Lohnt sich die Anschaffung einer Brennstoffzellenheizung?

Contents
  1. Brennstoffzellenheizung kaufen: Lohnt sich die Anschaffung?
  2. Wie funktioniert eine Brennstoffzellenheizung?
  3. Worauf Sie beim Kauf einer Brennstoffzellenheizung achten sollten
  4. Welche Vorteile hat eine Heizung mit Brennstoffzelle?
  5. Umweltfreundlichkeit wird belohnt
  6. Brennstoffzellenheizungen bei Heizungsbau Ritter
  7. Lohnt sich Heizen mit der Brennstoffzelle?
  8. Wann lohnt sich die Anschaffung einer Brennstoffzellen-Heizung?
  9. Was kostet eine Brennstoffzellen-Heizung?
  10. Was ist der größte Vorteil einer Brennstoffzellen-Heizung?
  11. Brennstoffzellenheizung Test & Vergleich
  12. Was ist eine Brennstoffzellenheizung?
  13. Welche Vorteile bietet diese Heizart?
  14. Gibt es auch Nachteile?
  15. Lohnt sich die Anschaffung einer Brennstoffzellenheizung?
  16. Was ist das Callux Projekt?
  17. Worauf ist beim Kauf einer Brennstoffzellenheizung zu achten?
  18. Die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten:
  19. Ein Überblick über die verschiedenen Fördermöglichkeiten für eine Brennstoffzelle:
  20. Was kostet eine Brennstoffzellenheizung?
  21. Brennstoffzellenheizungen im Test:
  22. Können Brennstoffzellen gefährlich werden?
  23. Welche Brennstoffzellenheizungen sind aktuell zu empfehlen?
  24. Lässt sich eine Brennstoffzellenheizung auch kombinieren?
  25. Die Wahl des richtigen Heizungsinstallateurs – worauf ist zu achten?
  26. Wie sieht die Zukunft der Brennstoffzelle aus?
  27. Fazit
  28. Ein paar Tipps zum Schluss:
  29. Lohnt sich eine Brennstoffzellenheizung?
  30. Brennstoffzelle für die Heizung: Die Funktion einfach erklärt
  31. Wasserstoff und Sauerstoff reagieren kontrolliert miteinander
  32. Wasserstoff aus Erdgas oder erneuerbaren Energieanlagen
  33. Was hat die Brennstoffzellenheizung für Vorteile?
  34. Hohe Stromkennzahl für wirtschaftlich sinnvollen Einsatz
  35. Höhere Wirtschaftlichkeit in Einsatzgebieten mit kleiner Leistung
  36. Unabhängigkeit von Konzernen und schwankenden Strompreisen
  37. Brennstoffzellenheizungen sind besser für die Umwelt und das Klima
  38. Welche Voraussetzungen gibt es für eine Brennstoffzelle?
  39. Eine Brennstoffzellenheizung kaufen: Worauf ist zu achten?
  40. Die passgenaue Auslegung der Brennstoffzelle für die Heizung
  41. Fördermittel für die Brennstoffzellenheizung rechtzeitig beantragen
  42. Namhafte Hersteller garantieren Effizienz und Zuverlässigkeit
  43. Hohe staatliche Fördermittel für Brennstoffzellenheizgeräte
  44. Fördermittel für selbst erzeugten Strom über das KWK-Gesetz
  45. Fazit: Für wen lohnt sich eine Brennstoffzellenheizung

Brennstoffzellenheizung kaufen: Lohnt sich die Anschaffung?

Lohnt sich die Anschaffung einer Brennstoffzellenheizung?

Brennstoffzellenheizungen gelten als umweltfreundliche Energieversorger. Die Heizungen werden einfach an das Erdgasnetz angeschlossen und erzeugen Strom und Wärme. Die Energieerzeugung mit Hilfe der Brennstoffzelle basiert dabei auf einem einfachen elektrochemischen Prozess, der kalten Verbrennung.

Wasserstoff ist der Energielieferant der Brennstoffzelle. Wasserstoff ist das häufigste Element in der Natur, existiert dort jedoch nicht in seiner Reinform. Daher wird für eine Brennstoffzellenheizung Erdgas benötigt.

Als emissionsärmster fossiler Brennstoff eignet sich Erdgas ideal für die Gewinnung von Wasserstoff.

Hierzulande finden Brennstoffzellenheizungen noch eher weniger Anwendung und sind zum Teil auch sehr umstritten. Ein Grund dafür sind unter anderem die recht hohen Kosten für die Anschaffung einer Brennstoffzellenheizung. Doch wann lohnt sich eine Anschaffung und welche Vorteile haben diese modernen Heizungen? Wir klären Sie in diesem Blog-Beitrag auf.

Wie funktioniert eine Brennstoffzellenheizung?

Eine Brennstoffzellenheizung versorgt Sie sowohl mit Wärme, als auch mit Strom. Doch wie genau funktioniert das überhaupt? Eine Brennstoffzelle besteht aus zwei Elektroden: Der negativ geladenen Anode und der positiv geladenen Kathode. Dazwischen befindet sich ein Elektrolyt.

Von außen werden regelmäßig der, aus dem Erdgas gewonnene, Wasserstoff und Sauerstoff der Brennstoffzelle zugeführt. Der Sauerstoff versorgt die Kathode der Brennstoffzelle, während der Wasserstoff an der Anode in Elektronen und Protonen gespalten wird.

Die Elektronen wandern entlang des elektrischen Leiter zur Kathode, wodurch im Leiter Strom erzeugt wird.

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Gleichzeitig diffundiert eines der Protonen durch die Membran des Elektrolyten und gelangt ebenfalls auf die Seite der Kathode. Das Proton vereinigt sich mit dem Sauerstoff. Dabei wird ein Elektron aufgenommen, wodurch eine Knallgasreaktion entsteht. Durch diese Reaktion wird Wärme freigesetzt und Wasser entsteht.

