Mobiler Notruf für Senioren: Sicherheit im aktiven Alltag

Contents
  1. Hausnotruf und mobiler Notruf – Welche Technik steckt dahinter
  2. Die Technik des klassischen Hausnotrufs für Senioren
  3. Der Funkfinger des klassischen Hausnotrufs für Senioren
  4. Der Hausnotruf für Senioren, die gerne unterwegs sind
  5. Was ist GPS
  6. Wie funktioniert GPS?
  7. Mehr Sicherheit mit einem Seniorennotruf
  8. Wie funktioniert der Notruf für Senioren?
  9. Die Bandbreite der verschiedenen Notrufsysteme ist groß
  10. Mobiler Notruf für Senioren
  11. Notrufarmband mit App
  12. Viele Anbieter von Notrufsystemen bieten Zusatzleistungen an
  13. Bewegungsmelder
  14. Rauchmelder und Alarmanlagen
  15. Sturzerkennung
  16. GPS-Ortung
  17. Medizinische Überwachung
  18. Notrufsysteme: Ihre Garantie für schnelle Hilfe
  19. Mobile Notrufsysteme – Rettung per Smartphone oder Uhr
  20. Anbieter für den Hausnotruf
  21. Kosten und Kostenübernahme
  22. Hausnotruf & mobiles Notrufsystem
  23. Hilfe per Knopfdruck: Sofunktionierenunser Hausnotruf und unser mobiles Notrufsystem
  24. Ausführliche Erklärung der Geräte
  25. „Alles-in-Ordnung“-Signal
  26. Sinnvolle Zusatzleistungen
  27. Verfügbarkeit
  28. Mobiler Notruf für Senioren: Sicherheit für unterwegs
  29. Was ist der mobile Notruf für Senioren?
  30. Der Hausnotruf für unterwegs
  31. Für wen ist der mobile Notruf eine Hilfe?
  32. So funktionieren mobile Notrufsysteme
  33. Zusatzfunktionen bei mobilen Notrufsystemen
  34. Mobiler Notruf mit Armband
  35. Seniorenhandy
  36. Notruf vom Smartphone: Notruf-App
  37. Hausnotruf GPS: Mobiler Notruf mit Ortungsfunktion
  38. Mobiler Notruf mit Sturzerkennung
  39. Mobiler Notruf mit Schlüsselhinterlegung
  40. „Mir-geht-es-gut-Taste“
  41. Kombi Notrufsystemfür zuhause und unterwegs
  42. Mobiler Notruf: Vor- und Nachteile
  43. Mobilnotruf Kosten
  44. ASB, Johanniter, DRK, Malteser: Mobiler Notruf Anbieter
  45. Mobiler Notruf für Senioren im Test
  46. Notrufsysteme, Hausnotruf
  47. Individuelle Serviceleistungen
  48. Family
  49. Family Plus
  50. Professional
  51. Professional Plus
  52. Die Vorteile der Notruflösungen auf eine Blick
  53. Lieferservice bundesweit

Hausnotruf und mobiler Notruf – Welche Technik steckt dahinter

Mobiler Notruf für Senioren: Sicherheit im aktiven Alltag

Der Hausnotruf und der mobile Notruf für Senioren. Zwei Notrufsysteme mit derselben Intention: In einem Notfall dem Senior schnellstmöglich Hilfe zukommen zu lassen. Doch welche Technik versteckt sich hinter diesen beiden Notrufsystemen? Wie unterscheiden sie sich voneinander und welches ist das bessere System? Hier erfahren Sie es.

Die Technik des klassischen Hausnotrufs für Senioren

Ein klassischer Hausnotruf für Senioren besteht aus zwei Komponenten. Einer Basisstation und einem Handsender. Für den Anschluss der Basisstation benötigt man in der Regel einen normalen analogen Telefonanschluss mit einer dreifach-TAE-Dose und eine freie Steckdose für die Stromversorgung des Geräts.

Aktuell sind die analogen Geräte am meisten verbreitet. Es wird parallel aber eine deutliche Zunahme von GSM-Geräten verzeichnet. GSM-Geräte haben eine Besonderheit: Sie gibt es sowohl in einer analogen, als auch in einer digitalen Ausführung.

Bei diesen Geräten wird eine SIM-Karte in das Gerät eingebaut. Diese ermöglicht eine anschlussunabhängige Notrufübermittlung über das Mobilfunknetz. Die Basisstation muss nur noch an eine 230 V Stromversorgung angeschlossen werden.

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Was für Sie gleichzeitig Flexibilität in der Standortwahl Ihres Hausnotrufgeräts bedeutet.   

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Digitale Notrufgeräte kommunizieren über sogenannte IP-Protokolle – sie werden sich langfristig etablieren, da sie vor allem in Hinblick auf die Digitalisierung der Telefonnetze zukunftsfähig sind. Denn: Sie funktionieren prinzipiell an jedem Internetanschluss oder IP-basierten Telefonanschluss. Wie schnell der verfügbare Internet-Anschluss ist, spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Bei der sogenannten IP-Telefonie (Voice over IP, VoIP) werden die Sprachdaten digitalisiert, in kleine IP-Pakete verpackt und einzeln vom Sprecher zum Hörer transportiert, wo sie wieder zusammengefügt und für den Lautsprecher in ein analoges Signal zurückgewandelt werden.

Alle Notrufgeräte sind durch einen Akku gegen einen eventuellen Stromausfall von bis zu 20 Stunden geschützt.

Der Funkfinger des klassischen Hausnotrufs für Senioren

Bewegt man sich frei in der Wohnung oder im Haus, so kann über den sogenannten Funkfinger (Handsender) gleichfalls ein Notruf ausgelöst werden.

Ein kurzer Knopfdruck am Funkfinger reicht aus, um eine Sprechverbindung mit der Notrufzentrale herzustellen. Der Funkfinger ist ein kleines Gerät, das um den Hals oder wie eine Uhr am Handgelenk getragen wird.

 Er ist wasserdicht und stoßfest, so dass er auch beim Duschen getragen werden kann.  

Im Alltag ist wichtig, dass der Senior den Funksender mit der Notruftaste auch tatsächlich trägt. Die Sender sind in der Regel wasserfest und sollten auch beim Duschen oder beim Baden immer dabei sein.

Je nach baulichen Verhältnissen hat das Funksystem des Hausnotrufs eine Reichweite von zirka 150 m im Umkreis der Basisstation.

Wichtig ist, dass die Basisstation des Hausnotruf so platziert wird, dass der Senior, mit Hilfe des Funksystem, einen Notruf aus allen Räumen der Wohnung, eventuell auch aus dem Keller und dem Garten absetzen kann. Dies sollten Sie vorab unbedingt testen.

