So planen Sie die perfekte Küche

Küchenplanung: Tipps und Ideen für die perfekte Küche

So planen Sie die perfekte Küche

Keinen Raum nutzen Sie öfter als die Küche. Immerhin bereiten Sie darin täglich mehrere Mahlzeiten für sich und die Familie zu. Es ist daher enorm wichtig, beim Küche planen an alles zu denken.

Das ist allerdings kein Hexenwerk. In unserem Beitrag zeigen wir Ihnen,  wie Sie mit einfachen Tipps und den richtigen Ideen Ihrer Traumküche schon bald gegenüber stehen.

» Ratgeber zu Küche und Küchenplanung

Ob Singlehaushalt oder Großfamilie – die Küche ist nicht nur ein Ort, an dem gekocht wird. Vielmehr ist sie der Mittelpunkt des Hauses. Hier treffen Sie sich mit Freunden, Familienmitgliedern und Bekannten in geselliger Runde und genießen die gemeinsame Zeit.

Nach und nach wachsen natürlich auch die eigenen Ansprüche an eine Küche. Die Küche sollte genügend Stauraum bieten, praktisch sein, gut aussehen und dann natürlich kein halbes Vermögen kosten. Viele Punkte, die erst einmal untergebracht werden müssen.

Ob Sie nun umziehen und eine neue Küche benötigen oder Ihre alte Küche einfach erneuern möchten, bei der Planung gibt es allerhand zu bedenken und zu beachten. Eine Küche kostet schließlich viel Geld und soll dementsprechend natürlich auch eine ganze Weile halten.

Ärgerlich, wenn Sie sich dann schon nach wenigen Jahren ärgern und denken, hätte ich es mal so oder so gemacht.

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Sie möchten sich eine neue Küche zulegen? Dann planen Sie auf jeden Fall etwas Zeit ein. Das ist nämlich leider nicht zwischen Tür und Angel gemacht.

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Oft handelt es sich beim schnellen Kauf um Alternativlösungen oder Kompromisse, die im ersten Moment nicht sonderlich schlimm erscheinen, in der täglichen Nutzung allerdings aufs Gemüt schlagen können.

Nichts ist immerhin schlimmer, als jeden Tag beim Kochen feststellen zu müssen, dass die Arbeitsfläche zu klein ist oder der Backofen in einer anderen Höhe viel besser zu bedienen ist.

Um das zu vermeiden, sollten Sie Ihre Küche also ganz genau planen – ganz egal, wieviel Platz Ihnen zur Verfügung. Denn gerade auch bei kleinen Küchen muss alles genau bedacht sein, dabei der enge Raum bestmöglich ausgenutzt wird. Unsere Tipps helfen Ihnen dabei.

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Tipp 1: Küche genau Maß nehmen

Bevor Sie anfangen, den Küchenschrank und die Küchenarbeitsplatte in Gedanken auszuwählen und anzuordnen, sollten Sie erst einmal genau ausmessen, wie viel Platz Ihnen zur Verfügung steht. Seien Sie hierbei absolut genau.

Ein kleiner Messfehler kann zum Verschieben der ganzen Einbauküche führen. Auch Fenster, Türen, vorhandene Steckdosen, Heizkörper, Winkel, Ecken und eventuelle Schrägen sollten bereits in den Grundriss mit aufgenommen werden.

Das Aufmaß können Sie ganz einfach mit einem Zollstock aufnehmen. Viel praktischer messen Sie Ihre Küche allerdings mit einem Laser-Entfernungsmesser. Diese Geräte haben den Vorteil, dass Sie deutlich präziser messen als Sie es mit einem Zollstock machen können.

Gerade, wenn Sie dabei sind, ein Haus zu bauen, lohnt sich eine solche Anschaffung in jedem Fall.

TippWer das Geld nicht unbedingt ausgeben möchte, kann sich seine normale Mikrowelle auch hinter seinen Schrank planen lassen. So verschwindet sie ebenfalls aus dem Sichtfeld und nimmt keine größere Fläche der Arbeitsplatte in Gebrauch.

Tipp 2: Welche Elektrogeräte sollen vorhanden sein?

Machen Sie sich schon im Vorfeld Gedanken, welche Elektrogeräte Sie in Ihrer Küche unterbringen wollen. Ganz wichtig sind natürlich Kühlschrank, Herd und Backofen. Auch ein Geschirrspüler darf in einer modernen Küche nicht fehlen.

Mittlerweile ist die Technik soweit, dass Sie auch eine Mikrowelle mit in die Küche integrieren können. Das ist aber eher eine Preisfrage.

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Doch gerade, wenn Sie nur eine kleine Küche oder eine Single Küche haben, sollten Sie genau überlegen, welche Geräte Sie wirklich benötigen und welche nicht. Denn für gewöhnlich passen gar nicht alle den kleinen Raum.

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Helfen kann es, wenn Sie in diesem Zusammenhang einen Küchenplaner online verwenden, wie zum Beispiel den Ikea Küchenplaner. Dort können Sie die genauen Raummaße eingeben und schon mal schauen, wieviel Küchenmöbel überhaupt Platz haben.

Tipp 3: Anordnung der Elektrogeräte

Die Anordnung der Elektrogeräte ist nicht nur wichtig, um sich unnötige Laufwege zu ersparen, sondern auch, um den Stromverbrauch so gering wie möglich zu halten. Ganz wichtig ist hierbei, dass Kühlschrank und Herd weit entfernt voneinander stehen.

So können beide Geräte auch effizient genutzt werden. Der Herd neben dem Kühlschrank sorgt nämlich dafür, dass der Kühlschrank deutlich mehr leisten muss, um die kühle Temperatur zu halten. Das bedeutet wiederum, dass der Stromverbrauch in die Höhe schießt.

Neben der Anordnung der einzelnen Geräte ist auch die Energieeffizienz der Küchenelektrogeräte für den Stromverbrauch verantwortlich. Probieren Sie, nicht alte Stromfresser in die Planung mit einzubringen, sondern investieren Sie lieber in ein sparsames Gerät.

Hier lassen sich bis zu 70 Prozent sparen.

Tipp 4: Genügend Arbeitsfläche

Gerade wenn Sie gern zusammen kochen, ist es enorm wichtig, dass Sie sich genügend Arbeitsfläche sichern. Nichts ist nerviger, als ständig alles zu türmen oder von A nach B zu räumen, weil der Platz einfach nicht ausreicht.

Zum anderen sollte die Anordnung der Arbeitsfläche richtig gewählt werden, um den Arbeitsfluss nicht zu beeinflussen. So kommt zuerst der Kühlschrank, indem die Lebensmittel gelagert werden, im Anschluss daran die Spüle, um das Gemüse gleich waschen zu können.

Jetzt folgt eine etwas größere Küchenarbeitsfläche, um Gemüse, Fleisch und andere Lebensmittel schälen, putzen und zerkleinern zu können. Im nächsten Schritt wartet der Herd mit Backofen. Hier werden die Lebensmittel zubereitet.

Mit dieser Reihenfolge bieten Sie einen harmonischen Arbeitsweg, bei dem Sie nicht hin und her rennen müssen. Die Anordnung ist natürlich kein Muss. Sie können Ihre Schränke auch wie gewohnt aufstellen. Hauptsache ist, dass Sie damit klar kommen.

Tipp 5: Stauraum schaffen

Mit das wichtigste in einer Küche, gerade in einem Mehrpersonenhaushalt, ist der Stauraum. Hier haben Sie mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Ob Hänge-, Unter-, Eck- oder Hochschränke – hier bekommen Sie einiges unter.

Sehr beliebt sind derzeit aber Auszüge, sprich Schubladen in verschiedenen Breiten und Längen. So gerät auch in der hintersten Ecke nichts in Vergessenheit.

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Besonders geschätzt sind die Auszüge wegen des rückenfreundlichen Selbsteinzugs und der automatischen Anschlagsdämpfung. So macht das Arbeiten in der Küche jetzt sogar Spaß. Auch Apothekerschränke bieten eine große Fläche, um Lebensmittel unterzubringen.

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Diese sind zwar etwas teurer, aber besonders in kleinen Küchen mit wenig Stellfläche äußerst beliebt und praktisch. Beim Küche planen sollten Sie diese Schränke also durchaus bedenken.

Tipp 6: Die richtige Arbeitshöhe

Die Arbeitshöhe kann von zu Person zu Person unterschiedlich sein. Daher ist es zuerst einmal wichtig, dass Sie darüber nachdenken, wer am häufigsten von Ihnen in der Küche tätig ist. Sollten Sie beide mit Eifer Kochen und Backen, können Sie sich in der Mitte treffen. Küchenarbeiten können schrecklich sein, wenn man sich entweder zu stark strecken und bücken muss.

Zum einen macht Kochen so keinen Spaß und zum anderen sind Sie früher oder später von Rückenproblemen geplagt. Die richtige Arbeitshöhe ermitteln Sie folgendermaßen: Winkeln Sie Ihre Arme an und messen Sie die Strecke vom Fußboden bis zur Elle (Unterseite der Arme). Ziehen Sie davon ungefähr 10 bis 15 Zentimeter ab.

Dann haben Sie das Maß, was Sie als optimale Arbeitshöhe gebrauchen.

Tipp 7: Die richtige Beleuchtung

Ohne die richtige Beleuchtung klappt in der Küche nichts, zumindest wenn es draußen anfängt schummrig zu werden. Besonders im Bereich der Arbeitsfläche sollten Sie immer genug Licht haben. Achten Sie darauf, dass die Beleuchtung keine Schatten wirft. Bei Rechtshändern sollte der Lichtstrahl immer von links und bei Linkshändern von rechts kommen.

In der Küche sollte eine ausreichend gute Grundbeleuchtung vorhanden sein. Spezielle Bereiche der Arbeitsfläche sollten zudem viel Helligkeit zum Arbeiten bieten und keine Schatten werfen. Sehr zu empfehlen sind praktische Unterbauleuchten für die Küchenschränke.

Einfach zu montieren und deutlich günstiger, als wenn Sie solche Lichtobjekte in einem Küchenstudio dazubuchen.

Tipp 8: Ausreichend Steckdosen einplanen

Ein großes leidiges Thema bei vielen Hausfrauen sind die Steckdosen. Irgendwie sind doch nie ausreichend viele vorhanden.

Kaffeemaschine, Toaster, Wasserkocher, Mikrowelle – alle diese Geräte sind ständig in Gebrauch und benötigen Strom. Wenn dann noch der Mixer zum Einsatz kommen soll, geht das Problem schon los.

Gerade wenn Sie neu bauen, sollten Sie daher genügend Steckdosen in der Küche einplanen. Ungefähr 10 Stück dürfen es in einer Küche schon sein.

Tipp 9: Anregungen holen

Es gibt in Ihrer näheren Umgebung sicher einige Küchenstudios mit einer kleinen Ausstellungsfläche. Solche Besuche können ungemein bei der Planung helfen. Oft wissen wir Laien nämlich gar nicht, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt und wie man eventuelle Platzengpässe geschickt kaschieren kann.

Schnappen Sie sich also Ihren Partner und schauen Sie sich ruhig die eine oder andere Küche an und lassen Sie sich inspirieren.

Wie Sie sehen, gibt es einiges zu beachten, wenn Sie eine neue Küche kaufen wollen. Die Elektrogeräte müssen so angeordnet sein, dass Sie trotzdem noch genügend Platz zum Arbeiten und als Stauraum zur Verfügung haben. Außerdem sollten die Steckdosen genau eingeplant werden und auch die Beleuchtung ist nicht zu unterschätzen.

Unsere Tipps geben Ihnen schon einmal Anregungen, worauf Sie beim Küche planen achten sollten. Darüber hinaus ist es jedoch zu empfehlen, ein Fachgeschäft aufzusuchen. Dort ist eine gute Beratung für Ihre Küche garantiert. Dabei ist es ganz egal, ob Sie sich für eine Landhausküche, eine Küche mit Kochinsel oder eine Wohnküche entscheiden.

Ihr Berater wird Ihnen Musterküchen in allen Stilen zeigen können, sodass eine Entscheidung umso leichter fällt. Außerdem können Sie dort möglicherweise Geld sparen. Wenn Sie alle Küchenzeile, Elektrogeräte und Co. nämlich komplett bei einem Küchenhersteller kaufen, bekommen Sie eventuell nämlich ein wenig Rabatt.

Das ist allerdings immer eine individuelle Absprache mit dem jeweiligen Verkäufer. Ein Versuch ist es jedoch wert.

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Ratgeber zu Küche und Küchenplanung

Источник: https://www.haushaltstipps.net/kuechenplanung-tipps-und-ideen-fuer-die-perfekte-kueche/

So planen Sie den Stauraum für Ihre Küche

So planen Sie die perfekte Küche

Ein wichtiger Teil der Küchenplanung ist der benötigte Stauraum. Dieser richtet sich primär nach der Menge an Dingen, die Sie in der Küche unterbringen möchten oder müssen.

Sie sollten daher im ersten Schritt den Bedarf ermitteln und im zweiten Schritt den Stauraum planen.

Mit cleveren Lösungen können Sie dabei jeden Quadratzentimeter Ihres Küchenraums geschickt ausnutzen.

ERST BEDARF ERMITTELN, DANN STAURAUM PLANEN

Vor der tatsächlichen Planung steht die Bedarfsermittlung. Denn das primäre Problem bei vielen Küchen ist, dass man längst nicht alles unterbringt, was eigentlich hinein gehört. Bei einer neuen Küche sollten Sie diesen Fehler also nicht begehen und sich vorher überlegen, was Sie alles in den Schränken unterbringen müssen.

Das kann von Lebensmitteln und Kochzubehör bis hin zu Putzmitteln und Tiernahrung individuell sehr unterschiedlich sein.

Wie viel Stauraum Sie in der Küche benötigen, hängt auch maßgeblich davon ab, ob Sie noch andere Räume haben, in denen Sie Lebensmittel, Getränkekisten oder Tiernahrung lagern können, zum Beispiel Speisekammer oder Kellerräume.

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Bei der Bedarfsermittlung gehen Sie am besten folgendermaßen vor: Erstellen Sie zunächst eine Liste der Dinge, die Sie in der Küche unterbringen möchten. Eine Checkliste finden Sie auch am Ende dieses Artikels.

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Fassen Sie die Dinge dann zu Gruppen zusammen, die sich an den Küchenzonen orientieren – Bevorraten, Auewahren, Vorbereiten, Zubereiten & Kochen, Reinigen & Entsorgen.

So sehen Sie, wie viel Stauraum Sie in den einzelnen Zonen benötigen, und können die Größe jeder Küchenzone sowie die Stauraumeinheiten (Fachböden, Schubladen und Auszüge) für diese entsprechend planen.

Nahezu alle Küchenhersteller bieten Schränke mit durchdachter Innenausstattung an, die gleichzeitig genügend Stauraum und gute Übersicht schaffen. Zu diesen gehören

  • Trennsysteme, die dabei helfen, Ordnung zu halten
  • Tellerhalter, in denen Teller platzsparend und sicher verstaut werden.
  • Kästen für Ess- und Kochbesteck.

Darüber hinaus kommt es auf eine bedarfsorientierte Mischung aus niedrigen und hohen Auszügen, Schubladen und Fachböden an.

In den niedrigen kriegen Sie Kleinkram und Besteck ideal unter, während hohe Auszüge für Töpfe, Pfannen und andere sperrige Güter Stauraum schaffen.

Sie sollten also bei der Bedarfsermittlung auch berücksichtigen, wie groß die Gegenstände sind, die Sie unterbringen müssen. Dann können Sie die Höhe von Auszügen, Schubladen und Fächern optimal planen.

Einige Schränke sind speziell dafür konzipiert, schmale Nischen zu füllen oder tote Ecken zu vermeiden. Apothekerschränke für die Küche gibt es auch mit sehr geringer Breite, um Nischen damit zu füllen. Aufgrund des Auszugssystems bieten die hohen, schmalen Schränke sehr viel Stauraum. Insbesondere Kleinkram bekommen Sie dort sehr leicht unter.

Spezielle Schranklösungen schaffen außerdem zusätzlichen Stauraum in den Ecken. Le-Mans-Schrank, Rondell-Schrank oder MagicCorner eignen sich perfekt für die Auewahrung von Töpfen oder Vorräten. Sie sind als Unter- sowie als Hochschrank erhältlich.

CHECKLISTE FÜR DEN STAURAUMBEDARF

Mit dieser Liste können Sie sich einen Überblick verschaffen, welche Dinge, Sie in Ihrer Küche unterbringen müssen. Die Dinge sind den Küchenzonen zugeordnet, zu denen sie in der Regel gehören. Dadurch sehen Sie bereits, wie viel Stauraum Sie pro Zone benötigen. Die Liste fragt Dinge ab, die man typischerweise in einer Küche lagert. Sie können diese individuell erweitern.

  • Brot, Brötchen
  • Müsli, Cornflakes etc
  • Backzutaten
  • Getreide und Hülsenfrüchte
  • Reis und Nudeln
  • Kaffee und Tee
  • Ungekühlte Fertigprodukte
  • Konserven
  • Gewürze
  • Essig, Öl, Saucen
  • Getränke als einzelne Flaschen
  • Getränkekisten
  • Süßigkeiten, Knabbereien und Snacks
  • Gekühlte Lebensmittel > Kühlschrank
  • Tiefkühlprodukte > Gefrierschrank
  • Tierfutter
  • Messer und anderes Besteck
  • Elektro-Kleingeräte wie Brot- und Alles-Schneider
  • Küchenmaschine und Zubehör
  • Kochtöpfe, Pfannen und deren Deckel
  • Herdgeschirr wie Backbleche
  • Kleingeräte wie Raclette, Fondue etc.
  • Alu-, Klarsichtfolie, Gefrierbeutel
  • Ermitteln Sie erst Ihren Bedarf und planen Sie danach den Stauraum
  • Ordnen Sie die Dinge, die Sie in der Küche lagern, den 5 Küchenzonen zu, um deren Größe zu planen.
  • Clevere Stauraumlösungen schaffen Platz und helfen, Ordnung zu halten.
  • Mit speziellen Schränken nutzen Sie Ecken und schmale Nischen aus.

Источник: https://www.kuechenquelle.de/magazin/planung/effizienz/stauraum-planen/

Küche planen leicht gemacht: Mit unserem 5-Punkte-Plan kann nichts schief gehen!

So planen Sie die perfekte Küche

Wer eine Küche planen will, denkt im ersten Schritt meist nur an das Aussehen. Für den optimalen Küchenspaß ist die Funktionalität der Küche aber mindestens genauso wichtig. Schließlich schaffen Sie ja einen Raum, in dem regelmäßig „kreativ gearbeitet“ wird.

Die Symbiose aus Funktionalität und Aussehen erreichen Sie, wenn Sie einen versierten Küchenprofi mit ins Boot holen. Und einen cleveren Plan in der Tasche haben, den wir Ihnen hier an die Hand geben.

Beginnend von Ihren räumlichen Gegebenheiten über die Möglichkeit von Anschlüssen bis hin zu den Details haben wir einen Fünf-Punkte-Plan zusammengestellt, mit dem sich das Küche planen vereinfachen lässt. So vermeiden Sie zugleich die häufigsten Fehler in der Küchenplanung.

Um Ihnen die Planung zu vereinfachen, haben wir eine Checkliste zusammengestellt. 

Räume, Maße, Anschlüsse

  • Bauliche Voraussetzungen: Messen Sie genau aus, wie groß Ihre Küche werden darf. Ist es eine kleine Küche im geschlossenen Raum oder haben Sie genug Platz für eine offene Küche? Wichtig dabei: Fenster und Türen beachten für eine spätere Küchenplanung von Lichtelementen.
  • Anschlüsse aufzeichnen: Skizzieren Sie Wasser/Abwasseranschluss, Strom/Starkstrom und Möglichkeiten für den Dunstabzug nach draußen.

Küchenformen und Stile

  • Welche Küchenform darf es sein? Ist die klassische L-Form sinnvoll, funktioniert die u-förmige Anordnung oder haben Sie sogar genug Platz für eine Insel
  • Wohnkonzept: Geht die Küche ins Ess- beziehungsweise Wohnzimmer über (offene Küche) oder wird sie zum eigenen Raum?
  • Stil Ihrer Küche: Landhaus, modern oder klassisch? Definieren Sie Ihren Küchenstil! Unser Stilberater hilft Ihnen dabei.
  • Fronten und Griffe: Passend zu Ihrem Küchenstil gibt es verschiedene Materialien zur Gestaltung der Fronten. Holz? Kunststoff? Edelstahl? Nun werden Sie zum Designer.

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Ergonomie

  • Arbeitsplatte: Sie ist das Küchenelement, das Sie täglich am häufigsten nutzen. Vor- und Nachteile von Haptik, Optik und Reinigungsverhalten der Materialien sollte man deshalb genau überdenken.
  • Die richtigen Höhen: Wer ist in der Küche am aktivsten? Auf diesen „Küchenchef“ müssen die Arbeitshöhen der Platte, der Spüle, der Kochstelle und der Einbaugeräte angepasst werden. 
  • Ergonomische Anordnung der Arbeitsbereiche: Man spricht auch vom magischen Dreieck: Vorbereiten – Kochen – Spülen. Beachten Sie kurze Wege zwischen den Hauptarbeitsbereichen Ihrer Küche.

Geräteausstattung

  • Kochfeld, Backofen, Kühlschrank und Geschirrspüler: Bei der Auswahl der Technik passieren häufig Fehler. Definieren Sie Ihre Ansprüche an die Geräte, mit denen Sie arbeiten werden. Und vergessen Sie nicht den Energieaspekt. Es gibt sehr sparsame und dennoch leistungsfähige Geräte.

Stauraum und Besonderheiten

  • Sie brauchen Platz für mehrere Hundert Kilo Utensilien – dafür benötigen Sie reichlich Stauraum in Schränken und Auszügen.
  • Haben Sie beispielweise Haustiere? Für Hunde und Katzen kann ein kleiner Bereich in der Küche extra eingerichtet werden, wo Futter- und Wassertrog einen Platz finden.

Mit der Berücksichtigung dieses Fünf-Punkte-Plans geben Sie Ihrem Küchenplaner alle relevanten Informationen an die Hand, die er für seine Arbeit braucht.

Ergonomische Gesichtspunkte beachten: In dieser Küche von nobilia finden sich verschiedene Korpushöhen für unterschiedliche Tätigkeiten wie Kochen, Vorbereiten oder Spülen.

Die Funktionalität Ihrer neuen Küche hängt natürlich von den oben beschriebenen Punkten ab, die sowohl technischer wie stilistischer Natur sind. Darüber hinaus sollten Sie auch unbedingt die Ergonomie in der Küche beachten. Das betrifft die Aufteilung und die Ausrichtung der wichtigsten Aktionsbereiche.

Denn was nutzt Ihnen ein Hightechkombidämpfer, den Sie gerade mal auf Zehenspitzen bedienen können. Oder wie ärgerlich ist es, wenn Sie mit tropfnassem Gemüse im Sieb die halbe Küche durchqueren müssen, um es in den Wok zu befördern? Wichtig in Küchenplanung ist also auch die Ergonomie.

Dazu hier Tipps zu den wesentlichen Aspekten:

Auf die richtigen Höhen achten

Die richtige Höhe der Arbeitsplatte ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Küchenplanung, denn von ihr hängt die grundsätzliche Körperhaltung ab, die Sie beim täglichen Arbeiten einnehmen.

Bei zu geringer Höhe belasten Sie den Rücken und besonders die Bandscheiben, eine zu hoch angebrachte Arbeitsplatte verursacht schnell eine unnatürliche Haltung der Arme und Schultern. Ergonomieexperten sind zu dem Schluss gekommen, dass es die perfekte Arbeitshöhe nicht gibt.

Sie sollte sich zwar an Ihrer Körpergröße orientieren, aber eben auch an der jeweiligen Tätigkeit.

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Verschiedene Arbeiten fordern also unterschiedliche Höhen: Gemüse putzen, Abwaschen oder Anbraten – versuchen Sie, unterschiedliche Höhen ins Spiel zu bringen, denn Abwechslung ist für den Rücken und die Körperhaltung das beste Rezept gegen sich anbahnende Verspannungen.

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Die optimale Arbeitshöhe für die Arbeitsplatte ermitteln Sie ganz einfach: Oberarm anlegen, Unterarm im 90-Grad-Winkel nach vorn beugen, von dieser Höhe 15 Zentimeter abziehen. Wichtig ist zudem, oft benutzte Geräte wie Geschirrspüler, Backofen oder Mikrowelle in der für Sie passenden Höhe zu platzieren. Unter Umständen ist ein Einbau im Hochschrank ratsam, weil Sie sich so viel weniger bücken müssen.

Kurze Laufwege erleichtern die Arbeit

Bedenken Sie beim Küche planen, dass sinnvolle Laufwege großen Komfort bei der täglichen Arbeit bedeuten. Im Rahmen der Küchenplanung sollten Sie sich deshalb Gedanken über Ihre ganz persönlichen Arbeitsabläufe machen.

Küchenprofis empfehlen eine Anordnung der einzelnen Küchenelemente in der Reihenfolge gängiger Arbeitsschritte: Lagern – Vorbereiten – Zubereiten – Anrichten – Entsorgen beziehungsweise Abwaschen. Besteht Ihre Küche aus einer Zeile, ordnen Sie die klassischen Bereiche nebeneinander an. Verfügen Sie über großzügigeren Platz, fahren Sie mit einer Dreiecksplanung besser.

Außerdem sollte sich die Küchengestaltung danach richten, ob der Hauptnutzer Rechts- oder Linkshänder ist. Entsprechend ist die Reihenfolge der Abläufe dann umzukehren.

Bewegungsfreiheit bei jedem Arbeitsschritt

Einer der häufigsten Planungsfehler bei Küchen sind zu geringe Abstände zwischen den parallel verlaufenden Küchenzeilen. Halten Sie einen Mindestabstand von 120 Zentimetern ein. Die Tiefe einer Arbeitsplatte und dem darunterliegenden Küchenschrank sollte mindestens 60 Zentimeter betragen. 

Sorgen Sie für genügend Arbeitsfläche! Zwischen Herd und dem Spülbecken sollten mindestens 90 Zentimeter Platz sein. Für angenehmes Zubereiten ist eine Arbeitsfläche von 120 Zentimetern ideal.

An dieser Stelle sparen die meisten, die eine Küche selbst planen – es handelt sich hier allerdings um eine der wichtigsten und am meisten benutzten Flächen. Und auch der Platz zwischen Arbeitsplatte und Oberschränken wird oft unterschätzt und sollte mit mindestens 60 Zentimetern eingeplant werden.

Das gewährt Ihnen ausreichend Kopffreiheit und trotzdem eine gute Reichweite für alle Utensilien in den Oberschränken. 

Beim Küche planen ist auch ein durchdachtes Beleuchtungskonzept unerlässlich.

Gutes Licht sorgt für die eigene Sicherheit bei der täglichen Küchenarbeit, außerdem trägt das Licht auch als gestalterisches Element zum Gesamteindruck Ihrer Küche bei.

Bedenken Sie, dass vor allem Hängeschränke oder größere Küchengeräte Schatten werfen und daher Lichtquellen möglichst nah dort angebracht werden sollten, wo sie gebraucht werden. Diese Aufgabe können zum Beispiel Unterbauleuchten übernehmen.

Ideale Arbeitshöhe: Die Höhe der Arbeitsplatte sollte auf die Körpergröße des Hauptnutzers angepasst sein. Gibt es mehrere Nutzer für eine Küche, ist eine elektrisch verstellbare Arbeitsplatte eine gute Lösung.

  • Berechnen Sie die ideale Arbeitshöhe für die Person, die die Küche in erster Linie nutzen wird. Unterscheiden Sie dabei die verschiedenen Arbeitsschritte am Herd, der Arbeitsplatte oder beim Abspülen.
  • Denken Sie darüber nach, bestimmte Küchengeräte wie Ofen oder Geschirrspüler im Hochschrank einzubauen. Die obere Kante des Geräts sollte dabei auf Schulterhöhe des Küchennutzers sein – das entlastet den Rücken und erleichtert die Arbeitsabläufe.
  • Ordnen Sie die verschiedenen Küchenzonen nach den gängigen Arbeitsschritten an und achten Sie darauf, ob der Hauptnutzer Rechts- oder Linkshänder ist.
  • Planen Sie genügend große Arbeitsflächen ein und achten Sie auf den Abstand verschiedener Küchenzeilen, um ausreichend Raum zur Verfügung zu haben.
  • Informieren Sie sich über verschiedene Beleuchtungssysteme, damit Arbeitsflächen ausreichend hell bestrahlt werden – das dient auch der Arbeitssicherheit. Ratsam sind zum Beispiel oft Unterbauleuchten, die am Boden der Oberschränke angebracht werden.
  • Bestücken Sie die verschiedenen Schränke und Lagermöglichkeiten nach der Funktion der Geräte und Lebensmittel, um sie bei den verschiedenen Arbeitsschritten schnell zur Hand zu haben.

Genügend Arbeitsfläche einplanen: Zum Kochen braucht man viel Platz, daher sollte die Arbeitsplatte großzügig bemessen und nicht zu vollgestellt sein.Wichtig bei der Küchenplanung: das Arbeitsdreieck: Das sogenannte Arbeitsdreieck markiert die drei wichtigsten Punkte in einer Küche: Auewahren, Spülen und Kochen. Das garantiert kurze Laufwege und effizientes Arbeiten.Hoch eingebauter Geschirrspüler: Die Spülmaschine ist in den meisten Haushalten deutlich häufiger im Einsatz als der Backofen. Dennoch findet man sie seltener hoch eingebaut.Ideale Arbeitshöhe: Die Höhe der Arbeitsplatte sollte auf die Körpergröße des Hauptnutzers angepasst sein. Gibt es mehrere Nutzer für eine Küche, ist eine elektrisch verstellbare Arbeitsplatte eine gute Lösung. Ergonomische Gesichtspunkte beachten: In dieser Küche von nobilia finden sich verschiedene Korpushöhen für unterschiedliche Tätigkeiten wie Kochen, Vorbereiten oder Spülen.Hochgebaute Elektrogeräte für mehr Komfort: In neu geplanten Küchen sind Elektrogeräte wie Backofen, Dampfgarer und Geschirrspüler meist auf einer rückenfreundlichen Höhe eingebaut.Beleuchtung optimieren: Mit einer Deckenleuchte ist es in der Küche nicht getan. Arbeitsflächen werden mit Unterbauleuchten optimal erhellt. Dunkle Schränke lassen sich mit Lichtleisten aufhellen.

Nicht unwichtig zum Küche planen ist auch die Frage des Budget: Wie viel Geld will ich in die neue Küche investieren? Zahle ich direkt oder über eine Finanzierung? Wenn Sie ein maximales Budget im Kopf haben, kann der Küchenprofi Ihnen bei der Küchenplanung mögliche Einsparpotentiale aufzeigen. 

Wenn Sie mit diesen Grundüberlegungen ins Planungsgespräch gehen, werden Sie mit Ihrer neuen Küche keine bösen Überraschungen erleben. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Kunden mit konkreten optischen Vorstellungen zu uns kommen und sich auch schon viele Gedanken zu den Elektrogeräten gemacht haben.

Nur bei Funktionalität und Ergonomie sind die vorher eingeholten Informationen sehr gering“, so MHK-Küchenprofi Claudia Frey, Inhaberin eines Küchenstudios in Kandel.

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Klären Sie also vor dem Küche planen alle wichtigen Aspekte der Funktionalität und gehen Sie damit auf Nummer sicher, damit Sie Ihre neue Küche in vollen Zügen und ohne praktische Einschränkungen genießen können.

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Beginnen Sie mit der Küchenplanung so früh wie möglich. Wenn es sich um einen Neubau handelt, können Sie bereits in der Planungsphase auch mit der Küchenplanung beginnen, denn so haben Sie größtmöglichen Einfluss auf die Verlegung von Wasser und Strom.

Ist es kein Neubau, sollten Sie trotzdem nicht lange mit der Küchenplanung warten. Eventuell können Strom und Wasser vor Einzug an eine andere Stelle verlegt werden, damit Sie Ihre Traumküche verwirklichen können. Zudem ist eine Einbauküche selten in weniger als zwei Wochen lieferbereit.

Rechnen Sie dagegen mit einer Lieferzeit zwischen sechs bis acht Wochen.  

In einem Küchenstudio ist die Küchenplanung einer Küche kostenfrei und unverbindlich. 

Nicht nur das Aussehen der Küche ist wichtig, sondern auch die Funktionalität. Mit unserem Fünf-Punkte-Plan für die Küchenplanung können Sie die ersten, wichtigen Punkte vor der detaillierten Planung mit dem Küchenprofi festlegen. Darunter fallen Maße und Anschlüsse im Raum, gewünschte Küchenform und Stil, Ergonomie, Geräteausstattung und Stauraum.

Источник: https://kueche.de/kuechenwissen/kuechenplanung/kueche-planen/

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