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Die Wärme wird über einen Kreislauf ausgekoppelt und für Heizzwecke nutzbar gemacht. Das Wasser bleibt im Kreislauf enthalten, um für den erneuten Vorgang der Wasserstoffspaltung und zur Kühlung der Heizung verwendet werden kann.

(Bildquelle: https://www.co2online.de/)

Worauf Sie beim Kauf einer Brennstoffzellenheizung achten sollten

Mit einer Brennstoffzellenheizung erzeugen Sie Wärme und werden noch dazu zu Ihrem eigenen Stromproduzenten. Vor dem Kauf einer Brennstoffzellenheizung sollten Sie jedoch einige wichtige Punkte beachten.

Zum einen gilt es darauf zu achten, dass das Gebäude alle baulichen Voraussetzungen erfüllt. So wird zum einen ein zusätzlicher Speicher für Warm- und Heizwasser benötigt sowie ein Gasanschluss. Da die Wärme der Brennstoffzelle im Winter nicht immer ausreichend ist, wird außerdem ein Gasbrennwertgerät hinzugeschaltet. Eine Brennstoffzellenheizung benötigt also unter Umständen viel Platz.

Strom selbst mit Hilfe seiner eigenen Heizung zu produzieren, klingt im ersten Moment super, jedoch sollte man sich hier im Vorfeld fragen, inwiefern sich das Ganze auch lohnt. Je länger die Heizung das Jahr über läuft, umso mehr Strom erzeugt sie letzten Endes. Nur wenn genügend Strom erzeugt wird, können sie auf Ihren Energieanbieter verzichten.

Welche Vorteile hat eine Heizung mit Brennstoffzelle?

Klares Plus einer Brennstoffzellenheizung ist der Umweltgedanke, der hier im Vordergrund steht. Durch die Kombination der Strom- und Wärmeproduktion kann die CO2-Emission bis zu 50 Prozent reduziert werden.

Der Verbraucher selbst kann mit Hilfe einer Brennstoffzellenheizung Strom- und Heizkosten erheblich senken. Vor allem die eigene Stromproduktion bietet ein enormes Sparpotenzial, da Sie nicht mehr an die steigenden Strompreise gebunden sind.

Brennstoffzellenheizungen sind in der Anschaffung aktuell noch sehr preisintensiv, daher sparen Sie auch nur bei ausreichender Nutzung Energiekosten ein. Bei ausreichender Auslastung machen sich die Kosten in zehn bis 15 Jahren bezahlt.

Bei steigenden Strompreisen verkürzt sich dieses Zeitintervall sogar.

Erzeugen Sie mit Ihrer Brennstoffzellenheizung mehr Strom als Sie aktuell benötigen, wird der überschüssige Strom ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Bei einer Einspeisung bis 50 Kilowatt Strom, erhalten Sie pro eingespeisten Kilowatt acht Cent Vergütung. Noch dazu erhalten Sie durch die Strom-Einspeisung Steuervergünstigungen.

Umweltfreundlichkeit wird belohnt

Da Brennstoffzellenheizungen vor allem vorteilhaft für unsere Umwelt sind, gibt es verschiedene Förderungsprogramme für die stromerzeugenden Heizungen.

Die Kreditanstalt für Wiederauau der Bundesregierung unterstützt seit Ende 2016 die Anschaffung von Brennstoffzellenheizungen.

Unterstützt wird hier der Einbau von Heizgeräten mit einer Leistung von 0,25 bis fünf Kilowatt in neuen und bestehenden Wohngebäuden. Die Förderung setzt sich aus einem Grundbetrag von 5.

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700 Euro und einem leistungsabhängigen Zuschuss von 450 Euro pro angefangenen 100 Watt Leistung. Damit ergibt sich für die KfW-Förderung ein maximaler Zuschuss von 28.000 Euro.

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Bildquelle: IBZ

Eine weitere Fördermöglichkeit bietet das Programm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Mikro-KWK-Geräte werden mit 1.900 Euro gefördert. Außerdem gibt es für die Brennstoffzellenheizungen zusätzliche Strom- und Wärmeeffizienzboni, wodurch ein maximaler Förderpreis von 3.515 Euro erreicht werden kann.

Brennstoffzellenheizungen bei Heizungsbau Ritter

Mit unserem Hersteller Viessmann und der „Vitovalor 300-P“ bieten wir Ihnen modernste Technik für die Wärme- und Stromerzeugung. Unsere Brennstoffzellenheizung eignet sich ideal für Ein- und Zweifamilienhäuser und überzeugt durch eine besonders platzsparende Bauweise.

Mit einem eingebauten Stromspeicher-System ist es möglich, überschüssigen Strom für später zu Speichern. Der integrierte Energiemanager ist lernfähig und schaltet sich erst ein, wenn ausreichend lange Laufzeiten der Heizung zu erwarten sind.

Mit einer Brennstoffzellenheizung sind Sie eigener Stromerzeuger und sind nicht mehr Abhängig von steigenden Strompreisen. Bei Heizungsbau Ritter profitieren Sie außerdem von einer Brennstoffzellenheizung mit modernster Technik und hohem Bedienkomfort.

Auch wenn Brennstoffzellenheizungen in der Anschaffung momentan noch sehr preisintensiv sind, können Sie bei ausreichender Auslastung ordentlich sparen.

Vor dem Kauf einer Brennstoffzellenheizung sollten Sie daher gründlich überlegen, ob sich eine stromerzeugende Heizung für Sie lohnt. Wir von Heizungsbau Ritter beraten Sie gerne zu Ihrer neuen Brennstoffzellenheizung.

Für unsere Viessmann Brennstoffzellenheizung erhalten Sie dank KFW und BAFA bis zu 11.100 € Förderbetrag. Informieren Sie sich jetzt über die mögliche Förderung sowie unsere weiten Vorteile.

Förderung einer Brennstoffzellenheizung Teil1

Förderung einer Brennstoffzellenheizung Teil2

Источник: https://www.heizungsbau-ritter.de/brennstoffzellenheizung-vorteile-kosten/

Lohnt sich Heizen mit der Brennstoffzelle?

Lohnt sich die Anschaffung einer Brennstoffzellenheizung?

Vor allem in Bayern ist die Technologie auf dem Vormarsch. Doch wer diese Anlage möglichst effizient nutzen möchte, sollte ein paar Dinge beachten.

Von  Mareike König

Brennstoffzellen kennen die meisten Menschen, wenn überhaupt, wahrscheinlich nur aus dem Automobilbereich. Vor allem japanische Hersteller wie Toyota oder Hyundai setzen schon seit Jahren auf die umweltfreundliche Technik. Besonders die Japaner nutzen Brennstoffzellen nicht nur in Autos, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Auch in Bayern ist die Technik auf dem Vormarsch.

In Langweid im Landkreis Augsburg entsteht ein Neubaugebiet mit 30 Doppel- und Reihenhäusern. Alle Gebäude sind mit einer Brennstoffzellen-Heizung ausgerüstet. Markus Last, Sprecher der Geschäftsführung von Erdgas Schwaben, bezeichnet Wasserstoff als „Energieträger der Zukunft“. Wir erklären, was Sie über die Technologie wissen müssen.

Wann lohnt sich die Anschaffung einer Brennstoffzellen-Heizung?

„Sowohl in Neubauten als auch in Häusern, die im Rahmen einer Sanierung auf den neuesten Stand gebracht werden sollen, kann sich die Brennstoffzellen-Technik lohnen“, erklärt Hans-Günther Habenicht, Bereichsleiter technischer Service bei der Schwaben Netz GmbH, einer Tochter von Erdgas Schwaben.

Die Anlage produziert Strom und Wärme im Verhältnis 1:1. Entscheidend ist, dass der Stromverbrauch des Haushalts in etwa dem Warmwasser- und Heizbedarf entspricht. Die Anlage rechnet sich dann, wenn im Haushalt der Strom in möglichst großer Menge selbst verbraucht wird.

Allein zum Heizen oder nur für Warmwasser rentiert sich das kleine Kraftwerk nicht.

Welche Voraussetzungen muss das Gebäude erfüllen?

Eine Brennstoffzellen-Heizung ist ungefähr so groß wie eine herkömmliche Gas-, Öl- oder Pelletheizung. Trotzdem könnte sie etwas mehr Platz benötigen. Denn wer den erzeugten Strom speichern möchte, anstatt ihn sofort zu brauchen, brauche noch eine zusätzliche Anlage, so Habenicht. Eine weitere Voraussetzung: Das Gebäude sollte an das Gasnetz angeschlossen sein.

Wie genau funktioniert das technisch eigentlich?

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Das Prinzip der Brennstoffzelle ist schon seit fast 200 Jahren bekannt: Reagieren die beiden Elemente Wasserstoff und Sauerstoff miteinander, entstehen Strom und Wärme. In der Natur kommt Wasserstoff ungebunden nicht vor.

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Das Element kann jedoch gewonnen werden, wenn Erdgas und Wasserdampf bei hoher Temperatur miteinander reagieren. Eine solche Anlage ist in die Brennstoffzellen-Heizung eingebaut.

Deshalb läuft die Anlage auch mit herkömmlichem Erdgas aus der Leitung.

Was kostet eine Brennstoffzellen-Heizung?

Hier liegt das Manko der Technologie: Sie ist nämlich noch ziemlich teuer. Stefan Schäffer ist Verkaufsberater bei Viessmann in Augsburg. Das Unternehmen ist Marktführer für Brennstoffzellen-Heizungen für Ein- oder Zweifamilienhäuser.

Diese Anlagen haben eine Leistung von 750 Watt. Schäffer zufolge liegen die Anschaffungskosten bei rund 20.000 Euro. Dazu kommen Wartungskosten, die einmal pro Jahr anfallen.

Zusätzliche Kosten können entstehen, wenn Hausbesitzer in einen zusätzlichen Stromspeicher investieren wollen.

Gibt es staatliche Förderprogramme?

Ja. Die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) erstattet bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten – das macht bei einer 750-Watt-Anlage rund 9300 Euro. Geld kann jedoch nur bekommen, wer den Zuschuss vor dem Einbau der neuen Anlage beantragt.

Außerdem müssen Antragsteller nachweisen, dass sie sich von einem Energieexperten beraten lassen haben. Weil Betreiber einer Brennstoffzellen-Heizung in manchen Phasen mehr Strom produzieren als sie verbrauchen, können sie sich außerdem eine Einspeisevergütung auszahlen lassen.

Bei einer 750-Watt-Anlage betrage diese rund 1800 Euro, erklärt Schäffer.

Was ist der größte Vorteil einer Brennstoffzellen-Heizung?

Strom kostet so viel wie nie zuvor, die Gaspreise sind in den vergangenen Jahren dagegen relativ stabil geblieben. Wer seinen Strom mit einer Brennstoffzellen-Heizung zum Teil selbst produziert, muss sich über die Entwicklung der Preise weniger Sorgen machen.

Wie lange hält so eine Anlage?

Viessmann gibt für seine Geräte eine Betriebsdauer von 80.000 Stunden an. Die Anlagen sollten also 15 bis 20 Jahre lang halten. Die Brennstoffzelle kann danach entweder ausgetauscht oder die Anlage als normale Gasheizung weiterbetrieben werden.

Wie umweltfreundlich ist die Brennstoffzellen-Technologie?

Sehr umweltfreundlich. In den Heizungen, die derzeit auf dem Markt sind, wird der Wasserstoff aus Erdgas gewonnen. Weil aber in der Summe eine kleinere Menge des Rohstoffs verbrannt wird, entsteht nur halb so viel CO2. Die Materialien, die in der Brennstoffzelle verbaut sind, können zu einem großen Teil recycelt werden. Als Abfallprodukt entsteht ganz normales Wasser.

In einer Brennstoffzellen-Heizung wird Energie aus Wasserstoff gewonnen. Wie sicher ist das überhaupt?

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Wer die Anlage sachgemäß verwendet, braucht keine Angst davor haben, dass das kleine Kraftwerk in die Luft fliegt. Wasserstoff selbst ist zwar explosiv, aber sehr flüchtig. „Unfälle, die auf den Austritt von Erdgas zurückzuführen sind, kommen selten vor“, sagt Habenicht. Ursache dafür seien in der Regel defekte Gasleitungen oder -anschlüsse.

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Wie zukunftsfähig ist die Technologie?

Vor allem für Eigenheimbesitzer, die ihr Haus mit Smarthome-Technik ausrüsten möchten, ist die Brennstoffzellen-Heizung geeignet. Die modernen Anlagen haben in der Regel die relevanten Schnittstellen. Sind Heizung und Großgeräte im Haushalt komplett miteinander vernetzt, lässt sich das kleine Kraftwerk besonders effizient nutzen.

Wer kann mir weitere Informationen zu dem Thema geben?

Fragen beantworten Energieberater, zum Beispiel Ansprechpartner der Verbraucherzentrale, ein Kaminkehrer mit entsprechender Zusatzqualifikation oder ein Installateur. Die Experten berechnen gemeinsam mit dem Kunden den Bedarf an Strom und Wärme. So können Sie herausfinden, ob sich eine Brennstoffzellen-Heizung lohnt.

Источник: https://www.augsburger-allgemeine.de/geld-leben/Lohnt-sich-Heizen-mit-der-Brennstoffzelle-id54037871.html

Brennstoffzellenheizung Test & Vergleich

Lohnt sich die Anschaffung einer Brennstoffzellenheizung?

Eine Brennstoffzellenheizung ist eine sehr effiziente und umweltfreundliche Art, ein Gebäude zu heizen.

Doch wie funktioniert diese Heizart (Heiztechnologie) überhaupt, welche Voraussetzungen müssen gegeben sein und worauf sollte bei der Anschaffung geachtet werden? In diesem Artikel erfahren Sie mehr über eine Brennstoffzellenheizung, welche Vorteile Sie bietet und welche unterschiedlichen Fördermöglichkeiten es gibt.

Was ist eine Brennstoffzellenheizung?

Eine chemische Reaktion bildet die Basis der Energiegewinnung, welche bei einer Brennstoffzellenheizung stattfindet.

Vom Prinzip her wird eine Redoxreaktion hervorgerufen, die Wärme und gleichzeitig auch Strom entstehen lässt.

Im Inneren der Heizung reagiert Erdgas mit Wasserdampf, sodass Kohlenstoffmonoxid und Wasserstoff gebildet werden. In der Brennstoffzelle selber kommt es dann zu einer Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff.

Folgende Voraussetzungen müssen für eine Brennstoffzellenheizung gegeben sein:

  • Gasanschluss
  • zentrale Heizanlage
  • Wärmespeicher
  • Wärmespeicher

Außreichende Raumhöhe (mind. 2,00m)

Gerade auf den Gasanschluss kann bei einer Heizung dieser Art nicht verzichtet werden. Er ist die Grundvoraussetzung dafür, um eine Brennstoffzellenheizung im Haus zu installieren.

Welche Vorteile bietet diese Heizart?

Einer der Hauptvorteile, die eine solche Anlage bietet, ist, dass gleichzeitig der Strom- als auch Wärmebedarf gedeckt werden kann. Es ist eine sehr innovative Heizungstechnologie, die einen hohen Wirkungsgrad aufweist. So ist eine Brennstoffzellenheizung gut für die Umwelt und für das Klima, da sie einen geringen CO2-Ausstoß aufweist.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Sie durch die Produktion von Eigenstrom für zunehmende Unabhängigkeit sorgen. Außerdem arbeiten Brennstoffzellenheizungen sehr geräuscharm.

Gibt es auch Nachteile?

Eine Brennstoffzellenheizung ist in der Anschaffung eher kostspielig. Darüber hinaus hat sie vergleichsweise hohe technische Anforderungen.

Häufig wird auch als Nachteil angeführt, dass es aufgrund der noch jungen Modellreihen bislang nur wenig echte Erfahrungsberichte über das Heizen mit Brennstoffzellen gibt. Inzwischen können wir aber bereits auf die ersten belastbaren Langzeittests schauen.

Außerdem liegt die Lebensdauer bei Brennstoffzellenheizungen momentan noch bei circa zehn Jahre, jedoch mit einer steigenden Tendenz.

Lohnt sich die Anschaffung einer Brennstoffzellenheizung?

Während die Anschaffungskosten für eine Brennstoffzellenheizung zunächst hoch sind, amortisiert sich eine Brennstoffzelle relativ schnell, wenn sie möglichst viel Strom produziert, der entweder ins öffentliche Netz eingespeist oder am besten im eigenen Haushalt verbraucht wird.

Außerdem gibt es viele staatliche Förderungen, durch die man beim Kauf der Heizung oder bei der Umrüstung viel Geld sparen kann. Natürlich hängt es immer vom jeweiligen Gebäudetyp und vom Alter ab, ob sich eine Anschaffung lohnen oder auszahlen kann.

Gerade für Ein- oder Zweifamilienhäuser ist eine Heizung mit Brennstoffzellentechnologie, die einen hohen Gesamtwirkungsgrad aufweist, empfehlenswert.

Was ist das Callux Projekt?

Im Herbst 2008 startete das Callux Projekt, einer der größten Praxis-Tests, der bis dahin europaweit durchgeführt wurde. Hinter dem Projekt steckten folgende Institutionen und Unternehmen:

  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • E.On
  • EnBW
  • EWE
  • MVV Energie
  • VNG (Verbundnetz Gas)
  • Baxi Innotech
  • Hexis
  • Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg

Über einen Zeitraum von sieben Jahren wurde die Brennstoffzellen-Technologie in einem Praxistest unterzogen und durch Politik und Wirtschaft gefördert. So wurden an die 500 Brennstoffzellenheizung in deutschen Eigenheimen eingebaut, um ihre Effizienz und ihre Nachhaltigkeit zu testen und mit anderen Heizungen zu vergleichen.

Das Callux-Projekt hat gezeigt, wie zuverlässig die Brennstoffzellen-Technologie ist. Jährlich konnten so bis zu 1,2 Tonnen an CO2 eingespart werden, was einer Reduzierung von mehr als 30 Prozent entspricht.

Hinsichtlich der Zuverlässigkeit haben sich die Anlagen genauso bewährt wie andere Heiztechnologien.

Besonders positiv erwies sich im Praxistext die Tatsache, dass die Heizmethode sich besonders gut in bestehende Heizsysteme integrieren lässt.

Worauf ist beim Kauf einer Brennstoffzellenheizung zu achten?

Allgemein gilt natürlich, dass man sich bei jeder Anschaffung einer neuen Heizungen von einem Fachmann beraten lassen sollte. Dies gilt natürlich auch beim Kauf einer Brennstoffzellenheizung.

Es gibt verschiedene Faktoren, die vor der Anschaffung geklärt werden müssen. So spielt die aktuelle Hausdämmung eine Rolle, ebenso die Höhe des Energie- und Wasserbedarfs.

Wichtig ist auch, dass Sie sich frühzeitig um mögliche Förderungen kümmern. Dabei stehen verschiedene Varianten zur Auswahl.

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Die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten:

KfW-Programm 433

Hierbei handelt es sich um einen Zuschuss von der KfW (Kreditanstalt für Wiederauau), der für Brennstoffzellen bewilligt wird. So ist eine Zuschusssumme von bis zu 28.000 Euro möglich, wobei das KfW-Programm bei neuen und alten Gebäuden greift. Auch Nichtwohngebäude fallen in diese Förderung.

Förderung im Rahmen des KWK-Gesetzes

Diese Förderung wird für Strom gezahlt, den Sie als Anlagenbetreiber selbst produzieren. Es handelt sich um ein Förderungsangebot aus dem KWK-Gesetz, dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz. Die Fördersumme beträgt 1.800 Euro.

Die KFW-Förderung kann nicht mit Förderprogrammen des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) kombiniert werden. Außerdem gibt es in diversen Bundesländern eigene Förderprogramme, wie etwa in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

Ein Überblick über die verschiedenen Fördermöglichkeiten für eine Brennstoffzelle:

ProgrammHöhe der Fördersumme
BAFA1.900 € bis 3.500 €
KfW 433Bis zu 28.000 €
KWK-Zuschlag (Energie)8 Cent pro kWh bei Einspeisung ins Netz 4 Cent pro kWh bei Eigennutzung
Energiesteuer (Rückerstattung)0,55 Cent pro Kilowattstunde (bezieht sich auf Erdgas)

Als Alternative zum Kauf bietet sich das Contracting an, was bedeutet, dass Sie zu einem fixen monatlichen Betrag Ihre neue Heizanlage mieten. Enthalten in den Kosten sind beispielsweise Wartung, Instandhaltung und Reparaturen.

Was kostet eine Brennstoffzellenheizung?

Im Vergleich mit anderen Heizsystemen ist eine Brennstoffzellenheizung immer noch die teuerste Variante. Dabei spielen verschiedene Faktoren bei der Höhe der Kosten eine Rolle:

Generell kostet eine Brennstoffzellenheizung im Gesamtpaket mit Montage zwischen 30.000 und 35.000 Euro. Die Höhe hängt unter anderem damit zusammen, dass die Montage aufwendig ist und daher etwas teurer ausfällt. Bei hoher Eigenproduktion an Strom, können jedoch Kosten gespart werden, sodass sich eine Brennstoffzellenheizung trotz hoher Anschaffungskosten auszahlt.

Brennstoffzellenheizungen im Test:

ModellBuderus Logapower FC10Vitovalor PT2
LeistungElektrische Leistung: 180 bis 700 Watt Thermische Leistung: 200 bis 600 WattElektrische Leistung: 11.8 kW Thermische Leistung: bis zu 30,8 kW
HandhabungEinfach kompakte Abmessungen einfache Einbindung in bestehende SystemeSehr hoher Bedienkomfort lässt sich via Smartphone oder Tablet steuern
SpeicherkapazitätWarm- und Heizwasserspeicher: 75/140 LiterTrinkwasserspeicher: 220 Liter

Können Brennstoffzellen gefährlich werden?

Auch, wenn es sich vom Prinzip her um eine Knallgas-Reaktion handelt, die sich im Inneren der Brennstoffzelle abspielt, sind diese Heizungen nicht gefährlich.

Die verschiedenen Zellen sind in Form eines Sandwich-Auaus hintereinandergeschaltet. Diese Bauweise, als Stapel oder Stacks, birgt sehr geringe Risiken.

Der Wasserstoff, der in den Brennstoffzellen eingesetzt wird, ist ebenfalls aufgrund seiner geringen Menge ungefährlich.

Welche Brennstoffzellenheizungen sind aktuell zu empfehlen?

Zu den besten Herstellern von Brennstoffzellenmodellen zählen Buderus, Vaillant und Viessmann. Die oben vorgestellten Modelle sind aktuell die beliebtesten und besten Anlagen. Weitere beliebte Hersteller:

  • Junkers
  • Senertec
  • Solidpower
  • Freudenberg
  • Remeha
  • Elcore
  • Hexis

Lässt sich eine Brennstoffzellenheizung auch kombinieren?

Generell ist eine Kombination von Brennstoffzellen-Technologie und Photovoltaik- oder Solar-Anlage möglich. Ein Vorteil ist, dass sich auf diese Weise teils noch weitere Fördermöglichkeiten ergeben.

Die Wahl des richtigen Heizungsinstallateurs – worauf ist zu achten?

Spezielle Qualifikationen und Zertifikate sind erforderlich, um eine Brennstoffzellenheizung als Installateur montieren zu können. So sollten Sie sich im Vorfeld informieren, welcher Installationsbetrieb dafür geeignet ist. Auch die Wartung sollte ausschließlich durch einen erfahrenen, kompetenten Fachmann erfolgen.

Wie sieht die Zukunft der Brennstoffzelle aus?

Es handelt sich um eine zukunftssichere Technologie, die sich stetig weiterentwickeln wird. Die Anschaffungskosten werden, wie das Callux Projekt gezeigt hat, wahrscheinlich noch weiter sinken.

Ob es auch zukünftig weitere Förderungen geben wird, und wie hoch diese sein werden, wird sich in Zukunft noch zeigen – man kann diesbezüglich jedoch optimistisch bleiben, denn gerade wegen des geringen CO2-Ausstoses ist diese Art zu heizen zukunftssicher und umweltfreundlich.

Aktuelle Förderungen des BAFA oder der KfW sollte man unbedingt nutzen, um in eine neue, effiziente und umweltfreundlichere Heizung zu investieren.

Fazit

Eine Brennstoffzellenheizung stellt eine Investition in die Zukunft und eine umweltfreundliche, effiziente Art des Heizens dar. Sie ist nicht nur für Neubauten, sondern auch für bestehende Gebäude geeignet. Ein entscheidender Vorteil ist, dass mit den Anlagen gleichzeitig Wärme und Strom produziert werden kann.

Ein paar Tipps zum Schluss:

  • Planen Sie die Brennstoffzellenheizung richtig und sorgfältig
  • Wählen Sie Handwerker aus, denen Sie vertrauen

Источник: https://oekoloco.de/ratgeber/vergleichen-und-entscheiden/brennstoffzellenheizung-test-vergleich/

Lohnt sich eine Brennstoffzellenheizung?

Lohnt sich die Anschaffung einer Brennstoffzellenheizung?

Bereits im Jahr 1870 schrieb Jules Verne: „Das Wasser ist die Kohle der Zukunft. Die Energie von morgen ist Wasser, das durch elektrischen Strom zerlegt worden ist.

Die so zerlegten Elemente des Wassers, Wasserstoff und Sauerstoff, werden auf unabsehbare Zeit hinaus die Energieversorgung der Erde sichern.“. Heute, fast 150 Jahre später ist das möglich.

Denn mit der Brennstoffzellenheizung gibt es eine Technologie, die die chemische Energie des Wasserstoffs in elektrische und thermische umwandelt.

Brennstoffzelle für die Heizung: Die Funktion einfach erklärt

Wie funktioniert eine Brennstoffzelle? Die Brennstoffzellenheizung ist ein effizientes KWK-Gerät, das sowohl Strom als auch Wärme produziert. Möglich ist das in einzelnen Brennstoffzellen.

Diese bestehen aus zwei Elektroden (Kathode und Anode), die über einen elektrischen Leiter miteinander verbunden sind. Die Räume rings um Kathode und Anode sind jedoch durch eine bedingt durchlässige Schicht (den Elektrolyt) voneinander getrennt.

Diese kann zum Beispiel aus einer feinen Membran bestehen.

Übrigens: KWK steht für Kraft-Wärme-Kopplung und bezeichnet Geräte, die gleichzeitig Strom (Kraft) und Wärme produzieren. Neben den hier vorgestellten Brennstoffzellen können das auch Blockheizkraftwerke mit konventionellen Motoren und Stirling-Motoren sein.

Heizungsanlage mit Brennstoffzelle in einem modernen Einfamilienhaus

Wasserstoff und Sauerstoff reagieren kontrolliert miteinander

Trifft nun Wasserstoff auf die erste Elektrode, sorgen Katalysatoren dafür, dass sich dieser in Elektronen und Protonen trennt. Wandern die Elektronen dann über den Leiter zur zweiten Elektrode, der Kathode, entsteht Strom.

Gleichzeitig strömen die Protonen durch die nur für sie durchlässige Membran und verbinden sich auf der anderen Seite mit Elektronen und Sauerstoff aus der Luft zu Wasser. Dem Endprodukt der chemischen Reaktion.

Die Wärme, die bei der sogenannten kalten Verbrennung entsteht, wird gewonnen und für die Heizung nutzbar gemacht.

Wasserstoff aus Erdgas oder erneuerbaren Energieanlagen

Den Wasserstoff für die Reaktion kann eine Brennstoffzellenheizung unter anderem aus Erdgas gewinnen. Abhängig von ihrem Typ, funktioniert das zum Beispiel über einen Reformer, der das Gas aus der Leitung mit Wasserdampf versetzt. Eine Alternative stellt die Nutzung erneuerbarer Energien dar.

So können Hausbesitzer auch den Strom einer Photovoltaik-Anlage nutzen, um Wasserstoff herzustellen. Dazu spaltet ein Wasserstoff-Elektrolyseur Wasser mit Grün-Strom in Wasserstoff und Sauerstoff auf.

Anschließend lässt sich das energiereiche Gas in Wasserstoffspeichern bevorraten und mit einer Brennstoffzellenheizung zur Strom- und Wärmeerzeugung nutzen.  

Übrigens: Mit dem Callux-Projekt, das bereits im Herbst 2008 startete, testeten namhafte Hersteller die Brennstoffzellen-Heizungen in der Praxis. Das Projekt endete 2015 und mündete in die breite Einführung der Gasheizungen am Markt. Durch die Erkenntnisse der siebenjährigen Testphase konnten Hersteller die stromerzeugende Heiztechnik erfolgreich weiterentwickeln.

Was hat die Brennstoffzellenheizung für Vorteile?

Wer von der neuen Technologie hört, fragt sich häufig: „Was hat die Brennstoffzellenheizung für Vorteile, wo es doch bereits BHKW´s und Stirling-Heizgeräte gibt?“. Richtig ist, dass die Brennstoffzelle für die Heizung genau wie andere BHKWs Strom und Wärme erzeugt. Ihr Vorteil liegt aber in der Effizienz, mit der das geschieht.

Hohe Stromkennzahl für wirtschaftlich sinnvollen Einsatz

Genauer liegt der Vorteil der Brennstoffzelle in der Stromkennzahl. Diese steht für das Verhältnis der abgegebenen elektrischen Energie zur nutzbaren Wärme.

Während ein herkömmliches Blockheizkraftwerk hier auf einen Wert von 0,15 bis 0,5 kommt, erreicht die Brennstoffzellenheizung häufig ein Ergebnis von 1. Das heißt: Sie erzeugt in der Regel genau so viel Strom wie Wärme.

Konventionelle BHKWS produzieren deutlich weniger Strom.

Höhere Wirtschaftlichkeit in Einsatzgebieten mit kleiner Leistung

Ein einfaches Beispiel zeigt, warum das besonders gut ist. KWK-Geräte sind recht teuer und lohnen sich nur dann, wenn sie viel Strom erzeugen. Produzieren können sie diesen allerdings nur dann, wenn auch die gleichzeitig entstehende Wärme verwendet werden kann.

Vor allem in modernen Gebäuden mit niedrigem Energiebedarf ist der Wärmebedarf aber nur sehr gering. Liegen Strom- und Wärme-Produktion wie bei einer Brennstoffzellen-Heizung jedoch in einem ähnlichen Verhältnis, kann mehr Strom gewonnen, in das öffentliche Netz eingespeist oder direkt selbst verbraucht werden.

Das erhöht die Einsparungen und vergrößert den Einsatzbereich der Heiztechnik.

Übrigens: Die Frage, ob eine Brennstoffzellenheizung wirtschaftlich ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Aufschluss gibt hier nur die individuelle Betrachtung, die ein Experte im Rahmen einer fachgerechten Planung durchführt.

Unabhängigkeit von Konzernen und schwankenden Strompreisen

Ein weiterer Vorteil der Brennstoffzellenheizung ist die zunehmende Unabhängigkeit von großen Energiekonzernen und ständig schwankenden Strompreisen. Denn je mehr elektrische Energie Verbrauch im eigenen Haus erzeugen, umso weniger müssen sie aus den öffentlichen Netzen einkaufen.

Brennstoffzellenheizungen sind besser für die Umwelt und das Klima

Eine Brennstoffzelle für die Heizung stößt weniger Schadstoffe aus und verbraucht weniger fossile Ressourcen. Sie entlastet damit nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt und das Klima. Am besten funktioniert das natürlich dann, wenn Hausbesitzer auch den Wasserstoff für die Heizung mit Solarstrom selbst erzeugen.

Welche Voraussetzungen gibt es für eine Brennstoffzelle?

Zugegeben, die Brennstoffzellenheizung hört sich ein wenig nach Raketentechnik an. Aber: Sie arbeitet zuverlässig und lässt sich bereits heute in vielen verschiedenen Haushalten einsetzen. Die nachfolgende Tabelle zeigt, welche Voraussetzungen Hausbesitzer dabei erfüllen müssen.

Voraussetzung für die Brennstoffzelle Erklärung
Erdgasanschluss oder große PhotovoltaikanlageDamit die Brennstoffzellenheizung ihren Betrieb aufnehmen kann, benötigt sie entsprechende Brennstoffe. Am einfachsten ist hier ein Gasanschluss, wie bei einer herkömmlichen Gasheizung. Möglich ist aber auch die Kombination mit einer Photovoltaikanlage und einem Elektrolyseur, der den Wasserstoff regenerativ herstellt. Das ist zwar ökologisch günstig, heute aber noch recht teuer.
Wärmeverteilung über zentrale HeizungsanlageDie Brennstoffzelle für die Heizung erzeugt neben Strom auch thermische Energie, die sie dann über das Heizwasser an Fußboden-Heizungen oder Heizkörper verteilt. Damit das funktioniert, muss eine zentrale Heizungsanlage vorhanden oder geplant sein.
Wärmespeicher für höhere EinsparungenKWK-Geräte arbeiten nur dann, wenn neben dem Strom auch die Wärme einen Abnehmer findet. Während der Bedarf im Haus jedoch stark schwankt, lohnt sich der Einsatz von Speichern. Ein Puffer- oder Schichtladespeicher nimmt dabei die thermische Energie der Anlage auf und bevorratet sie so lange, bis sie im Haus benötigt wird. Das steigert die Laufzeit der Brennstoffzellenheizung, die produzierte Strommenge und damit auch die finanziellen Einsparungen.
Zusatzheizung oder KombiheizgeräteExperten wählen die Heizleistung der Brennstoffzelle so, dass die Anlage möglichst lange läuft. In der Regel deckt sie damit aber nur die Grundlast des Wärmebedarfs ab. Für kalte Wintertage ist also ein zusätzlicher Wärmeerzeuger nötig. Günstig ist die Kombination mit einer Gasbrennwertheizung. Die Vitovalor Brennstoffzelle von Viessmann besteht dabei zum Beispiel aus einem kompakten Gerät, das neben der Gasheizung auch ein Brennstoffzellenmodul enthält. Das senkt den Installationsaufwand und ermöglicht eine platzsparende sowie saubere Aufstellung.

Eine Brennstoffzellenheizung kaufen: Worauf ist zu achten?

Wer eine Brennstoffzellenheizung kaufen möchte, muss einige Punkte beachten. Nur so arbeitet die Anlage in der Praxis sparsam und zufriedenstellend. Besonders wichtig ist dabei:

  • die passgenaue Auslegung der Heizung
  • die rechtzeitige Beantragung der Förderung
  • der Kauf von Geräten namhafter Hersteller

Die passgenaue Auslegung der Brennstoffzelle für die Heizung

Eine Brennstoffzellenheizung arbeitet nur dann wirtschaftlich, wenn sie viel Strom produziert, den Hausbesitzer im besten Falle auch selbst verbrauchen. Damit das funktioniert, muss die Anlage zum Haus passen.

Experten untersuchen dabei den Wärmebedarf und wählen die Brennstoffzellen-Leistung so, dass diese die sogenannte Grundlast abdeckt. Das reicht aus, um Haus und Warmwasser über weite Teile im Jahr zu erwärmen.

Um an wirklich kalten Tagen auch die Spitzenlast abdecken zu können, kommen Zusatzheizgeräte zum Einsatz. Günstig ist dabei eine Gasheizung, die wie bei der Vitovalor von Viessmann zusammen mit dem Brennstoffzellenmodul in einem Gerät untergebracht ist.

Ein Pufferspeicher sorgt darüber hinaus dafür, dass die Heizung lange und gleichmäßig im optimalen Leistungsbereich arbeitet.

Übrigens: Während Hausbesitzer die Brennstoffzelle theoretisch auch mit einer Wärmepumpe, einer Holzheizung oder einer Pelletheizung kombinieren können, lohnt sich der Einsatz der Solarthermie hier weniger. Denn diese deckt bereits einen Teil des Wärmebedarfs und verkürzt somit die Laufzeit der Anlage. Diese produziert dann weniger Strom und die Einsparungen sinken.

Fördermittel für die Brennstoffzellenheizung rechtzeitig beantragen

Die innovative KWK-Technik ist noch jung und dementsprechend teuer. Um die Produktionszahlen zu steigern und so für sinkende Preise zu sorgen, fördert der Staat den Einsatz der Anlagen. So gibt es zum Beispiel einen Zuschuss von 40 Prozent über die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW).

Darüber hinaus können sich Hausbesitzer eine Vergütung für den selbst erzeugten Strom über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auch vorab auszahlen lassen. Damit Verbraucher hier kein Geld verschenken, müssen sie viele Anträge bereits vor dem Einbau der Technik stellen.

Im Abschnitt Förderung erklären wir, wie das funktioniert.

Namhafte Hersteller garantieren Effizienz und Zuverlässigkeit

Wie in vielen anderen Bereichen steht der Name eines bekannten Herstellers auch beim Brennstoffzellenheizung Kaufen für Qualität, Effizienz und Zuverlässigkeit. Nachfolgend geben wir einen Überblick über die bekanntesten Hersteller:

  • Logapower von Buderus
  • Galileo von Hexis
  • Cerapower von Junkers
  • Dachs InnoGen von SenerTec
  • Bluegen von SOLIDpower
  • Vitovalor von Viessmann

Hohe staatliche Fördermittel für Brennstoffzellenheizgeräte

Der Staat fördert die innovative Technik aktuell mit besonders hohen Zuschüssen über die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW). So erhalten Eigentümer

  • einer Wohnung in einer Wohnungseigentümergemeinschaft oder
  • eines Gebäudes mit maximal zwei Wohnungen

einen Zuschuss in Höhe von maximal 40 Prozent über das KfW-Programm 433 “ Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (433)“. Dieser setzt sich dabei aus zwei Teilen zusammen:

  • einer Grundförderung in Höhe von 5.700 Euro
  • einem Bonus in Höhe von 450 Euro pro angefangene 100 Watt elektrische Leistung.

Für eine Brennstoffzelle mit einer elektrischen Leistung von 750 Watt bekommen Verbraucher dabei 5.700 Euro plus 3.600 Euro, also: 9.300 Euro.

Voraussetzung dafür ist, dass Hausbesitzer die Mittel noch vor dem Baubeginn mit einem Energieberater beantragen. Dieser prüft, ob alle technischen Voraussetzungen erfüllt sind und bestätigt das gegenüber der Bank. Außerdem müssen Verbraucher auch einen Vollwartungsvertrag über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren abschließen, um die Fördermittel zu erhalten.

Fördermittel für selbst erzeugten Strom über das KWK-Gesetz

Auch das Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-Gesetz) fördert die Technik. Denn über dieses gibt es eine Vergütung für erzeugten Strom. Diese beträgt:

  • 4 Cent pro Kilowattstunde für Strom, den Hausbesitzer selbst verbrauchen
  • 8 Cent pro Kilowattstunde für Strom, den Hausbesitzer in das öffentliche Netz einspeisen

Besonders interessant für Besitzer von Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 2.000 Watt ist die pauschalisierte Auszahlung der Stromvergütung.

Dabei erhalten Interessierte direkt nach der Inbetriebnahme der Brennstoffzellenheizung eine Auszahlung des Stromertrages für die ersten 60.000 Betriebsstunden.

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Die Höhe der Vergütung beläuft sich auf 4 Cent pro Kilowattstunde und beträgt maximal 4.800 Euro.

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Beantragen können Hausbesitzer die Mittel über eine elektronische Anzeige beim BAFA. Die daraufhin erstellte Bestätigung reichen sie zusammen mit dem Inbetriebnahmeprotokoll für die Brennstoffzellenheizung bei dem Stromnetzbetreiber ein. Dieser nimmt daraufhin die Auszahlung vor.

Fazit: Für wen lohnt sich eine Brennstoffzellenheizung

Im Gegensatz zu Blockheizkraftwerken mit Verbrennungs- oder Stirlingmotoren lohnen sich die Brennstoffzellen-Heizgeräte für viele Einsatzgebiete – auch in modernen und energieeffizienten Gebäuden. Besonders wichtig dabei ist es jedoch, die Planung der Heizanlage auf das Gebäude anzupassen.

Denn nur, wenn die zu erwartenden oder die vorhandenen Energieverbräuche bekannt sind, kann eine zuverlässige Aussage zur Wirtschaftlichkeit einer Brennstoffzellen-Heizung getroffen werden.

Eine zuverlässige Antwort auf diese Frage kann also nur ein Experte treffen, der sich das entsprechende Gebäude vor Ort angesehen hat.

Источник: https://www.eccuro.com/artikel/392-lohnt-sich-eine-brennstoffzellenheizung

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