Modulküche: Das sind die Vor- und Nachteile der Küchenform

Küchenplanung: Kapitel 2 – Küchenformen

Modulküche: Das sind die Vor- und Nachteile der Küchenform

Nachdem Sie den Grundriss der Küche ermittelt haben – Kapitel 1 der Küchenplanung –, kann nun die eigentliche Planung beginnen. Um die beste Küchenform für Ihre Ansprüche zu ermitteln, müssen Sie neben der Größe und Ausstattung des Raums aber noch einige andere Faktoren berücksichtigen.

Dazu gehört an erster Stelle die Küchennutzung: Wollen Sie eine reine Kochküche einrichten oder die Küche auch als Wohn- und Essraum nutzen? Kochen Sie häufig in Gesellschaft? Und auch die Frage nach dem nötigen Stauraum für Kochutensilien, Vorräte und Küchengeräte müssen Sie zunächst beantworten, bevor Sie die Wahl der richtigen Küchenform treffen können.

Inhaltsverzeichnis

  • 1. Die einzeilige Küche
  • 2. Die zweizeilige Küche
  • 3. Die L-Küche (auch Eck- oder Winkelküche)
  • 4. Die U-Küche / C-Küche
  • 5. Die G-Küche
  • 6. Die Inselküche
  • 7. Die offene Küche

 

Abhängig vom Grundriss und der Küchennutzung bieten sich unterschiedliche Küchenformen an. Die möglichen Varianten und Ihre Merkmale, Voraussetzungen und Vor- bzw. Nachteile stellen wir Ihnen hier vor.

Sie interessieren sich auch für eine ergonomische und sicher nutzbare Kücheneinrichtung? Dann nutzen Sie die Tipps und Hinweise zu Ergonomie und Sicherheit in der Küche – in Kapitel 3 unserer Reihe zur Küchenplanung.

Dort erfahren Sie alles Wichtige zu der richtigen Anordnung von Arbeitszonen und Küchenmöbeln, einer effektiven Stauraumplanung und den Möglichkeiten, die Küche sicher, barrierefrei und funktional einzurichten.

Die einzeilige Küche

 

Merkmale:

  • besonders platzsparend: alle Küchenelemente werden an einer Wand angeordnet
  • optimal für schmale Räume
  • geeignet als Basis-Ausstattung oder mit anderen Stilen kombinierbar:
    • mit einem Ess-/Wohnbereich zur Wohnküche erweiterbar
    • mit einer Kücheninsel ergänzt für eine offene Küche

wichtige Maße:

  • Mindestlänge von 3 m erforderlich für die Integration der Standardgeräte und ausreichend Stauraum (Pantry- oder Miniküchen brauchen weniger Platz, sind aber eingeschränkt in der Ausstattung)

Tipp:

Vorgezogene Arbeitsbereiche und tiefere Unterschränke sorgen für zusätzliche Arbeits- und Stauraumfläche in der Küche.

Wichtig! sinnvolle Anordnung der Arbeitsbereiche beachten – als Rechtshänder von links nach rechts: Auewahren/Kühlen – Spülen – Kochen; als Linkshänder entgegengesetzt

Die zweizeilige Küche

 

Merkmale:

  • klassische Lösung mit einander gegenüberliegenden Funktionsbereichen
  • besonders günstig für rechteckige Räume, in denen sich Türen und Fenster auf den schmalen Seiten befinden
  • gute Aufteilung der Arbeitszonen möglich
  • geeignet als reine Koch- und Arbeitsküche

wichtige Maße:

  • Mindestraumbreite von 2,40 m nötig bei einer Standard-Schranktiefe von 60 cm
  • Mindestabstand von 1,20 m zwischen den Zeilen empfohlen, damit sich alle Schränke und Auszüge öffnen lassen

Die L-Küche (auch Eck- oder Winkelküche)

 

Merkmale:

  • sehr flexible Kücheneinrichtung: gut zu realisieren in Räumen mit mehreren Fenstern oder Türen
  • praktische Verbindung von Ess- und Kochbereich mit viel Stauraum und Arbeitsfläche
  • geeignet als Koch- und Wohnküche:

wichtige Maße:

  • Voraussetzung für einen Essplatz ist eine Raumgröße ab 12 m2
  • Mindestabstand von 1,40 m zwischen Esstisch und Kücheneinrichtung garantiert entspanntes Kochen und Essen

Die U-Küche / C-Küche

 

Merkmale:

  • optimale Nutzung quadratischer Räume
  • bietet maximalen Stauraum, viel Arbeitsfläche und kurze Arbeitswege
  • geeignet als reine Koch- und Arbeitsküche in U-Form oder als Wohnküche mit integriertem Essbereich (C-Form mit vorgelagertem Essplatz)

wichtige Maße:

  • Mindestabstand von 1,20 m zwischen den Küchenzeilen einhalten
  • maximal 8 m Weg zwischen den Arbeitsstationen „Kühlen“ – „Spülen“ – „Kochen“ für ergonomisches Arbeiten

Die G-Küche

 

Merkmale:

  • gute Lösung für eine Küche mit angrenzendem Wohn-Ess-Bereich
  • großzügiger Stauraum, viel Arbeitsfläche und günstige Arbeitswege verbunden mit einer Theke oder Küchenhalbinsel für kommunikatives Kochen und Essen
  • geeignet als Wohnküche oder Kochküche mit Essbereich:
    • Theke nutzbar als Raumtrenner und Kommunikationspunkt
    • Küchenhalbinsel gestaltbar für gemeinsames Kochen zu mehreren

wichtige Maße:

  • Platzbedarf von min. 12-14 m2
  • Sitzhöhe der Barhocker sollte 30 cm geringer sein als die Höhe der Tisch- bzw. Arbeitsplatte

Die Inselküche

 

Merkmale:

wichtige Maße:

  • nur in Räumen ab 15 m2 Grundfläche umsetzbar
  • Mindestgröße für eine Kücheninsel beträgt 1 m2
  • mindestens 1,20 m Abstand auf allen Seiten der Kücheninsel planen

Die offene Küche

 

Merkmale:

  • vorteilhaft für Häuser, großzügig geschnittene Räume und Wohnungen mit Wanddurchbrüchen; größtmögliche Gestaltungsfreiheit
  • bietet eine frei gestaltbare Kombination aus Koch-, Ess- und Wohnraum
  • Integration eines freistehendes Esstisches möglich
  • Raum für Sofa, Regale und andere Wohnraum-Elemente

wichtige Maße:

  • umsetzbar ab einer Raumgröße von 15-16 m2, als Wohnküche mit großem Esstisch ab 20 m2
  • Abstand von min. 1,20 m zwischen den Kücheneinrichtungen einhalten
  • mindestens 1,40 m Abstand zu Esstisch und Wohnmöbeln planen

Küchenformen Vergleich: Ideen für die Planung von Küchenzeilen, L-Form, U-Form, Kochinseln & Co (mit Bildern)

Modulküche: Das sind die Vor- und Nachteile der Küchenform

Bei der Küchenplanung unterscheidet man ganz grob zwischen den folgenden Küchenformen:

  • Einzeilige Küche
  • Zweizeilige Küche
  • Inselküche
  • L-Form
  • U-Form
  • G-Form
  • Sonderformen

Vorteile & Nachteile:
Zur Vergleichs-Tabelle mit Vor- und Nachteilen zu jeder Form

So findest du die perfekte Küchenform

Je nach deinen Vorlieben, deiner räumlichen Situation und der Art und Weise, wie du kochst, passt eine andere Küchenform oder eine Kombination verschiedener Formen zu dir. Um die passende Küchenform für dich zu finden, kannst du dir zu Beginn die folgenden Fragen stellen:

  • Wie groß soll deine neue Küche werden?
  • Wie viel Platz benötigst du?
  • Wie wird gekocht? Gemeinsam oder eher alleine?
  • Wie groß ist der Raum für die neue Küche?
  • Ist die Küche ein reiner Arbeitsort oder verweilt man dort auch einmal?

Jede der Formen hat verschiedene Vor- und Nachteile. Welche Form sich für welche Vorstellungen und Wünsche am besten eignet, erfährst du in diesem Artikel.

Einzeilige Küche mit einer Kombination aus schwarzen Fronten und Holzelementen. Foto: Nobilia

Die einzeilige Küche steht im Raum wie eine Fußballmannschaft vor dem Anpfiff: alles in einer Reihe und bereit für jede Menge Action. Und wie der Fußball ist auch diese Küchenform ein Publikumsliebling.

[attention type=yellow]

Und das zurecht, denn die einzeilige Küche ist flexibel und passt sich den Wünschen an: von platzsparend bis großzügig, von unauffällig bis akzentreich.

[/attention]

Nur Teamplayer ist sie keine – mehr als 2 Personen sollten hier nicht kochen.

Die einzeilige Küche trifft man oft in kleinen Räumen, sie passt aber grundsätzlich in jeden Raum, da sie nur eine Wand in Anspruch nimmt. Ihre Spezialität sind schmale, lange Räume.

In letzter Zeit findet man sie wieder häufig in Wohnküchen, in denen Wert auf einen großzügigen Essplatz gelegt wird.

Denn die einzeilige Küche ist sehr platzsparend und kann bei Bedarf recht unauffällig in den Wohnraum integriert werden.

Mehr über Küchenzeilen erfahren:

Einzeilige Küchen: Vorteile, Nachteile, Beispiele und Bilder für moderne Küchenplanung

Zweizeilige Küchen

Schwarze, zweizeilige Küche in einer Nische von Multiform. Foto: Multiform

Zwei Bereiche unter einem Hut – mit dieser Küche gelingt es. Sie ist etwas für Puristen, die auf der einen Seite arbeiten und auf der anderen Küchenseite sauber Geschirr und Kochgeräte auewahrt wissen wollen.

Und sie gefällt auch denen, die offene Regale mögen und der Küche ein wohnliches Flair vermitteln möchten. Sie passt in jeden Raum, und ganz nach Größe eignet sie sich für den Single bis hin zum Familienclan.

Zwei Zeilen an gegenüberliegenden Wänden, damit passt diese Küchenform für wirklich fast jeden Raum. Sogar für lange Räume mit gegenüber liegenden Türen. Sie ist super für Haushaltsgründer, findet in vielen Studentenwohnungen noch Platz und kann einfach aufgebaut werden.

Beliebt ist es, eine Zeile mit den Elektrogeräten zu bestücken, dazu die passenden Oberschränke. Die andere Seite lässt sich mit Hochschränken ausnützen, eine lockere Anordnung von Unterschrank und Oberelementen ist möglich.

