Notrufsysteme vergleichen: Darauf sollten Sie achten!

Notrufsysteme für Senioren: Darauf sollen Sie achten

Notrufsysteme vergleichen: Darauf sollten Sie achten!

Vor allem alleinlebenden Senioren vermitteln Notrufsysteme ein Gefühl von Sicherheit in den eigenen vier Wänden und unterwegs. Worauf Sie beim Vertragsabschluss achten sollten und was die Notrufsysteme leisten

Ausgelöst wird der Notruf über einen Funksender, den der Nutzer als Anhänger an einer Kette am Hals oder am Arm – ähnlich einer Armbanduhr – trägt.

Die Verbindung zur Notrufzentrale stellt ein Gerät mit Freisprechanlage her. Dieses wird in der Regel an die Stromversorgung und an die Telefondose angeschlossen.

Sollten Sie über Kabel oder Internet telefonieren, benötigen Sie ein technisch etwas anderes Modell.

Wie funktionieren Notrufsysteme?

Drückt ein Hilfesuchender dann den roten Knopf, macht er sich in der Notrufzentrale bemerkbar. Dort sind sämtliche wichtigen Daten des Nutzers hinterlegt.

Das sind neben der genauen Anschrift und Informationen zum Gesundheitszustand und Vorerkrankungen die Kontaktdaten von Angehörigen und Bezugspersonen sowie individuell vereinbarte Hilfepläne.

[attention type=yellow]

Je nach Situation werden dann schnellstmöglich Angehörige, Rettungsdienst oder der Notarzt verständigt. Darum muss die Notrufzentrale rund um die Uhr besetzt sein. Das gibt es natürlich nicht umsonst.

[/attention]

Tobias Klingelhöfer ist Rechtsanwalt und seit vielen Jahren als Rechtsexperte für die ARAG tätig. Als Gastkolumnist für FOCUS Online informiert er Verbraucher über ihre Rechte und Pflichten in verschiedenen Lebenssituationen.

Wie hoch sind die Kosten für Notrufsysteme für Senioren?

Der Basispreis der meisten Notrufe beinhaltet neben der Bereitstellung des Hausnotrufgeräts im Notfall die Benachrichtigung von Angehörigen oder Vertrauenspersonen und Rettungsdienst. Die Kosten hierfür liegen bei den meisten Anbietern bei unter 20 Euro im Monat. Dazu kommen einmalige Kosten für den Anschluss.

Die angebotenen Sonderleistungen variieren in Umfang und Preis je nach Anbieter. Auf Wunsch kann man zum Beispiel einen Schlüssel hinterlegen, damit im Notfall eine benannte Vertrauensperson in Ihre Wohnung gelangt.

Bei bestimmten Anbietern kann auch per Rauchmelder oder bei Einbruch ein Signal an die Notrufzentrale gesendet werden.

Wichtig für agile Personen ist ein mobiler Notruf: Mit einem bereitgestellten Notruf-Mobiltelefon kann man so jederzeit auch unterwegs Hilfe per Knopfdruck anfordern.

Wer sich überlegt, ein Hausnotrufsystem zuzulegen, sollte Angebote mehrerer Anbieter einholen und ihre Leistungen vergleichen. Sie werden von privaten Firmen, aber auch von Wohlfahrtsverbänden wie etwa dem Deutschen Roten Kreuz oder den Johannitern angeboten.

Bei allein lebenden Pflegebedürftigen, bei denen ein Pflegegrad festgestellt wurde, übernimmt unter Umstände auch die Pflegekasse einen Teil der Kosten.

Was ist Vertragsabschluss von Notrufsystemen zu beachten?

Beim Vertragsabschluss ist es wichtig, schriftlich zu vereinbaren, dass das Gerät bei Mängeln unverzüglich repariert oder ausgetauscht wird. Die Behebung der Mängel sollte kostenlos erfolgen.

Vermeiden Sie einen Vertrag mit Mindestlaufzeit! Im Todesfall des Nutzers sollten Angehörige die Möglichkeit zur fristlosen Kündigung haben.

Bei der Installation sollte die Sprachverständlichkeit und Lautstärke beim Kontakt mit der Notrufzentrale getestet werden und ein gründlicher Funktionstest in allen Räumen durchgeführt werden.

Was ist mit Haftung und Schadenersatz?

Veranlasst der Anbieter im Ernstfall nicht die notwendige Hilfeleistung – zum Beispiel durch Alarmierung des Rettungsdienstes – muss er unter Umständen für entstandene Schäden einstehen.

So war es in einem aktuell vom Bundesgerichtshof (BGH) entschiedenen Fall: Geklagt hatte ein 1934 – und inzwischen verstorbener – geborener Mann, der allein in einer Wohnung in einem Seniorenwohnheim lebte.

Er hatte mit der beklagten Notrufzentrale einen „Dienstleistungsvertrag über ein Hausnotrufsystem“ abgeschlossen und dabei verschiedene erhebliche Erkrankungen angegeben, unter anderem auch ein stark erhöhtes Schlaganfallrisiko.

[attention type=red]

Im April 2012 betätigte er den Notruf. Der Mitarbeiter am Telefon vernahm nur ein Stöhnen. Nachdem er den Kläger telefonisch nicht erreichen konnte, schickte er den Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes.

