Seniorennotruf: Mehr Sicherheit zu Hause und unterwegs

Contents
  1. Hausnotruf
  2.  
  3. UNBESCHWERTES LEBEN zu Hause und unterwegs
  4. Was sind die Vorteile des Systems?
  5. DRK-SICHERHEITSUHR: MOBIL LEBEN. EINFACH SICHER
  6. Funktionsweise von Lösungen für zu Hause
  7. Funktionsweise von Lösungen für unterwegs
  8. Kosten von Lösungen für zu Hause und unterwegs
  9. Mehr Sicherheit mit einem Seniorennotruf
  10. Wie funktioniert der Notruf für Senioren?
  11. Die Bandbreite der verschiedenen Notrufsysteme ist groß
  12. Mobiler Notruf für Senioren
  13. Notrufarmband mit App
  14. Viele Anbieter von Notrufsystemen bieten Zusatzleistungen an
  15. Bewegungsmelder
  16. Rauchmelder und Alarmanlagen
  17. Sturzerkennung
  18. GPS-Ortung
  19. Medizinische Überwachung
  20. Seniorennotruf und Assistenzsysteme
  21. Wie funktioniert ein Senioren Notruf?
  22. Mobiler Notruf: Notfallknopf, Notrufarmband, Seniorenhandy
  23. Notrufsystem für zuhause: Hausnotruf, Funk Notruf
  24. Wie funktioniert ein Senioren Notruf ohne Festnetz?
  25. AAL-Assistenzsysteme für die Überwachung von Senioren zuhause
  26. Was kostet ein Notrufknopf bzw. Notrufsystem?
  27. Notrufknopf Kostenübernahme
  28. AOK, DAK, Barmer, TK: Notfallknopf beantragen
  29. Notrufdienste im Überblick
  30. Seniorennotruf Test und Preisvergleich
  31. Arten von Notrufsystemen
  32. Hilfe in der Nähe: der Hausnotruf
  33. Hilfe überall: Mobiler Notruf
  34. Die kleine Lösung: Seniorenhandys mit Notruftaste
  35. Damit Ihnen nichts entgeht: Alarmsysteme
  36. Die verschiedenen Notrufsysteme im Vergleich
  37. Fazit: Das richtige Notrufsystem hängt von der persönlichen Situation ab
  38. Unterwegs statt daheim: Das Notruf Senioren Armband und seine Vorteile
  39. Mit einem Senioren Notruf Armband mobil bleiben und im Notfall selbstständig Hilfe holen
  40. Die Gemeinsamkeiten des klassischen und mobilen Hausnotrufs
  41. Die Unterschiede vom klassischen und mobilen Notruf
  42. Das Notruf Armband für Senioren – Die Vorteile des mobilen Notrufs

Hausnotruf

Seniorennotruf: Mehr Sicherheit zu Hause und unterwegs

Die Sicherheitslösungen der DRK Hausnotruf und Assistenzdienste für Sachsen und Sachsen-Anhalt eröffnen Menschen jeden Alters Perspektiven für mehr Lebensqualität, Sicherheit und Unabhängigkeit.

Sie ermöglichen den Teilnehmern den gewohnten Alltag und versorgen ihre Angehörigen zugleich mit der Gewissheit, ihre Lieben in guten Händen zu wissen. Im Notfall genügt ein Knopfdruck und Hilfe erfolgt.

Während einem kostenfreien Beratungsgespräch bei Ihnen zu Hause sprechen Sie mit unserem Fachberater über Ihre Wünsche und Bedürfnisse zum Thema Sicherheit zu Hause und unterwegs. Hausnotruf, Mobilruf oder eine Kombination aus beiden Leistungen – wir ermitteln eine bedarfsorientierte und individuelle Lösung für Sie.

 

Sie möchten ein selbstbestimmtes Leben und für den Notfall vorsorgen? Mit dem klassischen Hausnotruf, nicht nur für Senioren, ist im Ernstfall für schnelle Hilfe auf Knopfdruck gesorgt.

Durch unsere individuelle Unterstützung in jeder Situation sind der Erhalt und die Förderung der Selbständigkeit und Sicherheit unabhängig von Alter oder Gesundheitszustand bei hoher Lebensqualität möglich.

Moderne Sensortechnik wie Rauch- oder Bewegungsmelder ergänzen das Angebot sinnvoll.

UNBESCHWERTES LEBEN zu Hause und unterwegs

Viele Menschen wünschen sich zuverlässige Unterstützung, die über das häusliche Umfeld hinausgeht – der Mobilruf leistet einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit.

Modernste Technik, Satelliten-Ortung und die 24-Stunden besetzte Servicezentrale bedeuten Sicherheit auf Knopfdruck.

Die Angebote zum Mobilruf sind zugeschnitten auf Ihre individuellen Ansprüche und Bedürfnisse.

Hausnotruf hat sich in den letzten Jahren zu einer idealen Ergänzung in der Vernetzung der ambulanten Versorgung sozialer Dienstleistungen entwickelt. So betreut der Hausnotruf und Service nicht nur seine Teilnehmer sondern ist eine wichtige Unterstützung pflegender Angehöriger.

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Gemeinsam mit Kooperationspartnern werden Teilnehmer auch in unterschiedlichsten Wohnformen und im Rahmen des Mobilen-Servicerufs betreut. Diese Kurzinformation gibt Ihnen einen kleinen Überblick über die umfassenden Leistungen des Hausnotruf und Service.

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Für alle Fragen, die hier nicht beantwortet werden können, stehen wir Ihnen gern persönlich zur Verfügung.

Was sind die Vorteile des Systems?

Der Verbleib in der gewohnten Lebensumgebung wird so lange wie möglich erhalten.

Ängste vor dem Alleinsein werden genommen. Sicherheit und Geborgenheit werden vermittelt.

Die Selbstständigkeit bleibt bewahrt Pflegende Angehörige werden entlastet.

DRK-SICHERHEITSUHR: MOBIL LEBEN. EINFACH SICHER

Ein Knopfdruck genügt um eine Funkverbindung aufzubauen. Ausgestattet mit einer Sim-Karte verfügt die clevere Uhr über eine direkte Verbindung zu Angehörigen oder der DRK-Hausnotrufzentrale. Durch innovative Zusatzmöglichkeiten wie der Angehörigen-App, der Ortungsfunktion sowie  Anruf- und Erinnerungsmöglichkeit ist der Uhrenträger auch unterwegs bestens betreut.

Funktionsweise von Lösungen für zu Hause

  • Das Hausnotrufsystem besteht aus einer Basisstation und einem Funksender, der am Handgelenk oder um den Hals getragen werden kann
  • Per Knopfdruck können Sie in Not- und Gefahrensituationen über den Funksender einen Notruf auslösen.
  • Das Alarmsignal geht in der Hausnotrufzentrale ein, welche 24 Stunden am Tag besetzt ist.
  • Im System sind alle wichtigen Informationen (z. B. Vorerkrankungen) zum Hausnotrufteilnehmer hinterlegt und die Mitarbeiter der Hausnotrufzentrale können auf diese Informationen zurückgreifen, um die Gefahrensituation besser einschätzen zu können.

Funktionsweise von Lösungen für unterwegs

  • Die Übertragung der Informationen erfolgt in der Regel über das Funknetz.
  • Die Funkverbindung zu Angehörigen oder zur Hausnotrufzentrale kann per Knopfdruck aufgebaut werden.
  • Im Notfall werden die Standortinformationen des Teilnehmers von den Mitarbeitern der 24-Stunden besetzten Servicezentrale an die benannten Kontaktpersonen oder den Rettungsdienst weitergeleitet.
  • Der Rotkreuz-Mitarbeiter in der Hausnotrufzentrale hat durch Ihren Notruf sofort alle nötigen Angaben auf seinem Monitor, um Ihnen schnell und gezielt zu helfen: Er verständigt je nach Situation Ihre Angehörigen, die Nachbarn, den DRK-Hausnotruf-Bereitschaftsdienst oder direkt Ihren Hausarzt oder den Rettungsdienst. Sie werden von uns intensiv betreut, und falls gewünscht, besuchen wir Sie auch gerne, um Sie vor Ort zu informieren.

Sie benötigen lediglich die sogenannte Teilnehmerstation, zusätzlich zu Ihrem Telefon, diese ist nicht viel größer als das Telefon selbst. Die Teilnehmerstation wird durch den handlichen Notrufsender ergänzt, der so klein ist, dass Sie ihn bequem am Handgelenk oder wie eine Kette um den Hals tragen können.

Kosten von Lösungen für zu Hause und unterwegs

  • In einem persönlichen Gespräch zu Hause wird der Bedarf ermittelt und auf die Wünsche zur Sicherheit eingegangen.
  • Daraus ergeben sich individuelle Leistungsinhalte für eine persönliche, bedarfsorientierte Absicherung.
  • Die Kosten sind abhängig von den Leistungsinhalten und beginnen für eine Absicherung für Zuhause bei 28,- Euro, für unterwegs bei 19,- Euro monatlich und für zu Hause und unterwegs ab 36,- Euro.
  • Für Personen mit anerkanntem Pflegegrad bietet die Pflegekasse ein Grundpaket an.
  • Die monatlichen Kosten des Grundpakets in Höhe von 23,- Euro werden nach Antragstellung und Bewilligung von der Pflegeversicherung getragen und das Grundpaket steht den Personen zuzahlungsfrei zur Verfügung.

Weitere Informationen rund um das Thema Hausnotruf, finden sie auf der Internetseite des DRK Hausnotrufes.

Unsere Leistungen für Sie

  • Persönliche Beratung zu Hause
  • Gerätemiete und -service
  • Programmierung und Einweisung in die Handhabung
  • Erarbeitung des Wege-der-Hilfe-Plans
  • 24-Stunden-Ruereitschaft der Servicezentrale
  • Beratung zum Gerätestandort
  • Bereitstellung der Tagestaste
  • Hausnotrufeinsätze
  • Schlüsselhinterlegung im regionalen Depot
  • GPS-Ortung und Erreichbarkeit unterwegs
  • Service bei Antragsstellung Pflegeversicherung
  • Begrüßungs- und Betreuungsanruf
  • Vermittlung von pflegerischen und hauswirtschaftlichen Leistungen
  • Zusatzkomponenten wie zweiter Handsender, Fallmelder, Funkrauchmelder, Funkbewegungsmelder, Schlüsselsafe, Bewegungsmelder

Sie wünschen ein Bewerbungsgespräch oder haben Fragen? Sprechen Sie uns an!

Deutsches Rotes Kreuz

Hausnotruf und Assistenzdienste in Sachsen und Sachsen-Anhalt

Bremer Str. 10d

01067 Dresden

Tel.: 08000 365 000

www.leben-einfach-sicher.de

info(at)leben-einfach-sicher(dot)de

Источник: http://www.drk-altenhilfe-halle.de/angebote/hausnotruf/

Mehr Sicherheit mit einem Seniorennotruf

Seniorennotruf: Mehr Sicherheit zu Hause und unterwegs

Ältere Personen und Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen sind besonders gefährdet, in eine plötzliche Notsituation zu gelangen. Viele Senioren verzichten aus Angst vor einer möglichen Hilflosigkeit auf Unternehmungen und leben in ständiger Angst vor Unfällen.

Aktuelle Statistiken besagen, dass jeder zweite über 80-Jährige mindestens einmal pro Jahr stürzt. Manche Betroffene können sich nach einem Sturz ohne fremde Hilfe nicht bemerkbar machen kann. Bei Schwächeanfällen, Stürzen im Haushalt oder Notfällen unterwegs geben Notrufsysteme für Senioren die notwendige Sicherheit und sorgen für schnelle Hilfe.

Mit einem speziellen Seniorennotruf bleiben ältere Menschen länger selbstständig und können oft bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben, anstatt sich im Pflegeheim betreuen zu lassen.

Wie funktioniert der Notruf für Senioren?

Wird der Notrufknopf an der Basisstation oder einem mobilen Gerät gedrückt, erfolgt ein Notruf an die Leitzentrale. Ein Mitarbeiter versucht mit dem Teilnehmer in Kontakt zu treten und fragt nach um welchen Notfall es sich handelt.

Je nachdem was passiert ist, entscheidet der Mitarbeiter, ob ein Rettungsdienst eingeschaltet werden muss. In manchen Fällen reicht auch die Verständigung eines Verwandten aus.

Bei einem Basisgerät erfolgt die Signalübertragung in der Regel über das Festnetz, bei einem mobilen Gerät über das Mobilnetz.

Die Bandbreite der verschiedenen Notrufsysteme ist groß

Da jeder Kunde andere Bedürfnisse und Ansprüche an das jeweilige Notrufsystem hat, gibt es mittlerweile eine große Auswahl an unterschiedlichen Geräten, die im Notfall für rasche Hilfe sorgen.

  • Standgeräte für den Wohnraum
  • Mobiler Notruf für Unterwegs
  • Notrufarmband mit App
  • Notruftelefon

Das Notrufstandgerät für Zuhause wird im Wohnraum aufgestellt und muss an die Stromversorgung angeschlossen werden. Die Verbindung kann entweder über den Festnetzanschluss oder das Mobilfunknetz erfolgen.

Zusätzlich trägt der Senior einen Notrufknopf, der in der Regel um den Hals oder als Armband getragen wird.

Die Kommunikation mit der Notrufstelle läuft über das Basisgerät, daher muss bei der Installation darauf geachtet werden, dass im gesamten Wohnraum die Verbindung zum Sender hergestellt werden kann. Ist die Verbindung zu schwach, kann eine zweite Basisstation eingerichtet werden, um den Empfang auch im Keller und im Garten abzudecken.

Mobiler Notruf für Senioren

Mobile Notrufsysteme ermöglichen rüstigen Senioren weiterhin aktiv zu sein und auch ohne ständige Begleitung Unternehmungen zu machen.

Auch hier gibt es eine Basisstation, die als Ladegerät für den mobilen Teil fungiert und im Haus verbleibt. Die Ladestation muss an die Stromversorgung und das hauseigene Telefonnetz angeschlossen werden.

Zusätzlich zum mobilen Teil gibt es ein Armband mit einem integrierten Notfallknopf. Dieses kann zugleich als Uhr mit allen Funktionen verwendet werden.

Viele Anbieter setzen inzwischen auf ein dezentes Design, um das Notfallarmband nicht als dieses erkennen zu lassen.

Die meisten Armbänder sind bereits mit einem Sturzsensor ausgestattet, der im Falle eines Sturzes automatisch die Zentrale alarmiert.

Der mobile Teil kann unabhängig von der Ladestation verwendet werden und besitzt eine integrierte Ortungsfunktion. So kann eine abgängige Person über GPS geortet werden.

Notrufarmband mit App

Über das Notrufarmband mit integrierter App kann einfach und schnell ein Notruf abgesetzt werden. Zudem erlaubt es dem Senior gespeicherte Kontakte anzurufen.

In der Regel ist das Armband wasserdicht und somit auch perfekt für den Alltag ausgelegt, da der Träger weder beim Abwasch noch beim Bad das Notrufgerät ablegen muss.

Über die GPS-Ortung werden Angehörige im Notfall über den Aufenthaltsort des Trägers informiert.

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Der Nachteil bei diesem Gerät ist die fehlende Sprech- und Bildschirmfunktion, daher ist das Notrufarmband weder für Seh- noch für Hörgeschädigte geeignet.

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Als eines der bekanntesten Notrufsysteme gilt das Seniorentelefon, welches speziell für körperlich oder geistig beeinträchtigte Personen entworfen wurde.

Große Tasten, Bildwahltasten und eine besonders hohe Lautstärkeregelung machen die Bedienung besonders für ältere, seh- und hörgeschädigte Personen einfacher.

Notruftelefone sind sowohl als Standgeräte als auch als mobile Einheiten erhältlich und können mit weiteren Zusatzgeräten, wie etwa Notfallarmbändern kombiniert werden.

Viele Anbieter von Notrufsystemen bieten Zusatzleistungen an

In vielen Fällen ist das Notrufsystem mit einem Hilfsdienst, wie Caritas oder Malteser verbunden. Diese bieten zusätzlich zum herkömmlichen Notrufsystem unterschiedliche Zusatzleistungen an.

  • Bewegungsmelder
  • Rauchmelder und Alarmanlagen
  • Sturzerkennung
  • GPS-Ortung
  • Medizinische Überwachung
  • Tagestaste

Bewegungsmelder

Ein Bewegungsmelder dient zur Kontrolle der Aktivität der Person. Wenn über einen zuvor festgelegten Zeitraum keine Bewegungen erkannt werden, sendet die Notrufstation automatische eine Inaktivitätsanzeige an die Notrufzentrale.

Ist der Teilnehmer längere Zeit nicht anwesend, kann der Bewegungsmelder umprogrammiert und als Einbruchschutz verwendet werden.

Rauchmelder und Alarmanlagen

Im Haus installierte Rauch- und Feuermelder schlagen automatisch Alarm, wenn der Sensor im Wohnraum Rauchentwicklung wahrnimmt.

Sturzerkennung

Ein eigens entwickelter Sturzsensor registriert Stürze und sendet automatisch einen Notruf an die Einsatzzentrale. Kann die Zentrale keinen Kontakt zum Teilnehmer herstellen, wird der Rettungsdienst alarmiert.

GPS-Ortung

Diese Funktion bietet allen Beteiligten Sicherheit. Ist der Senior nach einem Unfall nicht mehr fähig zu kommunizieren oder hat sich eine an Demenz erkrankte Person verlaufen, kann mithilfe der Ortungsfunktion der Aufenthaltsort des Trägers schnell ermittelt werden.

Medizinische Überwachung

Besonders an Demenz erkrankte Personen vergessen leicht die tägliche Medikamenteneinnahme. Zu diesem Zweck bieten manche Einrichtungen die tägliche Erinnerung zur Medikamenteneinnahme an.

Die medizinische Überwachung dient aber auch der Überwachung der Vitalwerte des Patienten. Die notwendigen Messgeräte sind in der Regel im Notrufarmband integriert und setzen bei abweichenden oder auffälligen Werten einen Notruf ab.

Der Senior drückt jeden Tag zu einer vereinbarten Uhrzeit eine bestimmte Taste des Notrufgerätes. Erhält der Hausnotrufanbieter keine Meldung, versucht er mit dem Teilnehmer in Verbindung zu treten und fragt nach ob alles in Ordnung ist.

Kann kein Kontakt hergestellt werden oder meldet sich der Teilnehmer nicht, wird entweder ein Angehöriger oder direkt der Rettungsdienst verständigt.

Grundsätzlich müssen die Kosten für die Installation eines Seniorennotrufes vom Patienten selbst getragen werden. In manchen Fällen übernimmt jedoch auch die Pflegekasse oder das Sozialamt die Kosten.

Voraussetzungen für die Kostenübernahme durch die Pflegekasse:

  • Ein anerkannter Pflegegrad von 1 – 5.
  • Die beantragende Person verbringt den Großteil des Tages ohne Betreuung.
  • Das Hausnotrufsystem wird über einen anerkannten Partner der Pflegekasse besorgt.
  • Der Pflegebedürftige ist nicht in der Lage im Notfall mit einem herkömmlichen Telefon Hilfe zu rufen.

Die Pflegekasse übernimmt bis zu 23 Euro monatlich für die laufenden Gebühren und einmalig 10,49 Euro für die Inbetriebnahme des Systems.

Quellenangabe

Notrufsysteme
AOK
Verbaucherzentrale

Источник: https://medi-paket.de/seniorennotruf/

Seniorennotruf und Assistenzsysteme

Seniorennotruf: Mehr Sicherheit zu Hause und unterwegs

Plötzlich gestürzt und nicht mehr in der Lage, aufzustehen? Für viele Senioren ist dies ein Szenario, das ihnen Angst bereitet.

Denn mit zunehmendem Alter steigt das Risiko zu stürzen, weil die Muskelkraft, das Seh- und Hörvermögen, die Reaktionsschnelligkeit und die Koordinationsfähigkeit allmählich nachlassen.

Nicht zuletzt haben viele Senioren mit chronischen Krankheiten zu kämpfen. Diese lassen Notfälle, in denen sie schnelle Hilfe benötigen, immer wahrscheinlicher werden.

Ingenieure und Techniker entwickeln und optimieren daher seit mehr als 30 Jahren Notrufsysteme für Senioren. Dabei kann man zwischen verschiedenen Arten unterscheiden:

  • Hausnotruf: Der Hausnotruf wird üblicherweise über das Festnetz im Haus abgesetzt.
  • Mobiler Notruf: Der mobile Notruf kann von überall aus abschickt werden, ist also nicht auf das Haus und den Garten beschränkt.
  • Seniorenhandys: Das sind seniorengerechte Smartphones, die mit einer Notruf-App bzw. einem Notfallknopf ausgestattet sind.
  • Demenz-Ortungssysteme: Ein GPS-Sender, den Menschen mit Demenz bei sich tragen, ermöglicht die kontinuierliche Überwachung.
  • Warnmelder: Das sind z. B. Rauchmelder, Gasmelder, Wassermelder oder sog. Herdwächter.
  • Ambient Assisted Living: AAL vernetzt verschiedene Sicherheitssysteme zu einem intelligenten Haus bzw. einem intelligenten Notrufsystem für das Zuhause von Senioren.

Finden Sie das passende Notrufsystem für Ihren Bedarf

Manchmal fragen sich alleinlebende, ältere Menschen: Was ist, wenn ich stürze und niemand bekommt es mit? Auch Angehörige treibt oft die Angst um, dass ein geliebter Mensch unbemerkt stürzt.

Abhilfe schaffen können Notrufsysteme, die es als mobile Version gibt, mit App für Angehörige oder als klassischen Hausnotruf inkl. Verbindung zu einer 24h-Notrufzentrale.

Welches das für Sie passende Modell ist, können Sie in nur vier Minuten über den kostenlosen Notruflotsen von pflege.de herausfinden.

Wie funktioniert ein Senioren Notruf?

Sowohl beim Hausnotruf als auch beim mobilen Notruf tragen Senioren einen Sender mit Notfallknopf bei sich. Sollte ihnen etwas passieren, drücken sie darauf.

Dadurch löst das Gerät einen Alarm in einer Notrufzentrale aus, die sofort versucht, mit dem Betroffenen Kontakt aufzunehmen. Sollte dies nicht möglich sein oder ein Unfall bzw. Notfall vorliegen, informieren die Mitarbeiter des Notrufdienstes Angehörige, Bekannte, den Hausarzt und/oder Sanitäter – je nach Bedarf und Einsatz.

Mobiler Notruf: Notfallknopf, Notrufarmband, Seniorenhandy

Mobile Notrufe eignen sich für Menschen, die noch relativ aktiv und mobil sind, aber für den Notfall vorsorgen möchten. Der Notrufknopf bzw. Notfallknopf (oder Notknopf) für Senioren ist in der Regel geschickt versteckt und fällt dem flüchtigen Betrachter nicht ins Auge.

Der Sender befindet sich unauffällig in einer Brosche oder an einem Clip an der Kleidung. Es gibt auch das Notrufarmband oder einen Anhänger an einer Kette, ein Notrufhalsband. So können Sie ihn rund um die Uhr bei sich tragen.

Damit der Notrufknopf Senioren in allen Situationen retten kann, ist er in der Regel wasserdicht.

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Auch ein Seniorenhandy eignet sich als Sender für den mobilen Notruf. Es gibt spezielle Seniorenhandys mit Notruftasten.

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Ein Smartphone für Senioren können Sie mit einer Notruf-App ausstatten, die ähnlich funktioniert wie ein Notrufknopf für Senioren.

Bei Betätigung der Notruftaste auf dem Tastenfeld ruft die App automatisch Hilfe und übermittelt die Ortungsdaten vom Standort des Handys an die Notrufzentrale.

Telefone speziell für Senioren

Zusätzlich zum mobilen Seniorentelefon ist es empfehlenswert, auch beim Festnetztelefon ein entsprechend altersgerechtes Modell zu wählen. Neben größeren Tasten und einem lauteren Klingelton besitzen spezielle Seniorentelefone auch eigens dafür vorgesehene Notruftasten.

Notrufsystem für zuhause: Hausnotruf, Funk Notruf

Notrufsysteme für Senioren übermitteln in der klassischen Variante, dem Hausnotruf, den Notruf via Funk vom Handsender an die Basisstation. Die Basisstation des Notrufsystems alarmiert die eingespeicherte Telefonnummer. Nimmt die Person am anderen Ende der Leitung den Notruf entgegen, kann sie mit dem Hilfesuchenden sprechen.

Im Allgemeinen gehören zum Lieferumfang eines solchen Funk-Notruf-Systems Halsband und Armband für den Sender. So kann der Hilfebedürftige den Sender immer bei sich tragen.

Die Reichweite eines Funk-Notruf-Systems beträgt in einem Gebäude zwischen 30 und 50 Meter. Mikrofon und Lautsprecher sind jedoch in der Regel so konfiguriert, dass eine Kommunikation aus jedem Raum der Wohnung oder des Hauses möglich ist.

In großen Wohneinheiten installieren die Anbieter ggf. zwei Stationen.

Wie funktioniert ein Senioren Notruf ohne Festnetz?

Die Tatsache, dass immer mehr Menschen keinen Festnetzanschluss mehr haben oder über das Internet telefonieren, hat dazu geführt, dass einige Anbieter Hausnotrufgeräte anbieten, die nicht per Funk, sondern über das Mobilfunknetz, per GSM, übertragen.

Modelle, die per Dect senden, bestehen aus einem Sender und einem Empfänger, der in die Steckdose gesteckt wird. Diese Geräte sind vor allem darauf ausgelegt, dass der Betroffene mit Angehörigen auch außerhalb der Hörweite, aber immer noch im Haus oder in der Wohnung, Kontakt aufnehmen kann.

AAL-Assistenzsysteme für die Überwachung von Senioren zuhause

Über die Notruf-Funktion hinaus gehen intelligente Assistenzsysteme, die auch unter dem Oberbegriff AAL (Ambient Assisted Living) zusammengefasst werden. Gemeinhin versteht man darunter intelligente Technik, die ältere Personen im Alltag unterstützt.

Auch für Menschen, die einen Angehörigen zuhause pflegen, können diese Assistenzsysteme eine enorme Erleichterung sein.

So können etwa Sturzsensoren in Bodenbelägen feststellen, ob eine Person für längere Zeit auf dem Boden liegt, und ein Matratzensensor registriert, ob das Bett belegt ist oder nicht.

Im Notfall schlägt der Sensor Alarm und informiert Verwandte bzw. die Notrufzentrale.

Die Sensoren können unsichtbar überall im Haus angebracht sein: in der Dusche, in Decken und Wänden. Die Technik überprüft das Bewegungsprofil des Bewohners und schlägt bei Abweichungen Alarm, einen sogenannten passiven Notruf.

Bewegungssensoren sind zuverlässiger als Notrufgeräte, die gerade ältere Menschen gern vergessen und daher nicht regelmäßig tragen. Außerdem stigmatisieren sie weniger, weil sie keiner bewusst wahrnimmt.

Was kostet ein Notrufknopf bzw. Notrufsystem?

Dienstleister verlangen für Senioren Notrufe Gebühren für den Anschluss und eine monatliche Pauschale für den Notrufdienst mit Rund-um-die-Uhr-Besetzung.

  • Die Anschlussgebühr gängiger Hausnotrufe liegt ca. zwischen 10 und 80 Euro.
  • Neben dieser einmaligen Gebühr fallen zusätzlich Kosten für den Betrieb von etwa 20 bis 30 Euro Euro pro Monat an.

Notrufknopf Kostenübernahme

Ein Hausnotruf ist ein offiziell anerkanntes Hilfsmittel für Senioren. Grundlage hierfür ist das Sozialgesetzbuch SGB XII.

Die Pflegekasse zahlt bei anerkannter Pflegebedürftigkeit, bereits ab Pflegegrad 1 des Betroffenen, einen Zuschuss von monatlich bis zu 23 Euro.

 Die meisten Anbieter bleiben bei den Monatskosten innerhalb dieses Rahmens. Hinzu kommt die Anschlussgebühr von einmalig 10,49 Euro für die Installation.

Informieren Sie sich hier zum Thema Pflegeleistungen für Notrufsysteme.

AOK, DAK, Barmer, TK: Notfallknopf beantragen

Ihre Pflegekasse übernimmt die Kosten für den Hausnotruf nur dann anteilig, wenn ein Pflegegrad anerkannt ist und der Pflegebedürftige die meiste Zeit des Tages allein lebt.

Einen entsprechenden Antrag für einen Hausnotruf erhalten Sie entweder bei Ihrer zuständigen Kasse wie AOK, DAK, Barmer und TK oder direkt bei einem Anbieter. Häufig arbeiten die Pflegeversicherungen mit festen Vertragspartnern zusammen. Informieren Sie sich also am besten im Vorfeld bei Ihrer Kasse oder gehen Sie zunächst den Weg über den Notruflotsen.

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Die zuständige Pflegekasse prüft Ihren Antrag und Sie erhalten im positiven Fall eine Kostenübernahmeerklärung. Haben Sie den Antrag über einen Anbieter gestellt, erhält dieser die Entscheidung der Pflegekasse.

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Sobald die Kostenübernahme bewilligt ist, prüft der Anbieter die technischen Voraussetzungen und stimmt einen Liefertermin mit Ihnen ab. An diesem erhalten Sie auch eine Einweisung in das Gerät.

Notrufdienste im Überblick

Notrufsysteme gibt es auf dem deutschen Markt von verschiedenen Anbietern, darunter private wie Libify und Zembro sowie Wohlfahrtsorganisationen. Diese Verbände bieten einen Hausnotruf für Senioren an:

  • Johanniter Hausnotruf
  • Malteser Hausnotruf
  • DRK Hausnotruf (Deutsches Rotes Kreuz)
  • ASB Hausnotruf (Arbeiter Samariter Bund)
  • Sonotel Hausnotruf
  • Caritas Hausnotruf
  • Engelschutz Hausnotruf
  • Geocare Hausnotruf

Seniorennotruf Test und Preisvergleich

Erfahren Sie mehr über die Anbieter im direkten Vergleich im Ratgeber Hausnotruf.

Es gibt unterschiedliche Arten von Notrufsystemen:

  • Der klassische Hausnotruf zur Nutzung im eigenen Zuhause.
  • Der mobile Notruf zur flexiblen Nutzung auch für unterwegs. Eine Erweiterung hierzu bieten Seniorenhandys (seniorengerechte Smartphones). Diese sind mit einer Notruf-App bzw. einem Notfallknopf ausgestattet.
  • Demenz-Ortungssysteme ermöglichen die örtliche Überwachung von Menschen mit Demenz und erhöhen somit deren Sicherheit. Hierfür trägt der Demenzkranke einen GPS-Sender bei sich.
  • Warnmelder werden im eigenen Zuhause angebracht und alarmieren bei größeren Gefahren, wie z. B. bei Rauch-, Gas- oder Wasseraustritt.
  • Ambient Assisted Living (AAL-Systeme) kombiniert mehrere Geräte und Funktionen zu einem intelligenten Notrufsystem.

Ein Hausnotrufsystem besteht immer aus mindestens zwei Geräten:

  1. Sendegerät mit Notrufknopf
  2. Empfangsgerät

Der Notrufknopf befindet sich am Sendegerät, wie z. B. an einem Armband oder er wird als Halskette getragen. Im Notfall wird per Knopfdruck die Hausnotrufzentrale alarmiert, die sich dann im nächsten Schritt mit dem Träger über das Empfangsgerät in Verbindung setzt. Bei Bedarf wird im letzten Schritt Hilfe geschickt.

Das Notrufarmband ist eine Möglichkeit, den Notrufknopf immer am Körper zu tragen. Der Notrufknopf befindet sich an einem Armband und wird wie eine Uhr am Handgelenk getragen.

Eine Notrufkette kombiniert eine Halskette mit dem Notrufknopf. Sie ist eine einfache Möglichkeit, den Sender des Hausnotrufsystems immer am Körper zu tragen.

Hausnotrufsysteme, die den Notruf per Dect senden, bestehen aus einem Sender und einem Empfänger, der in die Steckdose gesteckt wird. Diese Geräte sind vor allem darauf ausgelegt, dass der Träger mit Angehörigen auch außerhalb der Hörweite mithilfe einer Freisprech-Funktion Kontakt aufnehmen kann.

Die Abkürzung GSM steht für Global System for Mobile Communications. In Haushalten ohne Festnetzanschluss wird der Notruf über das Mobilfunknetz per GSM übertragen.

Die einmalige Anschlussgebühr gängiger Hausnotrufsysteme liegt ca. zwischen 10 und 80 Euro.

Daneben fallen zusätzlich monatliche Betriebskosten von etwa 20 bis 30 Euro an.

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Ein Hausnotruf ist ein Hilfsmittel für Senioren. Bei anerkanntem Pflegegrad zahlt die Pflegekasse des Betroffenen einen Zuschuss zum Hausnotruf bis zu 23 Euro pro Monat.

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Die meisten Anbieter bleiben bei den Monatskosten innerhalb dieses Rahmens.

Des Weiteren bezuschusst die Pflegekasse die Installationsgebühren einmalig mit 10,49 Euro, sofern eine Pflegebedürftigkeit anerkannt wurde.

Den Antrag für ein Hausnotrufsystem erhalten Sie entweder bei Ihrer zuständigen Pflegekasse oder direkt bei einem Anbieter. Häufig arbeiten die Pflegeversicherungen mit festen Vertragspartnern zusammen. Informieren Sie sich also am besten im Vorfeld bei Ihrer Kasse oder nutzen Sie unseren Notruflotsen.

Sie haben bereits bewertet. Erstelldatum: 6102.10.82|Zuletzt geändert: 0202.21.8 (1)© Matthias Buehner / Fotolia.com

Источник: https://www.pflege.de/hilfsmittel/seniorennotruf/

Arten von Notrufsystemen

Seniorennotruf: Mehr Sicherheit zu Hause und unterwegs

Notrufsysteme für die eigene Wohnung sorgen für mehr Sicherheit im Alter oder bei Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen. Sie informieren in Notfällen automatisch oder auf Knopfdruck einen Nachbarn, nahen Angehörigen oder den Pflege- oder Rettungsdienst. So kann Hilfe schnell herbeigerufen und die Situation ohne lange Verzögerungen geklärt werden.

Notrufsender © Ingo Bartussek, fotolia.com

In modernen seniorengerechten Wohnungen gehört ein interner oder externer Hausnotruf in der Regel zum Standard. Doch auch, wenn Sie bisher in Ihrer eigenen Wohnung wohnen und nicht umziehen möchten, müssen Sie nicht auf die zusätzliche Sicherheit eines Notrufsystems verzichten, denn die Installation ist auch nachträglich problemlos und kostengünstig möglich.

Hilfe in der Nähe: der Hausnotruf

Am weitesten verbreitet sind sogenannte Hausnotrufsysteme. Sie bestehen aus einer Basisstation und einem kleinen Sender, den Sie ständig bei sich tragen, etwa an der Uhr, einer Halskette oder als Clip.

Der Sender ist klein und leicht, damit er Sie nicht bei Ihren täglichen Verrichtungen stört. Denn wenn Sie ihn nicht bei sich tragen, können Sie damit auch keine Hilfe anfordern.

Dazu sollte er in einem wasserdichten Gehäuse untergebracht sein, damit Sie ihn auch unter der Dusche oder beim Spülen nicht ablegen müssen.

Hausnotruf über Knopf und Sprechanlage

Der Sender ist mit einem Alarmknopf für Notfälle ausgestattet, den Sie bei einem Unfall oder sonstigen Problem einfach drücken.

Dann übermittelt er ein Signal an die Basisstation, die daraufhin umgehend eine vorher eingespeicherte Notrufnummer wählt.

Das kann theoretisch auch ein Nachbar sein oder ein in der Nähe wohnender Verwandter; besser ist jedoch eine 24 Stunden rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale.

Hausnotruf © GrafKok, fotolia.com

Geht dort Ihr Notruf ein, versucht der Mitarbeiter der Zentrale zunächst, die Lage zu klären.

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Moderne Basisstationen sind dazu mit einer Wechselsprechanlage ausgestattet, über die der Mitarbeiter mit Ihnen sprechen kann, ohne dass Sie dazu etwa einen Telefonhörer in die Hand nehmen müssen.

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Sie können dann direkt mit dem Mitarbeiter in der Zentrale sprechen, Ihre Situation schildern und erzählen, was passiert ist.

Sollten Sie nicht antworten (können), leitet die Zentrale Ihren Notruf direkt an einen internen Pflegedienst oder den Rettungsdienst weiter.

Hierbei ist von großem Vorteil, dass der Zentrale aktuelle und vollständige Informationen zu Krankheiten, eingenommenen Medikamenten und Ihrem generellen Gesundheitszustand vorliegen. Diese werden bei einem Notruf an das Rettungsteam übermittelt.

Die Fachkräfte wissen dann sofort Bescheid und können schon im Vorfeld geeignete Hilfsmaßnahmen vorbereiten.

Tipp: Vergleichen Sie bei der Auswahl nicht nur die Kosten für die Anschaffung, sondern die Gesamtkosten über einen längeren Zeitraum (z. B. ein Jahr). Und wählen Sie einen Betreuungsdienst, der tatsächlich rund um die Uhr erreichbar ist, auch an Sonn- und Feiertagen.

Hilfe überall: Mobiler Notruf

Ein mobiles Notrufsystem funktioniert sehr ähnlich wie ein Hausnotruf: Auch hier tragen Sie einen mobilen Sender, der bei Knopfdruck sofort einen Alarm in der Zentrale auslöst.

Zusätzlich verfügen einige Geräte über einen Sturzsensor, der automatisch Alarm schlägt, wenn der Träger stürzt, also auch im Falle einer Ohnmacht oder eingeschränkter Beweglichkeit.

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Oft ist zudem auch ein GPS-Sender integriert, der eine exakte Ortung des Patienten durch die Zentrale ermöglicht. Damit sind Sie also nicht nur in den eigenen vier Wänden geschützt, sondern auch unterwegs.

[/attention]Mobiler Notruf: Standortbestimmung über GPS

Bei einem Notruf wird auch hier zunächst der Mitarbeiter in der Zentrale versuchen, direkt mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Lässt sich die Situation auf diese Art nicht klären, informiert Ihr erster Ansprechpartner je nach Situation einen Verwandten, Ihren behandelnden Arzt oder den Rettungsdienst, die dann sofort zu Ihnen ausrücken.

Notrufarmband © GrafKok, fotolia.comTipp: Damit Sie in einem Notfall schnell und zuverlässig die richtige Hilfe bekommen, sollten Sie sämtliche wichtigen Informationen bei der Anmeldung angeben. Dazu gehören gesundheitliche Probleme und Erkrankungen, Behinderungen und Einschränkungen sowie Medikamente, die Sie regelmäßig oder zeitweise einnehmen.

Die kleine Lösung: Seniorenhandys mit Notruftaste

Mobiltelefone für Senioren zeichnen sich vor allem durch besonders große, griffige Tasten und eine hohe Lautstärke aus. Sie sind also besonders einfach zu bedienen.

Da jedes Handy auch mit einem GPS-Sensor ausgestattet ist und zudem die Möglichkeit bietet, häufig benötigte Rufnummern per Kurzwahl mit nur einer Taste anzurufen, eignen sich Seniorenhandys – zumindest auf den ersten Blick – auch als Notruflösung.

Seniorentelefon mit Notruftaste © PhotographyByMK, fotolia.com

Einige Modelle besitzen eine spezielle Notruftaste, meist an der Geräterückseite, über die ohne Verzögerung Hilfe angefordert werden kann. Zudem gibt es Notruf-Apps für Smartphones, mit denen Sie ebenfalls im Notfall z.

B. den Rettungsdienst informieren können. Allerdings müssen Sie dafür aktiv die App auswählen und einen Hilferuf absetzen. Das ist im Vergleich zu einem richtigen Notrufsystem deutlich komplizierter und zeitaufwendiger.

Tipp: Achten Sie bei der Auswahl vor allem darauf, dass das Gerät sich gut bedienen lässt und eine hohe Sprachqualität bietet. Die Einrichtung der Notruffunktion sollten Sie einem Experten überlassen und die Funktion danach zunächst einmal testen. Nur so können Sie im Notfall sicher sein, dass der Notfallknopf auch tatsächlich Hilfe ruft und nicht aufgrund einer falschen Konfiguration den Dienst verweigert.

Damit Ihnen nichts entgeht: Alarmsysteme

Inzwischen sind Rauchmelder in allen Wohnräumen gesetzlich vorgeschrieben und weitgehend flächendeckend installiert. Sie warnen durch einen lauten Signalton, wenn in der Wohnung Rauch oder große Hitze entstehen.

Neben Rauchmeldern gibt es auch Gasmelder, die auf ausströmendes Gas reagieren, Wassermelder, die vor Wasserschäden (etwa durch eine defekte Waschmaschine) warnen, und sogenannte Herdwächter, die dann Alarm schlagen, wenn der Herd längere Zeit in Betrieb ist und Hitze ausstrahlt.

All diesen Geräten gemeinsam ist, dass sie in der Standardausführung nur einen Signalton bieten, der lediglich in der unmittelbaren Nähe hörbar ist. Außerdem können sie nicht wie ein Notrufsystem automatisch einen anderen Menschen informieren. Bei Alarmsystemen müssen Sie also selbst reagieren und das Problem lösen oder die Feuerwehr rufen.

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Es gibt jedoch inzwischen auch „smarte“ Alarmsysteme. Diese sind – meist über W-LAN – mit dem Internet verbunden.

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Sie geben bei einem Alarm nicht nur ein akustisches Signal, sondern senden über das Internet einen Notruf an die Zentrale aus.

Diese kontaktiert dann die Feuerwehr oder Polizei, die mit einem Einsatzwagen anrücken, um die Lage zu klären und ggf. weitere Rettungsmaßnahmen einzuleiten.

Eine Sonderstellung unter den Alarmsystemen nehmen Funkbewegungsmelder ein. Das Gerät wird an einer Stelle in der Wohnung platziert, an der Sie täglich mehrmals vorbeikommen, etwa in der Küche, im Flur oder im Bad. Sobald der Funkbewegungsmelder dann eine Bewegung wahrnimmt, sendet er ein Funksignal an die Basisstation und setzt damit einen Zähler zurück.

Sollte diese Meldung länger als die am Gerät eingestellte Zeit nicht kommen (weil der Bewegungsmelder keine Bewegungen wahrnimmt und meldet), löst das automatisch einen Alarm in der Notrufzentrale aus. Die versucht dann, mit Ihnen telefonisch Kontakt aufzunehmen, um abzuklären, ob alles in Ordnung ist.

Wenn Sie den Anruf nicht annehmen, sendet die Zentrale einen oder mehrere Helfer zu Ihnen.

Tipp: Die meisten Alarmsysteme sind bestenfalls eine Ergänzung zu einem vollwertigen Hausnotrufsystem. Achten Sie darauf, dass die Batterien möglichst lange haltbar, sind und wechseln Sie sie frühzeitig, damit die Geräte immer ausreichend mit Strom versorgt sind. Denn ohne Strom können sie keinen Alarm schlagen.

Die verschiedenen Notrufsysteme im Vergleich

In der folgenden Tabelle haben wir für Sie die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Systeme übersichtlich nebeneinandergestellt. Sie kann Ihnen helfen, sich für ein geeignetes System zu entscheiden und sich zuverlässig zu schützen.

HausnotrufMobiler NotrufSeniorenhandyWarnmelder
FunktionInterner NotrufExterner NotrufExterner NotrufWarnsignal
Wird Hilfe angefordert?JaJaJaNein
SicherheitSehr hochSehr hochHochMittel
ReaktionszeitSehr kurzSehr kurzKurzLang
Nachträglich einbaubar?JaJaJaJa
Unterwegs nutzbar?NeinJaJaNein
Hilfe bei Ohnmacht?JaJaNeinNein/Ja*
Hilfe bei Sturz?JaJaJaNein/Ja*
Geeignet bei Demenz?JaJaBedingtBedingt
KostenMonatliche GebührMonatliche GebührMonatliche Gebühr, TelefongebührenAnschaffung, monatliche Gebühr*

* nur bei Funkbewegungsmelder

Fazit: Das richtige Notrufsystem hängt von der persönlichen Situation ab

Mit einem Notrufsystem können Sie gefährliche Situationen schnell klären und Hilfe anfordern. Die höchste Sicherheit geben dabei Systeme, die den Hilferuf automatisch an eine Zentrale absetzen. Der dortige Mitarbeiter versucht dann zunächst, die Situation aus der Ferne zu klären, und informiert dann direkt einen Angehörigen, den Pflegedienst, die Polizei oder die Feuerwehr.

Gerade für Angehörige ist eine solche Lösung daher besonders attraktiv und sicher. Allerdings müssen Sie für den Service eine monatliche Gebühr bezahlen. Günstiger, aber eben auch weniger sicher, sind das Seniorenhandy und passive Warnmelder. Sie sind vor allem für Senioren und Menschen mit Handicap geeignet, die dennoch weitgehend selbstbestimmt leben wollen und können.

Источник: https://www.mobil-bleiben.de/hilfsmittel/notrufsysteme/arten-von-notrufsystemen/

Unterwegs statt daheim: Das Notruf Senioren Armband und seine Vorteile

Seniorennotruf: Mehr Sicherheit zu Hause und unterwegs

Herzklopfen, Kribbeln, Panik steigt auf, Blackout, Schweißausbruch, Hilflosigkeit – Wer schon mal eine Notfallsituation erlebt hat, kennt diese Stresssituation und möchte sie nicht noch einmal erleben. In solchen Momenten Hilfe rufen, muss so einfach wie möglich sein. Knopf drücken, fertig! Mit einem Senioren Notruf Armband ist dies kein Problem und Rentner können so sorgenfreier länger mobil bleiben.

Mit einem Senioren Notruf Armband mobil bleiben und im Notfall selbstständig Hilfe holen

Ein Armband mit einem roten Knopf bzw. ein kleines Gerät, ungefähr so groß wie eine Streichholzschachtel, werden Ihr zuverlässigster Begleiter. Beide bieten Ihnen Lebensqualität und Bewegungsfreiheit. Dazu sind die Geräte leicht zu handhaben. Man selbst bleibt dadurch rund um die Uhr selbständig und fühlt sich sicherer, gelassener und unbeschwerter.

Worum es sich bei den beiden Geräten handelt? Einmal um den klassischen Hausnotruf, der schon seit rund 30 Jahren erhältlich ist, und um ein Senioren Notruf Armband, einen mobilen Notruf.

Bei beiden Geräten handelt es sich um ein Notrufsystem, das nicht nur Ihnen, sondern auch Ihren Angehörigen, ein beruhigendes Gefühl gibt.

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Denn in einem Notfall kann man sich auf sie verlassen und man kann direkt
selbstständig Hilfe holen.

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Zwei Geräte mit der gleichen Funktion, doch ihr Aussehen macht schon einmal den ersten Unterschied aus. Bei dem Armband mit dem roten Knopf und der dazu gehörigen Basisstation handelt es sich um einen klassischen Hausnotruf für zuhause.

Das streichholzschachtelgroße, gerade einmal 35g schwere, Gerät ist ein mobiler Notruf für zuhause und unterwegs. Zwei Geräte ein und dieselbe Aufgabe.

Doch worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen einem klassischen Hausnotruf und einem mobilen Hausnotruf? Existiert überhaupt einer?

Die Gemeinsamkeiten des klassischen und mobilen Hausnotrufs

Sowohl der moderne Hausnotruf der ProVita, als auch der mobile Notruf nutzen eine integrierte SIM-Karte. Diese ermöglicht die Notrufübermittlung über das Mobilfunknetz.

Bitte beachten Sie: Ältere Hausnotrufgeräte von anderen Anbietern, die noch mit der alten Technik funktionieren, benötigen dazu einen Telefonanschluss, um eine Verbindung zur Notrufzentrale herzustellen.

Dadurch müssen diese Geräte immer in der Nähe der Telefonanschlussbuchse aufgestellt werden. Mit den neuen, modernen ProVita-Hausnotrufgeräte mit eingebauter SIM-Karte sind Sie hingegen flexibel in der Standortwahl.

Denn diese benötigen lediglich einen 230 V Stromanschluss.

Die Bedienung sowohl des klassischen Hausnotrufs wie auch des Senioren Notruf Armbands, mit welchem man mobil bleibt, ist kinderleicht. Ein Knopfdruck genügt und schon wird von beiden Geräten eine Verbindung zur Notrufzentrale hergestellt. In der Technik, die für den Auau sorgt, verbirgt sich auch schon der erste Unterschied zwischen diesen beiden Notrufsystemen.

Die Unterschiede vom klassischen und mobilen Notruf

Der klassische Hausnotruf besteht immer aus zwei Geräten, während der mobile Notruf nur aus einem einzigen Gerät besteht. Der Hausnotruf besteht aus einem Funkfinger, den man immer am Körper trägt und einer Basisstation. Durch das Drücken des Notrufknopfs wird ein Signal an die Basisstation gesendet, welche dann die Verbindung zur Notrufzentrale herstellt.

Die Sprachverbindung erfolgt über einen integrierten Lautsprecher und ein hochempfindliches Mikrofon an der Basisstation.

Wichtig ist eine richtige Platzierung der Basisstation, damit der Notruf per Funksender aus allen Räumen der Wohnung, eventuell auch aus dem Keller und dem Garten ausgelöst werden kann. Die Reichweite des Funksenders beträgt in der Regel 150m im Umkreis der Basisstation. Entfernt man sich also zu weit von der Basisstation, ist das Auslösen eines Notrufs nicht mehr möglich.

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Darüber hinaus sollte man immer die Verständigung mit der Basisstation aus allen Räumen des Hauses testen. Denn sonst kann es passieren, dass zwar über den Funkfinger ein Notruf ausgelöst wird, doch die Verständigung mit der Notrufzentrale über die Basisstation nicht ausreichend funktioniert.

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Hier liegt der große Unterschied zum mobilen Notruf. Mit dem Senioren Notruf Armand bleibt man mobil, es kann überall hin mitgenommen werden, man hat immer eine Sprachverbindung sowie einen Notrufknopf am Körper, mit dessen Hilfe man dann überall in Deutschland ein Notruf auslösen kann.

Funkfinger und Basisstation eines klassischen Hausnotrufs sind sozusagen in einem einzigen Gerät verbaut. Der streichholzschachtelgroße, mobile Notruf hat ein eingebautes Mikrofon im Gerät. So hat man die Sprechfunktion immer am Körper und es kommt nie zu Verständigungsproblemen mit der Notrufzentrale.

Während der mobile Notruf in ganz Deutschland eingesetzt werden kann und man mit Hilfe von GPS überall geortet werden kann, ist der klassische Hausnotruf hingegen immer an die Meldeadresse des Besitzers gebunden. Hier wird die Notrufzentrale die Einsatzkräfte immer hin entsenden.

Damit ist der klassische Hausnotruf besonders sinnvoll für Menschen, die die meiste Zeit zuhause verbringen und dort abgesichert sein wollen.

Das Notruf Armband für Senioren – Die Vorteile des mobilen Notrufs

Wie schon erwähnt, ist der klassische Hausnotruf immer an die Wohnung bzw. das Haus gebunden. Während ein mobiler Notruf in Form von einem Senioren Notruf Armband sowohl im Haus, als auch unterwegs mitgenommen und eingesetzt werden kann.

Ein Senioren Notruf Armband ist für alle Menschen geeignet, die gerne mobil sind und nach einem flexiblen Notrufsystem suchen. Besitzer eines solchen Notrufsystem finden in einem mobilen Notruf die Mobilität, die sie suchen.

Viele Menschen holen sich mit einem Notruf Armband für Senioren die Bewegungsfreiheit zurück, die sie schon eingebüßt hatten. Denn nun können sie in einem Notfall an jedem Ort Hilfe rufen. Das gibt wieder ein gutes Gefühl von Sicherheit und bedeutet oft für gesundheitlich beeinträchtigte Menschen mehr Mut, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

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Aber auch jüngere Menschen sollten ein solches Notrufarmband in Betracht ziehen. Besonders dann, wenn sie oft nachts alleine unterwegs sind oder bei früh, einsetzender Dunkelheit noch hinaus müssen. So holen auch sie sich mit Hilfe des mobilen Notrufs ein Stück Sicherheit zurück.

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Источник: https://www.provita-deutschland.de/unterwegs-statt-daheim-die-vorteile-eines-mobilen-notrufs/

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