Mit einem Pufferspeicher effizient heizen

Contents
  1. Pufferspeicher: Heizenergie effizient nutzen
  2. Was ist ein Pufferspeicher?
  3. Wo werden Pufferspeicher eingesetzt?
  4. Wie funktioniert ein Pufferspeicher?
  5. Welche verschiedenen Pufferspeicher gibt es?
  6. Standard Pufferspeicher für Heizungswasser
  7. Schichtladespeicher – Sonderform des Pufferspeichers
  8. Solarspeicher – Pufferspeicher für solarthermische Anlagen
  9. Multivalente Speicher für verschiedene Wärmeerzeuger
  10. Kombispeicher – Pufferspeicher für Heizungswasser und Trinkwasser
  11. Wie oft muss ein Pufferspeicher gewartet werden?
  12. Pufferspeicher – lohnt sich das? Vorteile, Nachteile und Kosten
  13. Wie groß sollte ein Pufferspeicher sein?
  14. Arten von Pufferspeichern
  15. Vorteile und Nachteile von Pufferspeichern
  16. Mit diesen Kosten ist zu rechnen
  17. Diese Modelle stehen zur Auswahl
  18. So wird der Speicher eingesetzt
  19. Warum eignet sich ein Pufferspeicher als Ergänzung zu einer Solarthermie?
  20. Holzheizung mit Pufferspeicher: Lohnt es sich?
  21. Holzheizung mit Pufferspeicher: Unterschiedliche Arten
  22. Ausnahme: Pelletheizung auch ohne Puffer möglich
  23. Welche Vorteile hat eine Holzheizung mit Pufferspeicher?
  24. Gleichmäßiger Betrieb für Effizienz und niedrige Emissionen
  25. Holzheizung mit Pufferspeicher arbeitet besonders schonend
  26. Niedrige Heizkosten durch Pufferspeicher für die Holzheizung
  27. Kombination mit anderen Wärmeerzeugern sind einfach möglich
  28. Gibt es Fördermittel für die Pufferspeicher und Holzheizung?
  29. Passende Auslegung vom Pufferspeicher der Holzheizung
  30. Kosten der Wärmespeicher sind vergleichsweise niedrig
  31. Mit Pufferspeicher Restwärme effektiv nutzen
  32. Restwärme mit einem Pufferspeicher sinnvoll nutzen!
  33. Was genau ist ein solcher Pufferspeicher für Heizungsanlagen mit oder ohne Solarthermie?
  34. Funktionsweise des Pufferspeichers als Schichtspeicher für die Heizung!
  35. Vorteile durch die Verwendung eines Pufferspeichers!
  36. Was gibt es bei der Anschaffung des Speichers zu beachten?
  37. Wann ist der Einbau eines Kombispeichers eher sinnvoll?
  38. Kosten der Pufferspeicher und Kombispeicher grob erklärt

Pufferspeicher: Heizenergie effizient nutzen

Mit einem Pufferspeicher effizient heizen

Regenerative Energien und moderne Heiztechnik sind wichtige Beiträge zum Klimaschutz und sorgen dafür, dass die Kosten für Heizung und Warmwasser nicht ungebremst ansteigen.

Um die Energie möglichst effizient und kostengünstig zu nutzen, werden thermische Wärmespeicher, sogenannte Pufferspeicher eingesetzt.

Was ein Pufferspeicher ist, wie er funktioniert und welche Arten es gibt, zeigt der folgende Beitrag.

Was ist ein Pufferspeicher?

Ein Pufferspeicher ist ein gut isolierter, mit Wasser gefüllter Behälter, der für die Wärmespeicherung genutzt wird. Mit einem Pufferspeicher wird überschüssige, von einem Wärmeerzeuger produzierte Wärme zwischengespeichert und bei Bedarf wieder abgegeben.

Diese Zwischenspeicherung ermöglicht es, beispielsweise eine solarthermische Anlage oder eine Stückholzheizung unabhängig vom aktuellen Verbrauch effizient zu betreiben. Der Ausgleich zwischen Verbrauch und Erzeugung von Wärme durch eine Pufferspeicher ermöglicht einen energieeffizienten Betrieb von Heizungsanlagen mit einem optimalen Wirkungsgrad.

Wo werden Pufferspeicher eingesetzt?

Pufferspeicher sind eine wichtige Komponente in modernen Heizungsanlagen. Insbesondere sind sie für Heizsysteme wichtig, die eine bestimmte Wärmemenge erzeugen und nicht moduliert werden können, ohne, dass Effizienzverluste entstehen. Dies ist beispielsweise bei Festbrennstoff Heizkesseln, die mit Pellets, Scheitholz oder Hackschnitzeln befeuert werden, der Fall.

Bei diesen Heizungsanlagen muss für einen effizienten Betrieb immer eine komplette Füllung des Brennraums abgebrannt werden, auch wenn ein Teil der Wärme nicht benötigt wird. Die überschüssige Wärme wird im Puffer gespeichert.

Bei modernen Ölheizungen und Brennwert-Gasheizungen kann mit einem Pufferspeicher die Effizienz ebenfalls erhöht werden. Gleiches gilt für Wärmepumpen mit Frischwasserstation. Bei Solaranlagen speichert der Pufferspeicher die erzeugte Wärme, wenn die Sonne scheint und gibt sie zu einem späteren Zeitpunkt, wenn sie benötigt wird, wieder ab. Nur so kann Sonnenenergie effektiv genutzt werden.

Wie funktioniert ein Pufferspeicher?

Ein Pufferspeicher wird in einer Heizungsanlage immer zwischen den Wärmeerzeugern und den Wärmeverbrauchen installiert. Das von den Wärmeerzeugern – beispielsweise einer Wärmepumpe – erwärmte Heizwasser fließt in den Behälter des Pufferspeichers.

Dabei wird das warme Wasser vom Vorlauf des Wärmeerzeugers mit dem kühleren Wasser aus dem Rücklauf der Wärmeverbraucher im Pufferspeicher miteinander vermischt. Das Wasser vom Rücklauf wird dadurch erwärmt.

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Bei Bedarf wird das warme Wasser aus dem Pufferspeicher an die Verbraucher abgegeben.

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Das Volumen von Wasser ist temperaturabhängig. Warmes Wasser hat ein größeres Volumen als kaltes Wasser. Das warme Wasser befindet sich daher in einem Pufferspeicher oben, das kühlere Rücklaufwasser unten. Das kältere Wasser fließt aus dem Pufferspeicher wieder zur Heizung und wird erneut erwärmt. Wärmeerzeuger, Pufferspeicher und die Wärmeverbraucher bilden so ein geschlossenes System.

Welche verschiedenen Pufferspeicher gibt es?

Je nach Heizungsanlage und Wärmeerzeuger werden unterschiedliche Pufferspeicher verwendet. Die folgende Tabelle zeigt die verschiedenen Pufferspeicher Arten im Überblick, die anschließend näher beschrieben werden.

PufferartVerwendungVorteile
Standard PufferspeicherHeizungswassereinfache Montage, günstiger Preis für verschiedene Wärmeerzeuger
SchichtladespeicherHeizungswasserhohe Effizienz, geringe Durchmischung optimal für Wärmepumpen
SolarspeicherHeizungswasserintegrierter Wärmetauscher
Multivalente SpeicherHeizungswasserfür verschiedene Wärmeerzeuger geeignet
KombispeicherHeizungswasser und Brauchwasserkompakte Größe, geringer Platzbedarf, für verschiedene Wärmeerzeuger

Standard Pufferspeicher für Heizungswasser

Der Pufferspeicher ist ein dem Wärmeerzeuger nachgeschalteter Speicher für das Heizungswasser. Pufferspeicher sind gut isoliert, sodass sie die Wärme über mehrere Tage bis zu mehreren Wochen speichern können.

Bei Bedarf wird das warme Wasser an den Heizkreislauf abgegeben, ohne dass die Heizung das Wasser erwärmen muss. Das warme Wasser wird bei einem Pufferspeicher oben entnommen.

Das aus dem Heizungskreislauf zurücklaufende, kühlere Wasser wird von unten in den Pufferspeicher eingespeist.

Schichtladespeicher – Sonderform des Pufferspeichers

Schichtladespeicher werden ebenfalls für die Speicherung von Heizungswasser verwendet. Sie sind jedoch anders konstruiert als ein Standard Pufferspeicher. In einem normalen Pufferspeicher durchmischt sich das warme Wasser mit dem zurücklaufenden kühleren Heizungswasser. Der gesamte Speicherinhalt wird dadurch abgekühlt.

In einem Schichtladespeicher bilden sich stabile Wärmeschichten mit unterschiedlichen Temperaturen. Hierbei wird ausgenutzt, dass warmes Wasser nach oben steigt und kälteres Wasser absinkt. Bei der Wasserentnahme kühlt der Inhalt eines Schichtladespeichers langsam von unten nach oben aus. Das Heizungswasser im oberen Bereich bleibt so länger warm.

Solarspeicher – Pufferspeicher für solarthermische Anlagen

Solarthermische Anlagen werden in der Regel mit einer speziellen Flüssigkeit, einem Wasser-Frostschutz-Gemisch, betrieben. Da sich diese Flüssigkeit nicht mit dem Heizungswasser vermischen soll, sind Solarspeicher mit einem Wärmetauscher ausgerüstet, der die Solarwärme an das Heizungswasser im Speicher abgibt.

Multivalente Speicher für verschiedene Wärmeerzeuger

Multivalente Speicher sind Pufferspeicher, an die mehrere verschiedene Wärmeerzeuger angeschlossenwerden können.

Beispielsweise ein Festbrennstoff Heizkessel, eine solarthermische Anlage und eine Wärmepumpe. Um eine solarthermische Anlage anschließen zu können, sind diese Pufferspeicher ebenfalls mit einem Wärmetauscher ausgerüstet.

Die anderen Wärmeerzeuger können in der Regel direkt ohne zusätzlichen Wärmetauscher angeschlossen werden.

Kombispeicher – Pufferspeicher für Heizungswasser und Trinkwasser

Kombispeicher sind Pufferspeicher, in die ein Speicher für Brauchwasser integriert ist. Kombispeicher verfügen über separate Kreisläufe für das Heizungswasser und das Brauchwasser.

Das Wasser im Brauchwasserspeicher wird vom warmen Heizungswasser erwärmt, ohne dass sich die Inhalte der beiden Speicher vermischen.

Diese sogenannten Hygienespeicher mit getrennten Wasserkreisläufen für Heizungs- und Trinkwasser können eingesetzt werden, um die Heizungswärme für die Erwärmung von Trinkwasser zu nutzen.

Wie oft muss ein Pufferspeicher gewartet werden?

Die meisten Hersteller stufen ihre Pufferspeicher als wartungsfrei ein. Ein Pufferspeicher verschleißt nicht im klassischen Sinne und kann über viele Jahre einwandfrei funktionieren. Dennoch sollten Pufferspeicher je nach Bauart regelmäßig von einem Fachmann überprüft werden.

Empfehlenswert ist eine jährliche Kontrolle, oder ein Wartungsintervall, das der Hersteller vorschreibt. Wenn der Hersteller bestimmte Wartungsintervalle und Wartungsarbeiten für seine Pufferspeicher vorgibt, sollten diese eingehalten werden, um bei einem Defekt in den ersten Jahren den Garantieanspruch nicht zu verlieren.

Credits:
caifas / bigstock.com

Источник: https://heizungshelden.com/pufferspeicher/

Pufferspeicher – lohnt sich das? Vorteile, Nachteile und Kosten

Mit einem Pufferspeicher effizient heizen
Ein Pufferspeicher ist ein mit Wasser gefüllter Wärmespeicher, der im Zusammenspiel mit einer Heizungsanlage – z. B. einer Gas-Brennwerttherme – direkte und indirekte Wärme erzeugt. Durch eine entsprechende Isolierung werden Wärmeverluste reduziert.

Der Pufferspeicher kann Temperaturunterschiede zwischen erzeugter und verbrauchter Wärmeleistung ausgleichen.

Das heiße Vorlaufwasser aus dem Heizkessel fließt oben in den Pufferspeicher, während unten das kalte Rücklaufwasser von den Wärmeverbrauchern aufgenommen wird.

Wärmeverbraucher sind Heizkörper, Wasserhähne, Duschen, Badewannen, Spülmaschinen oder Waschmaschinen.

Die im Heizbrenner erzeugte Wärmeenergie kann im Pufferspeicher zwischengelagert und bei Bedarf wieder genutzt werden.

Wie groß sollte ein Pufferspeicher sein?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Bei der Dimensionierung eines Pufferspeichers sollte auf die Anzahl der Hausbewohner, das individuelle Heizverhalten und die Energieeffizienz des Gebäudes geachtet werden.

Ein Kilowatt Heizleistung bedarf in der Regel in etwa 60 bis 70 Liter Speicherkapazität. Eine vierköpfige Familie benötigt einen Pufferspeicher mit 500 l Fassungsvermögen.

In einem Neubau sollte bei der Planung immer genug Platz für einen Pufferspeicher kalkuliert werden.

Für eine möglichst exakte Dimensionierung des Pufferspeichers gibt es bestimmte Rechenformeln. Eine dieser Formeln ist in der DIN EN 303-5 für Festbrennstoffkessel nachzulesen. Dabei fließt das Pufferspeichervolumen, die Kessel-Nennleistung, die Nenn-Abbrandperiode, die Heizlast und die kleinste einstellbare Kesselleistung mit in die Berechnung ein.

Im Durchschnitt ist mit einer Größenordnung für einen Pufferspeicher von 35 bis 75 l/kW zu rechnen.

Arten von Pufferspeichern

Es gibt verschiedene Varianten von Pufferspeichern. Unterschiede ergeben sich vor allem aus der Technologie der Wassererwärmung und der Verwendungsart. So gibt es zum Beispiel Schichtenpeicher, die Warmwasser in Schichten lagern, um Aufheizzeiten zu verkürzen. Darüber hinaus gibt es Kombispeicher, die sowohl Wärme speichern als auch Warmwasser erzeugen können.

Ein Hygienespeicher wiederum ist eine Kombination aus einem Pufferspeicher und einer Frischwasserstation. Die Frischwasserstation kann mittels Heizungswasser das Brauchwasser aufwärmen. So ist das Wasser an den Entnahmestellen stets frisch erwärmt.

Der Solarspeicher ist ein mit einer Solarthermie  Anlage verbundener Pufferspeicher. Hier sind zwei Betriebsweisen möglich. Entweder arbeitet der Speicher mit Wasser oder aber mit einem Wasser-Frostschutzmittel-Gemisch als Wärmeträger. Im zweiten Fall wird die Flüssigkeit durch eine eigene Verrohrung geleitet, um sich nicht mit dem Heiz- und Trinkwasser zu vermischen.

Vorteile und Nachteile von Pufferspeichern

Ein Pufferspeicher hat diese Vor- und Nachteile für die Wärme- und Warmwassererzeugung in Ihrer Immobilie:

Vorteile

  • Verbessertes Betriebsverhalten
  • Höherer Wirkungsgrad
  • Lebensdauer des Wärmeerzeugers
  • Trennung von Wärmeerzeugung und Wärmeverteilung
  • Geringere Taktung
  • Geringerer Energieverbrauch
  • Erweiterung mit regenerativen Wärmeerzeugern

Nachteile

  • Prinzipbedingte Wärmeverlust
  • Platzintensiv bei Aufstellung

Mit diesen Kosten ist zu rechnen

Bei einer Anschaffung eines neuen Pufferspeichers sollte man mit Kosten von 300 bis 1.300 € planen. Die Höhe des Preises ist abhängig von der Größe des Speichers und welchen Zweck der Pufferspeicher in der Heizungsanlage erfüllt. Durch eine deutliche Steigerung der Effizienz der Anlage amortisiert sich der Kauf mittelfristig.

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Diese Modelle stehen zur Auswahl

MarkeModellFassungsvermögenVorteile
BuderusP500.6-C500 Liter
  • Geringe Wärmeverluste durch Wärmeschutz
  • Kombination mit regenerativen Wärmeerzeugern
  • Kombinierbar mit Frischwasserstation
ViessmannVitocell 100-E46 – 2.000 Liter
  • Gut geeignet für Solarthermie, Wärmepumpen, Festbrennstoffkessel
  • Rundum-Wärmedämmung
  • Mehrere Energiequellen und Wärmeverbraucher möglich

So wird der Speicher eingesetzt

Ein Pufferspeicher wird auf unterschiedliche Art und Weise eingesetzt. Besonders effizient ist er immer dann, wenn die Wärmeproduktion nicht regelbar ist und die erzeugte Wärmeenergie nicht unmittelbar verbraucht werden kann. In einem solchen Fall bevorratet der Pufferspeicher die Wärmeenergie bis sie schließlich genutzt werden kann.

Einsatzgebiete von Pufferspeichern sind:

Warum eignet sich ein Pufferspeicher als Ergänzung zu einer Solarthermie?

Ein Pufferspeicher lässt sich deshalb optimal mit einer Solaranlage kombinieren, weil dieser regenerative Wärmeerzeuger aufgrund der wechselhaften Sonnenstrahlung über den Tag hinweg auch unterschiedlich große Erträge generiert.

So kann zum Beispiel zur Mittagszeit besonders viel thermische Energie anfallen, die jedoch nicht unmittelbar verwendet wird.

Um am Morgen und am Abend diese Energie bereitstellen zu können, wird sie im Pufferspeicher so lange zwischengelagert.

Источник: https://oekoloco.de/heizungen/heizungskomponenten/pufferspeicher/

Holzheizung mit Pufferspeicher: Lohnt es sich?

Mit einem Pufferspeicher effizient heizen

Während Gas- oder Ölheizungen ihre Leistung meist modulierend an den Wärmebedarf im Haus anpassen können funktioniert das bei Holz nur eingeschränkt. Denn wenn die Scheite in der Holzvergaserheizung einmal brennen, lässt sich an der Leistung kaum noch etwas ändern. Sie schicken viel Wärme in das Haus und würden dieses vor allem in der Übergangszeit ständig überhitzen.

Für Abhilfe sorgt der Pufferspeicher für die Holzheizung. Denn der nimmt die Wärme der Verbrennung auf und gibt sie erst bei Bedarf im Haus wieder ab. Holzkessel können dabei den gesamten Holzvorrat verfeuern, ohne dass die Temperaturen im Heizsystem auf ein gefährliches Niveau ansteigen.  

Der Speicher besteht dabei aus einem großen, mit Heizungswasser befüllten Behälter. Nimmt dieser die Wärme des Holzfeuers auf, steigt die Temperatur im Inneren.

Benötigt das Haus anschließend Wärme für die Raumheizung oder das Trinkwasser, strömt heißes Wasser aus dem Pufferspeicher der Holzheizung zum jeweiligen Verbraucher.

Gleichzeitig fließt kühleres Wasser aus dem Rücklauf ein und die Speichertemperatur sinkt.

Holzheizung mit Pufferspeicher: Unterschiedliche Arten

Wer die Holzheizung mit einem Pufferspeicher verbinden möchte, hat heute unterschiedliche Arten zur Auswahl. Neben den herkömmlichen Behältern gibt es auch Schicht- und Kombispeicher. Ein Schichtladespeicher ist so aufgebaut, dass sich das Wasser im Inneren kaum vermischt.

Auf diese Weise bleibt die Temperatur im oberen Bereich bis zur vollständigen Entladung hoch und die Heizung muss seltener anspringen. Bei einem konventionellen Behälter stellt sich durch die Vermischung des Heizungswassers eine mittlere Temperatur ein.

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Diese sinkt im Vergleich schneller, weshalb die Heizung im direkten Vergleich öfter arbeiten muss.

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Ein Kombi-Pufferspeicher für die Holzheizung verbindet hingegen Heizungs- und Warmwasserspeicher. Das spart Platz im Haus, kann je nach Technik aber für eine etwas geringere Effizienz sorgen.    

Ausnahme: Pelletheizung auch ohne Puffer möglich

Viele Hersteller werben heute damit, dass auch eine automatisch arbeitende Pelletheizung ihre Leistung weitestgehend an den Bedarf im Haus anpassen kann. Das Problem dabei ist jedoch, die sinkende Effizienz und die steigende Umweltbelastung, die damit einhergeht. Für Abhilfe sorgt auch hier die Kombination aus Holzheizung mit Pufferspeicher.

Welche Vorteile hat eine Holzheizung mit Pufferspeicher?

Wer einen Pufferspeicher für die Holzheizung installieren lässt, profitiert von zahlreichen Vorteilen. So steigt die Effizienz durch den gleichmäßigen Betrieb. Damit einhergehen geringere Emissionen und spürbar sinkende Heizkosten. Darüber hinaus ermöglichen die Wärmespeicher auch die Kombination der Holzkessel mit anderen Wärmeerzeugern.

Die Vorteile im Überblick: 

  • hohe Effizienz und geringe Schadstofelastung
  • schonende Betriebsweise der Holzheizanlagen
  • niedrige Heiz- und Wartungskosten der Technik
  • Kombination mit anderen Wärmeerzeugern

Gleichmäßiger Betrieb für Effizienz und niedrige Emissionen

Mit einem Pufferspeicher arbeiten Holzheizungen gleichmäßig in einem hohen Leistungsbereich. In diesem ist die Verbrennungstemperatur hoch und die Rohstoffe verbrennen effizient und sauber.

Während sich Stückholzkessel kaum regeln lassen, benötigen Hackschnitzel- und Pelletheizungen immer ein paar Minuten, bis das Holz optimale verbrennt. Schaltet die Regelung Kessel ohne Speicher häufig ein und aus, arbeiten diese länger in der ungewünschten Anfangsphase. Sie verlieren an Effizienz und stoßen mehr Schadstoffe aus.  

Holzheizung mit Pufferspeicher arbeitet besonders schonend

Ein weiterer Vorteil des gleichmäßigen Betriebs ist die schonende Fahrweise. Vor allem Holz- und Pelletheizungen takten dabei weniger. Die Geräte schalten sich nicht so oft an und aus, wodurch ihre Lebenszeit in der Regel steigt.

Niedrige Heizkosten durch Pufferspeicher für die Holzheizung

Der effiziente Betrieb der Holzheizanlagen entlastet aber nicht nur die Umwelt. Denn je besser sich die Energie der eingesetzten Rohstoffe ausnutzen lässt, desto weniger Holz wird benötigt und die Heizkosten sinken.

Kombination mit anderen Wärmeerzeugern sind einfach möglich

Wer die Holzheizung mit einem Pufferspeicher kombiniert, profitiert außerdem auch von zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten. So lassen sich zum Beispiel automatisch arbeitende Gaskessel oder umweltfreundliche Solaranlagen in die Systeme einbinden.

Gibt es Fördermittel für die Pufferspeicher und Holzheizung?

Der Staat fördert Scheitholz-, Pellet- und Hackschnitzelheizungen heute mit hohen Zuschüssen. Diese gibt es vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Höhe von 35 Prozent. Ersetzt die neue Holtheizung eine alte Ölheizung, gibt es sogar Zuschüsse in Höhe von 45 Prozent. Wichtig ist, dass Hausbesitzer die Mittel vor dem Beginn der Bauarbeiten beantragen.

Passende Auslegung vom Pufferspeicher der Holzheizung

Wichtig ist außerdem auch die entsprechende Auslegung. So muss die Scheit-Holzheizung mit Pufferspeicher ein Speichervolumen von mindestens 55 Litern je Kilowattstunde haben. Bei Pellet- und Hackschnitzelkessel genügt hingegen ein Speichervolumen von mindestens 30 Litern je Kilowattstunde Heizleistung.

Kosten der Wärmespeicher sind vergleichsweise niedrig

Geht es um die Kosten der Pufferspeicher für die Holzheizung, sind diese heute vergleichsweise gering. So gibt es einfache Geräte mit einem Volumen von 1.000 Liter rund 1.000 Euro. Schichtladespeicher mit dem gleichen Volumen schlagen hingegen mit 2.000 bis 3.000 Euro zu Buche.

Источник: https://www.eccuro.com/artikel/293-holzheizung-mit-pufferspeicher-lohnt-es-sich

Mit Pufferspeicher Restwärme effektiv nutzen

Mit einem Pufferspeicher effizient heizen

Der Pufferspeicher ist in jedem modernen Heizungssystem enthalten.

Er ist gedämmt und dient somit als Zwischenspeicher für Wärme, die momentan nicht benötigt wird.

Dies kann zum Beispiel bei der Kopplung von Heizung und Solarthermie der Fall sein, denn wenn die Sonne scheint, wird das Wasser am besten erwärmt. Durch den Pufferspeicher muss die Heizung nicht laufend anspringen.

Restwärme mit einem Pufferspeicher sinnvoll nutzen!

Diese Speichermedien sind mittlerweile in Heizungsanlagen selbstverständlich. Sie arbeiten mit Öl- Gas-, Pelletheizung oder einen Blockheizkraftwerk zusammen. Jede dieser Arten von Heizungsanlagen produziert meist mehr Wärme als im Moment erforderlich ist.

Um diese überschüssige Wärme zu nutzen, sind Pufferspeicher als Warmwasserspeicher eine sinnvolle Investition. Die Differenz zwischen erzeugter und verbrauchter Energie lässt sich somit effizient nutzen. Beim gesamten Heizungssystem oder der Solaranlage erhöht sich der Gesamtwirkungsgrad.

Der Schadstoffausstoß wird geringer, denn die Heizung muss ja nicht laufend selbsttätig anschalten.

Der Brenner des Heizungssystems wird geschont und lebt somit länger. Eine Faustregel sagt, das ungefähr 60 bis 70 Liter Speichervolumen je installierte Kilowattstunde Heizleistung erforderlich sind. Der Platz für den Speicher sollte bei der Heizungserweiterung auf alle Fälle mit einkalkuliert werden.

Was genau ist ein solcher Pufferspeicher für Heizungsanlagen mit oder ohne Solarthermie?

Unter einem Pufferspeicher kann man sich einen normalen gedämmten Brauchwasserspeicher vorstellen. Dabei ist die Dämmung so ausgelegt, dass geringe Verluste entstehen. Dieser Brauchwasserspeicher wird fest in das Heizungssystem eingebunden.

Für einen effizienten Betrieb einer Heizungsanlage ist er unabdingbar, denn er verhindert das ständige aus- und einschalten der Heizung, indem er zusätzliche Wärme über einen Wärmetauscher zur Verfügung stellt.

Bei Kombination mit einer Solarthermieanlage speichert dieser gedämmte Warmwasserspeicher die von der Solaranlage erzeugte Wärme und ist in der Lage, diese zu einem späteren Zeitpunkt an das Heizsystem durch den Warmwasserspeicher abzugeben.

Funktionsweise des Pufferspeichers als Schichtspeicher für die Heizung!

Der Schichtspeicher kommt in vielen Anlagen zum Einsatz. Dabei wird das physikalische Prinzip genutzt, das warmes Wasser aufsteigt und das kalte Wasser nach unten sinkt.

Somit ist es bei dieser Art von Warmwasserspeicher möglich, immer Wasser mit der optimalen Temperatur über den Wärmetauscher zu entnehmen.

Es gibt diese Warmwasserspeicher für die Bevorratung von Warmwasser, als Pufferspeicher für das Heizungswasser und als Kombispeicher nutzbar für Solaranlage Warmwasser und Heizungswasser.

Vorteile durch die Verwendung eines Pufferspeichers!

Der hauptsächlichste Vorteil eines Pufferspeichers besteht darin, dass gerade nicht genutztes Warmwasser wie von einer Solaranlage für spätere Anwendungen auewahrt werden kann. Sinkt beispielsweise die Temperatur im Heizwasserkreislauf, dann schaltet normalerweise die Heizung automatisch zu, um dieses wieder zu erwärmen.

Damit das nicht laufend geschieht, ist es möglich einen Pufferspeicher für das Wasser der Solaranlage oder als Warmwasserspeicher für den Heizkreislauf zu installieren, der den Wärmeverlust ausgleicht und somit ein Einschalten der Heizung in viel größeren Zeitabständen erforderlich macht.

Das spart nicht nur Heizmaterial und Kosten, sondern schont auch die Heizung. Ist die Heizungsanlage mit Solarthermie beziehungsweise Solaranlage gekoppelt, dann ist es sehr wichtig, einen solchen Speicher einzusetzen. Um die Mittagszeit erfolgt bei der Solaranlage meist die größte Wassererwärmung.

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Dieses warme Wasser lässt sich als Nutzwasser für Körperhygiene und Haushalt sowie als Heizungswasser im Warmwasserspeicher bevorraten. Dadurch wird die tagsüber entstehende Wärme bis in die Abend- und Nachtstunden nutzbar. Das bedeutet aus energetischer Sicht eine große Effektivitätssteigerung der gesamten Heiz- und Warmwasseranlage.

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Zusätzlich steigt der Komfort durch die gleichmäßige Bereitstellung von Warmwasser im Warmwasserspeicher.

Was gibt es bei der Anschaffung des Speichers zu beachten?

Bei der Anschaffung eines Warmwasserspeichers ist vor allem auf eine optimale Dimensionierung zu achten. Die Größe hängt von der Anzahl der Bewohner beziehungsweise Nutzer ab. Dies ergibt den Bedarf an Warmwasser. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die energetische Situation des Bauwerks sowie die Art und Dimensionierung der eingebauten Heizung.

Eine Fachfirma oder ein Heizungsplaner können dabei hilfreich sein, die Dimensionierung des Speichers zu berechnen. Größeres Volumen bedeutet natürlich höhere Anschaffungskosten, sodass schon ein Optimum bei der Größe wichtig ist. Somit ist die Größe immer eine Kompromisslösung.

Für ein Einfamilienhaus rechnet man beispielsweise bei einem gut isolierten Pufferspeicher mit einem Volumen von ungefähr 750 Litern, wenn zusätzlich eine Solarthermieanlage eingesetzt wird. Weiterhin sollte beim Kauf auf die Anzahl der Anschlüsse geachtet werden.

So lässt sich zum Beispiel später ein Kaminofen einbinden oder die Heizungsanlage wird mit Solarthermie ergänzt. Eine vorausschauende Planung hilft, später große Zusatzkosten zu vermeiden.

Wann ist der Einbau eines Kombispeichers eher sinnvoll?

Der Kombispeicher dient dazu, sowohl Warmwasser als auch warmes Heizungswasser zur Verfügung zu stellen. Aufgebaut ist er als ein Speicher für das Heizungswasser und dem innenliegenden Warmwasserspeicher.

Dies wird oft verwendet, wenn die Solarthermie-Anlage gleichzeitig für die Erwärmung des Nutzwassers und als Heizungsunterstützung eingesetzt wird. Kombispeicher sind also eine sogenannte Tank-in-Tank-Variante.

Bei besonders hygienisch arbeitenden Frischwasserstationen erfolgt die Erwärmung des benötigten Warmwassers bei Bedarf nach dem Prinzip eines Durchlauferhitzers.

Kosten der Pufferspeicher und Kombispeicher grob erklärt

Die Preise dieser Speicher sind je nach Dimensionierung unterschiedlich. Ebenso beeinflusst die Ausstattung den Preis. Bei Nachrüstung eines 750-Liter-Speichers entstehen beispielsweise Kosten zwischen 800 und 1.800 Euro. Die Montagekosten sind hier nicht mit enthalten.

Bei Kombispeichern mit einer integrierten Warmwasserbereitung entstehen Kosten zwischen 1.500 und 3.500 Euro. Heizungsinstallateure und Fachplaner HSL können dabei am besten Auskunft geben und die erforderliche Größe des Speichers berechnen. Empfohlen wird, Markenprodukte einzusetzen.

Diese bieten oftmals eine erweiterte Garantie und sind im Inneren mit solideren Materialien hergestellt.

Источник: https://www.meinhausshop.de/magazin/restwaerme-effektiv-nutzen/

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