Mit diesen 5 Tipps wird Ihr Immobilienverkauf ein voller Erfolg

Tipps Immobilienverkauf

Mit diesen 5 Tipps wird Ihr Immobilienverkauf ein voller Erfolg

Wer seine Immobilie verkaufen möchte muss einiges beachten, wenn der Verkauf ein voller Erfolg werden soll. Schließlich geht es bei einer Immobilie um hohe Vermögenswerte. Bereits kleine Fehler kosten Zeit, Nerven und zumeist viel Geld.

Wer Erfahrungen im Umgang mit dem Verkauf von Immobilien hat kann die Abwicklung gegebenenfalls selbst in die Hand nehmen. Wem die Erfahrung fehlt ist dringend anzuraten einen Immobilienprofi einzuschalten. Die Aufwendungen für einen Profi sind um ein Vielfaches kleiner als die Kosten die bei falscher Herangehensweise entstehen können.

Mit diesem Leitfaden geben wir Ihnen einen Überblick über die beim Verkauf anstehenden Maßnahmen und geben anschließend nützliche Praxishinweise.

Die erste Maßnahme für den Verkauf einer Immobilie ist die Beschaffung sämtlicher Unterlagen zu der Immobilie die verkauft werden soll.

Zum einen werden diese für die korrekte Preisermittlung und zum anderen für den Interessenten und später auch für den Käufer im Rahmen seiner Finanzierung benötigt.

Eine lückenhafte Datenlage wird sich zwangsläufig negativ auf den gesamten Verkaufsprozess auswirken und kann von Verzögerungen in der Abwicklung bis hin zum Nichterfolg führen.

Zu den zwingend benötigten Unterlagen gehören:

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Praxishinweis: 
Alle Unterlagen und Informationen sollten zwingend vorliegen. Auch wenn die Beschaffung viel Zeit in Anspruch nehmen kann, so sollten Sie auf keinen Fall vorher mit dem Verkauf Ihrer Immobilie starten.

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Denn: Eine unzureichende Datenlage kann zu fehlerhaften Interpretationen der Unterlagen führen und den Verkaufsprozess massiv stören. Weiterhin machen Sie sich bei falscher Auskunft schadenersatzpflichtig, mit der Folge, dass Sie auch Jahre nach einem Verkauf dafür zur Rechenschaft gezogen werden können.

Nehmen Sie sich daher die Zeit, vorab alle Unterlagen zusammenzutragen. Sie werden sehen, dass diese im Laufe der Vermarktung auch tatsächlich benötigt werden.

Ein serviceorientiertes Immobilienbüro wird solche Aufgaben im Rahmen seines Auftrags stets mit übernehmen. Fragen Sie auch, ob eine Vermögenschadenhaftpflichtversicherung abgeschlossen wurde, die im Zweifelsfall eintreten würde.

2. Auswertung der Unterlagen

Nachdem alle Unterlagen vorliegen, müssen diese korrekt ausgewertet, geprüft und verwertet werden. Dieser Schritt ist essentiell, um den gewünschten Erfolg zu erreichen. Denn: Eine fehlerhafte Interpretation kann zu massiven Problemen führen und ist höchst risikobelastet. Eintragungen im Grundbuch können z.B.

dazu führen, dass ein Käufer noch während der Beurkundung für Sie kostenpflichtig abspringt. Ein fehlender Energieausweis kann mit einer Geldbuße geahndet werden. Eine fehlende Baugenehmigung für errichtete Gebäude können unkalkulierbare Folgekosten auslösen. Nehmen Sie sich unbedingt die Zeit alle Unterlagen akribisch zu prüfen bzw.

prüfen zu lassen.

Praxishinweis: 
Fragen Sie bei den jeweiligen Unterlagen einen Profi, der sich mit der Materie auskennt. Fragen zur Flurkarte kann Ihnen das Liegenschaftsamt beantworten. Fragen zu Bauunterlagen kann Ihnen ein bekannter Bauunternehmer beantworten.

Beauftragen Sie einen Energieberater für die Erstellung eins Energieausweises. Auswirkungen von im Grundbuch eingetragenen Belastungen kann Ihnen ein Rechtsbeistand beantworten.  Bedenken Sie, dass Sie für fehlerhafte Angaben haftbar gemacht werden können.

Sie sollten daher professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, wenn es um die korrekte Auswertung der Unterlagen geht.

Ein Immobilienprofi wird aufgrund seiner guten Ausbildung und Erfahrung in der Lage sein, die Unterlagen korrekt auszuwerten, um vorher eine geeignete Strategie zu erarbeiten.

Die Ermittlung des richtigen Verkaufspreises ist ein weiterer Erfolgsfaktor beim Verkauf einer Immobilie. Hier werden die schwerwiegendsten Fehler gemacht.

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Wer einen zu hohen Preis ansetzt läuft Gefahr, dass seine Immobilie erst nach langer Zeit und zu einem deutlichen schlechteren Preis verkauft wird, als es bei korrekter Preisangabe der Fall wäre. Welche Auswirkungen ein zu hoher Preis haben kann wurde in dieser externen Studie ermittelt.

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Ein zu niedriger Preis kann zwar zu einem schnellen Erfolg führen, allerdings ist der Verlust hier am messbarsten. Unschwer zu erkennen ist, dass in beiden Fällen mit hohen Geldeinbußen zu rechnen ist.

Praxishinweis: 
Den richtigen Preis einer Immobilie zu ermitteln ist eine Handwerkskunst, gepaart mit Expertise und Marktkenntnis. Viele Umstände müssen berücksichtigt werden, um ein korrektes Ergebnis zu erhalten. Die korrekte Analyse und Interpretation der Immobilienunterlagen, Freisetzung von Potentialen einer Immobilie und exzellente Marktkenntnisse sind dafür unerlässlich.

Es gibt Möglichkeiten, sich einem Preis anzunähern.

Für eine grobe Einschätzung kann man sich Online-Wertermittlungen bedienen; allerdings basieren diese zumeist auf Angebotspreisen und weisen oft große Schwankungen von bis zu 20% und mehr auf.

