Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung verlegen Sie Laminat einfach selbst

Contents
  1. Laminat verlegen – Anleitung in 13 Schritten | OBI
  2. Das benötigst du für dein Projekt
  3. Laminat selbst verlegen – einfache Schritt-für-Schritt Anleitung
  4. Muss ich handwerklich begabt sein, um selbst Laminat zu verlegen?
  5. Auf welchen Untergrund kann man Laminat verlegen?
  6. Welche Werkzeuge werden benötigt, um Laminat perfekt zu verlegen?
  7. Checkliste Material & Zubehör zur Laminatboden Verlegung
  8. Vor dem Verlegen von Laminat 
  9. Die Restfeuchte beachten!
  10. Benötige ich eine Trittschalldämmung unter dem Laminat?
  11. Was ist die schwimmende Verlegung beim Laminat?
  12. Verlegung von Laminat – Kurzanleitung:
  13. Wann darf ich Laminat nach dem Verlegen belasten?
  14. Laminatverlegung mit den unterschiedlichen Krono Original Systemen:
  15. Verlegung 1clic 2go pure:
  16. Verlegung Twin Clic:
  17. Verlegung Drop Loc:
  18. Laminat verlegen – Anleitung, Tipps und Tricks – tedox-Blog
  19. Checkliste: Werkzeug und Zubehör
  20. Drei Arten Laminat zu verlegen
  21. Vor dem Verlegen: Die Vorbereitung des Bodens
  22. Wann muss eine Dampfsperre eingebaut werden?
  23. Kann man Laminat auf Teppich verlegen?
  24. Eignen sich Fliesen als Untergrund für Laminat?
  25. Darf Laminat auf einer Fußbodenheizung verlegt werden?
  26. Laminat verlegen – was muss ich beachten?
  27. Kann ich mit der Verlegung sofort beginnen?
  28. Paneele auf Beschädigung prüfen und Anleitung lesen
  29. Laminatboden verlegen – Schritt für Schritt-Anleitung
  30. Schritt 1 – Die Laminatunterlage
  31. Schritt 2 – Verlegen des ersten Paneels
  32. Schritt 3 – Verlegen der Laminatreihen
  33. Schritt 4 – Zuschneiden der letzten Reihe
  34. Schritt 5 – Anbringen der Fußleisten
  35. Schritt 6 – Laminat reinigen
  36. Laminat an Türen verlegen
  37. Dehnungsfugen beachten in großen Räumen!
  38. Mein Laminat schlägt Wellen – was tun?

Laminat verlegen – Anleitung in 13 Schritten | OBI

Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung verlegen Sie Laminat einfach selbst

13 Schritte

1

Vorbereitung der Laminatdielen

Auf einen Blick

  • Laminat waagerecht lagern
  • Laminat akklimatisieren

So geht das

Vor dem Verlegen braucht Laminat mindestens 48 Stunden Zeit zur Akklimatisierung. Du lagerst daher dieLaminatdielen unausgepackt und waagerecht bei einer Mindesttemperatur von 18 °C und bei 50 % bis maximal 70 % Luftfeuchtigkeit. Vorteilhaft ist es, das Laminat im selben Raum zu lagern, in dem du es später verlegst.

2

Untergrund für das Laminat vorbereiten

Auf einen Blick

  • Boden auf Unebenheiten prüfen
  • Gegebenenfalls Untergrund ausgleichen

So geht das

Um den Boden des Raumes auf Unebenheiten zu prüfen, verwendest du eine Richtlatte. Unebenheiten über 3 mm Höhe auf einen Längenmeter gleichst du mit Fließspachtel aus.

Mithilfe der selbstverlaufenden Ausgleichmasseschaffst du einen planebenen Untergrund. Auch Löcher oder Risse schließt du auf diese Weise. Lass den Boden anschließend komplett austrocknen.

3

Dampfsperre und Trittschalldämmung verlegen

Auf einen Blick

  • Dampfsperre verlegen
  • Trittschalldämmung verlegen

So geht das

Auf Estrichböden und oberhalb von Warmwasser-Fußbodenheizungen verlegst du zum Schutz vor Feuchtigkeit zunächst eine Dampfsperre nach folgender Anleitung: Du rollst die Dampfsperrfolie in der späteren Längsrichtung des Laminats aus und schneidest sie zu.

An den Wänden steht die Folie dabei jeweils 10 cm nach oben über. Du lässt die einzelnen Folienbahnen rund 20 cm überlappen und fixierst die Nahtstellen mit Klebeband – im Bild der gelbe Streifen.

Nun verlegst du als Trittschalldämmung eine Schicht aus Kork, Filz oder PE-Schaumfolie direkt über der Dampfsperrfolie.

4

Erste Reihe Laminat verlegen

Auf einen Blick

  • Feder oder Nut der ersten Laminatreihe entfernen
  • Abstandsfuge zur Wand beachten

So geht das

Laminatdielen verlegst du parallel zum Lichteinfall. Du beginnst in der linken hinteren Ecke des Raums.

