Schritt für Schritt zu einem begrünten Garagendach

Contents
  1. Auau einer Dachbegrünung
  2. Funktion und Anwendungsbereiche
  3. Schritt-für-Schritt-Anleitung: Dach begrünen
  4. Vorteile einer Dachbegrünung
  5. Nachteile einer Dachbegrünung
  6. Garagendach begrünen – Schritt für Schritt Anleitung
  7. Dachbegrünung hat viele Vorzüge
  8. » Vorteil Nr. 1 – Stadtklima wird verbessert:
  9. » Vorteil Nr. 2 – Lebensraum für Pflanzen und Tiere wird geschaffen:
  10. » Vorteil Nr. 3 – Langlebigkeit der Garage wird verbessert:
  11. Das Dach zum Garten machen – Schritt für Schritt Anleitung
  12. Schritt 1:
  13. Schritt 2:
  14. Schritt 3:
  15. Das könnte Sie auch interessieren:
  16. Dach begrünen
  17. Dachbegrünung selber machen fürs Gartenhaus
  18. Einbauanleitung Carport & Garage
  19. Verlegen der Optigrün-Wurzelschutzfolie PELD
  20. Verlegen des Optigrün-Trenn-, Schutz- und Speichervlies RMS 300
  21. Verlegen des Optigrün-Drän- und Wasserspeicherelements FKD 25
  22. Verlegen des Optigrün-Filtervlies FIL 105
  23. Einbau des Optigrün-Kontrollschachts
  24. Verteilen des Optigrün-Extensivsubstrats Typ E
  25. Ausbringen des Optigrün-Saatguts und der Sedumsprossen
  26. Wässern und Fertigstellungspflege
  27. Pflege & Wartung
  28. Optigrün-Systeme für die Dachbegrünung. Viele Möglichkeiten. Immer die richtige Wahl
  29. Die Dachbegrünung auf dem Gartenhaus: Vorteile, Materialien, Schritt-für-Schritt-Anleitung
  30. Nicht nur schön, sondern auch nützlich
  31. Dachbegrünung: ein ökologischer Gewinn!
  32. DIY: Dachbegrünung selber machen
  33. Dachbegrünung Schritt für Schritt
  34. Dachbegrünung Information & Pflanzenshop
  35. Das Auringen der Pflanzen:
  36. Das Pflanzen von Flachballenstauden:
  37. Auringung der Pflanzen als Sprossen:
  38. Auslegen einer Vegetationsmatte
  39. Das Verteilen von Samenmischungen:
  40. Anleitung in 7 Schritten: So einfach lässt sich ein Dach begrünen
  41. 1. Schritt: Wurzelfeste Dachabdichtung
  42. 2. Schritt: Speicherschutzmatte
  43. 3. Schritt: Dränschicht
  44. 4. Schritt: Ein Vlies als feinporiger Filter
  45. 5. Schritt: Das Substrat für die Dachbegrünung
  46. 6. Schritt: Vegetationsschicht
  47. 7. Schritt: Wässern
  48. Experten-Tipps vom Gründach-Profi
  49. Statik
  50. Entwässerung
  51. Dachzugang
  52. Sicherheit
  53. Projektgröße

Auau einer Dachbegrünung

Schritt für Schritt zu einem begrünten Garagendach
Versickerung und Rückhaltung von Regenwasser

Ein Gründach ist eine wirkungsvolle Maßnahme im Kontext einer natürlichen Regenwasserbewirtschaftung. Der Auau der Dachbegrünung erfolgt immer auf die gleiche Weise. Die Art der Bepflanzung hängt jedoch davon ab, ob eine Extensivbegrünung oder eine Intensivbegrünung geplant ist.

Inhaltsverzeichnis

Funktion und Anwendungsbereiche

Auf einer Dachauflage befindet sich eine Vegetationsschicht aus Moos, Gräsern, Sträuchern und ggf. kleinen Bäumen. Das Regenwasser versickert in der Vegetationsschicht und wird dort zwischengespeichert.

Ein Teil verdunstet, der andere Teil wird über ein Drainage-System abgeleitet.

Die Dachbegrünung eignet sich am besten für Flachdächer, aber auch für Schrägdächer, die einen geringen Neigungswinkel haben (bis maximal 40 Grad).

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Dach begrünen

  1. Wurzelschutzfolie verlegen: Die Folie sollte circa 10 cm am Dachrand hochstehen. Mehrere Folien werden mir einer Überlappung von circa 1,5 m angebracht. Um den Dachablauf nicht zu behindern, wird über dem Ablauf eine kreisrunde Öffnung ausgeschnitten.
    • Materialliste für Gründächer
    • – Wurzelschutzfolie
    • – Speicherschutzmatte
    • – Drainage
    • – Filtervlies
    • – Substrat
    • – Sedumsprossen
  2. Speicherschutzmatte anbringen: Die Matten werden jeweils 5 bis 10 cm überlappend und lose auf die Schutzfolie verlegt.

    Auch hier darf ein Loch für den Dachablauf nicht fehlen.

  3. Drainageelemente auslegen: Die Elemente werden entweder auf Stoß oder mit geringer Überlappung auf die Schutzmatte gelegt. Wichtig ist, dass die Noppen nach oben zeigen.

  4. Filtervlies verlegen und Kontrollschacht einbauen: Das Vlies wird auf dem Drainageelement so aufgelegt, dass es dieses komplett verdeckt. Hier gilt es ebenfalls, ein Loch über dem Dachablauf auszuschneiden. Anschließend setzt man den Kontrollschacht.
  5. Substrat verteilen: Je nach Dachbegrünung wird das Substrat zwischen 8 und 20 cm dick ausgestreut.
  6. Sedumsprossen ausbringen: Zum Schluss werden die Sprossen gleichmäßig auf der Dachfläche verteilt.

ACHTUNG: Die Wurzelschutzfolie stellt keinen Ersatz für die Dachabdichtung dar. Gleichzeitig eignet sich eine feuchtigkeitsresistente Bitumenschweißbahn nicht als Wurzelschutzfolie, da die Wurzeln der Pflanzen die Bahnen aurechen können.

+

Stauden, Rasen, Kleingehölze bis 1,5 m

+

Großsträucher bis ca. 6 m

+

Kleinbäume bis ca. 10 m

Bei der Dachbegrünung unterscheidet man zwischen extensiver und intensiver Begrünung. Extensivbegrünungen sind naturnah angelegte Vegetationsformen mit geringem Pflegeanspruch.

Unter einer Intensivbegrünung hingegen versteht man eine bodendeckende Begrünung mit Gräsern und Stauden, bei der ein mittlerer oder hoher Pflegeaufwand mit periodischer Bewässerung besteht.