Eine Preisermittlung durch Multiplikation von Wohnfläche mit einem Quadratmeterpreis führt im Ergebnis nur zu vagen Informationen und weist daher ebenfalls hohe Preisschwankungen auf.

Besser geeignet sind Wertermittlungen die aus professioneller Hand stammen und nach anerkannten Verfahren der Wertermittlung erstellt sind. 

  • Lassen Sie sich nicht von Angebotspreisen täuschen. 
  • Finger weg von Billig-Wertermittlungen
  • „Die 10% Nachlass sind immer drin Regel“ ist schlichtweg falsch und sollte keineswegs praktiziert werden.
  • Widerstehen Sie der Versuchung sich Traumpreise einzureden bzw. einreden zu lassen. Ein hoher Preis auf dem Papier sieht zwar nett aus, schadet Ihnen aber eher, als es Ihnen nützt.

Bei der Preisermittlung sollte zwingend ein Fachmann herangezogen werden, der in der Lage ist den richtigen Preis einzuschätzen. Ein Immobilienprofi macht sich allein schon für die korrekte Preisermittlung bezahlt. Verzichten Sie daher nicht auf ihn an Ihrer Seite.

4. Verkaufsvorbereitung

Auf die richtige Präsentation kommt es an. Bringen Sie Ihre Immobilie auf Vordermann. Es kommt nicht darauf an, alle Mängel vorher zu beseitigen oder gar umfangreiche Modernisierungen durchzuführen, die den Geschmack des Käufers womöglich nicht treffen. Es müssen auch nicht alle Räume vorher gestrichen werden.

Es kommt vielmehr darauf an die richtigen Maßnahmen durchzuführen, die letztlich die Investition wieder bezahlt macht. Persönliche Dinge wie Fotos, Zeitschriften oder vollgestellte Ablageflächen sollten vorher geräumt werden. Die Immobilie sollte bei den Besichtigungen glänzen.

Ihr künftiger Käufer möchte ein gutes Gefühl haben, wenn er sich für sein neues Zuhause entscheidet.

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Praxishinweis: 
Verzichten Sie unbedingt darauf Mängel zu kaschieren, da Sie hierfür im Nachhinein haftbar gemacht werden können. Ein ehrlicher Umgang mit Mängeln am Haus schafft Vertrauen gegenüber dem Interessenten und minimiert das Risiko von Folgekosten aufgrund von Regressansprüchen.

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Es sind meist Kleinigkeiten, die den großen Unterschied ausmachen. Lassen Sie sich von z.B. einem Homestager beraten, um Ihre Immobilie ins beste Licht zu rücken.

Ein erfahrener Immobilienprofi sieht die Immobilie mit den Augen des Käufers und kann geeignete Maßnahmen vorschlagen, die für den Verkauf wichtig sind.

5. Exposé-Erstellung und Vermarktung

Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind, kommt allmählich die heiße Phase des Verkaufs. Es müssen geeignete Fotos aufgenommen werden, die Ihre Immobilie ins rechte Licht rücken. Ein aussagekräftiges Exposé sollte erstellt werden, damit der Interessent sich vorab ein Bild zu der Immobilie machen kann.

Gehen Sie im Text auf Vorteile der Immobilie ein und zeigen Sie welche Möglichkeiten die Immobilie dem Käufer bietet. Halten Sie einige Vorteile zurück, die Sie dann während der Besichtigung positiv anführen können.

Sobald das Exposé fertig ist, kann die Immobilie in geeigneten Immobilienportalen und/oder Zeitungen präsentiert werden.

Praxishinweis: Die Immobilie sollte von einem Fotografen abgelichtet werden. Er versteht sein Handwerk und hat das entsprechende Zubehör für die perfekten Fotos. 

Bei dem Exposé ist darauf zu achten, dass es ansprechend und ausführlich ist.

Nur so kann ein Interessent aus der Ferne einen guten Überblick zur Immobilie erhalten. Der Text sollte auf die richtige Käuferschicht (Zielgruppe) ausgelegt sein, damit die Streuung so gering wie möglich gehalten wird.

Je gezielter Sie Ihren künftigen Käufer ansprechen, desto effizienter ist die Vermarktung und desto geringer die Anzahl der Besichtigungen. Ersparen Sie sich lange und umständliche Formulierungen, es sei denn, dass eine bestimmte Zielgruppe angesprochen werden soll.

Vermeiden Sie zu viel Text, da viele diesen gar nicht lesen, wenn er zu lang erscheint.

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Es gibt gravierende Unterschiede bei den Immobilienbörsen. Einige sind für bestimmte Immobilien und Zielgruppen besser geeignet als andere. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie sich zu Beginn an für mehrere Portale gleichzeitig entscheiden.

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Ein erfahrener Immobilienprofi sieht Ihre Immobilie mit den Augen des Käufers und kann aufgrund seiner Erfahrung effizient und zielführend anbieten.

Ihre Immobilie ist gerade einmal in die Portale hochgeladen worden und schon klingelt das Telefon oder Sie erhalten zahlreiche E-Mails von potentiellen Interessenten. Die Anfrageflut scheint gar nicht mehr enden zu wollen. Hier ist Vorsicht geboten. Sprechen Sie vorab mit jedem Interessenten und lassen Sie sich vollständige Kontaktangaben geben.

Prüfen Sie vorab, ob der Interessent auch tatsächlich für Ihre Immobilie in Frage kommt. Andernfalls entsteht ein Besichtigungstourismus bei Ihnen, der selten zum Erfolg führt. Stellen Sie sich darauf ein, dass diese Phase sehr zeitaufwendig und nervenzerreibend sein kann. Das Telefon kann Tag und Nacht klingeln.

Viele möchten besichtigen und das sofort.

Praxishinweis: 
In dieser Phase der Vermarktung ist äußerste Vorsicht geboten. Telefonische Versprechungen wie „ich bin sehr interessiert und würde gern kaufen“ entpuppen sich meist als „Blindgänger“. Nicht immer melden sich ernsthafte Interessenten bei Ihnen.

