So funktioniert die Baufinanzierung

Ablauf einer Baufinanzierung

So funktioniert die Baufinanzierung

Der Ablauf einer Baufinanzierung beginnt mit einem Blick auf das Eigenkapital, am besten gemeinsam mit einem Finanzierungsspezialisten. Dazu zählen:

  • Barvermögen
  • Sparanteile von Bausparverträgen
  • Festgeld-, Tagesgeld- oder Sparkonten
  • Lebensversicherungen
  • Kredite von Freunden/ Verwandten
  • gekaufte Grundstücke
  • Wertpapiere
  • Eigenleistungen

Das Eigenkapital sollte etwa 15 bis 20 Prozent des Kaufpreises betragen und ausreichen, um die Kaufnebenkosten abzudecken.

Tipp:

Je höher das Eigenkapital, das in die Finanzierung eingebracht wird, desto günstiger kann die Finanzierung werden.

2. Wie hoch darf die Finanzierungsrate sein?

Wenn man sich Gedanken über die Höhe der monatlichen Raten macht, sollte man sämtliche monatlichen Einnahmen aber auch Fixkosten im Blick behalten.

Wichtig ist: Bei den Einnahmen kann nur das regelmäßige und nachhaltige Einkommen berücksichtigt werden, also keine Sonderzuschläge, Überstunden oder nicht tariflich gesicherte Sonderzahlungen. Sozialleistungen zählen ebenfalls nicht zu den Einnahmen.

Haben Sie Mieteinkünfte? Dann bedenken Sie, dass nur die nachhaltige Kaltmiete in die Berechnung einfließen sollte. Falls Sie bei der Höhe der Raten mögliche Unterhaltszahlungen einbeziehen möchten, ist wichtig zu wissen, dass diese nachweisbar sein müssen.

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Auf der Ausgabenseite gibt es ebenfalls einiges zu beachten: Sind Sie beispielsweise freiwillig krankenversichert? Zahlen Sie bereits andere Kredite zurück, bei denen monatliche Raten fällig werden? Wie groß ist Ihr Haushalt und welche Lebenshaltungskosten fallen hier an?

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Wichtig:

Nach Abzug der monatlichen Darlehensrate sollten Sie noch einen ausreichenden Überschuss zur Verfügung haben. Unvorhergesehene Kosten entstehen immer wieder und sollten aufgefangen werden können.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Festlegung Ihres Haushaltsbudgets? Unser Haushaltsrechner gibt Ihnen einen ersten Anhaltspunkt: Durch die Gegenüberstellung Ihrer monatlichen Einnahmen und Ausgaben sehen Sie, wie viel Budget Ihnen für die Raten einer Baufinanzierung zur Verfügung steht.

3. Kaufsumme festlegen und die Traumimmobilie finden

Im nächsten Schritt einer Baufinanzierung legen Sie den möglichen Kaufpreis fest. Dieser ergibt sich aus der Summe des Eigenkapitals und der möglichen Darlehenshöhe, abzüglich der Kaufnebenkosten. Vor allem Letzteres vergessen viele. Mit acht bis 15 Prozent haben die Kosten für Notar, Makler, Grunderwerbssteuer und Erschließung einen hohen Anteil am Kaufpreis.

Kaufnebenkosten im Überblick:

  • Grunderwerbsteuer: Je nach Bundesland fallen zwischen 3,5% und 6,5% des Kaufpreises an
  • Notargebühren: ca. 1 bis 1,5% des Kaufpreises
  • Eintragungen ins Grundbuch: ca. 0,5% des Kaufpreises
  • Maklerprovision: 3% bis 7% des Kaufpreises zzgl. 19% Mehrwertsteuer
  • Kosten für Gutachten
  • Baunebenkosten bei einem Neubau in Eigenregie: Architekt, Bauleiter, Statiker, Handwerker, Baustellenabsicherung, Entsorgungskosten für Erdaushub, Gebühren für Baustellenstrom, Versicherungsprämie für Gebäudeversicherung während der Bauphase

In unserem Ratgeber zu Kaufnebenkosten haben wir alle Punkte für Sie nochmals detailliert erklärt.

Tipp:

Die persönliche Arbeitsleistung, um den Finanzierungsbedarf zu reduzieren, auch Eigenleistung genannt, sollte nicht überschätzt werden.

Als Faustformel für die Ermittlung der Gesamtosten gilt: Ihr monatlich verfügbarer Betrag für die Darlehensrate x 12 Monate x 100.

