So gelingt Ihnen die Fensterreparatur schnell und günstig

Fenster abdichten: So bleibt die Kälte draußen – und die Wärme drinnen

So gelingt Ihnen die Fensterreparatur schnell und günstig

Wenn es draußen kälter wird, startet in vielen Haushalten die Heizsaison. Doch trotz der künstlich erzeugten Wärme kann es in manchen Räumen ziehen, insbesondere in Fensternähe. Spätestens dann sollten Sie der Sache auf den Grund gehen, um Energie zu sparen und Schimmel zu vermeiden.

Sogenannte Zugluft wird durch undichte Stellen gefördert, die genau dort entstehen, wo unterschiedliche Materialien aufeinandertreffen – etwa am Fenster. Da vor allem Holzrahmen das ganze Jahr über arbeiten (sie weiten sich bei Wärme und ziehe sich bei Kälte zusammen), entstehen zwischen den Dichtungen und dem natürlichen Baustoff kleine Fugen.

Und genau durch diese kann die kalte Luft ungehindert von draußen ins Wohnungsinnere gelangen, wodurch die Heizkörper wiederum noch mehr Wärme erzeugen müssen. Das macht sich nicht nur in den Energiekosten bemerkbar, sondern auch an den Rahmen: Durch die feuchte Luft haben Schimmelpilze leichtes Spiel. Beides können Sie rechtzeitig umgehen, wenn Sie Ihre Fenster abdichten.

Was Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie hier.

Zugluft-Test: So entlarven Sie undichte Fenster

Um herauszufinden, ob ein Fenster undicht ist, können Sie einen Trick anwenden: Schließen Sie alle Türen und zünden anschließend eine Kerze an (alternativ geht auch ein Feuerzeug). Führen Sie diese entlang der Innenseiten des Fensterrahmens. Beginnt diese zu flackern, haben Sie eine undichte Stelle entdeckt.

Wenn Ihnen das feurige Experiment nicht geheuer ist, können Sie auch ein Blatt Papier verwenden: Legen Sie dieses auf eine Ecke des (geöffneten) Rahmens und verschließen das Fenster wieder. Können Sie das Blatt leicht herausziehen, liegt die Vermutung nahe, dass es eine undichte Stelle gibt.

Vor allem dann, wenn Sie die Schrauben mit einem entsprechenden Werkzeug nachziehen und trotzdem zum gleichen Testergebnis kommen. Dann wird es Zeit, die Fenster abzudichten. 

Welche Materialien eignen sich zum Abdichten?

Inzwischen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien, die sich zum Fenster abdichten eignen.

Besonders bewährt haben sich unter anderem selbstklebende Dichtungsbänder aus Schaumstoff, Gummidichtungen, Silikon oder Acryl als auch Fensterkitt.

Doch worin unterscheiden sich die verschiedenen Möglichkeiten und welche Vor- oder Nachteile bringen Sie mit sich? Es folgt ein Erklärungsversuch:

Dichtungsbänder aus Gummi oder Schaumstoff
Die selbstklebenden Bänder können in unterschiedlichen Farben und Formen (Breite und Länge sind variabel) bestellt und im Nachhinein auch noch zugeschnitten, sprich gekürzt werden.

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Sie eignen sich vor allem für Fensterrahmen aus Holz oder Metall zum Verschließen undichter Stellen.

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Der Vorteil von Dichtungsbändern liegt ganz klar im günstigen Preis begründet, allerdings halten Gummidichtungen deutlich länger (je nach Hersteller bis zu acht Jahre) als Schaumstoffdichtungen, die nur eine kurzlebige Problemlösung von ein bis maximal zwei Jahren bieten. Die Montage ist bei beiden kinderleicht.

Um herauszufinden, wie breit die Dichtungen sein müssen, sollten Sie die Rahmen im Vorfeld ausmessen.

Am besten lässt sich das Spaltmaß ermitteln, wenn Sie gewöhnliche Knete in Frischhaltefolie wickeln (alternativ gehen auch Filz oder Papier) und diese dann zwischen Rahmen und Flügel legen – und das Fenster kurz schließen.

Wenn Sie sich für Dichtungsbänder aus Gummi entscheiden, können Sie zwischen E-Profilen für schmale Fugen und P-Profilen für breite Fugen wählen. Selbstklebende Dichtungsbänder aus Schaumstoff sind ebenfalls in unterschiedlichen Größen und Farben (Schwarz und Weiß) erhältlich.