Wer im Internet aktiv ist steht zudem im Visier des organisierten Verbrechens. Sagen Sie niemals, dass es zu bestimmten Zeiten nicht geht, weil Sie sich z.B. im Urlaub oder auf Arbeit befinden. Das Risiko von Einbrüchen steigt dadurch erheblich.

Stellen Sie sich auf weitere Abzocker-Methoden ein und seien Sie vorsichtig, wen Sie in Ihre Immobilie lassen.

Lassen Sie die Besichtigungen am besten von jemand neutralem durchführen. Als Eigentümer sind Sie befangen und können selten objektiv beraten. Ein unabhängiger Dritter wird erfolgreicher sein, als Sie es als Eigentümer je sein können. 

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Wenn Sie die ersten Schritte erfolgreich geschafft haben, geht es jetzt auf die Zielgerade.

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Je umfangreicher Sie vorher informiert haben, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass noch jemand in dieser Phase abspringt.

Wenn aufgrund von Nachlässigkeiten ein Interessent in dieser Phase vom Kauf Abstand nimmt fängt die Vermarktung meist von vorn an. Allerdings wird es deutlich schwerer als der erste Versuch. 

Der Käufer wählt in der Regel den Notar, da er ihn auch bezahlen soll. Der Kaufvertragsentwurf wird von dem Notar erstellt. Der Vertrag soll ein ausgewogenes Interessenverhältnis zwischen Käufer und Verkäufer wiederspiegeln.

Tatsächlich kann aber diese Ausgewogenheit in Einzelfällen für Sie nachteilig sein. Auch wenn der Vertrag während der Vertragsunterzeichnung vom Notar durchgelesen und erklärt wird, so empfiehlt es sich stets vorab einen Fachmann draufschauen zu lassen.

Der beurkundende Notar darf diese Tätigkeit allerdings nicht ausführen.

Praxishinweis: 
Klären Sie vorher alle kaufrelevanten Punkte mit Ihrem Käufer, so dass keine bösen Überraschungen während oder nach der Beurkundung auftreten. Das kann sehr teuer werden. Eine lückenlose Dokumentation der getroffenen Vereinbarungen ist ein guter Schritt zum Erfolg. 

Sprechen Sie den Kaufvertrag mit Ihrem Rechtsbeistand durch. Lassen Sie sich die Folgen und Risiken der Formulierungen erklären. Er kann Ihnen das umständliche Juristendeutsch in verständlichen Worten übersetzen.

Wenn der Verkauf von einem Immobilienprofi durchgeführt wird, übernimmt dieser die Aufgabe für die Beteiligten. Er spricht den Vertrag vorher mit Ihnen durch, weist auf Besonderheiten des Vertrages hin und gibt Hilfestellung über alternative Formulierungen.

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Beim Verkauf Ihrer Immobilie sollten Sie kein Risiko eingehen. Ein Immobilienprofi versteht sein Handwerk und reduziert Risiken auf ein Minimum und sorgt für perfekte Ergebnisse bei der Immobilienvermarktung. Gehen Sie mit einem Profi auf Nummer Sicher.

[/attention]Unser Anspruch

Источник: https://www.oliver-klenz.de/tipps-immobilienverkauf

14 Hausverkauf-Tipps: Ratgeber für mehr Erfolg

Mit diesen 5 Tipps wird Ihr Immobilienverkauf ein voller Erfolg

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Das Wichtigste in Kürze

  • Lassen Sie sich für die Vorbereitung des Immobilienverkaufs ausreichend Zeit.
  • Bereiten Sie sich auf Besichtigungen und Preisverhandlungen gründlich vor.
  • Prüfen Sie die Bonität des Käufers und geben Sie die Schlüssel erst nach erfolgter Zahlung des Kaufpreises aus der Hand.
  • Ein guter Makler erzielt für Sie einen guten Verkaufspreis. Unser Service: Wir empfehlen Ihnen drei gute Makler in Ihrer Region.

Tipp 1: Nehmen Sie sich genügend Zeit

Bevor Sie Ihr Haus verkaufen, sollten Sie Zeit in die nötige Vorarbeit investieren und die Veräußerung mit Weitsicht organisieren. Unterschätzen Sie nicht den Umfang Ihres Vorhabens. Denn ein Immobilienverkauf ist komplex und Fachkenntnisse sind erforderlich.

Unter Zeitdruck zu verkaufen wirkt sich immer negativ auf den Verkaufspreis aus. Die Besorgung von Unterlagen bei Ämtern kann teilweise mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Mithilfe eines Vermarktungskonzepts können Sie im laufenden Verkaufsprozess überprüfen, ob sich Ihre Maßnahmen vorteilhaft entwickeln oder ob gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen sind.

Stellen Sie sich vorab einige grundlegende Fragen zu Ihren Zielen:

  • Welchen Verkaufspreis strebe ich an?
  • Muss noch ein Darlehen getilgt werden?
  • Bis wann soll der Kaufpreis erstattet sein?
  • Benötige ich die Summe zur Finanzierung eines neuen Objekts?
  • Welche Einrichtungsgegenstände möchte ich verkaufen (Küche, Möbel, Sauna, …)?
  • Wann kann der Umzug frühestens abgeschlossen sein?
  • Was ist ein realistischer und geeigneter Verkaufszeitpunkt?
  • Gibt es einen nahtlosen Übergang zwischen Auszug aus der alten und Einzug in die neue Immobilie?
  • Kann ich mir bestimmte Nutzungen und Umbaumaßnahmen nach dem Verkauf der Immobilie nicht vorstellen?

Wer den Wert seiner Immobilie in der Kaufpreisangabe überschätzt, schreckt mögliche Kaufinteressenten direkt ab. Wer den erzielbaren Wert hingegen unterschätzt, macht Verlust.

Wissenschaftler haben gezeigt, dass bei durchschnittlichen Immobilien ein moderater Startpreis von etwa fünf Prozent über dem angestrebten Wert am effektivsten sind.

Denken Sie auch daran, einen Verhandlungsspielraum einzuräumen. 

Entscheidende Faktoren zur Preisbestimmung sind

  • die Lage, die Stadt und der Stadtteil
  • die Grundstücksgröße und Ausrichtung
  • der Bodenrichtwert, also der Wert für einen Quadratmeter unbebauten Boden
  • die aktuelle Nutzung (ist die Immobilie frei oder vermietet?)
  • Weitere Faktoren finden Sie auf unserer Seite zur Wertermittlung.

In der Regel erzielen Sie einen bis zu 30 Prozent höheren Verkaufspreis für Ihre Immobilie, wenn diese unvermietet ist. Aus diesem Grund sollten Sie beispielsweise den Auszug eines Mieters nutzen, um Ihre Immobilie lukrativer zu veräußern.

Binden Sie dafür Ihre Mieter rechtzeitig in den Hausverkauf mit ein. In einigen Fällen haben Sie eine Informationspflicht gegenüber Ihrem Mieter, wenn Sie Ihr Haus verkaufen.

Möglicherweise hat Ihr Mieter selbst Interesse daran, die Wohnung zu kaufen.

Details hierzu finden Sie auf unseren Seiten Hausverkauf mit Mietern und Hausverkauf mit Wohnrecht.

Tipp 5: Richtige Entscheidung: Eigenvermarktung oder Makler?

Viele Menschen unterschätzen, wie zeitintensiv und aufwändig der erfolgreiche Verkauf einer Immobilie ist. Außerdem erfordert dies Fachkenntnisse, die Laien normalerweise nicht haben.

Wenn Sie in der Lage sind, eine Marktanalyse durchzuführen, um den Verkaufspreis zu schätzen, professionelle Fotos zu erstellen, Anzeigen zu schalten, ein Exposé zu designen, Kaufverhandlungen mit Interessenten zu führen und Besichtigungstermine zu koordinieren, benötigen Sie keinen Makler.

Sollten Sie sich von dieser Liste allerdings ein wenig überfordert fühlen (was ganz normal ist), empfehlen wir Ihnen, sich für einen erfolgreichen und unkomplizierten Immobilienverkauf von einem professionellen Makler unterstützen zu lassen.

Verkaufen mit Makler – Ihre Vorteile

  • Guter Verkaufspreis! Ein guter Makler erzielt für Sie einen guten Verkaufspreis.
  • Mehr Sicherheit! Ein guter Makler prüft die Bonität potenzieller Käufer frühzeitig.
  • Zeitersparnis! Ein guter Makler verkauft Ihre Immobilie schneller.

Unser Service: Wir empfehlen Ihnen einen guten Makler in Ihrer Region.

Tipp 6: Stellen Sie frühzeitig alle notwendigen Unterlagen zusammen

Rückfragen von Kaufinteressenten können schneller und genauer beantwortet werden, wenn Sie alle Informationen beisammenhaben. Mit vollständigen Unterlagen kann der Makler zudem ein hochwertigeres Exposé erstellen, was die Suche nach Interessenten sowie die Verhandlungen vereinfacht. Je früher Sie alle Dokumente bereithalten, desto einfacher ist die Verkaufsabwicklung

Eine detaillierte Checkliste der erforderlichen Unterlagen mit Angabe der Bezugsquellen finden Sie auf unserer Seite Unterlagen.

Tipp 7: Bringen Sie Ihre Immobilie zum Strahlen

Bei der Besichtigung, aber auch schon bei den Fotos für das Exposé gilt: Der erste Eindruck zählt! Dementsprechend sollten Sie Ihre Immobilie von außen und innen in einen Top-Zustand versetzen.

Schaffen Sie zunächst Ordnung und Sauberkeit und entrümpeln Sie dunkle Ecken. Führen Sie dann notwendige Reparaturarbeiten und Instandsetzungen durch.

Indem Sie ansprechend, aber neutral dekorieren, schaffen Sie die richtige Atmosphäre. 

Holen Sie sich bei Bedarf professionelle Hilfe für das sogenannte „Home Staging, womit das optische und emotionale Aufwerten einer Immobilie gemeint ist. Entfernen Sie außerdem persönliche Einrichtungsgegenstände wie Fotos und streichen Sie die Wände weiß, damit der Kaufinteressent sich direkt vorstellen kann, wie er die Wohnung einrichten würde.

Weitere Details zur Vorbereitung der Besichtigung finden Sie auf unserer Seite zum Besichtigungstermin.

Tipp 8: Professionelle Exposés und Onlinepräsentationen werden immer wichtiger

Erstellen Sie ein ansprechendes Exposé mit professionellen Innen- sowie Außenaufnahmen und Texten, die die positiven Seiten Ihrer Immobilie hervorheben.

Binden Sie anschauliche Grundrisse und einen Stadtplan mit der vorhandenen Infrastruktur mit ein. Für die Fotos sollten Sie darauf achten, Ihre Immobilie bei schönem Wetter und idealer Vegetation zu fotografieren.

Schnee oder saisonale Dekorationen sollten nicht zu sehen sein, und auch Hinweise auf aktuelle Bewohner der Immobilie sind nicht angebracht.

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Indem Sie das Exposé von einem Fachmann gestalten lassen, garantieren Sie einen werbewirksamen Auftritt.

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Wichtig ist, dass Sie keine Mängel verschweigen und Ihre Immobilie zugleich von ihrer besten Seite präsentieren. Verteilen Sie das Exposé an mögliche potentielle Käufer.

Indem Sie in Zeitungen sowie auf gängigen Internetportalen Anzeigen schalten, können Sie eine noch größere Zielgruppe erreichen.

Unser Tipp zur Vorbereitung: Ein Makler kann Ihnen hierbei sehr viel Arbeit abnehmen und Ihre Immobilie effizient und vor allem effektiv bewerben. Unser Service: Wir empfehlen Ihnen drei gute Makler in Ihrer Region.