[/attention]

Der fand den Kläger auf dem Boden liegend vor. Mithilfe eines hinzugeholten Kollegen konnte er ihn schließlich auf ein Sofa setzen. Dort ließen ihn die beiden allein, ohne ärztliche Hilfe zu veranlassen.

Zwei Tage später wurde beim Kläger ein nicht mehr ganz frischer Schlaganfall diagnostiziert. Er verlangte von der Beklagten daraufhin Schadensersatz und Schmerzensgeld. Die gravierenden Folgen des Schlaganfalls wären seiner Ansicht nach vermieden worden, wenn die Beklagte einen Rettungsdienst geschickt hätte.

Die Klage hatte jetzt in letzter Instanz Erfolg. Die beklagte Notrufzentrale habe die ihr nach dem Hausnotrufvertrag obliegenden Schutz- und Organisationspflichten grob vernachlässigt, so das Gericht.

Sie schulde zwar keinen Erfolg etwaiger Rettungsmaßnahmen, sei aber verpflichtet, unverzüglich eine angemessene Hilfeleistung zu vermitteln. Das hat sie im vorliegenden Fall nicht getan.

Den Beweis dafür, dass die schwerwiegenden Folgen des Schlaganfalls bei rechtzeitiger Hinzuziehung eines Rettungsdienstes nicht eingetreten wären, muss daher nicht der Kläger antreten (BGH. Urteil vom 11.05.2017, Az.: III ZR 92/16).

Источник: https://www.focus.de/finanzen/experten/tobias_klingelhoefer/leben-im-alter-notrufsysteme-sorgen-fuer-mehr-sicherheit-im-alltag_id_7140050.html

Hausnotrufsysteme: Schneller Draht zur Hilfe

Notrufsysteme vergleichen: Darauf sollten Sie achten!

Ein Hausnotrufsystem ist ein elektronisches Meldesystem, das mit einer Notrufzentrale verbunden ist, die im Bedarfsfall Hilfe organisieren kann.

Es gibt pflegebedürftigen und älteren, allein lebenden Personen die Möglichkeit, sich in Notlagen bemerkbar zu machen. Den Service bieten Firmen in etwa 350 deutschen Städten, die an eine der rund 180 Zentralen gekoppelt sind.

Insgesamt gibt es um die 350.000 an solche Zentralen mit einem Hausnotrufgerät angeschlossene Nutzer.

Wer benötigt ein Hausnotrufgerät?

Hausnotrufgeräte eignen sich für Menschen, die ihre Selbstständigkeit erhalten wollen, jedoch durch Behinderung, chronische Krankheit oder altersbedingte Beeinträchtigung gefährdet sind und in Notlagen das Telefon nicht rechtzeitig erreichen würden.

Für Menschen mit Demenz ist ein Hausnotrufgerät eher ungeeignet. Es könnte sein, dass Demente nicht in der Lage sind zu entscheiden, wann sie Hilfe benötigen, und den Notruf unkontrolliert betätigen.

Wie funktioniert der Hausnotruf?

Das Auslösen des Notrufs erfolgt über einen Funksender, den der Nutzer um den Hals oder als Armband trägt. Die Verbindung zur Notrufzentrale stellt ein Notrufgerät mit Freisprechanlage her, das an die Telefondose und ans Stromnetz angeschlossen wird. Ein Mitarbeiter der rund um die Uhr besetzten Notrufzentrale nimmt bei Alarm Kontakt mit dem Hilfesuchenden auf.

In der Notrufzentrale sind folgende persönlichen Daten des Kunden hinterlegt: Adresse und Zugang zur Wohnung, Gesundheitszustand und Vorerkrankungen, Kontaktdaten von Angehörigen und Bezugspersonen, verordnete Medikamente, Sofortmaßnahmen und individuell vereinbarte Hilfepläne. Je nach Situation werden Angehörige, Rettungsdienst, Notarzt oder Polizei verständigt.

Neben den Hausnotrufsystemen, die mit einer Notrufzentrale verbunden sind, gibt es Notrufsysteme mit bis zu 10 gespeicherten Zielnotrufnummern.

[attention type=green]

Diese Systeme wählen automatisch eine vorgegebene Reihenfolge von Telefonnummern, bis der Ruf mittels Drücken einer Telefontaste bestätigt wird. Es wird also gewährleistet, dass auf jeden Fall jemand ans Telefon geht.

[/attention]

Sollte der Hilfesuchende nicht mehr sprechen können, werden automatisch Name und Adresse genannt.

Für den Fall, dass ein Nutzer sich nicht mehr bemerkbar machen kann, bieten viele Hausnotrufanbieter folgenden Service: Meldet ein Nutzer sich nicht mittels Knopfdruck in einer bestimmten vereinbarten Frist, erfolgt ein Kontrollruf der Zentrale.

Alle Notrufgeräte sind durch einen Akku gegen einen eventuellen Stromausfall von 10 bis 20 Stunden geschützt. Anders wäre dies, wenn der Strom vom Router ausfällt. Dadurch könnte sich das Gerät nicht einwählen. Hier müssen Sie besonders aufpassen. Die Reichweite des Funksenders beträgt in der Regel mindestens 50 Meter.

