PVC- und Vinyl-Boden: Die Rückkehr des Klassikers

Contents
  1. PVC-Boden: ein pflegeleichter Klassiker
  2. Optiken und Eigenschaften von PVC- und Vinyl-Böden 
  3.   Fliesen- und Holzoptik
  4.   Eigenschaften der PVC-/Vinyl-Böden
  5. Kombinieren Sie PVC-Böden mit anderen Bodenbelägen
  6. Mit diesen Tipps halten PVC- und Vinylböden länger
  7.   Vinyl-Boden reinigen und pflegen
  8.   Versiegeln und pflegen
  9.   PVC-Boden reparieren und ausbessern
  10. Kosten & Preise
  11. Detailansicht
  12. Massivholzdielen
  13. Parkett-Bodenbeläge
  14. PVC-/Vinylboden
  15. Laminat-Bodenbeläge
  16. Fliesen/Feinsteinzeug
  17. Teppichboden
  18. Betonboden
  19. Reinigung und Pflege von Fußbodenbelägen
  20. Lassen Sie sich von unseren Einrichtungsbeispielen inspirieren!
  21. Authentische marokkanische Fliesenoptik: das Design für Ihre Renovierungsideen!
  22. PVC-Belag: auch wirtschaftlich eine Lösung
  23. Wählen Sie das Kraftpaket – die leistungsstarke PVC-Fliese
  24. PVC mit Klick-Verbindung – schnell und einfach verlegt
  25. PVC-Boden in Fliesenoptik mit selbstklebendem Rücken – die robuste Variante
  26. Laminatboden in Fliesenoptik – eine gute Alternative für den Wohnbereich
  27. Wandbelag in Fliesenoptik – die authentische Wahl
  28. Große Designauswahl mit Tapeten in schicker Fliesenoptik
  29. RETRO FLIESEN – KÜNSTLERISCHE RAUMGESTALTUNG MIT ORIGINELLEN FORMEN UND MUSTERN
  30. Linoleumboden – der wiederentdeckte Klassiker
  31. Wie vielfältig Linoleum ist, beweist schon seine wechselhafte Geschichte
  32. Vor dem 2. Weltkrieg – Liebling der Designer und Architekten
  33. Nach dem 2. Weltkrieg – lange nur in Objektbauten eingesetzt
  34. Heute gilt Linoleum wieder als Designerboden
  35. Vergleich zwischen Linoleum und PVC-/Vinylboden
  36. Nachteile des Linoleums – nicht für nasse Räume geeignet
  37. Pflege und Reinigung
  38. PVC, Vinyl oder Linoleum: Ein Vergleich
  39. Linoleum – natürlicher Bodenbelag mit großer Designvielfalt
  40. PVC und Vinyl: ein Material, zwei Bodenbeläge

PVC-Boden: ein pflegeleichter Klassiker

PVC- und Vinyl-Boden: Die Rückkehr des Klassikers

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Hart- und Weich-Polyvinylchlorid, kurz PVC. Letzterem werden für eine hohe Flexibilität Weichmacher hinzugefügt.

Diese gerieten vor allem in den ersten Boom-Zeiten des PVC-Bodens in den 50er- und 60er-Jahren in Verruf, Gifte auszudünsten. Zudem war PVC leicht entflammbar und damit eine potenzielle Gefahr in Wohnräumen. Das hat sich heute geändert.

Moderne Formen des PVC-Bodens werden als Vinyl-Böden bezeichnet und enthalten keinerlei Schadstoffe. So werden heute andere Weichmacher als früher verwendet, die das Material unter anderem auch recyclefähig machen.

Die positiven Eigenschaften von PVC blieben hingegen erhalten: Vinyl ist gleichermaßen unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, Schmutz und mechanischem Abrieb.

Optiken und Eigenschaften von PVC- und Vinyl-Böden 

PVC-Böden sind zwischen zwei und vier Millimeter dick und bestehen aus verschiedenen Schichten. Ein PVC-Bodenbelag verfügt über eine effektive Trittschalldämpfung, fühlt sich angenehm warm an und lässt sich in unterschiedlichen Haptiken herstellen.

PVC- und Vinylböden können in den unterschiedlichsten Designs erworben werden.

  Fliesen- und Holzoptik

Möchten Sie die harmonische Optik von Holz auch in Feuchträumen genießen oder suchen eine kostengünstige Alternative für Ihre Wohnräume, kommt Vinyl ins Spiel. Sie erhalten den Vinyl-Bodenbelag in Optiken wie Eiche, Esche oder Nussbaum. In Fliesenoptik kommt PVC vor allem in Küche, Bad und Flur zum Einsatz.

  Eigenschaften der PVC-/Vinyl-Böden

PVC-Böden zeichnen sich durch bestimmte Eigenschaften aus, die sie ideal für alle Wohnbereiche und auch für den gewerblichen Einsatz machen.

  • So werden dem Grundstoff PVC für die Verarbeitung in Bodenbelägen Weichmacher hinzugefügt. Das macht den Belag flexibel und verarbeitungsfreudig – allerdings weniger hart und druckbelastbar. Auf einem PVC-Bodenbelag können daher schnell Abdrücke von Möbeln, Stuhlbeinen oder -rollen sichtbar sein.
  • Dafür ist PVC ausgesprochen widerstandsfähig gegenüber mechanischer Beanspruchung und die hoch verdichtete Oberfläche beweist ein sehr gutes Abriebverhalten.
  • Aufgrund seiner Struktur ist PVC trittfest und schalldämmend. So bietet ein Vinylboden eine hohe Sicherheit und eignet sich auch als Bodenbelag, wenn kleine Kinder im Haushalt leben. Füllstoffe wie beispielsweise Sandstein oder Kreide sorgen zusätzlich für eine optimale Trittelastizität.
  • Von Haus aus ist Vinyl im trockenen Zustand rutschsicher – nicht jedoch, wenn er feucht wird. Im Bad sollten Sie daher auf spezielle PVC-Böden mit erhöhter Gleitsicherheit zurückgreifen.
  • Für Fußbodenheizungen ist der Bodenbelag ebenfalls geeignet und in Sachen Wärmeleitfähigkeit sehr weit vorne dabei, da PVC vergleichsweise dünn ist und kein weiteres Dämmmaterial wie eine Trittschalldämpfung verbaut werden muss.
  • Da sich das Material unter Wärmeeinfluss ausdehnt, sollten Sie beim Verlegen Dehnungsfugen einplanen – und das nicht nur, wenn Sie eine Fußbodenheizung nutzen. PVC dehnt sich auch unter Sonneneinstrahlung aus.
  • Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Böden in der EU produziert wurden. Diese gelten als gesundheitlich unbedenklich. Labels wie Eco-Institut oder das Natureplus-Siegel weisen ebenfalls auf ökologisch sinnvolle Bodenbeläge hin.
  • Sollten nach vielen Nutzungsjahren Gebrauchserscheinungen auftreten, müssen Sie den PVC-Bodenbelag nicht komplett austauschen. Eine neue Versiegelung genügt oftmals bereits. Die Schicht aus Polymerdispersion schützt den Boden gegen Kratzer und Abrieb.
  • Vinyl lässt sich auf nahezu allen harten Untergründen wie Zement, Harz, Holz oder Laminat verlegen. Der Untergrund sollte immer vollständig eben und trocken sein.

Kombinieren Sie PVC-Böden mit anderen Bodenbelägen

Mit verschiedenen PVC-Böden veredeln Sie Ihre offene Wohnküche.

Vor allem in großen Räumen, wie offenen Wohnküchen, kann die Kombination von PVC mit anderen Bodenbelägen stilvoll und praktisch sein. Wählen Sie einen Vinyl-Boden für den Küchen- und Laminat für den Wohnbereich aus und bleiben Sie dabei in einer Farbfamilie. Die ähnlichen Bodenbeläge wirken oftmals harmonisch.

PVC wird in der Regel in Bahnen geliefert. Die Verlegung ist aufgrund der guten Verarbeitbarkeit sehr einfach. So gehen Sie Schritt für Schritt vor:

  1. Bereiten Sie den Untergrund vor. Er sollte eben und frei von Feuchtigkeit sein. Teppichboden sollte entfernt und der Boden anschließend von Kleberesten befreit werden.
  2. Legen Sie die PVC-Bahn faltenfrei im gesamten Raum aus und lassen Sie dabei einen Überstand von etwa zehn Zentimetern zu den Wänden. Dieser wird für eine saubere Schnittbildung sowie für die notwendige Dehnungsfuge benötigt.
  3. Warten Sie 24 Stunden: Diese Zeit benötigt das Material, um sich zu akklimatisieren und auszudehnen.
  4. Schneiden Sie den Vinyl-Boden mit einem scharfen Cutter zu und beachten Sie die Dehnungsfuge von etwa ein bis zwei Millimetern.
  5. Möchten Sie den Boden schwimmend verlegen, rollen sie ihn vollständig wieder auf und fixieren ihn an den Seiten mit doppelseitigem Klebeband. In großen Räumen sollte der Bodenbelag jedoch immer verklebt werden, da sich andernfalls Falten bilden können. Dafür tragen Sie den Kleber auf den Untergrund auf und halten die vom Hersteller vorgegebene Wartezeit ein. Anschließend bringen Sie den Boden von der Mitte nach außen auf dem Untergrund auf.
  6. Benötigen Sie mehrere PVC-Bahnen, sollten Sie die Nahtstellen verschweißen. Dazu eignet sich ein Handschweißgerät: Zunächst vergrößern Sie die Naht mit einem Fugenhobel und erhitzen sie anschließend, damit sie sich zusammenfügen kann. Die Naht wird so quasi unsichtbar.
  7. Eventuelle Schnittunregelmäßigkeiten an den Wänden verschwinden mit passenden Sockelleisten. Für ein harmonisches Erscheinungsbild wählen Sie die Leisten farblich passend zum Dekor des Bodens.

Mit diesen Tipps halten PVC- und Vinylböden länger

PVC ist von Haus aus pflegeleicht und nimmt kaum Schmutz an. Dennoch sollten Sie der Pflege und Instandhaltung ein wenig Aufmerksamkeit widmen, damit Sie lange Freude an Ihrem PVC-Boden haben.

  Vinyl-Boden reinigen und pflegen

PVC-Böden gehören zu den pflegeleichten Bodenbelägen. 

PVC-Boden lässt sich einfach absaugen und wischen. Es gibt zudem spezielle Vinyl-Reinigungsmittel, die für strahlenden Glanz sorgen. Ein mildes Spülmittel genügt jedoch häufig ebenfalls.

Achten Sie darauf, dass Sie den Boden nach der Reinigung nicht vollständig trocken wischen, da sich ansonsten Streifen bilden können. Um dies zu vermeiden, wischen Sie stattdessen mit klarem Wasser nach und lassen den Boden trocknen.

Das hält den Belag schön glänzend und es bilden sich keine Abdrücke.

  Versiegeln und pflegen

Eine Versiegelung schützt den Boden vor Beanspruchung und Kratzern. Sie erhalten spezielle PVC-Versiegelungslösungen im Handel. Diese werden  in drei Schichten aufgetragen; jede davon muss mindestens drei Stunden durchtrocknen.

Idealerweise versiegeln Sie den Boden direkt nach dem Verlegen. So haben Sie noch weniger Aufwand bei der Pflege und Reinigung und der Boden hält noch länger als ohnehin.

Die Versiegelung sollte etwa alle drei bis fünf Jahre erneuert werden.

  PVC-Boden reparieren und ausbessern

Vinyl- beziehungsweise PVC-Bodenbelag ist sehr widerstandsfähig und haltbar. Allerdings kann er aufgrund seiner eher weichen Struktur Dellen, Kratzer und Abdrücke von Möbeln davontragen.

Hat Ihr PVC-Boden Schaden erlitten, etwa Risse oder Dellen, lässt er sich jedoch im Vergleich zu anderen Bodenbelägen wie Parkett oder Laminat leicht reparieren. Dafür erhalten Sie im Handel spezielle Vinyl-Reparatursets. Diese bestehen aus Ersatzteilen für den Boden und einem speziellen Kleber.

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Achten Sie darauf, dass Dekor beziehungsweise Farbton übereinstimmen. Im Zweifelsfall sollten Sie immer einige Reststücke Ihres Bodens vom Verlegen auewahren.

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Die Reparatur erfolgt in wenigen Schritten: Schneiden Sie das defekte Stück einfach mit einem scharfen Cuttermesser aus dem Bodenbelag heraus und setzen Sie das neue Stück passgenau ein. Mit dem Reparaturset überkleben Sie die Nahtstellen und bringen ein Kaltschweißmittel auf. Die Nähte werden so nahezu unsichtbar und der Boden lässt sich sofort wieder begehen.

Kosten & Preise

PVC zählt zu den günstigsten Bodenbelägen. Es liegt im ähnlichen Preissegment wie Laminat, zum Teil sogar darunter, und damit wesentlich unter Alternativen wie Parkett, Fliesen und Teppichboden. Für einen Quadratmeter Vinyl-/PVC-Bodenbelag können Sie mit Kosten zwischen 15 und 40 Euro rechnen. Der Preis ist abhängig vom Dekor und von der Stärke.

  • Dünne Böden mit einer Dicke von zwei Millimetern sind oft günstiger als starke Varianten mit fünf oder mehr Millimetern Stärke.
  • Kreative Dekore und extravagante Farben rangieren meist ebenfalls im oberen Preisbereich.
  • Dafür erweisen sich dickere PVC-Böden in der Regel als widerstandsfähiger und haltbarer.
  • Für weniger beanspruchte Bereiche können Sie auf günstigere Varianten zurückgreifen.

Источник: https://www.aroundhome.de/bodenverlegung/pvc-boden/

Detailansicht

PVC- und Vinyl-Boden: Die Rückkehr des Klassikers

Schließlich nimmt er einen prominenten Platz und die gesamte Fläche ein – er liegt uns tagtäglich zu Füßen. Je nach Material und Farbe kann ein Raum völlig anders wirken. Hier spielen Haptik, Optik, aber auch Akustik eine Rolle. Grund genug, sich die unterschiedlichen Fußboden-Materialien einmal genauer anzuschauen.

Massivholzdielen

Die Massivholzdiele ist der Holzboden, der den Charakter von Natur und Echtheit am deutlichsten widerspiegelt.

Um den natürlichen Charakter beizubehalten, wurden sie in der Vergangenheit oft nur mit Wachs behandelt. Heute werden Massivholzdielen ähnlich verlegt und behandelt wie viele andere Holzböden.

Wenn man einige Dinge bei der Pflege beachtet, kann man ein Leben lang Freude an einem solchen Boden haben.

Parkett-Bodenbeläge

Parkett ist der exklusive Klassiker unter den Bodenbelägen. Räume mit Parkett erscheinen hochwertig und einladend. Grund dafür ist das Naturmaterial Holz, das Beständigkeit, Langlebigkeit und Werthaltigkeit ausstrahlt. Das Farbspektrum reicht von hellem Ahorn über Buche und Eiche bis hin zum dunklen Nussbaum.

Dabei ist es wichtig, zu berücksichtigen, dass es sich bei Parkett um ein Naturprodukt handelt. Schließlich bringt jeder Baum seine eigene Farbe und Struktur mit. Das sorgt unabhängig von der Behandlung und Sortierung stets für ein gewisses Maß an Individualität. Muster können daher nur als Orientierung dienen.

Oft wird Parkett in Klassen je nach Hersteller mit unterschiedlichen Bezeichnungen zugeordnet.

Gängig ist zum Beispiel:

  • Rustikal: Parkett ist oft von vielen Aststellen und einer intensiven Maserung geprägt und wirkt dadurch besonders lebendig.
  • Elegant: Weist nur minimale Unregelmäßigkeiten auf und ist besonders gleichmäßig in Farbe und Maserung.
  • Harmonisch: Es ist ein Kompromiss zwischen „elegant“ und „rustikal“. Das Parkett kann durchaus Aststellen haben, ist aber insgesamt eher ruhig in Farbspiel und Maserung.

PVC-/Vinylboden

Vinylböden erfreuen sich seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Sie werden mittlerweile, zumindest innerhalb der EU, ohne Weichmacher hergestellt und sind damit unbedenklich. Auch die Kombination mit einer Fußbodenheizung ist in der Regel unproblematisch.

Bei der Auswahl sollte man darauf achten, dass der Bodenbelag antistatisch ist und Anti-Rutsch-Eigenschaften besitzt.

Da Vinylböden in unterschiedlichen Farben, Dekors und Designs hergestellt werden, bietet der Belag eine große Bandbreite an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten.

Vinylböden sind deutlich schmutzabweisender als Parkett und daher auch aus hygienischen Gesichtspunkten durchaus zu empfehlen. Besonders beliebt sind die angenehmen Laufeigenschaften und die gute Trittschalldämmung.

Vinylböden können für eine Vielzahl von Räumen verwendet werden. Aufgrund der hohen Feuchtigkeitsbeständigkeit sind die meisten auch für Badezimmer geeignet.

Laminat-Bodenbeläge

Laminat ist eine Alternative zu Parkett und ideal für alle, die einen preiswerten und robusten Boden suchen. Es handelt sich nicht um reines Holz, sondern um HDF-Platten, die mit einem Dekor versehen sind.

Laminat ist pflegeleicht, rutschhemmend, antistatisch und zumindest wasserabweisend.

Grundsätzlich ist Wasser der Feind des Laminats, da, einmal in die Dekorschicht eingedrungen, das Material quillt und sich optisch verändert.

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Laminatfußböden werden besonders wegen ihrer Robustheit und der unkomplizierten Pflege geschätzt.

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Sie sind in einer großen Anzahl von unterschiedlichen Farben und Mustern erhältlich und können sogar einem Parkettfußboden täuschend ähnlich sehen. Bei genauerem Hinsehen wird man allerdings feststellen, dass Laminat letztendlich nicht ganz mit der edlen Optik und Ausstrahlung eines echten Parkettfußbodens mithalten kann.

Fliesen/Feinsteinzeug

Fliesen und Feinsteinzeug überzeugen durch hygienische Oberflächen, einen geringen Pflegeaufwand und Langlebigkeit.

Dank der zunehmenden Vielfalt an Stilrichtungen kann man Fliesen in nahezu jede Wohnlandschaft integrieren.

Im Trend liegen aktuell die großformatigen Fliesen, die sehr schick und elegant wirken.

In stark genutzten Räumen, wie dem Flur oder der Küche sowie im Badezimmer, sind Fliesen ein perfekter Untergrund, da Feuchtigkeit ihnen nichts anhaben kann.

Ob eine Fliese behaglich oder eher kühl wirkt, ist Geschmackssache und abhängig von Farbe, Größe und Struktur des Bodens. Hier kann man auch mit Teppichen und anderen Textilien arbeiten, mit denen man gemütliche Zonen gestaltet.

Teppichboden

Teppichböden sind besonders für Schlafzimmer, Ankleiden und Kinderzimmer beliebt. Aber auch in anderen Räumen gewinnen sie in den letzten Jahren wieder an Stellenwert. Teppich fungiert als Schalldämpfer und fördert ein wohnliches Ambiente.

Hinweis: Alle von LUXHAUS angebotenen Teppiche sind mit einer Fußbodenheizung kompatibel.

Betonboden

Beton erfreut sich angesichts von Industrial Trends zunehmender Popularität. Nachdem Betonböden sonst vorwiegend in Kellern Verwendung fanden, erobert das Material als stylisher Sichtestrich mit verschiedenen Versiegelungsvarianten nun auch die Wohnräume.

Im Vergleich zu Fliesen gibt es hier keine Fugen, bis auf je nach Fläche eventuell notwendige Dehnungsfugen. So entsteht ein außergewöhnlicher flächiger Bodenbelag, der die Raumwirkung unterstreicht und besonders pflegeleicht ist.

Auch in punkto Farbigkeit gibt es eine große Bandbreite diverser Oberflächen und Schattierungen.

Reinigung und Pflege von Fußbodenbelägen

Durch regelmäßige auf den Fußboden abgestimmte Reinigung und Pflege können Sie die Lebensdauer Ihres Bodenbelags verlängern und langfristig eine schöne Optik bewahren.

Der meiste Schmutz wird von außen in das Haus getragen und auf dem Boden abgetreten und verteilt. Die beste Reinigung besteht also darin, Schmutz einfach draußen vor der Tür zu lassen.

Wie das geht? Ganz einfach – legen Sie eine ausreichend große Schmutzfangmatte vor Ihre Haustür, an der sich Gäste und Bewohner die Schuhe abtreten können.

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Bitte bedenken Sie, dass hereingetragener Schmutz bei allen Bodenbelägen zu Beschädigungen führen kann. Steinchen oder Sandkörner wirken wie Schleifpapier und führen zu unschönen Kratzern.

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Stuhl-, Tisch- und Schrankfüße sollten mit Filzgleitern ausgestattet werden, so kann man sie leicht verschieben und Kratzern vorbeugen.

Bei allen glatten Böden empfiehlt sich nach dem Absaugen mit einem handelsüblichen Staubsauger mit Parkettdüse nebelfeuchtes Wischen mit einem ausgewrungenen, tropffreien Tuch.

Bei geölten Böden empfiehlt es sich, häufiger zu saugen als nebelfeucht zu wischen. Das Nachölen wird je nach Bedarf empfohlen und kann leicht selbst erledigt werden. Durch diese Pflege haben Sie immer einen matten, natürlichen Glanz auf Ihrem Boden.

Die Empfehlungen aus der Pflegeanleitung dienen als zusätzlicher Hinweis zu den Reinigungs- und Pflegeempfehlungen der Fußboden- bzw. Reinigungsmittelhersteller. Sie stellen eine Richtlinie dar, erheben aber nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Gewährleistungsansprüche können daher nicht abgeleitet werden. Im Zweifelsfall ist der Hersteller des Bodenbelags zu befragen.

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Источник: https://www.luxhaus.de/blog/artikel/bodenbelag

Authentische marokkanische Fliesenoptik: das Design für Ihre Renovierungsideen!

PVC- und Vinyl-Boden: Die Rückkehr des Klassikers

Einen echten marokkanischen Steinfliesenboden oder gar eine ganze geflieste Wand in den eigenen vier Wänden zu verlegen ist nicht immer ganz unproblematisch. Erstklassige Fliesen sind meist teuer und besonders kompliziert in der Verlegung und Pflege (sie haben beispielsweise die Eigenschaft sich schnell zu verfärben).

Trotz der schwierigen Handhabung müssen Sie auf den schicken Retrolook nicht verzichten! Dank moderner PVC-Fliesen lässt sich die Optik von Steinfliesen bis ins kleinste Detail imitieren. So kann eine PVC-Fliese äußerlich oftmals gar nicht von ihrem Vorbild unterschieden werden.

Entdecken Sie die vielfältigen Renovierungsmöglichkeiten mit den Fliesen der etwas anderen Art!

PVC-Belag: auch wirtschaftlich eine Lösung

Fliesen aus elastischem PVC-Material sind mit einer ergonomischen Beschichtung versehen, die den Boden für jedes Budget erschwinglich macht.

Das macht sich auch in dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis bemerkbar: leistungsfähige Produkte lassen sich bereits für unter 20 € pro m² erstehen.

Zudem sind sie äußerst pflegeleicht und schnell zu verlegen, wodurch Sie einiges an Kraft und Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens aufsparen können! PVC-Belag hat darüber hinaus den Vorteil, vollständig wasserdicht zu sein.

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Ein herausragendes Produkt stellt der PVC-Boden der Gerflor Texline Kollektion dar.

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Die lose Verlegung (ohne Klebstoff oder Leim) ist mit dieser Serie bis zu 35 m² möglich! Die Gerflor Texline Kollektion stellt viele Dekorklassiker bereit, darunter beispielsweise die Farbe Gerflor Texline „Cordoba Blue“.

Vor allem in den sozialen Netzwerken war dieses Dekor der klare Favorit. Ebenso verhielt es sich mit den eindrucksvollen Provence-Modellen, die unmittelbar zum Erfolg der Kollektion beitrugen.

Wählen Sie das Kraftpaket – die leistungsstarke PVC-Fliese

Eine robuste Beschichtung, enorme Strapazierfähigkeit, angenehme Montagefreundlichkeit und ansehnliche Ästhetik in einem Produkt vereint gibt es nicht? Gibt es doch! PVC-Fliesen wird all diesen und sogar mehr Anforderungen gerecht! Anpassungsfähig an Flächen jeder Art, wird das Material besonders auch aufgrund seiner Abdichtungseigenschaften geschätzt. Eine sichere und wasserdichte Installation in Küche und Bad ist problemlos möglich und sorgt für geschmackvolles Design in allen Bereichen. Den vielseitigen PVC-Bodenbelag finden Sie in herausragender Fliesenoptik in unserem Online-Shop, sowohl zum Verklicken als auch zum Verkleben!

PVC mit Klick-Verbindung – schnell und einfach verlegt

Bodenlösungen zum Einklicken erfreuen sich inzwischen großer Beliebtheit. Das einfache System überzeugt mit simpler Anwendung und besonders verständlicher Vorgehensweise. PVC-Fliesen mit Klick-Verbindung sind für jeden Heimwerker, der sein Renovierungsvorhaben schnellstmöglich umsetzen möchte, die wohl beste Lösung.

Das intuitive Klick-System (ohne Klebstoff) kann nach der Verlegung sofort betreten werden, was einen deutlichen Vorteil gegenüber der Klebevariante darstellt.

Entdecken Sie zum Beispiel die Tarkett Starfloor Click 30 Kollektion in unserem Online-Shop und stöbern Sie durch die spannenden Designs, die bereits viele weitere Haushalte schmücken.

PVC-Boden in Fliesenoptik mit selbstklebendem Rücken – die robuste Variante

Neben den Varianten zum Einklicken oder vollflächigem Verkleben gibt es die praktische PVC-Ware auch mit selbstklebendem Rücken. Diese Art von PVC-Fliese ermöglicht eine besonders einfache und schnelle Verlegung, ganz ohne Klick-System oder zusätzlichem Kleber.

Bei selbstklebendem PVC-Boden handelt es sich um eine zusätzliche Klebstoffschicht, die am Rücken des Produktes angebracht ist. Besonders praktisch: die Fliesen lassen sich dadurch einfach in ihrer Position korrigieren oder komplett austauschen, ohne dass der Untergrund oder die danebenliegenden Fliesen beschädigt werden.

Besonders begeistert hat uns die Gerflor Senso Premium Kollektion. Die PVC-Beläge dieser Serie sind äußerst solide und können sowohl für den privaten, als auch für den gewerblichen Gebrauch verwendet werden. Ganz gleich ob Wohn-, Objekt- oder Industriebereich die PVC-Fliesen der Gerflor Senso Premium Kollektion machen in jedem Bereich eine gute Figur.

Es gibt sie in den unterschiedlichsten Designs: mit Beton-, Holz- oder Steinoptik schmücken sie auch Ihre Fläche in bestmöglicher Weise aus.

Laminatboden in Fliesenoptik – eine gute Alternative für den Wohnbereich

Nicht nur PVC-Böden verleihen dem Raum etwas mehr Abwechslung als klassische Steinfliesen, auch Laminatböden sind ein wahres Verwandlungstalent. Laminat ist ebenso gut in der Nachahmung des natürlichen Materials wie PVC.

Mit seiner warmen Ausstrahlung, der praktischen, schwimmenden Verlegung und seinem stabilen Auau, bildet Laminat einen praktischen Alltagsbegleiter, der durch seinen geringen Preis begeistert.

Um den Wohnbereich in eine Wohlfühloase zu verwandelt eignet sich insbesondere die BerryAlloc Ocean Kollektion. Der Laminatboden ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich und beinhaltet insgesamt drei Modelle in Fliesenoptik.

Die Oberflächen zeichnen sich durch ihre klaren und raffinierten Farben in blau, weiß oder schwarz aus. Dank der wasserdichten und widerstandsfähigen Beschichtung, eignet sich der Bodenbelag perfekt für die Renovierung von Wohn- und Objektbereich mit mäßiger Frequentierung.

Um das Gesamtbild noch realistischer erscheinen zu lassen, verfügen die Dekore auch über haptische Eigenschaften. Die einzelnen Strukturen der Materialien werden in natürlicher Weise nachempfunden und durch kleinere Erhebungen etc. zum Ausdruck gebracht.

Wandbelag in Fliesenoptik – die authentische Wahl

Sie möchten auch Ihre Wände in einzigartigem Fliesendesign erstrahlen lassen? Dann nutzen Sie die universellen Tapeten in Fliesenoptik! Der Unterschied zu echten Wandfliesen ist kaum spürbar und lässt sich mit dem bloßen Auge nicht feststellen.

Nicht nur sparen Sie mit Tapeten in Fliesenoptik einiges an Geld, Sie sind in der Gestaltung von Muster und Farben vollkommen frei. Sowohl auf dem Boden, als auch an den Wänden können Sie ihrer Individualität neuen Ausdruck verleihen und diese vollkommen aufeinander abstimmen.

Dank ihrer stabileren Zusammensetzung sind die Tapeten in Fliesenoptik deutlich einfacher zu verlegen. Wie normale Tapeten können die Fliesennachbildungen ganz einfach an die Wand gebracht werden und wirken nicht nur schmutz- sondern auch wasserabweisend.

Große Designauswahl mit Tapeten in schicker Fliesenoptik

Nicht nur durch Fußböden kann die eindrucksvolle Struktur von Steinfliesen aufgegriffen werden. Auch Tapeten bedienen sich des ikonischen Dekors mit einer großen Auswahl an verschiedenen Modellen.

Von sehr bunt über schwarz-weiß Versionen, ob indigoblaue Fliesen oder ethnische Designs, Tapeten mit Fliesenoptik sind in jedem Fall eine gute Wahl. Geben Sie Ihren Räumen neuen Charme und lassen Sie sich von der Bandbreite an Dekoren inspirieren! Mit der A.S.

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Création „Il Decoro“ Tapete, verleihen Sie jeder kahlen Wand ein warmes und harmonisches Aussehen, welches sich positiv auf die Gesamtatmosphäre auswirkt. In Verbindung mit einem ruhigen Boden und dezenten Einrichtungselementen setzen Sie die Tapete in Fliesenoptik von A.S.

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Création gekonnt in Szene und verwandeln Ihren Raum in ein wahres Highlight.

RETRO FLIESEN – KÜNSTLERISCHE RAUMGESTALTUNG MIT ORIGINELLEN FORMEN UND MUSTERN

Falls Sie sich dazu entschließen sollten echte Keramikfliesen aus zu wählen, haben wir auch aufregende Muster für die verschiedensten Anwendungsbereiche in unserem Online-Shop.

Die sogenannte Retro-Optik, die mit ihrem Vintage Style verblasste Farben und geometrische Muster zu einem atemberaubenden Kunstwerk kombiniert.

Dafür greift man im Falle der Retro-Fliesen häufig auf kleinere Formate zurück, die sich nach Lust und Laune nebeneinander verlegen lassen.

Denken Sie daran: in unserem BRICOFLOR-Online Shop erwartet Sie eine enorme Auswahl an verschiedenen Alternativen für Fliese jeder Art. Wir freuen uns auf Sie!

Источник: https://www.bricoflor.de/blog/2019/08/15/pvc-boden-fliesenoptik

Linoleumboden – der wiederentdeckte Klassiker

PVC- und Vinyl-Boden: Die Rückkehr des Klassikers

Sie suchen einen natürlichen und zugleich unempfindlichen Bodenbelag, der sich sowohl in Wohn- als auch Geschäftsräumen verlegen lässt? Dazu soll er eine Top-Umweltbilanz aufweisen, eine leicht fungizide sowie antibakterielle Wirkung haben, eine grenzenlose Auswahl an Designs bieten und antistatisch, wärmedämmend sowie pflegeleicht sollte er dann bitte auch noch sein? Dann ist ein Linoleumboden genau das Richtige für Sie!

Wie vielfältig Linoleum ist, beweist schon seine wechselhafte Geschichte

Erfunden wurde das Linoleum bereits Anfang der 1860er Jahre. Der englische Chemiker Sir Frederick Walton fragte sich, ob er die Haut, die sich bildet, wenn Leinöl an der Luft oxidiert, auch künstlich nachbilden kann.

Die Substanz schien ihm vielversprechend: sie war leicht zu verformen und daher ein womöglich gutes Material für eine Vielzahl von Produkten. Nach etlichen Versuchen brachte die Mischung aus Leinöl, Korkmehl und Harzen den gewünschten Erfolg.

Das sind bis heute die wesentlichen Grundzutaten zur Herstellung von Linoleum. Im Jahr 1863 meldete Walton sein Patent darauf an.

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Walton selbst dachte an alles Mögliche, was er aus diesem natürlichen Kunststoff herstellen wollte. Es waren jedoch Händler, die ihn auf die Idee brachten, es für Bodenbeläge einzusetzen. Walton ließ daraufhin seine künstliche Leinölhaut auf Jutegewebe ziehen – der Linoleumboden war geboren.

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Der Name Linoleum leitet sich übrigens aus dem Lateinischen oleum lini, „Hauptrohstoff Leinöl“, her. In England wurde der neue Boden rasch zum Erfolg. Er konnte kostengünstig hergestellt werden und wurde dank seiner antibakteriellen und fungiziden Eigenschaften vom Ungeziefer nicht aufgefressen.

Das war damals gerade in den engen Arbeiterbehausungen ein enormer Fortschritt.

Vor dem 2. Weltkrieg – Liebling der Designer und Architekten

Im Deutschland war der neue Bodenbelag dagegen zunächst nicht erfolgreich. Üblich waren hierzulande Holzböden, allem Künstlichen standen die Deutschen schon damals skeptisch gegenüber. Hinzukam, dass das in England hergestellte Linoleum mit Strafzöllen belegt wurde.

Erst als englische Fabrikanten dazu übergingen, Linoleum auch in Deutschland herzustellen, wurde es hierzulande beliebter. Den Durchbruch brachten schließlich neue Dekore, die von Künstlern, Architekten und Designern des Jugendstils entworfen wurden.

Als schließlich auch noch die Bauhaus-Architekten Linoleum als Gestaltungselement für ihre Architektur entdeckten, kam dies einer Adelung des Belags als Ausdrucksmittel des modernen Zeitgeistes und Zeitgeschmacks gleich.

Nach dem 2. Weltkrieg – lange nur in Objektbauten eingesetzt

Wie in so vielen anderen Bereichen setzten die Nationalsozialisten auch diesem „bunten“ Treiben ein Ende. Nach dem zweiten Weltkrieg fand Linoleum vor allem als anspruchsloser Belag in Objektbauten wie Krankenhäusern, Schulen oder Behörden Verwendung.

Es wurde in wenig ansprechenden Designs gern in Treppenhäusern, Fluren oder auch Sporthallen verlegt. Darauf gründet der bis heute bei Vielen mitschwingende Vorbehalt gegenüber diesem Fußbodenbelag. Er hat den Ruf, ein wenig langweilig und eben nur für Objektbauten geeignet zu sein.

Erst die Ökobewegung der 1980er Jahre entdeckte das Material wieder neu für sich.

Heute gilt Linoleum wieder als Designerboden

Mittlerweile gibt es Linoleum in vielen Farben, Formen und Dekoren zu kaufen.

Das Einheits-Grau, -Beige oder -Uni gibt es zwar nach wie vor zu kaufen, für Wohnungen, Büros und Geschäften bieten sich nun aber auch kräftige Farben und attraktiv gestaltete Dekore an.

Sogar Holzoptiken sind durch neue Drucktechniken möglich. Wer an einen Linoleumboden denkt, wird beim Design keine Nachtteile gegenüber anderen modernen Bodenbelägen mehr entdecken.

Sie können Linoleumböden sowohl als zuschneidbare Meterware in Bahnen (auf Jute- oder Polyesterwebe gezogen) als auch als Fliesen oder Paneele mit Klicksystem verlegen.

Linoleum-Fertigparkett ist wie andere Klickpaneele auch dreischichtig aufgebaut. Die Nutzschicht besteht dabei in der Regel aus 2 mm dickem Linoleum, das auf eine 6 bis 7 mmm starken HDF-Platte als Träger gezogen wird.

Als Gegenzug dient meist Kraftpapier oder Kork. So geformt kann Linoleum auch schwimmend verlegt werden.

Vergleich zwischen Linoleum und PVC-/Vinylboden

Linoleum zählt wie der ebenfalls beliebte Vinylboden zur Klasse der Elastischen Bodenbeläge. Im Vergleich zum Vinyl fällt Verbrauchern vor allem der höhere Preis auf, den sie für die Böden auf Leinölbasis zu bezahlen haben.

Durch längere Haltbarkeit und bessere Ökobilanz macht das Naturmaterial Linoleum den hohen Anschaffungspreis auf die Dauer gesehen jedoch wieder wett. Zudem schneidet es auch in Sachen Wohnklima besser ab als PVC. Zwar gibt es mittlerweile auch viele Bio-Bodenbeläge zu kaufen, doch kommen auch sie nicht ohne Chemie aus.

Wer Ausdünstungen vermeiden möchte, hat beim Linoleum mit Sicherheit nichts zu befürchten. Der nach dem Verlegen auftretende Eigengeruch ist gesundheitlich unbedenklich und verschwindet mit der Zeit.

Nachteile des Linoleums – nicht für nasse Räume geeignet

Ähnlich wie andere natürliche Bodenbeläge auch, ist Linoleum nicht für Feuchträume wie Bäder geeignet, da es bei Nässe aufquillt.

Zudem darf der Belag nicht mit stark alkalischen Mitteln (Laugen) wie etwa Schmierseife behandelt werden, da es sonst zu Verfärbungen oder Zersetzungen des Materials kommen kann. Kein wirklicher Nachteil ist die Neigung des Materials, Reifeschleier zu bilden.

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Sie entstehen durch Belichtungsvorsprünge. Lagern vor dem Verlegen Bahnen im Freien, weisen diese Stelle meist einen veränderten Farbton auf. Blau- und Grautöne erhalten dann mitunter einen Stich ins Grüne bis Gelbe.

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Wer mit Mustern ausprobieren möchte, wie die Farbwirkung im Raum sein wird, sollte die Muster daher besser vorher einige Stunden dem Tageslicht aussetzen. In der Regel erhält man so einen guten Eindruck davon, wie das Linoleum einige Wochen nach dem Verlegen farblich aussehen wird.

Pflege und Reinigung

In älteren Filmen kann man gelegentlich sehen, wie ein Linoleumboden gewachst wird. Modernes Linoleum wird mit einer speziellen Beschichtung ausgeliefert, das nicht mehr nachgewachst werden muss. In der Regel reicht es, den Belag bodenfeucht zu wischen. Im Fachhandel gibt es auch spezielle Linoleumreiniger zu kaufen.

Sollten Sie weitere Fragen zu Linoleumböden haben, beantworten wir diese jederzeit gern.

Источник: https://www.domke-parkett.de/blog/linoleumboden-vorteile-nachteile/

PVC, Vinyl oder Linoleum: Ein Vergleich

PVC- und Vinyl-Boden: Die Rückkehr des Klassikers

Wer sich auf die Suche nach einem Bodenbelag für den Wohnraum macht, wird über kurz oder lang auf die Materialien PVC, Vinyl oder Linoleum stoßen. Vor allem Linoleum und der Designerbelag Vinyl zählen mittlerweile zu den angesagten Bodenbelägen. Doch zwischen den Materialien gibt es wichtige Unterschiede, die Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Linoleum – natürlicher Bodenbelag mit großer Designvielfalt

Hätten Sie gewusst, dass Linoleum bereits 150 Jahre alt ist? Erfunden wurde der Belag schon 1860 von Frederick Walton – ein elastisches Material, das auch bei hoher Beanspruchung eine lange Lebensdauer hat.

Linoleum ist ein echter Oldtimer unter den Bodenbelägen

Künstlich ist am Linoleum wirklich nichts und ein echtes Naturprodukt. Zu über 80 Prozent besteht Linoleum aus natürlichen Rohstoffen wie Naturharzen, Kork- oder Holzmehl, Jute und Leinöl. Seine Vielseitigkeit und zahlreiche Designs erhält der Bodenbelag durch Farbpigmente, die gesundheitlich völlig unschädlich sind.

Linoleum ist in vielen Farben verfügbar © lafishman64, fotolia.com

Bei der Herstellung wird Linoleum als Masse auf eine Trägerbahn aus Jute gewalzt und getrocknet.

Weil das biologisch abbaubare Material beim Kontakt mit Feuchtigkeit aufquellen kann, werden die Oberflächen heute für den privaten Gebrauch versiegelt, sodass sie gegenüber Schmutz und Wasser geschützt sind.

Zwischen zwei und vier Millimeter ist das elastische Produkt Linoleum am Ende stark und sorgt dafür, dass Fußböden einen besonders flachen Auau haben – ein Vorteil vor allem in alten Bestandsgebäuden.

Herstellung von Linoleum

Lange vorbei sind auch die Zeiten, in denen Linoleumböden in altmodischen Farben und marmorierter Struktur angeboten wurden, die an Sporthallen und Krankenhäuser erinnerten.

Heute ist Linoleum sowohl für gewerbliche wie private Wohnbereiche in wunderschönen Farben und solchen Strukturen erhältlich, die Holz, Marmor oder Stein täuschend ähneln.

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Sehr breite Bahnen zwischen 150 cm und 200 cm ermöglichen auf dem Fußboden eine beinahe fugenlose Optik, die Linoleum gerade für zeitgenössische Bauten interessant macht. Um einen Linoleumboden zu verlegen, muss der Untergrund komplett eben sein.

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Schon kleinste Unebenheiten im Boden, sind später durch das Material sichtbar. Der Boden wird verklebt, die Fugen lassen sich mit einem speziellen Klebstoff versiegeln. Alternativ lässt sich das Material in Form von Klick-Linoleum verlegen. Auf einer Trägerschicht wird eine Nutzschicht aus Linoleum aufgeklebt. Die Verlegung erfolgt in dem Fall meistens schwimmend.

Linoliumboden ist einfach zu reinigen © Ekaterina, fotolia.com

Wir empfehlen, die Verlegung eines Linoleumbodens in die Hand eines Fachbetriebs zu geben.

Vorteile auf einen Blick:

  • Naturprodukt
  • Antistatische und antibakterielle Eigenschaften
  • Für Böden und Treppen im privaten Wohnraum geeignet
  • Rutschhemmend
  • Für Fußbodenheizung geeignet
  • Einfache Reinigung
  • Vergleichsweise preiswert
  • Auauhöhe von maximal 5 mm
  • Wenige Fugen bei der Verlegung von Bahnen
  • Kaum Gehgeräusche
  • Im Vergleich teurer als Vinyl

Nachteile:

  • Möbel können Dellen verursachen
  • Komplett flacher Untergrund nötig
  • Aufwändige Verlegung durch einen Fachbetrieb
  • Lange Trocknungsphase
  • Zunächst starker Eigengeruch nach Verlegung
  • Farbabweichungen sind möglich
  • Reagiert empfindlich auf alkalische Reinigungsmittel

PVC und Vinyl: ein Material, zwei Bodenbeläge

Beim Vinyl handelt es sich um einen Kunststoff-Bodenbelag, der aus Polyvinylchlorid (PVC) besteht, und sich großer Beliebtheit erfreut.

Dabei handelt es sich beim Vinylboden eigentlich um die moderne Version des ursprünglichen PVC-Bodens, der in den 60er Jahren vielfach verlegt wurde.

Doch der kam wegen seiner gesundheitsschädlichen Wirkung durch Weichmacher, die sogenannten Phthalate, in Verruf und wurde in der jüngeren Zeit durch Vinylböden abgelöst.

PVC Fußboden verlegen © Ingo Bartussek, fotolia.com

Wer schon einmal einen Vinylbelag in der Hand gehalten hat, weiß, wie weich und elastisch dieser ist. Weil PVC zunächst ein hartes Material ist, wird es mit phthalatfreien Weichmachern angereichert, durch die der Belag formbar wird. So entsteht aus dem reinen PVC ein Vinylbelag.

Sorge um eine gesundheitsschädliche Wirkung von Vinylböden brauchen Sie sich als Nutzer allerdings nicht zu machen. Auf gesundheitsschädliche Weichmacher oder andere bedenkliche Zusatzstoffe wird heute bei der Produktion verzichtet. Dafür sorgen zahlreiche EU-Richtlinien.

Kaufen Sie Vinylböden dennoch am besten immer beim Fachbetrieb und informieren sich vorher über die darin enthaltenen Zusatzstoffe.

Vinylbodenbeläge gibt es in fast jeder Optik

Ebenso wie beim Linoleum ist der Auau des Designerbodens Vinyl minimal. Deswegen eignet sich der Bodenbelag in solchen Wohnbereichen, wo kein großer Fußbodenauau möglich ist. Vinyl ist sowohl als Klick-System als auch als Rollenware erhältlich. Auch unterschiedliche Formen wie Fliesen, Planke oder Platten sind möglich.

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Viele Eigentümer, die ihre Fußböden im gewerblichen oder privaten Raum renovieren, schätzen die zahlreichen Designs, die Oberflächenstrukturen wie Naturstein, Beton oder Holz täuschend ähneln.

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Weil die Oberfläche von Vinyl besonders elastisch ist, lassen sich typische Oberflächenstrukturen, wie wir sie vom Holz kennen, tief in das Material einarbeiten.

Vinyl Bodenbelag wird verlegt © Kenny, fotolia.com

Vinylböden sind pflegeleicht, können einfach verlegt werden und behaupten sich als resistent gegen Feuchtigkeit. Dazu ist der Bodenbelag fußwarm und hat eine rutschhemmende Oberfläche.

Vorteile auf einen Blick:

  • Für flache Bodenauauten geeignet
  • Täuschend echte Nachbildung verschiedener Bodenarten
  • Strapazierfähig und pflegeleicht
  • Recyclebar
  • Wenig Gehgeräusche

Nachteile:

  • Möbel können bei Bahnenware ohne Träger- und Unterschicht Dellen verursachen
  • Komplett flacher Untergrund nötig
  • Endgültige Entsorgung nur in Verbrennungsanlage möglich
  • Entfernung des verklebten Bodens ist vergleichsweise aufwändig

Tipp: Ein Designboden ist nicht automatisch ein Vinylboden. Weil der Begriff Designboden für viele Arten von Belägen genutzt wird und vor allem verdeutlichen soll, dass es sich um ein modernes Material handelt, sollten Sie beim Kauf genau darauf achten, aus welchem Material der Belag besteht!

Источник: https://www.sanier.de/bodenbelag/pvc-vinyl-oder-linoleum-ein-vergleich

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