Sollte der Funkfinger in manchen Räumen Ihrer Wohnung kein Signal an die Basisstation senden, ist Ihre Wohnung für einen klassischen Notruf ungeeignet und Sie sollten einen mobilen Notruf für zuhause in Betracht ziehen.    

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Der klassische Hausnotruf für Senioren verfügt über einen integrierten Lautsprecher und ein hochempfindliches Mikrofon, so dass eine Verständigung innerhalb der Wohnung möglich ist.

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Dadurch wird erreicht, dass auch die entfernt vom Basisgerät gestürzte Person mit dem Angehörigen oder der Notrufzentrale ohne Telefonhörer oder Handy sprechen kann.

Die Technik ist so ausgelegt, dass man sich möglichst aus allen Räumen der Wohnung verständigen kann.

Auch hier sollten Sie während der Installation die Sprachverständlichkeit und Lautstärke beim Kontakt mit der Notrufzentrale testen.

Die Freisprechdistanz beträgt bis zu 50 Meter, so dass häufig auch Keller, Garten usw. mit abgedeckt sind.

Doch auch hier, wie oben beim Funkfinger erwähnt, ist eine einwandfreie Funktionsweise von der Bausubstanz Ihrer Wohnung oder Hauses abhängig. Stellen Sie beim Test fest, dass-+

in manchen Räumen keine Sprachverständigung möglich ist, sollten Sie auch hier einem mobilen Notruf den Vorzug geben.     

Der Hausnotruf für Senioren, die gerne unterwegs sind

Einen Notruf gibt es auch mittlerweile in einem unauffälligen Design ohne zu stigmatisieren.

Ein mobiler Hausnotruf ist ein satellitengestütztes Notrufsystem inklusive GPS-Lokalisierungsmöglichkeit. Das kleine, handliche Gerät, welches Sie immer am Körper tragen, kommt im Gegensatz zum klassischen Hausnotruf ohne Funkfinger aus, kann aber auch mit einem separaten Funkfinger genutzt werden.

Der mobile Hausnotruf ist mit einer SIM-Karte ausgestattet und funktioniert mit der neuesten 3G-Technologie. Mit 3G lassen sich Transfergeschwindigkeiten von bis zu 56 MBit/s (Download) und 22 MBit/s (Upload) erreichen.

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Das bedeutet, theoretisch könnte man eine MP3-Datei von durchschnittlicher Länge in weniger als einer Sekunde herunterladen. Die 3G-Netzabdeckung in Deutschland liegt bei über 90 Prozent. Bei einem mobilen Notruf sollte man vorab auch immer den Netzempfang in seiner Umgebung überprüfen und austesten.

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Möglicherweise kann in Tiefgaragen oder Aufzügen von Hochhäusern der Empfang gestört sein.

In einem Notfall wird auf Knopfdruck, am mobilen Notrufgerät, eine Freisprechverbindung über das GSM-Netz zu eine Notrufzentrale oder Angehörigen hergestellt.

Mikrofon und Lautsprecher sind immer im mobilen Notruf integriert.

Dadurch tragen Sie ihre Sprachverbindung direkt bei sich, im Gegensatz zum klassischen Hausnotruf, wo die Sprechverbindung in der Basisstation integriert ist, welche Sie nicht an Ihrem Körper haben.

Mobile Notrufsysteme verfügen darüber hinaus auch über ein GPS-Ortungssystem. Mit Hilfe dieser Technik können Sie überall genauestens geortet werden.

Was ist GPS

GPS steht für Global Positioning System, ein vom amerikanischen Militär entwickeltes System, welches eine weltweite Positionsbestimmung auf Grundlage von Satellitensignalen ermöglicht. Die GPS-Satelliten senden dazu Signale, aus denen die GPS-Empfänger ihre aktuelle Position errechnen können. Die zivile Nutzung dieses System ist kostenlos möglich!

Wie funktioniert GPS?

Die Positionsbestimmung eines GPS-Gerätes basiert auf der Laufzeitberechnung der empfangenen Satellitensignale. Jeder GPS-Satellit sendet ein permanentes Signal aus, welches u.a.

Informationen zur aktuellen Position des Satelliten und der Uhrzeit enthält, zu der das Signal ausgesendet wurde.

Aus der Zeitdifferenz zwischen Sende- und Empfangszeitpunkt kann der Empfänger die Entfernung zum Satelliten berechnen.

Stellt man sich dies nun einmal bildlich vor, ergibt sich folgendes Szenario: Mit einem Satellitensignal „weiß“ der Empfänger, dass er sich in einer bestimmten Entfernung zum Satelliten befindet.

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Er muss folglich auf der Oberfläche einer (gedanklichen) Kugel sein, deren Zentrum der Satellit ist.

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Mit einem zweiten Satellitensignal schränkt sich die mögliche Position weiter ein: der Empfänger muss sowohl auf der Kugel um den ersten als auch auf einer Kugel um den zweiten Satelliten sein: die Schnittmenge zweier Kugeloberflächen ergibt einen Kreis.

Kommt ein drittes Satellitensignal (mit einer dritten Kugel) hinzu, reduziert sich die Möglichkeit der eigenen Position auf zwei Punkte. Und mit einem vierten Satelliten kann letztendlich jeglicher Zweifel ausgeschlossen werden: die Position (im dreidimensionalen Raum) kann genau bestimmt werden.

Jeder, der ein GPS-Gerät besitzt, wird jetzt sagen: „Ich habe aber auch schon mit weniger Satelliten eine Position von meinem GPS-Gerät erhalten!“ Das stimmt auch.

Allerdings benötigt der Empfänger für die erste Positionsermittlung diese vier Satelliten.

Anschließend kann er zeitweise auch mit weniger Signalen auskommen, da der Empfänger davon ausgeht, dass man sich nicht im Zickzackflug quer über unseren Planeten bewegt.

Источник: https://www.provita-deutschland.de/technik/

Mehr Sicherheit mit einem Seniorennotruf

Mobiler Notruf für Senioren: Sicherheit im aktiven Alltag

Ältere Personen und Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen sind besonders gefährdet, in eine plötzliche Notsituation zu gelangen. Viele Senioren verzichten aus Angst vor einer möglichen Hilflosigkeit auf Unternehmungen und leben in ständiger Angst vor Unfällen.

Aktuelle Statistiken besagen, dass jeder zweite über 80-Jährige mindestens einmal pro Jahr stürzt. Manche Betroffene können sich nach einem Sturz ohne fremde Hilfe nicht bemerkbar machen kann. Bei Schwächeanfällen, Stürzen im Haushalt oder Notfällen unterwegs geben Notrufsysteme für Senioren die notwendige Sicherheit und sorgen für schnelle Hilfe.