Tipp 9: Bereiten Sie sich auf die Besichtigungstermine optimal vor

Nehmen Sie sich Zeit für die Vorbereitung und präsentieren Sie Ihre Immobilie in einer angenehmen Atmosphäre. Diese sollte aufgeräumt, entpersonalisiert und im besten Zustand sein. Streichen Sie die Wände, dekorieren Sie mit ein paar frischen Blumen und lüften Sie vor der Besichtigung gut durch.

Außerdem sollten Sie sich auf die Gesprächsführung vorbereiten. Versuchen Sie von Anfang an, die Kaufmotivation des Interessenten zu verstehen, um die Vorteile der Immobilie optimal zu präsentieren. Verschweigen Sie aber auch keine Mängel.

Diese Offenheit schafft Vertrauen und kann sich positiv auf die Verkaufsverhandlungen auswirken. Halten Sie alle notwendigen Unterlagen wie Grundrisse in repräsentativer Form bereit und haben Sie alle wichtigen Eckdaten wie etwa die Höhe der Nebenkosten im Kopf.

Mehr wertvolle Tipps zur optimalen Vorbereitung erhalten Sie auf unseren Seiten Besichtigungstermin und Fragen Hausbesichtigung.

Tipp 10: Lassen Sie sich bei Preisverhandlungen nicht vorschnell festlegen

Vor der Verhandlung sollten Sie sich Ihr absolutes unteres Preislimit und Ihren Zielpreis notieren. Gehen Sie nicht zu schnell in die Preisverhandlung, sondern lassen Sie sich Zeit. Bitten Sie gegebenenfalls um ein wenig Bedenkzeit und lassen Sie sich keinesfalls zu einer Entscheidung drängen.

Erfolgreiches Verkaufen setzt Erfahrung voraus. Vor dem ersten Verkaufsgespräch sollten Sie mit Freunden einen möglichen Gesprächsverlauf durchspielen, um Sicherheit und Routine zu gewinnen. Wichtig ist auch, dass Sie die Ruhe bewahren.

Hören Sie erst den Interessenten zu – dadurch erfahren Sie Käuferwünsche und können Verkaufsargumente gezielter platzieren. Wenn Ihr Verhandlungsspielraum erschöpft ist, können Sie auf das Inventar verweisen und Bestandteile als Bonus anbieten.

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Mehr Details über erfolgreiche Verkaufsgespräche erhalten Sie auf der Seite Preisverhandlungen.

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    Tipp 11: Prüfen Sie die Zahlungsfähigkeit Ihres Käufers

    Damit Sie nach dem Verkauf Ihrer Immobilie keine unangenehmen Überraschungen erleben, sollten Sie die Zahlungsfähigkeit Ihres Käufers überprüfen. Sie können den potentiellen Käufer dafür zum Beispiel um Vorlage einer Selbstauskunft bitten. Eine sogenannte „Bonitätsprüfung“ gibt Ihnen eine realistische Risikoeinschätzung.

    Mehr Details finden Sie auf unserer Seite Käufer prüfen.

    Tipp 12: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für den Kaufvertragsentwurf

    Wenn Sie einen geeigneten Käufer für Ihre Immobilie gefunden haben, setzen Sie einen Kaufvertrag auf, der vom Notar beurkundet werden soll.

    Arbeiten Sie den Entwurf gründlich aus, denn inhaltlich sollten sich alle Vereinbarungen, die mit dem Käufer besprochen wurden, im Kaufvertrag wiederfinden. Lassen Sie sich bei Unsicherheiten oder Zweifeln zum Kaufvertragsentwurf von einem Experten beraten.

    Nicht beurkundete Nebenabreden sind unwirksam und können eventuell sogar zur Nichtigkeit des gesamten Kaufvertrags führen.

    Vor Vertragsabschluss findet in der Regel eine Vorbesprechung beim Notar statt, bei der Sie informiert werden, welche nötigen Unterlagen und Informationen als Grundlage für den Kaufvertrag zusammengestellt werden müssen. 

    Weitere hilfreiche Hinweise finden Sie auf unserer Seite Kaufvertrag.

    Tipp 13: Nutzen Sie die neutrale Beratung eines Notars

    Bei Fragen zum Kaufvertrag können Sie sich bei einem Notar vorab immer eine neutrale Expertenauskunft einholen.

    Aufgrund der großen wirtschaftlichen Bedeutung des Kaufvertragsabschlusses ist es Aufgabe des Notars als Amtsperson, Käufer und Verkäufer unabhängig zu beraten.

    Mit seiner Hilfe können schwerwiegende Folgeschäden für beide Seiten im Vorfeld vermieden werden. Weitere Details finden Sie auf unserer Seite Notarvertrag.

    Hinweis: Der Notar ist verpflichtet, Sie unabhängig und neutral zu beraten

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    Erst durch die notarielle Beglaubigung wird der Verkauf Ihrer Immobilie rechtlich gültig und kommt zum Abschluss. Der Käufer wählt und beauftragt in der Regel den Notar. 

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    Auf unserer Seite Notartermin können Sie nachlesen, wie Sie sich am besten auf diesen wichtigen Termin vorbereiten.

    Tipp 14: Keine Schlüsselübergabe ohne Kaufpreiserstattung

    Vor der Schlüsselübergabe an den Käufer sollte dieser unbedingt den kompletten Kaufpreis erstattet haben.

    In einigen Fällen kann die Einrichtung eines Notaranderkontos zur Abwicklung des Immobilienverkaufs hilfreich sein.

    Dabei übernimmt der Notar die Verantwortung, dass die Eigentumsrechte erst auf den Käufer übertragen werden, wenn der Kaufpreis auf dem Notaranderkonto eingegangen ist.

    Hinweis: Wenn zum Beispiel bei vorangegangenen Renovierungsarbeiten Wände in der Immobilie beschädigt wurden oder andere unvorhergesehene Probleme aufgetreten sind, kann der Käufer den Kaufpreis zurückhalten. Als Verkäufer müssen Sie für die entstandenen Kosten aufkommen.

    Während der Übergabe Ihrer Immobilie sollten Sie ein Übergabeprotokoll erstellen und dem Käufer alle zur Immobilie gehörenden Unterlagen wie Bauzeichnungen etc. aushändigen. 

    Welche weiteren Punkte Sie bedenken sollten, finden Sie auf unserer Seite Übergabe.

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    Источник: https://www.makler-vergleich.de/immobilien-verkauf/hausverkauf/hausverkauf-tipps-ratgeber.html

    Mit diesen 5 Tipps wird euer Immobilienverkauf ein voller Erfolg

    Mit diesen 5 Tipps wird Ihr Immobilienverkauf ein voller Erfolg

    Kapitalanleger sind zwar das ganze Jahr über auf der Suche nach neuen Investitionsmöglichkeiten, dennoch kann es sich lohnen, den richtigen Zeitpunkt für den Verkauf abzuwarten.

    Als ideale Jahreszeit gelten Frühling und Sommer. Wenn im Garten bereits die ersten Blumen blühen und der Rasen wieder einen satten Grünton hat, bringt das nicht nur schöne Fotos für das Exposé.

    Auch bei Besichtigungsterminen lassen die Sonnenstrahlen Ihr Zuhause gleich viel freundlicher wirken. Sobald es aber Ende des Jahres wieder auf das Weihnachtsfest zu geht, sinkt auch das Immobiliengeschäft kurzfristig ab.

    Daher ist es durchaus lohnenswert, wenn Sie mit dem Verkauf erst im Frühling beginnen. 

    Immobilienfotos mit strahlenden Sonnenschein wirken sich positiv auf den Verkauf aus.

    Darüber hinaus sollten Sie noch die sogenannte Spekulationsfrist abwarten. Bei privaten Veräußerungsgeschäften wird die Spekulationssteuer auf den Verkaufsgewinn erhoben, wenn der Verkauf innerhalb der Spekulationsfrist stattgefunden hat:

    • Immobilie, die Sie vermieten: 10 Jahre
    • Immobilie, die Sie selbst bewohnen: 3 Jahre

    Für die Berechnung müssen Sie allerdings nicht die vollen Jahre zählen. Wenn Sie beispielsweise von Dezember 2018 bis Januar 2020 in Ihrem Haus gewohnt haben, zählt die dreijährige Spekulationsfrist als erfüllt und die Steuer wird nicht erhoben.

    Tipp 2: Orientieren Sie sich bei der Preisermittlung an dem Wert Ihrer Immobilie

    Die Verkaufspreise für Wohnimmobiliensteigen bereits seit Jahren stetig an. Daher herrscht gerade bei Laien große Unsicherheit, welcher Angebotspreis nun der richtige für ihre Immobilie ist. Bei einem zu niedrigen Preis machen Sie Verlust und bei einem zu hohen Preis werden Sie Ihre Immobilie schwer loswerden. 

    Die Kaufpreise für Wohnimmobilien in Ihrem Bundesland sind eine erste Orientierungshilfe, um den richtigen Verkaufspreis Ihrer Immobilie zu ermitteln. Für 2019 lagen die Preise wie folgt:

    Bundesland Preise für Wohnungen pro m²* Preise für Häuser pro m²* Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen
    3.035 Euro2.741 Euro
    3.930 Euro2.706 Euro
    3.711 Euro3.660 Euro
    2.406 Euro2.064 Euro
    1.918 Euro2.008 Euro
    4.079 Euro3.708 Euro
    2.754 Euro2.260 Euro
    1.864 Euro1.620 Euro
    2.157 Euro1.881 Euro
    1.904 Euro2.208 Euro
    2.344 Euro1.802 Euro
    1.619 Euro1.362 Euro
    2.000 Euro1.720 Euro
    1.526 Euro1.312 Euro
    2.315 Euro2.251 Euro
    1.769 Euro1.294 Euro

    *Medianwert für Bestandsimmobilien; Stand: April 2020; Quelle: Dr. Klein Privatkunden AG

    Beachten Sie aber, dass Sie auch die Vor- und Nachteile Ihrer Immobilie analysieren müssen, um den richtigen Verkaufspreis ermitteln zu können. Der Wert Ihrer Immobilie wird von verschiedenen Faktoren bestimmt, die Sie abwägen sollten:

    Wertsteigernde Faktoren:

    • gute Lage der Immobilie (z. B. in beliebten Stadtteilen oder Universitätsstädten)
    • gute Infrastruktur (z. B. mit naheliegenden Kitas, Arztpraxen und Kultureinrichtungen)
    • bereits erfolgte Modernisierungsmaßnahmen, die im Energieausweis sichtbar sind

    Wertmindernde Faktoren:

    • schlechte Lage (z. B. dezentral oder in einer Stadt mit einer hohen Abwanderung)
    • hoher Sanierungsbedarf der Immobilie
    • vermietete Immobilien (schreckt z. B. Privatkäufer ab, die die Immobilie für sich nutzen wollen)

      Unser Tipp:

    Die aktuellen Inserate in den Immobilienportalen können Sie ebenfalls als Hilfe nutzen, um sich einen Überblick über die Preislage zu verschaffen.

    Beachten Sie aber, dass diese Preise nicht dem realistischen Wert der Immobilie entsprechen müssen. Bei manchen Verkaufsportalen ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich, wie lange ein Inserat schon läuft.

    Wenn die Immobilie bereit seit längerer Zeit angeboten wird, hat der Anbieter den Preis wahrscheinlich selbst zu hoch eingeschätzt.

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    Modernisierungsmaßnahmen sind zwar wertsteigernd, aber auch sehr kostspielig. Wenn sie bereits in der Vergangenheit durchgeführt worden sind, ist das durchaus hilfreich für einen erfolgreichen Immobilienverkauf.

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    Neue Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sollten Sie aber dem neuen Eigentümer überlassen. Zum einen gibt es keine Garantie dafür, dass das investierte Geld auch wirklich zu einem besonders gewinnbringenden Verkauf führt.

    Zum anderen wird es Ihnen nicht möglich sein, genau den Geschmack des neuen Eigentümers zu treffen, beispielsweise bei einer Badsanierung oder neuen Fenstern.

