Möbel im Stil der 60er-Jahre: Klare Formen, knallige Farben

Contents
  1. Wohnen wie im Filmset – der Mid-Century-Stil wie bei „Mad Men“
  2. Was zeichnet den Mid-Century-Stil aus?
  3. Einrichtungstipps und Inspiration – So holt man sich die Einrichtung von „Mad Men“ nach Hause
  4. Möbel im Stil der 60er-Jahre: Klare Formen, knallige Farben
  5. Leben in den 60er-Jahren – ein Überblick
  6. Was für eine Schnapsidee!
  7. Die 60er-Jahre sind lustbetont
  8. Badezimmer planen: Vom Grundriss bis zur Heizung
  9. Italiens Exportschlager Nummer 1
  10. Wohnen im Eigenheim
  11. Der Fernseher: Eine Idee der 60er-Jahre
  12. Skandinavischer Stil im Wohnzimmer
  13. Hot News
  14. Ideen der 60er: Einrichten
  15. Damals vor 50 Jahren: Einfache Möbel
  16. Diese Farben sind laut Psychologie die besten für den Job
  17. … und heute
  18. Wandbild
  19. Flechtwerk
  20. Edle Lässigkeit
  21. Das sind die 6 schönsten Lippenstift-Farben für den Herbst
  22. Kontrast-Programm der 60er
  23. Einrichten im Retro-Stil: Farben, Formen, Materialien
  24. Farben und Formen des Retro-Stils
  25. Materialien im Retro-Stil
  26. Must-haves für den perfekten Retro-Stil:
  27. Fazit
  28. Verwandte Ratgeber:
  29. Kleinanzeigen zum Thema Möbel & Wohnen:
  30. 60er-Jahre-Einrichtung: Was zeichnet sie aus? Im Stylemag lesen
  31. Schlicht, poppig, spacig? Was macht den 60er-Jahre-Einrichtungsstil aus?
  32. Schlicht, poppig, spacig? Was macht den 60er-Jahre-Einrichtungsstil aus
  33. Bunte Einflüsse durch die Pop-Ära
  34. Mit dem Zuhause ins Weltall
  35. Wie sieht der Retrotrend der 60er Jahre aus?
  36. Welche Designer sind berühmt für Ihre 60er Jahre-Möbel?
  37. Welche Designklassiker stammen aus den 60er Jahren?
  38. Wie kann ich mein Zuhause im Stil der 60er einrichten?
  39. Zuhause im Stil der Swinging Sixties einrichten
  40. Wie gelingt eine Einrichtung wie in den 1960er-Jahren?
  41. Wohlstand führte zu einem verbesserten Wohnstandard
  42. Möbel der 60er-Jahre setzen Maßstäbe
  43. Welche Leuchten braucht es für eine 60er-Jahre-Einrichtung?
  44. Materialien? Von Holz bis Plastik
  45. Ein buntes Jahrzehnt

Wohnen wie im Filmset – der Mid-Century-Stil wie bei „Mad Men“

Möbel im Stil der 60er-Jahre: Klare Formen, knallige Farben

Die beliebte Serie „Mad Men“ um den Werbeprofi Don Draper spielte anfangs in der Madison Avenue (mit ihren „Madison/Mad Men“) und drehte sich um eine Werbeagentur im New York der 1960er, als die Branche schon knallhart war – aber auch noch richtig Glamour hatte.

„Mad Men“ hat unter anderem wegen dieses Glam-Faktors eine wahre Retrowelle losgetreten.

Die Mode der 60s rückte in den Fokus, es gab sogar Partys im Mad-Men-Stil – und auch der Einrichtungsstil war für viele wieder interessant geworden.

Nicht nur auf Pinterest tummelten sich plötzlich Screenshots des Filmsets mit den passenden Tipps, wie man den Stil von Don Draper und Co. am besten kopiert.

Was zeichnet den Mid-Century-Stil aus?

Um den Mid-Century-Stil, den man etwa ab Mitte der 1940er bis 1970 datiert, besser verstehen zu können, muss man sich die Zeit damals vor Augen halten.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wollten die Menschen vor allem eines: sich wieder wohlfühlen und es sich gut gehen lassen.

Oder frei nach Don Draper in „Mad Men“: „Und weißt du, was Glück ist? Glück ist der Geruch eines neuen Wagens.“

Man war bereit für ein glücklicheres, neues Leben – und für ein neues Stilbewusstsein! Denn bis dato hatten wuchtige Schrankwände und matronenhafte Sofas mit ausladenden Kurven in den Wohnzimmern gestanden. Die Räume waren gut gefüllt gewesen.

Mit dem Mid-Century-Stil kam dann aber nicht nur frischer Wind in die Räume, sondern auch Luft und Platz zwischen den einzelnen Möbelstücken – die selbst ebenfalls auf Diät gingen und jetzt klar erkennbare Figuren zeigten.

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Das Motto lautete also: weg vom unförmig-üppigen Plüsch der vergangenen Jahre, hin zu einem coolen Design mit cleanen Linien.

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Rock’n’Roll, die Swinging Sixties, die von London aus über die Welt schwappten, und die Pop Art prägten dazu aber auch eine neue, farbenfrohe Palette. Die 1960er waren definitiv bunt – so dass selbst die Beatles in ihrem Film „Yellow Submarine“ in psychedelischen Farben durchs Bild liefen.

Dazu passen die alles andere als zurückhaltenden Muster der Zeit, die die klaren Formen aufmischten und für einen coolen Mix sorgten.

(Ein Tipp: Lässt man mehrere große Muster in ähnlichen Tönen aufeinandertreffen, kommen die Farben darin richtig ins Schwingen!)

