Neubau Doppelhaushälfte im Bau

Contents
  1. Doppelhaus bauen: Vor- und Nachteile, Planungstipps, Kosten
  2. Vor- und Nachteile von Doppelhäusern
  3. Ein Doppelhaus planen
  4. Was kostet ein Doppelhaus?
  5. Das richtige Grundstück fürs Doppelhaus
  6. Die Bürokratie: Bebauungsplan, Baugenehmigung und Voranfrage
  7. Ein Doppelhaus bauen – Wissenswertes für die Baustellenphase
  8. Wohnen im Doppelhaus
  9. Das Doppelhaus – doppelt effizient
  10. Vorteile eines Doppelhauses:
  11. Ein Grundstück, zwei Doppelhaushälften
  12. Gestaltungsvielfalt von individuellen Doppelhäusern:
  13. Harmonie im Doppelhaus: Problemen vorbeugen
  14. Fazit:
  15. Doppelhaus » Kosten, Preisbeispiele, Spartipps und mehr
  16. Frage: Wie müssen Doppelhäuser aussehen – und welche Vorteile ergeben sich beim Doppelhaus-Bau?
  17. Frage: Was kostet es, ein Doppelhaus zu bauen?
  18. Frage: Von welchen Dingen hängen die Kosten beim Doppelhaus ab?
  19. Frage: Wie sehen nun die möglichen Kosteneinsparungen beim Doppelhaus gegenüber zwei freistehenden Einfamilienhäusern konkret aus?
  20. Frage: Was macht beim Grundstückskauf einen Unterschied?
  21. Frage: Was spart man sich bei den Erschließungskosten auf dem Grundstück?
  22. Frage: Welche Vorteile bringt die geteilte Wand?
  23. Frage: Welche Vorteile ergeben sich beispielsweise bei einem geteilten Dach?
  24. Frage: Eine geteilte Heizung und Warmwasserbereitung bringt ebenfalls Vorteile?
  25. Frage: Wie kann man alle diese Vorteile summieren?
  26. Doppelhaus bauen | 128 moderne Doppelhaus Vorschläge mit Preisen
  27. Wo liegen die Vorteile vom Doppelhaus?
  28. Hat das Doppelhaus auch Nachteile?
  29. Worauf Bauherren beim Doppelhaus achten sollten
  30. Für wen eignet sich das Doppelhaus?
  31. Wie sollte man das Doppelhaus bauen?
  32. Inspiration für das Doppelhaus im Musterhaus finden
  33. Einsparpotenzial – Doppelhaus Preise – Eine Rechnung

Doppelhaus bauen: Vor- und Nachteile, Planungstipps, Kosten

Neubau Doppelhaushälfte im Bau

Ein Haus im Doppelpack: Wer ein Doppelhaus baut, profitiert von verschiedenen Vorteilen, kann beispielsweise Geld und Platz sparen. Doch nicht in jedem Fall ist ein Doppelhaus die beste Lösung, denn es gibt auch einige Dinge, die Bauherren beachten müssen.

Ein Doppelhaus besteht aus zwei eigenständigen Gebäuden. In den allermeisten Fällen stehen die beiden Doppelhaushälften auf zwei benachbarten Grundstücken und sind genau auf der Grundstücksgrenze durch eine dicke Wand mit Brandabschluss getrennt. Üblicherweise sind die beiden Hälften symmetrisch gestaltet, einen Zwang dazu gibt es aber nicht.

Allerdings kann ein Doppelhaus auch auf einem Grundstück stehen und eine der Wohneinheiten praktisch als Einliegerwohnung funktionieren. Eine Doppelhaushälfte kann auch mehrere Wohneinheiten beinhalten.

Welche Form auch immer: Doppelhäuser haben bestimmte Vor- und Nachteile und wer ein Doppelhaus bauen möchte, sollte sich vorher einige Gedanken machen.

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Vor- und Nachteile von Doppelhäusern

Doppelhäuser bieten einige spezifische Vor- und Nachteile:

  • Kleinere Grundstücke sind möglich beziehungsweise können effizienter genutzt werden. Jede Doppelhaushälfte ist nur an drei Seiten von Grund umgeben.
  • Geringe Kostenersparnis beim Hausbau möglich, weil beispielsweise die Fenster und die Fassadengestaltung auf einer Hausseite komplett wegfallen.
  • Gemeinsame Heizung möglich, was Kosten und Platz spart.
  • Höhere Ansprüche an Schallschutz zwischen den beiden Doppelhaushälften.
  • Nachbarn sollten sich in gewissen Baudetails einigen, unterschiedliche Fassadengestaltungen und sogar unterschiedliche Baufirmen sind aber möglich.
  • Oftmals gibt es eine gute und eine schlechtere Grundstückshälfte. Das gilt insbesondere bei der Anbindung an Verkehrsflächen und der Sonnenausrichtung.

Ein Doppelhaus planen

In den meisten Fällen planen Bauträger Doppelhäuser und verkaufen die Hälften einzeln. Dann hat der spätere Eigentümer wenig Planungsaufwand. In allen anderen Fällen, also wenn ein Bauherr auf seinem eigenen Grundstück eine Doppelhaushälfte bauen will, muss er sich mit seinem Nachbarn, der die andere Doppelhaushälfte bau, absprechen.

Ein Sonderfall tritt ein, wenn ein Bauherr sein eigenes Grundstück teilt und auf den beiden Hälften dann ein Doppelhaus baut. So wird er im Grunde zum Bauträger und kann anschließend beide Hälften verkaufen oder aber nur eine, und die andere selbst nutzen.

Bauen zwei Nachbarn gemeinsam ein Doppelhaus, sollten sie sich in vielen Details abstimmen. Dazu gehört beispielsweise die Dachform, die Firstrichtung oder die ungefähre Größe der Häuser.

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Da es sich um eigenständige Häuser handelt, ist es grundsätzlich möglich, mit unterschiedlichen Baufirmen und sogar in unterschiedlichen Bauweisen zu bauen – etwa der eine in Massiv-, der andere in Fertighausbauweise.

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Sinnvoll ist es aber, möglichst einheitlich und symmetrisch zu bauen.

Es sieht einfach nicht so schön aus, wenn Fenster komplett unterschiedlich ausgerichtet und gestaltet werden. Auch wenn einer von beiden mit Wärmedämmverbundsystem baut und der andere ein Wandsystem ohne zusätzliche Dämmung wählt, wirken die Häuser wie Fremdkörper. Es gibt aber auch andere Gründe, sich gut anzusprechen.

So ist es beispielsweise sinnvoll, Treppenhäuser und Bäder aneinander angrenzend zu bauen, sodass zwischen den Schlaf- und Wohnzimmern zusätzlicher Schallschutz entsteht. Die Bauherren sollten sich darauf einigen, mit oder ohne Keller zu bauen.