Für einen Essplatz für zwei Personen ist ebenfalls fast immer noch Spielraum in der zweizeiligen Küche.

Mehr über zweizeilige Küchen erfahren

Zweizeilige Küchen: Vorteile, Nachteile, Beispiele und Bilder für moderne 2-zeilige Küchen

Küchen in L-Form bzw. Eckküchen

Schöne Landhausküche in L-Form mit Kochinsel. Die weißen Küchenfronten werden mit einer Marmor-Arbeitsplatte kombiniert. Foto: Allmilmö

Eine Küche in L-Form besteht aus zwei zusammenhängenden Küchenzeilen (Schenkel). Diese werden oft in einer Ecke des Raumes platziert (deshalb auch ihr Zeitname “Eckküche”). Bei der Planung einer Küche in L-Form sind aber auch andere Varianten möglich.

Diese Küchenform eignet sich für fast jeden Raum. Für kleine, schmale Räume, für lange Wandfronten sowieso, und große offene Küchen bekommen mit ihr den besonderen Pep. Denn hier heißt es dann nicht immer an der Wand entlang, ein Schenkel des L frei ins Zimmer gebaut wird zum Raumtrenner, zur Esstheke oder zum offenen oder geschlossenen Regal für Geschirr und Gläser.

Mehr über L-Küchen erfahren

Küchen in L-Form: Vorteile, Nachteile, Beispiele und Bilder für moderne Eckküchen

Kleine Küche in U-Form von Alno im Landhaus-Stil mit Holzelementen und weißen Fronten. Foto: Alno

Unglaublich viel Stauraum, unendliche Arbeitsflächen, ungehindertes Kochvergnügen. Die Küche in U-Form ist das Raumwunder unter den traditionellen Varianten.

[attention type=red]

Jedes gewünschte Elektrogerät findet seinen Platz, Hochschränke können gestellt werden, und auch der Wochenvorrat an Lebensmitteln lässt sich direkt in der Küche lagern.

[/attention]

Wenn du schon immer von einer großen Küche geträumt hast, wirst du dich hier wohlfühlen.

Mehr über Küchen in U-Form erfahren:

Vor- und Nachteile & Tipps für die Küchenplanung in U-Form

Küche in G-Form

Grünstige Holz-Küche mit Kunststoff-Fronten aus der Serie Bari Castell Buche in G-Form. Foto: Schüller Küchen

Eine Küche in G-Form hat sehr ähnliche Vorteile wie eine U-Küche. Der Unterschied liegt in einem weiteren Schenkel, der als Raumtrenner dienst. Die klassische Anordnung einer Küche in G-Form ist also, dass drei Wände mit Küchenzeilen belegt sind, die um einen weiteren, offenen Schenkel im Raum ergänzt werden.

Inselküchen: Küchen mit Kochinsel

Hochwertige SieMatic Küche (Pure) mit Kochinsel in Holzoptik braun. Foto: SieMatic

Ab auf die Insel! Die Kücheninsel ist DER Trend in der Küchenplanung. Kein Wunder: denn eine Kochinsel passt – die entsprechende Raumgröße vorausgesetzt – zu fast jeder anderen Küchenform und sorgt so für noch mehr Platz, Arbeitsfläche und Stauraum.

Zusätzlich ist die Kochinsel ideal für gemeinsames Kochen, beliebter Sammelplatz bei Parties oder überdimensioniertes Sideboard für üppige Mähler. Eine Kochinsel ist ein freistehendes Element in der Küchenplanung. Je nach Platz, Größe und Wünschen beherbergt die Kücheninsel sowohl Spüle als auch Herd, nur eines der beiden oder dient als reine Arbeitsfläche.

Die derzeit sehr beliebten Kochfelder mit integriertem Dunstabzug finden beispielsweise sehr häufig auf Kücheninseln Platz.

Mehr über Kücheninseln erfahren

Kücheninsel: Vorteile, Nachteile, Beispiele & Ideen für die Planung einer Kochinsel

Y-Küche

Küche in Y-Form von Ballerina; Foto: Ballerina

Eine völlig neue Form der Küche ist die Y-Küche. Bilder, sowie die Vorteile und Nachteile der Küche in Y Form zeigen wir dir hier:

Die Y Küche von Ballerina – Vorteile, Nachteile und Bilder

Runde Küche

Runde und weiße Hochglanz-Küche mit Holzelementen Foto: Domina; Aster Cucine S.p.A.

Eine weitere Besonderheit sind runde Küchen. Die außergewöhnlichen Küchen werden bei der Küchenplanung nur sehr selten beachtet, was sehr schade ist. Denn runde Küchen verleihen einem Raum einen futuristischen Anblick. Mehr Vorteile, aber auch Nachteile und Inspirationen für die Planung einer runden Küche:

Ohne Ecken und Kanten: Die Vor- und Nachteile einer runden Küche

Küchenformen im Vergleich: Vorteile und Nachteile

VorteileNachteile
Einzeilige KücheDetails
  • platzsparend, ideal für kleine Räume
  • einfaches Ausmessen
  • einfacher Auau
  • keine verwinkelten oder schwer zugängliche Bereiche
  • max. 2 Personen können gleichzeitig kochen
Zweizeilige Küche Details
  • Findet fast überall Platz
  • Für den kleineren Geldbeutel machbar
  • Variabel
  • Vorhandene Anschlüsse müssen selten abgeändert werden
  • Wenig zusammenhängende Arbeitsfläche in kleineren Räumen
Inselküche Details
  • Perfekt für Hausherren
  • Große Arbeitsflächen
  • Optisch ansprechend und trendig
  • In Mietwohnungen nur mit Genehmigung realisierbar
  • Braucht viel Platz
L-Form Details
  • Passt in nahezu jeden Raum
  • Vorhandene Installationen sind meist darauf ausgerichtet
  • Komplette L-Küchen gibt es als günstige Angebote
  • Sehr lange Räume wirken noch länger, wenn kein Gegengewicht gesetzt wird
U-Form Details
  • Viel Stauraum
  • Ausreichend Arbeitsplatten
  • Platz für Kaffeemaschine und Co.
  • Ergonomische Arbeitswege
  • Braucht eine große Grundfläche
  • Bei wandbündiger Montage nicht ideal für Räume mit mehr als einer Türe
G-Form Details
  • Viel Stauraum
  • Ergonomische Arbeitsbedingungen
  • Lässt sich gut offen gestalten
  • braucht relativ viel Platz
  • eventuell müssen Leitungen neu verlegt werden

Titelbild: Rational

Источник: https://magazin.kuechenfinder.com/kuechenformen-vergleich-ideen-kuechenplanung-kuechenzeile-kochinsel/

Welche Küchenform passt in welche Küche?

Modulküche: Das sind die Vor- und Nachteile der Küchenform

Von Odett Schumann | 19. Juni 2020, 11:18 Uhr

Die richtige Form für die eigene Küche zu finden ist nicht immer leicht. Tendiert man zu einer Kompromiss- oder gänzlich unpassenden Lösung, geht viel wertvoller Raum verloren. Welche Küchenform in welche Küche passt, lesen Sie hier. 

Die Planung einer neuen Küche ist in den meisten Haushalten ein unliebsames Thema, da allerhand Entscheidungen getroffen werden müssen.

Eine der wichtigsten Fragen dabei: Welche Form soll die Küche haben, damit der Raum bestmöglich genutzt werden kann? Welche Vorkehrungen sollte man bei welcher Form beachten? Damit Sie sich bei den wichtigsten Parametern vor dem Gang ins Küchenstudio sicher sind, gibt es hier einige relevante Tipps, welche Küchenform in welche Küche passt. 

Einfache Küchenzeile

Eine einzeilige Küche ist eine beliebte Küchenform – besonders in WG- oder Single-Haushalten, da sie meist nicht viel kostet und dennoch das Nötigste unterbringt. Noch dazu passt sie gut auf kleinen Wohnraum, wo die Küche meist nur wenige Quadratmeter bemisst und noch dazu in einer Schlauchform angelegt ist.

Idealerweise sollte die einfache Küchenzeile vier, besser fünf Teilabschnitte haben und über Ober- wie Unterschränke verfügen. Dann lassen sich problemlos sämtliche Küchengeräte und -utensilien unterbringen.

Besonders spärlich angelegte Versionen haben sogar nur drei Segmente und selten auch keinerlei Hängeschränke dazu.

In solchen Fällen wird oft zu offenen Lösungen wie Wand- oder freistehenden Regalen, hängenden Körben oder Küchenwägen gegriffen.

Kleiner sollte eine einzeilige Küche kaum sein. Hier braucht es in jedem Fall zusätzliche Elemente wie Wand- oder freistehende Regale, um so für zusätzlichen Stauraum zu sorgen. Foto: Getty Images

Auch interessant: 4 Fragen, die man sich bei der Küchenplanung stellen sollte

Ob Hängeschränke oder Alternativlösungen – es braucht in jedem Fall Verstaumöglichkeiten, um so die Arbeitsplatte weitestgehend frei zu halten für kleinere Küchengeräte wie Wasserkocher und Kaffeemaschine oder zum Zubereiten der Mahlzeiten. Größere E-Geräte wie Herd, Kühlschrank oder Geschirrspülmaschine sind bei einer einfachen Küchenzeile entsprechend nah beieinander platziert, was die Laufwege kurz hält.  

Zweizeilige Küche 

Ebenfalls platzsparend bei Küchen auf kleinem Raum ist die zweizeilige Küchenform. Im Vergleich zur einfachen Küchenzeile bietet sie jedoch deutlich mehr Stauraum.

Mit Ober- und Unterschränken zu beiden Seiten lässt sich so einiges an Küchenutensilien und -geräten unterbringen. Zusätzliche Arbeitsfläche auf beiden Zeilen macht es möglich, dass sich problemlos zwei Personen zusammen kochen können.

Allerdings sollte der Mindestabstand zwischen den Zeilen hier 1,20 Meter betragen. 

[attention type=green]

Bei der zweizeiligen Küche befinden sich Tür und Fenster meist an den beiden Enden des Schlauchs. Und die beiden Zeilen erstrecken sich fast immer über die langen Wände, was es nur selten ermöglicht, kleine Sitzgelegenheiten mit in die Küche zu integrieren. Sollte das dennoch der Anspruch sein, lohnt es sich über smarte Lösungen wie einen Klapptisch unter dem Fenster nachzudenken. 

