Luftfeuchtigkeit erhöhen: Tipps gegen trockene Luft

Contents
  1. Die besten Methoden, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen
  2. Schnelle Luftbefeuchtung ohne Geräte
  3. Luftfeuchtigkeit erhöhen mit Pflanzen
  4. Höhere Luftfeuchtigkeit durch richtiges Lüften
  5. Luftfeuchtigkeit nach dem Baden oder Duschen nutzen
  6. Auch ein Aquarium kann die Luftfeuchtigkeit etwas erhöhen
  7. Helfen Zimmerbrunnen auch dabei die Luft im Raum zu befeuchten?
  8. Lohnt sich die Anschaffung eines Raumbefeuchters wirklich?
  9. Woran erkenne ich, dass ich dem Raum Feuchtigkeit zuführen sollte?
  10. Welches Wasser eignet sich am besten für Raumbefeuchter?
  11. Können Raumbefeuchter während der Nacht benutzt werden?
  12. Kann es zu einer Überfeuchtung der Räume kommen?
  13. Kann zu viel Luftfeuchtigkeit schädlich sein?
  14. Ist eine Luftbefeuchtung sofort spürbar?
  15. Duftstoffe machen die Luftbefeuchtung angenehmer
  16. Luft befeuchten: Mit 20 Tipps Luftfeuchtigkeit erhöhen » Top-Luftreiniger.de
  17. Tipp 1: Feuchte Handtücher aufhängen
  18. Tipp 2: Vorhänge regelmäßig befeuchten
  19. Tipp 3: Wasser verkochen lassen
  20. Tipp 4: Wäsche in der Wohnung trocknen
  21. Tipp 5: Viele Zimmerpflanzen aufstellen
  22. Tipp 6: Viel trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten
  23. Tipp 7: Nach dem Duschen die Tür offen lassen
  24. Tipp 8: Ein Aquarium aufstellen
  25. Tipp 9: Zimmerbrunnen kaufen
  26. Tipp 10: Verdampfer oder Verdunster kaufen
  27. Tipp 11: Zu starkes Heizen vermeiden
  28. Tipp 12: Schale mit Wasser auf die Heizung stellen
  29. Tipp 13: Luftwäscher einsetzen
  30. Tipp 14: Nicht permanent die Fenster auf Kipp lassen
  31. Tipp 15: Regelmäßig stoßlüften
  32. Tipp 16: Bevorzugt lüften, wenn die Luftfeuchtigkeit im Freien hoch ist
  33. Tipp 17: Duschkabine nach dem Duschen offen lassen
  34. Tipp 18: Klimaanlage ausschalten
  35. Tipp 19: Zimmerpflanzen häufiger gießen
  36. Tipp 20: Wasser mit einer Blumenspritze im Raum verteilen
  37. FAQ zu trockener Luft
  38. 5 Tricks für eine bessere Luft und höhere Luftfeuchtigkeit
  39. 1.) Richtig Lüftung im Winter um trockene Luft zu vermeiden
  40. Lüften mit der Lüftungsanlage im Winter
  41. 2.) Mehr Pflanzen der natürliche Weg für mehr Luftfeuchtigkeit
  42. 3.) Raumtemperatur
  43. 4.) Feuchte nutzen
  44. 5.) Luftbefeuchter
  45. Trockene Luft: Luftfeuchtigkeit erhöhen – so geht’s
  46. Trockener Luft den Garaus machen: Richtig lüften
  47. Wasser für die Pflanzen, Wasser für die Raumluft
  48. Luftfeuchtigkeit über direktes Wasser verbessern
  49. Luftbefeuchter: Der Gesundheit zuliebe
  50. Trockene Luft im Schlafzimmer
  51. Die richtige Luftfeuchtigkeit und wie man sie messen kann
  52. Wie entsteht trockene Luft im Schlafzimmer?
  53. Luftfeuchtigkeit erhöhen: So bekämpfen Sie trockene Luft im Schlafzimmer
  54. Pflanzen gegen trockene Luft im Schlafzimmer
  55. Luftbefeuchter, Verdampfer oder Luftwäscher kaufen

Die besten Methoden, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen

Luftfeuchtigkeit erhöhen: Tipps gegen trockene Luft

Wir werfen einen Blick darauf, wie man in seiner Wohnung die Luftfeuchtigkeit am besten erhöht und erläutern zunächst, ob man auch mit einfachen Hausmitteln die Feuchtigkeit entsprechend erhöhen kann. Da es beim Eingriff in das Raumklima zu gesundheitlichen Vorteilen, aber auch Problemen kommen kann, zeigen wir was unbedingt beachtet werden sollte.

Schnelle Luftbefeuchtung ohne Geräte

Wer kein Geld für eine Luftbefeuchtung ausgeben möchte und sofort die Luftfeuchtigkeit erhöhen möchte, kann beispielsweise feuchte Handtücher aufhängen oder über die Heizung legen. Die in den Handtüchern enthaltene Feuchtigkeit wird dann an den Raum abgegeben.

Leider ist dies eine nicht ganz optimale Lösung, auch das befeuchten der Vorhänge oder verkochen von Wasser in der Wohnung ist keine Dauerlösung. Um etwas nachzuhelfen, kann man aber zumindest seine ohnehin gewaschene Wäsche in den eigenen vier Wänden trocknen lassen, da dies die Luft etwas befeuchtet.

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Es wird im Gegensatz zu einem Raumbefeuchter auch nur ein Bruchteil der Luftfeuchtigkeit abgegeben und das ist nicht genug um die Wohnung dauerhaft zu befeuchten.

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Damit kann man sich kurzfristig behelfen, um die Raumluft aber entscheidend zu befeuchten kommt man leider nicht umhin sich ein entsprechendes Gerät zu kaufen.

Luftfeuchtigkeit erhöhen mit Pflanzen

Pflanzen sind eigentlich für das Raumklima eine sehr gute Sache, da viele Pflanzenarten dafür bekannt sind Giftstoffe aus der Luft zu absorbieren.

Die Luftfeuchtigkeit können sie allerdings nur geringfügig verbessern. So geben Pflanzen das aufgenommene Wasser zum einem guten Teil wieder an die Raumluft ab, jedoch erhalten sie höchstens einmal täglich oder noch seltener eine geringe Menge an Wasser, während Raumbefeuchter in der Lage sind, bei Bedarf, auch mehrere Liter am Tag an die Raumluft abzugeben.

Wer sich gerne mit Pflanzen umgibt kann mit mehreren Pflanzen durchaus gute Resultate erzielen, ein 20 m² benötigt dazu aber mindestens 3 Pflanzen. Bei extrem trockener Luft reichen aber auch diese nicht aus.

Es eignen sich also vornehmlich Pflanzen, die viel Wasser aufnehmen da diese auch entsprechend viel Feuchtigkeit an die Umgebung zurückgeben. Als Ideal gelten beispielsweise Zypergräser, wie der echte Papyrus.

Höhere Luftfeuchtigkeit durch richtiges Lüften

Häufig liegt eine niedrige Luftfeuchtigkeit an einem falschen Lüftungsverhalten. Wer an kälteren Tagen die Fenster länger gekippt hält, sorgt automatisch dafür dass die Luftfeuchtigkeit ins Freie entweicht. Damit sinkt logischerweise die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung deutlich ab.

Idealerweise sollte man mehrmals täglich seine Fenster weit öffnen. Dieses Stoßlüften sorgt für frische und gesunde Luft in der Wohnung, ohne dass die ganze Luftfeuchte entweicht.

Herrscht im Freien eine hohe Luftfeuchtigkeit, dann kann man natürlich länger und intensiver lüften und so die feuchtere Luft nach innen bringen. Häufig ist in der kalten Jahreszeit die Luft im Freien aber extrem trocken.

Luftfeuchtigkeit nach dem Baden oder Duschen nutzen

Wenn nach dem Duschen oder Baden seine Badezimmertür öffnet, sorgt dafür dass sich die feuchte Luft auch auf andere Räume verteilt. Das Badezimmerfenster sollte dabei natürlich geschlossen bleiben.

Auch ein Aquarium kann die Luftfeuchtigkeit etwas erhöhen

Wer sich ein nach oben offenes Aquarium zulegt, kann sich nicht nur über mögliche Zierfische freuen, sondern erhält von dort auch etwas Luftfeuchte. Die abgegebene Luftfeuchtigkeit ist aber auch hier nicht besonders groß. Zudem erfordern Aquarien auch etwas Mühe, da diese öfters gereinigt werden müssen.

Helfen Zimmerbrunnen auch dabei die Luft im Raum zu befeuchten?

Zimmerbrunnen tauchen auf unserer Seite ganz zu Recht nicht auf, da die abgegebene Wassermenge für eine richtige Luftbefeuchtung meist viel zu gering ist. Zudem müssen diese Geräte sehr häufig gereinigt werden.

Lohnt sich die Anschaffung eines Raumbefeuchters wirklich?

Wenn die Luftfeuchtigkeit im Raum 40 % unterschreitet, so lohnt sich die Anschaffung aus gesundheitlichen Gründen in jedem Falle. Auch den Möbeln und seinen Haustieren tut man in diesem Falle gutes.

Wer allerdings ohnehin ganzjährig in einem Raumklima oberhalb von 50 % Luftfeuchtigkeit lebt dem kann ein Befeuchter gar Schaden, denn dieser begünstigt, bei ohnehin hoher Feuchtigkeit in der Luft, die Bildung von Schimmelpilzen.

Woran erkenne ich, dass ich dem Raum Feuchtigkeit zuführen sollte?

Wenn nicht schon vorhanden, kauft man sich am besten einen genauen Hygrometer und misst den prozentualen Anteil der Feuchtigkeit in den einzelnen Zimmern.

Zudem kann man auf gewisse Anzeichen für ein zu trockenes Raumklima achten:

• trockene Haut, mitunter juckend• schlechtere Konzentrationsfähigkeit• vermehrter Staub• vermehrte Infektanfälligkeit• Wohlbefinden verschlechtert sich• Gegenstände beginnen sich zu verformen• Holz beginnt zu knacken

• Pflanzen gedeihen nicht mehr so gut

Welches Wasser eignet sich am besten für Raumbefeuchter?

Alle gängigen Modelle lassen sich mit normalem Leitungswasser betreiben. Mineralwasser sollte keinesfalls benutzt werden, da es die Verkalkung begünstigen kann.

Natürlich lassen sich diese Geräte auch gut mit destilliertem Wasser betreiben.
Wer gerne einen Luftwäscher benutzen möchte, sollte dem Wasser alle paar Wochen ein spezielles Hygienemittel hinzugeben.

So kann man jeden Tag einfach nur das Wasser auffüllen anstatt das Restwasser davor auszugießen.

Können Raumbefeuchter während der Nacht benutzt werden?

Leise Geräte können ohne Probleme in der Nacht betrieben werden, so hat man auch ein angenehmes Raumklima während der Nachtruhe.

Kann es zu einer Überfeuchtung der Räume kommen?

Wird an die Raumluft zu viel Feuchtigkeit abgegeben, so können die Räume in der Tat zu feucht werden. Deshalb sollte die Luftfeuchtigkeit auch stets mit einem Hygrometer überwacht werden.

Manche Geräte verhindern durch ihre Bauweise ein überfeuchten allerdings automatisch.

Gerade in den Wintermonaten, durch die trockene Heizungsluft, ist aber in den meisten Räumen zu wenig Feuchtigkeit vorhanden.

Kann zu viel Luftfeuchtigkeit schädlich sein?

Wer für zusätzliche Luftfeuchtigkeit in trockenen Räumen sorgt, muss sich über ein zu viel an Luftfeuchtigkeit keine Sorgen machen.

Wer allerdings feuchte Räume mit zusätzlicher Feuchtigkeit versorgt, muss mit Schimmelbefall, verformten empfindlichen Gegenständen, Milben und auch Pilzbefall rechnen.

Deshalb ist es wichtig die Luftfeuchtigkeit nicht über 70 % (ideal sind bis zu 60 %) ansteigen zu lassen.

Ist eine Luftbefeuchtung sofort spürbar?

Bei den vorgestellten Geräten sollte sich die Feuchtigkeit in ihrem Raum schon innerhalb der ersten Stunde spürbar erhöhen. Vielfach ist jedoch der gesamte Raum ausgetrocknet, so dass in den ersten Benutzungstagen der Effekt etwas langsamer zum Tragen kommt, da erst auch die Gegenstände (wie Möbel, Böden, Kleidung, etc.) auf ein normales Feuchtigkeitsniveau gebracht werden müssen.

Duftstoffe machen die Luftbefeuchtung angenehmer

Insbesondere ätherische Öle lassen sich normalerweise problemlos dem Raumbefeuchter hinzufügen und verbreiten so einen angenehmen Duft. Dies kann insbesondere während einer Krankheit als angenehmer Effekt empfunden werden.

Источник: https://www.raumbefeuchter.de/luftfeuchtigkeit-erhoehen/

Luft befeuchten: Mit 20 Tipps Luftfeuchtigkeit erhöhen » Top-Luftreiniger.de

Luftfeuchtigkeit erhöhen: Tipps gegen trockene Luft

Es ist wichtig, auf ein gutes Raumklima zu achten, um Ihre Gesundheit und Ihre Möbel zu schonen. Denn: Eine zu trockene Luft in den eigenen vier Wänden schadet den Atemwegen und erhöht das Risiko für Erkältungen. Zudem ist die trockene Luft nicht gut für Holzmöbel, Holzböden und Musikinstrumente.

Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, wie Sie auf einfachem Weg die Luft befeuchten und somit in Ihrer Wohnung die Luftfeuchtigkeit erhöhen können.

Wenn Sie mit dem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Zuhause messen und dabei immer wieder feststellen, dass sie unter 40 Prozent liegt, sollten Sie gezielt Maßnahmen ergreifen, um die Luftfeuchte zu erhöhen.

Zum Glück gibt es zum Luft befeuchten Hausmittel, die sich einfach anwenden lassen und auf bequeme Weise die Luftfeuchtigkeit in Ihren eigenen vier Wänden steigern. Die 20 besten Tipps stellen wir Ihnen jetzt vor.

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Tipp 1: Feuchte Handtücher aufhängen

Eine einfache Lösung, um schnell die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, besteht darin, feuchte Handtücher in der Wohnung aufzuhängen. Am besten legen Sie diese direkt über die Heizung. Die Feuchtigkeit wird dann nach und nach an den Raum abgegeben und treibt die Raumfeuchte nach oben.

Tipp 2: Vorhänge regelmäßig befeuchten

Falls Sie Vorhänge in Ihrer Wohnung haben, können Sie diese regelmäßig mit Wasser anfeuchten. Sie trocknen dann Stück für Stück und erhöhen so die Luftfeuchtigkeit in den entsprechenden Räumen langsam, aber kontinuierlich.

Tipp 3: Wasser verkochen lassen

Um die Luftfeuchtigkeit in der Küche schnell zu erhöhen, können Sie einfach einen Topf mit Wasser auf den Herd stellen und das Wasser aufkochen lassen. Decken Sie den Topf dabei nicht mit einem Deckel ab. Lassen Sie das Wasser köcheln, bis es vollständig verkocht ist oder bis das Hygrometer die gewünschte Raumfeuchte anzeigt.

Tipp 4: Wäsche in der Wohnung trocknen

Bei trockener Luft in der Wohnung ist es zudem empfehlenswert, die frisch gewaschene Wäsche in den eigenen vier Wänden auf einen Wäscheständer zu hängen und drinnen zu trocknen. So wird die Luft ebenfalls befeuchtet.

Tipp 5: Viele Zimmerpflanzen aufstellen

Pflanzen haben eine positive Wirkung auf das Raumklima: Sie filtern CO2 und Giftstoffe aus der Luft. Gleichzeitig verbessern sie die Luftfeuchtigkeit im Raum. Sie nehmen das Wasser, das Sie durch das Gießen hinzufügen, zunächst auf und geben es dann wieder an die Raumluft ab.

Mit mehreren Pflanzen pro Zimmer lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Auf einer Wohnfläche von 20 Quadratmetern sollten Sie mindestens drei Pflanzen unterbringen. Dabei sind insbesondere Zimmerpflanzen geeignet, die viel Wasser aufnehmen und demzufolge auch viel Feuchtigkeit an die Raumluft abgeben. Das gilt zum Beispiel für Zypergräser wie den Echten Papyrus.

Tipp 6: Viel trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten

Dieser Trick hilft zwar nicht dabei, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, er schützt Sie aber vor den unangenehmen Auswirkungen der zu trockenen Luft: Trinken Sie viel, damit der Körper die Flüssigkeitsverluste der Schleimhäute und der Haut von innen zügig ausgleichen kann. Mindestens zwei bis drei Liter täglich sollten es sein.

Tipp 7: Nach dem Duschen die Tür offen lassen

Wenn Sie im Badezimmer duschen oder baden waren, sollten Sie die so produzierte feuchte Luft direkt nutzen. Öffnen Sie daher nicht das Fenster, sondern die Badezimmertür und die anderen vom Flur abgehenden Türen. So kann sich die angefeuchtete Luft gut im Rest der Wohnung verteilen und die Luftfeuchtigkeit erhöhen.

Tipp 8: Ein Aquarium aufstellen

Ein nach oben offenes Aquarium ist ebenfalls eine gute Idee, um die Luftfeuchtigkeit im Raum zu steigern. Gleichzeitig können Sie sich an den Bewohnern des Aquariums erfreuen.

Aber denken Sie daran: Ein Aquarium muss auch häufig gereinigt und die Fische müssen versorgt werden.

Wenn Sie diese Arbeit scheuen, sollten Sie lieber auf andere Tipps zum Erhöhen der Luftfeuchtigkeit zurückgreifen.

Tipp 9: Zimmerbrunnen kaufen

So kann beispielsweise ein Zimmerbrunnen eine gute Alternative sein. Er sieht dekorativ aus und trägt je nach Größe und Wassermenge mehr oder weniger gut dazu bei, die Luft im Raum zu befeuchten. Dabei sind Zimmerbrunnen mit weniger Arbeit verbunden als ein Aquarium.

Tipp 10: Verdampfer oder Verdunster kaufen

Im Handel finden Sie auch technische Hilfsmittel, die Ihnen dabei helfen, für eine feuchtere Luft in Ihrer Umgebung zu sorgen.

Angeboten werden zum Beispiel Verdampfer, die Wasser zum Kochen bringen und damit dann den Raum bedampfen.

Diese sind aber mit einem hohen Energieverbrauch verbunden und daher recht kostenintensiv im Betrieb. Alternativ können Sie einen Verdunster einsetzen.

Er verteilt kleine Wassertropfen durch einen Luftstrom im Raum und hilft so, die Luft zu befeuchten. Verdunster sind preiswerter als Verdampfer, aber auch nicht ganz so effektiv.

Tipp 11: Zu starkes Heizen vermeiden

Je mehr die Außentemperatur sinkt, desto stärker wird in den Wohnungen geheizt. Oft wird die Wohlfühl-Temperatur dabei deutlich überschritten. Ein zu häufiges und zu starkes Heizen führt zu einer extrem trockenen Luft. Im Kinderzimmer, im Arbeitszimmer und im Wohnzimmer sind Temperaturen von 20 Grad Celsius ideal.

Im Schlafzimmer sollten es sogar nicht mehr als 18 Grad sein. Gerade hier können Sie die Heizung nachts daher ohne Bedenken komplett ausstellen. Indem Sie übermäßiges Heizen im Winter vermeiden, verbessern Sie auf jeden Fall das Raumklima.

Tipp 12: Schale mit Wasser auf die Heizung stellen

Ein einfacher Tipp zur Erhöhung der Raumfeuchte besteht darin, eine kleine Wasserschale auf die Heizung zu stellen. Durch die Wärme der Heizung verdunstet permanent ein wenig Wasserdampf, der die Luft befeuchtet.

Tipp 13: Luftwäscher einsetzen

Wenn Sie nicht nur die Luft befeuchten, sondern auch reinigen möchten, sollten Sie über die Anschaffung eines Luftwäschers nachdenken. Er saugt die abgestandene Raumluft an und leitet sie über eine rotierende Scheibenwalze, die sich in einem Wassertank befindet. Dadurch bindet das Wasser Staubpartikel und Schadstoffe – ähnlich wie das bei einem Regenguss der Fall ist.

Die gesäuberte und befeuchtete Luft wird dann wieder an den Raum abgegeben. Somit tragen Luftwäscher dazu bei, das Raumklima erheblich zu verbessern.

Tipp 14: Nicht permanent die Fenster auf Kipp lassen

Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit in der Wohnung kann auch daran liegen, dass Sie falsch lüften. Sie sollten darauf verzichten, an kälteren Tagen die Fenster über einen längeren Zeitraum zu kippen. Dadurch entweicht die Luftfeuchtigkeit permanent ins Freie, was die Raumfeuchte sinken lässt.

Tipp 15: Regelmäßig stoßlüften

Gerade in der kalten Jahreszeit gilt es, nicht zu lange zu lüften. Dennoch sollten Sie mehrmals am Tag stoßlüften. Drei bis fünf Minuten reichen dafür völlig aus. Drehen Sie die Heizungen ab und öffnen Sie die Fenster in den Räumen vollständig. Danach stellen Sie die Heizung wieder auf Ihre Wohlfühl-Temperatur ein.

Tipp 16: Bevorzugt lüften, wenn die Luftfeuchtigkeit im Freien hoch ist

An manchen Wintertagen ist die Luftfeuchtigkeit im Freien besonders hoch. Das gilt gerade bei Nebel oder Nieselregen. Dann ist es ratsam, etwas intensiver und länger zu lüften. So holen Sie die feuchtere Luft nach drinnen.

Tipp 17: Duschkabine nach dem Duschen offen lassen

Bei einer heißen Dusche im Winter entsteht viel Dampf. Wenn Sie die Duschkabine oder den Duschvorhang danach schließen, bleibt er aber in der Dusche und kann dort zu Schimmelbildung führen. Lassen Sie die Duschkabine oder den Duschvorhang daher nach dem Duschen offen.

So verteilt sich die Feuchtigkeit im Raum und – wenn Sie wie oben empfohlen zusätzlich noch die Badezimmertür und nicht das Fenster öffnen – in Ihrer ganzen Wohnung. So heben Sie die Luftfeuchtigkeit effektiv an.

Tipp 18: Klimaanlage ausschalten

Am häufigsten kommt es in der kalten Jahreszeit zu einer unangenehm trockenen Luft. Aber auch im Sommer besteht das Problem mitunter – gerade in Wohnungen und Räumen, die mit einer Klimaanlage gekühlt werden.

Klimageräte bringen zwar eine temperaturmäßige Erleichterung, entziehen der Luft aber auch die Feuchtigkeit. Deshalb sollten Sie die Klimaanlage wirklich nur stundenweise einsetzen, wenn die Hitze anders nicht zu ertragen ist.

Tipp 19: Zimmerpflanzen häufiger gießen

Achten Sie darauf, Ihre Zimmerpflanzen häufiger zu gießen, wenn die Luft in Ihrer Wohnung sehr trocken ist. Die Pflanzen brauchen die Feuchtigkeit nicht nur zum Überleben, sondern auch, um die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Zuhause zu erhöhen.

Tipp 20: Wasser mit einer Blumenspritze im Raum verteilen

Sie können sich auch eine Blumenspritze anschaffen und mit Wasser befüllen. Damit lässt sich das Wasser zerstäuben und im Zimmer verteilen. Gerade bei akuter trockener Luft ist das eine gute Idee, um schnell Abhilfe zu schaffen und die unangenehmen Beschwerden, die durch die trockene Luft entstehen, in kurzer Zeit zu lindern.

FAQ zu trockener Luft

Eine höhere Luftfeuchtigkeit erleichtert das Atmen, denn sie verhindert, dass die Schleimhäute austrocknen.

Welche Gesundheitsrisiken gibt es?

Schleimhäute, die zu trocken sind, erhöhen das Risiko für Nasenbluten, aber auch für Infekte und Erkältungen. Zudem konnte eine amerikanische Studie zeigen, dass Grippeviren in trockener Luft länger überleben.

Doch auch die Haut wird von der Trockenheit beeinträchtigt: Sie neigt dann besonders zu Entzündungen, Reizungen und Rötungen.

Riskant ist eine zu trockene Luft vor allem im Schlafzimmer, aber auch im Kinderzimmer – besonders, wenn dort ein Baby oder Kleinkind schläft.

Wie entsteht die trockene Luft in der Wohnung?

Begünstigt wird die geringe Luftfeuchtigkeit durch verschiedene Faktoren wie zum Beispiel das Heizen mit einer Fußbodenheizung oder ein falsches Lüftungsverhalten.

Doch wann macht eine gezielte Luftbefeuchtung Sinn? Ärzte raten, die Luftfeuchtigkeit zu messen und gegebenenfalls zu erhöhen, wenn Sie durch die trockene Luft häufig husten müssen oder sich an der Nasenschleimhaut Borken bilden.

Dabei handelt es sich um gelbgrüne bis schwarze Krusten.

Wie kann die Luftfeuchtigkeit gemessen werden?

Messen können Sie die Raumfeuchte mit einem Messinstrument, das als Hygrometer bezeichnet wird. Es ist für ein paar Euro im Handel erhältlich.

Im Idealfall sollte die Luftfeuchtigkeit nicht für einen längeren Zeitraum unter 40 Prozent fallen.

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Sie sollte aber auch nicht permanent höher sein als 60 Prozent, denn dann könnte sich vermehrt Schimmel in der Wohnung bilden.

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Источник: https://top-luftreiniger.de/luftfeuchtigkeit-erhoehen-20-tipps-zum-luft-befeuchten/

5 Tricks für eine bessere Luft und höhere Luftfeuchtigkeit

Luftfeuchtigkeit erhöhen: Tipps gegen trockene Luft

Kalte Luft kann weniger Wasser aufnehmen als Warme Luft. Dies ist der Grund warum im Winter die Luft in Räumen meist sehr trocken ist.

Die physikalischen Hintergründe hierzu möchte ich an dieser Stelle nicht weiter vertiefen. Wenn es dennoch interessiert findet unter dem Stichwort hx-Diagramm und unter Luftfeuchte weitere Informationen dazu.

Luftfeuchtigkeit

Da zu trockene Luft ungesund ist und Schleimhäute austrocknet, sollten Sie handeln und Ihr Raumklima ganzjährig verbessern. Mit einfachen Tipps und Tricks lässt sich die Luftfeuchtigkeit oft schon durch ein geändertes Nutzungsverhalten verbessern.

1.) Richtig Lüftung im Winter um trockene Luft zu vermeiden

Auf keinen Fall das Fenster über längere Zeit gekippt halten. Zum richtigen Lüften die Fenster ca. 5 min weit öffnen und danach wieder schließen.

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Beim Lüften im Winter strömt kalte Luft ein, wenn diese sich erwärmt sinkt im Raum die Luftfeuchtigkeit. Wenn Fenster über längere Zeit im Winter gekippt werden, kühlt das Mauerwerk über dem Fenster ab.

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Dort kondensiert dann die Feuchtigkeit aus der Luft und Schimmel bildet sich.

Lüften mit der Lüftungsanlage im Winter

Wenn Sie stolzer Besitzer einer Lüftungsanlage sind dann sorgt diese für einen kontinuierlichen Austausch mit Frischluft.

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Das bedeutet im Winter das hier stetig trockene Aussenluft der Raumluft beigemischt wird und die Luftfeuchtigkeit dadurch oft stark absinkt. Mit der Reduzierung des Lüftungsvolumenstroms können Sie entgegen wirken.

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Weitere Tipps habe ich in einem extra Artikel zusammengefasst: Lüftungsanlagen und Ihr Einfluss auf die Luftfeuchtigkeit

2.) Mehr Pflanzen der natürliche Weg für mehr Luftfeuchtigkeit

Der beste Weg um die Luftfeuchtigkeit dauerhaft zu erhöhen stellen Zimmerpflanzen dar. Vor allem Pflanzen die viel Wasser benötigen sind hierfür Ideal.

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Die Pflanzen im Winter mit kalkarmen Wasser zu besprühen bietet sich ebenfalls an, da durch das Blattwerk eine große Verdunstungsfläche entsteht.

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Den meisten Pflanzen macht kalkhaltiges Wasser zwar nichts aus aber durch das besprühen entstehen unschöne Kalk Flecken. Lesen Sie hier mehr über das Thema: Pflanzen für mehr Luftfeuchtigkeit

Zum besprühen der Pflanzen verwende ich den Gloria Hobby 100 und bin sehr zufrieden damit.

3.) Raumtemperatur

An kalten Wintertagen freut man sich wieder ins warme Zuhause oder Büro zu kommen. Gerne wird die Heizung bis zur Wohlfühltemperatur von 22 °C oder höher eingestellt. Hier sollten Sie lieber einen warmen Pullover anziehen und nur bis 20 °C heizen.

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Dies schont nicht nur Ihren Geldbeutel und die Umwelt sondern hilft Ihnen auch die Luftfeuchtigkeit zu optimieren.

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Wie bereits angesprochen ist es leichter in kälteren Räumen die Luftfeuchtigkeit zu halten, je höher die Temperatur desto mehr kann die Luft an Wasser aufnehmen, daher sinkt die relative Luftfeuchtigkeit. 

4.) Feuchte nutzen

Gerade im Winter ist es schwer genug Luftfeuchtigkeit in die Räume zu bekommen. Allerdings stimmt das nicht bei allen Räumen, nach dem Duschen ist beispielsweise das Badezimmer ein Raum mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Anstatt das Fenster zu öffnen reicht es im Winter oft aus die Tür kurz aufzulassen.

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Die anderen Räume profitieren von der feuchten Luft. Wenn die Tür beim Duschen einen Spalt offen ist reicht dies oft sogar schon aus das während des duschen der Spiegel und das Fenster nicht beschlagen.

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Ein weiterer Trick ist es die frisch gewaschene und feuchte Wäsche im Wohnzimmer aufzuhängen und im Idealfall sogar noch vor die Heizung zu stellen. Vor der Heizung wird die feuchte Wäsche schneller trocken und die feuchtere Raumluft verteilt sich über Konvektion schnell im ganzen Raum.

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Sie können auch Ihr Handtuch nach dem Duschen auf der Heizung im Wohnzimmer trocknen anstatt dies im eh schon feuchten Badezimmer hängen zu lassen.

5.) Luftbefeuchter

Luftbefeuchter sind zwar nicht gerade günstig aber eine sehr effektive Art die Luftfeuchtigkeit zu steigern. Es gibt unterschiedliche Funktionsweisen, Beispielsweise kalt Verdunstungsbefeuchter, Verdampfer oder Vernebler. Über die einzelne Vor- und Nachteile werde ich in einem separaten Artikel eingehen.

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Auch ein Gefäß mit Wasser auf der Heizung eignet sich als Luftbefeuchter, dies sollte aber regelmäßig gereinigt werden um keine Verkeimung zu bekommen. Durch die Erwärmung des Wassers entsteht eine ideale Brutstätte für Keime. Als positiver Nebeneffekt reinigen einige Luftbefeuchter / Luftwäscher auch die Raumluft und nehmen Staub und Pollen aus der Luft auf.

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Das ist besonders für Allergiker interessant.

Zwei beliebte Geräte zur Luftbefeuchtung habe ich mir mal genauer unter die Lupe genommen und für euch getestet:

Alexander Metzger

techn. Systemplaner

Kalte Luft kann weniger Wasser aufnehmen als Warme Luft. Dies ist der Grund warum im Winter die Luft in Räumen meist sehr trocken ist.

Die physikalischen Hintergründe hierzu möchte ich an dieser Stelle nicht weiter vertiefen. Wenn es dennoch interessiert findet unter dem Stichwort hx-Diagramm und unter Luftfeuchte weitere Informationen dazu.

Luftfeuchtigkeit

Da zu trockene Luft ungesund ist und Schleimhäute austrocknet, sollten Sie handeln und Ihr Raumklima ganzjährig verbessern. Mit einfachen Tipps und Tricks lässt sich die Luftfeuchtigkeit oft schon durch ein geändertes Nutzungsverhalten verbessern.

Trockene Luft: Luftfeuchtigkeit erhöhen – so geht’s

Luftfeuchtigkeit erhöhen: Tipps gegen trockene Luft

Trockene Luft bewirkt, dass die Schleimhäute austrocknen, die Haut wird trockener und das allgemeine Wohlbefinden sinkt im Vergleich zu dem Befinden der Menschen, die in feuchterer Umgebung leben und arbeiten.

Neben der Temperatur in den Wohn- und Büroräumen ist die Luftfeuchtigkeit also ein wichtiger Faktor für Gesundheit und Wohlfühlen. Wichtig: Die Luft soll weder zu trocken noch zu feucht sein, denn beide Extreme sind gesundheitlich nicht gerade förderlich.

Ein Blick auf das Hygrometer, welches den Gehalt an Feuchtigkeit in der Luft misst, hilft bei der Entscheidung, die Luft trockener oder feuchter werden zu lassen.

Trockener Luft den Garaus machen: Richtig lüften

Wer trockene Luft vermeiden und die Luftfeuchtigkeit erhöhen möchte, muss für ausreichend Frischluft sorgen.

Richtiges Lüften ist daher das A und O! Ungünstig ist es, über angekippte Fenster lüften zu wollen, denn dies ist zum einen sehr langwierig (wenn nicht gerade ein Sturm aus der richtigen Richtung viel Frischluft hineinbläst), zum anderen erhöht dies nur die Kosten für die Heizung.

Selbige läuft bei angekippten Fenstern meist auf Hochtouren, weil der Temperaturfühler der Meinung ist, dass es doch im Raum so kalt sei. Dieser erwärmt sich aber nicht, weil die Heizungsluft direkt durch das Fenster nach draußen wandert.

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Außer einem klitzekleinen Beitrag zur Erwärmung der Außenluft direkt vor dem Fenster ist hiermit also nichts gewonnen. Besser ist es, das Fenster breit zu öffnen und mehrmals täglich für wenige Minuten per Stoßlüftung die trockene und verbrauchte Luft nach draußen zu entlassen.

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Ein einfacher Weg, trockene Luft im Raum zu beseitigen ist das Stoßlüften. Ein Schwall frischer Luft von draußen bringt neben viel Sauerstoff auch eine angemessene Luftfeuchtigkeit in den Raum. (#1)

Um trockener Luft zu begegnen, kann nach dem Duschen oder Baden auch einfach das Fenster geschlossen bleiben. Dafür öffnen Sie die Tür und lassen die Feuchtigkeit in die restlichen Räume entweichen.

Sie sind Raucher? Dann haben Sie nicht nur eine zu geringe Luftfeuchtigkeit aus den Räumen zu beseitigen, sondern auch Nikotin.

Öffnen Sie daher am besten gegenüberliegende Fenster, damit ist der Luftaustausch rascher möglich und die trockene, nikotinreiche Luft wird nach draußen befördert.

Wenn draußen eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit herrscht, können Sie beim Lüften natürlich nicht allzu viel gewinnen. Erhöhen Sie die Feuchtigkeit dann über Luftbefeuchter oder andere Varianten, mit denen sich das Raumklima verbessern lässt.

Wasser für die Pflanzen, Wasser für die Raumluft

Zimmerpflanzen sind schön anzusehen und haben im Hinblick auf die Gesundheit des Menschen sogar noch einen besonderen Pluspunkt: Sie können die Feuchtigkeit im Raum erhöhen. Diese kommt nicht selten von der Fußbodenheizung, die zwar angenehm ist, jedoch im Vergleich zu einer normalen Heizung der Luft mehr Feuchtigkeit entzieht.

Zimmerpflanzen brauchen selbst Wasser, geben dieses aber auch wieder an die Umgebung ab. Ihrer Gesundheit tun Sie somit etwas Gutes: Sie entspannen bei der Pflege der Pflanzen und Sie bekommen eine deutlich erhöhte Luftfeuchtigkeit ins Haus. Vor allem Zyperngras oder Papyrus-Pflanzen eignen sich hier sehr gut, denn durch ihre dünnen Blätter verdunsten sie viel Wasser.

Auch die Grünlinie und die Zimmerlinde sind hervorragende grüne Mitbewohner. Sie alle brauchen wenig Aufmerksamkeit und Pflege, bringen aber einen großen Nutzen für Ihre Gesundheit. Pflanzen mit dicken Blättern wie hier auf dem Bild speichern das Wasser lieber selbst und überstehen damit auch Trockenzeiten.

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Sie sind zwar sehr pflegeleicht und kommen auch damit klar, wenn sie beim Gießen vergessen werden. Doch Wasser geben Kakteen und Dickblattgewächse kaum ab – im Vergleich zu Pflanzen mit dünnen Blättern erhöhen sie die Luftfeuchtigkeit nur unwesentlich.

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Werden die Pflanzen auf dem Boden abgestellt und besitzen Sie eine Fußbodenheizung, wird die Verdunstung noch gefördert – Sie müssen dann lediglich daran denken, dass Sie Ihre grünen Sauerstoff- und Wasserlieferanten regelmäßig gießen.

Luftfeuchtigkeit über direktes Wasser verbessern

Im Vergleich zu vielen anderen Maßnahmen ist das Aufstellen von Wasser eine gute Möglichkeit, die Raumluft rasch zu verbessern. So empfehlen sich kleine Wassernäpfe oder Schüsseln über der Heizung – das Wasser verdunstet dort besonders gut.

Allerdings spielt die optische Komponente hier sicherlich mit hinein und für ein paar Prozent feuchterer Luft möchten viele Menschen kaum ständig mit einer kleinen Schüssel Wasser auf dem Fensterbrett leben müssen.

Damit trockene Schleimhäute und trockene Haut aber nicht allzu stark ausgeprägt sind, kann auch ein Aquarium aufgestellt werden. Dieses muss natürlich offen sein, damit die Feuchtigkeit ungehindert nach außen gelangen kann.

Ein geschlossenes Aquarium hält die Luft trockener, muss dafür weniger häufig nachgefüllt werden. Handelt es sich um die offene Variante, so sollten Sie regelmäßig den Wasserstand kontrollieren und gegebenenfalls Flüssigkeit nachfüllen.

Wenn Sie Ihren Zimmerpflanzen regelmäßig viel Wasser spendieren, sorgen diese durch starke Verdunstung für eine feuchtere Luft. Nebenbei können Sie sich so an immergrünen Pflanzen erfreuen. Beides trägt zu einem Mehr an Wohlbefinden bei. (#2)

Als kurzfristige Variante und zum Erreichen von ein paar Prozent mehr Luftfeuchtigkeit können auch nasse Handtücher über die Heizung gelegt werden. Das wird vor allem dann empfohlen, wenn jemand eine angeschlagene Gesundheit hat und vielleicht mit Atemwegserkrankungen kämpft.

Vor allem nachts können die nassen Tücher über der Heizung sehr wohltuend sein und die Schleimhäute beruhigen. Auch die Haut wird davon profitieren, wenn die Tücher langsam trockener werden und sich die Feuchtigkeit im Raum verteilt.

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Auf Dauer ist dies natürlich keine Lösung und es gibt im Vergleich deutlich attraktivere Möglichkeiten, trockener Luft zu begegnen.

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Die Variante der Tücher gestaltet sich beim Aufhängen von Wäsche ähnlich. Wer keinen Trockner und keine Möglichkeit hat, gewaschene Wäsche im Außenbereich zum Trocknen aufzuhängen, wird diese auf einem Wäscheständer in der Wohnung unterbringen müssen.

Wenn Sie ein Hygrometer besitzen, ist dieses interessant zu beobachten: Von einer Luftfeuchtigkeit von gerade einmal 40 Prozent (in den Wintermonaten) begonnen, kann sich diese auf weit über 60 Prozent nach ungefähr einer halben bis einer ganzen Stunde nach dem Aufhängen der Wäsche steigern.

Vielfach ist es dann sogar so, dass die hohe Luftfeuchtigkeit schon als unangenehm empfunden wird. Dann reicht das kurze Stoßlüften, um überschüssiges Wasser aus der Luft nach draußen zu befördern.

Vorsicht: Bei dieser Variante der Luftbefeuchtung ist das Lüften besonders wichtig. Denn wer häufig Wäsche in den Innenräumen aufhängt und zu selten das Fenster öffnet, wird schon bald ein Schimmelproblem bekommen.

Dieses zeigt sich meist an den Übergängen von den Wänden zur Decke oder an den Silikonfugen der Fenster. Einmal begonnen, kann die Schimmelbildung nur schwer aufgehalten werden.

Es ist also im Sinne der Gesundheit und der Erhaltung einer Immobilie, wenn Sie trotz des Wunsches nach möglichst viel Wasser in der Raumluft auf das richtige Lüften setzen.

Luftbefeuchter: Der Gesundheit zuliebe

Trockene Schleimhäute und trockene Haut sind nicht nur unangenehm, sondern können auch gesundheitliche Folgen haben. Wer mit konservativen Methoden die Feuchtigkeit in den Räumen nur um wenige Prozent steigern kann, sollte sich die technischen Möglichkeiten einmal näher ansehen. Es gibt zum Beispiele Luftbefeuchter, die in privaten Räumen als auch im Büro eingesetzt werden können  wie z.B.

auf brune.info zu sehen. Je nach Leistungsfähigkeit können diese Luftbefeuchter für ein besseres Klima in den Räumen sorgen und bewirken, dass trockene Haut und trockene Schleimhäute der Vergangenheit angehören. Diese Geräte haben vor allem in den Wintermonaten Hochkonjunktur, denn anders als allgemein angenommen wird, sind die Wintermonate im Vergleich zu den Sommermonaten deutlich feuchter.

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Die Temperatur ist im Winter zwar niedriger, die Feuchtigkeit beträgt aber oft unter 30 Prozent. Nicht umsonst werden neu errichtete Gebäude im Winter zur Austrocknung im Rohbau belassen. Was für trockene Wände sorgt, reicht aber auch für trockene Schleimhäute, daher müssen Luftbefeuchter eingesetzt werden.

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Diese bewirken, dass die Schleimhäute von einer im Vergleich zur Außenluft deutlich höheren Feuchtigkeit profitieren – bis zu 60 Prozent können hier erreicht werden. Viele Luftbefeuchter sorgen dabei gleich dafür, dass die Raumluft auch noch gereinigt wird.

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Am Ende leben und arbeiten Sie dann in Räumen, die zwar warm beheizt sind, die aber dennoch im Vergleich zu Räumen ohne technischen Befeuchter deutlich feuchter sind und über eine sauberere Raumluft verfügen.

Ihre Schleimhäute, die Haut und Ihre allgemeine Gesundheit werden es Ihnen danken, denn ein gutes Raumklima unterstützt die Immunabwehr und Sie werden Krankheitserregern besser trotzen können.

Fazit: Es gibt gute Gründe, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und trockene Luft in den Räumen zu vermeiden. Vor allem natürlich in der kalten Jahreszeit, wo sich die Gefahr einer Erkältung erhöht, da die Schleimhäute austrocknen.

Aber auch wenn man nicht gleich krank wird, fühlt man sich in zu trockenen Räumen einfach unwohl. Und viele sind überrascht, mit welch simplen Methoden sich die Luftfeuchtigkeit erhöhen lässt und sich dann oft das allgemeine Befinden verbessert.

Einfach ein paar immergrüne Pflanzen hineinstellen, diese auch regelmäßig gießen und so für eine gute Verdunstung sorgen. Neben dem Effekt einer höheren Feuchtigkeit ist dies auch optisch schön anzusehen.

Wenngleich man darauf achten sollte, das schon erwähnte Zyperngras oder auch Papyrus-Pflanzen zu verwenden. Alternativ können auch spezielle Luftbefeuchter verwendet werden und für ein besseres Klima in Büros oder Wohnräumen sorgen.

In jedem Fall sollten alle, die sich häufig in Räumlichkeiten aufhalten, dafür sorgen, dass die Zimmer genug Feuchtigkeit besitzen. Von der Methode, nasse Tücher aufzuhängen, muss abgeraten werden, da sie gerne zur Schimmelbildung in der Wohnung führen. Ganz abgesehen davon, dass es nicht wirklich schön anzusehen ist.

Ähnliches gilt für die Methode mit dem Wasser aufstellen, auch nicht wirklich elegant. Irgendwie macht es schon einen unordentlichen Eindruck, wenn man quasi an jedem Heizkörper Tücher spannt oder in den Räumen Wasserbehälter hinstellt.

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 Aber es ist ja auch unnötig, weil es so viel bessere Möglichkeiten zur Belüftung und Befeuchtung gibt.

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Bildnachweis: © Fotolia – #1 SENTELLO , Titelfoto + #2 IcemanJ

Источник: https://www.heimwerker-news.de/trockene-luft-luftfeuchtigkeit-erhoehen-so-gehts/

Trockene Luft im Schlafzimmer

Luftfeuchtigkeit erhöhen: Tipps gegen trockene Luft

In Ihrem Schlafzimmer sollte es nicht nur wohnlich und gemütlich sein, auch das Raumklima muss stimmen. Nur wenn alle Faktoren gegeben sind, führt dies zu einem erholsamen Schlaf. Gerade im Winter ist darauf zu achten, dass die Luft nicht zu trocken wird.

Wussten Sie zum Beispiel, dass kalte Luft trockener als warme ist? Im Herbst und Winter herrschen in den eigenen vier Wänden oftmals höhere Temperaturen als draußen.

Vor allem durch das Heizen, aber auch weil die kalte Luft von draußen kaum Wasserdampf enthält, ist das Raumklima im Schlafzimmer meist trocken. Dies beeinträchtigt nicht nur Ihren Schlaf, sondern auch die Gesundheit – genau wie zu hohe Luftfeuchtigkeit.

Unsere Wohnexperten geben Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie trockene Luft im Schlafzimmer vermeiden und für ein gutes Raumklima sorgen.

Luft besteht aus ca. 78% Stickstoff, ca. 21% Sauerstoff sowie ca. 1% Edelgase. Luft mit einem zu hohen CO²-Gehalt wird häufig als schlecht eingestuft – genau wie jede andere größere Abweichung.

Zudem sollte die Luft auch nicht zu viel Staub enthalten, dieser kann gerade bei Allergikern unangenehme Reaktionen hervorrufen. Und je trockener die Luft, desto mehr Staubpartikel fliegen darin rum, denn Wasserdampf bindet diese normalerweiße.

Bei einer zu trockenen Luft in Ihrem Schlafzimmer kann es zur Austrocknung und Reizung von Haut, Schleimhäuten, Atemwegen und Augen kommen.

Die Augen fangen an, zu tränen. Zusätzlich können Reizhusten, Schuppenbildung wegen schlechter Haut sowie eine Anfälligkeit für Infekte und Allergien durch ein geschwächtes Immunsystem die Folge sein.

Auch gehäufte Kopfschmerzen, Schlafstörungen und eine verminderte Atemleistung können ein Anzeichen für eine zu trockene Raumluft in Ihren vier Wänden sein. Erkältungen entstehen, da ausgetrocknete Schleimhäute sich schlechter gegen Krankheitserreger wehren können. Und selbst Ihren Holzmöbeln schadet die trockene Luft, hier können Risse entstehen.

Daher sollten Sie eine zu geringe Luftfeuchtigkeit unter 40 Prozent vermeiden. Und das übrigens auch im Wohnzimmer und Büro, wo man sich ebenfalls viel aufhält!

Zu hohe Luftfeuchtigkeit ist übrigens auch gesundheitsschädigend. Schimmel entsteht, der zu Schlafstörungen, Kopfschmerzen, brennenden Augen, Hautreizungen sowie Erkältungen führt. Auch Asthma kann entstehen. Unser Tipp: Gegen Schimmel kann dann ein Luftentfeuchter helfen.

Die richtige Luftfeuchtigkeit und wie man sie messen kann

Für den Wohnraum ist eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent ideal – auch im Schlafzimmer. Gleichzeitig sollten Sie auch die Raumtemperatur im Auge behalten. Hier ist ein Wert von 20 bis 23 Grad völlig in Ordnung.

Messen lässt sich die perfekte Luftfeuchte übrigens mit einem Hygrometer. Das Gerät können Sie in den Raum hängen oder stellen. Es liefert sehr genaue Ergebnisse. So wissen Sie immer, wann Sie die Luft im Schlafzimmer befeuchten müssen.

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Es gibt aber auch einen ganz einfachen Test, der etwas ungenauer ist, aber dennoch Auskunft gibt:

  • Geben Sie Wasser und Eiswürfel in ein Glas
  • Nach ca. 5 Minuten fassen Sie das Glas an der Außenseite
  • Wenn die Hand danach nicht feucht ist, ist die Luft zu trocken

Genauso können Sie aber folgende Symthome durchgehen:

  • Haben Sie trockene Schleimhäute und Schluckbeschwerden?
  • Tritt oft Reizhusten auf oder sind Sie oft heiser?
  • Haben Sie häufig gerötete, brennende Augen?
  • Spannt und juckt Ihre Haut?
  • Leiden Sie unter Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten?

Wie entsteht trockene Luft im Schlafzimmer?

Trockene Luft in Ihren vier Wänden entsteht, wenn die Räume beheizt werden, draußen aber kühle Temperaturen herrschen. Kalte Luft kann prinzipiell weniger Feuchtigkeit aufnehmen als warme. Durch das Lüften strömt diese kalte Luft in den Wohnraum und wird erwärmt. Die Folge ist eine geringe Luftfeuchte und somit auch eine trockene Luft.

Luftfeuchtigkeit erhöhen: So bekämpfen Sie trockene Luft im Schlafzimmer

  • Richtiges Lüften: Grundsätzlich sollten Sie am besten dann lüften, wenn die Außenluft mehr Feuchtigkeit enthält als die Luft innen. Wir empfehlen Ihnen, den Luftaustausch nicht nur mit einem gekippten Fenster vorzunehmen, sondern durch Stoßlüften. Lüften Sie zudem mehrmals täglich – regelmäßig.

    Es gibt übrigens auch eine automatisierte Lüftung. Moderne Hausklimatisierungen beinhalten Luftkanäle in den Wänden, über die jeder Raum erreicht werden kann.

  • Heizung runter drehen: Achten Sie beim Lüften darauf, dass die Heizungen ausgestellt sind.

    Denn sonst erreichen Sie durch die Zufuhr von kalter Außenluft genau das Gegenteil. Zudem sollten Sie die Raumtemperatur anpassen und eine Temperatur von 18° C im Schlafzimmer nicht übersteigen.

     Auch die Fußbodenheizung trocknet übrigens aus!

  • Nasse/ Feuchte Tücher oder Wäsche im Schlafzimmer aufhängen: Auch durch das Wäschetrocknen in der Wohnung oder Bügeln können Sie die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen. Ebenso können Sie Türen beim Kochen oder Baden/Duschen wegen des Dampfes offen lassen.

  • Eine Wasserschale auf die Heizung stellen: Das Wasser verdunstet und verteilt sich gleichmäßig in der Raumluft. Somit ist die Heizungsluft weniger trocken.
  • Eine Dusche oder ein Bad nehmen: Dabei entsteht jede Menge Luftfeuchtigkeit. Lassen Sie danach die Türe zu den anderen Räumen offen.

    Das funktioniert auch durch den Dampf, der beim Kochen in der Küche entsteht!

  • Viel trinken: Das hilft, Flüssigkeitsverluste von Schleimhäuten und Haut von innen abzumildern. Eine Nasendusche kann der Nasenschleimhaut gezielt helfen. Nasensprays hingegen sollten immer nur eine sehr kurze Zeit eingesetzt werden.

  • Sprühflasche oderBlumenspritze: Hier können Sie ab und an die Luft damit befeuchten.
  • Luftbefeuchter aus Keramik: Sie werden mit Wasser befüllt und geben es nach und nach an den Raum ab.
  • Klimaanlagen ausschalten: Diese entziehen der Luft Feuchtigkeit.
  • Zimmerbrunnen oder ein Aquarium kaufen: Beide erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Allerdings erfordert ein Aquarium mehr Arbeit.
  • Kalk- und Lehmputz der Wände: Dieser nimmt Feuchtigkeit auf und geben Sie wieder ab – je nach Bedarf.

Pflanzen gegen trockene Luft im Schlafzimmer

Hier eignet sich aber nicht alle Zimmerpflanzen. Prima sind vor allem Mitbewohner, die viel Wasser benötigen, aber auch viel Wasserdampf an die Raumluft abgeben. Ideal zum Luft befeuchten im Schlafzimmer sind Zyperngras, Papyrus-Pflanzen, Zimmerlinde und Grünlilie.

Weitere Pflanzen für das Schlafzimmer finden Sie in unserem Artikel dazu! Achtung aber: Sehr viele Zimmerpflanzen im Schlafzimmer können zu Schlafstörungen führen. Und zwar diese, die besonders viel Sonne benötigen, um Sauerstoff zu produzieren.

Sie schnappen Ihnen sozusagen nachts Sauerstoff weg!

Luftbefeuchter, Verdampfer oder Luftwäscher kaufen

Beim Luftbefeuchter besteht die Wahl zwischen einem Verdunster und einem Zerstäuber. Generell ist er aber nur dann sinnvoll, wenn die Luft tatsächlich permanent zu trocken ist. Auch ein Luftwäscher zur Luftreinigung kann helfen. Der Luftreiniger saugt die Raumluft an und bindet durch Wasser Schadstoffe und Staubpartikel. Die saubere Luft wird dabei befeuchtet.

Lese-Tipp: Sie möchten noch mehr Informationen? Dann klicken Sie in unseren Artikel zur Luftfeuchtigkeit in Räumen. Und lesen Sie doch auch unseren Guide zum Thema Raumklima Verbessern!

Источник: https://www.westwing.de/inspiration/tipps-guides/wellbeing/tipps-gegen-trockene-luft-im-schlafzimmer/

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