Bei der Installation des Notrufsystems sollten Sie testen, ob ein Notruf aus allen Räumen Ihrer Wohnung und auch vom Garten und Keller aus möglich ist. Bei DSL- oder ISDN-Anschlüssen sollten Sie klären, was passiert, wenn die Leitungen nicht funktionieren.

Manche Notrufgeräte sind – gegen Aufpreis – für diesen Fall mit einer SIM-Karte ausgestattet, die den Notruf dann über das Mobilfunknetz weiterleitet.

Was benötigt man für das Hausrufnotsystem?

Sie benötigen lediglich die so genannte Teilnehmerstation, zusätzlich zu Ihrem Telefon. Sie ist nicht viel größer als das Telefon selbst. Die Teilnehmerstation wird durch den handlichen Notrufsender ergänzt, den Sie bequem bei sich tragen können.

Welche technischen Voraussetzungen sind erforderlich?

Sie benötigen lediglich einen normalen Telefonanschluss mit dreifach-TAE-Dose und eine freie Steckdose für die Stromversorgung des Geräts.

Sollte Ihr Telefon über einen Router laufen, könnte sich die Notwendigkeit ergeben, die Verbindung gesondert zu prüfen. Fragen Sie hier bei dem Anbieter nach!

Welche Leistungen bietet ein Hausnotruf?

Beim Leistungsangebot gibt es verschiedene Angebote. Wenn Sie Angebote einholen, sollten Sie auf Tarife achten, die die Aufstellung und Programmierung der Geräte, die Einweisung Ihrerseits und einer von Ihnen benannten Kontaktperson in das System und die Handhabung von Mängeln beinhaltet. Oftmals sind diese Leistungen Bestandteil eines so genannten Basistarifes.

Neben dem Basistarif gibt es oft weitere Tarife, wie z.B. so genannte Standardtarife. Diese sind nur in Verbindung mit dem Basis-Tarif möglich und beinhalten je nach Anbieter zusätzliche Schlüsselhinterlegung, zusätzliche Geräte, regelmäßige Kontrollrufe und anderes.

Welche Zusatzleistungen bietet ein Hausnotruf?

Viele Anbieter von Hausnotrufdiensten verstehen sich immer mehr als Anbieter von Serviceleistungen. Zusätzliche Serviceleistungen können sein: Anschluss von Einbruch-, Feuer-, Bewegungs-, Kontakt- und Gasmelder.

Als zusätzlichen Service bieten einige Dienstleister Weckdienst, Erinnerung an Medikamenteneinnahme, Menüservice u.a. an.

Welche Qualitätskriterien können beachtet werden?

Ein wichtiges Kriterium ist, ob der Anbieter sowohl in der Notrufzentrale als auch beim Hilfepersonal vor Ort qualifizierte Fachkräfte beschäftigt. Außerdem kann die Nutzung eines regionalen Anbieters von Vorteil sein, wenn die Helfer dadurch schnell vor Ort sein können.

Die Wahl eines Anbieters, der keine Notrufzentrale anbietet, sondern nur auf vorgegebene Telefonnummern schaltet, kann in akuten Situationen zu unnötigen Verzögerungen führen.

Worauf sollte man beim Vertragsabschluss achten?

Zu beachten sind vor allem das Kündigungsrecht und das Haftungsrecht. Bezüglich der Kündigung empfiehlt es sich, einen Vertrag ohne Mindestlaufzeit zu wählen, die Kündigung sollte höchstens mit einer zweiwöchigen Frist zum Monatsende möglich sein.

Das Gerät sollte bei Mängeln unverzüglich repariert oder ausgetauscht werden, die Wartung bei Mängeln der Geräte kostenlos erfolgen. Stirbt der Nutzer, sollten die Angehörigen unter Vorlage der Sterbeurkunde (Kopie) die Möglichkeit zur fristlosen Kündigung haben. Im Falle der Vertragsbeendigung müssen Sie das Gerät unverzüglich – möglichst innerhalb von 10 Tagen – kostenfrei zurücksenden.

Die Kosten sollte der Anbieter übernehmen. Achten Sie darauf, dass der Anbieter seine Haftung nicht einschränkt. Solche Klauseln sind häufig unwirksam.

[attention type=yellow]

Der Bundesgerichtshof hat mit seinem Urteil vom 11. Mai 2017 (Akz. III ZR 92/16) entschieden, dass Hausnotrufanbieter Schadensersatz und Schmerzensgeld zahlen müssen, wenn im Notfall nicht richtig gehandelt wird. Eine solche Pflichtverletzung dreht die Beweislast um. Der Hausnotrufanbieter muss nun beweisen, dass seine Pflichtverletzung nicht ursächlich für die gesundheitlichen Schäden war.

[/attention]

Der Nutzer selbst sollte nur bei „schuldhaftem“ Verhalten haftbar gemacht werden können. Wichtig ist, noch vor Vertragsabschluss mit dem Anbieter abzuklären, wer die Kosten bei versehentlichem Auslösen des Notrufsystems trägt.

Welche Kosten entstehen durch ein Hausnotrufsystem?

Die einmalige Anschlussgebühr variiert zwischen 10 und 50 Euro, je nach Region und Anbieter.

Die monatlichen Kosten liegen um die 20 Euro im Basistarif; zwischen 30 und 50 Euro, wenn zusätzliche Leistungen hinzukommen.