[/attention]Auf kleinem Raum ist eine zweizeilige Küche eine gute Wahl. Hier lässt sich so einiges an Küchenutensilien verstauen. Vom Raum selbst bleibt jedoch nicht mehr viel übrig.Foto: Getty Images

Auch interessant: 43 Fragen, die man sich bei der Wohnungsbesichtigung stellen sollte

Tipp: Bei ein- oder zweizeiligen Küchen ist es oft nicht einfach, diese gemütlich wirken zu lassen. Primär sind diese Küchen reine Funktionsräume und weniger zur Geselligkeit ausgelegt.

Etwas Charme kann man solch einer Küche jedoch schon mit wenigen Handgriffen verpassen: Pflanzen, natürliche Materialien, einige Textilien und eine gemütliche Lichtsetzung können für kleine Wunder sorgen.

     

L-Form

Am gängigsten ist wohl die L-Form, da sie sich für fast alle Raumformen eignet.

Wie es der Name schon verrät, verläuft die Küchenzeile in diesem Fall an einer langen Wand entlang und erstreckt sich über Eck zur kurzen Seite hin.

Bei schlauchförmigen Räumen liegt nicht selten auf der kürzeren Seite auch ein Fenster, was dem Raum zu mehr Gemütlichkeit verhilft. Auf der langen freien Seite lässt sich meist problemlos eine kleine Sitzgelegenheit einrichten.

Auch interessant: Küche einrichten – vermeiden Sie diese 7 Fehler

Bei größeren Räumen ist es auch denkbar, den kurzen Schenkel der Küche ins Rauminnere hineinragen zu lassen. Als offene Lösung kann dies ein Tresen oder ein frei im Raum stehendes Küchenregal sein. Und schon wirkt der Raum weniger wuchtig und gewinnt an Lässigkeit.

Auch bei einer L-Küche profitiert man von mehr Stauraum sowie einer größeren Arbeitsfläche. Mitunter können bei dieser Küchenform die Laufwege etwas länger sein, vor allem dann, wenn sich die E-Geräte an den Enden der L-Küche befinden.

U-Form

Gewissermaßen ist diese Küchenform eine Mischung aus der L-Form und der zweizeiligen Küche. Entsprechend werden hier bei einem schlauchförmigen Raum drei von vier Wände mit Schränken belegt. Das kann schnell erdrückend wirken, man gewinnt aber äußerst viel Stauraum. Es sollten sich also nicht über jeder der drei Zeilen Hängeschränke befinden – idealerweise sogar nur an einer Wand. 

Besonders gut zur Geltung kommt eine Küche in U-Form in einem größer angelegten oder sogar quadratischen Raum. Die Zeilen, die hier meist unterschiedliche Längen haben, sind über Eck miteinander verbunden.

Eine der beiden längeren Zeilen endet nicht selten frei im Raum als eine Art Kücheninsel. An diesem Block befinden sich entweder Herd und Ofen oder aber wurde dieser höhenversetzt und kann mit Barhockern als Tresen genutzt werden.

Beide Lösungen sorgen in jedem Fall für Zusammenkunft und Gemütlichkeit. 

Bei einer U-förmigen Küche gibt es zahlreiche Unterschränke, da braucht es kaum mehr Hängeschränke. Stauraum ist genügend vorhanden und Gemütlichkeit ebenso. Foto: Getty Images [attention type=yellow]

Auch interessant: Welche Dinge nichts in Ihrer Küche zu suchen haben

[/attention]

Bei einer Küchenform als U lässt sich auf jeder Zeile der Küche ein E-Gerät integrieren, wodurch die Laufwege über ein effektives Dreieck funktionieren. Außerdem kann hier auch problemlos mehr als eine Person in der Küche tätig sein.

G-Form

Bei besonders viel Platzbedarf sind Küchen in G-Form die optimale Lösung. Der überwiegende Teil der Küchenschränke befindet sich dabei häufig an zwei Wänden und die beiden kurzen Seiten sind freistehend.

Auch in diesem Falle ist ein deutlicher Zugewinn an Arbeitsfläche und Stauraum spürbar. Viele Oberschränke oder gleichwertige Alternativlösungen sind nicht notwendig.

Zudem können sich hier problemlos mehrere Personen gleichzeitig aufhalten ohne sich beim Kochen einzuschränken.

Nicht selten wird eine der kürzeren Seiten auch zur Theke mit Barhockern umfunktioniert. Ebenfalls kann in einer Küche in G-Form auch wieder der Kochbereich am Blockende integriert werden. Bei benachbarten Wohn- oder Esszimmern sind im Falle einer Küche in G-Form auch sogenannte Durchreichen denkbar.     

Auch interessant: Wie man die Küche richtig ausleuchtet

Tipp: Auch bei einer G-förmigen Küche gestalten sich – schon allein der Größe wegen – die Laufwege als etwas länger. Auch hier empfiehlt es sich, die einzelnen E-Geräte auf die verschiedenen Schenkel der Küche etwa in der Form eines Dreiecks zu verteilen. 

Küche mit Kochinsel

Dieser Küchenauau beansprucht den meisten Platz, bringt aber als Wohnküche auch den größtmöglichen Komfort mit sich.

Weniger entscheidend ist hier die Form, sondern vielmehr die Kochinsel als zusätzliches Element.

Da diese oft Herd oder Spüle sowie viel Stauraum in sich vereint, fällt die Kochinsel in den meisten Fällen sehr wuchtig aus. Als Sitzgelegenheit mit Hockern braucht es dann noch einmal mehr Volumen im Raum.