Baut nur einer von beiden einen Keller, muss dies statisch ausgeglichen werden, was für den Bauherren ohne Keller enorme Zusatzkosten bedeutet.

Deswegen sollten die beiden Bauparteien die ersten Planungstreffen am besten gemeinsam wahrnehmen und sich auf die wichtigsten Details einigen:

  • Baustil
  • grober Grundriss
  • Fassadengestaltung und Art der Fenster
  • Bauen mit oder ohne Keller

Bei der weiteren Planung haben die Parteien dann freie Hand und können ihre Doppelhaushälfte beispielsweise etwas in die Breite ziehen, den Grundriss verändern oder einen Anbau planen. Um Kosten zu sparen, können die Absprachen noch etwas mehr ins Detail gehen.

Was kostet ein Doppelhaus?

Ein Doppelhaus zu bauen, kann Kosten einsparen, wenn auch nur in geringem Ausmaß.

  • Bauherren können eine Fassadenseite sparen und brauchen weniger Fenster.
  • Die Innenwand ist anders aufgebaut als die Außenwände, Wärmedämmung ist nicht notwendig, insgesamt ist sie dünner als zwei Außenwände zusammengenommen. Dafür sind die Anforderungen an den Brand- und Schallschutz höher, sodass hierbei kaum gespart werden kann.
  • Bauen beide Bauherren mit einer Baufirma, stärkt das die Verhandlungsposition für geringe Preisnachlässe.
  • Die Bauherren können sich für eine gemeinsame Heizung und einen gemeinsamen, von außen zugänglichen Technikraum entscheiden. Das kann Kosten sparen, macht allerdings einen möglichen späteren Wiederverkauf unter Umständen komplizierter.

Insgesamt können sich die Preisdifferenzen zwischen einer Doppelhaushälfte und einem vergleichbaren Einzelhaus auf eine Summe im hohen vierstelligen oder niedrigen fünfstelligen Bereich belaufen. Wirklich vergleichbar ist das aber nicht, da die sich die wenigsten Bauherren ein Angebot für ein freistehendes Einzelhaus und eine Doppelhaushälfte machen lassen.

Das richtige Grundstück fürs Doppelhaus

Ein Grundstück, das für ein Doppelhaus geeignet ist, kann etwas schmaler sein, als ein Grundstück für ein freistehendes Einzelhaus, denn die Abstandsflächen fallen auf einer Seite weg.

Wer ein beispielsweise schmales Haus mit einer Breite von sechs Metern baut, braucht bei normalen Abstandsflächen ein Grundstück mit einer Breite von mindestens zwölf Metern. Bei einer Doppelhaushälfte muss das Grundstück lediglich 9 Meter breit sein.

Allerdings braucht man ein Nachbargrundstück, dessen Besitzer am Doppelhausbau teilnimmt.

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Suchen die künftigen Nachbarn ein gemeinsames Grundstück, besteht die Möglichkeit, ein großes Grundstück zu kaufen und dieses teilen zu lassen. Diese Teilung muss die Gemeinde allerdings genehmigen.

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In einem solchen Fall lohnt es sich, eine Bauvoranfrage zu stellen.

In diesem Fall sollten die Bauherren unbedingt auf die Ausrichtung achten und sich im Optimalfall schon vor dem Kauf darauf einigen, wer welche Grundstückshälfte bekommt.

Eine Doppelhaushälfte nutzt immer nur drei Himmelsrichtungen aus. Damit beide Nachbarn gleich gut wegkommen, sollte das Doppelhaus in Nord-Süd-Richtung geteilt werden. Auch andere Standortfaktoren wie der Anschluss an die Verkehrsflächen sollte bedacht werden.

Letztendlich können die Bauherren ein solches Grundstück nicht einfach in der Mitte teilen. Sie müssen es so teilen, dass das gesamte Doppelhaus mit beiden Hälften in das vorgegebene Baufenster passt.

Das kann in Einzelfällen bedeuten, dass sich die künftigen Nachbarn mit unterschiedlich großen Grundstücken zufriedengeben müssen.

Beachtet werden sollte bei der Grundstückswahl außerdem, ob die notwendigen Stellplätze untergebracht werden können. Je nach Bauordnung sind pro Wohneinheit zwei Stellplätze vorzuweisen. Auf einem kleinen Doppelhausgrundstück kann das zum Problem werden.

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Die Bürokratie: Bebauungsplan, Baugenehmigung und Voranfrage

Die Bebauungspläne für Baugrundstücke kann jeder Interessent im Internet oder im zuständigen Bauamt einsehen. Baugebiete, in denen Doppelhäuser gebaut werden dürfen, sind im Bebauungsplan folgendermaßen markiert:

  • O für offene Bauweise
  • D für Doppelhaus – dann sind Doppelhäuser sogar Pflicht
  • ED für Einzelhaus oder Doppelhaus

Außerdem gibt es weitere Begrenzungen, wie beispielsweise die Grundflächenzahl (GRZ), die sich immer auf die Grundstücksgröße bezieht und für ein Einzelhaus ausreichen kann, beim Doppelhaus aber knapp werden kann.

Beim Doppelhaus sind Gauben besonders sinnvoll, weil es sonst möglicherweise Dachzimmer gibt, die ausschließlich durch schräge Dachflächenfenster Licht bekommen.

Gauben sind aber nicht immer erlaubt oder in ihrer Form oder Größe eingeschränkt.

Wenn bereits absehbar ist, dass Bauherren den Vorgaben vermutlich nicht in jedem Punkt gerecht werden, sollten sie unbedingt eine Bauvoranfrage stellen, bevor sie ein Grundstück kaufen oder viel Zeit in die Planung investieren.

Ein Doppelhaus bauen – Wissenswertes für die Baustellenphase

Der Bau eines Doppelhauses unterscheidet sich nicht maßgeblich vom Bau jedes anderen Hauses. Wenn beide Doppelhaushälften von der gleichen Baufirma errichtet werden, stellt diese die Häuser vermutlich gleichzeitig oder unmittelbar nacheinander auf.

Bei unterschiedlichen Baufirmen ist das dagegen unwahrscheinlich. Ein Problem ist das aber nicht, denn jede Wohneinheit ist für sich abgeschlossen.

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Freilich sollte eine Doppelhaushälfte nicht über einen längeren Zeitraum alleinstehen, da die innenliegende Wand weitgehend ungeschützt und auch nicht wärmegedämmt ist.

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Werden beide Doppelhaushälften von der gleichen Baufirma errichtet, sollten Bauherren darauf achten, dass die Kosten rund um die Baustelle richtig abgerechnet werden. Dazu gehören beispielsweise die Kosten für die Einrichtung der Baustelle oder der verbrauchte Baustrom.