Mit einem speziellen Seniorennotruf bleiben ältere Menschen länger selbstständig und können oft bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben, anstatt sich im Pflegeheim betreuen zu lassen.

Wie funktioniert der Notruf für Senioren?

Wird der Notrufknopf an der Basisstation oder einem mobilen Gerät gedrückt, erfolgt ein Notruf an die Leitzentrale. Ein Mitarbeiter versucht mit dem Teilnehmer in Kontakt zu treten und fragt nach um welchen Notfall es sich handelt.

Je nachdem was passiert ist, entscheidet der Mitarbeiter, ob ein Rettungsdienst eingeschaltet werden muss. In manchen Fällen reicht auch die Verständigung eines Verwandten aus.

Bei einem Basisgerät erfolgt die Signalübertragung in der Regel über das Festnetz, bei einem mobilen Gerät über das Mobilnetz.

Die Bandbreite der verschiedenen Notrufsysteme ist groß

Da jeder Kunde andere Bedürfnisse und Ansprüche an das jeweilige Notrufsystem hat, gibt es mittlerweile eine große Auswahl an unterschiedlichen Geräten, die im Notfall für rasche Hilfe sorgen.

  • Standgeräte für den Wohnraum
  • Mobiler Notruf für Unterwegs
  • Notrufarmband mit App
  • Notruftelefon

Das Notrufstandgerät für Zuhause wird im Wohnraum aufgestellt und muss an die Stromversorgung angeschlossen werden. Die Verbindung kann entweder über den Festnetzanschluss oder das Mobilfunknetz erfolgen.

Zusätzlich trägt der Senior einen Notrufknopf, der in der Regel um den Hals oder als Armband getragen wird.

Die Kommunikation mit der Notrufstelle läuft über das Basisgerät, daher muss bei der Installation darauf geachtet werden, dass im gesamten Wohnraum die Verbindung zum Sender hergestellt werden kann. Ist die Verbindung zu schwach, kann eine zweite Basisstation eingerichtet werden, um den Empfang auch im Keller und im Garten abzudecken.

Mobiler Notruf für Senioren

Mobile Notrufsysteme ermöglichen rüstigen Senioren weiterhin aktiv zu sein und auch ohne ständige Begleitung Unternehmungen zu machen.

Auch hier gibt es eine Basisstation, die als Ladegerät für den mobilen Teil fungiert und im Haus verbleibt. Die Ladestation muss an die Stromversorgung und das hauseigene Telefonnetz angeschlossen werden.

Zusätzlich zum mobilen Teil gibt es ein Armband mit einem integrierten Notfallknopf. Dieses kann zugleich als Uhr mit allen Funktionen verwendet werden.

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Viele Anbieter setzen inzwischen auf ein dezentes Design, um das Notfallarmband nicht als dieses erkennen zu lassen.

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Die meisten Armbänder sind bereits mit einem Sturzsensor ausgestattet, der im Falle eines Sturzes automatisch die Zentrale alarmiert.

Der mobile Teil kann unabhängig von der Ladestation verwendet werden und besitzt eine integrierte Ortungsfunktion. So kann eine abgängige Person über GPS geortet werden.

Notrufarmband mit App

Über das Notrufarmband mit integrierter App kann einfach und schnell ein Notruf abgesetzt werden. Zudem erlaubt es dem Senior gespeicherte Kontakte anzurufen.

In der Regel ist das Armband wasserdicht und somit auch perfekt für den Alltag ausgelegt, da der Träger weder beim Abwasch noch beim Bad das Notrufgerät ablegen muss.

Über die GPS-Ortung werden Angehörige im Notfall über den Aufenthaltsort des Trägers informiert.

Der Nachteil bei diesem Gerät ist die fehlende Sprech- und Bildschirmfunktion, daher ist das Notrufarmband weder für Seh- noch für Hörgeschädigte geeignet.

Als eines der bekanntesten Notrufsysteme gilt das Seniorentelefon, welches speziell für körperlich oder geistig beeinträchtigte Personen entworfen wurde.

Große Tasten, Bildwahltasten und eine besonders hohe Lautstärkeregelung machen die Bedienung besonders für ältere, seh- und hörgeschädigte Personen einfacher.

Notruftelefone sind sowohl als Standgeräte als auch als mobile Einheiten erhältlich und können mit weiteren Zusatzgeräten, wie etwa Notfallarmbändern kombiniert werden.

Viele Anbieter von Notrufsystemen bieten Zusatzleistungen an

In vielen Fällen ist das Notrufsystem mit einem Hilfsdienst, wie Caritas oder Malteser verbunden. Diese bieten zusätzlich zum herkömmlichen Notrufsystem unterschiedliche Zusatzleistungen an.

  • Bewegungsmelder
  • Rauchmelder und Alarmanlagen
  • Sturzerkennung
  • GPS-Ortung
  • Medizinische Überwachung
  • Tagestaste

Bewegungsmelder

Ein Bewegungsmelder dient zur Kontrolle der Aktivität der Person. Wenn über einen zuvor festgelegten Zeitraum keine Bewegungen erkannt werden, sendet die Notrufstation automatische eine Inaktivitätsanzeige an die Notrufzentrale.

Ist der Teilnehmer längere Zeit nicht anwesend, kann der Bewegungsmelder umprogrammiert und als Einbruchschutz verwendet werden.

Rauchmelder und Alarmanlagen

Im Haus installierte Rauch- und Feuermelder schlagen automatisch Alarm, wenn der Sensor im Wohnraum Rauchentwicklung wahrnimmt.

Sturzerkennung

Ein eigens entwickelter Sturzsensor registriert Stürze und sendet automatisch einen Notruf an die Einsatzzentrale. Kann die Zentrale keinen Kontakt zum Teilnehmer herstellen, wird der Rettungsdienst alarmiert.

GPS-Ortung

Diese Funktion bietet allen Beteiligten Sicherheit. Ist der Senior nach einem Unfall nicht mehr fähig zu kommunizieren oder hat sich eine an Demenz erkrankte Person verlaufen, kann mithilfe der Ortungsfunktion der Aufenthaltsort des Trägers schnell ermittelt werden.

Medizinische Überwachung

Besonders an Demenz erkrankte Personen vergessen leicht die tägliche Medikamenteneinnahme. Zu diesem Zweck bieten manche Einrichtungen die tägliche Erinnerung zur Medikamenteneinnahme an.