Wichtig:
Sollten Ihre Fenster aus Kunststoff bestehen und bereits vorgefertigte Gummidichtungen besitzen, dürfen keine weiteren darüber geklebt werden!

Silikon und Acryl
Auch bei diesen beiden Dichtungs-Möglichkeiten liegt der Unterschied im Detail: Während ihre Konsistenzen recht ähnlich sind, haben Fenster-Silikon oder Fugen-Silikon eine eher glänzende und Acryldichtstoff eine eher matte Textur.

Erstgenanntes Material ist wasserabweisend und elastisch, das zweite kann dafür problemlos übergestrichen werden – was für Fenster aus Holz besonders wichtig ist, wenn diese beispielsweise neu lackiert werden müssen.

Möchten Sie jedoch die Fenster im Badezimmer abdichten, ist Silikon für den Sanitärbereich die bessere Wahl – da es auch in feuchten Räumen kein Wasser durchlässt.

Fensterkitt
Das Klebe- und Dichtungsmittel auf Leinölbasis wurden schon vor Jahrzehnten eingesetzt – und eignet sich auch noch heute für Holzfenster, die mit dem Material abgedichtet wurden. Denn obwohl Fensterkitt wasserfest und umweltfreundlich ist, hält es nicht besonders lange.

Aus diesem Grund müssen undichte Stellen hin und wieder ausgebessert werden. Dafür muss der alte Kitt nur erhitzt werden, zum Beispiel mit einem Föhn, aus den Fugen entfernt und neu aufgefüllt werden. Das Material ist elastisch wie Knete und kann leicht in die gewünschte Form gebracht werden.

Anschließend braucht es ein paar Tage, bis es getrocknet ist.

Wenn Sie Ihre Fenster richtig abdichten, können Sie langfristig Heizkosten sparen

© macida / Getty Images

Fenster abdichten: Das sind die wichtigsten Schritte

Auch wenn das Abdichten von Fenstern sicherlich kein Hexenwerk ist, können die folgenden Tipps dabei helfen, ein sauberes Ergebnis zu erzielen:

  1. Bevor Sie ans Werk gehen, sollten Sie die Fensterrahmen reinigen sowie die Fugen. Leichter Schmutz lässt sich mit Wasser und Spülmittel entfernen, für hartnäckige Stellen können Sie zum Beispiel Spiritus verwenden.

  2. Anschließend müssen die alten Dichtungen und Kleberückstände entfernt werden. Hier kann ein Spachtel durchaus nützlich sein, um die Reste zu beseitigen. Zusätzlich können Sie mögliche Holzbeschläge einölen.

  3. Möchten Sie Ihre Fenster mit Silikon abdichten, können Sie etwas Frischhaltefolie oder Papier auf das Material drücken und mit Seifenwasser benetzen. Danach schließen Sie den Flügel, damit das Silikon trocknen kann.

  4. Für Kunststofffenster eignen sich Gummidichtungen: Je nach Spaltenbreite sollten diese zwischen einem und 3,5 Millimetern dick sein. Beim Anbringen ist es wichtig, dass die Bänder an den Ecken eng abschließen.

  5. Wenn Sie mit dem Fenster abdichten fertig sind, können Sie mit dem oben beschriebenen Zugluft-Test auf Nummer sichergehen, dass Sie alle undichten Stellen versiegelt haben und keine Spalten übersehen.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Im Idealfall dichten Sie Ihre Fenster nicht nur von innen ab, sondern auch von außen – denn auch da kann es Schwachstellen geben, durch die kalte Luft ins Wohnungsinnere gelangt. Allerdings gestaltet sich das Suchen der undichten Stellen deutlich schwieriger, sodass Sie sich am besten auf die offensichtlichen Spalten konzentrieren sollten.

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ast

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Источник: https://www.stern.de/panorama/fenster-abdichten--so-verringern-sie-die-zugluft-9434330.html

Was ist bei der Fensterreparatur zu beachten?

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Der Rahmen ist intakt, lediglich das Glas ist beschädigt? Es lohnt sich oftmals, die Scheiben zu tauschen und den Rahmen zu erhalten.

 Durch den Austausch erzielen Sie eine bessere Energiebilanz, je nach Glasqualität auch einen höheren Einbruchschutz. Eine Dreifachverglasung bietet aktuell den besten Wärmeschutz.

So weisen zweifach verglaste Fenster durchschnittliche U-Werte von etwa 1,1 Watt pro Quadratmeter und Kelvin auf, dreifach verglaste Ausführungen liegen dagegen bei nur 0,6 W/(m²K).

