So finden Sie die perfekte Küchenarbeitsplatte

Ratgeber Arbeitsplatte Das sollten Sie wissen

So finden Sie die perfekte Küchenarbeitsplatte

Glas-Arbeitsplatte mit Glas-Arbeitsrückwand von Lechner

Goldene Glasarbeitsplatte mit identischer Kochinsel-Arbeitsplatte von Lechner

Glänzende Granit-Arbeitsplatte als Kücheninsel von Lechner

L-Küche mit einer Arbeitsplatte aus Laminat von Lechner

Dunkle Stein-Arbeitsplatte von Lechner

Kunststein-Arbeitsplatte bzw. Quarzstein-Arbeitsplatte

Arbeitsplatte aus Laminat mit passender Rückwand von Lechner

Küchenzeile mit einer Arbeitsplatte aus Keramik von Lechner

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Welche Materialien für Arbeitsplatten gibt es?

Laminat-Arbeitsplatten bzw. Schichtstoff-Arbeitsplatten sind sehr beliebt in der Küche, denn sie sind preisgünstig sowie pflegeleicht. Außerdem gibt es sie in vielen verschiedenen Farben, Strukturen und Designs. Diese Vielfalt ermöglicht die Nachahmung von Holzdekoren, Granit oder Beton und kann dabei mit dem Charme von natürlichen Materialien mithalten.

Arbeitsplatten aus Glas unterscheiden sich intern in matte Glas-Arbeitsplatten und glänzende Glas-Arbeitsplatten. Besonders extravagant können Glas-Arbeitsplatten sein, indem sie mit Mustern oder Motiven versehen werden. Das Material ist sehr pflegeleicht und hygienisch sowie temperaturbeständig. Der einzige Nachteil bei Arbeitsplatten aus Glas ist der, dass sie nicht kratzfest sind.

Eine exklusive Note verpassen Sie Ihrer Küche mit einer Schiefer-Arbeitsplatte. Die dunkle Farbe ist sehr vielseitig und passt zu vielen Stilen.

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Schiefer kann jedoch auch andere Farbtöne haben – von Schwarz über Grau und Blau bis hin zu Rot und Gelb.

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Weniger massiv wirkt eine Schiefer-Arbeitsplatte, wenn das Material in sehr dünnen Varianten verlegt wird, jedoch ist auch Schiefer nicht kratzfest. Schiefer gilt noch als absoluter Geheimtipp für die Küchenarbeitsplatte.

Keramik ist ein sehr bekanntes Material für Küchenarbeitsplatten sowie das idealste dafür. Sie ist porenlos und damit sehr pflegeleicht. Keramik-Arbeitsplatten wirken sehr edel und hochwertig und können wie Schiefer-Arbeitsplatten sehr dünn verlegt werden. Dieser Alleskönner ist eine gute und sichere Auswahl für Ihre Küchenarbeitsplatte, für die man gerne etwas mehr zahlt.

Beton-Arbeitsplatten sind nicht aus dem herkömmlichen Beton, sondern aus „Leichtbeton“. Diese Oberfläche ist sehr langlebig und pflegeleicht, kratzfest sowie hitzebeständig.

Die Beton-Arbeitsplatte muss imprägniert werden, damit sich auf ihr keine Flecken bilden.

Aufgrund der Tatsache, dass Beton-Arbeitsplatten alles Unikate sind und individuell an eine Küche angepasst werden, ist die Herstellung sehr aufwendig und der Preis dementsprechend sehr hoch.

Unikate sind auch Granit-Arbeitsplatten. Durch natürliche entstandene Strukturen im Naturstein und verschiedene Farbmöglichkeiten wirkt eine solche Arbeitsplatte sehr edel.

Der harte Stein sorgt für eine Kratzfestigkeit und Hitzebeständigkeit. Die Granit-Arbeitsplatte kann wie die Glas-Arbeitsplatte eine glänzende und eine matt geschliffene Oberfläche haben.

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Auch hier muss die Oberfläche regelmäßig imprägniert werden, um Fleckenbildung vorzubeugen.

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Edelstahl-Arbeitsplatten sind noch nicht ganz angekommen in privaten Küchen. Sie sind aktuell aber im Kommen und das vor allem dank ihrer Pflegeleichtigkeit und der damit verbundenen hygienischen Oberfläche.

Edelstahl ist hitzebeständig sowie feuchtigkeitsbeständig, wodurch der hohe Preis einer solchen Arbeitsplatte gerechtfertigt ist. Kratzer fallen allerdings sehr leicht auf und die silberne bzw.

graue Farbe des Edelstahls ist die einzige Farbmöglichkeit.

Gemütlich und charmant wird es in Ihrer Küche mit einer Echtholz-Arbeitsplatte bzw. einer Massivholz-Arbeitsplatte. Das Holz ist ein warmes und langlebiges Material und hat ein großes Farbspektrum zu bieten. Die Vielseitigkeit fällt schon bei den vielen verschiedenen Holzarten auf.

Für eine edlere Küche eignet sich zum Beispiel eine Arbeitsplatte aus Teakholz und für eine exotische Küche eine Arbeitsplatte aus Bambus. Holz ist ein nachwachsendes Material, es ist allerdings nicht beständig gegen Feuchtigkeit und Hitze.

Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei den Arbeitsplatten um einen natürlichen Rohstoff handelt, verändert sich das Aussehen mit der Zeit.

Marmor ist ein sehr elegantes und stilvolles Material – so auch in der Küche als Arbeitsplatte.

Marmor-Arbeitsplatten bestehen aus einem klassischen schönen Naturstein, sind aber auch sehr empfindliche. Die großen Farbvariationen des Marmors rechtfertigen seine hohen Anschaffungskosten.

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Auch der Marmor muss regelmäßig imprägniert werden und ist im Vergleich weniger widerstandsfähig als Granit.

