So pflegen Sie Ihr grünes Wohnzimmer

Contents
  1. Grüne Daumen für jeden – so einfach kann die Pflege Ihrer Badpflanzen sein
  2. Wie Pflanzen sterben – oder nicht
  3. Grundsätze der Pflanzenpflege: Wasser und Licht
  4. Wasser – auch ein Bad will gegossen werden
  5. Licht im Bad
  6. Sonniger Standort
  7. Heller Standort
  8. Halbschattiger Standort
  9. Schattiger Standort
  10. Nicht vergessen – ab und zu düngen
  11. Welche Badpflanze braucht was? Die Übersicht
  12. Und wie sieht es bei Jan und Philip im Bad aus?
  13. Wohnzimmerpflanzen – ein kleiner Guide durch den Dschungel der Möglichkeiten
  14. Monstera – die südamerikanische Schönheit unter den Wohnzimmerpflanzen
  15. Blätter in grün oder weiß panaschiert
  16. Aloe Vera – Pflanzen Dekoration fürs Wohnzimmer und Hausmittel in einem
  17. Geigenfeige – der afrikanische Star unter den Wohnzimmerpflanzen
  18. Tillandsien – genügsames Dekorationswunder
  19. Zimmerpalmen – Urlaub fürs Wohnzimmer
  20. Exotischer Allrounder
  21. Pilea peperomioides – Der Instagram Star
  22. Ananas-Pflanze – außergewöhnliche Schönheit
  23. Calathea – unsere exotische Schönheit aus Brasilien
  24. Blütenfarben und Blattmuster
  25. Pflegeleichte Zimmerpflanzen – Unsere Empfehlungen
  26. Die 10 besten Pflanzen für drinnen
  27. 1. Kentiapalme
  28. 2. Drachenbaum
  29. 3. Bogenhanf
  30. 4. Friedenslilie
  31. 5. Philodendron
  32. 6. Glücksfeder
  33. 7. Bergpalme
  34. 8. Efeutute
  35. 9. Hauswurz
  36. 10. Geigen-Feige
  37. Die schönsten Zimmerpflanzen – wenn es draußen grau ist, grünt es drinnen!
  38. Der Hibiskus – sommerlicher Farbenzauber
  39. Die Grünlilie – unterschätzter Klassiker
  40. Die Aloe Vera – heilsame Wüstenschönheit
  41. Das Einblatt – kühle Eleganz
  42. Der Ritterstern – beeindruckende Blütenpracht
  43. Gartenpflege in Ihrem grünen Wohnzimmer
  44.   Pflanzenpflege
  45.   Baumpflege
  46.   Bodenpflege
  47.   Rasenpflege
  48.   Gartenbewässerung
  49.   Schädlingsbekämpfung
  50.   Pflege der Gartenobjekte
  51. Gartenabfall als wertvoller Kompost
  52. So wird Brennholz richtig gelagert

Grüne Daumen für jeden – so einfach kann die Pflege Ihrer Badpflanzen sein

So pflegen Sie Ihr grünes Wohnzimmer

Die Zimmerpflanze steht im Bad – aber wie bleibt sie grün? In diesem Folgeartikel zu unserem großen Badpflanzencheck erzählen Ihnen Jan und Philip von EVRGREEN alles, was Sie über die Pflanzenpflege im Bad wissen müssen.

Wie Pflanzen sterben – oder nicht

Das Prinzip funktioniert folgendermaßen:

„Du läufst durch IKEA oder einen Baumarkt und kommst an der Garten- und Pflanzenabteilung vorbei.

Du denkst dir: ‚Ach, ein bisschen Grün zuhause würde sich doch auch nicht schlecht machen‘ – also nimmst du noch etwas mit, das nett aussieht und nicht zu viel kostet und stellst es dir in deine Wohnung.

Drei, sechs oder zwölf Wochen später werden allerdings die erstens Blätter gelb, und trotz Gießen wird es nicht besser. Nach ca. einem halben Jahr ist das nette Grün endgültig zu Braun geworden, und die Pflanze landet auf dem Kompost.“

So beschreiben Jan und Philip von EVRGREEN die Pflanzenschicksale ihrer Vergangenheit. Und so oder so ähnlich ergeht es auch zahllosen anderen Zimmerpflanzen in deutschen Haushalten, ob im Bad, im Flur oder im Wohnzimmer.

„Das Schweigen der Zimmerpflanzen“ – Tausendfach wiederholt sich jährlich der Horror der toten Blätter in deutschen Haushalten.

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Weil den beiden Kölnern ihre Zimmerpflanzen zu regelmäßig eingegangen sind, sind sie selbst die Lösung für das Problem geworden und haben EVRGREEN gegründet.

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Das Ziel des Unternehmens: Auch Menschen ohne grünen Daumen dabei zu helfen, langjährig Spaß an ihren Zimmerpflanzen zu haben. Deshalb gibt es bei Jan und Philip nicht nur pflegeleichte Badpflanzen zu kaufen, sondern auf Wunsch auch einen Erinnerungsservice per Mail, um das Gießen nicht zu vergessen.

Mit ihrer Erfahrung im Umgang mit Zimmerpflanzen in Innenräumen haben wir die beiden daher gebeten, uns ihre Tipps zu verraten, damit auch Ihre grünen Freunde im Bad aulühen, statt einzugehen.

Grundsätze der Pflanzenpflege: Wasser und Licht

Ist es im Bad eigentlich schwieriger, Pflanzen zu halten, als in anderen Räumen? Nicht wirklich, sagen Jan und Philip.

„Im Grunde unterscheidet sich die Pflege von Badpflanzen nicht von der allgemeinen Pflanzenpflege. Grundsätzlich sollte auf die richtigen Lichtverhältnisse geachtet werden. Daneben ist die regelmäßige Wasserversorgung der zweite Schlüssel zum grünen Daumen. Weder darf das Gießen vergessen, noch die Pflanze ertränkt werden.“

Wasser – auch ein Bad will gegossen werden

Die beiden Jungs von EVRGREEN haben die Gießproblematik für sich und ihre Kunden einfach und effizient gelöst – mit Hydrokulturen:

„Damit wird Gießen relativ einfach. Der Wasserstandsanzeiger gibt jederzeit darüber Auskunft, wie es um den Wasserbedarf des grünen Mitbewohners bestellt ist. Außerdem versenden wir regelmäßige Gieß- und Düngeerinnerungen per Email.“

Manche Sorten fühlen sich in dem pflegeleichten Blähton besonders wohl: „Die Efeutute benötigt wenig Licht und ist an Luftfeuchtigkeit gewohnt. Wer es noch einfacher mag, dem legen wir Luftpflanzen ans Herz. Sie benötigen nichts außer ein wenig Licht und Luftfeuchtigkeit. Durch ihre bizarren Formen bringen sie außerdem ein besonders modernes Flair ins Bad.“

Weil sich Efeututen in Bädern so wohl fühlen, haben Jan und Philip gleich fünf verschiedene Sorten davon im Angebot.

Blähton hat den Vorteil, dass er Wasser länger speichert als gewöhnliche Blumenerde. Egal ob Hydrokultur oder Erde, am meisten hilft jedoch ein Wasserstandsanzeiger. Das kleine Gerät nimmt Ihnen die Frage ab, wann es Zeit zum nächsten Gießen ist: Sie warten, bis der Zeiger auf „Minimum“ steht und füllen ihn anschließend bis zur Obergrenze auf.

Licht im Bad

Der Standort ist für die richtige Menge an Sonnenlicht entscheidend und sollte deshalb schon vor der Pflanzenauswahl berücksichtigt werden.

„Sehen Sie sich zunächst die Lichtverhältnisse im Bad an: Anzahl, Größe und Ausrichtung der Fenster geben darüber Auskunft. Ebenfalls von Bedeutung ist die Entfernung des Standorts vom Fenster.

Ist die Pflanze dort direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt? Wann ist die hellste Tageszeit im Bad? Bei Stoßlüftungen an kalten Tagen sollte zudem auf die Kälte- und Zugempfindlichkeit der Pflanzen Acht gegeben werden.“

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Wieviel Licht spendet Ihr Fenster? Die Himmelsrichtung spielt dabei eine entscheidende Rolle.

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Die Ausrichtung der Fenster ist in dieser Hinsicht am wichtigsten. Jan und Philip haben dazu eine sinnvolle Aufteilung gefunden:

Sonniger Standort

Süd-, Südwest- oder Südostfenster: „Bei klarem Himmel kann die Mittagssonne dort direkt einstrahlen. Das Fenster sollte also nicht durch ein anderes Haus oder ähnliches verstellt sein. Von März bis Oktober gibt es hier bis zu sechs Stunden Sonne täglich.“

Heller Standort

Ost- oder Westfenster: „An einem Ostfenster bekommt die Pflanze etwas Morgensonne ab und an einem Westfenster etwas Abendsonne. Sonst scheint die Sonne an einem hellen Standort nicht direkt rein.“

Halbschattiger Standort

Nordost- oder Nordwestfenster: „An einem halbschattigen Standort herrscht noch etwas weniger indirektes Licht als an einem hellen Ort. Das können auch schon zwei Meter Abstand von einem ansonsten hellen Fenster sein.“

Schattiger Standort

Nordfenster oder gar keine Fenster: „An einen schattigen Standort gelangt nur wenig Licht. Auch verstellte Fenster, beispielsweise durch ein Haus oder durch üppigen Bewuchs, erzeugen schattige Standorte.“

(Quelle)

Pflanzen in fensterlosen Bädern: Geht das überhaupt?„Auf Dauer kann keine Pflanze ganz ohne Sonnenlicht auskommen, da sie die Energie für die lebensnotwendige Photosynthese benötigt. Gibt es keine Fenster, kann allerdings auch eine Glastür als Lichtquelle dienen.“

Ob sich evtl. auch die künstliche Pflanzenbeleuchtung als Alternative zum Sonnenlicht für Ihr Badezimmer eignet, müssen Sie dagegen selbst entscheiden.

„Sie können immer probieren, eine Schattenpflanze aufzustellen und deren Entwicklung beobachten. Für diesen Versuch eignen sich Einblatt, Drachenbaum, Schusterpalme oder Efeu. Wenn die Pflanze allerdings gelbe Blätter bekommt oder verkümmert, sollte man sie schnellstmöglich umstellen und leider auf das grüne Badezimmer verzichten.“

Nicht vergessen – ab und zu düngen

„Regelmäßiges Düngen ist ein Muss. Bei uns gibt es deshalb zu jeder Pflanze einen Spezialdünger direkt mit dazu. Damit reicht es für gewöhnlich, alle drei Monate zu düngen.“

Gerade bei Badpflanzen, die in der Regel aus tropischen Regionen stammen, reicht es außerdem in den meisten Fällen, im Sommer oder während der Wachstumsphasen zu düngen. Ein 0,1 bzw. 0,2-prozentiger Dünger (das heißt 1 ml Dünger auf einen Liter Wasser).

Welche Badpflanze braucht was? Die Übersicht

Für unsere Top 12 Badpflanzen haben wir Ihnen in folgender Grafik noch einmal alle Infos zu Lichtverhältnissen, Wasserverbrauch und Düngeranforderungen zusammengefasst:

Unsere Infografiken sind zum Weitergeben da! Klicken Sie auf die Grafik und benutzen Sie gerne den Link, um sie auf , und Co. zu teilen.

Und wie sieht es bei Jan und Philip im Bad aus?

Zum Schluss hat uns natürlich noch interessiert, ob die beiden Jungs von EVRGREEN denn auch selbst Pflanzen im Bad stehen haben. Selbstverständlich, sagt Jan:

„Auch im Bad darf das Wohlfühlgrün schließlich nicht fehlen. Das strahlend satte Grün meines Fensterblatts (Monstera Deliciosa) versetzt mich morgens immer direkt in gute Laune.

Als ursprüngliche Urwaldpflanze ist sie an hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnt und auch sonst sehr genügsam, was Licht und Wasser betrifft.

Ansonsten sind wir beide auch totale Fans von Tillandsien (Luftpflanzen), die neben ein wenig Licht nichts weiter brauchen als Luftfeuchtigkeit. Und bei uns bekennenden Warmduschern bekommen Sie davon mehr als genug.“

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Jan und Philip für das tolle Interview und wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg mit Ihren Badpflanzen!

Bilder:

Bild 1: © iStock.com / alistaircotton; Bild 2: © iStock.com / KenTannenbaum; Bild 3: © iStock.com / Zingiber; Wettericons: © iStock.com / Cerebrate; Bild 4: EVRGREEN.de

Источник: https://www.concept2u.de/blog/pflanzenpflege-im-bad.html

Wohnzimmerpflanzen – ein kleiner Guide durch den Dschungel der Möglichkeiten

So pflegen Sie Ihr grünes Wohnzimmer

Egal ob Urban Jungle oder grünes Highlight, Raumklimaverbesserer oder Ruhepol – Wohnzimmerpflanzen sind der Hingucker in Ihrer Wohnung und liegen zudem voll im Trend. In diesem Beitrag wollen wir Ihnen einen Überblick verschaffen, damit Sie sich nicht im Pflanzen-Dschungel verlaufen, sondern genau das bekommen, was Sie sich wünschen.

Monstera – die südamerikanische Schönheit unter den Wohnzimmerpflanzen

Bei der Monstera, auch Fensterblatt genannt, handelt es sich um eine beliebte Zimmerpflanze, die aufgrund ihrer speziellen Blattform als Pflanze fürs Wohnzimmer hoch geschätzt wird. Sie bildet als Zimmerpflanze selten bis nie Blüten aus, doch ihre durchlöcherten Blätter machen dies mehr als wett.

Blätter in grün oder weiß panaschiert

Je nach Art der Monstera sind ihre Blätter sattgrün oder panaschiert (grüne Blätter mit weißen Flecken), größer oder schmaler und mehr oder weniger gelöchert. Sie sehen also, für jeden Geschmack gibt es eine passende Monstera.

Hinweis: Die grün-weiße Monstera (monstera variegata) ist eine Rarität, die nicht immer ganz leicht im Handel zu bekommen ist. Wir führen diese Pflanze bei uns im Gartencenterhttps://www.mencke.de/ – sie ist aber immer schnell vergriffen.

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Wenn Sie sich in diese seltene Schönheit verliebt haben, können Sie ein Exemplar bei uns über das Kontaktformular anfragen und vorbestellen.

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Sie sind neugierig geworden und wollen gerne mehr erfahren? Hier finden Sie detaillierte Informationen zur Pflege der Monstera.

Aloe Vera – Pflanzen Dekoration fürs Wohnzimmer und Hausmittel in einem

Eine beliebte Grünpflanze fürs Wohnzimmer ist die Aloe Vera.

Sie ist nicht nur sehr pflegeleicht und als Pflanzen Dekoration in Ihrem Wohnzimmer ein echter Hingucker, sondern erfüllt zudem eine Doppelfunktion als Hausmittel z. B. bei Hauterkrankungen.

Hinweis: Nie einfach das frische Gel aus den Blättern direkt auf die Haut auftragen! Wie Sie Aloe Vera Gel selbst herstellen erfahren Sie hier.

Sollten Sie also auf der Suche nach einem robusten Hingucker für Ihr Wohnzimmer sein, der Ihnen auch mal das vergessene Gießen verzeiht, ist die Aloe Vera genau das richtige für Sie.

Haben wir Ihr Interesse an unserem Tropenwunder Aloe Vera geweckt? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur Pflege und Anwendung.

Geigenfeige – der afrikanische Star unter den Wohnzimmerpflanzen

Wirklich große Pflanzen fürs Wohnzimmer sind das Ziel Ihrer Suche? Dann ist eine Geigenfeige die Antwort auf all ihre Wünsche.

Neben ihrer luftreinigenden Wirkung ist die Geigenfeige sehr dekorativ und wird sehr gerne als Blattschmuck in Wintergärten verwendet.

Die Blätter erinnern ein wenig an schlappe Elefantenohren und der Baum strahlt eine gewisse Ruhe und Gemütlichkeit aus, die keinerlei Blüten erfordert.

Die Geigenfeige hat Ihr Interesse geweckt und Sie würden gerne mehr über diesen dekorativen Riesen erfahren? Hier haben wir die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst.

Tillandsien – genügsames Dekorationswunder

Pflanzen Dekoration im Wohnzimmer ist eine Sache, aber keine Pflanze ist ein größerer Hingucker als die graue oder die weiße Tillandsie. Zwar handelt es sich bei ihr nicht um einen Riesen, doch spätestens, wenn dem Betrachter auffällt, dass die Tillandsie nicht eingepflanzt werden muss, kann niemand mehr die Augen von ihr lassen.

Graue oder weiße Tillandsien brauchen kein Substrat und müssen nicht gegossen werden – wie auch, ohne Topf – denn sie ziehen alles was sie zum Leben brauchen aus der Luft. Statt Gießen ist sprühen angesagt. Dies eröffnet ungeahnte Möglichkeiten der Pflanzen Dekoration im Wohnzimmer, denn sie kann beispielsweise frei von der Decke hängen.

Sie interessieren sich für Tillandsien und wollen außerdem etwas über die grüne Tallandsie die im Topf wächst erfahren? Hier haben wir detaillierte Informationen zu Tillandsien und ihrer Pflege für Sie gesammelt.

Zimmerpalmen – Urlaub fürs Wohnzimmer

Sie wünschen sich Urlaubsflair und ein grünes Wohnzimmer ohne im Winter auf Ihren ganz persönlichen Südseetraum verzichten zu müssen? Dann schauen Sie sich doch einmal unsere dekorativen Palmen fürs Wohnzimmer an.

Exotischer Allrounder

Ganz egal ob Sie eine große Pflanzen fürs Wohnzimmer suchen oder sich einfach eine pflegeleichte Ergänzung für Ihre Pflanzen Dekoration im Wohnzimmer wünschen mit einer Zimmerpalme machen Sie keinesfalls einen Fehler.

Möchten Sie mehr über die beliebtesten Wohnzimmer Palmen erfahren? Wir haben hier bereits ausführlich über unsere Lieblinge unter den Palmen fürs Wohnzimmer berichtet, schauen Sie doch einmal rein oder lassen Sie sich im Gartencenter beraten.

Pilea peperomioides – Der Instagram Star

Die Pflanze fürs Wohnzimmer über die man in den Sozialen Netzwerken wohl am häufigsten stolpert ist die Pilea peperomioides. Ihre ungewöhnlichen, an fliegende Untertassen erinnernden, Blätter haben ihr den Beinamen Ufopflanze eingebracht.

Doch Achtung! Auch wenn das Aussehen der Pilea auf einen außergewöhnlichen Pflegeaufwand schließen lässt, ist sie eine sehr robuste und pflegeleichte Vertreterin der Wohnzimmerpflanzen.

Sie wollen mehr über diese Schönheit erfahren? Einen detaillierten Beitrag zur Pilea peperomioides finden Sie hier.

Ananas-Pflanze – außergewöhnliche Schönheit

Eine Geigenfeige oder eine Palme fürs Wohnzimmer sind Ihnen nicht exotisch genug? Dann ist eine Ananas-Pflanze vielleicht genau nach Ihrem Geschmack. Diese können Sie sogar ganz einfach selbst züchten.

Dafür benötigen Sie in Ihrem Wohnzimmer bloß einen warmen Standort, einen Blumentopf mit Abzugsloch und eine bestenfalls mittelreife Ananas.

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  Alles was Sie sonst noch brauchen können, sei es Substrat oder Dünger, finden Sie bei uns im Gartencenter.

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Sie suchen eine detaillierte Anleitung zur Zucht einer Ananas-Pflanze oder wollen sich umfassender darüber informieren? Hier haben wir alles wissenswerte bereits für Sie zusammengefasst.

Calathea – unsere exotische Schönheit aus Brasilien

Pflanzen Dekoration im Wohnzimmer muss für Sie nicht nur aus wunderschön gezeichneten Blättern bestehen, sondern erfordert auch gelegentliche Farbtupfer durch Blüten? Dann könnte die Calathea oder auch Korbmaranthe genau die richtige Ergänzung für Ihr Wohnzimmer sein. Ihre Blätter changieren farblich zwischen diversen satten Grüntönen mit weißer bis gelblicher Panaschierung.

Blütenfarben und Blattmuster

Blüten bildet zwar nicht jede Calathea Art aus, doch einige blühen in weiß, gelb, rosa oder orange.

Doch auch ohne Blüten ist die Calathea ein absoluter Hingucker, da die Zeichnung ihrer Blätter nicht willkürlich erfolgt, sondern sich je nach Art unterschiedliche Muster bilden.

Ihr Interesse ist geweckt und Sie möchten mehr über diese exotische Wohnzimmer Pflanze erfahren? Hier finden Sie Informationen zur Pflege der Calathea und den unterschiedlichen Arten.

Pflegeleichte Zimmerpflanzen – Unsere Empfehlungen

Sie sind nicht unbedingt mit dem grünsten aller Daumen gesegnet, sind Anfänger auf dem Gebiet der Zimmerpflanzen oder haben durch einen stressigen Alltag wenig Zeit sich um Ihre Zimmerpflanzen zu kümmern wollen aber dennoch nicht auf Pflanzen im Wohnzimmer verzichten? Dann schauen Sie doch mal in unsere Top 10 Liste der pflegeleichten Zimmerpflanzen.

Hier findet sich für jeden Pflanzenfreund die perfekte Wohnzimmerpflanze und sollten Sie Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung haben, freuen wir uns jederzeit über Ihren Besuch in unserem Gartencenter.

Titelbild © DimaBerlin via Twenty20, weiße Monstera © Mencke Gartencenter, Calathea © sunemilysun via Twenty20
Aloe Vera + grüne Monstera + Geigenfeige+ 2x Tillandsien + Zimmerpalmen + Pilea + Ananas © Envato elements,

Источник: https://www.mencke.de/wohnzimmerpflanzen-ueberblick/

Die 10 besten Pflanzen für drinnen

So pflegen Sie Ihr grünes Wohnzimmer

Zimmerpflanzen machen die Wohnung gemütlicher und bunter und sorgen für gute Luft. Wir zeigen Ihnen, welche Pflanzen sich für drinnen am besten eignen.

Auch drinnen sind Pflanzen ein willkommener Mitbewohner [Foto: rattiya lamrod/ Shutterstock.com]

Nicht nur draußen kann es grünen und blühen, auch drinnen sind Pflanzen willkommene Mitbewohner. Nicht nur verleihen sie der Wohnung mehr Gemütlichkeit, sie sind auch noch super dekorativ und sorgen für ein gutes Raumklima. Aber nicht jede Pflanze kann problemlos im Haus gehalten werden – manche Pflanzen brauchen jede Menge Aufmerksamkeit und Geschick, um drinnen ordentlich zu gedeihen.

Zum Glück gibt es aber auch das Gegenteil: Pflanzen, die auch im Haus fast von alleine wachsen. Hier erfahren Sie, welche Pflanzen sich perfekt als grüne Zimmergenossen eignen und was Sie dabei beachten müssen.

1. Kentiapalme

Die Kentiapalme (Howea forsteriana) ist eine beindruckende Zimmerpflanze, die mit ihrer schlichten Eleganz überzeugt.

Mit ihren hübsch gefiederten Blättern und ihrem gleichmäßig dichten Wuchs passt die Kentiapalme in beinahe jeden Raum und sorgt dort für den richtigen Wohlfühlfaktor.

Stattliche drei Meter Höhe kann die langsam wachsende Zimmerpflanze dabei im Laufe ihres Lebens erreichen, wenn sie gut gepflegt wird. Zum Glück ist die Kentiapalme jedoch sehr robust: Nur direkte Sonneneinstrahlung mag sie nicht.

Dagegen reicht es völlig, wenn sie nur einmal in der Woche gegossen wird. Damit die Kentiapalme auch noch lange mit ihren hübschen Aussehen überzeugt, sollte man jedoch hin und wieder den Staub abputzen: Besonders auf den großen Blättern bildet sich sonst schnell eine unschöne Schicht.

Besonders die gefiederten Blätter machen die Kentiapalme zu einem Hingucker [Foto: deckorator/ Shutterstock.com]

2. Drachenbaum

Eine klassische Pflanze für drinnen ist auch der Drachenbaum (Dracaena). Und das zu Recht: Nicht nur ist der Drachenbaum auch als Solitär eine wunderbar dekorative Zimmerpflanze, er verbessert sogar das Raumklima.

Dabei filtert die luftreinigende Pflanze schädliches Formaldehyd aus ihrer Umgebung und sorgt so für entspanntes Durchatmen. Doch nicht nur das sorgt für ihre außerordentliche Beliebtheit als Zimmerpflanze – zusätzlich ist die Pflege des immergrünen Drachenbaums auch überhaupt nicht schwierig.

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An einem hellen bis halbschattigen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung braucht die Zimmerpflanze nur regelmäßig gegossen zu werden. Dabei sollten Sie darauf achten, dass das Substrat vor der nächsten Wassergabe gut abgetrocknet ist, denn der Drachenbaum verträgt keine Staunässe.

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Hohe Luftfeuchtigkeit ist für den Drachenbaum dagegen kein Problem, weshalb er sich auch wunderbar für Bäder eignet.

Schlicht und stilvoll passt der Drachenbaum in jede Wohnung [Foto: GoodMood Photo/ Shutterstock.com]

3. Bogenhanf

Bogenhanf (Sansevieria) ist als Zimmerpflanze vor allem wegen seiner pflegeleichten Art bekannt. Tatsächlich verzeiht die Pflanze so ziemlich jeden Pflegefehler und eignet sich damit auch für Anfänger und Menschen ohne grünen Daumen.

Nur auf zwei Dinge sollten Sie bei der Pflege des Bogenhanfs achten: Zum einen sollte die Pflanzen nur gewässert werden, wenn die Erde im Topf völlig ausgetrocknet ist (dies ist etwa alle zwei Wochen der Fall).

Zum anderen sollte er einen möglichst warmen Platz haben – ab 15 °C aufwärts fühlt sich der Bogenhanf wohl.

Aber der Bogenhanf hat mehr zu bieten, als seine einfachen Bedürfnisse vermuten lassen: Seine aufrecht wachsenden, schwertförmigen Blätter mit dem goldgelben Muster machen ihn zu einer schlichten aber stilvollen Pflanze für drinnen, die jeden Raum perfekt ergänzt.

Der Bogenhanf eignet sich perfekt für Menschen ohne grünen Daumen [Foto: Myimagine/ Shutterstock.com]

4. Friedenslilie

Edel, nützlich und auch noch pflegeleicht? Die Friedenslilie (Spathiphyllum), auch Einblatt genannt, besitzt alle drei Fähigkeiten. Neben ihrer klassischen Eleganz, die sie durch ihre weißen Blüten im Kontrast zum glänzenden Blattgrün erhält, ist die Friedenslilie auch als luftreinigende Pflanze bekannt.

Wissenschaftliche Studien konnten belegen, dass die Friedenslilie schädliche Gase aufnehmen und abbauen kann und so für ein günstiges Raumklima sorgt.

Und dabei ist die nützliche Schönheit alles andere als eine Diva: Vermeidet man Zugluft und Staunässe und sorgt für Temperaturen um die 20 – 25 °C, fühlt sich das Einblatt rundum wohl.

Edel, nützlich und auch pflegeleicht – die Friedenslilie kann fast alles [Foto: Georgina198/ Shutterstock.com]

5. Philodendron

Der Philodendron (Philodendron) zeigt sich mit seinen herzförmigen, hübsch gezeichneten Blättern als äußerst attraktive Grünpflanze.

Als Kletterpflanze an einen Pflanzstab gezogen, sorgt der Philodendron für ein exotisches Flair, aber auch als Ampelpflanze zeigt er sich von seiner schönsten Seite und sorgt schnell für einen tollen Blattvorhang. Als Pflanze für drinnen ist der Philodendron aber nicht nur wegen seines hübschen Äußeren beliebt.

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Auch seine pflegeleichte Art macht ihn zu einer tollen Zimmerpflanze: So verlangt der Philodendron wenig, bietet aber sehr viel. Nur regelmäßig gegossen werden sollte der Philodendron, außerdem sollte die Raumtemperatur nie unter 12 °C fallen.

[/attention]Der Philodendron zeigt sich mit herzförmigen, hübsch gezeichneten Blättern [Foto: artpritsadee/ Shutterstock.com]Erhalten Sie unsere Garten-Post

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6. Glücksfeder

Besonders in dunklen Zimmern wachsen viele Pflanzen kränklich oder beginnen sogar zu kümmern – nicht so die Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia): Auch in schattigen Räumen wächst diese Pflanze unbeirrt weiter. Besonders ihre robuste Art macht die Glücksfeder zu einem idealen Zimmergenossen.

Eine normale Zimmertemperatur, keine direkte Sonne und regelmäßig ein Schluck Wasser reichen der Pflanze bereits, um glücklich zu sein. Die extrem robuste und genügsame Pflanze ist mit ihren ledrigen, dunkelgrünen Blättern auch optisch eine Bereicherung für jedes Haus.

Dabei eignet sie sich mit einer Höhe von bis zu einem Meter auch hervorragend als Solitär und bereichert so jedes Zimmer mit ihrem Charme.

Die Glücksfeder ist eine sehr genügsame Pflanze [Foto: New Africa/ Shutterstock.com]

7. Bergpalme

Direkt aus den Bergen in die Wohnung – wie ihr Name schon verrät, stammt die Bergpalme (Chamaedorea elegans) aus den Bergen, um genauer zu sein aus den Bergwäldern Mexikos. Im Haus sorgt die Bergpalme mit ihren eleganten, überhängenden Wedeln für einen Hauch von Sonne, Strand und Meer.

Doch wer denkt, dass man viel Aufwand für dieses Urlaubsgefühl betreiben muss, irrt sich. Nur etwa alle zwei Wochen sollte der Wurzelballen der Pflanze in einem Vollbad gewässert werden, damit sich die Wurzeln vollsaugen können.

Zusätzlich an einem hellen bis halbschattigen Standort ohne direkte Mittagssonne aufgestellt, gedeiht die Bergpalme in der Regel wie von alleine.

Saftig grüne Blätter aus mexikanischen Wäldern – die Bergpalme [Foto: ranmaru/ Shutterstock.com]

8. Efeutute

Ob als Ampel-, Kletter-, oder Solitärpflanze, die Efeutute (Epipremnum aureum) macht immer eine gute Figur. Ihre Blattform erinnert dabei an die Blätter des Philodendrons, was nicht verwunderlich ist, schließlich sind beide Pflanzen nah verwandt.

Zusätzlich zeichnet sich die Efeutute aber mit einer außergewöhnlichen Blattfärbung und -musterung aus, die von Dunkelgrün über Gelb bis zu Weiß reichen kann. An hellen bis halbschattigen Standorten fühlt sich die Efeutute dabei besonders wohl, jedoch toleriert sie auch schattige Plätzchen – nur ihre Musterung entwickelt sich hier nicht so farbenfroh.

Außerdem sollte die Efeutute regelmäßig gegossen werden. Werden diese Punkte beachtet, gedeiht die Efeutute hervorragend und bildet erstaunlich lange Triebe aus.

Die Triebe der Efeutute können bei guter Pflege erstaunlich lang werden [Foto: Myimagine/ Shutterstock.com]

9. Hauswurz

Mit beinahe 2000 bekannten Sorten dürfte bei der Hauswurz (Sempervivum) für jeden Geschmack etwas dabei sein. Dabei glänzt die Hauswurz mit ihrer schier unglaublichen Vielfalt, die sich in Farbe, Form und Größe der Pflanzen niederschlägt.

So hat das schöne rosettenartige Blattwerk je nach Sorte nicht nur einen unterschiedlichen Auau, sondern kann auch in Grün, Rot oder Blaugrau gefärbt sein. Auch die Blüten können rosa, rot oder auch gelb und weiß erscheinen – bei der Hauswurz stehen Ihnen beinahe unendlich viele Varianten zur Verfügung.

Aber besonders ihre robuste Art macht die Hauswurz zu einer tollen Pflanze für drinnen. So braucht die Hauswurz nur einmal in der Woche gegossen werden, auf Dünger kann die Pflanze ganz verzichten.

Selbst grobe Pflegefehler verzeiht die ausdauernde Sukkulente, was ihr unter anderem ihren botanischen Namen „sempervivum“, zu Deutsch „immer lebend“ eingebracht haben dürfte.

Der Hauswurz muss nur einmal in der Woche gegossen werden [Foto: Humannet/ Shutterstock.com]

10. Geigen-Feige

Sie wollen keine kleine, unauffällige Zimmerpflanze sondern einen echten Hingucker? Dann ist die Geigenfeige (Ficus lyrata) genau das Richtige für Sie: Mit ihren großen, imposanten Blättern, die zusätzlich auch noch auffällig geadert sind, zieht die Geigenfeige alle Blicke auf sich.

Doch wer denkt, dass so eine beeindruckende Pflanze auch viel Pflege braucht, irrt sich.

In Wahrheit zählt die Geigenfeige sogar eher zu den pflegeleichteren Zimmerpflanzen: So braucht Sie für ein gutes Wachstum nur Temperaturen über 16 °C, sollte ab und zu gegossen werden und etwa alle 14 Tage etwas Dünger erhalten – lediglich Staunässe sollte man auf jeden Fall vermeiden.

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Wem die Geigenfeige bei zu guter Pflege über den Kopf wächst, darf auch zur Schere greifen, denn die Pflanze verträgt einen Rückschnitt sehr gut. Tragen Sie dabei jedoch Handschuhe: Der austretende Pflanzensaft kann zu Hautreizungen führen.

[/attention]Mit ihren imposanten Blättern ist die Geigen-Feige ein echter Hingucker [Foto: artpritsadee/ Shutterstock.com]

Tipp: Auch Zimmerpflanzen sollten ausreichend gedüngt werden, im Topf sind Nährstoffe nämlich häufig schnell aufgebraucht. Ein Flüssigdünger wie unser Plantura Bio-Zimmer- & Grünpflanzendünger ist perfekt auf die Bedürfnisse der Zimmerpflanzen abgestimmt und wird schnell und einfach über das Gießwasser verabreicht.

Plantura Bio-Zimmer- & Grünpflanzendünger

Wem grüne Zimmerpflanzen zu langweilig sind, der findet in unserem Spezialartikel 10 blühende Zimmerpflanzen, die etwas mehr Farbe ins Haus bringen.

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Источник: https://www.plantura.garden/gruenes-leben/die-10-besten-pflanzen-fuer-drinnen

Die schönsten Zimmerpflanzen – wenn es draußen grau ist, grünt es drinnen!

So pflegen Sie Ihr grünes Wohnzimmer

Geht es Ihnen auch so? Der bunte Weihnachtsschmuck ist längst abgenommen, der grüne Weihnachtsbaum entsorgt – auf einmal scheint der Winter nicht mehr gemütlich und verzaubert, sondern eher trist und grau. Aber keine Sorge, es gibt eine Wunderwaffe, um es gut gelaunt zum Frühlingsanfang zu schaffen: Zimmerpflanzen! Sie erhöhen den Sauerstoffgehalt der Luft, verschönern Räume und heben die Stimmung.

Wir stellen Ihnen einige unkomplizierte Evergreens sowie blühende Besonderheiten vor, die Ihnen frisches Grün und Farbe in graue Wintertage bringen! Erfahren Sie außerdem Tipps, wie Sie Ihre Zimmerpflanzen pflegen können und entdecken Sie Pflanzen, die im Winter blühen.

Der Hibiskus – sommerlicher Farbenzauber

Sie denken beim Hibiskus eher an tropische Traumstrände als an eine Zimmerpflanze? Dann ist er doch genau der Richtige, um Ihre Winterstimmung aufzuhellen! Tatsächlich ist der bunt blühende Strauch ein relativ anspruchsloser und wunderschöner Mitbewohner, der Sie im warmen Zimmer oft den ganzen Winter über mit zauberhaften Blüten verwöhnt. Erfahren Sie bei uns, wie Sie Hibiskus pflegen.


Besonders schön

Das satte Grün und die weiß-rosa, lila oder tiefroten Blüten werden mit dekorativen » Vasen oder Schalen zum edlen Zimmerschmuck, der Ihr Zuhause wahrhaft paradiesisch aussehen lässt.


Standort und Pflege

Der Hibiskus fühlt sich an einem hellen, sonnigen Platz besonders wohl.

Von März bis Oktober ist er auch gerne auf Terrasse oder Balkon, im Winter fühlt er sich mit genügend Wasser und hoher Luftfeuchtigkeit sogar in der Nähe der Heizung wohl. Während er blüht, sollten Sie ihn nicht umstellen.

Im Frühjahr freut er sich aber über einen größeren Topf.  Den Hibiskus pflegen Sie am nachhaltigsten, wenn Sie erst dann zur » Gießkanne greifen, wenn die Erde oberflächlich trocken ist.

Die Grünlilie – unterschätzter Klassiker

Die Grünlilie mag auf den ersten Blick gewöhnlich wirken, hat es aber in sich: Laut einer Studie der NASA ist sie ein wahrer Meister der Sauerstoffproduktion und baut außerdem noch Formaldehyd ab – sie reinigt also die Raumluft und sorgt für deutlich besseres Klima. Die Luftreinigung durch Pflanzen ist gerade in der Wintersaison bei häufig geschlossenen Fenstern eine tolle Ergänzung zu regelmäßigem Lüften.


Besonders schön

Die schlichte Schönheit der langen, gestreiften Blätter wird gerade wieder neu entdeckt. Mit ihrem dichten Blattschopf und den vielen Trieben sorgt sie sowohl in modernen als auch in gemütlichen Umgebungen für tolle Effekte.


Standort und Pflege

Die Grünlilie ist absolut anspruchslos und auch für Menschen geeignet, deren Daumen einfach nicht grün werden will. Sie fühlt sich überall wohl und muss nicht geschnitten werden. Wenn Sie Ihre Grünlilie gießen, sollten Sie dies allerdings regelmäßig und gründlich tun. Mit ihren charakteristisch langen Trieben macht sie sich auf Pflanzensäulen besonders gut.

Die Aloe Vera – heilsame Wüstenschönheit

Die Aloe Vera sieht nicht nur apart aus, sondern ist auch als Heil- und Pflegemittel bekannt. Der Saft der frisch geschnittenen Blätter lindert zum Beispiel leichte Brandwunden. Die außergewöhnliche Form und Farbe und das exotische Flair dieser Zimmerpflanze spricht Liebhaber des Besonderen an und bringt ein wenig Wüstenluft in europäische Wohnräume.


Besonders schön

Wenn die Aloe Vera blüht, zeigt sie gelbe bis rote Röhrenblüten, die steil in die Höhe ragen. Doch auch ohne diese sieht sie einfach toll aus: Ihre dicken und fleischigen Blätter in Pastellgrün sind rosettenartig angeordnet und laufen mit bedornten Rändern spitz zu – wirklich außergewöhnlich!


Standort und Pflege

Die Aloe Vera ist eine Wüstenpflanze und braucht unbedingt einen warmen Platz mit wenig Feuchtigkeit – das Badezimmer ist für sie also nicht geeignet.

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In spezieller Sukkulentenerde und mit regelmäßigem Kakteendünger ist sie aber recht pflegeleicht. Vermeiden Sie Staunässe und stellen Sie die Aloe Vera im Sommer ruhig nach draußen.

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Auch ein vollsonniger Standort macht ihr dort überhaupt nichts aus!

Das Einblatt – kühle Eleganz

Das Einblatt wird auch Blattfahne oder Friedenslilie genannt. Diese elegante Zimmerpflanze gehört zu den Pflanzen, die im Winter blühen und besticht nicht nur mit klassischer Schönheit, sondern absorbiert laut besagter NASA-Studie auch Formaldehyd und Ammoniak aus der Luft – mit dem Einblatt können Sie also beruhigt durchatmen!


Besonders schön

Die leuchtend weißen, länglichen Blüten mit den gelben Kolben und das satte Grün der Blätter passen einfach toll in ein modernes und schlicht-kühles Ambiente. Oft blüht das Einblatt zwischen März und September viele Wochen lang, manchmal bis in den Winter hinein. Dabei verströmt die Zimmerpflanze einen angenehmen Duft, der auf stilvolle Weise etwas Frühling in die Wohnung bringt.


Standort und Pflege

Zimmerpflanzen pflegen ist kompliziert? Von wegen! Die Blattfahne mag es simpel: Sie liebt es warm und feucht, nur direkte Sonne gefällt ihr nicht.

Die Erde sollte stets gleichmäßig feucht gehalten werden. Eine Drainageschicht aus Kies im Topf hilft, Staunässe zu vermeiden.

Sie wird im Frühjahr gerne in einen größeren Topf umgepflanzt, und sollte je nach Jahreszeit regelmäßig gedüngt werden.

Der Ritterstern – beeindruckende Blütenpracht

Der Ritterstern ist auch als Amaryllis bekannt und setzt mit seinem eindrucksvollen Blütenschmuck frische Farbakzente in der dunklen Winterzeit.  Wer große Gesten mag, wird mit dem Ritterstern auf seine Kosten kommen!


Besonders schön

Die großen Trichterblüten sind Rot, Rosa oder Gelbweiß und stehen waagerecht ab, sodass sie wirklich nicht zu übersehen sind! Zwei Blütezeiten sind bei diesem Hingucker keine Seltenheit.


Standort und Pflege

Im Frühjahr und Sommer zieht die Amaryllis gern mit farbenfrohen » Blumentöpfen und » Pflanzenständern auf Balkon oder Terrasse um, im Winter fühlt er sich im Wintergarten oder auf einer hellen Fensterbank mit reichlich Wasser über dem Untersetzer am wohlsten. .

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Wenn Sie die Amaryllis gießen, dürfen Sie also großzügig sein. Mischen Sie der Erde der Zimmerpflanze außerdem etwas Tongranulat bei. Im Herbst dürfen Sie ihr eine Ruhephase an einem dunkleren Ort gönnen und sie etwas sparsamer gießen.

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Einen Monat vor dem gewünschten Blühtermin topfen Sie sie dann um und steigern die Bewässerung langsam wieder.

Ist der richtige grüne Mitbewohner für Ihre Wohnung dabei? Fragen Sie Ihren Pflanzenhändler am besten noch einmal nach Pflanzen, die im Winter blühen, und nach Pflegetipps für Ihre spezielle Gattung oder informieren Sie sich im » E-Book Gartenratgeber. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Begrünen – und richtig gute Atemluft!

Источник: https://www.klingel.de/magazin/die-schoensten-zimmerpflanzen/

Gartenpflege in Ihrem grünen Wohnzimmer

So pflegen Sie Ihr grünes Wohnzimmer

Im Garten gibt es immer etwas zu tun. Während Hobbygärtner genau diese Tätigkeiten schätzen und bei der Gartenarbeit vom Alltag entspannen, möchten andere ihre Freizeit im Garten genießen und die Gartenpflege möglichst schnell hinter sich bringen. Wir verraten Ihnen, welche Arbeiten dazu gehören und wie Sie es sich leichter machen können.

  Pflanzenpflege

Besonders Zierpflanzen in den Beeten, Kübelpflanzen auf Balkon und Terrasse sowie eine eventuell vorhandene Dachbegrünung machen Arbeit. Deshalb hat die Auswahl der Pflanzen einen erheblichen Einfluss auf den Aufwand.

Auch auf die Wahl der Blumen kommt es bei der Gartenpflege an.

  • Beetpflanzen: Empfindliche Gewächse wie Rosen und einjährige Beetpflanzen faszinieren mit ihrer Schönheit. Möchten Sie weniger Zeit investieren, eignen sich mehrjährige Stauden und Beetpflanzen. Durch eine geschickte Kombination genießen Sie während der gesamten Blütezeit eine üppige Blumenpracht.
  • Kübel und Blumenkästen: Auch hier können Sie Kästen und Kübel mehrmals im Jahrneu gestalten oder sich für langsam wachsende, winterharte Pflanzen entscheiden, die ganzjährig für eine schicke Begrünung sorgen. Wichtig ist nur, dass sie bei dieser Variante an das regelmäßige Gießen und das gelegentliche Düngen denken. Umpflanzen fällt lediglich alle paar Jahre an.
  • Dachbegrünung: Ein begrüntes Dach ist gut für die Umwelt und bietet gleichzeitig eine exzellente Dämmung. Sehr pflegeleicht ist eine extensive Begrünung mit Wasserspeicherpflanzen, wie Sie sie aus dem Steingarten kennen. Das Gute ist: Hier besteht die Gartenpflege lediglich aus zweimal jährlichem Unkrautjäten. Eine großflächige Dachbegrünung mit Ziergräsern und kleinen Bäumen ist aufwendiger zu pflegen.

  Baumpflege

Wer Bäume im Garten sein Eigen nennt, muss für einen regelmäßigen Rückschnitt sorgen sowie die Standfestigkeit und Gesundheit der Bäume überprüfen. Denn natürlich sollten die Bäume einem typischen Herbststurm standhalten.

Bei Obstbäumen dient der Schnitt nicht nur dazu, das Wachstum anzuregen, sondern auch den Ertrag zu erhöhen. Berücksichtigen Sie bereits bei der Auswahl der Bäume das zukünftige Wachstum, damit sie viele Jahre in Ihren Garten passen.

 Professionelle Baumpfleger erledigen den Schnitt auch bei großgewachsenen Exemplaren und können Krankheiten  oder Schwachstellen  frühzeitig erkennen.  

  Bodenpflege

Je mehr Beete Sie im Garten haben, desto aufwendiger gestaltet sich die Gartenpflege. Regelmäßig muss das Unkraut entfernt werden, dazu kommen das Umgraben und die Düngung.

Wenn Sie einen Komposthaufen haben, produzieren Sie Ihren Dünger selbst und sparen damit auch noch etwas Geld. Wichtig ist, dass Sie zuerst den Nährstoffgehalt des Bodens ermitteln. So gleichen Sie Defizite gezielt aus.

Denn zu viele Nährstoffe schaden den Pflanzen bei der Bodenpflege ebenso wie zu wenige. 

  Rasenpflege

Rasenpflege ist sicherlich nicht die einfachste Aufgabe. Je gepflegter der Rasen sein soll, desto höher ist der Aufwand. In der Hauptwachstumsphase kann das Rasenmähen für einen sattgrünen Rasenteppich schnell zweimal wöchentlich anfallen. Dazu kommt das Vertikutieren im Herbst, um Rasenfilz zu beseitigen und den Boden zu belüften.

  Unser Tipp:

Besonders praktisch ist eine automatische Gartenbewässerung. Einmal verlegt, versorgt die Anlage die Pflanzen ganz allein. Sehr geeignet für Menschen, die nicht unbedingt einen grünen Daumen haben. Besonders komfortabel sind Modelle mit Regensensor und Feuchtigkeitsmesser, die die Gartenbewässerung selbstständig sparsam und bedarfsgerecht erledigen.

  Gartenbewässerung

Im Sommer ist die Bewässerung ein fester Bestandteil der Gartenpflege. Ohne zusätzliche Wasserversorgung bewältigen viele Pflanzen die langen und heißen Trockenperioden nicht.

Das gilt besonders für Kübelpflanzen und die Bepflanzung von Balkonen.

Kleinere Flächen bewältigen Sie mit einer Gießkanne, für größere Flächen ist eine manuelle Bewässerung mit der Gartenbrause oder einem Rasensprenger empfehlenswert. 

Der Wasserschlauch eignet sich, wenn es bei der Gartenbewässerung mal schnell gehen muss. 

  • Bewässern Sie Ihren Garten am Morgen oder am Abend. Im Sonnenlicht wirken Wassertropfen wie ein Brennglas und schädigen die Pflanzen.
  • Für Pilzerkrankungen empfängliche Sorten, die sehr dicht oder windgeschützt stehen, ist die Gartenbewässerung am Morgen zu empfehlen. Am Abend gewässert, stehen die Pflanzen in einem feuchten Dunst, der Infektionen fördert.
  • Besonders praktisch ist eine automatische Gartenbewässerung. Einmal verlegt, versorgt die Anlage die Pflanzen ganz allein. Sehr geeignet für Menschen, die nicht unbedingt einen grünen Daumen haben. Besonders komfortabel sind Modelle mit Regensensor und Feuchtigkeitsmesser, die die Gartenbewässerung selbstständig sparsam und bedarfsgerecht erledigen.

  Schädlingsbekämpfung

Bereits bei der Auswahl der Pflanzen können Sie Schädlingsbefall verbeugen. Mittlerweile sind viele resistente Arten im Handel erhältlich. Zudem schützt die richtige Kombination verschiedener Pflanzen vor Befall.

Farn oder pelzige Blattpflanzen wie die Fetthenne als Beetumrandung halten Schnecken fern. Stellen Sie Schädlinge fest, können gezielt Nützlinge zur Bekämpfung eingesetzt werden. Gegen Spinnmilben helfen Florfliegen oder Raubmilben.

Brennnesseljauche bietet sich ebenfalls an, um natürlich gegen Schädlinge vorzugehen. 

  Unser Tipp

  Pflege der Gartenobjekte

Die Pflege und Wartung der Garteneinrichtung oder Gartenobjekten ist ebenfalls Teil der Gartenpflege. Zu den typischen Aufgaben gehören folgende:

  • Gartenmöbel sollten im Herbst gereinigt und geschützt eingelagert werden.
  • Wetterfeste Gartenmöbel wie Teakholz-Sets, die draußen überwintern, benötigen im Frühling eine Grundreinigung und eine Behandlung mit Pflegemitteln.
  • Auch das Holz von Gartenzäunen und Gartenhäusern sollte regelmäßig mit Holzschutzmittel behandelt werden.
  • Tore und Zäune aus Metall machen alle paar Jahre einen neuen Schutzanstrich nötig, zudem sollten die Scharniere einmal jährlich geölt werden.
  • Reinigen Sie die Glasflächen von Gewächshäusern oder Wintergärten mindestens zu Beginn und zum Ende der Gartensaison, damit sich der Schmutz nicht einfressen kann.

Gartenabfall als wertvoller Kompost

Wer zum ersten Mal einen Garten bewirtschaftet, stellt schnell fest, dass bei der Gartenpflegeviel Grünabfall entsteht.

Diese Reste brauchen keinesfalls über die Biotonne oder mit Fahrten auf den Wertstoffhof entsorgt zu werden. Denn mit einem Komposthaufen produzieren Sie wertvollen Humus selbst.

Sogar der ungeliebte Rasenschnitt lässt sich durch vorheriges Antrocknen und geschicktes Mischen mit anderen Materialien in Dünger verwandeln.

Mit selbst produziertem Dünger sparen Sie nicht nur Geld, sondern tun auch noch etwas für die Umwelt. 

So wird Brennholz richtig gelagert

Wer über einen eigenen Garten verfügt, der hat vielleicht auch Platz, um Brennholz für den Kaminofen zu lagern. Besonders günstig ist selbst geschlagenes oder frisches Holz, das Sie ein bis zwei Jahre auewahren  müssen. Erst dann ist das Holz trocken genug und liefert einen guten Brennwert.

Lagern Sie Ihr Brennholz an einer südlich gelegenen Wand (Hauswand, Mauer). Achten Sie beim Stapeln darauf, dass zwischen den Scheiten und der Wand etwa zehn Zentimeter Abstand bleiben, um eine gute Belüftung sicherzustellen. Von oben muss das Holz gegen Regen geschützt werden.

Besonders komfortabel und optisch ansprechend gelingt die Lagerung von Brennholz in sogenannten Kaminholzregalen.

Источник: https://www.aroundhome.de/gartenbau-landschaftsbau/gartenpflege/

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