Mit Elementen bauen, mobil leben

Anleitung: Wald-Mobile Teil 4, Deko und Zusammenbauen

Mit Elementen bauen, mobil leben

Ich weiß schon, ich spanne euch ganz schön auf die Folter: Das ist jetzt aber wirklich der letzte Teil der Anleitung, versprochen! Es wäre ehrlich gesagt dem ganzen Aufwand nicht gerecht geworden, hätte ich alles in einen Artikel gepackt. Immerhin sind es insgesamt 6 Tierchen – und hier bekommt ihr nun alle Tipps zum Zusammenbauen des Wald-Mobiles.

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Aus drei ward vier

Eigentlich wollte ich nur drei Anleitungen machen und am Ende der dritten Anleitung dann einen kleinen Absatz einbauen zum Zusammenbauen des Mobiles. Sowas wie: „Jetzt musst Du die Tierchen nur noch ans Mobile-Kreuz hängen und fertig!“

Als ich mein Mobile dann zusammengebaut habe ist mir aufgefallen, dass es doch nicht so selbsterklärend einfach ist. Außerdem schreibe ich meine Texte mittlerweile sehr vorausschauend.

Wenn ich schon vorab auf Stellen in einer Anleitung stoße, die zu Unklarheiten führen könnten, behandle ich diese lieber von vornherein ausführlicher, als im Nachhinein lauter Fragen einzeln zu beantworten – oder einen Artikel gar nochmal länger überarbeiten zu müssen.

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Außerdem besteht mein Mobile ja nicht nur aus den Tierchen, sondern auch aus ein paar Deko-Elementen, zu denen ich hier noch ein paar Monologe halten möchte.

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Aber erst möchte ich euch gerne zeigen, was bisher für Anleitungen erschienen sind, denn vielleicht gibt es LeserInnen die durch Zufall über diesen Artikel hier stolpern und sich fragen: „Wer, wie, wo, was?“

(Lisitipp zum Häkelgarn: Mein Garn hatte ich damals im „Butinette“-Shop bestellt – schaut einfach mal im Netz oder geht zum Wollgeschäft eures Vertrauens. Das Garn hier von Butinette würde zum Beispiel funktionieren. )

>>> Hier geht es zur 1. Anleitung zum Häkeln von Fuchs und Reh.

>>> Hier geht es zur 2. Anleitung zum Häkeln von Hase und Eichhörnchen.

>>> Hier geht es zur 3. Anleitung zum Häkeln von Bär und Eule.

Lisitipps: Was kann man als Deko nehmen?

Ein schlichtes Mobile nur mit den Tierchen ist an sich schon wunderbar und sehr hübsch. Wenn Du so wie ich noch ein paar Sachen als Deko mit aufhängen möchtest, würde ich immer etwas Kleines empfehlen, damit die Tiere immer noch im Mittelpunkt stehen.

Ich habe mich für kleine Fliegenpilze entschieden – hierfür habe ich bereits vor einiger Zeit mal eine Anleitung veröffentlicht (hier geht’s zur Anleitung zum Häkeln von kleinen Fliegenpilzen). Die Mobile-Pilze sind allerdings um einiges kleiner als die Pilze in der verlinkten Anleitung.

Für diese hier bin ich wie folgt vorgegangen für den weißen Stiel: 6er Maschenring / auf 12 Maschen im Rund verbreitern /6 Runden häkeln / Abnahme, indem Du nach 4 Maschen immer eine Masche auslässt/ sobald 8 Maschen im Rund, 4 weitere Runden feste Maschen.

(Lisitipp: Wenn Du ab dieser Stelle nur noch Bahnhof verstehst, schau bitte in meine Anleitung zum Häkeln von Amigurumis. Da habe ich alles anschaulich erklärt.)

Für die rote Pilzkappe machst Du Folgendes: 6er Maschenring / auf 24 Maschen verbreitern / insgesamt vom Beginn des Maschenrings an gezählt 8 Runden häkeln (sobald Zunahme beendet, nur noch feste Maschen im Rund häkeln).

Damit die Kappe unten einen flachen Abschluss hat, häkelst Du noch einen flachen Kreis in Rot: 6er Maschenring / in Runden häkeln und in jede Masche zwei Mal einstechen, bis Du insgesamt 24 Maschen hast.

Zusätzlich habe ich noch ein paar kleine Eicheln gehäkelt: 5er Maschenring aus hellbraunem Garn / verbreitern auf 10 Maschen im Rund / 4 Runden feste Maschen / Abnahme, indem Du immer 3 Maschen häkelst und dann eine auslässt.

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Die Kappe in Dunkelbraun häkelst Du genauso, nur hörst Du auf, sobald Du auf 12 Maschen verbreitert hast (die Kappe muss etwas weiter sein als die Eichel). Oben an die Kappe häkelst Du noch eine Mini-Luftmaschenkette an, als Stiel.

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Neben den gehäkelten Tieren und Kleinigkeiten habe ich mich noch für kleine Astscheibchen aus dem Bastelladen entschieden. Wenn Du hier vorsichtig oben und unten mit einem dünnen Handbohrer jeweils ein Löchlein reinbohrst, kann man sie gut aufhängen.

Schritt 1: Alles nach Gewicht sortieren

Das hört sich vielleicht erst mal ein wenig lächerlich an: Aber allzu große Unterschiede im Gewicht der aufgehängten Sachen können das Mobile in Schieflage bringen. Auf ein paar Gramm kommt es dabei nicht an, aber im Großen und Ganzen sollte es ausgewogen sein.

