für den Großteil der Verschmutzungen sind ein Eimer warmes Wasser mit etwas Spülmittel und ein weiches Tuch völlig ausreichend. Nutzen Sie für die Scheiben einen handelsüblichen Glasreiniger (ohne Alkohol) und halten Sie ein trockenes Tuch zum Nachwischen bereit.

Was muss ich nach dem Fenstereinbau beachten?

Entfernen Sie die Schutzfolie an den Kunststoffrahmen direkt nach der Montage. Diese dient lediglich dem Schutz bei Transport und Einbau und lässt sich später nur noch mit Mühe von der Oberfläche lösen.

Auch selten genutzte Fenster weisen im Laufe der Zeit Verschmutzungen auf, die nicht durch Fingerabdrücke oder ähnliche Gebrauchsspuren entstanden sind. Grund dafür ist vor allem die statistische Wirkung der Kunststoffrahmen, die Staub und andere Partikel in der Luft anziehen.

Von außen sind das meist Pollenstaub, Ablagerungen durch Regen oder den Straßenverkehr sowie auch Rückstände von Insekten und Vögeln. Diese lassen sich in der Regel mit warmem Wasser und etwas Spülmittel schnell entfernen.

Die Verschmutzung im Haushalt hängt meist von der jeweiligen Raumnutzung ab. So ist findet man in der Küche häufig Fettablagerungen, im Wohnzimmer Ruß vom Kamin oder auch Nikotin-Vergilbungen und im Kinderzimmer lästige Kleberückstände von der Weihnachtsdekoration.

All diese Verunreinigungen können mit nur wenigen Handgriffen beseitig werden. Wichtig ist dabei nur, dies regelmäßig zu tun, damit der Kunststoff nicht angegriffen wird und Flecken sich nachhaltig ins Material einbrennen.

Источник: https://www.fensterblick.de/kunststofffenster-reinigen-pflegen.html

Fensterrahmen reinigen: So entfernen Sie effektiv Staub und Schmutz

Kunststofffenster reinigen: Die besten Tipps

Obwohl Kunststoff pflegeleichter ist als Holz, ziehen sie Schmutz und Dreck gleichermaßen an. Sind die Fensterrahmen erst einmal vergilbt, rußig, verklebt oder staubig, ist es Zeit für eine gründliche Reinigung.

Wurden in Altbauten noch vorwiegend Holzrahmen verbaut, besitzen die meisten Neubauten Fensterrahmen aus Kunststoff. Das Material ist nicht nur langlebiger, sondern auch leichter zu reinigen – hat aber auch einen großen Nachteil: Durch seine statische Aufladung zieht es Schmutzpartikel beinahe magisch an. Das sieht weder schön aus, noch kommt es dem Material zugute.

Daher sollten Sie nicht nur die Fenster putzen, sondern auch die Rahmen, zum Beispiel beim nächsten Frühjahrsputz. Bevor Sie jedoch mit der Säuberung beginnen, gilt es ein paar wichtige Hinweise zu beachten: Je nachdem, ob Ihre Fensterrahmen aus Kunststoff oder Holz bestehen, können Sie unterschiedliche Reinigungs- oder Hausmittel verwenden.

Welche das sind, erfahren Sie hier.

Fensterrahmen aus Kunststoff reinigen

Obwohl Kunststoff sehr robust ist, kann das Material porös werden, wenn Sie die falschen bzw. zu aggressive Reinigungsmittel verwenden. Daher sollten Sie die folgenden Tipps beachten:

  • Die feinen Staubkörner, die sich auf den Kunststoffrahmen angesammelt haben, sollten zuerst mit einem weichen Handfeger beseitigt werden. Verwenden Sie auf keinen Fall trockene Tücher – sie würden das Material beim Abwischen der Schmutzpartikel zerkratzen.
  • Sind die Rahmen nur leicht verschmutzt, können Sie den Dreck mit einem weichen Lappen, lauwarmem Wasser und gewöhnlichem Spülmittel oder einem Neutralreiniger beseitigen. Befeuchten Sie das Material jedoch zuerst, bevor Sie den Fensterrahmen reinigen.
  • Sind die Kunststoffrahmen stark verschmutzt oder vergilbt, können Sie einen speziellen Kunststoffreiniger (auch mit biologisch abbaubaren Tensiden erhältlich) verwenden. Er beseitigt unschöne Verfärbungen, die durch Nikotin oder Autoabgase entstanden sind.
  • Wurden die Fensterrahmen über viele Jahre nicht mehr geputzt, bekommen sie häufig einen Gelbstich. Hier können Sie es mit Backofenspray versuchen: Einfach auf den Kunststoff sprühen, kurz einwirken lassen und abwischen. Setzen Sie das aggressive Spray jedoch nur sehr sparsam ein.
  • Finden sich auf den Rahmen noch Farb- oder Lackreste, zum Beispiel durch vorherige Renovierungsarbeiten, können Sie die Überreste mithilfe von Spiritus oder einem Terpentinersatz entfernen. Tragen Sie die aggressive Lösung auf ein Tuch auf und lassen diese nur kurz einwirken.

Wichtig: Verwenden Sie unter keinen Umständen chlorhaltige Bleichmittel – das Ergebnis mag anfangs zwar gut aussehen, allerdings kann das Bleichmittel auf den Kunststoffrahmen oxidieren, sodass sich diese mit der Zeit gelb färben.

Auch wenn Holz weniger Staub anzieht als Kunststoff, müssen die Rahmen dennoch regelmäßig gereinigt werden. Allerdings dürfen hier nur milde Putzmittel verwendet werden:

  • Reinigen Sie Holzfensterrahmen nur mit einem Lappen, Wasser und etwas Spülmittel. Lassen Sie das Spülwasser kurz einwirken, wischen es im Anschluss wieder ab und trocknen Sie den Rahmen gründlich. 
  • Für gröbere Verschmutzungen können Sie auch einen speziellen Holzreiniger inklusive UV-Schutz für empfindliche Holzoberflächen verwenden.
  • Alternativ dazu gibt es auch komplette Pflegesets (inklusive Reiniger, Balsam und Pflegetüchern) für beschichtete Holzfenster, die das Material vor Witterungseinflüssen schützen sollen.
  • Zudem ist es sinnvoll, die Gummidichtungen der Fenster im Anschluss zu pflegen, damit sie nicht porös werden. Hier gibt es spezielle Gummipflegemittel.

Die folgenden Hausmittel sind in erster Linie für Fensterrahmen aus Kunststoff gedacht, da Holz sehr empfindlich ist:

Essig
Ein bewährtes Hausmittel, das zum Reinigen von Kunststoffrahmen besonders gut geeignet ist: Essig oder auch Essigessenz. Durch den hohen Säureanteil lassen sich Staub und Dreck spielend leicht entfernen.

Wichtig ist jedoch, dass Sie das Hausmittel nicht pur verwenden, sondern mit Wasser verdünnen (im Verhältnis 1:5) – anschließend können Sie die Lösung mit einem weichen Baumwolltuch auf dem Kunststoff verteilen, kurz einziehen lassen und mit klarem Wasser abwischen.

Zitronensäure
Einen ähnlichen Effekt erzielt natürliche Zitronensäure: Sie entfernt Fett- und Schmutzpartikel von Kunststoffrahmen.

Auch hier sollte das Hausmittel nicht pur eingesetzt werden, sondern mit Wasser verdünnt. Tauchen Sie anschließend einen Schwamm in die Lösung und reiben damit die Oberflächen ein.

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Lassen Sie die Säure kurz einwirken, am besten für mehrere Minuten, und wischen Sie die Rahmen mit einem sauberen, feuchten Lappen wieder ab.

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Zahnpasta
Sie hellt nicht nur unsere Zähne wieder auf, sondern auch vergilbte Fensterrahmen: Zahnpasta wird wie eine Art Schmirgelpaste auf einen leicht feuchten Schwamm gegeben, um die Kunststoffrahmen zu reinigen.