Extensivbegrünung Intensivbegrünung Pflegeaufwand Zusatz-Bewässerung Schichtdicke des Substrates Bepflanzung
GeringMittel bis hoch
Nicht erforderlichRegelmäßig nötig
Etwa 8 bis 12 cmEtwa 12 bis 20 cm
Moos-Sedum bis Gras-Kraut-BegrünungRasen, Stauden, Sträucher und Bäume

Vorteile einer Dachbegrünung

  • Große Menge an Regenwasser wird zurückgehalten bzw. verdunstet (zwischen 50 % und 70 % des Jahresniederschlags)
  • Einsparung Niederschlagswassergebühr
  • Schutz der Dachhaut vor extremen Temperaturschwankungen durch das Dachsubstrat
  • Beitrag zur ökologischen und gestalterischen Verbesserung des Wohnumfeldes
  • Verbesserung des Kleinklimas/Stadtklimas durch eine Erhöhung der Verdunstungsrate, steigende Luftfeuchtigkeit und daraus resultierende Staubbindung
  • Funktion als zusätzliche Wärmedämmung und sommerlicher Hitzeschutz
  • Schadstoff-Reduktion im Niederschlagsabfluss
  • Schaffung von Ersatzräumen für Pflanzen und Tiere

Nachteile einer Dachbegrünung

  • Bei hohem Gewicht große Belastung für die Traglast des Dachs (nachträgliche Dachbegrünung daher manchmal nicht umsetzbar)
  • Je nach Dachbegrünung entsprechender Pflegeaufwand fällig
  • Ggf. hohe Investitionskosten

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Источник: https://benz24.de/aufbau-dachbegruenung/

Garagendach begrünen – Schritt für Schritt Anleitung

Schritt für Schritt zu einem begrünten Garagendach

Es bringt diverse Vorteile, wenn Sie Ihr tristes Garagendach begrünen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dabei am besten vorgehen.

© Martina Berg / stock.adobe.com Flachdächer finden sich hierzulande hauptsächlich bei Gewerbebauten, alten Bungalows oder typischen Plattenbauten aus längst vergangener Zeit. Beim Eigenheim mit Garten sind es in erster Linie Garage und Carport, die über ein ebenes Dach verfügen. Dieses eignet sich hervorragend für eine nachträgliche Begrünung.

Die Dächer von Garagen und Carports sind für gewöhnlich nämlich nicht sonderlich schön anzusehen. Von ebener Erde aus betrachtet mag dieser Umstand gar nicht schwer ins Gewicht fallen, aus erhöhter Position im ersten oder zweiten Stockwert eines Wohnhauses offenbart sich aber zumeist der Blick auf eine unschöne, graue Fläche aus Dachpappe.

Diese kahle und nicht wirklich schön anzuschauende Fläche entdecken derzeit immer mehr Eigentümer, wenn auch nicht als Nutzfläche, dann zumindest als Zierfläche, mit der sich eine ganze Menge anstellen lässt.

Je nach Traglast und Zustand des Fahrzeugstellplatzes lässt sich hierauf nämlich eine grüne Fläche anlegen, die nicht nur optisch richtig was hermacht, sondern auch einen sinnvollen, vor allem ökologischen Nutzen hat.

Dachbegrünung hat viele Vorzüge

Pflanzen Sie auf dem Dach Ihres Unterstandes ein Beet an oder lassen Sie einer wilden Wiese freien Lauf, dann hat das gleich mehrere Vorteile:

» Vorteil Nr. 1 – Stadtklima wird verbessert:

In kleinen Teilen trägt die Begrünung z.B. zur Verbesserung des Stadtklimas bei. Denn Pflanzen filtern bekanntlich Staub und Schadstoffe aus der Luft, und dabei produzieren sie auch noch Sauerstoff, welchen wir Menschen und auch die Tiere zum Atmen benötigen. Würde jedes Flachdach einer Stadt begrünt sein, gäbe es also auch keine Belastung durch Smog oder Feinstaub in der Luft.

» Vorteil Nr. 2 – Lebensraum für Pflanzen und Tiere wird geschaffen:

Zum anderen schaffen Sie durch die Begrünung einen Lebensraum für Pflanzen und kleine Tiere, der etwa durch die Fundamentierung Ihrer Garage einst verloren gegangen ist.

» Vorteil Nr. 3 – Langlebigkeit der Garage wird verbessert:

Ein grünes Dach verbessert außerdem die Langlebigkeit Ihrer Garage, da UV-Strahlen absorbiert werden und nicht direkt auf das Baumaterial treffen. Gleichzeitig heizt sich der Unterstand selbst bei praller Sonne weitaus weniger stark auf.

Da ein bewachsenes Garagendach zudem Wasser aufnimmt und auch wieder verdunsten lässt, entlasten Sie so also die städtischen Entwässerungsanlagen. Aus diesem Grund belohnen viele Gemeinden auch Bewohner, die sich für eine Grünbedachung entscheiden, mit verminderten Abwassergebühren.

Das Dach zum Garten machen – Schritt für Schritt Anleitung

© Heiner Witthake / stock.adobe.com Wenn auch Sie sich nun entschlossen haben, Ihr Garagendach zu begrünen, dann sollten Sie folgendes wissen: Die Art und Weise der Begrünung ist bei jedem Dach die gleiche.

Dabei spielt es grundsätzlich keine Rolle, ob es sich bei Ihrer Garage um eine alte oder neue Konstruktion handelt.

Es ist auch egal, ob ein manuelles Garagentor oder eines mit Garagentorantrieb vorhanden ist oder aber ob es sich gar um einen Carport handelt, der zu allen Seiten offen ist.

Schritt 1:

Zunächst müssen Sie die Dachfläche erst einmal gründlich reinigen.

Schritt 2:

Bei der Begrünung des Garagendaches müssen Sie sich nun Schicht für Schicht vorarbeiten. Insgesamt müssen Sie in diesem Schritt 4 Schichten anlegen.

  • Erste Schicht: Als erstes müssen Sie eine Schutzfolie auslegen, welche der Abdichtung dient. Hier bietet sich vor allem Teichfolie an, welche an den Rändern des Daches überstehen sollte.
  • Zweite Schicht:Nun folgt die Drainageschicht. Diese ist wichtig für die Wasserversorgung der Pflanzen und außerdem verhindert sie, dass die Wurzeln durch die unterste Folie gelangen.
  • Dritte Schicht:Die dritte Schicht sollte aus einem Filtervlies bestehen. Dieses sorgt für mehr Halt und außerdem stellt es den Nährstoffausgleich sicher.
  • Vierte Schicht:Zum Schluss folgt nun die Substratschicht, welche aus Rasenerde besteht und in die Sie dann später die Pflanzen setzen können. Sie müssen hierbei unbedingt darauf achten, dass Sie die Schicht an den Dachrändern etwas auftürmen oder aber der Fläche mit Kieselsteinen eine natürlich aussehende Begrenzung verpassen.