Überlege Dir, was an einen Strang alles dran soll: Ich habe immer ein wenig durchgewechselt und oberhalb des jeweiligen Tierchens eine Holzscheibe und einen Pilz und/oder eine Eichel aufgefädelt.

Ich bin da erst mal sehr wissenschaftlich rangegangen und habe alle Tierchen und alle Deko-Teilchen gewogen ….

… und dann alles notiert und entschieden, welche Tiere sich eine Achse teilen sollen. Das musste ich dann allerdings noch ein wenig ändern, weil auch nicht alle dunklen Tiere nebeneinander hängen sollten – ich sag’s euch, man kann es sich mit sowas auch extra kompliziert machen! Aber so bin halt ich.

Schritt 2 : Das provisorische Aufhängen

Meine Angst war ja erst mal, dass ich alles aufgehängt und festgeknotet habe, und dann gefallen mir die Abstände nicht oder es muss irgendwas noch länger/kürzer gemacht werden oder das Mobile hängt total scheps („scheps“ sag‘ ich als Fränkin, wenn ich „schief“ meine).

Also habe ich erst mal das Mobile-Kreuz mit einem Faden frei schwebend im Zimmer aufgehängt, dann wurden an jedem der 6 Enden ein ausreichend langer Faden angeknotet. Mit einer spitzen Nadel habe ich dann erst die kleinen Deko-Bestandteile aufgefädelt und zum Schluss immer das jeweilige Tierchen unten angebracht.

Das Ende des Fadens habe ich dann erst Mal nur um das jeweilige Tier rumgewickelt und nicht verknotet – so können alle Abstände bis zum Schluss noch ganz nach Bedarf angepasst werden. Auf den Bildern kann man das ganz gut erkennen.

Weil der Bär so schwer war, wollte ich anfangs (ganz nach meinen Berechnungen) keine Deko-Elemente drüber platzieren, sah aber blöd aus, weil so kahl.

Also hab ich das Bärchen wieder abgemacht, doch noch Pilz und Holz aufgefädelt und siehe da: Macht auch keinen großen Unterschied, das Mobile hängt dadurch auch nicht scheps.

Lisitipp: Wo kommt der Faden ans Tier?

Die Tierchen sollen natürlich möglichst waagerecht hängen und nicht mit dem Kopf allzu sehr nach oben oder unten schauen. Also musst Du erst mal rausfinden, wo das Tier seinen Schwerpunkt hat, an dem man es so aufhängen kann, dass es gerade hängt.

Hierfür habe ich einfach an der vermeintlich richtigen Stelle die Stopfnadel durchgefädelt und dann die beiden Enden der Stopfnadel festgehalten, sodass das Tierchen frei hängen konnte.

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War es gerade, war es die richtige Stelle, hat es zu sehr in eine der beiden Richtungen gezeigt, habe ich den Aufhänge-Punkt nochmal verlagert und zwar so lange, bis ich zufrieden war.

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Eichhörnchen, Eule und Hase beispielsweise sind oben am Kopf aufgehängt, Bär und Fuchs am vorderen Drittel des Körpers und das Rehlein am Nacken (beim Reh war es besonders knifflig, weil der Kopf im Vergleich zu Körper und Beinen doch sehr schwer ist. Hätte ich es am Körper aufgehängt, würde es mit dem Kopf ganz scheps nach unten hängen).

Schritt 3: Alles festmachen und die Fäden abschneiden

Der letzte Schritt ist ziemlich simpel: Wenn alle Tiere wie gewünscht hängen, verknotest Du die Fäden an den Tierchen und schneidest sie ab (ebenso wie die Faden-Enden oben am Mobile-Kreuz, wenn Du das nicht schon direkt nach dem Anknoten erledigt hast.

Wenn ich so darüber nachdenke, fallen mir noch viele weitere Ideen ein, was man mit so einem Mobile noch alles anstellen kann. Damit ein wenig Waldgrün mit reinkommt, könnte man kleine gehäkelte Tannenbäumchen als Deko machen, das stelle ich mir auch sehr schön vor!

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Источник: https://lisibloggt.com/2019/02/06/anleitung-wald-mobile-teil-4-deko-und-zusammenbauen/

Bauweise | Rötzer-Ziegel-Element-Haus

Mit Elementen bauen, mobil leben

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Hier geht‘s zu noch mehr Wissen über die Produktion

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3 in 1 für ihr absolutes Wohnfühlklima

Mit der dauerhaft niedrigen Temperatureinstellung spart man pro Jahr Energie. Die Faustformel lautet: 6 % weniger Energieverbrauch pro Grad Celsius. Im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern sind bei gleichem Wohlbefinden mit dem Einsatz der KLIMA-DECKE 2 bis 3 °C niedrigere Raumlufttemperaturen möglich. Dies bedeutet, bei gleichem Wohnkomfort eine Energieeinsparung von bis zu 18 %.

Die wichtigsten Kriterien für ein Wohlfühlklima sind die Luft- und Strahlungstemperatur, Luftbewegung und Luftfeuchte, Luftwechsel und Oberflächentemperaturen, Geräuschpegel und Lichtverhältnisse.