Wohnen im Doppelhaus

Eine Doppelhaushälfte bietet seinen Bewohnern nicht ganz so viel Privatsphäre wie ein freistehendes Haus. Eingangstüren und Terrassen liegen oftmals dicht beieinander, lassen sich aber ohne großen Aufwand durch Sichtschutz und Bepflanzung voneinander abgrenzen.

Etwas schwieriger wird’s im Inneren des Hauses: Zwischen zwei Zimmern liegt nur eine etwas dickere Wand, da kann es schon passieren, dass man den Nachbarn hört.

Wer empfindlich ist, sollte bei der Baufirma nach stärkerem Schallschutz fragen und das Schlafzimmer nicht an der Innenwand einplanen.

Auch bei späteren baulichen Veränderungen können sich Nachbarn in die Quere kommen. Egal, ob es um die Terrassenvergrößerung, eine Überdachung derselben, den Wintergarten oder einen anderen Anbau geht.

Die Bauordnungen der Bundesländer verlangen einen Abstand von immerhin drei Metern, ja nach Bauwerk sogar mehr. Bei Anbauten kann es aber Sonderlösungen geben, sodass man auch direkt auf der Grundstücksgrenze bauen darf.

Solche Bauvorhaben müssen mit dem Bauamt und dem Nachbarn abgestimmt werden.

Für die Einfriedung zwischen den Grundstücken sind in den meisten Bundesländern übrigens beide Nachbarn gleichermaßen verantwortlich. Teilweise herrscht eine Einfriedungspflicht, das heißt, dass eine Mauer oder ein Zaun gesetzt werden muss, sobald einer der Nachbarn das wünscht.

Außerdem gibt es manchmal die sogenannte Rechtseinfriedung. Das heißt, dass ein Hauseigentümer nur die von der Straße aus rechte Grenze seines Grundstückes auf eigene Kosten einfrieden lassen muss, und zwar dann, wenn der Nachbar dies wünscht.

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Er selbst kann wiederum von seinem Nachbarn linker Hand verlangen, einen Zaun aufzustellen.

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Ihre Meinung zählt

Источник: https://www.bauen.de/a/doppelhaus-bauen-vor-und-nachteile-planungstipps-kosten.html

Das Doppelhaus – doppelt effizient

Neubau Doppelhaushälfte im Bau

Wand an Wand mit den Nachbarn lässt es sich effizient wohnen. Denn ein Doppelhaus spart Baukosten, Grundstücksfläche und laufende Energiekosten. Wer gemeinsam mit Eltern oder Freunden baut, kann noch mehr profitieren.

Ein freistehendes Einfamilienhaus ist nicht ganz billig. Etwas günstiger ist oft eine Doppelhaushälfte zu bekommen. Ein Doppelhaus vereint zwei eigenständige Wohneinheiten. Immer mehr Bauherren entscheiden sich für diese Wohnform, denn sie bietet viele Vorteile.

Allen voran verringern sich bei einem Doppelhaus die Kosten im Verhältnis zu einem klassischen Einfamilienhaus. Viele Familien wittern die Chance, sich mit einer eigenen Doppelhaushälfte endlich selbst zu verwirklichen und die Kosten dennoch gut stemmen zu können.

 

Vorteile eines Doppelhauses:

  • Eigenheim mit Garten zu kleinerem Preis
  • Spart Grundstücksfläche
  • Spart Bau- und Planungskosten
  • Spart Energiekosten
  • Bietet eine Wohnsituation Tür an Tür mit Freunden oder Familie
  • Bietet kurze Wege bei einer Kombi-Lösung aus Wohnen und Arbeiten

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Ein Grundstück, zwei Doppelhaushälften

Wer zwei Doppelhaushälften aneinander baut, benötigt pro Wohneinheit ein kleineres Grundstück und genießt dennoch viel mehr Freiheiten als Bewohner eines Mehrfamilienhauses.

So wird die kleinere Grundstücksgröße als bei einem freistehenden Haus zum schlagenden Argument für das Doppelhaus – erst Recht in Zeiten, in denen es an Bauplätzen mangelt und Grundstücke daher vielerorts immer teurer werden.

Bei einem Doppelhaus müssen nur drei Seiten jeder Einheit den baurechtlich vorgeschriebenen Abstand zum Nachbargrundstück einhalten. So sinkt der Bedarf an Grundstücksfläche zu Gunsten nützlicher Wohnfläche. Die vor dem Einzug anfallenden Baukosten für den einzelnen Bauherrn werden durch ein Doppelhaus ebenfalls verringert.

Vorausgesetzt natürlich, die Bauherren stimmen sich ab und planen effizient mit einem erfahrenen Bauunternehmen, das die logistischen Abläufe für beide Parteien optimiert.

Das gleiche gilt zum Beispiel auch für Tieauarbeiten und die Gartengestaltung: Fachfirmen, die zwei Aufträge auf einen Schlag erledigen können, kommen dem Auftraggeber durch Kostenersparnis bei Anfahrtskosten usw. entgegen.

Noch ein Vorteil eines Doppelhauses, den man nicht außer Acht lassen sollte, sind die Heizkosten. Diese fallen an der geteilten Wand des Hauses geringer aus, da keine Heizwärme ungenutzt in den Garten verpuffen kann.

So verursachen die beiden Doppelhaushälften einen niedrigeren Bedarf an Heizungswärme und schließlich geringere laufende Energiekosten als zwei allein stehende Einfamilienhäuser.

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Da die beiden Wohneinheiten unabhängig voneinander genutzt werden, haben beide Parteien die Möglichkeit, attraktive Fördermittel der KfW-Bank für energieeffizientes Bauen zu bekommen.

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Wer fürchtet, die Hälfte eines Doppelhauses genauso gestalten zu müssen wie der Nachbar, wird heute eines Besseren belehrt – vor allem bei Doppelhäusern in Holz-Fertigbauweise.

Die Hersteller setzen immer mehr Doppelhaushälften architektonisch unterschiedlich um. Und auch die Größe und Grundrisse beider Haushälften müssen nicht identisch sein.

Sie werden individuell geplant, sodass sich die jeweils passenden Nutzungsmöglichkeiten ergeben.

Gestaltungsvielfalt von individuellen Doppelhäusern:

  • Dachform (z.B. Satteldach, Flachdach, Pultdach)
  • Fassade (z.B. Putz, Klinker, Holz)
  • Anbauten (z.B. Erker, Wintergarten, Balkon, Garage)
  • Grundriss (z.B. Zimmeranzahl, Raumaufteilung, Raumgröße)
  • Ausstattung (z.B. Fenster, Türen, Sonnenschutz, Dacheindeckung)
  • Haustechnik (z.B. Heizsystem, Hausautomatisierung, Lüftungsanlage)

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Eine Familie mit zwei oder drei Kindern kann in einem Doppelhaus problemlos Tür an Tür mit den Großeltern leben. So eignen sich Doppelhäuser auch sehr gut als Mehrgenerationenhäuser. Die junge Familie mit Kindern bewohnt die größere Wohneinheit. Die Großeltern haben ihr Reich gleich nebenan in der etwas kleineren „Hälfte“.

