Mit diesen Tipps vermeiden Sie eine Vorfälligkeits-entschädigung

Contents
  1. Vorfälligkeitsentschädigung: Das ist erlaubt
  2. Wann tritt die VFE in Kraft?
  3. Vorfälligkeitsentschädigung bei Immobilienkrediten
  4. Berechnung der VFE
  5. Refinanzierungsschaden
  6. Margenschaden
  7. Vorfälligkeitsentschädigung umgehen: Geht das?
  8. Die einvernehmliche Vertragsauflösung
  9. Vorfälligkeitsentschädigung beim Hausverkauf
  10. Objekttausch
  11. Schuldnertausch
  12. Vorfälligkeitsentschädigung ➨ Definition & Erklärung
  13. Das Wichtigste in Kürze
  14. Was ist die Vorfälligkeitsentschädigung überhaupt?
  15. Wie wird die Vorfälligkeitsentschädigung berechnet?
  16. Was bedeutet die Aktiv-Aktiv-Methode und Aktiv-Passiv-Methode?
  17. Tipp: Vorfälligkeitsrechner – halten Sie die Zahlen parat
  18. Wie hoch darf die Vorfälligkeitsentschädigung maximal sein?
  19. Wann muss keine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden?
  20. Tipp: Unwirksame Widerrufsbelehrungen
  21. Wann lassen sich mit der Vorfälligkeitsentschädigung Steuern sparen?
  22. Tipp: Veräußerungskosten
  23. Gesamtkosten immer im Blick behalten
  24. Passenden Kredit für die Umschuldung finden
  25. In 3 Schritten zum passenden Ablösungskredit
  26. Schritt 2: Angebot auswählen
  27. Schritt 3: Geld erhalten
  28. Vorfälligkeitsentschädigung umgehen – jetzt Geld sparen!
  29. Die weiteren Vorteile des Widerrufsjokers
  30. Vorfälligkeitsentschädigung
  31. Dann wird die Vorfälligkeitsentschädigung fällig
  32. Berechnungsmethoden für die Vorfälligkeitsentschädigung
  33.   Die Aktiv-Aktiv-Methode
  34.   Die Aktiv-Passiv-Methode
  35.   Überprüfen Sie die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung
  36.   Sonderfall: Verbraucherdarlehen
  37. Kredit kündigen ohne Vorfälligkeitsentschädigung
  38. Die Vorfälligkeitsentschädigung bei Krediten und Verträgen
  39. Kostenlose Sondertilgungen: Das bieten Kreditgeber heute
  40. Baufinanzierung umschulden: nach Ablauf der Zinsbindung auch ohne Vorfälligkeitsentschädigung

Vorfälligkeitsentschädigung: Das ist erlaubt

Mit diesen Tipps vermeiden Sie eine Vorfälligkeits-entschädigung

Diese VFE gilt als Schadensersatzanspruch für die Bank: Steigen Sie aus dem Darlehen aus, verliert das Kreditinstitut einen erheblichen Teil der Zinsen – und dadurch einen finanziellen Verlust. Damit die Bank diesen Verlust ausgleichen kann, verlangt sie einen Schadensersatz in Höhe dieses Verlusts. Das ist die Vorfälligkeitsentschädigung.  

Wann tritt die VFE in Kraft?

Die VFE tritt also in Kraft, sobald die komplette Rückzahlung der Darlehenssumme an die Bank erfolgt ist. Anschließend erhält der Kreditnehmer eine Forderung vom Kreditgeber, die Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen.

Erst, wenn diese vollständig abbezahlt wurde, gilt der Darlehensvertrag als aufgelöst.

Das Kreditinstitut kann jedoch die vorzeitigen Rückzahlungen und damit auch die Kündigung des Vertrags ablehnen – ob dem Kreditnehmer dieser Wunsch gewährleistet wird, ist abhängig von der Kulanz der Bank.

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Aber: Dient der Kredit zur Baufinanzierung und müssen Sie Ihr Eigenheim verkaufen, muss die Bank die Vertragsauflösung durchführen. Die VFE kann hier dennoch greifen.

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Ähnliches gilt bei Erhöhung des Darlehensbetrags: Kreditnehmer können bei ihrem Kreditgeber einen Antrag stellen, um den Kreditbetrag zu erhöhen.

Wird dieser Antrag von der Bank abgelehnt, darf der Kreditnehmer das bisherige Darlehen sofort ausgleichen.

Es ist stets sinnvoll, schon frühzeitig mit dem Kreditgeber in Kontakt zu treten: So lässt sich klären, ob der Vertrag überhaupt vorzeitig gekündigt werden darf und wie hoch die VFE überhaupt ist.

Denn: Da die Summe dieser Entschädigung durchaus einen fünfstelligen Bereich erreichen kann, lohnt es sich nicht immer, das Darlehen schon früher abzubezahlen – gegebenenfalls wird der Kredit inklusive der Vorfälligkeitszinsen teurer.

Die Entschädigung muss sowohl bei einer Baufinanzierung als auch bei einem herkömmlichen Ratenkredit gezahlt werden.

Allerdings fällt sie bei Ratenkrediten natürlich deutlich geringer aus, da die Laufzeiten kürzer sind und auch die Darlehenssumme kleiner ist.

Üblicherweise wird die VFE aber bei langfristigen Krediten vereinbart, also bei Darlehen, die eine Laufzeit von mindestens vier Jahren aufweisen.

Vorfälligkeitsentschädigung bei Immobilienkrediten

Zwar gilt die VFE auch bei der Baufinanzierung – allerdings gelten hier etwas andere Regelungen als beim normalen Ratenkredit. Denn Immobiliendarlehen sind über Grundpfandrechte besichert: Die Bank kann also die Immobilie zwangsversteigern, wenn die monatlichen Raten nicht mehr gezahlt werden. Übrigens: Auch bei Krediten von der KfW muss die Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden.

Wer den Kredit für seine Immobilie auch ohne VFE schneller abbezahlen möchte, kann von anderen Möglichkeiten profitieren:

  • Sondertilgungen vereinbarenAchten Sie darauf, dass in Ihrem Darlehensvertrag kostenfreie Sondertilgungen vereinbart wurden. So können Sie während der Vertragslaufzeit zusätzliche Raten zahlen, die über die vereinbarte Monatsrate hinausgehen, und damit die Kreditsumme schneller tilgen. Sind diese Tilgungen zudem kostenlos, fallen dafür keine Gebühren an. Die Vorfälligkeitsentschädigung kann also über Sondertilgungen umgangen werden.
  • Eine höhere TilgungsrateJe höher die Tilgungsrate festgelegt wird, desto teurer werden die monatlichen Raten. Wer sich das aber leisten kann, hat so die Chance, eine geringere Laufzeit zu vereinbaren und früher schuldenfrei zu sein. Die Tilgungsrate kann bei zahlreichen Krediten auch nachträglich erhöht werden.
  • Während der Laufzeit sparenWer seinen Kredit nach einer Laufzeit von zehn Jahren kündigt, muss die VFE nicht zahlen – die Zinsbindungsfrist ist hier üblicherweise abgelaufen. Deshalb lohnt es sich, innerhalb der zehn Jahre zu sparen, um Anschlussfinanzierungen zu vermeiden. Konnte ausreichend Kapital angelegt werden, lässt sich dieses nutzen, um die Restschuld komplett zu tilgen.