Bei der KLIMA-DECKE liegt die Abstrahltemperatur unter der Oberflächentemperatur. Dadurch findet eine angenehme gleichmäßige Temperaturverteilung statt und die Raumtemperatur ist durch kurze Reaktionszeiten leicht steuerbar.

Das Besondere: Jeder Raum lässt sich einzeln steuern.

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Ziegel-Klima-Decke als Modell

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derzeit leisten.

Durch die direkte Einstrahlung liegt die Oberflächentemperatur der Wand und des Bodens deutlich höher als bei herkömmlichen Heizsystemen. Das Heizsystem in der ZIEGEL-KLIMA-DECKE verursacht kaum Luftbewegungen. Ideale Voraussetzung für Allergiker und auch auf dem Boden spielende Kinder, da kein Staub aufgewirbelt wird.

Bei der Produktion unserer ZIEGEL-KLIMA-DECKE werden nur baubiologisch geprüfte Produkte verarbeitet – frei von toxischen Gasen. Ein wichtiger Beitrag für gesundheits- und umweltbewusste Bauherren, die sich in Ihrer Wohnungswelt vor gesundheitsschädlichen Baustoffen schützen wollen.

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Das RÖTZER-ZIEGEL-ELEMENT-HAUS hat konzeptionell schon einen geringen Heizenergiebedarf. Dies schont unsere Umwelt und spart Ihr Geld. Auch die zum Einsatz kommenden Baustoffe wählen wir mit größter Sorgfalt aus.

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Schließlich sollen Sie und Ihre Familie in einer gesunden und behaglichen Umgebung leben können! Der Schutz unserer Natur durch den Einsatz von energieeffizienten Komponenten ist eines unserer wichtigsten Unternehmensziele.

Schon bei der Produktion achten wir auf einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Standardmäßig erhält Ihr RÖTZER-ZIEGEL-ELEMENT-HAUS deshalb eine energieeffiziente Luft-Wasser-Wärmepumpe in Split-Bauweise. Optional können andere Wärmepumpenarten, Heizsysteme oder Flächenheizungen (z.B. Wandflächenheizungen) angeboten werden.

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Wollen Sie keinen Strom gewinnen, dann nutzen Sie doch die Kraft der Sonne zur Warmwasserbereitung. Dies geht ganz einfach mit einem Solarkollektor. Dieser sorgt im Sommer allein für die Bereitstellung des benötigten warmen Wassers.

Somit hat die Wärmepumpe Pause.

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Aufgrund der günstigen Verzinsung und dem häufig daraus resultierenden Zinsvorteil (gegenüber einem konventionellen Baudarlehen) kann sich zudem über die Jahre hinweg ein ordentlicher Betrag summieren, der weniger an Zinsen beglichen werden muss.

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Strompreise und Heizkosten steigen immer weiter an. Mit unserem Effizienzhäusern nach KfW 55, 40 oder 40plus sind Sie in der Lage, sich noch unabhängiger von diesen äußeren Kostenfaktoren zu machen.

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Tiny House selber bauen: Wohnen auf klein(st)em Raum

Mit Elementen bauen, mobil leben

Den Trend des Mini Hauses, auch Tiny House genannt, gibt es seit zirka einem Jahrzehnt. Die Mini Häuser sehen von außen aus wie z.B. süße Gartenhäuser, im Inneren überraschen sie oftmals mit heller, geräumiger und komfortabler Fläche. Wir verraten alle wichtigen Infos zu Mini Haus planen, Baugenehmigung und die anfallenden Kosten: So können auch Sie Ihr eigenes Tiny House selber bauen.

Was ist ein Minihaus?

Ein Tiny House ist ein kleines, oftmals, aber nicht immer auf Rädern gebautes Häuschen.

Eine fest definierte Größe gibt es nicht: So gibt es Mini Häuser mit 8 bis maximal 30 Quadratmetern. Doch selbst auf kleinster Fläche bietet ein Tiny House (fast) alles, was auch ein großes Haus bietet.

Die Menschen in Minihäusern entscheiden sich für ein vereinfachtes Leben, dafür nur mit den notwendigsten Dingen zu leben und nutzen die vorhandene Raumfläche bestmöglich effizient.

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Ein Tiny House Beispiel ist der Bauwagen von Peter Lustig in der bekannten Kinderserie „Löwenzahn“.

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Grundsätzliche Einrichtungselementefür ein Mini Haus sind:

  • Wohnraum,
  • separate Schrankwand,
  • kleine Kombüse,
  • Dusche
  • eine Kompost-Toilette.

Je nach persönlichem Geschmack und Anforderungen können diese Elemente ersetzt oder ergänzt werden.

Tiny House mobil

Viele Minihäuser zeichnen sich durch eine besondere Mobilität aus. Denn Minihäuser auf Rädern lassen sich wie Wohnwagen hinter einem Wagen befestigen und so problemlos bewegen und an jeder x-beliebigen Position parken.

Vorausgesetzt natürlich, dass das Parken dort erlaubt ist.

Wer gilt als Begründer des Tiny Houses?

Als Begründer des Tiny Houses gilt der US-Amerikaner Jay Shafer. Dieser wollte ein winziges Häuschen bauen, doch bekam er dafür vom Amt keine Genehmigung. Daraufhin baute er sein Haus auf einem Doppelachsanhänger.

Freunde und Familie waren so begeistert, dass Shafer in der Folgezeit Baupläne zum Nachbauen entwickelte. In Deutschland ist Hanspeter Brunner einer der Vorreiter für Mini Häuser.

Weiterentwicklung des Tiny Houses

Mittlerweile hat sich der anfängliche Trend des Tiny Houses als Wohnhaus weiterentwickelt.

Die kleinen Häuser werden nun immer öfter auch als Gästehaus, Arbeitsplatz und Kinderspielhaus im Garten genutzt.

Weitere Nutzungsmöglichkeiten sind denkbar.

Planung

Auch wenn die Tiny Houses kleiner sind als gewöhnliche Häuser, sollten sie dennoch genauso gründlich geplant werden. Denn eine frühzeitige und detaillierte Mini Haus Planung ist das A und O.

Minihaus selber bauen: Fähigkeiten einschätzen

Bevor Sie den Hammer in die Hand nehmen, sollten Sie objektiv beurteilen, ob Ihr handwerkliches Geschick für einen individuellen Selbstbau mit möglichen Sonderwünschen ausreicht. Denn wenn Sie erst beim halbfertig stehenden Haus bemerken, dass Sie der Aufgabe eigentlich nicht gewachsen sind, haben Sie bereits viel Zeit und vor allem Kosten verloren.

Für das Mini Haus selber bauen werden zwei Baumpodelle unterschieden:

  • Mini Häuser, die nach dem Baukastenprinzip gebaut werden,
  • Mini Häuser, die nach Bauplan gebaut werden.

Unser Tipp: Bei weniger Know-how bietet sich eher das Baukastenprinzip an. Wer bereits mehr Erfahrung hat, kann auf den Bauplan zurückgreifen.

Wer sein Tiny House nicht selber bauen will, kann Hilfe in Form von professionellen Mini Haus-Anbietern oder von ausgebildeten Zimmermännern in Anspruch nehmen.

Bauanleitungen meist nur auf Englisch erhältlich

Sollten Sie einen Bauplan für Ihr Tiny House kaufen wollen, sollten sie diese 3 Dinge beachten:

  1. Viele Pläne sind nur in englischer Sprache erhältlich.
  2. Prüfen Sie, ob sich die Ausführungen nur auf den Rohbau beschränken oder auch detailliert auf den Innenausbau eingegangen wird.
  3. Zudem sollte die Vorgehensweise im Bauplan im Detail beschrieben werden.

Lassen Sie die Finger von Bauplänen, in denen weder Material noch Werkzeug aufgelistet wird.

Unser Tipp: Oftmals können amerikanische Anleitungen nicht einfach so für Europa verwendet werden, da die Straßenvorschriften nicht übereinstimmen und ggf. auch die Fahrzeuganhänger anders konstruiert sind.

Baugenehmigung

Der Bau eines Hauses ist allgemein genehmigungspflichtig. Ob es nun im Boden verankert oder auf dem Flachdach des Nachbarn errichtet wird, in beiden Fällen greift das Baurecht.

Sie sollten vor Baubeginn also bei Ihrer zuständigen Baubehörde eine Bauerlaubnis einholen.

Ausnahme:Minihäuser, die auf einem Anhänger errichtet sind, fallen nicht unter das Baurecht, sondern unter das Straßenverkehrsrecht. Denn sobald es auf einem Wagen steht, ist es keine bauliche Anlage mehr.

Bebauungsplan – was heißt das?

Abgesehen von einer Baugenehmigung ist zu klären, ob für Ihr Gebiet ein Bebauungsplan vorliegt. Dieser gibt Vorgaben, die beim Bau zu erfüllen sind.

Sollte kein solcher Plan vorliegen, sind Sie gezwungen sich beim Bau nach der umliegenden Bebauung zu richten.

Das bedeutet: Sollten zum Beispiel die umliegenden Häuser ein Satteldach besitzen, können Sie Ihr Minihaus nicht mit einem Flachdach versehen.

Sollten Sie das Grundstück auf dem Sie das Tiny House bauen wollen noch nicht besitzen, lohnt es sich vorab eine Bauvoranfrage zu stellen. Damit klären Sie, ob Sie Ihr Wunschhaus dort errichten dürfen und die Voranfrage kostet nur einen Bruchteil von dem was ein Bauantragsverfahren kostet.

Sollte die Voranfrage positiv ausfallen, müssen Sie im nächsten Schritt einen Bauantrag einreichen. Das dürfen Sie als Privatperson jedoch nicht, sondern muss durch einen berechtigen Ingenieur erfolgen.

Dieser klärt auch auf, welche weiteren Unterlagen, z.B.

  • Lageplan,
  • Grundriss,
  • Zeichnung vom geplanten Minihaus u.s.w.

benötigt werden.

Unser Tipp: Auf einem Campingplatz, der Dauerstellplätze anbietet, können Sie in Ihrem mobilen Mini Haus auch ohne Baugenehmigung leben.

Tiny House im Kleingarten?

Mini Häuser in Kleingartensiedlungen unterliegen nicht dem staatlichen Baurecht, sondern der jeweiligen Vereinssatzung. Sollte die Gemeinschaft den Bau genehmigen, muss kein zusätzlicher Bauantrag gestellt werden.

