Schwarzwaldhaus aus Holz

Holzhaus Schwarzwald | Fullwood Wohnblockhaus

Schwarzwaldhaus aus Holz

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Nur das Baumaterial erinnert noch an die typischen Schwarzwaldhäuser – ansonsten ist beim Holzhaus „Schwarzwald“ alles anders: Das massive, moderne Holzhaus ist innen wie außen sehr hell, verfügt über große Fensterflächen sowie einen dritten „Quergiebel“ und wird von einem mit anthrazit-farbigen Tonziegeln eingedeckten Satteldach, nicht Krüppelwalmdach, gekrönt. Beheizt wird es, ganz zeitgemäß und Ressourcen schonend, mit Hilfe einer Luft-Wärme-Pumpe über die Fußbodenheizung. Und: „Das Holz wärmt mit.“, empfinden die Hauseigentümer und bestätigen damit wissenschaftlich Studien, nach denen Menschen sich in Massivholzhäusern schon bei 2-3 Grad niedrigeren Temperaturen behaglich fühlen. Ein angenehmer psychologischer Effekt, der hilft, Heizenergie zu sparen und vor gesundheitsschädlicher Überheizung schützt. Ganz natürlich dämmen die 20 cm starken, winddichten und garantiert setzungsfreien Massivholzwände von Holzhaus „Schwarzwald“ hervorragend und machen eine zusätzliche Dämmung überflüssig. Und ein gesundes Raumklima erzeugen sie, dank des Feuchtigkeitsausgleichs des verbauten Nordischen Kiefernholz`, auch noch. „Wir lieben die sinnliche, warme Atmosphäre in unserem Holzhaus und haben uns hiermit unseren lang gehegten Traum erfüllt.“, schwärmt die Hauseigentümerin.

Holzhaus planen, bauen & einziehen

Im Internet recherchierte das Ehepaar nach Holzhausherstellern und fand dort auch den eigenen Baupartner. Ganz in der Nähe ihres Heimatortes trafen die damaligen Bauinteressenten auf ein Kundenhaus des Herstellers ihrer Wahl und besichtigten daraufhin ein Musterhaus des Spezialisten für moderne Holzhäuser.

„Als wir da `rein sind, wussten wir gleich: „Das ist es!“, erinnert sich die Dame des Hauses. Nach intensiven Planungsgesprächen mit ihrem persönlichen Berater stand der Entwurf ihres individuellen Traumhauses, und der Holzhausbau konnte beginnen. Nach nur 3 Monaten Bau- und Ausbauzeit war Holzhaus „Schwarzwald“ fertig und konnte bezogen werden.

Während der „Vollmontage“ seitens Haushersteller, konnten die Bauherren sorgenfrei ihrem normalen Alltag nachgehen. Die Montage der im Werk passgenau gefertigten Wandelemente erfolgte, trotz teilweise 20 Minusgraden und viel Schnee, im Handumdrehen durch die Zimmermänner der Holzhausfirma.

Sämtliche andere Gewerke organisierte die Firma mit zuverlässigen Fachbetrieben vor Ort. Da manche Arbeiten parallel laufen konnten, ging alles sehr schnell.

großzügig helles Holzhaus

Ein massives Holzhaus, aber ein helles, modernes und nicht rustikales, mit großflächigen Räumen wünschten sich die Eigentümer von Holzhaus „Schwarzwald“. Deshalb kombinierten Sie innen Ständerbauwände zu den hellen Kiefernwänden und verputzten diese weiß (Wohnbereich) und hellgrau (Eingangshalle).

„Die Wände im Eingangsbereich, im Treppenhaus und oben auf der Galerie habe ich selbst in hellgrauer Wischtechnik verputzt.“, berichtet die Hausherrin stolz. Die Arbeit hat sich gelohnt: Das helle Grau passt hervorragend zu den im gesamten Holzhaus verlegten hellgrauen Bodenfliesen und den einige Töne dunkler gehaltenen Fensterrahmen.

Weiße, schlichte Türen und eine moderne Doppelflügelige Glastür von der Diele zum Wohnzimmer, unterstreichen die klaren Linien und die Helligkeit im Holzhaus „Schwarzwald“. Harmonisch dazu ist auch die weiß glänzende, zum Wohn-Essbereich offene Küche.

Der Clou ist hier ein in die Wand zum Technikraum eingebauter Kühlschrank, dessen Türen ganz unauffällig minimal aus der Wand herausragen. Eine wunderbar dezente Lösung für das klobige „Kühlschankmonster“. Wenige Schritte weiter ist der große Esstisch im rundum verglasten, über zwei Etagen bis zum First offenen Zwerchhaus untergebracht.

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Von der Galerie oben kann man sowohl auf den Essbereich blicken, als auch in die Eingangshalle. Die privaten Räume der Hausbewohner, nämlich Schlafzimmer und Badezimmer, sowie ein Gästezimmer befinden sich oben. „Die Dusche hat sogar eine Fußbodenheizung.“, freut sich die Eigentümerin über ihr komfortables Heim.

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Durch den L-förmigen Grundriss des ineinander fließenden Wohn-Ess-Kochbereiches ist die Sofaecke optisch etwas abgetrennt, was zur Gemütlichkeit beiträgt. Außerdem kann die Hausfrau so immer entspannen, auch wenn die Küche nach dem Essen noch nicht fertig aufgeräumt ist.

Genau in der Mitte des Gebäudes, in der bis zum First offenen Diele, befindet sich eine filigrane, offene Holztreppe, die nach oben auf die Galerie führt. Ihr schlichtes Edelstahlgeländer begrenzt auch die Galerie. Von der Diele gelangt man nach dem Eintreten durch die Glastür rechts ins Wohnzimmer, erste Tür links ins Gäste-WC, zweite Tür links in den Technikraum und durch die Tür geradeaus in die Küche und den Essbereich.
Die Hauseigentümer bekunden abschließend zufrieden:

„Wir lieben das offene, luftig-hohe Wohngefühl in unserem Holzhaus – da drückt kein einziger Balken.“

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Источник: https://www.fullwood.de/holzhaus-galerie/holzhaus-schwarzwald

Schwarzwaldhaus: Einzigartige Sanierung als Zeugnis außergewöhnlicher Zimmereikunst

Schwarzwaldhaus aus Holz
Schwarzwaldhaus Triberg-Gremmelsbach. Foto: bmH bauen mit Holz

Es war alt, es war kaputt, es war verbaut und es war eigentlich fast abbruchreif: Das traditionelle Schwarzwaldhaus in Hübschental bei Gütenbach hatte seit seiner Erbauung 1824 zahlreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen erfahren.

Wie so oft fanden sich an dem historischen Schmuckstück nachträgliche Anbauten, Bekleidungen und Bauteile, die in einen traditionellen Bau einfach nicht hineingehören. So hatten frühere Handwerker beispielsweise die gesamte Fassade mit Faserzementschindeln bekleidet.

Auch Kunststofffenster hatte man dem Haus verpasst – in Weiß selbstverständlich.

Schwarzwaldhaus Triberg-Gremmelsbach. Foto: bmH bauen mit Holz

Der historische Dachstuhl, ein Pfettendach mit liegendem Stuhl im hinteren und mit stehendem Stuhl im vorderen Gebäudebereich, war über die Zeit ebenfalls stark verändert worden.

So hatte man eine große Dachgaube eingesetzt und auf beiden Traufseiten Widerkehre angebaut. Ihre Firsthöhen verliefen in der Höhe des Hauptdachfirstes.

Dementsprechend groß waren die dafür erforderlichen Dachausschnitte im Hauptdach.

Eine Dachgaube, Anbauten, eine Fassade aus Faserzementschindeln und Kunststofffenster: Über die Zeit hatte man das traditionelle Schwarzwaldhaus mit allerlei wenig Traditionellem versehen und es damit stark verbaut. Foto: Johannes Göppert

Einer wollte es erhalten

Dennoch fand sich ein Bauherr, der die Herausforderung annehmen und dem Schmuckstück seinen ursprünglichen Charme zurückgeben wollte. Möglichst viel der alten Bausubstanz sollte erhalten bleiben. Die Baufamilie war auf der Suche nach einem Wochenendhaus.

Doch sollte es nicht irgendeines sein, sondern ein ganz besonderes. Eines, das nach einer arbeitsreichen Woche zu Hause in Villingen-Schwenningen einlädt, die Seele baumeln zu lassen. Eines, in dem die Uhren scheinbar anders ticken, sich etwas langsamer drehen.

Ein Unikat eben.

Schwarzwaldhaus Triberg-Gremmelsbach. Foto: bmH bauen mit Holz

Zimmermeister Johannes Göppert aus Schönwald vermittelte und erklärte dem Bauherrn, dass die Sanierung zwar sehr aufwendig werden, im Ergebnis aber genau das bieten werde, was die Familie suchte. Und so gingen Baufamilie und Zimmerer die Bauaufgabe gemeinsam an – mit allen Höhen und Tiefen.

„Es gab mehrere Situation, bei denen die Baufamilie ins Zweifeln geriet“, verrät Göppert im persönlichen Gespräch. „Kaum hatten wir ein Stück Wand geöffnet, wurde klar, dass da noch viel mehr kaputt war, als vermutet. So war es auch bei den Decken, und so war es beim Dach.

“ Dann habe der Zimmermeister der Baufamilie gut zugeredet und erklärte, wie die Schäden behoben werden können. Bei einer solchen Baumaßnahme seien gegenseitiges Vertrauen und offene Worte besonders wichtig, zeigt sich Göppert überzeugt.

Wenn man stattdessen ausschließlich über die Kosten verhandelt, könne ein solches Bauvorhaben nicht funktionieren.

Das Schwarzwaldhaus hat den Sanierungspreis 14 in der Kategorie Holz gewonnen. „Ich komme aus dem Schwarzwald und es ist mir eine Herzensangelegenheit, die Schwarzwälder Baukultur hochzuhalten. Ich freue mich daher sehr, das ein Projekt wie die Sanierung dieses Schwarzwaldhauses mit einem solchen Preis prämiert wird“, so ein strahlender Johannes Göppert.
Sie können sich ab sofort für den Sanierungspreis 2020 bewerben.

Behutsamer Umgang ist wichtig

Schwarzwaldhaus Triberg-Gremmelsbach. Foto: bmH bauen mit Holz

Die Außenwände wurden entkernt und im vorderen Stüblebereich wieder in der traditionellen Ständer-Bohlenbauweise mit einem Fenstererker versehen. Außerdem wurden sie wieder wie ursprünglich mit Holz verschindelt.

Das bot die Möglichkeit, eine Holzfaserdämmung einzubauen. Teilweise erhielten die Ständer-Bohlen-Außenwände eine Innendämmung aus Holzfaserplatten. Auch einige in dem Haus vorhandene Mauerwerkswände wurden damit gedämmt. Beheizt wird das Gebäude mittlerweile mit einem Kachelgrundofen und einem Küchenherd.

Auf diese Weise erfüllt es die Anforderungen der EnEV 2009.

Zahlreiche Dachbauteile mussten komplett erneuert werden. Einige der alten Hölzer konnten aber wiederverwendet werden. Teilweise konnten sie sogar mit durch die Abbundanlage geschoben werden. Foto: Johannes Göppert

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Historische Balken in der Abbundanlage

Im Dach konnten Teile der ursprünglichen Binderkonstruktionen erhalten werden. Einige Sparren mussten aber erneuert werden. Dennoch verwendeten die Zimmerleute möglichst viele Originalhölzer.

Dank eines genauen Aufmaßes war es sogar möglich, die Sparren, Grate und Schifter mithilfe einer Abbundanlage herzustellen. Selbst einige der Originalhölzer schob Johannes Göppert durch den Automaten.

Die alten Balken seien sehr maßhaltig und trocken gewesen, erinnert sich der Zimmermeister und das Abbundergebnis war sehr gut.

Schwarzwaldhaus Triberg-Gremmelsbach. Foto: bmH bauen mit Holz

Das Dachgebälk wurde von oben mit einer sichtbaren Schalung aus breiten Fichtenholzbrettern verschalt. Dadurch bleibt die traditionelle Dachkonstruktion sichtbar.

Es wurde nicht versucht, die neuen Bauteile zu verstecken oder auf alt zu trimmen. Alt und neu stehen und liegen wertfrei nebeneinander.

Sie erzeugen eine gewisse Spannung und werden sich über die Zeit farblich einander anpassen.

. Foto: bmH bauen mit Holz

Das Dachgeschoss wurde oberhalb der Schalung lediglich mit einer dünnen Holzfaserdämmung versehen. Dadurch ist der offene Raum gut als Werkstatt oder Veranstaltungsraum nutzbar. Der Raum befindet sich aber nicht innerhalb der dämmenden Gebäudehülle.

Diese wird planmäßig über die Decke des Oberschosses geführt. Die Deckenbalken und -binder wurden mittels Verstärkungshölzern statisch ertüchtigt. Dadurch entstand ein Höhenversatz von bis zu 28 cm. In den Hohlraum wurde Zellulose eingeblasen.

Die Abdeckung nach oben bilden begehbare Holzdielen.

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Eine neue Dachdeckung aus Holzschindeln gibt dem Schwarzwaldhaus sein ursprüngliches Aussehen wieder. Dabei entschieden sich die Verantwortlichen für Alaska-Cedar-Schindeln in dreifacher Überdeckung. Diese Schindeln sind gegenüber den ehemaligen Fichtenholzschindeln haltbarer. Sie nehmen in kurzer Zeit die gleiche Patina wie alte Dächer an.

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Источник: https://www.bauenmitholz.de/schwarzwaldhaus/150/76078/

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