So stellen Sie die Heizung richtig ein

Contents
  1. Mein Ther­mo­stat und ich: So stel­le ich mei­ne Hei­zung rich­tig ein
  2. Wie funk­tio­niert eigent­lich ein Thermostat?
  3. Und wie erfühlt das Ther­mo­stat nun die Raumtemperatur?
  4. Was bedeu­tet das für mein Heizverhalten?
  5. Arti­kel zur Heizung
  6. Richtig heizen: die 15 besten Tipps zum Energiesparen
  7. 1. Richtig heizen heißt: Bewusster heizen
  8. 2. Ab wann heizen – nur im tiefen Winter?
  9. 3. Nachts die Heizenergie bewahren
  10. 4. Stoßlüften statt Dauerkippen
  11. 5. Wand hinter der Heizung dämmen
  12. 6. Richtig Heizen: Fenster und Türen dicht halten
  13. 8. Heizung richtig einstellen
  14. 9. Nachtabsenkung: Heizung einstellen bei Tag und Nacht
  15. 10. Richtig Heizen: Wenn mit Strom, dann mit Ökostrom heizen
  16. 11. Den eigenen Energieverbrauch kontrollieren
  17. 12. Richtig heizen mit automatischer Heizkörpersteuerung
  18. 13. Heizung früher abdrehen
  19. 14. Heizung prüfen
  20. 15. Besser wärmer kleiden als mehr heizen
  21. Richtig heizen – FAQ
  22. Heizung einstellen: So können Sie optimieren
  23. Heizkurve festlegen
  24. Smarte Heizungssteuerungen
  25. So läuft Ihre Heizung optimal
  26. Heizkurve verstehen und richtig einstellen
  27. Heizkosten sparen: Die optimale Heizkurve
  28. Heizkurve: Informationen und Schaubild
  29. Sinnvoll Kosten einsparen – Die Heizkurve selbst einstellen
  30. Tipps und Informationen: So stellen Sie die Heizkurve optimal ein
  31. Anleitung: Der Weg zur optimalen Heizkurve
  32. Die Auswertung: Das Ergebnis überprüfen und korrigieren
  33. Heizung richtig einstellen: Schritt für Schritt
  34. Erster Schritt: Heizkörper entlüften
  35. Effiziente Heizung: Temperatur richtig einstellen
  36. Tipp
  37. Heizung richtig einstellen – geringe Vorlauftemperatur wählen
  38. Nachtabsenkung anpassen
  39. Sparpotenzial nutzen
  40. Besonderheiten der Fußbodenheizung berücksichtigen

Mein Ther­mo­stat und ich: So stel­le ich mei­ne Hei­zung rich­tig ein

So stellen Sie die Heizung richtig ein

Durch unse­rer kur­ze Erklä­rung zum Ther­mo­stat wer­den Sie die­sen Win­ter zum Heizprofi!

Auch wenn der ein oder ande­re von uns noch immer die Hoff­nung auf laue Sommer­abende und war­me Sonn­ta­ge am Bade­see nicht auf­ge­ge­ben hat – wir müs­sen den Tat­sa­chen lang­sam ins Auge sehen: Es ist astro­no­mischer Herbst­anfang.

Damit ist es von nun an gar nicht mal mehr so abwe­gig, sich men­tal auf den Gebrauch der Hei­zung ein­zu­stel­len.

Um auf das ers­te Frie­ren in den eige­nen vier Wän­den gewapp­net zu sein, beschrei­ben wir, wie so ein Ther­mostat eigent­lich funk­tioniert und wor­auf beim Hei­zen beson­ders geach­tet wer­den sollte.

Wie funk­tio­niert eigent­lich ein Thermostat?

Grund­sätzlich besteht ein Ther­mo­stat aus dem sicht­ba­ren Thermostat­kopf und einem Heiz­körper­ventil. Um hier den Informations­rahmen nicht voll­ends zu sprän­gen, beschrän­ken wir uns in unse­ren Aus­füh­run­gen auf den Thermostat­kopf. Die­ses ist dazu da, die Raum­tem­pe­ra­tur zu steu­ern.

Und die­ses geschieht auf ganz raf­fi­nier­te Art und Wei­se: Der Thermostat­kopf ist näm­lich gleich­zei­tig ein sen­si­bles Fühl­element, wel­ches auf sei­ne äuße­re Wärme­entwicklung reagiert.

Um die­ses zu ver­ste­hen, muss vor­weg genom­men wer­den, dass die auf dem Thermostat­kopf ange­ge­be­nen Stu­fen kei­nes­falls die Geschwindig­keit der Wärme­erzeugung anzei­gen, son­dern ver­schie­de­ne Wärme­stufen. Stu­fe 5 bedeu­tet dabei, dass eine Raum­temperatur von bis zu 28 Grad erreicht wer­den kann.

 Stu­fe 3 dage­gen steht meis­tens für eine Raum­temperatur von ca. 20 Grad, also der zumeist emp­foh­le­nen Tem­pe­ra­tur in einem Gebäu­de.

Und wie erfühlt das Ther­mo­stat nun die Raumtemperatur?

In dem Thermostat­kopf befin­det sich eine Art Fühl­element in Form einer Aus­dehnungs­masse. Die­se dehnt sich bei Wär­me aus und zieht sich bei Käl­te zusam­men.

Neh­men wir nun an, unser Ther­mo­stat ist auf Stu­fe 3, also auf eine gewünsch­te Raum­temperatur von 20 Grad, ein­ge­stellt. Wird die Luft inner­halb des Rau­mes wär­mer als 20 Grad, so dehnt sich die Mas­se aus und bewegt dabei einen Regulierungs­stift.

 Die­ser drückt durch die Bewe­gung auf eine soge­nann­te Stopf­buchse im Heiz­körper. Durch die­sen Druck wird das Heiz­körper­ventil geschlos­sen.

Anders­herum bedeu­tet dass, das sich die Mas­se bei Käl­te zusammen­zieht und somit das Heiz­körper­ventil wie­der öff­net. So ist ein intel­li­gen­ter Heiz­kreis­lauf ent­stan­den, der die Tem­pe­ra­tur je nach Ein­stel­lung reguliert.

Was bedeu­tet das für mein Heizverhalten?

Das bedeu­tet, dass wir uns von dem Gerücht ver­abschieden, ein Raum wer­de schnel­ler warm, wenn ich die Hei­zung voll auf­dre­he. Durch ein sol­ches Ver­hal­ten ver­ur­sacht man nur unnö­ti­ge Heiz­kosten.

Sinn­vol­ler ist es, das Ther­mo­stat im Wohn­zimmer auf Stu­fe 3 zu stel­len und im Schlaf­zimmer auf Stu­fe 2. So erhält man im Wohn­bereich eine Tem­pe­ra­tur von 20 bis 21 Grad und im Schlaf­bereich, von ca. 16 bis 17 Grad.

Dabei lässt es sich per Faust­regel ganz gut einschlafen.

Viel dis­ku­tiert ist auch die Fra­ge, ob man einen Raum bei län­ge­rer Abwesen­heit ganz aus­küh­len las­sen soll­te, um Heiz­kos­ten zu spa­ren. Ein Rich­tig oder Falsch hängt hier­bei von der Däm­mung des Gebäu­des ab.

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Man soll­te aber nicht ver­ges­sen, dass eine zu star­ke Abwei­chung zwi­schen Außen- und Innen­temperatur den Schimmel­befall erhöht und, dass es nichts Schö­ne­res gibt, als Durch­gefroren von eisi­gen Tem­pe­ra­tu­ren drau­ßen in ein gemüt­lich war­mes Wohn­zimmer zu kom­men.

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Hier soll­te wohl jeder für sich den rich­ti­gen Mit­tel­weg finden.

Arti­kel zur Heizung

Um die persön­lich rich­ti­ge Hei­zungs­an­la­ge zu ermit­teln, die dar­über hin­aus auch noch mit dem eige­nen Konto­stand zu ver­ein­ba­ren ist, soll­ten die Investitions­kosten und die laufenden…  Zu einem effi­zien­ten Hei­zen gehört viel mehr als nur ein pas­sen­des Heiz­system – auch durch die rich­tige Wahl des Heiz­körper wird ein Eis­palast zur Wohlfühloase.…  Es ist eine alt­be­kannte Dis­kussion, die wohl jeder von uns hin und wie­der mit sich selbst führt: Lie­ber jetzt Geld aus­geben oder für spä­ter sparen?…  Der Schorn­stein­feger: Gera­de nach dem Jahres­wechsel ist er ganz beson­ders ver­ankert in unse­ren Köp­fen. Schließ­lich haben wir un­zählige Gruß­karten mit sei­nem Motiv mit Glücks­wünschen an… 

Источник: https://bafa-sanierungsfahrplan.de/thermostat

Richtig heizen: die 15 besten Tipps zum Energiesparen

So stellen Sie die Heizung richtig ein

Im Haushalt entfallen rund 70 Prozent des Energieverbrauchs auf die Heizung – richtig Heizen ist der beste Weg, Heizkosten zu sparen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Utopia zeigt, wie du im Winter richtig heizen und dabei Energie und Geld sparen kannst.

60 Prozent unseres CO2-Ausstoßes entfallen aufs Heizen und Raumwärme macht rund drei Viertel des gesamten Energieverbrauchs in Haushalten aus. Richtig Heizen kann also noch viel klimafreundlicher sein als Stromsparen.

Für richtiges Heizen helfen schon einfache Mittel: Fenster abdichten, Heizkörper isolieren, Stoßlüften, Heizung richtig einstellen. Damit kann man beim Heizen richtig viel Energie sparen – und hat gleichzeitig ein gesundes Raumklima.

Kennst du schon den Utopia-Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts & Co?

Ein Tipp vorweg: Auch Umziehen kann helfen. Etwa in eine Wohnung mit geringerer Wohnfläche, denn die Größe der Wohnfläche bestimmt deinen Heizaufwand stark mit. Oder in eine Wohnung in einem Passiv- oder Niedrigenergiehaus. Aber klar: Beides geht in deutschen Großstädten nicht so ohne weiteres – deshalb unsere 15 Heiz-Tipps und danach auch noch eine Heizen-FAQ.

1. Richtig heizen heißt: Bewusster heizen

Richtig heizen heißt oft: weniger heizen oder zumindest bewusster. In deiner Wohnung muss es im Winter nicht 25 Grad warm sein – jedes Grad weniger spart Heizenergie. Nach Schätzungen spart man pro Grad bis zu sechs Prozent Energie. (Ob diese Zahl so wirklich ganz exakt stimmt, ist umstritten – gewiss ist: man spart damit Geld.)

Die optimale Raumtemperatur liegt bei etwa 20 Grad. Im Bad dürfen es schon 22 Grad sein, doch in anderen Räumen genügen oft weniger: In der Küche geben Backofen und Kühlschrank Wärme ab; im Schlafzimmer sorgen 17 bis 18 Grad für einen guten Schlaf, einige bevorzugen sogar noch weniger.

Übrigens: Wer in der Nacht friert, ist mit einer Wärmflasche klüger beraten als mit einem stark beheizten Schlafzimmer.

Wichtig: Es geht nicht darum, in den eigenen vier Wänden zu frieren! Aber oft friert man nicht trotz, sondern wegen der Heizung. Der Körper passt sich der höheren Temperatur im Raum an und bemerkt dann eigentlich gar nicht mehr, dass der Raum überheizt ist.

Unbenutzte Räume brauchen übrigens wenig bis keine Heizung. Aber: Viel kälter als 15 Grad sollte es im Winter bei Außentemperaturen unter Null nicht werden. Sonst droht Schimmel. Das gilt vor allem bei Feuchtigkeitsquellen im Haus oder in den kühlen Zimmern.

2. Ab wann heizen – nur im tiefen Winter?

Viele stellen sich die Frage, ab wann richtiges Heizen überhaupt sinnvoll ist bzw. ab wann das Heizen durch Vermieter:innen prinzipiell ermöglicht werden muss.

  • Typischerweise beginnt man frühestens ab Oktober mit dem Heizen. 2019 und 2020 war der Oktober relativ mild, Heizen daher vielerorts erst später nötig.
  • Ab Mitte/Ende April ist Heizen meist auch nicht mehr notwendig. Abhängig ist dies natürlich auch von deiner Region und dem lokalen Wetter im Winter.
  • Für Vermieter:innen gilt: ab 1. Oktober ist Heizen zu ermöglichen, und das bis 30. April. Sinkt die Temperatur in den vermieteten Räumen unter 16 Grad oder längere Zeit unter 18, ist auch außerhalb der Heizperiode zu heizen! Wenn Vermieter:innen dies nicht sicherstellen, besteht ein Sachmangel und die Mieter:innen können die Miete mindern.

Umgekehrt bedeutet das, dass der größte Teil unseres Heizenergieverbrauchs vor allem auf die Monate Dezember bis März fällt: Richtig heizen heißt also auch: wenn möglich später damit zu beginnen und früher aufzuhören.

Übrigens: Heizen gehört zu den Dingen mit dem größten Einfluss auf das Klima. Die Grundfläche der eigenen Wohnung zu verkleinern, gehört daher zum Wirksamsten, was du für den Klimaschutz tun kannst. Leider auch zum Schwierigsten – mehr dazu im Beitrag CO2-Ausstoß bei Wohnung, Ernährung & Verkehr.

3. Nachts die Heizenergie bewahren

Fenster haben nicht die gleiche Isolationswirkung wie Wände. Richtig Heizen bedeutet hier, so wenig Wärme wie möglich entweichen zu lassen – gerade im Winter. Deshalb ist es sinnvoll, Rollläden nach Einbruch der Dunkelheit herunterzulassen – so lässt sich der Wärmeverlust an den Fenstern um bis zu 20 Prozent reduzieren und du kannst Heizkosten sparen.

Übrigens: Die Vorhänge zuzuziehen bringt tatsächlich auch noch ein paar Prozent!

4. Stoßlüften statt Dauerkippen

Richtig Heizen geht nur mit richtigem Lüften: Dauerhaft gekippte Fenster sorgen kaum für Luftaustausch, sie kühlen nur die Wände aus. Richtiges Stoßlüften dagegen spart viel Energie und ist zudem gut für die Gesundheit. Details im Beitrag Richtig lüften: 10 Tipps gegen Schimmel in der Wohnung.

Richtig lüften: Besser kurz Stoßlüften als Fenster kippen. (Foto: © Marquis de Valmont / photocase.de)

Zu wenig Feuchtigkeit im Raum trocknet die Schleimhäute aus, zu viel begünstigt gerade an kalten Wänden Schimmelpilze. Die Fenster also mehrmals am Tag für ein paar Minuten ganz öffnen, damit ein kompletter Luftaustausch stattfindet – zuvor aber das Thermostatventil herunterdrehen.

Details liest du im Ratgeber Schimmel entfernen, aber richtig.

5. Wand hinter der Heizung dämmen

Richtig heizen heißt auch, die Wärme möglichst in der Wohnung zu halten. Eine Isolationsschicht direkt hinter dem Heizkörper senkt den direkten Wärmeverlust über die Außenwand. Im Baumarkt findest du Dämmmatten in verschiedenen Stärken und mit oder ohne Aluminiumbeschichtung. (Aluminium reflektiert die Wärmestrahlung.)

Wichtig: Dämmen ist eine Wissenschaft für sich, lass dich hier am besten beraten. Doch mit richtigem Dämmen lässt sich der Wärmebedarf deutlich reduzieren und du kannst Energie sparen.

6. Richtig Heizen: Fenster und Türen dicht halten

Richtiges Heizen hilft wenig, wenn ein Teil der Wärme durch undichte Fenster und Türen entweicht. Dichtungen in Fenster- und Türrahmen werden im Lauf der Zeit porös und damit undicht. Im Winter kann das richtig teuer werden.

Du kannst die Spalten ganz einfach mit Schaumstoff- oder Gummidichtungsband (auch Profildichtungsband genannt) auffüllen. Die bekommst du in jedem Baumarkt in unterschiedlichen Ausführungen.

Achte darauf, dass deine Heizkörper nicht verdeckt sind, etwa von Möbeln oder Gardinen. Auch Thermostate sollten nicht verdeckt sein. Die Heizwärme kann sich sonst nicht gut im Raum verteilen und deine Heizung arbeitet stärker als eigentlich nötig – das verschwendet nur Energie.

8. Heizung richtig einstellen

Die Zahlen auf vielen Heizungsthermostaten sind keineswegs willkürlich angeordnet. Sie zeigen recht genau an, wie warm es im Zimmer wird – aber eben nicht die Temperatur selbst. Gleichzeitig informieren sie auch, wie viel Energie du sparen kannst. Mehr zum Thema Heizung einstellen im Beitrag Heizkörper-Thermostat: was die Zahlen bedeuten.

Richtig heizen: Die Heizung richtig einstellen ist dabei wichtig. (Foto: CC0 / Pixabay / ri)

9. Nachtabsenkung: Heizung einstellen bei Tag und Nacht

Wie sollte man die Heizung bei Nacht und am Tag einstellen?

  • Am Tag typischerweise die Einstellung 2 bis 3 wählen für ca. 18 bis 20 Grad.
  • In der Nacht im Schlafzimmer die Einstellung 1 bis 2 für 14 Grad (oft markiert).
  • In meist ungenutzten Räumen die 1 einstellen für 12 Grad.

Umstritten ist die Nachtabsenkung der Temperatur. Am Tage will man es warm haben, in der Nacht könnte man die Heizung theoretisch ganz abschalten. Doch am Morgen muss man dann wieder richtig Einheizen, um eine warme Wohnung zu haben – auch das verschlingt Heizenergie.

Umstritten ist, ob das erneute Aufheizen der erkalteten Wohnung nun sinnvoller ist als das Durchheizen mit „Nachtabsenkung“, also einer zwar niedrigeren, aber nicht niedrigen Temperatur. Die Antwort ist von vielen Faktoren abhängig, vor allem von der Gebäudemasse und der Gebäudedämmung, und die kann für den konkreten Anwendungsfall nur ein:e Expert:in ermitteln.

Um aber selbst eine Faustregel zu haben, gehe wie folgt vor: Schalte in einer Nacht mit Null Grad Außentemperatur die Heizung einmal komplett ab.

Prüfe am nächsten Morgen die Temperatur: Je tiefer die Temperatur über Nacht gesunken ist, desto weniger Energie konnte das Gebäude oder die Wohnung speichern, desto sinnvoller wäre eine Nachabsenkung, also das Heizen in der Nacht mit niedriger Temperatur.

Übrigens: Nicht nur in der Nacht, auch am Tag kann man die Heiztemperatur senken, wenn tagsüber niemand zu Hause ist – und damit bei Gebäuden mit hohem Verbrauch bis zu 15 Prozent an Heizenergie sparen.

10. Richtig Heizen: Wenn mit Strom, dann mit Ökostrom heizen

Mit Strom zu heizen ist oft wenig effektiv und auch ziemlich teuer. Verwende also Heizlüfter, wenn überhaupt, nur sehr sparsam.

Auch Infrarotheizungen heizen mit Strom.

Aus dem selben Grund haben auch die verschwenderischen Nachtstromspeicherheizungen in modernen Wohnungen eigentlich nichts mehr verloren, jedenfalls solange man keinen Ökostrom hat.

Mach hier für deine PLZ den Stromvergleich von Utopia, bereits vorgefiltert mit namhaften Siegeln:

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Im Zuge der Energiewende werden wir wahrscheinlich mehr und besser mit Strom heizen. Sinnvoll ist das aber nur, wenn dieser tatsächlich aus regenerativen Quellen kommt, also Ökostrom ist, und die gewählte Heizmethode hinreichend effizient ist, also einen hohen Wirkungsgrad hat.

[/attention] Richtig heizen: Auch bei ineffizienten Nachtspeicherheizungen kann man Energie sparen. (Foto: Utopia.de)

Natürlich hat man in Mietwohnungen nur wenig die Möglichkeit, etwas an der Heizungsart zu ändern. Wenn du noch eine Nachtspeicherheizung hast und damit richtig heizen willst, findest du hier Tipps zum Energiesparen: Nachtspeicherheizung: So sparst du Heizkosten.

11. Den eigenen Energieverbrauch kontrollieren

Die Kosten für Strom und Heizung werden monatlich direkt vom Konto abgebucht – Mieter:innen zahlen in der Regel eine mit dem:r Vermieter:in bzw. dem Stromversorger vereinbarte Abschlagszahlung; die Jahresabrechnung folgt oft erst irgendwann im nächsten Jahr. Das ist zwar bequem, führt aber leider auch dazu, dass man schnell den Überblick über die verbrauchte Energiemenge verliert.

Deshalb solltest du genau auf deinen Verbrauch achten. Für die Heizkosten findest du ungefähre Vergleichswerte im Heizspiegel.

Für den Stromverbrauch bieten einige Stadtwerke Apps an, mit denen sich der eigene Verbrauch im Blick behalten lässt.

Stromverbrauchsmesser gibt es schon ab 20 Euro, Verbraucherzentralen leihen sie teils auch kostenlos aus – sie zeigen den Strom an, den ein Gerät verbraucht.

12. Richtig heizen mit automatischer Heizkörpersteuerung

Mit programmierbaren Thermostaten an den Heizkörpern kannst du den Heizzyklus in jedem Raum optimal einstellen und so viel Energie sparen.

Komfortabel geht es auch per Funk von einem Raumregler gesteuert. So werden die Räume nur zu den Zeiten beheizt, zu denen sie auch tatsächlich genutzt werden.

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Du hast jederzeit eine angenehme Raumtemperatur und sparst gleichzeitig Energiekosten.

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Der Einbau programmierbarer Thermostate ist einfach: Lediglich der Thermostatkopf wird ausgetauscht. Die Thermostate gibt** es u.a. bei Amazon. Viele weitere Informationen dazu bei co2online.de oder der Verbraucherzentrale.

13. Heizung früher abdrehen

Wer ins Bett geht, schaltet gern vorher die Heizung aus (oder dreht sie runter). Nun heizt diese aber noch eine Zeitlang nach, und diese Wärme nutzt den Bewohner:innen eigentlich gar nicht mehr.

Schlauer also für diejenigen, die nachts nicht oder weniger heizen wollen: Eine halbe oder ganze Stunde vor dem Zubettgehen schon mal die Heizung herunter drehen. Auch das spart wieder etwas Energie.

14. Heizung prüfen

Befindet sich Luft im Heizkörper, musst du die Heizung entlüften. Denn sonst kann das warme Wasser nicht in den Heizkörper aufsteigen und die Heizung bleibt kalt. Unsere Anleitung hilft dir dabei:

15. Besser wärmer kleiden als mehr heizen

Klingt so richtig banal, aber es ist eben auch wahr: Wer es richtig warm haben will, der muss nicht unbedingt mehr heizen, sondern zieht sich dafür wärmer an. Vor allem die Füße warmhalten – dann friert man weniger leicht! 

Wollsocken und warme Pullis helfen. Auch ein einfaches Halstuch sorgt dafür, dass man subjektiv weniger friert, ein Schal natürlich mehr. Auf Dauer bleibt gesünder, wer sich nicht ständig in überheizten Räumen aufhält.

Hier Tipps für warme Kleidung:

Richtig heizen – FAQ

Wie heizt man richtig?

Hier die wichtigsten Tipps: 1. Bewusster heizen und Temperatur senken – eine Raumtemperatur von ca. 20 Grad reicht aus.2. Zum richtigen Zeitpunkt heizen – ab Außentemperaturen zwischen ca. 10 und 14 Grad (s. unten).

Vermieter:innen müssen zwischen 1. Oktober und 30. April das Heizen ermöglichen.3. Nachts schlauer heizen – wenn möglich Jalousien herunterlassen, Heiztemperatur (leicht) absenken.4. Regelmäßig kurz Stoßlüften. 5. Dämmen. 6. Fenster und Türen abdichten. 7.

Darauf achten, dass Heizkörper nicht verdeckt sind.

8. Heizung richtig einstellen.

9. Wenn mit Strom, dann Ökostrom heizen. 10. Wenn nötig Heizung technisch nachrüsten (z. B. mit programmierbaren Thermostaten).

11. Wenn nötig Heizung entlüften.

Источник: https://utopia.de/ratgeber/richtig-heizen-energiesparen/

Heizung einstellen: So können Sie optimieren

So stellen Sie die Heizung richtig ein

Die Beheizung von Wohnräumen und die Warmwasserversorgung sind aktuell die größten Energieverbraucher im Haushalt. Das heißt im Umkehrschluss für Sie: Am einfachsten können Sie Energie sparen, indem Sie die Einstellungen Ihrer Heizung überprüfen und anpassen.

Mit dem Einstellen Ihrer Heizung sparen Sie aber nicht nur Geld und entlasten die Umwelt, oft können Sie gleichzeitig Ihren Wohnkomfort deutlich steigern. Moderne Heizungsanlagen bieten zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, die dank grafischer Benutzeroberflächen weitgehend selbsterklärend sind.

Doch wer weiß was er zu tun hat, kann auch aus älteren Modellen einiges herausholen.

Um die Einstellung der Heizung deutlich zu verbessern, müssen Sie sich oft gar nicht bis zum Heizungsraum bewegen: Automatische oder gar vernetzte Thermostate direkt am Heizkörper bringen Sie bereits einen großen Schritt nach vorn.

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche generellen Einstellungsmöglichkeiten bestehen. Sie lesen zudem, was Sie bei Ihrer Heizung selbst einstellen können und was Sie lieber dem Heizungsbauer überlassen. Darüber hinaus werfen wir einen Blick darauf, wie Smarthome-Technologie den Heizungsbetrieb verbessern kann.

Bei den Einstellmöglichkeiten einer Zentralheizung kann man generell zwischen zwei Arten unterscheiden:

  • Einstellungen zur Abgabe der Wärme und
  • Einstellungen zur Erzeugung der Wärme
  • Für einen effizienten Heizungsbetrieb und einen guten Wohnkomfort sollten Sie beide Aspekte im Auge behalten.

Drehen Sie an einem Heizkörperthermostat, stellen Sie lediglich ein, welche Zieltemperatur der Raum erreichen soll. Die Stellung des Thermostats bestimmt nämlich, wie viel Heizungswasser den Heizkörper durchströmt. Hat sich der Raum erwärmt, dann drosselt das Thermostat selbsttätig die Durchflussmenge, sodass die gewünschte Temperatur gehalten wird.

Im Umkehrschluss bedeutet das: Durch häufiges Drehen am Thermostat beschleunigen Sie das Aufheizen des Raumes nicht. Das Einstellen Ihrer Heizung auf eine höhere Stufe erhöht lediglich die Durchflussmenge und dadurch steigt die zu erreichende Zieltemperatur.

Mehr zu Thermostaten und Ihren Einstelloptionen lesen Sie weiter unten beim Thema Smarthome.

Dagegen bestimmen Einstellungen am Bedienelement des Wärmeerzeugers selbst, wie viel Wärme dieser wann überhaupt erzeugen soll.

Die sogenannte Vorlauftemperatur gibt an, welche Temperatur das Heizungswasser im Wärmetauscher annehmen soll, bevor es durch die Heizflächen zirkuliert.

Anders als die Einstellung am Thermostat kann die Vorlauftemperatur sehr wohl beeinflussen, wie schnell Sie Ihre Wunschtemperatur in den Wohnräumen erreichen.

Möchten Sie Ihre Heizung wirklich korrekt einstellen, ist die Vorlauftemperatur der richtige Punkt, um anzusetzen. Denn die passende Vorlauftemperatur führt zu deutlich mehr Effizienz, als wenn der Wärmeerzeuger (Ihr Gasbrennwertgerät, Ihre Wärmepumpe etc.) auf Hochtouren läuft und Sie nur die einzelnen Räume herunterregeln.

Heizkurve festlegen

Heute zählen Heizungsanlagen, deren Vorlauftemperatur an die Außentemperatur gekoppelt ist, zum absoluten Standard. Für die Vorlauftemperatur reicht es daher nicht aus, einen fixen Wert einzustellen.

Stattdessen geben Heizkurven, wie die beispielhaft abgebildete, den Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Außentemperatur und der Vorlauftemperatur wieder.

Wird es draußen kälter, muss der Wärmeerzeuger das Heizungswasser stärker erwärmen, damit sich die gewünschte Raumtemperatur einstellt.

In der Grafik werden verschiedene Heizkurven dargestellt. Die Heizkurve eine Funktion aus Vorlauftemperatur, dargestellt auf der y-Achse, und Außentemperatur, dargestellt auf der x-Achse. [attention type=yellow]

Ein Heizungsbauer weiß genau, wie er Ihre Heizkurve einzustellen hat. Finden Sie hier einen Partner in Ihrer Umgebung!

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Für das bessere Verständnis geben wir dennoch einen kurzen Überblick über die gängigen Einstellmöglichkeiten an der Heizkurve.

  1. Die Steilheit der Kurve gibt an, um wie viel Grad die Vorlauftemperatur fällt oder steigt, wenn die Außentemperatur um 1°C fällt oder steigt.

  2. Die Parallelverschiebung definiert das gesamte Niveau der Vorlauftemperatur. Verschieben Sie die Kurve entlang der y-Achse nach oben, heben Sie das Niveau insgesamt an.

  3. Die Heizgrenze befindet sich im Ursprung des Koordinatensystems und legt eine Außentemperatur als Grenzwert fest, oberhalb derer die Heizung gar nicht arbeiten soll.

Diese genannten Einstellungen betreffen die Gestalt der Heizkurve. Zusätzlich haben Sie aber noch die Möglichkeit, die Vorlauftemperatur vorübergehend abzusenken. Diese sogenannte Nachtabsenkung ist in der Praxis also nichts anderes als eine zeitweise Parallelverschiebung der Heizkurve nach unten.

Traditionell heißt die Funktion zwar Nachtabsenkung, doch auch eine definierte Absenkung der Vorlauftemperatur tagsüber kann sinnvoll sein und die Effizienz der Wärmebereitstellung deutlich erhöhen. Sind Sie tagsüber regelmäßig außer Haus, bemerken Sie davon noch nicht einmal was, denn wenn Sie nach Hause kommen, ist die Temperatur wieder auf Ihr Wohlfühlmaß angestiegen.

  • Je besser der energetische Stand des Gebäudes ist, desto geringer kann die Vorlauftemperatur gewählt werden.
  • Die Heizung arbeitet umso effizienter, je geringer die Vorlauftemperatur ausfällt. Als Randbedingung gilt jedoch, dass der Raum mit der höchsten Wohlfühltemperatur – meist das Bad – diesen Wert auch erreicht.

Eine Fußbodenheizung puffert Wärme deutlich länger als Heizkörper. Ist der Boden einmal ausgekühlt, braucht die Fußbodenheizung aber deutlich länger, um diesen wieder auf Temperatur zu bringen. Die Einstellungen für die Nachtabsenkung und die Vorlauftemperatur unterscheiden sich daher bei einer Fußbodenheizung deutlich von Heizkreisen mit klassischen Heizkörpern. 

Haben Sie einen sehr regelmäßigen Tagesablauf, erzielen Sie bereits mit einfachen Veränderungen große Effizienzgewinne, ohne sich im Wohnkomfort einzuschränken. Gehören Sie zu diesem Personenkreis, sollten Sie sich mit der Nacht- und Tagabsenkung näher befassen.

In Zeiten längerer Abwesenheit senkt die Heizung nach Ihren Angaben die Vorlauftemperatur ab und verbraucht so weniger Brennstoff. Die Nachtabsenkung lohnt sich vor allem in schlecht gedämmten Immobilien, da hier die Wärmeverluste sehr hoch ausfallen.

  • Zu weit darf die Temperatur nicht absinken, ein Auskühlen gilt es nämlich unbedingt zu verhindern.
  • Ein übertriebener Spargedanke kann Sie hier sogar teuer zu stehen kommen.
  • Fällt die Temperatur zu weit, verschlingt das Wiederaufheizen mehr Energie als das zeitweilige Drosseln der Heizung einspart.
  • Wir raten: Die Raumtemperatur sollte nie unter 16°C sinken.
  • Unterhalb dieser Mindesttemperatur ist auch die Gefahr einer Schimmelbildung deutlich erhöht.

Den Heizungsbetrieb an Ihr Wärmebedarfsmuster anpassen, können Sie auch als Mieter in einem Mehrparteienhaus. Auch in diesem Fall geht es erst einmal ohne den Austausch von Komponenten.

Hinterfragen Sie einfach einmal, wie die einzelnen Räume temperiert sein sollen und vermeiden Sie häufiges Drehen am Thermostat. Mehr dazu lesen Sie im Artikel zum Thema „richtig heizen“.

Wollen Sie einen Schritt weiter gehen, stellen automatische Thermostate den besten Kompromiss aus Kosten und Leistung dar.

Diese Thermostate haben eine Zeitschaltuhr, über die Sie die gewünschte Temperatur pro Wochentag und Tageszeit vorgeben.

Den Heizungsbetrieb auf die eigenen Bedürfnisse einstellen und damit gleichzeitig Geld sparen und das Wohlbefinden steigern – das muss doch auch komfortabler und flexibler gehen? Gehören Sie zu denen, die sich diese Frage stellen, dann sollten Sie sich etwas genauer mit den Möglichkeiten von Smarthome befassen.

  • In der Vergangenheit waren smarte Geräte vor allem für die Montage direkt an den Heizkörpern gedacht. Heute kommen nun zunehmend Lösungen auf den Markt, die auch den zentralen Wärmeerzeuger vernetzen.

Smarte Heizkörperthermostate gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Manche Produkte erhalten Sie im Set mit einer zentralen Bedienstation, die Sie an der Wand montieren. Haben Sie die Geräte in Betrieb genommen, können Sie von der Bedienstation aus alle verbundenen Thermostate einstellen. Natürlich bleibt die Möglichkeit zur direkten Einstellung am Heizkörper weiterhin bestehen.

Setzen Sie auf lernende Geräte, müssen Sie selbst gar keine Einstellungen vornehmen. Nach einer Lernphase kennen die Thermostate Ihr Nutzungsprofil und passen sich automatisch daran an.

Die nächste Stufe sind Thermostate, die sich mit dem Internet verbinden lassen. Egal ob über eine App auf Ihrem mobilen Gerät oder eine Web-Plattform – mit so einer Lösung können Sie auch von unterwegs jederzeit die Thermostate einstellen.

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Solche Produkte sind besonders für diejenigen empfehlenswert, die einen schlecht planbaren Tagesablauf haben.

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Egal wann Sie nach Hause kommen – wenn Sie dies die Heizungssteuerung rechtzeitig wissen lassen, ist die Wohnung stets perfekt temperiert.

Werfen Sie auch einen Blick auf „Heizkörperthermostat wechseln: Elektronisches Thermostat einsetzen“.

Smarte Heizungssteuerungen

Die smarte Steuerung des Wärmeerzeugers ist aktuell noch sehr eingeschränkt, sodass der Nutzer hier nur wenige Optionen hat. Was in diesem Bereich aber schon gut funktioniert, ist eine Statusabfrage aus der Ferne. Anders als bei einem vernetzten Thermostat können Sie bei einem vernetzten Wärmeerzeuger nämlich direkt auf dessen Betriebszustand zugreifen.

So erhalten Sie Störungsmeldungen in Echtzeit und können die Daten Ihrem Kundendienst zur Verfügung stellen. Der Heizungsbauer kann eine Ferndiagnose vornehmen, kleine Fehler direkt beheben und größere Reparaturen optimal planen. Auch ältere Wärmeerzeuger lassen sich durch Nachrüstlösungen mit zumeist eingeschränktem Funktionsumfang in Ihr Smarthome integrieren.

Noch mehr Tipps rund ums Heizen, Lüften, Einrichten, Bauen und Sanieren lesen Sie in unserem kostenlosen E-Book. Auf 40 Seiten bekommen Sie jede Menge Ratschläge, die Ihr Wohnraumklima und somit auch Ihre Lebensqualität maßgeblich verbessern.

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Haben Sie oder der Heizungsbauer Ihres Vertrauens die programmierbaren Heizkörperthermostate installiert und auf Ihre Bedürfnisse eingestellt, können Sie sich über erhöhten Komfort freuen.

Wenn Sie aber Energie einsparen möchten, können programmierbare Heizkörperthermostate zwar einen Beitrag leisten, weitaus effektivere Methoden sind aber die Anpassung der Vorlauftemperatur und der Heizkurve.

So läuft Ihre Heizung optimal

Damit Ihre Freude anhält, sollten Sie zusätzlich die Punkte von unserer Liste beachten. Sie sind für einen dauerhaft zuverlässigen und effizienten Heizungsbetrieb unerlässlich.

Mehr Details über die Funktionsweise eines Heizkörperthermostats erfahren Sie in unserem Beitrag zum Thema Thermostat wechseln.

Hier nur das Wichtigste: Bei in die Jahre gekommenen Thermostaten funktioniert der Automatismus für das Halten der Raumtemperatur oft nur noch eingeschränkt.

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Sind Sie sich nicht sicher, in welchem Zustand sich Ihre Thermostate befinden, können Sie sich an einer Lebensdauer von 15 Jahren orientieren.

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Daneben gibt es mehrere Systemparameter, die Sie im Blick behalten sollten. Unerwünschte Luft aus dem Heizkreislauf abzulassen, trägt ebenfalls zu einer besseren Verteilung der Wärme bei wie ein hydraulischer Abgleich und eine ausreichende Menge an Heizungswasser.

Während Sie die Heizkörper zu Beginn jeder Heizsaison problemlos selbst entlüften können, sollten Sie alles Weitere besser einem Heizungsbauer überlassen. Überhaupt lohnt es sich, den Kontakt zu Ihrem lokalen Fachmann zu halten: Ein guter Wartungszustand ist der beste Garant für effizientes Heizen.

Finden Sie hier den passenden Heizungsbauer für Ihre Wartung, Installation oder Instandsetzung!

Damit Sie gleich loslegen können, haben wir Ihnen hier noch einmal die wichtigsten Schritte zum optimalen Einstellen Ihrer Heizung zusammengefasst:

  • Individuelle Heizungssteuerung planen
  • Bestes Mittel für die Umsetzung identifizieren
  • Einstellungen vornehmen
  • Einstellungen testen und bei Bedarf anpassen

Sie sehen, auch an einfachen Heizkörperthermostaten und mit einem betagten Wärmeerzeuger können Sie Einstellungen vornehmen, die Ihnen eine deutliche Energieeinsparung bescheren. Auch wenn Sie automatische oder vernetzte Thermostate einsetzen, kommt es immer noch darauf an, die Einstellungen von Zeit zu Zeit mit Ihren Gewohnheiten abzugleichen und bei Bedarf anzupassen.

Statten Sie Ihren Neubau mit einer Heizung aus, oder ersetzen Sie eine veraltete Heizungsanlage, können Sie Smarthome Lösungen nutzen, die Ihnen eine Vielzahl der Einstellungen abnimmt. In ein solches System können Sie Ihr gesamtes Energiemanagement integrieren, darunter auch Photovoltaikanlagen ebenso wie Anlagen zur Belüftung und Kühlung.

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Источник: https://www.dein-heizungsbauer.de/ratgeber/energie-sparen/heizung-einstellen/

Heizkurve verstehen und richtig einstellen

So stellen Sie die Heizung richtig ein

Wenn man das Potenzial seiner Heizung optimal ausnutzen möchte, bildet die Heizkurve ein wichtiges Puzzleteil. Durch die Heizkurve wird bestimmt, welche Vorlauftemperatur zu fahren ist. So kann die notwendige Energie in den Heizkörper gelangen, damit das Gebäude auf die gewünschte Solltemperatur gebracht werden kann.

Heizkosten sparen © Digitalpress, fotolia.com

Heizkosten sparen: Die optimale Heizkurve

Ältere Standardheizkessel zeichneten sich durch die Eigenschaft aus, dass sie meistens unbeeindruckt von den Verhältnissen der Witterung mit festgesetzten Einstellungen durchliefen.

Fakt ist: Ein Gebäude benötigt bei wärmeren Temperaturen im Außenbereich weniger Energie als bei Frost, um auf eine angenehme Temperatur gebracht zu werden. Mit der Heizkurve ist es möglich Heizkosten einzusparen.

Mit der Kurve wird geregelt, welche spezielle Vorlauftemperatur zu leisten ist, wenn eine bestimmte Außentemperatur herrscht.

DIe Heizkurve sollte optimal eingestellt seinInfo: Bei sinkenden Außentemperaturen steigt die Vorlauftemperatur

Heizkurve: Informationen und Schaubild

In der folgenden Grafik sehen Sie die Heizkurve. Auf der x-Achse werden die Werte für die Außentemperatur angegeben. Auf der y-Achse sehen Sie die zu erreichende Vorlauftemperatur.

Bei Null liegt die Vorlauftemperatur bei 20 °C. Es muss also keine Heizarbeit erfolgen und der Heizkessel bleibt aus.

Wenn die Außentemperatur sinkt, steigt die durch die Heizkurve festgelegte Vorlauftemperatur an.

Heizkurve, Quelle: Wikipedia

Steilheit und Parallelverschiebung:

  • die Heizkurve verläuft nicht linear
  • bei unterschiedlichen Temperaturen geben Heizkörper verschiedene Energien an die Umgebung ab
  • bei einer Steilheit von 1 steigt auch die Vorlauftemperatur jeweils um 1 Grad an
  • die Parallelverschiebung ist ein wichtiger Faktor bei der Bestimmung der optimalen Heizkurve
  • wenn ein Haus saniert und dadurch besser gedämmt ist ist weniger Heizarbeit notwendig

Heizkurve: Je besser die Dämmung desto flacher die HeizkurveHeizkurve: Durch die Parallelverschiebung wird erst bei kühleren Temperaturen geheizt

Sinnvoll Kosten einsparen – Die Heizkurve selbst einstellen

Wenn Sie Zeit zur Verfügung haben ist es möglich, durch experimentelles Herantasten an die optimale Heizkurve Kosten einzusparen. Wenn Sie die Heizkurve individuell einstellen, haben Sie die Möglichkeit von verschiedenen Vorteilen zu profitieren.

Eventuell ist es möglich, dass der Heizkessel dann weniger arbeiten muss. So nehmen der Brennstoffverbrauch und der Verschleiß ab. Außerdem können durch eine Veränderung die Laufzeiten optimiert und positiv beeinflusst werden. Auf diese Weise kann der Nutzungsgrad gesteigert werden.

Darüber hinaus können die Wärmeverluste im Heizkreislauf verringert werden.

Die Heizkurve sollte richtig eingestellt werden: Ein Heizungsfachmann weiß wie es gehtInfo: Info: Viele Heizungen sind auf die Werkseinstellungen eingestellt und liefern so kein optimales Heizverhalten

Tipps und Informationen: So stellen Sie die Heizkurve optimal ein

In der folgenden Übersicht finden Sie einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten, wenn Sie die Heizkurve individuell optimieren möchten. Ihr Ziel sollte es sein, die Heizkurve so flach wie möglich zu halten und trotzdem die notwendigen Temperaturen zu erreichen.

DAS SOLLTEN SIE BEACHTENWEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
die optimale Außentemperatur
  • die Außentemperatur während der Untersuchung sollte mindestens unter 5 °C liegen
einen speziellen Raum untersuchen
  • Sie sollten einen einzigen Raum über einen längeren Zeitraum untersuchen
  • dabei bietet sich der kühlste Raum im Haus an
Thermostatventile
  • die Thermostatventile sollten bei den Untersuchungen voll aufgedreht sein
Untersuchungszeitraum
  • protokollieren Sie die Raumtemperaturen über einen Zeitraum von mehreren Tagen

Ein Heizungsprofi macht die Heizung durch optimale Einstellung erst richtig effektiv

Anleitung: Der Weg zur optimalen Heizkurve

Wie bereits beschrieben sollten Sie die einzelnen Raumtemperaturen über einen Zeitraum von mehreren Tagen überprüfen und auswerten. Am besten ändern Sie die Parameter immer einzeln und nicht mehr als um 10 Prozent des Wertes bzw. in einzelnen Schritten von 1 °C.

Wenn es möglich ist, sollten Sie weitere Veränderungen der Heizkurve auch an Tagen mit vergleichbaren Temperaturen vorgenommen werden.

Ändern Sie die Steilheit bevorzugt nur an kalten Tagen! Wenn Sie die Parallelverschiebung anwenden, ist es möglich etwas freier zu arbeiten.

Die Auswertung: Das Ergebnis überprüfen und korrigieren

Wenn es dauerhaft zu kalt ist, kann das Problem an einer zu niedrigen Parallelverschiebung liegen. In diesem Fall sollten Sie sie schrittweise anheben. Wenn es nur bei niedrigen Außentemperaturen zu kalt ist, sollten Sie die Steilheit erhöhen.

Kommt es nur in den Übergangszeiten zu zu kalten Temperaturen sollte das Niveau angehoben werden. Dann muss aber ggf. die Steilheit etwas gesenkt werden. So kommt es nicht dazu, dass die Heizung an kalten Tagen nicht zu viel Wärme zur Verfügung stellt.

Источник: https://www.heizsparer.de/spartipps/heizung-optimieren/heizkurve-verstehen-und-richtig-einstellen

Heizung richtig einstellen: Schritt für Schritt

So stellen Sie die Heizung richtig ein

Moderne Heizungen stellen die für uns ideale Temperatur ein, verlangen nur nach einem Minimum an Wartung und gehen dabei sparsam mit Energie um – sofern die Einstellung der Heizung stimmt.

Einen großen Anteil an der Effizienz hat die optimale Vorlauftemperatur, die sowohl auf das eigene Nutzungsverhalten als auch die übrigen Komponenten der Heizung abgestimmt sein sollte.

So lässt sich ein Maximum an Effizienz aus Ihrer Heizung

herausholen, was nicht nur die Umwelt, sondern auch die Haushaltskasse schont.

Erster Schritt: Heizkörper entlüften

Eine Voraussetzung für die optimale Ausnutzung der Heizenergie ist eine vollkommen entlüftete Heizung. Obwohl es sich eigentlich um ein geschlossenes System handelt, sammelt sich immer etwas Luft in den Heizkörpern – gerade in den oberen Stockwerken.

Zur Entlüftung sollten die Thermostate aller Heizkörper voll geöffnet werden, damit die Luft hier herausgedrückt wird. Danach öffnen Sie die Entlüftungsventile so lange, bis etwas Wasser austritt. Ein Eimer unter dem Ventil verhindert, dass Heizungswasser auf den Boden tropft.

Durch das Entlüften lässt sich mit vergleichsweise geringem Aufwand hohes Einsparpotenzial erzielen. Idealerweise führen Sie die Prozess regelmäßig vor dem Beginn einer jeden Heizsaison durch.

Effiziente Heizung: Temperatur richtig einstellen

Weiterhin ist die richtige Einstellung des Heizkörperthermostates wichtig. Häufig wird davon ausgegangen, dass die Heizung schneller heizt, wenn eine höhere Stufe gewählt wird. Dies ist allerdings nicht der Fall.

Stattdessen wird lediglich die Zieltemperatur, bis zu dem die Heizung aufheizt, reguliert. Durch ein übermäßiges Aufdrehen des Thermostates wird die gewünschte Zieltemperatur demnach nicht schneller erreicht, sondern lediglich Energie verschwendet.

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Auf dem Thermostat sind nur Zahlen aufgedruckt, die die Temperatur nicht direkt erkennen lassen, was einen nachvollziehbaren Grund hat.

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Je nach Anbringung der Heizung kann es zu einem Wärmetstau kommen, der den Thermostaten herunterregeln lässt – selbst wenn die gewünschte Raumtemperatur noch nicht erreicht ist. Üblicherweise wird eine Temperatur von 20 Grad Celsius auf Stufe 3 erreicht.

Tipp

Es ist ratsam, wenn Sie eine relativ konstante Temperatur wählen. Wird die Heizung hingegen abwechselnd stark erhitzt und dann wieder abgestellt, verringert sich automatisch die Effizienz.

Heizung richtig einstellen – geringe Vorlauftemperatur wählen

Die richtige Einstellung des Heizkörperventils ist wichtig, die passende Vorlauftemperatur aber eine Grundvoraussetzung. Eine neue Heizungsanlage wird nach dem Einbau üblicherweise nach allgemeinen Standardwerten eingestellt. Weil aber jedes Haus ein wenig anders ist, wird auf diese Weise kaum das Optimum erreicht.

In jedem Fall sollten Sie bei der Heizung die Vorlauftemperatur richtig einstellen. Welche Temperatur hierbei ratsam ist, kann an der sogenannten Heizkurve abgelesen werden. Bei einer Außentemperatur von 20 Grad Celsius beträgt die Vorlauftemperatur laut Diagramm 0 Grad Celsius.

Dieser Wert ist so zu interpretieren, dass der Heizkessel bei einer Außentemperatur, die der gewünschten Raumtemperatur entspricht, nicht heizen muss.

Nachtabsenkung anpassen

Üblicherweise sind moderne Kessel in der Lage, die Vorlauftemperatur selbst zu regulieren. Häufig tun sie das aber auf einem insgesamt zu hohen Niveau. Sie sollten deshalb durchaus probieren, die Vorlauftemperatur etwas abzusenken.

Werden die Heizkörper immer noch ausreichend warm, sparen Sie Energie – der Wärmeverlust im Heizkörper verringert sich.

Während Sie Maßnahmen wie die Entlüftung Ihrer Heizung entsprechend unserer Anleitungen problemlos selbst vornehmen können,  ist es ratsam bei der Einstellung der Vorlauftemperatur auf die Expertise eines Heizungsinstallateurs zu setzen.

Sparpotenzial nutzen

Weiteres Sparpotenzial zeigt sich bei der sogenannten Nachtabsenkung. So wird das Herabsetzen der Temperaturen zum Ende des Tages bezeichnet.

Abgesehen von einer Senkung der Heizkosten erhöht sich auch der Komfort: Bei niedrigen Temperaturen können die meisten Menschen besser schlafen.

Sie sollten dabei nach den eigenen Bedürfnissen festlegen, wann und wie deutlich die Nachtabsenkung erfolgen soll.

Besonderheiten der Fußbodenheizung berücksichtigen

Beim richtigen Einstellen der Fußbodenheizung sollten Sie beachten, dass diese Heizung auf Änderungen der Vorlauftemperatur relativ träge reagiert, weil der Boden immer auch etwas Wärme speichert.

Die Nachtabsenkung sollte früher erfolgen, dafür sollte ebenso ein zeitigeres Aufheizen am Morgen stattfinden.

Wichtig bei der richtigen Einstellung Ihrer Fußbodenheizung: Die Vorlauftemperatur fällt insgesamt gering aus; auch hier sollten Sie sich an den richtigen Wert herantasten.

Sie wollen die Einstellung doch einem Fachmann überlassen? Die jährliche Wartung ist eine gute Gelegenheit die Einstellungen gemeinsam mit dem Monteur vor Ort durchzugehen und ggf. Anpassungen vornehmen zu lassen. Wir nehmen uns gerne Zeit, bei der Wartung vor Ort Ihre individuellen Wünsche bei der Einstellung umzusetzen.

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Источник: https://www.kesselheld.de/heizung-einstellen/

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