 Was ist der U-Wert?

Der Wärmedurchgangskoeffizient, U-Wert genannt, definiert, wie viel Wärme ein Bauteil durchlässt. Er wird in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/(m²K)) ausgedrückt. Je niedriger der Wert ist, desto besser ist die Energiebilanz.

So erneuern Sie Ihre Fensterdichtungen

Ihre Heizung läuft auf Hochtouren und dennoch ist es empfindlich kalt in Ihren Räumen? Die Ursache ist häufig eine poröse Fensterdichtung. Sie auszutauschen, ist vergleichsweise einfach. Zunächst überprüfen Sie, welcher Dichtungstyp verbaut ist.

  Unser Tipp:

Es gibt zahllose verschiedene Dichtungstypen. Nehmen Sie ein Stück der alten Dichtung im Zweifelsfall zum Neukauf mit.

Zum Entfernen ziehen Sie die Dichtung in einem Arbeitsgang ab. Achten Sie darauf, dass keine Rückstände übrig bleiben. Klebereste entfernen Sie mit einem Cuttermesser oder Spatel. Beginnen Sie mit dem Anbringen der Dichtung oben mittig am Rahmen und drücken Sie den neuen Gummiring fest in die Nut.

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Cutten Sie die Ecken mit dem Messer auf Gehrung. Dazu schneiden Sie aus dem Dichtungsfuß ein circa 15 Millimeter breites Dreieck heraus. Trennen Sie das Endstück mit ein bis zwei Millimetern Beigabe ab und pressen Sie die beiden Enden fest aneinander.

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Prüfen Sie abschließend, ob die Fenster richtig schließen oder Sie die Beschläge nachstellen sollten.

Wann reparieren Sie selbst, wann sollte ein Fachmann ran?

Einige Mängel lassen sich mit einer Fensterreparatur selbst beheben, bei anderen ist ein Austausch des Bauteils durch einen Handwerker notwendig.

Prädestiniert für eine Eigenreparatur sind insbesondere die Dichtungen, die Mechanik, die Griffe und, mit ein wenig Geschick, der Rahmen. Defekte Fensterscheiben tauscht besser der Fachmann aus.

Glasschäden sind nur in geringem Maße und kaum ohne sichtbare Spuren behebbar.

Bei größeren Mängeln am Fenster beauftragen Sie lieber einen Fachmann.

Wer trägt die Kosten für eine Fensterreparatur?

Wohnungseigentümergemeinschaften diskutieren oftmals kontrovers über Fensterreparaturen und -austausch, denn nach allgemeiner Rechtssprechung gehören die Fenster zum Gemeinschaftseigentum. Das hat Vor- und Nachteile. Als Wohnungseigentümer bestimmen Sie so nicht mehr alleine über Sanierungs- und Tauschmaßnahmen. Allerdings teilen Sie auch die Kosten mit der Eigentümergemeinschaft.

  Unser Tipp:

Werfen Sie bei Unstimmigkeiten einen Blick in die Teilungserklärung. Viele enthalten spezielle Bestimmungen für die Wohnungsfenster.

In Mietobjekten zahlt grundsätzlich der Besteller: Erteilen Sie den Sanierungsauftrag selbst, kommen Sie für die Kosten auf, bestellt hingegen Ihr Vermieter den Handwerker, zahlt er. Glasbruch lässt sich je nach Leistungsumfang über die Hausratversicherung abrechnen. Hier hilft ein Blick in Ihre Versicherungsunterlagen.

Die durchschnittlichen Kosten für die Fensterreparatur

Während einige Maßnahmen bereits für kleines Geld realisierbar sind, belastet etwa der Austausch der Scheiben das Budget stärker. Die Tabelle listet die durchschnittlichen Kosten verschiedener Reparaturarbeiten auf.

Reparaturarbeiten durchschnittliche Kosten (1,3 x 1,3 Meter)*
  Glasaustausch Dreifachverglasung  ab 150 Euro
  Beschläge ersetzen  ab 160 Euro zzgl. Handwerkerkosten (ab 40 Euro/Stunde)
Erneuerung der Dichtung2 bis 4 Euro (Selbstmontage)50 bis 60 Euro (Neukittung der Scheibe durch Fachmann)

* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung.

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Источник: https://www.aroundhome.de/fenster/reparatur/

So gelingt Ihnen der Schutz vor Hochwasser im Keller!

So gelingt Ihnen die Fensterreparatur schnell und günstig

Die wohl gän­gigs­te Metho­de, gera­de wenn es Sie das ers­te Mal erwischt hat, ist wohl das Aus­pum­pen des Kel­lers. Was vie­le nicht wis­sen, so ein Ein­satz kann Sie schnell über 600,00 € kos­ten. Damit Sie so was in Zukunft ver­mei­den, gehen wir jetzt näher auf der Schutz des Kel­lers ein.

Am bes­ten Sie neh­men sich einen Zet­tel und einen Stift um die nächs­ten Punk­te fest­zu­hal­ten. Die Ant­wor­ten auf die fol­gen­den Fra­gen bestim­men, wie Sie sich vor Hoch­was­ser schüt­zen soll­ten.

Eins noch vor­weg, wenn Sie Fra­gen haben soll­ten und sich nicht sicher sind, wel­chen Schutz Sie gegen Hoch­was­ser im Kel­ler ergrei­fen soll­ten, wen­den Sie sich ein­fach kurz an uns. Wir hel­fen Ihnen ger­ne weiter.

Wel­ches Hoch­was­ser trifft Sie? 

Zuerst ist wich­tig fest­zu­stel­len, wel­ches Hoch­was­ser Sie trifft.

Han­delt es sich um eine Sturm­flut, weil Sie am Meer woh­nen? Ver­wan­delt sich der Bach neben­an in einen rei­ßen­den Strom, wenn es stark reg­net? Oder liegt Ihr Haus in einem Hoch­was­ser­ge­biet und Sie müs­sen damit rech­nen meh­re­re Tage Was­ser am Haus ste­hen zu haben? Viel­leicht trifft Sie auch ein­fach nur Stark­re­gen und das Was­ser läuft durch undich­te Fens­ter oder Türen in den Kel­ler. Hier­zu haben wir in einem ande­ren Arti­kel *Hoch­was­ser­schutz fürs Haus* aus­führ­lich berichtet.

Durch wel­che Öff­nun­gen kommt es? Als Nächs­tes soll­ten Sie aus­ma­chen durch wel­che Öff­nun­gen sich das Was­ser, den weg in den Kel­ler bahnt, um den pas­sen­den Schutz zu wäh­len.

Mög­li­che Ant­wor­ten hier­für sind zum Bei­spiel, die Kel­ler­tür, ein Kel­ler­fens­ter, Luft­schäch­te, Roh­re, Toi­let­te, oder der Abfluss in der Wasch­kü­che. Manch­mal ist es gar nicht so ein­fach genau fest­zu­stel­len, woher das Was­ser kommt.

Gera­de wenn Sie beim letz­ten Hoch­was­ser nicht zu Hau­se waren, soll­ten Sie wirk­lich jede noch so klei­ne Öff­nung genau prüfen.

Drückt es durch die Wand? Wenn Sie in einem Hoch­was­ser­ge­biet leben und das Was­ser meh­re­re Tage vor dem Haus steht, ist auch die Wahr­schein­lich­keit hoch, dass das Was­ser durch die Kel­ler­wand drückt. Dann bleibt Ihnen nur die Abdich­tung der Kel­ler­wand übrig.

Des­halb haben wir den Arti­kel in fol­gen­de Abschnit­te unterteilt:

  • Kel­ler mit Hoch­was­ser­schutz absi­chern: Wenn es sich um kurz­fris­ti­ge Hoch­was­ser­er­eig­nis­se han­delt ohne bau­li­che Maßnahmen
  • Kel­ler mit bau­li­chen Maß­nah­men vor Hoch­was­ser schüt­zen: Wenn das Was­ser durch die Kana­li­sa­ti­on kommt oder durch die Wand

Keller mit Hochwasserschutz absichern

Abhän­gig davon, durch wel­che Öff­nung das Was­ser in Ihren Kel­ler gelangt, müs­sen Sie auch die ent­spre­chen­de Schutz­maß­nah­me ergrei­fen. Dazu eini­ge Bei­spie­le, wie so ein Schutz gegen Hoch­was­ser im Kel­ler aus­se­hen könnte.

Kel­ler­tür: Kommt das Was­ser durch die Kel­ler­tür, kön­nen Sie sich dage­gen rela­tiv schnell absi­chern. Sie soll­ten das Hoch­was­ser­schutz-Sys­tem je nach Stau­hö­he wäh­len, die Sie für den effek­ti­ven Schutz errei­chen müs­sen.

Bei wenig Hoch­was­ser von unter 20 cm rei­chen oft Sand­sä­cke. Sand­sä­cke sind natür­lich ein arbeits­in­ten­si­ver Schutz. Wenn Sie es etwas ein­fa­cher mögen, kön­nen Sie auch was­ser­ge­füll­te Schläu­che oder PE-Sper­ren nut­zen.

Alter­na­tiv kön­nen auch Schlän­gel hel­fen. Die­se fin­den Sie hier: Hydro­s­na­ke. Steht das Was­ser über 20 cm im Kel­ler, soll­ten Sie lie­ber zu Alu-Damm­bal­ken, Magnet­schotts oder ähn­li­chen Sys­te­men grei­fen.

Ein wei­ter­füh­ren­der Arti­kel hier­zu ist der Arti­kel Hoch­was­ser­schutz für eine Kel­ler­tür.

Kel­ler­fens­ter: Oft bleibt bei einem Kel­ler­fens­ter nur die Opti­on, das Fens­ter kom­plett abzu­dich­ten. Das Was­ser steht hier meist vor dem Fens­ter und steigt kon­ti­nu­ier­lich an. Sie kön­nen Ihr Fens­ter bei­spiels­wei­se mit Alu-Schotts von Innen schüt­zen oder mit Acryl­schotts von Außen.

Der ele­gan­tes­te und ein­fachs­te Weg Schutz vor Hoch­was­ser zu erlan­gen, ist der Aus­tausch des bestehen­den Fens­ters gegen ein was­ser­dich­tes Kel­ler­fens­ter. Auch hier­zu haben wir einen eige­nen Arti­kel geschrie­ben.

Alles über den Hoch­was­ser­schutz von Kel­ler­fens­tern fin­den Sie im Arti­kel Hoch­was­ser­schutz Kel­ler­fens­ter.

Luft­schäch­te: Ähn­lich wie bei Kel­ler­fens­tern ste­hen auch Luft­schäch­te oft ganz im Was­ser. Hier­für gibt es klei­ne­re Vari­an­ten der oben auf­ge­führ­ten Sys­te­me für Kel­ler­fens­ter. Die­se sind dann auch dem­entspre­chend güns­ti­ger in der Anschaffung.

Roh­re: Soll­ten Roh­re im Boden oder an den Wän­den dafür sor­gen, dass das Was­ser in Ihren Kel­ler läuft, kön­nen Sie sich hier mit spe­zi­el­len Absperr­bla­sen behel­fen.

Die­se wer­den meist für den Kanal­bau ein­ge­setzt, funk­tio­nie­ren aber auch super für den kurz­fris­ti­gen Hoch­was­ser­schutz von Roh­ren jeg­li­cher Art. Die­se spe­zi­el­len Absperr­bla­sen bekom­men Sie bei uns oder in unse­rem Part­ner­shop.

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Hier gehts zum Shop von Absperr­bla­sen gegen Hoch­was­ser.

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Soll­ten Sie hier­zu Fra­gen haben, kön­nen Sie sich auch ein­fach an uns wen­den. Wir fin­den in einem kur­zen Gespräch die pas­sen­de Hoch­was­ser­schutz-Lösung für Sie.

Keller mit baulichen Maßnahmen vor Hochwasser schützen

Etwas schwie­ri­ger sieht der Schutz des Kel­lers vor Hoch­was­ser aus, wenn das Was­ser durch die Kana­li­sa­ti­on ins Haus drückt oder es sogar durch die Wän­de kommt. Gera­de bei älte­ren Häu­sern feh­len Rück­stau­klap­pen, die das Was­ser nor­ma­ler­wei­se am Ein­drin­gen durch den Kanal hin­dern.

Steht das Hoch­was­ser über meh­re­re Stun­den am Haus und drückt sich durch die Wän­de, müs­sen die­se nach­träg­lich geschützt wer­den. Wei­ter­hin müs­sen Sie in sol­chen Situa­tio­nen auch an die eige­ne Ver­sor­gung den­ken. Hal­ten Sie genug Essen, Strom durch ein Aggre­gat und Wär­me­quel­len bereit.

Rück­stau­klap­pe – Damit Was­ser nicht durch einen Rück­stau durch den Kanal in das Haus flie­ßen kann, wur­den Rück­stau­klap­pen erfun­den.

Soll­te Hoch­was­ser durch Abflüs­se, Toi­let­ten oder die Dusche ins Haus flie­ßen, liegt es wohl dar­an, dass kei­ne Rück­stau­klap­pe ver­baut wur­de.

Rück­stau­klap­pen nach­träg­lich ein­zu­bau­en kos­tet etwa 500,00 bis 1500,00 Euro, abhän­gig davon wie das Kanal­sys­tem bei Ihnen auf­ge­baut ist und wie schwie­rig der Zugang für den Hand­wer­ker ist. Ein Gas‑, Was­ser- und Hei­zungs­un­ter­neh­men kann Ihnen hier­bei behilf­lich sein.

Alter­na­tiv kön­nen Sie auch Absperr­bla­sen nut­zen, die in Kanal­ein­gan­ge gesteckt wer­den, um sie danach auf­zu­pum­pen. Die­se Pro­duk­te fin­den Sie in unse­rem Part­ner­shop. Hier gehts zu den Mini-Absperr­bla­sen bei Hoch­was­ser.

Kel­ler flu­ten – Was vie­le nicht wis­sen, auch den Kel­ler zu flu­ten ist eine gang­ba­re Mög­lich­keit sich vor Hoch­was­ser zu schüt­zen. Vor­aus­set­zung hier­für, ist, dass das Mau­er­werk geschützt ist, ent­we­der von Innen oder von Außen.

Schüt­zen Sie Ihr Haus mit Hoch­was­ser­schutz von Außen kann es bei Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen, gera­de in Hoch­was­ser­ge­bie­ten, dazu kom­men, dass sich das Haus aus der Boden­ver­an­ke­rung löst.

Sie soll­ten hier auf jeden Fall mit einem Bau­gut­ach­ter oder Sta­ti­ker spre­chen, bevor Sie auf eige­ne Faust loslegen.

Mau­er­werk von innen – Wenn Sie vor­ha­ben Ihren Kel­ler zu flu­ten und vor­her durch einen Fach­mann grü­nes Licht für die­se Maß­nah­me bekom­men haben, kön­nen Sie dafür eine spe­zi­el­le Fir­ma beauf­tra­gen oder selbst los­le­gen.

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Prin­zi­pi­ell gibt es ver­schie­de­ne Far­ben und Dicht­mas­sen, die auf die Kel­ler­wand auf­ge­tra­gen oder inji­ziert wer­den. Sol­che Arbei­ten kos­ten etwa 40,00 bis 60,00 € pro qm.

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Ein Pro­fi kann Ihnen danach aber auch die Garan­tie geben, dass alles zu 100 % dicht ist.

Mau­er­werk von außen- Etwas schwie­ri­ger wird es, wenn Sie Ihr Mau­er­werk von Außen nach­träg­lich abdich­ten möch­ten. Für die­se Maß­nah­me muss vor­her die Außen­mau­er unter der Erde frei­ge­legt wer­den.

Danach wird die Mau­er mit einem spe­zi­el­len Dicht­ver­fah­ren was­ser­dicht ver­schlos­sen. Bit­te erschre­cken Sie jetzt nicht, aber sol­che Arbei­ten gehen schnell ins Geld. Je nach Umfang kos­tet so etwa 500,00 bis 1.000,00 € pro Meter Wand­flä­che.

Bei einem Umfang von 40 m sind Sie also schnell bei 40.000,00 €.

Vor­keh­run­gen tref­fen – Beden­ken, soll­ten Sie außer­dem, dass für das Flu­ten des Kel­lers gewis­se Vor­keh­run­gen getrof­fen wer­den müs­sen. Dazu zäh­len zum Bei­spiel, das Höher­le­gen von Steck­do­sen, den Kel­ler aus­zu­räu­men und wich­ti­ge Gegen­stän­de nicht im Kel­ler zu lagern. Den­ken Sie hier vor allem an Möbel, Schrän­ke und elek­tri­sche Geräte.

Wenn Sie meh­re­re Stun­den vom Hoch­was­ser ein­ge­schlos­sen wer­den, soll­ten Sie außer­dem an genug Nah­rung, Strom und Wär­me den­ken. Hier­zu gibt es vie­le gute Rat­ge­ber, die vom Kata­stro­phen­schutz her­aus­ge­ge­ben werden.

Sie sehen, es ist nicht so ein­fach den Kel­ler gegen Hoch­was­ser zu schüt­zen. Unter Umstän­den ist das eine teu­re Ange­le­gen­heit. Bei allen bau­li­chen Maß­nah­men, kön­nen wir Ihnen nur raten einen Exper­ten ein­zu­schal­ten, der Sie über die ver­schie­de­nen Vor- und Nach­tei­le der Maß­nah­men auf­klä­ren kann.

Источник: https://www.hochwasserschutz-profis.de/so-gelingt-ihnen-der-schutz-vor-hochwasser-im-keller/

Einbruchsschutz für Fenster – 5 Lösungen zur Fenstersicherung

So gelingt Ihnen die Fensterreparatur schnell und günstig

An jedem Gebäude gibt es bestimmte Bereiche, die vor Einbruchsversuchen besonders intensiv geschützt werden müssen. Zu diesen vermeintlichen Schwachstellen zählen unter anderem Fenster.

Damit sie nicht zu unerwünschten Sicherheitslücken avancieren, sollten die Bauelemente entsprechend geschützt werden.

Welche Möglichkeiten zur Fenstersicherung bestehen und was es beim Einbruchsschutz zu beachten gilt, ist dem folgenden Ratgeber zu entnehmen.

Risiko Fenster

Ungesicherte Fenster werden von Einbrechern mit einfachsten Hilfsmitteln aufgebrochen. Der unbefugte Zugang zur Immobilie ist innerhalb von Sekunden gewährleistet.

Generell sollte es beim Einbruchsschutz deshalb vorrangig darum gehen, es potenziellen Einbrechern möglichst schwer zu machen.

Umso mehr Zeit für das Aufhebeln von Fenstern und damit für das Eindringen benötigt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Unbefugte ihren Einbruchversuch frühzeitig abbrechen.

Um effiziente Sicherheitslösungen zu finden, müssen zunächst die bevorzugten Täterarbeitsweisen betrachtet werden. Die VdS Schadenverhütung GmbH hat in ihrer Broschüre „Sicherungsrichtlinien für Haushalte – Einbruchdiebstahl“ eine verständliche Abbildung der Schwachstellen an Fenstern veröffentlicht, die an dieser Stelle eingebunden wurde.

Schwachstellen bei Fenstern

(1) Aufhebeln der Fensterflügel mit geeigneten Einbruchswerkzeugen

(2) Einsteigen durch Fenster auf Kipp

(3) Öffnen des Fenstergripps, nachdem eine Durchgriffsmöglichkeit geschaffen wurde, teilweise auch per Draht

Sicherheitstechnische Lösungen

Zur Realisierung eines sinnvollen und effektiven Schutzes können Fenster an der Band- und Griffseite gesichert werden. Die folgende Liste enthält einbruchhemmende Maßnahmen, der Einbruchsschutz ist auch zum Nachrüsten geeignet:

  • Fensterbeschlag: Während herkömmliche Rollzapfen und Rundzapfen keinen Einbruchschutz bieten, sind drehbare Rundzapfen eine bessere Alternative. Besonders effizient sind Pilzkopfzapfen. Werden mehrere davon an unterschiedlichen und gegenüberliegenden Stellen der Fensterseiten platziert, ist ein guter Einbruchsschutz gewährleistet. Das Fenster wird dank der T-Form der Zapfen zuverlässig verriegelt.
  • Fensterrahmen: Ein Fensterrahmen muss fest mit dem Mauerwerk verbunden sein. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Täter das gesamte Fenster gewaltsam entfernen.
  • Fenstersicherungen: Nicht immer lassen sich unsichere Fenster vollständig durch neue Modelle ersetzen. Nachrüstprodukte erlauben es Bestandsfenster entsprechend zu sichern. Hierbei werden die aus sicherungstechnischer Sicht minderwertigen Standardbeschläge durch Zusatzsicherungen verstärkt. Fenstersicherungen zum Nachrüsten sollten immer VdS-anerkannt und geprüft sein.
  • Fensterverglasung: Beim Kauf von neuen Fenstern ist auf eine einbruchhemmende Verglasung zu achten. Mehrfachverglasungen zur Wärmedämmung sind hierbei nicht gemeint. Sie können die Sicherheit nicht erhöhen. Auch Sicherheitsglas ist nicht zum Einbruchschutz konzipiert, stattdessen dient eine derartige Verglasung zum Personenschutz. Bei Zerstörung des Glases entstehen keine verletzungsstarken Kanten und Splitter.
  • Fensteralarm: Ein professionell angebrachter Fensteralarm kann böse Buben vom Einbruch abhalten  oder diesem ein jähes Ende bereiten. Dies ist zudem eine praktikable Möglichkeit für eine Fenstersicherung ohne Bohren, was ja in vielen Mietwohnungen ein Problem darstellt.
  • Weitere Sicherheitsmöglichkeiten bestehen in Fenstergittern, einer Stange vor dem Fenster oder einer stabilen Folie auf dem Fenster, die aber nur Einschlagversuche erschwert.

Obige Maßnahmen sind auch zum Einbruchsschutz einer Terrassentür geeignet. Der Zugang über die Terrasse ist bei Einbrechern beliebt. Liegt diese Tür doch meist blickgeschützt im Garten. Viele Terrassentüren sind für einen kräftigen Mann sogar einfach aufzudrücken.

Einbruchsschutz beim Fenster per Rolladen

Zusätzlichen Schutz bieten hochwertige Rollläden. Damit lässt sich der Einbruchschutz eines Fensters gut ergänzen.

Voraussetzung hierfür ist, dass sie exakt zu den Fenstern passen und keine Lücken entstehen, die wiederum ein Aufhebeln und Zerstören der Zusatzbarriere erleichtern. Für Bestandsfenster sind maßgeschneiderte Rollläden empfehlenswert, wie wir dies auf www.creon-rolladen.

de gefunden haben. Soll der Rolladen als Einbruchsschutz dienen, muss der den vorhandenen Fenstermaßen entsprechend angepasst werden, um für eine stabile Blockade von außen sorgen zu können.

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Für den idealen Fensterschutz muss ein Rollladen dannn vollständig geschlossen sein. Der Zugang zum dahinterliegenden Fenster wird auf diese Weise markant erschwert. Einbrecher suchen sich bevorzugt freiliegende Fenster aus, weil sie hierbei leichter und schneller eindringen können.

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Fenstergriffe zum Abschließen sind gegen das Aufhebeln von Fensterflügeln keine Lösung. Sind bieten keinerlei Schutz. Einbrecher können solche Modelle trotz des Schlosses ungehindert zerstören und einbrechen. Diese Fenstersicherung ist eine Lösung für Kinder, doch die Kindersicherung beim Fenster hindert keinen professionellen Langfinger beim Eindringen.

Gekippte Fenster sichern

Insbesondere im Sommer, wenn die Temperaturen unangenehm ansteigen, lassen viele Hausbewohner Fenster nachts geöffnet, um von der kühlen Luft zu profitieren. Gekippte Fenster stellen eine erhöhte Einbruchgefahr dar. Um anwesende Personen und Sachwerte vor Tätern zu schützen, lassen sich gekippte Fenster sicherheitstechnisch optimieren.

Während viele modernen Produkte entsprechend ausgestattet sind, kann bei älteren Fenstern eine Nachrüstung vollzogen werden. Formschlüssige Sicherungsriegel, die in Verschlussteile greifen, sorgen für maximalen Schutz. Bei Abwesenheit sollten Fenster jedoch geschlossen werden.

Denn ein gekipptes Fenster wirkt auf viele Täter geradezu einladend.

Widerstandsklassen der Fenster beachten

Der VdS ordnet einbruchhemmende Fenster Widerstandsklassen zu. Beim Fensterkauf sollte mindestens die Klasse N gewählt werden. Diese Modelle sind im Vergleich zu herkömmlichen Fenstern bereits um ein Vielfaches sicherer.

Neben der niedrigsten Klasse N kann auf die Klassen A, B und C zurückgegriffen werden. Eine optische Unterscheidung zu Fenstern ohne Einbruchsschutz ist nicht möglich. Sicherheitsfenster sind in allen beliebten Materialien und Ausführungen erhältlich.

VdS-anerkannte, einbruchhemmende Modelle zeichnen sich im Wesentlichen durch

  • hochwertige Beschläge,
  • qualitative Verschlusseinrichtungen,
  • zuverlässig befestigte Verglasungen
  • und stabile Fensterrahmen
  • sowie Fensterflügel aus.

Weiterführende Informationen zur Fenstersicherung

Es gibt natürlich weitere Maßnahmen, Fenster einbruchsicher nachzurüsten. Im folgenden Video erläutert Paulus Vorderwülbecke, Leiter Sicherungstechnik beim VdS warum einbruchhemmende Fenster so wichtig sind. Gleichzeitig werden die Tricks der potenziellen Täter verdeutlicht.

Wie sich zusätzliche Einbruchssicherheit umsetzen lässt, wurde in unserem Beitrag „Hausbau Checkliste Sicherheit“ behandelt. Darin werden weiterführende Maßnahmen erklärt.

Welche Sicherheitsmaßnahmen nutzt du bereits in deinem Haus?

Источник: https://www.bauen-und-heimwerken.de/hausbau/gewerke/fenster/einbruchsschutz-fenstersicherung.htm

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