Nachhaltigkeit im Alltag: Mit diesen 10 Tipps werden Sie zum Profi

Contents
  1. Nachhaltigkeit im Alltag: 10 Tipps
  2. Öko-Tipp 2: Sparen im Alltag: Strom aus
  3. Öko-Tipp 3: Benzin und CO2 sparen: öfters parken statt fahren
  4. Öko-Tipp 4: Essgewohnheiten umstellen und weniger Fleisch essen
  5. Öko-Tipp 5: Weniger Lebensmittel wegwerfen
  6. Öko-Tipp 6: Nachhaltig einkaufen: bio, lokal und fair einkaufen
  7. Öko-Tipp 7: Lange Tragezeiten: verwaschen statt sandgestrahlt
  8. Öko-Tipp 8: Weniger Kunststoffmüll: Adieu Plastiktüte
  9. Öko-Tipp 9: Im Alltag sparen: Duschen statt Baden
  10. Öko-Tipp 10: Umweltschonend putzen und waschen
  11. 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag
  12. 1. Der Klassiker: Immer eigene Verpackungen dabei haben
  13. 2. Putzmittel selber herstellen
  14. 3. Secondhand oder fair produzierte Mode kaufen
  15. 4. In der Küche einfach Dinge weglassen
  16. 5. Weniger Müll im Badezimmer
  17. 6. Unverpackt einkaufen
  18. 7. Regional und saisonal
  19. 9. Sharing is Caring
  20. 10. Fahrrad fahren oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen
  21. Nachhaltig leben: 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Haushalt
  22. 1. Wasser sparsam verwenden
  23. 2. Alternativen für den Plastikkonsum im Haushalt
  24. 3. Leitungswasser statt Mineralwasser
  25. 4. Wäsche sparsam trocknen
  26. 5. Duschen statt Baden
  27. 6.  Kaffeefilter durch Dauerfilter ersetzen
  28. 7. Nachhaltig leben: Strom sparen
  29. 8. Bewusstes Einkaufen für mehr Nachhaltigkeit
  30. 9. Nachhaltig leben: Up- und Recycling
  31. 10. Nachhaltigkeit im Badezimmer
  32. Nachhaltig leben: Putzmittel selber machen
  33. Reinigen mit Hausmitteln: Essig und Zitrone zum Entkalken
  34. Schonend putzen: Kaffeesatz als Backofen-Reiniger
  35. Weichspüler selber machen aus Lavendel und Essig
  36. Putzmittel selbstgemacht: Soda als Ersatz für alle Reiniger
  37. 10 Tipps für mehr Motivation zur Nachhaltigkeit
  38. 1.Zählt meine Stimme wirklich?
  39. 2. Bäume pflanzen – Bringt das was?
  40. 3. Teilen statt neu kaufen
  41. 4. Ach, diese eine Plastiktüte…
  42. 5. Mobilität neu denken
  43. 6. Easypeasy unter Strom
  44. 7. Hm, lecker, Fleisch
  45. 8. Gemeinschaft statt Produkte schenken
  46. 9. Die Dinge zuerst umstellen, die wirklich machbar sind
  47. 10. Du bist nicht allein!
  48. Ihr wollt Nachhaltigkeit mehr in euren Alltag integrieren? Wir haben 10 Tipps für euch!
  49. Frischer Wind bei Nacht
  50. Das Bad als Ort zum Sparen
  51. Einkaufslisten – kreativ oder praktisch!
  52. Kristallwasser und frisches Gemüse
  53. Fahren wir fort – doch welches Transportmittel ist nachhaltig?
  54. Teile Reiseerfahrungen und teuren Sprit!
  55. Nachhaltig duften
  56. Wasch dich frei von Schadstoffen!
  57. Müllkünstler und -bastler gesucht!
  58. Altkleidersammlung, adé!
  59. Ist Nachhaltigkeit ein Trend? Der Umwelt ists egal!

Nachhaltigkeit im Alltag: 10 Tipps

Nachhaltigkeit im Alltag: Mit diesen 10 Tipps werden Sie zum Profi

Wie kann man sparen und gleichzeitg die Umwelt schonen? Indem man Energie und Wasser bewusst abdreht. Oft sind es nur kleine Handgriffe, die das tägliche Leben nachhaltiger gestalten. 10 einfache Öko-Tipps.

Bewusst den Strom abstellen spart Energie und ist nachhaltig. Foto: © viviamo / iStock / Thinkstock

Wer den eigenen Energieverbrauch reduziert, schont die Umwelt und den eigenen Geldbeutel. Jeder Grad weniger, spart rund sechs Prozent an Heizenergie, was rund 125 Liter Heizöl entspricht.

Dreht man das Thermostat von 24 Grad auf ideale 20 Grad herunter, dann zügelt man den Verbrauch um 24 Prozent! Dabei kann auch das richtige Lüftungsverhalten helfen: Denn oftmals entweicht Heizwärme ungenutzt durch ständig gekippte Fenster. So verpuffen bis zu 200 Liter Heizöl.

Um im Alltag zu sparen, sollte man alle Fenster sowie Türen weit öffnen und mindestens drei Mal täglich für maximal 15 Minuten stosslüften.

Öko-Tipp 2: Sparen im Alltag: Strom aus

Im Standby, Sleep- oder Energiesparmodus laufen Netzteile und Transformatoren der Elektrogeräte weiter und verbrauchen nutzlos Strom. Ihr Anteil am Stromverbrauch beträgt knapp 15 Prozent.

Um die Geräte tatsächlich vom Netz zu nehmen, empfehlen sich abschaltbare Steckerleisten oder der Standbykiller namens Click, der zwischen Steckdose und Elektrogerät gelegt wird.

Wer die gesamte Unterhaltungselektronik abschaltet, reduziert den jährlichen Energieverbrauch um bis zu 400 Kilowattstunden.

Öko-Tipp 3: Benzin und CO2 sparen: öfters parken statt fahren

Auf Schweizer Strassen bewegen sich inzwischen mehr als vier Millionen Personenwagen. Die erhöhte Mobilität macht sich auch in der verkehrsbedingten CO2-Emission bemerkbar. 100 Autokilometer verursachen rund 19 Kilogramm CO2.

Wer Bahn fährt, hat eine wesentlich bessere Ökobilanz: zwischen ein bis sechs Kilogramm. Da fast zwei Drittel aller Fahrten kürzer als zehn Kilometer sind, könnte die Mehrheit auch in öffentliche Verkehrsmittel einsteigen. Wer das Rad nutzt, ist bei einer Strecke bis zu fünf Kilometern sogar schneller am Ziel.

Wenn man nicht aufs Autofahren verzichten möchte, bieten sich Fahrgemeinschaften an.

Öko-Tipp 4: Essgewohnheiten umstellen und weniger Fleisch essen

Der CO2-Fussabdruck ist wegen des hohen Fleischkonsums ein paar Nummern zu gross. Herr und Frau Schweizer essen etwa 53 Kilogramm im Jahr – was ein Viertel der ernährungsbedingten Umweltbelastungen entspricht. Obst und Gemüse sind nur für sieben Prozent der Treibhausgase verantwortlich.

Bevor Steak und Wurst auf den Tellern landen, durchlaufen diese einen energieintensiven Prozess. Aus diesem Grund rät der WWF Schweiz maximal drei Mahlzeiten mit Fleischbeilage pro Woche zu essen, damit kann man die eigene Ökobilanz bereits um zwanzig Prozent zu verbessern.

Dabei hilft auch der Verzehr qualitativ hochwertigen Biofleischs aus tiergerechter und heimischer Haltung.

Öko-Tipp 5: Weniger Lebensmittel wegwerfen

Laut einer Studie der Uni Basel landet ein Drittel aller Lebensmittel im Müll. Die Gründe sind vielfältig, aber leicht änderbar: Oft kauft man zu viel ein, kocht eine zu grosse Menge oder lagert das Essen falsch.

Wer kleine Mengen einkauft, schützt sich vor unnützen Abfall – und schont demzufolge auch seinen Geldbeutel. Dabei kann bereits ein gut geplanter Einkaufszettel helfen. Häufig wirft man abgepackte Lebensmittel weg, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben.

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In den meisten Fällen sind diese Produkte noch geniessbar, was Verbraucher durch Geruchs- und Geschmacksproben schnell herausfinden können.

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Auf dem Markt finden Sie hochwertige Bio-Produkte aus der Region. Foto: © boggy22 / iStock / Thinkstock

Öko-Tipp 6: Nachhaltig einkaufen: bio, lokal und fair einkaufen

Wer etwas Gutes für sich, die Produzenten und die Umwelt tun möchte, kauft hochwertige Bio- und Fairtrade-Produkte. Fair gehandelte Waren entstehen unter sozial- und umweltverträglichen Bedingungen. Ferner sichert das gerechte Einkommen eine menschenwürdige Existenz.

Wer hierzulande lokal und saisonal Bioprodukte kauft, unterstützt heimische Öko-Bauern und die Schweizer Natur. Damit vermeidet man u.a. den unnötigen Ausstoss von Kohlendioxid, der bei langen Transportwegen mit dem Flugzeug anfällt. Zudem sind die Biostandards sehr hoch und werden ständig verbessert sowie unabhängig kontrolliert.

Deshalb ist die Qualität der Bio-Lebensmittel sehr gut und sollte bevorzugt im Hofladen gekauft werden.

Öko-Tipp 7: Lange Tragezeiten: verwaschen statt sandgestrahlt

Nichts wechselt so häufig wie die Mode. Um aus der Wegwerfgesellschaft auszubrechen, kann man Jeans, Sweatshirts und Schuhe über die Modesaison hinaus tragen.

Wer der eigenen Kleidungsstücke überdrüssig ist, braucht nicht den Weg zur Kleidersammelstellen antreten. In vielen Städten werden Swap-Parties organisiert, wo man Alt gegen Alt tauschen kann.

Weiterhin gibt es vielerorts Secondhandläden mit gut erhaltener Kleidung, die man entweder verkaufen oder auch kaufen kann.

Öko-Tipp 8: Weniger Kunststoffmüll: Adieu Plastiktüte

Jährlich kaufen Herr und Frau Schweizer rund 42 Kilogramm Kunststoff – als Verpackungsmaterial. Obwohl ein Großteil recycelbar ist, wäre das Vermeiden von unnötigen Plastikabfall wesentlich nachhaltiger.

So könnte man beim nächsten Einkauf z.B. den Leinenbeutel mitnehmen und auf die Einwegtüte verzichten.

Wer abgepacktes Obst und Gemüse links liegen lässt und statt Mineralwasser künftig Leitungswasser trinkt, spart viel Energie und Plastik ein.

Öko-Tipp 9: Im Alltag sparen: Duschen statt Baden

Obwohl die Schweiz «im Wasser schwimmt», ist der tägliche pro Kopf-Verbrauch von schätzungsweise 150 Litern noch zu hoch. Rechnet man jedoch den versteckten Wasserkonsum von Lebensmittelproduktion, Industrie und Gewerbe hinzu, kommt man auf 4.000 Liter pro Tag (WWF Schweiz).

Ein Beispiel zeigt, wie schnell es geht: Mit einer Tasse Kaffee trinkt man automatisch 140 Liter Wasser mit, die während der Produktion anfallen. Ein wenig mehr verbraucht man bei einem Vollbad. Wer hingegen duscht, nutzt nur ein Viertel dieser Menge – etwa 50 Liter.

Noch mehr Sparpotenzial zeigt die neue Energieetikette für Duschbrausen und Armaturen auf: Mit A ist man gut beraten, mit G spart man kaum Wasser und Energie ein. Im Alltag gibt es weitere Gelegenheiten, den Wasserkonsum zu reduzieren.

So kann man den Geschirrspüler und die Waschmaschine ganz auffüllen, die Stopptaste beim WC betätigen, während des Zähneputzens das Wasser abdrehen und einen Sparkopf für Armaturen einbauen.

Öko-Tipp 10: Umweltschonend putzen und waschen

Wer seine Wohnung säubert, tut etwas fürs eigene Wohlempfinden – und belastet gleichzeitig die Umwelt. Jährlich landen rund 150.000 Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel im Abwasser – so auch Phosphate, Duftstoffe und Tenside. Deshalb sind ökologische Reinigungsmittel ratsam.

Doch mit dem Prädikat biologisch abbaubar sind nur Tenside gemeint. Wichtig ist daher, dass diese Mittel kaum umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten. Das können beispielsweise Schmierseife oder Tenside aus pflanzlichen Rohstoffen, Putzessig und -spiritus sowie Soda sein.

Viel hilft nicht immer viel: Beim Wascheinsatz genügt meist eine geringere Dosierung als der Hersteller angibt. Wer ganz auf natürliche Waschmittel umsteigen möchte, kann Waschnüsse einsetzen. Sie sind in Pulverform, als Flüssigwaschmittel oder als ganze Nüsse erhältlich, achten Sie dabei auf fair-trade Produkte.

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Nachdem man die Nüsse geknackt hat, werden diese in einem Baumwollsäckchen zur Wäsche gelegt.

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Quellen: WWF, Schweiz, Eternity, alimentaonline, Energie Schweiz, PUSCH, Öko-forum, Wikipedia, BAFU, BFS Text: Kerstin Borowiak

Источник: https://www.nachhaltigleben.ch/wohnen/nachhaltigkeit-im-alltag-10-tipps-1100

10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Nachhaltigkeit im Alltag: Mit diesen 10 Tipps werden Sie zum Profi

Jeder Mensch stößt täglich CO2 aus. Schon durch seinen Atem. Nun können wir alle nicht aufhören zu atmen, aber wir können bereits mit Kleinigkeiten unsere CO2-Bilanz verringern.

Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, sollten wir also bei allem was wir tun, möglichst nachhaltig agieren. Das fängt im Alltag jedes Einzelnen an und fällt vor allem dann ins Gewicht, wenn wir alle etwas ändern.

Nachhaltigkeit-Bloggerin Neele Hoffmann gibt 10 Tipps für Deinen Alltag.

Wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht, reden sich viele Menschen gerne mit Sätzen wie „Was soll ich als einzelne Person denn schon groß ändern.“ oder „Wenn die großen Firmen nichts ändern, sehe ich das auch nicht ein.

“ usw. heraus. An dieser Einstellung mag in Teilen zwar etwas dran sein, dennoch kannst Du auch im eigenen Alltag schon einiges bewirken, selbst wenn Du damit „nur“ das Ziel verfolgst, andere mit deinem Tun zu inspirieren.

Je mehr von uns sich kritisch äußern, nachfragen und ihr Verhalten ändern, desto mehr werden Wirtschaft und Politik unter Druck gesetzt.

Wenn Du Dir das wachsende Sortiment an unverpackten Lebensmitteln in vielen Supermärkten ansiehst, wird deutlich, dass die Anstrengungen Einzelner also keinesfalls ohne Bedeutung sind.

Was Du konkret tun kannst, um Deinen Alltag nachhaltiger zu gestalten, liest Du hier:

1. Der Klassiker: Immer eigene Verpackungen dabei haben

Überall wohin ich gehe habe ich alte Bäckertüten, Tupperdosen, Jutebeutel oder Stoffnetze dabei. Die Zeiten, in welchen Du dabei komisch angeschaut wurdest, sind lange vorbei.