Schritt 3:

Ist die Substratschicht angelegt, können Sie mit der Dachbegrünung loslegen. Bringen Sie Rasensamen aus und pflanzen Sie verschiedene Blumen ein. Setzen Sie hierbei am besten auf pflegeleichte und vor allem robuste Pflanzen.

Und dann heißt es abwarten. Nach ein paar Wochen und Monaten werden Sie aber schon ein blühendes Garagendach haben, das schön anzusehen ist und keiner regelmäßigen Pflege bedarf.

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Источник: https://www.gartentipps.com/garagendach-begruenen-schritt-fuer-schritt-anleitung.html

Dach begrünen

Schritt für Schritt zu einem begrünten Garagendach

Ein Carport-Dach ist eine ideale Fläche, um der natur ein Stück Lebensraum zurückzugeben: Wer das Carport-Dach begrünen will, muss dafür kein Landschaftsgärtner sein. Wie Sie das Dach begrünen, erfahren Sie hier.

Dank einer extensiven Dachbegrünung des Carports schaffen Sie in der oberen Etage ungestörten, wertvollen Lebensraum für viele Insekten und Kleinstlebewesen, deren natürlichen Lebensraum am Boden Sie mit der Versiegelung des Stellplatzes zerstört haben.

Gründächer verbessern die Luft in den Städten, dämpfen den Lärm und führen Regenwasser in den natürlichen Kreislauf zurück. Auch Flachdach-Abdichtungen leben unter dem Schutz länger. Viele Kommunen wissen den ökologischen Nutzen begrünter Dächer zu schätzen.

Da diese nämlich rund die Hälfte der Niederschläge verwerten, entlasten sie Kanal- und Kläranlagen.

Nicht zuletzt deshalb fördern einige Städte und Gemeinden Dachbegrünungen mit teils beachtlichen Summen, wobei grundsätzlich drei Formen der Förderung unterschieden werden können, die sich für private Nutzungen auzahlen:

  1. Direkte finanzielle Förderung: finanzielle Zuschüsse, zum Beispiel pro Quadratmeter.
  2. Indirekte finanzielle Förderung: zum Beispiel Reduktion oder gar ein Entfallen Ihrer Abwasserkosten.
  3. Dachbegrünungen werden als Ausgleichsmaßnahmen entsprechend § 19 Bundesnaturschutzgesetz anerkannt.

 

Möchten Sie Ihr Dach begrünen, kommen grundsätzlich zwei Arten in Frage: die Intensiv- und die Extensiv-Begrünung. Erstere ist jedoch die deutlich aufwendigere Variante – sowohl was Pflege als auch Kosten angeht. Die Bepflanzung – z. B.

Sträucher, anspruchsvolle Stauden und sogar Bäume – erfordert dicke Substratschichten. Auf dieses zusätzliche Gewicht sind bestehende Flachdächer statisch meist nicht eingerichtet. Bei einem extensiven Auau gibt es dieses Problem nur selten.

Die Pflanzen, die hier wachsen – Moose, Kräuter und Sukkulenten, insbesondere Sedum-Arten – begnügen sich mit Substrathöhen von weniger als 10 cm. Die leichtesten Systeme wiegen im wassergesättigten Zustand nur 50 bis 60 kg/m².

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Sie sind damit nicht schwerer als die bei vielen Flachdächern übliche Kiesschicht, schützen jedoch die empfindlichen und bekanntermaßen störanfälligen Abdichtungen wesentlich besser vor Frost, Hitze und der schädlichen UV-Strahlung.

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  • Begrünung mit System: Für die Extensivbegrünung von Dächern findet sich inzwischen ein umfangreiches Marktangebot. Es existieren viele Systeme, die sich recht unkompliziert und schnell verlegen lassen. Durch vorkultivierte Vegetationsmatten kann man den Lohn der Mühe schon nach kurzer Zeit ernten. Fix und fertig mit Moos, Kräutern und Sedum-Gewächsen begrünte Kokosmatten stehen bereits nach vier bis sechs Wochen in voller Blüte – warme Witterung und ausreichende Bewässerung vorausgesetzt.
  • Vegetationsmitte: Moos, Kräuter und Sedum-Gewächse wurzeln in einem Vlies aus Kokosfasern. Die Matten werden fix und fertig begrünt auf dem Dach ausgerollt.
  • Wasser- und Nährstoffspeicher: Die darunterliegende Mineralwollmatte enthält Nährstoffe, speichert Wasser bis zu 80 Prozent ihres Volumens und ist gleichzeitig Durchwurzelungs-Schicht.
  • Drainageschicht: Bei einem Dachgefälle von weniger als zwei Prozent sorgt die Drainmatte mit aufgesteppten Kokosfasern dafür, dass überschüssiges Wasser abgeleitet wird.
  • Begrünungs-Sets für Garagen: Viele Systemhersteller bieten auch Begrünungspakete speziell für Garagen- oder Carportdächer zum Selbstverlegen an. Die Mengen sind auf die üblichen Standardgaragengrößen von 16 bis 20 m² ausgelegt. Vergewissern Sie sich jedoch, ob die Statik Ihres Carports oder Ihrer Garage die zusätzliche Dachlast auch zulässt.
  • Grün in der Schräglage: Je steiler ein Dach, desto problematischer wird eine Begrünung. Ab 10 bis 15 Grad Neigung sind meist aufwendige Konstruktionen nötig, um einen geregelten Wasserhaushalt zu gewährleisten und ein Abrutschen der Vegetation zu verhindern. Man braucht Aufkantungen an der Traufe, Schubsicherungen auf dem Dach und ein gutes Wasserspeicher- und Drainsystem. Je nach Auau können sich die Flächenlasten bis auf 300 kg/m² addieren, was nachträgliche Begrünung aus Statikgründen oft ausschließt.
  • Formsache: Neben dem Auslegen von Vegetationsmatten gibt es weitere Möglichkeiten der Bepflanzung. Die Preiswerteste ist das Ausbringen von fertig gemischtem Saatgut. Allerdings müssen Sie das Substrat bis zum vollständigen Anwachsen ausreichend feuchthalten und haben wenig Einfluss auf eine klare gärtnerische Gestaltung. Letzteres ist bei vorkultivierten Containerpflanzen gewährleistet. Von Vorteil ist, wenn diese schon in ihrem späteren Substrat angezogen wurden. Recht problemlos und preisgünstig ist auch das Ausstreuen von Sprossen. Natürlich lassen sich die verschiedenen Pflanzmethoden auch kombinieren.

 

Dachbegrünung selber machen fürs Gartenhaus

Wichtige Voraussetzung zum Dach begrünen ist ein dichtes und wurzelfestes Dach. Die gängigen Bitumen-Schweißbahnen auf Flachdächern halten zwar die Nässe fern (sofern sie intakt sind), kapitulieren aber auf Dauer vor dem Wurzelwuchs.

Auf solchen Dächern muß deshalb zusätzlich eine Wurzelschutzfolie verlegt werden. Sie kann aus verschweißten PVC-, Synthese-Kautschuk-Bahnen oder aus PE-Folie bestehen.
Ganz wichtig: Zwischen bituminösen Dachabdichtungen und PVC-Folien muss immer eine Trennschicht, z. B.

ein Polyestervlies, verlegt werden, weil PVC und Bitumen chemisch unverträglich sind. In Sachen Abdichtung sollten Sie vor allem beim Begrünen eines Wohnhauses immer auf Nummer Sicher gehen. Ziehen Sie einen Dachdecker oder einen auf Dachbegrünung spezialisierten Landschaftsgärtner zu Rate.

Denn nur der Fachmann kann beurteilen, welche Abdichtung in Ihrem Fall die Richtige ist.

Jedes begrünte Dach sollte so aufgebaut sein, dass es genügend Regenwasser für die Versorgung der Pflanzen speichern kann. Es muss aber gleichzeitig gewährleistet sein, dass überschüssiges Wasser über die Dachgullys abgeleitet wird.

Bei den gängigen Begrünungssystemen findet man hier höchst unterschiedliche Lösungen und Materialien. So gibt es Vliese und Matten, die Speicher- und Drainelement in einem sind.

Bei ganz flachen Dächern mit weniger als zwei Prozent Gefälle muss darunter jedoch eine gesonderte Drainage verlegt werden. Bei der Substrat-Auswahl spielen sowohl die Statik des Daches als auch die Bedürfnisse der Pflanzen eine entscheidende Rolle. So ist z. B.

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reine, humose Gartenerde für die Extensivbegrünung gänzlich ungeeignet. Sie ist zu schwer, zu nährstoffreich und auf Grund der hohen organischen Anteile zu erosionsanfällig. Man verwendet sie allenfalls als Beimischung zu leichten mineralischen Substraten wie Blähton-, Lava- oder Bimsgranulat.

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Auch mit speziellen Mineralwollebahnen oder -platten bieten Sie Moosarten, Gräsern und Sedumgewächsen auf Ihrem Dach die gleichen kargen Lebensbedingungen, gegen die sie sich auch in der freien Natur behaupten.

Quelle: selbst ist der Mann

Eine Dachbegrünung ist nicht nur hübsch anzusehen und bietet Insekten wertvollen Lebensraum: Bewachsene Dächer isolieren auch gegen Hitze und Kälte, verbessern das Innenklima, gleichen Temperaturschwankungen aus, schützen die Dachhaut und mindern Lärm. Wir erklären, was Sie beim Thema Dachbegrünung beachten müssen.

Ein Gründach nimmt je nach Klima und Jahreszeit 99% des Niederschlagswassers auf und verdunstet es größtenteils wieder – gut für die Umwelt.

Die thermische Belastung ist bei jeder Dachbegrünung geringer als bei einer unbegrünten Fläche – gut für die Lebensdauer des Daches. Kleinere Projekte lassen sich in Eigenregie realisieren – gut fürs Portemonnaie.

Gründe genug, um beispielsweise über das Begrünen eines Garagen- oder Carportdaches nachzudenken.

 

Das Optigrün-Garagenpaket zum Dach begrünen ist für Flachdächer von 0-5° Neigung ausgelegt. Die Dachkonstruktion muss die zusätzliche Last von 100 kg/qm aufnehmen können, und das Dach muss abgedichtet sein. Die Wurzelschutzfolie ist keine Dachabdichtung, sie schützt nur vor Durchwurzelung.

Befinden sich bewohnte Räume unterm Dach, sollte, falls nicht vorhanden, gleich eine wurzelfeste Dachabdichtung vom Dachdecker verlegt werden. Die Dachränder benötigen eine etwas höhere Aufkantung als der Gründachauau, der hier 10 cm beträgt.

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Damit überschüssiges Wasser ablaufen kann, ist entweder ein punktueller Ablauf oder eine seitliche Entwässerungsrinne erforderlich.

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Hierbei unterscheidet man zwischen Extensiv- und Intensivbegrünung. Wobei sich die Extensivbegrünung durch eine geringe Auauhöhe und Last sowie niedrigwüchsige Pflanzen mit geringem Pflegeaufwand auszeichnet.

Intensivbegrünungen (Dachgärten) hingegen sind höher im Auau (20-25 cm), dadurch schwerer (300- 600 kg/qm) und pflegeintensiver.

Dafür steht aber eine fast unbegrenzte Pflanzenauswahl zur Verfügung, und die Fläche ist wie ein Garten nutz- und begehbar.

Gartenhäuser & Carport  

Wir zeigen eine extensive Dachbegrünung zum Selbermachen – Schritt für Schritt

 

Bei Extensivbegrünungen werden die Pflanzen meist als Saatgut (Mischung aus verschiedenen Kräutern und Gräsern) und Sedum-Sprossen (Pflanzenteile) aufgebracht. Es ist aber auch möglich, junge, trockenheitsangepasste Pflanzen als Flachballenstauden direkt ins Substrat zu setzen.

Dies ist arbeitsaufwendiger und teurer, hat jedoch den Vorteil, dass sofort ein grünes Dach sichtbar ist. Beim Ausbringen von Saat und Sprossen dauert es ungefähr ein Jahr, bis mehr als die Hälfte des Daches grünt und blüht. Die Pflanzen am besten von April bis September ausbringen.

Gartenhäuser & Carport  

Gründächer auf Garagen verbessern die Luft, dämpfen Lärm und führen Regenwasser ab

 

In der Regel benötigen Carport- oder Garagenbegrünungen keine Baugenehmigung. Vielerorts sind sie sogar im Bebauungsplan vorgeschrieben. Auf jeden Fall genehmigungspflichtig sind jedoch genutzte Dachflächen.

Grundsätzlich ist zu empfehlen, sich vor dem Einbau einer Dachbegrünung beim örtlichen Bauamt nach einer erforderlichen Baugenehmigung zu erkundigen. Beim Bauamt erfahren Sie auch, ob es für Ihre geplante Dachbegrünung finanzielle Zuschüsse gibt.

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Bei gesplitteten kommunalen Abwassersatzungen sind mancherorts auch Gebührennachlässe zu erwarten.

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Fotos: Hersteller/Optigrün

Quelle: selbst ist der Mann

Источник: https://www.selbst.de/dach-begruenen-205.html

Einbauanleitung Carport & Garage

Schritt für Schritt zu einem begrünten Garagendach

Sie wollen Ihre Garage oder Ihren Carport begrünen? Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie’s geht. Alle Produkte und Materialien, die Sie für die Dachbegrünung benötigen, sind im Online-Shop Dachbegrünung24 erhältlich.

Verlegen der Optigrün-Wurzelschutzfolie PELD

  • Das Verlegen einer Wurzelschutzfolie ist immer dann erforderlich, wenn die Dachfläche nicht wurzelfest ist.
  • Die Dachfläche sollte unbedingt besenrein sein. Vor allem spitze Gegenstände sollten unbedingt entfernt werden, da diese die Wurzelschutzfolie beschädigen können.
  • Die Optigrün-Wurzelschutzfolie PELD vollständig ausbreiten und den Überhang gleichmäßig über die Dachränder hängen lassen.
  • Sofern mehrere Wurzelschutzfolien erforderlich sind, sollten diese mit einer Überlappung von 1,5 m verlegt werden.
  • Ist die Optigrün-Wurzelschutzfolie größer als die Dachfläche, wird sie so abgeschnitten, dass sie im Randbereich gegen die Aufkantung gestellt und ggf. unter die Blechverwahrung gesteckt werden kann.
  • Freier Dachablauf bzw. Notüberlauf: Nach Verlegen der Optigrün-Wurzelschutzfolie über dem Dachablauf eine Öffnung in der Größe der Öffnungsweite des Dachablaufs schneiden.

Verlegen des Optigrün-Trenn-, Schutz- und Speichervlies RMS 300

  • Das Optigrün-Trenn-, Schutz- und Speichervlies von einer Dachseite her auslegen.
  • Die Überlappung sollte etwa 10 cm betragen.
  • Den Überhang auf die Größe der Optigrün-Wurzelschutzfolie kürzen und ggf. wie diese am Rand verwahren.
  • Nach Verlegen des Vlieses, über dem Dachablauf eine Öffnung in der Größe der Öffnungsweite des Dachablaufs schneiden.

Verlegen des Optigrün-Drän- und Wasserspeicherelements FKD 25

  • Die Platten der Festkörperdränage von einer Dachseite her Stück für Stück mit einigen Zentimetern seitlicher Überlappung verlegen. Die Plattenoberseite lässt sich leicht an den Entwässerungsschlitzen bzw. am Aufdruck erkennen.
  • Freier Dachablauf / Notüberlauf: Nach Verlegen der Festkörperdränage, über dem Dachablauf eine Öffnung in der Größe der Öffnungsweite des Dachablaufs schneiden.

Verlegen des Optigrün-Filtervlies FIL 105

  • Das Filtervlies auf der Festkörperdränage straff ausbreiten. Bei mehreren Vliesstücken sollte die Überlappung etwa 10 cm betragen.
  • Freier Dachablauf / Notüberlauf: Nach Verlegen des Optigrün-Filtervlieses, über dem Dachablauf eine Öffnung in der Größe der Öffnungsweite des Dachablaufs schneiden.

Einbau des Optigrün-Kontrollschachts

  • Den Optigrün-Kontrollschacht über die Öffnung des Dachablaufs setzen.
  • Nach Lösen der beiden Schrauben kann der Schachtdeckel für Wartungszwecke abgenommen werden.

Verteilen des Optigrün-Extensivsubstrats Typ E

  • Die Säcke mit Substrat gleichmäßig auf dem Dach verteilen. Säcke aufschneiden, das Substrat ausschütten und grob verteilen.
  • Verteilung des Optigrün-Substrats Typ E: Das Substrat mit einem Rechen gleichmäßig auf der Dachfläche verteilen und eben ziehen.
  • Die Einbauhöhe beträgt etwa 6 bis 8 cm.
  • Sollte mehr Substrat vorhanden sein, können partielle Anhügelungen gebildet werden oder die Schichtdicke allgemein erhöht werden. Dabei muss zwingend die maximal mögliche Dachlast beachtet werden. 1 cm Optigrün Extensivsubstrat wiegt etwa 13 kg/m2.
  • Zurückschneiden des Optigrün-Filtervlieses: Sind der Kiesrandstreifen und das Optigrün-Extensivsubstrat aufgebracht, kann das Optigrün-Filtervlies in den Randbereichen knapp über der Kies- oder Substratoberfläche abgeschnitten werden.

Ausbringen des Optigrün-Saatguts und der Sedumsprossen

  • Die Sedumsprossen gleichmäßig ausstreuen.
  • Das Optigrün-Saatgut in einem Eimer mit trockenem feinem Sand gut vermischen.
  • Die Saatgut-Sand-Mischung gleichmäßig auf die Dachfläche ausbringen.

Wässern und Fertigstellungspflege

  • Nach dem Ausbringen der Sedumsprossen und des Saatguts sollte sofort gewässert werden.
  • So lange wässern, bis der gesamte Auau durchfeuchtet ist und Wasser beim Dachablauf abläuft.
  • In der Keim- und Anwurzelungsphase, etwa während der ersten 3 Wochen, sollte das Substrat ständig feucht gehalten werden.
  • Nach der Anwurzelung der Sedumsprossen müssen diese nur noch bei längerer Trockenheit gewässert werden.

Pflege & Wartung

Eine extensive Dachbegrünung braucht insgesamt wenig Pflege. Mit unseren Pflege- und Wartungstipps sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Gründach optimal entwickelt.

Optigrün-Systeme für die Dachbegrünung. Viele Möglichkeiten. Immer die richtige Wahl

Der Corda-Campus im belgischen Hasselt wurde mit einem Optigrün-System für Schrägdächer begrünt.

Unsere Einbauanleitung für Carports und Garagen beschreibt die einfachste Form einer Dachbegrünung. Daneben bietet Optigrün eine Vielzahl von ganzheitlichen Begrünungssystemen für die verschiedensten Dachkonstruktionen an.

