Mit der Etagenheizung zur vollen Kostenkontrolle

Die Gasetagenheizung im Überblick

Mit der Etagenheizung zur vollen Kostenkontrolle

Bild: © Buderus

Im Gegensatz zu einer Zentralheizung, hat eine Gasetagenheizung einen deutlich geringeren Platzbedarf. Daher wird sie sehr of in Mietwohnungen verwendet. Das erleichtert auch die Heizkostenabrechnung auf Wohnungsebene. Eine Gasetagenheizung kann auch für ein Einfamilienhaus sinnvoll sein – je nachdem welche Heizleistung erforderlich ist.

Die Gasetagenheizung kommt in mehreren möglichen Varianten vor. Meist greift man auf wandhängende Geräte zurück, die für die Warmwasserbereitung und die Raumheizung zuständig sind. Man spricht in diesem Fall von Kombithermen. Sie verzichten auf einen gesonderten Pufferspeicher und erwärmen Heizungswasser und Warmwasser im Durchlaufprinzip, moderne Modelle nutzen meist auch Brennwerttechnik.

Aus dieser Grundlage heraus ergeben sich auch die spezifischen Vor- und Nachteile einer Gasetagenheizung.

Vor- und Nachteile einer Gasetagenheizung

Da eine Gasetagenheizung durch Verzicht auf Speicherung sehr kompakt ausfällt, kann sie wandhängend montiert werden. Der Heizbetrieb läuft bedarfsabhängig an: sobald ein Wasserhahn aufgedreht wird bzw. Wärmebedarf für die Heizung vorliegt, arbeitet die Gasetagenheizung. Bei Ausbleiben des Bedarfes steht sie still.

Eine solche Gasetagenheizung hat meist auch eine höhere Maximalleistung als andere Gasheizungen, da die Warmwasserbereitung im Durchlaufverfahren recht energieintensiv ist – auf der anderen Seite muss kein Wasser dauerhaft in Bereitschaft erwärmt werden.

Meist ist die Gasetagenheizung mit Durchlauferhitzung deshalb vor allem dann von Vorteil, wenn die eher kleine Wohnflächen (Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, kleine Einfamilienhäuser mit wenigen Einwohnern) bedient werden müssen und der Wasserverbrauch vergleichsweise gering ausfällt – die Zapfleistung im Durchflussprinzip lässt sich nur bis zu einem gewissen Verbrauch gut erhöhen. Je größer eine Wohneinheit ausfällt, je eher gewinnt die Zentralheizung wieder an Boden.

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Um Wärmeverluste und lange Wartezeiten bei der Warmwasserbereitung zu vermeiden, wird eine Gasetagenheizung bzw. die Kombitherme möglichst nahe an den Verbrauchsorten aufgestellt, zum Beispiel also im Bad, der Küche oder mittig zwischen den Verbrauchern im jeweiligen Flur.

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Während früher oft Geräte im Einsatz waren, die ihre Verbrennungsluft aus den Aufstellräumen bezogen, versucht man aus Gründen der Energieeffizienz heutzutage ein Luft-Abgas-System zum Einsatz zu bringen.

Dies kombiniert den Rauchabzug mit einer Luftzufuhr von außerhalb der Wohnung (raumluftunabhängiger Betrieb).

Allerdings hat eine Gasetagenheizung auch Nachteile.

Es können keine Energieträger miteinander kombiniert werden, da aus Platzgründen auch kein Speicher verbaut ist. Die Kombination mit einer Solarthermie Anlage ist daher nicht möglich. Zudem geht die Platzierung innerhalb der Wohnung – auch wenn die Geräte meistens sehr kompakt gebaut sind – zu Lasten des Wohnraumes.

Zudem ist eine Gasentagenheizung in einem Mehrfamilienhaus schnell teurer als eine Zentralheizung, da mehrere Geräte benötigt und installiert werden müssen. Auch in der Wartung fallen höhere Kosten an, die bei Gasetagenheizungen – anders als bei Zentralheizungen – jedoch auf die Mieter umgelegt werden können.

Die Gasetagenheizung bietet viel Kontrolle, aber verlangt Verantwortung

Ein Vorteil der Gasetagenheizung für den Betreiber in Mietsverhältnissen (der allerdings auch zum Nachteil gereichen kann): man behält die volle Kontrolle über die Heizung.

Von der gewünschten Raumtemperatur über die Feinjustierung der Heizkurve über das Ein- und Ausschalten im Ganzen bleibt der Heizbetrieb unter der eigenen Kontrolle.

Auch die Abrechnung sowie die Wahl des Gasanbieters und damit des Gastarifes bleiben meist in der Verantwortung des Mieters.

VorteileNachteile
+ Platzbedarf relativ gering (wandhängend ohne Speicher)– Ungeeignet bei größeren Wohnflächen und hohen Warmwasserbedarf
+ Einfache Abrechnung des tatsächlichen Verbrauchs in Mietwohnungen– Bei Mehrfamilienhäuser höhere Anschaffungskosten, da je ein Gerät pro Etage oder Wohneinheit benötigt wird
+ Hoher Wirkungsgrad in Ausführung als Brennwerttechnik– Keine Kombination mit Solarthermie möglich
+ Geringe Wärmeverluste durch Aufstellung nahe am Verbrauchsort– Mögliche Geräuschbelastung durch Installation im Wohnraum
+ Als Einzelgerät günstig in Anschaffung und Installation
+ Bedarfsabhängige Steuerung mit voller Kontrolle über die Heizung

Wartung der Gasetagenheizung: Kosten, Umfang und Pflichten

Moderne Gasetagenheizungen sich sehr sicher. Alle in Deutschland verbauten Geräte müssen entsprechenden Zertifizierungen vorweisen und technische Anforderungen erfüllen.

Um jedoch sicherzustellen, dass die Sicherheit gewährleistet ist, sollte das Wartungsintervall eingehalten werden. Als verbindliches Wartungsintervall ist die Kontrolle durch den Schornsteinfeger alle zwei Jahre festgeschrieben.

Viele Heizungshersteller empfehlen eine jährliche Wartung der Geräte. Die Kosten liegen dabei bei etwa 100 Euro pro Wartung für ein klassisches Einfamilienhaus.

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Ob eine Wartung notwendig ist, kann man auch als Laie erkennen: Brennt die Flamme unregelmäßig, sind Verfärbungen sichtbar oder verbrennt das Gas ungleichmäßig (Rußspuren sind ein Anzeichen dafür), muss die Gasetagenheizung überprüft werden.

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Die Kosten für die Wartung der Gasetagenheizung können als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden. Es lohnt sich jedoch den Mietvertrag genau zu lesen.

In den meisten Standardmietverträgen ist die Wartung der Therme nicht als Betriebskosten aufgeführt. Bestimmte andere Formulierungen können ungültig sein.

Zudem gilt: der Mieter darf nicht verpflichtet werden selbst einen Wartungsvertrag mit einem Heizungsbauer abzuschließen. Das ist die Aufgabe des Vermieters.

Eine sachgerechte und ordentliche Wartung umfasst folgende Arbeiten durch den Heizungsbauer:

  • Messung von Brennwerten, Abgasen und Temperaturentwicklungen
  • Regulierung der Brennerfunktion
  • Reinigen der Gasetagenheizung
  • Einstellen des Zünders

Was kostet eine Gasetagenheizung?

Die Listenpreise von Geräten, die auf Brennwerttechnik setzen und wandhängend montiert werden, liegen zwischen 3.000€ und 6.000€. Entscheidendes Kriterium ist die benötigte Heizlast. Alle großen Heizungshersteller in Deutschland von Buderus (Logamax Serie) über Junkers bis zu Viessmann (Vitodens Serie) und Wolf haben entsprechende Geräte im Programm.

Die laufenden Kosten einer Gasetagenheizung fallen im Einfamilienhaus moderat aus. Bei aktuell ca. 6 Cent pro kwh Gas und einem typischen Einfamilienhaus liegen die jährlichen Brennstoffkosten für den Verbrauch von Gas bei ca. 1.500€

Ob Sie sich nun für eine Gasetagenheizung oder eine Zentralheizung entscheiden: mit einem Heizungsaustausch lassen sich die Heizkosten deutlich senken. Bei der Nutzung von Brennwerttechnik kann man mit etwa 30 Prozent Kostenersparnis rechnen. So rentiert sich der Anlagentausch meist schon nach wenigen Jahren.

Sie benötigen eine Beratung? Fachbetriebe für Heiztechnik helfen Ihnen gern, welche Art von Gasheizung – ob Gasetagenheizung, Zentralheizung oder ein anderes System – sich für Ihre Immobilie am besten eignet.

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Источник: https://www.heizungsfinder.de/gasheizung/gaskessel/gasetagenheizung

Besonderheiten bei Gas-Etagenheizung oder Nachtspeicherheizungen

Mit der Etagenheizung zur vollen Kostenkontrolle

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Wohnung zu heizen. Dazu gehören auch die Gas-Etagenheizung und Nachtspeicherheizungen.

Gas-Etagenheizung

Etagenheizungen sind Heizungen, die die Räume nur einer Wohnung erwärmen. Die Heizquelle kann im Keller oder, wie der Name sagt, auf der Etage stehen.

Typischerweise hat der Mieter selbst mit dem Energieversorger einen unmittelbaren Versorgungsvertrag abgeschlossen, so dass sich der Vermieter nicht mit der Abrechnung des Energieverbrauchs beschäftigen muss.

Insbesondere sind die Vorschriften der Heizkostenverordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung nicht maßgebend (mindestens 50 % verbrauchsabhängige Abrechnung). Damit entfällt auch die Verbrauchserfassung an den Heizkörpern in der Wohnung des Mieters.

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Die Pflege, die Bedienung und die grundsätzliche Reinigung der Anlage sind deshalb Aufgabe des Mieters.

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Insoweit können die Parteien mietvertraglich eine Bruttomiete (Pauschalmiete) vereinbaren, die die Kaltmiete und die „kalten“ Nebenkosten beinhaltet. Gleichfalls kann auch eine Kaltmiete und gesondert eine Nebenkostenpauschale vereinbart werden.

Wird keine Brutto- oder Pauschalmiete vereinbart, kann der Vermieter alle anderen mit der Unterhaltung der Etagenheizung verbundenen Kosten auf den Mieter umlegen. Voraussetzung ist natürlich eine entsprechende Vereinbarung im Mietvertrag (ausdrücklich AG Dortmund WuM 1983, 325).

§ 2 Ziffer 4d BetrKV bezeichnet daher auch die Kosten der Reinigung und Wartung von Etagenheizungen als umlegungsfähige Betriebskosten/Nebenkosten. Zusätzlich bezeichnet die Verordnung folgende Kosten als umlegungsfähig:

  • Beseitigung von Wasserablagerungen. Dabei handelt es sich um wasserdurchlauedingte Ablagerungen im Gerät, die regelmäßig beseitigt werden müssen.
  • Beseitigung von Verbrennungsrückständen,
  • Prüfung der Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit sowie die Einstellung der Anlage. Dazu zählen die Kosten der Wartung durch eine Fachkraft. Da die Betriebssicherheit ausdrücklich erwähnt wird, sind auch die Kosten einer Dichtigkeitsprüfung der Gasleitungen umlegungsfähig.
  • Gebühren für die vorgeschriebenen Messungen gemäß dem Bundesimmissionsschutzgesetz durch den Schornsteinfeger.

Nicht umlegungsfähig sind die Kosten der Öltankreinigung, weil die Ablagerungen im Öltank keine Wasserablagerungen und keine Verbrennungsrückstände darstellen. Kosten der Instandhaltung und Instandsetzung sind ebenfalls Aufgabe des Vermieters.

Die dafür anfallenden Kosten sind nicht umlagefähig.

Jedoch kann im Rahmen einer Bagatellschadensklausel vereinbart werden, dass der Mieter zumindest Kleinreparaturen an der Etagenheizung für Einzelschäden bis zu einem bestimmten Einzelbetrag und bei mehreren Schäden bis zu einem Jahresgesamtbetrag trägt.

Soweit in einem Formularmietvertrag eine Klausel steht, die den Mieter im Rahmen der Instandhaltung verpflichtet, auch die Kosten für die Thermenwartung zu tragen oder einen Wartungsvertrag mit einem Unternehmen abzuschließen, ist eine derartige Vertragsklausel unwirksam.

Sie kann allenfalls dann wirksam vereinbart werden, wenn eine Obergrenze für die Kosten vereinbart wird (BGH WuM 1991, 381). Vor allem darf die Klausel den Mieter nicht verpflichten, in eigener Verantwortung einen Wartungsvertrag mit einem Handwerksbetrieb abzuschließen (AG Peine NZM 2005, 799).

Dies bleibt Aufgabe des Vermieters.

Nachtspeicherheizungen

Der Bundestag hat am 16.5.2013 das von der schwarz-gelben Koalition beschlossene Verbot von Nachtspeicherheizungen wieder aufgehoben.

Energieversorger, die Nachtspeicherheizungen als Ökostromspeicher für überschüssigen Solar- und Windstrom einsetzen, rechnen mit einer Senkung des Nachtstromtarifs. Die Meinungen über den ökologischen Nutzen sind allerdings geteilt.

Als problematisch wird vor allem angesehen, dass ältere Geräte mit asbesthaltigem Material ausgestattet sind. Diese müssen teils ausgetauscht werden.

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Die Stadtwerke Heidelberg berechnen zum Beispiel einen Energiepreis NT von brutto 18,25 ct/kWh (Stand 10.1.2014). Nachtstromtarife gelten meist in der Zeit von montags bis freitags von 22 bis 6 Uhr, samstags von 13 bis 24.00 Uhr und an Sonn- und Feiertage von 0 bis 6 Uhr morgens.

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Da die Nachtspeicherheizung mit Strom betrieben wird, zahlt der Mieter die für den Betrieb notwendigen Betriebskosten an den Vermieter oder bei einem eigenen Versorgungsvertrag direkt an den Versorger.

Soweit die Geräte im Eigentum des Vermieters stehen, kann dieser mit dem Mieter vereinbaren, dass der Mieter im Rahmen der Nebenkostenabrechnung den Unterhaltungsaufwand der Geräte trägt. Dazu gehört insbesondere eine eventuelle Wartung.

Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten obliegen dem Vermieter.

Источник: https://www.nebenkostenabrechnung.com/nebenkostenabrechnung-etagenheizung-nachtspeicherheizung/

Gasetagenheizung – Kosten, Vergleich, Vor- & Nachteile

Mit der Etagenheizung zur vollen Kostenkontrolle

Eine Zentralheizung versorgt vom Heizungskeller oder -raum aus ein ganzes Haus mit Wärme. Bei einer Gasetagenheizung hingegen erfolgt die Wärmeverteilung dezentral. So befindet sich in einem Mehrfamilienhaus in jeder Wohnung eine eigene Gastherme. Doch auch für die Beheizung eines Einfamilienhauses eignet sich die Gasetagenheizung.

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Gasetagenheizung oder Zentralheizung?

Die Gasetagenheizung zeichnet sich gegenüber einer Zentralheizung durch ihren geringen Platzbedarf aus. Anwendung findet sie neben Häusern auch in Mietwohnungen. Hier ermöglicht sie eine Abrechnung der Heizkosten auf Wohnungsebene. Das beugt Streitigkeiten bei der Heizkostenabrechnung vor.

Dabei lohnt sich eine Etagenheizung für Gas durchaus auch in einem Einfamilienhaus. Lediglich wenn es darum geht, gleichzeitig Warmwasser und Raumwärme für große Gebäude bereitzustellen, stößt die Etagenheizung an ihre Grenzen. Hier hängt es davon ab, welche Heizleistung die Immobilie erfordert.

Die Gasetagenheizungen der meisten Hersteller verfügen über eine Heizleistung von 14 bis 24 Kilowatt. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus benötigt zwischen 18 und 20 Kilowatt. Somit reicht eine Etagenheizung für die meisten Häuser völlig aus. Folgend eine Übersicht verschiedener Modelle mit deren Preis und Leistung in Kilowatt (kW):

Modelle und Preise

Hersteller: Modelle: Montage: Listenpreis: Brennstoff: Technik: Effizienz:ViessmannVitodens 300-Wwandhängend5.339 bis 6.995 EuroGasBrennwert109 Prozent
Hersteller: Modell: Montage: Listenpreis: Brennstoff: Technik: Effizienz:BuderusLogamax plus GB172wandhängend3.451 bis 3.703 EuroGasBrennwert109 Prozent
Hersteller: Modell: Montage: Listenpreis: Brennstoff: Technik: Effizienz:BuderusLogamax plus GB192iwandhängend4.480 bis 5.960 EuroGasBrennwert94 Prozent
Hersteller: Modell: Montage: Listenpreis: Brennstoff: Technik: Effizienz:WolfCGB-2wandhängend2.875 bis 3.100 EuroGasBrennwert110 Prozent

*Bildquellen: Wolf Heiztechnik; Bosch Thermotechnik, Buderus Deutschland; Abbildung: Viessmann Werke

Ein Preisvergleich zeigt: Zwischen den großen Herstellern wie Vaillant, Buderus und Viessmann gibt es preislich kaum Unterschiede. Grundsätzlich empfiehlt es sich, auf eine Marke zu setzen. Vorteile gegenüber einer No-Name Gasetagenheizung bestehen in dem gut ausgebauten Service sowie der gesicherten Verfügbarkeit von Ersatzteilen.

Zuzüglich zu den Anschaffungskosten kommen die Einbaukosten für die Gasetagenheizung. Die Kosten für den Einbau, Zusatzmaterial und Verrohrung belaufen sich auf etwa 2.000 Euro.

Laufende Kosten

Die Betriebskosten einer Gasetagenheizung fallen moderat aus. Derzeit liegt der Gaspreis bei etwa 7 Cent pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: Heizöl liegt bei 10 Cent. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus benötigt etwa 160 kWh im Jahr pro qm Wohnfläche. Daraus ergibt sich folgende Beispielrechnung:

0,07 Euro160 kWh150 qm0,07*160*150 = 1.680 €

Was unterscheidet die Etagenheizung von der Zentralheizung?

Namensgebend für die Gasetagenheizung ist, dass sie Eigentümer häufig in Mehrfamilienhäuser einbauen lassen. Eine eigene Heizung auf jeder Etage beziehungsweise in jeder Wohnung ermöglicht eine unkomplizierte Abrechnung der Heizkosten. Auch das Entlüften der Heizung kann jeder Mieter selbst vornehmen.

Gasetagenheizungen bieten jedoch ebenso eine Lösung für Einfamilienhäuser. Eigentümer schätzen sie wegen ihres geringen Platzbedarfs. Anders als bei einer Gaszentralheizung erfordert eine Etagenheizung keinen eigenen Heizungskeller oder –raum. Kaum größer als ein Küchenschrank lässt sie sich unkompliziert an die Wand hängen.

Unterarten der Etagenheizung für Gas

Einfache Thermen verfügen lediglich über einen Gasbrenner zur Beheizung von Räumen. Im Gegensatz dazu verfügen Kombithermen über einen zusätzlichen Warmwasserspeicher. Sie dienen gleichzeitig als Raumheizung und zur Bereitstellung von Warmwasser.

Aufgrund des fehlenden Heizungsraumes fällt der Warmwasserspeicher bei einer Etagenheizung deutlich kleiner aus als bei der Zentralheizung. Die Folge: Bei einem hohen Verbrauch von Warmwasser kommt es schneller zu einer Unterversorgung.

Für Haushalte mit mehr als sechs Personen reicht ein standardmäßiger Warmwasserspeicher nicht aus.

Sie sind sich nicht sicher, welche Heizung die passende für Ihren Bedarf ist? Weiter Informationen erhalten Sie in unserem Heizungsvergleich:

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Vorteile

  • Geringer Platzbedarf: Die Installation der Gasetagenheizung erfordert keinen eigenen Heizungskeller oder Heizungsraum. Wandhängende Modelle lassen sich bequem an die Wohnungswand montieren. Anders als eine Flüssiggasheizung beziehen Erdgasheizungen den Brennstoff direkt aus dem öffentlichen Gasnetz und erfordern keinen Gastank.
  • Präzise Heizkostenabrechnung: In Mehrfamilienhäusern ermöglicht diese Heizungsart eine Heizkostenabrechnung pro Mietpartei. Anders als bei einer zentralen Variante lässt sich die Verbrauchabrechnung auf jeden Mieter mit eigener Heizung vornehmen.
  • Einstellung auf Etagenebene: Ferner können Mieter Einstellungen der Heizung auf ihren individuellen Bedarf anpassen.
  • Effizienz dank Brennwerttechnik: Für Neubauten ist die Brennwerttechnik Pflicht. Auch im Altbau empfiehlt sich ein Wechsel. Brennwertthermen nutzen die bei der Verbrennung entstehende Kondensationswärme zur Wärmegewinnung. Bei alten Modellen ohne Brennwerttechnik entweicht der Wasserdampf ungenutzt durch den Schornstein. Die Kombination mit Solarthermie ermöglicht eine weitere Effizienzsteigerung.

Nachteile

  • Leistungsgrenze bei großen Gebäuden: Bei gleichzeitiger Brauchwasserbereitung und Bereitstellung von Raumwärme stoßen Gasetagenheizungen ab einer bestimmten Wohnfläche an Leistungsgrenzen. Für mehr als 6 Personen reicht der integrierte Warmwasserspeicher meist nicht aus.
  • Teurer als Zentralheizungen in Mehrfamilienhäusern: Mehrparteienhäuser erfordern pro Wohneinheit einen eigenen Heizkessel. Dementsprechend steigen die Kosten. Auch der Aufwand für den Einbau steigt, da mehrere Gasthermen verbaut werden.

Zur passenden Etagenheizung

Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl der passenden Etagenheizung mit Gas und stellen sicher, dass es sich dabei auch um die passende Heizungsart für Ihren Bedarf handelt.

Auf Wunsch erstellen wir Ihnen ein Angebot, aus dem Sie für Ihre Gasetagenheizung Kosten für den Kessel, Einbau und alle weiteren Posten ersehen können.

Bei weiteren Fragen zur Etagenheizung oder für die Erstellung eines unverbindlichen Angebots können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden – wir sind Ihre Profis in Sachen Heizung!

Источник: https://www.kesselheld.de/gasetagenheizung/

Gasetagenheizung

Mit der Etagenheizung zur vollen Kostenkontrolle

Die Gasetagenheizung ist eine Alternative zur Zentralheizung. Sie spart Platz, arbeitet effizienter und ermöglicht eine unkompliziertere Kostenabrechnung in Mietshäusern.

Wie der Name schon sagt, wird bei dieser Art der Wärmeversorgung auf jeder Etage eine separate Heizung installiert. Es gibt also keinen Heizungsraum im Keller, von dem aus das ganze Haus seine Wärme bezieht.

Stattdessen hat jede Wohnung ihren eigenen kleinen Heizkessel, den die Bewohner platzsparend an die Wand hängen können. Das Modell eignet sich auch für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser.

Inhalt dieser Seite

  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Wie funktioniert eine Gasetagenheizung?
  3. Was kostet eine Gasetagenheizung?
  4. Vorteile einer Gasetagenheizung
  5. Nachteile einer Gasetagenheizung
  6. Wann lohnt sich eine Gasetagenheizung?
  7. Verwandte Themen
  8. Weiterführende Links
  9. Jetzt Gaspreise vergleichen

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Gasetagenheizung wird im Gegensatz zur Zentralheizung separat auf jeder Etage angebracht, sodass ein eigener Heizungsraum im Keller nicht nötig ist.
  • Gasetagenheizungen sparen Platz, ermöglichen eine besonders effiziente Wärmeversorgung und bieten Nutzern volle Kostenkontrolle sowie individuelle Anpassungsoptionen.
  • Gasetagenheizungen erfordern einen höheren Wartungsaufwand als Zentralheizungen.

Der Betrieb einer Gasetagenheizung kann entweder mit einer reinen Gastherme oder einer Kombi-Therme erfolgen. Letztere stellt neben Heizwärme auch Warmwasser zur Verfügung. Das Gerät ist klein und funktioniert meist ohne Speicher als Durchlauferhitzer. Es springt immer dann an, wenn gerade Bedarf besteht.

Moderne Gasetagenheizungen werden mit Erdgas und mithilfe der Brennwerttechnik betrieben. Diese sorgt dafür, dass sich die aus dem Brennstoff gewonnene Energie fast vollständig in Nutzwärme umwandelt. Die Heiztemperatur lässt sich individuell regeln.

Vorteile einer Gasetagenheizung

Die Nutzung einer Gasetagenheizung bietet folgende Vorteile:

  • Platzersparnis: Ein separater Heizungsraum ist nicht nötig. Die Gastherme ist klein und lässt sich problemlos an der Wand im Bad oder im Flur anbringen.
  • Effizienz: Eine Gasetagenheizung ermöglicht einen hohen Wirkungsgrad. Fast der gesamte Brennstoff wird in nutzbare Wärme umgewandelt. Zudem geht durch die Nähe des Geräts zu den Räumen, die beheizt werden sollen, wenig Wärme verloren.
  • Individuelle Steuerbarkeit: Die Temperatur können die Bewohner individuell regeln und ihren Bedürfnissen entsprechend anpassen.
  • Kostenkontrolle: In Mietshäusern mit Gasetagenheizungen gestaltet sich die Heizkostenabrechnung einfacher und gerechter. Der Verbrauch lässt sich jeweils auf die einzelnen Haushalte zurückführen, sodass jeder nur den eigenen bezahlt.
  • Umweltfreundliche Heizart: Im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen zählt Gas zu den umweltfreundlichsten.

Nachteile einer Gasetagenheizung

Auch die Gasetagenheizung hat einige Nachteile:

  • begrenzte Kapazität: Bei sehr großen Wohnungen oder mehr als sechs Haushaltsmitgliedern reicht die Leistung einer Gasetagenheizung bei gleichzeitiger Warmwasserversorgung häufig nicht aus.
  • Störgeräusche: Die Gastherme kann durch ihre Lautstärke den Wohnkomfort beeinträchtigen.
  • hohe Anschaffungskosten: Für Häuser mit vielen Mietparteien ist die Anschaffung von Gasetagenheizungen teurer als die einer Zentralheizung.großer Wartungsaufwand: Zudem müssen mehrere Heizungen regelmäßig gewartet werden – oft sind die Bewohner dafür zumindest teilverantwortlich.
  • Wenig Flexibilität: Gasetagenheizungen können nur mit Gas, nicht mit anderen Brennstoffen betrieben werden. Außerdem ist eine Kombination mit Solarenergie nicht möglich.

Wann lohnt sich eine Gasetagenheizung?

Die Anschaffung einer Gasetagenheizung lohnt sich für Wohnungseigentümer und Einfamilienhausbesitzer. Sie ist eine platzsparende Alternative für Gebäude ohne Keller oder ohne Platz für einen separaten Heizungsraum.

Mietern ermöglicht sie eine leichtere Kostenkontrolle und die präzise Anpassung an den eigenen Bedarf. Das Heizen mit Gas ist zudem günstig und umweltfreundlich.

Wer in einer sehr großen Wohnung lebt, sich an Geräuschen der Gastherme stört oder flexibel beim Brennstoff sein möchte, der sollte sich jedoch überlegen, ob eine Gasetagenheizung das richtige für ihn ist.

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    Gastherme – das effiziente Platzwunder

    Mit der Etagenheizung zur vollen Kostenkontrolle

    Kompakt, wandhängend, leicht zu installieren – die Gründe, sich für eine Gastherme zu entscheiden, liegen auf der Hand. Aber für wen ist eine Gastherme überhaupt eine gute Lösung und was kostet sie?

    Der Begriff Gastherme wird übergreifend für alle wandhängende Gasheizungen verwendet. Alternativ fällt unter anderem auch der Begriff Heiztherme.

    Ursprünglich beschreibt der Begriff Gastherme ein Gerät für Heizungswärme oder Warmwasser.

    Dabei erfolgt die Erwärmung nach dem Durchlaufprinzip, das heißt, dass das Heizwasser oder das Brauchwasser nur bei Bedarf erwärmt und nicht gespeichert werden.

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    Werden Heiz- und Brauchwassererwärmung miteinander kombiniert, handelt es sich um eine Kombitherme. Dabei kommt auch hier ein Durchlauferhitzer bei der Trinkwassererwärmung zum Einsatz. Das Heizwasser wird über einen Wärmetauscher erhitzt.

    Auch wandhängende Gas-Kompaktgeräte werden umgangssprachlich als Gastherme bezeichnet. Wie bei der Kombitherme sind hier Heizwasser- und Trinkwassererwärmung in einem Gerät vereint, allerdings ohne Durchlauferhitzer. Stattdessen ist ein Speicher integriert. Die meisten Gas-Kompaktgeräte sind jedoch bodenstehend, da die integrierten Speicher das Produkt zu groß für eine Wandmontage machen.

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    Die Preise von Gasthermen fallen je nach Leistung, Modell und Technik unterschiedlich aus. Im Durchschnitt sollten Sie aber 1.600 Euro bis 4.000 Euro für den Kauf einplanen.

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    Gasthermen sind dabei in der Regel preiswerter als Gas-Kompaktgeräte oder Gas-Brennwertkessel, da sie ohne Warmwasserspeicher auskommen.

    Kostenbeispiel für den Kauf der Gastherme

    Um Ihnen eine bessere Vorstellung für die Kosten einer Gastherme zu geben, zeigen wir Ihnen im Folgenden ein Kostenbeispiel für eine Gastherme inklusive Installation durch uns.

    Posten oder Bauteil Kosten Gastherme t1. (inkl. tado° Heizungssteuerung mit 2 Thermostaten) Komplette Installation der Heizungsanlage Warmwasserspeicher 150 Liter Alle notwendigen Heizkreiskomponenten Abgassystem Peripheriegeräte Montagematerial Summe Brutto Ihre Kosten (inkl. MwSt.)
    2020 Euro
    1570 Euro
    860 Euro
    270 Euro
    250 Euro
    390 Euro
    610 Euro
    5970 Euro
    6925,20 Euro

    Referenzobjekt Reihenhaus aus 1999, beheizte Fläche 120qm, Anzahl der Personen: 2; Dach, Fenster und Wände nachträglich gedämmt, Abgasführung durch einen gemauerten Schornstein

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    Wie das Preisbeispiel zeigt, kommen beim Kauf einer Gastherme neben den Kosten für das Gerät auch weitere Kosten für die Montage, für notwendiges Zusatzmaterial und Zusatzgeräte hinzu. Wenn noch kein Gasanschluss vorhanden ist, sind auch hierfür Kosten je nach Versorger zwischen 1.000 und 2.000 Euro einzuplanen. Alternativ können Sie eine Gastherme auch mit Flüssiggas betreiben.

    >> Erfahren Sie mehr zumGasanschluss, was er kostet und wo Sie ihn beantragen

    In diesem Fall benötigen Sie einen Flüssiggastank, für den Sie mindestens 1.500 Euro einplanen müssen. Je größer der Tank, desto höher ist der Preis. Zusätzlich fallen für den Tank auch Wartungskosten an. Es besteht aber auch die Möglichkeit, einen solchen Tank zu mieten.

    Die angegebenen Preise beziehen sich auf Gasthermen mit Brennwerttechnik. Eine Gastherme mit der alten Heizwerttechnik ist zwar günstiger in der Anschaffung, seit der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 allerdings nur noch in Ausnahmefällen zulässig.

    Grund hierfür ist die schlechte Energiebilanz der veralteten und ineffizienten Heizwerttechnik. So verbraucht die Gastherme mit Heizwerttechnik 30 Prozent mehr Energie als eine moderne Gastherme mit Brennwerttechnik.

    Heizwert vs. Brennwert – Warum alte Gasthermen ausgetauscht werden müssen

    Gasthermen mit Heizwerttechnik nutzen den zugefügten Brennstoff nicht optimal und sorgen so dafür, dass die Heizkosten unnötig hoch sind.

    Der Grund liegt in der Nichtnutzung der bei der Verbrennung entstandenen Wärme der Abgase, die einfach durch den Schornstein entweichen, wie unsere Infografik zeigt:

    Gasthermen mit Brennwerttechnik nutzen die Wärme der Abgase über einen zweiten Wärmetauscher und führen sie dem Heizkreislauf zu. So wird der Brennstoff weitaus effizienter eingesetzt und es kommt zu Einsparungen von 30 Prozent. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber eine Austauschpflicht von Gasthermen, die 30 Jahre und älter sind, in der EnEV 2014 vorgeschrieben.

    Wer dem nicht nachkommt und unter keine Ausnahmeregelung fällt, läuft Gefahr, für die alte Gastherme ein Bußgeld in Höhe bis zu 50.000 Euro zahlen zu müssen.

    >> Mehr zur EnEV2014 und ab wann Sie Ihre Heizung modernisieren müssen

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    Zum 1. Januar 2020 haben sich die Förderrichtlinien geändert. Waren davor noch staatliche Zuschüsse für eine neue Gastherme von 15 Prozent möglich, entfällt diese Förderung nun. Stattdessen wird nur noch dann eine Förderung für die Gastherme gewährt, wenn diese mit einer Wärmequelle aus erneuerbaren Energien kombiniert wird.

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    Mit Beginn des Jahres wurde die Förderung in das Gesetz Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) überführt. Dabei wurden die attraktiven Fördersätze beibehalten und um einen Punkt erweitert. Findet die Modernisierung im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans statt, erhöht sich die Förderung um fünf Prozentpunkte.

    Damit erhalten Sie bis zu 45 Prozent Förderung, wenn Sie eine neue Gastherme mit Solarthermie kombinieren und zuvor eine Ölheizung hatten. War die alte Heizung eine Gastherme, beträgt die Förderung maximal 35 Prozent.

    >> Erfahren Sie mehr zu den Details beim ThemaFörderung Heizung

    Die jährlichen Betriebskosten der Gastherme setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen. Entscheidenden Anteil haben die Verbrauchskosten für den Brennstoff.

    Selbst wenn Sie Ihren eigenen Verbrauch über Ihr Heizverhalten steuern können, so bleibt dennoch die Abhängigkeit vom Gaspreis, der Veränderungen unterliegt.

    Allgemein lässt sich festhalten, dass der Gaspreis im Vergleich zum Ölpreis weniger starke Schwankungen aufweist.

    Es gehört auch zur Wahrheit, dass viele Gasanbieter den günstigen Einkaufspreis nicht an die Verbraucher weitergegeben haben.

    Gasanbieterwechsel kann Betriebskosten der Gastherme senken

    Das bedeutet für Sie, dass Sie mit dem Wechsel des Gasanbieters die laufenden Kosten Ihrer Gastherme senken können.

    Hier sind, über das Jahr gesehen, Ersparnisse bis zu mehreren hundert Euro drin.

    Oftmals wird mit preiswerten Tarifen geworben, die dann jedoch nur ein Jahr Bestand haben und im Folgejahr wird draufgezahlt.

    Unser Tipp: Prüfen Sie Ihren Gastarif und vergleichen Sie ihn mit anderen Anbietern. So senken Sie die laufenden Kosten Ihrer Gastherme.

    Die Wartung der Gastherme ist aus verschiedenen Gründen notwendig und daher ein nicht zu umgehender Posten bei den laufenden Kosten.

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    Nur durch eine ordnungsgemäße Wartung können Sie sicherstellen, dass Ihre Gastherme weiterhin zuverlässig und energiesparend arbeitet.

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    Zudem wird für eine Herstellergarantie mitunter eine jährliche Wartung vorausgesetzt. Planen Sie daher ca. 100-200 Euro ein.

    Gastherme benötigt wenig Platz

    Im Vergleich zu einem bodenstehenden Brennwertkessel benötigt die Gastherme wenig Platz und lässt sich recht leicht in den Wohnraum integrieren.

    Dank mittlerweile sehr ansprechendem Design fügt sie sich sehr gut ein. Ein extra Heizungsraum ist hier nicht notwendig. Darüber hinaus lässt sich die Gastherme einfach installieren.

    Kosten der Gastherme als Pluspunkt

    Eine Gastherme ist eine preiswerte Option, sowohl in der Anschaffung als auch bei den Betriebskosten.

    Dank moderner Brennwerttechnologie senkt eine neue Gastherme den Energieverbrauch um mindestens 30 Prozent im Vergleich zur alten Gastherme.

    Das garantiert ein hohes Sparpotenzial bei den Energiekosten. Wenn Sie dies nun ins Verhältnis zum günstigen Anschaffungspreis setzen, erhalten Sie einen vergleichsweise kurzen Amortisationszeitraum von wenigen Jahren.

    Im Vergleich zur Ölheizung sind die CO2-Emissionen der Gastherme geringer. Daher sind auch die seit 2021 geltenden Zusatzkosten im Rahmen der CO2-Steuer geringer. Da dieser Preis bis 2025 auf 55 Euro pro Tonne steigt, werden auch die Einsparungen im Vergleich zu Öl deutlicher ausfallen.

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    Der geringere Verbrauch kommt nicht nur Ihrem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt zugute. Denn die reduzierten CO2-Emissionen helfen, Klimaziele zu erreichen und leisten so einen Beitrag gegen den Klimawandel.

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    Warmwasserbereitung der Gastherme ist limitiert

    Ein weiterer Vorteil kommt mit einem Nachteil daher. Da das Brauchwasser über einen Durchlauferhitzer erwärmt wird, ist die Menge limitiert und es kommt zu Temperaturschwankungen, wenn mehr Warmwasser benötigt wird.

    Mehr Hygiene bei Durchlaufprinzip

    Gleichzeitig ist dieses Prinzip für die Wasserhygiene ein Pluspunkt, da es keine Keimbildung durch stehendes Wasser geben kann. Bei Wasserspeichern muss dahingehend gewährleistet sein, das mindestens einmal pro Tag ein Wasseraustausch erfolgt.

    Zudem gilt, das die Gastherme mit dem Durchlaufprinzip wenig Speicherverluste bei der Warmwasserbereitung hat und somit hier weniger Energie verloren geht.

    Allgemein lässt sich sagen, dass Gasthermen für den kleineren Heiz- oder Warmwasserbedarf geeignet sind und daher in Etagenwohnungen oder kleinen Einfamilienhäusern Anwendung finden. Wenn Sie nur Heizung oder Warmwasser bedienen möchten, ist die Gastherme ausreichend. Brauchen Sie sowohl Heizung als auch Warmwasser, ist die Kombitherme eine gute Wahl.

    Gas-Kompaktgeräte sind sowohl in Etagenwohnungen als auch in Ein- und Zweifamilienhäusern einsetzbar. Viel hängt auch davon ab, wie hoch der Warmwasserbedarf ist. Wer mindestens zwei Wasserabnahmestellen mit Warmwasser versorgen möchte, der sollte ein Kompaktgerät mit Wasserspeicher der Gastherme vorziehen.

    Gasthermen im Vergleich

    Welche weiteren Unterschiede es zwischen Gastherme und Gas-Kompaktgerät gibt und welche Vorteile sich jeweils benennen lassen, fasst die folgende Tabelle gut zusammen.

    Gas-Kombitherme Gas-Kompakttherme
    Warmwasserbereitung Durchlauferhitzer integrierter Warmwasserspeicher
    Vorteile + geringer Platzverbrauch
    + geringe Installationskosten
    + hohe Wärmeleisteung
    + für hohen Warmwasserverbrauch geeignet
    Nachteile – Platz in Küche oder Bad erforderlich
    – geringere Wärmeleistung als Kompaktgeräte
    – hoher Platzbedarf durch Speicher
    – Gerät häufig teurer als Kombithermen
    geeigneter Gebäudetyp Etagenwohnung, kleine Einfamilienhäuser Etagenwohnung, Ein- und Zweifamilienhäuser

    Grundsätzlich können Sie Ihre neue Gastherme zu jeder Jahreszeit kaufen und installieren lassen. Die beste Zeit ist erfahrungsgemäß jedoch im Frühjahr und Sommer. Im Winter ist Hochsaison, da dann die Schwachstellen der alten Heizung zum Vorschein kommen und schnell Ersatz gesucht wird.

    Wechseln Sie bereits vorher zu einer neuen Gastherme, ersparen Sie sich so kalte Tage, wenn die alte Anlage im Winter Probleme macht.

    Expertenfazit zur Gastherme

    „Gasthermen sind die kompakte Variante von Gasheizungen. Sie arbeiten durch die Brennwertnutzung ähnlich effizient. Ihr Vorteil ist aber, dass sie kleiner und kompakter sind. Durch diesen Unterschied sind sie preiswerter.

    [attention type=green]

    Sie können Gasthermen an der Wand montieren und wohnungsweise einsetzen. Durch den dezentralen Einsatz der Gastherme erzeugen Sie die Wärme eher entsprechend dem Bedarf als zentrale Heizungen.“

    [/attention] Diplom-Ingenieur (FH) für Bauphysik, Elektromechaniker und Energieblogger

    „Gasthermen sind die kompakte Variante von Gasheizungen. Sie arbeiten durch die Brennwertnutzung ähnlich effizient. Ihr Vorteil ist aber, dass sie kleiner und kompakter sind. Durch diesen Unterschied sind sie preiswerter.

    [attention type=green]

    Sie können Gasthermen an der Wand montieren und wohnungsweise einsetzen. Durch den dezentralen Einsatz der Gastherme erzeugen Sie die Wärme eher entsprechend dem Bedarf als zentrale Heizungen.“

    [/attention] Diplom-Ingenieur (FH) für Bauphysik, Elektromechaniker und Energieblogger

    Mit Thermondo lässt sich der Kauf und die Installation einer neuen Gastherme schnell und einfach realisieren.

    Wir übernehmen Planung, Montage sowie Entsorgung der Altanlage und helfen Ihnen außerdem, die Ihnen zustehende Förderung zu erhalten. Für Sie wird der Heizungswechsel so entspannt einfach.

    Selbstverständlich erhalten Sie bei uns Gasthermen starker Marken, wie Viessmann, Junkers/Bosch, Vaillant, Buderus oder Vaillant.

    Ihr persönlicher Ansprechpartner bei uns hilft Ihnen gerne weiter, die einzelnen Modelle der Hersteller zu vergleichen und perfekte Entscheidung für Ihr Zuhause zu treffen.

    Nutzen Sie für eine erste Kalkulation einfach unseren Heizungsplaner und lassen Sie sich kostenlos und unverbindlich ein Angebot für Ihre passende Heizung erstellen.

    Wenn Sie mehr über die einzelnen abgebildeten Gasthermen erfahren möchten, klicken Sie einfach auf das jeweilige Bild. Mehr Heizthermen und weitere Gasheizungen finden Sie auf unserer Übersichtsseite zur Gasheizung.

    Источник: https://www.thermondo.de/info/rat/gas/gastherme/

    Heimtextilien
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