Eine weitere beliebte Nutzungsoption des Doppelhauses ist das Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. Diese Kombi-Lösung bietet kurze Wege zwischen Wohnung und Büro und garantiert dennoch eine willkommene räumliche Abgrenzung.

Wer schließlich mit fortgeschrittenem Alter pflegebedürftig wird, aber sein Zuhause nicht verlassen möchte, findet zudem in der Haushälfte gleich nebenan die nächstmögliche Wohneinheit für Pflege- oder Betreuungspersonal.

Für langfristige Freude an einem Doppelhaus als Fertighaus ist es ratsam, dass die Bewohner beider Parteien miteinander harmonieren. Das sollte bei einem Haus, das von mehreren Generationen einer Familie bewohnt wird, gegeben sein. Vorteile hieraus ergeben sich nicht nur bei der Pflege und Fürsorge im Alter, sondern auch bei der Betreuung von Kindern oder Haustieren.

Aber auch das Leben Tür an Tür und Garten an Garten mit Freunden und Bekannten kann sehr reizvoll und hilfreich sein. Die Rückzugsmöglichkeit in der jeweiligen Wohneinheit ist gegeben.

Ebenso die Möglichkeit zu gemeinsamen Aktivitäten wie Gartenspiele oder Grillen im Sommer oder Schneemann bauen im Winter.

Eine etwaige Arbeitsteilung beim Rasenmähen oder gegenseitiges „House sitten“ in den Ferien sind weitere Vorteile eines Doppelhauses.

Harmonie im Doppelhaus: Problemen vorbeugen

Grundsätzlich ist es ratsam, die Nachbarn zu kennen, bevor man einzieht. So lässt sich ausschließen, dass die Interessen beider Parteien komplett unterschiedlich sind. Schwierig werden kann es zum Beispiel bei einer Familie mit kleinen Kindern und Besitzern größerer Hunde.

Grundsätzlich sollten Tierliebhaber sicherstellen, dass ihre Vierbeiner auch nebenan gut ankommen. Auch bei ruhesuchenden Ex-Städtern in der zweiten Lebenshälfte und einer Wohngemeinschaft aus feierwütigen Party-People kann es zu Konflikten kommen. Nicht zuletzt harmonieren auch Kettenraucher und Nicht-Raucher längst nicht immer.

Unser Tipp also: Checken Sie  erst die Nachbarn, dann kaufen oder bauen sie die Doppelhaushälfte nebenan!

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Nun könnte man auf die Idee kommen, noch mehr Geld zu sparen und gleich ein Reihenhaus mit Nachbarn links und rechts zu kaufen oder bauen zu lassen. Hier fällt allerdings das Grundstück oftmals noch viel kleiner aus, für Gartenfreunde und Frischluftfetischisten eher ein No-Go.

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Außerdem kann beim Bauen der Doppelhaushälfte der Grundriss etwas individueller geplant und umgesetzt werden. Und auch der Wert des Hauses liegt im Falle eines geplanten Weiterverkaufs höher, als bei einem normalen Reihenmittelhaus.

Sollten diese Argumente für Sie weniger bedeutsam sein, bietet auch das Reihenhaus auf jeden Fall eine sehr gute Alternative zur Mietwohnung.

Fazit:

Finanzielle Vorteile sind in einem Doppelhaus auf jeden Fall für beide Parteien gegeben – und vielleicht tun sich durch diese Option für Sie ja auch noch Wohnlagen auf, die mit einem Einfamilienhaus nicht möglich wären.

Auch in einer Doppelhaushälfte lässt sich dann vollwertig wohnen und der Komfort eines Eigenheims zu 100 Prozent genießen.

Die moderne Holz-Fertigbauweise ermöglicht individuelle und energiesparende Doppelhäuser schlüsselfertig oder noch kostengünstiger als Ausbauhaus.

Источник: https://www.fertighauswelt.de/haeuser/doppelhaus.html

Doppelhaus » Kosten, Preisbeispiele, Spartipps und mehr

Neubau Doppelhaushälfte im Bau

Gemeinsam zu bauen verspricht Kostenvorteile: Welche Kosten für ein Doppelhaus zu erwarten sind und wo die Kostenunterschiede zu Einfamilienhäusern liegen, erklärt ausführlich der Kostencheck-Experte im Interview.

Frage: Wie müssen Doppelhäuser aussehen – und welche Vorteile ergeben sich beim Doppelhaus-Bau?

Kostencheck-Experte: Zunächst einmal muss man sich klar machen, was ein Doppelhaus überhaupt ist. Baurechtlich muss man das unterscheiden vom Zweifamilienhaus, in dem, wie der Name schon sagt, auch zwei Familien Platz finden.

Für ein Doppelhaus ist baurechtlich bedeutsam, dass

  • es zwei identisch aussehende Haushälften gibt
  • beide Haushälften durch eine gemeinsame Wand verbunden sind

Das wichtigste Kennzeichen ist baurechtlich die geteilte Wand und die hohe Ähnlichkeit beider Hälften. Dabei ist es nicht zwingend notwendig, dass die Häuser seitlich aneinandergrenzen – bei vielen Grundstücken ist es sogar von Vorteil, wenn die Rückwand jedes Hauses die verbindende Wand ist.

Dessen ungeachtet darf es aber auch Unterschiede geben: kleinere bauliche Abweichungen sind erlaubt, auch darf eine Hälfte mehr Geschosse haben als die andere und die Fassaden dürfen in ihrer Gestaltung ebenfalls voneinander abweichen. Eine gewisse bauliche Einheitlichkeit muss dabei aber erkennbar bleiben.

Vorteile ergeben sich klarerweise aus den geteilten Kosten: Man benötigt nur ein kleines Grundstück, bringt darauf aber gleich zwei Häuser unter – damit liegen die Grundstückskosten deutlich niedriger.

Die Erschließungskosten für das Grundstück werden ebenfalls geteilt – damit fallen auch hier nur die Hälfte der Kosten an.

