Obst und Gemüse richtig aufbewahren: So bleibt es lange frisch

Obst und Gemüse richtig lagern – Die Regeln im Überblick

Obst und Gemüse richtig aufbewahren: So bleibt es lange frisch

Von Matthias Kemter 25. März 2020 – 15:35 Uhr

Kühlschrank, Obstkorb oder Keller? Erfahren Sie, wo Sie Ihr Obst und Gemüse am besten lagern und auewahren, damit Nährstoffe und Vitamine lange erhalten bleiben. Foto: Elena Veselova / Shutterstock.com

Bei der richtigen Lagerung bleiben Obst und Gemüse lange frisch und die Nährstoffe erhalten. Welches Obst und Gemüse Sie im Kühlschrank, Obstkorb oder lieber im Keller lagern, erfahren Sie hier.

Von Matthias Kemter

25.03.2020 – 15:35 Uhr

Der richtige Lagerort von Obst und Gemüse macht vor allem bei der Haltbarkeit oft den Unterschied zwischen Tagen oder Wochen. Die Auewahrung und Lagerung ist jedoch bei manchem Obst und Gemüse eine Wissenschaft für sich. Folgende Grundregeln erleichtern Ihnen die Entscheidungen bei der Lagerung von Obst und Gemüse:

#01 – Im Kühlschrank – Gut für heimische Sorten

In den Kühlschrank gehören prinzipiell fast alle Gemüsesorten. Ausnahmen sind dabei exotische Gemüse, wie Tomaten, Zucchini oder Paprika, da diese eher kälteempfindlich sind.

An warmen Tagen kann aber auch bei diesem Gemüse die Unterbringung im Kühlschrank Sinn machen. Verwahren Sie das Gemüse dabei am besten ganz unten im Gemüsefach auf.

Durch die Abtrennung des Bereiches mit einer Glasplatte ist es im Gemüsefach oft etwas wärmer, als in den restlichen Bereichen des Kühlschrankes. Bei 10 bis 12 Grad ist dort auch das exotische Gemüse gut aufgehoben.

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Sensible Gemüsesorten, wie zum Beispiel Salate, Spinat, Bohnen, Erbsen, Mangold, Rhabarber oder Spargel mögen es außerdem feucht. Für eine lange Haltbarkeit sollten Sie diese Sorten deswegen zusätzlich mit einem angefeuchteten Tuch bedecken oder umwickeln.

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#02 – Keller und Vorratskammer – Kühl, dunkel und trocken

Prinzipiell mögen es alle Obst- und Gemüsesorten dunkel. Den meisten Sorten reicht aber ein lichtgeschützter Platz völlig aus. Richtig dunkel sollten vor allem aber Kartoffeln und Zwiebeln gelagert werden. Durch Licht bildet sich in den Kartoffeln Solanin, was diese grün werden und auch schneller treiben lassen.

Zwiebeln und Kernobst wie Äpfel oder Birnen halten sich zwar auch sehr gut bei Zimmertemperaturen, aber grade durch ihre robusten Eigenschaften können manche Sorten in kühlen und trockenen Kellern bei der richtigen Lagerung sogar mehrere Monate auewahrt werden. Für eine trockene Lagerung eignen sich Stofftaschen sehr gut.

#03 – Bei Zimmertemperatur lagern – Gut für Exoten

Um ein erstes Gespür dafür zu bekommen, was bei Zimmertemperatur auewahrt werden kann, ist die Klimazone des Herkunftslandes eine gute Orientierung. Obst und Gemüse aus tropischeren Regionen kommen bei uns besser mit der Zimmertemperatur klar, als mit Kälte.

Viele exotische Früchte, wie zum Beispiel Mangos, Ananas, Kiwis, Papayas, Avocados und auch Zitrusfrüchte, wie etwa Orangen oder Grapefruits bekommen bei den niedrigen Temperaturen im Kühlschrank einen Kälteschock, was das Zellgewebe beschädigt. Die Südfrüchte sind dann zwar noch länger essbar, jedoch ändert sich durch zu kalte Temperaturen auch oft der Geschmack und die Konsistenz.

#04 – Einzeln lagern – Reifegas Ethylen

Einige Obst- und Gemüsesorten sondern das Reifegas Ethylen ab, auf das andere Sorten sehr empfindlich reagieren können.

Vor allem Obstsorten wie Äpfel, Bananen, Pfirsiche und Birnen verströmen das Reifegas. Unter den Gemüsesorten verströmen vor allem Tomaten Ethylen und sollten somit auch separat auewahrt werden.

Es reicht oft, solche Obst- und Gemüsesorten in getrennte Schüsseln nebeneinander zu legen.

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Äpfel lagern

Äpfel zählen zum Lagerobst, da es sehr robust ist und sich allgemein sehr lange hält. Sie können Äpfel im Kühlschrank oder auch bei Zimmertemperatur im Obstkorb auewahren. Am längsten halten sich Äpfel jedoch, wenn sie kühl, dunkel und trocken gelagert werden.

Für maximale Haltbarkeit lagern Sie Ihre Äpfel am besten im kühlen Keller und zwischen etwas Zeitungspapier geschichtet. Äpfel sollten vor der Lagerung nicht gewaschen werden, da so die natürliche Wachsschicht beschädigt wird und die Äpfel schneller austrocknen.

Ob im Keller, in der Obstschale oder im Kühlschrank, bei der Lagerung von Äpfeln sollten Sie darauf achten, dass Sie diese nicht neben empfindlichen Lebensmitteln auewahren, da Äpfel das Reifegas Ethylen verströmen und somit empfindliche Obst und Gemüsesorten, wie zum Beispiel Kartoffeln oder Auberginen deutlich schneller reifen lassen.

Bananen auewahren

Bananen sollten am besten bei Zimmertemperatur und einzeln gelagert werden, da sie im Kühlschrank schneller schwarz werden und durch ihr Nachreifen ebenfalls das Reifegas Ethylen verströmen, welches empfindliches Obst schneller reifen lässt. Am besten vermeiden Sie braune Stellen, wenn Sie die Bananen aufhängen. Hierfür gibt es im Handel sogar günstige Bananenhalter.

Pfirsiche auewahren

Pfirsiche sind bei Zimmertemperatur nur wenige Tage haltbar und fangen schnell an zu schrumpeln.

Deutlich länger halten sich Pfirsiche allerdings, wenn sie bereits beim Kauf besonders fest sind und somit noch etwas nachreifen können. Auch Druckstellen sollten keine vorhanden sein.

Lagern Sie die Pfirsiche am besten ungewaschen im Kühlschrank und so, dass sich diese so wenig wie möglich berühren. Bis zu einer Woche sollten Sie die Pfirsiche so auewahren können.

Birnen lagern

Auch Birnen sind recht robust und können, je nach Sorte, lange auewahrt werden. Kühl, dunkel und separat gelagert, bleibt das Kernobst im Keller oder der Vorratskammer oft mehrere Wochen genießbar.

Auch im Gemüsefach des Kühlschranks oder bei Zimmertemperatur im Obstkorb halten sich Birnen oft bis zu einer Woche.

Sie sollten Birnen für eine Lagerung über die Dauer von mehreren Tagen hinaus allerdings nicht zusammen mit Äpfeln auewahren, da sie auf die Reifegase von Äpfeln empfindlich reagieren und somit schneller verderben.

Zwiebeln lagern

Bei der richtigen Lagerung können sich Zwiebeln auch mehrere Monate halten. Ähnlich wie Kartoffeln, sollten Zwiebeln auch kühl, dunkel und trocken gelagert werden und sind somit am besten im Keller oder im Vorratsschrank aufgehoben. Bei zu viel Licht beginnen Zwiebeln zu treiben und bei zu viel Feuchtigkeit werden Sie innen faulig, was von außen oft schwer zu erkennen ist.

Angeschnittene Zwiebeln sollten am besten mit der Schnittfläche nach unten in einer Dose im Kühlschrank auewahrt werden, damit diese nicht austrocknen.

Kartoffeln lagern

Kartoffeln lieben es ebenso kühl, dunkel und trocken. Der beste Lagerort ist somit der kühle Keller. Sollten sie keinen Keller haben, ist das nicht schlimm, denn Dunkelheit und eine geringe Luftfeuchte sind mindestens genauso wichtig.

Auch im Küchenschrank oder in der Abstellkammer können Sie Ihre Kartoffeln lange auewahren.

Legen Sie am besten ein Küchentuch über die Kartoffeln und achten Sie darauf, dass Sie diese nicht mit Äpfeln oder Birnen zusammen lagern, da auch Kartoffeln auf Reifegase wie Ethylen reagieren und so schneller verderben.

Auberginen auewahren

Auberginen können bei Zimmertemperatur oder im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden. Allerdings sind Auberginen recht empfindlich und sollten separat von anderem Obst und Gemüse gelagert werden. Auch Sie reagieren empfindlich auf die Reifegase von manch anderen Lebensmitteln.

Tomaten auewahren

Auch Tomaten verströmen das Reifegas Ethylen und sollten deswegen nicht direkt neben empfindlichem Obst und Gemüsesorten gelagert werden. Tomaten sind sehr robust und halten sich am besten bei Zimmertemperatur oder im Gemüsefach des Kühlschrankes und müssen dabei auch nicht verpackt oder abgedeckt werden.

Beeren auewahren

Beerenobst ist nur wenige Tage haltbar und sollte am besten im Kühlschrank auewahrt werden. Achten Sie darauf, dass sich die Beeren so wenig wie möglich berühren, damit das Verteilen von Schimmelsporen gehemmt wird. Legen Sie dazu die Beeren am besten auf einen Teller in den Kühlschrank.

Zitrusfrüchte auewahren

Zitrusfrüchte halten sich zwar auch im Kühlschrank und bleiben lange essbar, jedoch sollten sie in der Regel bei Zimmertemperatur auewahrt werden, da kühle Temperaturen zu Zellschäden führen und sich so Geschmack und Konsistenz ändert.

Besonders Grapefruits reagieren empfindlich auf Kälte. Weniger empfindlich reagieren Zitronen und Limetten. Sollten Sie Zitrusfrüchte im Kühlschrank auewahren, ist das Gemüsefach mit seinen wärmeren Temperaturen der passendste Ort hierfür.

Источник: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.obst-und-gemuese-richtig-lagern-mhsd.002a9c71-4e0d-414b-986a-3871178ec30d.html

Länger frisch und knackig – so lagerst du Obst und Gemüse richtig

Obst und Gemüse richtig aufbewahren: So bleibt es lange frisch

Hast du dich auch schon mal geärgert, dass frische Karotten, Radieschen oder Kopfsalat nicht lange knackig bleiben, obwohl du sie im Kühlschrank gelagert hast? Nullgradfach hin oder her, es gibt Tricks, die für manche Gemüse- und Obstsorten einfach hilfreich sind und dir womöglich auch Platz im Kühlschrank einsparen.

Mit diesen Tricks halten sich deine Lebensmittel länger, es wird weniger verschwendet und du sparst etwas Geld.

Frisch einkaufen

Länger frisch hält, was auch frischer eingekauft wurde. Auf diese sichtbaren Zeichen solltest du beim Einkaufen achten:

  1. Die Ware sollte äußerlich keine schlaffen Anzeichen aufweisen, wie zum Beispiel, runzlige Schale, welke und schlappe Blätter.
  2. Kontrolliere die Anschnitte. Je heller, desto frischer ist das Gemüse, bräunlich oder gar schwarz Verfärbtes bleibt lieber im Supermarkt oder du verarbeitest sehr kurzfristig.
  3. Wähle regionale Ware, denn durch verkürzte Transportwege können die Produkte frischer im Angebot sein und es werden Ressourcen geschont.
  4. Vermeide unnötige Verpackungen oder entferne sie sofort zu Hause. Durch die Temperaturschwankungen der Lagerung bildet sich oft Kondenswasser innerhalb der Verpackung. Das führt trotz des Einsatzes von Antioxidationsmitteln beim Verpacken schnell zu Schimmel. Auch im Kühlschrank kann die verpackte Ware schlecht atmen und sollte deshalb aus Folien und Papier befreit werden.
  5. Behalte die Regalnachbarn im Handel im Auge, denn einige Obst- und Gemüsesorten verbreiten das Gas Ethylen, das die Reifung fördert. Dazu zählen zum Beispiel Äpfel, Birnen, Aprikosen, Bananen, Mangos, Avocados und Tomaten.

Richtig lagern

Die Nullgradzone mit ihren Longfresh oder Biofresh-Fächern ist eine tolle Erfindung. Viele Gemüsesorten und auch Salate fühlen sich mit einer Luftfeuchtigkeit von 95 bis 100 Prozent bei Null Grad sehr wohl und halten sich dort bis zu 20 Tage lang frisch.

Steht diese Neuerung nicht zur Verfügung, ist das unterste Fach oberhalb der Gemüsefächer mit 2-3 Grad die beste Lagerfläche. Aber nicht jedes Gemüse und jede Obstsorte liebt diese Temperatur. Mit Hilfe der folgenden Tipps kannst du die Haltbarkeit von deinem Gemüse und Obst unabhängig vom Kühlschrank noch optimieren.

  1. Entferne bei Radieschen, Karotten und anderen Wurzelgemüsen die Blätter, denn sie entziehen ihnen Feuchtigkeit und lassen sie schneller schrumpeln. Du kannst dieses Grün noch zu Suppen, Salaten und Pesto verarbeiten.
  2. Salat ist druckempfindlich und wird schnell schlapp. Entferne welke Blätter sofort.
  3. Spargel, Salat und anderes, schnell austrocknendes Wurzelgemüse, wie zum Beispiel Pastinaken, Karotten, Radieschen aber auch Kohlrabi, hältst du in feuchten Tüchern länger frisch. Falls du diese Wirkung für Salate noch intensiver wünscht, befeuchte das Tuch mit stark verdünntem Essig.
  4. Bereits gewaschene und nicht verwendete Salatblätter schleuderst du mit der Salatschleuder gut trocken und kannst sie mit einem feuchten Tuch umwickelt im Kühlschrank lagern.
  5. Salatköpfe sowie Kohlkopfe und Chinakohl sind in einem Tuch eingewickelt in kühlen Räumen energiesparend lagerfähig. Zeitungspapier solltest du lieber meiden, denn die Druckerfarben und das Recyclingpapier beinhalten Bisphenol A.
  6. Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank. Sie fühlen sich bei Zimmertemperatur an einem luftigen und schattigen Platz viel wohler und können ihr Ethylen nicht an andere Nahrungsmittel abgeben. Auch Äpfel, Birnen, Aprikosen, Bananen und Mangos solltest du von anderem Obst getrennt lagern, denn sie verströmen dieses Reifungsgas ebenso.
  7. Exotisches Obst wie Ananas, Papaya, Mango, Bananen, Orangen und Zitronen reagieren mit braunen Flecken, werden von innen heraus dunkel und verlieren an Aroma, wenn sie Kühlschranktemperaturen ausgesetzt werden. Eine Lagerung im kühleren Räumen oder bei Zimmertemperatur ist sinnvoller.
  8. Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Rote Bete, Winterrettich und Topinambur fühlen sich bei 4 bis 10 Grad am wohlsten. Topinambur und Karotten kannst du sogar in rohem und geschälten Zustand einfrieren. Falls dein Kühlschrank eine fachbezogene Temperaturregelung besitzt, ist dies eine Option. Ansonsten bleibt das Gemüseschubfach bei zirka 4-8 Grad.
  9. Paprika, Zucchini und Gurken benötigen höhere Temperaturen um die 10-15 Grad, da sie sonst leicht Flecken oder Dellen bekommen und schnell schimmeln. Dafür eignet sich im Kühlschrank nur das oberste Fach. Die Temperaturen liegen dort in etwa bei 8-10 Grad.

Wie du siehst, kannst du einiges sogar optimaler außerhalb des Kühlschranks auewahren. Du sparst Energie oder hast im Kühlschrank mehr Platz für andere, kühl zu lagernde Nahrungsmittel wie Resteessen oder Getränke.

Wenn du Gemüse hast, dass nicht mehr ganz ansehnlich ist, kannst du es auch vielseitig weiterverwerten und vor der Tonne bewahren:

Vielleicht interessieren dich auch unser Buch zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung:

Kennst du noch andere Tricks, wie man Obst und Gemüse länger frisch hält oder wiederbeleben kann? Dann hinterlasse uns einen Kommentar!

Источник: https://www.smarticular.net/laenger-frisch-und-knackig-lagerst-du-obst-und-gemuese-richtig/

So bleibt das Gemüse und Obst lange frisch – eine Anleitung von A bis Z · Bio Mio

Obst und Gemüse richtig aufbewahren: So bleibt es lange frisch

In der Schweiz landen jedes Jahr Unmengen von essbaren Nahrungsmitteln im Abfall. Nicht selten wird Obst und Gemüse weggeworfen, weil es faul oder lampig ist. Oftmals liesse sich das vermeiden – durch eine korrekte Lagerung. Gemüse und Früchte haben einen hohen Feuchtigkeitsgehalt.

Werden sie falsch gelagert, wird ihnen Wasser entzogen und sie werden schrumpelig oder gummig. Zudem: Viele Verderbungsprozesse werden durch Sauerstoff begünstigt oder vorangetrieben.

In den meisten Fällen helfen Plastiktüten und luftdichte Verpackungen den Feuchtigkeitsverlust zu mindern.

Oder man wahrt die Produkte ganz einfach in einer Schale ausserhalb des Kühlschrankes auf. Unten aufgeführt, findest Du wichtigsten Tipps zur Lagerung:

Äpfel und Birnen

Äpfel und Birnen können im Kühlschrank oder ausserhalb auewahrt werden. Allerdings solltes Du darauf achten, dass die Äpfel nicht zu nahe bei anderem Obst liegen. Denn wie Tomaten geben auch Äpfel das Gas Ethylen ab, was den Reifungsprozess beschleunigt. Deshalb solltest Du Äpfel jeweils in einer separaten Schale auewahren.

Aubergine

Auberginen gehören zu den kälteempfindlichen Gemüsesorten. Im Internet ist deshalb immer wieder davon zu lesen, dass man Auberginen nicht im Kühlschrank auewahren sollte, weil die Temperatur auf die Dauer zu niedrig ist.

Heikel sind Auberginen aber auch, wenn es zu warm ist, weil sie dann schneller reifen.

Da aber in den meisten Küchen mehr als 10 Grad herrschen und wohl nur die wenigsten über eine Speisekammer oder einen geeigneten Keller verfügen, bewahren wir bei Bio Mio unsere Auberginen jeweils im Gemüsefach im Kühlschrank auf – und zwar im einem Beutel oder ein Plastikgefäss.

Beeren

Die meisten Beeren sind sehr empfindlich und es bilden sich leicht Druckstellen. Um sicher zu gehen, dass die Beeren nicht zu rasch faulen, solltest Du überreife Früchte gleich als Erstes verwerten, zum Beispiel als Smoothie oder im Joghurt. 

Die restlichen Beeren kannst Du auf einem Teller oder in einer Schüssel abgedeckt im Gemüsefach im Kühlschrank auewahren. Waschen solltest Du die Beeren erst vor dem Verzehr und dabei nur kurz unter das Wasser halten. Sonst verlieren sie ihr Aroma.

Wer die Beeren möglichst lange auewahren will, sollte sie waschen, pürieren und einfrieren. Natürlich kannst Du auch ganze Beeren einfrieren. Diese werden aber beim Auftauen matschig.

Chinakohl

Den Chinakohl kannst Du wie Salat rüsten oder als ganzes wenig anfeuchten und anschliessend luftdicht in einem Kunststofeutel oder einem Tupperware im Kühlschrank auewahren.

Gurken

Das Gemüse ist bekannt für seinen hohen Wassergehalt. Damit es im Kühlschrank nicht verdunstet, sollte man Gurken deshalb immer in einem Plastikbeutel lagern.

Kartoffeln

Helle, warme oder feuchte Räume sind nichts für Kartoffeln. Feuchtigkeit lassen die Knollen schneller schimmeln. Bei Licht und Wärme keimen sie aus und bilden grüne Stellen. Bereits 10 Grad reichen und die Kartoffeln beginnen zu spriessen.

In den Trieben reichert sich das Pflanzengift Solanin an. Dies kann zu Vergiftungserscheinungen führen. Deshalb sollten die grünen Stellen und die Triebe immer grosszügig ausgeschnitten werden. Heikel wird es erst, wenn die Kartoffel sehr schrumpelig wird und sich viele grosse Triebe gebildet haben. Dann sollten die Kartoffeln entsorgt werden.

Deutlich bessere Lagerbedingungen bieten Kühlschränke mit Gemüsefach oder unterschiedlichen Temperaturzonen für Kartoffeln. Aber Achtung: Werden Kartoffeln unter 4 Grad gelagert, entwickeln sie einen seltsam süsslichen Geschmack, da sich bei diesen Temperaturen die enthaltene Stärke in Zucker umwandelt.

Krautstiel

Beim Krautstiel sind vor allem die Blätter sehr empfindlich. Einmal geerntet, können sie schnell einmal weich werden. Wenn Du das Gemüse aber leicht befeuchtest, luftdicht in einen Plastikbeutel packst und dann in den Kühlschrank gibst, lebt der Krautstiel auf. So eingepackt, kannst Du das Gemüse problemlos drei bis vier Tage im Kühlschrank auewahren.

Kräuter

Um Kräuter möglichst lange frisch zu halten, legen viele den Kräuterbund in ein Glas Wasser. Doch bereits nach kurzer Zeit beginnen sie zu welken.

Deutlich länger haltbar sind Kräuter, wenn Du sie in einer Plastikbox im Gemüsefach auewahrst.

Kohl

Am längsten lässt sich Kohl lagern, wenn er als Ganzes auewahrt wird. Wichtig ist dabei, dass man allfällige Erde abwischt und ihn in einen Kunststofeutel oder ein Tupperware packt und ins Gemüsefach legt. Dadurch vermeidest Du, dass der Kohl an Feuchtigkeit verliert. 

Kohlrabi

Wie bei den Radiesli oder Rüebli ist es auch hier wichtig, zuerst das Grün zu entfernen. Dieses kann übrigens gegessen werden: Die Blätter können beispielsweise wie Spinat gekocht oder fein gehackt zum Würzen verwendet werden.

Nachdem Du das Grün entfernt hast, solltest Du den Kohlrabi in ein feuchtes Tuch wickeln oder in eine Plastiktüte geben und im Gemüseschrank auewahren.

Kürbis

Ganze Kürbisse mit unversehrter Schale sind kühl und trocken während Monaten lagerfähig. Kürbisschnitze solltest Du in Frischhaltefolie packen. Damit bleiben sie im Kühlschrank rund 5 Tage frisch.

Lauch

Lauch neigt dazu, sein intensives Aroma auf anderes Gemüse im Kühlschrank zu übertragen. Um dies zu verhindern, kannst Du den Lauch in einen Kunststofeutel oder eine Auewahrungsbox geben und so ins Gemüsefach legen. Dank dieser Massnahme wird der Lauch ausserdem nicht so schnell trocken und schrumpelig.

Peperoni

Wie Auberginen und Zucchetti solltest Du Peperoni eigentlich ausserhalb des Kühlschranks auewahren. Aber allzu warm sollte es auch nicht sein. Also wohin bloss hinlegen?

Am besten auch ins Gemüsefach im Kühlschrank. Bei uns hat das bisher immer prima funktioniert. Wichtig ist einfach, dass Du die Peperoni in eine gut verschliessbare Plastikbox oder einen Plastikbeutel verpackst.

Radiesli und Rüebli

Das Grün entzieht dem Gemüse Wasser. Deshalb ist es wichtig, zuerst das Grün abzudrehen, bevor man das Gemüse in den Kühlschrank legt. Das Grün kannst Du anschliessend fein hacken und zum Salat geben oder auch zu einem feinen Pesto verarbeiten. 

Die Rüebli und Radiesli sollte man anschliessend waschen und leicht angefeuchtet in einer gut verschlossenen Auewahrungstüte oder -Box im Kühlschrank auewahren. Wird das Gemüse ohne Behälter in den Kühlschrank gelegt, wird es schnell „gummig“.

Salat

Salate solltest Du rüsten, im Salzwasser gut waschen und schleudern. Danach wird er am besten portionsweise in luftdichte Kunststofeuteln oder in einem Tupperware im Kühlschrank auewahrt.

Spinat

Spinat gehört zu den Gemüsesorten, die sich nur kurz lagern lassen. Nach Erhalt solltest Du ihn gleich wie Salat behandeln. Das heisst, Du solltest ihn rüsten, im Salzwasser gut waschen und schleudern. Danach wird er am besten portionsweise in gut verschliessbaren Kunststofeuteln oder in einem Tupperware im Kühlschrank auewahrt.

Wer den Spinat länger auewahren will, kann ihn einfrieren. Dazu sollte der Spinat gerüstet und gewaschen und wenige Minuten blanchiert werden.

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Anschliessend wird der Spinat in kaltem Wasser abgeschreckt und gut getrocknet. Danach kannst Du ihn portionsweise in luftdichte Gefrierbeutel oder –Boxen geben und einfrieren.

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Wichtig: Nach etwas fünf bis sechs Monaten verliert der tiefgefrorene Spinat an Vitaminen, Geschmack und Farbe.

Tomaten

Tomaten können in einer Schale ausserhalb des Kühlschranks auewahrt werden. Sie reifen dann weiter und behalten vor allem ihren Geschmack. Wichtig ist jedoch, dass Du sie nicht in der Nähe von anderem Gemüse und Obst lagerst. Denn Tomaten setzen das Reifegas Ethylen frei, was zur Folge haben kann, dass auch anderes Gemüse und Obst schneller reift.

Wirz

Wie der Kohl hält auch Wirz am längsten, wenn er als Ganzes auewahrt wird. Wichtig ist dabei, dass man allfällige Erde abwischt und ihn in einen Kunststofeutel oder ein Tupperware packt und ins Gemüsefach legt. Dadurch vermeidest Du, dass der Kohl an Feuchtigkeit verliert. 

Zucchetti

Genau gleich wie bei der Peperoni und Aubergine handhaben wir es auch mit den Zucchettis: Wir geben sie in einen Plastikbeutel oder –gefäss und legen diese ins Gemüsefach.

Zuckerhut

Den Zuckerhut kannst Du wie Salat rüsten oder als ganzes wenig anfeuchten und anschliessend luftdicht in einem Kunststofeutel oder einem Tupperware im Kühlschrank auewahren.

Zwiebeln

Zwiebeln müssen trocken, kühl und dunkel gelagert werden. So können sie durchaus bis zu fünf Monate gelagert werden.

Besonders wichtig ist die Dunkelheit. Dadurch kann ein schnelles Austreiben verhindert werden. Wer keinen kühlen Keller oder geeigneten Vorratsschrank hat, kann die Zwiebeln auch im Kühlschrank auewahren. Allerdings verlieren sie dadurch schneller an Aroma.

Источник: https://bio-mio.ch/lebensmittel-nicht-in-kuehlschrank/

Tipps zur Lagerung von Obst und Gemüse

Obst und Gemüse richtig aufbewahren: So bleibt es lange frisch

Richtig gelagert, bleiben viele Obst- und Gemüsesorten über mehrere Tage frisch. Informieren Sie sich hier, wie Sie Apfel, Kohl & Co. top in Form halten.

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Äpfel

Im Kühlschrank bleiben Äpfel wochenlang frisch und knackig. Darüber hinaus lassen sie sich auch ohne Kühlung über lange Zeiträume einlagern. Dafür müssen sie an einem trockenen und dunklen Ort verstaut werden. Optimal geeignet sind kühle Kellerräume.

Es ist ratsam, die Äpfel weich und ohne direkten Kontakt zu anderen Äpfel zu betten. Am besten mehrlagiges Zeitungspapier einschichten. Die Äpfel sollten mit dem Stiel nach unten eingelagert werden. Es lohnt sich, die Lageräpfel etwa einmal pro Woche zu kontrollieren.

Schadhafte Exemplare sollten Sie sofort aussortieren, damit die Nachbarn nicht „angesteckt“ werden.

Himbeer- oder Stachelbeeren lassen sich sehr gut einfrieren. Nach dem Auftauen schmecken sie wie frisch geerntet.

Beeren sind in puncto Lagerung äußerst anspruchsvoll. Zwischen Reife und Verderben liegt oft nur eine geringe Zeitspanne. Nach dem Einkauf sollten sie direkt an einem kühlen und schattigen Ort verstaut werden.

Der Kühlschrank ist dafür sehr gut geeignet. Starke Wärme oder Sonneneinstrahlung vertragen sie nicht.

Um den natürlichen Schutzfilm nicht zu zerstören, sollten Erd-, Johannis- oder Stachelbeeren erst kurz vor der Zubereitung gewaschen werden.

Blattspinat

Spinat kann nach kurzem Blanchieren eingefroren werden und so bis zu 10 Monate haltbar gelagert werden. Ansonsten hält sich Spinat bis zu 2 Tage im Kühlschrank.

Bohnen

Bohnen sollten rasch verzehrt werden. Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch bleiben sie im Kühlschrank zwei Tage genießbar.

Erbsen

Im Idealfall sollten Erbsen noch am Tag des Kaufs gegessen werden.

Ist das nicht möglich, lassen sich die Schoten auch in einem Frischhaltebeutel oder in ein feuchtes Tuch eingewickelt bis zu zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks lagern.

Ansonsten halten sich Erbsen besonders gut in Konserven, die trocken, kühl und dunkel gelagert werden. Auch einfrieren lassen sich Erbsen gut und ohne Verlust von Nährwerten. Daher sind sie ganzjährig zu genießen.

Fenchel & Kohlrabi

Auewahrt im Kühlschrank bleibt Fenchel rund drei Tage in optimalem Zustand.
Kohlrabi sollte möglichst frisch verzehrt werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks kann man ihn etwa eine Woche auewahren. Vorher unbedingt das Blattgrün entfernen, damit der Kohlrabi nicht austrocknet.

Mairüben

Mairüben bleiben ein bis zwei Wochen nach der Ernte im Kühlschrank frisch, es empfiehlt sich allerdings das Laub vor der Lagerung zu entfernen, da dies die Lagerungsfähigkeit verlängert.

Auf das Waschen der Rüben vor der Lagerung sollte man ebenfalls verzichten, da sie sonst schnell weich und schrumpelig werden.

Alternativ können Mairüben auch in feuchtem Sand eingeschlagen und anschließend in einer Kiste gelagert werden.

Mangold

Wie viele andere Gemüsesorten, sollte auch Mangold möglichst bald nach dem Kauf zubereitet werden. In ein feuchtes Küchentuch eingeschlagen, hält sich Mangold bei 2° C bis 4° C im Kühlschrank für ca. 2 – 3 Tage.

Tipp: Wer Mangold das ganze Jahr genießen möchte, sollte ihn einfrieren. Er lässt sich so für gut 8 Monate auewahren. Dazu das Gemüse putzen, schneiden und ca. 1 bis 2 Minuten in kochendem Wasser blanchieren.

Dann in Eiswasser abschrecken, auf Küchenpapier abtropfen lassen und portionsweise in Gefrierbeutel füllen.

Möhren

Möhren sollte man kühl und dunkel lagern. Die Temperaturen dürfen aber nicht zu niedrig sein, denn bei Frost verwandelt sich der angenehm süße in einen leicht seifigen Geschmack.

Bei Zimmertemperatur halten sich frische Paprika zwei bis drei Tage, im Kühlschrank bis zu einer Woche. Allerdings ist Paprika im Gegensatz zu anderem Gemüse eher kälteempfindlich. Die ideale Temperatur zur Lagerung liegt daher zwischen 8-10 Grad. Am besten in einer dunklen Speisekammer. Hier bleibt sie nicht nur länger frisch sondern behält auch seine Vitamine.

Pastinaken

Pastinaken werden am besten im kühlen Keller gelagert. Dazu werden sie einfach in eine Kiste mit feuchtem Sand gegeben. Wichtig ist eine unversehrte Schale!

Frische Champignons haben ein festes Fruchtfleisch, sind nicht trocken, fleckig oder schmierig. Liegen die Pilze locker in der Packung, sind sie einige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks haltbar. Zuvor unbedingt die Verkaufsfolie entfernen, damit Kondenswasser verdunsten kann.

Generell gilt für Pilze: je frischer desto schmackhafter! Falls man sie aber dennoch über einen längeren Zeitraum lagern möchte, empfiehlt es sich die Pilze zu blanchieren und anschließend einzufrieren. So sind sie bis zu 6 Monate lang haltbar.

Radieschen

Radieschen am besten im Kühlschrank lagern. Damit sie nicht austrocknen und „verschrumpeln“, vorher die Blätter abdrehen.

Rhabarber

Frischer Rhabarber ist kühl gelagert etwa 3 Tage haltbar. Während der Lagerung sollte er, wenn möglich, in ein feuchtes Tuch eingewickelt werden. Bei der Lagerung muss man darauf achten den Rhabarber nicht in der Nähe von Obst zu platzieren, da er ansonsten schneller verdirbt. Alufolie ist ebenfalls nicht ratsam, da die enthaltene Oxalsäure damit reagiert.

Rote Bete im Anschnitt_c(BVEO)

Rote Bete

Rote Bete kann für zwei bis drei Wochen im Kühlschrank gelagert werden. Für eine längere Lagerzeit empfiehlt es sich die Rote Bete in feuchten Sand einzulegen und anschließend an einem dunklen Ort zu verwahren. Die Rote Bete sollte grundsätzlich ohne Laub gelagert werden.

Salate

Salat ist empfindlich und sollte deshalb so schnell wie möglich verzehrt werden. Eine Ausnahme ist Eissalat. Er hält sich bei guter Lagerung bis zu zwei Wochen. Mit ein paar Tricks lässt sich die Lebensdauer von Salaten verlängern.

Bis zur Zubereitung sollte man sie in ein feuchtes Tuch oder Papier wickeln und kühl lagern. Etwas länger bleibt der Kopf frisch, wenn man den Strunk kreuzweise einschneidet, in frisches Wasser setzt und die Blätter ab und zu besprüht.

Alternativ kann man Salat in einer gelochten Plastiktüte im Gemüsefach des Kühlschranks schonend auewahren.

Schwarzer Winterrettich

Der schwarze Winterrettich kann besonders lange gelagert werden. Dazu wird er mit Sand bedeckt und an einem kühlen, dunklen Ort gelagert. Z.B. im Keller hält er unter diesen Bedingungen bis zu einem halben Jahr.

Als Blanchieren bezeichnet man das kurze Ankochen und anschließend schnelle Abkühlen in Eiswasser.

Die Schwarzwurzel kann bei Bedarf sehr lange gelagert werden. Blanchierte Schwarzwurzeln können tiefgefroren werden und lassen sich in diesem Zustand ca. 12. Monate lagern. Alternativ lassen sie sich auch problemlos an einem trockenen, kühlen Ort, in Sand eingelegt, lagern. Für eine Woche bleibt die Schwarzwurzel auch im Gemüsefach des Kühlschranks frisch.

Sellerie

Im Kühlschrank ist Sellerie bis zu 14 Tage haltbar. Außerdem lassen sich die Knollen sehr gut einfrieren. Einfach in fingerdicke Stücke schneiden und gut verpackt ins Tiefkühlfach geben.

Spargel, Foto: BVEO

Spargel

Spargel bevorzugt eine feuchte Lagerung. Weißer Spargel bleibt ungeschält und eingewickelt in feuchten Tüchern etwa zwei bis drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks frisch. Grünen Spargel lagert man am besten stehend im Wasser.

Steckrüben

Steckrüben können auf verschiedene Arten gelagert werden. Möchte man sie nur für eine kurze Zeit lagern reicht der Kühlschrank aus. In Ihm bleiben die ungewaschenen Steckrüben bis zu 3 Wochen frisch.

Längere Lagerzeiten können erreicht werden, wenn die Steckrüben blanchiert und anschließend tiefgefroren werden.

Als Alternative lassen sie sich aber auch über längere Zeit im Keller lagern, soweit dieser trocken, dunkel und kühl ist.

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Pflaumen und Zwetschgen verströmen Ethylengas, das einige Obst- und Gemüsearten rascher reifen lässt. Deshalb sollten sie immer in Abstand zu ethylen-empfindlichen Obst- und Gemüsesorten wie Broccoli, Blumenkohl, Gurken und Tomaten auewahrt werden.

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Zwetschgen und Pflaumen sollten schnell verzehrt werden. Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch bleiben sie im Kühlschrank rund drei Tage frisch. Das Einfrieren ist problemlos möglich.

Dazu das Obst gründlich waschen und sorgfältig abtrocknen. Anschließend den Stil entfernen, halbieren und entsteinen. Danach die halbierten Früchte in einen Tiefkühlbeutel geben.

 Auch Kirschen sollten so schnell wie möglich verzehrt werden. Im Kühlschrank halten sie maximal drei Tage frisch.

Zucchini

Zucchini sind bei Temperaturen von sieben bis zehn Grad Celsius bis zu einer Woche lang haltbar. Aber Vorsicht: Zucchini reifen schneller durch das Reifegas Ethylen. Deshalb nicht mit ethylenproduzierenden Früchten wie Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Tomaten zusammen aufheben.

Zuckermais

Der frische Zuckermais sollte nach dem Kauf am besten gleich verzehrt oder bis zu einer Woche im Kühlschrank auewahrt werden. Der Zucker wird nach der Reife-Ernte schnell in Stärke abgebaut, also nimmt die Süße ab.

Obst und Gemüse richtig lagern – Kühlschrank, Keller oder Obstkorb?

Obst und Gemüse richtig aufbewahren: So bleibt es lange frisch

Mancher geht nicht nur zum Lachen in den Keller. Er lagert dort auch Gemüse und Obst, das die Dunkelheit liebt und es gerne kühl mag. Generell sollten Sie sonnige Plätze für die Lagerung Ihrer frischen Lebensmittel meiden.

Doch wo für die einen ein lichtgeschützer Ort ausreicht, möchte zum Beispiel die Kartoffel es stockfinster und nicht kälter als 5°C haben. Auch der Chicorée braucht Dunkelheit und Kälte. Er fühlt sich im Gemüsefach des Kühlschranks allerdings genauso wohl, wie im dunklen Keller.

Wenn Sie nach der Apfelernte nicht wissen, wohin mit den gesammelten Werken: Runter in den Keller! Kühl und dunkel gelagert, halten sie sich dort einige Monate. Aber Vorsicht: Äpfel sondern große Mengen des Reifegases Ethylen ab. Legen Sie sie nicht neben die Kartoffeln oder anderes Gemüse.

Waschen oder nicht waschen? Das ist hier die Frage!

Und die Antwort lautet: Nicht waschen! Dadurch entsteht bei der Lagerung nämlich zu viel Feuchtigkeit. Diese verursacht ein schnelleres Verderben der Früchte und des Gemüses. Deshalb Obst und Gemüse immer erst kurz vor dem Verzehr bzw. der Verarbeitung waschen.

So bleiben Kräuter taufrisch

Entfernen Sie bei Bundkräutern zuerst das Gummiband und benetzen Sie sie dann mit klarem Wasser. Wichtig: Die Kräuter dürfen nicht im Wasser schwimmen, sonst verderben sie. Bewahren Sie die Kräuter lose in einer Plastikdose oder einem Beutel im Kühlschrank auf.

Bis auf eine Ausnahme können Sie alle Kräuter auf diese Weise lagern: Basilikum. Befreien Sie auch den Basilikum vom Gummiband, stellen Sie ihn jedoch bei Zimmertemperatur in ein Wasserglas und verbrauchen Sie ihn innerhalb kürzester Zeit.

Verdunstung ist der Feind der Frische

Nach der Ernte sind Früchte und Gemüse immer noch lebendig. Nachreifende Früchte steigern sogar ihre Qualität. Und auch andere Obst- und Gemüsesorten „leben“ noch einige Zeit: Die Stoffwechselprozesse laufen weiter, Feuchtigkeit verdunstet und Nährstoffe werden abgebaut. Mit der richtigen Lagerung können Sie diesen Alterungsprozess verlangsamen.

Das meiste Gemüse und viele Früchte sind im Gemüsefach des Kühlschranks sehr gut aufgehoben. Ist dort kein Platz, räumen Sie es übergangsweise in ein anderes Kühlschrankfach. Um Gemüse und Obst dabei vor dem Austrocknen zu schützen, legen Sie es in eine verschließbare Dose oder packen es in einen Plastikbeutel.

Mit diesen Tipps bleibt’s länger frisch

  • Obst und Gemüse immer getrennt voneinander lagern
  • Tropische Früchte haben im Kühlschrank nichts verloren
  • Ethylen absondernde Früchte separat lagern (oder zum Nachreifen anderer Früchte nutzen)
  • Karotten, Rote Bete, Radieschen und Co.

    bleiben länger frisch, wenn Sie das Laub entfernen

  • Obst und Gemüse erst direkt vor dem Verzehr oder der Verarbeitung waschen
  • Frisches Obst und Gemüse niemals an einem sonnigen Platz lagern
  • Kernobst (z.B.

    Äpfel und Birnen) mag Zimmertemperatur, größere Mengen im Keller lagern

  • Steinobst (z.B. Aprikosen und Pfirsiche) reift bei Zimmertemperatur nach. Im Kühlschrank hält es sich 1-2 Tage
  • Beerenobst (z.B. Erdbeeren und Himbeeren) hält sich im Kühlschrank 1-3 Tage.

    In Folie einschlagen – das schützt vor Austrocknung

  • Zitrusfrüchte (z.B. Mandarinen und Orangen) kühl und trocken lagern
  • Exotische Früchte (z.B.

    Ananas und Papaya) mögen es kühl, aber nicht unter 13°C

  • Tomaten nicht im Kühlschrank lagern, da ihr Aroma stark leidet – außerdem sondern sie das Reifegas Ethylen ab
  • Auberginen reagieren empfindlich auf Kälte, die minimale Lagerungstemperatur sollte 10°C nicht unterschreiten

Wer verströmt besonders viel Ethylen?

Damit Sie wissen, welche Früchte Sie im Obstkorb bedenkenlos nebeneinander legen können, haben wir eine kleine Liste der Obstsorten für Sie, die eine ordentliche Menge Ethylen absondern:

  • Äpfel
  • Aprikosen
  • Avocados
  • Birnen
  • Kiwis
  • Mangos
  • Nektarinen
  • Pfirsiche
  • Ananas
  • Bananen
  • Beerenobst
  • Kirschen
  • Weintrauben
  • Zitrusfrüchte

Und wenn es schon zuspät ist?

Nicht selten kommt es vor, dass trotz bester Lagerung Lebensmittel an den Rand ihrer Lebenszeit kommen. Wer Müll vermeiden möchte, kann Obst und Gemüse, aber auch Kräuter in einem Dörrgerät entwässern und damit sehr lange haltbar machen.

Bei uns im Shop finden Sie ein breites Sortiment an Dörrgeräten, die sowohl für Dörr-Einsteiger als auch Fortgeschrittene das passende Gerät sind.

Источник: https://www.keimling.de/magazin-rezepte/rohkost-ernaehrung/gemuese-und-obst-richtig-lagern/

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