 Die Pflegekasse übernimmt unter bestimmten Umständen (siehe unten) die Kosten in Höhe von 23 Euro monatlich. In diesen Kosten sind die Anschlussgebühren bereits enthalten.

Prüfen Sie den Vertrag gründlich auf versteckte Kosten. Monatsbeiträge können mit Einzugsermächtigung, Dauerauftrag oder Überweisung beglichen werden. Vorsicht vor Abbuchungsaufträgen, hier kann eine erfolgte Abbuchung, anders als bei der Einzugsermächtigung, nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Sollte die Pflegeversicherung die Kosten übernehmen, zahlt diese direkt an den Anbieter des Hausnotrufs.

Wer beteiligt sich an den Kosten?

75 Prozent der Nutzer zahlen die Kosten selbst. Bei geringem Einkommen kann das Sozialamt Hilfestellung geben.

Personen, die im Rahmen der Pflegeversicherung als pflegebedürftig anerkannt sind, können ein Hausnotrufsystem als technisches Pflegehilfsmittel bei der Pflegekasse beantragen. Der Antrag wird vom MDK geprüft. Nach den Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes ist für die Bewilligung Voraussetzung, dass der Pflegebedürftige

  • allein lebend oder über weite Teile des Tages allein lebend ist und
  • jederzeit aufgrund des Krankheits- bzw. Pflegezustandes (z.B. Gleichgewichts- und Bewusstseinsstörungen, Herzanfälle, Fallneigung) mit dem Eintritt einer Notsituation zu rechnen ist, 
  • in der es dem Pflegebedürftigen nur mit Hilfe des Hausnotrufsystems möglich ist, einen Notruf abzusetzen.

oder

  • mit einer Person in häuslicher Gemeinschaft lebt, die jedoch aufgrund ihrer körperlichen oder geistigen Einschränkungen im Fall einer Notsituation nicht in der Lage ist, einen Hilferuf selbstständig abzusetzen.

Der Anbieter des Hausnotrufs muss von der Pflegeversicherung einen entsprechenden Vertrag geschlossen haben. Die Pflegekasse übernimmt seit dem 1. Juni 2018 monatliche Mietkosten von 23 Euro. Die Kosten werden von der Pflegekasse direkt an den Leistungserbringer erstattet. In vielen Einrichtungen des betreuten Wohnens ist die Gebühr für ein Hausnotrufsystem in der Grundpauschale enthalten.

Krankenkassen beteiligen sich grundsätzlich nicht an den Kosten für einen Hausnotruf. Sie betrachten die Geräte als „Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens“.

Wann kann ein Hausnotruf nötig sein?

Orientieren Sie sich an folgenden Anhaltspunkten:

  • Ich lebe allein in meiner Wohnung.
  • Ich habe Angst, auszurutschen und mir etwas zu brechen.
  • Alleine zu baden oder zu duschen, ist für mich schwierig.
  • Manchmal ist mir schwindelig, ich fühle mich nicht mehr so sicher auf den Beinen, ich neige leicht dazu, zu stürzen.
  • Ich bin gehbehindert.
  • Ich bin schon einmal in meiner Wohnung ausgerutscht oder gestürzt.
  • Ich hatte schon einmal einen Schwächeanfall.
  • Meine Augen oder mein Gehör werden immer schlechter.
  • Ich hatte eine große Operation, deren Folgen mich beeinträchtigen.
  • Ich hatte schon einmal einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.
  • Ich habe manchmal Gleichgewichtsstörungen.
  • Ich leide unter einer chronischen Krankheit, die den Alltag bestimmt, zum Beispiel: – Asthma (etwa bei akutem Anfall) – Diabetes mellitus – Zuckerkrankheit (zum Beispiel Unter- oder Überzuckerung) – Epilepsie (etwa bei akutem epileptischem Anfall) – Hämophilie (Bluterkrankheit)- Herz-Kreislauf-Beschwerden (beispielsweise wenn ein Herzinfarkt vorzeitig bemerkt wird)

Checklisten für den Vergleich von Anbietern

Die Checkliste soll helfen, Anbieter, Gerät und Service passend für Sie zu finden. Notieren Sie sich für jeden in Frage kommenden Anbieter, wie es bei ihm gehandhabt wird – und entscheiden Sie dann beim Vergleich mehrerer Anbieter für sich, welche Punkte Ihnen besonders wichtig sind.

Allgemeine Anforderungen

  1. Welche Hilfe wird erwartet? Soll der Hausnotruf ausschließlich im Notfall Hilfe ermöglichen, oder möchten noch andere Dienste in Anspruch genommen werden, wie z.B. Weckdienst oder die Erinnerung an die Medikamenteneinnahme?
  2. Ist das Personal in der Notrufzentrale qualifiziert?
  3. Ist das Personal, welches zu Hilfe kommt, qualifiziert?
  4. Wurde nach Personen oder Stellen gefragt, welche im Notfall benachrichtigt werden sollen?
  5. Kann der Hilfeplan individuell gestaltet werden?
  6. Kommt sofort nach dem Notruf Hilfe?
  7. Hat der Anbieter seine Zentrale in der Region?
  8. Wird ein wöchentlicher / täglicher Testruf zur Sicherheit durchgeführt?

Beratung

  1. Werden bei der Kontaktaufnahme die gewünschten Auskünfte gegeben?
  2. Wird eine kostenlose, persönliche, freundliche und unverbindliche Beratung zu Hause angeboten?
  3. Wird nach den Wünschen und Bedürfnissen gefragt?
  4. Wird für Rücksprachen ein Ansprechpartner genannt? Wie ist der Ansprechpartner erreichbar – per Handy, Festnetz oder z.B. 0180-Rufnummer?
  5. Sind bei der Beratung / Besprechung alle Betroffenen beteiligt (Angehörige, Nachbarn)?
  6. Werden die Leistungs- und Qualitätsmerkmale der Anlage erklärt?
  7. Wird erläutert, welche weiteren Einzelleistungen bzw. Pakete es gibt?
  8. Wird das Hausnotrufsystem im Allgemeinen ausführlich erklärt, in der Notruearbeitung usw.?

Das Notruf-Gerät

  1. Ist die Einweisung in die Geräte verständlich und einfach?
  2. Ist die Handhabung der Geräte verständlich und einfach?
  3. Wird das Gerät durch eine Fachkraft installiert?
  4. Gibt es einen Funkfinger und ein Halsband?
  5. Sind der Funkfinger und das Halsband wasserdicht?
  6. Ist die Reichweite des Gerätes ausreichend? Funktioniert es auch noch im Garten und im Keller?
  7. Wurden die Leistungs- und Qualitätsmerkmale der Anlage genau erklärt?
  8. Funktionieren die Geräte auch bei Stromausfall?

Kosten

  1. Werden die Kosten der einzelnen Tarife oder Pakete erläutert?
  2. Werden die Kosten für die jeweiligen Einzelleistungen, wie z.B. Schlüsselhinterlegung sowie für die Zusatzleistungen erläutert?
  3. Wird auf Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Pflegeversicherung oder das Sozialamt hingewiesen?
  4. Ist der gewählte Anbieter von der Pflegeversicherung anerkannt?

Der Vertrag

  1. Ist der Vertrag gut lesbar und verständlich formuliert?
  2. Hat der Vertrag eine Mindestlaufzeit?
  3. Ist die Kündigung mit einer höchstens zweiwöchigen Frist zum Monatsende möglich?
  4. Wird die Aufstellung, Einrichtung und Wartung ggf. kostenlos durchgeführt?

(Zusatz-)Leistungen

  1. Wurden die unterschiedlichen Pakete / Tarife erläutert?
  2. Werden weitere Zusatzleistungen angeboten (Schlüsselhinterlegung, Einbruch-, Feuer-, Bewegungs-, Kontakt-, oder auch Gasmelder, Weckdienst, Erinnerung an Medikamenteneinnahme, Menüservice, usw.)?
  3. Wird eine Preisliste bzw. ein Kostenvoranschlag für die Leistungen, Sonder- bzw. Serviceleistungen ausgehändigt?
  4. Kann der Dienst alle Leistungen anbieten, welche benötigt bzw. gewünscht werden?

Источник: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/pflege-zu-hause/hausnotrufsysteme-schneller-draht-zur-hilfe-10566

Arten von Notrufsystemen

Notrufsysteme vergleichen: Darauf sollten Sie achten!

Notrufsysteme für die eigene Wohnung sorgen für mehr Sicherheit im Alter oder bei Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen. Sie informieren in Notfällen automatisch oder auf Knopfdruck einen Nachbarn, nahen Angehörigen oder den Pflege- oder Rettungsdienst. So kann Hilfe schnell herbeigerufen und die Situation ohne lange Verzögerungen geklärt werden.

Notrufsender © Ingo Bartussek, fotolia.com

In modernen seniorengerechten Wohnungen gehört ein interner oder externer Hausnotruf in der Regel zum Standard. Doch auch, wenn Sie bisher in Ihrer eigenen Wohnung wohnen und nicht umziehen möchten, müssen Sie nicht auf die zusätzliche Sicherheit eines Notrufsystems verzichten, denn die Installation ist auch nachträglich problemlos und kostengünstig möglich.

Hilfe in der Nähe: der Hausnotruf

Am weitesten verbreitet sind sogenannte Hausnotrufsysteme. Sie bestehen aus einer Basisstation und einem kleinen Sender, den Sie ständig bei sich tragen, etwa an der Uhr, einer Halskette oder als Clip.

Der Sender ist klein und leicht, damit er Sie nicht bei Ihren täglichen Verrichtungen stört. Denn wenn Sie ihn nicht bei sich tragen, können Sie damit auch keine Hilfe anfordern.

Dazu sollte er in einem wasserdichten Gehäuse untergebracht sein, damit Sie ihn auch unter der Dusche oder beim Spülen nicht ablegen müssen.

Hausnotruf über Knopf und Sprechanlage[attention type=red]

Der Sender ist mit einem Alarmknopf für Notfälle ausgestattet, den Sie bei einem Unfall oder sonstigen Problem einfach drücken.

[/attention]

Dann übermittelt er ein Signal an die Basisstation, die daraufhin umgehend eine vorher eingespeicherte Notrufnummer wählt.

Das kann theoretisch auch ein Nachbar sein oder ein in der Nähe wohnender Verwandter; besser ist jedoch eine 24 Stunden rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale.