Bei den Bauteilen und der Haustechnik lassen sich ebenfalls Dinge teilen:

  • die Dachkonstruktion
  • die Wasser- und Abwasseranlage
  • gegebenenfalls die Heizungsanlage (das muss aber nicht zwingend der Fall sein)

Bei einem Doppelhaus werden auf einem Grundstück zwei sehr ähnliche Häuser aneinander gebaut

Sowohl beim Bau als auch bei der Instandhaltung werden die Kosten ebenfalls geteilt – etwa bei der Fassadensanierung oder bei der Dacherneuerung. Durch die Spiegelsymmetrie ist nur eine große Gesamtfläche zu bearbeiten – das bringt auch hier Kostenvorteile gegenüber zwei voneinander unabhängigen, freistehenden Einfamilienhäusern.

Wichtig ist jedoch, schon im Vorfeld die Eigentumsverhältnisse genau zu klären. Empfehlenswert ist, dass jeder seine Hälfte des Grundstücks kauft und darauf tatsächlich Eigentümer (auch im Grundbuch) wird.

Ansonsten entsteht die Situation, dass man für alle Arbeiten immer das Einverständnis des jeweils anderen braucht (wenn man lediglich als Wohnungseigentümergemeinschaft des gesamten Hauses und Grundstücks im Grundbuch eingetragen ist).

Das kann langfristig die Beziehung belasten.

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Überhaupt sollte man sich sehr gut verstehen – man bleibt für viele Jahrzehnte praktisch untrennbar aneinander geschmiedet und muss sich über viele Dinge einig werden – selbst wenn das manchmal Auseinandersetzungen kostet. Die relative Nähe zum Nachbarn kann durchaus problematisch sein.

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Wenn die Einigkeit aber schon so groß ist, könnte man durchaus auch überlegen, gemeinsam direkt ein Zweifamilienhaus zu bauen, bei dem alle technischen Einrichtungen geteilt werden – in der Praxis lassen sich hier noch einmal deutlich mehr Kostenvorteile erzielen.

Nicht täuschen sollte man sich über den Wiederverkaufswert: Doppelhaushälften werden viel angeboten – beliebt sind sie aber nicht. Kaum jemand, der ausreichend Geld beim Hauskauf hat, entscheidet sich aus Überzeugung für eine Doppelhaushälfte – dafür sind meist nur Kostengründe ausschlaggebend.

Damit fällt der Wiederverkaufswert auch entsprechend niedrig aus – die Doppelhaushälfte wäre sonst nicht verkauar.

Umgekehrt ist der Wiederverkaufswert für ein ganzes Doppelhaus in der Regel wiederum höher, da für den Käufer immerhin die Möglichkeit besteht, die zweite Hälfte als bereits fertige, komplette Doppelhaushälfte zu vermieten und so langfristig beträchtliche Einnahmen zu erzielen.

Frage: Was kostet es, ein Doppelhaus zu bauen?

Kostencheck-Experte: Den Preis für ein massiv gebautes Haus pauschal anzugeben, ist fast unmöglich. Je nach Ausführung, Lage und anderen Gegebenheiten können sich die reinen Baukosten für ein Doppelhaus zwischen rund 1.200 EUR pro m² und 2.200 EUR pro m² bewegen – bei besonders luxuriös ausgeführten Häusern durchaus auch darüber.

Bei Fertighäusern (auch hier gibt es selbstverständlich Doppelhäuser) sind die Preise je nach Anbieter und Ausführung mindestens ebenso unterschiedlich.

Hier kann man aber immerhin ohne große Planung zumindest einige Beispielpreise direkt vergleichen.

Einige Preisbeispiele verschiedener Anbieter:

Hierbei handelt es sich natürlich lediglich um einzelne Kostenbeispiele von ausgewählten Anbietern. Die Kosten für andere Doppelhäuser in Fertigbauweise können davon auch deutlich abweichen.

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Unsere Kostenbeispiele zeigen allerdings schon deutlich, wie unterschiedlich die Kosten auch im Fertighausbereich ausfallen können.

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Sogenannte „Ausbauhäuser“, bei denen selbst noch Arbeiten erledigt werden müssen, sind natürlich deutlich günstiger.

Frage: Von welchen Dingen hängen die Kosten beim Doppelhaus ab?

Doppelhäuser können als Massivhäuser oder Fertighäuser gebaut werden

Kostencheck-Experte: Hier kommen natürlich die gleichen Kostenfaktoren zum Tragen wie bei freistehenden Häusern auch:

Bei Häusern in Massivbauweise (Stein auf Stein) sind das:

  • die Größe des Hauses (der beiden Hausteile)
  • der Grundriss und der Gebäudetyp
  • die Art der Gründung (welche Bodenplatte, Keller)
  • die Wandausführung (Wandbaustoff, Wanddicke, Dämmung)
  • die Art der Dachkonstruktion
  • die Art der Fenster
  • die Qualität des Innenausbaus (einfach, gehoben, luxuriös)
  • der energetische Standard des Hauses
  • die Art der Heizung (Wandheizkörper / Fußbodenheizung) und der Heizanlage (Öl, Gas, Biomasse, Wärmepumpenheizung, etc.)

Bei Fertighäusern zählen dagegen andere Kriterien:

  • der Anbieter
  • die Bauweise (klassisches Fertighaus, Massiv-Fertighaus, etc.)
  • der Haustyp
  • die Ausstattungsmerkmale
  • der Ausbauzustand (schlüsselfertig, Ausbauhaus, Bausatzhaus, etc.)

In beiden Fällen können die Kosten aber wie gesagt sehr unterschiedlich hoch ausfallen.

In der Praxis sollte man sich zunächst einmal über die Bedürfnisse einig werden und auf dieser Basis dann gemeinsam suchen bzw. planen lassen. Ansonsten wird das wenig zielführend, da es auf dem Markt sehr viele völlig unterschiedliche Konzepte und Ausstattungsvarianten gibt, bei individueller Planung (Massivhaus) ergeben sich dann noch viel mehr Möglichkeiten.

Keinesfalls sollte allein der Preis ausschlaggebend sein – es geht vor allem darum, dass das gewählte Haus den Ansprüchen und Bedürfnissen beider Parteien bestmöglich gerecht wird. Dafür ist auch im Vorfeld ein hohes Maß an Abstimmung nötig.

Frage: Wie sehen nun die möglichen Kosteneinsparungen beim Doppelhaus gegenüber zwei freistehenden Einfamilienhäusern konkret aus?

Kostencheck-Experte: Dazu muss man sich einmal die einzelnen Punkte im Detail ansehen:

  • die Grundstückskosten
  • die Erschließungskosten für das Grundstück
  • die Vorteile, die sich aus der geteilten Wand ergeben
  • die Vorteile, die sich aus anderen geteilten Bauteilen (z. B. dem Dach) ergeben
  • die Vorteile, die sich aus einer geteilten Heizung und Warmwasserversorgung ergeben

Jeden Punkt muss man dabei einzeln bewerten, in der Zusammenschau kommt man dann oft aber auf beträchtliche Ersparnisse.