Machen Sie immer nur kreisende Bewegungen und drücken den Schwamm leicht auf das Material, dadurch lässt sich der Schmutz besser entfernen.

Und wieder muss das Hausmittel einen kurzen Moment einziehen, bevor Sie es mit einem sauberen Lappen abwischen.

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Источник: https://www.stern.de/panorama/fensterrahmen-reinigen--die-besten--haus--mittel-9250058.html

Kunststofffenster reinigen – Tipps vom Experten – Merbeck Gebäudereinigung

Kunststofffenster reinigen: Die besten Tipps

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Zum Thema Fenster putzen haben wir ja schon einige Tipps zusammengefasst. Deswegen möchten wir uns heute mal dem Fensterrahmen widmen. In den meisten Haushalten sind die Fensterrahmen aus weißem Kunststoff.

Sie haben einen wärmedämmenden Effekt, sind leicht zu reinigen und benötigen auch keine aufwändige Pflege (wie zum Beispiel Auffrischung der Lackierung bei Holzfenstern).

Dennoch gibt es ein paar Dinge zu beachten, wenn man Kunststofffenster reinigen möchte und wir werden auch darauf eingehen, wie man Vergilbungen entfernen kann. Die sauberste Fensterscheibe verliert nämlich automatisch an Glanz, wenn der Rahmen ungepflegt ist.

Wodurch wird der Fensterrahmen schmutzig?

Es gibt ziemlich viele Faktoren, die Einfluss auf die Verschmutzung des Rahmens haben und zum Teil hängt das auch mit dem Wohnraum zusammen, in dem sich das Fenster befindet. Auf Grund ihrer statischen Wirkung, ziehen Kunststoff-Rahmen den Staub aus der Luft magisch an – dieser lässt sich zum Glück einfach wegwischen.

In einem Haushalt mit Kindern hat man natürlich ziemlich schnell schmutzige (und zum Teil auch fettige) Fingerabdrücke auf den Rahmen. Die Kunststoffenster in der Küche sind eher der Verschmutzung durch Fett ausgeliefert – im Wohnzimmer sind es dann Ruß (vom Kamin) oder in Raucherhaushalten Nikotin (führt zu Vergilbung).

Ein häufiges Problem sind auch Rückstände von Tesafilm oder anderen „Aufklebern“! Fensterrahmen verschmutzen aber nicht nur von innen, sondern auch von außen: Schnell setzt sich hier Dreck durch Regen, Straßenverkehr oder auch einfach nur Staub ab.

Außerdem kann es passieren, dass die Fensterrahmen durch UV-Strahlung Vergilben.

Schritt für Schritt den Schmutz entfernen

Am sinnvollsten ist es, wenn Sie den Fensterrahmen unmittelbar vor dem Fenster putzen reinigen. Nicht nur, weil währenddessen sowieso die Scheibe verschmutzt wird, sondern auch um mit regelmäßiger Pflege dauerhaft schöne Fensterrahmen zu erhalten.

  1. Losen Dreck, Spinnweben und Staub mit einem Handfeger entfernen. Auch die Fugen lassen sich so gut vom groben Dreck befreien. 
  2. Warmes Wasser mit ein paar Tropfen Spülmittel vermischen (nicht zu viel verwenden) und den Rahmen inklusive Dichtungen und Fugen mit einem Mikrofaser-Tuch abreiben. 
  3. Um Rückstände von dem Reinigungsmittel zu vermeiden, den Rahmen noch einmal mit klarem Wasser nachwischen
  4. Mit einem einfachen, saugfähigen Baumwolltuch abtrocknen.

Was tun bei festsitzendem Dreck?

Handelt es sich um einen älteren Fleck, so hat sich dieser womöglich schon etwas fest gesetzt oder wurde gar von der Sonne “eingebrannt”.

Zunächst hilft es womöglich hartnäckig zu bleiben, den Fleck mehrmals einzuweichen und immer wieder mit einem Schwamm abzurubbeln.

Sie können dafür gelegentlich auch die raue Seite verwenden – aber bitte nicht auf der Fensterscheibe selbst!

Grobe Schmutz-Verkrustungen kann man auch gut mit einem Kunststoff-Messer oder mit der Kante einer alten Kundenkarte (aus Kunststoff) weg kratzen.

Diese sind für den Fensterrahmen völlig ungefährlich.

Auf keinen Fall sollten Sie zu scharfen Messern oder gar einem Ceranfeld-Schaber greifen! Damit haben Sie ganz schnell tiefe Kratzer in dem Kunststoff-Rahmen, die sich nie mehr entfernen lassen.

Ebenso können Sie bei hartnäckigen Flecken auch mal einem Schmutzradierer (“Zauberschwamm”) anwenden. Dieser spezielle Schwamm zählt sowieso zu den Dingen, die wir Ihnen definitiv empfehlen können, da er unglaublich vielseitig ist.
Hilft das aber alles nicht, muss man zu anderen Reinigungsmitteln greifen.

Reinigungstipp aus der Werkzeugkiste

Sie haben von der letzten Weihnachtsdeko noch Klebespuren auf dem Fensterrahmen? Das fällt oft erst auf, wenn sich an den klebrigen Stellen der Schmutz absetzt! Es gibt aber ein Mittel, dass sowieso in fast jedem Haushalt zu finden ist: WD-40! Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Kriechöl, im Volksmund auch Caramba genannt. Ein dünnflüssiges Öl, welches ursprünglich zum Korrosionsschutz entwickelt wurde. Mittlerweile ist es in fast jedem Werkzeugschrank zu finden, um quietschende Türen zu ölen, rostige Teile zu lockern oder ähnliches. Und – man mag es kaum glauben – man kann damit auch Kleberreste auf Fensterrahmen (aus Kunststoff) entfernen! Einfach auf den Kleber aufsprühen und 5 bis 10 Minuten warten. Runter laufende Tropfen am besten direkt weg wischen. Nach der Einwirkzeit können die Klebereste mit einem Lappen abgewischt werden. Anschließend sollten Sie den Rahmen wie gewohnt reinigen, damit kein Ölfilm zurück bleibt.

Spezialreiniger für Kunststofffenster

Nicht nur bei hartnäckigen Verschmutzungen, sondern auch “vorbeugend” ca. zwei Mal im Jahr (je nach “Beanspruchung”), empfehlen wir die Kunststofffenster mit einem speziellen Kunststoffreiniger zu bearbeiten.

Es kursieren diverse Haushaltstipps (z.B. Zitronensäure, Zahnpasta, Rasierschaum oder Nagellackentferner), die zum Teil womöglich zum Erfolg führen, aber eben doch auch häufig an den hartnäckigen Verschmutzungen scheitern.

Schlimmstenfalls beschädigen Sie die Oberfläche sogar noch mit solchen Experimenten. Auch wenn Kunststoff ein pflegeleichtes Material ist – durch Scheuermittel kann es verkratzen oder ätzende Stoffe können es porös machen.

Das wiederum beschleunigt das erneute Festsetzen von Dreck und Vergilbungen.

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Gönnen Sie Ihrem Fensterrahmen also hin und wieder die Reinigung mit einem Spezialreiniger – Sie finden diesen zum Beispiel im Baumarkt.

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Hartnäckige Verschmutzungen lassen sich mit solchen Mitteln gut ablösen und sogar Verfärbungen durch Nikotin können damit rückgängig gemacht werden.

Rat vom Profi:

Wir legen Ihnen dringend ans Herz, die Fensterrahmen regelmäßig zu reinigen, damit Schmutz und Dreck erst gar keine Chance haben, zu einem größeren Problem zu werden.

Und verzichten Sie bitte unbedingt auf ätzende oder scheuernde Hausmittel!

Sie können die Arbeit natürlich auch einem Profi anvertrauen – wenden Sie sich einfach an uns

Источник: https://www.merbeck.de/kunststofffenster-reinigen-tipps-vom-experten/

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