Matratzen im Test: Schlafen Sie gut und entspannt!

Beste Matratze für Seitenschläfer – geeignete Modelle im Test

Matratzen im Test: Schlafen Sie gut und entspannt!

So liegt ein Seitenschläfer

Menschen sind unterschiedlich. Das gilt nicht nur in Bezug auf den Körperbau, der auch ein entscheidender Faktor ist, wenn es um die Wahl der richtigen Matratze, den passenden Lattenrost und ein die Schlafposition unterstützendes Kissen geht.

Die Wahl dieses Equipments ist vor allem abhängig von der bevorzugten Schlaflage. Die wenigsten Menschen schlafen übrigens auf dem Bauch, während der überwiegende Teil die Rückenposition und die Seitenlage als bevorzugte Schlaflage hat.

Noch viel zu wenig wird die Schlafposition beim Kauf der Matratze, des Lattenrostes und bei der Wahl des richtigen Kissens berücksichtigt.

Das schmälert die Schlafqualität, und so wundert es nicht, dass eine große Zahl von Menschen unter Schlafstörungen leidet. Seien Sie klüger und informieren Sie sich! Das gilt vor allem dann, wenn Sie Seitenschläfer sind, denn nachfolgend erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf einer Matratze achten sollten.

Anforderungen und Qualitätsmerkmale einer Matratze für Seitenschläfer

Eine große Zahl von Menschen favorisiert beim Schlafen die Seitenlage. Die Arme sind dabei dicht am Körper oder nach vorne abgewinkelt. Die Seitenlage entspannt und entlastet vor allem die Wirbelsäule.

Außerdem reduziert sie die Chance zu schnarchen und das Risiko der gefürchteten Schlafapnoe, bei der die Atmung phasenweise aussetzt.

In der Seitenlage drücken sich vor allem das Becken und die aufliegende Schulter in die Matratze, weshalb an diese Stellen die Körperlage besonders stabilisiert werden sollte, da die Wirbelsäule ansonsten eine leichte Krümmung beim Liegen erfährt.

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Deshalb ist es bei der Wahl der Matratze wichtig darauf zu achten, dass Sie im Bereich der Schulterpartie und im Beckenbereich nur so stark einsinken, dass Ihre Wirbelsäule möglichst gerade und stabil in der Seitenlage positioniert wird. Das gilt umso mehr, wenn Sie breite Schultern haben.

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Die Matratze muss sich deshalb den Hüften und den Schultern anpassen und den Druck beim Liegen nehmen. Ist die Matratze zu hart, wird die Wirbelsäule geknickt, was zu Rückenschmerzen führen kann. Ist sie zu weich, werden Sie an Schulter und Becken in die Matratze einsinken.

Das bedeutet, dass sich Ihre Wirbelsäule leicht in Richtung Matratze biegt, was wiederum zu Rückenschmerzen führen kann.

Welche Matratzentypen für Seitenschläfer geeignet sind

Die Anforderungen an eine Matratze für Seitenschläfer ist deshalb ein variabler Härtegrad mit einer hohen Punktelastizität, die in der Lage ist, die Wirbelsäule in einer gerade und entspannten Position zu halten, um frei von Rückenschmerzen zu schlafen. Damit die gewünschte Absenkung der Schulter richtig funktioniert, sollte die Matratze entsprechend oberflächenelastisch und weicher sein, um unnötigen Gegendruck zu vermeiden.

Für Seitenschläfer eignet sich eine Naturlatex-Matratze, die sich durch ein 7-Zonen-Körperstützsystem auszeichnet und die es in unterschiedlichen Härtegraden gibt. Der Härtegrad orientiert sich am jeweiligen Körpergewicht.

Die 7-Zonen sind auf die jeweilige Körperregion abgestimmt, was durch die Punktelastizität noch unterstützt wird. Das bedeutet, dass diese Matratze für Seitenschläfer an den gewünschten Stellen die notwendige Flexibilität aufweist, nämlich im Schulter- und Beckenbereich.

Es gibt außerdem spezielle Naturlatex-Matratzen, die eine homogene Stütze im Beckenbereich aufweisen, um insbesondere die Bandscheiben zu stabilisieren.

Sie verfügen außerdem über eine punktelastische Schulterabsenkung, sodass sie sich nicht nur für Seitenschläfer, sondern auch für Menschen mit bereits vorhandenen Wirbelsäulenproblemen und mit Arthrose eignen. Daneben gibt es noch die Bio-Kaltschaum-Matratze, die für nahezu alle Schlafpositionen konzipiert ist und eben auch für Seitenschläfer.

Welche Matratzentypen für Seitenschläfer nicht geeignet sind

Für Seitenschläfer nicht geeignet sind Matratzen, die ohne besondere Komfortzonen ausgestattet sind und einen gleichmäßigen Härtegrad aufweisen.

Das führt dazu, dass Schulter- und Beckenbereich eben nicht in die Matratze sinken, um die Wirbelsäule in eine waagrechte Lage zu bringen und zu stabilisieren.

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Das gilt übrigens auch für alle anderen Matratzen, die einheitlich gestaltet sind und in dem gewünschten Bereich keine Flexibilisierung aufweisen. Dann wird beim Liegen Gegendruck erzeugt, der nicht nur die Wirbelsäule destabilisiert, sondern auch Becken und Schulter quetscht.

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Das wiederum erzeugt eine ungünstige Schlafposition, wodurch der Schlaf kein guter und fester sein kann. Nicht so günstig für Seitenschläfer sind deshalb Federkernmatratzen oder Schaumstoffmatratzen, die ganzflächig dieselbe Elastizität aufweisen und in dem gewünschten Bereich entweder zu weich oder zu hart gestaltet sind und über keine Oberflächenelastizität verfügen.

Der passende Lattenrost für Matratzen für Seitenschläfer

Es kommt nicht allein auf die Matratze an, wenn Sie als Seitenschläfer einen erholsamen Schlaf haben wollen, sondern auch auf den Lattenrost, der ebenfalls an Ihre Bedürfnisse angepasst sein sollte.

Ideal ist ein Lattenrost mit einer integrierten Schulterabsenkung, der ein Absinken der Schulter zulässt, ohne dass Sie sich verdrehen müssen. Der für Seitenschläfer passende Lattenrost sollte außerdem die Möglichkeit bieten, die Mittelzone zu verstellen.

Bei manchen Lattenrosten können Sie außerdem die Härte der Leisten individuell an Ihre jeweilige Körperform und auch an das Körpergewicht anpassen.

Ideal für Seitenschläfer sind randlose Lattenroste, die eine hohe Federwirkung aufweisen mit einer speziellen Becken-Komfortzone. Die Beckenzone wird deshalb zur Komfortzone, weil die Mittelzone mit arretierbaren Spezialschiebern verstärkt wird und an die individuellen körperlichen Gegebenheiten angepasst werden kann.

Besonders innovativ und druckentlastend sind Teller-Lattenroste, die im Bereich von Schulter und Becken mit hochflexiblen Spezialtellern ausgestattet sind. Meist ist der Härtegrad der Becken-Komfortzone individuell einstellbar, wodurch eine Anpassung an das individuelle Körpergewicht erzielt werden kann.

Teller-Lattenroste gibt es sogar in dreidimensionaler, hoher Federwirkung, sodass auch die Tellerhärte individuell regulierbar ist.

Das richtige Kissen für Seitenschläfer

Um die Seitenlage zu stabilisieren, sind für Seitenschläfer flache Kissen oder auch eine Nackenrolle eine wichtige Unterstützung.

Das setzt allerdings voraus, dass die Nackenrolle die richtige Dicke hat, sodass sie gut in den Winkel zwischen dem Hals und der Schulter passt und ihn ausfüllt.

Auf diese Weise wird der Kopf in der Waagrechte gehalten und knickt nicht zur Seite, sodass die Wirbelsäule eine gerade Linie bildet. Ein Abknicken oder Überstrecken der Halswirbelsäule wird auf diese Weise vermieden.

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Stabilität und gleichzeitig Flexibilität bietet zum Beispiel ein Dinkelkissen, das sich formbeständig und perfekt an die Formen von Kopf und Nacken anpasst. Darüber hinaus zeichnet es sich durch seine Formbeständigkeit aus und durch einen idealen Wärmeaustausch.

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Das gilt auch für das Hirsekissen, das ebenfalls über Elastizität und eine gute Anpassungsfähigkeit sowie eine punktuelle Nachgiebigkeit verfügt. Dieselben Eigenschaften bietet auch ein Kissen, das mit Wollflocken gefüllt ist.

Es ist ideal für die Seitenschläfer, die ihr Kissen gerne knautschen und knuddeln, um es dann in der Beuge von Kopf und Nacken zu platzieren.

Ein Kissen mit einer ebenfalls hohen Bauschkraft ist das Zirbenkissen, bei dem Sie gleichzeitig von den positiven Effekten des Zirbenholzes profitieren, das das Einschlafen erleichtert.

Für alle, die ihr Kissen nicht knuddeln und zusammenrollen und trotzdem ergonomisch schlafen möchten, gibt es auch Nackenstützkissen, die auf das Liegeverhalten von Seitenschläfern ausgerichtet sind und den Kopf im Schlaf stützen.

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Источник: https://www.matratzen-tests.com/matratzen-fuer-seitenschlaefer/

Matratzen bei Rückenschmerzen im Test und Vergleich 2021

Matratzen im Test: Schlafen Sie gut und entspannt!

Wer unter Rückenschmerzen zu leiden hat, ist in besonderem Maße auf eine zu seinen Bedürfnissen passenden Schlafunterlage angewiesen. Wir haben deshalb Matratzen für Sie getestet und verglichen (01/2021), die sich sehr gut für Menschen mit Rückenschmerzen eignen.

Lesen Sie jetzt nach, welche Matratze Sie bei Rückenschmerzen erholsam schlafen lässt und was die verschiedenen Modelle im Test auszeichnet. Verschiedene Testfelder mit eigenen Bewertungen vereinfachen Ihnen den Vergleich.

Achten Sie neben den Noten auch auf unsere ergänzenden Informationen und gleichen Sie diese mit Ihren persönlichen Liegewünschen, Anforderungen und Schlafgewohnheiten ab.

Mehr über den Test von Matratzen bei Rückenschmerzen

Kaltschaum-Matratze
„orthowell comfort“ Taschenfederkern-Matratze „orthowell 1000 Premium“ Kaltschaum-Matratze
„Lineavita Premium“
gut [1,6] – Betten.de Testsieger sehr gut [1,2]Schulter wird optimal und druckentlastend gelagert (Schulterzone im 3D-Würfelschnitt)gut [1,6]angenehm weiche Zone im hochwertigen Federkern, die dank profilierter Kaltschaum-Abdeckung eine sehr gute Lagerung der Schulter in Seitenlage bietetgut [1,8]Schulterzone fällt im Vergleich zu den anderen beiden Matratzen im Test etwas fester aus, erlaubt der Schulter aber dennoch ausreichendes Einsinken sehr gut [1,5]ausgezeichnete Punktelastizität dank hochwertigem Kaltschaum und 3D-Würfelschnitt-Technikgut [1,8]hohe punktelastische Wirkung durch Mikrotaschenfederkern und zonierter Kaltschaum-Abdeckunggut [1,6]spezielle Ergo-Querkanäle fördern die Punktelastizität des Kaltschaums gut [1,6]der hohe, „massive“ Matratzenkern unterstützt den Körper optimalgut [1,6]sehr gute Stützung des Körpers dank hoher Federanzahl und hochwertiger Kaltschaum-Auflagegut [2,0]solide Körperunterstützung für ergonmisch korrektes Liegen gut [1,6]Einschnitte in 3D-Würfeltechnik in der Kernoberfläche erlauben eine ideale Anpassung an den Körpergut [1,8]der spezielle Kernauau verhilft der Matratze zu einer sehr guten Anpassungsfähigkeit an jede Körperregiongut [2,2]spezielle Ergo-Querkanäle fördern die Anpassung an die Körperkonturen gut [1,8]7-Zonen-Einteilung mit nachgiebigen Zonen für Schulter und Becken lässt die Wirbelsäule gerade und entspannt liegengut [2,2]7-Zonen-Einteilung beim Mikrotaschenfederkern sowie Zonenlängs- und Zonenquerschnitte in der Kaltschaum-Abdeckung sorgen für die notwendige Nachgiebigkeit bzw. erforderliche Stützkraftgut [2,3]7-Zonen-Einteilung mit Einschnitten in der Kern-Oberfläche erlaubt auch in Seitenlage eine körpergerechte Lagerung sehr gute Atmungsaktivität, Feuchtigkeitsableitung und Temperaturregulierung durch offenporigen Kaltschaum und hochwertigen Bezugausgezeichnete Belüftung des Maratzenkerns durch „Pump-Effekt“ der Taschenfedern, offenporiger Kaltschaum als Abdeckung für eine gute Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsausgleich unterstützt durch einen Bezug mit Klimafaserversteppung und umlaufendem Klimaborderoffenporiger Kaltschaum ist atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend, die im Bezug verarbeitete Schafschurwolle ist für den ein oder anderen Nutzer unter Umständen etwas zu warm gut [1,9]atmungsaktiver Kaltschaum im hohen Raumgewicht 55, ca. 18 cm hochgut [1,6]7-Zonen-Mikrotaschenfederkern mit 885 Einzelfedern (Referenzgröße 100×200 cm) mit Kaltschaum-Abdeckung (Zonenlängs- und Zonenquerschnitt, Lüftungsbohrungen) im Raumgewicht 60, ca. 24 cm hoch (davon ca. 14 cm Federkern, Kaltschaum je Seite ca. 5 cm)gut [1,9]atmungsaktiver Kaltschaum im Raumgewicht 50, ca. 16 cm hoch sehr gut [1,2]atmungsaktiver MicroModal®-Jerseybezug mit Rundum-Klimafunktionsband, waschbar bis 60°Csehr gut [1,2]atmungsaktiver MicroModal®-Bezug mit Mesh-Klimaborder in Segelsteppung mit Vlies (300 g/m² Klimafasern (100% Polyester)), waschbar bis 60°Cgut [1,6]elastischer Doppeltuch-Bezug mit Schafschurwolle-Versteppung (500g/m²), für die chemische Reinigung geeignet lange Lebensdauer durch hohes Raumgewicht, „massivem“ Kern und hohe KernhöheMaterialien höchster Güte in bester Verarbeitung sorgen für eine überaus lange Nutzungsdauer ohne Funktionseinschränkungformbeständig und langlebig

  • erhältlich in den Härtegraden H2 (bis 80 kg)und H3 (bis 100 kg)
  • >

  • auch als XXL-Matratze in H4 (bis 120 kg) und H5 (120 kg bis 160 kg) im Angebot
  • verfügbar in allen Standardbreiten von 80 cm bis 200 cm – in Standardlänge 200 cm, Unterlänge 190 cm sowie Überlängen 210 cm und 220 cm
  • erhältlich in den Härtegraden H2 (60 kg bis 70 kg) und H3 (70 kg bis 90 kg)
  • auch als XXL-Matratze in H4 (90 kg bis 110 kg) im Angebot
  • verfügbar in allen Standardbreiten von 80 cm bis 200 cm – in Standardlänge 200 cm sowie Überlängen 210 cm und 220 cm sowie Unterlänge 190 cm
  • erhältlich in den Härtegraden H1 (40 kg bis 60 kg), H2 (60 kg bis 90 kg) und H3 (ab 90 kg)
  • verfügbar in allen Standardbreiten von 80 cm bis 200 cm – in Standardlänge 200 cm sowie Überlängen 210 cm und 220 cm | auch in 90×190 cm
  • Sonderformate gegen Aufpreis bestellbar

Bewertungsschlüssel

sehr gut (Noten 1 – 1,5)

gut (Noten 1,6 – 2,5)

befriedigend (2,6 – 3,5)

ausreichend (3,6 – 4,5)

mangelhaft (4,6 – 5,5)

ungenügend (5,6 – 6)

Mehr über unsere Tests erfahren:

Allgemeine Informationen zu den Produkttests von Betten.de finden Sie auf der Seite So testen wir Matratzen

Betten.de Test: Matratzen bei Rückenschmerzen

Guter Schlaf ist ein wichtiger Faktor, wenn es um unsere Gesundheit geht. Wenn man unter Schmerzen leidet, beeinträchtigt dieses unsere Schlafqualität. Dabei entsteht ein Teufelskreis, den man nur schwer durchbrechen kann. Ein weit verbreitetes Leiden, sind Rückenschmerzen.

Rückenschmerzen können durch eine ungünstige Schlafunterlage verursacht werden und sich so in der Folge negativ auf unseren Alltag auswirken. Auf der anderen Seite können Rückenschmerzen auch den bereits beschrieben Teufelskreis aus Schmerz und schlechtem Schlaf mit mangelnder Erholung begründen.

Damit Sie auch bei Problemen mit dem Rücken gut durch die Nacht kommen, haben wir im Januar 2021 Matratzen für Sie getestet und verglichen, die sich insbesondere für Menschen mit Rückenschmerzen eignen.

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Die Ergebnisse unseres Tests Matratzen bei Rückenschmerzen haben wir Ihnen oben übersichtlich in tabellarischer Form dargestellt.

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Wir haben drei Matratzen bei Rückenschmerzen genau unter die Lupe genommen und dabei unsere Erfahrungen, die wir im Laufe der Jahre im direkten Kundenkontakt erlangt haben, genauso einfließen lassen wie unser umfangreiches Fachwissen um Matratzen und eine ergonomische, rückenfreundliche Körperlagerung.

Vergleichen Sie die drei getesteten Matratzenmodelle anhand der verschiedenen Prüfkriterien und ermitteln Sie, welches Modell Ihre persönlichen Anforderungen am besten erfüllt. Die Benotung nach dem Schulnotensystem (sehr gut bis ungenügend), welche wir im Rahmen unseres Tests vergeben haben, erleichtert Ihnen die Einschätzung der Matratzen in den verschiedenen Bereichen.

Ist Ihnen irgendwas beim Test unklar, haben Sie Fragen zu den getesteten Matratzen bei Rückenschmerzen oder wünschen Sie eine individuelle Beratung? – Wir sind gerne telefonisch oder per E-Mail für Sie da!

Heutzutage gehören Rückenschmerzen zu den am häufigsten auftretenden Beschwerden. Beim Volksleiden handelt es sich um eine regelrechte Zivilisationskrankheit.

Wenn man 100 Jahre zurückschaut, stellt man fest, dass ein schmerzender Rücken oder andere Beschwerden mit dem Rücken zu dieser Zeit kaum in Erscheinung traten.

In der Gegenwart gehen Fachleute davon aus, dass fast jeder Mensch in Deutschland mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen leidet.

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Rückenschmerzen sind nicht altersabhängig, so dass nicht nur Personen im fortgeschrittenen Alter darunter leiden können, sondern auch schon Kinder betroffen sein können.

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Bei den Rückenschmerzen werden viele verschiedene Unterscheidungen vorgenommen. Sehr häufig erfolgt eine Kategorisierung danach, wo die Schmerzempfindungen in Erscheinung treten – also danach, wo die Rückenschmerzen lokalisiert sind. Dabei wird unterschieden nach:

  • Schmerzen im oberen Rücken – Diese Schmerzen treten im oberen Bereich der Wirbelsäule oder anders ausgedrückt in der Nackenpartie auf. Vom Nacken strahlt diese Art von Rückenschmerzen oft in weitere Bereiche wie die Schultern, Arme oder den hinteren Kopf aus. Schmerzen im oberen Rücken können akut auftreten oder sich chronisch manifestieren. Die Ursachen für Beschwerden in diesem Körperbereich können zum Beispiel in einer falschen Körperhaltung, psychisch oder durch einen Bandscheibenvorfall liegen.
  • Schmerzen im mittleren Rücken – Schmerzen, die im Bereich der Brustwirbelsäule lokalisiert sind entstehen häufig durch funktionelle Störungen der Rippen-Wirbel-Gelenke oder durch Irritationen der größeren Muskelgruppen, die in dieser Körperpartie angeordnet sind. Seltener ist eine Verletzung für Schmerzen im mittleren Rücken verantwortlich.
  • Schmerzen im unteren Rücken – Im unteren Rückenbereich kommt es verglichen mit dem mittleren Rücken wesentlich häufiger zu schmerzhaften Beschwerden. Dieses liegt daran, dass der dort ansässige Abschnitt der Wirbelsäule – die Lendenwirbelsäule (kurz: LWS) – deutlich anfälliger für das Auftreten von Verletzungen oder Schädigungen ist als die Brustwirbelsäule des mittleren Rückens. Schmerzen im unteren Rücken können beispielsweise durch eine überanstrengte Muskulatur oder einen Bandscheibenvorfall ausgelöst werden.

Anhand der Dauer unterscheidet man bei den Rückenschmerzen nach akuten, subakuten und chronischen Rückenschmerzen. Bei akuten Rückenschmerzen handelt es sich um erstmalig aufgetretene Probleme mit dem Rücken oder um Schmerzen am Rücken, die nach mindestens einem halben Jahr schmerzfreier Zeit auftreten.

Akute Rückenschmerzen beschränken sich auf einen Zeitraum von maximal sechs Wochen, wobei sie bei vielen Betroffenen schon deutlich früher wieder verschwunden sind. Wenn sich die Rückenschmerzen länger als sechs Wochen fortbestehen aber nach maximal zwölf Wochen verschwunden sind, spricht man von subakuten Rückenschmerzen.

Sollten die Rückenschmerzen länger als drei Monate anhalten und wiederkehrend sein, ist die Rede von chronischen Rückenschmerzen. Die Schmerzstärke variiert bei chronischen Rückenschmerzen, so dass Betroffene mal stärker und mal schwächer unter ihren Rückenbeschwerden zu leiden haben.

Mit fortschreitendem Alter treten chronische Rückenschmerzen häufiger in Erscheinung.

Bei Rückenschmerzen sollte man sich von einem Arzt untersuchen und behandeln lassen.

Wichtig ist meist auch, dass man trotz der Schmerzen in Bewegung bleibt, wobei natürlich die Ursache der Rückenschmerzen eine große Rolle spielt und man aufpassen muss, dass sich die Schmerzen nicht noch verschlimmern, wenn man sich beispielsweise falsch bewegt oder zu schwer hebt und nicht auf seine Körperhaltung achtet.

Von der Bedeutung eines erholsamen Schlafes bei Rückenleiden hatten wir am Anfang dieses Artikels bereits berichtet. Die Bandscheiben der Wirbelsäule benötigen die Nachtphase bzw. den Schlaf dringend zur Regeneration.

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Wird die Wirbelsäule korrekt gelagert, liegt sie gerade und kann ihre natürliche Doppel-S-Form beibehalten.

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In dieser Position erholen sich die Bandscheiben und füllen ihre Flüssigkeitsdepots wieder für die körperlichen Aktivitäten des Alltags auf.

Darauf kommt es beim Test von Matratzen für Menschen mit Rückenschmerzen an

Grundsätzlich muss man sagen, dass es nicht die eine Matratze bei Rückenschmerzen gibt, die jeder Person uneingeschränkt empfohlen werden kann. Die Matratzenauswahl bei Rückenschmerzen sollte stets anhand individueller Kriterien und persönlichem Empfinden getroffen werden.

Dieses gilt gleichermaßen auch generell für die Matratzenauswahl, da hier viele Faktoren zusammenkommen, die alle berücksichtigt werden sollten. Früher vertrat man die Ansicht, dass bei Rückenleiden eine möglichst harte Schlafunterlage erforderlich wäre.

So war es keine Seltenheit, dass von Rückenschmerzen geplagte auf Brettern gelagert wurden. Heute weiß man, dass ein zu hartes Liegen genauso „Gift“ für den geplagten Rücken wie zu weiches Liegen ist.

Es gilt einen gesunden Mittelweg zu wählen, der allen körperlichen Anforderungen der betroffenen Personen gerecht wird und eine ergonomische Lagerung der Wirbelsäule für eine bestmögliche Entspannung der sensiblen Körperpartie erlaubt.

In unserem Test und Vergleich 2021 für Matratzen bei Rückenschmerzen haben wir uns für drei Modelle entschieden, die sich aufgrund ihrer ergonomischen Liegeeigenschaften besonders für Personen mit Rückenschmerzen empfehlen. In unserer Bewertung haben wir uns alle bedeutenden Felder der korrekten Körperlagerung und Körperunterstützung genau angeschaut und die ausgewählten Matratzen für den Test dahingehend geprüft und benotet.

Zusätzlich zu den Merkmalen der Matratzen bei Rückenschmerzen, die für den Liegekomfort und die ergonomische Körperlagerung verantwortlich sind, haben wir bei unserem Vergleich und Test 2021 auch die weiteren wichtigen Kriterien, die eine Matratze erfüllen sollte, unter die Lupe genommen. Ein wichtiges Feld ist in diesem Zusammenhang der Beitrag, den die Matratze zu einem gesunden Bettklima leistet. Hier zählen unter anderem Eigenschaften hinsichtlich der Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsregulierung.

Zuletzt haben wir im Test 20 auch die Haltbarkeit der Matratzen bei Rückenschmerzen bewertet und aus Faktoren wie dem zur Herstellung eingesetzten Material und Erfahrungswerten Rückschlüsse gezogen, wie die zu erwartende Lebensdauer der einzelnen Modelle einzuschätzen ist.

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Источник: https://www.betten.de/magazin/matratzen-bei-rueckenschmerzen-test-vergleich.html

Welche ist die richtige Matratze?

Matratzen im Test: Schlafen Sie gut und entspannt!

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Schaum oder Federkern? Hart oder weich? Einfach oder lieber ein Hightech-Produkt? Das Angebot bei Matratzen scheint unendlich. Die Preisspanne ist riesig. Aber es gibt Regeln.

Große und schwere Personen liegen meist auf härteren Matratzen besser. Für leichte Personen sind eher weiche geeignet. Da die Hersteller unterschiedliche Härte-Skalen verwenden, gilt: unbedingt Probeliegen.

Außerdem ist auch die Unterfederung wichtig.

Sinnvoll ist bei allen Modellen (mit Ausnahme von Boxspringunterfederung) eine weiche, gefederte Schulterzone, so dass bei seitlicher Schlafposition die Schulter entlastet wird.

Auf Einheitsmatratzen sollen angeblich alle gut schlafen können.SWRPNG Matratzen

Taschenfederkernmatratzen sind gut für Heißblüter

Taschenfederkernmatratzen haben eine Schaumstoffhülle. Der Kern besteht aus Stahlfedern, die in einzelnen Gewebetaschen stecken. Ihr Vorteil: hohe Punktelastizität, guter Feuchtigkeitstransport und geringe Wärmeisolierung – schlecht für Frostbeulen, aber gut für alle, denen schnell zu warm wird.

Schaummatratzen sind perfekt für Frostbeulen

Schaummatratzen bestehen aus aufgeschäumtem Kunststoff. Höherwertige haben Zonen mit unterschiedlicher Festigkeit, zum Beispiel für Becken und Schultern. Weiterer Vorteil: Kaltschaummatratzen sind leicht und einfach zu wenden. Sie isolieren die Wärme gut – perfekt für Leute, die nachts frieren. Feuchtigkeit wird aber nur mäßig abtransportiert, ungünstig für Schwitzer.

Taugt eine preiswerte Einheitsmatratze wirklich für alle?

Seit einigen Jahren bietet der Handel sogenannte Einheitsmatratzen an. Sie kosten teilweise nur 199 Euro. Diese Matratzen soll zu jedem Körpertyp passen. Der Orthopäde und Unfallchirurg Dr.

Björn Bersal aus Völklingen untersuchte, wie gut fünf Körper-Typen auf einer solchen Matratze liegen. Bei vier von fünf Körpertypen schnitt die Matratze gut bis sehr gut ab. Nur bei einer Testerin gab es eine drei plus.

Ihr Körper hat die klassische X-Form: Das ist eine schmale Taille, Schulter und Hüfte sind gleich breit.

Orthopäde Dr. Bersal prüft welcher Körpertyp gut auf einer Einheitsmatratze liegen könnte.SWRPNG: Matratzen-Check

Hoher Matratzenpreis ist kein Gütesiegel

Auch bei der Stiftung Warentest haben Einheitsmatratzen bislang bei allen Tests gut abgeschnitten. Teilweise waren sie sogar Testsieger. Die Erfahrung der Warentester zeigt, dass ein hoher Matratzenpreis auf keinen Fall ein Gütesiegel dafür ist, eine gute Matratze zu bekommen.

„Für um die 200 Euro gibt es schon gute Matratzen, die auch bei uns gut abgeschnitten haben. Und auch gute Liege-Eigenschaften bereitgestellt haben.“

Lucas Tenberg, Stiftung Warentest

Für den SWR hat die Forschungsgruppe Industrieanthropologie der Uni Kiel einen Dauerbelastungstest mit drei Matratzen gemacht. Die Modelle waren bei einem Discounter, in einem Fachgeschäft und bei einem Online-Shop gekauft worden. Eine 140-Kilo schwere Walze knetete jede Matratze 32 Stunden lang kräftig durch. Simuliert wurde dadurch eine achtjährige Nutzung.

Eine Matratze im Dauerbelastungstest durch eine 140-Kilo-Walze, die 30.000 Mal hin- und herrollt.SWR

An den durchgewalzten Stellen hat die Einheitsmatratze (Höhe 18 cm) aus Kaltschaum für 199 Euro aus dem Internet nur 1,1 Millimeter Höhe verloren.

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Fast genauso gut: die Discountermatratze (Höhe 22 cm), ebenfalls aus Kaltschaum, für 559 Euro. Am stärksten war die Kuhlen-Bildung bei der Taschenfederkernmatratze (Höhe 23 cm) für 579 Euro.

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Sie hat fast 5 Millimeter verloren – dies sei aber noch ein guter Wert, meinen die Forscher der Uni Kiel.

Beim Dauerbelastungstest hat die preiswerte Einheitsmatratze gut abgeschnitten.SWRPNG: Matratzen

Die unsichtbare gefühlte Liegekuhle ist Realität

Das zweite Testkriterium war der Härteverlust der Matratze. Dadurch entsteht die „gefühlte Liegekuhle“ – die man aber nicht sieht.

Am stärksten hat sich die Härte bei der Einheitsmatratze verändert. Nach dem Dauerbelastungstest ist sie 9 Prozent weicher geworden.

Die Taschenfederkernmatratze aus dem Fachgeschäft blieb am formstabilsten. Alle Werte sind aber, so die Forscher, völlig im Rahmen.

Für Norbert Vogt, Leiter der Industrieanthropologie-Forschung, sind die Liege-Eigenschaften und die Langlebigkeit von Matratzen wichtig. Eine gute Matratze muss, laut Vogt, die natürliche Form der Wirbelsäule unterstützen. Viele Matratzen haben deshalb unterschiedlich harte Zonen. 5 Zonen findet der Wissenschaftler ausreichend.

„Ich gehe davon aus, dass alles, was mehr als 5 Zonen beinhaltet, übertrieben ist und gar nicht so differenziert in den Liege-Eigenschaften abbildet.“

Norbert Vogt, Matratzenexperte

Eine Matratze sollte acht Jahre lang in der Form bleiben, meint Vogt. Im aktuellen Test für den SWR blieb die Taschenfederkernmatratze am formstabilsten. Das ist für den Experten keine Überraschung. Statistisch betrachtet sei die Dauerhaltbarkeit die Federkernmatratzen ganz generell den Kaltschaummatratzen überlegen.

Zur Startseite der Sendung

Источник: https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/preiswert-nuetzlich-gut/welches-ist-die-richtige-matratze-100.html

Matratzen Vergleich 2021

Matratzen im Test: Schlafen Sie gut und entspannt!

Für einen möglichen Matratzen-Test wären einige Kriterien von äußerster Bedeutung. Der Härtegrad der Matratze ist eines der wichtigsten Kriterien. Generell kann man sagen: Je höher das Körpergewicht, desto härter sollte die Matratze sein.

Wählt eine zierliche Person eine zu harte Matratze, können Schulter- und Beckenbereich nicht richtig einsinken. Übergewichtige drohen dagegen, in einer weichen Matratze zu stark einzusinken. Die Konsequenz in beiden Fällen: Verspannungen und Rückenschmerzen.

Der Härtegrad ist auch Geschmackssache.

Normalerweise unterteilen Hersteller die Matratzen-Härtegrade von H1 bis H5, manchmal lautet die Angabe auch F1 bis F5 oder es wird von “weichen” oder “harten” Matratzen gesprochen. Als grobe Orientierung können Sie folgende Auflistung nehmen. Allerdings sollten Sie auf jeden Fall die jeweilige Produktbeschreibung des Herstellers beachten:

  • H1 (F1, sehr weich): bis zu 60 kg Körpergewicht
  • H2 (F2, weich) bis zu 80 kg Körpergewicht
  • H3 (F3 medium): bis zu 100 kg Körpergewicht
  • H4 (F4, hart): bis zu 130 kg Körpergewicht
  • H5 (F5, sehr hart): über 130 kg Körpergewicht

2.2. Das Bett gibt es vor – welche Größe wird benötigt?

Die Matratzengröße hängt von der Bettgestellgröße ab.

Wie groß die Matratze sein darf, gibt im Prinzip bereits das Bett vor.

Während Betten und damit Matratzen der Größen 80×200 oder 90×200 für Einzelschläfer oder Doppelbetten genutzt werden, handelt es sich bei einer 140×200 Matratze um eine gute Mischform.

Sie werden vor allem von jungen Leuten genutzt, die überwiegend alleine darin schlafen, das Bett jedoch teilweise auch zu zweit nutzen.

160×200 Matratzen oder 180×200 Matratzen sind dagegen optimal für zwei Personen geeignet, wenigstens von der Größe her.

Bei Kinderbetten ist die gängige Größe 70 x 140, eine Babymatratze hat meistens die Maße 50 x 100.

Tipp: Auch wenn es 160 cm oder 180 cm breite Matratzen gibt, auf denen man bequem zu zweit Platz findet, ist es auf Dauer meist besser, zwei getrennte Matratzen anzuschaffen, die auf das jeweilige Gewicht und die Schlafgewohnheiten beider Personen individuell abgestimmt sind. Selten findet man eine Matratze, die für beide Partner gleichermaßen optimal ist. Auch der Lattenrost ist besser individuell zu wählen.

2.3. Gibt es Matratzen, die nicht den üblichen Maßen entsprechen?

Die Produkttabelle auf BILD.de zeigt, dass Hersteller und Marken wie Concord, Emma oder Beco Matratzen in verschiedenen Maßen (cm) anbieten. Gute Beispiele sind die 90×200 cm Einzelbett-Matratze oder die 180×200 cm-Matratze für das Doppelbett.

Wie sieht es aber mit Sonderanfertigungen aus, die über das rechteckige Maß einer Matratze von 160×200 cm hinausgehen? Gibt es Hersteller, die Matratzen nach Maß anfertigen? Die Antwort lautet: Ja.

Spezielle Shops bieten Matratzen mit Eckabschnitt oder große runde Varianten an. Auch eine Matratze nach Maß für das Familienbett ist möglich.

Allerdings müssen Sie hierfür mit deutlich höheren Kosten rechnen.

2.4. Baby- und Kinderbett-Matratzen – Diese Kriterien sollten Sie beachten

Kinderbett-Matratzen sollten nicht zu weich sein und mindestens Härtegrad H3 aufweisen.

Für die Kleinen nur das Beste. Schließlich sollen Babys, Kleinkinder und Kinder von Beginn an gesund schlafen. Das Angebot im Bereich Kindermatratzen ist groß und berücksichtigt die speziellen Anforderungen an die Matratzen für das Babybett beziehungsweise Kinderbett.

Kinderbett- und Babybett-Matratzen müssen schadstofffrei und atmungsaktiv sein. Bei den meisten Modellen handelt es sich um Schaumstoff-Matratzen. Babybett-Matratzen sind oftmals 60×120 cm oder 70×120 cm groß. Kinderbett-Matratzen sind hingegen etwas länger.

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Als optimaler Härtegrad dieser Kinder-Matratzen wird H3 empfohlen. Matratzen für Babybetten sollten ebenfalls nicht zu weich sein. Auch hier empfiehlt sich ein mittlerer Härtegrad 3. H4-Matratzen wären hingegen oft schon zu hart. Gleiches gilt für H5-Matratzen.

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Achtung: Das Rückatmungs-Risiko kann durch Längs- und Querkanäle minimiert werden, über die die Schaumstoffoberfläche einiger Matratzen verfügt.

2.5. Wie viele Matratzen-Zonen sollen es sein?

Eine Matratze mit Zonen unterstützt die Körperformen.

Viele Matratzen haben unterschiedliche Zonen und versprechen, den Körper damit optimal zu stützen. Diese Modelle haben sieben oder sogar neun Zonen, die, unabhängig vom Härtegrad der Matratze, unterschiedlich stark nachgeben und dadurch für bestimmte Körperregionen optimal sind.

So sorgt zum Beispiel eine entsprechende Zone dafür, dass Seitenschläfer mit den Schultern einsinken, so dass der Kopf gerade auf dem Kissen liegt. Die Wirbelsäule wird durch dichtere Materialien in der Matratzenmitte gestärkt.

Ob und wie viele Zonen für Sie optimal sind, können Sie nur durch ein Probeliegen vor dem Kauf feststellen, sofern Sie nicht bereits Erfahrung damit haben.

Beachten Sie aber, dass die Zonen an festen Stellen der Matratze eingebaut sind und sich an einer durchschnittlichen Körpergröße orientieren. Wenn Sie eher sehr klein oder sehr groß sind, können die Zonen für Sie eventuell ungünstig liegen.

Also ist es durchaus empfehlenswert, dass sie vor dem Kauf Ihren ganz persönlichen Matratzen-Test durchführen.

2.6. Das Raumgewicht bestimmt die Langlebigkeit

Das Raumgewicht (RG) einer Matratze wird in Kilogramm (kg) pro Kubikmeter (m³) angegeben. Je höher das Raumgewicht, desto dichter, hochwertiger, langlebiger und fester ist die Matratze.

Für eine Kaltschaummatratze gilt ein Raumgewicht von 30 kg/m als absolute Untergrenze. Modelle mit 40 kg/m³ sind bereits sehr komfortabel und langlebig. Matratzen mit über 50 kg/m³, wie die Badenia Irisette Lotus mit 55 kg/m³gehören zur Luxus Klasse.

Bei Latexmatratzen ist der Wert generell höher, weil sie eine höhere Dichte haben.

2.7. Die Matratzenhöhe ist eine Sache der Bequemlichkeit

Die Matratzenhöhe bestimmt die Bequemlichkeit.

Eine Matratze sollte nicht zu dünn sein, sonst können in der Seitenlage Hüfte oder Schultern bis auf das Lattenrost durchdrücken und die Wirbelsäule krümmt sich. Als Faustformel gilt, dass eine Matratze mindestens 19 Zentimeter hoch sein sollte – für Kinder oder Jugendliche genügen 16 Zentimeter.

Nicht zu verwechseln mit der Gesamthöhe der Matratze ist die Kernhöhe. Dieser Wert gibt an, wie hoch der Kern der Matratze ist und wie viel davon lediglich Füllmaterial ist.

2.8. Das Material des Matratzenbezug – belastbar, waschbar, Allergiker-freundlich

Der Matratzenbezug sollte abnehmbar und waschbar sein. Besonders strapazierfähig sind Bezüge aus Baumwolle mit Polyester und Polyamid-Beimischung. Diese sind auch für Allergiker gut geeignet.

Reine Baumwolle nutzt schnell ab. Wer leicht schwitzt, sollte einen Bezug mit beigemischten Viskosefasern wählen.

Источник: https://www.bild.de/vergleich/matratzen-test/

Diese Matratzen passen wirklich für alle

Matratzen im Test: Schlafen Sie gut und entspannt!

Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. Oder zumindest mit dem Versuch, gut und tief zu schlafen. Doch vielen Menschen gelingt das nicht.

Sie wälzen sich hin und her, nicken nur kurz ein oder werden am Morgen viel zu früh wach. Dauernde Schlafstörungen, wissen Mediziner, machen krank.

Schlafentzug führt zu körperlicher und seelischer Erschöpfung, schwächt das Immunsystem, das Leistungsvermögen und die Lebensfreude.

Kein Wunder, dass inzwischen eine regelrechte Schlaf-Industrie entstanden ist. Arzneimittelhersteller werben für beruhigende Mittel, Kursveranstalter schwören auf Entspannungstechniken, Möbelhersteller auf gute, solide Betten. Doch viele von Schlafstörungen geplagte Menschen suchen ihr Heil vor allem in dem Teil, das ihnen des Nachts am nächsten kommt – der Matratze.

Für eine gute Matratze sind sie bereit, richtig viel Geld auszugeben. Mehr als 1000 Euro sind da keine Seltenheit. Der Matratzenkauf ist eine Wissenschaft für sich. Kaltschaum oder Latex? Brauche ich sieben Liegezonen oder reichen auch fünf? Um die richtige Unterlage zu finden, wird probegelegen, nachgespürt, getastet, gedrückt. Echte Arbeit.

Der Fachverband der Matratzen-Industrie gibt Kaufhilfe: Beim Probeliegen sollte man bewusst auf den Druck achten, der an den Stellen zu spüren ist, an denen der Körper auf der Matratze aufliegt.

Lässt sich problemlos eine Hand zwischen Rücken und Matratze schieben und kann die Hand dabei sowohl Matratze als auch Rücken berühren, dann ist die Matratze etwas für die engere Auswahl, sagt der Verband.

Glaubt man der Stiftung Warentest, kann man sich diese Mühe sparen. Die Verbraucherschützer haben erneut Matratzen getestet, die für alle und jeden passen sollen. Im Großen und Ganzen klappt das: Alle 18 Modelle schnitten mindestens befriedigend ab. Sechs Unterlagen waren gut, darunter die „Bodyguard“-Matratze von Bett1.de für 199 Euro, allerdings in der weichen Ausführung (Note: 2,3).

Drücken, tasten, Probe liegen: Der Matratzenkauf ist Arbeit.Foto: dpa-tmn

Das Schwestermodell, die harte „Bodyguard“, hatten die Tester 2015 zum Testsieger gekürt und der ebenfalls 199 Euro teuren Matratze damals das beste Matratzen-Testergebnis aller Zeiten verliehen (Note: 1,7). Noch heute wirbt Bett1 kräftig mit dieser Auszeichnung.

Welche Matratzen die Tester empfehlen

Doch jetzt hat der Testsieger Konkurrenz bekommen. Gleich zwei Modelle haben die Bodyguard eingeholt. Sowohl die billigere Internet-Matratze „Emma One“ (früher 299 Euro, jetzt 199 Euro) als auch die baugleiche Dunlopillo-„Elements“ (400 Euro) haben die Note 1,7 geschafft.

Sie taugen nach Meinung der Stiftung Warentest als einzige im aktuellen Testfeld tatsächlich für jeden Körpertyp – egal ob klein oder groß, massig oder zierlich.

Das versprechen zwar auch die anderen Anbieter im Test, doch große, kräftige Menschen können bei den Konkurrenzprodukten schnell Probleme bekommen.

Testsieger: Manuel Müller (links) und Dennis Schmoltzi, Gründer und Geschäftsführer Emma Matratzen GmbH, mit ihrer Siegermatratze.Foto: Moritz Reich/Emma Matratzen GmbH/obs

„Die übrigen Unterlagen kämpfen mit dem altbekannten Dilemma“, schreiben die Verbraucherschützer im „Test“-Oktoberheft. „Einerseits muss die Matratze in Bauch- und Schulterbereich genug nachgeben, wenn Schwergewichte auf der Seite liegen, andererseits dürfen die großen, breiten Typen in Rückenlage nicht zu tief einsinken“.

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Die anderen guten Matratzen „Casper“ (Gesamtnote 2,2), „Bodyguard“, Badenia-„Thomas“ (Gesamtnote 2,5) und das Snooze Peoject mit seiner „Matratze“ (Gesamtnote 2,5) schwächelten in einzelnen Bereichen.

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Punktabzug gab es zum Beispiel, weil mal Rückenschläfer, mal Seitenschläfer nicht ausreichend von der Matratze abgestützt werden, außerdem für einzelne der vier Figurtypen, die die Stiftung Warentest für die Stichprobe nutzte.

Generell gilt: Weichere Matratzen passen oft besser für leichtere, härtere für schwerere Menschen.

Das sind die Unterlagen, die für alle taugen

Auch wenn im aktuellen Test nur die Emma- und die Dunlopillo-Matratzen komplett überzeugen, so haben Kunden doch eine deutlich größere Auswahl. Denn auf dem Markt gibt es noch weitere, von der Stiftung Warentest früher getestete Matratzen.

Neben der harten Bodyguard empfehlen die Verbraucherschützer die noch günstigere Union Unicor TFK (149 Euro), die MFO Classic (278 Euro), Malie Holiday (425 Euro), Selecta L4 (600 Euro), Allnatura Supra-Comfort Allergie (710 Euro), Waschbär Latex 1 (770 Euro), Bettenring Dormabell Innova (800 Euro) und die Musterring Evolution, die allerdings stolze 2470 Euro kostet. Alle diese Unterlagen, verspricht die Stiftung Warentest, betten jeden Körpertyp in jeder Lage gut.

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Doch kann man eine Matratze wirklich im Internet kaufen? Die Antwortet lautet ja. Onlinehändler räumen häufig Rückgabefristen von bis zu 100 Tagen ein. In dieser Zeit kann man die Liegeeigenschaften in aller Ruhe zu Hause Nacht für Nacht testen. Die Matratzen kommen in handlichen Paketen zu Hause an. Die Unterlagen sind zusammengerollt und entfalten sich erst nach dem Auspacken.

Источник: https://www.tagesspiegel.de/verbraucher/neuer-test-der-stiftung-warentest-diese-matratzen-passen-wirklich-fuer-alle/25085738.html

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