Pfoten weg: Diese Gartenpflanzen sind Gift für Ihr Haustier!

Vorsicht: Diese Zimmerpflanzen sind giftig für Katze, Hund und Co

Pfoten weg: Diese Gartenpflanzen sind Gift für Ihr Haustier!

Aktualisiert: 18.12.2019 – 12:41

Foto: iStock/Anna_Hirna

Lieber wegstellen: Weihnachtssterne gehören zu den Pflanzen, die giftig für Katzen sowie auch Hunde sein können.

Ihre Katze knabbert gerne an Ihrem Gummibaum? Ihr Welpe frisst ab und zu mal Efeu-Blätter? Dann sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten, denn es handelt sich hierbei um giftige Zimmerpflanzen. Hier informieren wir Sie umfassend zum Thema. Aktuell sind Weihnachtsstern und Amaryllis weit weg zu stellen von den Vierbeinern.

Manche Pflanzen sind giftig für Tiere.

Ein Alpenveilchen oder eine Amaryllis sehen besonders schön aus auf der Fensterbank und bringen Farbe in die eigenen vier Wände. Mit einem Gummibaum oder eine Dieffenbachie zaubert man im Handumdrehen etwas Grün in dunkle Ecken.

Aber wussten Sie schon, dass diese Zimmerpflanzen für Hunde und Katzen giftig sind? Falls Sie Haustiere haben, dann sollten sie unbedingt aufpassen, dass sie nicht an diesen giftigen Zimmerpflanzen knabbern oder auf den Blättern herumkauen.

Gerade jetzt zur Winterzeit gibt es wieder ein paar saisonale Pflanzen, die den Tieren gar nicht bekommen. Wie Sie gewährleisten, dass Ihre Haustiere nicht an die Pflanzen gelangen und was im Notfall zu tun ist:

Giftige Pflanzen für Haustiere: Erbrechen, Krämpfe und Tod

Eine besondere Gefahr besteht für Katzen, da sie gern überall herumspringen und so auch Pflanzentöpfe auf Schränken problemlos erreichen können. Ausgewachsene Hunde knabbern dagegen äußerst selten an giftigen Zimmerpflanzen. Im verspielten und neugierigen Welpenalter sollte man auf seinen vierbeinigen Freund aber umso mehr aufpassen.

Je nachdem, welches giftige Grünzeug Ihr Haustier gefressen hat und in welcher Menge, können unterschiedliche Symptome auftreten. Diese reichen von Erbrechen und Durchfall über Lähmungen, Krämpfe und starkem Speichelfluss bis hin zum tödlichen Ausgang.

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Vielleicht haben Sie ja die eine oder andere Pflanze bei sich zu Hause stehen und wissen gar nicht, dass sie für Ihr Tier gefährlich sein könnte. Wir haben für Sie deshalb eine Liste mit einigen giftigen Zimmerpflanzen zusammengestellt und sagen Ihnen außerdem, welche Auswirkungen diese auf Hund und Katze haben können.

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Giftige Zimmerpflanzen für Hunde und Katzen im Überblick

Bei folgenden Zimmerpflanzen ist es möglich, dass sich Ihr Tier vergiftet:

  • Alpenveilchen: Bei dieser Pflanze ist vor allem die Knolle giftig. Es kann zu Atemlähmung, Erbrechen, Durchfall, Kolik, Krämpfen und Kreislaufstörungen kommen.
  • Christusdorn: Giftig ist der Milchsaft. Symptome, die nach dem Verzehr der Pflanze auftreten können, sind eine Reizung der Magenschleimhaut, Magenbeschwerden oder eine Kolik. Sollte Milchsaft in die Augen gelangen, kann es sein, dass es kurzzeitig zu einem Sehverlust kommt.
  • Clivie: Besonders giftig sind die Zwiebel und der Zwiebelstamm. Bei Tieren löst die Pflanze Erbrechen und Durchfall aus. Bei größeren Mengen kann eine zentrale Lähmung auftreten.
  • Efeu: Die Blätter, die schwarzen Beeren, das Fruchtfleisch, der Stängel und der Saft sind bei dieser Pflanze giftig. Symptome sind Erbrechen, Erregung und Krämpfe.
  • Einblatt, Fensterblatt und Flamingobaum: Giftig sind bei diesen Pflanzen die Blätter, beim Einblatt zusätzlich die Stiele. Bei Ihrem Tier kann der Verzehr zu vermehrtem Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall und Schluckbeschwerden führen.
  • Gummibaum: Die ganze Pflanze ist giftig und kann bei Ihrem Tier Erbrechen und Durchfall auslösen.
  • Herzblatt: Falls Ihr Tier die Triebe oder die Blätter frisst, kann es sein, dass es sich übergeben muss, Durchfall bekommt, speichelt und Beschwerden beim Schlucken hat. Zudem sind Blutungen möglich.
  • Kaladie / Buntblatt: Die ganze Pflanze ist giftig. Symtome sind Durchfall, Erbrechen, Speicheln sowie Beschwerden beim Schlucken.
  • Korallenstrauch / -kirsche: Eigentlich ist die ganze Pflanze für Ihr Tier gefährlich. Vergiftungsgefahr besteht aber besonders beim Verzehr der Beeren. Sie lösen Erbrechen, Durchfall und Kolik aus.
  • Palmfarn: Besonders giftig sind die Samen. Tiere bekommen Durchfall, eine Kolik oder müssen erbrechen. Andere Symptome sind Schwäche, Depression und sogar eine Schädigung der Leber.
  • Philodendron: Beim Verzehr von Blättern und Stängel kann es zu vermehrtem Speichelfluss, Durchfall, Erbrechen, Unruhe und Zittern kommen. Bei Katzen ist eine Schädigung der Niere möglich.
  • Purpurtute: Blätter und Stiele sind giftig. Speicheln, Durchfall, Erbrechen und Schluckbeschwerden sind die Folge.
  • Wandelröschen: Der Verzehr der Pflanze, vor allem der Früchte, führt zu Durchfall, Erbrechen und starker Gewichtsabnahme.
  • Weihnachtsstern: Besonders der Milchsaft ist giftig. Es kommt zu Magen- und Darmreizungen.

