Parkett reinigen und pflegen: So bleibt es lange schön!

Contents
  1. Wie reinige ich versiegelte und geölte Parkettböden richtig?
  2. Feucht oder trocken? Das müssen Sie beim Reinigen von Parkett beachten
  3. So reinigen Sie versiegeltes Parkett
  4. Geöltes oder unversiegeltes Parkett: So muss gereinigt werden
  5. Wie muss altes Parkett gereinigt werden?
  6. Kann Parkett mit Schmierseife gereinigt werden?
  7. So reinigen Sie Parkett von schwarzen Streifen
  8. Parkett pflegen und reinigen » So bleibt es lange glänzend
  9. Parkettboden – nie wirklich aus der Mode gekommen
  10. Öl, Wachs oder Lack – auf die Oberfläche kommt es an
  11. Fegen, wischen oder beides?
  12. Trockenreinigung von Parkettböden
  13. Feuchtreinigung – aber ohne massiven Wassereinsatz
  14. Grob verschmutztes Parkett reinigen, aber besonnen!
  15. No-Gos, die Sie Ihrem Parkett nie antun sollten
  16. Herstellerbeschreibungen haben Priorität beim Parkett pflegen
  17. Problemflecken auf dem Parkett
  18. Richtige Parkettpflege verhindert frühzeitige Abnutzung
  19. Grundreinigung – selbst machen oder eine Firma beauftragen?
  20. Wenn nichts mehr geht – Abschleifen?
  21. Schadhafte Stellen im Parkett ausbessern
  22. Parkettboden pflegen und reinigen reicht allein auf Dauer nicht
  23. Holzboden pflegen: So bleiben Parkett & Laminat lange schön
  24. Holzboden reinigen und pflegen mit Staubsauger, Besen und Wischmopp
  25. Das mag euer Parkett gar nicht
  26. So pflegt ihr gewachste und geölte Holzböden
  27. Holzboden laugen und seifen
  28. Flecken auf Parkett entfernen
  29. Holzboden pflegen mit Tiefenreinigung vom Fachbetrieb
  30. Oberfläche abschleifen
  31. Vorsicht mit Hausmitteln zur Holzbodenpflege
  32. Luft- und Temperaturschwankungen vermeiden
  33. Laminat richtig pflegen

Wie reinige ich versiegelte und geölte Parkettböden richtig?

Parkett reinigen und pflegen: So bleibt es lange schön!

Parkett ist für viele der bevorzugte Bodenbelag im Haus. Damit der Holzboden ansehnlich bleibt, müssen Sie ihn regelmäßig reinigen und pflegen. Hier finden Sie Tipps.

Ein Parkettboden ist nicht nur wertig, sondern schafft auch eine heimische, behagliche Atmosphäre. Obendrein hat man von einem Parkettboden relativ lange etwas, da er belastbar und recht pflegeleicht ist.

Dennoch müssen Sie ihn selbstverständlich regelmäßig reinigen, damit er auch nach Jahren noch edel aussieht.

Damit beim Reinigen und Pflegen nichts falsch läuft, haben wir hier einige Tipps für Sie zusammengefasst.

Feucht oder trocken? Das müssen Sie beim Reinigen von Parkett beachten

  • Damit der Parkettboden lange schön bleibt, sollte er täglich trocken und einmal pro Woche feucht gewischt werden.
  • Zum Trockenwischen eignet sich am besten ein Bodenwischer mit Baumwollbezug, da dieser besonders schonend für das Parkett ist. Mit der täglichen Reinigung vermeiden Sie, dass Staubkörner oder kleine Steinchen auf Dauer Kratzer im Bodenbelag verursachen. Und Achtung bei Microfasertüchern – auch sie können für Kratzer sorgen.
  • Beim Reinigen mit Wasser dürfen Sie nicht zu viel Flüssigkeit benutzen, da dies schädlich für den Boden ist. Stattdessen benutzen Sie ein nebelfeuchtes Tuch.
  • Verzichten Sie bei Parkett komplett auf einen Staubsauger. Selbst mit Bürstenaufsatz ist das Risiko relativ groß, dass dabei Kratzer auf dem Bodenbelag entstehen.
  • Wischen Sie verschüttete Flüssigkeiten sofort auf, damit diese keine Schäden im Parkett verursachen.

So reinigen Sie versiegeltes Parkett

Versiegeltes Parkett ist wohl am einfachsten zu Reinigen, da dieses schon über eine spezielle Schutzschicht wie beispielsweise Wasserlack verfügt. Diese verhindert, dass Schmutz, Staub und Feuchtigkeit den Bodenbelag verunstalten. Deshalb lässt sich versiegeltes Parkett gut mit einem nebelfeuchten Tuch reinigen.

Falls Sie allgemein mit einem stark verschmutzten Parkett zu kämpfen, dann eignen sich Schwarztee, aber auch eine Mischung aus Wasser und Salmiak für die Parkettbodenreinigung. Beides wird wie normales Wasser zum Wischen verwendet. Zudem verleihen Sie dem Parkettboden einen langanhaltenden Glanz.

Finden sich jedoch vereinzelt unschöne Flecken auf Ihrem versiegeltem Parket, dann hilft Spiritus oder Terpentin weiter.

Wetten, dass? Diese sechs Dekofehler sind Ihnen auch schon passiert.

Geöltes oder unversiegeltes Parkett: So muss gereinigt werden

Im Unterschied zum versiegelten Parkett existiert beim geölten oder unversiegelten Parkett keine Schutzschicht. Stattdessen muss diese Art von Bodenbelag regelmäßig gewachst oder geölt werden, um geschützt zu sein.

Trotzdem ist diese Schicht nicht so porentief, als dass kein Wasser eindringen könnte. Deshalb muss bei geölten Parkettböden umso vorsichtiger mit Flüssigkeiten umgegangen werden.

Zudem muss unversiegeltes Parkett regelmäßig gebohnert werden, um den Glanz zu erhalten.

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Auch interessant: So erstrahlt Ihr Teppich wieder in altem Glanz – mit einfachen Hausmitteln.

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Neben diesen allgemeinen Pflegemaßnahmen müssen Sie zudem vorsichtig bei der Reinigung sein. Hierfür sollten Sie nur spezielle Parkettreiniger verwenden. Zudem muss geöltes Parkett immer wieder mit Pflegeölen verwöhnt werden.

Wie muss altes Parkett gereinigt werden?

Im Prinzip ändert sich im Alter nicht viel bei der Reinigung von Parkettböden. Wer seinen Bodenbelag stets gut gepflegt hat, kann seine Arbeit auch in Zukunft auf diese Weise fortsetzen.

Übernehmen Sie den alten Boden eines Vormieters und weist dieser Kratzer auf, können Sie diese mithilfe einer speziellen Politur entfernen. Sind die Einkerbungen dafür zu tief, muss womöglich abgeschliffen werden.

Das können Sie selbst übernehmen, indem Sie eine Parkettschleifmaschine aus dem Baumarkt mieten oder es einem Profi überlassen. Besonders bei einem versiegelten Parkettboden sollten Sie aber einen Experten ranlassen.

Geöltes Parkett sollten Sie nach dem Abschleifen ebenfalls wieder ölen.

Lesen Sie auch: Kratzer im Parkett – wer muss beim Auszug aus der Wohnung dafür aufkommen?

Kann Parkett mit Schmierseife gereinigt werden?

Hin und wieder wird empfohlen, Parkett mit Schmierseife zu reinigen. Allerdings haben spezielle Holzbodenseifen schonendere pH-Wert als Schmierseife und enthalten wertvolle Öle und Wachse. Deshalb sollten Sie Schmierseife mit Vorsicht genießen und nur dosiert anwenden, wenn überhaupt. Mit speziellen Parkettreinigern machen Sie nichts falsch.

So reinigen Sie Parkett von schwarzen Streifen

Man sieht es oft genug und auch selbst ist man nicht davor gefeit: Schwarze Streifen auf dem Parkett, die durch die Schuhsohlen zustande kommen. Doch wie wird man die hässlichen Schlieren los?

Das geht eigentlich ganz einfach: Nehmen Sie einen Radiergummi zur Hand und radieren Sie die Streifen einfach weg! Anschließend wischen Sie die dadurch entstandenen Krümel einfach weg. Alternativ können Sie auch einen sogenannten Schmutzradierer aus der Drogerie verwenden – dieser erfüllt den gleichen Zweck.

Lesen Sie hier: Verrückter Trick: So entfernen Sie Rotweinflecken im Teppich.

Источник: https://www.merkur.de/leben/wohnen/parkett-reinigen-oelen-pflegen-versiegelt-geoelt-alt-zr-10802148.html

Parkett pflegen und reinigen » So bleibt es lange glänzend

Parkett reinigen und pflegen: So bleibt es lange schön!
Bei richtiger Pflege bleibt das Parkett lange schön und glänzend Foto: /

Echtholzfußböden sind wieder stark im Kommen. Der oftmals noch zu hörende Einwand, dass Parkett pflegen und reinigen einen viel zu hohen Zeitaufwand mit sich bringt, stimmt allerdings nicht. Parkettböden sind eher pflegeleicht und überzeugen mit ihren extrem vielseitigen Einsatzmöglichkeiten.

Viele nennen es Luxus, andere manifestieren damit ihren auserlesenen Geschmack.

Aber die meisten Menschen entscheiden sich wohl deshalb für Parkett, weil solche rustikalen Böden einfach nur gut aussehen, ihren Gebrauchswert über viele Jahre erhalten und Bodenbeläge aus Naturholz vom wohnmedizinischen Aspekt her überall passen.

Dazu kommt: Parkett pflegen und reinigen kostet im Vergleich zu anderen Bodenbelägen erheblich weniger Aufwand, wenn man weiß, wie es geht und einige materialspezifische Besonderheiten dieses filigranen Holzbelags kennt.

Parkettboden – nie wirklich aus der Mode gekommen

Einen großen Boom bescherte den schmalen Holzstäbchenelementen die fortschreitende Industrialisierung im frühen 19. Jahrhundert. Damals war man übrigens noch mit Hammer und kleinen Stahlnägeln dabei, das Parkett ordentlich festzupinnen, bis später dann verstärkt wirksame Klebstoffe eingesetzt wurden.

Gut 50 Jahre danach, gleicher Trend nur mit noch edleren Materialien, im Retro-Look und nachgebildeten erhabenen Astbereichen. 3-D-Optik und antik wirkendes Design machen es möglich und auch, wenn es etwas teurer kommt – bei bis zu dreißig Jahre Hersteller-Garantie, muss man so schnell nicht wieder kaufen.

Dennoch ist Parkett pflegen und reinigen damals wie heute gefragt, so viel Zeit muss dann auch sein.

Öl, Wachs oder Lack – auf die Oberfläche kommt es an

Dicke Bohnerwachschichten wie zu Urgroßomas Zeiten sind out, da viele der modernen Parkettböden heutzutage schon ab Werk mit einer sehr robusten und langlebigen Oberflächenversiegelung in die Geschäfte und damit zum Verbraucher kommen. Die Bezeichnungen sind nicht unbedingt herstellerübergreifend gleich. Sie lassen sich aber grob in drei grundsätzliche Oberflächenstrukturen gliedern:

  • Strapazierfähige Polyurethanversiegelung für stark beanspruchte Böden;
  • Naturöloberfläche (dieses Parkett pflegen und reinigen, bedeutet besonders geringen Aufwand);
  • Öl-Wachs-Finish (schützt vor übermäßigem Verschleiß und wirkt besonders natürlich);

Fegen, wischen oder beides?

Beim Parkett pflegen und reinigen empfiehlt es sich auf jeden Fall einige Spielregeln zu beachten, bei denen es vom Grundsatz her zwei wichtige Verfahrensweisen gibt, die sich am Verschmutzungsgrad orientieren.

Trockenreinigung von Parkettböden

Bei den generell leicht zu pflegenden Naturholzböden genügt es in der Regel bereits, wenn sie in regelmäßigen Abständen mithilfe eines weichen Haarbesens, einem dafür geeigneten Staubsauger oder dem klassischen Wischmopp trocken gereinigt werden. Wer die elektrische Methode bevorzugt, kann im Fachhandel spezielle Parkettdüsen finden, die den etwas grobkörnigeren Schmutz besonders schonend entfernen und dabei keine lästigen Kratzer auf dem Parkettboden hinterlassen.

Feuchtreinigung – aber ohne massiven Wassereinsatz

Wenn der Schmutz einmal etwas hartnäckiger ist, weil es draußen zum Beispiel pausenlos regnet, ist es Zeit, den Parkettboden ein wenig gründlicher und feucht zu reinigen. Die Fachleute nennen es nebelfeucht, was dann auch überhaupt nicht mit triefend nass verwechselt werden sollte.

Beim Parkett pflegen und reinigen gilt umso mehr der alte Spruch, der da lautet: Viel hilft nicht viel und im Fall unserer Holzböden wird viel gleich noch mehr Schaden anrichten, ganz besonders auf Dauer gesehen.

Nebelfeucht definiert sich, dass der feucht bearbeitete Boden nach ungefähr drei bis maximal fünf Minuten vollständig, das heißt, auch im Innern, völlig abgetrocknet sein soll.

Grob verschmutztes Parkett reinigen, aber besonnen!

Hierfür legt man sich am besten einen kleinen Vorrat an ausgewählten Utensilien und Reinigungsmitteln an, die ausschließlich zur Verwendung auf Parkettfußböden genutzt werden. Die Grundausstattung könnte dann wie folgt aussehen:

  • Wischeimer
  • Flachwischer oder Wischmopp mit Auswringvorrichtung
  • Spezialbürste für den Staubsauger mit möglichst weichen Naturborsten
  • Nicht fusselnde Baumwolltücher
  • Trockene und feuchte Einwegtücher
  • Parkett-Reiniger (möglichst mit rückfettenden Wachsen bzw. Polymeren

No-Gos, die Sie Ihrem Parkett nie antun sollten

Sich selbst und erst recht Ihrem Parkett tun Sie keinen Gefallen, wenn dem Wischwasser Kern- oder Schmierseifen oder sogar Essig zugesetzt wird.

Wie beim Bohnerwachs, dass auf einigen Online-Portalen ebenfalls zur Parkettpflege empfohlen wird, bewirken diese Mittel die Bildung unschöner Schlieren und Flecken. Mitunter sieht der Fußboden nach dem Trocknen eher wie eine mehrfarbige Landkarte aus und erschein schmierig.

Auch lösungsmittelhaltige Intensivreiniger und sonstige aggressive Flüssigkeiten gehören weder in das Wischwasser noch direkt auf das Parkett.

Herstellerbeschreibungen haben Priorität beim Parkett pflegen

Fast alle Herstellermarken aus der Fußbodenbranche haben inzwischen eigene Mittel auf den Markt gebracht, die sie ihren Kunden zur Reinigung und Pflege ihrer Parkettböden empfehlen. Dabei handelt es sich zwar nicht um Kauefehle.

Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass diese Reinigungsprodukte am besten geeignet sind, um das Parkett schonend zu reinigen und so zu pflegen, dass es eine möglichst lange Lebensdauer schadlos erreicht.

Ferner kann davon ausgegangen werden, dass es im Falle einer Verwendung ungeeigneter Reinigungs- und Pflegemittel zu Problemen kommt, wenn durch den Käufer Gewährleistungsansprüche geltend gemacht werden sollen.

Mit welchem der Mittel Sie am besten Ihr Parkett pflegen und reinigen, sollte daher einen Blick in die beim Kauf meist mitgelieferten Herstellerhinweise wert sein.

Problemflecken auf dem Parkett

Selbst bei größtmöglicher Vorsicht wird es sich nicht immer vermeiden lassen, dass dann und wann etwas danebengeht, was auf dem ansonsten gut gepflegten Naturholzboden unschöne Spuren hinterlässt. Für den Fall der Fälle einige erprobte Empfehlungen:

Grober Schmutz, Buntstifte, Kreide Umgehend trocken abbürsten (Schwamm)
Obstflecken, verschüttete GetränkeMit saugfähigem Lappen aufnehmen, ev. Neutralreiniger benutzen
BlutfleckeFeuchtes Tuch oder später trocken abbürsten
Schuhcreme, Fettflecken, TintenspurenNUR den betroffenen Bereich mit stark verdünntem Essig abtupfen
Sirup, Schokolade, SpeiseresteLokal mit einem geeigneten Neutralreiniger säubern

Auf gar keinen Fall soll verschmutztem Parkett bei der Reinigung mit imprägnierten Tüchern zu Leibe gegangen werden. Das gilt auch für die beliebten Schmutzlappen aus Mikrofaser, die bereits lange Zeit im Verdacht stehen, die sensiblen Holzoberflächen anzugreifen und auf Dauer unansehnlich werden zu lassen.

Richtige Parkettpflege verhindert frühzeitige Abnutzung

Selbst, wer über viele Jahre pfleglich mit seinem Naturholzboden umgegangen ist und sich beim Parkett pflegen und reinigen immer nach den Vorschriften der Hersteller gerichtet hat, bemerkt irgendwann Abnutzungserscheinungen, die schon etwas hartnäckiger sind.

Dennoch wird empfohlen, besondere Pflegemittel unmittelbar und vor allem genau in der angegebenen Konzentration direkt dem Wischwasser beizumischen. In der Regel sind diese Chemikalien in Laboranalysen und im Praxisbetrieb von den Herstellern ausgiebig getestet worden und genau auf den sensibel reagierenden Parkettbelag abgestimmt.

Und bei aller Vorsicht: Irgendwann, allerdings meist erst nach vielen Jahren, ist auch für den gepflegtesten Holzfußboden eine professionelle Grundreinigung angesagt.

Grundreinigung – selbst machen oder eine Firma beauftragen?

Voraussetzung für eine solche Intensivreinigung ist zunächst, dass im Parkett keine mechanischen Beschädigungen sichtbar sind, da ansonsten nur ein rigoroses Abschleifen Sinn macht.

Für die Grundreinigung gibt es je eine nasse und trockene Variante, wobei letztgenannte Methode für das Holz wesentlich gesünder ist und von Fachfirmen der Branche vorzugsweise genutzt wird.

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Für beide Methoden werden sogenannte Einscheibenmaschinen mit unterschiedlich groben Schleifpads genutzt. Bei der Nassreinigung wird zusätzlich ein hochleistungsfähiger, möglichst mehrmotoriger Wassersauger benötigt.

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Abgesehen davon, dass diese Geräte in vielen Baumärkten ausgeliehen werden können, braucht es auch nicht wenig an handwerklichem Geschick, um diese Arbeiten allein hochwertig auszuführen. Gebäudereiniger verlangen dafür durchschnittlich zwischen 7,50 bis 11,00 (netto) Euro pro Quadratmeter.

Wenn nichts mehr geht – Abschleifen?

Hierzu muss man wissen, dass auch eine hochwertig durchgeführte Grundreinigung lediglich die Oberfläche des Parketts säubert, um sie anschließend einzupflegen.

Da sich Beschädigungen in der Holzstruktur erst nach dem anschließenden Wachsen oder Ölen deutlich zeigen, könnte jetzt höchstens noch das Abschleifen helfen.

Die Preise, die professionelle Handwerker dafür verlangen, beginnen bei 23,- Euro (netto) pro Quadratmeter, sodass eine diesbezügliche Entscheidung sorgfältig gegenüber dem zu erwartenden Nutzen abgewogen werden muss.

Schadhafte Stellen im Parkett ausbessern

Schön wäre es ja, wenn es denn ginge, wie Hornbach den Trick mit der geknackten Walnuss in einem Kurzvideo vorstellt.

Die durch einen Drehstuhl auf Rollen verursachten Kratzer im Parkett werden mit einem Stück aus der Nuss zwar weniger sichtbar. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis diese schadhaften Stellen größer werden.

Aber einige Tipps gibt es dennoch, wenn abgenutzte Stellen im Parkettboden sichtbar werden:

  • Leicht nach oben gewölbte Dellen: betroffene Abschnitte satt anfeuchten, da die Holzfasern anschließend aufquellen; anschließend feuchtes Tuch auflegen und vorsichtig mit einem heißen Bügeleisen in die Oberfläche eindrücken;
  • Mikrorisse und kleine Löcher: Holzpaste in gleicher Farbe auftragen, fest eindrücken und mit einer passenden Oberflächenvergütung behandeln;
  • Kleinflächige Kratzer: Falls es durch Wegpolieren nicht funktioniert, die Stelle mit dünnflüssigem Reparaturwachs auffüllen und mit einem geeigneten Versiegelungslack verschließen.

Parkettboden pflegen und reinigen reicht allein auf Dauer nicht

Die Länge der Lebensdauer von Parkettfußböden steht oder fällt mit der Art ihrer Behandlung.

Wer seinen Boden schont und beispielsweise statt Straßenschuhe (die vielfach ungeliebten) Filzpantoffeln nutzt, hat ganz sicher ein paar Jahre länger Freude am Parkett.

Und: Schmutz vermeiden war bei Naturholzböden schon immer besser, als ihn zu entfernen, denn schon kleinste Steinchen oder grober Straßenschmutz bewirken ziemlich schnell sehr hässliche Kratzer. Weiterhin empfehlen wir Ihnen:

  • Verwenden Sie großzügig bemessene Schmutzfänger vor der Wohnungs- bzw. Haustür, damit Dreck von vornherein draußen bleibt.
  • Weiche Laufrollen für Drehstühle oder Rollcontainer sind pfleglicher zum Parkett – rüsten Sie einfach um.
  • Schwarze Schuhsohlen und Pfennigabsätze sollte auch Ihr Besuch vermeiden, da sie nachhaltige Spuren hinterlassen.
  • Parkett hat eine Wohlfühltemperatur von 20°C und mag eine Luftfeuchtigkeit von 60 bis 65 Prozent. Wenn im Winter die Raumluft wesentlich trockener ist, helfen Luftbefeuchter, damit sich das Holz nicht zusammenzieht.
  • Verwenden Sie selbst bei groben Verschmutzungen niemals einen Dampfreiniger, da sich ansonsten die Verleimung löst und das Holz aufquillt.
  • Rüsten Sie Möbel, die auf dem Parkett stehen, mit Filz- oder Teflon-Gleitern nach.

Ziemlich beste Freunde waren Holz und Wasser noch nie. Parkett pflegen und reinigen geht auch mit nur wenig Wasser. Für den Fall, dass ein Hund mit in der Wohnung lebt: Gegen Kratzspuren auf dem Parkett hilft keine Hausratversicherung, sondern nur gute Erziehung oder eine hochwertige Hundedecke aus Noppengewebe. fred Startseite » Renovieren » Fußboden » Parkett

Источник: https://www.hausjournal.net/parkett-pflegen-und-reinigen

Holzboden pflegen: So bleiben Parkett & Laminat lange schön

Parkett reinigen und pflegen: So bleibt es lange schön!

Holz als Bodenbelag ist heute vor allem mit einem natürlichen Finish gefragt, also gewachst oder geölt. Wie ihr euren Holzboden richtig pflegt, damit er lange richtig gut aussieht, dafür gibt es ein paar Grundregeln.

Denn Scheuern oder aggressive Reinigungsmittel sind tabu. Das gilt auch für den Boden, der nur so aussieht, als wäre es aus Massivholz: Laminat.

Wir zeigen euch in diesem Artikel, was ihr tun müsst, um euren Holzboden zu pflegen, damit Parkett und Laminat lange schön bleiben.

Holzboden reinigen und pflegen mit Staubsauger, Besen und Wischmopp

Bevor ihr ein neues Finish auftragt, muss der Boden erst einmal gründlich gereinigt werden. Als erstes müssen Staub und Steinchen verschwinden. Dem groben Dreck rückt ihr bei der Pflege eines Holzbodens ganz einfach mit dem Staubsauger zu Leibe. Aber bitte mit einer Parkettdüse, sonst zieht ihr euch schnell Kratzer in das Holz.

Noch besser geeignet ist ein feiner Besen. Beim folgenden Wischen heißt es: kaltes Wasser verwenden und bitte nicht zu nass. Feucht wischen reicht, genauer gesagt nebelfeucht. Also den Mopp oder Parkett-Wischer gut auswringen, bevor ihr ihn schwingt.

Das mag euer Parkett gar nicht

Kratzige Besen bleiben bitte im Schrank, ebenso grobe Schwämme, Scheuermilch oder Putzmittel, die Ammoniak oder Chlor enthalten. Auch der Dampfreiniger eignet sich besser für die Fenster als für den Boden: Er ist zu heiß und zu feucht.

So pflegt ihr gewachste und geölte Holzböden

Beim gewachsten Holzboden ist noch größere Vorsicht geboten als bei lackiertem Parkett. Ein paar Tropfen milder Neutralreiniger im (kalten) Putzwasser reichen aus.

Für geölte Holzböden gibt es eine spezielle Parkettpflege fürs Putzwasser. Diese enthält etwas Holzöl und frischt die Oberfläche beim Wischen gleich etwas auf. Tipp: Parkettreiniger pur auf einen feuchten Lappen geben und auf besonders strapazierte Stellen tupfen.

Hin und wieder die Schutzschicht zu erneuern, hält das Holz länger frisch. Entweder kleinere Bereiche mit einem Tuch betupfen oder das Öl mit einer Poliermaschine auftragen. Nach vier bis sechs Stunden ist wieder alles trocken. Bis ihr das Parkett wieder voll nutzen könnt, vergehen aber ein bis drei Tage.

Parkett versiegeln: Hartöl, Hartwachsöl und Parkettlack im Vergleich

Holzboden laugen und seifen

Einen Sonderfall stellt der geseifte Holzboden dar. Dieses Finish wird in Skandinavien traditionell auf die Holzböden aufgetragen und ist in Deutschland noch relativ unbekannt.

Dabei wird das Holz mit einer recht großen Menge einer speziellen Lauge behandelt, welche in den Boden einzieht. Nach 24 Stunden muss die komplette Fläche noch einmal nachgeschliffen werden.

Diesen Vorgang kann man für ein noch helleres Gesamtbild wiederholen. Ist die Fläche getrocknet, geht es ans Seifen. Auch danach müssen die Dielen mindestens 24 Stunden trocknen.

Diesen Vorgang sollte man zwei bis vier Mal wiederholen.

Aufwändig, aber effektiv. Denn der Boden wird dadurch widerstandsfähig gegen Verfärbung und UV-Strahlung. Dazu kommt, dass der Holzboden aufhellt und ein edles mattes Finish erhält. Unsere Autorin Mona hat damit bereits gute Erfahrungen gemacht, welche sie auch in ihrem Blog beschreibt.

Flecken auf Parkett entfernen

Für Parkett gibt es spezielle Fleckentferner, die ihr auf den Fleck (Blut, Kaffee, Wein) sprüht oder tupft. 10 bis 20 Minuten einwirken lassen und abreiben. Mit einem feuchten Tuch abwischen und anschließend die Oberfläche des Fußbodens wieder einölen.

Holzboden pflegen mit Tiefenreinigung vom Fachbetrieb

Gönnt eurem Parkett doch mal eine professionelle Frischekur. Der Fachbetrieb bringt ein Gerät mit, das den Boden porentief reinigt. Die Walzbürsten säubern die Oberfläche bis in die kleinste Rille, dabei kommt auch die Versiegelung runter. Die milde Reinigungsemulsion saugt der elektrische Putzhelfer gleich wieder ab. Anschließend wird das Holz neu gewachst oder geölt.

Oberfläche abschleifen

Noch einen Schritt weiter geht eine Schleifmaschine. So ein Gerät bedient ebenfalls der Fachbetrieb oder ihr leiht es euch im Parketthandel beziehungsweise im Baumarkt aus. Anschließend die Oberfläche saugen, wischen und das Holz wieder gründlich einwachsen oder lackieren.

Den Parkettboden abzuschleifen ist nicht ganz so einfach, wie es aussieht. Im Zweifel lasst ihr einen Fachmann ran, bevor ihr euch fiese Schmarren in das Parkett schleift. © Getty Images

Vorsicht mit Hausmitteln zur Holzbodenpflege

Spiritus, schwarzer Tee, Speiseöl: Im Internet kursieren diverse Tipps zur Pflege des Holzbodens mit Hausmitteln.

Experten raten davon ab: „Generell sollten für die Parkettpflege geeignete Pflegemittel genutzt werden, da Hausmittel nicht getestet und geprüft werden“, sagt Bernd Reuß von der Hamberger Flooring GmbH & Co. KG.

„Was einen Fleck zunächst gut wegmacht, kann zu Farbveränderungen führen und auf Dauer die Schutzoberfläche schädigen.“

Luft- und Temperaturschwankungen vermeiden

Parkett leidet unter dauerhaft hoher Luftfeuchtigkeit, ebenso unter trockener Hitze oder größeren Temperaturschwankungen. Schaut auf euer Hygrometer: Wie ihr fühlt sich der Boden bei rund 55 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit und 20 Grad Celsius Raumtemperatur besonders wohl. Ist die Raumluft dauerhaft viel zu trocken, kauft euch einen elektrischen Luftbefeuchter.

Ob Parkett oder Laminat: Beides pflegt ihr am besten mit speziellen Pflegemitteln, lieber nicht mit „Hausmitteln“. © Getty Images/iStockphoto

Laminat richtig pflegen

Die Oberfläche von Laminat besteht nicht aus Holz, sondern aus bedrucktem Papier mit einer robusten Schutzschicht. Prima, denn das macht euch die Pflege einfach: saugen oder fegen und gelegentlich feucht wischen, gerne mit einem Bodenwischer oder einem feinen Mikrofasertuch. Fertig.

Wer möchte, besorgt sich einen Laminatreiniger für die Hochglanzpflege. Das Mittel eignet sich auch für versiegelte Kork- und Linoleumbodenbeläge sowie Designboden.

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/holzboden-pflegen-so-bleiben-parkett-und-laminat-lange-schoen-13402

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