Lohnt es sich, eine Küche ohne Geräte zu kaufen?

Contents
  1. Neue Küche kaufen: Mit diesen Tipps spart ihr Tausende Euro beim Küchenkauf
  2. Warum das Küchenkaufen so schwierig ist
  3. Beim Küchenkauf gibt es keine Preisliste
  4. Küchenpreise vergleichen wird unmöglich gemacht
  5. Die Tricks der Küchenverkäufer
  6. 7 Tipps und Tricks, um beim Kauf einer Küche Geld zu sparen
  7. 1. Geht gut vorbereitet ins Küchenstudio
  8. 2. Macht euch während des Beratungsgesprächs Notizen
  9. 3. Plant eure Einbauküche selbst online
  10. 4. Schließt eine Finanzierung für eure Küche ab
  11. 5. Bevorzugt kleinere Küchenstudios
  12. 6. Lasst euch nicht unter Druck setzen
  13. 7. Verzichtet auf Anpassungen fertiger Elemente
  14. Küche kaufen: Tausende Euro zu sparen ist möglich
  15. Einbauküche » Diese Preise sind üblich
  16. Bauweise
  17. Verwendete Materialien
  18. Elektrogeräte
  19. Küchen anpassen
  20. Küchen auf Maß
  21. Geld sparen beim Küchen kaufen
  22. Stauraum minimieren
  23. Geräte selbst beschaffen
  24. Musterküchen kaufen
  25. Gebrauchtküchen kaufen
  26. Küche ohne Geräte kaufen: So sparen Sie beim Küchenkauf!
  27. Eine Küche ohne Geräte – Ihre preiswerte Alternative
  28. UNSER TIPP
  29. Wer kann auf neue Elektrogeräte verzichten?
  30. Mit sorgfältiger Planung zur Traumküche
  31. Einbauküche » Mit diesen Kosten und Preisen können Sie rechnen
  32. Frage: Küche ist nicht gleich Küche, oder?
  33. Frage: Wenn es schon ums Budget geht: Was kostet eine Einbauküche?
  34. Frage: Von welchen Faktoren hängen die Preise für Einbauküchen ab?
  35. Frage: Kann man beim Küchenkauf Geld sparen?
  36. Neue Küche ohne Elektrogeräte sinnvoll? Küchengeräte selber kaufen – Checkliste
  37. Was ist im Angebot enthalten?
  38. Unterschiede zwischen Küchenzeile und Winkelküche:
  39. Was fehlt in der Küche ohne Elektrogeräte?
  40. Warum lohnt es sich eine Küche ohne Elektrogeräte zu kaufen?
  41. Vorsicht bei Lockangeboten von Küchenhändlern!
  42. Vor- und Nachteile einer Küche ohne Elektrogeräte
  43. Fazit: Küche ohne Elektrogeräte behauptet sich als attraktive Option
  44. Folgende Themen könnten Sie auch interessieren:

Neue Küche kaufen: Mit diesen Tipps spart ihr Tausende Euro beim Küchenkauf

Lohnt es sich, eine Küche ohne Geräte zu kaufen?

Wer eine neue Küche gekauft hat, der gab 2017 im Schnitt 6.900 Euro dafür aus. Das sind laut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) immerhin 200 Euro mehr als im Vorjahr. Küchenverkäufer arbeiten mit einer Menge Tricks, um beim Küchenverkauf großen Profit zu machen. Lest hier, welche Tricks das sind und wie ihr beim Küchenkauf Tausende Euro sparen könnt.

Warum das Küchenkaufen so schwierig ist

Eine Küche zu kaufen und dabei nicht zu viel zu bezahlen, das ist deutlich schwieriger als bei anderen Dingen, die man so konsumiert. Der Küchenmarkt ist einer der intransparentesten Märkte, mit denen Verbraucher konfrontiert sind.

Normalerweise hängen an Dingen, die man im alltäglichen Leben kaufen kann, Preisschilder. Nicht so beim Küchenkauf (von Ikea mal abgesehen).

Was ein 60 Zentimeter breiter Küchenschrank mit drei Schubladen mit lackierter Front kostet? Wie viel für die extra dünne Arbeitsplatte aus Echtholz im Gegensatz zu einer Granitplatte normaler Stärke fällig wird? Und wie viel man für den eingebauten Kühlschrank berappen muss? Das alles ist Geheimsache.

Beim Küchenkauf gibt es keine Preisliste

Beim Küchenkauf sagt man dem „Berater“ (der vielmehr ein Verkäufer ist), was man alles haben will. Er plant die Küche an seinem Rechner und am Ende spuckt der Computer einen Gesamtpreis aus – der fast immer deutlich höher liegt als erhofft. Wie er sich zusammensetzt, das bleibt das Geheimnis des Möbelhauses oder Küchenstudios.

Laut dem Brancheninsider Heinz G. Günther, Autor des Buches „Clever Küchen kaufen“, hängt der Preis, den der Computer ausrechnet, sogar davon ab, wie der Verkäufer den Kaufinteressenten einschätzt. Laut Günther gibt es drei verschiedene Preise, die unterschiedlich große Gewinnmargen beinhalten.

Aber es kommt noch besser.

Den häufig geschockten Kunden – die Werbeanzeigen für Küchen versprechen schließlich ständig Riesenrabatte und Traumküchen für niedrige vierstellige Beträge – erklärt der Verkäufer, er könne da noch was machen.

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„Nur heute“ gebe es 1.000 Euro Rabatt. Wenn das dem Kunden immer noch nicht langt, dann läuft der Verkäufer zu seinem Chef. Und kommt dann nach einer halben Stunde mit einem weiteren Rabatt um die Ecke.

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Viele Küchenkäufer haben nun das Gefühl, ein Schnäppchen gemacht zu haben und unterschreiben den Kaufvertrag mit einer deutlich höheren Summe, als sie eigentlich für ihre neue Küche ausgeben wollten. Schließlich sitzen sie schon seit Stunden im Möbelhaus.

Küchenpreise vergleichen wird unmöglich gemacht

Und wenn sie sich doch noch nicht zur Unterschrift entschließen können – es geht ja nicht selten um die Summe eines Kleinwagens – und noch anderswo ein zweites oder drittes Angebot einholen wollen, dann wird ihnen das fast unmöglich gemacht.