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Berechnung der VFE

Um die Vorfälligkeitsentschädigung berechnen zu können, ist zuerst zu klären, wie sich dieser Schadensersatzanspruch zusammensetzt: Die VFE bestimmt sich aus dem Refinanzierungsschaden und dem Margenschaden.

Refinanzierungsschaden

Damit die Banken über einen längeren Zeitraum möglichst sichere Zinsen anbieten können, nehmen sie eine Anleihe vor. Diese wird für die gesamte Kreditlaufzeit zum aktuellen Marktzins vorgenommen. Mithilfe der Anleihe können die Banken schließlich Kredite herausgeben.

Nun kann es geschehen, dass sich die Marktsituation geändert und der Zinssatz verringert hat.

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Möchte ein Kunde nun sein Darlehen vorzeitig zurückzahlen, kann die Bank das Geld nicht zu den gleichen Konditionen anlegen, wie es zu Vertragsabschluss der Fall war.

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Durch den geringeren Zinssatz entsteht eine Differenz zwischen den beiden Zinssätzen. Die Bank macht nun die Differenz als Schaden geltend, die auf die Restlaufzeit hochgerechnet wird.

Margenschaden

Der Margenschaden gibt an, wie sehr der Gewinn der Bank durch die vorzeitige Rückzahlung gemindert wurde.

Durch die frühzeitige Kündigung fallen nämlich Zinserträge weg, denn Einlagen werden in der Regel niedriger verzinst als Darlehen. Die Differenz zwischen diesen beiden Zinssätzen wird Marge genannt.

Diese Marge wird geringer, je früher ein Darlehen getilgt wird – der dadurch resultierende fehlende Gewinn wird als Margenschaden bezeichnet.

Aus diesen beiden Schäden wird nun die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung berechnet. Doch daneben können noch weitere Faktoren die VFE beeinflussen, so etwa die Restlaufzeit. Inzwischen hat die EU festgelegt, wie hoch die Entschädigung maximal sein darf:

  • Restlaufzeit länger als 12 Monate: maximal 1 Prozent der Restschuld
  • Restlaufzeit kürzer als 12 Monate: maximal 0,5 Prozent der Restschuld

Allerdings gilt dies nur für Verbraucherkredite, nicht für Immobiliendarlehen. Hier darf die Bank höhere Gebühren verlangen. Die Berechnung setzt sich dabei aus folgenden Faktoren zusammen:

  • Restlaufzeit des Darlehens
  • Höhe der Restschuld
  • Derzeitiges Zinsniveau
  • Vereinbarter Zinssatz für Darlehen
  • Bearbeitungsgebühren

In der Regel berechnet die Bank, wie viel Gewinn sie bei normaler Weiterführung gemacht hätte – die VFE soll die Summe decken, die zur Erzielen des exakten Gewinns nötig ist. Der Gesetzgeber bietet den Kreditinstituten hierfür zwei Rechenwege. Wichtig ist, dass die Bank genau aufschlüsselt, wie sie zum entsprechenden Vorfälligkeitsentgelt gekommen ist. 

  • Die Aktiv-Passiv-MethodeHier geht die Bank davon aus, dass sie den Betrag aus der Kreditauflösung am Kapitalmarkt anlegt. Dafür muss berechnet werden, wie sich der Vertragszins gestaltet, den das Geldinstitut bei fortlaufendem Kredit erhalten würde. Außerdem ist zu berechnen, wie hoch die Rendite für eine ebenso lang laufende Anlage am Kapitalmarkt wäre. Die Differenz zwischen dem Vertragszins und der Rendite ist die VFE
  • Die Aktiv-Aktiv-MethodeDas Kreditinstitut rechnet damit, die zurückgezahlte Kreditsumme sofort an einen anderen Darlehensnehmer zu verleihen – allerdings zu geringeren Zinsen. Aus der Differenz des neuen Zinssatzes und des Darlehenszinses entsteht  der Zinsverschlechterungsschaden. Eine entsprechende Gewinnmarge wird dazu addiert. Daraus ergibt sich die VFE.

Ein Vorfälligkeitsentschädigungsrechner kann stets dabei helfen, einen Überblick zu schaffen.

Aber: Zwar geben diese Rechner einen groben Wert an, doch kann dieser trotzdem stark von der Berechnung Ihrer Bank abweichen. Denn Faktoren wie die Verwaltungskosten oder der Wiederanlagezins werden hierbei nicht berücksichtigt.

Da die Berechnung zudem überaus kompliziert ist, sollte vor frühzeitiger Kündigung des Darlehensvertrags ein Experte hinzugezogen werden: Dieser kann die Kalkulation Schritt für Schritt erklären und dem Kreditgeber so einen detaillierten Einblick verschaffen.

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Übrigens: Die Vorfälligkeitsentschädigung ist steuerlich absetzbar – jedoch nur für Vermieter und nur unter bestimmten Voraussetzungen. So lässt sich beispielsweise die VFE von der Steuer absetzen, wenn der Kredit durch eine Umschuldung frühzeitig gekündigt wurde.

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In diesem Fall kann die Entschädigung als Werbungskosten abgesetzt werden. Möchte ein Immobilienbesitzer allerdings die Immobilie verkaufen, kann die VFE als Veräußerungskosten aufgelistet werden.

Dies ist allerdings auch nur dann möglich, wenn der Verkauf innerhalb von zehn Jahren stattfindet und der Erlös zur Kredittilgung eingesetzt wird.

Vorfälligkeitsentschädigung umgehen: Geht das?

Ob die VFE umgangen werden kann, hängt stets von der individuellen Situation ab. Es gibt aber in der Regel Möglichkeiten, die Vorfälligkeitsentschädigung zu umgehen:

  • Kündigung nach zehn Jahren LaufzeitLäuft Ihr Darlehensvertrag schon zehn Jahre, können Sie diesen kündigen, ohne eine VFE zu befürchten – in der Regel endet die Zinsbindung nämlich nach zehn Jahren. Kreditnehmer haben dabei eine Frist von sechs Monaten, den Restbetrag des Kredits zurückzuzahlen.
  • Fehlerhafte WiderrufsbelehrungBefindet sich im Vertrag eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung, muss der Kreditnehmer die VFE nicht zahlen. Denn die falsche Belehrung sorgt dafür, dass der Vertrag jederzeit gekündigt werden kann. So zählt die Widerrufsbelehrung beispielsweise schon dann als fehlerhaft, wenn die Adresse des Kreditgebers nicht vorhanden ist oder die Belehrung nicht eindeutig formuliert wurde.
  • Verträge mit variablen ZinssätzenHaben Sie einen Darlehensvertrag abgeschlossen, bei dem die Zinssätze regelmäßig angepasst werden, haben Sie stets ein Kündigungsrecht mit einer Frist von drei Monaten. Hier muss keine VFE gezahlt werden.

