Passt ein Kaltwintergarten zu Ihrem Eigenheim?

Haus mit Wintergarten: Worauf sollte man beim Anbau achten?

Passt ein Kaltwintergarten zu Ihrem Eigenheim?

Letzte Aktualisierung am 22. Januar 2020 von A. Mroos

Ein Haus mit Wintergarten bietet stets einen gemütlichen Platz – völlig unabhängig von Temperatur und der aktueller Wetterlage.

Egal, ob bei einem Neubau sofort eingeplant oder beim Bestand nachträglich angebaut, zunächst sollte man sich genau bewusst darüber sein, ob ein Wintergarten das Richtige für einen ist und wie man ihn nutzen möchte.

Wir zeigen die Vor- und Nachteile von Wintergärten und erklären, worauf man bei der Planung achten sollte.

Passt ein Wintergarten zu meinem Haus?

Bevor Sie mit der Planung oder gar dem Anbau eines Wintergartens an ihr Haus beginnen, sollten sie sich zunächst, bewusst darüber sein, ob ein Wintergarten überhaupt zu ihrem Zuhause passt. So ist erstmal entscheidend, wie viel Platz vorhanden ist. In den meisten Fällen bildet der Wintergarten den Übergang von Haus zu Garten.

Bei einem freistehenden Einfamilienhaus, ist es in der Regel kein Problem eine geeignete Fläche für den Wintergarten zu finden. Bei einem Reihenhaus mit begrenzter Gartenfläche hingegen, ist es schon schwieriger ausreichend Platz zu finden.

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Hier kann höchstens die Terrasse einen geeigneten Ort für den Anbau darstellen, dann müsste man diese aber aufgeben und hätte somit keine Möglichkeit mehr direkt im Freien zu sitzen.

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Grundsätzlich kann es auch sinnvoll sein und bei der Entscheidung helfen, zunächst einen Blick auf die Vor- und Nachteile eines Wintergartens zu werfen.

Vorteile Wintergarten

  • Hell und lichtdurchflutet
  • Alternative zur Terrasse bei kälteren Temperaturen
  • Vergrößerung des Innenraums
  • Gut geeignet für kälteempfindliche Pflanzen
  • Gewächshauseffekt beheizt den Wintergarten

Nachteile Wintergarten

  • Platzverlust im Außenbereich
  • Je nach Ausstattung relativ hohe Kosten
  • Meist nur mit Baugenehmigung möglich
  • Wärmeverlust durch großflächige Fenster
  • Gefahr von Schimmel am Fenster

Die verschiedenen Arten von Wintergärten

Sollte man sich letztlich für ein Haus mit Wintergarten entscheiden, kann die Planung beginnen. Entscheidend ist dabei vor allem, welche Art von Wintergarten man anbauen möchte. Denn hier unterscheidet man zwischen dem Kaltwintergarten und dem Warmwintergarten. Welche der beiden Wintergarten Elemente sich besser eignet, ist letztlich abhängig von dem gewünschten Verwendungszweck.

Kaltwintergarten

Ein Kaltwintergarten schützt Pflanzen vor der Witterung

Bei einem Kaltwintergarten handelt es sich meist um einen einfachen Anbau aus Glas. Die Bezeichnung kommt vor allem daher, dass der Kaltwintergarten nicht beheizt wird. Er heizt sich selbst vor allem durch den Gewächshauseffekt.

Das durch die Glasflächen einfallende Sonnenlicht heizt die Temperatur im Innenbereich im Gegensatz zur Außentemperatur deutlich auf. So sind keine weiteren Heizkörper nötig, um den Kaltwintergarten warm zu halten.

Dadurch eignet er sich im Winter besonders gut als Auewahrungsort für Pflanzen, die kälteempfindlich sind. Generell können Pflanzen so vor Witterungseinflüssen geschützt werden.

Ein Kaltwintergarten ist meist einfach gehalten und dementsprechend auch mit relativ geringen Kosten für den Wintergartenbau realisierbar. So verfügt er oft nur über eine einfache Verglasung und wird nicht isoliert.

Als Erweiterung des Wohnraums eignet er sich deshalb jedoch eher weniger, denn im Frühling und Herbst kann er bei Sonnenschein zwar trotzdem genutzt werden, bei schlechterem Wetter und im Winter stellt er aber keinen geeigneten Aufenthaltsraum dar.

Warmwintergarten

Ein Wohnwintergarten bietet zusätzlichen Wohnraum

Im Gegensatz zum Kaltwintergarten wird der Warmwintergarten genau wie der Rest des Hauses mit beheizt. Je nach Heizungsart wird er dabei in das Heizsystem des Hauses mit eingebunden, mitunter erhält er eine separate Heizung. Dadurch kann der Warmwintergarten auch problemlos als Erweiterung des Wohnraums genutzt werden. Nicht umsonst bezeichnet man diese Bauart auch als Wohnwintergarten.

Gleichzeitig setzt das unter anderem aber auch eine umfangreiche Isolierung und eine effiziente Verglasung voraus.

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Da es sich um einen dauerhaften Aufenthaltsraum handelt und dieser ganzjährig nutzbar ist, müssen ohnehin zahlreiche Anforderungen erfüllt werden – mitunter auch Bestimmungen der Energieeinsparverordnung (EnEV).

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Abgesehen von den energetischen Anforderungen muss der Wohnwintergarten zusätzlich luft- und standsicher sowie dicht sein und ein eigenes Entwässerungssystem besitzen. Außerdem muss man oft eine Baugenehmigung einholen, um einen Wohnwintergarten bauen zu können.

Die richtigen Materialien für den Wintergarten

Neben der Nutzungsart, ist auch die Auswahl der richtigen Materialien wichtig für die Gestaltung des Wintergartens. Hier bieten sich verschiedene Werkstoffe an. Wichtig bei der Auswahl der Materialien ist vor allem, dass diese witterungsbeständig sind. Häufig für den Wintergarten als Anbau verwendet werden:

Jedes Material bietet seine Vor- und Nachteile. So ist Holz ein lebender Werkstoff und dementsprechend pflegebedürftig.

Damit der Wintergarten auch witterungsbeständig ist, muss man das Holz lackieren oder das Holz lasieren.

Kunststoff hingegen ist pflegeleicht bietet aber eine weniger gemütliche Optik als ein Gerüst aus Holz. Nicht selten werden die Werkstoffe daher auch mit Aluminium kombiniert.

Da der Großteil der Flächen außerdem aus Glas besteht, ist auch die Auswahl der richtigen Fenster wichtig.

Hier sollte mindestens eine Zweifachverglasung, besser aber noch eine Dreifachverglasung verbaut werden, wenn es sich um einen Wohnwintergarten handelt.

Außerdem ist die Sicherheitsklasse bei einem Haus mit Wintergarten nicht zu unterschätzen, wenn man den Wintergarten als zusätzlichen Wohnraum nutzt und dieser damit unmittelbaren Zugang zum Wohnhaus gewährt.

Optische Gestaltung des Wintergartens

Bei einem Haus mit Wintergarten spielt auch das Erscheinungsbild eine wichtige Rolle. Insgesamt sollte der Wintergarten zur vorherrschenden Gestaltung des Hauses passen und sich harmonisch in die Außen- und Innenarchitektur einbetten.

Natürlich kommt es hier neben der Nutzungsart vor allem auch auf den persönlichen Geschmack an. Gerade in einem Wohnwintergarten will man sich schließlich wohl fühlen. Hier kann man auf verschiedene Gestaltungselemente setzen.

Neben zahlreichen Pflanzen, die sich hier anbieten, könnte auch ein Kamin oder kleiner Steinbrunnen Platz im Wintergarten finden, um eine gemütliche Stimmung zu erzeugen.

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In der Gestaltung sollte man auch eine ausreichende Beschattung des Wintergartens berücksichtigen. So lässt sich die optimale Raumtemperatur besser regulieren, damit es im Sommer nicht zu heiß wird. Neben natürlicher Beschattung durch Bäume im Garten, kann man zusätzlich auf Rollos, Vorhänge oder Markisen setzen.

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Bildquellen:U. J. Alexander/stock.adobe.comSyB/stock.adobe.com

Jenna/stock.adobe.com

Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/bauplanung/haus-mit-wintergarten

Kaltwintergärten – Wohnen & Wohlfühlen

Passt ein Kaltwintergarten zu Ihrem Eigenheim?

Ein Kaltwintergarten ist dieeinfachste Variante eines Wintergartens. Diese Wintergartenform wird nicht beheizt und ist deswegen meist auch kostengünstiger als ein Wohnwintergarten.

 Im Sommer kann ein Kaltwintergarten durch die warmen Außentemperaturen als zusätzlicher Wohnraum genutzt werden.

Im Winter ist er der perfekte Ort zur Überwinterung von Terrassen- und Topfpflanzen.

  Unser Tipp:

Die Besonderheiten von Kaltwintergärten

Obwohl ein Kaltwintergarten nicht an ein Heizungssystem angeschlossen ist, kann dieser im Sommer und teilweise auch im Frühjahr und Herbst als Aufenthaltsort genutzt werden.

Grund dafür ist der sogenannte Glashauseffekt.

Bei Sonnenschein erwärmt sich die Luft im Wintergarten durch die Reflexion der Sonnenstrahlen an den Scheiben und sorgt für angenehme Temperaturen, auch wenn es draußen kühler ist.

Darüber hinaus bildet ein Kaltwintergarten zu jeder Jahreszeit eine sogenannte Pufferzone zwischen Wohnhaus und Außenbereich. Steigen die Außentemperaturen im Sommer in die Höhe, heizt sich meistens auch das Haus auf. Ein Wintergarten hat sogar zu dieser Zeit eine angenehme Raumtemperatur. Selbst im Winter kühlt ein Kaltwintergarten nicht unter 0 Grad Celsius ab.

Verschiedene Materialien

Wintergärten werden in Abhängigkeit von Ihren Funktionen aus verschiedenen Materialien gefertigt. Aluminium ist sehr beliebt für Kaltwintergärten, da es leicht, extrem stabil und pflegeleicht ist. Wintergartenmodelle mit Konstruktionen aus Holz oder Kunststoff sowie Holz-Aluminium-Kombinationen sind ebenfalls möglich.

Die Fenster und gegebenenfalls Schiebetüren eines Kaltwintergartens bestehen meist aus einer einfachen Verglasung. Die Rahmen werden häufig mit nicht isolierten Profilen angeboten.

Aufgrund der fehlenden Isolierung und Wärmedämmung von Fenstern mit Einfachverglasung kommt es teils zu starken Temperaturunterschieden zwischen Außen- und Innenluft. Dies kann zur Bildung von Kondenswasser führen.

Wenn Sie das vermeiden wollen, sollten Sie eine Mehrfachverglasung und Rahmen mit isolierten Aluminiumprofilen wählen.

  Energiesparverordnung (EnEV) beachten!

Dachformen und Anbaumöglichkeiten

Einen Kaltwintergarten können Sie entweder freistehend bauen oder als Anbau ans Haus planen.

Dabei haben Sie die Wahl zwischen einer großen Bandbreite an Formen, sodass der Wintergarten optisch perfekt an Ihr Haus angepasst werden kann. Auch beim Dach haben Sie verschiedene Auswahlmöglichkeiten.

 Besonders beliebt sind die klassischen Dachformen Flach-, Pult- oder Satteldach. In unserer Grafik haben wir eine Übersicht möglicher Wintergarten-Formen für Sie erstellt:

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  Baugenehmigung notwendig?

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Grundsätzlich sind Wintergärten bauantragspflichtig. Für manche Bundesländer kommt zusätzlich eine Genehmigungspflicht hinzu. Fragen Sie dafür in Ihrem zuständigen Bau- bzw. Gemeindeamt nach.

Effektive Belüftungs- und Beschattungssysteme

Um den Kaltwintergarten auch bei starker Sonneneinstrahlung vor einer Überhitzung zu schützen und ganzjährig ein angenehmes Raumklima zu schaffen, empfiehlt sich der Einbau von Belüftungs- und Beschattungssystemen.

  Belüftungen

Einfache Belüftungssysteme bestehen aus Klappen in der Decke und den Wänden. Die warme, verbrauchte Luft steigt nach oben und kann durch die Dachklappen entweichen, so strömt frische Luft von außen hinein. Mindestens 10 bis 20 Prozent der verglasten Flächen sollten zu öffnen sein, um eine ausreichende Belüftung sicherzustellen.

  Beschattungen

Beschattungssysteme verhindern eine zu hohe Erhitzung des Kaltwintergartens. Sie können zudem als Sicht- und Blendschutz dienen. Grundlegend werden zwei Arten von Beschattungssystemen unterschieden:

  • Außen-Beschattung
  • Innen-Beschattung

Besonders effektiv ist eine Beschattung von außen mit Markisen, da sie die Sonnenwärme bereits reflektiert, bevor diese auf die Glasflächen treffen kann. Für die kostengünstigere innen liegende Beschattung können Sie zwischen Sonnensegeln, Jalousien oder Rollos wählen.

  Unser Tipp:

Vorteile und Nachteile

Ein Kaltwintergarten ist in der Regel kostengünstiger und schneller erbaut als ein Warmwintergarten. Dafür kann er nicht ganzjährig als Wohnraum genutzt werden. In unserer Tabelle finden Sie weitere Vor- und Nachteile von Kaltwintergärten:

Vorteile Nachteile
  kostengünstig  kann nicht ganzjährig als Wohnraum genutzt werden
  energiesparend, da keine Heizung notwendig  geringere Stabilität und Haltbarkeit
  Überwinterungsort für Pflanzen  Gefahr der Kondenswasserbildung durch hohe Temperaturschwankungen
  meist schneller erbaut
  weniger Bauvorschriften zu beachten

Einen Kaltwintergarten können Sie auch wie eine Art Gewächshaus gestalten.

Der Preis eines Wintergartens ergibt sich aus der gewünschten Größe, der Qualität der verwendeten Materialien und gewählten Extras. Für einfach verglaste und nicht isolierte Modelle können Sie mit Preisen von ca.

400 bis 800 Euro pro Quadratmeter rechnen. Mehrfachverglasungen und gedämmte Profile erhöhen den Preis um rund 100 bis 300 Euro pro Quadratmeter.

In unserer Preistabelle finden Sie einen Kostenvergleich verschiedener Wintergartenmodelle:

Wintergartentyp Kosten
Kaltwintergartenca. 10.000 – 25.000 Euro
Mittelwarmer Wintergartenca. 25.000 – 50.000 Euro
Warmwintergarten/Wohnwintergartenca. 50.000 – 100.000 Euro

Den passenden Anbieter finden

Trotz vergleichsweise niedriger Anschaffungskosten, ist ein Kaltwintergarten keine günstige Investition. Beim Bau müssen zudem mehrere Richtlinien und statische Bedingungen beachtet werden. Im besten Fall planen Sie Ihren Wintergarten gemeinsam mit einer Fachfirma.

Sind Sie noch auf der Suche nach einem geeigneten Partner für Ihr Projekt, können Sie über Aroundhome kostenfrei und online mehrere Anbieter vergleichen. Füllen Sie dazu unseren Online-Fragebogen aus und Sie erhalten bis zu drei Angebote von uns geprüften Fachfirmen aus Ihrer Nähe.

Unser Service ist für Sie jederzeit kostenlos und unverbindlich. 

Источник: https://www.aroundhome.de/wintergarten/kaltwintergaerten/

Kaltwintergarten: Alles über Einrichtung, Preise & Modelle

Passt ein Kaltwintergarten zu Ihrem Eigenheim?

Wintergärten laden zum Verweilen ein, wenn es auf der Terrasse längst ungemütlich ist. Sie lassen sich das ganze Jahr über vielfältig nutzen, sogar als Wohnraum. Dafür sind die geschlossenen Anbauten nicht gerade günstig. Die einfachste und preiswerteste Variante ist der Kaltwintergarten, auch Sommergarten genannt.

Was ist das Besondere am Kaltwintergarten?

Ein Kaltwintergarten ist ein geschlossener Anbau oder eine freistehende Konstruktion. Mindestens eine Wandfläche und das Dach sind aus einem lichtdurchlässigen Baustoff, in der Regel aus Glas. Diese Definition trifft auf alle Wintergärten zu.

Anders als ein Wohnwintergarten ist ein Kaltwintergarten thermisch getrennt vom anliegenden Gebäude. Das bedeutet, er ist nicht an ein Heizungssystem angeschlossen. Hier ist es also, wie der Name vermuten lässt, meistens kühl.

Durch den Glashauseffekt aber erwärmt sich der Anbau bei Sonnenschein recht zügig. So lassen sich ganzjährig angenehme Temperaturen erreichen. Außerdem bildet der Kaltwintergarten eine Art klimatische Pufferzone zwischen dem Haus und der Außenluft. Er fängt also Hitze und Kälte ab.

Kaltwintergarten und Energiesparen?

Für Wintergärten ist die Energiesparverordnung EnEV zu beachten, insbesondere wenn sie beheizt werden. Über die wichtigsten Regeln klärt der Bundesverband Wintergarten e. V. auf.

Baugenehmigung für den Kaltwintergarten?

Wintergärten unterliegen grundsätzlich der Genehmigungspflicht. Bei Leichtbau-Kaltwintergärten ist dies nicht zwangsläufig der Fall. Erkundigt euch am besten vor der Planung bei eurem zuständigen Bauamt, ob ein Bauantrag notwendig ist und was es zu beachten gibt.

Wie kann man einen Kaltwintergarten nutzen?

Ein Kaltwintergarten lässt sich ganzjährig auf unterschiedliche Weise nutzen:

  • Wenn es auf der offenen Terrasse bereits zu kühl ist oder wenn es regnet, bietet der Wintergarten zuverlässigen Schutz.
  • Dank der Verglasung kann der Anbau ganzjährig als Gartenzimmer dienen. Von hier aus habt ihr einen schönem Ausblick auf das angrenzende Grün.
  • Ein Kaltwintergarten ist der ideale Ort zum Überwintern von Pflanzen.

Ein Kaltwintergarten ist das optimale Zuhause für viele Pflanzen, auch über Winter. © Getty Images/iStockphoto

Vorteile und Nachteile

Ihr überlegt, ob ein Kaltwintergarten zu euch passt? Diese Vorteile könnten euch überzeugen:

  • Er ist im Vergleich zum Warmwintergarten kostengünstig.
  • Der Auau ist in der Regel unkompliziert, da kein Fundament notwendig ist.
  • Ihr könnt einen Kaltwintergarten selbst bauen – zum Beispiel mit einem Bausatz.
  • Der Kaltwintergarten ist eine energiesparende Anbaumöglichkeit, da ihr keine Heizung benötigt.
  • Der Anbau dient als klimatische Pufferzone zwischen Haus und Außenbereich.
  • Durch die Glasflächen wärmt die Luft im Raum schnell auf.
  • Im Kaltwintergarten könnt ihr Pflanzen überwintern.

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Dem gegenüber stehen folgende Nachteile, die ihr mit bedenken solltet:

  • Der Kaltwintergarten ist nicht beheizt und daher als Wohnraum ungeeignet.
  • Kaltwintergärten sind weniger stabil und langlebig als Warmwintergärten.
  • Durch die hohen Temperaturschwankungen kann sich leicht Kondenswasser bilden. Es besteht Schimmelrisiko.

Materialien und Einrichtung

Ein guter Kaltwintergarten sollte pflegeleicht, robust und sowohl als Aufenthaltsraum als auch zum Überwintern von Pflanzen nutzbar sein. Daraus ergeben sich bestimmte Ansprüche an die verwendeten Materialien und die Einrichtung:

Materialien

Besonders beliebt ist als Baustoff Aluminium oder eine Holz-Alu-Kombination. Die Außenwände und das Dach bestehen meist aus einer einfachen Verglasung.

Tipp: Wenn ihr die Bildung von Kondenswasser verhindern möchtet, seid ihr mit einer Mehrfachverglasung besser beraten.

Dach

Durch die Dachform bestimmt ihr maßgeblich die Optik eures Kaltwintergartens. Besonders beliebt sind Flachdach, Pultdach und Satteldach. Achtet darauf, dass der Anbau gut zum angrenzenden Haus passt.

Belüftung und Beschattung

Im Sommer kann es im Kaltwintergarten durch den Glashauseffekt sehr heiß werden. Um für ein angenehmes Raumklima zu sorgen, sollten mindestens 10 bis 20 Prozent der Glasflächen zu öffnen sein.

Außerdem könnt ihr durch Außenmarkisen für ausreichend Beschattung sorgen. Eine günstige Alternative sind innenliegende Jalousien oder Rollos.

Der Sonnenschutz ist nicht nur für euch angenehm, sondern auch für Pflanzen, die ihr hier unterstellt.

Hitzestau? Nein danke! Aluminium-Rollläden von Schanz reflektieren das Sonnenlicht, noch bevor es in den Wintergarten gelangen kann. © epr/Schanz

Einrichtung

Ein Kaltwintergarten lässt sich ähnlich nutzen wie eine überdachte Terrasse. Eure Gartenmöbel wie Tisch und Stühle können hier Platz finden. Auch Loungemöbel, etwa aus Rattan, sind beliebt.

Ein Teppich auf dem kühlen Fliesen- oder Betonboden sorgt für extra Gemütlichkeit. Da es trotz der schützenden Wände feucht werden kann, sollten alle Textilien wasserfest und für den Außenbereich nutzbar sein.

Tipp: Wie wäre es mit der Installation einer mobilen Outdoor-Bar? Sie kann bei warmem Wetter vor die Tür gerollt werden und bei Regen jede Party retten.

Im Winter solltet ihr die Möbel beiseite stellen können: Euer Kaltwintergarten ist jetzt der ideale Ort zum Überwintern von Kübelpflanzen. Dazu gehören zum Beispiel Akazien, Kaktus, Lorbeer, Jasmin, Zitrusbäume, Olivenbaum und Zypresse.

Was kostet ein Kaltwintergarten?

Für einen kompletten Kaltwintergarten zahlt ihr je nach Ausstattung und Anbieter zwischen 10.000 und 25.000 Euro. Einfach verglaste Alu-Modelle ohne Zusätze sind am günstigsten. Mehrfachverglasung und weitere Funktionen wie Belüftungs- und Beschattungssysteme kosten extra. Mit einem Bausatz zum Selbstbau könnt ihr sparen und sogar unter 8.000 Euro landen.

Die Unterhaltskosten für einen Kaltwintergarten liegen bei rund 200 Euro pro Jahr.

Zum Vergleich: Ein Wohnwintergarten kostet in der Regel ab 50.000 Euro und verbraucht mindestens 400 Euro jährlich.

Anbieter und Modelle von Kaltwintergärten

Das Solarlux Glashaus aus Aluminium oder Holz-Aluminium ist eine Symbiose aus wettergeschütztem Raum und offen gestalteter Terrasse. Preise gibt es auf Anfrage direkt beim Hersteller.

Der Natur ganz nah, aber trotzdem vor Regen und Wind geschützt: Kaltwintergarten von Solarlux © tdx/Solarlux

Hersteller Verasol bietet verglaste Gartenzimmer schon ab 5.000 Euro an. Man hat verschiedene Auswahlmöglichkeiten von der Anzahl der Seitenwände über die Dacheindeckung bis zur Farbgestaltung.

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Bei Weinor gibt es lichtdurchflutete Kaltwintergärten mit vielen flexiblen Elementen. Preise verrät der Hersteller auf Anfrage.

Wintergärten aus Aluminium wie dieser von Weinor sind sehr beliebt, da sie bei minimalem Pflegeaufwand viele Jahre lang schön und resistent gegen Wind und Wetter bleiben. © tdx/Weinor

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/kaltwintergarten-48794

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