Mehr Sicherheit mit diesen Tipps

Contents
  1. Top 10-Checkliste für mehr Sicherheit im Netz
  2. Tipp 1: Aktuellen Virenschutz installieren und automatische Updates einschalten
  3. Tipp 2:Eine aktive und korrekt eingestellte Firewall verwenden
  4. Tipp 3:Alles immer aktuell
  5. Tipp 4:Starke Passwörter nutzen
  6. Tipp 5: Browser-TÜV
  7. Tipp 6: Achtung: Dauerbrenner E-Mails
  8. Tipp 7: Online-Banking mit Bedacht
  9. Tipp 8: Zwei-Faktor-Authentifizierung sichert Online-Accounts
  10. Tipp 9: Die menschliche Schwäche
  11. Tipp 10: Ein Benutzerkonto braucht keine Administratorrechte
  12. Wie sicher ist Online-Banking wirklich?
  13. 1. Nutzen Sie fürs Online-Banking nur Ihren eigenen PC
  14. 2. Auf Ihrem PC kommt ein bewährtes Antivirenprogramm zum Einsatz
  15. 3. Richten Sie ein Überweisungslimit für Ihr Online-Konto ein
  16. 4. Setzen Sie auf sichere Verfahren wie PushTAN, chipTAN oder FinTS/HBCI
  17. 5. Laden Sie die App Ihrer Bank nur aus den offiziellen Stores herunter
  18. 7 Tipps für mehr Sicherheit im WLAN!
  19. 1. Wählen Sie ein sicheres Verschlüsselungsverfahren für die Sicherheit im WLAN
  20. 2. Wählen Sie ein sicheres Passwort
  21. 3. Deaktivieren Sie WPS um die Sicherheit zu erhöhen
  22. 4. Installieren Sie die aktuellen Updates
  23. 5.Deaktivieren Sie nicht genutzte Dienste, um die Sicherheit im WLAN erhöhen
  24. 6. Sicherheit im WLAN durch ein gutes Passwort-Managment
  25. 7. Versuchen Sie informiert zu bleiben um die Sicherheit langfristig zu erhöhen
  26. Zehn Tipps für mehr Sicherheit
  27. Kennwörter sicher speichern
  28. Gefährliche Internetseiten nur in gesicherter Umgebung öffnen
  29. Verschiedene Kennwörter für verschiedene Dienste / Zwei-Faktor-Authentifizierung
  30. Kennwörter regelmäßig ändern
  31. Updates für das Betriebssystem installieren
  32. Software aktuell halten
  33. Regelmäßig nach Viren suchen
  34. Keine verdächtigen E-Mails öffnen
  35. Keine fremden USB-Sticks und externen Festplatten nutzen
  36. Nicht zu viele privaten Daten veröffentlichen

Top 10-Checkliste für mehr Sicherheit im Netz

Mehr Sicherheit mit diesen Tipps

Sicherheitssoftware ist ein erster und wichtiger Schritt, um sich vor den Gefahren des Internets zu schützen. Mit einem aktuellen Virenscanner, einer aktivierten Firewall und den neusten Patches und Updates ist sichergestellt, dass ein Großteil der Bedrohungen ins Leere läuft.

Aber Software allein kann keinen 100-prozentigen Schutz bieten, Ihre aktive Mitarbeit ist unbedingt notwendig.

Aber keine Sorge, Sie müssen lediglich ein paar wichtige Grundregeln beherzigen, die mehr mit gesundem Menschenverstand als mit technischem Wissen zu tun haben.

Einfache Mittel stehen auf der Sofort-Abhilfe-Liste ganz oben und sollten immer beherzigt werden. Hier sind 10 Tipps für mehr Sicherheit im Netz:

Tipp 1: Aktuellen Virenschutz installieren und automatische Updates einschalten

Ein Virenschutz mit aktuellem Update ist der Basisschutz, den jedes Gerät – egal ob PC, Laptop oder Smartphone – haben sollte. Ist er erst einmal installiert sollte man unbedingt darauf achten, dass er immer auf dem neusten Stand ist.

Ein kostenloser Virenschutz, wie zum Beispiel Avira Antivirus, reicht für die meisten Anwendungsfälle aus. Wer intensiv im Internet surft sollte allerdings darüber nachdenken, eventuell einen Blick auf kostenpflichte Anwendungen zu werfen.

Tipp 2: Eine aktive und korrekt eingestellte Firewall verwenden

Kein Rechner sollte ohne aktivierte Firewall im Netz unterwegs sein. In der Regel ist es sinnvoll, alle eingehenden Verbindungen abzulehnen; auf einem normalen PC laufen keine Dienste, die von außen (dem Internet) erreichbar sein müssen. Hier finden Sie ein paar Tipps für die richtige Einstellung des Firewalls

Tipp 3: Alles immer aktuell

Software enthält Fehler. Das gilt für das Betriebssystem genauso wie für Anwendungsprogramme. Darum ist es wichtig, die Fehler sofort nach dem Bekanntwerden zu beheben.

Updates, Patches, Fixes – jeder Hersteller bietet Software-Flicken an, die gefährliche Sicherheitslücken stopfen.

Wer mit den ganzen Aktualisierungen überfordert ist, kann immer auf Hilfsprogramme wie einen Software-Updater zurückgreifen.

Tipp 4: Starke Passwörter nutzen

Auch wenn es weh tut: Sichere Passwörter sind komplizierter als der Name der Hauskatze oder 123456. Moderne Cracking-Software knackt ein einfaches Passwort mit sechs Stellen in unter einer Minute.

Und wer das Passwort hat, unterläuft alle Sicherheitsmaßnahmen.

Es gibt zahlreiche Tricks, um sich Kennwörter besser merken zu können, zum Beispiel indem man die Anfangsbuchstaben eines langen Satzes verwendet.

Helfen können auch Passwortmanager, die Ihnen sichere Passwörter erstellen, sie für Sie speichern und sie meistens auch automatisch in Webseiten und Anwendungsprogramme einfügen. Ebenfalls selbstverständlich: Jeder Account oder Zugang benötigt ein eigenes Passwort, das regelmäßig geändert wird.

Tipp 5: Browser-TÜV

Der Browser ist wahrscheinlich das am meisten verwendete Programm auf dem Computer. Darum sollte er immer auf dem neuesten Stand sein. Gefährliche Standardeinstellungen sollten vermieden werden. Wichtig sind vor allem die folgenden Aspekte:

  • Ausführung aktiver Codes/Inhalte abschalten. Beispiele aktiver Inhalte sind Java, ActiveX Applets, Silverlight, Flash, etc. Diese Einstellungen lassen sich für alle Webseiten (allgemeine Einstellungen) vornehmen. Für garantiert gutartige Webseiten lassen sich auch Ausnahmen definieren.
  • Identifizierung verhindern. Moderne Browser können Webseiten signalisieren weniger Aufzeichnungen über den Besuch zu speichern (do-not-Track). Wenn der Browser diese Funktion nicht unterstützt, übernehmen das entsprechende Erweiterungen („Add-Ons“).
  • Cookies deaktivieren. Webseiten sollten Besucher nicht identifizieren können, es sei denn, es wird ausdrücklich gewünscht. Die Identifikation erfolgt meist über Cookies. Cookies lassen sich abschalten, sogar für jede einzelne Webseite. Erweiterungen, die Cookies deaktivieren und blockieren, sind für alle Browser verfügbar.

Sicherheitssoftware wie der Avira Browserschutz für Google Chrome oder Mozilla Firefox kann einige dieser Aufgaben übrigens erleichtern oder ganz übernehmen.

Tipp 6: Achtung: Dauerbrenner E-Mails

Keine unbekannten Anhänge öffnen. Hinter Dokumenten oder vermeintlich spannenden Fotos und Videos kann sich Malware verstecken – jede verdächtige E-Mail sollte vorab gescannt werden.

Unerwünschte (Spam-) Mails nicht beantworten. Unerwünschte Massenmails (Spam) sollten nie beantwortet werden, auch nicht um sich vom Verteiler abzumelden. Der Absender nutzt den Abmeldeversuch lediglich als Bestätigung, dass die Adresse gültig ist und wird nur noch mehr Spam schicken.

Spam ist Schwindel. Immer. Wer Produkte aus einer Spam-Mail kaufen will, erhält normalerweise gar nichts oder billigen Schrott. In jedem Fall wurde damit aber der Spammer unterstützt und bestärkt, das Internet auch morgen wieder mit Millionen lästiger E-Mails zu fluten.

Tipp 7: Online-Banking mit Bedacht

Eine seriöse Bank wird nie persönliche Informationen per E-Mail verlangen. Allerdings machen auch Bankmitarbeiter Fehler. Wenn die E-Mail so aussieht als könnte sie echt sein, hilft ein schneller Anruf beim Sachbearbeiter.

So viel Zeit sollte bei Bankgeschäften sein. Alarmglocken müssen auch dann läuten, wenn die Webseite der Bank (wenn auch nur ganz leicht) anders aussieht als gewohnt.

Überprüfen Sie in so einem Fall die URL in der Browser-Adressleiste und stellen Sie sicher, dass Sie nicht auf einer Phishing-Page gelandet sind.

Tipp 8: Zwei-Faktor-Authentifizierung sichert Online-Accounts

Die meisten großen Seitenbetreiber wie Google, oder PayPal erlauben inzwischen die Anmeldung mit zwei Sicherheitsmerkmalen, beispielsweise Passwort und Smartcard oder Zusenden eines Codes auf das Smartphone. Die Einrichtung ist recht einfach und bei den jeweiligen Anbietern gut beschrieben.

Tipp 9: Die menschliche Schwäche

Cyberkriminelle setzen zur Verbreitung von bösartiger Software nur zu gern auf menschliche Schwächen und sind damit leider immer wieder erfolgreich. Typische Beispiele sind:

  • Werbebanner, die suggerieren dass man der 1.000.000 Besucher sei. Das Banner ist für jeden der es sieht das gleiche, das Angebot oder der Gewinn sehr fragwürdig.
  • Sehr beliebt unter Cyberkriminellen sind vermeintlich reißerische Videos oder Fotos auf sozialen Netzwerken: Autounfälle, skandalöse Szenen aus beliebten TV-Sendungen, leicht bekleidete Damen oder spektakuläre Sportereignisse. Der Klick auf den Link führt zu Seiten die vor Schadsoftware nur so wimmeln.
  • Unglaublich klingende Angebotewie Restkarten zur Fußball WM oder Olympia, billige Markenuhren oder Urlaubsangebote. Was zu schön klingt, um wahr zu sein, ist genau das: Nicht wahr.

Tipp 10: Ein Benutzerkonto braucht keine Administratorrechte

Ein Benutzerkonto ohne Administratorrechte vermindert das Schadensrisiko, das vom Betriebssystem und von den darauf installierten Programmen ausgeht.

Online-Banking wird immer beliebter – mehr als jeder zweite Deutsche erledigt seine Geldangelegenheiten inzwischen digital. Gehören auch Sie dazu, sollten die wichtigsten Sicherheitsregeln kennen.   

Vor kurzem hat das Statistische Bundesamt (Destatis) die Ergebnisse einer Umfrage zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten veröffentlicht. Ein wichtiger Trend: Immer mehr Menschen erledigen ihre Geldangelegenheiten zuhause. So haben 56 Prozent der deutschen Bevölkerung Online-Banking im 1.

Quartal 2020 für private Zwecke genutzt. Im 1. Quartal 2019 lag dieser Anteil noch bei 53 Prozent, 2010 bei 37 Prozent.

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Ahnlich sieht es laut unserer Avira-Studie mit der Benutzung vom Banking-Apps aus: Zwei Drittel (67 Prozent) der Deutschen nurten regelmäßig (einmal pro Woche oder öfter) eine solche App – und das obwohl die Hälfte der Befragten Sicherheitsbedenken hat.

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Interessant auch der Blick in verschiedene Altersgruppen: 83 Prozent der 25- bis 44-Jährigen haben ihre Bankgeschäfte im 1. Quartal 2020 digital erledigt.

Die älteren Deutschen nehmen das Angebot aber auch zunehmende an: 60 Prozent der 45- bis 64-Jährigen wickelten ihre Bankangelegenheiten online ab. Allerdings spielte Online-Banking für lediglich 31 Prozent der über 65-jährigen Anfang 2020 eine Rolle.

Auch die Apps sind über alle Altersgruppen hinweg sehr beliebt, insbesondere jedoch bei den 25- bis 34-Jährigen, von denen sogar 19 Prozent täglich oder öfter Mobile-Banking nutzen.

Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Nutzung von Banking-Apps ab: Nur 6 Prozent der über 55-Jährigen nutzen täglich eine entsprechende App auf ihrem Mobilgerät, obwohl deren Sicherheitsbedenken nicht größer sind als die der 25- bis 34-Jährigen.

Wie sicher ist Online-Banking wirklich?

Viele sind aber verunsichert, schließlich machen immer wieder Schlagzeilen rund um Sicherheitslücken und Gefahren beim Online-Banking die Runde. Allein der Gedanke, dass sich Cyber-Kriminelle Zugang zum eigenen Bankkonto verschaffen könnten, sorgt für Angst.

Derartige Sorgen sind zwar nicht unbegründet, trotzdem muss niemand mehr für jede Transaktaktion zur Bank gehen. Denn die Banken haben ihre Standards optimiert und neue Sicherheitsmaßnahmen eingeführt.

Und wenn auch Sie die wichtigsten Sicherheitsregeln kennen und beachten, haben Hacker so gut wie keine Chance.

Folgende Tipps machen das Online-Banking sicherer:

1. Nutzen Sie fürs Online-Banking nur Ihren eigenen PC

Nutzen Sie für Ihr Online-Banking niemals Computer von anderen, egal ob öffentliche oder von Freunden. Schließlich können Sie nicht sicher sein, ob das Gerät frei von Schadprogrammen ist, die beispielsweise Ihre Tastatureingaben aufzeichnen und so Ihre Anmeldedaten ausspionieren.

2. Auf Ihrem PC kommt ein bewährtes Antivirenprogramm zum Einsatz

Falls nicht, dann Achtung: Online-Banking ohne einen guten Virenscanner ist wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt – riskant und überflüssig.

Nur ein wirksames Antivirenprogramm stellt sicher, dass sich auf Ihrem PC keine bösartigen Viren eingenistet haben, die etwa Ihre Einwahldaten abfangen.

Schützen Sie Ihren Computer also vor Trojanern und anderen Schädlingen mit einem bewährten Antivirenprogramm wie Avira Free Security.

3. Richten Sie ein Überweisungslimit für Ihr Online-Konto ein

Richten Sie auf jeden Fall ein Limit für Internet-Überweisungen ein. In diesem Fall haben Cyberkriminelle im Fall der Fälle zumindest nicht die Möglichkeit, Ihr gesamtes Konto abzuräumen. Meist lässt sich so ein Limit direkt im Online-Banking aktivieren, ansonsten fragen Sie Ihren Bankberater.

4. Setzen Sie auf sichere Verfahren wie PushTAN, chipTAN oder FinTS/HBCI

Die Banken haben unsicheren Legitimisierungsverfahren wie Tan- und iTan-Listen inzwischen abgeschafft.  Neuere Verfahren wie PushTAN und chipTAN, die einen zweiten Übertragungsweg (Mobiltelefon, TAN-Generator) nutzen, gelten dagegen als sicher. Experten warnen aber vor mTAN, bei dem die TAN per SMS kommt. Das Handy könnte gestohlen beziehungsweise die TAN abgefangen werden.

5. Laden Sie die App Ihrer Bank nur aus den offiziellen Stores herunter

Wenn man eine falsche gefälschte App heruntergeladen hat, kann sich in dieser bereits Schadsoftware befinden.

 Banking-Apps sollten daher nur aus den offiziellen App-Stores wie dem Google Play Store oder dem Apple Store bezogen werden.

 Vorsicht: Natürlich gibt es nicht die eine Banking-App; jede Bank nutzt eine eigene mit eigenem Namen und eigenem System. Das kann verwirrend sein. Im Zweifelsfall hilft die Service-Hotline Ihrer Bank weiter.

Источник: https://www.avira.com/de/blog/mehr-sicherheit-im-netz

7 Tipps für mehr Sicherheit im WLAN!

Mehr Sicherheit mit diesen Tipps

Die Sicherheit im WLAN gewährleistet die Privatsphäre im Heim- und Firmennetz. 2019 waren es ca. 95% und die Tendenz steigt stetig. Die Rede ist von Haushalten mit WLAN-Zugängen.

Ein Heimnetzwerk wird heutzutage von nahezu jedem Haushalt genutzt, da immer mehr Geräte eine Internetverbindung benötigen und der kabellose Weg (WLAN) deutlich komfortabler ist als diverse Kabel (LAN) zu verlegen.

In diesem privaten Netzwerk fließen viele sensitive Informationen durch das Netzwerk, bspw. Online-Banking Zugänge. Damit die Sicherheit in Ihrem WLAN gewährleistet ist, sollten Sie folgende sieben Tipps umsetzen.

1. Wählen Sie ein sicheres Verschlüsselungsverfahren für die Sicherheit im WLAN

Ein Angreifer hat großes Interesse in Ihr WLAN zu gelangen, denn dadurch kann er versuchen mit Ihrer Identität im Internet zu surfen und gelangt nicht ins Visier der Polizei, wenn er aus Ihrem Netzwerk heraus Straftaten begeht.

Damit ein Angreifer sich nicht in Ihr Netzwerk einwählen kann, sollten Sie ein sicheres Verschlüsselungsverfahren wählen. Das Verschlüsselungsverfahren sorgt dafür, dass sämtliche Pakete verschlüsselt übertragen werden.

Lediglich durch einen Schlüssel können diese Pakete entschlüsselt und wieder lesbar gemacht werden.

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Damit Ihre Pakete verschlüsselt übertragen werden und der Angreifer nicht an diesen Schlüssel kommen kann, sollten Sie als Verschlüsselungsverfahren WPA2-PSK wählen.

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Als Verschlüsselungsalgorithmus sollten Sie AES erzwingen, falls Sie diese Einstellung in Ihrem Netzwerk wählen können. Die anderen Verschlüsselungsverfahren, wie z.B.

WEP oder WPA haben bekannte Schwachstellen und können daher von Angreifern geknackt werden.

2. Wählen Sie ein sicheres Passwort

Ein altbekanntes Thema und zwar Passwörter. Wir haben bereits einige Blogartikel verfasst, in denen wir Konzepte vorschlagen wie Sie sich ein sicheres Passwort erstellen können.

Dieser Blogbeitrag erklärt Ihnen, wie Sie mithilfe einer Passphrase ein sicheres Passwort erstellen können.

Falls Sie bereits einen Passwort-Manager benutzen, wozu wir Ihnen definitiv raten, können Sie sich einfach in dem Passwort-Manager ein gutes Passwort erstellen lassen.

Eine aktuelle Statistik zeigt, dass ca. 95% aller Haushalte in Deutschland ein WLAN-Netzwerk besitzen. Betrachtet man gestohlene Zugangsdaten aus diversen Portalen im Internet, sogenannte Daten-Leaks, merkt man schnell, dass ein Großteil der Internet-Nutzer zu schwache Passwörter verwenden. Beispielsweise ist das Passwort „123456“ seit einigen Jahren das beliebteste Passwort weltweit.

Angreifer haben somit häufig einfache Ziele, da fast jeder Haushalt ein WLAN besitzt und viele dieses nur durch ein sehr schwaches Passwort schützen. Sie dagegen sollten ein gutes Passwort wählen, damit die Sicherheit im WLAN gewährleistet ist.

3. Deaktivieren Sie WPS um die Sicherheit zu erhöhen

WIFI-Protected-Setup (WPS) ist entwickelt worden, um Geräte einfach zu einem Netzwerk hinzufügen zu können. Häufig befindet sich auf der Rückseite des Routers ein Knopf mit der Aufschrift WPS.

WPS kann jedoch nicht nur durch das betätigen dieses Knopfes aktiviert werden, sondern es kann auch dauerhaft aktiviert sein. Falls WPS aktiviert ist muss ein neues Gerät meistens nur einen 4-stelligen PIN eingeben, um sich erfolgreich zu authentifizieren.

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Ein 4-stelliger PIN hat gerade einmal 10*10*10*10 = 10000 Möglichkeiten und kann somit einfach geknackt werden, indem der Angreifer alle Möglichkeiten ausprobiert.

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Dementsprechend sollten Sie WPS ausschalten und zudem dafür sorgen, dass mögliche Angreifer nicht an den Router heran kommen können, da diese Angreifer ansonsten das WPS per Knopfdruck aktivieren könnten.

WLAN-Sicherheit: WPS-Konfiguration

4. Installieren Sie die aktuellen Updates

Updates werden häufig entwickelt um bekannte Sicherheitslücken zu beheben. Sie sollten als Betreiber eines WLAN Netzwerks dafür sorgen, dass Ihr Router dauerhaft mit der aktuellsten Firmware ausgestattet ist. Führen Sie Updates nie bzw. nur sehr selten durch ist die Sicherheit in Ihrem WLAN nicht gewährleistet, da es in den vielen Fällen bekannte Schwachstellen gibt.

Über diese Schwachstellen gibt es Dokumentationen, auf die auch die Angreifer Zugang haben. Ist eine Schwachstelle erst einmal bekannt sollten Sie diese umgehend ausschalten, indem Sie das aktuelle Update installieren.

Damit Sie nicht täglich auf die Webseite Ihres Router-Anbieters gehen müssen und dort nach einem aktuellen Update Ausschau halten müssen, können Sie in aktuellen Routern einstellen, dass dieser automatisch nach Updates suchen soll und diese anschließend auch installieren soll.

WLAN-Sicherheit: Updates automatisch installieren

5.Deaktivieren Sie nicht genutzte Dienste, um die Sicherheit im WLAN erhöhen

Dieser Tipp gilt nicht nur für die Router-Einstellung, sondern für alle technischen Geräte die Sie verwenden. Sorgen Sie dafür, dass Funktionen die Sie nicht benutzen deaktiviert sind.

Sind solche Dienste aktiviert geben Sie somit Angreifern weitere neue Ziele, um Sie erfolgreich zu hacken. Zudem Kosten weitere Funktionen häufig Ressourcen und können Ihren Router verlangsamen,.

Ganz ähnlich wie bei Apps auf dem Smartphone welche für schnelleren Batterie-Verlust sorgen können.

Bei einem Router sind Funktionen die häufig nicht genutzt werden: FTP, SSH oder ähnliche Dienste. Wenn Sie diese Abkürzungen noch nie gehört haben, können Sie davon ausgehen, dass Sie diese Funktionen nicht benötigen, daher können Sie diese abstellen, denn jeder angeschaltete Dienst erhöht die Sicherheit im WLAN.

6. Sicherheit im WLAN durch ein gutes Passwort-Managment

Neben dem Passwort für die Funkverbindung aus Tipp Nr. 2 gibt es noch andere Passwörter, die Sie in einem WLAN-Netzwerk wählen müssen. Viele Heimnetzwerke haben verschiedene Zugänge z.B. ein Gast-Netzwerk oder ein Kinder-Netzwerk. In solchen weiteren WLAN-Netzwerken können Sie weitere Einstellungen setzen, z.B.

das dieses Netzwerk nur von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr erreichbar ist. Haben Sie weitere Zugänge sollten Sie jedoch unterschiedliche Passwörter verwenden, die nichts miteinander zu tun haben.

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Gelingt es einem Angreifer heraus zu finden, dass das Gast-Netzwerk das Passwort „Gast2020“ hat, versucht er als nächstes das Admin-Netzwerk mit „Admin2020“ zu entsperren.

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Benutzen Sie unterschiedliche Passwörter oder verwenden Sie einen Passwort-Manager, damit Sie Ihre Passwörter sicher genug gewählt haben um sämtliche Bereiche in Ihrem WLAN-Netzwerk zu sichern.

7. Versuchen Sie informiert zu bleiben um die Sicherheit langfristig zu erhöhen

Es gibt täglich neue Betrugsmaschen oder Angriffsvektoren, die die Kriminellen benutzen. So ist es auch mit dem eigenen Heim-Netzwerk.

Befinden Sie sich beispielsweise auf einer Phishing-Seite in der Sie Ihr WLAN-Passwort eingeben haben, hat der Angreifer Ihr Passwort.

Ein anderer Angriffsvektor ist, dass Sie zu einfache Passwörter wählen, dadurch kann Ihr Router für große Botnetz-Angriffe verwendet werden, wie es bei Mukashi der Fall war.

Wenn Sie sich regelmäßig informieren, sei es durch unseren Blog oder andere Informationsquellen, bekommen Sie von neuen Angriffsmethoden schnell etwas mit und können durch diese Erkenntnisse Ihre Sicherheit im WLAN erhöhen.

Источник: https://aware7.de/blog/7-tipps-sicherheit-wlan/

Zehn Tipps für mehr Sicherheit

Mehr Sicherheit mit diesen Tipps

Mit einigen Tipps können Sie deutlich sicherer im Internet surfen und schützen Ihre Daten vor unbefugten Personen. Es lohnt sich sein eigenes Nutzerverhalten zu überprüfen, um sicherzustellen, dass niemand an Ihre persönlichen Daten kommt.

Kennwörter sicher speichern

Je mehr Dienste Sie nutzen, umso mehr Kennwörter müssen Sie sich merken. Viele Anwender machen den Fehler bei allen Diensten das gleiche Kennwort zu verwenden, oder die Kennwörter zu einfach zu wählen. Mit kostenlosen Tools wie KeePass speichern Sie die Zugangsdaten sicher und können diese jederzeit sicher abrufen.

Mit KeePass lassen sich Kennwörter sicher speichern (Screenshot: Thomas Joos).

Gefährliche Internetseiten nur in gesicherter Umgebung öffnen

Nicht vertrauenswürdige Internetseiten sollten Sie nur in gesicherten Umgebungen aufrufen. Dazu geeignet sind virtuelle Computer, die sich schnell und kostenlos öffnen lassen.

Aber auch Tools wie Sandboxie können Programme in gesicherten Umgebungen starten, sodass ein Angreifer den Rechner nicht übernehmen kann.

Dadurch vermeiden Sie Auswirkungen auf Ihr Betriebssystem und Datenverlust durch Viren oder instabile Programme.

Verschiedene Kennwörter für verschiedene Dienste / Zwei-Faktor-Authentifizierung

Nutzen Sie nicht überall die gleichen Anmeldenamen und Kennwörter. Verwenden Sie mehrere E-Mailkonten und verwenden Sie für jeden Dienst möglichst ein anderes Kennwort.

Wird ein Dienst gehackt, unterliegen Sie keiner Gefahr, dass sich die Angreifer auch an anderen Webdiensten mit Ihren Zugangsdaten anmelden können. Die verschiedenen Anmeldedaten speichern Sie in Keepass.

 Nutzen Sie außerdem eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, um die Risiken eines Datendiebstahls so gering wie möglich zu halten.

Kennwörter regelmäßig ändern

Ändern Sie für die wichtigsten Dienste regelmäßig Ihr Kennwort. Das erhöht die Sicherheit und stellt sicher, dass fremde Personen keinen Zugriff auf den jeweiligen Webdienst haben. Die Kennwörter können Sie bequem und sicher in Tools wie Keepass speichern.

Updates für das Betriebssystem installieren

Nur ein aktuelles Betriebssystem ist ein sicheres Betriebssystem. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Windows-, Linux- oder macOS-Rechner auf dem neusten Stand ist und alle Sicherheitsupdates installiert sind. So vermeiden Sie unnötige Sicherheitslücken.

Stellen Sie sicher, dass alle Updates auf Ihrem Betriebssystem installiert sind (screenshot: Thomas Joos).

Software aktuell halten

Neben dem Betriebssystem sollten auch die Anwendungen auf dem Rechner aktuell gehalten werden, die für die Sicherheit und die Verbindung zum Internet zuständig sind. Vor allem der Webbrowser sollte möglichst aktuell sein. Die meisten Browser bieten dazu eine interne Aktualisierungsroutine mit, die in den Einstellungen nur aktiviert werden muss.

Anwendungen und Webbrowser sollten möglichst aktuell gehalten werden.

Regelmäßig nach Viren suchen

Auch wenn auf dem Rechner kein verdächtiges Verhalten vorliegt, sollte regelmäßig nach Viren oder anderen Schädlingen gesucht werden. Es gibt viele kostenlose Apps, die Viren finden und beseitigen. Kostenpflichtige Apps bieten noch mehr Möglichkeiten und schützen Windows zuverlässig in Echtzeit, wie zum Beispiel Malwarebytes 3.

Der kostenlose AdwCleaner von Malwarebytes entfernt wiederum Adware und andere Malware vom Rechner, ohne Installation. Nachdem die *.exe-Datei des Tools gestartet wurde, lässt sich bereits der Scanvorgang starten.

Tools wie der kostenlose Adwcleaner von Malwarebytes helfen beim Bekämpfen von Viren und Co (Screenshot: Thomas Joos).

Keine verdächtigen E-Mails öffnen

Viele Angreifer verschicken E-Mails mit gefährlichen Anhängen. Beim Erhalt von verdächtigen E-Mails mit Anhängen sollte zunächst überprüft werden, ob der Anhang nicht gefährlich ist. Oft verwenden Angreifer ZIP-Archive oder andere Dateiendungen, die Viren enthalten. E-Mails sind vor allem dann verdächtig, wenn der Absender an persönliche Daten des Empfängers interessiert ist.

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Keine fremden USB-Sticks und externen Festplatten nutzen

Befinden sich auf fremden USB-Sticks oder externen Festplatten Viren, werden diese ausgeführt, sobald der Stick mit einem Rechner verbunden wird.

Natürlich ist das abhängig von den Einstellungen des Autostarts in Windows oder Linux.

Dennoch sollten fremde USB-Sticks oder externe Festplatten unter keinen Umständen mit einem Rechner verbunden werden, ohne dass zuvor sichergestellt wurde, dass sich kein Virus auf dem Datenträger befindet.

Nicht zu viele privaten Daten veröffentlichen

Anwender sollten in sozialen Netzwerken nicht zu viel Daten über sich verraten. Vor allem der Urlaubsaufenthalt und -Zeitraum zeigt potentiellen Einbrechern, dass gerade niemand zu Hause ist. Es ist daher sehr sinnvoll möglichst wenig Daten zu veröffentlichen.

Haben -Nutzer ihre Handynummer beim Sozialen Netzwerk hinterlegt, zum Beispiel für Sicherheitsbenachrichtigungen, oder damit sie ihr Kennwort leichter zurücksetzen können, kann jeder in durch Eingabe der Handynummer auch das Profil finden. Das lässt sich aber verhindern. Durch einen Klick auf Einstellungen\Privatsphäre stehen wichtige Sicherheitseinstellungen in zur Verfügung.

Источник: https://www.zdnet.de/88315545/zehn-tipps-fuer-mehr-sicherheit/

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