[attention type=red]

Doch an Gemütlichkeit und Komfort mangelt es einer Küche mit Kochinsel keinesfalls. Vor allem dann nicht, wenn man dort Backen und Kochen kann und so mehrere Personen eines Haushalts beim Zubereiten mitwirken können. 

[/attention]Eine Küche mit Block ist ein besonderer Komfort, der viel Platz in Anspruch nimmt, aber im Gegenzug auch für viel Gemütlichkeit in einer Küche sorgt.Foto: Getty Images

Oftmals befindet sich die Küche mit Kochinsel in einem ohnehin offenen Wohnraum und verbindet sich so fließend mit dem Ess- und/oder Wohnzimmer. Beanspruchen der Ess- und Küchenbereich etwa gleichermaßen viel Fläche und verschmelzen förmlich miteinander, spricht man hierbei auch von einer Wohnküche.   

Источник: https://www.myhomebook.de/rooms/kueche/kuechenformen

Kücheninseln – Stolpersteine und Fallstricke in der Planung

Modulküche: Das sind die Vor- und Nachteile der Küchenform

Eine Inselküche ist im Grunde keine spezielle Küchenform. Im Gegenteil: Kochinseln können mit so gut wie jeder Küchenform kombiniert werden.

Kücheninseln verändern die Küchenplanung dabei aber in einem entscheidenden Punkt: Bei fast allen Küchenformen schaut man während der Zubereitung des Essens in Richtung Wand.

Arbeitet man an einer Kücheninsel, schaut man aber in den Raum hinein. So wird das gemeinsame Kochen kommunikativer.

Planung einer Kücheninsel

Halbe Kochinsel mit Sitzgelegenheit. Foto: KüchenAtlas

Was muss ich über die Planung einer Kücheninsel wissen?

Küchen mit Kochinsel sind schick und praktisch und stellen für all diejenigen eine ideale Lösung dar, die gerne andere bekochen und dabei an den Gesprächen der Gäste teilnehmen wollen.

Aber auch fürs Kochen im Team oder mit der gesamten Familie bieten Kücheninseln die besten Voraussetzungen. Ein großer Vorzug der Kücheninsel ist es, dass Sie beim Kochen jeden im Blick haben – Kinder, Freunde und Partner.

Zusätzlich erlaubt Ihnen die Kochinsel eine große Bewegungsfreiheit.

Was die Geräte angeht, so ist in den meisten Kochinseln ein Kochfeld integriert. Aber auch andere Geräte lassen sich gut dort unterbringen, wie etwa ein Geschirrspüler. Was konkret möglich ist, hängt dabei aber auch von den Anschlüssen ab, die dort verlegt werden können.

Wichtig gerade bei Kücheninseln ist das Augenmerk auf leise Geräte. Eine Dunstabzugshaube, die über der Kochinsel dröhnt, macht einen wesentlichen Vorteil der Insel, nämlich die Kommunikation mit anderen, schwierig.

Und wer auf Ergonomie großen Wert legt, der sollte eine höhenverstellbare Kücheninsel in Betracht ziehen.

Welche Probleme können bei der Planung einer Kochinsel auftreten?

Probleme bei der Planung einer Inselküche treten vor allem dann auf, wenn nicht genügend Platz für eine Kochinsel zur Verfügung steht. Als Grundregel lässt sich formulieren: Je mehr Raum die Kücheninsel hat, desto besser. Wie viel Platz im Einzelfall notwendig, muss aber individuell, am besten gemeinsam mit einem Küchenhändler, geprüft werden.

[attention type=green]

Erfahrungsgemäß braucht eine Küche allerdings mindestens 15 ㎡ für die Installation einer Kücheninsel. Als Kompromisslösung bietet sich manchmal eine halbe Kochinsel an. Das ist eine Kücheninsel, die man nur über drei statt über vier Seiten erreichen kann, weil eine Seite beispielsweise an die Wand gebaut wurde.

[/attention] Halbe Kochinsel in Weiß. Foto: KüchenAtlas

Welche Vorteile hat eine Küche mit Kücheninsel?

Inselküchen stehen für ein Kochen, das sich grundsätzlich von alten Kochgewohnheiten unterscheidet. Das Kochen an einer Kochinsel erlaubt den Blick in den Raum. Dieser kleine, aber entscheidende Unterschied zu klassischen L-Küchen oder Küchenzeilen macht das Kochen an einer Kücheninsel kommunikativ.

Mehr noch: Das gemeinsame Kochen mit Freunden oder in der Familie kann dank der hohen Bewegungsfreiheit ausgiebig zelebriert werden.

Abgesehen davon sorgt eine Kochinsel für zusätzlichen Stauraum, der wiederrum eine offene Gestaltung der übrigen Küchenelemente erlaubt.

Die Küche mit Kücheninsel ist das Paradebeispiel dafür, dass die Grenzen zwischen Wohn- und Kochbereich immer mehr verschmelzen.

Extragroße Kochinsel. Foto: KüchenAtlas

Welche Nachteile hat eine Kochinsel?

Im Verhältnis zu anderen Küchenformen sind Kücheninseln teurer und benötigen viel Platz. Hinzu kommt, dass nicht jede Küche über die entsprechenden Anschlüsse verfügt. Nicht selten müssen Anschlüsse für Wasser und Strom, wenn etwa ein Geschirrspüler in die Kochinsel eingebaut werden soll, nachträglich installiert werden.

Kücheninsel: Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Bestens für offene Küchen geeignet
  • Große Bewegungsfreiheit
  • Blickkontakt beim gemeinsamen Kochen
  • Zusätzlicher Stauraum
  • Moderner Look

Nachteile

  • Im Durchschnitt teurer als andere Küchen
  • Hoher Platzbedarf
  • Zusätzliche Anschlüsse sind notwendig

Was kostet eine Küche mit Kücheninsel?

Küchen mit Kücheninsel gibt es selten zum Schnäppchenpreis. Das liegt schon allein daran, dass eine Kochinsel selten allein steht, sondern fast immer in Kombination mit einer anderen Küchenform wie etwa einer L-Küche oder einer Küchenzeile geplant wird.

Dennoch kann die Preisspanne zwischen einer vergleichsweise günstigen Inselküche und einer Luxus-Inselküche groß sein – und hängt natürlich von der Planung ab. Für eine Küche mit Kücheninsel, an der man lange seine Freude hat, sollte man ein Budget ab 10.000 Euro veranschlagen.

Inselküche mit markantem Schwarz-Weiß-Kontrast. Foto: KüchenAtlas

Wo kann ich eine Küche mit Kochinsel kaufen?

Wer eine Küche mit Kochinsel erwerben möchte, der sollte sich einmal bei den Küchenfachhändler in der Region umschauen. Um den vollen Überblick über die am besten bewerteten Händler in Ihrer Region zu erhalten, lohnt sich der Blick auf KüchenAtlas.

[attention type=yellow]

Dort steht Kücheninteressierten ein Bewertungsportal und eine detaillierte Händlersuche zur Verfügung. Selbst an vergünstigte Inselküchen kommt man auf diesem Weg – und zwar über die Musterküchen-Börse von KüchenAtlas. Hier gilt es zu beachten, dass die Planung einer Kochinsel komplex ist.

[/attention]

Die Maße müssen stimmen, damit die Kücheninsel später in den Raum passt. Denn muss diese umgebaut werden, fallen zusätzliche Kosten an.

Kücheninseln – Inspirationen und Musterküchen-Angebote

Küche planen im Online-Küchenplaner mit 3D-Ansicht

Источник: https://www.kuechen-atlas.de/kuechenplanung/kuechenformen/inselkueche/

Insel, L- oder U-Form – die Qual der Wahl bei Küchenformen

Modulküche: Das sind die Vor- und Nachteile der Küchenform

Verschiedenste Grundformen stehen bei der Küchenplanung zur Wahl. Welche die Richtige ist, hängt von den eigenen Vorlieben, aber auch von der Lebenssituation, den eigenen Bedürfnissen und Gewohnheiten ab.

Eine schöne Küchenzeile reicht meist für einen Singlehaushalt aus, die Großfamilie benötigt mehr Platz und ist mit einer U-Form meist sehr gut bedient.

Darüber hinaus sind weitere Faktoren wie Größe und Schnitt des Küchenraums bei der Entscheidung für die Stellform von Bedeutung.

KÜCHEN-GRUNDFORMEN?

Im Wesentlichen unterscheidet man 6 Küchengrundrisse bzw. Stellformen:

  • Küchenzeile

  • Zweizeilige Küche

  • L- oder Eck-Küche

  • U-Küche
  • G-Küche
  • Küche mit Kochinsel

Diese können zudem erweitert oder abgeändert werden, so dass sich weitere Varianten für die Form Ihrer Küche ergeben. So kann zum Beispiel eine U-Küche mit einer freistehenden Kochinsel kombiniert, eine Eck-Küche durch eine Küchenzeile an der gegenüberliegenden Wand ergänzt werden.

ENTSCHEIDUNGSFAKTOREN FÜR DIE FORM

Meistens hat man schon eine gewisse Vorstellung davon, wie die neue Küche aussehen soll. Die persönlichen Vorlieben sollten jedoch nicht allein ausschlaggebend für die Entscheidung sein. Denn weitere Faktoren sind bei der Wahl der Küchenform von Bedeutung:

  • Lebenssituation
  • optimale Nutzung des Platzangebots

Sie haben nichts von einer schicken freistehenden Kücheninsel, wenn der Raum aufgrund seiner Größe und seines Schnitts dafür zu klein ist. Eine einfache Küchenzeile ist für einen Single ausreichend.

Eine Familie benötigt hingegen deutlich mehr Arbeitsfläche und Stauraum, wie sie eine U- oder G-förmige Küche bietet.

Wenn Sie die oben genannten Faktoren berücksichtigen, ist die Basis bereits gelegt, dass Ihnen Ihre neue Küche nicht nur gefällt, sondern Sie darin auch optimal arbeiten können.

VOR- UND NACHTEILE DER KÜCHENFORMEN

Es liegt in der Natur der Sache, dass jede Stellform Vor- und Nachteile besitzt. Diese sollten Sie für die Auswahl ebenfalls berücksichtigen, weil sie die Entscheidung immens erleichtern.

Küchenzeile
sehr gut für SinglehaushalteGeringe Stellfläch
sehr gut für geringe Budgetswenig Stauraum
bei wenig Platz

Eine Küchenzeile ist optimal für Singlehaushalte, kleine Budgets sowie bei geringemPlatzangebot. Für lange, schmale Räume ist sie ebenfalls sehr oft die ideale Lösung. Man sollte diese Form jedoch unbedingt mit Hochschränken und Hängeschränken planen, um das Platzangebot optimal auszunutzen. Auch eine tiefere Arbeitsfläche und tiefere Auszüge schaffen zusätzlichen Stauraum.

Zweizeilige Küche
Alternative zur U-Küchekaum Möglichkeit für Essplatzintegration
viel Arbeitsfläche

Die zweizeilige Küche ist besonders gut für kleine Räume ab 8 Quadratmetern geeignet sowie für offene Grundrisse, wobei die zweite Zeile dann als Raumteiler bzw. als Kochinsel genutzt werden kann.

Sie ist auch eine gute Alternative, wenn es aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich ist, eine U-, L- oder G-Küche zu planen. Durch die zwei Zeilen bietet diese Küchenform sehr viel Arbeitsfläche.

Allerdings sollte man darauf achten, dass der Bewegungsradius zwischen den Zeilen ausreichend groß ist, damit man in der Küche bequem mit mehreren Personen arbeiten kann. Der Mindestabstand zwischen den Küchenzeilen liegt bei 120 Zentimetern.

L-Kueche
Allroundertote Ecke sollte vermieden werden
kurze Laufwege
Möglichkeit für Essplatzintegration
ideal auch bei offenen Grundrissen

Die L-Küche ist ein Allrounder, weil sie sich für die meisten Räume anbietet. Die Anordnung über Eck ermöglicht kurze Laufwege zwischen den Arbeitsbereichen. Eine tote Ecke im 90-Grad-Winkel der L-Form sollte man vermeiden, damit man nicht unnötigerweise Stauraum verliert. Als Lösungen bieten sich Eckschränke an wie der LeMans-Schrank oder ein drehbares Rondell.

U-Küche
nutzt die Stellfläche optimal ausHochschränke können schnell zu wuchtig wirken
große Stell- und ArbeitsflächeEssplatzintegration oft schwierig
viel Stauraum

Die U-Küche ist äußerst funktional und nutzt den Raum optimal aus. Durch die Form entsteht eine große Fläche, die man zum Arbeiten und Abstellen nutzen kann.

Man sollte jedoch nicht zu viele Hochschränke in diese Form einplanen, weil man sich davon schnell erschlagen fühlt. Idealerweise platziert man Hochschränke nur an einer Seite oder in den Ecken.

Weil bei der U-Küche 3 von vier Wänden genutzt werden, ist es hier nicht immer möglich, einen Essplatz zu integrieren.

G-Küche
ideal als großzügige Wohnküchebenötigt große Küchenräume ab 12 qm

Die G-Küche verlangt einen recht großen Küchenraum ab 12 Quadratmetern oder eine offene Grundriss-Lösung. Diese Form ist aufgrund ihres großzügigen Platzangebots ideal für Familien.

Kücheninsel
ideal für offene Grundrissebenötigt ausreichend Platz, mind. 15 qm
Ideal, wenn mehrere Personen zusammen kochenDurchgänge von mindestens 80 Zentimetern um die Inseln sind einzuhalten
flexibel mit anderen Formen kombinierbar

Die Kücheninsel benötigt ebenfalls einen großen Raum ab 15 Quadratmetern. Steht sie völlig frei, muss rundherum ein Bewegungsradius von mindestens 80 Zentimetern für die Laufwege vorhanden sein. Wenn dies nicht möglich ist, kann man oft eine Halbinsel als Alternative planen. Diese Küchenform bietet zusätzlichen Stauraum und Arbeitsfläche.

Ein Arbeitsbereich, zum Beispiel das Backen und Kochen, lässt sich vollständig in die Insel „auslagern“. Wenn Sie eine Kücheninsel planen möchten, stehen Ihnen verschiedene Varianten offen.

Denn die Insel an sich lässt sich flexibel mit anderen Schränken, beispielsweise einer Reihe Hochschränke, oder anderen Küchenformen wie einer L-Form kombinieren.

Am einfachsten können Sie Ihren Küchengrundriss mit unserem 3D-Küchenplaner erstellen. Jetzt starten

  • 6 Grund-Küchenformen und deren Varianten stehen zur Auswahl.
  • Die Küchenform sollten Sie so wählen, dass Sie Ihnen gefällt und Sie darin optimal arbeiten können.
  • Küchenzeilen sind ideal für kleine Räume sowie für lange, schmale Räume.
  • Zweizeilige Küchen eignen sich für kleinere Räume ab 8 Quadratmetern und für offene Grundrisse.
  • L-Küchen lassen sich ab 8 Quadratmetern in fast jedem Raum planen. Die Ecke nutzt man mit Ecklösungen optimal aus.
  • U-Küchen bieten sehr viel Arbeitsfläche, sollten jedoch nicht mit zu vielen Hochschränken geplant werden.
  • G-Küchen eignen sich bestens als großzügige Wohnküchen, benötigen jedoch etwas mehr Platz.
  • Freistehende Kücheninsel benötigen mindestens 15 Quadratmeter Grundfläche.

    Sie sind ideal für offene Grundrisse und bieten zusätzliche Arbeitsflächen und Stauraum.

Источник: https://www.kuechenquelle.de/magazin/design/kuechenformen/

Heimtextilien
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: