So machen Sie Ihren Garten winterfest

Den Garten winterfest machen: Mit diesen 11 Tipps gelingt es!

So machen Sie Ihren Garten winterfest

Jede Pflanze benötigt im Winter eine besondere Pflege. Einige müssen ins Haus geholt werden, andere verpackt, Blumenzwiebeln müssen gesetzt werden. Wie Sie Ihren Garten mit ein paar wenigen Handgriffen winterfest machen, lesen Sie hier.

Pflanzen zurückschneiden

  • Beschneiden Sie Sträucher und Bäume – so haben sie für den Austrieb im Frühjahr mehr Kraft. Entfernen Sie dafür alle abgestorbenen, kranken und sich überschneidenden Äste. Am besten immer über einem jungen Trieb abschneiden. Erledigen Sie das noch vor dem ersten Frost, damit sich die Schnittstellen noch rechtzeitig verschließen können. Damit das auch einwandfrei funktioniert, ist eine scharfe Gartenschere* von Vorteil.
  • Hecken sollten Sie jetzt nicht mehr schneiden, warten sie lieber bis zum nächsten Frühling. Kranke und beschädigte Ästen können Sie aber bedenkenlos entfernen.
  • Rosen vertragen im Herbst einen leichten Rückschnitt, den eigentlichen Schnitt sollten Sie aber erst im Frühling durchführen.
  • Mehrjährige Blumenstauden schneiden Sie am besten dann herunter, wenn die Blätter braun werden.

Welche Pflanzen draußen bleiben, welche es warm brauchen

Zunächst einmal: Die meisten Stauden, Gräser, Sträucher und Bäume in unseren Gärten sind winterhart und überstehen einen deutschen Winter ohne weitere Probleme – sagt Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin. Hier haben Sie also kaum etwas zu tun, um den Garten winterfest zu machen.

Allerdings sollten Hobbygärtner laut Van Groeningen zum Beispiel eine größere Kamelie, einen Olivenbaum und andere nicht zweifelsfrei frostharte Gehölze am Anfang der Frostperiode mit Vlies einwickeln.

„Der Wind- und Sonnenschutz, der dabei entsteht, erhöht die Überlebenschancen.

“ Auch Rosen sollten mit gut abgelagertem Mist oder Kompost angehäufelt werden – besonders, wenn sie nicht tief genug gepflanzt wurden und die Veredlungsstelle nicht unter der Erde ist.

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Frostempfindliche Pflanzen überleben die kalte Jahreszeit auch mit Verpackung nicht: Zwar überstehen Zitruspflanzen, Oleander, Oliven und Agapanthus auch einige Tage mit leichterem Frost oder sogar Schnee – allerdings keine wochenlangen heftigen Minustemperaturen. Diese Pflanzen überwintern deshalb an einem kühlen, aber frostfreien und hellen Lagerort. Aber Vorsicht: „Das Wohnzimmer ist zu warm“, betont Van Groeningen.

Kübelpflanzen spät ins Winterlager räumen

Pflanzen im Topf, die den Winter im Freien nicht überstehen würden, sollten so spät wie möglich ins Winterlager geräumt werden, rät die Gartenakademie Rheinland-Pfalz.

Wird es kälter, kann es zunächst noch reichen, die empfindlicheren Pflanzen wie Fuchsien, Engelstrompete oder Hibiskus von einer zugigen, ungeschützten Ecke dicht an eine Hauswand zu stellen, wo es für das Grün wärmer ist.

Zugleich sollte man schon mal den Frostschutz, etwa Vlies, bereitlegen, um vor wirklich kalten Nächten den Topfpflanzen noch etwas zusätzlichen Schutz bieten zu können.

Garten winterfest machen: auch Topf-Regenschutz gehört dazu

Im Herbst regnet es viel. Feuchtigkeit im Topf kann aber Pilzbefall an den Pflanzen auslösen – für die Gartenakademie Rheinland-Pfalz ist das eine viel schlimmere Gefahr als die frostkalten Nächte. Daher sollten Hobbygärtner Topfpflanzen nun immer wieder auf welke Blätter und Blüten kontrollieren und diese entfernen.

Außerdem sollten Sie die Kübel-Untersetzer umdrehen, um Staunässe zu vermeiden. Denn die ist häufig der Auslöser für faulende Wurzeln oder Pilzbefall – oft sind die Pflanzen dann unrettbar verloren.

Gemüsebeet: nur manche Böden umgraben

Einige Böden müssen im Winter umgebraben werden.

Ob Sie Ihren Gemüsegarten jetzt noch umgraben müssen, kommt auf den Boden an, erklärt Isabelle Van Groeningen.

Schwere Böden mit Lehm sollten mit der Grabgabel* bearbeitet werden, damit der Frost, der ein guter Helfer des Hobbygärtners ist, auch eindringen kann. Denn die kältebedingte Ausdehnung des Wassers macht die Erde krümelig – man spricht hierbei von Frostgare.

Der Boden ist nach dem Winter also gut aufgelockert, außerdem kann Regen schneller abfließen, und der Boden wärmt sich dadurch schneller auf.

Bei ohnehin schon lockeren Böden, etwa mit einem hohen Sandanteil, würde Van Groeningen auf das Umgraben im Herbst allerdings verzichten.

Die Expertin gibt auf ihr eigenes Gemüsebeet einfach eine Lage Kompost und lässt ihn den restlichen Herbst und Winter über von Würmern verarbeiten und in die Tiefe einbringen. „Sie sind meine besten Mitarbeiter.

“ Außerdem geht man heute davon aus, dass die natürlichen Bodenstrukturen durch das Umgraben zerstört werden.

Besser Laub als Zweige zum Winterschutz für Pflanzen nutzen

Laub hilft besonders dort, wo Blumenzwiebeln im Frühjahr sprießen werden: „Das Problem ist, dass die Zwiebeln plötzlich austreiben, wenn es warm genug ist. Das geschieht dann gefühlt über Nacht“, erklärt Van Groeningen.

Verpasst man es, zu dem Zeitpunkt die Zweige abzunehmen, wachsen die Frühlingsblüher – etwa Krokus, Schneeglöckchen oder Hyazinthe – durch die Zweige hindurch.

„Man bekommt dann oft die Äste nicht mehr heraus, ohne die Pflanzen zu zerstören.“

Auch Laub harken gehört dazu, um den Garten winterfest zu machen. [attention type=red]

Junge Gewächse brauchen bei reichlich Minusgraden einen gewissen Schutz, auch wenn sie eigentlich winterhart sind. Auch hier kann man die Wurzeln mit einer Schicht Laub gut schützen.

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Laub darf also ruhig auf Beeten liegen bleiben, dort dient es außer als Winterschutz nach dem Verrotten auch als Dünger und Bodenverbesserer. Doch auf dem Rasen müssen Hobbygärtner tätig werden und das Laub entfernen, sonst faulen die Gräser. Für eine effiziente Entfernung des Laubs auf den Gräsern empfehlen wir einen guten Laubbesen*.

Überzieher für Stauden und Kronen nur als Sonnenschutz verwenden

Üppiger Winterschutz aus Vlies, das manche über Stauden oder Kronen ziehen, ist in der Regel nicht notwendig. Pflanzen, die für unsere Gegenden geeignet seien, schafften es auch ohne, erklärt Van Groeningen – etwa Rosen. „Und wenn es mal wirklich über sechs Wochen minus zehn Grad gibt, hilft auch ein Vlies nichts mehr.“

Lieber sollte man bei intensiver Sonnenstrahlung an kalten Tagen die Pflanzen eher punktuell vor dem Verdursten mit einem Vlies schützen, rät Van Groeningen. Denn immergrüne Kübelpflanzen verdunsten bei Sonnenschein auch im Winter Feuchtigkeit über ihre Blätter. Ist aber die Erde um ihre Wurzeln gefroren, können sie keinen Nachschub aufnehmen.

Wer seinen Garten winterfest macht, vergisst darüber womöglich, dass in den Wintermonaten trotzdem auch mal wässern angesagt ist: Immergrüne muss man nämlich auch dann regelmäßig gießen, wenn der Boden nicht gefroren ist. Zugleich aber bitte auch im Auge behalten, dass sich in den Kübeln keine Nässe aufstaut.

Düngen im Herbst? Nur bedingt

Gartenpflanzen sollten den Herbst und Winter über nicht gedüngt werden, denn dadurch wird das Wachstum gefördert: Die Pflanzen schieben neue Triebe, noch vorhandene wachsen ausgiebig weiter. Doch dieses Grün ist weich und zart – und anfällig für Frost. Außerdem sind im Gartenboden in der Regel ausreichend Nährstoffe vorhanden, merkt die Sächsische Gartenakademie an.

Rasen allerdings kann eine weitere Düngung im Oktober, sogar noch im November erhalten – aber in einer speziellen Mischung mit viel Kalium, die den Gräsern hilft, besser über den Winter zu kommen*, erklärt die Deutsche Rasengesellschaft.

Zwiebeln und Stauden schon fürs nächste Frühjahr setzen

Solange der Boden nicht gefriert, können Hobbygärtner neue Pflanzen setzen. Das bringt einen Vorteil: Solange es im Winter nicht zu kalt ist, wachsen noch die feinen Wurzelhaare des jungen Grün.

Sie sind für die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen wichtig, erklärt der Bund deutscher Baumschulen.

Pflanzen, die im Herbst Wurzeln schlagen, sind im Frühjahr im Vorteil gegenüber jenen, die dann erst in den Boden kommen.

Auch die im Frühling blühenden Zwiebelblumen müssen sogar zwingend jetzt noch in die Erde. Das ist ebenfalls so lange möglich, bis der Boden gefriert.

Tipp der Gartenexpertin: verschiedenste Pflanzen, etwa Narzissen, Zierlauch, kleine Anemonen, Blausterne und ganz viele Tulpen zusammen mischen und mit ins Staudenbeet setzen.

Da die Stauden erst spät im Frühjahr richtig austreiben, überdecken die Zwiebelblumen bis dahin die Lücken.

Die Blumen sollten wiederum hinter die Stauden gesetzt werden, damit diese später das Laub der Zwiebelblumen überdecken können.

Gartengeräte und -zubehör präparieren

Den Garten winterfest zu machen, bezieht sich nicht nur auf Pflanzen: auch die dazugehörigen Gerätschaften gehen in die Winterpause! Damit Sie auch weiterhin mit ihnen arbeiten können und Freude daran haben, hier die wichtigsten Punkte:

  • Gartengeräte und -möbel sollten den Winter nicht draußen verbringen. Stellen Sie sie in die Garage oder in den Keller. Vorher aber gründlich reinigen und eventuell auch warten.
  • Drehen Sie Ihren Außen-Wasseranschluss ab und lassen Sie das Restwasser aus dem Hahn laufen, um möglichen Frostschäden vorzubeugen. Denn wenn Wasser gefriert, dehnt es sich aus und kann Leitungen, auch im Putz, zum Platzen bringen! Ausnahme: Sie haben ein frostsicheres Außenwasserhahnsystem.
  • Gleiches gilt für Gartenschläuche. Deshalb: komplett entleeren. Am besten aufrollen und einlagern, denn die enthaltenen Weichmacher im Kunststoff leiden unter starkem Licht- und Temperaturwechsel, die Schläuche werden spröde und undicht.

Die tierischen Garten-Mitbewohner im Winter unterstützen

Ein Eichhörnchen an einer Futterstelle im Garten.

Der Winter ist für viele Tiere eine echte Herausforderung.

Während einige Tiere, wie Igel oder Murmeltiere in den Winterschlaf verfallen und außer einem guten Unterschlupf nichts brauchen, sind viele Vögel und auch Eichhörnchen auf Nahrung angewiesen – und die ist im Winter durch Frost und Schnee natürlich schwerer zu finden, als in den warmen Jahreszeiten. Es gibt aber so einige Tipps, wie Sie Ihre tierischen Mitbewohner im Winter unterstützen können:

Igel und Murmeltiere nutzen im Winter als Unterschlupf gerne Laub. Entsorgen Sie nicht das gesamte Laub im Garten sondern sammeln Sie es an einer ruhigen Stelle – das bieten den perfekten Unterschlupf. Und wenn Ihr Garten gar nicht so viel Laub zum Zusammenharken hat, können Sie den kleinen Tierchen auch mit einem Igelhaus* eine Freude bereiten.

Viele Vögel wie Meisen, Rotkehlchen und Amseln bleiben den Winter über hier in Deutschland. Mit einem schicken Vogelhaus* und reichlich Vogelfutter* können Sie auch die zwitschernden Tiere unterstützen. Weitere Tipps zur Vogelfütterung im Winter lesen Sie hier.

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Eichhörnchen verfallen nicht wie Igel und Murmeltiere in den Winterschlaf, sondern in die Winterruhe. Das bedeutet, dass Sie auch auf Nahrungssuche gehen müssen, um den Winter zu überleben. Mit kleinen Futterstellen im Garten* erleichtern Sie Eichhörnchen das Überleben – und haben noch dazu vielleicht die Gelegenheit diese faszinierenden Tiere von nahem zu beobachten.

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Sie haben keinen Garten, Ihre Pflanzen befinden sich in der Wohnung? Sehen Sie's positiv: So können Sie sich die Arbeit sparen, einen Garten winterfest machen zu müssen. Wie Sie Ihre Zimmerpflanzen richtig pflegen, verraten wir Ihnen hier.

Hier verraten wir Ihnen, wie Sie vertrocknete Pflanzen vielleicht doch noch retten können. Und hier haben wir wertvolle Hinweise, wie Sie Ihre Orchideen pflegen.

Auf unserer Themenseite können Sie weitere Haushaltstipps für Haus und Garten entdecken.

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Источник: https://www.bildderfrau.de/familie-leben/haus-garten/article215482033/Garten-winterfest-machen.html

So machen Sie Ihren Garten im Herbst winterfest

So machen Sie Ihren Garten winterfest
Viele Gartenarbeiten lassen sich im Herbst sehr gut übernehmen, damit der Garten für die kommende Saison perfekt vorbereitet ist.

Im Herbst, wenn die Gartensaison langsam ausläuft, legen sie den Grundstein für einen blühenden und grünenden Garten im kommenden Jahr.

Wir haben die wichtigsten Arbeiten und Handgriffe zusammengestellt, wie Sie Ihren Garten herbstfest bzw. winterfest machen.

Rasen abrechen, mähen und düngen

Da Rasenflächen in vielen Gärten den meisten Platz einnehmen, gilt es dem Rasen besondere Aufmerksamkeit bei den Wintervorbereitungen zu schenken, damit er im nächsten Sommer saftig grün wächst und gedeiht.

Dazu sollte er auf etwa sechs Zentimeter zurückgeschnitten und gedüngt oder mit Kalk bestreut werden. Der Kalk führt dem Rasen Nährstoffe zu, die er im Winter gut gebrauchen kann. Außerdem müssen herumliegende Blätter und die Rasenreste vollständig entfernt werden, damit diese nicht auf dem Rasen verrotten.

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Das heißt für Sie: Mähen Sie rechtzeitig vor dem Wintereinbruch nochmal den Rasen und rechen Sie ihn gründlich ab. Damit entfernen Sie Moos und Blätter, Ihre Grünfläche bekommt mehr Luft und Licht und Sie beugen Schimmel und Fäule vor. Mehr Tipps zur Rasenpflege im Herbst

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Ein Tipp: Falls sich für Ihren Komposthaufen zu viel Laub ansammelt und Sie Platz in Ihrem Garten haben, sammeln Sie das Laub separat – ein Laubhaufen bietet Tieren hervorragend Unterschlupf für die frostige Zeit. Im kommenden Frühling können Sie das Laub dann nach und nach in den Kompost geben. Einen Naturgarten anlegen für Mensch und Tier ist einfach – weitere Tipps dazu

Bäume, Sträucher und Stauden zurückschneiden

Obstbäume, Büsche und Sträucher sollten Sie zurückschneiden und von blattlosen, kranken oder abgestorbenen Ästen befreien. Für einen Rückschnitt vor allem die dicken, alten Äste von unten schneiden. Empfehlenswert ist, dies noch vor dem ersten Frost zu tun, denn die Schnittstellen müssen sich verschließen können. Ausgenommen sind davon Frühjahrsblüher wie Forsythie und Weigelia.

Mehrjährige Blumenstauden zurückschneiden, wenn die Blätter braun werden. Rosen nur um ca. ein Drittel der Höhe schneiden, um Frostschäden zu vermeiden, den Rest im Frühjahr erledigen. Anschließend die Rosen abdecken, beispielsweise durch Fichtenreisig.

Für Hecken ist der Schnitt jetzt zu spät, warten Sie damit auf das kommende Jahr. Ebenfalls stehenlassen sollten sie Gräser und Farne, sie sehen im Winter schön aus und bieten kleineren Tieren Winterquartiere.

Ein Weinbogen im Herbst – so machen Sie Ihren Garten winterfest.

Äste häckseln, kleinschneiden, als Mulch verwenden

Die Schnittabfälle, wie Äste von Sträuchern und Stauden, idealerweise klein schneiden und häckseln. Das Häckselgut ist für den Kompost meist zu grob und verrottet zu langsam. Als Mulch lässt es sich aber gut einsetzen. Gerade die Wurzeln empfindlicherer Pflanzen, die im Boden überwintern, können so abgedeckt werden. (Ratgeber: Was darf auf den Kompost, was nicht?)

Blumenknollen, die nicht winterhart sind, wie beispielsweise Dahlien und Begonien, ausgraben.

Zuerst sollten dazu die Stängel kurz geschnitten werden, um dann die gesamte Wurzel mit dem Spaten großzügig auszugraben, denn schließlich soll diese nicht verletzt werden.

Ist die überflüssige Erde abgeschüttelt, können die Knollen in Sand ruhend an einem kühlen und trockenen Ort, zum Beispiel in einer Kiste im Keller überwintern.

Beete pflegen, Frühblüher setzen

In Ihren Gemüse – und Blumenbeeten schneiden Sie abgestorbene und verwelkte Pflanzen zurück. Die Beete können jetzt ruhen, ein Umgraben der Beete im Herbst ist nicht notwendig – das kann dann umfassend im Frühjahr angegangen werden.

Falls Sie frischen Kompost parat haben, kann dieser aber dem bestehenden Humus bereits beigemischt werden. Er hat über den Winter Zeit weiter zu reifen und stärkt Ihre Pflanzen beim Austreiben im kommenden Frühling. Auch das gesammelte Laub kann zum Abdecken von Pflanzen in Beeten oder zur Nährstoff-Anreicherung der Erde verwendet werden.

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Kräuter, wie Lavendel, Salbei oder Rosmarin lassen sich gut durch Tannen-oder Fichtenzweige abdecken.

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Vor dem ersten Frost setzen Sie auch die Knollen Ihrer frühblühenden Pflanzen, wie beispielsweise Krokusse, Tulpen, Narzissen, Hyazinthen oder Schneeglöckchen.

Empfindliche Pflanzen vor Frost schützen

Jetzt gilt es noch bepflanzte Kübel ins Winterquartier zu bringen – dies idealerweise so spät wie möglich, aber vor den ersten Frostnächten.

Damit die Pflanzen nicht etwa durch Blattläuse oder andere Schädlinge erkranken, sollten sie vorher ausgiebig untersucht und eventuell behandelt werden.

Nicht winterharte Pflanzen in Kübeln, zum Beispiel mediterrane wie Oleander oder Olivenbäume, können im Keller gelagert werden, ebenso Balkonkästen mit Geranien oder Fuchsien. Einjährige Sommerblumen von Balkon oder Terrasse direkt kompostieren.

Bei empfindlichen Pflanzen, die Frost bis zu gewissen Grenzen vertragen, empfiehlt es sich, die Pflanztöpfe samt Pflanze in Folie einzuwickeln und so zu schützen. Denken Sie daran, diese Pflanzen bei Trockenheit ausreichend zu gießen – gerade auch im Winter.

Wenn Sie einen Gartenteich besitzen, nehmen Sie die einjährigen Pflanzen heraus und heben die Samen eventuell auf. Schilf und Rohrkolben am Teich lassen Sie bis zum Frühling stehen.

Terrasse und Balkon auf den Winter vorbereiten

Natürlich werden auch die Gartengeräte gereinigt, repariert, eingeölt und trocken und frostfrei in der Gartenhütte, Keller oder Garage verstaut.

Denken Sie auch an elektrische Geräte im Freien, wie zum Beispiel Gartenpumpen für Wasserläufe, Brunnen oder Teich: Wasserpumpen für Wasser-Tank oder Brunnen aus dem Wasser nehmen, reinigen und bis zum Frühjahr im Keller lagern. Kleinere Gartenbrunnen können komplett abgebaut und frostsicher gelagert werden.

Werfen Sie auch einen Blick auf Dach und besonders die Dachrinnen. Entfernen Sie Laub und Moos, damit das Regenwasser gut ablaufen kann und Sie keinen Wasserschaden riskieren. Falls Sie einen Außen-Wasseranschluss für Ihren Garten haben, drehen Sie ihn im Keller ab, Sie beugen möglichen Frostschäden vor.

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Empfindliche Balkon- oder Terrassenmöbel sollten über die Wintermonate ebenfalls in einem trockenen Raum verstaut werden. Berücksichtigen Sie auch Ihren Grill, beste Gelegenheit ihn zu säubern und im Trockenen zu überwintern.

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Besitzer einer Gartenhütte kontrollieren diese jetzt auf undichte Stellen, zum Beispiel Risse im Holz von Dach und Wänden.

Haben Sie Brennholz für Ihren Ofen draußen gestapelt? Dann rechtzeitig für trockene und sichere Lagerung sorgen.

Nun kann der Winter kommen – Ihr Garten ist winterfest.

Violett blühende Astern im herbstlichen Garten

Источник: https://www.garten-freunde.com/so-machen-sie-ihren-garten-winterfest/2766

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