Tiny House Kosten

Die zu erwartenden Kosten für ein Minihaus setzen sich in der Regel zusammen aus:

  • Grundstückskosten (Kaufpreis, Makler, Notar, Grundbucheintragung, Vermessung, Grunderwerbsteuer)
  • Grundstückserschließung (Anschluss an das Straßennetz, Herstellung der Bebaubarkeit des Grundes, Anschluss an die Kanalisation, Wasser- und Stromversorgung, Telefonanschluss)
  • Baukonstruktion (Herstellung des Bauwerks)
  • Versorgungstechnik (Sanitäranlagen, Elektroinstallation, Heizung-/Lüftungsanlagen)
  • Außenanlagen (Anlage der Zuwege, Stellplätze, Einfriedungen, Bepflanzung von Flächen)
  • Innenausstattung (je nach persönlichem Geschmack)
  • Baunebenkosten (Baugenehmigung, Grunderwerbsteuer, Grundstücksvermessung, Architektenhonorar, Projektleitung, Bereitstellungs- und Bauzinsen, Baustrom/-wasser, Bauwesenversicherung, Bauherrenhaftpflichtversicherung)

Je nach individuellem Mini Haus (Typ, Material und Größe) können die Kosten für die aufgelisteten Faktoren unterschiedlich hoch ausfallen.

Die Herstellungskosten lassen sich dabei durch eine geschickte Planung merklich senken.

  • Entscheiden Sie vorab, wieviel Quadratmeter Nutzfläche Sie brauchen. Fertigen Sie zur besseren Visualisierung eine Skizze an, um möglichen Raumüberschuss frühzeitig zu erkennen und umzuplanen. Bei einem Mini Haus geht es schließlich darum auf kleinstem Raum möglichst effizient zu wohnen.
  • Vermeiden Sie Flächen wie Flure oder Vorräume, die keinem Zweck dienen.
  • Beim Dach sollten Sie auf einfache Formen zurückgreifen, z.B. Flach-, Sattel- und Pultdach ohne zusätzliches Fenster.
  • Am energieeffizientesten ist ein Minihaus in Würfelform. Dieses können Sie ggf. aufstocken, da ein Bau in die Höhe kostengünstiger ist als in die Breite.
  • Verzichten Sie auf aufwändige Bauelemente wie Erker, Mauervorsprünge und Balkons und beschränken Sie sich bei Ihrem Tiny House auf eine einfache Form. Das erleichtert Ihnen den Auau und verkürzt die Bauzeit.
  • Verwenden Sie Fenster mit stets gleicher Größe.
  • Mini Häuser ohne Trennwände kosten nicht nur weniger, sondern besitzen auch eine offenere, freundlichere Atmosphäre. Wollen Sie den Essraum trotzdem vom Schlafraum trennen, greifen Sie dafür lieber auf Regale (mehr Stauraum!) oder sonstige Trennobjekte zurück.
  • Bauen Sie das Bad bzw. das WC angrenzend zur Küche. So verlegen Sie alle wichtigen sanitären Leitungen mit kurzen Wegen. Setzen Sie lieber auf gerade als verwinkelte Rohre. Wasserleitungen sollten, wenn möglich nicht in der Außenwand geplant werden; das spart Ihnen im Nachhinein Isolierungskosten ist jedoch nicht immer umsetzbar.
  • Planen Sie zur besseren Übersicht von Anfang an zusätzlichen Stauraum ein. Siehe die Treppenschubladen auf dem unteren Bild.

Lesen Sie auch die spannende Geschichte von Tommy Schmidt, der in ein Gartenhaus ohne Küche und ohne Bad gezogen ist.

Tiny House Inneneinrichtung

Aufgrund der räumlichen Enge im Inneren des Minihauses, sollten Sie auf reine Deko-Gegenstände größtenteils verzichten und lieber praktikable Möbelstücke verwenden.

Kreative Ideen zum Platzgewinn im Minihaus:

  • Ein Tisch, der bei Nichtgebrauch durch Hochklappen an der Wand befestigt wird und somit zusätzlicher Bewegungsraum entsteht.
  • Schmale Schubladen unter Einbauschränken oder Regalen, die nicht bündig enden.
  • Improvisierte Treppenstufen an der Wand ohne Geländer
  • Dachgiebel wird oftmals als „Schlafzimmer“ genutzt – aulasbare Betten können tagsüber Platz machen für einen Arbeitsplatz.

In unserem Onlineshop finden Sie eine große Anzahl an Gartenhäusern, die Sie als Tiny Houses verwenden können. Da ist sicherlich auch das richtige Haus für Sie dabei.

Sie suchen zusätzliche Inspiration zu Minihäusern? Schauen Sie doch auf unserem Pinterest-Board zu Tiny Houses vorbei. Zusätzlich finden Sie dort auch eine Vielzahl an schönen Themen-Boards rund um Haus und Garten.

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Artikelbild: ©iStock/asbe

Источник: https://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/tiny-house-selber-bauen/

Der Wagenbau vom Bauwagen: Erfahrungsbericht Seite 1 von 0

Mit Elementen bauen, mobil leben

Im zweiten Teil dieser Artikelserie über das Leben im Bauwagen, nehme ich dich mit auf den Bau und am Ende sogar mit auf den Wagen.

Für mich ist der Bau eines kompletten Wagens mit Oberlichtern bis heute ein kleines Wunder, auch wenn ich selbst an unserem Exemplar mitgearbeitet habe.

Patrick hat als Zimmermann die besten Voraussetzungen, einen solchen Wagen Wirklichkeit werden zu lassen. Außerdem hatten wir Patricks Bruder Gabriel als Schreiner mit im Boot, äh, im Wagen.

Ich habe festgestellt, dass meine ganz persönliche Kernkompetenz neben all meinen anderen breit gefächerten Fähigkeiten darin liegt, den beiden alle Pläne in letzter Sekunde wieder umzuwerfen. Gemeinsam haben wir es trotz sechs linker Hände, die wir als Linkshänder-Trio zu Verfügung hatten, geschafft. Wie wir finden, kann sich der Wagensehen lassen.

Die Vorbereitungen laufen

Bevor der Bau unseres Wagens beginnen konnte, mussten wir uns als fleißige BaumeisterInnen aber so einige Gedanken machen. Die W-Fragen sollten schließlich vorab geklärt sein. Die wichtigste Erkenntnis zu diesem ersten Schritt möchte ich an dieser Stelle kurzerhand vorwegnehmen.

Einfach, weil sie so klar, logisch und für uns richtig ist: Für den Wagenbau brauchst du entweder viel Zeit oder viel Geld. Wir haben versucht, die erste Variante zu wählen, auch wenn so ein Haus auf Rädern trotz aller Zeit der Welt einfach einiges kostet.

Für uns hat der zeitliche Faktor sogar schon lange vor Baustart eine wichtige Rolle gespielt. Wie die Ameisen haben wir gesammelt, wann immer wir günstiges Material zwischen die Finger bekommen haben.

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Eine Eingangstür, Fenster, brauchbares Altholz, Lampenfassungen, Omas Küchenhexe, Kabel, Glasscheiben für die Oberlichter und natürlich allerlei Geplänkel für den Innenausbau.

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Hier ein kleines Rechenbeispiel: Für professionelle Fenster auf Maß, die nach außen aufschwingen, kannst du gut und gerne etwa 4000€ liegen lassen. Wir haben drei unserer Fenster in den letzten zwei Jahren geschenkt bekommen und zwei weitere haben wir für 100€ gebraucht ergattert.

Auf der einen Seite steht nun der Faktor Geld mit einer Ersparnis von etwa 3800€ (Sprit, Schleifpapier, Strom, Kit, Holzöl und neue Glasscheiben, die wir eingesetzt haben, sind abgezogen). Auf der anderen Seite steht der Aufwand von etwa einer Woche Vollzeit an der Schleifmaschine und einige Reparaturarbeiten.

Wir mussten neue Scheiben zuschneiden, verkitten, Rahmen ölen und bei einigen Fenstern die Rahmen reparieren. Diesen ganzen Zirkus haben wir betrieben, um die Fenster mit Öl pflegen und gegen Feuchtigkeit auf lange Sicht schützen zu können.

Lack gibt auf Holz im Außenbereich nach ein paar Jahren den Geist auf und dann dringt Wasser in das Holz ein.

Unsere Fenster gehen nun leider nicht nach außen auf, aber sie besitzen teilweise eine ebenfalls praktische Klappmechanik und nach all den Stunden Arbeit einen schönen natürlichen Used-Look. Ein bisschen Retro schadet nie.

Unsere individuellen Fenster zaubern eine nostalgische und gleichzeitig freundliche Atmosphäre im Raum und Außen.

So wie man sagt, dass die Augen eines Menschen das Fenster zu seiner Seele sind, so sind die Fenster eines Wagens für mich die Verbindung zwischen Bewohnern und Natur.

Ebenfalls zur Vorbereitung gehört das Zeichnen eines Plans mit Maßen, Statik und all den Dingen, von denen ich besonders viel verstehe. Wo wir gerade beim Thema Fenster sind, bleiben wir doch kurz dabei. Dass wir Oberlichter möchten, war schon lange klar.

Patrick hat sich als Architekt viele Gedanken zur Konstruktion dieser Sonderanfertigung gemacht und schlussendlich können wir sagen, dass die Planung und der Bau eines Daches mit Oberlichtern ganz einfach mal eben doppelt so viel Zeit und Nerv in Anspruch nehmen, wie ein einfaches Tonnendach.

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Seit wir aber im Wagen wohnen, bin ich unendlich froh, dass wir diesen Aufwand betrieben haben. Oberlichter haben unschlagbare Vorteile gegenüber einem Tonnendach. Sie spenden Licht und jetzt da der Wagen fertig ist, erstrahlt der Innenraum in den tollsten Farben. Je nach Wetterlage vor der Tür.

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Beim Kochen sind Oberlichter ebenfalls wunderbar, da der Dunst gleich nach außen ziehen kann. Auch ist unser Dach der optimale Ort, um Kräuter und Obst auf großen Gittern zu trocknen.

Viel Arbeit mit Upcycling

Um überhaupt einen Plan von der Hülle des Wagens zeichnen zu können, mussten wir zunächst einmal die Aufteilung des Innenraums ausdiskutieren. (Diese hat sich bei uns zwar ohnehin andauernd und bis zur letzten Sekunde geändert, aber das verrate ich natürlich nicht).

Dafür war es auch wichtig, dass wir Fenster und Türen bereits besorgst hatten. Wo muss welches Loch für welches Fenster hin? Wo soll der Ofen stehen? Ist es besser die Eingangstür in die Seite oder in die Stirn zu bauen? Für uns war diese letzte Frage ein längeres Thema.

Patrick war dafür, die Tür in die Stirn einzubauen, da es somit möglich ist, eine kleine Dreckschleuse zu haben und nicht mit den matschigen Schuhen und dem nassen Hund gleich mitten im Wagen zu stehen. Ich hingegen wollte die Tür an der langen Seite, damit sie den schlauchigen Charakter des Innenraums unterbricht.

Außerdem liebe ich das Wohnwagenfeeling und die meisten Caravans haben die Tür ebenfalls in der Seite. Als professionelle „Pläne-in-letzter-Sekunde-Umschmeißerin“, habe ich natürlich gewonnen.

Im Grunde sind wir uns aber einig, dass es im Sommer schöner ist, die Tür an der Seite zu haben, während wir im Winter ganz klar die Vorteile bei einer Tür auf der Stirnseite sehen.

Bevor wir nun also endlich mit dem Bau beginnen, wollen wir noch klären, wieviel Technik wir für die Wasserversorgung verbauen möchten. Ob wir mit 12v oder 220v leben möchten und wo die Lampen und Lichtschalter sitzen sollen. Unsere 220v Stromleitungen hat Patrick direkt in den Wänden verlegt.

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Jede Steckdose und jeder Lichtschalter sollen schließlich am richtigen Platz sitzen. (Blöd nur, wenn sich der Innenausbauplan immer wieder ändert…). Wir haben uns eindeutig für die 220v entschieden, denn mit einem so großen Wagen ziehen wir nicht alle zwei Tage weiter. Alle zwei Jahre ist realistischer. Somit können wir uns immer um Strom kümmern.

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Falls wir uns einmal anders entscheiden sollten, ist es aber auch möglich, umzurüsten.

Es kann losgehen: (Um)Bau des Fahrgestells

Wie auch ein Haus, braucht so ein Tiny House zu allererst ein Fundament. Richtig, das Fahrgestell. Dabei gibt es einiges zu beachten, wenn das Haus auf Rädern später auch zuverlässig rollen soll. Das Bauwagenfahrgestell sollte zum Beispiel einen breiten Radstand haben.

Außerdem ist auch die Achsbreite sehr wichtig, da der Schwerpunkt des ganzen Gebildes im Auau weit oben sein wird. Somit schaukelt der Bauwagen hin und her. Je breiter die Achsen sind, desto niedriger wird der Schwerpunkt im Verhältnis. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Last des Fahrgestells nicht bis an die Grenzen auszureizen.

Ein Holzwagen ist ein völlig anderes Geschoss als ein Caravan und sollte nicht ausversehen umkippen.

Wir haben ein LKW Fahrgestell gebraucht ergattert, welches mit einer Last von 18 Tonnen klarkommt.

Das ist wahnsinnig praktisch, denn inzwischen haben wir Fliesen in der Küche und überlegen gerade, eine Küchenfront aus Stahl zu bauen. Einfach weil wir es können und natürlich, weil wir es schön finden.

Momentan haben wir noch mindestens 8 Tonnen Luft, bis das Fahrgestell voll ausgelastet wäre und der Ausbau ist so gut wie fertig.

Unser Fahrgestell ist ziemlich Massiv. Vor allem aus dem Grund, weil wir den Wohnkoffer mit Stützen ausgestattet haben, sodass wir das Fahrgestell unter dem Wagen wegziehen und ohne Auau zum TÜV bringen können.

Unsere Wohnung ist in diesem Sinne nur Ladung. Der Wohnkoffer muss also stabil und daher unflexibel sein. Die Stabilität bekommt die Bodenplatte von den Wänden aus Dreischichtplatte. Diese leisten dieselbe Arbeit wie hochkant gelagerte Träger.

Wer fahren will, der muss auch bremsen können. Unser Fahrgestell besitzt ein Zweikreislaufdrucksystem zum Bremsen. Die meisten Bauwägen, die ich kenne, haben nur ein Einkreislaufdrucksystem.

Das liegt daran, dass alte und somit günstigere Fahrgestelle verwendet werden. Der Kreislauf kann aber platzen und dann fällt die Bremse aus. Aus diesem Grund werden Einkreislaufdrucksysteme vom TÜV nicht mehr zugelassen.

Kleine Tiny Houses und Wohnwägen bremsen meist mit einer Auflauremse. Diese gibt es jedoch nur für bis zu acht Tonnen.

Auch für das Fahrgestell haben wir eine ganze Woche Zeit investiert, anstatt ein neueres und noch teureres Gestell zu kaufen. Patrick und Gabriel haben die stählerne Bodenplatte des LKW-Fahrgestells weggeflext und dann wurde gestrichen. Bei den Flexarbeiten haben die beiden gleich mal acht Aufsatzscheiben durchgeschrubbt.

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Dass die es auch immer so übertreiben müssen… Gestrichen haben wir zu Viert. Die komplette Woche in Vollzeit. Die erste Schicht mit höchstgesunder Grundierung von der deutschen Bahn in Güterzugorange mit vielen lustigen Bleimenningen darin. Als zweite Schicht dann mit grauem Lack vom Militär. So sollte der Rost nur wenig Chancen haben.

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Beide Farben haben wir von einem lieben Freund geschenkt bekommen.

Es geht weiter: Bau des Wohnkoffers

Jetzt geht es endlich an die Konstruktion des Wohnkoffers. Im ersten Schritt haben wir die Bodenplatte gebaut und einen Eichenboden verlegt. Diesen mussten wir allerdings später wieder rausschneiden und neu verlegen, da er sich gewölbt hat. (Ob ich das allerdings verraten soll, weiß ich noch nicht).

Die meisten Tiny Houses werden wie ein richtiges Haus auf der Bodenplatte erbaut. Wir haben das anders gemacht, weil wir keine Halle hatten, in der so viel Platz nach oben ist. Außerdem ist es bequemer, die Wände liegend zu bauen und mit Isoliermaterial zu füllen.

Diese Herangehensweise ist allerdings intensivster Denksport, wenn am Ende alles passen soll. Unser Wagen besteht also aus einzeln angefertigten Wandelementen, die wir mit Holzwolle gedämmt und mit Kabeln durchzogen haben. Die Außenschalung haben wir aus Schwarzwälder Lärchen-Stülpschalung in Sägerau gebaut.

Das ist ein schönes natürliches Material und auch mit Patina noch ansehnlich.

Die innerste Schicht besteht aus Dreischichtplatte. Diese gibt zum einen Stabilität, zum anderen fungiert sie als Dampremse. Das Holz nimmt die Feuchtigkeit aus dem Wagen auf und gibt sie gleichmäßig und kontrolliert nach Außen ab.

Für uns genügt das, denn wir heizen mit einem Holzofen. Im Winter ist die Luft im Wagen beinahe schon zu trocken. Gasheizungen hingegen produzieren zusätzlich Feuchtigkeit und so stellen sich andere Ansprüche an die Wände und die Dampremse.

Aber das leidige Thema Feuchtigkeit im Wagen kennst du als Camper mit Sicherheit.

Wandelement mit HolzfaserdämmungDie Elemente sind bereits mit Kabeln verbunden

Für das Dach hat Gabriel alle Bögen einzeln aus Multiplexplatte ausgesägt. Auch das Dach haben wir als ein vollständiges Element am Boden zusammengebaut.

Als Füllung haben wir dünne weiße Platten verwendet, die sich der Rundung des Daches anpassen. Diese Platten werden normalerweise als Rückwände von Schränken verwendet. Sehr gerne vor allem bei IKEA.

Wie auch immer, sie geben unserem Dach eine ruhige und helle Optik.

Die Spannung steigt: Der Zusammenbau

Jetzt, da alle Elemente gebaut sind, kann es ans Zusammenpuzzeln gehen.

Unser lieber Nachbar half uns mit einem speziellen Traktorkran, der die Wandelemente durch die Luft schweben lässt, gerade so als wären es Tetris-Förmchen.

Für uns war der Tag des Puzzelns besonders aufregend, da sich erst jetzt zeigte, ob alles richtig berechnet ist. Dass es so gut passt, haben wir dann doch nicht erwartet.

Die Wände noch schnell zusammenspaxenDas Sahnehäubchen obendrauf

Am Ende haben wir die Fenster eingebaut, von denen ich anfangs so viel erzählt habe. Auch Lichtschalter und Steckdosen wurden montiert.

Ich habe dir ganz zu Anfang dieses Artikels versprochen, dich auch mit auf den Wagen zu nehmen. Schauen wir uns also das Dach an, jetzt wo es am richtigen Platz ist. Während der Bauphase hatten wir geplant, das Dach mit LKW-Plane zu decken. Diese Plane ist sehr robust, relativ günstig und gar nicht mal so hässlich.

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Nach einiger Überlegung fiel die Entscheidung aber doch auf ein Kupferdach. Als Altersvorsorge sozusagen. Für den Blechner war unser Dach eine große Herausforderung und seiner Meinung nach sei jedes Kirchendach, das er bis dahin gedengelt hatte, lange nicht so aufwändig, wie unser Wagendach.

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Das gute Oberlicht mal wieder.

Da steht es also, das kleine Haus. Unsere Küchenhexe, die wir ebenfalls günstig gebraucht bekommen haben, ist das erste Möbelstück, das Einzug erhalten hat.

Für den Ofendurchbruch habe ich mich an meinem ersten Lehmkunstwerk versucht. Den Lehm haben wir aus dem Wald geholt und die frische Mische mit Stroh, Sand und Schluff in Eigenregie zusammengemixt.

Den ersten Winter haben wir damit schon überstanden.

Die Ofendurchführung aus Lehm

Mein Fazit zum Bau eines Bauwagens

Abschließen gibt es jetzt noch eine winzige Zusammenfassung über die wichtigsten Punkte beim Wagenbau. Wie gesagt brauchst du Zeit und Geld, außerdem handwerkliches Geschick, logisches Denkvermögen, ganz viel Material, das richtige Werkzeug, einen Platz an dem du bauen kannst.

Und im besten Fall ein paar gute Freunde, die dir ab und an unter die Arme greifen. Welche Gedanken wir uns gemacht haben, um uns überhaupt für diese Wohnform zu entscheiden, kannst du in meinem ersten Artikel zum „Leben im Bauwagen: Ein Selbstversuch“ nachlesen. Wir haben in der Bauphase oft gelacht, manchmal gestaunt und viel dazugelernt.

Wir würden es jederzeit wieder tun.

Nur noch schnell die Terrasse bauen

Im nächsten Teil dieser Artikelserie erfährst du alles über den Ausbau unseres Wagens, wie die Einrichtung schlussendlich geworden ist, wo wir duschen und warum wir uns für eine Trockentrenntoilette entschieden haben. Du kannst gespannt sein!

Fotos: (c) Geraldine Schüle & Patrick Ortlieb

Источник: https://camperstyle.de/leben-im-bauwagen-wagenbau/

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