Frage: Was macht beim Grundstückskauf einen Unterschied?

Beim Duplexhaus grenzen die beiden Haushälften direkt aneinander

Kostencheck-Experte: Hier ist der wichtigste Faktor, dass insgesamt ein kleineres Grundstück gekauft werden muss. Im Gegensatz zum freistehenden Einfamilienhaus entfällt beim Doppelhaus der gesetzlich vorgeschriebene seitliche Abstand, die Häuser dürfen direkt aneinander grenzen.

Zu beziffern ist dieser Vorteil allerdings nur schwer, weil die Grundstückskosten weitestgehend ja von der Art der infrage kommenden und verfügbaren Grundstücke abhängt.

In der Regel wird sich dieser Vorteil auch vor allem im städtischen Bereich auswirken – in ländlichen Regionen spielt das aufgrund geringerer Grundstückspreise und ohnehin oft größerer Parzellen meist weniger Rolle.

Die Nebenkosten für die Eintragung ins Grundbuch sind nicht niedriger, wenn jeder seine Hälfte getrennt erwirbt und sich im Grundbuch als Eigentümer eintragen lässt. Wird das Grundstück jedoch zusammen angeschafft und steht im Eigentum beider (als Wohnungseigentümergemeinschaft), kann sich das durchaus auch bei diesen Kosten auswirken.

Frage: Was spart man sich bei den Erschließungskosten auf dem Grundstück?

Kostencheck-Experte: Hier muss man davon ausgehen, dass – anders als bei zwei getrennten Einfamilienhäusern – jeweils nur ein Abwasseranschluss erforderlich ist.

Die sogenannte Grundversorgung geht allerdings noch weiter, hier muss man auch die Bauzeit mit berücksichtigen.

Zur Grundversorgung gehören:

  • Kanalisation
  • Wasser- und Energieversorgung (Strom, Gas, Fernwärme falls genutzt)
  • anteilige Kosten für die Verkehrserschließung
  • Telefon-, DSL- und Kabelanschluss
  • Baustrom und Bauwasser in der Bauphase

Die Kosten in der Übersicht

Bei zwei getrennten Einfamilienhäusern würden sich die Erschließungskosten verdoppeln – beim Doppelhaus fallen sie nur einmal an.

Frage: Welche Vorteile bringt die geteilte Wand?

Die geteilte Hauswand spart erheblich Kosten

Kostencheck-Experte: Hier muss man zunächst einmal feststellen: je größer (länger) die geteilte Wandfläche, desto größer auch der Kostenvorteil. Damit sind Doppelhäuser, die mit der Rückseite aneinander gebaut sind, oft noch deutlich kostengünstiger.

Der Kostenvorteil beruht dabei auf einigen Faktoren:

  • die geteilte Wand braucht nicht gedämmt zu werden (weniger Fläche zum Dämmen als bei zwei getrennten Einfamilienhäusern gleicher Größe)
  • die Wärme verteilt sich über die geteilte Wand in beiden Häusern, damit fallen auch etwas geringere Energiekosten an, als das bei zwei geteilten Einfamilienhäusern der Fall wäre

Wie hoch die Einsparungen beim Wandbau sind, kann man annähernd ausrechnen: in der Regel gilt, dass man gegenüber zwei getrennt errichteten Wänden in diesem Fall rund ein Drittel weniger Kosten hat. Das gilt dann später auch für Erhaltungsmaßnahmen (bezogen auf diese eine Wand fallen die Kosten dann weg).

Die Kosten für die Energieeinsparungen lassen sich dagegen nicht genau beziffern – das kann im Einzelfall sehr unterschiedlich sein.

Frage: Welche Vorteile ergeben sich beispielsweise bei einem geteilten Dach?

Kostencheck-Experte: Hier spielt vor allem die Einfachheit der Konstruktion eine Rolle: ein einzelnes, größeres Dach zu konstruieren ist deutlich kostengünstiger als zwei komplett voneinander getrennte Dächer.

Das sieht man beispielsweise schon an den Kosten für die Giebelwandanschlüsse: bei zwei getrennten Häusern sind es vier zu konstruierende Anschlüsse, beim Doppelhaus mit dem geteilten Dach sind es lediglich zwei. Bei einem Walmdach muss man nur zwei giebelseitige Flächen rechnen, bei zwei freistehenden Häusern wären es ebenfalls vier.

Welchen Kostenvorteil das ergibt, hängt immer vom Einzelfall und von der Dachkonstruktion im Einzelnen ab. Kostentechnisch kann das aber durchaus beträchtlich sein.

Frage: Eine geteilte Heizung und Warmwasserbereitung bringt ebenfalls Vorteile?

Kostencheck-Experte: Ja, auf jeden Fall. Wenn Sie sich die Kosten für eine Heizungsanlage ansehen, liegen die Mehrkosten für eine Heizung von zwei Häusern bei lediglich 10 % bis 20 % der Heizung.

Wenn man einmal vorsichtig die Kosten für eine Heizungsanlage mit 10.000 EUR – 15.000 EUR beziffert, hat man also eine Ersparnis von 9.000 EUR – 13.500 EUR bei den Baukosten allein durch diese Maßnahme.

Bei teureren Heizungen wie etwa einer Biomasse-Heizung, die inklusive allem auch gut bis zu 25.000 EUR kosten können, kann die Ersparnis bei über 20.000 EUR liegen.

Dazu kommt, dass man sich oft beim Einfamilienhaus mit einem großen Kostenaufwand für eine wirklich effiziente Heizungsanlage überfordert sehen würde (etwa Gasbrennwertheizung mit Solarthermie). Durch das Aufteilen der Kosten auf zwei Bauherren lassen sich solche hohen Kosten dann oft leichter stemmen – die Investition wird leichter zu bewältigen.

Von den sehr geringen Energiekosten profitieren dann aber am Ende beide – wobei sie nur den Kostenaufwand zu tragen haben, den sie für eine gewöhnliche Heizungsanlage im Einfamilienhaus ohnehin hätten.

Frage: Wie kann man alle diese Vorteile summieren?

Kostencheck-Experte: Wie groß das Einsparungspotenzial durch einen Doppelhaus-Bau in der Praxis tatsächlich ist, kann man immer nur im Einzelfall beurteilen.

In vielen Fällen kann der Bau einer Doppelhaushälfte aber um bis zu 50.000 EUR günstiger sein als der Bau eines gleich großen, freistehenden Einfamilienhauses. Das kann man durchaus als substanziell bezeichnen.

Источник: https://kostencheck.de/doppelhaus-kosten

Doppelhaus bauen | 128 moderne Doppelhaus Vorschläge mit Preisen

Neubau Doppelhaushälfte im Bau

Doppelhaus Preise – Symbiose aus gemeinschaftlichem Wohnen mit Rückzugsmöglichkeit Das Doppelhaus ist im Grunde genommen ein Mehrfamilienhaus. Es verfügt über zwei eigene Wohnbereiche mit meist separaten Zugängen und Treppenhäusern.

Es erinnert ein wenig an ein Einfamilienhaus, nur dass es eben etwas größer ausfällt, so dass zwei Familien darin Platz haben. In der Regel befinden sich die beiden Wohneinheiten allerdings nebeneinander angeordnet, statt übereinander.

Das Doppelhaus zeichnet sich dadurch aus, dass beide Haushälften den gleichen Auau aufweisen, sie sind lediglich über eine Trennwand in der Mitte voneinander getrennt. Wichtig beim Doppelhaus ist, dass diese Trennwand in der Mitte beidseitig gegen Körper- und Luftschallübertragung getrennt sein muss.

Neben der Trennwand in der Mitte kann diese auch an der Rückfront des Hauses eingesetzt werden. In diesem Fall spricht man von einem Back-to-Back-Doppelhaus. In jedem Fall werden die beiden Haushälften über ein gemeinsames Dach miteinander verbunden und teilen sich eine Grundstücks- und Gebäudegrenze.  

Wo liegen die Vorteile vom Doppelhaus?

Aufgrund seiner Bauweise bietet das Doppelhaus natürlich auch einige Vorteile. Die wichtigsten wollen wir im Folgenden kurz aufzeigen:

  1. Die verbundenen Seitenwände sorgen für geringere Kosten, da elementare Bauteile geteilt werden.
  2. Doppelhäuser, die auf einem gemeinsamen Grundstück gebaut werden, verringern die Baukosten durch eine günstige Flächenausnutzung.
  3. An der angebauten Seite des Doppelhauses werden auch die Wärmedämmmaßnahmen und die damit verbundenen Kosten reduziert.
  4. Da zumindest eine Wand im Doppelhaus keine Außenwand ist, lassen sich die laufenden Heizkosten senken.
  5. Der Wohnkomfort ist vergleichbar mit einem Einfamilienhaus, die Kosten sind insgesamt jedoch geringer.
  6. Doppelhäuser sind meist größer als Reihenhäuser und der Grundriss kann meist frei geplant werden.

Hat das Doppelhaus auch Nachteile?

Wo es viele Vorteile gibt, bleiben auch Nachteile. Dies sind vor allem folgende:

  • Bei wesentlichen Baumaßnahmen am bereits errichteten Haus müssen sich beide Familien miteinander abstimmen.
  • Eine Wand im Haus wird immer ohne Fenster bleiben.
  • Die direkte Nachbarschaft kann mit einer entsprechenden Geräuschkulisse einhergehen.
  • Der Verkauf der Doppelhaushälfte kann sich schwierig gestalten, wenn das Doppelhaus auf einem gemeinsamen Grundstück errichtet wurde.

Worauf Bauherren beim Doppelhaus achten sollten

Generell sollten Bauherren sich bei der Planung des Doppelhauses mehr Zeit lassen. Schließlich müssen Aspekte, wie die Beheizungsart des Hauses, die Dachform und die Aufteilung stets mit einer zweiten Partei gemeinsam entschieden werden.

Um diesen Planungsaufwand und Abstimmungsschwierigkeiten zu minimieren, gibt es viele Fertighausanbieter, die das Doppelhaus im Baukastensystem anbieten. Allerdings sollten Bauherren sich darüber bewusst sein, dass diese Vorgehensweise auch den Gestaltungsspielraum deutlich eingrenzt.

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Zusätzlich besteht die Möglichkeit, das Doppelhaus im Do-it-yourself-Verfahren zu errichten. Dies ermöglicht eine individuelle Gestaltung des Doppelhauses, erfordert von den Bauherren jedoch auch Erfahrungen im Hausbau und umfangreiches Fachwissen.

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Egal, für welche Form des Baus eines Doppelhauses sich die Bauherren entscheiden, ist es aber immer von Bedeutung, dass zwischen den beiden Gebäuden ein wirksamer Schallschutz errichtet wird.  

Für wen eignet sich das Doppelhaus?

Das Doppelhaus eignet sich besonders gut für Familien. So können Eltern und Kinder zwar zusammen wohnen, doch jeder hat seinen eigenen Wohnbereich, so dass die Privatsphäre erhalten bleibt.

Für beide Parteien ergeben sich geringere Kosten für das Bauvorhaben und dennoch bleibt man in der Nähe zueinander. So können sich Großeltern gut um die Enkel kümmern und wenn die Eltern einmal älter werden, lassen sie sich von den Kindern ohne lange Wege gut versorgen.

Aber auch Bauherren, die sich ein nicht zu großes Haus mit eigenem Garten wünschen, können über eine Doppelhaushälfte nachdenken, die eine ideale Alternative zum klassischen Einfamilienhaus darstellt.

Gleiches gilt für Bauherren, die zwar mit dem freistehenden Einfamilienhaus liebäugeln, deren Budget dieses aber nicht zulässt.  

Wie sollte man das Doppelhaus bauen?

Wer sich für den Bau eines Doppelhauses entscheidet, hat viele Möglichkeiten.

So kann das Haus als Fertighaus, in Massivbauweise, als Ausbauhaus, als Holzhaus, Energiesparhaus und vieles mehr errichtet werden.

Welche Variante für den Einzelnen am besten geeignet ist, lässt sich nur individuell entscheiden.   Wer sich etwa für das Doppelhaus als Fertighaus entscheidet, kann daraus folgende Vorteile erzielen:  

  • Baukosten sinken durch standardisierte Fertigung
  • Bauteile werden in der Produktionshalle vorgefertigt und auf der Baustelle zusammengesetzt
  • Bauzeit verringert sich maßgeblich – für die reine Montage fallen häufig nur ein bis zwei Tage an

Allerdings ist das Fertighaus als Doppelhaus nicht so wertstabil, wie ein Haus in Massivbauweise. Auch die Lebensdauer wird etwas geringer ausfallen. Aufgrund der günstigen Kosten und der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten kann sich diese Variante des Hausbaus dennoch lohnen.

Vor der Entscheidung für oder gegen das Fertighaus als Doppelhaus sollten Bauherren daher verschiedene Angebote prüfen und vergleichen. Wer zusätzliches Geld sparen möchte, kann das Doppelhaus auch als Ausbauhaus erwerben. Dabei wird lediglich das Grundgerüst des Hauses, sprich der Rohbau, aufgestellt.

Für den Ausbau an sich ist der Bauherr selbst verantwortlich. Allerdings gibt es hier zwei entscheidende Nachteile:  

  1. Die Übernahme des kompletten Ausbaus eines Hauses erfordert viel handwerkliches Geschick und Erfahrung.
  2. Der Ausbau nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, die die meisten nur am Wochenende, im Urlaub oder nach Feierabend haben. Bis zum Einzug kann es also entsprechend lange dauern.

  Die meisten Hausanbieter haben dieses Problem erkannt und bieten deshalb verschiedene Ausbaupakete an. So können Bauherren diejenigen Arbeiten, die sie nicht selbst ausführen können, den Profis überlassen.  

Inspiration für das Doppelhaus im Musterhaus finden

Bevor die Entscheidung für ein Doppelhaus mit bestimmten Grundriss fällt, sollten Bauherren sich gründlich informieren. Ratsam ist in jedem Fall die Besichtigung von Musterhäusern.

Hier können Bauherren direkt am Objekt ein Gefühl für mögliche Raumaufteilungen und ähnliches entwickeln.

  Außerdem wird klar, ob die individuellen Wünsche sich im favorisierten Doppelhaus realisieren lassen.  

Einsparpotenzial – Doppelhaus Preise – Eine Rechnung

Beim Doppelhaus ergibt sich grundsätzlich ein enormes Einsparpotenzial im Vergleich zu zwei freistehenden Einfamilienhäusern, das sich durch die klassische Baukonstruktion des Doppelhauses erklären lässt. Wie genau sich die Sparvorteile zusammensetzen, zeigen wir im Folgenden auf:  

  • Grundstücksgröße kann geringer ausfallen
  • Mindestens eine Außenwand entfällt
  • Es wird nur ein Dach für das gesamte Haus benötigt
  • Heizung- und Warmwasserversorgung werden gemeinsam genutzt
  • Zwei der acht Außenwände für zwei Einfamilienhäuser werden beim Doppelhaus zu einer Trennwand zwischen den Häusern, so dass weniger Material benötigt wird
  • An der Trennwand braucht es keine so starke Wärmedämmung, wie bei einer Außenwand
  • Beim Dach ergeben sich im Doppelhaus zwei Giebelwandanschlüsse, bei zwei Einfamilienhäusern dagegen vier Anschlüsse

  Generell hängt das Einsparpotenzial aber vom individuellen Einzelfall ab. So lässt sich keine pauschale Angabe zu den genauen Einsparungen machen.

Allerdings lässt sich etwa anhand der Heizungsanlage folgende Faustregel ermitteln: Eine Heizungsanlage, die für zwei Wohneinheiten dimensioniert ist, fällt etwa zehn bis 20 Prozent teurer aus als eine Heizungsanlage für nur eine Wohneinheit.

Im Vergleich zwischen zwei Heizungsanlagen für zwei Einfamilienhäuser lässt sich im Doppelhaus alleine hier eine Einsparung von gut 60 Prozent erzielen. Was kostet aber nun ein Doppelhaus konkret? Auch hierzu lassen sich nur ungefähre Angaben machen, da es auf die Bauweise (Massivhaus vs.

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Fertighaus), die Größe der einzelnen Wohneinheiten, die Eigenleistungen und vieles mehr ankommt. Vergleichen wir einfach anhand eines Beispiels:   Doppelhaushälfte mit 140 qm Nutzfläche in mittlerer Ausstattung.

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  1. Doppelhaus wird vom Bauträger gebaut
  2. Doppelhaus wird als Fertighaus gebaut
  3. Massivhaus als Ausbauhaus
  4. Massivhaus als schlüsselfertiges Doppelhaus

 Im Fall a) trägt der Bauträger die Baukosten und verkauft die Doppelhaushälfte zum Festpreis. Die Baukosten fließen also in den Kaufpreis mit ein, so dass Grundsteuer und Notar sich gegenüber dem reinen Grundstückskauf erhöhen. Im Schnitt kann man hier mit 200.

000 Euro für die Doppelhaushälfte nach Abzug der Kosten fürs Grundstück rechnen. Das entspricht rund 1.430 Euro pro Quadratmeter. Im Fall b) wird das Haus auf dem bereits vorhandenen Grundstück errichtet. Die Kosten für einen Architekten minimieren sich aufgrund der vorgegebenen Hausformen deutlich. Im Schnitt rechnet man mit 180.

000 Euro für den Hausbau, was etwa 1.280 Euro pro Quadratmeter entspricht.Im Fall c) wird das Doppelhaus in Massivbauweise errichtet, allerdings als Ausbauhaus angeboten. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 110.000 Euro, jedoch muss der Innenausbau komplett vom Bauherrn übernommen werden.

Auf den Quadratmeter gerechnet ergibt sich ein Baupreis von ca. 785 Euro.Im Fall d) gehen wir vom klassischen Massivhaus in schlüsselfertiger Bauweise aus. Hier belaufen sich die Kosten auf etwa 210.000 Euro, so dass man mit gut 1.500 Euro pro Quadratmeter rechnen muss.

 Zum Vergleich: Die Kosten für ein freistehendes Einfamilienhaus in Massivbauweise beginnen bei etwa 1.550 Euro pro Quadratmeter. Auf den ersten Blick scheinen die Einsparungen also eher gering auszufallen.

Allerdings relativiert sich dies, wenn die Grundstückskosten aufaddiert werden, da für das Doppelhaus doch eine wesentlich kleinere Grundstücksfläche ausreichend ist.   Weiterhin werden die Kosten für das Doppelhaus von der energieeffizienten Bauweise abhängig gemacht. Generell lässt sich Doppelhaus als  

  • KfW-Effizienzhaus 40
  • KfW-Effizienzhaus 55
  • KfW-Effizienzhaus 70
  • Energiesparhaus
  • Niedrigenergiehaus
  • Passivhaus oder gar
  • Plusenergiehaus errichten.

  Welche energetische Ausführung gewählt wird, entscheidet maßgeblich mit über den Gesamtpreis für das Doppelhaus. Gerade dies mit dem künftigen Nachbarn abzusprechen und sich auf eine gemeinsame Lösung zu einigen, gestaltet sich jedoch oftmals als schwierig.

Denn durch verbesserte energetische Maßnahmen erhöhen sich die Kosten insgesamt, die sich die beiden Bauherren beim Doppelhaus teilen. Reicht das Budget nur bei einer Partei nicht aus, muss man einen Kompromiss finden, wobei sich wieder der größte Nachteil des Doppelhauses, nämlich die Abstimmung mit dem Nachbarn, zeigt.

Diese wird auch während des Wohnens im Doppelhaus zum Problem, wenn etwa das Dach neu gedeckt werden muss oder ähnliches.

Doppelhaus von Eco Systemhaus mit 130 qm Wfl.. Deutlich zu sehen sind die beiden separaten Eingänge!

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Источник: https://www.massivhaus.de/doppelhaus

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