Ray und Charles Eames hatten schon ihre kultigen Klassiker entworfen, man schätzte die Moderne und das Bauhaus mit seinen funktionalen, praktischen Formen, aber man wollte eben noch mehr: mehr Freude am Leben, mehr Spaß auch beim Wohnen. Nicht nur die Muster wurden daher verspielter, sondern auch die Formen zeigten sich weicher und verloren ihre harten Kanten – jeder kennt die kurvigen Sofas im 60s-Stil, die Schwung in die Wohnzimmer brachten.

Einrichtungstipps und Inspiration – So holt man sich die Einrichtung von „Mad Men“ nach Hause

Der Mid-Century-Stil gilt als „goldenes Design“, mit dem man stilistisch immer auf der sicheren Seite ist. Er ist zeitlos elegant, zeigt aber auch progressive Züge, was ihn gerade wieder sehr beliebt werden lässt.

Die warmen Holztöne der Mid-Century-Möbel bilden einen reizvollen Kontrast zu unserer modernen und eher kühlen Farbpalette. Hier zum Beispiel mit Wänden in reinem Weiß.

Wenn Sie ihn bei sich zu Hause umsetzen wollen, ist das relativ leicht.

Zum einen weil die cleanen Formen ein Look sind, der sich gut mit den meisten vorhandenen Stilen mixen lässt – wobei am schönsten ein Stilmix aus alten Designklassikern mit zeitgenössischen Stücken wirkt.

Somit bauen Sie sich keine exakte Kopie der Film Wohnung nach, sondern schaffen eine Balance mit ihrem eigenen Stil und modernen Elementen.

Einzelstücke aus der Ära wie der Egg Chair von Arne Jacobsen fügen sich nahtlos in moderne Wohnstile ein und geben dem Raum Charakter.

Zum anderen braucht man für einen modernen Mid-Century-Stil nur ein skulpturales Möbelstück, das heraussticht und den Raumcharakter prägen kann, z. B. ein Eames Chair, der Egg Chair von Arne Jacobsen oder das Olsen Lounge Sofa mit dem für den Stil typischen luftigen Holzuntergestell.

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Ebenfalls typisch ist eine Neutralpalette mit warmen und erdigen Tönen, die die organischen Formen der Möbel reflektieren. Dazwischen tummeln sich vibrierende Farbtupfer in starken Farben wie Orange, Rostrot oder Azurblau.

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Stark sind auch die Musterungen und die – ebenfalls – stark texturierten Stoffe wie Cord, grobes Leinen oder Wolle.

Unauffälliger kann man den Stil nach Hause holen mit den langen Sidboards aus Nussbaum- und Teakholz und mit den 60s-Leuchten, wie hängende Kugelleuchten oder einem Sputnik-Kronleuchter, ins richtige Licht setzen.

Schlicht in den Formen, dafür mit besonderer Maserung überzeugen Sideboards aus den 50ern und 60ern heute noch. Toll zu den warmen Holztönen sehen kühle Bleus aus als Kontrast, z.B. Alpina Feine Farben „Steinblaue Schönheit“.

Endgültig in unserer Zeit kommen die Mid-Century-Möbel an, wenn man sie nicht mit den klassischen Farben ihrer eigenen Ära kombiniert, sondern ihnen moderne Nuancen zur Seite stellt wie kreidiges Grün oder sachliches Grau, das die schlichten Formen unterstreicht.

Den Look perfekt machen Sonnenspiegel, Zeitungsständer aus dünnem Gestänge oder Stahlrohr – und: ein schicker Barwagen. Denn wirklich stilecht wird der „Mad-Men“-Einrichtungsstil erst mit einem Martini in der Hand!

Источник: https://alpina-farben.de/blog/wohnen-wie-im-filmset-der-mid-century-stil-wie-bei-mad-men/

Möbel im Stil der 60er-Jahre: Klare Formen, knallige Farben

Möbel im Stil der 60er-Jahre: Klare Formen, knallige Farben

Pappmöbel: Ein Trend, der sich durchsetzt?Möbel aus Pappe: Es kursiert ein neuer Möbelhype in der Einrichtungswelt: Möbel aus Pappe! Doch kann sich dieser Trend auf Dauer durchsetzen? Wir zeigen Ihnen einige Beispiele der neuen Pappmöbel.

Die 60 er – Jahre sind lustbetont. In den 60 er – Jahren , genauer 1961, schwappt der Twist von den USA nach Deutschland – mit aufreizenden Hüftdrehs, ein Erdbeben für Moral und Tanzkultur. Doch das ist noch gar nichts gegen den Hüftschwung von Mick Jagger: Die britische Beat-Invasion steht vor der Tür.

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© Bereitgestellt von Burda Senator Verlag GmbH Die Einrichtung in den 60er-Jahren – klare Formen, knallige Farben.

Die 60er-Jahre: Beatles und Rolling Stones starten durch, der erste Mensch betritt den Mond, und auch im Wohnen etablieren sich Ideen und Elemente, von denen wir heute noch – oder wieder – sprechen.

Leben in den 60er-Jahren – ein Überblick

Mauerbau: Das Unvorstellbare tritt ein: Im August 1961 wird die deutsche Teilung zementiert.

Sexuelle Revolution: 1961 bringt Schering die erste Anti-Baby-Pille in Deutschland auf den Markt. Ab ‘67 klärt Oswalt Kolle auf über „das Wunder der Liebe“.

Traumpaar: Hans-Jürgen Bäumler und Marika Kilius räumen beim Eiskunstlauf regelmäßig erste Preise ab.