Selbst große Supermarktketten werben damit, dass die Kunden eigene Dosen mitbringen können. Wie viele andere Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag erfordert auch das Mitnehmen eigener Verpackung ein wenig „Übung“ bzw. eine andere Planung.

Wenn Du Dich einmal daran gewöhnt hast, ist es aber ganz einfach.

2. Putzmittel selber herstellen

Klingt anfangs ebenfalls etwas umständlich, ist aber wirklich super einfach. Wir stellen mittlerweile fast alle gängigen Putzmittel selber her. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern schont auch noch den Geldbeutel. Alle Zutaten sind nämlich spottbillig oder Du hast sie eh schon im Haus, wie die Grundzutat, Wasser. ;)

Hier findest Du eine kleine Auswahl an Putzmitteln, die Du immer wieder gebrauchen kannst.

3. Secondhand oder fair produzierte Mode kaufen

Ein weiterer Klassiker für mehr Nachhaltigkeit im Alltag ist das Vermeiden unnötiger Anschaffungen insbesondere was den Modebereich betrifft.

Die Textilindustrie ist eine der dreckigsten der Welt und beutet neben den ArbeiterInnen auch unsere Umwelt in erheblichem Maße aus. Wenn Du etwas Neues „brauchst“, dann greif nach Möglichkeit auf fair produzierte Mode oder, noch besser, auf Secondhand-Teile zurück.

Es sind bereits so unfassbar viele Textilien im Umlauf, dass eigentlich nichts Neues mehr produziert werden müsste.

4. In der Küche einfach Dinge weglassen

Seit ich versuche meinen Alltag nachhaltiger zu gestalten ist mir immer wieder aufgefallen, dass ich viele Dinge gar nicht brauche. Hier ein paar Beispiele:

Backpapier: Bevor das Backpapier erfunden wurde, wurde es einfach weggelassen. Es spricht nichts dagegen Plätzchen, Ofengemüse und Co. auf einem Backblech ohne Backpapier zuzubereiten. Der einzige „Nachteil“ ist, dass Du das Backblech hinterher sauber machen musst. Das sollte uns unsere Umwelt jedoch wert sein.

Frischhaltefolie: Viele Dinge, die Du auewahren möchtest, kannst Du entweder in Dosen packen oder Schüsseln mit einem Teller abdecken. Auch Bienenwachstücher sind ein toller Ersatz und außerdem wiederverwendbar. Ich habe seit Jahren keine Frischhaltefolie mehr gekauft und sie bisher nicht vermisst.

Küchenrolle: Ein weiteres Beispiel für etwas, was es früher nicht gab. Klar ist es praktisch, mal eben ein paar Blätter Küchenrolle abzureißen und etwas aufzuwischen oder abzuputzen. Du kannst aber genauso gut alte Stoffservietten, klein geschnittene Geschirrhandtücher oder Lappen verwenden. Nach dem Gebrauch kurz unter fließendem Wasser ausspülen und fertig.

5. Weniger Müll im Badezimmer

Gerade im Badezimmer ist es besonders einfach weniger Müll zu produzieren und dabei seinen Alltag nachhaltiger zu gestalten. Abschminkpads habe ich bereits vor Jahren durch wiederverwendbare Pads aus Stoff ersetzt.

Gesichtswasser habe ich komplett abgeschafft und es bisher nicht vermisst. Duschgel und Shampoo gibt es mittlerweile in vielen Drogerien komplett oder nahezu unverpackt. Ebenso Zahncreme und, der Klassiker, Handseife.

Zahnbürsten gibt es aus Bambus, ebenso erhaltet ihr überall plastikfreie Wattestäbchen.

Außerdem verwende ich nur noch Naturkosmetik, welche nicht nur meine Haut, sondern auch die Umwelt schont, da u.a. auf Mikroplastik und andere schädliche Stoffe verzichtet wird. Mehr dazu findest Du in meinem Artikel „Nachhaltige Kosmetik – ohne Tierversuche und Mikroplastik“.

6. Unverpackt einkaufen

Um unverpackt einzukaufen musst Du nicht unbedingt in einen Unverpacktladen gehen, die häufig tatsächlich recht teuer sind.

In allen Supermärkten gibt es einen Großteil an Obst und Gemüse, genauso wie Backwaren und teilweise sogar Nudeln, Nüsse und Cerealien ohne Verpackung. Wer dort nicht fündig wird, besucht am besten einen Wochenmarkt in der Nähe.

Dort gibt es eigentlich alles ohne Verpackung oder in Pfandgläsern, welche Du wieder zurück bringen kannst.

7. Regional und saisonal

Daran schließt sich ein weiterer, sehr wichtiger Tipp an: Versuche nach Möglichkeit wieder mehr regional und vor allem saisonal einzukaufen. Auch ich liebe Avocados und saftige Mangos, nur leider wachsen die bislang nicht in Deutschland und werden tausende Kilometer weit verschifft. Dabei entstehen Unmengen an CO2.

Außerdem brauchen viele dieser Produkte Wasser ohne Ende, ein in den Anbaugebieten häufig kostbares Gut, welches besser für die Bevölkerung bereit gestellt würde. Alles in allem ist der Konsum von nicht lokal produzierten Lebensmitteln also nicht gerade nachhaltig.

Wer noch mehr tun möchte kauft Bio. Mit dieser Entscheidung kannst du einen erheblichen Teil dazu beitragen, dass unsere Umwelt nicht noch mehr zerstört wird. Außerdem werden Landwirte und Produzenten um einiges fairer entlohnt als im Bereich der konventionellen Landwirtschaft. Meiner Meinung nach das Mindeste, für eine Berufsgruppe, die unser aller Überleben sichert.

9. Sharing is Caring

Warum braucht jeder ein eigenes Auto, einen eigenen Rasenmäher oder eine Bohrmaschine? Wenn Du einmal darüber nachdenkst, gibt es unzählige Dinge, die nur sehr selten benutzt werden, aber dennoch fast jeder irgendwo rumliegen bzw. rumstehen hat.

Bestes Beispiel: das Auto. Die meiste Zeit seines Lebens parkt das Auto nämlich vor der Haus- oder Bürotür und wird nicht benutzt.

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Eine um einiges nachhaltigere Lösung wäre es doch, sich all diese Dinge ganz einfach zu teilen oder auf offizielle Sharing-Modelle zurückzugreifen.

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Wie fast alle hier erwähnten Tipps schont dieses Verhalten nicht nur die Umwelt, sondern auch unseren Geldbeutel.

10. Fahrrad fahren oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen

Last but not least ein weiterer Klassiker für mehr Nachhaltigkeit im Alltag:

Wenn möglich ganz einfach komplett auf das Autofahren verzichten. Gerade für Stadtbewohner häufig sehr leicht umzusetzen und das Beste: Du sparst unfassbar viel Zeit.

Ich lache jedesmal innerlich, wenn ich wieder an einem der Staus in der Stadt vorbei radle und mich frage, was die Menschen um alles in der Welt dazu veranlasst sich diesem Stress jeden Tag aufs Neue auszusetzen. Fahrrad fahren ist so viel schneller und gesünder. Wer es gemütlicher mag, steigt einfach in eines der unzähligen öffentlichen Verkehrsmittel und schont in gleichem Maße seinen Geldbeutel und die Umwelt.

Источник: https://www.badenova.de/blog/10-tipps-nachhaltigkeit-im-alltag/

Nachhaltig leben: 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Haushalt

Nachhaltigkeit im Alltag: Mit diesen 10 Tipps werden Sie zum Profi

Haushalt, Ernährung, Putzen, Mode, Kosmetik: In jedem Lebensbereich kann man auf einen bewussten Umgang mit wertvollen Ressourcen achten. Wir selbst haben die Wahl, wie sparsam wir mit diesen umgehen.

Du fragst dich, wie du dein Alltagsleben ein bisschen nachhaltiger gestalten kannst? Wir haben viele tolle Tipps für dich zusammengestellt, wie du in kleinen Schritten auf Dauer eine große Wirkung erzielen kannst.

Viel Spaß beim Lesen!

1. Wasser sparsam verwenden

Wasser ist  unsere wertvollste Ressource! Viele Menschen haben selbst in unserer fortgeschrittenen, modernen Welt keinen Zugang zu frischem Wasser – Kaum vorstellbar in unserem Alltagsleben.

Wir dagegen drehen den Hahn auf und bekommen sauberes Wasser direkt aus der Leitung in unseren eigenen vier Wänden! Unser Wohlstand sollte nicht selbstverständlich sein: Wir haben hier ein paar Tipps, wie du im Alltag sparsamer mit Wasser umgehen kannst:

  • Während des Zähneputzens oder des Einschäumens unter der Dusche unbedingt den Hahn abstellen.
  • Verwende gebrauchtes Wasser wieder! Zum Beispiel dein Kochwasser für den Abwasch oder für die Reinigung des Bodens.
  • Auch beim Spülen kannst du Wasser einsparen: Lade deine Spülmaschine möglichst voll und schalte sie auf Sparprogramm. Spülmaschinen verbrauchen viel weniger Wasser als das Abspülen mit der Hand.

2. Alternativen für den Plastikkonsum im Haushalt

Lebensmittelverpackungen, Mülltüten, Plastiktüten in Supermärkten: Plastik begegnet uns beinahe in allen Lebensbereichen. Dabei gibt es mittlerweile wirklich viele tolle, umweltfreundliche Alternativen zum lästigen Kunststoff wie beispielsweise Bienenwachstücher statt Frischhaltefolie, Mülltüten aus Zeitungspapier statt Plastiktüten oder Glas- statt Plastikflaschen.

3. Leitungswasser statt Mineralwasser

Frisches Wasser aus der Leitung ist gesund und erspart einem den Extragang zum Supermarkt, sowie das Schleppen der schweren Wasserkisten. Leitungswasser soll darüber hinaus auch noch viel mehr Mineralstoffe und weniger ungesunde Rückstände enthalten als Mineralwasser.

4. Wäsche sparsam trocknen

Lass deine Wäsche am besten auf der Wäscheleine oder auf dem Wäscheständer trocknen. Denn durch den Trockner wird unnötig viel Strom verschwendet. Wasche grundsätzlich nicht öfter, als es wirklich notwendig ist – manchmal reicht es auch völlig aus, die Wäsche an die frische Luft zu hängen! Bei milden Frühlingstemperaturen trocknet die Wäsche sowieso recht schnell.

5. Duschen statt Baden

Für eine volle Badewanne werden rund 120 Liter Wasser benötigt, für einen Duschgang dagegen „nur“ 70 Liter. Natürlich kann man sich schonmal nach einem anstrengenden Arbeitstag ein heißes Bad gönnen, nur sollte dies nicht zur Gewohnheit werden. Immerhin spart man sich durch Duschen knapp die Hälfte an Wasserverbrauch ein.

6.  Kaffeefilter durch Dauerfilter ersetzen

Ersetze die Kaffeefilter aus Papier ganz einfach durch einen Dauerfilter aus Metall oder Baumwollfilter, welche du länger verwenden kannst. So sparst du dir den unnötigen Verbrauch und Kauf von Papierfiltern.

7. Nachhaltig leben: Strom sparen

Standby Geräte sind richtige Stromfresser – ziehe einfach den Stecker deiner Geräte, die nicht unbedingt und dauerhaft mit Strom versorgt werden müssen. Achte außerdem darauf, dass Lichter, die nicht notwendig sind, beim Verlassen des Raumes ausgeschaltet werden. Auch Kerzenschein sorgt für gemütliche, festliche Stimmung!

8. Bewusstes Einkaufen für mehr Nachhaltigkeit

Ganz wichtig: Aufmerksamkeit beim Einkaufen! Um zu vermeiden, dass man viel zu viele wertvolle Lebensmittel wegwerfen muss, ist es hilfreich, den Einkauf gut vorzuplanen.

Wie viel verbraucht man wirklich? Wer isst alles mit und wie lange sind die Lebensmittel haltbar? Durch den Kauf regionaler Produkte werden außerdem lange Lieferwege vermieden! Zum Einkaufen nimmst du am besten umweltfreundliche Jute-Tragetaschen oder Gemüsenetze mit, die du immer wieder verwenden kannst.

Auch beim Shopping kann bewusstes Einkaufen Wunder wirken: Kaufe nur die Teile ein, die du wirklich benötigst und oft tragen wirst.

9. Nachhaltig leben: Up- und Recycling

Alte Produkte muss man nicht immer gleich entsorgen. Oft lassen sich noch tolle Dekorationen für dein Zuhause zaubern: Wie wäre es zum Beispiel mit Blumentöpfen aus alten Tetrapacks oder Konservendosen? Auch Einmachgläser lassen sich schön wiederverwerten als Auewahrungsgefäße oder Teelicht-Behälter.

10. Nachhaltigkeit im Badezimmer

Tausche deine Plastik-Zahnbürste gegen eine Alternative aus Holz oder Bambus und verwende Haar- und Körperpflege aus nachhaltiger Herstellung anstelle der Shampoos und Pflegeprodukte mit künstlichen Zusatzstoffen. Diese enthalten leider einen großen Teil an Mikroplastik, welches durch den Duschgang schnell ins Grundwasser gelangen kann.

Nachhaltig leben: Putzmittel selber machen

Glasreiniger, Scheuermilch, WC-Reiniger, Kalkentferner, Weichspüler, Desinfektionsmittel, Badreiniger: Über die Zeit sammeln sich viele verschiedene Reinigungsmittel in bunten Flaschen in unserem Haushalt an.

Diese sind meist chemisch aggressiv und überflüssig. Denn man kann durchaus ein Reinigungsmittel für mehrere Anwendungen hernehmen.

Wir zeigen dir, wie du Putzmittel ganz einfach selber machen kannst! Hierfür benötigst du hauptsächlich Essig, Zitronensäure, Soda und Natron.

Reinigen mit Hausmitteln: Essig und Zitrone zum Entkalken

Diese Zutaten hat wirklich jeder zuhause: Mit Essig und Zitronensäure lassen sich beispielsweise Kaffeemaschinen entkalken oder Bügeleisen reinigen. Als desinfizierender Allzweckreiniger lässt sich dieses Mittel sehr vielfältig anwenden wie zur Kühlschrank- oder Badreinigung.

Schonend putzen: Kaffeesatz als Backofen-Reiniger

Öl-Rückstände und Speisereste verklumpen oft zu einer Kruste, die sich nur schwer wieder lösen lässt. Nach und nach verschmilzt diese Masse dann mit dem Boden des Backofens und erzeugt bei der Benutzung des Ofens einen intensiven Gestank oder Rauch.

Die Lösung für dieses Problem heißt Kaffeesatz! Dafür nimmst du eine Handvoll Kaffeesatz und vermegst diesen mit umweltschonender Bio-Kernseife aus dem Reformhaus oder diversen Bioläden. Die Masse wirkt wie ein Scheuermittel und rückt  hartnäckigen Verkrustungen zu Leibe.

Tipp für Grillfans: Auch der stark verschmutzte Grillrost lässt sich durch das selbstgemachte Scheuermittel reinigen. Kaffeesatz ist aber nicht nur für die Reinigung der Kücheneinrichtungen geeignet, sondern ist auch für die Hautpflege ein absolutes Wundermittel.

Vermenge Kaffeesatz mit Kokosöl oder warmen Wasser und trage das Peeling auf Gesicht und Körper auf – So beugst du überflüssigem Mikroplastik-Konsum vor und tust Gutes für deine Haut!

Weichspüler selber machen aus Lavendel und Essig

Einen Weichspüler einfach selber machen? Das geht! Einfach Lavendel klein schneiden und in Essig einlegen. Dafür nimmst du einen ganz normalen, hellen Essig her und legst die Lavendelblüten und das Lavendelgrün für mindestens zwei Wochen ein.

Wichtig ist, die Essenz ab und zu durchzuschütteln, sodass der Lavendel sein Aroma verteilt.

Nach rund zwei Wochen die Blüten und das Grün abseihen und den Essig in eine Flasche füllen – fertig ist dein Weichspüler mit traumhaften Lavendelduft!  

Putzmittel selbstgemacht: Soda als Ersatz für alle Reiniger

Soda ist eines der effektivsten Reinigungsmittel! Soda ist meist in Pulverform erhältlich, welches man vielfältig anwenden kann: Vermischt du Soda mit Kernseife, kannst du selbst ein Umwelt schonendes Flüssigwaschmittel herstellen.

Ein Mix aus Soda, Kernseife und Zitronensäure erzeugt Waschpulver. Verstopfte Abflüsse kannst du mit Soda und Essig reinigen und mittels Soda, Natron und Zitronensäure Geschirrspülmittel erzeugen.

Tipp: Mit Soda lassen sich lästige, hartnäckige Schweißgerüche aus deiner Kleidung entfernen!

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Hast auch du Tipps, Anregungen oder Fragen zum Thema „Nachhaltig leben“? Hinterlasse gerne einen Kommentar und berichte von deinen Ideen und Maßnahmen für ein nachhaltigeres Leben im Alltag – Deine Sintre-Redaktion!

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Источник: https://www.witt-weiden.de/sintre/nachhaltig-leben-10-tipps-fuer-mehr-nachhaltigkeit-im-haushalt/

10 Tipps für mehr Motivation zur Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit im Alltag: Mit diesen 10 Tipps werden Sie zum Profi

Aktuell gibt es kaum ein anderes Thema als die Klimakrise und wie wir etwas als Menschheit dagegen unternehmen können oder was es bräuchte, damit wir das Ruder noch rumreißen können. Bei all den Nachrichten kommt es mitunter vor, dass wir uns ziemlich klein und hilflos fühlen, wird man doch von Informationen und Möglichkeiten erschlagen.

Dabei geht es gar nicht darum, dass du von heute auf morgen die perfekte Nachhaltigkeitsperson wirst. Im Gegenteil, jede*r sollte schauen, dass sie*er im eigenen Tempo die Dinge verändert, die ihr*ihm möglich sind.

Denn schauen wir uns das große Ganze an, wird klar, dass vor allem das System dahinter geändert werden muss, damit wir, in der uns verbleibenden Zeit noch möglichst viele, erfolgreiche Klimaschutzmaßnahmen erreichen.

Das ist natürlich keine Ausrede dafür, selbst gar nichts zu tun. Aber das Wissen darüber gibt uns auch die Freiheit mit den Dingen anzufangen, die wir wirklich verändern können. Und ja, dafür müssen wir durchaus auch mal aus unserer Komfortzone treten.

Wenn du aber bis heute dachtest, dass du alleine sowieso nichts ausrichten kannst, möchte ich dir gerne Mut machen, Schritte zu wagen, die du bis dato vielleicht für unmöglich hieltest.

Hier kommen zehn Motivationsschübe für dich und deine individuellen Schritte zu mehr Nachhaltigkeit.

1.Zählt meine Stimme wirklich?

Es stimmt, deine Stimme ist wichtig und relevant.

Und doch bekommen wir im politischen Geschehen oftmals das Gefühl, dass unsere Stimme nichts wert ist oder wir, trotz vieler Menschen, die dahinter stehen, einfach nicht gehört werden.

Aber es ist wichtig dranzubleiben. Es gibt nämlich mindestens genauso viele Beispiele, die beweisen, dass deine Stimme oder deine Unterschrift sehr wohl sehr viel bewirken kann:

  • In Kanada rettete eine Bürgerinitiative einen ganzen Fjord und dessen Bewaldung vor der Holzindustrie, die gewaltige Eingriffe in die Natur vornehmen wollte.
  • Selina Juul fing an, sich in Dänemark aktiv gegen Lebensmittelverschwendung einzusetzen, wurde Frau des Jahres 2014, hält mittlerweile TED-Talks und spricht vor dem Europäischen Parlament. Dänemark hat seine Lebensmittelverschwendung bereits um 25 Prozent senken können.
  • Melanie Weigel startete eine Petition für FairTrade-Kaffee bei der Deutschen Bahn. Einige Zeit später führt die DB fair gehandelten Kaffee ein. Aktuell ist die FairTrade-Aktivistin an Ikea dran. Gerne unterzeichnen!
  • Eine Unterschriften-Aktion unterstützte das Verhindern von bedrohlichem Minenbau im Naturpark von Tansania.
  • Die Bürger-Initiative Right2Water schaffte es, dass die Wasserprivatisierungspläne innerhalb der EU-Kommission fallen gelassen wurden.

2. Bäume pflanzen – Bringt das was?

Erst kürzlich haben Forscher*innen herausgefunden, dass bei einer Bepflanzung aller ungenutzten Flächen weltweit zwei Drittel des CO2 aus der Luft gefiltert werden könnte. Die Aufforstung ist damit ein großer Hebel in Sachen Klimaschutz.

Und es tut sich was. Viele Länder, darunter Irland, Äthiopien, Island oder auch Indien, wollen die Kraft der Bäume nutzen, um unsere Erde zu schätzen. Sie haben sich dafür ambitionierte Ziele gesetzt, um in möglichst kurzer Zeit viel aufzuforsten.

Irland möchte bis 2040 unglaubliche 440 Millionen Bäume gepflanzt haben. 2017 hat Indien einen Weltrekord aufgestellt, bei dem in nur zwölf Stunden 1,5 Millionen Freiwillige 66 Millionen Bäume pflanzten. Doch dies war erst der Anfang.

Zwei Jahre später, also dieses Jahr, pflanzte die indische Bevölkerung an einem Tag 220 Millionen Bäume. Diese Maßnahmen tragen auch dazu bei, die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen.

Sich um Bäume zu sorgen, Aufforstungsprojekte zu unterstützen oder die Bundesregierung dazu aufzufordern entsprechende Maßnahmen zu fördern, ist also ein richtig sinnvoller Einsatz deiner Energie für den Umweltschutz.

Aufforstung und Renaturierung sind tatsächlich zwei große Hebel in Sachen Klimaschutz. © John Price/unsplash.com

3. Teilen statt neu kaufen

Klimaschutz darf Spaß machen! Wie wäre es, wenn du anfängst in deinem Freundes- oder Bekanntenkreis einen kleinen Sharing-Bereich einzurichten. Jede*r von uns hat Dinge zu Hause, die selten genutzt werden.

Dinge, die eigentlich nicht jeder Haushalt braucht, wie zum Beispiel eine Leiter, eine Bohrmaschine, ein Waffeleisen, selbst eine PlayStation oder bei manchen Fahrräder stehen manchmal nur rum anstatt genutzt zu werden.

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Wenn wir anfangen, Dinge wieder mehr zu teilen und gemeinsam zu nutzen, können wir unsere CO2-Emissionen deutlich reduzieren.

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Richte doch zum Beispiel eine WhatsApp-Gruppe ein, in die jede*r schreiben kann, wenn etwas zu Hause benötigt wird, dass man nicht unbedingt neu kaufen muss. Oder hänge eine Liste im Treppenhaus aus. Und der soziale Kontakt fördert sogar noch das Miteinander. Win-Win also!

4. Ach, diese eine Plastiktüte…

Der Verzicht auf Plastiktüten oder Plastikstrohhalme mag sich im Alltag manchmal lächerlich klein anfühlen. Dabei kann das bewusste Verneinen von Plastik-Einweg-Produkten echte Strahlkraft haben.

Nicht selten wirst du schnell Nachahmer*innen finden, die auch auf den Plastikstrohhalm verzichten oder von heute an, immer einen Jutebeutel in der Tasche haben.

In Bali hat das Engagement von zwei jungen Mädchen sogar dazu geführt, dass die Regierung das komplette Verbot von Plastiktüten ausgesprochen hat. Also, jede*r kann etwas bewegen!

5. Mobilität neu denken

Du hast einen super stressigen Alltag und schaffst es nicht so oft, wie du gerne würdest, zum Sport zu gehen? Hast du schon einmal darüber nachgedacht, einfach häufiger aufs Rad zu steigen? Das spart nicht nur richtig gut CO2, sondern hilft dir auch im Alltag fit zu bleiben. Eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, um ein Zeichen für die Zukunft der Mobilität zu setzen. Und auch das Nutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln statt dem eigenen Auto spart bis zu 2,5 Tonnen CO2 pro Jahr!

6. Easypeasy unter Strom

Du hast einfach keine Zeit, dich mit aufwändigen Veränderungen in deinem Alltag auseinandersetzen? Na gut, dann gibt es hier einen wirklich einfachen Tipp, um Emissionen einzusparen: der Wechsel zum Ökostromanbieter. Viele Anbieter übernehmen den Wechsel auch für dich.

Du musst nichts anderes tun, als dir lediglich einen auszusuchen. So lassen sich pro Person pro Jahr um die 0,6 Tonnen CO2 einsparen. Und wenn du noch einen weiteren Motivationsschub bekommst, kannst du auch noch alle deine Glühbirnen austauschen.

Der Wechsel zu Energiesparlampen bringt ganze 0,4 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr.

Gerade die Auseinandersetzung mit dem eigenen Stromverbrauch zu Hause kann große Veränderungen bringen. © Vera Cho/unsplash.com

7. Hm, lecker, Fleisch

Unser Fleischkonsum ist gerade in aller Munde (schwacher Wortwitz, I know). Und das auch völlig zurecht. Die immer weiter steigende Produktion von Fleisch ist in den letzten Jahren maßgeblich mitverantwortlich für einen großen Teil der Treibhausgase.

Der Umstieg zu pflanzlicher Ernährung kann deswegen im Jahr bis zu 0,5 Tonnen CO2 pro Person einsparen. Das hochgerechnet, ist ein irrsinnig großer Hebel. Und dennoch: Nicht alle können oder wollen so einfach auf Fleisch verzichten. Und es stimmt, Gewohnheiten zu ändern, ist nicht leicht.

Dabei versuchen es viele von uns noch nicht einmal.

Mein Tipp: Nimm dir zunächst einen fleischfreien Tag die Woche vor. Fleischfrei bedeutet auch: kein Wurstbrötchen (das wird nämlich gerne mal vergessen. „Sooo viel Fleisch esse ich ja gar nicht.“).

Um dran zu bleiben, suche dir tolle pflanzliche Restaurants und Cafés in deiner Stadt, um dich durch die bunte Gemüseküche zu schlemmen. Kauf dir ein tolles Kochbuch und versuche dich selbst an neuen Lieblingsspeisen.

Wenn der eine Tag gut klappt, erweitere ihn gerne immer ein bisschen mehr. Zwei, drei, vier Tage – eine ganze Woche?

Apropos Fleisch: Auch der juristische Weg kann Erfolg haben. Erst kürzlich berichtete der WWF, dass ein Angeklagter in Cham zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, weil er illegal Luchse schoss.

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Mit der Rückkehr des Wolfes und des Luchses in deutsche Gebiete, ist auch die Wilderei zurückgekehrt.

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Dies nachhaltig positiv zu beeinflussen bedarf einer juristischen Auseinandersetzung, die anscheinend zu Erfolg führt.

8. Gemeinschaft statt Produkte schenken

Ein wichtiger Hebel in Richtung nachhaltige Gesellschaft ist die Reduktion unseres immer weiterwachsenden Konsums und das Zurückbesinnen auf die Dinge, die wir wirklich brauchen. Doch das ist manchmal gar nicht so leicht. Wir alle kennen die Verlockung, die von unseren Einkaufsstraßen ausgeht.

Nur dieses eine Parfum noch, die eine Tasche, dieses eine Teil wollte ich schon immer mal haben. Dabei machen uns all diese Konsumgüter nur für eine sehr kurze Zeit wirklich glücklich. Das Gefühl ebbt schnell wieder ab und wir brauchen neue Dinge, die uns einen vermeintlichen Glückszustand vorgaukeln.

Gleiches gilt für Geschenke an gute Freund*innen und Familie. Wir müssen nicht irgendwelchen Quatsch kaufen, um eine Person glücklich zu machen. Glücksforscher*innen haben herausgefunden, dass vor allem Geselligkeit, Freundschaft und Gesundheit glücklich macht.

Und das können wir auch beim Schenken nutzen. Ein selbstgekochtes Abendessen, ein Tag im Lieblingsschwimmbad, eine Massage oder eine Fahrradtour – all das macht Beschenkte sicherlich glücklicher als nur ein weiteres Produkt.

Und schont ganz nebenbei auch noch die Umwelt.

9. Die Dinge zuerst umstellen, die wirklich machbar sind

Oftmals wissen wir nicht, wo genau wir anfangen sollen, wenn Veränderungen bevorstehen. Die Möglichkeiten erschlagen uns und am Ende machen wir gar nichts. Dabei ist die beste Methode, um Schritt für Schritt mehr Nachhaltigkeit ins eigene Leben zu bekommen, eine langsame Umstellung – angefangen bei den einfachen Dingen. Bei mir war das zum Beispiel das Badezimmer.

Nirgendwo fiel es mir leichter auf Plastik zu verzichten: Feste statt flüssige Seife, Naturkosmetik, eine Feile aus Holz statt aus Plastik, Bio-Baumwoll-Tampons (oder eine Menstruationstasse), Wattestäbchen aus abbaubaren Materialien und so weiter. All das findest du bereits in jeder Drogerie oder in den Bio-Supermärkten. Es ist also nicht schwer zur Alternative zu greifen.

Klar sind manche Umstellungen vielleicht schwieriger als andere: zum Beispiel das Verzichten auf das Lieblingsshampoo der letzten zehn Jahre oder das Aussortieren von Kosmetik, die man schon iiiimmer benutzt hat. Aber auch hier gilt: Es ist alles Gewohnheitssache.

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So, wie du dich an dein Lieblingsshampoo gewöhnt hast, kannst du dich auch an eine tolle Haarseife oder eine Menstruationstasse gewöhnen.

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Vielleicht fällt dir auch der Start in der Küche leichter? Weg von Spül- und Putzmitteln, die giftige Chemikalien beinhalten, der Umstieg auf eine Brotdose aus Metall oder das Einführen einer Holzspülbürste? Es mögen nur kleine Schritte sein, aber nach und nach wirst du immer mehr Veränderungen in deinem Alltag spüren.

10. Du bist nicht allein!

Oft haben wir das Gefühl, all diese Last alleine zu tragen. Gerade wenn man kleine Veränderungen im Alltag adaptiert und sich dann im Großen und Ganzen gesamtgesellschaftlich nichts ändert, kommt vielleicht irgendwann die Sinnfrage hinter dem Ganzen.

Dabei gibt es viele Tausende andere Menschen, die ebenfalls daran arbeiteten oder sich Gedanken machen, wie eine lebenswerte Zukunft aussehen kann. Das A und O hierfür lautet: Vernetzung.

Wir sollten uns mit den Menschen zusammenschließen, die für die gleiche Sache kämpfen. Dann können wir Hoffnung und Veränderung in unserem Alltag wirklich spüren.

Und dafür musst du dich nicht unbedingt direkt der nächsten Ortsgruppe anschließen, obwohl das natürlich eine super Sache wäre, am Anfang kann es schon genügen, dir diese Menschen online zu suchen.

In den sozialen Medien gibt es viele Leute, die ihre Stimme für Klimagerechtigkeit einsetzen. Folge diesen Menschen, unterstütze sie in ihrer Arbeit, verbreite ihre Botschaften weiter und werde so selbst zur*zum Multiplikator*in für Nachhaltigkeit.

Bleib außerdem informiert! Lies dir die News zu aktuellen Ereignissen durch, hole dir die Nachrichten, die dich auch mit positiven Veränderungen füttern. So wirst du merken, dass nicht alles schlecht ist, sondern sich wirklich etwas tut.

Du bist nicht allein – auch, wenn sich das manchmal so anfühlen kann.

Hast du weitere Ideen, wie wir am Ball bleiben können?

© Mert Guller/unsplash.com

Источник: https://www.neverever.me/10-tipps-fuer-mehr-motivation-zur-nachhaltigkeit/

Ihr wollt Nachhaltigkeit mehr in euren Alltag integrieren? Wir haben 10 Tipps für euch!

Nachhaltigkeit im Alltag: Mit diesen 10 Tipps werden Sie zum Profi

Klar, es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich für die Umwelt zu engagieren und nachhaltig zu leben. Doch unsere Autorin Leonie hilft euch auf die Sprünge mit konkreten Tipps, die sich einfach und schnell in den Alltag integrieren lassen. Probiert es selbst aus – mit den 10 Tricks für ein umweltbewussteres Leben!

In Folgenden Alltagssituationen stellen wir euch mögliche Alternativen vor, die euer Leben ein bisschen nachhaltiger werden lassen:

Frischer Wind bei Nacht

Früher bin ich am Morgen oft mit Kopfschmerzen oder mindestens etwas dösig und verschwitzt aufgewacht.

Kennt ihr das? Hat sich bei mir geändert, als ich aufgrund meiner übersparsamen Mitbewohner in Italien kaum noch heizen durfte – und das im Winter bei 8 Grad Außentemperatur! Anfangs war das etwas ungewohnt, gebe ich zu, besonders beim Einschlafen mit drei Decken und Pullover bei 18 Grad Zimmertemperatur.

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Erstaunt habe ich aber nach wenigen Wochen festgestellt, wie viel tiefer ich schlafe, wie viel besser ich atmen kann und wie viel erholter ich aufwache. Wusstest ihr, dass 43% unserer Energie im Haushalt fürs Heizen verbraucht wird?

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Nachdem mir eine Freundin daraufhin noch den Tipp gegeben hat, alle technischen Geräte im Zimmer abzuschalten vor dem Schlafengehen, hab ich quasi überhaupt keine Schlafstörungen mehr. Jetzt spare ich also Energie und schlafe sogar besser: Gute Mischung – Gute Nacht!

Das Bad als Ort zum Sparen

Auch im Bad lässt sich einiges einsparen. Zum Beispiel Plastik und Energie.

Hast du schonmal eine Zahnbürste für modisch empfunden? Nicht? Dann probier’ mal die Holzzahnbürste mit Holzkohle-Naturborsten aus. Sie ist nicht nur ein Hingucker, sie macht sogar die Zähne heller und strahlender! Weiße Zähne mit schwarzer Kohle? Ja, tatsächlich entfernen die Mikrokohlepartikel unschöne Verfärbungen und greifen den Zahnschmelz nicht an.

Vergiss nicht das Wasser abzuschalten, während du putzt. Jetzt noch eine schnelle Dusche (beim Shampoonieren muss das wertvolle Trinkwasser auch nicht minutenlang den Abfluss hinunter laufen) und dann geht es los zum Einkaufen!

Einkaufslisten – kreativ oder praktisch!

In der praktischen App „Wunderlist“ kann man nicht nur übersichtliche Do-To-Lists mit Datum und Erinnerungsalarm anlegen, sondern auch Einkaufslisten.

Hat den Vorteil, dass man nicht mehr ständig Papier dafür verbrauchen muss! Kein Fan von Smartphone-Apps? Dann schreibt eure Einkaufsliste doch zum Beispiel auf alte Briefumschläge oder die Innenseite der Pizza-Pappe, anstatt das Altpapier sofort im Papierkorb verschwinden zu lassen.

Die unschönen Plastiktüten zum Verpacken von Obst und Gemüse lassen wir heute mal beiseite – stattdessen habe ich einen süßen Stofeutel dabei, der sich immer wieder verwenden lässt und nicht ständig in Gefahr läuft zu reißen.

Wenn ihr noch einen Schritt weitergehen wollt: An der Frischtheke mit Tupperboxen oder Einweggläsern zu stehen, ist mittlerweile gar nicht mehr so ungewöhnlich.

Die meisten Verkäufer werden eure Intention verstehen und unterstützen!

Kristallwasser und frisches Gemüse

Und welche Lebensmittel kann man guten Gewissens kaufen?

Prinzipiell tust du dir selbst, deinem Geldbeutel und der Umwelt etwas Gutes, wenn du weniger Fertigzeug aus dem Tiefkühlregal kaufst, weniger Fleisch konsumierst und ab und an mal auf das Herkunftsland schaust – besonders beim Kauf von Obst und Gemüse! Die regionale Kost ist nicht nur nachhaltiger und sozialer, sondern auch gesünder und schmeckt viel besser!

Auch beim Trinken geht es umweltfreundlich.

Abgesehen von diversen teuren Biosäften und verschiedensten Wassersorten in Glas- und Plastikflaschen, lohnt es sich eigentlich am meisten, auf Leitungswasser umzusteigen.

Geschmacklich könnt ihr es aufpeppen mit frischer Minze, Ingwer oder frisch gepresstem Zitronen- oder Orangensaft.  Du sparst dir damit auch, alle 3 Tage zum Pfandautomaten rennen zu müssen!

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Besonders intensiv und positiv wirken Mineralsteine wie Bergkristall oder Rosenquarz im Wasser. Man kann sie leicht und günstig erwerben und lange nutzen. Sie versorgen den Körper mit zusätzlichen Mineralien und können die Verdauung unterstützen und den Stoffwechsel anregen.

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Leg sie einfach in deinen Wasserbehälter und schon nach wenigen Minuten kannst du deine besondere Wasserkreation probieren!

Fahren wir fort – doch welches Transportmittel ist nachhaltig?

Auf dem Weg zur Arbeit hab ich mich früher tagtäglich geärgert – verstopfte Straßen, stockenden Verkehr, grummelnde Autofahrer, schon wieder eine neue 30-Zone, nicht zu vergessen die vier Baustellen, an denen ich noch nie einen Arbeiter zu Gesicht bekommen habe. Das ist echt kein guter Start in den Tag!

Mittlerweile nehme ich meistens die öffentlichen Verkehrsmittel. Das mag anfangs eine Umstellung sein, aber mittlerweile bin ich viel entspannter. Ob ich einfach nur ein bisschen vor mich hindöse, Leute beobachte, ein Buch lese oder schonmal ein paar wichtige E-Mails beantworte – all das war beim Stop-And-Go im Auto unmöglich.

Und wenn es im Sommer dann doch mal zu stickig und voll in den Bahnen wird und Touristenhorden die Eingänge blockieren, schwinge ich mich aufs Fahrrad.

Was gibt es Schöneres als den Tag mit der frische Morgenbrise im Gesicht und dem Streicheln der Sonne im Rücken zu starten? Manchmal winke ich grinsend den Autofahrern zu, die sich auf einer verstopften Kreuzung gegenseitig anhupen. Nachdem ich so richtig in die Pedale getreten habe, fühl ich mich hellwach und munter.

Beste Bedingungen für einen produktiven Tag! Also mal ehrlich: Das Fahrrad ist nicht nur das umweltfreundlichste Verkehrsmittel, es macht dich auch unabhängiger und gesünder. Tolle Kombi!

Teile Reiseerfahrungen und teuren Sprit!

Es steht ein größerer Transport an? Eine längere Fahrt mit einem Ziel, dass einfach miserabel an die Außenwelt angebunden ist? Klar, dann ist es naheliegend, mit dem Auto zu fahren.

Aber vielleicht bist du nicht die Einzige mit diesem Ziel! Triff Gleichgesinnte, spare Spritkosten und erweitere dein Netzwerk, indem du Carsharing benutzt.

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Blablacar ist das führende Car-Sharing-Unternehmen und eine Registrierung und Nutzung ist so einfach und unkompliziert, dass selbst die absoluten Computernieten problemlos einen Account erstellen können. Gebt eure Fahrt frei oder sucht euch selbst einen Fahrer.

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Blablacar funktioniert auf Bewertungsbasis und jeder User hat seinen eigenen Profil mit Foto – lass das Misstrauen zu Hause vor Reiseantritt und halt’ die Augen offen für neue spannende Menschen und interessante Reisegespräche. So vergeht die Zeit wie im Flug!

Nachhaltig duften

Benutzt du noch immer die Flüssigseife aus der Plastikverpackung? Schluss damit! Feste Seife ist effektiver, da sie ein Konzentrat ist und nicht überwiegend aus Wasser besteht. Meist ist sie güns

tiger und enthält weniger fragwürdige Inhaltsstoffe. Wegen ihrer Konstinenz ist sie zum Beispiel nicht auf Konservierungsstoffe angewiesen.

Mit dem Umstieg auf feste Seife ist auch endlich Schluss mit den Stressmomenten am Flughafen bezüglich der Flüssigkeitsbegrenzung im Handgepäck. Die feste Seife kann überall hin problemlos mitgenommen werden. Mittlerweile gibt es sie auch als Duschgel und Shampoo – und für Bastel- und Experimentierfreudige: Man kann aus ihr auch Spülmittel und Badreiniger selbst machen!

Wasch dich frei von Schadstoffen!

Ich finde es ganz schön komisch darüber nachzudenken, dass wir heute schmutzige Wäsche mit den fragwürdigsten Chemikalien durchtränken, um sie dann als sauber zu bezeichnen und auf unserer Haut zu tragen. Phenole, Tenside, Duftstoffe und Bleichungsmittel sind nur einige der schädlichen Inhaltsstoffe, die Herz, Niere, Lunge und Haut angreifen sowie Reizungen der Augen und Nase verursachen können.

Fragst du dich verzweifelt, wie du denn bitte sonst deine Wäsche sauber kriegen sollst? Kein Problem, Waschmittel selber zu machen ist total leicht! 4 Esslöffel Reines Soda (Natriumcarbonat), 30g Kernseife und eventuell ein paar Tropfen ätherische Öle (für den Duft) sowie zwei Liter Wasser – fertig ist dein biologisches Waschmittel!

Anschließend nimmt dir 10 Minuten Zeit und häng die Wäsche auf – am Besten draußen oder in gut durchlüfteten Räumen. Der Trockner ist ein richtiger Energiefresser und sollte deshalb eigentlich nur in Notfällen genutzt werden.

Müllkünstler und -bastler gesucht!

Müll trennen tust du schon lange? Das ist schön, aber da geht noch mehr. Und da sollte auch mehr gehen, denn Deutschland gehört mit zu den größten Müllproduzenten Europas.

Werde kreativ und nutze alles, was du sonst in die Tonne schmeißen wollen würdest. Kaffeesatz ist wunderbarer Pfanzendünger, alte Dosen können bemalt und verziert werden und anschließend als Stiftbehälter oder zum Büchsenwerfen für die Kids genutzt werden. Einweggläser sind prima für Pflanzen oder zur Auewahrung von Essen.

Mülltüten könnt ihr recht einfach aus Zeitungspapier falten oder ihr verwendet es als Alufolienersatz. Aus Kronkorken kann man ziemlich coole Accessoires machen, die garantiert kein anderer hat oder kleine Musikinstrumente für Kinder basteln.

Du willst gleich in die Vollen gehen? Lass dich inspirieren vom Kunst-Fotografen Benjamin Von Wong, der ein Fotoshooting mit einer Meerjungfrau gemacht hat, die in 10.000 Plastikflaschen schwimmt.

Altkleidersammlung, adé!

Kleidung bietet ein komplett neues Feld an grenzenlosen Möglichkeiten für kreative Köpfe. Dein alter löchriger Pulli kann sich ganz schnell in Handschuhe und Kuschelsocken verwandeln, aus der alten Jeans machst du eine coole Jeanstasche, ein Armband oder ein Portemonnaie.

Eurer Fantasie sind wirklich keine Grenzen gesetzt! Letztens habe ich einen bunt-schimmernden Teller aus kaputten CD-Rolingen gesehen! Sehr cool!

Ist Nachhaltigkeit ein Trend? Der Umwelt ists egal!

Generell ist “Nachhaltigkeit” ein richtiges Trendwort geworden – und deswegen auch von vielen schon ziemlich verhasst, wie das eben so ist mit den Trends.

Aber was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit? Der Rat für nachhaltige Entwicklung definiert den Begriff folgendermaßen: „Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen.“

Deswegen ist es gefährlich, Nachhaltigkeit als Trend zu sehen. Denn der Kern des Thema ist die dauerhafte Stabilisierung des Klimas durch eine Veränderung unserer Lebensweise.

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Es wird nicht reichen, einmal die Woche mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, deinen Kaffee beim Bäcker aus deinem KeepCup zu schlürfen und auf Plastiktüten zu verzichten.

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Es geht vielmehr um eine allumfassende Veränderung unserer Lebensweise, um eine Veränderung die – im Gegensatz zu allen Trends – nicht von heute auf morgen vorbei sein wird. Man kann davon ausgehen, dass der Prozess Jahrhunderte oder Jahrtausende andauern wird. Denn unser verschwenderischer Lifestyle muss abgefedert werden.

Und selbst wenn gierige Marketing-Kampagnen Nachhaltigkeit vielleicht jetzt noch als Trend nutzen – sie werden bald sehen, dass dieser niemals gegen einen neuen ersetzt werden kann. Also ist davon auszugehen, dass uns das Thema nochmal so richtig nerven wird, dass das Gegenbewegungen geben wird, wir neue Namen erfinden werden – doch der Umwelt ists am Ende egal.

Источник: https://magazin.amavido.de/tipps-nachhaltig-leben/

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