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Kunststein-Arbeitsplatten, auch bekannt unter dem Namen Quarzstein-Arbeitsplatten, sind künstlich hergestellte Arbeitsplatten.

Kunststein-Arbeitsplatten haben eine große Auswahl an Varianten und damit viele verschiedene Maserungen, auch wenn diese durch ihre Gleichmäßigkeit weniger natürlich wirken als ein echter Stein.

Kunststein-Arbeitsplatten sind fleckenunempfindlich, pflegeleicht, kratzfest, hitzebeständig und preiswerter als Natursteinplatten.

Unter die Natursteine fällt auch die Kalkstein-Arbeitsplatte. Wie die anderen Natursteine ist diese Arbeitsplatte optisch sehr hochwertig und edel.

Allerdings ist dies fast der einzige Vorteil an einer Arbeitsplatte aus Kalkstein, denn sie hat eine sehr weiche und empfindliche Oberfläche mit der sie bei hoher Küchennutzung leicht Schaden nimmt.

Ebenfalls ist die Kalkstein-Arbeitsplatte anfällig für Flecken und sie nimmt sehr schnell Flüssigkeiten in sich auf.

Pflegeleicht ist die Mineralwerkstoff-Arbeitsplatte. Sie muss aufgrund ihrer Porenfreiheit nicht imprägniert werden und ist eine generell leicht zu reinigende Arbeitsplatte.

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Mineralwerkstoff-Arbeitsplatten passen zu jedem Küchenstil, da sie eine große Vielseitigkeit an Farb- und Dekorvarianten mit sich tragen. Die Arbeitsplatten haben einen nahtlosen Übergang zwischen Arbeitsplatte und Geräten.

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Das heißt, die Einzelteile werden verklebt und wirken dadurch wie aus einem Guss. Empfindlich ist die Mineralwerkstoff-Arbeitsplatte gegenüber Kratzern und Hitze.

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Variationen der Arbeitsplatte

Theken, Bars oder Tische lassen eine Küche noch gemütlicher, noch stilvoller und noch harmonischer wirken. Unser Tipp: Nutzen Sie Arbeitsplatten-Materialien um Ihre Küche damit zu gestalten.

Praktisch ist, dass die „Tischplatte“ in die Kücheneinrichtung integriert werden kann. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine Verlängerung der Arbeitsplatte auf gleicher Höhe handeln oder bei größeren um eine optische Abgrenzung zum Wohnbereich.

Die Vorteile einer Arbeitsplatte als Theke, Bar oder Tisch sind also die, dass sie eine platzsparende Tischlösung bieten und es eine zusätzliche Arbeits- und Ablagefläche gibt. Dabei bleibt das Erscheinungsbild ihrer Küche einheitlich und attraktiv.

Inselarbeitsplatte aus Holz als Theke zum Sitzen

Arbeitsplatte aus Holz als Essecke bzw. Bar

Arbeitsplatten als Tisch zum Essen sowie als Bar zum Sitzen

U-Küche mit Holz-Arbeitsplatte mit integrierter Essecke bzw. Bar

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Das Wichtigste bei der Reinigung Ihrer Arbeitsplatte ist, dass diese in regelmäßigen Abständen erfolgt. Des Weiteren sollten Sie für Ihre Arbeitsplatte geeignete Putzmittel verwenden, um sie von Bakterien und Keimen zu befreien.

Diese Putzmittel sind je nach Material unterschiedlich, zum Beispiel gibt es eine Granit- und Marmor-Politur. Danach sollten Sie die Überreste des Putzmittels mit Wasser entfernen und im Anschluss die Arbeitsplatte trocken wischen, um Kalkflecken zu vermeiden.

Je nach Material der Arbeitsplatte sollten Sie diese regelmäßig imprägnieren.

Das richtet sich an der Größe der Person, die in der Küche kocht. Der Großteil der Arbeitsplatten wird heutzutage in einem Bereich von 91–93 cm eingebaut. Generell sollten Sie in Bezug auf die Arbeitsplattenhöhe allerdings Ihren Küchenfachberater befragen. Generell gilt: ein Abstand von 15 cm zwischen Arbeitsplatte und angewinkeltem Arm sollte es sein.

Tiefere Arbeitsplatten haben den Vorteil, dass der Platz an den Wänden, um Schränke und Sachen aufzuhängen, größer ist. Auch haben tiefere Arbeitsplatten den Vorteil, dass der Kopf mehr Freiraum hat durch den Bereich der Oberschränke. Die Tiefe bietet der Küche genügend Stauraum und viel Platz zum Kochen.

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Zunächst sollte die Arbeitsplatte Ihnen optisch zusagen und zum Rest des Küchenstils passen. Wichtige Faktoren, die Sie in Ihre Wahl miteinbeziehen sollten, sind Kratzfestigkeit, Widerstandsfähigkeit, Hitzebeständigkeit und der Pflegeaufwand. Die Preisklasse ist auch entscheidend bei der Wahl und dem Kauf der Arbeitsplatte.

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Источник: https://www.reddy.de/kuechenwissen/kuechenzubehoer/arbeitsplatte-ratgeber/

Die perfekte Küche – Arbeitsplatte, Fronten und wichtige Tipps

So finden Sie die perfekte Küchenarbeitsplatte

Die perfekte Küche zu finden ist gar nicht so einfach. Mittlerweile haben wir uns auch damit abgefunden, dass es diese wohl gar nicht gibt. Irgendetwas ist immer und man muss einfach kleine Kompromisse eingehen. Oder man sucht noch weitere Wochen, Monate oder gar Jahre. Darauf haben wir keine Lust.

Denn nachdem wir zig Küchenstudios einen Besuch abgestattet haben, reicht es uns irgendwie. Genug Fronten, Arbeitsplatten, Griffe, Farben, Backöfen und Dunstabzugshauben. Es war einfach an der Zeit Entscheidungen zu treffen.

Irgendwann muss man Nägel mit Köpfen machen und ich sag es euch, es fühlt sich gut an!

Unsere Küche – Wenig Spielraum

Wir haben uns für eine Küche entschieden und sind happy. So richtig, auch wenn wir ein paar Kompromisse eingehen mussten. Denn, wirklich viel Spielraum haben wir, was beispielsweise die Anordnung der Schränke und Geräte angeht, gar nicht.

Da wir ein Bestandsobjekt gekauft haben und Umbaumaßnahmen im EG für mich ausgeschlossen sind, hat unsere Küche eine simple L-Form. Herd und Spüle sind relativ fest vorgegeben, für den Kühlschrank gibt es eigentlich auch nur eine Option.

Somit kam für uns beispielsweise eine Kochinsel nicht in Frage und auch ein Backofen auf Augenhöhe ist nicht machbar – außer wir würden massig Stauraum, im Sinne von Schränken/Schubladen, verschenken. Und Stauraum ist eh „das Problem“.

Im Endeffekt wird die Küche um einiges kleiner sein als unsere Jetzige und wir müssen gut überlegen, was vielleicht weg muss (Hallo Minimalismus Spiel) oder wo anderes im Haus Platz finden kann.

Die perfekte Küche – Das war bzw. ist uns wichtig:

  • Natürlich spielt die Optik der neuen Küche eine große Rolle. Wenn man viel Geld in die Hand nimmt, dann sollte es einem natürlich gefallen!
  • Aber nicht nur die Optik ist für uns wichtig, sondern vor allem auch die Funktionalität/Praktikabilität. Eine Küche muss für uns praktisch sein, denn hier wird gearbeitet und gelebt. Ich möchte nicht immer vorsichtig sein müssen, da sonst „Achtung, das gibt Macken“ oder „halt stopp, erst die Finger waschen„… Gerne haben wir es hübsch, aber dennoch pflegeleicht.
  • Da wir vorhaben im neuen Haus eine Weile zu leben, sollte die Küche natürlich mitspielen und nicht direkt nach ein paar Jahren auseinander fallen. Sprich Langlebigkeit und Qualität sollten gegeben sein.
  • Da die Küche recht wenig Platz für Schränke bietet (großes Fenster, Terrassentür, Tür zum Essbereich) muss wirklich gut geplant werden. Denn es gilt: soviel Stauraum wie möglich schaffen.
  • Wenn möglich viele Schubladen, denn hier beherrscht man das Chaos einfach besser. Diese Erfahrung haben wir zumindest mit unserer jetzigen Küche gemacht. Bei einer Schublade sieht man direkt, was sich ganz hinten verbirgt, bei einem Schrank nicht wirklich.

Die Wahl der Farbe

Für uns stand irgendwie außer Frage, dass die Küche bzw. die Fronten eine andere Farbe als weiß hat/ haben.

Anders als man vielleicht auch vermutet, gehört weiß in der Küche zu einer der pflegeleichteren Farben. Auf dunklen Fronten wie beispielsweise grau oder schwarz sieht man Fingerabdrücke und Co.

wesentlich schneller. Wobei hier „matt“ und „glänzend“ eine große Rolle spielen, dazu gleich mehr.

Küche – Griffe oder grifflos?

Ohne uns vorab zig Küchen angeschaut zu haben, waren wir uns recht einig, dass wir gerne eine grifflose Küche hätten. Einfach, weil es uns gefällt. Nachdem wir die Vorteile einer grifflosen Küche gehört haben, stand die Entscheidung ob mit oder ohne Griffen schnell fest.

So lässt sich beispielsweise die Leiste einer grifflosen Küche einfacher reinigen als Griffe. Einfach mit einem Lappen durchwischen und gut ist. Natürlich gibt es auch Nachteile. So muss bei der Planung einiges bedacht werden und es ist nicht immer einfach, ein stimmiges, klares Bild hinzubekommen.

Schubladen, Schränke – alles muss passen, damit der Look einer grifflosen Küche auch „nach was aussieht“.
Super wichtig ist auch die Leiste an sich. Wir hatten viele, verschiedene grifflose Küchenmodelle (Nolte, Nobila, IKEA, Plana…) in der Hand und es gibt gravierende Unterschiede.

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Bei manchen grifflosen Küchen ließen sich die Schränke und Schubladen sehr schwer öffnen. Für Personen, welche gerne lange Nägel tragen sogar fast unmachbar. Darauf muss man unbedingt achten.

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Solltet ihr also eine grifflose Küche wünschen, welche sich nicht mechanisch öffnen lässt, sondern mit Hilfe einer Leiste, dann probiert unbedingt vorab das Öffnen aus.

Wir hatten des Weiteren das Problem, dass wir nicht wollten, dass sich die Leiste zum öffnen am Kühlschrank oben befindet, wo sie eigentlich vom Küchenhersteller geplant ist.  Unsere Jungs würden so nämlich erst mit ca. 12 Jahren den Kühlschrank alleine öffnen können, ein no go, wie wir finden. Lies sich aber zum Glück umplanen…

Die Wahl der Arbeitsplatte – Holz, Granit, Kunststein oder Kunststoff/Schichtstoff?

Ursprünglich war die perfekte Küche für mich weiß, matt, grifflos und mit einer Arbeitsplatte aus Holz. Je mehr wir uns jedoch mit dem Thema Arbeitsplatten beschäftigt haben, desto klarer wurde für uns, dass es wohl doch kein Holz werden wird.

Auf Instagram hatte ich nach Erfahrungen und Tipps mit Arbeitsplatten aus Holz gefragt und wirklich super viel Feedback bekommen. Ein paar Auszüge der Nachrichten, sowie Ergebnisse unserer Recherche und Beratung aus Küchenstudios möchte ich gerne mit euch teilen:

Pro Arbeitsplatte aus Holz und Tipps zur Pflege:

  • Eine Hartölversiegelung macht die Arbeitsplatte aus Holz pflegeleichter
  • Holz ist ein lebendiges Material und „schreibt im Laufe der Zeit seine eigene Geschichte“
  • Tolle Optik
  • Ca. 2-3x ölen pro Jahr reicht aus
  • Einfach mit Sandpapier abzuschleifen
  • Viele empfehlen eine Arbeitsplatte aus Eiche, Bambus oder Teak Holz
  • Flecken mit etwas Zitrone einreiben und anschließend eventuell einölen

Contra Arbeitsplatte aus Holz:

  • Unbehandelte, aber geölte Arbeitsplatten aus Holz sind super empfindlich
  • Bekommt schnell Macken und Kratzer
  • Auf Dauer sehr unhygenisch
  • Benötigt viel Pflege
  • Bekommt schnell Abdrücke, z.B. von heißen Gegenständen
  • Flecken von Obst, Wein und Co. lassen sich nicht einfach oder gar nicht entfernen
  • Man muss mit Wasser aufpassen! Platte kann aufquellen.

Die Arbeitsplatte ist irgendwie zugleich die Werkbank der Küche, nicht wahr? Für uns muss sie deswegen einiges aushalten können. Sprich sie sollte robust ein.

Einen heißen Topf abstellen, mal mit dem Messer abrutschen, Obstflecken, ein bisschen Rotwein – was auch immer, uns ist wichtig, dass unsere Arbeitsplatte all das kann bzw. aushält. Und obendrein spielt natürlich auch die Hygiene in der Küche ein Rolle.

Deswegen haben wir uns nun schlussendlich für eine Arbeitsplatte aus Stein bzw. Keramik entschieden. Ein paar Tage habe ich der, optisch so schönen, Holzarbeitsplatte schon nachgetrauert. Aber ich gebe ehrlich zu, der Aufwand mit ölen, abschleifen und Co. war mir bzw. uns einfach zu hoch.

Mit unserer grauen Arbeitsplatte aus Keramik bin ich nun jedoch auch sehr glücklich. Mal sehen, wie sie sich so im Alltag erweisen wird.  Ich denke gut, denn aktuell haben wir in unserer Wohnung Granit und das ist wirklich unheimlich pflegeleicht.

Vorteile von Granit, Keramik und Kunststein wie bspw. Quarzstein:

  • Leicht zu reinigen/ Pflegeleicht
  • Hygenisch
  • Feuchtigkeitsresistent
  • Hitzebeständig
  • Robust
  • Keine Verfärbungen/ Fleckenunempfindlich
  • Schnittfest

Weitere Optionen für Arbeitsplatten in der Küchen:

  • Edelstahl
  • Beton
  • Corian
  • Dekton
  • Keramik

Matte oder glänzende Fronten – Was ist besser?

Waren wir erst pro matt, so haben wir uns nun doch für glänzende Fronten entschieden. Warum? Weil es wesentlich pflegeleichter ist, zumindest in der Farbe Weiß. Wir haben uns in ca. fünf Küchenstudios beraten lassen und der Grundton war stets: „Kinder im Haus? Viele Fingerabdrücke! Glänzend!„.

In der Tat sind glänzende Fronten sehr easy zu handeln, wie ich finde. Derzeit haben wir auch eine weiße, glänzende Küche und Tapser und Co. lassen sich ganz einfach mit einem feuchten Tuch eliminieren. Auf matten Fronten setzen sich Schmutz und Co. schneller und vor allem fester fest.

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Deswegen kann eine matte Front nach wenigen Jahren laut Aussage „schnell schmuddelig“ aussehen.

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Bzgl. der Fronten lasse ich es nun auch dabei, auch wenn man noch auf die Art der Lackierung eingehen könnte. Dazu könnte der Ehefreund euch übrigens bei Bedarf einen Vortrag halten…

Küchenrückwand – Über Geschmack lässt sich streiten…

Die Rückwand ist ein nettes Gestaltungselement in der Küche und dient vor allem zum Schutz der Wand über der Arbeitsplatte. Möglichkeiten gibt es wie Sand am Meer. Wir haben und aus optischen Gründen für keine Rückwand entschieden.

Das heißt, wir werden lediglich die Arbeitsplatte für ein paar Zentimeter nach oben ziehen (damit man beim Reinigen der Platte nicht immer an die Wand wischt), sprich eine Sockelleiste anbringen lassen. Die Wand an sich wird mit Streichputz versehen. Lediglich am Herd werden wir einen Schutz anbringen.

Was genau, das ist noch nicht final entschieden.

Tote Ecken – Stauraum schaffen mit Rondell oder LeMans?

Wir haben in unserer neuen Küche eine sog. „tote Ecke“. Unser erste Gedanke war, diese mit einem Rondell oder auch LeMans auszunutzen.

Nach einer tollen Beratung wissen wir nun jedoch, dass solch eine Option meist gar nicht die ideale Lösung ist! Hierfür hat uns der Herr aus dem Küchenstudio eine LeMans* Matte auf die Arbeitsplatte gelegt und aufgezeigt, wie viel Platz wirklich genutzt oder auch besser gesagt nicht genutzt wird.

Mit einem klassischen Schrank und eben einem toten Eck fährt man häufig besser und vor allem wesentlich günstiger.
Hier kommt es jedoch natürlich immer auf die Größe des toten Ecks an.

Mehr Platz in kleinen Küchen – Zusätzlichen Stauraum und Abstellfläche

Wir können auf Grund des Grundrisses lediglich eine Küche in L-Form und ca. den Maßen 3,10 x 2,60 Metern einbauen lassen. Auf einer Seite befindet sich nämlich ein sehr tiefes, großes Fenster.

Um den Platz davor dennoch irgendwie nutzen zu können und mehr Stauraum und Arbeitsfläche/ Abstellfläche zu schaffen, werden wir wohl eine Art Servierwagen/Küchenwagen* aufstellen. Schön und „leicht“ finde ich auch ein sog. String Regal*.

Weitere Ideen und tolle Hacks findet ihr zahlreich bei Pinterest.

Wie wird unsere Küche aussehen? Für was haben wir uns entschieden?! FAZIT

Kurz und knapp: Polar weiß, grifflos, glänzend, Arbeitsfläche aus grauem Keramik, Amateuren aus Edelstahl, keine Rückwand, Fronten ohne Glaselemente.

3 Tipps für eine langlebige Küche – Damit die perfekte Küche auch perfekt bleibt

Und zu guter Letzt habe ich nun noch drei Tipps für euch, welche mir bis vor kurzem nicht bekannt waren. Da ich sie jedoch super logisch und wichtig finde, hau ich sie noch flott raus:

  1. Die Spülmaschine ist fertig. Was machen viele? Genau, einen Spalt aufmachen und später ausräumen. Halt stop! Der heiße Dampf kann nur langsam über den Spalt entweichen und kriecht nun die Arbeitsplatte und Schränke entlang. Folge: mit der Zeit können Platte und Schränke, vor allem an den Kanten/Ecken, kaputt gehen. Besser: Maschine erst öffnen wenn sie etwas abgekühlt ist oder ganz öffnen.
  2. Gleiches Spiel beim Backofen. Diesen am besten entweder ganz oder eben gar nicht nach dem Nutzen öffnen. Denn auch hier kann über den kleinen, geöffneten Spalt die Hitze nur langsam entweichen.
  3. Eine glänzende Küche, die Fronten, niemals mit Mikrofasertüchern putzen. Mikrofasertuch ist im Prinzip wie ein ganz feines Schmirgelpapier und zerkratzt im Laufe der Zeit den Lack. Das gilt im Übrigen auch für die Armaturen im Badezimmer.

Ich hoffe dieser Artikel war für euch hilfreich. Hinterlasst gerne weitere Tipps und Erfahrungen in den Kommentaren, ich bin mir sicher, dass sie vielen weiterhelfen werden. 

 *Diese Links sind Affiliate-Links, das heißt, dass ich einen Prozentteil der Verkaufssumme bekomme. Für euch entstehen keine Mehrkosten, ihr unterstützt jedoch meine Arbeit, DANKE!

Bei der Küche auf den Fotos handelt es sich nicht um unsere neue Küche. 

Источник: https://www.ekulele.de/die-perfekte-kueche-arbeitsplatte-fronten-und-wichtige-tipps/

Arbeitsplatten – Keramik, Naturstein, Massivholz & mehr

So finden Sie die perfekte Küchenarbeitsplatte

Heiße Pfannen, spritzendes Öl und scharfe Messer – die Arbeitsplatte in der Küche wird stark beansprucht. Arbeitsplatten müssen aber nicht nur praktischen Herausforderungen bestehen, sie bestimmen auch wesentlich die Optik einer Küche. Materialien und Dekore der Küchenarbeitsplatten von Lechner erfüllen höchste Ansprüche.

Mit einer maßgefertigten Arbeitsplatte können Sie Ihren Lebensraum individuell gestalten.

Neben klassischen Küchenarbeitsplatten aus Massivholz und Naturstein finden Sie in unserer Produktpalette moderne Materialien wie Glas, Keramik, und Mineralwerkstoff.

Mit unseren Küchenplatten aus Quarzstein erhalten Sie individuelle Arbeitsflächen mit einzigartiger Ausstrahlung und Haptik. Bei der Frage, welche Arbeitsplatte für Ihre Küche geeignet ist, hilft Ihnen unsere Übersicht.

Keramik / Dekton

  • Durch die Herstellungsweise ist Keramik wasserdicht, hitzebeständig und robust.
  • Küchenarbeitsplatten aus Keramik sind pflegeleicht.
  • Von Weiß bis zu bunten oder dunklen Farbtönen sind Keramik-Arbeitsplatten in vielen Farben erhältlich.
  • Mit den vielfältigen Materialstärken lassen sich sowohl massive Looks als auch eine dezente Slim-Line-Optik erzielen.
  • Da die Herstellung der Keramikplatten sehr aufwendig ist, bewegen sich diese Arbeitsplatten im höheren Preissegment.
  • Bei Überlängen kann eine Trennkante sichtbar werden.

Naturstein

  • Naturstein als Arbeitsplatte ergibt einen edlen natürlichen Look.
  • Da er schnitt- und kratzfest sowie wasserunempfindlich ist, ist Naturstein sehr langlebig.
  • Arbeitsplatten aus Naturstein sind hygienisch und pflegeleicht.
  • Jede Natursteinarbeitsplatte ist ein über Jahrmillionen natürlich gewachsenes Unikat.
  • Jeder Naturstein hat seinen eigenen natürlichen Farb- und Strukturverlauf.
  • Je nach Gestaltung kann Naturstein kühl wirken.
  • Säurehaltige Flüssigkeiten und Reiniger sollten vermieden werden.

Quarzstein

  • Der Kunststein erinnert in seiner Haptik an echten Stein, hat jedoch einheitlichere Strukturverläufe und Farbgebungen.
  • Küchenarbeitsplatten aus Quarzstein sind sehr langlebig und robust, da sie kratzfest, unempfindlich gegenüber Hitze und pflegeleicht sind.
  • Die natürliche Optik von Naturstein kann nicht vollständig imitiert werden.
  • Die Platten sollten keiner direkten UV-Strahlung ausgesetzt werden, da sie sonst ausbleichen können.

Glas

  • Arbeitsplatten aus Glas sind hitzebeständig, hygienisch und leicht zu reinigen.
  • Glasoberflächen sind in glänzend, satiniert oder Design-Satinierung erhältlich.
  • Durch das spezielle ESG Herstellungsverfahren ist das Glas besonders bruchfest. Kommt es wider Erwarten doch zu einem Bruch, zerspringt das Glas nicht in Splitter, sondern in kleine Bestandteile, die nicht zu Schnittverletzungen führen.
  • Auf glänzenden Oberflächen sollten Schnitt- und Kratzspuren vermieden werden – Für hoch beanspruchte Arbeitsplatten empfiehlt sich die Satin+ Oberfläche.

Massivholz

  • Massivholz erzeugt eine natürliche und warme Optik.
  • Als nachwachsender Rohstoff ist Holz ein umweltfreundliches Material.
  • Holz ist besonders langlebig, da es immer wieder aufgearbeitet werden kann.
  • Mit seiner antibakteriellen Wirkung eignet sich Massivholz gut für den Einsatz in der Küche.
  • Schnitt- und Kratzspuren sollten vermieden werden.
  • Langanhaltende Feuchtigkeit schädigt das Material.
  • Massivholz-Arbeitsplatten erfordern eine regelmäßige Imprägnierung.

Laminat

  • Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Laminat ist aufgrund der Verpressung von Trägerplatte und Dekorpapier äußerst strapazierfähig.
  • Küchenarbeitsplatten aus Laminat sind besonders pflegeleicht.
  • Eine große Auswahl an Dekoren und Farben bietet das Passende für jeden Einrichtungsstil.
  • Arbeitsplatten aus Laminat sind hitzeempfindlich.
  • Bei Kratzern können diese Arbeitsplatten nicht ausgebessert werden.

Mineralwerkstoff

  • Die hygienischen und lebensmittelechten Platten aus Mineralwerkstoff lassen sich fugenlos zusammenfügen, sodass sie aussehen wie aus einem Guss.
  • Die Pflege der Arbeitsplatten ist besonders leicht.
  • Durch die Unempfindlichkeit gegenüber UV-Strahlen verblassen die Farben nicht.
  • Arbeitsplatten aus Mineralwerkstoff sind zwar kratz- und stoßempfindlich, die Makel können aber leicht ausgebessert werden.
  • Die Oberfläche der Arbeitsplatten ist nicht hitzebeständig.

Compact

  • Die Vollkern-Arbeitsplatten sind wasserresistent, robust und pflegeleicht, was sie zu einem langjährigen Begleiter macht.
  • Unterschiedliche Dekore erinnern an Naturstein, Holz oder sind sehr modern gehalten.
  • Die Softtouch Oberflächen 893 Velvet white und 892 Velvet black bedürfen als Design Oberlächen besonderer Sorgfalt. Dabei sind die Materialien durch eine spezielle Beschichtung jedoch wesentlich kratzunempfindlicher als vergleichbare Wettbewerberprodukte.

Küchenarbeitsplatte: Welches Material passt zu meiner Küche?

Welche Arbeitsplatte für Ihre Küche am besten geeignet ist, ergibt sich aus den individuellen Gegebenheiten.

In eher dunklen Räumen greifen Sie zu einem hellen oder glänzenden Material, das die Küche weiträumiger erscheinen lässt. Die Arbeitsplatte nimmt sich optisch zurück und bringt die Einrichtung besser zu Geltung.

Die Motivdekore bei Arbeitsplatten aus Glas oder Küchenrückwänden setzen der Fantasie keine Grenzen.

Für einen natürlichen Look eignen sich vor allem Küchenarbeitsplatten aus Naturstein und Holz sowie Quarzstein. Matte Oberflächen verleihen der Küche eine ruhige Atmosphäre, Hochglanz-Laminat kann den Raum optisch vergrößern.

Für die optische Wirkung einer Arbeitsfläche ist auch die Kantengestaltung entscheidend. Eine hochwertig verarbeitete Kante gewährleistet zudem die lange Lebensdauer der Arbeitsplatte. Gefaste Kanten wirken edel und eignen sich für nahezu jeden Küchentyp. Bei grifflosen Küchenfronten unterstreichen sie den geradlinig puristischen Stil.

Abgerundete Kanten passen perfekt zur Arbeitsplatte in der Landhausküche. Sie verleihen auch Platten aus Mineralwerkstoff und Massivholzplatten einen weichen Charakter.

Robust und pflegeleicht soll sie sein, resistent gegen Flecken und hitzebeständig.

Damit die Küche zum Wohlfühlort wird, muss die Küchenarbeitsplatte aber vor allen Dingen zu Ihren persönlichen Vorstellungen und Lebensumständen passen. Inspirationen und Ideen finden Sie in unserer Bildergalerie.

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Vergleichen Sie im Lechner Küchenkonfigurator unkompliziert verschiedene Materialien und gestalten Sie Ihre individuelle Traumküche.

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Источник: https://www.mylechner.de/produkte/arbeitsplatten/

Arbeitsplatten auswählen: Welches Material ist das richtige?

So finden Sie die perfekte Küchenarbeitsplatte

Die Arbeitsplatten Ihrer neuen Küche sollen natürlich praktisch sein und sich nützlich machen. Klar. Aber sie sind zugleich ein wichtiges Designelement: Sie bestimmen schließlich ganz wesentlich mit, wie die Küche wirkt.

Darüber hinaus haben die verschiedenen Materialien unterschiedliche Vor- und Nachteile und zu guter Letzt wird auch hier das Budget eine wichtige Rolle spielen.

In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie schon immer über Arbeitsplatten-Materialien wissen wollten …

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Was Sie bei der Auswahl im Blick behalten und bedenken sollten:

  • Die spezifischen Stärken und Schwächen des Materials. Die sollten dazu passen, wie Sie die Küche nutzen. Wer zum Beispiel sehr viel selbst präpariert, braucht eine andere Arbeitsplatte als jemand, der vorwiegend mit bereits fertigen Zutaten kocht. Auch der Pflegeaufwand ist je nach Material sehr unterschiedlich.
  • Optik des Materials und wie sich die mit der Nutzung verändern kann. Geht es Ihnen um einen minimalistischen, cleanen oder modernen Look? Geht es Ihnen um eine gemütliche Ausstrahlung? Wie stark darf die Oberfläche mit der Zeit altern?
  • Preis. Manche Materialien lassen sich leicht massenhaft herstellen und in nahezu jede erdenkliche Form bringen. Andere wiederum sind schon als Rohstoff teuer oder erfordern eine aufwändige Bearbeitung. Welchen Teil Ihres Budgets wollen Sie darauf verwenden?

Auf alle diese Punkte gehen wir jetzt nach und nach ein. Behalten Sie dabei im Hinterkopf: Es gibt nicht das eine, beste Material. Jede Variante ist ein Kompromiss. Nur Sie können entscheiden, welcher zu Ihnen passt! 

Bei der Auswahl berät Sie natürlich gern ein Experte. Im Küchenhaus können Sie zudem die verschiedenen Materialien mit eigenen Augen sehen und erleben, wie sie sich anfühlen.

Schauen wir uns jetzt einmal die möglichen Kandidaten im Detail an:

Solche Arbeitsplatten bestehen im Kern aus Pressspanholz. Davon sehen Sie aber nichts, denn es ist ein Dekor aufgeleimt. Und wie das wiederum aussieht, ist nahezu endlos bestimmbar.

Es gibt Varianten, die andere Materialien wie Holz, Beton oder Granit nachahmen. Es gibt sie in verschiedenen Farbgebungen oder auch mit individuellen Drucken.

Selbst bei Größe, Form und Dicke haben Sie eine recht große Freiheit.

Vorteile:

  • + kostengünstig
  • + pflegeleicht
  • + zahlreiche Dekore und Farben möglich
  • + flexibel bei Größe, Form und Dicke
  • + Oberfläche federt Stöße recht gut ab – empfindliches Geschirr wird es Ihnen danken!
  • + feuchtigkeitsresistent, solange Wasser nicht durch Fugen ins Innere eindringt

Nachteile:

  • – Insgesamt empfindlicher als andere Materialien: schlag- und kratzempfindlich, geringere Hitzbeständigkeit. Scharfe Messer und heiße Kochtöpfe sind also natürliche Feinde.

In Küchen werden zahlreiche Steinarten verwendet. Dazu gehören Granit, Schiefer, Marmor oder auch Kalkstein. Jede Steinart hat dabei unterschiedliche Eigenschaften. Manche sind beispielsweise empfindlicher gegenüber Wasser als andere. Auch die Preise sind sehr unterschiedlich. Verallgemeinert sehen die Vor- und Nachteile so aus:

Vorteile:

  • + langlebig
  • + hitzbeständig
  • + verschiedene Farben und Schattierungen
  • + fühlt sich gut an
  • + passt zu zahlreichen Einrichtungsstilen

Nachteile:

  • – benötigt mehr Pflege
  • – Muss imprägniert werden, ansonsten können Flüssigkeiten und Fette in den Stein eindringen und Flecken hinterlassen. Auch mit stark färbenden Lebensmitteln wie Rotwein sollte man vorsichtig sein. Die Imprägnierung muss regelmäßig erneuert werden.

Schaue wir uns einige verbreitete Steinarten noch etwas genauer an:

Granit

Vorteile:

  • + sehr gut wasserabweisend, regelmäßige Imprägnierung dennoch empfohlen
  • + strapazierfähig und vergleichsweise pflegeleicht
  • + hitzebeständig
  • + schnitt- und kratzfest
  • + besonders hygienisch und für Allergiker geeignet
  • + große Vielfalt bei der Optik, jede Platte ist ein Unikat

Marmor

Vorteile:

  • + exklusiver, zeitloser Look

Nachteile:

  • – teuer
  • – nicht besonders wasserabweisend, Flecken können entstehen
  • – weich und dadurch kratzempfindlich

Schiefer

Vorteile:

  • + auch sehr dünn erhältlich
  • + hitzebeständig
  • + wasserresistent

Nachteile:

  • – kratzempfindlich
  • – vergleichsweise teuer

Wie weiter oben beschrieben, sind viele Natursteinarten relativ empfindlich und benötigen aufmerksame Pflege. Zugleich ist die Stein-Optik aber sehr beliebt. Kunststein und Mineralwerkstoffe können hier die Lösung sein: Sie sind pflegeleichter, in zahlreichen Farb- und Designvarianten erhältlich und haben eine vergleichbare Optik. 

Für Quarzkompositplatten wird beispielsweise der Naturstein Quarz zermahlen und unter hohem Druck mit einem Bindemittel wie Polyesterharz gepresst. Mithilfe von Farbpigmenten, Kunstharzen oder Sand lässt sich das Aussehen der Platte individuell anpassen: viele Farben und Muster sind möglich. Im Ergebnis ist dieses Material besonders hart und widerstandsfähig. 

Keramik ist ein anderes Beispiel. Sie werden dieses Material bspw. von Fliesen kennen. Hier werden die Bestandteile unter sehr hohen Temperaturen gebrannt. Die Oberfläche wird dadurch hart und dicht verschlossen. Es ähnelt im Endergebnis dem natürlichen Granit. Solche Arbeitsplatten sind besonders hygienisch und pflegeleicht. Flüssigkeiten können ihnen praktisch nichts anhaben.

Vorteile:

  • + langlebig und beinahe unverwüstlich
  • + hygienisch
  • + hitzebeständig
  • + geringer Pflegeaufwand, muss nicht imprägniert werden
  • + viele Design- und Farbvariationen möglich
  • + auch in dünnen Ausführungen möglich

Nachteile:

  • – vergleichsweise teuer wegen der aufwändigen Herstellung, aber in der Regel günstiger als Naturstein

Gibt es Menschen, die Holz nicht mögen? Schwer vorstellbar. Kein Wunder also, dass es auch für Küchen häufig Verwendung findet. Zu unterscheiden sind hier „Echtholz“ und „Massivholz“. Beim Echtholz besteht die Platte im Kern zum Beispiel aus Kunststoff, die mit einem Furnier versehen wird. Beim Massivholz besteht die Platte durch und durch aus Holz.

Preise können hier sehr unterschiedlich sein. Eiche oder Buche sind dabei deutlich günstiger. Kirschbaum oder Teak dagegen vergleichsweise teuer. Massivholz ist natürlich teurer als das Echtholz-Furnier.

Wer Massivholz bevorzugt, sollte sich idealerweise eine harte Holzart wie Buche oder Ahorn auswählen.

Vorteile:

  • + natürlicher, individueller Look
  • + warmes, angenehmes Material
  • + große Auswahl an Farbtönen 

Nachteile:

  • – wasserempfindlich, muss daher imprägniert werden
  • – muss regelmäßig gepflegt werden, z.B. mit Holzöl
  • – nicht stoß- und kratzfest oder hitzebeständig

Eine Glas-Arbeitsplatte gibt Ihnen eine Menge Auswahl, wenn es um die Optik geht. Diverse Farbgebungen sind denkbar und die Oberfläche kann matt oder spiegelnd sein.

Es ist ein besonders hygienisches Material, denn Flüssigkeiten können nicht eindringen. Zudem ist es vergleichsweise pflegeleicht.

Da es allerdings nicht kratzfest ist, sollten Sie auf jeden Fall Schneidbretter nutzen – was aber generell eine gute Idee ist. Verwenden Sie aus demselben Grund auch keine Scheuermittel.

Vorteile:

  • + temperaturbeständig
  • + hygienisch, leicht zu reinigen
  • + feuchtigkeitsresistent
  • + große Auswahl für Farbe und Finish

Nachteile:

  • – nicht kratzfest
  • – eher teuer

Edelstahl werden Sie in der Küche bislang vor allem von der Spüle kennen oder von hochwertigen Küchengeräten.

In kommerziellen Großküchen wird es auch als Material für die Arbeitsflächen eingesetzt, weil es ungemein praktisch, hygienisch und langlebig ist.

Wer eine moderne Küche einrichtet, wird den minimalistisch-kühlen Look mögen. Sie können eine gebürstete, matte oder strukturierte Oberfläche wählen.

Vorteile:

  • + leicht zu reinigen und pflegeleicht
  • + langlebig und hygienisch
  • + hitzebeständig

Nachteile:

Beton kann in einer Küche interessante Akzente setzen. (Foto: © Cinematographer, Adobe Stock)

Hätte man Beton vor einigen Jahrzehnten noch schamvoll versteckt, ist es inzwischen als Design- und Gestaltungselement mehr als akzeptiert. Moderne Bauten stehen zu ihrer Konstruktion und nutzen eine nackte Betonfläche als Statement. Für Ihre Küche würde eine Beton-Arbeitsplatte individuell gegossen. Das macht sie natürlich teuer.

Alles in allem ist Beton sehr widerstandsfähig, hat zugleich allerdings einige Nachteile der Steinplatten: So können Flüssigkeiten eindringen, weshalb die Oberfläche imprägniert werden muss.

Vorteile:

  • + optisches Statement
  • + belastbar und kratzfest
  • + langlebig
  • + hitzebeständig

Nachteile:

  • – regelmäßige Pflege und Imprägnierung notwendig
  • – braucht stabile Unterbauten
  • – hochpreisig

Dekton ist ein noch recht neuer Werkstoff, der erst nach und nach seinen Weg in die Küchen findet. Er wird ähnlich wie Quartkomposit oder Keramik aus verschiedenen Rohstoffen hergestellt, die unter hohem Druck gepresst und dann gebrannt werden.

Das Material ist im Ergebnis so kratzfest, dass Sie an sich keine Schneidbretter bräuchten. In diesem Fall sind es aber die Messer, die darunter leiden würden…

Vorteile:

  • + außerst hitzebeständig, widerstandsfähig und kratzfest
  • + feuchtigkeitsresistent
  • + verschiedenste Farben, Muster und Formen möglich

Fazit

Wie Sie sehen, haben wir am Anfang des Artikels nicht zu viel versprochen: Die Auswahl an Materialien ist riesig. Als erstes sollten Sie sich für einen Look entscheiden, der Ihnen gefällt. Stein, Edelstahl, Holz oder Beton haben eine ganz unterschiedliche Wirkung und fühlen sich ganz unterschiedlich an.

Im nächsten Schritt sollten Sie schauen, wie viel Zeit Sie in die Pflege der Oberflächen investieren wollen und wie rücksichtsvoll Sie damit umgehen werden. Sie werden auf lange Sicht keine Freude an einer Arbeitsplatte haben, die Ihnen zwar grundsätzlich optisch gefällt, die Ihnen aber viel mehr Arbeit macht, als Sie investieren wollen.

 Lesen Sie dazu auch: Pflegetipps: So bleibt Ihre Arbeitsplatte schön!

Sprechen Sie gern mit einem Fachmann vor Ort und lassen Sie sich die unterschiedlichen Varianten direkt zeigen.

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Источник: https://wohnparc.de/magazin/arbeitsplatten-auswaehlen-welches-material-ist-das-richtige/

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