Hausnotruf © GrafKok, fotolia.com

Geht dort Ihr Notruf ein, versucht der Mitarbeiter der Zentrale zunächst, die Lage zu klären.

Moderne Basisstationen sind dazu mit einer Wechselsprechanlage ausgestattet, über die der Mitarbeiter mit Ihnen sprechen kann, ohne dass Sie dazu etwa einen Telefonhörer in die Hand nehmen müssen.

Sie können dann direkt mit dem Mitarbeiter in der Zentrale sprechen, Ihre Situation schildern und erzählen, was passiert ist.

Sollten Sie nicht antworten (können), leitet die Zentrale Ihren Notruf direkt an einen internen Pflegedienst oder den Rettungsdienst weiter.

[attention type=green]

Hierbei ist von großem Vorteil, dass der Zentrale aktuelle und vollständige Informationen zu Krankheiten, eingenommenen Medikamenten und Ihrem generellen Gesundheitszustand vorliegen. Diese werden bei einem Notruf an das Rettungsteam übermittelt.

[/attention]

Die Fachkräfte wissen dann sofort Bescheid und können schon im Vorfeld geeignete Hilfsmaßnahmen vorbereiten.

Tipp: Vergleichen Sie bei der Auswahl nicht nur die Kosten für die Anschaffung, sondern die Gesamtkosten über einen längeren Zeitraum (z. B. ein Jahr). Und wählen Sie einen Betreuungsdienst, der tatsächlich rund um die Uhr erreichbar ist, auch an Sonn- und Feiertagen.

Hilfe überall: Mobiler Notruf

Ein mobiles Notrufsystem funktioniert sehr ähnlich wie ein Hausnotruf: Auch hier tragen Sie einen mobilen Sender, der bei Knopfdruck sofort einen Alarm in der Zentrale auslöst.

Zusätzlich verfügen einige Geräte über einen Sturzsensor, der automatisch Alarm schlägt, wenn der Träger stürzt, also auch im Falle einer Ohnmacht oder eingeschränkter Beweglichkeit.

Oft ist zudem auch ein GPS-Sender integriert, der eine exakte Ortung des Patienten durch die Zentrale ermöglicht. Damit sind Sie also nicht nur in den eigenen vier Wänden geschützt, sondern auch unterwegs.

Mobiler Notruf: Standortbestimmung über GPS

Bei einem Notruf wird auch hier zunächst der Mitarbeiter in der Zentrale versuchen, direkt mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Lässt sich die Situation auf diese Art nicht klären, informiert Ihr erster Ansprechpartner je nach Situation einen Verwandten, Ihren behandelnden Arzt oder den Rettungsdienst, die dann sofort zu Ihnen ausrücken.

Notrufarmband © GrafKok, fotolia.comTipp: Damit Sie in einem Notfall schnell und zuverlässig die richtige Hilfe bekommen, sollten Sie sämtliche wichtigen Informationen bei der Anmeldung angeben. Dazu gehören gesundheitliche Probleme und Erkrankungen, Behinderungen und Einschränkungen sowie Medikamente, die Sie regelmäßig oder zeitweise einnehmen.

Die kleine Lösung: Seniorenhandys mit Notruftaste

Mobiltelefone für Senioren zeichnen sich vor allem durch besonders große, griffige Tasten und eine hohe Lautstärke aus. Sie sind also besonders einfach zu bedienen.

Da jedes Handy auch mit einem GPS-Sensor ausgestattet ist und zudem die Möglichkeit bietet, häufig benötigte Rufnummern per Kurzwahl mit nur einer Taste anzurufen, eignen sich Seniorenhandys – zumindest auf den ersten Blick – auch als Notruflösung.

Seniorentelefon mit Notruftaste © PhotographyByMK, fotolia.com

Einige Modelle besitzen eine spezielle Notruftaste, meist an der Geräterückseite, über die ohne Verzögerung Hilfe angefordert werden kann. Zudem gibt es Notruf-Apps für Smartphones, mit denen Sie ebenfalls im Notfall z.

[attention type=yellow]

B. den Rettungsdienst informieren können. Allerdings müssen Sie dafür aktiv die App auswählen und einen Hilferuf absetzen. Das ist im Vergleich zu einem richtigen Notrufsystem deutlich komplizierter und zeitaufwendiger.

[/attention]

Tipp: Achten Sie bei der Auswahl vor allem darauf, dass das Gerät sich gut bedienen lässt und eine hohe Sprachqualität bietet. Die Einrichtung der Notruffunktion sollten Sie einem Experten überlassen und die Funktion danach zunächst einmal testen. Nur so können Sie im Notfall sicher sein, dass der Notfallknopf auch tatsächlich Hilfe ruft und nicht aufgrund einer falschen Konfiguration den Dienst verweigert.

Damit Ihnen nichts entgeht: Alarmsysteme

Inzwischen sind Rauchmelder in allen Wohnräumen gesetzlich vorgeschrieben und weitgehend flächendeckend installiert. Sie warnen durch einen lauten Signalton, wenn in der Wohnung Rauch oder große Hitze entstehen.