    Das Durchführen von notwendigen Reparaturen ist für die Vorbereitung des Verkaufsstarts völlig ausreichend.

    Tipp 4: Engagieren Sie einen Makler für eine effektive Vermarktung

    Privatpersonen, die noch nie eine Immobilie verkauft haben, können mit den komplexen Bestimmungen eines Immobilienverkaufs schnell überfordert sein. Hinzu kommt, dass der Verkauf meist viele Monate an Zeit und Arbeit in Anspruch nimmt.

    Wenn Sie sich diesen Stress ersparen wollen, raten wir Ihnen zu einem Makler. Dieser übernimmt sämtliche Arbeiten für Sie, von der Ermittlung des richtigen Verkaufspreises bis zur Übergabe der Immobilie.

    Zudem nutzt er für die Vermarktung sein breites Kundennetzwerk und hat bereits viel Erfahrung im Führen von Verkaufsverhandlungen.

    Nachdem Sie einen Makler engagiert haben, müssen Sie sich nicht mehr um den Verkauf kümmern und werden in regelmäßigen Abständen über den aktuellen Stand informiert.

      Unser Tipp:

    Wenn Sie einen Makler für den Immobilienverkauf beauftragen, sparen Sie viel Zeit und Nerven.

    Tipp 5: Bewahren Sie einen kühlen Kopf bei der Verkaufsverhandlung

    Bevor Sie in die Verkaufsverhandlung gehen, sollten Sie sich eine Strategie überlegen. Legen Sie für sich fest, zu welchem Preis Sie verkaufen möchten und was das absolute Preisminimum sein muss.

    Um Ihren Wunschpreis zu erhalten, sollten Sie zuerst ein leicht erhöhtes Preisangebot machen, was circa 5 bis 10 Prozent höher liegt, damit Sie noch Spielraum zum Feilschen haben.

    Ihr Gegenüber wird versuchen, den Preis zu drücken, indem er Sie zu versteckten Mängeln und Problemen mit der Immobilie und der Nachbarschaft ausfragt. Überlegen Sie sich im Vorfeld Argumente dazu und bewahren Sie Ruhe. Wenn jemand Kritik an Ihrem Zuhause übt, kann das sehr verletzend sein.

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    Versuchen Sie, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich auf Ihre festgelegten Preisspannen zu fokussieren, um am Ende mit Ihrem Wunschpreis aus der Verhandlung zu gehen.

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    Источник: https://www.aroundhome.de/immobilienverkauf/magazin/tipps-fuer-erfolgreichen-immobilienverkauf/

    So erzielen Sie den Höchstpreis beim Hausverkauf

    Mit diesen 5 Tipps wird Ihr Immobilienverkauf ein voller Erfolg

    Die Immobilienpreise steigen. Besonders in den Städten und deren Speckgürteln erzielen Häuser, Wohnungen und Grundstücke neue Höchstpreise. So ist es überall zu lesen und zu hören. Kein Wunder also, dass viele Immobilienbesitzer über einen Verkauf nachdenken.

    Allerdings wecken die kletternden Preise auch große und manchmal überzogene Erwartungen an den Verkaufserlös. Jedem sollte klar sein, dass so ein Verkauf kein Selbstläufer ist.

    Damit auch Sie den besten Preis für Ihre Immobilie bekommen, haben wir für Sie fünf Tipps zusammengestellt. Natürlich bestimmen am Ende Angebot und Nachfrage den Preis. Mit unseren Hinweisen sind Sie aber sehr gut für einen erfolgreichen Verkauf vorbereitet.

    Viele Menschen kümmern sich – zurecht – schon vor dem Verkauf um den Zustand ihrer Immobilie. Idealerweise tun Sie das auch und setzen die wichtigsten Teile Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung instand, während Sie dort leben.

    Wenn es aber an den Verkauf geht, sollten Sie größere Modernisierungen oder energetische Sanierungen besser dem neuen Eigentümer überlassen. Zum einen sind sie oftmals sehr kostspielig, zum anderen –beispielsweise beim Thema Bad – ist die Gestaltung immer Geschmackssache.

    Es könnte vorkommen, dass Sie ihr Badezimmer für viel Geld modernisieren, einem Interessent gefällt die neue Dusche, aber die türkisfarbenen Fliesen nicht. Für ihn ist Ihre Investition dann also kein Mehrwert, sondern eine neue Baustelle, die ihn womöglich vom Kauf abhält oder zumindest veranlasst, Ihren Preis drücken zu wollen.

    Können Sie aber mit eher geringen Mitteln eine Instandsetzung durchführen, sollten Sie das tun. Kaufinteressenten sehen dann, dass etwas funktionstüchtig ist und eine Modernisierung in ihrem Ermessen liegt, aber nicht zwingend notwendig ist. 

    2. Zuerst den Wert bestimmen, dann den Preis

    Sie wissen nun, in welchem Zustand sich Ihre Immobilie befindet. Zweiter Schritt ist, ihren Wert herauszufinden. Dazu gibt es verschiedene Verfahren. Oftmals wird das Vergleichswertverfahren angewendet. Dabei wird Ihre Immobilie mit dem Verkaufspreis von ähnlichen Objekten in ähnlicher Lage verglichen.

    Wollen Sie sich ganz sicher sein, dass Sie mit ihrer Einordnung nicht auf dem Holzweg sind, können Sie sich an erfahrene Makler wenden. Sie kennen den Markt sehr gut und können auch die Stärken und Schwächen Ihrer Immobilie richtig einordnen.

    Bei einer vermieteten Immobilie, die als Rendite-Objekt dient, können Sie das Ertragswertverfahren anwenden.

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    Achtung: Wert ist nicht gleich Preis. Bei der Festlegung des Preises hilft es ungemein, den Wert zu kennen. Aber zum Verkauf gehört auch Strategie. Deshalb sollten Sie sich genau überlegen, mit welchem Preis Sie Ihre Immobilie auf dem Markt bringen wollen.

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    Generell raten Experten dazu, den Preis etwas höher anzusetzen, damit Sie noch etwas Verhandlungsspielraum haben. Dieser Spielraum bewegt sich üblicherweise fünf bis zehn Prozent über dem Gesamtpreis.

    Hüten Sie sich aber davor, den Preis deutlich zu hoch anzusetzen. „Sehr oft bitten uns Kunden, Ihre Immobilien zu überhöhten Kaufpreisen anzubieten, nach dem Motto: Runtergehen können wir ja immer noch“, sagt Mathias Wahsenak, Geschäftsführer der LBS IMMOBILIEN GMBH Potsdam.

    Der Immobilien-Experte erlebt immer wieder, dass dieses Vorgehen eher kontraproduktiv ist: „Diese ‚Salamistrategie‘ führt genau zum Gegenteil dessen, was man als Verkäufer erreichen will. Die Immobilie wird über einen langen Zeitraum angeboten und von Monat zu Monat günstiger. Dies erweckt beim Interessenten den Eindruck, dass mit der Immobilie etwas nicht stimmen kann.“

    So laufen Sie Gefahr, dass sich der Verkauf sehr lange hinziehen kann. „Derart verbrannte Objekte sind dann nur noch schwer verkäuflich und entwickeln sich zu Ladenhütern“, erklärt Wahsenak.

    Besser also: Sie orientieren sich an der Experten-Einschätzung und nehmen dies als Grundlage für Ihren Einstiegspreis.

    3. Potentielle Käufer erreichen

    Mit dem richtigen Preis geht es nun darum, Interessenten zu gewinnen. Das machen Sie mit einer ansprechenden Anzeige, inklusive schöner Bilder und Grundriss. Nehmen Sie sich ruhig Zeit beim Formulieren des Inserats. Was sind die Merkmale Ihres Hauses? Was macht es besonders?

    Wenn Sie Makler hinzuziehen, werden sie den Großteil der Vermarktung übernehmen. Wichtig ist, sie mit allen wichtigen Informationen und Bildern zu versorgen. Nur so ist gewährleistet, dass Ihre Immobilie auch im Inserat im besten Lichte dasteht.

    Tipp: Vergessen Sie nicht den Energieausweis! Das Vorlegen ist Pflicht – spätestens bei der Besichtigung.

    4. Die Oberfläche zählt

    Ihre Immobilie hat das Interesse von Käufern geweckt? Sehr gut! Dann ist es an der Zeit für einen Hausbesuch. Vorher sind aber noch einige Dinge sicherzustellen, damit Ihre Immobilie einen guten Eindruck macht.

    „Kleinere Reparaturen sollten vor einem Verkauf unbedingt erledigt werden. Oft ziehen potentielle Käufer beispielsweise wegen eines tropfenden Wasserhahns negative Rückschlüsse auf den technischen Gesamtzustand des Hauses. Die Folge ist dann meist ein Preisabschlag“, sagt Immobilien-Experte Wahsenak.

    Offensichtliche Schäden, auch wenn sie sich einfach beheben lassen, führen im Auge der Betrachter zu einer überproportionalen Entwertung.

    Deshalb sollte gerade die Oberfläche stimmen, so Wahsenak: „Alles sollte blitzen und glänzen, die Fenster geputzt und der Rasen im Garten geschnitten sein.

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    Wie bei der Begegnung mit einem Menschen zählt auch hier: Der erste Eindruck ist der Entscheidende.“

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    Der LBS-Experte warnt aber davor, zu schummeln und Defekte zu verstecken: „Vorhandene Makel dürfen nicht kaschiert werden. Der Verkäufer ist verpflichtet, den Käufer über alle ihm bekannten Mängel vollständig zu informieren.“

    Tipp: Es gibt Profis, die Immobilien ins bestmögliche Licht rücken. Beim sogenannten Home Staging werden Häuser und Wohnungen aufgehübscht und für den Verkauf attraktiv gemacht. Erfahren Sie hier mehr über diesen Trend.

    5. Bieterverfahren – nur unter bestimmten Umständen

    Das Prinzip ist natürlich schon viel älter, ist aber durch Online-Plattformen wie Ebay in den letzten Jahren wieder sehr populär geworden. Die Idee ist einfach: Sie bestimmen einen Mindestpreis und Interessenten haben die Möglichkeit, Gebote abzugeben. Nach Ablauf eines festgelegten Zeitraumes erhält die oder der Höchstbietende den Zuschlag.

    Was für gebrauchte Fernseher und Schuhe funktioniert, gibt es auch für Immobilien: Im sogenannten Bieterverfahren werden Häuser oder Wohnungen vermarktet und versteigert.

    Das klingt zunächst einmal gut für Verkäufer. In der Praxis haben sich Auktionen aber meist nicht bewährt, meint Wahsenak. „Ich bin nicht davon überzeugt, dass durch diese Methode immer der maximale Kaufpreis erzielt wird.“

    Stattdessen überwiegen für ihn die Nachteile: „Zum einen werden nicht selten Schnäppchenjäger angezogen, die dieses Verfahren mit einer öffentlichen Versteigerung gleichsetzen.

    Hier ist nicht zu erwarten, dass die Gebote über dem Marktwert liegen. Zum anderen ist dieses Verfahren für Bieter und Verkäufer rechtlich vollkommen unverbindlich.

    Ich habe mehrfach erlebt, dass interessante Gebote geplatzt sind, weil sich Bieter nicht mehr an ihre Gebote gebunden fühlten.“

    Das ist sehr ärgerlich, weil Sie so viel Zeit verlieren. Oft sind Immobilien, nachdem sie schon einmal angeboten wurden, schwieriger zu vermarkten.

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    Nur unter ganz bestimmten Umständen ist für Wahsenak das Bieterverfahren sinnvoll: „Man kann den Markt mit dieser Methode testen und überprüfen, ob für die angebotene Immobilie eine Nachfrage besteht. Die alte Regel, dass es für jede Immobilie einen Käufer gibt, wenn der Kaufpreis stimmt, gilt nach wie vor.“

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    Источник: https://www.sparkasse.de/themen/immobilie-verkaufen/hoechstpreis-beim-hausverkauf.html

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