Mit einer Säge, beispielsweise einer Stichsäge oder einer Kreissäge, entfernst du zunächst Feder oder Nut der ersten Laminatreihe.

Dann legst du die Dielen jeweils mit der beschnittenen Seite zur Wand und klickst sie stirnseitig ineinander.

Auf einen Blick

  • Laminat Platz zum „Arbeiten“ lassen
  • Abstandshalter nutzen

So geht das

Holz und Laminat „arbeiten“, das heißt: Bei unterschiedlichen Temperaturen ziehen sie sich zusammen oder dehnen sich aus. Dafür hältst du mit den Dielen zu Wänden und Pfeilern einen Abstand von 10 mm bis 15 mm ein.

Um diese Abstandsfuge einzuhalten, verwendest du spezielle Abstandshalter beziehungsweise Rastkeile.

Wandangrenzende Dielen ziehst du mit einem Zugeisen an die bereits fertig verlegte Fläche.

Auf einen Blick

  • Laminatdielen anlegen
  • Mit Hammer und Schlagklotz festklopfen
  • Auf Verkantungen achten

So geht das

Das Verlegen von Laminat ist mit Klick-Laminat vergleichsweise einfach. Dabei rasten die Dielen mithilfe einer Spezialverriegelung ein. Du legst dazu die nächste Diele ganz nah an die vorhergehende.

Dann verriegelst du die beiden mit Hammer und Schlagklotz. Du schlägst die Dielen immer erst längs und dann quer ein. Achte darauf, dass beim Einklopfen keine Fugen entstehen.

Denn auch kleine Verkantungen übertragen sich auf die folgenden Dielen.

7

Zuschneiden der Laminatpaneele

Auf einen Blick

  • Erforderliche Länge ausmessen und aufzeichnen
  • Zuschnitt mit Laminatschneider, Tischkreissäge oder Stichsäge

So geht das

Meist ist es am Ende einer Reihe Laminat erforderlich, das letzte Paneel zu kürzen. Dafür misst du die Länge, berücksichtigst den erforderlichen Abstand zur Wand und trägst den Wert mit Winkel und Bleistift auf der Diele ab.

Für den Zuschnitt benutzt du entweder eine Tischkreissäge oder einen Laminatschneider. Ansonsten hilft auch eine Stichsäge.

Die Schnittkante zeigt beim Verlegen abwärts, das heißt, die spätere Oberseite der Dielen zeigt auch beim Sägen nach oben.

Auf einen Blick

  • Laminatdielen aneinanderfügen
  • Endstücke mit Zugeisen festziehen
  • Nächste Reihe am Versatzstück beginnen

So geht das

Jetzt fügst du das angepasste Stück Laminat mit Hammer und Schlagklotz vorsichtig an die Diele daneben und ziehst die Endstücke mit einem Zugeisen fest nach.

Die nächste Laminatreihe beginnst du an dem Versatzstück der zuvor beendeten Reihe. Achte aus Gründen der Stabilität und der Optik darauf, dass das Versatzstück mindestens 40 cm lang ist.

9

Letzte Laminatreihe legen

Auf einen Blick

  • Dielen längsseitig zuschneiden
  • Zugeisen zum Einpassen nutzen

So geht das

Für die letzte Reihe schneidest du die Dielen in der Regel längs zu. Du ermittelst die erforderliche Breite, berücksichtigst die Abstandsfuge und sägst die Dielen entsprechend zu. Ein Zugeisen hilft dir beim Einpassen der Dielen in die Reihe.

10

Heizungsrohre beim Verlegen des Laminats einbinden

Auf einen Blick

  • Bohrlöcher aussägen
  • Laminatstück um die Löcher abtrennen
  • Laminatdiele verlegen
  • Reststück hinter den Rohren festleimen

So geht das

Um die Paneele auch um Heizungsrohre herum zu verlegen, zeichnest du die Bohrlöcher für die Heizungsrohre auf einem Laminatstück an. Dabei berücksichtigst du den Rohrdurchmesser plus 10 mm.

Diese Kreise sägst du mit einem passenden Forstnerbohrer und einer Stichsäge aus. Dann verlegst du die Diele und leimst anschließend das kleine Stück hinter den Rohren an der Diele fest.

Das Bohrloch verkleidest du mit einer Rosette.

11

Türzargen beim Verlegen des Laminats berücksichtigen

Auf einen Blick

  • Türzargen aus Holz kürzen
  • Türzargen aus Stahl: Diele zusägen, Lücke abdichten

So geht das

Beim Verlegen von Laminat denkst du auch an die Türzargen: Diese machst du entweder passend – oder passt die Diele daran an. Türzargen aus Holz kürzt du um eine Dielenbretthöhe plus Dämmung.

Dazu legst du ein Reststück an und sägst die Zarge entlang der Diele zum Beispiel mit einer Tauchsäge oder einem Multi-Tool ab.

Um zu verhindern, dass die Oberfläche der Türzarge beim Sägen ausreißt, bringst du vor dem Sägen Klebeband auf der Schnittfläche an. Unter den entstandenen Schnitt verlegst du dann das Laminat.

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Bei Stahl-Türzargen schneidest du die entsprechende Aussparung in die Laminatdiele. Dabei berücksichtigst du einen Bewegungsabstand von 8 mm bis 10 mm. Anschließend dichtest du die entstandene Lücke mit Acryl ab.

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Sockelleisten anbringen

Auf einen Blick

  • Überstehende Dampfsperrfolie entfernen
  • Fußleisten winkelgenau zuschneiden
  • Alternativ Innen- und Außenecken verwenden

So geht das

Für den Wandanschluss schneidest du zunächst die überstehende Dampfsperrfolie mit einem Cuttermesserab. Anschließend bringst du die passenden Sockelleistenan. Um die Sockelleisten winkelgenau zuzuschneiden, benutzt du eine Gehrungssäge.

Alternativ benutzt du Innen- und Außenecken. Für Treppen gibt es spezielle Treppenkantenprofile. Dabei klickst du Paneele und Abdeckprofil in die verschraubte Unterschiene.

13

Übergangsschienen für Laminat anbringen

Auf einen Blick

  • Übergangsschienen montieren
  • Dehnungsfugen zwischen Laminatböden beachten

So geht das

Mit Übergangsschienen kaschierst du den Übergang des Laminats zu Teppichböden und Abstandsfugen. Die Leisten verschraubst du im Boden, damit sie nicht verrutschen können.

Liegt im angrenzenden Raum ebenfalls Laminat, hältst du auch hier eine Dehnungsfuge ein.

Die Stelle zwischen den Paneelen verdeckst du dann mit passenden Übergangsschienen zum Kleben, Schrauben oder Einrasten.

Das benötigst du für dein Projekt

  • Fließspachtel
  • eventuell Dampfsperrfolie
  • Klebeband
  • Trittschalldämmung
  • Laminat (inklusive 10 % Verschnitt)
  • eventuell Leim
  • eventuell Rosetten
  • Sockelleisten
  • eventuell Außenecken
  • eventuell Innenecken
  • eventuell Acryl
  • Übergangsschienen
  • Richtlatte oder Maurerschnur
  • Zollstock
  • Stichsäge oder Kreissäge
  • Laminatschneider
  • Schlagleiste
  • Winkel
  • Zugeisen
  • Hammer
  • Schlagklotz
  • eventuell Forstnerbohrer
  • Tauchsäge
  • Multi-Tool
  • Gehrungssäge

Источник: https://www.obi.de/magazin/wohnen/laminat-verlegen

Laminat selbst verlegen – einfache Schritt-für-Schritt Anleitung

Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung verlegen Sie Laminat einfach selbst

Laminat ist ein Bodenbelag, mit dem Sie Räumen schnell das gewünschte Flair geben können. Für jeden Design-Stil gibt es das passende Laminatdekor – egal ob Holz-, Stein- oder Fliesenoptik.

Darüber hinaus ist Laminat – dank seiner vielfältigen Eigenschaften – ausgezeichnet für unterschiedliche Einsatzbereiche geeignet. So können Sie Laminat im Wohnzimmer verlegen oder im Schlafzimmer, im Flur oder im Keller – und sogar für den Einssatz in Feuchträumen gibt es den passenden Bodenbelag.

Die wohl größten Vorteile von Laminatfußboden sind  die einfache Reinigung und Pflege sowie die kinderleichte Installation.

Muss ich handwerklich begabt sein, um selbst Laminat zu verlegen?

Im Gegensatz zu Parkett müssen Sie zur Installation nicht zwangsweise einen Fachmann beauftragen. Mit der passenden Anleitung können Sie den Boden einfach selbst verlegen.

 Wichtig ist dabei, alle benötigten Materialien und Arbeitsschritte gut vorzubereiten.

Im Folgenden finden Sie eine Checkliste der benötigten Werkzeuge, eine Aufzählung der Vorbereitungsmaßnahmen, sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Verlegen von Laminat. 

Allgemein haben Sie drei Möglichkeiten, Laminat zu verlegen:

  1. Die leimlose, schnelle Verlegung. Die Paneele von Krono Original sind so exakt gefertigt, dass Sie sich auch ohne Verkleben ideal anpassen und eine geschlossene Oberfläche bilden.
  2. Die Verlegung mit Clickguard™ oder einer vergleichbaren Fugenversiegelung. Dadurch ist der Boden dauerhaft gegen Feuchtigkeitseinwirkung von oben geschützt. Der Vorteil von Clickguard™ besteht darin, dass später das Laminat trotzdem wiederaufgenommen und neu verlegt werden kann.
  3. Die Verlegung mit Leim stellt ebenfalls dauerhaften Schutz gegen Feuchtigkeit sicher. Der Aufwand ist jedoch größer und eine Demontage für eine eventuelle Zweitverlegung des Bodens ist im Anschluss nicht mehr möglich.

Auf welchen Untergrund kann man Laminat verlegen?

Laminat können Sie auf unterschiedlichen Untergründen verlegen. Wichtig ist dabei, dass der Boden absolut trocken, stabil und sauber ist. Lesen Sie hier, was bei verschiedenen Böden, wie zum Beispiel Estrich, Holzdielen oder PVC, zu beachten ist.

Der Boden muss absolut eben, trocken, sauber und tragfähig sein. Ungleichmäßigkeiten von mehr als drei Millimetern pro Meter sollten Sie unbedingt durch Abschleifen und Verspachteln angleichen (Tipps zum Unebenheiten ausgleichen bei Laminat).

Bei Estrichböden – egal ob Zementestrich oder Anhydridestrich – muss unbedingt einer Dampfsperre eingebaut werden. Als Feuchtigkeitsbremse bietet sich entweder eine einfache PE-Folie oder hochmoderne Materialien mit integrierter Trittschalldämmung an.

Möchten Sie Laminat auf frisch gegossenen Estrich verlegen, beachten Sie bitte unsere Hinweise zu „Laminat auf Estrich“!

Befestigen Sie unbedingt lose Dielen, bevor Sie mit dem Verlegen des Laminatbodens beginnen. Wie auch bei Estrichböden muss der Holzuntergrund absolut fest und eben sein.

Für mehr Stabilität verlegen Sie das neue Krono Original Laminat quer zu den bestehenden Holzdielen. 
Auf Dampfsperren sollten Sie unbedingt verzichten, jedoch ist eine Trittschalldämmung unbedingt notwendig.

Weitere Hinweise zu Untergründen aus Holz finden Sie bei unseren Tipps rund um „Laminat auf Parkett“.

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Eine einfache Möglichkeit, einen optimalen und ebenen Untergrund zu gewährleisten sind OSB-Verlegeplatten. Die Verlegeplatten müssen fest mit der Unterkonstruktion verbunden sein, damit sie eine stabile Unterlage für das Laminat darstellen und damit keine knarrenden Geräusche entstehen.

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Linoleum und Vinyl sind nicht immer die optimale Basis für Laminatboden. Der alte Bodenbelag muss unbedingt eben, trocken und sauber sein. Weist der Untergrund Schäden auf, ist es sinnvoller, den alten Boden vollständig zu entfernen, bevor Sie Laminatpaneele darüber verlegen. Details hierzu finden Sie auf unserer Seite zu Laminat auf PVC.

Zum korrekten Anheizen Ihres Fußbodens vor der Bodenverlegung befragen Sie bitte den Heizungsfachmann Ihres Vertrauens. Er hat die entsprechenden Fähigkeiten und  kann die notwendigen Protokolle befolgen. Eine Oberflächentemperatur von 25 Grad Celsius ist empfehlenswert; 28 Grad Celsius sollten Sie auf keinen Fall überschreiten. 

Welche Werkzeuge werden benötigt, um Laminat perfekt zu verlegen?

Die folgenden Werkzeuge sollten Sie bei der Verlegung Ihres Krono Original® Laminatbodens jederzeit grifereit halten:

  • Abstandskeile (als Abstandhalter können Sie auch Zuschnitte vom Laminat verwenden, bei der Sie durch die Dicke des Laminats die Breite der Fugen festlegen)
  • Geräte zum Zuschneiden der Paneele:
    • Gehrungssäge oder Kreissäge mit Hartmetallwechselzahnsägeblatt,
    • Stichsäge mit feinem Sägeblatt,
    • Laminatschneider
  • Handsäge und Winkel (falls Türzargen gekürzt werden müssen)
  • Lochsäge zum Anbringen der Bodenlöcher für Heizungsrohre
  • Zollstock & Bleistift
  • Montagehilfe
  • Hammer
  • Schlagholz und Zugeisen

Checkliste Material & Zubehör zur Laminatboden Verlegung

Zusätzlich zu den oben genannten Werkzeugen benötigen Sie folgende Materialien:

  • Krono Original® Laminatboden
  • Genaue Messdaten zur Raumgröße
  • Dampremsfolie / Dampfsperre
  • Trittschalldämmung (bei Böden ohne Trittschalldämmung)
  • Clickguard™ (eine Tube reicht für zehn Quadratmeter Laminat)
  • Ausgleichs-, Übergangs- und Abschlussprofile
  • Befestigungsklammern (30 Stück pro Paket Krono Original® Boden)
  • Sockelleisten

Weitere Informationen zu Bodenzubehör Artikeln wie Clickguard™, Profilen, Sockelleisten und Befestigungsklammern finden Sie bei add2 Flooring.

Vor dem Verlegen von Laminat 

Damit Ihnen das Laminat Verlegen möglichst einfach von der Hand geht, sollten Sie sich und die Baustelle möglichst gut vorbereite

  1. Sorgen Sie für ein passendes Raumklima.
    Eine wichtige Voraussetzung für den Einbau und eine lange Werterhaltung des Laminatbodens ist ein Raumklima mit etwa 20 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 bis 70 Prozent.
  2. Lagern Sie die Pakete mit dem Laminat 48 Stunden lang unter den gleichen klimatischen Bedingungen wie bei der Verlegung.
    Da Laminat zum größten Teil aus natürlichem Holz besteht, sollten Sie die Paneele an ihre neue Umgebung gewöhnen lassen. So verhindern Sie, dass sich der Boden direkt nach dem Verlegen verzieht und dadurch Schaden nimmt.
  3. Kontrollieren Sie die Paneele bei Tageslicht auf mögliche Transportschäden.
    Dielen mit sichtbaren Beschädigungen sollten nicht verwendet werden – wenden Sie sich zwecks Umtauschs bitte an Ihren Händler.
  4. Der Unterboden muss absolut eben, trocken, sauber und tragfähig sein.
    Mögliche Unebenheiten sollten Sie vorab abschleifen oder mit Ausgleichsmasse ausgießen.
  5. Auf mineralische Unterböden muss zusätzlich eine geeignete Dampremsfolie oder Dampfsperre (PE-Folie) zum Schutz gegen Feuchtigkeit wannenartig ausgelegt werden. Die Bahnen hierfür 20 cm überlappen lassen und mit Klebeband fixieren.
  6. Ein Teppichboden ist keine geeignete Unterlage!
    Da dieser Untergrund bei Belastung nachgibt, kann es zu Rissen und anderen Beschädigungen des Laminatbodens kommen. Teppichreste müssen Sie vor der Verlegung restlos entfernen, um einen glatten Boden zu gewährleisten.
  7. Bei Laminatböden ohne integrierte Trittschalldämmung verwenden Sie bitte eine 2 Millimeter PE-Schaumfolie oder eine andere geeignete Unterlage, um unangenehmen Trittschall zu mindern.
  8. Verlegen Sie die Dämm-Bahnen (Feuchtigkeits- & Schalldämmung) in der gleichen Richtung wie die Laminatdielen.
  9. Geöffnete Pakete sollten Sie unverzüglich verlegen.

Die Restfeuchte beachten!

Bei der Verlegung auf mineralischem Untergrund wie Beton, Zement- und Anhydritestrich oder Steinfliesen, müssen Sie zuerst die Feuchtigkeit im Boden messen lassen. Die folgenden Feuchtigkeitswerte sollte Estrich auf keinen Fall überschreiten:

  • Zement-Estrich: Mit Fußbodenheizung (H) 1,8 Prozent CM; ohne H 2 Prozent CM.
  • Anhydrit-Estrich: Mit H 0,3 Prozent; ohne H 0,5 Prozent CM. 

Benötige ich eine Trittschalldämmung unter dem Laminat?

Ja – außer der Laminatboden besitzt eine integrierte Trittschalldämmung. In diesem Fall ist eine zusätzliche Trittschalldämmung nicht nötig.

Was ist die schwimmende Verlegung beim Laminat?

Schwimmende Verlegung bedeutet, dass der Laminatboden bei der Installation nicht mit dem Untergrund verbunden wird.

Dadurch kann sich der Bodenbelag, je nach äußeren Bedingungen wie Wechseln in der Luftfeuchtigkeit oder Temperaturänderungen, ausdehnen oder zusammenziehen.

Darüber hinaus entstehen durch die entkoppelten Bauteile keine Schallbrücken durch fest mit dem Gebäude verbaute Böden. Hier finden Sie weitere Details zur schwimmenden Verlegung von Laminat.

Verlegung von Laminat – Kurzanleitung:

Die folgende Anleitung erklärt Ihnen kurz und bündig, wie Laminat verlegt wird. 

1. Wenn es der Untergrund zulässt, empfiehlt es sich, als Verlegerichtung die Längsseiten der Laminatdielen in Richtung des Lichteinfalls zu wählen. Diese Ausrichtung hat den Vorteil, dass die Fugen zwischen den Dielen keine Schlagschatten bilden und so der Eindruck einer großen, geschlossenen Oberfläche entsteht.
Piktogramm – Laminat verlegen, Längsrichtung zur Hauptlichtquelle

2. Bei schwimmend verlegtem Laminat kommt es bei Temperaturschwankungen natürlicherweise zu Dehnungen und Schrumpfungen. Damit dieser Prozess dem Boden keine dauerhaften Schäden zufügt, sollten Sie zu jeder Wand mindesten 0,8 Zentimeter Abstand für eine Dehnfuge einhalten.

Diese Schlitze werden zum Abschluss der Verlegung mit Sockelleisten abgedeckt. Bei besonders großen Laminatflächen, wenn die Breite oder Länge mehr als 5 Meter beträgt, ist eine zusätzliche Bewegungsfuge in der Mitte des Raumes nötig.

die Dehnungsfugen in der Mitte des Raumes oder zwischen zwei Zimmern können Sie mit Hilfe von Übergangsleisten abdecken.
Piktogramm – Laminat verlegen Dehnungsfugen

3. Bei der ersten Reihe halten Sie zwischen Wand und erster Reihe mit Hilfe von Abstandshaltern die benötigte Dehnfuge frei. Achten Sie darauf, dass Sie die einzelnen Paneele bündig an der Stirnseite aneinander klicken, so dass sie eine gerade Linie bilden.

Prüfen Sie dies im Zweifelsfall mit einer Latte oder einer Wasserwaage und gleichen Sie leichte Ungleichmäßigkeiten durch vorsichtige Stöße mit Hammer und Schlagklotz aus. Fehler in der Frühphase der Verlegung sind später kaum mehr auszubessern.

Wenn Sie die letzten Paneele kürzen müssen, sollte diese nicht kürzer als 40cm sein. Markieren Sie hierfür die benötigte Länge mittels Bleistifts und Zollstock auf der Rückseite des Brettes und schneiden dieses mit Hilfe einer Stichsäge oder eines Laminatschneiders zurecht.

Piktogramm – Laminat verlegen, erste Paneele verlegen

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4. Die Installation der nächsten Reihe starten Sie wieder dort, wo Sie angefangen haben, das Laminat zu verlegen. Um den Bodenbelag mehr Stabilität zu geben, erlauben Sie einen Versatz von mindestens 40 Zentimetern.

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Legen Sie die Seite der Diele an das bereits verlegte Laminat und lassen Sie sie die Verbindung aus Nut und Feder ineinander einrasten. Diesem Prinzip folgen Sie, bis Sie die gesamte Bodenfläche des Raumes mit Laminat bedeckt haben.

Piktogramm – Laminat verlegen, zweite Reihe beginnen

5. Bei der letzten Reihe muss möglicherweise die Breite der Paneele angepasst werden, um den nötigen Endabstand zur Wand einzuhalten.

Entfernen Sie hierfür die Seite der Laminatdiele mit der Feder, damit sie noch mit dem Rest des Bodens zusammengefügt werden kann.

Da der Platz zur Wand beim Verlegen der letzten Reihe begrenzt ist, hilft insbesondere hier der Einsatz eines Zugeisens, um die Paneele zu platzieren.
Piktogramm – Breite der letzten Laminatreihe anpassen

6. Das Anpassen des Laminats für Heizungsrohre bzw. von Türstöcken entnehmen Sie bitte den detaillierten Anleitungen der jeweiligen Verlege-Systeme.
Piktogramm – Laminat verlegen um Heizungen – anzeichnen

7. Der letzte Arbeitsschritt ist das Anbringen der Sockelleisten. Sie kaschieren damit die nötigen Aussparungen und geben dem Boden einen ästhetischen Übergang zur Wand hin.
Piktogramm – Am Ende des Laminat-Verlegens Sockelleisten installieren

Eine detaillierte Verlegeanleitung zum Laminat verlegen finden Sie auf den Verlege-Seiten der verschiedenen Krono Original Systemen:

Wann darf ich Laminat nach dem Verlegen belasten?

Da Laminatboden nicht mit dem Untergrund verklebt wird, kann er direkt nach dem Verlegen vollständig belastet werden.

Laminatverlegung mit den unterschiedlichen Krono Original Systemen:

Das Laminat von Krono Original besitzt je nach Produktlinie unterschiedliche Verlege-Systeme. Im Folgenden stellen wir Ihnen die drei verschiedenen Systeme und die Spezifizierungen der Verlegung anhand von Videos vor. 

Verlegung 1clic 2go pure:

In diesem Video zeigen wir Ihnen, wie Laminat mit dem 1clic2go Pure System von Krono Original verlegt wird: 

Eine detaillierte Anleitung finden Sie auf der Seite „Verlegung 1clic 2go pure-System“.

Verlegung Twin Clic:

Erfahren Sie in diesem Video, wie die Laminatinstallation mit dem Twin Clic System von Krono Original funktioniert: 

Eine genauere Erklärung, wie Sie Laminat mit diesem System verlegen, finden Sie auf der Seite „Twin Clic“.

Verlegung Drop Loc:

In diesem Video zeigen wir Ihnen, wie die Laminatverlegung mit dem Drop Loc System von Krono Original funktioniert.

Источник: https://www.krono-original.com/de-de/laminat-verlegen

Laminat verlegen – Anleitung, Tipps und Tricks – tedox-Blog

Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung verlegen Sie Laminat einfach selbst

Laminat verlegen ist eine der häufigsten Renovierungsarbeiten in den eigenen vier Wänden. Im Gegensatz zu Parkett, müssen Sie fürs Laminatverlegen nicht zwingend einen Fachmann beauftragen.

Daher gehört Laminat – ob nun oder  – zu den beliebtesten Bodenbelägen.

Wir zeigen, was es an Material und Werkzeugen braucht, erläutern wichtige Vorbereitungsmaßnahmen, verraten worauf beim Verlegen zu achten ist, geben Tipps für „Problemzonen“ und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Checkliste: Werkzeug und Zubehör

Um Laminat fachgerecht zu verlegen, benötigen Sie heute durch entsprechende Klick-Laminat-Varianten kein spezielles Werkzeug mehr. Lediglich folgendes Werkzeug bzw. Zubehör sollte unbedingt grifereit sein:

  • Verlegekeile Abstandskeile
  • Eine Säge (Kreissäge, Stichsäge oder Handsäge) oder ein Laminatschneider
  • Ein Winkel, ein Zollstock und ein Bleistift

Außerdem brauchen Sie gegebenenfalls noch folgendes Material:

Schlagklotz oder Zugeisen, die man früher für Laminat oder Parkett benötigte, sind heute total überflüssig. Sie können bei ihrer Verwendung das Laminat sogar beschädigen.

Drei Arten Laminat zu verlegen

Es kann grob zwischen drei Möglichkeiten unterschieden werden, wie Sie selbst Laminat verlegen:

  1. Eine leimlose, schnelle Verlegung
  2. Die Klick-Laminat-Verlegung
  3. Die Verlegung mit Leim

Ganz am Anfang des DIY-Projektes steht auch die Frage, welche Laminat-Qualitäten es gibt und sich am besten eignen. Die häufigsten Fragen zum Thema Laminatverlegung, haben wir für Sie in unserem „Laminat FAQ“ zusammengestellt.

Vor dem Verlegen: Die Vorbereitung des Bodens

Grundsätzlich gilt: Der Boden, auf dem Sie das Laminat verlegen wollen, muss absolut sauber, gerade und trocken sein. Beim Ausgleich von Unebenheiten hilft eine entsprechende Unterlage. Diese dient auch der Verbesserung von Geh- und Trittschallwerten.

Wann muss eine Dampfsperre eingebaut werden?

Hersteller empfehlen immer ein Dampfsperre (PE-Folie oder eine Dämmunterlage mit Alubeschichtung) einzubauen, wenn das Laminat auf einem mineralischen Untergrund (zum Beispiel auf Estrich) verbaut wird. Hier kann ansonsten langfristig Feuchtigkeit in das Laminat eindringen, was zum Aufquellen des Bodens führen würde.

Wenn auf Holzunterkonstruktionen verlegt wird, darf prinzipiell keine Dampfsperre eingebaut werden. Ansonsten kann sich Feuchtigkeit ansammeln, was langfristig die Holzunterkonstruktion beschädigt.

Kann man Laminat auf Teppich verlegen?

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Sie Laminat auf Teppichboden verlegen können. Teppich eignet sich jedoch nicht als Untergrund, da er zu stark nachgeben kann und die Klickverbindung so stark belastet. Zudem kann sich im Teppichboden Schimmel bilden, da Feuchtigkeit nicht entweichen kann, sodass durch Verrottung unangenehme Gerüche entstehen können.

Eignen sich Fliesen als Untergrund für Laminat?

Wenn der Fliesenbelag entsprechend gerade ist und den Untergrundanforderungen entspricht, können Sie Laminat auf Fliesen verlegen. Trotzdem empfehlen alle Hersteller eine entsprechende Unterlage, um auch nicht sichtbare Unebenheiten auszugleichen. Zudem wird der Tritt- und Gehschall verbessert.

Darf Laminat auf einer Fußbodenheizung verlegt werden?

Hier kommt es auf die Stärke des Laminats an. Laminatböden bis 10 mm Stärke sind im Normalfall alle für wasserführende Fußbodenheizungen geeignet. Der entsprechende Wärmedurchlass-Wert ist auf den Einlegern an der Ware vermerkt.

Laminat verlegen – was muss ich beachten?

Die richtige Vorbereitung für das Verlegen von Laminat ist entscheidend. Dadurch wird das Verlegen nicht nur einfacher, sondern es erspart auch wertvolle Zeit und macht die nachfolgenden Arbeitsschritte wesentlich stressfreier.

Kann ich mit der Verlegung sofort beginnen?

Nein. Die Laminatdielen sollten sich erst an die Umgebungstemperatur gewöhnt haben. Deshalb bitte die Pakete erst ein bis zwei Tage in den für die Verlegung vorgesehenen Räumen flach aufstapeln. Erst danach mit dem Verlegen beginnen.

Paneele auf Beschädigung prüfen und Anleitung lesen

Vor dem Verlegen sollten Sie jedes einzelne Paneel auf Beschädigungen überprüfen, um generell nur unbeschädigte Dielen zu verbauen. Beschädigungen und die damit zusammenhängenden Gewährleistungsansprüche können Sie nachträglich nämlich nur bedingt geltend machen!

Laminatboden verlegen – Schritt für Schritt-Anleitung

Um Fehler bei der Verlegung zu vermeiden, sollten Sie unbedingt den entsprechenden Einleger der Laminatverpackung gründlich lesen. Jedes Laminat ist anders und hat besondere Anforderungen. Nun an das eigentliche Verlegen des Laminats gehen.

Schritt 1 – Die Laminatunterlage

Es empfiehlt sich die Verwendung einer Trittschalldämmung, um Lärm zu reduzieren. Hierfür kann zum Beispiel eine PE-Schaumfolie genutzt werden.

Bevor Sie also das Laminat verlegen, vergewissern Sie sich, welche Unterlage Sie benötigen. Es gibt Spezialfolien für die Schall- und Wärmedämmung, gegen aufsteigende Feuchtigkeit und für den Einsatz über Fußbodenheizungen.

Nun vermessen Sie den Raum und schneiden die Paneele zu. Wir verraten in folgendem Artikel, wie Sie Laminat schneiden.

Schritt 2 – Verlegen des ersten Paneels

Beginnen Sie die Verlegung in einer Raumecke mit der Feder zur Wand – die Feder ist der schmale, leicht hervorstehende Teil der einzelnen Paneele. Schneiden Sie diese Feder ab, um eine feste Kante zur Wand zu bekommen.

Benutzen Sie Distanzkeile, um eine Dehnungsfuge zur Wand zu erhalten. Die Breite der Dehnungsfuge wird vom Hersteller vorgegeben. Diese können Sie in der Verlegeanleitung finden.

Schritt 3 – Verlegen der Laminatreihen

Die Elemente sollten Sie in einem Versatz von mindestens 40 cm verlegen. Lassen Sie die Paneele immer exakt einrasten und passen Sie die Endstücke, wie auf den Einlegern der Verpackung beschrieben, an. Arbeiten Sie sich exakt so von der ersten Reihe bis zur letzten vor.

Schritt 4 – Zuschneiden der letzten Reihe

[A] Um die richtige Breite zur Wand zu ermitteln, legen Sie ein Element exakt auf die vorletzte Reihe und zeichnen Sie den Abstand zur Wand mit dem Bleistift auf dieses Element, [B] indem Sie ein anderes Paneel oder Paneelstück an die Wand anlegen. Berücksichtigen Sie dabei die vom Hersteller angegeben Dehnfuge. Dies funktioniert auch bei schrägen Wänden. So können Sie auch Wandschrägen leicht übertragen.

Schritt 5 – Anbringen der Fußleisten

Vor dem Anbringen der Fußleisten entfernen Sie die Distanzkeile. So können sich die Paneele witterungsabhängig dehnen. Deshalb werden die Fußleisten immer an der Wand und nie am Boden befestigt.

Schritt 6 – Laminat reinigen

Das Laminat sollten Sie nach dem Verlegen gründlich reinigen: Zunächst sollten Sie die Sägespäne, Staub etc. entfernen und anschließend den Boden nebelfeucht wischen. Regelmäßiges Laminat reinigen und pflegen trägt dazu bei, dass Sie lange Freude an Ihrem Laminatboden haben.

Laminat an Türen verlegen

Holztürzargen können Sie kürzen und das Paneel darunter verlegen. Die Stahlzargen sollten Sie hingegen bitte nicht kürzen, sondern das Laminat mit entsprechender Dehnungsfuge um die Zarge herum legen. Die Dehnungsfuge sollten Sie mit Dichtstoff (Silikon) auffüllen.

Dehnungsfugen beachten in großen Räumen!

Zusätzlich zu den Dehnungsfugen an den Rändern ist beim Überschreiten der Gesamtfläche des Laminats (max. ca. 8 x 12 m) eine zusätzliche Dehnungsfuge einzuplanen. Ansonsten kann sich die Laminatfläche bei Temperaturschwankungen nicht ausreichend ausdehnen. So kann es zu ungewollten Aufwölbungen kommen.

Mein Laminat schlägt Wellen – was tun?

Wenn sich das Laminat wölbt, ist meist davon auszugehen, dass der Boden an einer oder mehreren Stellen im Raum bei Temperatur-Schwankungen nicht genügend Platz zum Ausdehnen hat. Hier wurden die Dehnungs­fugen nicht eingehalten.

Um hier die Fehler zu beseitigen bitte folgendermaßen vorgehen:

  1. Alle Sockelleisten (auch entsprechende Übergangsschienen) entfernen und prüfen, ob überall eine Dehnungsfuge erkennbar ist.
  2. Alle Heizungsrohre überprüfen. Auch hier braucht das Laminat Platz zum Ausdehnen.
  3. NIEMALS Bauteile (z. B. Füße für Heizkörper) direkt auf dem Laminat mit dem Estrich verschrauben
  4. An den Stellen, an denen sich das Laminat nicht ausdehnen kann, sollten Sie nachträglich eine Dehnungsfuge von 8-12 mm einfügen. Ist das Laminat an allen Stellen „befreit“ legt es sich in der Regel nach 1-2 Tagen wieder.

Viel Erfolge beim Laminat verlegen, wünscht Ihr tedox-Redaktionsteam.

Источник: https://www.tedox.de/blog/renovieren/laminat-verlegen-anleitung/

Heimtextilien
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