Die medizinische Überwachung dient aber auch der Überwachung der Vitalwerte des Patienten. Die notwendigen Messgeräte sind in der Regel im Notrufarmband integriert und setzen bei abweichenden oder auffälligen Werten einen Notruf ab.

Der Senior drückt jeden Tag zu einer vereinbarten Uhrzeit eine bestimmte Taste des Notrufgerätes. Erhält der Hausnotrufanbieter keine Meldung, versucht er mit dem Teilnehmer in Verbindung zu treten und fragt nach ob alles in Ordnung ist.

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Kann kein Kontakt hergestellt werden oder meldet sich der Teilnehmer nicht, wird entweder ein Angehöriger oder direkt der Rettungsdienst verständigt.

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Grundsätzlich müssen die Kosten für die Installation eines Seniorennotrufes vom Patienten selbst getragen werden. In manchen Fällen übernimmt jedoch auch die Pflegekasse oder das Sozialamt die Kosten.

Voraussetzungen für die Kostenübernahme durch die Pflegekasse:

  • Ein anerkannter Pflegegrad von 1 – 5.
  • Die beantragende Person verbringt den Großteil des Tages ohne Betreuung.
  • Das Hausnotrufsystem wird über einen anerkannten Partner der Pflegekasse besorgt.
  • Der Pflegebedürftige ist nicht in der Lage im Notfall mit einem herkömmlichen Telefon Hilfe zu rufen.

Die Pflegekasse übernimmt bis zu 23 Euro monatlich für die laufenden Gebühren und einmalig 10,49 Euro für die Inbetriebnahme des Systems.

Quellenangabe

Notrufsysteme
AOK
Verbaucherzentrale

Источник: https://medi-paket.de/seniorennotruf/

Notrufsysteme: Ihre Garantie für schnelle Hilfe

Mobiler Notruf für Senioren: Sicherheit im aktiven Alltag

Betrachtet man die reine Statistik, so stürzt jeder dritte Mensch ab 65 Jahren einmal im Jahr in den eigenen vier Wänden.

Notrufsysteme garantieren auch dann schnelle Hilfe, wenn der Betroffene nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen kann.

Für Hausnotruf-Systeme stehen verschiedene Anbieter bereit, aber das Grundprinzip ist immer gleich. Ein Hausnotruf besteht aus zwei Komponenten:

  • Der wasserdichte Sender wird rund um die Uhr an einem Armband oder als Anhänger getragen. Es handelt sich um einen Notfallknopf, der bei Eintreten der Notsituation betätigt wird.
  • Die Basisstation ist an die Telefonleitung angeschlossen. Wird der Sender gedrückt, wählt die Basis automatisch die eingespeicherte Nummer der rund um die Uhr besetzten Notrufzentrale. Die Basisstation ist mit Lautsprecher und Mikrofon ausgestattet, so können die Mitarbeiter und der Betroffene ungehindert kommunizieren.

Je nach Situation alarmieren die Mitarbeiter den Notruf oder verständigen Angehörige oder Freunde auf der hinterlegten Kontaktliste. Es ist auch möglich, beim Notrufanbieter Schlüssel zu hinterlegen, damit ein Mitarbeiter den Rettungskräften im Notfall die Tür öffnet. Meldet sich der Kunde nicht, wird automatisch der Rettungsdienst verständigt.

Ein Hausnotruf ist ein kleiner Knopf, welchen Sie bei sich tragen und im Notfall bedienen können.

Mobile Notrufsysteme – Rettung per Smartphone oder Uhr

Der Hausnotruf ist ein ideales System für schnelle Hilfe in Haus und Garten. Mit einem mobilen Notrufsystem können Sie auch unterwegs jederzeit Hilfe anfordern. Das ist nicht nur für Senioren interessant, auch für jüngere Menschen kommt beim Joggen oder Radfahren ein Sturz oft unverhofft.

Seniorenhandys zeichnen sich durch große, hintergrundbeleuchtete Tasten und gut lesbare Displays aus. Einige Modelle verfügen zudem über einen Notrufknopf. Informieren Sie sich bei der Auswahl des Handys sehr genau, denn die Notrufsysteme funktionieren mitunter recht unterschiedlich.

Meist können Sie auf dem Notfallknopf drei bis fünf Rufnummern von Familie, Freunden oder Pflegepersonal hinterlegen. Drücken Sie die Notruftaste, wählt das Telefon automatisch so lange die Nummern nacheinander an, bis eine Verbindung zustande gekommen ist.

Geben Sie am besten Modellen den Vorzug, die eine Bestätigung vom Gesprächspartner verlangen, sonst stellt das Telefon seinen Dienst auch dann ein, wenn nur ein Anrueantworter oder die Mailbox angesprungen ist.

Zusätzlich sollten die Handy-Notfallsysteme mit GPS arbeiten, um die Position des Anrufers ermitteln zu können, wenn dieser sich nicht äußern kann (z. B. bei Bewusstlosigkeit oder Schlaganfall).

Moderne Notrufuhren unterscheiden sich optisch kaum von normalen Smartwatches. Der Vorteil einer Notrufuhr liegt darin, dass sie lange am Handgelenk verbleiben kann und somit nicht vergessen wird. Ein weiterer Pluspunkt: Der Zeitmesser mit Notruffunktion stört nicht und fällt kaum auf.

Die Notrufuhr funktioniert dabei wie ein Mini-Telefon. Drücken Sie den Notrufknopf, wählt die Uhr automatisch die vorher eingespeicherten Notfallnummern an – das können Freunde und Familie oder professionelle Rettungsdienste sein. Dank Lautsprecher und Mikrofon können Sie mit den Helfern kommunizieren.

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Zugleich wird ggf. Ihr Standort per GPS übermittelt. Für die meisten Notrufuhren müssen Sie sich auf keinen Mobilfunkanbieter festlegen, d.h. Sie können eine SIM-Karte eines beliebigen Netzanbieters wählen.

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Notrufuhren überzeugen nicht nur aktive Senioren, sondern auch chronisch Kranke, Kinder oder Sportler (wie Mountainbiker oder Reiter).

Eine Notrufuhr funktioniert wie ein Telefon in Kleinformat.

Natürlich gibt es auch Notfall-Apps fürs Smartphone. Allerdings ist das Angebot unüberschaubar und nicht jede Notfall-App ist geeignet. Wichtig ist, dass die Notrufzentrale ständig und mit qualifiziertem Personal besetzt ist.

Positiv daran ist, dass die Helfer Ihren Standort direkt über die Handydaten ermitteln können – insbesondere dann, wenn Sie ortsunkundig sind. Ein echtes Notrufsystem ersetzen die Apps aber nicht. Denn meist sind mehrere Schritte notwendig, um die App zu starten.