So beispielsweise Systeme für ein nachhaltiges Regenwassermanagement, spezielle Auauten für Dächer mit eingeschränkter Statik oder solche mit Neigung bis 45°, Systeme für befahrbare Dächer und viele mehr. Weitere, detaillierte Informationen finden Sie auf der Website von Optigrün.

Sie werden überrascht sein von den vielen verschiedenen Möglichkeiten innovativer Dachbegrünung.

Источник: https://www.dachbegruenung-ratgeber.de/dachbegruenung-einbauanleitung-carport-garage

Die Dachbegrünung auf dem Gartenhaus: Vorteile, Materialien, Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt für Schritt zu einem begrünten Garagendach

Sie sehen ein bisschen urig aus, so märchenhaft naturnah, dass man neidisch werden könnte: Gartenhäuser mit Dachbegrünung, überwachsen von vielerlei Pflanzen und Moosen, die sogar blühen, jahreszeitlich wechselnde bunte Farbtöne annehmen und bei Besuch ganz sicher für den Hingucker-Effekt sorgen!

Nicht nur schön, sondern auch nützlich

Neben dem anheimelnden Effekt des bunten Pflanzenlebens auf dem Gartenhausdach oder Carport hat Dachbegrünung auch ganz praktische Vorteile: Eine Dachbegrünung schützt die Dachhaut, indem sie die UV Strahlen absorbiert und vor Hagel und Frost schützt. Sie sorgt für eine bessere Wärme- und Schalldämmung, so dass es im Sommer kühler und im Winter wärmer bleibt.

Will man z.B. Kübelpflanzen im Gartenhaus überwintern, braucht man weniger Strom für die Beheizung, wogegen im Sommer auch bei großer Hitze noch einigermaßen „Wohlfühltemperatur“ herrscht. Ganz nebenbei erspart eine Dachbegrünung auch lästige Reparaturkosten, denn die Installation der Dachbegrünung ist auf Dauer angelegt und schützt das eigentliche Dach gleich mit.

Dachbegrünung: ein ökologischer Gewinn!

Begrünte Gartenhausdächer sind immer einzigartig: Jede Dachbegrünung sieht anders aus, denn jedes Jahr dominieren andere Sedumarten, andere heimische Gräser und Blüten.

Doch nicht nur das Auge, auch die Umwelt hat viel vom grün-bunten Bewuchs: Indem die Oberfläche des Gartenhauses der Natur überlassen wird, gibt man der Umwelt genau jene Fläche zurück, die ihr zuvor durch den Auau genommen wurde.

Ein Stück Lebensraum für Pflanzen und Tiere entsteht, der mit einem blanken Dach in dieser Form nicht vorhanden wäre. Steht das Gartenhaus in einer städtischen Umgebung, trägt es durch die Begrünung auch zur Luftverbesserung und zum klimatischen Ausgleich bei.

DIY: Dachbegrünung selber machen

Eine Dachbegrünung auf kleiner Fläche selbst auszuführen ist gar nicht so schwierig wie man sich das vorstellt. Auch ohne Vorkenntnisse kann der Auau mit dem richtigen Material und einer guten Anleitung in wenigen Schritten gelingen.

Wichtig ist, dass das Dach des Gartehauses eine Mindesttraglast von 100kg/m² halten kann. Dies gilt für die sogenannte extensive Dachbegrünung mit niedrigem Bewuchs, die für Gartenhäuser schon aus Gründen des Platzes die richtige Wahl sein wird.

Es ist gleichzeitig die häuftigste Art der Dachbegrünung, da die Pflege sehr einfach ist und die zu dieser Form passenden Pflanzen sehr robust sind und quasi „für sich selber sorgen“.

Wir können für unsere Gartenhäuser keine allgemeine Garantien oder Freigaben aussprechen. Bitte informieren Sie sich vor dem Kauf bei einem Fachmann oder einem unserer Servicemitarbeiter, ob eine Dachbegrünung in Ihrem Fall möglich ist. Nutzen Sie dafür gerne unser Kontaktformular.

Dachbegrünung Schritt für Schritt

1.) Planung und Materialien: Die Dachhaut sollte mit einem Vlies und einer Wurzelschutzfolie abgedichtet werden, damit das Dach selbst nicht von den Wurzeln angegriffen werden kann.

Nur so hat man die nächsten 20-30 Jahre Freude an der Dachbegrünung, die ja ein Gewinn und kein zusätzliches Problem darstellen soll.

Bei Carports, die nah am Haus stehen, sollte man im Blick auf evtl.

geltende Brandschutzrichtlinien über einen Kiesrandstreifen rund um die Pflanzfläche nachdenken, der gleichzeitig (sofern es ein großes Gartenhaus ist) den Vorteil der Begehbarkeit mitbringt.

Des Weiteren sollte man die Abflusssituation planen, beim Gartenhaus wird man das üblicherweise mit einer Regenrinne lösen, die gleich auch noch Regenwasser für den Garten sammeln kann. Sind alle Materialien beschafft, kann es losgehen!

2.) Gartenhausdach reinigen und eine Schicht Vlies auslegen.

3.) Wurzelfolie auslegen.

4.) Die zweite Vliesschicht auslegen, um die Wurzelfolie zu schützen.

5.) Gegegebenfalls eine Drainagematte auslegen, um später nicht bewässern zu müssen.

6.) Abflussvorrichtung anbringen, evtl. mittels Kiesfangleisten oder Kontrollschächten – so wird verhindert, dass der Kies in die Regenrinne gelangt und diese verstopft.

7.) Eventuell einen Kiesrandstreifen anlegen und

8.) Substrat auf das Dach bringen (wenn möglich per Kranentladung).

9.) Substrat gleichmäßig verteilen.

10.) Pflanzen setzen, Sprossen ausstreuen oder Samen säen.

11.) Eventuell noch eine hübsche Verkleidung anbringen und dann heißt es: Abwarten

Mit der Zeit wachsen die Pflanzen und nach zirka zwei bis drei Jahren ist das Dach vollkommen zugewachsen.

Von da an kann man sich über mehrere Jahrzehnte an einem Stückchen Idyll erfreuen, das nun keiner weiteren Pflege mehr bedarf.

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Bilder: ©Firma Magmaar

Источник: https://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/dachbegruenung-gartenhaus/

Dachbegrünung Information & Pflanzenshop

Schritt für Schritt zu einem begrünten Garagendach

Je nach Art des Daches sollten Sie darauf achten, einen guten und stabilen Grundauau zu haben. Hierzu gibt es bei Fachhändlern spezielle Systeme, die aus unterschiedlichen Schutzschichten wie Folien und Vlies sowie einer Entwässerungs-Festkörperdrainage bestehen.

Die Art des Auaus unterscheidet sich im Aufwand, der Neigung des Daches, sowie der anschließenden Nutzung des Daches bzw. den darunterliegenden Räumlichkeiten. Während z.B.

eine Garage oder ein Carport in einer Do-it-yourself Bauweise begrünt werden können, sollte dies bei Hausdächern immer vom Spezialisten übernommen werden.

Wenn Sie ein Dach selbst begrünen möchten, müssten Sie natürlich vorab sicherstellen, dass Ihr Dach wasserdicht ist und das Regenwasser auch nach der Begrünung z.B. durch Dränagen oder Ähnliches ablaufen kann. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass es auf dem Dach keine Bereich gibt, in denen sich größere Mengen Staunässe ansammeln können.

Als Grundschicht unter der Dacherde sollten Sie immer ein spezielles Dachvlies verlegen. Es schützt Ihr Dach vor Beschädigungen und die Unterseite des Vlieses führt überschüssiges Wasser ab. Ein Vlies kann übrigens bis zu sieben Liter Wasser pro Quadratmeter speichern. Auf das Vlies geben Sie nun ein spezielles Dachsubstrat (Dacherde).

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Es sollte keinen oder nur wenig Humus enthalten, damit das überschüssige Wasser schnell abfließen kann und so keine Staunässe entsteht. Zum anderen beinhaltet spezielle Dachstaudenerde keine Bestandteile, die davongeschwemmt werden.

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Für eine Sedumbegrünung (extensive Dachbegrünung) sollte die Substratschicht mindestens eine Höhe von 6 cm haben.

Das Auringen der Pflanzen:

Die Dachpflanzen können auf verschiedene Art und Weise auf das Dach aufgebracht werden. Dabei richtet sich die Vegetationsauringung nach den Kosten und danach, wie schnell das Dach begrünt sein soll. Gepflanzt werden kann in der Regel von März bis Ende Juni und von Anfang September bis November.

In diesen Monaten herrschen die besten Wachstumsbedingungen für die Dachpflanzen. Im Hochsommer kann auch gepflanzt werden, wenn eine intensive Bewässerung möglich ist. Die Anwuchszeit beträgt in der Regel 3-4 Wochen. Direkt nach der Pflanzung sollte das Gründach 2-3 Mal in der Woche gewässert werden, bis die Pflanzen angewachsen sind.

Nach dem Einwurzeln übersteht die Begrünung auch längere Trockenperioden.

Frisch eingepflanzte Flachballenstauden für die Dachbegrünung.

Das Pflanzen von Flachballenstauden:

Eine sehr effiziente Methode ist das gezielte Einpflanzen der Pflanzen in das Dachsubstrat. Da die Pflanzen als Flachballenstauden schon einen Wurzelballen besitzen, wachsen diese schnell an und können sich leicht vermehren. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Zusammenstellung und Verteilung der Pflanzen bestmöglich bestimmt werden können.

Bei niedrigen Flächen, auf die geschaut wird, können mit einer gezielten Auswahl tolle Muster gepflanzt werden. Die Pflanzung von Kräutern ist ebenfalls empfehlenswert, da sie Nahrung für Insekten darstellen und in der Küche verwendet werden können. Gerade bei kleineren Flächen lassen sich Sedumpflanzen sehr gut mit Kräutern, Gräsern und Stauden kombinieren.

Dabei brauchen Sie etwa 15-20 Pflanzen pro Quadratmeter mit einer Ballengröße von 5-6 cm. Nach einiger Zeit wachsen die Pflanzen zusammen und bilden einen geschlossenen Pflanzenbestand. Unsere zahlreichen Sorten von Dachstauden bieten wir in Multitopfplatten zu 50 Stück, zu 100 Stück oder auch als Einzelpflanzen an.

Auringung der Pflanzen als Sprossen:

Die einfachste und schnellste Art, gerade für große Flachdächer, ist das Ausbringen der Pflanzen als Sprossen. Die Sprossen der Sedumpflanzen sind abgeschnittene Pflanzentriebe, die für die extensive Dachbegrünung auf das Substrat ausgestreut werden.

Sie wachsen in dem Dachsubstrat an und können sich genauso wie die Flachballenpflanzen entwickeln. Die Sprossen werden auf die zu begrünende Fläche gleichmäßig ausgestreut und ganz leicht mit einer Schutzschicht (z.B. Feinsubstrat) abgedeckt oder etwas mit einem Rechen in das Dachsubstrat eingearbeitet, bzw. angedrückt und kräftig beregnet.

Man muss jedoch bis zu ein Jahr warten, bis das Dach komplett grün ist.

Pro Quadratmeter empfehlen wir eine Aufwandmenge von 80-100g.

Wir bieten Ihnen die Sedumsprossen als Standardmischung (4 – 6 Sorten) und als spezielle Wunschmischungen in verschiedenen Farbkompositionen an. Sie benötigen z.B.

für eine Garage oder ein Carport mit ca. 30 qm Dachfläche etwa 3 kg Sedumsprossen. Für eine schnellere Begrünung können Sie natürlich auch mehr Sprossen verteilen.

Auslegen einer Vegetationsmatte

Vegetationsmatten für die Dachbegrünung sind mit einem Rollrasen vergleichbar und die schnellste Art, zu einem fertig begrünten Dach zu gelangen. Die Pflanzen sind hier schon fix und fertig in einem speziellen Auau aus Vlies und Dachsubstrat eingewachsen.

Der Vorteil ist eine vergleichsweise einfache Ausbringung und das Unkrautjäten entfällt, da die Fläche schon großflächig geschlossen ist. Diese Methode wird vor allem bei der Begrünung von Steildächern verwendet.

Eine Substratschicht von 4-6 cm ist dennoch unter der Matte nötig, damit die Pflanzen auf Dauer einwachsen können.

Das Verteilen von Samenmischungen:

Im Shop sind auch verschiedene Samen-/Saatgutmischungen für die Dachbegrünung erhältlich. Das Saatgut keimt aus, bildet Wurzeln und wächst somit langsam an. Die Sorten aus der Saatmischung keimen dann innerhalb von 1-2 Jahren.

Es ist die kostengünstigste Begrünungsart, allerdings auch eine sehr langwierige. Zudem muss das Dach anfangs sehr oft von Gräsern und Baumsämlingen befreit werden, die auf den noch freien Stellen durch Flugbesamung anwachsen.

Bis das Dach komplett begrünt ist, vergehen oft mehrere Jahre.

Источник: https://www.dach-begruenung.de/moeglichkeiten-der-begruenung-eines-flachdaches-oder-einer-garage

Anleitung in 7 Schritten: So einfach lässt sich ein Dach begrünen

Schritt für Schritt zu einem begrünten Garagendach

Mülltonnenhäuschen, Garage oder Carport kann jeder Heimwerker leicht selbst mit einem Gründach versehen. Die Anforderungen an euer handwerkliches Geschick halten sich in Grenzen. Im Grunde gibt es zwei Möglichkeiten.

Ihr kauft zum Beispiel ein komplettes Set zur Carport-Begrünung oder ihr besorgt die notwendigen Materialien und Pflanzen einzeln. Ihr bekommt sie in gut sortierten Baumärkten oder bei einem Spezialisten für Dachbegrünung im Netz.

Und so wird ein Gründach in der Regel aufgebaut:

1. Schritt: Wurzelfeste Dachabdichtung

Die vorhandene Dachabdichtung muss nach DIN 13948 wurzelfest sein, sonst könnten die Pflanzen eures Gründachs sie mit der Zeit beschädigen. Ist sie das nicht, ist der erste Schritt eine zusätzliche Wurzelschutzfolie, um das Dach sicher abzudichten.

2. Schritt: Speicherschutzmatte

Es folgt eine Speicherschutzmatte, die die Dachabdichtung vor mechanischen Belastungen schützt und gleichzeitig Feuchtigkeit und Nährstoffe bewahrt.

3. Schritt: Dränschicht

Dann wird eine Dränschicht verlegt. Ihr könnt Schüttgüterdrainage aus Lava oder Bimskies oder auch fertige Kunststoffelemente nutzen.

Ihre Vertiefungen speichern Wasser und versorgen die Pflanzen so über einen möglichst langen Zeitraum mit Nährstoffen. Außerdem sorgt die Drainage auch dafür, dass überschüssiges Regenwasser zügig abgeleitet wird.

Ein weiterer Effekt der Dränschicht ist die Belüftung des Wurzelraums.

4. Schritt: Ein Vlies als feinporiger Filter

Die kleinen Hohlräume der Drainschicht dürfen nicht verstopfen. Das verhindert die nächste Schicht: Ein Vlies trennt die Drainage von der Vegetationsschicht und dient als feinporiger Filter.

5. Schritt: Das Substrat für die Dachbegrünung

Jetzt ist es fast geschafft. Auf das Vlies kommt die Substratschicht. Beim Auau eines extensiven Gründachs wird statt Erde häufig ein mineralisches Substrat aus Lava, Bims, Ziegelsplit oder Mineralwolle mit einem geringen Humusanteil verwendet.

Das ist leichter und belastet dadurch die Dachkonstruktion weniger. Wie hoch das Substrat aufgefüllt wird, hängt auch mit der zulässigen Dachlast und der Bepflanzung zusammen. Berechnet dazu schon in der Planungsphase, wie viel euer Gründach insgesamt wiegen darf.

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Eine ganze Reihe von Gründachpflanzen sind mit einer zehn Zentimeter dicken Substratschicht vollkommen zufrieden.

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Übrigens: Gründachsubstrat ist bewusst nicht gedüngt. Die Pflanzen sollen auch später nicht gedüngt werden und sich nur auf natürliche Weise mit Nährstoffen versorgen.

6. Schritt: Vegetationsschicht

Jetzt wird's endlich grün. Die Vegetationsschicht ist der Abschluss eures Gründachprojekts. Ihr könnt eine Mischung aus Sedumsprossen und Samen ausbringen oder die Pflanzen direkt einsetzen.

Achtet darauf, dass ihr Stauden mit flachen Wurzelballen kauft, um nicht zu tief in die Substratschicht buddeln zu müssen. Für den bequemen Dachgärtner gibt es schon seit einiger Zeit eine klasse Alternative: Fertige Sedummatten.

Nach dem Rollrasenprinzip stecken die Pflanzen schon in einer fertigen Matte aus Substrat. Nur noch auslegen, fertig ist das Gründach.

7. Schritt: Wässern

Was nun folgt, ist denkbar einfach: Ihr dürft eurem Dach beim Wachsen zusehen und müsst hin und wieder gießen. Das Wässern ist aber lediglich zu Beginn notwendig. Wenn ihr „nur“ gesät habt, müsst ihr noch etwas länger regelmäßig wässern.

Habt ihr fertige Pflanzen gesetzt, kommen die schon bald ohne euch zurecht. Hat sich der grüne Teppich erst einmal entwickelt, ist Gießen nicht mehr notwendig. Die Pflege beschränkt sich dann darauf, zweimal im Jahr die lästigen Baumsamen vom Dach zu sammeln und etwas Unkraut zu zupfen.

Schließlich soll auf eurem Gründach später kein Ahorn sprießen.

Wer weiß, wie ein Gründach aufgebaut ist, kann die Dachbegrünung auf Garagen, Schuppen oder Carports auch selbst machen. © BuGG

Experten-Tipps vom Gründach-Profi

Gunter Mann vom Bundesverband GebäudeGrün e.V. erklärt, worauf Hobby-Dach-Gärtner besonders achten müssen:

Statik

Ihr solltet unbeding darauf achten, dass eine ausreichende Statik vorhanden ist, die neben der Schneelast auch die zusätzliche Last des Begrünungsauau trägt. Eine dünnere extensive Dachbegrünung wiegt etwa 80 Kilogramm pro Quadratmeter. Je mehr Substrat, desto schwerer. Pro Zentimeter Gründachauau kann man mit 13 bis 16 Kilogramm pro Quadratmeter als Faustformel rechnen.

Entwässerung

Die zielgerichtete Entwässerung des Überschusswassers muss auch bei einer Dachbegrünung sichergestellt sein.

Dachzugang

Auf einen sicheren Zugang zum Dach achten. Bei größeren Flachdächern kann eventuell ein schmaler, umlaufender Kiesweg eingeplant werden, von dem aus ihr das Dach leichter pflegen könnt.

Sicherheit

Sicherungsmaßnahmen treffen, damit ihr nicht vom Dach fallt, wenn ihr zur Pflege und Wartung oben seid.

Projektgröße

Bei einem bewohnten Objekt solltet ihr sowohl die Dachabdichtungs- als auch die Dachbegrünungsarbeiten geschulten Fachleuten (Dachdecker und Garten- und Landschaftsbaubetrieb) überlassen. Möchtet ihr einen begehbaren Dachgarten haben, ist die Statik und die Absturzsicherung besonders zu beachten.

Lust bekommen, euer Dach zu begrünen? Dann empfehlen wir euch auch diesen Artikel:

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/dach-begruenen-gruendachaufbau-28180

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