Reicht Ihr handwerkliches Geschick für einen Wintergarten-Bausatz?

Contents
  1. Wintergarten-Bausatz » Preise, Kosten und Sparmöglichkeiten
  2. Frage: Sind Bausätze überhaupt ratsam?
  3. Frage: Was kostet so ein Wintergartenbausatz im Allgemeinen?
  4. Frage: Wovon hängen die Kosten für einen Wintergarten-Bausatz im Allgemeinen ab?
  5. Frage: Welche Rolle spielt dabei die Größe des Wintergartens?
  6. Frage: Welche Rolle spielt denn die Dachform für den Preis?
  7. Frage: Das bringt uns schon zum nächsten Punkt: welche Kosten verursacht ein Verglasen des Dachs und welche Alternativen gibt es?
  8. Frage: Die Glasqualität spielt also auch eine Rolle für den Preis?
  9. Frage: Die Zahl der Türen hat auch einen Einfluss auf den Preis?
  10. Frage: Welche Kosten für die Lieferung muss man rechnen?
  11. Frage: Also kann das manchmal zusätzliche Kosten bedeuten – welche Zusatzkosten muss man noch rechnen, wenn man einen Bausatz kauft?
  12. Frage: Das sieht nach einer Menge zusätzlicher Kosten aus – was kostet beispielsweise die Baugenehmigung?
  13. Frage: Noch ein wichtiger Punkt: die Fundamentkosten – wie hoch sind die normalerweise?
  14. Frage: Und der Rest der Zusatzkosten?
  15. Tipps & Tricks
  16. Wintergarten Bausatz
  17. Der Wintergarten: Definition
  18. Wintergarten Selbstbausatz
  19. Ratschläge für Selbstauauer
  20. Vor- und Nachteile eines Wintergarten Selbstbausatz
  21. Informationen zur Wintergarten Holzbauweise
  22. Die Wintergarten Holzbauweise
  23. Tipps zur Wintergarten Holzbauweise
  24. Wetterschutz bei der Wintergarten Holzbauweise
  25. Tipps zum Wintergarten Glasdach
  26. Wintergarten Glasdach mit unterschiedlichen Vorteilen
  27. Preise für ein Wintergarten Glasdach
  28. Wintergarten – Bausatz und individuelle Planung
  29. Wintergarten individuell geplant
  30. Der Wintergarten als Bausatz
  31. Bausatz und individuelle Planung – Vorzüge und Nachteile
  32. Kosten für den Wintergarten: Hiermit müssen SIe rechnen
  33. Welche Arten von Wintergärten gibt es?
  34. Berechnen Sie die Kosten für Ihren Wintergarten
  35. Kosten für Wintergarten mit Online-Tools berechnen
  36. Aufschlüsselung der Kosten für einen Wintergarten
  37. Grundkosten
  38. Pauschalpreise
  39. Pauschalpreis pro Quadratmeter
  40. Betriebs- und Nebenkosten
  41. Unterschiedliche Kosten für unterschiedliche Materialien
  42. Bewährte Materialien für das Grundgerüst des Wintergartens
  43. Bewährte Materialien für die Fläche und das Dach:
  44. Kosten für einen Wintergarten in der Schweiz
  45. Kosten für einen Wintergarten in Österreich
  46. Wintergarten: Baugenehmigung nötig, oder nicht?
  47. Baugenehmigungen der Länder geben Aufschluss
  48. Voranfrage beim Bauamt beugt bösen Überraschungen vor

Wintergarten-Bausatz » Preise, Kosten und Sparmöglichkeiten

Reicht Ihr handwerkliches Geschick für einen Wintergarten-Bausatz?

Wintergärten sind eine kostspielige Angelegenheit. Wer seinen Wintergarten als Bausatz kauft und selbst auaut, kann dabei zumindest einiges an Kosten sparen. Welche Preise man für Bausätze rechnen muss, und woran man bei den Kosten noch denken muss, erklärt der Kostencheck-Experte ausführlich im Interview.

Frage: Sind Bausätze überhaupt ratsam?

Kostencheck-Experte: Von den Kosten her gesehen auf jeden Fall. Auauleistungen schlagen bei Wintergärten durchaus mit einem beträchtlichen Kostenaufwand zu Buche.

Allerdings muss man immer darauf achten, wo die eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten liegen: gerade größere Wintergärten können häufig sehr schwere Teile beinhalten, das Auauen erfordert zudem zumindest grundlegendes handwerkliches Geschick.

Fehler sollte man dabei möglichst auch nicht machen: etwa für einen Wasserschaden an der Hausfassade durch einen unsachgemäß montierten Wintergarten muss man dann auch aus eigener Tasche aufkommen. Das beinhaltet zumindest ein beträchtliches Kostenrisiko bei der Selbstmontage. Beim Auau durch ein Fachunternehmen haftet dann das Unternehmen für sämtliche im Gefolge auftretenden Schäden.

Frage: Was kostet so ein Wintergartenbausatz im Allgemeinen?

Wird ein Wintergarten auf eine bestehende Terrasse gesetzt, lässt sich viel Geld einsparen

Kostencheck-Experte: Das kann man natürlich pauschal nur schwer sagen. Das hängt weitestgehend davon ab, welche Art von Wintergarten Sie möchten und in welcher Größe.

Einfache Wintergarten-Bausätze, die Sie über einer bestehenden Terrasse auauen, bekommen Sie oft schon für zwischen 3.000 EUR und 5.000 EUR. In der Regel liegen die Größen hier im Bereich von 4 m x 3 m.

Günstige Bausätze in hochwertigen Ausführungen können aber auch hier schon zwischen 10.000 EUR und 12.000 EUR kosten.

Nach oben hin gibt es kaum eine Grenze – je nach Größe und Ausstattung des Bausatz-Wintergartens kann das auch noch deutlich teurer werden.

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Ein Preisbeispiel für einen hochwertig ausgeführten, großen Wintergarten als Bausatz:

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Wintergarten-Bausätze können also durchaus beträchtliche Summen kosten, wie unser Beispiel zeigt. Je nach Ausführung und Ausstattung sind die Kosten aber natürlich deutlich variabel. In unserem Beispiel kostet der Bausatz allein rund 1.480 EUR pro m². Für diesen Preis erhalten Sie auch bereits komplett aufgebaute Wintergärten vom Fachunternehmen.

Frage: Wovon hängen die Kosten für einen Wintergarten-Bausatz im Allgemeinen ab?

Kostencheck-Experte: Eine ganz wesentliche Rolle für den Preis spielt natürlich der Hersteller. Aus diesem Grund lohnen sich Preisvergleiche auch immer.

Ganz allgemein sind die Kostenfaktoren vor allem folgende:

  • natürlich die Größe des geplanten Wintergartens
  • die Art der Dachform, auch die Dachneigung
  • die Art der Dachverglasung
  • die Rahmenform und das verwendete Rahmenmaterial
  • die Wärmeschutzqualität der Verglasung
  • die Zahl Türen und welche Art von Türen verbaut wird
  • die Sonderausstattung, die man noch zusätzlich erwirbt
  • die Kosten für die Lieferung

Frage: Welche Rolle spielt dabei die Größe des Wintergartens?

Kostencheck-Experte: Tatsächlich weniger, als man zunächst glaubt. Große Wintergartenbausätze sind oft nur geringfügig teurer als kleine Varianten. Das liegt daran, dass die Größen auch vergleichsweise nahe beieinander liegen.

In sehr vielen Fällen haben Wintergärten eine Größe zwischen 12 m² und 20 m² – darüber und darunter findet man auch kaum noch Bausatz-Angebote. Die meisten selbstaufgebauten Wintergärten liegen in dieser Größenordnung, die Preise unterscheiden sich daher oft nur marginal.

Im Grunde kann man das gleiche Phänomen bei Bungalow-Fertighäusern beobachten: Hier kann oft ein Bungalow mit 110 m² Wohnfläche teurer sein als einer mit 180 m² Wohnfläche.

Insgesamt spielt die Größe aber soweit eine Rolle, dass sehr große Wintergärten ab rund 15 m² Grundfläche meist noch einmal deutlich mehr kosten.

Frage: Welche Rolle spielt denn die Dachform für den Preis?

Auch die Dachform ist entscheidend für den Preis des Wintergartens

Kostencheck-Experte: Die Dachform eines Wintergartens kann, wie beim Haus, unterschiedlich sein. Auch beim Wintergarten gibt es

  • Flachdächer
  • Pultdächer
  • Satteldächer (eher selten)
  • walmartige Dachformen und sogar
  • Krüppelwalmdächer

In der Regel gilt hier je komplizierter die Dachgeometrie, desto höher auch der Preis. Ein Flachdach ist in den meisten Fällen die günstigste Lösung, weil Flachdacheindeckungen natürlich auch am einfachsten zu konstruieren sind.

Walmdachformen erfordern dagegen sehr aufwändige Rahmenkonstruktionen und auch die Verglasung ist aufwändiger. Damit gehören sie eher zu den teuren Dachformen beim Wintergarten.

Eine weitere Rolle spielt auch die Dachneigung: Mit der Dachneigung beim Wintergarten steigt auch der Preis. Auch die Verglasung wird deutlich teurer. Welche Effekt das etwa bei unserem Kostenbeispiel hat, können Sie in nachfolgender Tabelle erkennen:

Zwischen der höchsten und der niedrigsten Dachneigung liegt hier also immerhin ein Preisunterschied von insgesamt 1.400 EUR bei den Bausatzkosten, wenn man das Dach verglast. Ohne Dachverglasung liegt der Kostenunterschied immerhin bei noch 1.200 EUR .

Das kann in anderen Fällen natürlich mehr oder weniger betragen – Tatsache ist aber, dass der Kostenunterschied immer gegeben ist.

Frage: Das bringt uns schon zum nächsten Punkt: welche Kosten verursacht ein Verglasen des Dachs und welche Alternativen gibt es?

Kostencheck-Experte: Dächer können verschieden gedeckt werden – eine Alternative für die Dacheindeckung wären zum Beispiel auch wärmedämmendes Acrylglas oder Iso-Stegplatten.

In unserem Kostenbeispiel haben wir das Dach mit einer passenden Wärmeschutzverglasung versehen – wie Sie sehen, verursacht das zwischen 2.700 EUR und 2.900 EUR Zusatzkosten für die Dachverglasung allein.

Wenn Sie höherwertiges Wärmeschutzglas oder spezielle Sonnenschutzgläser wollen, verteuert sich das oft noch. Auch selbstreinigendes Glas (gerade am Dach oft eine gute Idee) verteuert die Kosten für die Verglasung noch zusätzlich.

Frage: Die Glasqualität spielt also auch eine Rolle für den Preis?

Kostencheck-Experte: Selbstverständlich – sogar eine sehr tragende Rolle. Der Unterschied zwischen einem Kaltwintergarten, der lediglich mit kaum wärmedämmenden Einfachglas ausgestattet ist und einem Wohnwintergarten mit einer Dreifachverglasung und einem U-Wert von 1,1 W / (m2 K) ist enorm.

Wegen der großen Glasflächen beim Wintergarten spielt die Wärmeschutzleistung des Glases auch eine sehr wichtige Rolle für die Gesamtwärmeverluste. Hochwertiges Wärmeschutzglas mit sehr geringen U-Werten (teilweise sogar bis zu 0,8 W / (m2 K)) ist leider auch enorm teuer.

Den Unterschied können Sie auch erkennen, wenn Sie sich die Preisunterschiede zwischen einem Kaltwintergarten und einem Wohnwintergarten ansehen: einen Kaltwintergarten bekommen Sie samt Auau oft schon für 500 EUR pro m² – unser Kostenbeispiel liegt bei ungefähr dem Dreifachen. Einen nicht unwesentlichen Anteil an diesem Preisunterschied hat dabei die Verglasung.

Frage: Die Zahl der Türen hat auch einen Einfluss auf den Preis?

Kostencheck-Experte: Ja. Zusätzliche Türen erhält man bei den meisten Bausätzen nur gegen Aufpreis.

Anzahl und Art der Türen haben einen großen Einfluss auf den Gesamtpreis des Wintergartens

In unserem Kostenbeispiel würde etwa eine zusätzliche Hebe-Schiebetür rund 1.000 EUR kosten, eine zusätzliche Drehflügeltür rund 800 EUR. Die Preise können natürlich je nach Größe, Ausführung und Wärmeschutz-Qualität der Tür von Hersteller zu Hersteller variieren, in der Regel kann man von diesen Preisen aber auf jeden Fall ausgehen.

Viele Hersteller haben bei günstigen Bausätzen sogar gar keine nach außen führenden Türen dabei – diese müssen dann schon bei einer einzigen gewünschten Tür gegen Aufpreis zugekauft werden.

Frage: Welche Kosten für die Lieferung muss man rechnen?

Kostencheck-Experte: Das ist je nach Hersteller unterschiedlich, manchmal spielt auch die Lieferentfernung eine Rolle für den Preis. In den meisten Fällen sind die Angebote von Herstellern aber mit Lieferung frei Haus angegeben. Das muss nur eben nicht überall und bei jedem Hersteller so sein.

Frage: Also kann das manchmal zusätzliche Kosten bedeuten – welche Zusatzkosten muss man noch rechnen, wenn man einen Bausatz kauft?

Kostencheck-Experte: Mit den Kosten für den Bausatz ist es nicht getan, da haben Sie recht. Separate Lieferkosten sind eher selten anfallende Zusatzkosten, womit Sie aber immer rechnen müssen sind:

  • die Kosten für die Baugenehmigung
  • die Kosten für das Fundament
  • die Kosten für Sonnenschutz- und Wärmeschutzeinrichtungen
  • die Kosten für eventuelle Bodenbeläge
  • die Kosten für eventuelle Anpassungsarbeiten an der Hauswand, wenn Sie einen Anlehnwintergarten montieren

Bei geheizten Wintergärten kommen dann noch weitere Kosten dazu.

Frage: Das sieht nach einer Menge zusätzlicher Kosten aus – was kostet beispielsweise die Baugenehmigung?

Kostencheck-Experte: Eine Baugenehmigung brauchen Sie nicht in allen Fällen – das hängt vom jeweiligen Bundesland und der dortigen Landesbauordnung ab. Wenn Sie eine Genehmigung beantragen müssen, müssen Sie in der Regel mit rund 400 EUR bis 600 EUR in den meisten Fällen rechnen.

Frage: Noch ein wichtiger Punkt: die Fundamentkosten – wie hoch sind die normalerweise?

Auch die Fundamentkosten sind nicht zu unterschätzen

Kostencheck-Experte: Hier kommt es natürlich auf die Größe und das Gewicht des Wintergartens an, welches Fundament benötigt wird.

Wenn Sie die Fundamentarbeiten von einem Unternehmen ausführen lassen, können Sie gut und gerne mit 100 EUR pro m² – 120 EUR pro m² rechnen. Besonders teuer sind hier die Erdaushubarbeiten.

Wenn Sie etwas geschickt sind und ihr Fundament selber anlegen dann sollten Sie mit rund 20 EUR pro m² bis 30 EUR pro m² auskommen, vorausgesetzt Sie verwenden Lieferbeton. Beim Betonieren des Fundaments dürfen Sie aber keine Fehler machen (Lufteinschlüsse im Beton, ungenaues Arbeiten), da Sie sonst Probleme mit der Statik bekommen können.

Frage: Und der Rest der Zusatzkosten?

Kostencheck-Experte: Sonnenschutzeinrichtungen auf der Außenseite können durchaus noch beträchtliche Kosten verursachen – eine Übersicht darüber finden Sie an dieser Stelle.

Ein hochwertiger Fliesenbelag wird auch beim Selberverlegen kaum unter 40 EUR pro m² zu realisieren sein, bei einem geheizten Wohnwintergarten müssen Sie auch noch die Kosten für das Heizungssystem und den Anschluss an die bestehende Heizungsanlage des Hauses rechnen – auch hier können leicht an die 2.000 EUR zusammenkommen. Die Montage des Wintergartens an der Hauswand kann in einzelnen Fällen auch noch zusätzliche Kosten verursachen.

Tipps & Tricks

Insgesamt gesehen lohnen sich Bausätze eigentlich nur bei einfachen, kleinen Kaltwintergärten.

Große Wohnwintergärten müssen sorgfältig montiert werden (wegen dem Wärmeschutz) brauchen ein stabiles, fachgerecht angefertigtes Fundament und es müssen teilweise sehr schwere Teile millimetergenau montiert werden. In Anbetracht der Preise lohnt sich hier oft ein vom Fachunternehmen montierter Wintergarten.

Источник: https://kostencheck.de/wintergarten-bausatz-preis

Wintergarten Bausatz

Reicht Ihr handwerkliches Geschick für einen Wintergarten-Bausatz?
Wintergarten Bausatz

Ein Wintergarten ist sehr schnell eine kostspielige Investition. Allerdings kann man auch hier Kosten einsparen. Dies funktioniert allerdings nur, wenn man die Ausgaben teilweise durch eigenen Schweiß eintauscht. Viele gehen diesen Deal aber gerne ein und verwirklichen ihren eigenen Wintergarten – mit einem Wintergarten Selbstbausatz.

Wer etwas Fachkenntnisse hat, kann später stolz auf seine Arbeit sein. Hier finden Sie einige Informationen über den Wintergarten Selbstbausatz.

Der Wintergarten: Definition

Ein selbstständiges Gebäude, oder ein Anbau an ein vorhandenes Gebäude, dessen Seitenwände und Dach größtenteils aus Glasflächen besteht, wird als Wintergarten bezeichnet. Schon im Zeitalter der Antike wurden solche Bauten genutzt, um Früchte und Pflanzen von Übersee zu kultivieren.

Der uns heute bekannte Wintergarten stammt aus England. Im 18. Jahrhundert bauten sich hier wohlhabende Leute Anbauten an ihre Häuser. Mit einem Wintergarten schafft man zusätzlichen Wohnraum. Ungenutzte Außenflächen, oder Flachdächer von Anbauten eignen sich hervorragend für Wintergärten, ob als Erweiterung der Wohnfläche oder für gewerbliche Flächen.

Wintergarten Selbstbausatz

Immer mehr Hausbesitzer bauen ihren Wintergarten mittlerweile selber auf. Mit speziell für den Selbstbau ausgelegten Wintergartenbausätzen ist der Bau eines Wintergartens selbst für Laien möglich.

Der Hersteller plant jedes Selbstbausystem individuell nach den vorhandenen Gegebenheiten und Ansprüchen des Kunden und liefert auch die dazugehörigen detaillierten Auau- und Montageanleitungen mit.

Als Materialien für das Wintergartengerüst eignet sich besonders Holz oder Holz-Aluminium. Bei der Wahl sollte man sich jedoch für nur ein Material entscheiden.

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Die im Baumarkt für Wintergärten meist angebotenen Aluminiumprofile eignen sich lediglich zur Errichtung eines Kaltwintergartens. Aufgrund der hier nicht gedämmten Profile und der einfachen Verglasung eignet sich ein Kaltwintergarten aber nicht für Wohnzwecke.

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Wer einen Wohnwintergarten errichten möchte, sollte lieber auf die Selbstbausysteme von Herstellern, die sich darauf spezialisiert haben zurückgreifen.

Da diese Selbstbausysteme sehr durchdacht sind, beinhalten sie auch schon die aus statischen Gründen erforderlichen Fundamente. Langfristig gesehen bietet ein guter Untergrund, zum Beispiel Streifenfundamente oder eine Beton-Bodenplatte jedoch Vorteile. Setzungen werden hier vorgebeugt.

Bei guten Selbstbausystemen werden vom Hersteller auch einfach zu montierende Verbundsicherheitsglassysteme für Dach- und Seitenverglasung angeboten. Auf Stegplatten, die von einigen Firmen angeboten werden, sollte aus wärmeschutztechnischen Gründen besser verzichtet werden. Selbstbauer benötigen nur gutes Werkzeug und ein wenig handwerkliches Geschick.

Ratschläge für Selbstauauer

Selbstauauer eines Wintergarten Selbstbausatz benötigen gutes Werkzeug und ein wenig handwerkliches Geschick. Es sollte präzise gearbeitet werden, denn stimmt die Montage nicht, kann es zu teuren Zusatzkosten kommen. Anzuraten sind die Verlegung elektrischer Leitungen und die Heizungsinstallation vom Fachmann ausführen zu lassen.

Bevor man sich für den Selbstbausatz einer Firma entscheidet, sollte man sich Referenzobjekte angeschaut und kostenloses Informationsmaterial gesichtet haben. Bei der Wahl der richtigen Lieferfirma sollte man auf diejenige zurückgreifen, die langjährige Erfahrungen in diesem Bereich vorweisen kann.

Vor- und Nachteile eines Wintergarten Selbstbausatz

Der Vorteil liegt hier ganz klar beim Preis. Bei einem Wintergarten Selbstbausatz können bis zu ca. 3000 Euro gespart werden. Dieses gilt aber jedoch nur dann, wenn richtig montiert wird und durch eine Fehlmontage keine Zusatzkosten entstehen.

Der Nachteil ist die für den Auau fehlende Garantie. Eine Garantie wird der Selbstauauer nur für die Oberflächen der gelieferten Teile erhalten. Ein weiterer Nachteil ist natürlich auch der Zeitfaktor, der bei einem Wintergarten Selbstbausatz aufgebracht werden muss.

Informationen zur Wintergarten Holzbauweise

Eines der bekanntesten und am einfachsten zu verarbeitenden Naturmaterialien ist Holz. Es tauscht sich stets lebhaft mit der Umwelt aus und stellt einen regenerativen (nachwachsenden) Rohstoff dar. Viele Häuser wirken durch die Verwendung von Holz ursprünglicher, schöner und stilechter. Vor allem aber wird die Wohnung durch den Einsatz von Holz wohnlicher.

Die Wintergarten Holzbauweise

Die Holzbauweise hilft oft, Wohnraum zu renovieren und individuell zu gestalten. Der Phantasie ist in diesem Fall nahezu keine Grenze gesetzt.

Dies ist der wesentliche Grund, weshalb man das entsprechende Material schon seit langer Zeit ebenfalls für Wintergärten benutzt. Der Preis variiert hier sehr.

Er ist davon abhängig, welche Materialien verwendet werden, ob man den Wintergarten auauen lässt oder selber fertigt, usw. Er liegt pauschal zwischen 3.500 und 8.000 Euro.

Neben diesen vor allem optischen Vorteilen von Holz garantiert Brettschichtholz, als Wand bei einem Wintergarten verwendet, die beste zu erreichende Wärmedämmung.

Der Stoff nimmt die unterschiedlichen Temperaturen entsprechend auf und gibt sie nur sehr langsam nach Außen ab, und bietet dadurch eine perfekte Wärmeisolation.

Der Schallschutz ist bei Holz zudem sehr hoch, da die Schallwellen am Holz stark gedämpft werden.

Tipps zur Wintergarten Holzbauweise

Bei Wintergärten aus Holz wird grundsätzlich ein spezieller Baustoff verwendet, das Brettschichtholz. Er setzt sich aus mindestens drei baugleichen Brettern mit der Stärke 24 Millimeter zusammen, welche miteinander verleimt werden.

Diese Holzbretter aus Nadelholz werden vorher gut getrocknet. Die Tragfähigkeit dieser Holzart ist um den Faktor 0,8 höher als bei herkömmlichem Holz.

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Der spezielle Stoff ist von der Herstellung aus ein äußerst formstabiler und sehr rissminimierter Baustoff.

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Der Leim wird durch das Klima und die Witterung in einem minimalsten Maße angegriffen, somit hat das Holz eine sehr lange Lebenserwartung, im Innen-, sowie im Außenbereich. Die Hersteller garantieren eine bleibend gute Qualität des Holzes, welche auf deutlichstem Wege über das geforderte Niveau hinausgeht.

Wetterschutz bei der Wintergarten Holzbauweise

Indem das Holz lasiert wird, erreich man den besten Schutz gegen Klimaschwankungen. Die Lasur verklebt beim Bearbeiten des Holzes nicht die Zellstruktur, sondern dringt lediglich sanft in das Holz ein. Man sollte darauf achten, dass dir Lasur keinesfalls gesundheitsschädigend ist, um Allergien oder ähnliche Erkrankungen auszuschließen.

Tipps zum Wintergarten Glasdach

Ein Wintergarten hat sehr viele Vorteile. Aus diesem Grund entscheiden sich immer wieder sehr viele Menschen für Wintergarten und für die unterschiedlichen Dächer, die installiert werden können. Mit einem Wintergarten wird zusätzlicher Wohnraum gewonnen, der bei den unterschiedlichsten Temperaturen bewohnt werden kann.

Ein Wintergarten kann entweder bestellt werden, indem die Maße des überdachten Bereichs sowie die zu verwendeten Materialien angegeben werden. Oder es wir eigenständig ein Wintergarten zusammengebaut. Die moderne Technik von heute ermöglicht den Bau eines Wintergartens, der aus unterschiedlichen Materialien besteht.

Ob aus Holz, Glas oder Metall. Den eigenen Wünschen und Fantasien sind keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollten beim Bau drei wichtige Faktoren beachtet werden. Diese wären: Material, Beschattung und Belüftung beziehungsweise die Beheizung im Winter.

Wintergarten Glasdach mit unterschiedlichen Vorteilen

Zahlreiche Glasvarianten bieten sich für ein Wintergarten Glasdach an. Die Art der Verglasung entscheidet allerdings über die Nutzung des Wintergartens.

Bei einem Gewächshaus sollte zum Beispiel anderes Glas genutzt werden als bei der Gestaltung eines Wohnraums. Einfachglas ist für seinen großen Wärmeverlust bekannt.

Im Winter würde hier zu viel warme Luft entgleiten, was zu erhöhten Heizkosten führen würde.

Isolierglas wird aus dem gleichen Grund heute nicht mehr verwendet. Oft genutztes Glas für ein Wintergarten Glasdach ist Wärmedämmglas und Super-Warmglas. Hier wird die Innentemperatur des Wintergartens durch das Glas geschützt und erzeugt ein komfortables Raumklima.

Preise für ein Wintergarten Glasdach

Vor dem Kauf eines Glasdaches sollte sich für den Zweck des Wintergartens entschieden werden. Handelt es sich um einen Kaltwintergarten, sind die Preise für das Dach wesentlich geringer.

Ab wenigen Hundert Euro ist ein Dach bereits zu erhalten.

Bei einem Wohn-Wintergarten aus einem Aluminium verstärkten Glasdach, liegen die Kosten für den Dachbausatz bei ungefähr 1000 Euro und reichen bis zu 2000 Euro.

Selbstverständlich können die Kosten für ein Wintergarten Glasdach weiter steigen, falls gewünscht wird. Ein Wintergarten muss schließlich kein Flachdach aufweisen, sondern kann mit einem spektakulären abgerundeten Dach die Blicke auf sich ziehen. Jedoch liegen günstige Varianten mit Wärmeschutz bei 1200 Euro.

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Diese können im Internet oder im Fachhandel erhalten werden. Im Fachhandel werden die Preise ein wenig steigen, da hier Personalkosten sowie die Geschäftskosten getragen werden müssen.

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Источник: https://unkrautvernichter-test.de/wintergarten-bausatz/

Wintergarten – Bausatz und individuelle Planung

Reicht Ihr handwerkliches Geschick für einen Wintergarten-Bausatz?

Wer sein Haus mit einem Wintergarten um einen zusätzlichen Wohnraum mit Ausblick ins Grüne erweitern will, hat die Wahl zwischen einer individuellen Planung und einem Bausatz-Wintergarten. Beide Varianten haben Vorzüge wie auch Nachteile, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten.

Schöner individuell geplanter Wintergarten © Jechner GmbH

Wintergarten individuell geplant

Wird ein Wintergarten individuell geplant und bei einem Fachbetrieb in Auftrag gegeben, können Grundform, Dachform und -eindeckung und viele andere Bauteile individuell gewählt werden. Die Planung erfolgt entweder durch einen Architekten oder durch den Wintergartenfachbetrieb, der anschließend auch die Bauteile herstellt und errichtet.

Gerade dann, wenn ein Wintergarten als Wohnwintergarten genutzt werden soll, spielt die richtige Dimensionierung der Heizungsanlage und der mängelfreie Anschluss an das Wohnhaus eine wichtige Rolle. Die Planung und Ausführung ist meist individuell und muss an die baulichen Gegebenheiten vor Ort wie zum Beispiel die Fassade angepasst werden.

Wintergarten Konstruktion aus Holz © Jechnerer GmbH

Wer den individuellen Wintergarten plant ist davon abhängig, ob dieser im Zuge eines Neubaus errichtet oder nachträglich an das bestehende Wohnhaus angebaut wird.

Im ersten Fall integriert der Architekt den Anbau in die Gesamtplanung, im zweiten Fall kümmert sich in der Regel der Wintergarten-Fachbetrieb um die Planung.

In jedem Fall sichern eine professionelle Planung und eine fachgerechte Ausführung ab, dass der fertige Wintergarten perfekt zum Gebäude passt und alle gewünschten Funktionen erfüllt.

Die Kosten für einen individuell geplanten Wintergarten hängen von vielen Faktoren ab, Preisbeispiele sind deshalb kaum möglich. Diese Faktoren beeinflussen die Kosten eines Wintergartens:

  • Die Größe bzw. Grundfläche
  • Dachform und Dachneigung
  • Art der Dachverglasung bzw. -eindeckung
  • Rahmenform und Rahmenmaterial
  • Wärmeschutzqualität der Verglasung
  • Anzahl der Fenster und Türen sowie deren Ausführung
  • Sonderausstattungen
  • Baugenehmigung
  • Lieferkosten
  • Bodenplatte und Bodenbelag
  • Beschattung
  • Heizungsanlage
  • Kosten für die Aufstellung

Der Wintergarten als Bausatz

Wer seinen Wintergarten als Bausatz wählt, kann durch die Vorfertigung ebenso an Kosten sparen wie durch die Möglichkeit, den Wintergarten weitgehend in Eigenleistung zu errichten. Der Handel hält verschiedene Modelle bereit, die sich in Form, Größe und Qualität unterscheiden. Einfache Modelle sind als Bausatz bereits zu Preisen zwischen 3.000 und 5.

000 Euro zu haben, die Größenordnung liegt hier bei 12 bis 15 m². Wer sich für einen hochwertigen Bausatz entscheidet, muss mit 10.000 bis 12.000 Euro allein für den Bausatz rechnen. Kommen spezielle Dachformen wie zum Beispiel ein Walmdach und Sondereinbauteile hinzu, steigen die Kosten in Bereiche um die 25.

000 Euro, nach oben hin sind die Grenzen weitgehend offen. Grundsätzlich sind die Kostenfaktoren ähnlich wie bei der individuellen Planung, insbesondere Fundament und Bodenbelag, Beschattung,Heizungsanlage und Lieferkosten sind im Bausatzpreis in der Regel nicht enthalten.

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Oft enthält der Bausatz auch lediglich die Grundkonstruktion mit Verglasung, Fenster und Türen müssen gegen einen Aufpreis dazu bestellt werden.

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Bauherren, die sich für einen Bausatz entscheiden, müssen zum einen Kenntnisse und handwerkliches Geschick mitbringen, zum anderen ist für den Auau des Wintergartens, insbesondere für die Dachverglasung schweres Gerät zum Aufstellen erforderlich.

Da ein nicht fachgerecht errichteter Wintergarten schnell gravierende Baumängel – zum Beispiel im Bereich des Wärmeschutzes oder der Dichtigkeit – aufweisen kann, ist die Errichtung in Eigenleistung nur für einfache Kaltwintergärten empfehlenswert.

Ansonsten werden die Einsparungen durch den Eigenauau schnell zur Kostenfalle, denn die Kosten für Baufehler muss der Bauherr selbst tragen.

Tipp: Eine kostengünstige Kombination kann durch die Wahl eines Bausatz-Wintergartens in Verbindung mit einem Fachbetrieb für die Errichtung und den Anschluss an die Hauswand entstehen.

Bausatz und individuelle Planung – Vorzüge und Nachteile

Bausatz und individuelle Planung – Vorzüge und Nachteile

Individuelle PlanungBausatz-Wintergarten
Vorteile
  • Individuelle Bauherrnwünsche können erfüllt werden
  • Fachgerechte Planung, die die Gegebenheiten des Wohnhauses berücksichtigt
  • Kurze Bauzeiten
  • Kosteneinsparung durch hohes Maß an Eigenleistung
Nachteile
  • Höhere Kosten als beim Bausatz-Wintergarten
  • Handwerkliches Geschick des Bauherrn erforderlich
  • Keine Gewährleistung bei Baufehlern
  • Aufpreis für Fenster und Türen

Bauherrn sollten sich gut überlegen, ob sie sich für einen Wintergarten als Bausatz entscheiden. Über die eventuelle Kosteneinsparung für den vorgefertigten Wintergarten und die Eigenleistungen hinaus, bleiben die Kosten für Fundament, Bodenbelag, Heizungsanlage und Beschattung die gleichen wie bei der individuellen Planung.

Источник: https://www.fensterbau-ratgeber.de/wintergarten/planung/wintergarten-bausatz-und-individuelle-planung/

Kosten für den Wintergarten: Hiermit müssen SIe rechnen

Reicht Ihr handwerkliches Geschick für einen Wintergarten-Bausatz?

Gemütliches Ambiente, stylisches Designelement, bequemer Frühstücksplatz – der Wintergarten ist eine Extraklasse für sich. Kein Wunder, dass immer mehr Personen über den Bau von diesem nachdenken und somit ihr zuhause bereichern wollen. Dabei kommen Sie natürlich zur Frage, was der Preis für einen Wintergarten ist.

Nun: Grundsätzlich kann kein pauschaler Preis genannt werden.

Handelt es sich um einen Kalt- oder Warmwintergarten? Soll er aus rustikalem Holz mit gemütlichem Charakter oder modernem Stahl für futuristische Akzente bestehen? Wohnen Sie in Deutschland oder vielleicht doch in Österreich oder der Schweiz? Denn auch regionale Unterschiede zwischen den Preisen bestehen, wenn es um die Anschaffung eines Wintergartens geht. Infolge kommen noch weitere Nebenkosten hinzu, welche ebenso von Ihren Anforderungen abhängen. Die Frage “Was kostet ein Wintergarten?” ist also nicht genau zu beantworten, außer Sie geben sich mit Pi mal Daumen Ergebnissen zurecht. Damit Sie dennoch den Überblick behalten, haben wir Ihnen die verschiedensten Preise für die unterschiedlichen Arten des Wintergartens zusammengefasst. Dabei möchten wir auf jedes Exemplar individuell eingehen, sodass Sie auch für Ihren speziellen Wunsch und Ihren Wohnort die zu erwarteten Kosten erfahren.

Welche Arten von Wintergärten gibt es?

Ein maßgeblicher Faktor für die Kosten des Wintergartens ist durch dessen Typ gegeben. Bei Wintergärten wird grundsätzlich in deren Betriebstemperaturen unterschieden. Diese geben infolgedessen auch Aufschluss über den Verwendungszweck. Wintergärten teilen sich dementsprechend in:

  • Kalter Wintergarten: Beim kalten Wintergarten lässt es sich schon erahnen, was ihn auszeichnet – er ist kalt! Dies geschieht durch das fehlende Heizen. Das könnte im ersten Moment als ungemütlich entpuppen. Wissen Sie jedoch, dass der kalte Wintergarten sich eindeutig von einem Wohnwintergarten abhebt. Er ist nicht dafür gedacht, als erweiterter Wohnraum zu dienen. Bei Temperaturen, welche sich in der Regel zwischen 0 und 12 Grad Celsius bewegen, ist Ihren Pflanzen dafür im Winter ein nettes Plätzchen garantiert. Deswegen ist der kalte Wintergarten in erster Linie individuell einsetzbar. In der kalten Jahreszeit dient er zur Überwinterung Ihrer Pflanzen. Natürlich kann er auch für andere Zwecke als kalter Raum benutzt werden. An sonnigen Tagen können Sie sich es ebenso in ihm gemütlich machen und sich an der Wintersonne erfreuen. Kurzum: Die Verwendung des kalten Wintergartens variiert von Wetter zu Wetter, Tag zu Tag und Jahreszeit zu Jahreszeit. Dafür haben Sie einen funktionalen und ästhetischen Raum, welcher durch die fehlende Beheizung auch Kosten einspart.
  • Warmwintergarten (auch warmer Wintergarten oder mittelwarmer Wintergarten): Spricht man vom Warmwintergarten, ist noch keinesfalls von einem kuschligen Zusatzraum mit Ausblick die Rede. Denn er ist zwar um einiges wärmer als der kalte Wintergarten, aber immer noch nicht warm. Der Warmwintergarten zeichnet sich viel mehr durch mittlere Temperaturen zwischen 12 und 19 Grad Celsius aus, welche je nach Empfinden auch zum Wohnen genutzt werden können. Hierfür wird mit wenig isolierenden Materialien gearbeitet. Der auch “Mittelwarmwintergarten” genannte Wintergarten punktet also mit seiner Mischung aus lauwarmen Temperaturen, verschiedenen Verwendungen sowie den vergleichsweise geringen Energiekosten.
  • Warmer Wintergarten (Wohnwintergarten): Der Wohnwintergarten ist vollständig beheizt, gut isoliert und dementsprechend ganzjährig verwendbar. Sie erhalten mit ihm einen erweiterten Wohnraum, was sich auch durch reguläre Raumtemperaturen auszeichnen. Das macht ihn natürlich gemütlich, aber auch teurer. Darüber hinaus gelten für den Bau eines Wohnwintergartens strengere Bestimmungen. Diese äußern sich beispielsweise dadurch, dass das verwendete Bodenmaterial jenem im Gebäude entsprechen muss.

Berechnen Sie die Kosten für Ihren Wintergarten

Sie wollen keine bösen Überraschungen? Dann kalkulieren Sie die Kosten, welche auf Sie zukommen würden. Diese sind selbstverständlich nicht exakt, jedoch helfen sie Ihnen, um Preise für den Wintergarten zu vergleichen.

Kosten für Wintergarten mit Online-Tools berechnen

Im Internet finden sich zahlreiche Tools für die Kalkulation von Wintergartenkosten. Nur ein paar Begriffe in der Suchmaschine reichen, um sofort eine Reihe an kostenlosen Tools für die Berechnung zu finden. Dabei geben Sie in der Regel die gewünschte Eckdaten an und am Ende erhalten Sie eine aufgeschlüsselte Rechnung, welche sich auf Ihre Anforderungen bezieht.

Eine anderem Möglichkeit wäre die Kontaktaufnahme mit Betrieben, welche auf den Bau von Wintergärten spezialisiert sind. Geben Sie hier jedoch auf die Qualität Acht. Das heißt, dass Sie etwaige Mitarbeiter um Referenzen des Betriebes bitten. Sie wollen sehen, welche Wintergärten sie bereits gebaut haben und was womöglich ihre Spezialgebiete sind.

Aufschlüsselung der Kosten für einen Wintergarten

Lassen Sie einen Wintergarten bauen, bestehen die Kosten aus:

  • Kaufpreis des Wintergartens
  • Grundkosten
  • Nebenkosten

Heutzutage sind Sie nicht mehr dazu angehalten, den Wintergarten individuell bauen zu müssen, auch wenn dies natürlich eine nette Option ist. Stattdessen finden Sie fertige Bauten bereits direkt in einschlägigen Fachgeschäften.

Dabei sind diese nur noch zu liefern und anzubauen. Eine andere Möglichkeit ist das Erwerben von einzelnen Teilen des Wintergartens, wodurch Sie sich diesen quasi selbst zusammenbauen.

Je nach gewählter Option kommen unterschiedliche Kosten auf Sie zu.

Um die günstigste Option handelt es sich beispielsweise beim fertigen Bausatz des Wintergartens. Hier erwerben Sie nämlich Teile vom Fließband. Der Nachteil liegt womöglich darin, dass Sie individuelle Wünsche nicht integrieren können. Ist Ihr Hauptwunsch jedoch einfach ein bequemer Wintergarten, ist diese Option ideal.

Die teuerste Option ist – und das zu Recht – die individuelle Konzeption Ihres Wintergartens durch Profis. Dabei wird auf all Ihre Anforderungen Acht gegeben und Sie erhalten den Bau, der Ihren kühnsten Träumen entspricht.

Grundkosten

Die Grundkosten beinhalten jene Komponenten, welche beim Bau des Wintergartens immer zu beachten sind. Sie umfassen neben den Kosten für die eigentliche Ware und den Bau auch sämtliche Kosten für formale Angelegenheiten sowie die Belüftung. Grob können Sie jenen Richtpreis inklusive Mehrwertsteuer folgen:

  • Formale Angelegenheiten: 400 bis 600 Euro
  • Fundament: 1.200 bis 5.000 Euro
  • Heizung und Belüftung (je nach Art des Wintergartens): 4.500 bis 7.000 Euro

Um die Kosten zu senken, können Sie Ausschau nach etwaigen Angeboten halten. In diesen werden oft Pakete angeboten, welche bereits sämtliche Grundkosten decken. Darüber hinaus gehen Sie nicht davon aus, dass der Bau eines Wintergartens in Eigenregie günstiger ist.

Die Grundkosten könnten auf Papier vielleicht geringer sein. Sie müssen jedoch womöglich in Werkzeug und darüber hinaus eine Menge Zeit investieren.

Infolgedessen haben Sie beim Selbstauau auch keine Garantie und würden ohne handwerklichen Geschick schnell in einem Wintergarten mit mangelnder Qualität stehen.

Pauschalpreise

Pauschalpreise umfassen alle Kosten, die beim Bau eines Wintergartens aus Sie zukommen. Hier können Sie sich gut an einem Gesamtpreis orientieren. Die folgenden Angaben beziehen sich auf hochwertige Modelle aus dem gehobenen Preissegment.

  • Kaltwintergarten: 25.000 bis 50.000
  • Warm-/Wohnwintegarten: 30.000 bis 100.000 Euro

Pauschalpreis pro Quadratmeter

Die Kosten für den Wintergarten variieren natürlich auch nach Größe. Hier wird gerne auf einen Pauschalpreis pro Quadratmeter zugegriffen. Rechnen Sie hierbei mit 400 bis 800 Euro pro Quadratmeter, wobei sich die Kosten auf das Mindeste (ungedämmter Wintergarten) beziehen.
Oder Sie rechnen mit Pauschalpreisen pro Quadratmeter, um die Wintergartenkosten zu ermitteln:

Betriebs- und Nebenkosten

Neben den Grundkosten kommen regelmäßig Nebenkosten für den Betrieb Ihres Wintergartens hinzu. Beachten Sie diese vor dem Bau, da sich dementsprechend Ihre monatlichen Ausgaben erhöhen. Die Betriebs- und Nebenkosten umfassen:

  • Kosten für die Instandhaltung und Reinigung (regionale Unterschiede möglich oder Sie sparen sich die Kosten, indem Sie selbst reinigen)
  • Heiz- und Stromkosten (von Größe und Verwendung abhängig)
  • Eventuell: Kosten für die Pflege von Pflanzen

Unterschiedliche Kosten für unterschiedliche Materialien

Der Preis für den Wintergarten hängt natürlich auch von den verwendeten Materialien ab. Wir stellen Ihnen die häufigsten Material-Kombinationen vor.

Bewährte Materialien für das Grundgerüst des Wintergartens

  • Holz: Sorgt für einen warmen Charakter und wirkt heimelig. Darüber hinaus ist das Material besonders umweltfreundlich und hält auch nach vielen Jahren noch. Dies gilt jedoch nur unter der Voraussetzung, dass der Wintergarten entsprechend gepflegt wird, was bei Holz einen hohen Aufwand benötigt.
  • Kunststoff: Sie dämmen nicht und sind vergleichsweise instabil. Dafür punkten Sie mit einer modernen Optik und einem geringen Pflegeaufwand.
  • Aluminium: Wintergärten aus Aluminium schauen futuristisch aus und versprechen eine hohe Qualität. Leider ist der Bau auch sehr teuer und es ist keine Dämmung vorhanden.
  • Stahl: Überzeugt mit Stabilität und entfaltet seine Wirkung in Kombination mit Glas. Lediglich der zusätzliche Aufwand ist zu beachten.

Bewährte Materialien für die Fläche und das Dach:

  • Platten aus Kunststoff: pflegeleicht, vergleichsweise günstig und schick
  • Sicherheitsglas: kann mit zusätzlichen Eigenschaften, wie UV-Schutz oder dem Lotus-Effekt veredelt werden.

Kosten für einen Wintergarten in der Schweiz

Genauso wie in Deutschland sind auch die Preise für den Wintergarten in der Schweiz sehr variabel.

So werden ebenso Pauschalpreise angegeben, wobei selbstverständlich der Wert der Währung beachten werden muss. Ein realistisch wirkender Preis für den Wintergarten in der Schweiz wird somit mit 22.

000 Schweizer Franken beziffert. Dies gilt jedoch für einfache Konstrukte ohne technischen Besonderheiten.

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Ein Schweizer Fachmagazin für Bauen und Wohnen gibt darüber hinaus einen realistischen Pauschalpreis Ort Quadratmeter an. Dabei handelt es sich um die Kosten für das Konstrukt sowie die Hülle und der Montage, welche auf rund 1.200 Schweizer Franken pro Quadratmeter kommen.

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Ein kleiner Kaltwintergarten wäre demnach um rund 25.000 Schweizer Franken realisierbar. Weitaus teurer sind natürlich innovative Wintergärten, welche überdies individuell gestaltet und mit zahlreichen technischen Funktionen ausgestattet wurden. Hier kommen Sie schnell mal auf 150.

000 Schweizer Franken.

Kosten für einen Wintergarten in Österreich

Die Preise für einen Wintergarten entsprechen bei unserem südlichen Nachbarn unseren. Fertige kleine Bausätze für einen Wintergarten mit 4 m2 sind auch um 1.000 Euro realisierbar, was selbstverständlich für die einfachsten Modelle gilt. Darüber hinaus ergeben sich beispielsweise höhere Preise für einen Wohnwintergarten sowie für die individuelle Gestaltung.

Wir stellen Ihnen eine Liste zur Verfügung, in welcher realistische Kosten pro Quadratmeter für einen maßgeschneiderten Wintergarten aufgeschlüsselt sind. Dabei handelt es sich um ein Standardkonstrukt mit einem Stockwerk sowie einem rechteckigen Grundriss.

  • für einen Kaltwintergarten: rund 1.700 Euro pro Quadratmeter
  • für einen Warm-/Wohnwintergarten: rund 2.500 Euro pro Quadratmeter

Источник: https://plan7architekt.com/i/kosten-fuer-den-wintergarten-hiermit-muessen-sie-rechnen/

Wintergarten: Baugenehmigung nötig, oder nicht?

Reicht Ihr handwerkliches Geschick für einen Wintergarten-Bausatz?

Nach deutschem Baurecht müssen alle, die eine bauliche Anlage errichten, auch einen Bauantrag stellen. Die Bauaufsichtsbehörden prüfen diesen und vergeben eine Baugenehmigung, sofern dieser nichts im Wege steht. Per Definition zählen auch Wintergärten zu baulichen Anlagen. Wer einen solchen errichten möchte, muss daher theoretisch eine Baugenehmigung einholen.

Übrigens: Eine Baugenehmigung ist grundsätzlich immer dann zu beantragen, wenn es sich bei dem Bauvorhaben um eine bauliche Anlage handelt.

Das ist im Allgemeinen eine mit dem Erdboden verbundene oder auf diesem ruhende Anlage aus Bauprodukten. Unter die Definition fallen neben Wintergärten also auch Terrassendächer, Carports oder Garagen.

Einige Bundesländer entbinden Bauherren jedoch von der Pflicht.

Wie so vieles in Deutschland, ist auch das Baurecht eine Sache der Bundesländer. Denn diese könne mit verschiedenen Aspekten ganz unterschiedlich umgeben. So auch mit dem Wintergarten, der in einigen Ländern keiner Baugenehmigung bedarf.

So zum Beispiel in Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Hier können Hausbesitzer einen Wintergarten anbauen, ohne einen Bauantrag stellen zu müssen.

Teilweise ist dieses Recht allerdings mit bestimmten Voraussetzungen verbunden, wie die folgende Tabelle zeigt.

Bundesland Wintergarten ohne Baugenehmigung, wenn:
BrandenburgAnbau muss unbeheizt sein, an der Hauswand stehen und aus transparenten Materialien bestehen. Außerdem darf die Grundfläche nicht mehr als 20 m² betragen. Für den Bruttorauminhalt gilt eine Grenze von 75 m³.
BremenWintergarten muss überwiegend verglast sein und auf einer im Bebauungsplan als überbaubar ausgezeichneten Fläche stehen.
HessenAnbau darf eine Grundfläche von maximal 30 m² aufweisen.
Nordrhein-WestfalenDer Anbau an das Haus darf eine Brutto-Grundfläche von 30 m² haben, muss aber mindestens 3 m von der Nachbargrenze entfernt sein.
Rheinland-PfalzAnbau muss unbeheizt und ebenerdig sein. Der umbaute Raum darf 50 m³ nicht übersteigen.
ThüringenEin verglaster Wintergarten kann ohne Baugenehmigung errichtet werden, wenn er an der Außenwand eines Gebäudes steht. Die Fläche darf 20 m² und das Volumen 75 m³ nicht übersteigen.

Baugenehmigungen der Länder geben Aufschluss

Ob für den Wintergarten eine Baugenehmigung erforderlich ist oder nicht, können interessierte Bauherren der Bauordnung ihres Bundeslandes entnehmen. Die folgende Liste gibt einen Überblick über die geltenden Anforderungen.

Bundesland Wintergarten ohne Baugenehmigung zulässig? Paragraf in der Landesbauordnung
Baden-Württembergkeine Verfahrensfreistellung§ 50 Landesbauordnung für Baden-Württemberg und Anhang
Bayernkeine Verfahrensfreistellung§ 57 Bayerische Bauordnung
Berlinkeine Verfahrensfreistellung§ 62 Bauordnung für Berlin
BrandenburgJa! Voraussetzungen siehe Tabelle 1§ 61 Brandenburgische Bauordnung
BremenJa! Voraussetzungen siehe Tabelle 1§ 61 Bremische Landesbauordnung
Hamburgkeine Verfahrensfreistellung§ 60 und Anlage 2 Hamburgische Bauordnung
HessenJa! Voraussetzungen siehe Tabelle 1§ 63 und Anlage Hessische Bauordnung
Mecklenburg-Vorpommernkeine Verfahrensfreistellung§ 61 Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsenkeine Verfahrensfreistellung§ 61 Niedersächsische Bauordnung
Nordrhein-WestfalenJa! Voraussetzungen siehe Tabelle 1§ 62 Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen
Rheinland-PfalzJa! Voraussetzungen siehe Tabelle 1§ 62 Landesbauordnung Rheinland-Pfalz
Saarlandkeine Verfahrensfreistellung§ 61 Landesbauordnung Saarland
Sachsenkeine Verfahrensfreistellung§ 61 Sächsische Bauordnung
Sachsen-Anhaltkeine Verfahrensfreistellung§ 60 Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holsteinkeine Verfahrensfreistellung§ 63 Landesbauordnung für das Land Schleswig-Holstein
ThüringenJa! Voraussetzungen siehe Tabelle 1§ 60 Thüringer Bauordnung

(Zuletzt geprüft: 09/2019)

Übrigens: Wer sich lediglich für eine Terrassenüberdachung interessiert, hat es etwas leichter. Denn für diese besteht in den meisten Bundesländern eine Verfahrensfreistellung.

Voranfrage beim Bauamt beugt bösen Überraschungen vor

Wer sich unsicher ist, sollte in jedem Fall rechtzeitig Kontakt zum zuständigen Bauamt suchen. Die Experten kennen die Anforderungen im eigenen Bundesland genau und können Interessenten schnell eine zuverlässige Auskunft darüber geben, ob der Wintergarten eine Baugenehmigung benötigt.

Ist das Verfahren freigestellt, informieren die Mitarbeiter vom Bauamt außerdem über eventuelle Voraussetzungen, die sich etwa auf die Grundfläche oder den umbauten Raum beziehen. Die Angaben fließen dann in die Planung ein und helfen, den Anbau am Haus reibungslos über die Bühne zu bringen.

Übrigens: Viele Anbieter von Wintergärten kümmern sich selbst um die Bauvoranfrage beim Bauamt. Oft kennen sie die Gesetzmäßigkeiten im jeweiligen Bundesland und wissen von vornherein, welche Möglichkeiten und Grenzen bestehen.

Источник: https://www.eccuro.com/artikel/832-wintergarten-baugenehmigung-noetig-oder-nicht

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