Oftmals lohnt es sich außerdem, einen Anwalt hinzuziehen, wenn sich ein Streit über die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung entwickelt.

Zwar bietet dies keine Möglichkeit, die VFE komplett umgehen zu können – doch zumindest kann sie zugunsten des Kreditgebers gesenkt werden.

Übrigens: Haben Sie erst nach der Zahlung erkannt, dass die Forderung der Vorfälligkeitsentschädigung unzulässig oder zu hoch war, können Sie das Geld dennoch zurückfordern.

Die einvernehmliche Vertragsauflösung

Warum der Vertrag einvernehmlich aufgelöst wird, kann aus mehreren Gründen resultieren. Meist möchten dabei Kreditnehmer und Kreditgeber die Kreditkonditionen neu verhandeln.

Das ist häufig der Fall, wenn der Kreditnehmer die Höhe des Darlehens anpassen möchte. Bei dieser einvernehmlichen Vertragsauflösung wird für den Kreditgeber keine Vorfälligkeitsentschädigung fällig.

Da sich hierbei für die Bank kein Nachteil ergibt, kann sie auf die VFE verzichten.

Vorfälligkeitsentschädigung beim Hausverkauf

Ob eine Vorfälligkeitsentschädigung beim Verkauf einer Immobilie gezahlt werden muss, ist abhängig von der jeweiligen Situation.

Objekttausch

Bei einem Objekttausch beispielsweise entsteht kein Nachteil für die Bank: Der Kreditnehmer verkauft seine Immobilie und finanziert mithilfe des Darlehens eine neue. Erforderlich ist hierbei, dass das neue Haus mindestens den gleichen Wert besitzt wie das alte. Dann muss der Kreditnehmer keine VFE zahlen.

Schuldnertausch

Gleiches gilt für den Schuldnertausch: Der Kreditnehmer verkauft sein Haus und übergibt damit dem Käufer den Darlehensvertrag. Der neue Besitzer zahlt den Kredit also weiter ab. Besitzt dieser die gleiche Bonität wie der erste Kreditnehmer, wird auch hier keine VFE fällig.

Tritt allerdings keiner dieser beiden Fälle ein, muss die VFE gezahlt werden. Der Nachteil: Die Entschädigung liegt beim Hausverkauf deutlich höher als bei Beendigung normaler Ratenkredite. Die Banken begründen das damit, dass das Immobiliendarlehen zu den sichersten Krediten für Kreditgeber zählt und die außerplanmäßige Kündigung deshalb schwer ins Gewicht fällt.

Источник: https://www.financescout24.de/wissen/ratgeber/vorfaelligkeitsentschaedigung

Vorfälligkeitsentschädigung ➨ Definition & Erklärung

Mit diesen Tipps vermeiden Sie eine Vorfälligkeits-entschädigung

Eine Vorfälligkeitsentschädigung kann immer dann fällig werden, wenn Kreditnehmer ein Darlehen vor dem Ende der eigentlichen Kreditlaufzeit abbezahlen möchten.

Was die Vorfälligkeitsentschädigung für Verbraucher bedeutet, wie hoch sie ausfällt und wann sie überhaupt nicht gezahlt werden muss, sind oft gestellte Fragen.

Wer sich rechtzeitig informiert, kann unnötige Kosten und böse Überraschungen vermeiden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Vorfälligkeitsentschädigung (VFE) kann fällig werden, wenn Kreditnehmer Darlehen vor dem Laufzeitende ablösen.
  • Auch bei einer Kündigung des Kredits können zusätzliche Kosten anfallen.
  • Bei normalen Ratenkrediten ist die Höhe der VFE auf 1,0 bzw. 0,5 Prozent begrenzt.
  • Bei Baufinanzierungen gestaltet sich die Berechnung der VFE kompliziert – hier sollte ein Fachmann zur Überprüfung hinzugezogen werden.

Was ist die Vorfälligkeitsentschädigung überhaupt?

Das Leben bietet oft Überraschungen. So kann es vorkommen, dass sich berufliche oder andere Lebensumstände plötzlich ändern. Oder jemand kommt überraschend zu einer Erbschaft und nun ist ein größerer Geldbetrag verfügbar. Viele Verbraucher überlegen dann, einen teuren Darlehensvertrag mit gebundenen Zinsen vorzeitig zu kündigen.

Mit der Vorfälligkeitsentschädigung zahlt im Kreditgeschäft der Bankkunde für die außerplanmäßige Ablösung seines Darlehens innerhalb der Zinsfestschreibungsfrist ein Entgelt. Denn wenn ein Kredit vor Ende seiner Laufzeit zurückgezahlt wird, entgeht der Bank ein Teil des zukünftigen Zinsgewinns.

Da ihr dieser vertraglich zugesichert ist, muss der Kreditnehmer die Bank dafür entschädigen.

Die Vorfälligkeitsentschädigung ist somit ein Ausgleich für die vertragstreue Seite (Bank), um nach der einseitigen Kündigung eines Kredits durch den Kunden vor Ende der Laufzeit einen wirtschaftlichen Nachteil vermeiden zu können.

Wie wird die Vorfälligkeitsentschädigung berechnet?

Banken dürfen den Betrag, den sie als Vorfälligkeitsentschädigung ihren Kunden berechnen, nicht nach eigenem Belieben festlegen. Sie haben in ihren Berechnungen diese Punkte und Kosten zu berücksichtigen und so (vereinfacht) zu kalkulieren:

  • Den Verlust aus entgangenen Zinseinnahmen bei vorzeitiger Vertragsauflösung des Darlehens im Zeitraum der restlichen Zinsbindung.
  • Davon sind abzuziehen:
  • Ersparte Verwaltungskosten (Bank)
  • Ersparte Risiko-Kosten (Zahlungsausfall des Kreditnehmers)
  • Zinsen (alternativ für einen Hypothekenpfandbrief im entsprechenden Zeitraum)

Letztere sind in der Regel deutlich niedriger als die der Bank entgangenen Darlehenszinsen.

Wichtig: Was haben höchste Gerichte dazu entschieden?

Stichwort Pfandbriefrenditen: Nach Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (BGH) sind Banken bei der Berechnung einer VFE dazu verpflichtet, die aktuellen Renditen von Pfandbriefen gemäß der Kapitalmarktstatistik der Deutschen Bundesbank zu berücksichtigen. Dagegen dürfen sie nicht den für Verbraucher ungünstigeren bankinternen PEX-Index verwenden (Az: XI ZR 285/03). Für die Berechnung der VFE müssen Banken zudem auch mögliche Sondertilgungsrechte zu Gunsten des Kreditnehmers anrechnen (Az: XI ZR 388/14).

Was bedeutet die Aktiv-Aktiv-Methode und Aktiv-Passiv-Methode?

Daneben gibt es zwei weitere Methoden, wie die Banken eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnen können:

  1. Aktiv-Aktiv-Methode: Hier werden die durch die vorzeitige Vertragsauflösung entgangenen Zinserträge der Bank, mit denjenigen bei einem neuen Darlehensvertrag verglichen. Oft ist diese Berechnung im aktuellen Zinsumfeld für den Bankkunden von Vorteil. Nur relativ wenige Banken wenden sie aber an.

  2. Aktiv-Passiv-Methode: Die vereinbarten Zahlungsströme (Tilgung, Zins und Restschuld) des aktuell gekündigten Vertrags werden mit den Zinserträgen verglichen, wenn jetzt ein neuer Vertrag mit der gleichen Darlehenssumme abgeschlossen würde. Die Differenz zwischen beiden Ertragswerten ist dann die Vorfälligkeitsentschädigung. Mit dieser Berechnungsweise kalkulieren die meisten Banken.

Tipp: Vorfälligkeitsrechner – halten Sie die Zahlen parat

Wer vorher eine mögliche Vorfälligkeitsentschädigung in der Höhe für sich abschätzen möchte, kann auf eine Vielzahl an Rechnern im Internet zurückgreifen. Häufig werden diese Daten und Angaben abgefragt, um den Betrag der anfallenden Entschädigungszahlung zu kalkulieren:

  • Höhe der Darlehenssumme
  • Vertragsbeginn: Seit wann ist der Darlehensvertrag abgeschlossen?
  • Auszahlung des Darlehens: Nur bei einer Baufinanzierung mit mehr als 10 Jahren Zinsbindung
  • Ende der Sollzinsbindung: Datum
  • Restschuld zum aktuellen Zeitpunkt: Bis jetzt noch nicht getilgter Darlehensbetrag
  • Datum für diese Restschuldangabe: Datum, zu dem die Restschuld ermittelt wurde
  • Sollzinssatz (Nominalzins): der im Vertrag festgelegte Sollzinssatz (nicht der Effektivzinssatz!)
  • Derzeitige Ratenhöhe: aktuelle, regelmäßige Höhe der Ratenzahlung
  • Zahlung der Raten: monatlich oder vierteljährlich?
  • Geplanter Kündigungstermin: Datum
  • Jährliche Sondertilgung: Sind diese vereinbart worden?
  • Erfolgte in diesem Jahr bereits eine Sondertilgung: Datum
  • Darstellung des Darlehensverlaufs: Anzeige nach Jahren oder detailliert nach Raten

Hinweis: Mit Vorfälligkeitsrechnern lässt sich in 95 Prozent der Fälle ein genaues Ergebnis für die Höhe der Entschädigungszahlung berechnen.

Wie hoch darf die Vorfälligkeitsentschädigung maximal sein?

Welche Höhe eine geforderte Vorfälligkeitsentschädigung nicht überschreiten darf, ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) klar definiert.

Wird ein Verbraucherdarlehen vorzeitig gekündigt, darf die berechnete Vorfälligkeitsentschädigung höchstens ein Prozent der Restschuld, also der vorzeitig zurückgezahlten Summe, betragen.

Bei einer Restlaufzeit des Darlehens von unter einem Jahr darf der Betrag ein halbes Prozent von der Restschuld nicht überschreiten (§ 502 BGB).

Baufinanzierungen sind von dieser Regelung aber ausgenommen (§ 503 BGB), denn sie werden über ein Grundpfandrecht besichert.

Wie in diesen Fällen die Vorfälligkeitsentschädigung berechnet wird, ist häufig nicht nachvollziehbar und damit wenig verbraucherfreundlich.

Aber: Der BGH hat in zahlreichen Urteilen zumindest die Richtlinien festgelegt. Für Verbraucher heißt das im Zweifelsfall, sich anwaltlich beraten zu lassen.

Hinweis: Sind Ratenkredite vor dem 11.06.2010 zustande gekommen, ist die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung nicht begrenzt. Allerdings gilt dann: Die maximal erlaubte Sondertilgung sowie eine Verwaltungskosten- und Risikoersparnis sollten von der Kreditsumme abgezogen werden.

Wann muss keine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden?

In bestimmten Fällen, wenn ein Kredit vorzeitig abgelöst wird, kann die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung entfallen. Zu diesen Ausnahmen zählt:

  • Sonderkündigung bei Vertrag mit langer Zinsbindung: Grundsätzlich kann jeder Verbraucher einen Darlehensvertrag mit einem gebundenen Sollzinssatz zehn Jahre nach Vollauszahlung der Darlehenssumme kostenfrei und mit sechsmonatiger Kündigungsfrist kündigen (§ 489, 1 BGB). Die Kündigung ist jederzeit möglich.
  • Vertrag mit variablen Zinsen: Ist für das Darlehen ein variabler Zinssatz (mit Marktanpassung) vereinbart, darf grundsätzlich mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten ohne Vorfälligkeitsentschädigung gekündigt werden (§ 489, 1 BGB).
  • Bank kündigt den Vertrag: Hebt die Bank einseitig und vorzeitig den Darlehensvertrag auf, darf sie keine Vorfälligkeitszinsen berechnen. Das ist dann der Fall, wenn der Darlehensnehmer mit seinen Ratenzahlungen in Verzug geraten ist (Az.: XI ZR 103/15).
  • Einvernehmliche Kündigung: Sollte zum Beispiel aus verständlichen Gründen auch aus Sicht der Bank das bestehende Darlehen durch ein höheres bei derselben Bank abgelöst werden, können beide Seiten den Darlehensvertrag einvernehmlich kündigen. Hier würde die Bank auf eine Vorfälligkeitsentschädigung verzichten.

Tipp: Unwirksame Widerrufsbelehrungen

Eine Vielzahl von Darlehensverträgen aus den Jahren 2002 bis 2010 sind mit unwirksamen Klauseln versehen. Sie enthalten fehlerhafte Widerrufsbelehrungen, weil die darin formulierte Klausel missverständlich ist.

Damit verlängert sich die Widerrufsfrist um ein weiteres Jahr. Ein Darlehensvertrag sollte grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen ohne Konsequenzen widerrufen werden können. Ist die Vertragsklausel unwirksam, kann der Vertrag in diesem Fall widerrufen werden.

Folglich muss die Vorfälligkeitsentschädigung nicht gezahlt werden.

Wann lassen sich mit der Vorfälligkeitsentschädigung Steuern sparen?

Steuerzahler können in bestimmten Fällen die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung steuermindernd nutzen.

Dabei sind Vorfälligkeitszinsen unter bestimmten Voraussetzungen Werbungskosten: Das vorzeitig abgelöste Darlehen bezieht sich auf die Finanzierung einer vermieteten Immobilie, die auch weiterhin entsprechend genutzt wird.

Liegt eine Umschuldung mit einem neuen Darlehen vor, sind die dadurch zu zahlenden Vorfälligkeitszinsen zusammen mit den jetzt niedrigeren Zinszahlungen im Sinne des Finanzamtes ebenso Werbungskosten.

Tipp: Veräußerungskosten

Wird eine Immobilie innerhalb von zehn Jahren nach Anschaffung (Spekulationsfrist) mit einer Wertsteigerung verkauft und ist damit das zugrundeliegende Darlehen vorzeitig abgelöst, kann die Vorfälligkeitsentschädigung zwar nicht direkt steuerlich geltend gemachtwerden. Sie reduziert aber einen eventuell zu versteuernden Verkaufserlös (Spekulationsgewinn), indem die Entschädigungszahlung an die Bank als sogenannte Veräußerungskosten in der Steuererklärung berücksichtig werden.

Gesamtkosten immer im Blick behalten

Wer einen vollständigen Überblick zu den Rahmendaten seiner Finanzierung hat, sollte am Ende auch die Gesamtkosten des Kredites überblicken können. Nun kann der Kreditantrag bei der gewünschten Bank, dem Händler oder einem Kreditspezialisten gestellt werden.

Bis dahin sollte auch geprüft werden, ob alle dafür nötigen Dokumente oder Nachweise vorhanden sind. In der Regel gehören dazu Einkommensnachweise, Bonitätsnachweise, Kontoauszüge, Nachweise über Arbeitsverhältnisse oder die berufliche Tätigkeit sowie Selbstauskünfte.

In der Regel wird der Kreditgeber die Bonität über eine SCHUFA-Abfrage abklären.

Passenden Kredit für die Umschuldung finden

Bevor ein Darlehen vorzeitig gekündigt werden soll, ist es immer ratsam, den Darlehensvertrag genau zu prüfen.

Wenn es eventuell gesetzliche Kündigungsrechte und Fristen gibt, können sich Verbraucher die Zahlung einer teuren Vorfälligkeitsentschädigung ersparen.

In jedem Fall lohnt sich auch, einen Vorfälligkeitsrechner online zur Kalkulation der Höhe der Entschädigung zu benutzen. So kann geprüft werden, ob sich eine vorzeitige Kündigung oder Umschuldung überhaupt lohnt.

Anschließend können Kreditnehmer dann auf die Suche nach einem passenden Ablösungskredit gehen.

In 3 Schritten zum passenden Ablösungskredit

Über den Vergleichsrechner von FINANZCHECK.de lassen sich kostenfrei Angebote zahlreicher Banken miteinander vergleichen. Dazu müssen Kreditnehmer nur die gewünschte Kreditlaufzeit und die Kreditsumme angeben. Anschließend listet der Vergleich automatisch alle Kredite inklusive des Jahreszinses auf.

Schritt 2: Angebot auswählen

Nach der Angabe einiger personenbezogenen Daten erhalten Sie auf Sie zugeschnitten Angebote, von verschiedenen Kreditgebern. Wählen Sie das Angebot aus, welches am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.

Sollten Sie weitere Fragen haben oder weitere Informationen zu dem Kredit wünschen, sind unsere Kreditberater telefonisch jeden Tag zwischen 8:00 und 20:00 Uhr unter der Nummer 0800 433 88 77 66für Sie da.

Schritt 3: Geld erhalten

Sobald Sie den Kreditantrag bei der entsprechenden Bank gestellt haben, müssen Sie nur noch Ihre Identität per PostIdent oder VideoIdent Verfahren bestätigen. Wenn der Kreditgeber alle Informationen verarbeitet hat, bekommen Sie die gewünschte Kreditsumme in den meisten Fällen bereits nach 24 bis 72 Stunden auf Ihr Konto ausgezahlt.

Источник: https://www.finanzcheck.de/kredit/vorfaelligkeitsentschaedigung/

Vorfälligkeitsentschädigung umgehen – jetzt Geld sparen!

Mit diesen Tipps vermeiden Sie eine Vorfälligkeits-entschädigung

Viele Kreditnehmer wollen eine Vorfälligkeitsentschädigung umgehen. Diese muss bei der vorzeitigen Kündigung eines Immobilienvertrags gezahlt werden und kann teuer sein. Bei einem wirksamen Widerruf des Kredits darf die Bank die Vorfälligkeitsentschädigung jedoch nicht in Rechnung stellen. Verbraucher haben somit die Möglichkeit, Geld zu sparen.

Unter normalen Umständen ist die Kündigung einer Hausfinanzierung während der Sollzinsbindung nicht möglich. Wenn es doch notwendig wird, zum Beispiel weil wegen einer Trennung, Scheidung oder eines Umzugs das Haus verkauft werden muss, fordert die Bank vom Kreditnehmer in der Regel eine Vorfälligkeitsentschädigung.

Aufgrund des Kreditvertrags hat die Bank über die Jahre der Sollzinsbindung mit den berechneten Zinsen gerechnet und geplant. Durch eine vorzeitige Kündigung entgehen ihr so Einnahmen. Die Vorfälligkeitsentschädigung soll diesen Verlust ausgleichen.

Eine solche Vorfälligkeitsentschädigung kann ja nach Restschuld zum Zeitpunkt der Kündigung mehrere zehntausend Euro betragen. Die Vorfälligkeitsentschädigung wird ebenfalls fällig, wenn der Kreditnehmer zum Beispiel durch eine Erbschaft den Kredit frühzeitig auslösen möchte.

Hier muss die Bank einer Kündigung nicht einmal zustimmen. Tut sie es doch, wird sie eine Vorfälligkeitsentschädigung fordern.

Sollte die Bank den Vertrag von sich aus kündigen, weil der Darlehensnehmer seine Raten nicht mehr zahlt, darf sie allerdings keine Vorfälligkeitsentschädigung fordern.

Eine weitere Ausnahme stellt das Sonderkündigungsrecht nach zehn Jahren dar, auch bei Sollzinsbindungen von 15 oder 20 Jahren.

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Zehn Jahre, nachdem das Darlehen vollständig ausgezahlt wurde, und mit einer Kündigungsfrist von dann noch sechs Monaten, kann das Darlehen gekündigt werden – ohne die Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen.

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Die Bank verliert bei einer vorzeitigen Kündigung oder Ablösung auf zwei Wegen Geld, sie erleidet einen Refinanzierungs- und einen Margenschaden.

Eine Bank legt während der Kreditlaufzeit Gelder zum aktuellen Marktzins an, um den Kredit zu refinanzieren. Wenn die Zinsen zum Zeitpunkt der vorzeitigen Rückzahlung gesunken sind, muss die Bank zu den aktuellen Zinsen anlegen.

Diese neuen Zinseinnahmen werden geringer sein, als die Einnahmen, die die Bank durch Ihren Kredit eingenommen hätte. Es entsteht ihr also ein Refinanzierungsschaden.

Wenn der aktuelle Zins höher ist, kann der Bank jedoch auch ein Gewinn entstehen.

Eine Bank verzinst Spareinlagen geringer als Kredite. Die daraus entstehende Differenz, also die Marge, ist der Gewinn der Bank. Wenn der Kredit nun vorzeitig gekündigt wird, entfällt diese Marge.

Die weiteren Vorteile des Widerrufsjokers

Источник: https://hahn-rechtsanwaelte.de/bankrecht/vorfaelligkeitsentschaedigung-umgehen/

Vorfälligkeitsentschädigung

Mit diesen Tipps vermeiden Sie eine Vorfälligkeits-entschädigung

Vergibt ein Institut einen Kredit zur Finanzierung einer Immobilie, verdient es an den Zinsen, die im Laufe des Kreditzeitraums fällig werden. Wird die Restschuld des gewährtenKreditsvorzeitig beglichen oder kommt es zur vorzeitigen Vertragskündigung, entsteht dem Kreditinstitut ein gleich doppelter Verlust:

  • durch den Ausfall der Zinsen für die Restlaufzeit des Kredits sowie
  • durch die nun schlechteren Anlagebedingungen für das vorzeitig zurückerhaltene Geld.

Die Vorfälligkeitsentschädigung (VFE) ist daher die Maßnahme des kreditgebenden Instituts, um seinen entstandenen Zinsschaden (Refinanzierungs- und Margenschaden) zu verringern bzw. auszugleichen.

Dann wird die Vorfälligkeitsentschädigung fällig

Handelt es sich um einen offiziellen Kreditvertrag zwischen einem Kreditinstitut bzw. einer Bank und einem Kreditnehmer, gibt es zwei Fälle, in denen die Vorfälligkeitsentschädigung regelmäßig anfällt:

  1. Wenn der Kreditnehmer ein Festzinsdarlehen vor Ablauf der Frist an das Kreditinstitut zurückzahlt.
  2. Wenn die Bank einen Darlehensvertrag vor Ablauf der Frist kündigt (typischerweise bei Zahlungsrückständen des Kreditnehmers).

  Rechtslage in Deutschland:

Berechnungsmethoden für die Vorfälligkeitsentschädigung

Der entstandene Schaden und damit auch die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung lassen sich auf zwei unterschiedliche Weisen berechnen: die Aktiv-Aktiv-Methode und die Aktiv-Passiv-Methode.

  Die Aktiv-Aktiv-Methode

Hierbei wird berechnet, welchen Gewinn die Bank bei der Neuausleihung des zurückgezahlten Geldes erhalten würde.

Die Differenz zwischen den Zinseinnahmen des ursprünglichen Kredits und des neuen Kredits (Aktiv-Aktiv) bestimmt die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung.

Für den Kunden ist dieser Vergleich meist die günstigere Lösung, in der Regel findet aber die Aktiv-Passiv-Methode Anwendung.

  Die Aktiv-Passiv-Methode

Bei der Aktiv-Passiv-Methode wird das zurückgezahlte Geldnicht als neuer Kredit (Aktiv) vergeben, sondern hypothetisch in Wertpapieren (Passiv) angelegt.

Da die Zinssätze bei Wertpapieren deutlich niedriger liegen als bei Krediten, ist der so berechnete Schaden von vornherein viel höher als bei der Aktiv-Aktiv-Methode.

Zwar müssen die eingesparten Risiko- und Verwaltungskosten hiervon abgezogen werden, dennoch ergibt sich rein rechnerisch eine sehr hohe Vorfälligkeitsentschädigung.

Die Vorfälligkeitsentschädigung kann nach der Aktiv-Aktiv-Methode oder der Aktiv-Passiv-Methode berechnet werden.

  Überprüfen Sie die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung

Als Kreditnehmer können Sie immer verlangen, dass die Bank ihrer Nachweispflicht nachkommt und die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung offenlegt. Im Zweifelsfall sollten Sie die Berechnung unbedingt fachmännisch prüfen lassen und ggf.

den Gegenbeweis eines geringeren Schadens antreten.

Der liegt immer dann vor, wenn die Bank zwar nach Aktiv-Passiv-Methode abrechnet, aber zugleich eine Neuausleihung vornimmt: Das ist zum Beispiel der Fall bei einem Hausverkauf, bei dem das Darlehen abgelöst wird, die Bank aber zugleich die Neufinanzierung des Hauses vornimmt.

  Unser Tipp:

  Sonderfall: Verbraucherdarlehen

Handelt es sich bei Ihrem Kredit um ein Verbraucherdarlehen, wird der Vertrag nach deutschem Recht wie ein Ratenkredit (abgeschlossen ab dem 11.06.2010) behandelt. Das heißt, Sie können jederzeit und ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen.

 
Die Vorfälligkeitsentschädigung wird hierbei mit einem festen Zinssatz berechnet.

Bei Krediten mit mehr als 12 Monaten Restlaufzeit beträgt diese maximal 1,0 Prozent des Restsaldos, bei Krediten mit weniger als 12 Monaten Restlaufzeit maximal 0,5 Prozent des Restsaldos.

Kredit kündigen ohne Vorfälligkeitsentschädigung

Nicht in allen Fällen muss bei einer vorzeitigen Kreditrückzahlung auch eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden. In folgenden Situationen können Sie Ihren Kredit entschädigungsfrei vorzeitig kündigen und zurückzahlen – sofern Sie die gesetzlichen Kündigungsfristen einhalten:

  • bei Zinsfestschreibungen, die mehr als 10 Jahre laufen, nach Ablauf von 10 Jahren (gerechnet ab Empfang des vollständigen Darlehens) mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten (siehe auch § 489 Absatz 1 Nr. 2 BGB)
  • bei vertraglicher Vereinbarung vorzeitiger Kündigungsmöglichkeiten vor Ablauf der Zinsbindungsfrist
  • bei allen nicht grundpfandrechtlich (Hypothek, Grundschuld, Rentenschuld) besicherten Darlehen entschädigungsfrei bei Einhalt einer 3- bzw. 6-monatigen Kündigungsfrist
  • bei Darlehen mit variabler Verzinsung nach Ablauf von 3 Monaten Kündigungssperre

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie einen Kredit auch ohne Vorfälligkeitsentschädigung kündigen.

Источник: https://www.aroundhome.de/immobilienverkauf/vorfaelligkeitsentschaedigung/

Die Vorfälligkeitsentschädigung bei Krediten und Verträgen

Mit diesen Tipps vermeiden Sie eine Vorfälligkeits-entschädigung

Kredite werden aufgenommen, wenn das Ersparte nicht für die Anschaffung reicht. Das klingt im ersten Moment trivial und meistens ist es das auch. Abgesehen von Händlerfinanzierungen ohne Zinskosten – die bekannte Null-Prozent-Finanzierung – wirst du keine Kredite aufnehmen, wenn es nicht anders geht. Anders sieht es bei Baufinanzierungen aus.