Neben Rauchmeldern gibt es auch Gasmelder, die auf ausströmendes Gas reagieren, Wassermelder, die vor Wasserschäden (etwa durch eine defekte Waschmaschine) warnen, und sogenannte Herdwächter, die dann Alarm schlagen, wenn der Herd längere Zeit in Betrieb ist und Hitze ausstrahlt.

All diesen Geräten gemeinsam ist, dass sie in der Standardausführung nur einen Signalton bieten, der lediglich in der unmittelbaren Nähe hörbar ist. Außerdem können sie nicht wie ein Notrufsystem automatisch einen anderen Menschen informieren. Bei Alarmsystemen müssen Sie also selbst reagieren und das Problem lösen oder die Feuerwehr rufen.

Es gibt jedoch inzwischen auch „smarte“ Alarmsysteme. Diese sind – meist über W-LAN – mit dem Internet verbunden.

Sie geben bei einem Alarm nicht nur ein akustisches Signal, sondern senden über das Internet einen Notruf an die Zentrale aus.

Diese kontaktiert dann die Feuerwehr oder Polizei, die mit einem Einsatzwagen anrücken, um die Lage zu klären und ggf. weitere Rettungsmaßnahmen einzuleiten.

Eine Sonderstellung unter den Alarmsystemen nehmen Funkbewegungsmelder ein. Das Gerät wird an einer Stelle in der Wohnung platziert, an der Sie täglich mehrmals vorbeikommen, etwa in der Küche, im Flur oder im Bad. Sobald der Funkbewegungsmelder dann eine Bewegung wahrnimmt, sendet er ein Funksignal an die Basisstation und setzt damit einen Zähler zurück.

[attention type=red]

Sollte diese Meldung länger als die am Gerät eingestellte Zeit nicht kommen (weil der Bewegungsmelder keine Bewegungen wahrnimmt und meldet), löst das automatisch einen Alarm in der Notrufzentrale aus. Die versucht dann, mit Ihnen telefonisch Kontakt aufzunehmen, um abzuklären, ob alles in Ordnung ist.

[/attention]

Wenn Sie den Anruf nicht annehmen, sendet die Zentrale einen oder mehrere Helfer zu Ihnen.

Tipp: Die meisten Alarmsysteme sind bestenfalls eine Ergänzung zu einem vollwertigen Hausnotrufsystem. Achten Sie darauf, dass die Batterien möglichst lange haltbar, sind und wechseln Sie sie frühzeitig, damit die Geräte immer ausreichend mit Strom versorgt sind. Denn ohne Strom können sie keinen Alarm schlagen.

Die verschiedenen Notrufsysteme im Vergleich

In der folgenden Tabelle haben wir für Sie die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Systeme übersichtlich nebeneinandergestellt. Sie kann Ihnen helfen, sich für ein geeignetes System zu entscheiden und sich zuverlässig zu schützen.

HausnotrufMobiler NotrufSeniorenhandyWarnmelder
FunktionInterner NotrufExterner NotrufExterner NotrufWarnsignal
Wird Hilfe angefordert?JaJaJaNein
SicherheitSehr hochSehr hochHochMittel
ReaktionszeitSehr kurzSehr kurzKurzLang
Nachträglich einbaubar?JaJaJaJa
Unterwegs nutzbar?NeinJaJaNein
Hilfe bei Ohnmacht?JaJaNeinNein/Ja*
Hilfe bei Sturz?JaJaJaNein/Ja*
Geeignet bei Demenz?JaJaBedingtBedingt
KostenMonatliche GebührMonatliche GebührMonatliche Gebühr, TelefongebührenAnschaffung, monatliche Gebühr*

* nur bei Funkbewegungsmelder

Fazit: Das richtige Notrufsystem hängt von der persönlichen Situation ab

Mit einem Notrufsystem können Sie gefährliche Situationen schnell klären und Hilfe anfordern. Die höchste Sicherheit geben dabei Systeme, die den Hilferuf automatisch an eine Zentrale absetzen. Der dortige Mitarbeiter versucht dann zunächst, die Situation aus der Ferne zu klären, und informiert dann direkt einen Angehörigen, den Pflegedienst, die Polizei oder die Feuerwehr.

Gerade für Angehörige ist eine solche Lösung daher besonders attraktiv und sicher. Allerdings müssen Sie für den Service eine monatliche Gebühr bezahlen. Günstiger, aber eben auch weniger sicher, sind das Seniorenhandy und passive Warnmelder. Sie sind vor allem für Senioren und Menschen mit Handicap geeignet, die dennoch weitgehend selbstbestimmt leben wollen und können.

Источник: https://www.mobil-bleiben.de/hilfsmittel/notrufsysteme/arten-von-notrufsystemen/

Hausnotruf » Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Notrufsysteme vergleichen: Darauf sollten Sie achten!

Ein funktionierender Hausnotruf kann im Ernstfall lebensrettend sein – zumindest verleiht er ein Gefühl von Sicherheit. Gehören Sie zu den Senioren oder chronisch kranken Menschen, die diese spezielle Absicherung in Anspruch nehmen möchten? Lesen Sie hier alles über die Kosten!

Die Preise der größten, deutschlandweit aktiven Anbieter für den Hausnotruf liegen beim Basis-Service etwa zwischen 15 und 30 EUR pro Monat. Hinzu kommen einmalige Anschlusskosten zwischen 6 und 80 EUR – eine erstaunlich große Preisspanne.