Was für eine Schnapsidee!

Was für eine Schnapsidee!

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Ein Sofa im Stil der 60 er – Jahre passt nicht in jede Wohnung und nicht zu jedem Einrichtungsstil. Achten Sie darauf, dass das harmonische Gesamtbild im Raum erhalten bleibt. 60 er – Jahre -Sofas harmonieren vor allem mit einem rustikalen, traditionellen Einrichtungsstil

Wahlberliner: John F. Kennedy wird im Juni ‘63 von den Berlinern bejubelt – und zwei Monate später in Dallas ermordet.

Liebling: Der zwölfjährige Heintje singt 1967 erstmals „Mama“ und avanciert damit zum Star.

Radikalisierung: Der Tod von Benno Ohnesorg bei einer Anti-Schah-Demonstration am zweiten Juni 1967 ist Startschuss zur Studentenrevolte. Wechsel: 1969 wird Willy Brandt erster SPD-Bundeskanzler.

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Wohnen im Eigenheim

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Hot News

Das erste Supermodel ist da: Twiggy. Sie stammt aus England, genauso wie der Minirock – ein Modeschock. In den späten 60er-Jahren macht aber auch ein bunt flatternder Ethno-Look Karriere: Jetzt kommen die Blumenkinder!

Ideen der 60er: Einrichten

Die 60er-Jahre folgen in puncto Einrichten der Tradition der 50er: Schlichtes, skandinavisches Design bleibt ein Erfolg. Gegen Ende des Jahrzehnts setzen sich Pop-Art-Einflüsse immer stärker durch.

Wer sich vom Geist der 60er inspirieren lassen will, setzt auf Orange, Braun- und Olivtöne, auf viel Holz und rechte Winkel. Kastenförmige Möbel in Teak oder Nussbaum sind en vogue. Dazu gesellen sich auch runde Formen, wie die Kugelleuchte oder der Schalensessel.

Der Sessel Orange Slice etwa sorgte erstmals 1960 auf der Kölner Möbelmesse für Aufsehen. Er ist bis heute im Programm, kostet etwa 1.800 Euro. Von der Firma Artifort.

Damals vor 50 Jahren: Einfache Möbel

Der rechte Winkel ist Konzept! Das erkennt auch der junge Polsterer Rolf Benz. Die erste Wohnlandschaft „Addiform“ seines 1964 frisch gegründeten Unternehmens setzt auf schlichtes, sachliches und praktisches Design. Möbel wie Sofa und Sessel lassen sich einzeln positionieren oder zur Ecklösung kombinieren.

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© Rolf Benz Die erste Wohnlandschaft „Addiform“, von Rolf-Benz, setzt auf praktisches, schlichtes Design.

… und heute

Sofa „Madison“ orientiert sich an Vorbildern aus der skandinavischen Design-Geschichte – mit einem Gestell aus massivem Holz, abgerundeten Ecken und straff sitzendem Bezug. Zweieinhalb-Sitzer, 79 x 204 x 94 Zentimeter, etwa 2.100 Euro. Von Bolia.

© Bolia Sofa „Madison“ orientiert sich im Design an Vorbildern aus Skandinavien.

Wandbild

Mustertapeten retten sich aus den 50ern in die 60er-Jahre – und ins 21. Jahrhundert. Sie bringen Farbe und Bilder ins Haus, wie zum Beispiel die Tapete „Jordis“ von Orla Kiely.

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Flechtwerk

Filigrane Möbel mit Metall- oder Korbgeflecht machen sich drinnen und draußen gut, im 60er-Ambiente genauso wie heutzutage. 60er-Jahre-Sessel in vier Farbkombinationen, Aluminium/geflochtenes Harz, 84 x 51 x 55 Zentimeter, von Fermob, für etwa 280 Euro.

© Delphine Chanet/Fermob Ein Sessel im 60er-Jahre-Look.

Edle Lässigkeit

Ein Wohnzimmer zum Abhängen! Bogenleuchte „Arco“ – ein Klassiker von 1962 – gibt einer lässigen Sitz- und Liegelandschaft einen eleganten Twist. Aus Marmor und Edelstahl, 240 x 215 Zentimeter, etwa 1.700 Euro, von der Firma Flos.

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Die Farbe steht besonders Frauen mit einem hellen Hautton. Perfekter Gesamtlook: Als Kontrast die Augen intensiv und dunkel betonen. 2.

Kräftiges Weinrot © Imaxtree Anteprima AW 18/19 Als hätte man an einem Weinglas genippt: Lippen in dunklem Rot sind besonders elegant und lenken alle Blicke auf sich.

© Gionata Xerra/Flos Die Bogenleuchte „Arco“ von Flos ist seit 1962 beliebt in unseren Wohnzimmern.

Kontrast-Programm der 60er

Pop Art erreicht in den 60er-Jahren seine Blütephase mit Künstlern wie Andy Warhol und Roy Lichtenstein.

Der dänische Designer Verner Panton greift als einer der ersten die Ideen der Kunstrichtung auch in Möbel- und Leuchten-Entwürfen auf. Zum Beispiel die Tischleuchte FlowerPot VP4.

Aus lackiertem Stahlblech, 23 x 35,9 Zentimeter, etwa 285 Euro. Von der Firma &Tradition. In der Pop-Art-Ära geben Knallfarben den Ton an, Kunststoff wird zum Inbegriff von Modernität.

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Источник: https://pressfrom.info/de/lifestyle/wohnen/-87400-mobel-im-stil-der-60er-jahre-klare-formen-knallige-farben.html

Einrichten im Retro-Stil: Farben, Formen, Materialien

Möbel im Stil der 60er-Jahre: Klare Formen, knallige Farben
Der Retro-Stil ist bekannt für grelle Farben und viele Muster.

Im Mittelpunkt des Retro-Einrichtungsstils stehen Formen und Farben der 50er und 60er Jahre. Typisch für diese Stilrichtung sind einfache Formholzmöbel, die durch einen schlichten sowie dezenten Charakter bestechen.

Akzente werden mittels Textilien gesetzt, die zumeist mit grafischen Prints bzw. geometrischen Motiven versehen sind: Psychedelische Tapeten gelten hier als Kult-Objekte. Der Retro-Look erinnert an die wilden 60er und ist auch heute noch sehr beliebt.

Es gibt nicht nur Retro-Möbel sondern auch eine Menge Retro-Artikel und Einrichtungsgegenstände welche zum Einrichten der Wohnung im Retrolook dienen.

Farben und Formen des Retro-Stils

Das klassische Design der Zeit zwischen 1950 und 1970 erlebt gegenwärtig einen wahren Aufschwung. Teakholzmöbel und wild gemusterte Tapeten finden sich in allen Formen und Farben in den Geschäften und werden von der Kundschaft zumeist wohlwollend wahrgenommen.

Der moderne Retro-Stil von heute versteht es, klassische Elemente aus vergangenen Zeiten mit zeitgenössischen Stücken zu kombinieren. So finden sich neben modernstem Mobiliar gewagte Entwürfe, außergewöhnliche Formen und ausdrucksstarke, knallige Farben.

Der Retro-Look ist unverkennbar und einzigartig.

Charakteristisch für den Retro-Stil sind unbestritten Nierentisch sowie der lederne geschwungene Cocktailsessel – für Liebhaber des Wohnstils ist dieses Mobiliar ein wahres Must-have.

Des Weiteren gehört der sogenannte Bubblechair zu den außergewöhnlichen Retro-Möbeln. Die genannten Möbelstücke versinnbildlichen die Vorliebe des Retro-Stils für organische Formgebung.

Schwungvoll, energiegeladen und innovativ kommt der Retro-Stil daher und scheut sich nicht, mit Farben und Formen zu experimentieren. Der Retro-Look kann wunderbar kombiniert werden.

Man muss nicht die komplette Wohnung im Retro-Stil einrichten, man kann sich auch ein bisschen Flair der 60er Jahre in die eigenen vier Wände holen indem man einzelne Accessoirs im Retro-Stil in die Wohnung einbindet.

Der Formenvielfalt steht dabei eine prächtige Farbpalette gegenüber: Zu blassen, zarten Pastelltönen gesellen sich knallige, dominante Farben – alles, was die Vorstellungskraft hergibt, ist vertreten und darf miteinander vermengt werden.

Charakteristisch sind daneben Naturtöne, Cremeweiß als auch ab und an Schwarz. Mit diesen Farben werden oftmals schöne Akzente gesetzt, zudem gebieten diese Töne dem bunten Farbwirrwarr etwas Einhalt und stiften eine unterschwellige Ruhe.

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Dank der dezenten Töne kommen knallige Möbelstücke besser zur Geltung. Akzente setzt der Retro-Stil mit Vorliebe auch hinsichtlich der Textilien. In der Regel sind diese mit grafischen bzw.

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geometrischen Musterungen versehen – so finden sich beispielsweise auf dem Sofa ausdrucksstarke, mit wilden Prints versehene Kissen, die einen weiteren Farbtupfer im Retro-Kosmos darstellen.

Materialien im Retro-Stil

Wilde Prints und große Couchen zeichnen deer Retro-Stil aus.

Im Fokus der Entwürfe aus den 50er und 60er Jahren stehen sowohl die Formgebung als auch die Funktionalität des Interieurs.

Die Funktion der Möbel hatte einen überaus hohen Stellenwert! Dementsprechend wurden bevorzugt heimische Hölzer (Eiche, Buche usw.) beim Bau des Mobiliars verarbeitet.

Die ersten Formholzmöbel wurden ab 1950 zum Verkauf angeboten und zeichneten sich u. a. durch dünnes, gebogenes Holz aus. Auf die Anfänge der Produktion mit heimischen Hölzern folgte eine wahre Teak-Welle, die ganz Europa ergriff.

Noch heute ist das dunkle Teakholz überaus charakteristisch für den Retro-Stil und findet sich oftmals in der Kombination mit dezenten Formen aber auch knalligen Farben wieder.

Die natürlichen Materialien werden um Kunst- und Schaumstoff ergänzt – sie erlauben grandiose Möglichkeiten bei der Formgebung des Mobiliars. Klassiker sind z. B. der „Panton-Chair“, der aulasbare Sessel „Blow“ sowie der mit kleinen Styroporkugeln gefüllte Sitzsack „Sacco“.

Must-haves für den perfekten Retro-Stil:

  • Formholzmöbel aus Buche, Eiche etc.
  • Sitzmöbel aus Kunststoff
  • Teakholzmöbel
  • hölzerner Nierentisch
  • geschwungene, organische Formen
  • psychedelische Tapeten
  • Kissenbezüge mit grafischen bzw. geometrischen Mustern
  • bunte Farbpalette (Natur, Schwarz, Petrol, Orange, Flaschengrün, Rot)
  • Materialmix (Holz, Leder, Leinen, Chrom, Stein, Plastik)

Fazit

Wer den Retro-Stil liebt, hat hat eine Menge Möglichkeiten ihn umzusetzen. Noch heute bringt der alte Stil frischen Wind in jeden Behausung. Es gibt viele verschiedene Wege den Retro-Stil zu kombinieren und sich zu Hause wohl zu fühlen.

Man findet Retro-Artikel sowohl in herkömmlichen Geschäften oder auch auf Flohmärken und Second-Hand-Läden. Man muss nicht gleich die komplette Wohnung in diesem Stil einrichten, es genügen auch einzelen Artikel welche den typischen Flair bringen.

Die Möglichkeiten sind rießig und mit ein bisschen Fantasie wird die Wohnung schon bald im typischen Retro-Look erscheinen.

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Источник: https://www.markt.de/ratgeber/moebel-wohnen/einrichten-im-retro-stil-verschoenern-sie-ihre-wohnung-mithilfe-von-nierentisch-und-knalligen-farben/

60er-Jahre-Einrichtung: Was zeichnet sie aus? Im Stylemag lesen

Möbel im Stil der 60er-Jahre: Klare Formen, knallige Farben

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Der Retro-Look ist ein beliebter Trend im Interieur-Bereich. Denn was früher beliebt gewesen ist, passt heute ebenfalls gut in individuell eingerichtete Wohnungen und Häuser.

Für den Stil der 60er-Jahre-Einrichtung gilt dies besonders, weil er sich durch minimalistische Formen und Farben aus dem Bereich der Naturtöne auszeichnet. Beides eignet sich heutzutage optimal, um die eigenen vier Wände modern und stilvoll einzurichten.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass zahlreiche Klassiker aus dieser Zeit stammen. Die 60er Jahre waren die Ära namhafter Interieur-Designer wie Eero Aarnio, Arne Jacobsen, Verner Panton und natürlich Charles Eames.

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Ihre minimalistischen, funktionalen und zeitlosen Entwürfe begeistern bis heute Designfans und finden in Retro-Möbeln zahlreiche Nachahmer.

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Doch dieses Jahrzehnt war nicht nur schlicht. Im Gegenteil, denn in den 1960ern liegt dieGeburtsstunde der Pop-Art. Bunt, laut und ironisch wirkte nicht nur die Kunst, sondern auch das Design und damit die 60er-Jahre-Einrichtung. Leuchten, Plastikstühle und Sitzsäcke hoben sich zwischen schlichten Möbeln ausdrucksstark hervor.

Tanzen Sie mit uns zurück in die Swinging Sixtiesund lassen Sie sich vom Stil der 1960er begeistern.

Schlicht, poppig, spacig? Was macht den 60er-Jahre-Einrichtungsstil aus?

Gedeckte Farben und zeitlose Eleganz: Die 60er-Jahre-Einrichtung bestand aus Nierentischen, filigranen Stapelstühlen und weiteren puristischen Designs, die sich an funktionalen Aspekten orientierten. Beine von Stühlen, Tischen, Sesseln und Co.

waren möglichst schlank und erinnerten bei einigen Möbelstücken an Spinnenbeine. Für den schlicht-eleganten Sixties-Look war Holz das Material der Wahl.

Viele skandinavischen, italienischen, US-amerikanischen und deutschen Designer der 60er Jahre verwendeten einheimische Hölzer wie Eiche und Buche, um die typischen Formholzmöbel zu fertigen.

Für diese wurde eine dünne, gebogene Schicht eingesetzt, welche puristische Formen bei den 60er-Jahre-Möbeln ermöglichte. Zusammen mit der natürlichen Optik des Rohstoffs verlieh das den Designs einen klassisch eleganten Look. Dieser ist zeitlos und deshalb auch heute noch beliebt.

Retro-Design-Möbel weisen wie die Originale dieser Zeit oft eine stark ausgeprägte Maserung auf. Ein beliebtes, wenn auch neuartiges Material in den 60ern war Kunststoff. Dieses machte innovative Formen möglich, die bis in unsere Zeit für Begeisterung sorgen.

Dazu gehört der berühmte Panton Chair, der ein echter Klassiker ist und in vielen Design-Lofts steht. Die geschwungene, ergonomische Form macht diesen Stuhl unverwechselbar. In bunten Farben hat er eine nahezu magnetische Anziehungskraft.

Ausdrucksstarke Farbtöne sah man auch bei den opulenten Musternund grafischen Prints. Grün, Orange und Braun brachten Kontraste in die schlicht-funktionale 60er-Jahre-Einrichtung.

Diese schmückten Tapeten ebenso wie Kissenbezüge, Vorhänge und weitere Textilien und fügten der minimalistischen Optik mehr Lebendigkeit hinzu.

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In den 60er Jahren betrat der erste Mensch den Mond, Beatles sowie Rolling Stones revolutionierten die Musikwelt und viele erfüllten sich den Traum vom Eigenheim. Die Menschen dieser Generation entdeckten ihre Bedürfnisse neu und begannen diese auszuleben. Es galt: Alles was Lust macht, das ist angesagt. Das spiegelte sich auch in der 60er-Jahre-Einrichtung wider.

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Das zunächst schlichte, skandinavische Design in den Wohnungen und Häusern bekam ab der Mitte des Jahrzehnts Konkurrenz von Entwürfen mit futuristischen Pop-Art-Einflüssen. So entstand ein Kontrastprogramm im Design sowie Einrichtungsstil der 60er, das auch heute immer wieder Einzug in die Wohnräume findet.

Tanzen Sie jetzt mit uns zurück in die Swinging Sixties und lassen Sie sich vom Stil der 1960er begeistern.

Schlicht, poppig, spacig? Was macht den 60er-Jahre-Einrichtungsstil aus

Gedeckte Farben und zeitlose Eleganz: Die 60er-Jahre-Einrichtung bestand aus Nierentischen, filigranen Stapelstühlen und weiteren puristischen Designs, die sich an funktionalen Aspekten orientierten. Beine von Stühlen, Tischen, Sesseln und Co.

waren möglichst schlank und erinnerten bei einigen Möbelstücken an Spinnenbeine. Für den schlicht-eleganten Sixties-Look war Holz das Material der Wahl.

Viele skandinavischen, italienischen, US-amerikanischen und deutschen Designer der 60er Jahre verwendeten einheimische Hölzer wie Eiche und Buche, um die typischen Formholzmöbel zu fertigen.

Für diese wurde eine dünne, gebogene Schicht eingesetzt, welche puristische Formen bei den 60er-Jahre-Möbeln ermöglichte. Zusammen mit der natürlichen Optik des Rohstoffs verlieh das den Designs einen klassisch eleganten Look. Dieser ist zeitlos und deshalb auch heute noch beliebt.

Retro-Design-Möbel weisen wie die Originale dieser Zeit oft eine stark ausgeprägte Maserung auf. Ein beliebtes, wenn auch neuartiges Material in den 60ern war Kunststoff. Dieses machte innovative Formen möglich, die bis in unsere Zeit für Begeisterung sorgen.

Dazu gehört der berühmte Panton Chair, der ein echter Klassiker ist und in vielen Design-Lofts steht. Die geschwungene, ergonomische Form macht diesen Stuhl unverwechselbar. In bunten Farben hat er eine nahezu magnetische Anziehungskraft.

Ausdrucksstarke Farbtöne sah man auch bei den opulenten Mustern und grafischen Prints. Grün, Orange und Braun brachten Kontraste in die schlicht-funktionale 60er-Jahre-Einrichtung. Diese schmückten Tapeten ebenso wie Kissenbezüge, Vorhänge sowie weitere Textilien und fügten der minimalistischen Optik lebendige Akzente hinzu.

Bunte Einflüsse durch die Pop-Ära

Neben der funktionalen Schlichtheit drängte sich eine weitere Komponente in die Einrichtung der 60er Jahre. Vor allem in der zweiten Hälfte und gegen Ende des Jahrzehnts zeigten sich Möbel und Wohnaccessoires immer häufiger mit grellen Farben, extravaganten Formen und neuartigen Materialien wie Kunst- und Schaumstoff.

Die Pop-Art hatte eine neue Ästhetik ins Leben gerufen, die bunt, humorvoll und ironisch war. Das Ergebnis für die Einrichtung der 60er Jahre waren bunte Leuchten in Kugelform, Plastikstühle und aulasbare Sessel. Die neuen Rohstoffe ermöglichten eine günstigere Herstellung und damit Designprodukte für den Massenmarkt. Möbel wurden zu Konsumgütern.

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Man nutzte sie nicht mehr dauerhaft, sondern tauschte sie aus, wenn einem der Sinn nach etwas Neuem stand. Das rief unter anderem knallig bunte Alltagsgegenstände hervor, die mithilfe von Spritzgussformen und ABS-Kunststoff hergestellt wurden.

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Die Entwürfe für die ausgefallenen Vasen, Hocker und Container kamen von Ettore Sottsass, Joe Colombo, Anna Castelli Ferrieri und weiteren Designgrößen der 60er.

Mit dem Zuhause ins Weltall

„Raumschiff Enterprise“, „Doctor Who“ und „The Outer Limits“ – diese Serien der 1960er drehen sich um ein Thema, das seit Beginn der zweiten Hälfte des 20. Jahrtausend eine große Rolle in der Gesellschaft spielte. Fortschritte in der Wissenschaft und in Technologien waren bezeichnend für das sogenannte Space Age, Weltraumzeitalter.

Und diese Entwicklungssprünge übertrugen sich auch auf andere Bereiche. Spacig wurde es daher ebenfalls bei der Einrichtung der 60er Jahre. Während die Menschen allmählich den Weltraum eroberten, beeinflusste das Zukunftsdenken auch das Design.

Futuristische Formen ließen einen meinen, man wäre an Bord eines Raumschiffs und auf dem Weg zum Mond.

In den 1960ern gab es auf der ganzen Welt Ereignisse, die zu gesellschaftlichen Umbrüchen führten. Einige der bedeutendsten waren:

  • 1961: Mauerbau
  • 1962: erster Minirock in der „Vogue“
  • 1964-68: Beatlemania
  • 1966: Mondlandung von Surveyor 1, amerikanische Raumsonde
  • 1968: Studentenproteste
  • 1969: Woodstock

Diese fanden auf sozialer, kultureller, politischer und ästhetischer Ebene statt und äußerten sich in verschiedenen Lebensbereichen. Daher blieb niemand von ihnen unberührt. In der Designwelt sorgten sie für neue Denkanstöße und regelrechte Kreativitäts-Boosts.

Design war auf dem Vormarsch und etablierte sich mehr und mehr in der Alltagswelt. Der Blick nach vorne, in die Zukunft brachte neuartige Entwürfe hervor. „Alles ist möglich“ lautete der Leitsatz.

Der technische Fortschritt unterstützte dies mit innovativen Materialien und Fertigungsmöglichkeiten. Wie in den 1960ern spielt auch für Sie Design und Kreativität in Ihrem Zuhause eine große Rolle? Dann setzen Sie auf 60er-Jahre-Möbel und –Accessoires.

Stöbern Sie direkt durch unseren Shop, wählen Sie Ihre Favoriten und holen Sie sich Ihren persönlichen Vintage-Sixties-Look ins Haus.

Wie sieht der Retrotrend der 60er Jahre aus?

Der Retro-Look ist ein beliebter Trend im Interieur-Bereich. Denn was früher beliebt gewesen ist, passt heute ebenfalls gut in individuell eingerichtete Wohnungen und Häuser.

Für den Stil der 60er-Jahre-Einrichtung gilt dies besonders, weil er sich durch minimalistische Formen und Farben aus dem Bereich der Naturtöne auszeichnet. Doch dieses Jahrzehnt war nicht nur schlicht. Im Gegenteil, denn in den 1960ern liegt die Geburtsstunde der Pop-Art.

Bunt, laut und ironisch wirkte nicht nur die Kunst, sondern auch das Design und damit die 60er-Jahre-Einrichtung. Leuchten, Plastikstühle und Sitzsäcke hoben sich zwischen schlichten Möbeln ausdrucksstark hervor.

Welche Designer sind berühmt für Ihre 60er Jahre-Möbel?

Die 60er Jahre waren die Ära namhafter Interieur-Designer wie Eero Aarnio, Arne Jacobsen, Verner Panton und natürlich Charles Eames. Ihre minimalistischen, funktionalen und zeitlosen Entwürfe begeistern bis heute Designfans und finden in Retro-Möbeln zahlreiche Nachahmer.

Welche Designklassiker stammen aus den 60er Jahren?

Dazu gehören vor allem die AJ Stehleuchte von Arne Jacobsen (1960), Regalsystem 606 von Dieter Rams (1960), Ball Chair: halbkugelförmiger Sessel von Joe Colombo (1964), Blow: aulasbarer Sessel von Zanotta (1967), Pastil Chair: extravagant geformter Sessel von Eero Aamio (1967), Mobile 4970/84: Möbelsystem in Containeroptik von Anna Castelli Ferrieri (1967), Panton Chair: S-förmiger Plastikstuhl von Verner Panton (1968), Flowerpot: farbenfrohe Hängeleuchte von Verner Panton (1968) und der Sitzsack von Zanotta (1969).

Wie kann ich mein Zuhause im Stil der 60er einrichten?

Klassiker wie der Ball Chair, die FlowerpotHängeleuchte oder der Panton Chair sind Hingucker für Ihr Wohnzimmer. Die minimalistischen und futuristisch anmutenden Designs passen hervorragend zu einer geradlinigen Einrichtung und zu Wohnungen im cleanen Loft-Stil.

Möchten Sie ein Büro repräsentativ einrichten, ist die 60er-Jahre-Einrichtung ebenfalls eine geeignete Inspirationsquelle.

Mit einer AJ Stehleuchte und mehreren Stühlen mit reduzierter Optik sorgen Sie für Funktionalität in Ihren Besprechungsräumen oder Ihrem Homeoffice und beweisen gleichzeitig Ihren guten Geschmack.

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Um Ihrer Einrichtung einen 60er-Jahre-Twist zu verleihen, können Sie entweder auf Designs im Retro-Stil oder auf Originale zurückgreifen. Viele der erfolgreichen Stücke von Designgrößen wie Panton, Eames und Aarnio sind heute noch erhältlich.

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Diese fanden auf sozialer, kultureller, politischer und ästhetischer Ebene statt und äußerten sich in verschiedenen Lebensbereichen. Daher blieb niemand von ihnen unberührt. In der Designwelt sorgten sie für neue Denkanstöße und regelrechte Kreativitätsboosts.

Design war auf dem Vormarsch und etablierte sich mehr und mehr in der Alltagswelt. Der Blick nach vorne, in die Zukunft brachte neuartige Entwürfe hervor. „Alles ist möglich“, lautete der Leitsatz. Der technische Fortschritt unterstützte dies mit innovativen Materialien und Fertigungsmöglichkeiten.

Zuhause im Stil der Swinging Sixties einrichten

Wie in den 1960ern spielt auch für Sie Design in Ihrem Zuhause eine große Rolle? Dann setzen Sie auf 60er-Jahre-Möbel und –Accessoires.

Klassiker wie der Ball Chair, dieFlowerpotHängeleuchte oder der Panton Chair sind Hingucker für Ihr Wohnzimmer.

Die minimalistischen und futuristisch anmutenden Designs passen hervorragend zu einer geradlinigen Einrichtungund zu Wohnungen im cleanen Loft-Stil.

Möchten Sie ein Büro repräsentativ einrichten, ist die 60er-Jahre-Einrichtung ebenfalls eine geeignete Inspirationsquelle. Mit einer AJ Stehleuchte und mehreren Stühlen mit reduzierter Optik sorgen Sie für Funktionalität in Ihren Besprechungsräumen oder Ihrem Home Office und beweisen gleichzeitig Ihren guten Geschmack.

Um Ihrer Einrichtung einen 60er-Jahre-Twistzu verleihen, können Sie entweder auf Designs im Retro-Stil oder auf Originale zurückgreifen. Viele der erfolgreichen Stücke von Designgrößen wie Panton, Eames und Aarnio sind heute noch erhältlich. Stöbern Sie durch unseren Shop und wählen Sie Ihre Favoriten für Ihren persönlichen Sixties-Lookzu Hause.

Источник: https://www.ambientedirect.com/stylemag/designlexikon/design-stile/einrichtung-60er.html

Wie gelingt eine Einrichtung wie in den 1960er-Jahren?

Möbel im Stil der 60er-Jahre: Klare Formen, knallige Farben

Von Odett Schumann | 17. Februar 2021, 08:11 Uhr

Die 1960er-Jahre haben beim Einrichten ihre Spuren hinterlassen und zahlreiche, bis heute geltende Maßstäbe für modernes Wohnen gesetzt. Wie integriert man den Retro-Look heute in die eigenen vier Wände? Eine Interior Designerin gibt Tipps.

Ist vom Retro-Look die Sprache, ist meist das Jahrzehnt der 60er- oder auch das der 50er-Jahre gemeint. Beide Dekaden stehen bis heute exemplarisch für modernes Möbeldesign und werden immer wieder in Re-Editionen aufgegriffen. Was aber macht das Einrichten und Wohnen wie in den 60er-Jahren aus?

Wohlstand führte zu einem verbesserten Wohnstandard

In den Nachkriegsjahrzehnten machte sich in deutschen Haushalten ein lang ersehnter Wohlstand breit. Da man sich jetzt eine eigene Mietwohnung oder manches Mal auch einen Bungalow leisten konnte, investierte man begeistert in die Einrichtung der heimischen vier Wände.

Denn der Wunsch nach einem gemütlichen, sicheren Zuhause war ausgesprochen groß. Hinsichtlich der Möbelausstattung dominierten beim Einrichten in den 60er-Jahren vor allem ungewöhnliche Formen sowie unkonventionelle Entwürfe.

Ein Beispiel hierfür wäre der Nierentisch, der bereits in den 1950er-Jahren für Furore gesorgt hatte.

Möbel der 60er-Jahre setzen Maßstäbe

Im Zuge der Markteinführung des Fernsehers wurde beim Einrichten in den 60er-Jahren ein besonderes Augenmerk auf das Wohnzimmer gelegt. Hier sind es vor allem kastenförmige Massivholzmöbel, die den Ton angeben.

Das Design ist dabei, wie auch schon in den 1950er-Jahren, skandinavisch inspiriert und sollte schlicht sowie praktisch sein.

Und so finden sich in den beliebten Wohnlandschaften, bestehend aus einem Sofa mit Sesseln übereck, klare Formen- und Liniensprachen sowie zahlreiche rechte Winkel wieder.

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Demgegenüber stehen filigrane Korbmöbel aus Ratten, die zu dieser Zeit ihre Geburtsstunde hatten. Ein Zeichen für für unkonventionelle Lässig- wie auch Gemütlichkeit setzte damals der Sitzsack „Sacco“ von Zanotta.

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Er wird bis heute als Klassiker gefeiert.

Im Kontrast zum eher wuchtig-kompakten Design der meisten Sitzmöbel und Tische standen Cocktailsessel, die durch eine eher geschwungene Linie für etwas Auflockerung im Wohnzimmer sorgten.

Welche Leuchten braucht es für eine 60er-Jahre-Einrichtung?

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Auch bekannte Leuchtendesigns aus dieser Zeit wie die Bogenlampe oder der kugelförmige Lampenschirm bildeten einen starken Gegensatz zum vorherrschenden Möbeldesign.

Insbesondere die Bogenleuchte brach die doch eher kantige Wohnlandschaft durch ihre besondere organische Form und ihre meist enorme Größe raffiniert, aber doch auf sanfte Weise auf. Bis heute ist sie ein beliebtes Statement Piece in modernen Wohnzimmereinrichtungen.

Generell kann man sagen, dass sich der heute äußerst beliebte Midcentury Style in puncto Design und Formensprache gern an den Möbelentwürfen der 1960er Jahre bedient.

Materialien? Von Holz bis Plastik

Maßgeblich prägen Hölzer das Einrichten nach den 60er-Jahren. Neben heimischen Hölzern wie Buche und Eiche sind es vor allem dunkle Holzarten wie Nussbaum und Teak, die dem extrem zusagen.

Im Laufe er Zeit wurde die Einrichtung in den 60er-Jahren immer poppiger. Kunststoff rückte außerdem als Material immer stärker in den Fokus der Designer. Hierbei erlangte insbesondere der Panton Chair vom gleichnamigen dänischen Designer Verner Panton große Aufmerksamkeit.

Der beliebte Freischwinger in ikonischer S-Form war aus einem Kunststoff gegossen und revolutionierte damit den Markt maßgeblich. Er ging als Klassiker der Pop-Art in die Geschichte des Möbeldesigns ein.

Es folgten ebenso renommierte Leuchtenentwürfe und auch Designer wie Andy Warhol und Roy Lichtenstein machten sich in der Design- und Kunstszene einen Namen.

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Auch interessant: Mit den richtigen Farben und Formen wohnen wie in den 1970ern

Ein buntes Jahrzehnt

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Bekannt für die Einrichtung in den 60er-Jahren sind vor allem auch Mustertapeten, die nahezu jedes Wohnzimmer zierten. Auch hier deutete sich die bevorstehende Pop-Art-Welle bereits an und Wandgestaltungen mit großen Grafik-Prints oder floralen Mustern wurden zu einem charakteristischen Designelement des Jahrzehnts.

Die Begeisterung für derartige Ornamente zeigte sich auch in Teppichen, denn auch diese waren in allerlei grafischen Formen und Designs erhältlich.

Und so wie sich allmählich der Lebensstandard der Bevölkerung verbessert hatte, tauchte auch immer mehr Farbe in der heimischen Wohnraumgestaltung auf.

Töne wie Gelb, Orange, Braun und Olivgrün waren markant für das Jahrzehnt und gingen so teilweise auch in das nachfolgende Jahrzehnt der 1970er über.

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Im Laufe der 60er-Dekade wurde es in jedem Fall immer schriller, knalliger, bunter, irgendwann kam dann der Übergang zum fröhlichen Pop-Art-Stil.

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Источник: https://www.myhomebook.de/inspiration/einrichten-60er-jahre

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