Mit diesen 3 Tipps machen Sie beim Fensterkauf alles richtig

7 Tipps für den Fensterkauf

Mit diesen 3 Tipps machen Sie beim Fensterkauf alles richtig

Fenster sind meist eine Anschaffung fürs Leben. Über Jahrzehnte prägen sie dauerhaft das Gesicht Ihres Hauses. Größe und Form gestalten nicht nur die Fassade, sondern sorgen auch für angenehmes Licht und Komfort in Ihren Wohnräumen.

Viele Funktionen und Eigenschaften moderner Fenster sind unsichtbar versteckt: im Glas, im Fensterflügel und im Fensterrahmen. Vor der Anschaffung neuer Fenster lohnt es sich, diese innovativen Möglichkeiten zu kennen. Unsere 7 Tipps zeigen Ihnen, worauf es ankommt, damit Sie mit Ihren Fenstern dauerhaft zufrieden sind.

1. Ihr Wunschmaterial

Alle Materialarten der PaX-Fenster bieten sehr gute Wärmedämmwerte, sind pflegeleicht und lassen sich mit vielen Funktionen ausstatten, die Ihre Lebensqualität erhöhen. Tipp: Entscheidend ist, was Ihnen gefällt. Bei PaX können Sie zwischen Kunststoff-, Kunstoff-Aluminium, Holz- und Holz-Aluminium-Fenstern frei wählen.

PaX-Holz-Fenster erhalten Sie mit klassischem Wetterschenkel oder mit Aluminium-Wetterschutzschiene, auf Wunsch auch mit 10 Jahren Garantie* auf die Oberfläche.

PaX-Holz-Fenster erhalten Sie mit klassischem Wetterschenkel oder mit Aluminium-Wetterschutzschiene, auf Wunsch auch mit 10 Jahren Garantie* auf die Oberfläche.PaX-Holz-Aluminium-Fenster werden außen von einer Aluminiumschale geschützt. Innen bringen hochtransparente Lasuren den vollen Charme eines Holz-Fensters zur Geltung.PaX-Kunststoff-Fenster sind extrem robust und pflegeleicht und wirtschaftlich kaum zu übertreffen.

2. Energie gewinnen und bewahren

Bei Fenstern finden Innovationen auch im Glas statt. Dreifach-Verglasungen sind heute Standard. In der Ausführung gibt es jedoch sehr große Unterschiede. Gute Fenster können z.B.

während der Heizperiode mit einer PaXsolar-White-Verglasung mehr Energie gewinnen, als sie verlieren. Tipp: Betrachten Sie beim Glas sowohl die Wärmeleitfähigkeit (Ug -Wert) als auch die möglichen Energie­gewinne (g-Wert).

Testen Sie die Farbtreue mit weißem Stoff oder Papier.

3. Fenster-Sicherheit direkt mit Einplanen

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt kontinuierlich. Das Nachrüsten von Einbruchsicherungen ist aufwändig, teuer und mitunter optisch wenig ansprechend. Tipp: Statten Sie Ihre neuen Fenster mit PaXsecura-Einbruchsicherungen aus. Nutzen Sie auch das kostenlose Beratungsangebot der Polizei zum Thema Einbruchsicherung.

4. Zukunft planen mit Barrierefreiheit

Betrachten Sie Ihr Leben und Ihre Ansprüche heute und in 20 Jahren.

Ihre Fenster sollten zu jeder Zeit Ihren Bedürfnissen entsprechen, denn aus dem bunten Familienhaus wird später mal eine behagliche Seniorenresidenz.

Tipp: Denken Sie in Ruhe darüber nach, welche Anforderungen neue Fenster heute schon für morgen erfüllen sollten. So bleibt Ihnen optimaler Komfort dauerhaft erhalten.

5. Gezielte Sicht- und Lichtsteuerung

Rollläden sind eine gute Möglichkeit für Sicht- und Sonnenschutz an Fenstern und Fenstertüren. Sie sind aber nicht die einzige Lösung. Tipp: Überlegen Sie, was besser zu Ihrem Haus passt. Schön und vielseitig sind auch außen liegende Raffstores. Damit setzen Sie Akzente in der Fassade, erzielen wunderschöne Lichteffekte im Raum und erreichen gleichzeitig einen guten Sichtschutz.

6. Gesundes Raumklima

Neue Fenster und Türen sind dicht. Das spart Energie, ist aber suboptimal für Ihr Raumklima. Luftfeuchtigkeit wird nicht mehr abgeführt, was zu Schimmelbildung führen kann. Eine Gefahr für Ihre Gesundheit und die Bausubstanz Ihrer Immobilie. Tipp: Lassen Sie sich ein ausgearbeitetes Lüftungskonzept erstellen, das Ihren Lebens­umständen und Ihrem Gebäude jederzeit gerecht wird.

7. Pollen- und Insektenschutz

Lästige Plagegeister im Haus oder eine Pollen-Allergie beeinträchtigen das Wohlgefühl in den eigenen vier Wänden. Tipp: Bestellen Sie Ihre neuen Fenster und Türen am besten gleich mit integriertem Pollen- und Insektenschutz. Späteres Nachrüsten ist in der Regel teurer und weniger komfortabel.

Lassen Sie sich umfassend beraten

Stimmen Sie Design und Funktion Ihrer neuen Fenster genau auf Ihre Wünsche und Anforderungen ab. Lassen Sie sich ausführlich beraten. Sprechen Sie dabei die wichtigen Fragen Punkt für Punkt durch.

Legen Sie Wert auf eine saubere und fachgerechte Montage.

Nur eine präzise Montage nach den anerkannten Regeln der Technik sorgt für eine lange Haltbarkeit Ihres Fensters und erhält seine Sicherheit

* Gemäß Remmers-Systembedingungen. Details siehe: www.pax.de/10-jahres-garantie

Источник: https://www.schreinerei-kastner.de/fenster/7-tipps-fuer-den-fensterkauf

Worauf Sie beim Fensterkauf achten sollten

Mit diesen 3 Tipps machen Sie beim Fensterkauf alles richtig

Neue Fenster nehmen beim Neubau 5 % bis 6 % der gesamten Baukosten ein. Damit sich diese Investition langfristig lohnt, sollten Bauherrn beim Fensterkauf genau hinsehen. Fehlkäufe wirken sich nicht nur negativ auf Energieeffizienz und Funktionalität aus – später Nachbesserungen oder gar ein erforderlicher Fenstertausch sind lästig und teuer.

Hohe Anforderungen für neue Fenster

Fenster, die beim Neubau ein- oder im Rahmen einer energetischen Sanierung ausgetauscht, müssen hohe Anforderungen hinsichtlich Dichtheit und Wärmeschutz erfüllen.

Auch Lärmschutz und Einbruchsicherheit stellen wichtige Kriterien dar. Schließlich sollen die Fenster auch optisch gut wirken und zur Fassade des Hauses passen.

Beim Fensterkauf müssen grundsätzlich zwei wichtige Entscheidungen getroffen werden:

Auswahl der Verglasung

Die Verglasung muss den Anforderungen an den Wärmeschutz entsprechen. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in seiner aktuellen Fassung schreibt für Fenster einen U-Wert von maximal 1,3 W/m²K vor, für Dachflächenfenster liegt der zulässige Wert bei 1,4 W/m²K. Erfüllt werden diese Vorgaben durch Isolierglasfenster mit 2- oder 3-fach-Verglasung.

Ebenfalls wichtig ist ein guter Einbruchschutz, dieser wird durch Verglasungen mit mindestens der Widerstandsklasse RC 2 (Empfehlung der Polizei), besser noch RC 3 laut DIN EN 1627 erfüllt. Neue Fenster in Privathäusern sollten einen guten Schallschutz bieten, um Außenlärm auszusperren.

Die Schallschutzklasse 4 ist vor allem an belasteten Standorten wie neben stark befahrenen Straßen, die richtige Wahl.

Wärmeschutzverglasung: Die Wärme darf rein aber nicht raus

Auswahl des Rahmenmaterials

Für Fensterrahmen gibt es verschiedene Materialien mit jeweils spezifischen Vor- und Nachteilen. Grundsätzlich muss hier ebenso wie bei der Verglasung der Wärmeschutz stimmen.

Alu- und Kunststofffenster benötigen für eine gute Dämmung thermische Trennung und Kammersysteme, alle Rahmenvarianten müssen eine gutes Rahmenprofil, mehrere Dichtungsebenen sowie hochwertige Fensterdichtungen vorweisen.

  • Kunststofffenster: Fällt die Wahl auf Kunststofffenster, profitieren Bauherrn von günstigen Preisen und langer Lebensdauer. Zu beachten sind dabei eine hohe Qualität der Rahmenprofile, UV-beständige und farbechte Oberflächen sowie ein stabiler Stahlkern.
  • Holzfenster: Die optisch attraktiven Fenster benötigen materialbedingt keine zusätzliche Trennung im Inneren, da das Holz selbst als Dämmstoff wirkt. Das natürliche Material braucht allerdings zusätzliche Pflege, um lange haltbar und ansehnlich zu bleiben. Auch hier sind die Rahmenqualität sowie mehrere Dichtungsebenen entscheidende Auswahlkriterien.
  • Alufenster: Das leichte und stabile Rahmenmaterial ist unempfindlich, korrosionsfrei und langlebig. Aluminiumfenster sind insbesondere für große Fensterflächen sehr gut geeignet. Für eine gute Wärmedämmung muss auf eine thermische Trennung im Rahmenprofil sowie einen zusätzlichen Dämmkern geachtet werden.

Fensterrahmen Materialvergleich: Holz, Aluminium und KunststoffFensterrahmen Holz-Aluminium: EigenschaftenTipp: Die Verglasung sollte wie das gesamte Fenster mit dem RAL-Gütezeichen „Mehrscheiben-Isolierglas“ zertifiziert sein.

Checkliste Fensterkauf

Die folgenden Punkte sind entscheidend beim Fensterkauf und sollten ganz am Anfang des Vorhabens stehen, denn nur mit detailliert geplanten Fenstern kann der gewählte Hersteller ein aussagekräftiges Angebot liefern:

Checkliste Fensterkauf © Shockfaktor, stock.adobe.com

  • Welches Material und welche Farbe sollen die Fensterrahmen haben?
  • Ist für die Verglasung nicht nur ein guter Wärmeschutz, sondern auch ein hoher Schallschutz wichtig?
  • Welcher Fenstertyp soll eingebaut werden?
  • Sollen die Fenster ein- oder mehrflügelig sein oder sind bestimmte Zusatzausstattungen (Oberlicht, abschließbare Fenstergriffe, Designbeschläge) gewünscht?
  • Welche Öffnungsrichtung soll das Fenster haben?

Darüber hinaus kommt es auf den Fensterbaubetrieb selbst an. Auch der Hersteller sollte gründlich auf die genannten Punkte hin überprüft werden:

  • Bietet der Betrieb eine ausführliche Beratung?
  • Übernimmt der Fachbetrieb eigenhändig das Aufmaß der neuen Fenster?
  • Werden Profile namhafter Hersteller für die Produktion genutzt?
  • Übernimmt der Hersteller den Einbau der Fenster?
  • Ist der Betrieb Mitglied in einem Fachverband wie dem VFF
  • Wird eine Montage nach RAL garantiert?
  • Liefert der Fensterbauer ein vollständiges und verständliches Leistungsangebot zu üblichen Preisen?

Tipp: Vor der Entscheidung für einen Fensterbaubetrieb sollten mehrere Angebote eingeholt und miteinander verglichen werden. Ist ein Betrieb besonders günstig, ist Vorsicht geboten. Abstriche hinsichtlich der Qualität oder fehlende Posten im Leistungsverzeichnis können die Ursache sein.

Fenster online kaufen

Wie so vieles können heute auch Fenster online bestellt werden. Dazu bieten die Hersteller Konfiguratoren an, mit denen die Parameter jedes Fensters online festgelegt werden können.

Neben den Abmessungen können Verglasung, Profilierung, Aufteilung, Öffnungsrichtung, Funktionen, Beschläge und Zusatzausstattungen ausgewählt werden.

Im Vergleich zum Kauf der Fenster beim Fensterbauer in der Nähe sind die Preise oft günstiger.

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Der Nachteil: Bauherrn bleiben bei der Planung und Auswahl der Fenster meist allein. Stimmt das Aufmaß nicht oder kommt es aus Unwissenheit und mangelnder Erfahrung zu Fehler bei der Bestellung, trägt der Auftraggeber die zusätzlichen Kosten.

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Wer sich für diesen Weg entscheidet, sollte deshalb bei Planung und Aufmaß besonders umsichtig und sorgfältig vorgehen.

Insbesondere dann, wenn der Fenstereinbau im Preis nicht enthalten ist, ist es dennoch nötig, einen Fachbetrieb zu finden, der die Montage übernimmt.

Tipp: Häufig schlagen Fensterbaufirmen ihre Preise auf, wenn sie „fremde“ Fenster einbauen. Dies kann die Vorteile durch die Online-Bestellung schnell wieder gegen Null gehen lassen.

Fenster im Ausland kaufen

Eine weitere Möglichkeit, beim Fensterkauf zu sparen, ist der Kauf im Ausland. Polen und andere europäische Länder bieten Produktion und Einbau häufig zu deutlich günstigeren Preisen als deutsche Firmen an. Hat der Betrieb gute Referenzen, spricht im Grunde nichts gegen diese Variante.

Problematisch kann es bei Mängeln werden – ausländische Betriebe sind oft schwerer in die Gewährleistungspflicht zu nehmen, da die rechtlichen Mittel beschränkt sind.

Tipp: Wer Fenster im Ausland kauft, sollte einen Betrieb wählen, der auch den Einbau mitübernimmt.

Источник: https://www.fensterbau-ratgeber.de/fenster/fenster-kaufen/worauf-sie-beim-fensterkauf-achten-sollten/

Tipps zum Fensterkauf

Mit diesen 3 Tipps machen Sie beim Fensterkauf alles richtig

Von klassisch bis extravagant: Die Möglichkeiten, mit Fenstern Häuser zu gestalten, sind praktisch unbegrenzt. Mit diesem Blogbeitrag möchten wir Ihnen Tipps zum Fensterkauf geben, die Ihnen helfen werden – die richtigen Fenster für Ihren Bedarf – schnell zu finden.

Wegen des vielfältigen Angebots an Materialien, Sicherheitsausstattungen, Wärmedämmungen und Designmöglichkeiten ist die Entscheidung nicht immer ganz einfach. Wir geben Ihnen die Informationen, die Sie benötigen, um genau das auszuwählen, was am besten zu Ihren Ansprüchen passt.

Fenster sollen schöne Ausblicke bieten und Tageslicht ins Haus lassen.

Sie versorgen das Gebäude mit frischer Luft,  bieten Schutz vor Lärm, Einbruch und Hitze.

Sie sollen im Winter die Wärme im Haus halten und die Energie der Sonneneinstrahlung nutzen.

Steigende Kosten für Öl, Gas und Strom sowie der Wille zur CO2-Reduzierung sind die wesentlichen Faktoren, die Einsparungen beim Energieverbrauch notwendig machen.

Deutschlands Klimaziele sind ohne die energieeffiziente Sanierung des Baubestandes kaum erreichbar. Hier lässt sich am meisten Energie sparen.

Der Austausch von alten Fenstern mit Einfachglas oder Verglasungen ohne Wärmeschutzbeschichtung ist sowohl wirtschaftlich als auch energetisch sinnvoll.

Große Einsparpotenziale lassen sich auch durch intelligente Haustechnik sowie leistungsfähige Sonnenschutz- und Lichtlenksysteme erreichen. Hierdurch soll eine technische Kühlung in immer wärmer werdenden Sommern vermieden und der Energieaufwand für Kunstlicht reduziert werden.

Jede Menge Nutzen: Tipps zum Fensterkauf

Frische Luft

Wohnräume müssen ausreichend belüftet werden. Das ist aus gesundheitlichen Gründen wichtig, aber auch, um die Bausubstanz zu schützen – etwa vor Schimmel.

Zentrale Lüftungsanlagen lassen sich bei bestehenden Gebäuden nur mit sehr großem Aufwand nachträglich einbauen. Hier bieten sich eher dezentrale Lösungen an – über die Fenster nämlich, ohne dass diese geöffnet werden müssen.

Bei diesen „nutzerunabhängigen Fensterlüftungen“ gibt es Systeme mit und ohne Wärmerückgewinnung. Energieeinsparung, geringe Installationskosten und hoher Komfort sind die Vorteile solcher Lösungen.

Bedienkomfort und Barrierefreiheit

Vor allem bei alten- und behindertengerechten Wohnräumen ist eine besonders einfache Bedienung von Fenstern von großer Bedeutung. Dafür gibt es sogenannte Komfortbeschläge.

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Sie erleichtern das Öffnen, Kippen und Schließen von schwer erreichbaren Fenstern – etwa hinter einer Küchenzeile – beträchtlich. Der Griff befindet sich hier nicht wie üblich seitlich, sondern am unteren Flügelprofil. Er ist verlängert und verstärkt so die Hebelwirkung.

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Diese unkomplizierte Handhabung kommt allen Nutzern zugute.                    Mehr zu Lüftung und Barrierefreiheit

Wer es noch bequemer haben möchte: Auch der Einbau von Fenstern, die sich vollautomatisch per Fernbedienung öffnen und schließen lassen, ist heute möglich.

Übrigens: Auch die Stolperfalle Bodenschwelle bei Türen muss nicht sein. Ebenerdige Bodenschwellen sind besonders bei Hebeschiebetüren bereits Standard.

Holz

Die Entscheidung für Holz mit seinem natürlichen und unvergleichlichen Charakter ist die Entscheidung für ein wertvolles Produkt.

Eine bessere Ökobilanz, höhere Lebensdauer und eine vermehrte Brandstabilität zeichnen das Holzfenster im Vergleich zum Kunststofffenster aus. Insbesondere bei der energetischen Sanierung sowie der denkmalgerechten Modernisierung von Fassaden ist ein Holzrahmen erste Wahl.

Aluminium

Aluminium steht für höchsten Anspruch an Qualität und große Baugrößen, Oberflächen- und Farbvielfalt, schmale Rahmenansicht, lange Lebensdauer und hohe Stabilität.

Kunststoff / Aluminium

Kunststoff-Fenster mit äußerer Aluminium-Deckschale bieten eine größere Farbvielfalt als reine Kunststofffenster. Die Alu-Deckschale kann in allen RAL- und dB-Farbtönen in glatter oder matter Oberfläche pulverbeschichtet werden. Zudem verdeckt das Aluminium außen die künstliche Optik des PVC-Fensters.

Holz/Aluminium

Auch Holz-Fenster gibt es mit einer äußeren Aluminium-Deckschale. Diese Holzalufenster vereinen die Vorteile beider Materialien. Holz bringt eine gute Wärmedämmung und Stabilität.

Dieser nachwachsende Rohstoff ist umweltfreundlich und sorgt für eine natürliche, behagliche Ausstrahlung. Das außen befindliche Aluminium ist pflegeleicht und macht das Fensterwitterungsfest.

Das spart auf Dauer Geld für Renovierungsarbeiten.

lesen Sie hier mehr zu den verschiedenen Fensterarten

Einfach genügt nicht:

Wärmeschutz und viel Komfort 

Die Zeiten, in denen Fenster mit nur einer Glasscheibe ausgestattet waren, sind lang vorbei. Moderne Wärmeschutzgläser bestehen aus mindestens zwei Scheiben.

Je nach Auau und Anforderungen erhalten sie eine Silberbeschichtung, die den Wärmeverlust reduziert.

Dieser Wärmeverlust kann weiter vermindert werden, indem man die Luft im Scheibenzwischenraum durch ein Edelgas mit geringer Wärmeleitfähigkeit ersetzt.

Klassische Mehrscheiben-Isoliergläser (MIG) bestehen aus parallelen Glasscheiben. Sie sind über ein Randverbundsystem miteinander verbunden. Die dadurch entstehenden Scheibenzwischenräume sind hermetisch abgeschlossen.

Verbreitet ist Zweifach-Isolierglas. Durch neue Beschichtungstechniken sind Wärmedurchgangswerte von unter 1,0 W/(m2K) – dies bedeutet Watt pro Quadratmeter und Kelvin – möglich. Je niedriger dieser so genannte Ug- Wert ist, desto besser ist die Isolierwirkung des Fensters.

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Bei vielen Fenstersystemen ist Dreifach-Isolierglas schon zum Standard geworden. Damit sind Ug-Werte von 0,4 bis 0,7 W/(m2K) erreichbar.

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Lieferbar ist auch Vierfach-Isolierglas, allerdings ist hier der Zusatznutzen gegenüber einer Dreifach-Isolierung nicht mehr so groß (0,3 W/(m2K). In Passivhäusern werden solche Fenster, die einen tieferen Rahmen erforderlich machen, allerdings schon eingebaut.

Mehrscheiben-Isoliergläser schützen nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Lärm. Mit geprüften Spezialverglasungen unterschiedlicher Schallschutzklassen kann die Schalldämmung zusätzlich erhöht werden.

Für spezielle Anforderungen – sei es als optischer Akzent oder als Sichtschutz – sind Spezialgläser lieferbar. Besonders im Bad- oder WC-Bereich werden gerne Ornamentverglasungen eingesetzt. Neben Satinato, Chinchilla und Mastercarré stehen viele weitere Variationen zur Verfügung.

Starke Scheiben

Das Thema Sicherheit gewinnt zusehends an Bedeutung. Fenster sollen in der Lage sein, Einbruchsversuchen möglichst wirksam und lange zu widerstehen.

Die Erfahrungen zeigen, dass Kriminelle gerne den Weg des geringsten Widerstands gehen. Einbrecher geben eher auf, wenn ihre „Bemühungen“ zu lange dauern oder zu viel Lärm verursachen würden.

Je widerstandsfähiger Türen und Fenster sind, desto sicherer ist das Haus.

Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema und erörtern mit Ihnen, welches Spezialglas und welcher Sicherheitsbeschlag  für Sie in Frage kommt.

Zur Auswahl stehen durchwurfhemmende Verglasungen, die in verschiedene Beanspruchungsgruppen unterteilt sind.

Sie werden in Verbindung mit entsprechenden Sicherheitsbeschlägen für den Einbruchsschutz empfohlen.

Für noch höhere Anforderungen stehen durchbruchhemmende und sogar beschusshemmende Verglasungen zur Verfügung.

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Übrigens: Unser Betrieb ist im Adressennachweis von Errichterunternehmen für mechanische Sicherungseinrichtungen des Hessischen Landeskriminalamtes (LKA) aufgenommen.

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Auch unsere Fensterhersteller sind geprüft und zertifiziert. Deren einbruchshemmende Fenster und Türen sind im Verzeichnis der „Kommission Polizeiliche Kriminalprävention“ aufgeführt.

Wir beraten Sie auch gerne über weitere Möglichkeiten, Ihre Fenster auszustatten.

Etwa mit Sonnenschutzglas, Vakuumglas für denkmalgeschützte Fenster, oder sogar mit „intelligentem Fensterglas“: Bei einer elektrisch schaltbaren Verglasung dient die Scheibe als Sicht- und/oder Sonnenschutz. Das Glas wird transparent oder undurchsichtig, milchig oder von außen verspiegelt – ganz nach Wunsch oder Anforderung.

Ein bisschen Geschichte

Glas ist einer der ältesten Werkstoffe, die die Menschheit kennt. Unklar ist jedoch, wo das Material erfunden wurde – in Mesopotamien, in Ägypten oder in den Küstenregionen des östlichen Mittelmeers. Die ältesten Glasfunde jedenfalls stammen aus Mesopotamien; ägyptische Quellen deuten für die Anfangsphase der Glasnutzung in Ägypten auf einen Import aus dem Osten hin.

Die älteste schriftliche Erwähnung stammt aus Ugarit, einem Stadtstaat im heutigen Syrien, und wird auf etwa 1600 v. Chr. datiert. Das deutsche Wort leitet sich übrigens vom germanischen „glasa“ ab, was das „Glänzende“, das „Schimmernde“ bedeutet.

Für Fenster wurde Glas erst wesentlich später benutzt. Funde aus Pompeji belegen, dass die Römer bereits im 1. Jahrhundert Fensterglas kannten, das beispielsweise in Thermen oder Villen zum Einsatz kam.

Fenster waren ursprünglich lediglich ovale oder rechteckige Öffnungen in Wänden,um Licht und Luft in die Räume zu lassen. Um Witterungseinflüsse zu reduzieren, konnten diese Öffnungen mit Häuten, Pergament oder Leinenstoff überspannt werden.

Das Wort „Fenster“ geht auf das lateinische „fenestra“ zurück. Der altgermanische Begriff bedeutet „Wind-Auge“ (gotisch „windauga“), was sich im englischen „window“ erhalten hat. Die althochdeutsche Bezeichnung war „augadoro“ (Augentor).

Geschichtliche Quelle: Wikipedia

Bilder: Titelbild: Danke für die freundliche Nutzung der von #Mauersberger erstellten Bilder an das Architekturbüro Plan S in Wiesbaden: Plan S Architekt Wiesbaden     Silke Krempel und Selami Gün sowie das Weingut Dienst  in Hochheim ->Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit!

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Источник: https://blog-mauersberger.de/2017/10/02/tipps-zum-fensterkauf/

10 Tipps vor Fensterkauf & Montage

Mit diesen 3 Tipps machen Sie beim Fensterkauf alles richtig

Neue Fenster sind eine Investition, die sich lange für Sie auszahlen soll. Denn mit der Wahl der richtigen neuen Fenster reduzieren Sie Ihre Energiekosten erheblich.

Doch die Auswahl an Fenstern und Fenstermonteuren ist groß.

Wir zeigen Ihnen in unseren 10 Tipps zum Fensterkauf, worauf Sie bei der Auswahl der Fenster und der Wahl des geeigneten Fensterbauers achten sollten, damit das Projekt Fenstersanierung ein voller Erfolg wird.

1. Empfehlungen für Fensterbauer einholen

Sie kennen Freunde, Bekannte oder Nachbarn, die vor Kurzem Ihre Fenster ausgetauscht haben? Fragen Sie diese unbedingt einmal, ob Sie mit der Qualität der Fenster und der Arbeit des gewählten Fensterbauers zufrieden waren.

Persönliche Empfehlungen sind oft der beste Weg, um an die richtigen Produkte und seriöse Handwerker zu gelangen. Niemand in Ihrem Umkreis kennt einen Fensterbauer? Dann vertrauen Sie uns. Wir sind in Ermangelung persönlicher Empfehlungen Ihr Ratgeber, wenn es um einen geeigneten Fensterbauer geht.

All unsere Betriebe sind geprüft, seriös und wurden bereits von zahlreichen Kunden vor Ihnen weiterempfohlen.

2. Fensterangebote vergleichen

Neue Fenster sind häufig nicht sehr günstig. Holen Sie daher Angebote von verschiedenen Fensterbauern ein. In Ruhe können Sie so Preise, Leistungen, Ablauf und Anbieter miteinander vergleichen. So gehen Sie auf Nummer Sicher, dass Sie sich nicht nur für ein günstiges Angebot entscheiden, sondern auch für einen Fensterbauer, der persönlich zu Ihnen und Ihrem Fensterprojekt passt.

Aber Sie haben keine Lust auf lange Recherche oder lästiges Herumtelefonieren? Kein Problem.

Wussten Sie bereits, dass sich auf Ihre Anfrage bei FensterprofisDirekt bis zu 5 Fensterbauer direkt aus Ihrer Region bei Ihnen melden, um Ihnen kostenlos und unverbindlich Kostenvoranschläge zu unterbreiten? So erhalten Sie eine gute aber überschaubare Auswahl an seriösen Angeboten auf einen Klick

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3. Fensterbau ist ein Saisongeschäft

Wussten Sie bereits, dass das Geschäft mit neuen Fenstern und ihrer Montage ein totales Saisongeschäft ist? Aufgrund unserer klimatischen Bedingungen werden die meisten Fensterprojekte im Frühling und im Sommer fertiggestellt.

Achten Sie bitte – insbesondere bei größeren Fensterprojekten – darauf, dass Sie rechtzeitig eine Anfrage formulieren, um zum Tag X die neuen Fenster und einen geeigneten Fensterbauer zu haben.

Sie können deshalb in unserem Anfrageformular zwischen verschiedenen Zeitpunkten für den Auftragsbeginn wählen. Probieren Sie es doch gleich mal aus.

4. Die richtigen neuen Fenster auswählen

Die Wahl der richtigen Fenster ist gar nicht so leicht. Allein online werden Sie ein sehr großes Angebot an teils sehr günstigen Fenstern finden und vielleicht gar nicht wissen, wo Sie mit der Suche überhaupt beginnen sollen? Bei der Suche nach den richtigen Fenstern gibt es verschiedene Punkte, die eine große Rolle spiele:

  • Wärmedämmung (Verglasung)
  • Lärmschutz (Verglasung)
  • Sicherheit (Beschläge)
  • Material (Pflege, Äußeres, Qualität)
  • Preisrahmen
  • Maße

Sie wissen gar nicht, wo Sie überhaupt anfangen sollen? Fragen Sie doch am besten einen Fensterbauer Ihres Vertrauens nach den geeigneten Fenstern für Ihr Vorhaben. Er wird Sie ehrlich bei der Wahl der geeigneten Fenster unterstützen, fachgerecht Aufmaß nehmen und mit Ihnen eine Auswahl treffen an der Sie lange Freude haben.

5. Alles eine Sache der Qualität

Neben den Kosten für neue Fenster und die Fenstermontage ist natürlich auch die Qualität beider Bestandteile sehr wichtig, damit Sie langfristig etwas von Ihren Fenstern haben und keine Folgekosten erwarten müssen. Wenn Sie alles richtig machen wollen, setzen Sie bei Fensterbestellung und Fenstermontage auf ein und denselben Betrieb.

So können Sie sicher sein, dass es sich bei den bestellten Fenstern um Qualitätsware handelt, die nicht nur zu Ihrem Zuhause passen, sondern auch alle Anforderungen an ein modernes, sicheres und qualitativ hochwertiges Fenster erfüllen.

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Ein guter Fensterbauer kommt für das Ausmaß bei Ihnen vorbei, bestellt die Fenster 100% passgenau und baut Sie ihnen mit Gewährleistung ein. Bitte fallen Sie nicht auf vermeintlich billige Fenster aus Polen ein. Damit Sie wirklich sicher gehen wollen, dass das Fenster später passt, sollten Sie auf die Expertise eines Fensterbauers setzen.

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Wussten Sie bereits, dass Fensterbauer zu besseren Konditionen neue Fenster beziehen können als Sie selbst?

6. Nach Referenzen fragen

Sie haben eine Auswahl an Fensterbauern vorliegen und sind sich immer noch nicht ganz sicher, welchem Fensterbauer Sie den Zuschlag erteilen sollen? Dann fragen Sie doch nach Referenzen. Ein guter und seriöser Handwerker händigt Ihnen mit Stolz einige Referenzen aus.

Wenn Sie möchten, können Sie ihn auch nach ehemaligen Kunden fragen und bei denen nachhaken, ob sie mit der geleisteten Arbeit zufrieden gewesen sind. Keine Scheu, ein guter Betrieb wird Ihnen mit Freude Auskunft erteilen. Selbstverständlich können Sie uns auch jederzeit ansprechen und uns nach einem unserer Fensterbauer fragen.

Viele Kunden melden sich nach getaner Arbeit bei uns und berichten über die geleistete Arbeit.

7. Spezifisches Angebot & Vertrag

Jetzt ist es fast geschafft! Sie haben mit dem Fensterbauer bereits alle Details besprochen und das Angebot steht fast? Bitte achten Sie darauf, alle Absprachen schriftlich festzuhalten.

Das spezifische Angebot sollte eine genaue Kostenaufstellung beinhalten, die neben der Arbeitsleistung auch Materialkosten und die Anfahrtspauschale enthält.

Und ganz wichtig: klären Sie bitte, ob es sich bei Ihrem Angebot um einen verbindlichen Kostenvoranschlag hält. Dies ist wichtig, damit die Kosten während der Ausführung nicht in unerwartete Höhe schießen.

Der Vertrag, den Sie danach unterzeichnen, sollte sich unbedingt an dem spezifischen Kostenvoranschlag orientieren. Dabei sollten die Finanzierung, als auch das Vorgehen im etwaigen Streitfall und bei Haftungsfragen eindeutig geklärt sein.

8. Detaillierte Rechnung

Damit Sie Ihre Sanierungsmaßnahmen korrekt absetzen können und auch einen schriftlichen Nachweis über die geleistete Arbeit des Fensterbauers in den Händen halten, benötigen Sie dringend eine detaillierte Rechnung, in der die Arbeitskosten und Materialkosten voneinander getrennt aufgeführt sind. Die Arbeitskosten können Sie nämlich teilweise von der Steuer absetzen. Hierzu ist es aber wichtig, dass die Posten einzeln aufgeführt sind.

9. Auf den Zeitplan achten

Natürlich ist ein Zeitplan wichtig für Ihr Fensterprojekt. Schließlich nehmen das Wetter oder weitere Gewerke keine Rücksicht auf einen verschleppten Zeitplan und liegengebliebene Arbeit.

Im Vertrag, den Sie mit dem Fensterbauer schließen sollte daher genau festgehalten werden, wann die Arbeiten an Ihrem Fensterprojekt beginnen und wann sie abgeschlossen sein sollten.

Und bitte denken Sie daran, dass das Fenstergeschäft aufgrund der Wetterverhältnisse ein Saisongeschäft ist und die Fensterbauer besonders im Frühling und Sommer oft alle Hände vpll zu tun haben. Bitte klären Sie mit dem Fensterbauer auch vorsichtshalber was passiert, sollte der Zeitplan nicht eingehalten werden.

10. Vorschuss vermeiden

Sie sollten in der Regel vermeiden einen Vorschuss zu zahlen. Vor allem wenn es um größere Renovierungsarbeiten geht, wird genau festgelegt, wann welche Arbeiten bezahlt werden. Bitte denken Sie immer daran, eine Schlussrechnung nie zu zahlen, bevor die Arbeiten nicht abgeschlossen und sie vollends zufrieden sind.

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Источник: https://fensterprofisdirekt.de/gratistipps-vor-dem-fensterkauf

Tipps zur Fenster-Planung

Mit diesen 3 Tipps machen Sie beim Fensterkauf alles richtig
Eine Sitzfensterbank lädt zum „Lichtbad“ ein. Wie gesundes Wohnen mit genug Tageslicht funktionieren kann, zeigen die „Model Homes“ von Velux.

Besser Schlafen, gesund bleiben, gut gelaunt und konzentriert durch den Tag gehen – das wünschen sich wohl die meisten Menschen.

Wer tagsüber genug frische Luft und ausreichend Licht abbekommt, hat hierfür schon gute Voraussetzungen geschaffen. Denn kaum etwas beeinflusst unseren Biorhythmus so sehr wie das Tageslicht. Die Erkenntnis, wie wichtig es für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen ist, gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Gerade im Bau-Bereich ist das auch dringend nötig, wenn man bedenkt, dass wir uns heute rund 90 Prozent des Tages in Gebäuden aufhalten.

Das Fenster als Lichtquelle

Natürliches Tageslicht kommt durch Fenster ins Haus – so weit, so einfach.

Doch wie müssen diese beschaffen und platziert sein, um den maximalen Nutzen zu erreichen? Dazu lohnt es sich, die verschiedenen Aspekte des Bauteils Fenster einmal genauer zu betrachten, denn es bringt ja nicht nur Licht ins Haus, sondern beeinflusst auch die Energiebilanz, die Privatsphäre und nicht zuletzt die Möblierbarkeit.

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Alles Gute kommt von oben

Beginnen wir mit der Lichtausbeute.

Da die Leuchtdichte aus dem Zenit – also von oben aus Richtung der Sonne – dreimal höher als die des seitlich einfallenden Tageslichtes ist, kommt durch Oberlichter, Dachfenster und raumhohe Verglasungen, die bis unter die Decke gehen, am meisten Licht ins Innere.

Aus diesem Grund sorgt der Einsatz eines Oberlichtes sowohl für eine deutlich wahrnehmbare Anhebung der Tageslichtmenge als auch für eine verbesserte Gleichmäßigkeit der Lichtverteilung im Raum.

Die Vergrößerung der Fensterfläche nach oben ist für die Tageslichtversorgung also bedeutsamer, als eine Öffnung des Fensters bis zum Boden. Trotzdem erfreuen sich bodentiefe Fenster steigender Beliebtheit, denn sie bieten ja viele weitere Vorteile, wie einen besseren Ausblick nach draußen, auch für kleine Kinder oder sitzende Menschen.

Die richtige Orientierung finden

Außerdem holen große Glasfronten, die sich eventuell schwellenlos nach draußen öffnen lassen, quasi die Natur ins Haus. Allerdings auch neugierige Blicke. Das sollte bei der Platzierung von Fenstern bedacht werden, denn nicht selten werden die schönsten Glasfronten im Alltag wieder mit Vorhängen zugehängt.

Große Flächen können gut zum Garten oder sichtgeschützt liegenden Balkonen und Terrassen orientiert werden. Bei der Platzierung spielt natürlich auch die Nutzung und die Himmelsrichtung eine Rolle.

Wer es bei der Planung schafft, den Frühstücksplatz mit viel Morgensonne aus dem Osten zu fluten, kann beim Kaffeetrinken gleich doppelt Energie für den Tag tanken.

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Womit wir beim wichtigen Thema Energiebilanz angekommen sind: Während früher Fensterflächen eher klein gehalten wurden, um zu große Wärmeverluste im Winter zu vermeiden, ist dies bei modernen Dreischeiben-Verglasungen kein Thema mehr.

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Im Gegenteil: Nach Süden ausgerichtete Glasflächen holen an sonnigen Tagen so viel Wärme ins Haus, dass sich der Heizenergiebedarf deutlich verringern kann. Nicht nur im Hochsommer wird es dabei schnell zu heiß in den Räumen, weswegen eine möglichst außen liegende Verschattung wichtig ist.

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Diese sturzfreie und damit deckenhohe Fensteranlage bringt dank der Oberlichter noch mehr Tageslicht herein. Neben der Festverglasung öffnet sich der Raum mit Falt-Elementen. Foto: Drutex

Lichtgewinn und Wärmeverlust

Lichtgewinn und Energieverlust hängen beim Fenster eng zusammen. Die Energie-Effizienz eines Fensters wird durch den Uw-Wert und den g-Wert der Verglasung charakterisiert. Ersterer beschreibt, wie viel Energie durch das Fenster verloren geht, letzterer, wieviel Sonnenenergie das Glas durchdringt. Ein möglichst kleiner U-Wert von 0,8 W/m2K oder darunter bedeutet geringe Wärmeverluste.

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Besser gedämmte Fenster lassen aber leider weniger Licht herein und haben einen kleineren g-Wert. Dieser sollte bei Zweifach-Verglasungen mindestens 62 Prozent und bei Dreifach-Verglasungen mindestens noch 55 Prozent betragen.

Aus diesem Grund raten manche Lichtplaner sogar lediglich zu doppelt verglasten Fenstern, da sich der Verlust an Tageslicht bei einer Dreischeiben-Verglasung auf etwa 30 Prozent summiert.

Ihr Argument: Die zusätzlichen Energie-Einsparungen durch Dreifach-Verglasung werden teilweise durch den geringeren solaren Wärmeeintrag im Winter und den geringeren Tageslichteinfall, der mit mehr elektrischer Beleuchtung kompensiert werden muss, teilweise aufgehoben.

Richtig ist, dass durch gute Tageslicht-Versorgung Strom für künstliches Licht eingespart werden kann, wobei das bei normaler Wohnnutzung kein großer Posten sein dürfte, da zunehmend sparsame LED-Leuchten zum Einsatz kommen.

Ein Wintergarten schafft maximale Tageslichtversorgung. Foto: Solarlux

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Auf beschichtete Sonnenschutzgläser statt flexibler Beschattung sollte im Einfamilienhaus verzichtet werden, da sie auch an trüben Tagen besonders die in biologischer Hinsicht wichtigen Randbereiche des sichtbaren Spektrums herausfiltern. Mittlerweile sind schaltbare Gläser auf dem Markt, die nur bei Bedarf abgedunkelt werden können.

Kosten sparen an der richtigen Stelle

Bei der Wahl der Fenster spielen in den meisten Fällen sicher auch die Kosten eine Rolle. Clever sparen lässt sich an verschiedenen Stellen, nur an der Qualität nicht – denn das kann später teuer werden.

Der Mehrpreis von hochwertigen Produkten hat meistens seinen guten Grund.

Fenster müssen vielen Anforderungen an Witterungsschutz, komfortable Bedienung und Sicherheit gerecht werden und haben in den letzten Jahren wahre Quantensprünge bei der Weiterentwicklung hingelegt.

Laut Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbands Fenster + Fassade (VFF) werden heute über 95 Prozent der in Deutschland hergestellten Fenster individuell nach Kundenwunsch gefertigt.

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Großflächige Sonderformate, Übereck-Verglasungen, fast rahmenlose, leichtgängige Schiebe-Elemente und elektrisch steuerbare, ins intelligente Smarthome-Konzept einzubindenen Elemente sind eine tolle Sache, aber auch entsprechend teurer.

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Wer sparen muss, kann auch mit Standard-Elementen und Formaten viel Licht ins Haus holen. Dank großer Auswahl muss dabei nicht auf Individualität verzichtet werden. Festverglasungen können eine günstigere Alternative sein, denn nicht jedes Fenster muss sich öffnen lassen.

Allerdings ist hier je nach Einbausituation die mögliche Reinigung von außen zu bedenken.

Sogar selbsreinigende Gläser sind mittlerweile erhältlich. Durch eine spezielle Beschichtung setzt sich der Schmutz nicht fest, sondern wird bei jedem Regen weggewaschen. Ganz ohne Putzen geht es meistens trotzdem nicht – und natürlich sind solche Spezialgläser auch wieder eine Kostenfrage.

Fensterflächen und Sicherheit

Wer es besonders sicher haben will, kann auf einbruchhemmende Sicherheitsgläser, Pilzkopf-Verriegelungen und abschließbare Fenstergriffe zurückgreifen – wobei die beiden letztgenannten Maßnahmen preisgünstiger und im Einfamilienhaus meist auch ausreichend sind.

Teurere Sicherheitsgläser müssen allerdings überall dort zum Einsatz kommen, wo es um Absturzsicherung geht, also bei bodentiefen Fenstern oder Festverglasungen im Obergeschoss, vor denen kein Balkon oder Geländer verlaufen soll. Selbstverständlich können Fenster über Smarthome-Anwendungen auch in ein Alarmanlagen-Konzept eingebunden werden.

Letztlich haben große Glasflächen oft etwas mit dem persöhnlichen Sicherheitbedürfnis zu tun. Nicht jeder fühlt sich in einem fast volltransparenten Haus wohl.

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Wie viel Glasfläche ist genug?

Ein gut durchdachter Wechsel von offenen und geschlossenen Flächen ist sicher sinnvoll, denn nicht zuletzt beeinflusst die Anzahl und Lage der Fenster auch die Möblierbarkeit.

Es klingt banal, wird aber trotzdem oft vergessen: bei Fenstern über der Spüle oder in der Ankleide sollten Wasserhähne und Schranktüren nicht mit zu öffnenden Fensterflügeln kollidieren.

Wie viele Fenster man braucht, um sich wohlzufühlen ist sicher individuell verschieden.

Eine Faustformel besagt, dass die Fensterfront circa 20 Prozent der Raumfläche betragen sollte. Laut DIN-Norm ist ein Raum ausreichend belichtet, wenn in halber Raumtiefe 0,9 Prozent des Tageslichts ankommen.

Das halten renommierte Lichtplaner wie Professor Peter Andres aus Hamburg für viel zu wenig. Er empfiehlt in Wohnräumen drei bis fünf Prozent, in häufig genutzten Bereichen fünf bis zehn Prozent Tageslicht.

Wer neu baut, sollte sich also nicht mit Mindeststandards zufrieden geben.

Источник: https://www.hausbauhelden.de/ratgeber-fenster-tueren/tipps-zur-fenster-planung/

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