Bei einigen Anbietern variieren die Kosten ja nach Region, da sie in einzelnen Verbänden arbeiten, die die Preise eigenständig festlegen. Hierzu gehören zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz und die Malteser.

Mehr Service – mehr Kosten

Zu den Basispreisen kommen weitere Kosten für besonderen Service hinzu. Dazu gehören beispielsweise die sichere Schlüsselauewahrung und regelmäßige Okay-Meldungen.

Auch alle Anrufe, oder zumindest eine monatlich begrenzte Anzahl, gibt es für einen höheren Preis kostenlos dazu: Mit einem solchen Angebot buchen sie sozusagen eine „Flatrate“.

Achten Sie stets genau darauf, was in Ihrem ganz persönlichen Leistungspaket enthalten ist – und was nicht. Lassen Sie sich nicht von versteckten Kosten überraschen! Wenn tatsächliche Notrufe extra kosten, dann bildet dies vielleicht eine Hemmschwelle, um Hilfe zu rufen.

Für ein über die Basisleistungen hinausgehendes Paket zahlen Sie etwa zwischen 25 und 60 EUR pro Monat. Wenn Sie sich ein Handy von Ihrem Hausnotruf-Anbieter mieten möchten, wirft dies zusätzliche Kosten etwa zwischen 10 und 50 EUR auf.

Wenn Sie keine Notruf-„Flatrate“ buchen, achten Sie sehr genau auf die Minutenpreise! Auch das eigene Handy ist für den Hausnotruf nutzbar. Erkundigen Sie sich, wie hoch dabei die Gebühren liegen und ob Sie auf diese Weise Kosten sparen können.

Auch Fallsensoren und Sturzmelder werfen Extrakosten auf, die in einem umfangreicheren Leistungspaket eventuell bereits enthalten sind. Die Preise variieren etwa im Bereich von 7 bis 15 EUR pro Monat.

Der Sturzmelder kann eine wirklich gute Investition sein, falls Sie tatsächlich so stürzen sollten, dass Sie den Notruf nicht mehr selbst bedienen können! Er rettet für ein paar EUR mehr im Monat vielleicht Ihr Leben.

Bedeutende Anbieter von Hausnotrufen

Um genaue Preise zu erfahren, setzen Sie sich am besten mit den jeweiligen Anbietern vor Ort in Verbindung. Wir zählen Ihnen hier einige der wichtigsten Firmen und Verbände auf, die einen Hausnotruf anbieten:

  • Malteser Hilfsdienst
  • Johanniter Unfall-Hilfe
  • Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
  • Arbeiter Samariter Bund
  • Engelschutz
  • Sonotel
  • Vitakt
  • TeleCare24

Hausnotruf: Was zahlt die Pflegekasse?

Die Pflegekasse zahlt im Fall der anerkannten Pflegebedürftigkeit einen festen Zuschuss zu den Anschlusskosten sowie eine monatliche Pauschale. Dabei wird die Basisversorgung angestrebt, für Zusatzleistungen kommen Sie privat auf.

Darauf sollten Sie bei Ihrem Hausnotruf besonders achten!

Um die Qualität Ihrer Notrufversorgung sicherzustellen, gibt es einige Punkte, auf die Sie besonders achten sollten. Fallen Sie nicht auf dubiose Dumping-Angebote herein, sondern setzen Sie auf Qualität – es geht schließlich um Ihr Leben!

  • Eine rund um die Uhr besetzte Alarmzentrale sollte im Angebot enthalten sein.
  • Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass in der Zentrale Menschen mit einschlägiger notfallmedizinischer Ausbildung sitzen, keine reinen Pflege- oder sogar Hilfskräfte.
  • Die Notrufanlage sollte möglichst viele Anrufe gleichzeitig verarbeiten können, damit keine Wartezeiten entstehen.
  • Achten Sie auf eine Stromausfallsicherung, sodass Sie auch ohne verfügbares Stromnetz einen Notruf absetzen können.

Konkrete Kosten für einen Hausnotruf am Beispiel

Eine ältere Dame bucht einen Hausnotruf. Sie entscheidet sich für ein umfangreiches Leistungspaket mit Sturzmelder und Miethandy. Die Pflegekasse übernimmt den Basispreis. Wir zählen die monatlichen Kosten für diesen speziellen Fall auf, hinzu kommt der einmalige Anschlusspreis von 55 EUR.

Kostenübersicht Preis
1. Servicepaket „plus“45 EUR
2. Sturzmelder10 EUR
3. Miethandy20 EUR
Gesamt75 EUR

Hausnotruf komplett von der Pflegekasse bezahlt

Wenn Sie nur die Basisleistung wünschen, dann gleichen Sie genau ab, welchen Betrag die Kasse konkret zahlt und was Ihr ausgewählter Anbieter verlangt. Im besten Fall sollten sich die beiden Zahlen decken!

Klären Sie vor der Auftragserteilung ab, ob Ihr gewählter Anbieter ein Vertragspartner Ihrer Pflegekasse ist. Andernfalls könnte die Kasse ihre Zuzahlung verweigern! Autorin: Yvonne Salmen – Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr Startseite » Wohnen

Источник: https://www.hausjournal.net/hausnotruf-kosten

Heimtextilien
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: