Minimalismus: Einfach wohnen und leben

Minimalistisch wohnen: so einfach geht der Trend zu Hause

Minimalismus: Einfach wohnen und leben

  • Minimalistisch wohnen bedeutet, sich auf klare Formen, Farben und das Wesentliche zu beschränken
  • Die minimalistische Wohnung kann zu mehr geistiger Klarheit, Achtsamkeit und Dankbarkeit verhelfen
  • Bei Minimalismus geht es nicht um radikales Ausmisten, sondern um bewusstes Leben

Längst ist das Thema Minimalismus von der unbekannten Nische in den Mainstream gewandert. Millionen Menschen genießen es, ohne unnötigen Ballast zu leben, sich auf das Wesentliche zu beschränken und nur einige ausgewählte Besitztümer ihr Eigen zu nennen.

Der Minimalismus Lifestyle

Unter Minimalismus versteht man einen Lebensstil, der sich auf das Wesentliche beschränkt, indem Unnötiges reduziert wird. Minimalismus bezieht sich zum Beispiel auf die Garderobe, wenn nur wenige, hochwertige und zeitlose Kleidungsstücke im Schrank hängen, statt sich ständig ändernden Trends hinterherzujagen.

Immer beliebter wird aber auch der Minimalismus, der sich auf den Lebensraum bezieht. Die Wohnung bzw. das Haus ist dann nur mit den Dingen ausgestattet, die wirklich zum Leben notwendig sind. Dekoration wird sehr bewusst und gezielt eingesetzt, auch Formen und Farben sind klar und unaufgeregt.

Materiellen und geistigen Ballast verbannen

Wer minimalistisch lebt, möchte materiellen und geistigen Ballast verbannen und Raum schaffen für Dinge, Menschen und Erlebnisse, die wirklich bedeutsam sind. Viele Minimalisten sind außerdem auch abenteuerlustige Reisende, weshalb es für sie von Vorteil ist, wenn sich der Besitz auf lediglich ein paar Gegenstände beschränkt.

Viele überzeugte Minimalisten berichtet davon, dass ein rundum entrümpeltes Zuhause ihnen geistige Klarheit verschafft, die Achtsamkeit und Dankbarkeit fördert.

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Sie sind davon überzeugt: Wahres Glück hat absolut gar nichts mit Besitz zu tun. Nicht zuletzt kann ein minimalistischer Lebensstil auch eine ganze Menge Geld sparen.

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Geld, das man statt in Gegenstände in Erfahrungen investieren kann, in Geschenke an die Liebsten oder in Spenden an Organisationen, die Gutes tun.

Was ist Minimalismus nicht?

Um zu Beginn gleich einmal ein viel besprochenes Klischee aus der Welt zu räumen: Minimalistisch zu wohnen bedeutet nicht, dass das Heim steril, kalt und ungemütlich aussieht. Minimalismus hat auch keine starren Regeln, denen sich jeder fügen muss, der sich für Minimalismus interessiert. Minimalismus steht nur für ein Wort: Weniger.

Weniger Klamotten, weniger Möbel, weniger Schnickschnack. Dafür gibt es mehr Zeit (weil zum Beispiel das Aufräumen schneller geht), mehr Geld (weil man keinen unnötigen Unsinn mehr kauft) und mehr Lebensfreude (weil nicht an Altem festgehalten wird, sondern Raum für Neues geschaffen wird).

5 Tipps für eine minimalistische Wohnung

Jeder sollte mit dem Thema Minimalismus so umgehen, wie es sich für ihn richtig anfühlt. Das bedeutet, dass die folgenden Tipps für ein minimalistisches Zuhause nicht blind befolgt werden sollten. Sie dienen lediglich als Inspiration und sind keine Regeln.

1. Ausmisten

Ausmisten ist der erste Schritt in Richtung eines minimalistischen Lebens. Minimalistisch zu wohnen, das setzt erst einmal eine Auseinandersetzung mit den Dingen voraus, die man bereits besitzt.

Viele Möbel und Dekorationsobjekte sammeln sich über die Jahre einfach so an, wurden teilweise noch aus dem Kinderzimmer übernommen oder waren ein Geschenk.

Sind wirklich so viele Sofakissen notwendig? Braucht es tatsächlich nicht zwei, nicht drei, sondern vier verschiedene Beistelltische im Wohnzimmer?

Tipp: Objektiv darüber nachdenken, welche Möbel wirklich notwendig sind, um sich in seinen eigenen vier Wänden wohlzufühlen. Was wird tatsächlich benutzt? Dazu kann man die Marie Kondo Methode gut einsetzen.

Quelle & Copyright by Marie Kondō

2. Verstauen

In einer minimalistischen Wohnung hat alles seinen Platz. Kleinigkeiten verschwinden in Schubladen und Boxen, Textilien in Schränken und Kommoden.

Beispiel Schreibtisch: Bei den allermeisten Menschen gleicht der Schreibtisch einem bunten Sammelsurium aus allerlei Dingen. Das lenkt ab und blockiert im schlimmsten Fall kreative Gedanken.

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Der Minimalist hingegen setzt auf aufgeräumte Klarheit, um sich besser konzentrieren zu können.

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Tipp: Alles bekommt einen festen Platz. Nur ausgewählte Objekte, mit denen besondere Gefühle verbunden werden, erhalten einen sichtbaren Ehrenplatz.

3. Gemütlichkeit nicht vergessen

Minimalismus bedeutet nicht, dass alles klinisch rein sein muss. Im Gegenteil. Bewusst gesetzte Behaglichkeits-Akzente wirken viel gemütlicher als überbordende Gemütlichkeits-Gefühle.

Tipp: Dazu kann man mit Textilien gut spielen. Zum Beispiele mit (Kunst-)fellen, dezenten Überwürfen und ausgewählten Dekokissen. Auch Pflanzen schaffen eine wunderbare Wohlfühl-Atmosphäre.

4. Klare Formen bevorzugen

Klare Formen sollten schnörkeligen unbedingt vorgezogen werden. Sie bringen eine entspannte Ruhe mit sich und ermöglichen ein optisches Durchatmen. Es entsteht zudem ein unverwechselbarer Stil, der gleichzeitig geordnet und trotzdem heimelig wirkt.

Tipp: Skandinavisches Möbeldesign ist dafür bekannt, auf klare Formen zu setzen und diese mit Farb- und Formakzenten ein wenig aufzubrechen.

5. Auf eine einheitliche Farbpalette setzen

Zu viele verschiedene Farben und Muster wirken sehr schnell chaotisch und lassen einen Raum unruhig wirken. Besser ist es, auf Farben wie Weiß, Grau und Beige zu setzen. Farbige Highlights machen sich gut, sie sollten allerdings wohldosiert sein.

Tipp: Der Vorteil einer hellen Farbpalette ist, dass ein Raum dadurch viel größer wirkt, als er eigentlich ist. Ideal für kleine Wohnungen ist also zum Beispiel, wenn sämtliche Möbel und Wände weiß sind.

Was tun gegen Möbel von denen man sich nicht trennen mag

Fast jeder dürfte ein Möbelstück besitzen, von dem er sich trennen möchte, dies aber nicht über das Herz bringt. Vielleicht ist es der Kleiderschrank der Großmutter, der Nachttisch, den man sich von seinem ersten eigenen Geld gekauft hat.

Vielleicht ist es die Lampe, die einem der Partner zum Geburtstag überreichte, vielleicht der Teppich, den die Mutter zum Einzug schenkte. In solchen Situationen geht es nicht darum, das betreffende Möbelstück auf Teufel komm raus loszuwerden.

Vielmehr sollte man sich fragen, welche Erinnerungen damit verbunden sind. Ist es die Erinnerung an einen lieben Menschen, an einen tollen Urlaub, an eine fantastische WG? Marie Kondo würde in diesem Fall sagen: “This sparks joy”.

Anstatt das Möbelstück auszumisten, könnte es beispielsweise in einem anderen Raum platziert oder sogar zweckentfremdet werden.

So wird zum Beispiel aus einem alten Bilderrahmen ein hinreißendes Schlüsselbrett oder aus einer alten Vase ein hübsches Pflanzengefäß.

Manchmal sind mit einem Möbelstück aber auch keine positiven Erinnerungen im Speziellen verbunden, sondern ein Pflichtgefühl. Etwa dann, wenn man das Stück geerbt hat, wenn ein ehemaliger Mitbewohner es beim Umzug dagelassen hat oder weil es ein Geschenk war.

In diesem Fall hilft es, sich bewusst zu machen, dass die Beziehung zu der Person, die einem das Möbelstück überlassen hat, nicht davon beeinflusst wird, ob der Gegenstand weiterhin in der eigenen Wohnung verbleibt oder nicht.

So fällt es eventuell leichter, sich davon zu trennen.

Fazit: Minimalismus ist kein Dogma

Ausmisten, Platz schaffen für die wirklich wichtigen Dinge, davon kann jeder profitieren. Das heißt jedoch nicht, dass man sich von liebgewonnen Dingen trennen muss, um dem trendigen Minimalismus-Stil nachzueifern.

Vielmehr geht es beim Minimalismus darum, sich über den Wert von Gegenständen bewusst zu werden, diese als bedeutsam (oder auch nicht) wahrzunehmen und Ungenutztes auszusortieren, um Körper und Geist von Ballast zu befreien.

Источник: https://www.hausvoneden.de/urban-living/minimalistisch-wohnen-tipps-und-ideen/

Minimalismus für Anfänger: 13 Tipps, wie es leichter geht

Minimalismus: Einfach wohnen und leben

Über die Jahre kann sich ziemlich viel ansammeln in einem Zuhause.

Berge von Klamotten, überquellende Schubladen und verborgene Ecken in Schränken, von denen du nicht einmal mehr genau weißt, was sich dort versteckt.

Bei so viel Krimskrams ist es nicht leicht, sich einer großen Ausräumaktion zu stellen. Denn wer will schon seine gesamte Freizeit mit voll gestopften, staubigen Regalen verbringen?

Zum Glück gibt es ein paar ganz einfache Tricks, mit denen du das große Vorhaben “Minimalismus” leichter angehen kannst.

Stück für Stück und nicht in einer einzigen Hauruck-Aktion wirst du mit den Tipps in diesem Beitrag überflüssigen Ballast los, ohne dafür viel Zeit aufwenden zu müssen.

So findest du den Weg zu einem aufgeräumteren, minimalistischen Zuhause, zu mehr Freiraum für Kreativität und zu einem bewussteren Leben.

Warum Minimalismus zufriedener und glücklicher macht, kannst du hier nachlesen.

1. Eigenes Ziel verdeutlichen

Wenn du vorhast, mal so richtig auszumisten, wirst du höchstwahrscheinlich irgendwann mit der Motivation zu kämpfen haben. Ausräumen, Umräumen, Aussortieren und Wegschmeißen können ganz schön anstrengend sein.

Da hilft es, ein Ziel vor Augen zu haben! Das kann die Aussicht auf schnelleres Putzen oder eingespartes Geld sein, mit dem sich vielleicht der nächste Urlaub finanzieren lässt, oder auch einfach nur mehr Platz in deinem Zuhause.

Ein bisschen mehr Minimalismus hat viele Vorzüge!

Helfen kann es auch, sich der Illusion zu entledigen, man könne sich nicht von Dingen trennen. Was von all dem würdest du WIRKLICH vermissen? Wenn man einmal ausprobiert hat, mit weniger Dingen auszukommen, erkennt man auch ganz schnell, wie wenig man eigentlich braucht zum Leben.

2. Klein anfangen

Das Schlimmste, was dir beim Vorhaben “Minimalismus” passieren kann, ist, dass du aufhörst, bevor du überhaupt angefangen hast. Vielleicht, weil dir das Ausmisten als ein viel zu großer und unüberwindbarer Berg erscheint.

Wenn du dir stattdessen ganz kleine Abschnitte für den Anfang vornimmst, kann das helfen. Jeden Tag nur ein paar Minuten, oder für den Anfang erstmal nur eine Schublade.

Jeder Anfang ist ein guter Anfang, und kleine Erfolge motivieren genauso!

3. Mit einfachen Dingen beginnen

Auch die Reihenfolge der Bereiche, die du ausmisten möchtest, kann entscheidend über den Erfolg sein.

Wer sich zuerst an die lieb gewonnenen Erinnerungsstücke wagt, wird wahrscheinlich schnell von zu starken Trennungsängsten befallen werden und den Mut wieder verlieren.

Gestalte den Einstieg am besten so angenehm wie möglich. Unemotionale Bereiche wie zum Beispiel die überquellende Besteckschublade sind ein guter Anfang.

Tipp: Wer sich nicht gleich trennen mag, kann auch erst einmal nur umsortieren: Häufig genutzte Teile in eine Schublade und seltener genutzte in eine andere. Du wirst schon bald merken, dass du auf die zweite Schublade eigentlich ganz verzichten kannst!

4. Der Weg ist das Ziel

Egal wie du vorgehst, du wirst wahrscheinlich von Zeit zu Zeit unangenehme Übergangsstadien erreichen.

Zum Beispiel liegen beim Ausmisten des Kleiderschanks in sechs Schritten zwischenzeitlich ganze Berge unsortierter Klamotten herum.

Es muss ja auch nicht von jetzt auf gleich gehen – schließlich hat es Jahre gedauert, all dieses Zeug anzusammeln. Dann wirst du es wohl nicht schwuppdiwupp in kürzester Zeit wieder loswerden.

Tipp: Ähnlich verhält es sich mit einem allgemein nachhaltigeren Lebensstil, der auch mit kleinen Veränderungen beginnt.

5. Fragen, die beim Ausmisten helfen

Du hast dir gerade den ersten Bereich vorgenommen, und schon stehst du vor schwierigen Entscheidungen. Was kann weg und was darf bleiben? Diese Fragen können dir helfen, eine Entscheidung zu treffen:

6. Leihen, tauschen, reparieren

Was nützlich für dich ist, kannst du dann besser entscheiden, wenn du dir bewusst machst, dass du nicht alle Dinge, die du benutzt, tatsächlich auch besitzen musst. Mit den Aufklebern von Pumpipumpe kannst du dich beispielsweise mit deinen Nachbarn vernetzen und untereinander Dinge austauschen. Ganz nach dem Motto: Kaufen ist out – Leihen, Schenken und Tauschen sind in!

7. Leben aus dem Koffer

Wenn all das Stück-für-Stück-Vorgehen und Große-Berge-Bilden von Sachen, die aussortiert werden müssen, für dich bisher noch nicht hilfreich war, kannst du auch einfach so vorgehen:

  1. Stell dir vor, du gehst auf Reisen.
  2. Packe einen Koffer (oder auch zwei) und tu all das hinein, was du zum Leben brauchst.
  3. Versuche, die nächsten beiden Wochen damit auszukommen.

So entscheidest du dich bewusst für Dinge und nicht gegen sie. Das hat den großen Vorteil, dass das Ausmisten mit viel mehr positiven Gefühlen verbunden ist. Und gleichzeitig wirst du womöglich feststellen, dass du letztendlich doch viel weniger brauchst als gedacht.

Tipp: Ähnlich funktioniert die “Korb-Methode”, bei der du mit einem großen Korb wie bei einem Einkauf durch die Wohnung gehst und das einpackst, was dir gefällt. Was würdest du mitnehmen? Was bliebe wohl bis zuletzt liegen (und kann wahrscheinlich auch ganz weichen)?

8. Hilfe beim Loslassen

Das Loslassen fällt dir besonders schwer? Wenn du dich von einigen Dingen nicht trennen kannst, du aber trotzdem keine Verwendung mehr dafür hast, dann verstaue sie vielleicht zunächst in einem Karton auf dem Dachboden. Nach ein paar Monaten wird dir die Entscheidung – bleiben oder gehen – wahrscheinlich viel leichter fallen.

Zudem kann es helfen, die Gegenstände zu fotografieren. So hast du die Sicherheit, sie immer wieder anschauen zu können, wenn dir danach ist.

Hinweis: Auch digital kann sich jede Menge Gerümpel ansammeln. Von Zeit zu Zeit lohnt es sich auch in diesem Bereich, ein wenig auszumisten. Denn randvolle Speicherkarten, 20 verschiedene Newsletter und 500 -Freunde, von denen man nicht einmal den echten Namen kennt, braucht vermutlich kein Mensch!

9. Sich helfen lassen

Stell dir vor, du würdest das Zuhause einer Freundin oder eines Freundes ausmisten: Würden dir die Entscheidungen, was bleiben soll und was weg kann, nicht viel einfacher fallen, weil sie rational statt emotional getroffen werden könnten?

Ein bisschen emotionaler Abstand zu den Dingen, die aussortiert werden sollen, kann wahre Wunder wirken und so manche Entscheidung erleichtern. Hole dir dafür einfach Hilfe von außen dazu! Eine andere Person beurteilt deinen Besitz sicher noch einmal ganz anders.

10. Minimalismus-Spiel

Auch spielerisch lässt sich das Projekt “Minimalismus” angehen: Nimm dir zum Beispiel für einen Monat vor, jeden Tag ein Teil mehr als gestern auszusortieren. Das heißt, am ersten Tag einen Gegenstand (und sei es nur eine verbogene Büroklammer), am zweiten zwei und so weiter. Nach 30 Tagen hast du so bereits 465 Dinge aussortiert. Großartig!

11. Spenden und verkaufen, …

Ein wichtiger Punkt bei Ausräumaktionen ist natürlich auch: Was tun mit dem aussortieren Zeug? Viele Dinge, die für dich unbrauchbar sind, können jemand anderem noch richtig nützen. Wirf deshalb nicht alles weg, sondern suche dir zum Beispiel lokale Projekte und Organisationen, denen du deine Sachen spenden kannst.

Oder verkaufe Dinge, von denen du glaubst, dass sie noch wertvoll sind, zum Beispiel über ebay-Kleinanzeigen.

Sinnvoll kann dafür eine Kiste mit der Aufschrift “Verkaufen” sein, aus der alle Dinge, die nach einigen Wochen nicht verkauft wurden, in die Kiste mit der Aufschrift “Spende” wandern und von dort zu gemeinnützigen Vereinen oder anderen Anlaufstellen für Sachspenden.

Die wichtigsten Regeln für die Kleiderspende findest du hier zusammengefasst.

Mehr zum Thema Achtsamkeit

12. … aber auch mal wegschmeißen!

Sollte dir die Hürde, sinnvoll zu spenden, zu groß sein, heißt das noch lange nicht, dass du dein Projekt “Minimalismus” wieder fallen lassen musst. Wenn du keine geeignete Spendenstelle findest, darfst du auch einfach mal etwas wegwerfen. Es dient ja immerhin einem übergeordneten Zweck!

13. Minimalistisch bleiben

Womit ich auch schon zum letzten Punkt komme: Wie schafft man es, nach einer großen Ausmistaktion auch wirklich minimalisch zu bleiben? All dein Hab und Gut sichtbar aufzubewahren kann eine gute Methode sein, um immer im Blick zu haben, was du tatsächlich besitzt.

Dinge doppelt zu kaufen, kann so im Grunde nicht mehr passieren. Zusätzlich kannst du dir vornehmen, für jedes neue Teil, das Einzug in den Haushalt hält, ein altes auszusortieren.

So bleibt die Anzahl der Gegenstände, die du besitzt, immer gleich, und du bleibst erfolgreich minimalistisch!

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Wenn du noch mehr über Minimalismus erfahren möchtest, sind diese Buchtipps bestimmt interessant für dich:

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ecolibri, vor Ort oder gebraucht

Welcher Tipp hat dir am besten beim Reduzieren und Ausmisten geholfen? Oder hast du vielleicht noch ganz neue Denkanstöße für einen guten Start in ein minimalistisches Leben? Teile deine Erfahrungen unten in den Kommentaren!

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Источник: https://www.smarticular.net/minimalistisch-leben-einsteiger-methode-ausmisten-aufraeumen/

Minimalismus: Tipps für Einsteiger – DAS HAUS

Minimalismus: Einfach wohnen und leben

Foto: living4media / Kooijman, Peter

Minimalismus ­meint die Kunst, nur mit dem Nötigsten auszukommen. Gerade in Zeiten des übermäßigen Konsums eine beliebte Methode, um wieder mehr Klarheit ins Leben zu bringen. Wir bringen Ihnen den Lifestyle näher und geben Tipps, wie Einsteigern das Ausmisten gelingt und Sie sich minimalistisch einrichten.

Minimalismus scheint der Trend der Stunde zu sein – es wird aussortiert, aufgeräumt und neu geordnet und alle reden darüber.

Spätestens seit der erfolgreichen Serie „Aufräumen mit Marie Kondo“ auf Netflix ist der Wunsch nach mehr Klarheit im Leben und Interesse für die Konmari-Methode auch bei den Sammelfreudigen angekommen.

Doch Minimalismus ist nicht nur ein Trend, sondern vielmehr ein Lebensstil und eine Geisteshaltung.

Wer minimalistisch leben möchte, hat das Ziel, weniger und bewusster zu konsumieren und gleichzeitig Platz für Dinge zu schaffen, die einen wirklich glücklich machen. Überzeugte Minimalisten sind außerdem der Meinung, dass weniger Besitz auch mehr Lebensqualität bedeutet.

Dabei geht es keineswegs darum, so wenige Dinge wie möglich zu besitzen, sondern sich ausschließlich mit Objekten zu umgeben, für die man sich bewusst entschieden hat. Und das ist gar nicht mal so einfach, wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Westeuropäer etwa 10.

000 Gegenstände besitzt.

Foto: Johanna Misfeldt/Knesebeck Verlag

Menschen, die sich für den Minimalismus entscheiden, haben ganz unterschiedliche Beweggründe.

So geht es dem einen um eine cleane, aufgeräumte Wohnung, die leicht zu überblicken ist, der andere möchte so gut es geht im Einklang mit der Natur leben und Ressourcen schonen.

Dass aller Anfang schwer ist, weiß jeder, der einmal versucht hat, seine Wohnung zu entrümpeln – dabei geht es jedoch nicht nur ums Loslassen, sondern auch um das Wertschätzen einzelner Objekte, die uns jeden Tag aufs Neue Freude bereiten.

Der erste Schritt in ein minimalistisches Leben bedeutet, sich von Dingen zu trennen, die in irgendwelchen Schubladen oder Regalen liegen und keinerlei Nutzen mehr haben. Damit Ihnen das Ausmisten leichter fällt, finden Sie hier verschiedene Methoden.
 

1. Die KonMari-Methode

Weltweite Begeisterung rief das Buch „Magic Cleaning“ von Marie Kondo hervor. Die Autorin erklärt, dass Aufräumen eigentlich ganz einfach ist. Befreien Sie sich von allen Dingen, die entweder kaputt sind, die nicht mehr vollständig sind, die Ihnen schon lange nicht mehr gefallen oder bei denen der Anlass schon längst vorüber ist.

 „Viele Menschen leben in einer Umgebung voller ‚Irgendwie-brauche-ich-das-noch-Dinge’: Machen Sie sich bewusst, wie viele dieser ‚Irgendwie-Dinge’ Sie noch besitzen. Behalten Sie nur, was Sie wirklich glücklich macht.“ Dabei ist es wichtig, die Dinge in die Hand zu nehmen. Ein schneller Blick reicht oft nicht für eine richtige Einschätzung.

Auch die richtige Reihenfolge sollten Sie laut der Expertin beachten: Erst sorgen Sie für Minimalismus im Kleiderschrank, dann folgen Bücher (lesen Sie hier, wie Sie Bücher verkaufen, spenden oder verschenken können), dann Schriftstücke, Kleinkram und am Ende Erinnerungsstücke. So arbeitet man sich von der leichten Kategorie zu den Dingen, von denen man sich nur schwer trennen kann.

Foto: KonMari Media, Inc.

Alle Gegenstände, die Sie ein Jahr lang nicht benutzt haben, können Sie direkt aussortieren, denn die Wahrscheinlichkeit, dass Sie diese doch noch brauchen könnten, ist sehr gering.
 

3. Die 20-20 Regel

Sortieren Sie billige Gegenstände aus, die in 20 Minuten und mit weniger als 20 Euro ersetzt werden können. Das befreit Sie von Mengen an unnötigem Kleinkram.
 

4. Die 80-20 Regel

In der Regel benutzen wir nur 20 Prozent unserer Sachen in 80 Prozent unserer Zeit. Alle Gegenstände, die Sie also nicht regelmäßig verwenden, sollten Sie aussortieren.

Haben Sie einmal alle überflüssigen Gegenstände aussortiert, lässt sich auch viel einfacher Ordnung halten. Achten Sie darauf, dass jedes Objekt einen festen Platz bekommt, an den es immer wieder zurückgelegt wird und so auch immer auffindbar bleibt. Das verhindert, dass wieder Unordnung entsteht und Sie den Überblick verlieren.

Nehmen Sie sich außerdem jeden Tag zehn Minuten Zeit, um ihre Wohnung aufzuräumen. Das kann zum Beispiel immer direkt nach der Arbeit sein. Beseitigen Sie in dieser Zeit alles, was sich über den Tag hinweg angesammelt hat und lassen Sie sich dabei nicht ablenken.

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Sortieren Sie Ihre Kleider, die sich im Schlafzimmer sammeln, bringen Sie die Küche wieder auf Vordermann und sortieren Sie wichtige Post von Werbung. Alles was in drei Minuten erledigt werden kann, sollten Sie direkt angehen und nicht hinauszögern.

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Der Vorteil: Es entsteht erst gar keine richtige Unordnung und Sie können Ihren Feierabend in einer aufgeräumten Wohnung genießen. Hier finden Sie noch mehr Aufräum-Tipps.

Foto: Andrea Augustin/Knesebeck Verlag

Denken Sie auch daran, Ihre digitalen Geräte regelmäßig auszumisten. Löschen Sie alte Daten, die Sie sicher nicht mehr brauchen und trennen Sie sich von Fotos, die Sie sowieso nicht mehr ansehen werden. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, kann Werbungsprospekte abbestellen. Das erspart einem jede Woche das Aussortieren und hat auch noch eine positive Auswirkung auf unsere Umwelt.  

Eine minimalistisch eingerichtete Wohnung soll Ruhe ausstrahlen und vor allem übersichtlich wirken. Minimalismus in den eigenen vier Wänden ist jedoch Geschmackssache, denn für viele können die scheinbar leeren Räume schnell zu kalt und trist wirken. Umso wichtiger ist es deshalb, gekonnt mit Farben, Materialien und Formen umzugehen.
 

Minimalistische Möbel besitzen hauptsächlich klare Linien und sind in hellen Farben gehalten. Das macht sie geeignet für kleine Räume, die dadurch größer wirken. Achten Sie vor allem darauf, dass Sie hochwertige Materialien verwenden, denn Qualität geht über Quantität.

Foto: Marlen Müller/Knesebeck Verlag

Der beliebte Scandi-Look kommt einer minimalistischen Einrichtung schon sehr nahe. Wichtig ist hier der Einsatz von gedeckten Farben wie Weiß, Grau, Pastelltönen und einzelnen Akzenten in Schwarz. Als Material eignen sich helles Holz, Beton und Metall.

  • Freier Boden und freie Wände

Damit der Minimalismus in Ihre vier Wände einzieht, sollten Sie darauf achten, dass der Boden frei ist und keine Läufer oder Teppiche die Fläche optisch unterbrechen.

Dasselbe gilt auch für die Wände: Beim Minimalismus verzichtet man größtenteils auf Bilder, Kunstwerke oder Poster und lässt die hellen Wände für sich wirken.

Wer nicht auf Wandschmuck verzichten kann, hat auch die Möglichkeit, ein einzelnes Bild als Blickfang in Szene zu setzen.
 

Freie Oberflächen sind unverzichtbar für ein minimalistisches Leben.

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Stellen Sie keine unterschiedlichen Dekoelemente auf eine Kommode und verzichten Sie generell auf sämtliche Deko-Objekte wie Skulpturen, Vasen oder Mitbringsel aus dem Urlaub.

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Die Leere ist für viele auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, hat aber auch den Vorteil, dass das Abstauben und Putzen viel leichter fällt und schneller geht.

Foto: living4media / Claessens, Bieke

  • Minimalismus im Kinderzimmer

Ist ein Baby auf dem Weg, haben die werdenden Eltern oftmals einen kaum zu stoppenden Konsumdrang – dem kleinen Wesen soll es ja schließlich an nichts fehlen. Dabei braucht ein Baby nicht viel für den Lebensbeginn – im Gegenteil ist es doch schnell von all den Umgebungsreizen überfordert.

Versuchen Sie Ihren Wunsch nach Neuem zu zügeln und gehen Sie lieber ganz taktisch an die Sache ran: Kaufen Sie Secondhand-Kleidung, wählen Sie nachhaltige Pflege- und Versorgungsprodukte und kümmern Sie sich um einen Schlafplatz. Alles andere lenkt in den ersten Wochen nur ab.

Wenn das Kind älter wird, kommt man kaum um den Spielzeugkauf herum – übertreiben Sie es jedoch nicht. Kinder sind viel kreativer, wenn sie weniges und simples Spielzeug haben und damit auf Fantasiereisen gehen.

Weitere Tipps dazu finden Sie in unserem Beitrag: Kinderzimmer gestalten: Tipps für die altersgerechte Planung.

Foto: living4media / Claessens, Bieke

  • Topfpflanzen als Dekoalternative

Lebendige Zimmerpflanzen verhindern, dass Ihre Wohnung allzu kahl wirkt. Neben Küchenkräutern wie Basilikum oder Schnittlauch eignen sich zum Beispiel Aloe Vera oder auch der Bogenhanf und der immergrüne Efeu.

Abgesehen von der Produktion von Sauerstoff können einige Pflanzen auch Chemikalien und Schadstoffe wie Benzol oder Formaldehyd aus der Luft herausfiltern – so verbessern diese Pflanzen das Raumklima und heben auch die Stimmung der Bewohner.

Minimalismus und der Trend der Tiny Houses befeuern sich gegenseitig. Die Minihäuser sind auf das Wesentliche begrenzt und besitzen doch alles, was man zum Leben braucht. Ob Sie selbst einen Bauwagen umrüsten oder von einem Fertighersteller ein Tiny House kaufen: Beides ist preisgünstig und hat den Vorteil, dass die Kompakthäuser bei einem Umzug einfach mitgenommen werden können.

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Auf 20 Quadratmetern Wohnfläche bleibt generell nicht viel Platz für unnütze Dinge. Man muss sich also von Beginn an für die wirklich wichtigen Dinge entscheiden und entrümpelt sein Leben von Grund auf.

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Neben einem geringeren ökologischen Fußabdruck hat das Leben im Tiny House auch noch andere Vorzüge: Wer weniger Geld für ein Haus ausgeben muss und grundsätzlich weniger Dinge konsumiert, hat endlich die Freiheit, lang gehegte Träume zu verwirklichen und spannende Unternehmungen zu machen.

Auch unter den Minimalisten sind Do-it-yourself Projekte gern gesehen. Besonders Upcycling ermöglicht es, aus einem alten, scheinbar nutzlosen Gegenstand ein komplett neues Projekt zu bauen. Dadurch spart man nicht nur Geld, sondern auch Verpackungsmüll und Transportwege. 

Tipp: Auch das Teilen bestimmter Objekte mit mehreren Personen kann für ein minimalistisches Leben sinnvoll sein.

Foto: Marlen Müller/Knesebeck Verlag

„Einfach leben“ von Lina Jachmann ist ein Guide für alle, die sich näher mit dem minimalistischen Lebensstil auseinandersetzen möchten.

Die Autorin gibt dem Leser Tipps und stellt Menschen vor, die den Minimalismus bereits zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht haben.

Mit schönen Bildern und Rezepten zum Nachmachen erklärt sie, wie man die minimalistische Denkweise in allen Bereichen des Lebens – von der Küche bis in den Kleiderschrank – umsetzt und mit wenigen Dingen Zufriedenheit findet.

Источник: https://www.haus.de/einrichten/minimalismus-fuer-einsteiger

Minimalistisch wohnen: So klappt es nachhaltig

Minimalismus: Einfach wohnen und leben

29. Dezember 2020von Chantal GilbrichKategorien: Haushalt & Wohnen

Foto: CC0 / Pixabay / Pexels

Minimalistisch wohnen stellt einen eigenen Lebensstil dar. Mit unseren Tipps gelingt es dir, diesen auf nachhaltige Art und Weise für deine eigenen vier Wände umzusetzen.

Minimalismus: Was ist das eigentlich?

Hinter dem Wort „Minimalismus“ steckt ein Lebensstil. Minimalistisch wohnen bedeutet, deinen Haushalt auf die nötigsten Dinge zu reduzieren und Raum für die wesentlichen Dinge zu schaffen, die dir Freude bereiten.

Damit geht ein bewusster Konsum einher. Dahinter steckt der Gedanke, durch wenig Besitz ein erfülltes Leben zu erlangen. Minimalistisch wohnen bringt somit eine ganze Reihe an Vorteilen mit sich – nicht nur für deine Wohnung, sondern auch für dein eigenes Wohlbefinden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Ordnung: Mit wenig Hab und Gut wird es dir viel leichter fallen, deine Zimmer aufzuräumen und auch langfristig Ordnung zu schaffen. Eine ordentliche Wohnung ist nicht nur schön, sondern auch entspannend.
  • Geld sparen: Durch einen bewussten Konsum sparst du eine Menge Geld. Dieses kannst du dann an den richtigen Stellen einsetzen.
  • Mehr Platz: Um nur die wichtigsten Gegenstände aufzubewahren, brauchst du nicht viel Platz. Umso mehr Raum hast du für dich selbst, wenn du nicht jeden Quadratmeter durch neue Schränke und Regale ausnutzen musst.
  • Weniger Stress: Unordnung und Stress entstehen durch unnötig viele Gegenstände, die du nicht mehr benötigst. Mit einem minimalistischen Lebensstil ist damit Schluss. Deine wesentliche Dinge lassen sich schnell aufräumen und erleichtern das Putzen.

Tipps für minimalistisches Wohnen

Setze deine Deko bewusst ein, um eine ruhige Atmosphäre zu schaffen.
(Foto: CC0 / Pixabay / DarkWorkX)

Jetzt kennst du zwar die grundlegenden Merkmale des Minimalismus. Doch wie kannst du deine Wohnung minimalistisch einrichten?

  1. Aussortieren:Ausmisten bildet den ersten Schritt, um minimalistisch zu wohnen. Dabei solltest du bewusst vorgehen, um auch langfristig ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erlangen und dir genau zu überlegen, welche Gegenstände wesentlich und wichtig für dich sind. Die Dinge, die du nicht mehr benötigst, solltest du nicht wegwerfen, sondern sie lieber auf dem Flohmarkt verkaufen, an Freund:innen verschenken oder sie an Hilfsorganisationen spenden.
  2. Mut zur Leere: Halte die Wände und Böden möglichst frei, um einen ruhigen Raum zu schaffen. So wirkt dein Zimmer auch gleich viel größer. Beschränke dich an den Wänden beispielsweise auf dein Lieblingsbild und setze dieses bewusst in Szene.
  3. Farben und Formen: Hier solltest du der Weisheit „weniger ist mehr“ folgen. Setze dabei möglichst auf schlichte Farben, die einen ruhigen Gesamteindruck verursachen. Wenn du Formen verwendest, bieten sie geometrische Designs mit klaren Strukturen an.
  4. Wahl der Möbel: Minimalistische Möbel zeichnen sich durch klare Formen aus, die ohne Schnörkel auskommen. Verwende lieber weniger Möbel und versuche, diese für möglichst viele Zwecke zu nutzen. Vielleicht besitzt du bereits Möbelstücke, die sich für eine minimalistische Wohnung eignen. Falls nicht, versuche doch einmal alte Möbel Second-Hand zu kaufen. Das ist wesentlich nachhaltiger, als die Wohnung mit neu gekauften Möbeln einzurichten.
  5. Bewusst dekorieren: Minimalistisch zu wohnen bedeutet nicht, gänzlich auf Dekorationen zu verzichten. Du solltest diese allerdings ganz bewusst und nur in Maßen einsetzen. Eine schöne Pflanze im Raum sorgt beispielsweise für eine entspannte Atmosphäre, ohne dass der Raum überladen wirkt.

Minimalistisch wohnen: So könnten deine einzelnen Räume aussehen

Durch Hängeregale kannst du in deiner minimalistischen Wohnung Stauraum schaffen.
(Foto: CC0 / Pixabay / Pexels)

Wohnst du minimalistisch, dann wirkt sich das auf verschiedene Zimer unterschiedlich aus. Das solltest du in den jeweiligen Zimmern beachten, um sie minimalistisch und nachhaltig zu gestalten:

  • Küche: Am besten eignet sich eine Küche mit System. Das bedeutet die Dinge, die zusammengehören, an einem Ort zu verstauen. So kannst du beispielsweise nach Lebensmittelvorrat, Kochutensilien und Putzmitteln unterscheiden und jedem Bereich seine eigene Schublade geben. Die Ausstattung der Küche insgesamt solltest du nach Bedarf und Lebenssituation abstimmen und möglichst auf das Wesentliche reduzieren.
  • Bad: Dein Bad sollte möglichst simpel gestaltet sein. Stauraum für deine Pflegeprodukte und Badutensilien kannst du durch Spiegel- und Badschränke schaffen. Gönne dir so viel Freiraum wie möglich. Ein minimalistisches Bad kannst du besonders gut in weißen oder beigen Farbtönen gestalten.
  • Wohnzimmer: Idealerweise besteht ein minimalistisches Wohnzimmer aus nicht mehr als einem einfachen Sofa, einem aufgeräumten Tisch sowie schlichten Regalen. Darum herum kannst du die leere und ruhige Atmosphäre deines Wohnzimmers genießen.
  • Schlafzimmer: Ein stabiles Bett, in dem du dich wohlfühlst, bildet das Herzstück eines Schlafzimmers. Es sollte möglichst schlicht gestaltet und an deine Bedürfnisse (Allergien, hart oder weich) angepasst sein. Mit einer entsprechenden Ablage unter dem Bett kannst du zudem einen versteckten Stauraum schaffen. Ein gut aufgeräumter Kleiderschrank bildet den wichtigsten Stauraum im Schlafzimmer. Je nach Bedarf kann es ein richtiger Schrank oder auch eine einfache Kleiderstange sein. Dort werden die nötigsten Kleidungsstücke ordentlich sortiert platziert. Mit unserer Anleitung gelingt es dir, einen minimalistischen Kleiderschrank einzuräumen.

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Schlagwörter: Gewusst wie Minimalismus Nachhaltig im Haushalt Wohnen

Источник: https://utopia.de/ratgeber/minimalistisch-wohnen-so-klappt-es-nachhaltig/

Minimalismus

Minimalismus: Einfach wohnen und leben

„Mach’s einfach! Im doppelten Sinne.“ (Axel Haitzer)

Minimalismus bedeutet für mich, ohne Ballast zu leben. Jeder Mensch definiert diesen Ballast unterschiedlich. Meist hat es mit materiellem Überfluss, unnötigen Aufgaben und negativen Beziehungen zu tun. Sobald man mit dem Vereinfachen beginnt, geschieht Erstaunliches. Man findet die Zeit und Muße, sich dem zu widmen, was einem wichtig ist.

Statt sich durch Fußgängerzonen zu schieben, um nach Klamotten zu jagen, die sowieso nicht mehr in den Schrank passen, entspannt man sich mit einem Buch auf der Couch, wandert durch die Natur oder verbringt Zeit mit Familie und Freunden. Wer auf den Geschmack gekommen ist, verändert sein Leben von Grund auf.

Ich zum Beispiel trennte mich von tausenden Dingen und wagte den beruflichen Neuanfang als Autor und Blogger.

Die Essenz dieses Blogs und viele weitere Tipps und Tricks findest Du in meinem Ratgeber „Das Minimalismus-Projekt – 52 praktische Ideen für weniger Haben und mehr Sein“, der Anfang September 2020 bei Gräfe und Unzer erschienen ist.

Es folgen meine besten und beliebtesten Blogartikel zum Thema Minimalismus.

Praktische Tipps

  • Dinge weggeben, an denen Du emotional hängst
  • Glücksimpulse – 26 BloggerInnen geben Tipps für mehr Glück und Zufriedenheit
  • Kann ein Minimalist Sammler sein? Und warum ich wieder Platten höre!
  • Ungewollte Geschenke – was tun?
  • Einfach mal nichts planen
  • 8 Tipps für (D)einen minimalistischen stressfreien Umzug
  • Mathom-Geschenke aus der Box
  • Unglaublich viel Zeit und Geld sparen mit der Methode „Kleinvieh macht auch Mist“ (inklusive Formel)
  • 25 Minimalismus-Tipps – der 5. Teil
  • Treppensteigen ist die wohl minimalistischste und effektivste Fitnessübung im Alltag
  • Nichts Neues – Schätze das, was ist
  • Neue Gewohnheiten etablieren und schlechte ablegen – Mit diesem Leitfaden schaffst Du es
  • Lass Dich öfter bei schönen Tätigkeiten unterbrechen (und weniger bei unangenehmen)
  • Minimalistisch und achtsam durch die Weihnachtszeit – 14 BloggerInnen verraten ihre Tipps
  • Mach es Dir hyggelig – 5 Wege zu mehr Gemütlichkeit
  • 8 einfache Wege, wie Du morgens Zeit sparst und weniger gestresst in den Tag startest
  • Weniger tun, mehr erreichen – von der Kunst, das Richtige zu tun
  • Urlaub auf Balkonien: So klappt’s mit den Ferien zuhause
  • Weniger suchen – und dadurch bis zu 2,5 Jahre an Lebenszeit gewinnen
  • 17 Minimalismus- und Nachhaltigkeit-Bloggerinnen verraten, worauf sie „verzichten“ und was sie dadurch gewinnen
  • 12 Ideen, wie Du im neuen Jahr einfacher und bewusster leben kannst
  • Die 8 cleveren Alternativen zum Neukauf
  • Die minimalistische Ernährung: 7 Elemente & 7 Vorteile
  • Ein kleines Plädoyer für das Notizbuch
  • Minimalismus im Kopf – 4 Wege, die immaterielle Wohnung aufzuräumen
  • Mehr Lesen: 10 Gründe, 10 Wege, 10 Bücher
  • 12 Tricks, das Gewicht Deines Rucksacks zu halbieren
  • Der beste Finanztipp, den Du bekommen kannst
  • 15 Bereiche in Deiner Wohnung, die Du in 15 Minuten ausmisten kannst
  • Wie Du Zeitmangel und Gehetztheit mit Minimalismus in den Griff bekommst
  • Ausmisten nach der Tabula-rasa-Methode
  • 10 minimalistische Papier-und-Stift-Spiele
  • Wie das Pareto-Prinzip hilft, minimalistischer zu leben
  • Multitasking ade: Mehr Zeit und Gelassenheit
  • 4 Jahre Einfach bewusst: 14 Blogger verraten, wie sie einfach und bewusst leben
  • 25 neue Minimalismus-Tipps, die Dich freier, reicher und glücklicher machen
  • Was ich als Minimalist nicht besitze und was ich stattdessen habe
  • Wie Du nach dem Entrümpeln nicht wieder mit dem Zurümpeln anfängst
  • Noch mal 25 Tipps, wie Du einfacher leben kannst
  • Zeit und Nerven sparen mit Hilfe einer minimalistischen E-Mail-Routine
  • 25 weitere Tipps, wie Du minimalistischer leben kannst
  • 25 Tipps, wie Du minimalistischer leben kannst (innerhalb einer Stunde)
  • Täglich 10.000 Schritte für ein einfach bewusstes Leben
  • Mein minimalistischer Desktop
  • Der minimalistische Briefkasten: Bitte keine Werbung

Erfahrungsberichte

  • Meine Radweltreise 2006/2007: Alle 14 Zeitungsartikel + 7 Erkenntnisse, die ich auf den 19.

    455 km gewann

  • Auf der Bühne und beim Wandern zuhause: Interview mit Singer-Songwriter Tobias Panwitz alias Trailhead
  • Minimalistisch pilgern: Mein E-Book „Einfach bewusst auf dem Jakobsweg – 2904 km, 108 Tage, 4 Länder“
  • Minimalistisch, autofrei, vegan und mit einem Teilzeitjob: Interview mit einer besonderen 5-köpfigen Familie
  • Fotoimpressionen: Entschleunigen auf Usedom
  • Warum ich seit 20 Jahren keinen Fernseher besitze
  • Wir sind doch nie zufrieden
  • Früher war nicht alles besser, Äpfel und Erdäpfel schon
  • „Yoga ist der Weg, um innerlich und äußerlich fit zu werden“: Interview mit Robin Pratap von ASANAYOGA
  • Minimalistischer Reichtum
  • 30 Dinge, die passiert sind, seit ich vor sechs Monaten mein Auto verkauft habe
  • 5.555 Dinge, die ich als Minimalist verkauft oder verschenkt habe
  • Unser Garten in der Kriegs- und Nachkriegszeit
  • Weniger ist mehr: Tanjas Weg aus dem Konsumpf
  • Mach das, was du machen würdest, wenn du reich wärst: Interview mit Alpenüberquerer, Minimalist, Veganer und Unternehmer Johann Struck alias PostlJohann
  • Wie ich auf Reisen den Minimalismus schätzen lernte

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Источник: https://www.einfachbewusst.de/minimalismus/

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