Wir gehen dabei von einer Zins- und Tilgungsrate von 3,5% aus, Ihr Wüstenrot Berater errechnet natürlich Ihre ganz persönlichen Werte.

Diesem Ergebnis fügen Sie Ihr Eigenkapital hinzu und ziehen die oben genannten Kaufnebenkosten ab, das sind rund 10%. Damit erhalten Sie den möglichen Kaufpreis bzw. die möglichen Gesamtkosten für Ihre Immobilie.

Hier eine Beispielrechnung, wie Sie zum möglichen Kaufpreis gelangen:

Mögliche Darlehensrate x 12 Monate x 100 bei einer Zins- und Tilgungsrate von 3,5%700 EUR x 12 x 10 240.000 EUR+ Eigenkapital= Möglicher Investitionsrahmen (vor Nebenkosten)– 10% Nebenkosten= Möglicher Kaufpreis
60.000 EUR
300.000 EUR
30.000 EUR
270.000 EUR

Stehen die möglichen Gesamtkosten fest, kann die Suche nach der Traumimmobilie beginnen. Finden Sie hier gleich das passende Eigenheim in Ihrer Nähe.

Möchten Sie es gleich noch genauer wissen? Berechnen Sie Rate, Laufzeit und Kosten Ihrer Baufinanzierung mit unserem Finanzierungsrechner. Dabei werden Ihre individuellen Eingaben zu Kaufpreis und Eigenkapital sowie Ihre Vorstellungen hinsichtlich Tilgung und Sollzinsbindung berücksichtigt.

4. Finanzierungsangebote anfordern und Fördermittel prüfen

Ist ein Objekt gefunden, geht es weiter in Richtung des Immobilienkaufs. Nun ist ein Finanzierungsangebot einzuholen. Berater und Käufer verhandeln über die Konditionen und prüfen, ob auch Fördermittel verfügbar sind. Ist alles geklärt, müssen die Käufer zahlreiche Unterlagen an das Kreditinstitut übermitteln. So zum Beispiel:

  • Einkommensnachweise
  • Nachweise über Sicherheiten
  • Bau- oder Objektbeschreibung
  • Kostenaufstellungen für Neubau oder Renovierung
  • Planunterlagen wie einen Lageplan

Zeitgleich vereinbaren Käufer einen Notartermin zur Unterzeichnung des Kaufvertrages.

Kaufvertrag abstimmen und bei einem Notar unterzeichnen
Erfüllen Sie alle Voraussetzungen für die Finanzierung, erstellt das Kreditinstitut eine Finanzierungsbestätigung. Auch mit einem unverbindlichen Finanzierungszertifikat können sie beim Makler und Verkäufer punkten und beim Besichtigungstermin Ihre Chancen erhöhen.

Wenn Sie und der Verkäufer bzw. Makler einig sind und Ihr Kreditinstitut Ihnen die Finanzierung zugesagt und bestätigt hat, folgt der Notartermin. Liegen alle relevanten Vertragsdaten vor, wird dabei der Kaufvertrag unterzeichnet. Um die Konditionen des Kreditinstituts nicht zu verlieren, sollte der Termin kurz nach dem Ausstellen der Finanzierungsbestätigung erfolgen.

Die nächsten Schritte im Ablauf der Baufinanzierung
Ist der Kaufvertrag unterzeichnet, schließen die Käufer auch den Darlehensvertrag ab.

Der Notar sperrt das Grundbuch, und die Nebenkosten des Hauskaufs sind zu zahlen. Der Notar benötigt nun etwa einen Monat, um alle Unterlagen der Gemeinde und des Grundbuchamtes anzufordern.

Anschließend erstellt er die Zahlungsaufforderung für den Kaufpreis.

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Die Bausparkasse oder die Bank zahlt das Darlehen aus und Sie als Käufer überweisen den vereinbarten Preis. Bei einem Neubau überweist das Kreditinstitut das Geld nur in Teilbeträgen, angepasst an den jeweiligen Baufortschritt.

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Wichtig:

Rufen Hausbesitzer die bereitgehaltenen Darlehen erst spät ab, verlangen Kreditinstitute sogenannte Bereitstellungszinsen. Um diese zu vermeiden, sollten Verbraucher eine bereitstellungszinsfreie Zeit vereinbaren. In der Regel liegt diese bei sechs bis 12 Monaten.

Nach der Zahlung kann es mehrere Wochen oder Monate dauern, bis der Grundbucheintrag abgeschlossen ist. Der Notar prüft dann noch einmal, ob alle Angaben korrekt sind.

Jetzt einen Beratungstermin für Ihre Finanzierung vereinbaren Wer eine Baufinanzierung beantragt, sollte die monatlichen Raten mit seinem Einkommen decken können. Beispielsweise sind ein ausreichend hohes Einkommen und passender Beleihungswert der Immobilie Voraussetzungen. Letzterer darf nicht unter der Darlehenssumme liegen. Gründe sind zu wenig Sicherheiten, bereits laufende Kreditverträge oder ein zu knappes Einkommen. Auch ein schlechter SCHUFA-Wert oder ein für die Kreditsumme zu niedriger Immobilienwert kann zur Ablehnung führen.

Mehr zum Thema Baufinanzierung und SCHUFA

Grundsätzlich zahlen Käufer die erste Rate, nach dem der Kreditbetrag ausgezahlt wurde. Sie können jedoch eine tilgungsfreie Anlaufzeit vereinbaren. Dann zahlen sie für einen bestimmten Zeitraum nur die Zinsen.

Ein großer Fehler ist es, die Nebenkosten zu vergessen oder die eigene Zahlungsfähigkeit zu überschätzen. Probleme könnten auch entstehen, wenn die Zinsbindungszeit zu kurz ist, Käufer die Bereitstellungszinsen für das Darlehen vergessen oder Fördermittel verschenken. Denn eine Baufinanzierung dauert in der Regel um die 30 Jahre.

Fehler bei der Baufinanzierung vermeiden

1 Die Berechnung erfolgt auf Grundlage der von Ihnen angegebenen Daten und stellt eine Indikation dar. Die real anfallenden Beträge können je nach Ihrer individuellen Situation abweichen. Hinzu kommen die Auslagen nach tatsächlichem Aufwand wie Telefon und Porto; für die Schreibauslagen gilt als Faustformel 1 EUR je Seite.

Erfahrungsgemäß bewegen sich die Auslagen hier in einem Bereich von 50 EUR bis 150 EUR. Des Weiteren können durch spezielle Vertragsgestaltungen zusätzliche Gebühren entstehen. Für die Richtigkeit können wir daher keine Gewähr übernehmen. Es wird empfohlen, sich vorab in jedem Fall mit Ihrem Notar in Verbindung zu setzen. Auch zur Finanzierung ist eine individuelle Beratung wichtig.

Unsere Berater vor Ort stehen Ihnen dafür gerne zur Verfügung.

Bitte beachten Sie: Unsere Ratgeberartikel ersetzen keine Beratung durch einen Gutachter oder Juristen. Bei Unsicherheiten oder Fragen wenden Sie sich daher bitte immer persönlich an einen Fachanwalt oder Gutachter.

Bei Fragen zu Finanzierungen, Bausparen oder Versicherungen stehen Ihnen unsere Berater natürlich jederzeit zur Verfügung.

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Bei Fragen rund um die Immobilienvermittlung und -verrentung stehen Ihnen unsere Immobilienexperten gerne zur Seite.

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Источник: https://www.wuestenrot.de/de/ihr_wohnwunsch/eine_immobilie_kaufen/ablauf-baufinanzierung.html

Baufinanzierung

So funktioniert die Baufinanzierung

Das passende Finanzierungskonzept und die richtige Beratung sind hierbei mindestens genauso wichtig wie niedrige Zinsen. Ein niedriger Zinssatz hilft nicht weiter, wenn sich hinterher herausstellt, dass Sie sich die monatliche Tilgung nicht leisten können.

Oder Sie eine teure Nachfinanzierung brauchen, weil der Kredit nicht fürs Eigenheim reicht. Darum kommt es bei der Baufinanzierung besonders darauf an, eine individuelle Lösung zu finden.

Wir erstellen mit Ihnen gemeinsam einen Finanzplan und beraten Sie kompetent in allen wichtigen Fragen rund um die Baufinanzierung.

  • Wir stellen fest, wie viel Geld Sie benötigen
  • Wir ermitteln Ihre finanziellen Möglichkeiten
  • Wir erstellen einen individuellen Plan zur Immobilienfinanzierung
  • Wir bieten alle nötigen Versicherungs- und Finanzdienstleistungen
  • Wir beantragen alle öffentlichen Fördermittel für Sie

Die Baufinanzierung stellt einen langfristigen, zweckgebundenen Kredit dar, der zum Bau oder Kauf eines Hauses, einer Wohnung oder eines Grundstücks verwendet wird.

Welche Immobilienfinanzierung für Sie ideal ist, hängt von vielen Faktoren ab. Vom Eigenkapital bis zur Ermittlung der sinnvollen Höhe der monatlichen Tilgung. Von der Eigenleistung bis zur Verfügbarkeit öffentlicher Fördermittel.

Mit uns können Sie sich ein persönliches Angebot für Ihre Immobilienfinanzierung erstellen lassen.

Wenn Sie sich im Klaren darüber sind, welche Summe Sie ungefähr investieren wollen, können sie unterschiedliche Finanzierungsvarianten auswählen.

Baufinanzierungsrechner

Mit unserem Baufinanzierungsrechner können Sie schon mal vorab berechnen, welche Immobilienkosten zu welcher monatlichen Rate führen und wie lange Sie brauchen, um diese abzuzahlen. 

Annuitätendarlehen

Wollen Sie auf Sicherheit setzen, ist ein Annuitätendarlehen genau das Richtige für Sie. Bei diesem Klassiker der Baufinanzierung sind die Raten über die gesamte Laufzeit immer gleich. Damit lässt sich gut planen.

Förderkredite

Der Staat unterstützt vielfältige Vorhaben rund um Ihr neues Zuhause. Über die bundeseigene Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederauau) werden Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen vergeben.

Mit diesen Krediten lässt sich zwar keine komplette Immobilie finanzieren, sie bieten aber häufig gute Konditionen und können Ihre Finanzierung ergänzen.

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Die KfW-Bank hat zum Beispiel Förderkredite im Angebot, die Sie bei der Finanzierung energieeffizienter Häuser unterstützen. Dazu müssen Sie den Standard „KfW-Effizienzhaus“ erfüllen. Generell gilt: Je geringer der Energiebedarf der Immobilie, desto höher die Förderung. Der maximale Kreditbetrag liegt bei 120.000 Euro und ist mit unterschiedlichen Laufzeiten verbunden.

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Seit 2018 können Familien über die KfW auch das sogenannte Baukindergeld beantragen. Dabei handelt es sich um einen Zuschuss für Familien und Alleinerziehende, der nicht zurückgezahlt werden muss. Bis zu 1.200 Euro pro Kind und Jahr können Sie von der KfW erhalten.

Bauspardarlehen

Nach der Sparphase mit einem Bausparvertrag folgt das Bauspardarlehen. Der Bausparvertrag wird üblicherweise zuteilungsreif, wenn Sie bereits jahrelang gespart haben. Haben Sie also 40 bis 50 Prozent des Kreditbetrages angespart, kann die Bausparkasse den Kredit ausbezahlen.

Übrigens: Der Staat belohnt Bausparer. Sparen Sie mithilfe eines Bausparvertrags, können Sie sich ab 2021 eine Wohnungsbauprämie von 10 Prozent (aktuell 8,8 Prozent) sichern.

Hypothekendarlehen

Die wohl häufigste Form der Finanzierung von Immobilien. Bei diesem Darlehen dient Ihre Immobilie als Sicherheit. Dafür bekommen Sie das Hypothekendarlehen zu besonders günstigen Konditionen.

Forward-Darlehen

Mit einem Forward-Darlehen sind Sie auf der sicheren Seite und vereinbaren Niedrigzinsen für eine lange Zeit. Das bietet Ihnen Zins- und Kalkulationssicherheit für die Anschlussfinanzierung schon Jahre im Voraus.

Muskelhypothek

Handwerkliche Eigenleistungen können Teil einer Finanzierung sein. Dabei kann 10 bis 15 Prozent der angesetzten Bausumme geltend gemacht werden, wenn Sie selbst mit anpacken.

Welche Art der Baufinanzierung die richtige ist, hängt von persönlichen Prioritäten und Anforderungen ab. Bei der Frage, für welches Finanzierungsmodell Sie sich entscheiden, sollten Sie langfristig planen und sich von unseren Experten beraten lassen.

Mehr Infos und Konditionen finden Sie bei Ihrer Sparkasse.

Ist das nicht Ihre Sparkasse?

„Wie viel Haus kann ich mir leisten?“ – diese Frage steht zu Beginn jeder Baufinanzierung. Ob der Traum vom Eigenheim wahr wird, hängt vor allem von Ihren finanziellen Mitteln ab.

Neben unserem individuellen Konzept für Ihre Immobilienfinanzierung können Sie mit unserem Baufinanzierungsrechner ganz einfach den Finanzbedarf für Ihr Vorhaben errechnen. So erkennen Sie klar, wie hoch Sie Ihre Ziele stecken müssen.

Daraus ergibt sich dann die monatliche Rate, mit der Sie rechnen müssen.

Je mehr Eigenkapital Sie für Ihre Baufinanzierung mitbringen, desto geringer fallen die Raten aus beziehungsweise: desto schneller ist der Baukredit zurückgezahlt.

Unsere Empfehlung: Mindestens 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten für den Erwerb Ihrer Immobilie sollte durch eigenes Kapital abgedeckt werden.

Voraussetzung für eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist ein gutes und sicheres Einkommen, damit Sie den Kredit kontinuierlich tilgen können. Insgesamt ist eine Finanzierung ohne Eigenkapital aber riskant. Zumal auch Ihr Kredit dadurch deutlich teurer wird.

Unser Tipp: besser erst einmal Geld ansparen.

Als Sollzinsbindung (auch: Zinsbindung) ist der Zeitraum zu verstehen, in dem der für Ihre Baufinanzierung vereinbarte Zinssatz konstant bleibt.

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Wie lange Sie sich an einen Zins binden möchten, entscheiden Sie selbst: Sie können zum Beispiel eine kurze Zinsbindung ab fünf Jahre wählen. Teilweise bieten Banken auch Immobilienkredite mit bis zu 25 oder 30 Jahren Zinsbindung an.

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Beim Hausbau entstehen immer auch Kosten, die über die reinen Erwerbskosten hinausgehen. So sollten Sie sich über zusätzliche Kosten wie Notar- und Grundbuchkosten, Grunderwerbsteuer, Prämien für die Gebäudeversicherung und Kosten für andere Verträge im Klaren sein. Bei einer persönlichen Beratung informieren wir Sie gern über alle Erwerbsnebenkosten.

Um Ihnen ein entsprechendes Angebot unterbreiten zu können, benötigen wir einige Informationen und Unterlagen. Wichtig ist, dass Sie sich gut auf das Gespräch vorbereiten. Schreiben Sie sich alle Fragen auf, die Sie dem Berater stellen möchten und bringen alle notwendigen Unterlagen mit. Hier finden Sie unsere Checkliste, die Sie bestens auf das Gespräch vorbereitet.

Источник: https://www.sparkasse.de/unsere-loesungen/privatkunden/kredite-finanzierungen/baufinanzierung.html

Immobiliendarlehen Ablauf – Wie funktioniert eine Baufinanzierung?

So funktioniert die Baufinanzierung

Bank, Besichtigungstermin, wieder Bank, Verhandlung mit dem Verkäufer, Bank, Notar: Der Weg vom Immobilieninteressenten zum Hausbesitzer ist lang und enthält ein paar Abzweigungen und Nebenstraßen. Damit das Ganze für Sie nicht in der Sackgasse endet, wollen wir den Ablauf einer Baufinanzierung in diesem Artikel einmal skizzieren.

Im Groben funktioniert Immobilienkauf samt Abschluss eines Immobiliendarlehens folgendermaßen:

  • Zuerst checken Sie Ihre Finanzen, um herauszufinden, wie viel Haus Sie sich leisten können, bzw. wie viel Immobiliendarlehen Sie aufnehmen können. Das erledigen Sie entweder alleine, oder Sie holen sich bereits zu diesem Zeitpunkt die Hilfe eines Spezialisten für Ihre Immobilienfinanzierung dazu.
  • Sobald Sie Ihren finanziellen Spielraum kennen, sichten Sie den Immobilienmarkt. Ist das passende Objekt gefunden, treten Sie mit dem Verkäufer in die Preisverhandlung.
  • Anschließend geht es daran, die Finanzierung gemeinsam mit einer Bank oder einem Finanzierungsvermittler wie Dr. Klein auf die Beine zu stellen.
  • Haben Sie Ihr Immobiliendarlehen unter Dach und Fach gebracht, steht der Notartermin an, bei dem Sie und der Verkäufer den Kaufvertrag unterzeichnen.
  • Im Anschluss daran überweisen Sie das Geld an den Verkäufer, gegebenenfalls die Maklergebühr an den Makler und die Grunderwerbsteuer an das Finanzamt.
  • Gleichzeitig veranlasst der Notar mittels verschiedener Maßnahmen, dass die Immobilie in Ihren Besitz übergeht.

Im Folgenden erfahren Sie, welche Detailschritte die einzelnen Stationen enthalten.

1. Immobiliendarlehen mit Finanzberater planen

Wenn der Wunsch wächst, eine Immobilie zu erwerben, führen die meisten Kaufinteressenten eine Art Sondierungsgespräch mit einem Finanzberater. In der Regel haben Sie zu diesem Zeitpunkt noch kein konkretes Objekt vor Augen.

Der Berater steckt dabei gemeinsam mit Ihnen den etwaigen Bedarf ab, und Sie legen die grundlegenden Eckdaten zu ihrem Immobiliendarlehen fest. Zu diesem Gespräch benötigen Sie eine Vielzahl an Unterlagen.

Damit Sie nichts vergessen, haben wir für Sie eine Checkliste zur Vorbereitung Ihrer Finanzierungsunterlagen zum Download zusammengestellt.

Nach diesem Erstgespräch lassen sich bereits Antworten auf die Fragen „Wie funktioniert eine Baufinanzierung?“, „Wie viel Haus kann ich mir leisten?“ und „Welches Baudarlehen ist das richtige für mich?“ geben. Derart gut vorbereitet, kann die Immobilienschau starten. Ist das Wunschobjekt gefunden, geht es erneut zum Finanzberater.

Im nun folgenden Gespräch berät Sie Ihr Spezialist für Baufinanzierung deutlich konkreter und am tatsächlichen Objekt ausgerichtet. Dafür sollten Sie einige Unterlagen zum Objekt mitbringen. Auch diese haben wir für Sie in unserer Checkliste zusammengefasst. Für einen Neubau gilt: Optimalerweise haben Sie als Bauherr bereits die Baugenehmigung in der Tasche.

Ihr Finanzberater analysiert nun genau, was für ein Immobiliendarlehen Sie wirklich brauchen. Er wird Ihnen viele Fragen stellen. Doch diese helfen Ihnen auch, sich klarer darüber zu werden, ob Sie sich genau die Immobilie leisten können und wollen.

In diesem Schritt werden die Konditionen Ihres Immobiliendarlehens definiert: Zinsbindung, Tilgung, Sondertilgung und Co. definiert. Außerdem wird auch die Höhe des Eigenkapitals besprochen. Im Anschluss kann eine Finanzierungsanfrage gestellt werden.

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Es ist immer sinnvoll, verschiedene Finanzierungsvorschläge einzuholen: zum Beispiel von der Hausbank und einem Vermittler. Dr. Klein gehört zu letzteren. Wir verfügen deshalb über den Zugang zu einer Vielzahl an Bankpartnern und können Ihnen so gleich mehrere Vorschläge für einen Immobilienkredit unterbreiten und das beste Immobiliendarlehen heraussuchen.

2. Immobiliendarlehen berechnen

Sie möchten wissen, mit welchen Kosten für das Immobiliendarlehen Sie wahrscheinlich planen müssen? Dann nutzen Sie einfach unseren Bauzinsrechner. Damit erhalten Sie eine ungefähre Vorstellung über die Höhe des Zinssatzes und können außerdem sehen, wie hoch die monatliche Belastung ausfällt.

Es gibt verschiedene staatliche Förderungen, die Ihre Baufinanzierung günstiger machen können und deshalb ein wichtiger Schritt im Ablauf der Baufinanzierung sind. Ihr Dr.

Klein Spezialist für Baufinanzierung spricht Sie im persönlichen Gespräch in der Regel auf die verschiedenen Optionen an. Da jedes Vorhaben anders ist, gestaltet sich auch das zugehörige Immobiliendarlehen unterschiedlich.

Es ist deshalb möglich, dass die Fördermöglichkeiten für Ihren Kauf nicht infrage kommen und Ihr Berater sie nicht erwähnt. Gehen Sie jedoch auf Nummer sicher und haken Sie nach.

Im Grunde gibt es zwei Förderoptionen. Die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) unterstützt eine Vielzahl an Immobilienkäufen durch die Vergabe von subventionierten Immobiliendarlehen.

Damit lässt sich ein Teil Ihrer Baufinanzierung zu günstigeren Konditionen zurückzahlen. Wichtig: Nicht alle Banken bieten zu diesem Thema eine Beratung an.

Unser Tipp: Achten Sie bei der Wahl des Instituts darauf, dass Ihnen alle Möglichkeiten für Ihr Immobiliendarlehen zur Verfügung stehen.

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Eine Baufinanzierung mit Förderung funktioniert so, dass das jeweilige Kreditinstitut den KfW-Antrag für Sie übermittelt. Entscheiden Sie sich für ein KfW-Darlehen, schließen Sie zwei separate Finanzierungsverträge ab.

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In der Regel erhalten Sie die Unterlagen für beide immobiliendarlehen jedoch gleichzeitig binnen 14 Tagen. Wenn Sie ein KfW-Darlehen über Dr.

Klein abschließen, erhalten Sie über einzelne Produktanbieter zusätzlich einen Rabatt in Höhe von 0,25 Prozent.

Die zweite Möglichkeit, staatliche Zuschüsse für ein Immobiliendarlehen zu erhalten, ist die Wohnungsbauförderung. Damit wollen die 16 Bundesländer einen Anreiz schaffen, in einer Region Wohneigentum zu kaufen. Die Programme, die zur Verfügung stehen, variieren von Bundesland zu Bundesland: vom günstigen Baukredit über Subventionsmaßnahmen von nachhaltigen Energieanlagen.

4. Mit dem Vertrag zum Notar

Ist die beste Finanzierungslösung ausfindig gemacht und die Förderung besprochen, wäre der optimale Ablauf der Immobilienfinanzierung der folgende: Sie unterschreiben den Vertrag erst, wenn Sie einen Termin beim Notar bekommen.

Dieser sollte nämlich innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist des Finanzierungsvertrags liegen. Hintergrund: Auch wenn alles in trockenen Tüchern zu sein scheint, können beim Notartermin noch einmal Unwägbarkeiten auf Sie zukommen.

Deshalb ist es empfehlenswert, im Fall der Fälle von dem Immobiliendarlehen zurücktreten zu können.

Bereiten Sie das Notargespräch vor

Vor dem eigentlichen Notartermin für den tatsächlichen Immobilienkauf fand in der Regel bereits ein Gespräch statt. In dieser Vorbesprechung erhält der Notar alle Informationen, die er zur Vorbereitung des Kaufvertrages benötigt. Jetzt müssen Sie nur Ihren Ausweis und die sogenannte „Auflassung“ mitbringen.

Letztere ist schlicht ein Papier, das festhält, dass beide Parteien beabsichtigen, die Immobilie zu verkaufen oder zu erwerben. Sowohl Verkäufer als auch Käufer haben dies vor einem Notar bekundet, und nun fungiert diese Auflassung als eine Vorab-Willenserklärung zum Kauf.

In diesem Termin wird Ihnen dann der Kaufvertrag noch einmal vorgelesen, und Sie unterschreiben im Anschluss. Meistens dauert dieses Prozedere maximal eine Stunde.

Wie geht es nach der Unterschrift beim Notar weiter: der Übergang des Eigentums

Ist beim Notar alles erledigt, regelt er den Übergang des Eigentums in verschiedenen Schritten.

  • Er kümmert sich unmittelbar um eine Art Reservierung im Grundbuch. Diese bleibt bestehen bis der Käufer als tatsächlicher Eigentümer im Grundbuch eingetragen wird. Die sogenannte „Auflassungsvormerkung“ wird sofort nach dem Notartermin veranlasst. Parallel erhalten Sie die Rechnungen von Finanz- und Grundbuchamt sowie vom Notar und – falls beteiligt – dem Makler. Diese Nebenkosten beim Hauskauf können bis zu 15 Prozent des Kaufpreises ausmachen.
  • Innerhalb der nächsten 14 bis 30 Tage besorgt der Notar den Vorkaufsverzicht der jeweiligen Gemeinde und die Unterlagen über die gelöschten Grundbucheinträge vom Vorbesitzer. Ungefähr im gleichen Zeitraum erfolgt der schriftliche Hinweis seitens des Notars an den Käufer, den Kaufpreis binnen der nächsten zwei Wochen zu begleichen.
  • Haben Sie einen Kauf vom Bauträger gewählt, zahlen Sie immer nur pro Bauabschnitt: Wichtig ist hierbei, dass Sie warten, bis Ihr Notar Ihnen das „Go“ dafür gibt. Er kann am besten rechtlich einschätzen und steht dafür ein, dass der Bauabschnitt tatsächlich abgeschlossen ist und Sie nicht für etwas zahlen, was es noch nicht gibt. 

5. Immobiliendarlehen auszahlen lassen

Es gibt im Prinzip drei Varianten, wie eine Baufinanzierung funktioniert und abläuft: Kaufen Sie eine Bestandsimmobilie oder einen fertigen Neubau, stellt die Bank Ihnen das Immobiliendarlehen komplett zur Verfügung. Das bedeutet konkret: Sie erhalten den Kaufvertrag mit den Kontodaten des Verkäufers und geben eine Kopie an die Bank weiter, die dann eine Überweisung zugunsten des Verkäufers vornimmt.

Wenn Sie erst bauen, können Sie mit der Bank eine Überweisung von Teilbeträgen vereinbaren. Dann wird nach bestimmten Meilensteinen geplant und die Auszahlung in entsprechenden Teilsummen vorgenommen. Beispielsweise ist es so möglich, nach der Fertigstellung des Rohbaus zwanzig Prozent des Immobiliendarlehens ausgezahlt zu bekommen.

Wer von einem Bauträger kauft, erhält von ihm die jeweilige Rechnung. Eine Kopie davon leiten Sie an Ihr Kreditinstitut weiter, das dann die Überweisung an den Bauträger veranlasst. Manche Finanzinstitute überreichen ihren Kunden auch ein Auszahlungsformular, in das nur die Summe für den jeweiligen Bauabschnitt eingetragen werden muss und was dann an die Bank geschickt wird.

Haben Sie selbst verschiedene Gewerke engagiert, dann überweist die Bank in der Regel die Rechnungen an die Handwerker.

Als Alternative besteht die Möglichkeit, die auch oft genutzt wird, wenn Sie selbst zum Großteil Hand anlegen wollen: Die Bank überweist einen gewissen Betrag – sozusagen als Puffer – aus Ihrem Immobiliendarlehen auf Ihr Girokonto.

Sie geben dann zu bestimmten Zeitpunkten die Rechnungen der verschiedenen Handwerker oder Ihrer Einkäufe gesammelt an die Bank weiter. Diese stockt dann Ihren Puffer auf dem Konto wieder entsprechend auf. Wichtig dabei: Sie benötigen immer eine Rechnung oder eine Kostenvoranschlag über die zu erstattenden Leistungen.

Stand: {{ aktuellesDatum }}

  • {{nettodarlehensbetrag}} Nettodarlehensbetrag
  • {{laufzeitInJahren}} Sollzinsbindung
  • {{effektiverJahreszins}} effektiver Jahreszins p.a.
  • {{festerSollzins}} fester Sollzins p.a.
  • {{provision}} Provision (übernimmt Bank)

Repräsentatives Beispiel ansehen

6. In Sack und Tüten: der Abschluss des Immobilienkaufs

Wenn das Immobiliendarlehen ausgezahlt ist, muss der Verkäufer nur noch den Eingang des Kaufpreises bestätigen. Dann folgt als Abschluss im Ablauf der Immobilienfinanzierung der tatsächliche Übergang des Besitzes auf den Käufer. Sprich: Sie bekommen den Schlüssel zur Immobilie. Das Ganze dauert noch einmal ungefähr eine Woche.

Danach schließen sich noch ein paar Schritte und damit verbunden Unterlagen beim Immobilienkauf an: Nach zwei bis sechs Wochen schickt der Notar die „Löschungsbewilligung“. Hiermit bestätigen die ehemaligen Gläubiger, also die Banken des Vorbesitzers, den Verzicht auf die Eintragung im Grundbuch.

Zur eigentlichen Eigentumsüberschreibung kommt es nach circa zwei Monaten nach dem Notartermin. Davor muss das Finanzamt bestätigen, dass Sie die Grunderwerbsteuer gezahlt haben. Ab diesem Zeitpunkt steht dann Ihr Name im Grundbuch, und der sogenannte „Eigentumsübergang“ hat stattgefunden. Hierfür erhalten Sie dann erneut eine Rechnung vom Grundbuchamt.

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Wichtig ist nach dem Notartermin, die Gebäudeversicherung über den Verkauf des Hauses zu informieren. Bei Eigentumswohnungen wird die Gebäudeversicherung von der Eigentümergemeinschaft bestimmt, beim Hauskauf können Sie von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

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Источник: https://www.drklein.de/ablauf-baufinanzierung.html

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