Für den Kauf oder Bau eines Hauses nimmst du im Normalfall einen Kredit auf. Doch ein solcher Darlehensvertrag hat oft eine lange Laufzeit. Was, wenn du deinen Ratenkredit oder deine Baufinanzierung plötzlich nicht mehr brauchst? Vielleicht gab es dieses Jahr einen besonders dicken Bonus? Oder du findest einen sehr viel günstigeren Kredit.

Dies kann gerade im Bereich der Baukredite nach 5 bis 10 Jahren passieren. In diesem Fall wäre eine Umschuldung auf ein günstigeres Darlehen doch sicher lohnend, oder? Leider sind Banken von solchen Plänen gar nicht begeistert, weil ihnen Zinsen entgehen.

Deshalb fordern sie dafür eine Entschädigung, die auch als Vorfälligkeitsentschädigung bezeichnet wird.

Kredite mit hohem Zinssatz lassen sich durch eine Umschuldung ablösen, um Zinsen zu sparen.

Banken verlangen bei vorzeitiger Ablösung eines Kredits eine Vorfälligkeits-entschädigung, deren Kosten du einkalkulieren solltest.

Nach Ablauf der 10-Jahres-Frist entfällt die Vorfälligkeits-entschädigung.

Genau genommen verstößt du gegen den geschlossenen Kreditvertrag, wenn du einen Kredit vorzeitig ablöst. Schließlich hast du dich mit der Bank auf klare Konditionen geeinigt. Diese rechnet über die vereinbarte Laufzeit mit dem Kreditzins.

Zahlen plötzlich alle Kreditnehmer ihre Darlehen vorzeitig zurück, entgehen den Banken hohe Zinsgewinne. Um dieses Verhalten zu unterbinden, wird das auf den ersten Blick vorbildliche Verhalten bestraft – mit einer Gebühr als Entschädigung, der Vorfälligkeitsentschädigung.

Grundsätzlich wird zwischen Verbraucherkrediten (klassischer Ratenkredit) und grundpfandrechtlich besicherten Darlehen unterschieden. Voraussetzung für den Joker Vorfälligkeitsentschädigung der Bank ist immer ein gebundener Sollzinssatz.

Bei einem variablen Zinssatz kannst du das Darlehen als Kreditnehmer jederzeit teilweise oder komplett tilgen.

  • Wenn du einen Kredit vorzeitig kündigen und ablösen möchtest, verlangen Banken eine Entschädigung für entgangene Zinsen.
  • Die Regelungen fallen bei Baukrediten und Ratenkrediten unterschiedlich aus.

Für den Ratenkredit kann deine Bank die Vorfälligkeitsentschädigung allerdings nicht einfach nach eigenen Maßstäben festlegen. Kreditgeber sind hier immer an das Bürgerliche Gesetzbuch (§ 502 BGB) gebunden. Dieses umreißt die Vorschriften für eine solche Entschädigung genau.

Für einen Ratenkredit gelten folgende Grundlagen:

  • Bei einer Restlaufzeit von mehr als 12 Monaten: bis 1 Prozent der vorzeitig getilgten Summe

  • Bei einer Restlaufzeit von weniger als 12 Monaten: bis 0,5 Prozent der vorzeitig getilgten Summe

Grundsätzlich kann die Bank aber nicht mehr als den noch fälligen Sollzins verlangen. Wenn du also deinen Kredit kündigen und ablösen möchtest, kannst du dir die Kosten schnell selbst ausrechnen.

Betrag
RestschuldLaufzeiteffektiver Jahreszinsgesetzliche Grenze für Vorfälligkeitsentschädigung (1 %)eigentliche Zinsen bis zu Laufzeitendezu zahlende Entschädigung
4.000 Euro23 Monate3,99 % pro Jahr40 Euro158,63 Euro40 Euro

Kostenlose Sondertilgungen: Das bieten Kreditgeber heute

Durch die Vorfälligkeitsentschädigung kann die vorzeitige Ablöse eines Darlehens teuer werden. Es gibt aber eine Alternative. Mit deren Hilfe wirst du einen Kredit zwar nicht auf einen Schlag los, kannst dich aber immer noch schneller entschulden. Dafür musst du noch nicht einmal eine Strafgebühr in Kauf nehmen.

Viele Banken arbeiten inzwischen mit Kreditverträgen, in welche Sondertilgungen einräumt sind. Du kannst also neben deiner monatlichen Rate zusätzlich Beträge zurückzahlen. Je nach Anbieter gibt es unterschiedliche Modelle:

1. Vollständige FlexibilitätEinige Kreditanbieter stellen es dir als Kreditnehmer frei, jederzeit kostenfreie Sondertilgungen in beliebiger Höhe auszuführen. So kannst du die Finanzierung also auch komplett kündigen und vorzeitig ablösen. Dieses Modell findet sich in Einzelfällen bei normalen Konsumkrediten.

2. Anteilige jährliche SondertilgungenAlternativ bieten Banken auch anteilige kostenfreie Sondertilgungen an.

Bei einer Baufinanzierung dominieren Angebote von 5 bis 10 Prozent der jeweiligen Restschuld pro Jahr.

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Im Bereich der Ratenkredite existieren Angebote, die zwischen 20 und 80 Prozent der Restschuld variieren. Für Beträge darüber hinaus wäre dann die Vorfälligkeitsentschädigung fällig.

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Wann rechnet sich diese Option? Gerade, wenn du Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld bekommst, fließt das Geld in die Kreditrückzahlung. Am Ende bist du schneller schuldenfrei und hast auch noch niedrige Kreditkosten finanziert.

  • Einen Ratenkredit kannst du jederzeit vorzeitig kündigen.
  • Der Gesetzgeber hat die Vorfälligkeitsentschädigung auf 0,5 bis 1,0 % der Restschuld (je nach Restlaufzeit) festgelegt.
  • Bei einer Umschuldung solltest du die Kosten der Vorfälligkeitsentschädigung einkalkulieren.

Baufinanzierungen sehen auf den ersten Blick wie Ratenkredite aus, sind aber eine eigenständige Kreditkategorie. Dies erklärt sich unter anderem aus der Besicherung durch Grundpfandrechte – im Allgemeinen eine Grundschuld. Und diese Stellung wird auch im Zusammenhang mit den Vorfälligkeitsentschädigungen deutlich – ohne welche dich Banken nicht aus der Baufinanzierung entlassen werden.

In der Praxis kannst du in drei Fällen eine Vorfälligkeitsentschädigung vermeiden:

1. WiderrufsjokerDer sogenannte Widerrufsjoker kommt infrage, wenn dir beim Prüfen des Kreditvertrags Fehler in der Widerrufsbelehrung auffallen. Zwischen dem 11. Juni 2010 und dem 20.

März 2016 abgeschlossene Kreditverträge haben ein unendlich langes Recht auf Widerruf – der Grund dafür ist ein Urteil des EuGH vom 26. März 2020.

Dazu musst du wissen, dass der Europäische Gerichtshof (EuGH) und der Bundesgerichtshof (BGH) im Bezug auf Kreditverträge stark unterschiedliche Auffassungen vertreten. Faktisch ist das Widerrufsrecht jedoch sehr begrenzt.

Hauptsächlich deshalb, weil es nur greift, wenn in den Unterlagen wortwörtlich steht: „Die [Widerrufs-]Frist beginnt nach Abschluss des Vertrags, aber erst, nachdem der Darlehensnehmer alle Pflichtangaben nach § 492 Abs. 2 BGB erhalten hat.“ 

Der Widerruf ist eine komplexe juristische Angelegenheit, weshalb du als Privatperson besser nicht selbst widerrufen solltest, sondern dich zur Sicherheit an einen Anwalt wenden solltest.

2. Fehler in der Berechnung zur VorfälligkeitsentschädigungDer Gesetzgeber schreibt vor, wie die Entschädigung zu berechnen und dass der Verbraucher zu informieren ist. Macht deine finanzierende Bank hier Fehler, kannst du ebenfalls aus dem Darlehensvertrag aussteigen.

3. Baufinanzierung ablösen nach § 489 BGBÜberhaupt keine Gedanken musst du dir machen, wenn dein Baukredit vor 10 Jahren ausgezahlt wurde, die Zinsbindungsfrist aber noch 5 oder 10 Jahre läuft. In diesem Fall greift § 489 BGB.

Hier gesteht dir das Bürgerliche Gesetzbuch ein Kündigungsrecht zu. Beachte, dass der Fristablauf erst ab der letzten Teilauszahlung gerechnet wird.

Zusätzlich musst du hier eine Kündigungsfrist von 6 Monaten einhalten, bevor du das Darlehen zurückzahlen kannst.

Tipp: Sind es noch 12 bis 24 Monate zum Ende der 10-Jahres-Frist, machst du dich am besten trotzdem schon zu neuen Anschlussfinanzierungen schlau. Mit einem Forward-Darlehen lässt sich ein günstiger Zins heute schon festschreiben.

  • Es gibt ein paar Tricks, wie du um eine Vorfälligkeitsentschädigung herumkommst.
  • Verträge, die zwischen 11. Juni 2010 und 26.

    März 2020 geschlossen wurden, genießen aufgrund eines EuGH-Urteils ein unendlich langes Widerrufsrecht, das du nutzen kannste.

  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, der Bank einen Rechenfehler nachzuweisen.

  • Baukredite, die länger als 10 Jahre laufen, haben nach BGB ein Sonderkündigungsrecht. Allerdings musst du dabei Fristen beachten.

Die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung für einen Baukredit ist nicht ganz einfach. Einfluss hat zum einen die Höhe der Restschuld.

Darüber hinaus machen sich in der Rechnung auch der für den Vertrag geltende Zins, das vertraglich vereinbarte Ende der Zinsbindung und die Möglichkeit zu Sondertilgungen bemerkbar. Diese müssen vom Kreditgeber in die Berechnung zu deinen Gunsten berücksichtigt werden.

Ein Problem ist die Einbeziehung negativer Renditen in die Berechnung. Dabei handelt es sich um den Verlust, den die Bank durch die heute niedrigeren Zinsen macht.

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Hierdurch kann die Vorfälligkeitsentschädigung höher ausfallen als die eigentlich zu zahlenden Kreditzinsen. Ein Missstand, der in den nächsten Jahren auch die Gerichte beschäftigen wird.

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Tipp: Um die wahrscheinliche Vorfälligkeitsentschädigung der Bank zu berechnen, kannst du zu Onlinerechnern greifen. Sehr gute Rechner berücksichtigen auch den Einfluss der negativen Rendite.

Baufinanzierung umschulden: nach Ablauf der Zinsbindung auch ohne Vorfälligkeitsentschädigung

Angesichts der Höhe einer Vorfälligkeitsentschädigung ist es oft ratsam, sich nach Alternativen umzusehen. Hat deine Bank das Darlehen 2010 voll ausgezahlt, so läuft die Frist aus § 489 BGB im Jahr 2020 ab. Jetzt noch eine Vorfälligkeitsentschädigung in Kauf nehmen? Eigentlich kannst du den Fristablauf abwarten und dann eine Umschuldung vornehmen.

Achtung: Der Gesetzgeber hat hierfür eine Kündigungsfrist von 6 Monaten verankert. Diese musst du als Kreditnehmer einhalten, wenn du dein Baudarlehen nach § 489 BGB vorzeitig kündigen möchtest.

Dabei musst du nicht einmal die Bank wechseln. Eine Anschlussfinanzierung lässt sich auch bei der bisher finanzierenden Bank abschließen. Hier nutzt du den Vorteil, dass die Grundschuld nicht auf einen neuen Kreditgeber umgeschrieben werden muss. Natürlich lassen sich für die Umschuldung auch Baukredite anderer Banken nutzen.

Was die beste Option ist, findest du immer mit einem Kreditvergleich heraus. Für die Auswahl gelten die Rahmenbedingungen wie für den Erstkredit. Entscheidend sind Zinssatz, Höhe der erlaubten Sondertilgungen, Ratenpausen und Tilgungsanpassung. Letztere ist bei einem Allgemein-Verbraucherkredit selten nötig.

Im Fall der Baufinanzierung kann sich diese Option allerdings schnell bezahlt machen.

Tipp: Es muss nicht immer eine Bank sein, die den Kredit für deine Umschuldung stellt. Du kannst nach Förderungen recherchieren oder wirfst einen Blick auf Kreditalternativen. In den letzten Jahren sind zunehmend auch Versicherer in den Bereich der Baufinanzierungen eingestiegen.

  • Eine Vorfälligkeitsentschädigung zu berechnen, ist nicht einfach.
  • In die Zahlen hinein spielen verschiedene Faktoren wie beispielsweise die Restschuld oder die Zinsen.
  • Meistens fällt sie recht hoch aus, weshalb es sinnvoll ist, sich auch nach Alternativen umzusehen wie beispielsweise einer Umschuldung.

Eine eigene Immobilie zu erwerben, ist ein großer Schritt und meist eine Entscheidung fürs Leben. Umso wichtiger ist es im Vorfeld, sich gründlich Gedanken über die Finanzierung zu machen. Was kannst du dir heute leisten und was geschieht, wenn sich morgen deine Lebensumstände ändern? Welche Fördermöglichkeiten ergeben sich für dich und welche machen Sinn?

Du wirst im Internet eine ganze Reihe an Vergleichsrechnern finden, die dir möglicherweise einen Anhaltspunkt geben können. Doch am Ende ist eine Baufinanzierung eine höchst individuelle Angelegenheit, die passgenau auf dich und deine Lebenssituation zugeschnitten sein muss.

Die Experten von CLARK beraten dich zu deiner Vermögenssituation und helfen dir dabei, dir den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen.

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Источник: https://www.clark.de/baufinanzierung/vorfaelligkeitsentschaedigung-kredite/

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