Den genauen Plan der Küche samt Schrank- und Geräteliste rückt nämlich kaum ein Küchenanbieter heraus. Und ohne den können die Kunden die Preise von Küchen so gut wie gar nicht vergleichen.

Auch welche Details man an der Küche ändern könnte, damit der Preis sinkt – das bleibt das Geheimnis des Möbelhauses.

Wer eine neue Küche kaufen will, muss unzählige Entscheidungen treffen. © Getty Images/iStockphoto

Die Tricks der Küchenverkäufer

Küchenverkäufer arbeiten mit einer Reihe von Tricks, um die Kunden von einem Kauf zu überzeugen und um zu verhindern, dass sie sich noch anderswo ein Angebot für ihre Traumküche einholen.

  • Im Internet oder in Prospekten werden Lockangebote gemacht. Da werden Küchen beworben, die vor der Preissenkung angeblich zwei- bis dreimal so viel gekostet haben. Vor Ort stellt man dann fest: Will man nur einen Schrank etwas schmaler haben, damit die Küche in die Wohnung passt, gilt das Angebot schon nicht mehr. Oder die Preise wurden kurz vor dem Sonderangebotsbeginn erhöht, um dann im Angebotszeitraum denselben Preis wie vorher zu haben.
  • Zeitdruck wird aufgebaut mit Aussagen wie: „Dieser Rabatt gilt nur heute!“ „Nächste Woche kommt der neue Katalog raus, dann ändern sich die Preise.“
  • Viele Möbelhäuser verschleiern den Hersteller der Küchen durch Hausmarken. Oder sie geben den Modellen eigene Namen. In einem Geschäft heißt die Küche dann zum Beispiel Paris, in nächsten Felicitas und im dritten Vida. Auch das erschwert den Vergleich. Eigentlich gibt es gar nicht so viele Küchenproduzenten und wer genau hinschaut, stößt immer wieder auf die gleichen Küchen.
  • Am Ende von Preisverhandlungen bietet euch der Verkäufer häufig die gleiche Küche von einem anderen Hersteller oder einer anderen Linie zu einem günstigeren Preis an. Ihr freut euch vielleicht über die Ersparnis – bekommt aber eine qualitativ schlechtere Küche statt eines Rabatts.
  • Fragen nach Preisen werden mit Begriffen wie „Blockrabatt“ oder „Verrechnung durch das Programm“ abgetan.
  • Liefer- und Montagekosten bleiben unerwähnt.

7 Tipps und Tricks, um beim Kauf einer Küche Geld zu sparen

Wer seine neue Küche zu einem guten Preis kaufen will, muss die Preise für ein und dieselbe Küche in unterschiedlichen Küchenstudios vergleichen können. Das geht nur, wenn ihr genau wisst, welche Elektrogeräte und welche Küchenelemente (Oberschränke, Unterschränke, Regale, Arbeitsplatte…) in eurer Wunschküche verplant sind.

Diese Informationen rücken zahlreiche Küchengeschäfte aber nicht raus. Sie machen euch den Preisvergleich damit sehr schwer bis unmöglich. Mit folgenden Tipps und Tricks kommt ihr aber doch an eine solche Liste, mit der ihr die Preise für eure Traumküche vergleichen könnt.

1. Geht gut vorbereitet ins Küchenstudio

Zum Küchenkauf solltet ihr nicht völlig unvorbereitet ins Küchenfachgeschäft gehen. Sonst seid ihr ein leichtes Opfer für die Küchenverkäufer und zahlt mit Sicherheit mehr als nötig.

Sehr hilfreich für die Planung ist das Buch „Clever Küchen kaufen“* von Heinz G. Günther und Olaf Günther.

Darin findet ihr einen Überblick, wie die Qualität einzelner Küchenhersteller zu bewerten ist und wer hinter den zahlreichen Eigenmarken der Möbelhäuser steckt.

Zudem erfahrt ihr dort alles über die Tricks der Küchenverkäufer und lernt Strategien, wie ihr eure Wunschküche günstiger bekommt.

Wenn ihr bereits wisst, von welchem Hersteller eure Küche sein soll, dann besorgt euch einen Küchenkatalog dieses Herstellers und schreibt euch vor dem Gang ins Küchenstudio schon mal auf, was ihr haben wollt. Zudem solltet ihr euch vorher im Internet darüber informieren, welche Küchengeräte ihr wollt und braucht. Recherchiert, was diese online kosten.

2. Macht euch während des Beratungsgesprächs Notizen

Schreibt detailliert mit, mit welchen Schrankgrößen der Küchenberater eure Küche plant und schreibt euch unbedingt die genauen Typenbezeichnungen der Elektrogeräte auf.

Wenn das Küchenstudio nämlich seinen Plan samt Schrank- und Geräteliste nicht herausrückt, könnt ihr nur so die Preise vergleichen.

Fragt, nachdem euch der Endpreis genannt wurde, was die Küche ohne Elektrogeräte kosten würde.

3. Plant eure Einbauküche selbst online

Es gibt zahlreiche Online-Küchenplaner, zum Beispiel von den Herstellern Nolte und Nobilia oder von Küchenatlas, einem von Herstellern unabhängigem Portal.

Am Ende der Online-Planung habt ihr eine schöne Liste mit allen Schränken und Regalen.

Diese Liste ergänzt ihr um die Geräte, die ihr gerne haben wollt und sendet sie per Mail an Küchenhändler in eurer Umgebung und bittet sie, euch ein Preisangebot für die Küche zu machen.

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Ihr müsst damit rechnen, dass euch viele Händler nicht antworten oder darauf verweisen werden, dass sie grundsätzlich keine Angebote per E-Mail verschicken und ihr doch bitte vorbeikommen sollt.

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Mit etwas Glück wird es aber ein paar Händler geben, die sich die Chance nicht entgehen lassen werden, ohne viel Mühe eine Küche zu verkaufen.

So spart ihr euch die langwierigen Besuche in verschiedenen Küchenstudios und könnt dennoch bequem Preise vergleichen und das günstigste Küchenstudio auswählen.

4. Schließt eine Finanzierung für eure Küche ab

Wenn ihr eine Finanzierung für eure Küche dort abschließt, wo ihr sie kauft, dann habt ihr ein 14-tägiges gesetzliche Widerrufsrecht.

Ist der Kauf unter Dach und Fach, dann habt ihr den Küchenplan und die Stückliste. Diese könnt ihr nutzen, um für die gleiche Küche anderswo einen Preis genannt zu bekommen.