Bei einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt könnten Betroffene an dieser Hürde scheitern.

Anbieter für den Hausnotruf

Für den Hausnotruf sind verschiedene Anbieter auf dem Markt vertreten. Wir stellen Ihnen die Bekanntesten vor, die auch im aktuellen Test der Stiftung Warentest gut abgeschnitten haben. In der Basisvariante ist der Leistungsumfang bei allen Anbietern weitestgehend gleich.

Der Malteser Hilfsdienst ist bundesweit aktiv und bietet zwei Notrufsysteme für den Hausnotruf an. Das Basispaket beinhaltet folgende Komponenten:

  • Ständig erreichbare Notrufzentrale mit qualifiziertem Fachpersonal
  • Hilfeknopf und Basisstation
  • Erfassung aller medizinisch relevanten Daten und Rufnummern von Kontaktpersonen
  • Installation der Geräte und ausführliche Einweisung
  • Gegen Aufpreis: stiller Ruf über Tagestaste, wird die Taste nicht täglich betätigt, wird automatisch der Rettungsdienst verständigt.

Im Komfortpaket sind alle Basisleistungen enthalten. Zusätzlich leistet ein qualifizierter Bereitschaftsdienst rund um die Uhr Hilfe vor Ort und bewahrt Schlüssel für die Haus- und Wohnungstür auf.

Die Johanniter bieten in vielen Regionen einen Hausnotruf an. Das Basispaket ist in Verbindung mit einer Pflegestufe erhältlich. Im Komfortpaket sind zusätzlich die Schlüsselhinterlegung und der stille Ruf über eine Tagestaste enthalten. Bei der Premiumvariante erfolgt zusätzlich wöchentlich ein Anruf aus der Zentrale.

Auch das DRK ist mit seinem Hausnotruf bundesweit vertreten. Das Basispaket beinhaltet die Installation von Basisstation und Sender, die Einweisung vor Ort sowie das Hinterlegen von Kontaktrufnummern von Familie, Ärzten und Pflegediensten. Weitere Dienstleistungen sind auf Wunsch erhältlich und können gegen Aufpreis individuell zusammengestellt werden.

Kosten und Kostenübernahme

Die Kosten für die Notrufsysteme unterscheiden sich je nach gewähltem System, Anbieter und Leistungsumfang deutlich.

  Hausnotrufsysteme

  • Basisvariante: ab 23 Euro pro Monat
  • Anschlusskosten: einmalig 50 Euro
  • Basisvariante plus Extras: ab 45 Euro pro Monat

Die monatlichen Grundkosten und die Anschlussgebühr übernimmt die Pflegekasse komplett, sofern Sie über eine Pflegestufe verfügen und die meiste Zeit allein zu Hause sind.

  Seniorenhandys mit Notrufknopf:

Seniorenhandys mit Notrufknopf sind bereits für weniger als 100 Euro zu haben, dazu kommen die Kosten für den Mobilfunkvertrag.

  Notrufuhren:

Notrufuhren kosten ab ca. 150 Euro aufwärts. Auch hier kommen die Kosten für den Mobilfunkvertrag hinzu. 

  Notfallapps:

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Notfall-Apps für das Handy lassen sich oft kostenlos über einschlägige App-Stores beziehen.

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Источник: https://www.aroundhome.de/notrufsystem/

Hausnotruf & mobiles Notrufsystem

Mobiler Notruf für Senioren: Sicherheit im aktiven Alltag

Unser stationärer Hausnotruf unterstützt Menschen, die sich für ihr Leben zu Hause vorübergehend oder dauerhaft mehr Sicherheit wünschen. Das können Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Behinderungen sein genauso wie Alleinstehende, Familien mit kleinen Kindern oder Senioren. 

Der mobile Notruf sichert darüber hinaus auch eine freie Lebensgestaltung außerhalb der eigenen Wohnung und ist ideal für alle, die ein Höchstmaß an Freiheit, Sicherheit und Unabhängigkeit wollen.

Beide Notruflösungen werden an den Bedarf unserer Kunden angepasst, um den individuellen Sicherheitsbedürfnissen gerecht zu werden und für mehr Lebensqualität zu sorgen.

Hilfe per Knopfdruck: Sofunktionierenunser Hausnotruf und unser mobiles Notrufsystem

Über das Notrufsystem können Sie jederzeit Kontakt zu unserer Hausnotrufzentrale aufnehmen, an jedem Tag im Jahr rund um die Uhr. Drücken Sie dafür einfach auf den Notruf-Knopf.

Nachdem Sie den Notruf per Knopfdruck ausgelöst haben, meldet sich über die Freisprechanlage an Ihrem Gerät unsere Hausnotrufzentrale, um kompetent, schnell und individuell zu helfen.

Sollte es erforderlich sein, verständigen die Mitarbeiter der Hausnotrufzentrale Ihre Angehörigen, eine von Ihnen benannte Vertrauensperson oder gegebenenfalls auch den Pflege- oder Rettungsdienst. Dabei richten sie sich nach dem mit Ihnen im Voraus abgesprochenen Notfallplan.

Das stationäre Hausnotrufsystem besteht aus einer Basisstation und einem tragbaren Hausnotrufknopf, den es in verschiedenen Varianten gibt, z.B. als Halskette oder als Armband.

Beide Geräte sind über Funk miteinander verbunden und über beide kann ein Notruf abgesetzt werden.

Das tragbare Gerät darf mit Wasser in Berührung kommen, es muss also zum Beispiel beim Duschen nicht abgenommen werden.

Unser mobiles Notrufsystem ist der verlässliche Alltagsbegleiter für Ältere und Junggebliebene sowie Menschen mit einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis, wie z.B. an Demenz Erkrankte.

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Unsere mobilen Notrufgeräte können wie ein Mobiltelefon genutzt werden: durch das Betätigen des Notrufknopfes im Gerät wird eine Sprechverbindung zur Hausnotrufzentrale hergestellt.

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Eine in Not geratene Person kann so nahezu überall und jederzeit punktgenau lokalisiert werden.

Um im Ernstfall eine höchstmögliche Netzabdeckung zu erreichen, kann unser mobiles Notrufsystem dabei auf die Mobilfunknetze sämtlicher Anbieter zugreifen. Sie denken „Das kann mein Handy auch“? Mitnichten.

Denn unsere Notrufgeräte verfügen über professionelle GPS-Technologie.

Dadurch ist beispielsweise eine wesentlich genauere Positionsbestimmung und Navigation als mit einem Smartphone möglich und die genaue Position des Notrufs wird zudem direkt an die ASB-Notrufzentrale übermittelt. Und das auch bei schlechter Netzabdeckung.

Übrigens: Mit nur 72 Gramm ist unser mobiles Notrufsystem ein echtes Leichtgewicht. Zudem ist es klein und handlich und damit besonders für aktive Seniorinnen und Senioren ein praktischer Alltagsbegleiter.

Ausführliche Erklärung der Geräte

Sie können sich die Hausnotrufsysteme von unseren Mitarbeitern ausführlich erläutern lassen und gerne auch testen.

„Alles-in-Ordnung“-Signal

Mit der sogenannten Tagestaste können Sie ein tägliches „Alles-in-Ordnung“-Signal an die Hausnotrufzentrale senden. Bleibt das Signal aus, wird automatisch ein Alarm ausgelöst. Die Mitarbeiter in der Hausnotrufzentrale melden sich und erkundigen sich nach Ihrem Wohlbefinden. Das gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit.

Sinnvolle Zusatzleistungen

Unser Hausnotruf ist ein wahres Multi-Talent: Vom Rauchmelder bis zur täglichen Erinnerung an die Medikamenteneinnahme gibt es vielfältige Zusatzleistungen. Gerne erläutern wir Ihnen diese in einem persönlichen Gespräch.

Verfügbarkeit

Unsere beiden Hausnotrufsysteme sind in der gesamten Region Westhessen verfügbar.
Für eine Bereitstellung im Rheingau-Taunus-Kreis hilft Ihnen gerne unser Hausnotrufservice in Wiesbaden weiter.

Übrigens: Unsere Hausnotrufgeräte sind mit Telefonanbietern wie z.B. Vodafone, Freenet, Alice, Tele2, Unitymedia etc. kompatibel. Aber auch wenn kein Telefonanschluß zur Verfügung steht, können wir ein Hausnotrufgerät bei Ihnen installieren!

Источник: https://asb-westhessen.de/unsere-leistungen/angebote-fuer-aeltere-menschen/unsere-leistungen-angebote-fuer-aeltere-menschen-hausnotruf-service

Mobiler Notruf für Senioren: Sicherheit für unterwegs

Mobiler Notruf für Senioren: Sicherheit im aktiven Alltag

Der Hausnotruf hat sich über Jahrzehnte bewährt und ist inzwischen in vielen Haushalten fest etabliert. Ein Knopfdruck auf den Sender genügt.

Doch wie der Name verrät, ist die Reichweite eines klassischen Hausnotruf-Systems auf das Haus und maximal den Garten beschränkt. Was aber ist, wenn Ihr Angehöriger unterwegs z. B.

bei einem Waldspaziergang oder bei einer Fahrt mit dem Elektroscooter plötzlich Hilfe benötigt? Gut, wenn er dann einen mobilen Notrufknopf dabei hat.

Was ist der mobile Notruf für Senioren?

Einige Anbieter von Hausnotruf-Diensten bieten den mobilen Notruf als Zusatzleistung zum Hausnotruf an, andere haben sich ausschließlich auf den mobilen Notruf oder Ortungssysteme für Demenzkranke spezialisiert.

Ähnlich wie beim Hausnotruf tragen ältere Menschen ein mobiles Sendegerät bei sich, das die Daten über das Mobilfunknetz wie ein Handy überträgt.

Das tragbare Gerät sieht meist wie ein Handy aus, kann aber auch ähnlich einer Uhr auf einem Armband sitzen.

Der Hausnotruf für unterwegs

  • ist handlich klein,
  • passt in jede Tasche oder werden direkt am Körper getragen und
  • ist leicht zu bedienen.

Für wen ist der mobile Notruf eine Hilfe?

Mobile Notrufe eignen sich für aktive Menschen, die für den Notfall vorsorgen möchten. Ein mobiler Notruf ist aber besonders für Senioren sinnvoll, die z.B.

  • an einer chronischen Krankheit leiden wie z. B. an Asthma, Diabetes mellitus, Epilepsie, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Osteoporose.
  • in der Vergangenheit schon einmal einen Schlaganfall hatten.
  • sich nicht mehr so sicher auf den Beinen fühlen.
  • Angst vor einem Überfall haben.
  • öfter allein unterwegs sind.
  • sich sportlich draußen betätigen, bspw. Nordic Walking betreiben.
  • einen großen Garten besitzen.

So funktionieren mobile Notrufsysteme

  1. Im Notfall löst Ihr Angehöriger über den Notrufsender Alarm aus.
  2. Der Alarm geht in der Notrufzentrale ein. Der Mitarbeiter im Bereitschaftsdienst versucht sofort Kontakt mit dem Betroffenen aufzunehmen, um festzustellen, was passiert ist und wie geholfen werden kann. Hat der Senior eine Ortungsfunktion aktiviert, lokalisiert die Zentrale seinen Standort.
  3. Die Notrufzentrale informiert je nach Situation Verwandte, den Rettungsdienst, einen Arzt, die Feuerwehr oder Polizei.
  4. Beim Betroffenen trifft umgehend Hilfe ein.

× Notruflotse: Passendes Notrufsystem finden

Manchmal fragen sich alleinlebende, ältere Menschen: Was ist, wenn ich stürze und niemand bekommt es mit? Auch Angehörige treibt oft die Angst um, dass ein geliebter Mensch unbemerkt zu Schaden kommt.

Abhilfe schaffen können Notrufsysteme, die es als mobile Version gibt, mit App für Angehörige oder als klassischen bzw. intelligenten Hausnotruf inkl. Verbindung zu einer 24h-Notrufzentrale. Welches das für Sie passende Modell ist, können Sie in nur drei Minuten über den kostenlosen Notruflotsen von pflege.de herausfinden.

Zusatzfunktionen bei mobilen Notrufsystemen

Einfache mobile Notrufsysteme bestehen in der Regel nur aus dem Notrufknopf, einem Mikrofon sowie einem Lautsprecher für die Kommunikation mit der Notrufzentrale. Inzwischen sind viele Geräte mit einer Reihe von Zusatzfunktionen ausgestattet:

Mobiler Notruf mit Armband

Das mobile Sendegerät kann die Form eines Handys haben, aber auch ähnlich wie eine Uhr aussehen. Solche mobile Notrufknöpfe mit Armband haben den Vorteil, dass sie am Handgelenk getragen werden können. Dort sind sie sicher immer mit dabei und fallen kaum auf.

Seniorenhandy

Zusätzlich bieten fast alle Anbieter Seniorenhandys mit einer Notruftaste, mit denen Ihr Angehöriger auch telefonieren oder SMS versenden kann.

Dank großer Tasten und einem übersichtlichen Display können auch ältere Menschen das Mobiltelefon einfach und intuitiv bedienen.

Als weitere Zusatzfunktion sind manche Geräte mit einem Sturzsensor ausgestattet (= intelligentes System), der im Falle eines Sturzes sofort Alarm schlägt – ohne dass der Angehörige noch selbst aktiv auf den Notrufknopf drücken muss. Das gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit.

Notruf vom Smartphone: Notruf-App

Für Nutzer von Smartphones gibt es inzwischen die Möglichkeit, sich eine Notruf-App herunterzuladen. Es gibt sie von verschiedenen Anbietern. Allen gemein ist jedoch, dass das Auslösen der Alarmfunktion die Notrufzentrale informiert und die App sofort den Standort des Handys übermittelt.

Hausnotruf GPS: Mobiler Notruf mit Ortungsfunktion

Auf Wunsch können Sender – und auch das Mobiltelefon– mit einer Ortungsfunktion über GPS ausgestattet werden.

Dann überträgt das mobile Gerät im Ernstfall zeitgleich mit dem Notruf die Daten des Aufenthaltsorts an die Notrufzentrale.

Hilfe kann so schneller vor Ort sein und Helfer wissen im Notfall sofort, wo Ihr Angehöriger ist, selbst wenn er nicht mehr ansprechbar sein sollte.

Mobiler Notruf mit Sturzerkennung

Viele ältere Menschen haben Angst zu stürzen und sich bspw. einen Oberschenkelhalsbruch zuzuziehen. In einem solchen Ernstfall alarmiert ein mobiler Notruf mit Sturzmelder automatisch eine Notrufzentrale, die sofort Hilfe organisiert.

Mobiler Notruf mit Schlüsselhinterlegung

Bei vielen Anbietern von mobilen Notrufsystemen besteht die Möglichkeit, den Schlüssel zur Wohnung zu hinterlegen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn der mobile Notruf auch zu Hause genutzt wird.

„Mir-geht-es-gut-Taste“

Darüber hinaus bieten viele Dienste zusätzliche Sicherheitselemente wie die tägliche Meldung über die „Mir-geht-es-gut-Taste“, um zu signalisieren, dass alles in Ordnung ist.

Kombi Notrufsystem für zuhause und unterwegs

Einige Geräte können somit als mobiler und klassischer Hausnotruf in einem genutzt werden. Ein Hausnotruf mit Mobilfunk ist die Lösung für alle, die sich alle Optionen offen halten wollen.

Mehr zu den Zusatzleistungen von Notrufanbietern erfahren Sie im Artikel zum Thema Hausnotruf.

Mobiler Notruf: Vor- und Nachteile

Im Vergleich zu anderen Notrufsystemen wie einem Hausnotruf hat ein mobiler Notruf folgende Vor- und Nachteile.

  • Sicherheit auch unterwegs, etwa beim Einkaufen oder Spazierengehen
  • Jederzeit und überall ein beruhigendes Gefühl für Sie als Angehöriger und für den Nutzer
  • Ortung des Aufenthaltsorts im Notfall möglich
  • Risiko, dass kein Empfang vorhanden ist und somit kein Notruf ausgelöst werden kann
  • Ortung schwieriger als zuhause
  • Batterie muss häufiger gewechselt werden
  • Viele Geräte nicht von der Pflegekasse bezuschusst, da sie (noch) nicht als Pflegehilfsmittel zugelassen sind
  • Höhere Kosten

Mobilnotruf Kosten

Die Kosten für einen mobilen Notruf hängen vom Gerät und von der Ausstattung ab. Handys sind in der Regel teurer als einfache Notrufmelder. Die einmalige Bereitstellungsgebühr beträgt zwischen 10 und 50 Euro, hinzu kommen die monatlichen Kosten für den Mobilfunkvertrag sowie die Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft der Notrufzentrale.

Durchschnittlich kosten mobile Notrufe im Basispaket um die 40 Euro pro Monat, die Preise können aber je nach Anbieter und Region stark variieren. Vergleichen Sie daher mehrere Angebote und buchen Sie nur die Geräte und Dienste, die Ihr Angehöriger wirklich benötigt.

ASB, Johanniter, DRK, Malteser: Mobiler Notruf Anbieter

Auf dem deutschen Markt gibt es viele Anbieter für mobile Notrufsysteme, darunter Wohlfahrtsverbände wie der Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter und die Malteser. Daneben gibt es private Anbiete wie Libify.

Es lohnt sich, mindestens zwei Anbieter zu vergleichen, um das passende Angebot für Ihren Bedarf zu finden. Dabei hilft Ihnen der pflege.de Notruflotse.

Folgende Fragen können zusätzlich als Checkliste für Ihre Anbieter-Auswahl dienen:

  1. Wie viel kostet der Basis-Tarif?
  2. Wie hoch ist die Anschlussgebühr?
  3. Welche Leistungen sind mit dem Basis-Tarif abgedeckt?
  4. Wie viele Anrufe sind pro Monat im Paket enthalten?
  5. Welche Zusatzleistungen gibt es und wie viel kosten sie?
  6. Gibt es eine Mindestlaufzeit?
  7. Welche Kündigungsfrist gilt?
  8. Welche Kosten entstehen bei einem Fehlalarm?
  9. Ist ein Probemonat mit einem Test-Notruf im Angebot enthalten?
  10. Gibt es Hilfestellungen bei der Installation?
  11. Übernimmt der Anbieter die Wartung und Reparatur des mobilen Notrufs?

Mobiler Notruf für Senioren im Test

Die Stiftung Warentest hat zuletzt in der Ausgabe 8/2018 von „test“ die Qualität von neun Anbietern von Notrufsystemen untersucht. Mehr dazu erfahren Sie im Ratgeber „Hausnotruf & Hausnotrufsysteme“.

Ein mobiler Notruf ist ein tragbares Mobilfunkgerät. Es sieht meist wie ein Handy aus, kann aber auch ähnlich einer Uhr auf einem Armband sitzen. Im Falle eines Notfalls wird nach Betätigen der Notruftaste über Mobilfunk eine Notrufzentrale kontaktiert.

Ein mobiler Notruf eignet sich für Menschen, die in ihrer Gesundheit oder Mobilität eingeschränkt sind, aber trotzdem noch allein und eigenständig unterwegs sein möchten.

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Smartphone-Nutzer müssen sich nicht mehr zwingend einen mobilen Notruf kaufen. Inzwischen gibt es zahlreiche Notruf-Apps. Bei Auslösen der Alarmfunktion wird die Notrufzentrale informiert, woraufhin die App den Standort des Smartphones an eine Notrufzentrale übermittelt.

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Durchschnittlich liegen die Kosten für mobile Notrufe im Basispaket bei um die 40 Euro pro Monat. Die Preise können aber je nach Anbieter und Region stark variieren. Es ist ratsam, Angebote zu vergleichen und ausschließlich Geräte und Dienste zu buchen, die von Ihnen oder Ihrem Angehörigen benötigt werden.

Mobile Notrufsysteme mit Sturzerkennung enthalten einen 3D Bewegungssensor, welcher Bewegungen in jede Richtung misst. Stürzt der Träger, wird automatisch der Notruf aktiviert.

Ein mobiles Notrufgerät können Sie beispielsweise im Internet erwerben. Um herauszufinden, welches Notrufsystem und welcher Anbieter am besten zu Ihnen passen, können Sie den kostenlosen Notruflotsen von pflege.de nutzen.

Auf dem deutschen Markt gibt es zahlreiche Anbieter für mobile Notrufsysteme. Darunter sind Wohlfahrtsverbände wie der Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Roten Kreuz, die Johanniter und der Malteser-Hilfsdienst Zudem gibt es private Anbiete wie Libify oder Vitakt.

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Источник: https://www.pflege.de/hilfsmittel/seniorennotruf/mobiler-notruf/

Notrufsysteme, Hausnotruf

Mobiler Notruf für Senioren: Sicherheit im aktiven Alltag

Technische Hilfen in den Bereichen Sicherheit und Notruf sollen das tägliche Leben unterstützen. Am besten völlig unauffällig und diskret.

Für mobile Seniorinnen und Senioren, die selbstbestimmt alt werden wollen, entwickelt die ProVita, neben dem bisher auf dem Markt verfügbaren Hausnotruf, zusätzliche hocheffektive Sicherheits-Konzepte auf der Basis moderner, mobiler Notrufsysteme. Die Lösungen sprechen Menschen an, die sich jederzeit sicher und selbstständig fühlen möchten.

Einfache Bedienung und eine jederzeit schnelle und sichere Verbindung zur Notrufzentrale über alle verfügbaren Mobilfunknetze sind ebenso Standard bei unseren Notruflösungen, wie die permanente Überwachung von Batteriestand und technischer Verfügbarkeit Ihres Notrufsystems.

Unsere Notruflösungen verfügen über Lokalisierungsfunktionen, so dass zum Beispiel in Fällen von Orientierungslosigkeit oder bei Artikulationsproblemen nach dem ausgelösten Notruf der Aufenthaltsort bestimmt werden kann.

Für demenziell veränderte Senioren bieten wir intelligente Notruflösungen an, die ohne persönliches Auslösen Notfallsituationen erkennen und die Notrufzentrale alarmieren. Mit unserem Geofencing können Alarme automatisch ausgelöst werden, wenn die Personen einen bestimmten Bereich verlassen.

Individuelle Serviceleistungen

Jeder Nutzer hat unterschiedliche Anforderungen an seine persönliche Sicherheit – rund um die Uhr oder nur in ausgewählten Situationen.

Und jeder Mensch pflegt andere Netzwerke, der eine ist eingebunden in einen großen Familienkreis und Freundeskreis, der andere lebt ganz alleine.

Daher sind vier Servicelevel entwickelt worden, um unterschiedliche Anforderungen möglichst passgenau abdecken zu können. Alle Sicherheitslösungen sind durchdacht, alltagstauglich und notfallerprobt.

Family

Hier können bis zu 10 Angehörige oder Freunde „hinterlegt“ werden. Sobald Sie einen Notruf auslösen, finden wir in kürzester Zeit heraus, wer erreichbar ist und sorgen für eine Verbindung.

Family Plus

Hier werden ein bis drei Angehörige oder Freunde angegeben und zusätzlich wird die Notruf-Zentrale zugeschaltet. Ist bei einem Notruf kein Familienmitglied erreichbar, schaltet sich unmittelbar die Notrufzentrale ein, die immer erreichbar ist.

Professional

Ein Knopfdruck und Sie sind sofort mit der Notruf-Zentrale verbunden, die für die notwendige Hilfe sorgt.

Professional Plus

Das umfangreichste Servicepaket. Zusätzlich zum Professional Service stellen wir rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für Sie sicher, dass im Bedarfsfall einer unserer Helfer in wenigen Minuten in Ihrer Wohnung sein kann.

Das Helfernetzwerk ist professionell und bewährt. Unmittelbar nach dem Auslösen eines Notrufes steht ein Mitarbeiter zur Verfügung, der genau weiß, was im Notfall zu tun ist.

Auch andere Anliegen, wie Umtausch oder Reparaturwünsche werden zeitig und kompetent erfüllt.

Die Vorteile der Notruflösungen auf eine Blick

  • einfache Bedienung
  • jederzeit schnelle und sichere Verbindung zur Notrufzentrale über alle verfügbaren Mobilfunknetze
  • permanente Überwachung von Batteriestand und damit technischer Verfügbarkeit jedes Notrufsystems (Batteriemanagement / Erinnerungsservice)
  • mobile Notruflösungen der Firma verfügen über Lokalisierungsfunktionen
  • Aufenthaltsortbestimmung nach ausgelöstem Notruf in Fällen von Orientierungslosigkeit oder bei Artikulationsproblemen
  • Notruflösungen für dementiell veränderte Senioren – ohne persönliches Auslösen werden Notfallsituationen erkannt und die Notrufzentrale alarmiert
  • Alarm kann automatisch ausgelöst werden, wenn ein zuvor bestimmter Bereich verlassen wird (Weglauftendenz)

Unsere Helfer und Servicemitarbeiter arbeiten 24 Stunden im Hintergrund, rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr!

Lieferservice bundesweit

  • Persönlicher Lieferservice und Inbetriebnahme-Service
  • Regionale Servicekollegen (24-h-Ruereitschaft)
  • Kompetenzteam in der ProVita-Notruf-Zentrale

Der Lieferservice bringt jedes Notrufsystem persönlich zum Senior.

Die Servicemitarbeiter weisen jeden neuen Nutzer in aller Ruhe detailliert in die Funktionalitäten des ausgewählten Sicherheitsproduktes ein, bis sie mit der neuen Technik vertraut sind und sich sicher fühlen.

Dabei erfüllt der Mitarbeiter folgende Leistungen:

  • Standortauswahl in der Wohnung
  • Erfassung der benötigten Daten
  • Installation und Dokumentation
  • umfassende Produkterklärung
  • Inbetriebnahme mit Funktionstest

Источник: https://nullbarriere.de/provita-notrufsysteme-alltagassistenz.htm

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