Bei folgenden Zimmerpflanzen kann es zu einer starken Vergiftung kommen:

  • Amaryllis und Belladonna-Lilie: Ganz besonders giftig ist die Zwiebel. Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Kolik, Herzrhythmusstörungen sowie Krämpfe und Zittern.
  • Prachtlilie / Ruhmesblume: Vorsicht ist vor allem bei der Knolle geboten. Symptome, die das Anknabbern nach sich ziehen, sind Erbrechen, Durchfall, Apathie, Kolik, ein schwankender Gang, aber auch Kreislaufstörungen bis hin zu einem Kollaps.

Diese giftigen Zimmerpflanzen sind sehr gefährlich für Ihr Tier. Der Verzehr kann mitunter tödlich sein:

  • Kolbenfaden: Bei dieser Pflanze sind die Blätter giftig. Bei Ihrem Tier kann es zu vermehrtem Speichelfluss kommen, es kann an Erbrechen, Durchfall, Krämpfen oder Schluckbeschwerden leiden. Im schlimmsten Fall müssen Sie mit Herzrhythmusstörungen, Leber – und Nierenschäden rechnen.
  • Dieffenbachie: Besonders giftig ist der Stamm. Maul, Magen und Darm des Tieres werden stark gereizt. Es treten Schluckbeschwerden auf und es kann zum Verlust der Stimme kommen. Eventuell ist auch blutiger Durchfall möglich.

Keine giftige Zimmerpflanze, aber Pflanze mit unangenehmer Nebenwirkung:

  • Grünlilie: Die Grünlilie ist nicht direkt giftig, hat aber eine halluzinogene Wirkung. Wenn die Katze häufig daran kaut, macht sich bei ihr ein Dämmerzustand breit und sie wird schläfrig.

(Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Quelle u.a. Merkblatt Giftpflanzen v. Christine Naef, unter Mitarbeit des Instituts für Veterinärpharmakologie und -toxikologie Uni Zürich / Schweizer Hundemagazin)

Sie wollen wissen, womit Sie Ihre Katze richtig glücklich machen können? Unsere 10 Tipps verraten es Ihnen.

Vorbeugen & 1. Hilfe

  1. Die einfachste Lösung ist es natürlich, wenn Sie generell darauf verzichten, sich giftige Zimmerpflanzen in die Wohnung zu stellen. Um nachzuschauen, welche Pflanzen überhaupt ungefährlich für Ihr Tier sind, empfiehlt sich die Online-Giftpflanzendatenbank des Schweizer Instituts für Veterinärpharmakologie und -toxikologie.
  2. Falls Sie eine Katze haben, die sich nur in der Wohnung oder im Haus aufhält, dann bieten Sie ihr auf jeden Fall Katzengras als Futterergänzung an, da sie ja nicht die Möglichkeit hat, freiwachsendes Grün zu fressen. So lässt es sich zum einen verhindern, dass Ihr Tier Ihre Zimmerpflanzen anknabbert.

    Zum anderen hilft Katzengras dabei, unverdauliche Haarbälle herauszuwürgen, die die Katze ständig verschluckt, wenn sie ihr Fell reinigt.

  3. Sobald Sie bemerken, dass Ihr Haustier in einer giftigen Zimmerpflanze knabbert, dann stellen Sie den Topf außer Reichweite.

    Verhält sich Ihr Tier anschließend normal und weist keine Symptome auf, dann brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Falls Symptome auftreten, dann fahren Sie sofort zum Tierarzt, der Ihr Tier entsprechend behandeln wird.

  4. Es ist immer gut, wenn Sie die Giftquelle kennen. Nehmen Sie Teile der Pflanze deshalb ruhig mit zum Tierarzt.

    Auch Erbrochenes kann dem Arzt bei einer genauen Diagnose helfen.

  5. Behandeln Sie Ihr Tier nicht selbst, sondern überlassen Sie die Vorgehensweise dem Experten. Verabreichen Sie Ihrem Tier auf keinen Fall Milch oder Öl, um Erbrechen auszulösen. Dadurch wird das Gift im Körper nur gebunden.

Aber es gibt nicht nur Pflanzen, die giftig sind für Hund und Katze.

Auch so manche Lebensmittel vertragen Haustiere nicht gut und reagieren etwa mit Magen-Darm-Problemen bis hin zu schweren Vergiftungen. Durchfall bei Hund und Katze kann schlimm enden, daher sollten Sie nicht nur auf Hausmittel vertrauen, sondern am besten direkt mit dem Tier zum Tierarzt.

Am Ende wollen Besitzer eines Haustiers doch vor allem eines: Dass es dem liebsten Vierbeiner gut geht. Viele weitere spannende Artikel und

Mehr zum Thema Ratgeber rund um Haustiere gibt's auf unserer Themenseite.

Haustiere

Eine Webseite der FUNKE Mediengruppe

Источник: https://www.bildderfrau.de/familie-leben/haustiere/article206406647/Haustiere-und-giftige-Zimmerpflanzen.html

Der Garten und die lieben Vierbeiner: Welche Pflanzen sind giftig für Katzen und Hunde?

Pfoten weg: Diese Gartenpflanzen sind Gift für Ihr Haustier!

Etwa 20 Millionen Vierbeiner, davon 7,5 Millionen Katzen und zwölf Millionen Hunde, leben in deutschen Haushalten. In den warmen Jahreszeiten sind die Tiere gern draußen und vergnügen sich im Garten.

Und wenn es dort überall grünt und blüht und duftet, so ist das natürlich auch für Hunde und Katzen äußerst interessant und regt zum Knabbern an.

Doch Vorsicht – es gibt jede Menge Gartenpflanzen, die für unsere Freunde auf Pfoten giftig sind.

Lisa Wittmann von Deutschlands größter Tierrechtsorganisation PETA warnt: „Aus Liebe zu unseren tierischen Mitbewohnern ist es ratsam, auf die eine oder andere Pflanze im Garten und in der Wohnung zu verzichten.

“ Doch welche Pflanzen sind gefährlich für Hunde und beziehungsweise oder Katzen? Es gibt eine einfache Antwort auf diese Frage, und sie lautet: mehr, als man denken wüRed. Darunter sind viele Gewächse, die für Menschen überhaupt keine Bedrohung darstellen.

Gerade in den warmen Jahreszeiten lassen sich Katz und Hund von Pflanzendüften verführen, die für sie giftig sind.

Für Bello, Rex und Waldi verboten

Immer wieder ist zu beobachten, dass Hunde Gras fressen – und wir uns fragen: Ist das in Ordnung? Und warum machen die das? Zunächst einmal: Ja, Gras schadet nicht, im Gegenteil. Frisches Gras ist für unsere „besten Freunde“ im Frühjahr und im Sommer wohlschmeckend, saftig und sogar reich an Nährstoffen.

Es beruhigt Hunde sogar, ist gut für den Magen und füllt den Wasserspeicher wieder auf. In der Welt der Pflanzen lauern die Gefahren für Bello, Rex, Waldi & Co. woanders. Zum Beispiel beim Krokus, beim Efeu, beim Gummibaum, beim Knoblauch und, trotz des Namens, bei der Hundspetersilie.

Dass Hunde zudem Zwiebeln, Walnüsse, Saubohnen, Trauben, Rosinen, Mandeln und Kakao nicht vertragen, ist ebenfalls schon längt bekannt.

An Rhododendron, Lilien, Orchideen, Maiglöckchen, Osterglocken, Engelstrompeten, und Hyazinthen haben Pfoten, Tatzen und Zungen von Hund und Katze ebenfalls nichts verloren wie am Ficus, am Fensterblatt, am Herzblatt, am Alpenveilchen und am Lebensbaum. Auch Gladiolen und Weihnachtssterne sind hochgiftig für die Tiere.

Natürlich gibt es aber auch jede Menge Zierpflanzen, die für Hunde eine Gefahr darstellen. Darunter befindet sich zum Beispiel das Adonisröschen, das in unseren Samenbomben Schmetterlingswiese und Blühendes Kornfeld enthalten ist.

Die Samenbombe Bienenschmaus beinhaltet Roten Fingerhut, ebenfalls toxisch für Hunde (für Menschen übrigens auch). In den Mischungen Wildblumen und Blühendes Kornfeld existiert Saatgut des Ausdauernden Leins, für Hunde stark giftig.

Samen der giftigen Lupinen stecken in den Samenbomben Schmetterlingswiese, Bienenschmaus, Wilde Wiese und Wildblumen.

Mohn und Co.: lieber nicht

Weltweit gibt es, so wird geschätzt, bis zu 120 Mohnsorten.

Drei von ihnen kommen in unseren Saatgutmischungen Schmetterlingswiese (Kalifornischer Mohn, Klatschmohn), Blühendes Kornfeld (Klatschmohn), Bienenschmaus (Kalifornischer Goldmohn, Klatschmohn), Wilde Wiese und Wildblumen (jeweils Klatschmohn) vor. Der für Hunde stark giftige Rittersporn ist in den Mischungen Schmetterlingswiese, Blühendes Kornfeld, Bienenschmaus, Wilde Wiese und Wildblumen enthalten.

Nun ist es natürlich so, dass die für Hunde gefährlichen Pflanzen in den Samenbomben nur ein paar unter vielen Samen ausmachen. Um deinen Hund keiner Gefahr auszusetzen, solltest du aber nichts riskieren und dich an die Sorten Sonnenblume, Gänseblümchen, Italienischer Garten oder Wildkräuter halten. Aber wie sieht es eigentlich bei den Katzen aus?

Für Katzen gilt: Tatzen weg von diesen Pflanzen

Auch für unsere Samtpfoten sind einige Pflanzen giftig. Darunter befinden sich einige, die Hunden schaden, und andere, die wiederum nur Katzen gefährlich sind. Wie schon für Hunde sind das Adonisröschen, der Fingerhut, der Lein, Lupinen, Mohn und Rittersporn auch für Katzen toxisch.

Hinzu kommt der Goldlack, der in unseren Samenbomben Schmetterlingswiese (Goldlack und Sibirischer Goldlack) und Wildblumen enthalten ist.

Und wie bei Hunden sind auch für Katzen Efeu, Gummibaum, Engelstrompete, Fensterblatt, Ficus, Krokus, Oleander, Osterglocke und andere Zierpflanzen gefährlich.

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Wenn du also einen Garten plus Hund oder Katze besitzt, dann solltest du auf die oben aufgezählten Samenbomben besser verzichten. Neben den zusätzlich erwähnten, häufig vorkommenden Zierpflanzen auf Balkon, Terrasse, im Haus und im Garten gibt es jedoch jede Menge weiteres Grünzeug, das für unsere vierbeinigen Haustiere unverträglich ist.

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Manche Gewächse sind sogar hochgradig giftig.

Dazu zählen der Seidelbast, die Wolfsmilch, die Stechpalme, der Schierling, die Prachtlilie, der Lebensbaum, die Herbstzeitlose, der Goldregen, die Eibe, die Christrose, der Buchsbaum, die Avocado sowie der Eisenhut, der die giftigste Pflanze in Europa darstellt und auch beim Menschen zum Tod führen kann.

Übersicht: Diese Pflanzen sind giftig

  • Adonisröschen (Hunde, Katzen)
  • Alpenveilchen (Hunde)
  • Ausdauernder Lein (Hunde, Katzen)
  • Avocado (Hunde, Katzen)
  • Buchsbaum (Hunde, Katzen)
  • Christrose (Hunde, Katzen)
  • Efeu (Hunde, Katzen)
  • Eibe (Hunde, Katzen)
  • Eisenhut (Hunde, Katzen)
  • Engelstrompeten (Hunde, Katzen)
  • Fensterblatt (Hunde, Katzen)
  • Ficus (Hunde, Katzen)
  • Gladiolen (Hunde)
  • Goldlack (Katzen)
  • Goldregen (Hunde, Katzen)
  • Gummibaum (Hunde, Katzen)
  • Herbstzeitlose (Hunde, Katzen)
  • Herzblatt (Hunde)
  • Hundspetersilie (Hunde)
  • Hyazinthen (Hunde)
  • Kakao (Hunde, Katzen)
  • Knoblauch (Hunde)
  • Krokus (Hunde, Katzen)
  • Lebensbaum (Hunde, Katzen)
  • Lilien (Hunde)
  • Lupinen (Hunde, Katzen)
  • Maiglöckchen (Hunde)
  • Mandeln (Hunde)
  • Mohn (Hunde, Katzen)
  • Oleander (Hunde, Katzen)
  • Orchideen (Hunde)
  • Osterglocken (Hunde, Katzen)
  • Prachtlilie (Hunde, Katzen)
  • Rhododendron (Hunde)
  • Rittersporn (Hunde, Katzen)
  • Rosinen (Hunde)
  • Roter Fingerhut (Hunde, Katzen)
  • Saubohnen (Hunde)
  • Schierling (Hunde, Katzen)
  • Seidelbast (Hunde, Katzen)
  • Stechpalme (Hunde, Katzen)
  • Trauben (Hunde)
  • Walnüsse (Hunde)
  • Weihnachtssterne (Hunde)
  • Wolfsmilch (Hunde, Katzen)
  • Zwiebeln (Hunde)

Hinweis: Diese Liste ist bestimmt nicht vollständig. Wir haben versucht die uns zugänglichen Informationen bestmöglich zusammen zu fassen, aber im Zweifel bitte unbedingt einen Tierarzt konsultieren!

Vergiftung bei Katze oder Hund: was tun?

Natürlich kannst du dein Haustier nicht permanent im Auge behalten. Wenn die Katze draußen unterwegs oder der Hund mit auf dem Waldspaziergang ist, dann wirst du es nicht schaffen, stets die Kontrolle über das Fressverhalten der Tiere zu behalten.

Das bedeutet, dass du gewappnet sein solltest für den Fall, dass sich Hund oder Katze beim Pflanzenfressen eine Vergiftung holen. Wichtig wäre es zu wissen, was im Fall des Falles zu tun ist.

Wie verhältst du dich also, wenn dein vierbeiniger Freund giftige Pflanzen gefressen hat?

Die üblichen Symptome einer Intoxikation mit Giftpflanzen sind Durchfall, heftiger Speichelfluss und Erbrechen. In manchen Fällen sind die Tiere auch richtiggehend benebelt und betäubt, in anderen erweitern oder verengen sich die Pupillen enorm.

 Aber um es direkt zu sagen: Viel tun kannst du selbst eigentlich nicht. Sorge dafür, dass das Tier zumindest nicht noch mehr von der Giftpflanze frisst und versuche, das Maul mit Wasser auszuspülen.

Bring‘ die Katze oder den Hund zum Erbrechen, wenn die Aufnahme des Gifts nicht länger als eine halbe Stunde zurückliegt und verwende dabei konzentriertes Kochsalzwasser in Zimmertemperatur.

Vermeide es unbedingt, dem Tier Milch zu geben, die schadet nämlich eher, als sie hilft: Milch beschleunigt die Aufnahme und die Verteilung von pflanzlichen Toxinen im Körper der Tiere.

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Du solltest unbedingt die Telefonnummern deines Tierarztes oder die des nächstgelegenen Tierhospitals parat haben. Im Zweifelsfall schnappst du dir den vierbeinigen Patienten und fährst ohne Zögern in die nächste Tierklinik.

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Das war jetzt ganz schön viel Info auf einmal. Um die Übersicht zu behalten und gut informiert zu sein, wenn es um deinen Schützling geht, haben wir dir hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Adonisröschen
  • Alpenveilchen
  • Ausdauernder Lein
  • Avocado
  • Buchsbaum
  • Christrose
  • Efeu
  • Eibe
  • Eisenhut
  • Engelstrompeten
  • Fensterblatt
  • Ficus
  • Gladiolen
  • Goldregen
  • Gummibaum
  • Herbstzeitlose
  • Herzblatt
  • Hundspetersilie
  • Hyazinthen
  • Kakao
  • Knoblauch
  • Krokus
  • Lebensbaum
  • Lilien
  • Lupinen
  • Maiglöckchen
  • Mandeln
  • Mohn
  • Oleander
  • Orchideen
  • Osterglocken
  • Prachtlilie
  • Rhododendron
  • Rittersporn
  • Rosinen
  • Roter Fingerhut
  • Saubohnen
  • Schierling
  • Seidelbast
  • Stechpalme
  • Trauben
  • Walnüsse
  • Weihnachtssterne
  • Wolfsmilch
  • Zwiebeln

Источник: https://www.diestadtgaertner.de/blog/giftige-pflanzen-fuer-hunde-und-katzen

Giftige Pflanzen für Tiere

Pfoten weg: Diese Gartenpflanzen sind Gift für Ihr Haustier!

Katzen knabbern gerne mal an Zimmerpflanzen. Foto: RealBeauty/Pixabay

Pflanzen sorgen für eine wohlige Atmosphäre, für bessere Luft und sind Nahrung für Bienen, Vögel und andere Insekten. Doch einige (Zimmer)Pflanzen können für unsere Haustiere gefährlich werden. Vor allem wenn zum Beispiel deine Katze ein kleiner „Knabberjunkie“ ist. Auch Welpen und junge Hunde sind dafür bekannt, mal die eine oder andere Pflanze anzuknabbern.

Sind meine Pflanzen gefährlich für mein Haustier?

Wichtig ist, dass du deine Zimmer- und Gartenpflanzen identifizierst, damit du genau weißt, was da bei dir wächst. Denn nicht jede Pflanze ist in gleicher Menge gleich giftig, manche nur unter bestimmten Umständen und bei einigen Zimmerpflanzen sind nur gewisse Pflanzenteile für Haustiere giftig. Wie bei vielen Dingen macht hier die Dosis das Gift.

shelta-Tipp: Eine Überprüfung der Zimmerpflanzen in der eigenen Wohnung lohnt sich immer, denn erfahrungsgemäß kriegt man im Laufe der Zeit zu verschiedenen Gelegenheiten immer wieder Pflanzen geschenkt, die man bedenkenlos aufstellt. Weiß man selbst nicht, um welche Pflanze es sich auf der heimischen Fensterbank handelt, hilft vielleicht ein Gartenexperte weiter.

Hast du ungeeignete Pflanzen in deiner Wohnung oder deinem Garten gefunden? Dann solltest du diese idealerweise verbannen, vor allem, wenn dein Tier hin und wieder mal Pflanzen anknabbert. Und sollte zum Beispiel dein Stubentiger bisher überhaupt kein Interesse an Pflanzen gezeigt haben, bedeutet das nicht, dass er sich das nicht doch noch anders überlegt.

Warum knabbern Haustiere an Pflanzen?

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Hunde oder Katzen Pflanzen essen beziehungsweise anknabbern. Diese können unter anderem sein:

  • Neugier, damit sammeln sie auch Erfahrung, was sich dahinter versteckt
  • Vor allem junge Tiere entdecken so ihre Umwelt
  • Instinkt
  • Langeweile

Pflanzen, die für Haustiere nicht geeignet sind

Wie giftig oder gefährlich die Pflanze für Hund, Katze oder Kleintier sein kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Aufnahme der Giftmenge, Giftgehalt der Pflanze, Gesundheitsstand sowie Alter des Tieres.

Zu den beliebtestes Zimmerpflanzen, die aber auch giftig sind, gehören:

Alpenveilchen, Amaryllis, Azaleen, Christusdorn, Diffenbachia, Efeu, Efeutute, Einblatt, Fensterblatt, Flamingoblume, Gummibaum (sämtliche Ficusarten), Hyazinthen, Kaladien, Klivien, Kolbenfaden, Korallenbaum, Kroton, Lillien, Lampionblume, Philodendron, Porzellanblumen, Weihnachtsstern und Zimmercalla.

Die Auflistung der Pflanzen ist nicht vollständig und dient nur als Einblick.

Weitere Infos zu Pflanzen und Tieren: Hundefreundlicher Garten | Heuschnupfen bei Haustieren | Giftpflanzenliste Katzen | Botanikus -Giftpflanzen |

Vorsicht bei Dünger

Eine oft übersehene Gefahr birgt auch das Gießwasser, wenn es mit Dünger angereichert ist. Damit kein belastetes Wasser in Reichweite des Tieres kommt, verzichte komplett auf Blumenuntersetzer. Übertöpfe sind sicherer.

Auch die Gießkanne selbst kann aus Katzensicht eine passende Herausforderung darstellen: Selbst wenn die Gießkannen-Öffnung relativ klein ist und ein Katzenkopf nur schwer hindurchpasst, kommen Katzen dennoch an das frische Nass: Miezen tunken einfach ihre Pfote hinein und schlecken sie ab. Befinden sich Düngemittel im Gießwasser, kann es zur Vergiftung kommen.

Benutzt du Flüssigdünger, schütte ihn immer erst direkt vor der Verwendung ins Wasser, leere die Gießkanne komplett und spüle sie hinterher gut aus, damit keine Rückstände zurückbleiben.

Mit Dünger angereicherte Blumenerde ist auch für Vögel gefährlich, denn sie picken und wühlen gerne herum. Dünger, Pflanzenschutzmitteln und Schimmelsporen können somit aufgenommen werden. Steine auf der Blumenerde schützen Vögel davor, giftige Stoffe aufzunehmen.

Hast du Wellensittiche? Hier findest du einige Tipps für die Haltung: Wellensittiche – gesellige Überflieger aus | Australien Beschäftigung für Wellis

Und wenn es doch passiert

Knabbert dein Tier an einer giftigen Pflanze kann es zu Beschwerden wie Magen-Darmentzündung, Erbrechen, Durchfall, Bewegungsstörungen oder Benommenheit kommen. Im schlimmsten Fall kann es tödlich enden. Besteht der Verdacht auf eine Vergiftung, ist der erste Weg deshalb immer der Gang zum Tierarzt. Hier haben wir auch Tipps zur Ersten Hilfe am Tier zusammengestellt.

Источник: https://blog.shelta.tasso.net/giftige-pflanzen-tiere/

Gartenblumen

Pfoten weg: Diese Gartenpflanzen sind Gift für Ihr Haustier!

Leider gibt es aber jedes Jahr auch mehr oder weniger dramatische Vergiftungsunfälle.
Mit diesem Artikel möchte ich euch die Pflanzenauswahl erleichtern.

Achtung: Für Nager, Vögel und Reptilien gibt es teilweise Abweichungen – die Aufstellung gilt für Hunde und Katzen.

Da es sehr viele Neuzüchtungen und/oder Kreuzungen gibt, habe ich mich auf die Grundvariante der jeweiligen Pflanze beschränkt, gerne kannst Du Dich bei einer Detailfrage direkt an mich wenden.

Natürlich habe ich auch die Klassiker im Gemüsegarten berücksichtigt.

Zudem habe ich mich wie schon bei den Zimmerpflanzen (Haustiere und Zimmerpflanzen-(k)eine gute Idee?) nur auf fundierte Angaben verlassen und dafür in Kauf genommen, dass die Liste etwas kürzer wird.

Untergliedert ist diese Auflistung wieder in „stark giftig“ im Sinne von „kann tödlich enden-giftig – hat im Hunde- und Katzenhaushalt nichts zu suchen“, in „giftig“ und „schwach giftig“ im Sinne von „für einen verdorbenen Magen oder eine Kontaktallergie reichts allemal“ sowie „unbedenklich“, oft sogar Futterpflanze einsetzbar.

Achtung: Auch „schwach giftige Pflanzen“ können einen geschädigten Organismus vor größere Probleme stellen: Für Senioren, Jungtiere und chronisch kranke Vierbeiner sind auch diese tabu!

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Und: Als „unbedenklich“ deklarierte Pflanzen können durch eine Behandlung mit Pestiziden und Düngemitteln durchaus sekundär giftig sein, daher die Pflanzen sicherheitshalber erst einmal zwei Wochen in Quarantäne stecken und vor dem Pflanzen nochmal unter die Dusche halten! Gerade Saisonpflanzen und Exoten sind hier oft überdurchschnittlich belastet.

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In einem Hunde- und Katzengarten sollte natürlich auf alle Pestizide wie Schneckenkorn, Blattlausgift etc. verzichtet werden.

Zum Düngen anstatt Kunstdünger oder Blaukorn (=hochgiftig) lieber Brennesseljauche verwenden.

Beginnen möchte ich gleich mal mit den „No go´s“ – sie haben im Garten definitiv nichts verloren!

  • Amaryllis, Aronstab, Azalee
  • Begonien, Bilsenkraut, Blauregen, Buschwindröschen, alle Arten Bohnen, Buchsbaum
  • Calla, Christrose
  • Efeu, Eibe, Eiche, Engelstrompete, Eisenhut
  • Farne, Fingerhut, Flieder,
  • Geißraute, Ginster, Goldregen
  • Hanf, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Hyazinthe
  • Kartoffel(pflanzen), Kastanien, Korallenbaum, Krokus, Küchenschelle
  • Liguster, Lilien, Lupinien
  • Maiglöckchen, Misteln, Mohn
  • Narzissen
  • Oleander
  • Pfaffenhütchen
  • Rhabarber, Rhododendron, Rittersporn
  • Salbei, Schneelball, SSchwertlilien, Seerosen, Seidelbast, Stechpalme
  • Tabakpflanzen (auch Ziertabak),Taglilie, Teichrose, Thuja, Tomaten(pflanze), Tulpen
  • Wacholder, Waldmeister, Wilder Wein, Wein, Winterling

Schwach giftig

  • Akelei, Ananaskirsche
  • Brunnenkresse
  • Clematis
  • Eberesche, Essigbaum
  • Fetthenne, Feuerdorn, Fichte, Fleißiges Lieschen
  • Geißblatt
  • Hartriegel, Hortensie
  • Kletterhortensie, Kohl
  • Mahonie, Malve
  • Pastinake, Pfingstrose, Physalis
  • Schneebeere, Storchschnabel
  • Tränendes Herz
  • Waldrebe, Wegwarte, Weide

Katzenminze PB

Unbedenklich –
die markierten Pfanzen eigenen sich sogar direkt zum Anknabbern

  • Apfelbaum
  • Birnbaum, Blaubeere, Borretsch, Brombeere, Echter Buchweizen, Baldrian
  • Dahlien, Dill, Disteln, Dost
  • Erdbeere, Erika
  • Feldsalat, Fenchel, Frauenmantel
  • Gänseblümchen, GierschHainbuche, Hasel, Hibiskus, Himbeere, Holunder,
  • Hundsrose
  • (Echter) Jasmin, Johannisbeere, Johanniskraut
  • (Echte) Katzenminze, Kapuzinerkresse, Knäuelgras, Kamille, Katzengamander,Kerbel, Kirsche, Klee, Königskerze, Koriander, Kresse, Kürbis
  • Lavendel, Löwenmaul (groß), Löwenmäulchen, Löwenzahn (ohne Blüte), Lungenkraut, Luzerne
  • Mais, Margarite, Melisse, Minze, Muskatellersalbei
  • Nachtkerze, Nelke
  • Petunie, Phlox, Portulak
  • Rauke (Rucola), Rosen, Roseneibisch
  • Salate, Schlehe (ohne Früchte), Schwarzäugige Susanne, Sommerlinde, Sonnenblume, Sonnenhut, Stachelbeere, Stiefmütterchen
  • Tagetes, Topinambur
  • Walderdbeere, Walnuss, Weißdorn
  • Zucchini, Zyperngras

Bitte zögere daher nicht, wenn Dein Liebling Pflanzen angefressen hat!
Ruf Deinen Tierarzt oder Deine Tierheilpraktikerin an und kläre ab, was zu tun ist.

Hier noch zwei wichtige Kontakte für den Ernstfall:

Zum Weiterlesen:
Eine Aufstellung der klassischen Zimmerpflanzen (hier gehts zum Artikel) und eine Zusammenfassung der Frühlingsblumen (hier gehts zum Artikel) ist bereits erschienen.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sommer!

Liebe Grüße Susanne

Rechtshinweis: Diese Auflistung wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, dennoch ist jeder selbst verantwortlich, zu welchen Pflanzen er seinen Tieren Zugang gewährt. Ich übernehme keine Haftung für Unfälle, die in Zusammenhang mit diesem Artikel stehen.

Источник: https://pfotencafe.de/gartenpflanzen/

Pfoten weg! Diese Pflanzen sind für Haustiere giftig

Pfoten weg: Diese Gartenpflanzen sind Gift für Ihr Haustier!

Es liegt im wahrsten Sinne in der Natur der Sache: Unzählige Pflanzen lagern in ihren Blättern, Zweigen oder Wurzeln Giftstoffe ein, um sich so vor Fressfeinden zu schützen. Für uns Menschen sind die meisten Gewächse unbedenklich, werden höchstens gefährlich, wenn wir (größere) Teile davon verschluckt haben.

Für Hunde und Katzen jedoch ist manches „Grünzeug“, mit dem wir Gärten und Wohnungen dekorieren, pures Gift.

Gerade bei Welpen oder kleinen Kätzchen, die aus Neugierde oder beim Spielen an Pflanzen knabbern oder sie im Beet ausbuddeln und so mit Giftpflanzen in Kontakt geraten, kann es zu schweren Symptomen wie Erbrechen, Durchfall, Krämpfen, Lähmungserscheinungen bis hin zum gefährlichen Kollaps kommen.

Vorsicht vor Stacheln und Gift

Wie aber können Tierfreunde ihre vierbeinigen Lieblinge schützen? Indem sie in der Wohnung auf bestimmten Blumenschmuck verzichten. Dazu gehört das Alpenveilchen, bei dem vor allem die Knolle stark giftig ist. In höheren Dosen gefressen, kann es bei Tieren zu Atemlähmung führen.

Auch das Wandelröschen sollte aus den vier Wänden verbannt werden: Besonders der Verzehr der blauschwarzen Beeren kann bei Hunden und Katzen zu blutigem Durchfall, Verstopfung und Bewegungsstörungen führen.

Als Zimmerzierde beliebt, aber für Katzen und andere Tiere stark giftig ist auch die Yucca: Sie kann schwere Schleimhautreizungen auslösen. Zu einem vorübergehenden Sehverlust kann es kommen, wenn Haustieraugen mit dem Milchsaft des Christusdorns in Berührung kommen.

Weitere Symptome, die nach dem Verzehr der Pflanze auftreten können, sind eine Reizung der Magenschleimhaut, Magenbeschwerden oder eine Kolik.

Frisst ein Hund von einer Giftpflanze, kann das verheerende Folgen haben. Quelle: Foto: Fotolia

Da gerade Katzen gerne aus Vasen, Blumentöpfen und deren Untersetzern trinken, rät die Tierschutzorganisation Tasso zur Vorsicht und zum Einsatz von Übertöpfen.

Ist Wasser mit Dünger angereichert oder stammt von gefährlichen Pflanzen, können Katzen beim Trinken etwa aus Untersetzern Giftstoffe zu sich nehmen.

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Zum Verhängnis werden kann es Katzen auch, wenn sie ihre Krallen am Gummibaum schärfen: Der Saft der Ficus-Art enthält Harz, Kautschuk und Furocumarine, kann Durchfall und Schleimhautreizungen hervorrufen.

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Die statistisch am häufigsten vorkommende Vergiftung bei Katzen stammt von Orchideen und lilienartigen Gewächsen. Als besonders giftig gelten die Zwiebeln der Belladonna- und der Prachtlilie: Werden diese angeknabbert, kann es nicht nur zu schweren Magen-Darm-Problemen, sondern auch zu Kreislaufstörungen bis hin zum Kollaps kommen.

Ein Verletzungsrisiko gehe auch von Kakteen und anderen Stachelgewächsen aus, warnen die Tasso-Experten: „Besonders junge Katzen und Hunde möchten alles aus nächster Nähe beschnuppern und ertasten.“ Deshalb sollten derartige Pflanzen außer Reichweite stehen.

Von diesen Pflanzen sollten Hunde und Katzen die Pfoten lassen

Tulpen, Narzissen und lilienartige Gewächse finden sich in vielen Gärten – Hunde- und Katzenbesitzer sollten allerdings besser darauf verzichten.

Auch im Garten „lauert“ Gefahr

Damit sich Tierbesitzer bedenkenlos mit ihren Vierbeinern im Garten die Sonne „auf den Pelz“ scheinen lassen können, rät Tasso zu einer kritischen Bestandsaufnahme: „Vieles, was richtig schön aussieht, ist leider für Hund und Katze gefährlich. Zum Beispiel sind Tulpen und Narzissen wahres Gift und sollten keinesfalls gefressen werden.

“ Auch die harmlos aussehende Begonie hat es buchstäblich in sich: Der höchste Giftgehalt steckt bei ihr in den Wurzeln, die grabende Hunde zwischen die Kiefer bekommen können. Nicht weniger giftig ist Efeu. Hier lauert die Gefahr in den Blättern und Beeren, im Fruchtfleisch, im Stängel und Pflanzensaft.

Werden diese von den Tieren aufgenommen, lösen sie neben Erbrechen und Durchfall auch Krämpfe und Lähmungen aus. Aufpassen sollten Gartenfreunde auch beim Blauen Eisenhut, der als giftigste Pflanze Mitteleuropas gilt und dessen Gift allein durch die Berührung mit der Haut eintreten und das Herz-Kreislauf-System schädigen kann.

Toxisch sind zudem Blätter und Blüten des Rhododendrons, des immergrünem Buchsbaums, des Oleanders und der als Sichtschutz beliebten Thuja.

Verdacht auf Vergiftung? Ab zum Arzt!

Hat der Vierbeiner trotz aller Vorsicht doch an einer Pflanze geknabbert und es besteht Vergiftungsverdacht, sollte der erste Weg zum Tierarzt führen.

Damit der schnell eine Diagnose stellen und mit der Behandlung beginnen kann, sollten Teile der Pflanze und gegebenenfalls Erbrochenes oder Kot mitgenommen werden.

Da durch die Wirkung der Giftstoffe der Kreislauf des Tieres geschwächt werden und die Körpertemperatur absinken kann, sollte der „Patient“ zugedeckt und warm gehalten werden. Krampft es, empfiehlt es sich, das Tier auf einer weich gepolsterten Decke zu transportieren, damit es sich nicht verletzten kann.

Von Julia-Marie Meisenburg/RND

Источник: https://www.haz.de/Nachrichten/Wissen/Uebersicht/Pfoten-weg!-Diese-Pflanzen-sind-fuer-Haustiere-giftig

Diese Gartenpflanzen sind Gift für Ihr Haustier

Pfoten weg: Diese Gartenpflanzen sind Gift für Ihr Haustier!

Bei den Rhododendren sitzen die Giftstoffe in den Blättern, im Nektar und in den Pollen. Bei einer Vergiftung kann die Pflanze eine verlangsamte Herztätigkeit und sogar Koma verursachen.

Die meisten Arten vom Rhododendron sind giftig für Mensch und Tier.

Der Oleander enthält das giftige Glykosid Oleandrin, welches bei Verzehr sogar eine Herzlähmung auslösen kann. Das Gift ist so stark, dass es bei Berührungen zu Hautreizungen kommt.

Oleander ist für Menschen und Tiere giftig. Schon der bloße Hautkontakt kann zu Jucken, Hautreizungen und Rötungen führen.

Die Engelstrompete sieht sehr imposant aus und ist deshalb eine beliebte Kübelpflanze für den Garten. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Alle Teile der Pflanze sind giftig und können zu Herzversagen und Kreislaufstillstand führen.

Der hohe Anteil an Alkaloiden  ist für das Gift in allen Teilen der Engelstrompete verantwortlich.

Der Blaue Eisenhut gilt als die giftigste Pflanze Mitteleuropas. Allein durch eine Berührung mit der Haut kann ihr Gift in den Körper eintreten.

Bereits fünf Gramm der Wurzel sind für einen Hund tödlich. Bei Menschen reichen sogar schon zwei Gramm aus.

Daher sollten Sie nicht nur Ihre Vierbeiner, sondern auch Kleinkinder von der Pflanze fernhalten.

Der blaue Eisenhut sorgt bei kurzzeitigem Kontakt für Hautreizungen und Brennen, bei längerer Wirkung stellen sich Taubheit und Lähmungserscheinungen ein.

  Unser Tipp:

Bäume, Hecken und Sträucher

Die Samen desWunderbaums werden zu Rizinusöl gepresst, welches seit vielen Jahren als Heil- und Abführmittel verwendet wird.

In ihrer unbehandelten Form sind die Samen allerdings giftig.

Paradoxerweise schmecken sie sehr gut, weshalb Sie nicht nur Ihre Haustiere sondern auch Ihre Kinder von der Pflanze fern halten sollten.

Der Rizinusbaum war übrigens die Giftpflanze des Jahres 2018.

Die Eibe zählt zu den Nadelgehölzen und ist eine sehr beliebte Heckenpflanze. Sie ist pflegeleicht, robust und noch dazu immergrün. Dennoch enthalten vor allem ihre Nadeln und Samen Giftstoffe, die bei Ihrem Haustier Erbrechenund Bewusstlosigkeit hervorrufen kann.

Vergiftungen durch Eiben sind auch für Menschen lebensgefährlich, da sie zu Krampfanfällen führen können.

Der Buchsbaum wird in Deutschland ebenfalls gern als Hecke genutzt. Auch als Topfpflanze in besonderen Formen ist er ein beliebtes Stilelement.

Da der Buchsbaum einen bitteren Geschmack hat, wird er bereits von den meisten Haustieren gemieden. Darauf verlassen sollten Sie sich aber nicht.

Der Buchsbaum kann schwere Vergiftungen bei Hunden, Katzen, Nagetieren und sogar Pferden verursachen.

Die beliebte Heckenpflanzen lässt sich gt in jede Form schneiden, für Haustiere kann sie jedoch eine Gefahr darstellen.

Die Thuja, auch Lebensbaum genannt, wird gerne als Sichtschutz gepflanzt. Vor allem die Zweigspitzen und Zapfen enthalten das ätherische Öl Thujon, welches bei Hautkontakt schlimme Reizungen auslösen kann. Bei Verzehr ist diese Pflanze ebenfalls giftig.

Bei Verzehr ebenfalls nicht ungefährlich: die Thuja. [attention type=green]

Der Efeu ist gerade für Katzen gefährlich. Die spielen gerne mit den herabhängenden Ranken der Pflanze. Dabei sind sämtliche Teile des Efeus giftig und können selbst bei einem kleinen Anknabbern Erbrechen und Krämpfe auslösen.

[/attention] An Häusern und in Gärten ist Efeu eine schöne, immergrüne Rankelpflanze. Für Katzen ist sie allerdings giftig.

Die Rinde und Früchte der falschen Akazie, auch gewöhnliche Robinie genannt, gelten als stark giftig. Sie kann bei Ihren Haustieren krampfhafte Zuckungen, Apathie und Erbrechen auslösen.

Die gewöhnliche Robinie ist „Baum des Jahres 2020“ und dabei schön und gefährlich zugleich.

  Unser Tipp:

Was können Sie tun, um Ihre Haustiere zu schützen?

Sie sollten sich genau überlegen, ob Sie auf die genannten Gartenpflanzen nicht auch verzichten können.

Bei Hunden hätten Sie noch die Option, die gefährlichen Pflanzen einfach einzuzäunen.

Achten Sie aber darauf, keine Äste der giftigen Pflanzen zum Stöckchen werfen zu verwenden. Die Giftstoffe können sich auch in der Rinde befinden und beim Zerbeißen freigesetzt werden.

Auch beim Gassigehen sollten Sie darauf achten, welche Äste Sie zum Spielen und Werfen für Ihren Hund verwenden.

Klein- und Nagetiere, wie Meerschweinchen, Kaninchen oder Schildkröten, sollten Sie generell nicht in Ihrem Garten frei rumlaufen lassen. Hier eignen sich kleine Gehege, in denen sie sicher herum tollen können.

Zudem sollten Sie darauf achten, dass Ihre Haustiere nicht in die Gärten von Nachbarn gelangen können. Sollten sie dort in Kontakt mit giftigen Pflanzen kommen, wären Ihre ganzen Bemühungen in Ihrem eigenen Garten umsonst gewesen.

Der Umgang mit Gartenpflanzen im Überblick

Источник: https://www.aroundhome.de/gartenbau-landschaftsbau/magazin/giftpflanzen-haustiere/

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