Ist der günstiger, könnt ihr innerhalb von zwei Wochen vom Kauf der Küche zurücktreten.

Ohne Finanzierung gibt es für Kaufverträge für Küchen kein Rücktrittsrecht. Das heißt, wenn ihr einmal den Kaufvertrag unterschrieben habt, dann könnt ihr das nicht wieder rückgängig machen.

5. Bevorzugt kleinere Küchenstudios

Kleinere Küchenstudios bieten oft die bessere Beratung und geben eher mal die Schrank- und Geräteliste heraus. Sie werben weniger mit Rabatten, haben am Ende aber häufig ähnliche Preise wie die großen Möbelhäuser, bei deren Riesenrabatte es sich häufig um Scheinrabatte handelt.

6. Lasst euch nicht unter Druck setzen

Verkäufer versuchen immer, euch möglichst schnell zur Unterschrift zu bringen. Deshalb sind Rabatte angeblich „nur heute“ gültig, ändern sich die Preise wegen eines neuen Katalogs angeblich nächste Woche und so weiter.

Lasst euch nicht unter Druck setzen. Den rabattierten Preis für eure Küche erhaltet ihr ganz sicher auch noch in zwei Wochen oder zwei Monaten.

Der ursprünglich genannte Preis ist fast immer ein künstlich hochgesetzter Scheinpreis.

7. Verzichtet auf Anpassungen fertiger Elemente

Immer dann, wenn Küchenschränke mit Standardmaßen gekürzt und verändert werden müssen, wird es gleich sehr viel teurer.

Wenn man beispielsweise an der Wand ein seitlich begrenztes, offenes Regal plant und der Küchenberater dafür den Korpus eines Oberschrankes auf die Liste setzt, der in der Tiefe gekürzt werden muss, dann wird das hunderte Euro mehr kosten, als wenn man ganz normale Regalbretter verbaut.

Küche kaufen: Tausende Euro zu sparen ist möglich

Wer diese Tipps und Tricks beherzigt, wird feststellen, dass er seine Wunschküche am Ende oft um einige Tausend Euro billiger bekommt als den Endpreis, der ihm im ersten Möbelhaus genannt wurde.

Die Autorin dieses Textes beispielsweise hat für ihr Ferienhaus eine Küche gesucht. Diese sollte ursprünglich 14.000 Euro kosten. Am Ende hat sie – auch dank des Ratgebers „Clever Küchen kaufen“ – nur rund 7.

000 Euro bezahlt.

Welche Erfahrungen habt ihr beim Küchenkauf gemacht? Wir freuen uns, wenn ihr Kontakt zu uns aufnehmt.

*Produkthinweise erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Durch die von uns platzierten Affiliate-Links bekommen wir bei Kaufabschluss einen kleinen Anteil der Provision.

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/kueche-kaufen-spartipps-18760

Einbauküche » Diese Preise sind üblich

Lohnt es sich, eine Küche ohne Geräte zu kaufen?
Für eine komplette Einbauküche ist mit mehreren Tausend Euro zu rechnen Foto: /

Die Küche ist bei der Einrichtung von Haus oder Wohnung sicherlich der größte Einzelposten unter den Einrichtungsgegenständen. Wie sich Küchenpreise zusammensetzen, mit welchen Preisen man für Küchen ungefähr rechnen muss und wie man geschickt kalkuliert, lesen Sie in diesem Beitrag.

Nachfolgend finden Sie einige Richtpreise für verschiedene Küchenbauweisen. Je nach Qualität und Ausstattung kann eine Küche natürlich auch deutlich teurer sein.

Bauweise Preis ca.
Mini-Küche, ausgestattetab ca. 300 – 400 EUR
Küchenzeile ohne Geräteab ca. 900 EUR
L-Formab 2.500 EUR
vollausgestattete Küchenzeile, hochwertigab ca. 2.800 EUR
Inselküchen, vollausgestattetab ca. 4.000 EUR

Die Preise für eine Küche variieren allerdings stark je nach Ausstattung, Material und Preis der inkludierten Elektrogeräte. Eine Inselküche kann durchaus auch 20.000 Euro oder sogar 40.000 Euro kosten – das Gleiche gilt auch für andere Bauweisen.

Entscheidend für den Preis einer Küche sind immer:

  • Bauweise
  • verwendete Materialien
  • inkludierte Geräte
  • Hersteller/Händler

Bauweise

Im Wesentlichen kann man bei Küchen unterscheiden zwischen:

  • Küchenzeile (einzeilige Bauweise)
  • L-Form (Küchenzeile plus ein Bereich übereck)
  • U-Form (selten, L-Form plus eine zusätzliche Küchenzeile übereck)
  • Inselküchen (Küchenzeile plus separate Kochinsel)

Die unterschiedlichen Formen haben sehr unterschiedliche Preise, bieten aber auch große Unterschiede im Hinblick auf Stauraum und Arbeitsflächen. Beim Kauf sollten Sie jedoch immer darauf achten, was Sie tatsächlich brauchen. Überdimensionierte Küchen (beispielsweise U-Form, wenn eigentlich nur eine Küchenzeile benötigt wird) nehmen nicht nur viel Platz weg, sondern sind auch unnötig teuer.

Verwendete Materialien

Foliertes oder furniertes Schichtholz ist immer kostengünstiger als hochwertiges Massivholz – das sollte einleuchten. Bei den Massivholzküchen spielt aber die Holzart durchaus eine entscheidende Rolle für den Endpreis. So ist Kiefernholz (häufig verwendet) immer noch deutlich günstiger als hochwertigere Holzarten.

Elektrogeräte

Preisgünstige Küchen sind oft mit No-Name-Geräten ausgestattet. Die Gerätequalität kann hier sehr unterschiedlich sein, sie reicht von recht hoch bis deutlich minderwertig. Dieses Risiko geht man beim Kauf ein.

Hochwertige Markengeräte sind hingegen oft recht teuer. In manchen Fällen kann der Austausch auf Markengeräte eine Küche im Gesamtpreis enorm verteuern. Umgekehrt ist oft ein Ersatz von Geräten durch billigere Versionen bei Komplettangeboten nicht oder nur gegen Aufpreis möglich.

Bedenken Sie auf jeden Fall, dass sich die Gerätequalität meist langfristig bezahlt macht.

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Hochwertige Markengeräte halten oft 10 – 20 Jahre ohne Probleme durch, während Billiggeräte unter Umständen schon nach wenigen Jahren Mängel haben und hohe Reparaturkosten verursachen können.

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Dazu kommt häufig, dass die Ersatzteilbeschaffung für No-Name-Geräte oft teuer oder gar nicht möglich ist, und Sie im schlimmsten Fall das Gerät dann austauschen müssen.

Küchen anpassen

Bei vielen Küchenangeboten gilt der Preis „wie gesehen“. Möchte man einzelne Schränke tauschen oder Geräte durch andere ersetzen, entstehen oft enorm hohe Zusatzkosten. In vielen Fällen wird eine Küche dann komplett neu kalkuliert, der Angebotspreis erlischt.

Auf solche Preisänderungen bei veränderten Konfigurationen sollte man immer achten, und auf jeden Fall Preise mit anderen Komplettküchen vergleichen. Oft findet sich auch eine andere Küche mit bereits der gewünschten Ausstattung ebenfalls zu einem Komplettpreis – und damit am Ende oft günstiger als die Sonderkalkulation.

Küchen auf Maß

In vielen Häusern oder Wohnungen ist die Einbausituation problematisch. Standardmaße werden nicht erreicht oder über- oder unterschritten. In diesen Fällen bleibt oft nur eine maßgenau gefertigte Küche als Alternative.

Solche Küchen sind teurer als Küchen „von der Stange“ in Standardmaßen. Für eine maßangefertigte Küche müssen Sie in der Regel ab rund 4.000 EUR rechnen.

Preisentscheidend sind hier auch wiederum die gleichen Standardfaktoren wie bei Küchen von der Stange:

  • Bauweise
  • Material
  • Geräte und Gerätequalität
  • Anbieter

Geld sparen beim Küchen kaufen

Um einen Küchenkauf günstiger zu gestalten, und dabei Geld zu sparen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Stauraum minimieren
  • Geräte selbst beschaffen
  • Musterküchen kaufen
  • Gebrauchtküchen kaufen

Stauraum minimieren

Je kleiner eine Küche, desto kostengünstiger in der Regel. Wenn Sie eine Küche nur so groß wählen, dass Sie gerade genug Stauraum und Platz für alle benötigten Geräte zur Verfügung haben, können Sie den Preis für die Küche meist deutlich senken.

Arbeitsflächen lassen sich auch mit anderen Möglichkeiten meist kostengünstiger schaffen: Etwa durch eine Barlösung oder einen großen Tisch, der als „Insel“ separat aufgestellt wird. Das verursacht zumeist deutlich weniger Kosten als eine Küche entsprechend größer zu kaufen.

Geräte selbst beschaffen

Komplettpreise bei Küchen enthalten oft hoch kalkulierte Gerätepreise. Wenn Sie eine Küche ohne Geräte kaufen, haben Sie die Möglichkeit, Geräte dann separat zu beschaffen und dabei auf Angebote oder besonders günstige Geräte zurückzugreifen können Sie insgesamt oft deutlich Geld sparen.

Da Einbauschächte und Einbaugeräte immer normierte Maße haben, ist die flexible Auswahl von Geräten meist unproblematisch. Sie können natürlich auch eventuell vorhandene oder noch gut erhaltene Gebrauchtgeräte problemlos wiedereinbauen und weiterverwenden.

Musterküchen kaufen

Schauen Sie bei Händlern vor allem nach Musterküchen und Ausstellungsstücken. Solche Küchen können im Einzelfall um bis zu 50 % reduziert sein – Gebrauchsspuren sind in diesen Fällen meist nicht zu befürchten.

Die ausgewählte Musterküche sollte aber in etwa ihren Vorstellungen entsprechen, da Anpassungen oft schwierig möglich sind, und oft hohe Zusatzkosten verursachen können.

Gebrauchtküchen kaufen

Wenn Sie eine gebrauchte Küche finden, die passende Maße und Ausstattung aufweist, ist das oft ein Glücksfall. Beachten Sie aber, dass Auf- und Abbau sowie Transport häufig Fachkräfte benötigen und noch zusätzliche Kosten verursachen können.

Preisvergleiche sind beim Küchenkauf unbedingt empfehlenswert. Wenn man eine ungefähre Vorstellung hat, was man sucht, geht das meist auch problemlos. Achten Sie auch auf spezielle saisonale Aktionen – viele Küchen sind zu bestimmten Zeiten und in Aktionswochen oft deutlich preisgesenkt. Autorin: Johanna Bauer Startseite » Wohnen » Küche » Einbauküche

Источник: https://www.hausjournal.net/einbaukueche-preise

Küche ohne Geräte kaufen: So sparen Sie beim Küchenkauf!

Lohnt es sich, eine Küche ohne Geräte zu kaufen?

Sie wünschen sich neue Küchenmöbel, Ihre Elektrogeräte erfüllen aber noch ihren Zweck? Dann entscheiden Sie sich für eine Küche ohne Geräte. Entsprechende Rasterküchen zu finden, ist gar nicht so schwer. Der Ratgeber von Kuechenportal.de zeigt Ihnen, wann sich der Verzicht auf neue Elektrogeräte lohnt.

Inhaltsverzeichnis

  • 1. Eine Küche ohne Geräte – Ihre preiswerte Alternative
  • 2. Wer kann auf neue Elektrogeräte verzichten?
  • 3. Mit sorgfältiger Planung zur Traumküche

Sie ziehen um und die alten Küchenmöbel passen nicht in die neuen Räumlichkeiten? Oder Sie möchten Ihre alte Küche rundum erneuern? Viele Küchenkäufer entscheiden sich für eine Einbauküche inklusive Elektrogeräte.

Wenn Ihr Herd und Ihr Kühlschrank allerdings noch voll funktionstüchtig sind, können Sie mit der Entscheidung für eine Küche ohne Geräte viel Geld sparen. So gut wie alle Küchenhersteller haben entsprechende Modelle im Angebot.

Hier erfahren Sie, wie viel Küchen ohne Elektrogeräte kosten und wie Sie Ihre Traumküche planen.

Eine Küche ohne Geräte – Ihre preiswerte Alternative

Der größte Vorteil einer Küche ohne Geräte ist mit Sicherheit ihr Preis. E-Geräte wie Herd, Kühlschrank, Gefrierschrank und Spülmaschine sind kostenintensiv.

Sparen Sie sich den Kauf der Elektrogeräte, bleibt mehr Geld zur Verfügung, um Ihre Küche ganz nach Ihren Wünschen zu gestalten – lesen Sie hier mehr zu diesem Thema.

Da Elektrogeräte in der Regel genormt sind, ist es auch nicht schwer, passende Küchenmöbel zu finden. Sogenannte Norm- oder Rasterküchen verfügen über die entsprechenden Aussparungen, zahlreiche Hersteller haben diese im Angebot.

Ein einfacher Küchenblock ohne Elektrogeräte ist schon ab etwa 250 Euro zu bekommen, bei OBI kosten entsprechende Küchenzeilen rund 400 bis 500 Euro. Markenhersteller wie nobilia oder schüller bieten eine Küche ohne Geräte zum Preis von etwa 2.000 Euro an.

UNSER TIPP

Sie suchen nach passenden Angeboten für Ihre neue Küche? Mit dem Service von Kuechenportal.de sparen Sie Zeit und Mühe: Füllen Sie einfach unser Kontaktformular aus – wir rufen Sie an und besprechen mit Ihnen alle Details Ihrer Wunschküche.

Auf Basis Ihrer Angaben vermitteln wir Ihnen bis zu drei Küchenstudios aus Ihrer Nähe, die Ihnen individuelle Angebote erstellen können. Sie profitieren von einer fachmännischen Beratung und können die Angebote direkt miteinander vergleichen.

Wer kann auf neue Elektrogeräte verzichten?

Wann kommt eine Küche ohne Elektrogeräte für Sie infrage?

  • Ihre Elektrogeräte sind erst wenige Jahre alt und funktionieren noch einwandfrei.
  • Die Elektrogeräte entsprechen modernen Energieeffizienzstandards und gehören zur Energieeffizienzklasse A+, A++ oder A+++.
  • Ihre Elektrogeräte entsprechen den Normgrößen und lassen sich mit gängigen Küchenmöbeln kombinieren.

Sind Ihre Elektrogeräte bereits mehrere Jahre alt oder sehr verbrauchsintensiv, sollten Sie überlegen, ob neue Geräte auf lange Sicht nicht doch kostengünstiger sind.

Mit sorgfältiger Planung zur Traumküche

Eine Küche ohne Geräte ist also eine gute Alternative für alle Sparfüchse. Doch bevor Sie eine Küche ohne Geräte kaufen, sollten Sie sich Zeit für eine gründliche Planung nehmen. Um einfach und unkompliziert eine Küche ohne Geräte zu planen, können Sie den virtuellen 3D-Küchenplaner von Kuechenportal.de nutzen:

  • Geben Sie die Maße Ihres Küchenraumes in den Küchenplaner ein und wählen Sie die Raumform – von der einzeiligen Miniküche über die L-Küche (hier erfahren Sie, wie Sie L-Küchen vergleichen) bis zur Wohnküche mit Kochinsel.
  • Geben Sie die Lage von Türen, Fenstern, Heizkörpern und Anschlüssen an.
  • Wählen Sie Küchenmöbel, Design und Farben nach Ihrem Geschmack aus. Ganz gleich, ob Sie sich für eine Küche in Weiß (hier mehr darüber lesen), eine Holzküche oder eine Edelstahlküche interessieren: Sie können alle Möbel frei kombinieren, mit und ohne Geräte.
  • Dank der 3D-Ansicht können Sie sich frei im Raum bewegen und erhalten einen guten Eindruck, wie Ihre zukünftige Traumküche einmal aussehen wird.
  • Nach fertiger Planung senden wir Ihnen das fertige Planungsdokument inklusive 3D-Ansicht per E-Mail zu.

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Источник: https://www.kuechenportal.de/kuechenmagazin/kueche-ohne-geraete

Einbauküche » Mit diesen Kosten und Preisen können Sie rechnen

Lohnt es sich, eine Küche ohne Geräte zu kaufen?

Kein Zuhause ohne Einbauküche – wenn es aber um die Auswahl einer neuen Küche geht, ist die Vielfalt beinahe unüberschaubar. Welche Kosten man für die neue Einbauküche veranschlagen muss, erklärt ausführlich der Kostencheck-Experte im Interview.

Frage: Küche ist nicht gleich Küche, oder?

Kostencheck-Experte: Nein, bei Weitem nicht. Die Vielzahl an Bauformen, Materialien und Ausstattungsformen ist tatsächlich sehr groß. Dazu kommt dann noch die große Zahl an Auswahlmöglichkeiten bei den Elektrogeräten.

Um sich ein wenig Übersicht in der Vielfalt zu verschaffen, lohnt es sich zunächst auf die Bauform der Küche zu sehen. Es gibt

  • einzeilige Küchen
  • Küchen in L-Form
  • Küchen in U-Form (die schon etwas seltener sind) und
  • Inselküchen

Je nachdem, wie viel Platz man in der Küche für den Einbau der Geräte benötigt und wie viel Stauraum vorhanden sein soll, braucht die Küche eine gewisse Mindestlänge.

Setzt man das in Beziehung zur Einbaunische in der Küche, erkennt man meist schnell, welche Form benötigt wird.

Mit einzeiligen Küchen kommt man in der Regel nur in sehr kleinen Haushalten mit wenig Einbaugeräten oder in Wohnungen mit einer überdurchschnittlich langen Küchenzeile zurecht.

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Als nächstes sollte man sich Gedanken über das Material der Küche machen: Schichtholz mit Kunststofeschichtung oder Furnier ist robust und pflegeleicht – Massivholzküchen sehen zwar oft besser aus, sind aber deutlich empfindlicher und benötigen auch etwas mehr Pflege und Vorsicht im Umgang damit.

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Hochglanz-Küchen können kleine Küchenräume optisch vergrößeren, vor allem wenn sie an der Stirnseite des Raums angebracht werden – den Reinigungsaufwand sollte man aber nicht unterschätzen. Wer nicht gerne und mit Hingabe putzt, wird wahrscheinlich nie der beste Freund dieser Küchenart.

Wer die Küche mit Geräten kauft, kann sichergehen, dass diese platztechnisch und optisch 100%ig zur Küche passen

Eine Frage, die auch häufig immer wieder auftaucht ist: Küche mit oder ohne Geräte? Natürlich ist es praktisch, eine Küche gleich mitsamt allen Elektrogeräten zu kaufen – in der Praxis lohnt es sich aber häufig, die benötigten Geräte einzeln zu beschaffen.

So kann man bei jedem einzelnen Gerät die Funktionen und die Bauweise nach dem eigenen Bedarf auswählen und sich zwischen den Modellen verschiedener Hersteller immer frei entscheiden.

Das ist oft besser (und auch kostengünstiger) als ein Komplettpaket an Einbaugeräten „von der Stange“ nehmen zu müssen oder nur eine beschränkte Wahlmöglichkeit bei den einzelnen Geräten zu haben.

Wer seine Geräte frei auswählt, kann dabei auch seine eigenen Schwerpunkte setzen: Markengeräte mit besonders gutem Ruf und hoher Langlebigkeit, besonders energieeffiziente Geräte oder Geräte mit besonderen Funktionen – etwa einem selbstreinigenden Backofen und mit sowohl Heißlufttechnik als auch Grill. Oder neben dem Kühlschrank auch noch einen kleinen Gefrierschrank für die Vorräte.

Wenn man alle seine Bedürfnisse einmal für sich geklärt hat, kann man sich als nächstes daran machen, zu überprüfen, welche der passenden Küchen überhaupt ins Budget passt – und welche Einbauküche auch platzmäßig in die Küche passt.

Frage: Wenn es schon ums Budget geht: Was kostet eine Einbauküche?

Kostencheck-Experte: Wahrscheinlich gibt es im gesamten Hausbereich keine Kostenfrage, die man schwieriger beantworten könnte. Was eine Küche kostet, kann man pauschal einfach nicht sagen.

Im günstigsten Fall liegen Sie hier bei rund 900 EUR – im teuersten Fall bei weit über 10.000 EUR oder sogar noch mehr.

Darunter liegen nur Mini-Küchen, die Sie meist schon ab Preisen von 300 EUR bis 400 EUR bekommen. Dabei haben Sie meist aber nur Spüle, Kühlschrank und zwei Kochplatten – alles in einem kompakten Block in der Breite eines Küchentisches.

Also eigentlich keine vollwertige Einbauküche, sondern eher die unbedingt nötige Ausstattung einer Mini-Kochnische.

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In manchen Fällen kann das für Single-Wohnungen aber durchaus reichen, vor allem wenn man die Küche noch mit zusätzlichen Ablagen erweitert, um noch etwas mehr Arbeitsfläche zu haben.

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Einfache, einzeilige Küchen bekommen Sie meist zwischen den schon erwähnten 900 EUR und ungefähr 3.000 EUR. Teurer sind dann nur die wirklich hochwertigen Varianten.

Küchen aus Massivholz beginnen preismäßig bei rund 4.000 EUR, je nach Holzart und Ausstattung kann das allerdings auch sehr viel teurer werden.

Inselküchen sind grundsätzlich die hochwertigste Variante, die zudem auch den meisten Installationsaufwand mit sich bringen.

Den Einbau einer Inselküche sollte man im Vorfeld auf jeden Fall sehr genau planen lassen, wenn zuvor noch keine eingebaut war, kann es durchaus schwierig werden, die Anschlüsse bis zur Kücheninsel zu verlegen.

Nach oben hin können solche Luxusküchen manchmal sogar die 20.000 EUR Marke überschreiten, wenn sie sehr hochwertig ausgestattet sind.

Einige Preisbeispiele aus der Praxis

Hierbei handelt es sich natürlich lediglich um einzelne Kostenbeispiele für die Einbauküchen unterschiedlicher Anbieter. Die kleine Auflistung zeigt aber bereits sehr klar, wie unterschiedlich die Preise im Einzelfall liegen können.

Frage: Von welchen Faktoren hängen die Preise für Einbauküchen ab?

Der Preis für eine Einbauküchen hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab

Kostencheck-Experte: Hier müssen natürlich zahlreiche Dinge in Betracht gezogen werden:

  • die Bauart der Küche (das gibt schon einmal den grundsätzlichen Preisrahmen vor)
  • die Länge der Küche
  • das Material aus dem die Küche besteht (auch das bestimmt in gewissem Maß die Preisklasse)
  • die Ausführung im Detail
  • die Zahl der Konfigurationsmöglichkeiten bei der Küche (zusätzliche Schränke, andere Oberflächen, „Umstellen“ der Küchenteile, zusätzliche Geräteoptionen, Anpassung an die gewünschte Länge, etc.)
  • die Art und der Umfang der vorhandenen Geräte
  • der Name des Küchenherstellers (Markenware, No-Name-Ware, individuell vom Tischler gefertigte Küche)
  • Angebote und Ausstellungsküchen (können teilweise bis zu 50 % reduziert sein)

Das sind zumindest einmal die grundsätzlichen Kostenfaktoren, die beim Kauf einer Einbauküche eine Rolle spielen. Jeder dieser Faktoren kann aber unterschiedlich gewichtet sein und sich im Einzelfall unterschiedlich stark auf den Preis auswirken. Deshalb gibt es bei Einbauküchen so viele verschiedene Preise.

Frage: Kann man beim Küchenkauf Geld sparen?

Kostencheck-Experte: Ja, das kann man durchaus.

Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist, die eigenen Bedürfnisse genau zu kennen. Wer sich von tollen Funktionen blenden lässt, kauft sehr schnell viel teurer als er eigentlich geplant hat. Umgekehrt lässt sich eine konkrete Vorstellung dann oft mit einer sehr viel günstigeren Küche realisieren als man zunächst gedacht hat. Es gibt fast für alle Bedürfnisse Küchen in fast allen Preisklassen.

Daneben kann man natürlich auch gezielt auf Preisnachlässe und vor allem auf Ausstellungsküchen achten. Das kann sich im Einzelfall wirklich lohnen.

Источник: https://kostencheck.de/einbaukueche-kosten

Neue Küche ohne Elektrogeräte sinnvoll? Küchengeräte selber kaufen – Checkliste

Lohnt es sich, eine Küche ohne Geräte zu kaufen?

haushaltsgeraete.com » Ratgeber » Neue Küche ohne Elektrogeräte sinnvoll? Küchengeräte selber kaufen – Checkliste

Der Kauf einer neuen Küche ist alles andere als entspannt.

Neben unzähligen Fragen um Ausstattung, Zusammenstellung und Größe wird die Küchenplanung vor allem durch den Preis begleitet. Gerade wenn Sie sich nicht für eine Küche „von der Stange“ entscheiden und eine individuelle Einbauküche wünschen, brauchen Sie oft ein Budget von rund 10.000 Euro.

Sparpotenzial ist beim Küchenkauf daher gefragt und wird von den meisten Haushalten auch gesucht. Eine Alternative zu den klassischen Küchenzeilen und Winkelkomplettküchen sind neue Küchen ohne Elektrogeräte. Bei diesen Angeboten erwerben Sie lediglich die Küchenmöbel.

Doch lohnt sich das wirklich und ist immer der Preis für diese Entscheidung verantwortlich? Wir haben uns das Angebot für Sie genauestens angesehen und möchten Ihnen einige Tipps für dieses Angebot mit auf den Weg geben.

Was ist im Angebot enthalten?

Eines fällt bereits auf den ersten Blick auf: Küchengeräte ohne Elektrogeräte sind unschlagbar günstig. Eine einfache Winkelküche erhalten Sie in diesem Fall schon für weniger als 1000 Euro in dem einen oder anderen Online Shop, wenn Sie auf individuelle Maße verzichten. Doch was ist in diesem scheinbaren Schnäppchen enthalten?

» Mehr Informationen

Grundsätzlich kaufen Sie hier nur Küchenschränke in verschiedenen Maßen.

Dabei müssen Sie genau hinsehen, denn bei einigen Angeboten ist auch die Arbeitsplatte nicht enthalten und muss zusätzlich gekauft werden.

Wie sich die Küchenmöbel zusammensetzen, hängt von dem Modell ab, für das Sie sich entscheiden. Es gibt die Küche ohne Elektrogeräte sowohl als Küchenzeile als auch als Winkelküche.

Unterschiede zwischen Küchenzeile und Winkelküche:

KüchenartHinweise
KüchenzeileMit der Küchenzeile gibt es auf dem Küchenmarkt noch immer einen echten Klassiker. Schon seit Jahren gilt die Küchenzeile als einfachste Küche, die der Markt im Petto hat. Alle Schränke sind hier direkt nebeneinander angeordnet. Die Küchenzeile passt in die verschiedensten Räume.

Sie brauchen hier nur eine Wand, an die Sie die Zeile anstellen können. Stauraum und Arbeitsfläche sind bei einer solchen kleinen Fläche natürlich recht begrenzt, sodass sie eher für einen kleinen Haushalt infrage kommt.

WinkelkücheDie Winkelküche gehört seit einigen Jahren zu den größten Trends, die es auf dem Küchenmarkt gibt. Sie wird immer häufiger für die Kücheneinrichtung genutzt und bietet im Vergleich zur Küchenzeile mehr Platz. Zu den Besonderheiten der Winkelküche gehört die typische Bauweise in L-Form.

Die beiden Seiten sind dabei meistens unterschiedlich lang gestaltet. Es gibt auch Modelle, bei denen die Schenkel gleich lang sind.

Was fehlt in der Küche ohne Elektrogeräte?

Im Grunde sagt bereits der Angebotsname, was hier nicht enthalten ist. Elektrogeräte fehlen in diesen günstigen Angeboten gänzlich. Das heißt: Es sind weder

» Mehr Informationen

  • Geschirrspüler,
  • noch Kühlschrank,
  • Elektroherd oder auch
  • Gefrierschrank

enthalten. Selbst die Dunstabzugshaube fehlt hier. Ebenso müssen Sie meist die Spüle für die Küche separat erwerben.

Um den späteren Einbau in die Küche zu erleichtern, sind allerdings alle Umbauschränke vorhanden. Ebenso sind die Plätze, an denen Spülmaschine und E-Herd positioniert werden können, bereits vorgesehen. Das soll vor allem die Montage maßgeblich erleichtern und den Komfort steigern.

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Ob eine Arbeitsplatte enthalten ist, müssen Sie hier individuell vergleichen. Sie können sowohl die Küchenzeile als auch die Winkelküche ohne Elektrogeräte bei den meisten Anbietern kinderleicht erweitern, in dem Sie weitere Schränke in den passenden Dekoren dazu kaufen.

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Die Küchenmöbel, die in den Winkelküchen ohne Elektrogeräte miteinander kombiniert werden, sind sehr unterschiedlich:

  • Hängeschränke: Die meisten Küchen enthalten Hängeschränke. Diese gibt es in unterschiedlichen Breiten. Sie sollen den Stauraum erhöhen und sorgen dafür, dass auch an der Wand bereitstehender Platz genutzt wird.
  • Umbauschränke: Die Umbauschränke sind Unterschränke, die jedoch ohne Front geliefert werden. Sie dienen in erster Linie dazu, Kühlschrank, E-Herd und Spülmaschine in die Küche zu integrieren. In der Regel ist hier keine Rückwand vorhanden.
  • Unterschränke: Hierbei handelt es sich um die klassischen Stand-Küchenschränke. Sie werden neben den Umbauschränken als Basis verbaut und stehen in verschiedenen Ausstattungsvarianten bereit. Neben den einfachen Unterschränken mit Regalböden gibt es Modelle, die mit einem Rondell versehen sind.
  • Apothekerschrank: In vielen modernen Küchen ist mittlerweile ein Apothekerschrank zu finden. Der Apothekerschrank hat einen komfortablen Auszug, ist aber relativ schmal. Es gibt mehrere in der Höhe angeordnete Fächer.
  • Hochschrank: Sowohl bei der Küchenzeile als auch bei der Winkelküche wird der Hochschrank als Stauraumwunder eingesetzt. Er kann meistens komplett als solcher genutzt werden. Es gibt aber auch Modelle, bei denen in den Hochschrank der Kühlschrank eingebaut wird. In diesem Fall wird das Platzangebot natürlich deutlich eingeschränkt.

Warum lohnt es sich eine Küche ohne Elektrogeräte zu kaufen?

Nicht nur online, sondern auch in vielen Möbelhäusern wird Verbrauchern mittlerweile dazu geraten, dass sie ihre Küche ohne Elektrogeräte kaufen sollten. Lohnt sich das aber wirklich? Es gibt vor allem zwei Argumente, die dafür sprechen.

Das Erste ist schlichtweg der Preis, denn natürlich sind die Elektrogeräte an sich das teuerste der neuen Küche. Zum anderen bietet Ihnen das aber auch sehr viel Freiraum, den Sie aktiv nutzen sollten. In der Regel haben Verbraucher bzw. Haushalte ganz genaue Vorstellungen davon, was die Geräte der Küche bieten sollen.

Wer sich für eine komplett fertige Küchenzeile oder Winkelküche entscheidet, muss häufig mit Kompromissen leben, denn hier sind die Geräte vorgegeben.

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Der spätere Einbau der Elektrogeräte ist bei den Küchen kein Problem, solange Sie sich für eine Raster- bzw. Normküche entscheiden. Hier wird mit genormten Maßen gearbeitet. Die Umbauschränke orientieren sich in diesem Fall an den Standardmaßen der Geräte. Achten Sie aber auch darauf, dass auch die Geräte die Normmaße besitzen müssen.

Bleibt also die Frage, für wen es sich besonders lohnt, die Küche ohne Elektrogeräte zu kaufen. Hier sind die Antworten:

  1. Für alle, deren Küchengeräte noch nicht alt sind!
    Die Küche gehört in der Regel zu den Einrichtungsgegenständen eines Hauses, die am längsten genutzt werden. Grund sind die Anschaffungskosten. Doch während die Küchenmöbel problemlos ein Jahrzehnt eine recht gute Figur abgeben, ist dies bei den Geräten anders. Je nach Beanspruchung muss hier eine Erneuerung schon deutlich eher erfolgen. Haben Sie erst Ihre Küchengeräte erneuert und entscheiden Sie sich im Anschluss im Zuge einer Renovierung oder eines Umbaus dazu, auch die Küchenmöbel zu ersetzen, kann es sich für Sie durchaus lohnen, eine Küche ohne Elektrogeräte zu kaufen.
  2. Wenn Sie besondere Anforderungen an Ihre Küchengeräte haben!
    In einer Küche geht ohne die passende elektronische Ausstattung heute kaum mehr etwas. So sind Elektroherde, Spülmaschine und Co nicht das i-Tüpfelchen, sondern gehören zum guten Ton einer jeden Küche. Doch an die Geräte stellt jeder andere Anforderungen, die letzten Endes auch davon abhängig sind, wie groß die eigene Familie ist. Ein Haushalt mit 2 Personen braucht nur einen kleinen Kühlschrank, während eine Großfamilie mit mehreren Kindern am besten mit einem Side by Side Kühlschrank ausgestattet ist. Ähnlich ist es bei den Elektroherden. Kaufen Sie eine Küche ohne Elektrogeräte, können Sie die Geräte nach Ihren individuellen Wünschen und damit eben auch nach Ihren Bedürfnissen auswählen. Zum Schluss haben Sie die Küche, die perfekt zu Ihnen passt.
  3. Wenn Sie besondere Wünsche an die Energieeffizienz haben!
    Auch wenn Sie besondere Anforderungen an die Energieeffizienz der Geräte haben, sollten Sie sich bevorzugt für eine Küche ohne Elektrogeräte entscheiden. Hier können die Komplettangebote oft nicht mit den neuesten Techniktrends mithalten.

Kaufen Sie eine Küche ohne Elektrogeräte und erwerben diese dann nach Ihren Wünschen separat, befolgen Sie das Grundkonzept einer modernen Einbauküche. Lassen Sie Ihre Küche im Küchenstudio um die Ecke planen, wird Ihnen genau dieser Freiraum gewährt. Hier entscheiden Sie sich ebenso für eine Möbelserie und wählen dann aus einem Katalog an Geräten die ideale Lösung für Sie aus.

Vorsicht bei Lockangeboten von Küchenhändlern!

Viele Küchenhändler versuchen Ihre Kunden mittlerweile aktiv dazu zu bewegen, die Küche ohne Elektrogeräte zu kaufen. Doch gerade hier ist ein gesundes Maß an Vorsicht besonders wichtig, denn wirklich günstig sind diese Angebote oftmals nicht.

Insbesondere wenn die Küchenhändler Ihnen lediglich zwei Preise nennen, bei denen es sich um einen für die Küche mit und um einen für die Küche ohne E-Geräte handelt, sollten Sie vorsichtig sein. Viele Händler ziehen nämlich die Gerätepreise nicht in vollem Umfang von dem Preise für die Komplettküche ab.

Sie werben dann zwar mit einer Ersparnis von beispielsweise 2000 Euro, verlangen für die Küchenmöbel aber deutlich mehr als diese eigentlich in der Komplettküche kosten würden. Hier müssen Sie also genau hinsehen.

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Damit Sie Ihre Küche ohne Elektrogeräte zum Schluss wirklich günstiger bekommen, sollten Sie in jedem Fall die Einzelpreise anfragen und dann selbst nachrechnen, welches Angebot das Günstigere ist.

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TIPP: Wenn Sie die Elektrogeräte separat kaufen, lohnt es sich in der Regel immer, wenn Sie einen Blick auf Sonderangebote der Versandhändler werfen. Küchengeräte bekommen Sie aber nicht nur bei spezialisierten Händlern, sondern beispielsweise auch im Elektronik Online Shop.

Vor- und Nachteile einer Küche ohne Elektrogeräte

  • Aktionsangebote lassen sich besser ausnutzen
  • besseres Preis-Leistungsverhältnis
  • erhebliches Sparpotenzial
  • Küche lässt sich nach eigenen Wünschen perfekt zusammenstellen
  • problemloser Einbau bei Raster- und Normküchen
  • Küchenplanung erfolgt nach individuellen Bedürfnissen
  • ein weniger aufwendiger
  • Vergleich der Preise und Angebote braucht Zeit

Fazit: Küche ohne Elektrogeräte behauptet sich als attraktive Option

Wer eine neue Küche für die eigenen vier Wände sucht, sollte den Kauf einer Küche ohne Elektrogeräte durchaus ins Auge fassen und einen strengen Preisvergleich durchführen. Häufig erhalten Sie hier einfach das bessere Preis-Leistungsverhältnis, weil Sie beim Kauf flexibler sind.

Gerade im Bereich der Küchengeräte gibt es zwischen den Marken und Anbietern große Preisunterschiede, die Sie sich zu Nutze machen sollten. Die Küchenmöbel an sich sind außerdem nicht teuer, sodass ein Schnäppchen hier meist nicht weit entfernt ist.

Auch wenn Sie sich Küchengeräte mit besonderer Ausstattung wünschen, sollten Sie sich in jedem Fall für eine Küche ohne E-Geräte entscheiden.

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Bildnachweise: starush / Fotolia.com, Amazon/ Aicok

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