So verkaufen Sie Ihr Haus schnell und erfolgreich

Haus verkaufen – schnell einen Käufer finden

So verkaufen Sie Ihr Haus schnell und erfolgreich

Bevor ein Haus zum Verkauf angeboten wird, sollten Sie einige Dinge klären und wichtige Unterlagen für die Anzeigenerstellung zurechtlegen.
Legen Sie sich auch direkt ein kostenloses Immowelt-Benutzerkonto an.

Gute Fotos sind wichtig

Besonders viel Mühe sollten Sie sich mit den Fotos Ihres Hauses geben. Diese Fotos sind nämlich der erste Eindruck, den der potenzielle Käufer von Ihrem Haus bekommt.

Um sein Interesse zu wecken, sollten Sie ihm sowohl Details zeigen als auch einen guten Gesamtüberblick verschaffen. Fotografieren Sie dafür das Gebäude aus verschiedenen Blickwinkeln. Für solche Außenaufnahmen ist ein blauer Himmel vorteilhaft, aber kein Muss.

Auch Innenaufnahmen von Küche, Bad und anderen Zimmern wirken bei Tageslicht besser. Besondere Ausstattungsmerkmale, die Sie in Ihrer Beschreibung erwähnen, sollten Sie ebenfalls auf Fotos zeigen.

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Fügen Sie Ihrem Exposé also auch Detailaufnahmen von Ihrem Kaminofen oder Stuck an der Decke zu.

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Bevor Sie die Kamera zücken, sollten Sie Ihr Haus auf Vordermann bringen: Ein ungemähter Rasen, unaufgeräumte Zimmer und schmutzige Fenster erwecken beim Kaufinteressenten keinen guten Eindruck.

Achten Sie bei allen Fotos auf Bildgröße und -qualität: Bilder sollten nicht kleiner als 690×518 Pixel sein und werden bestenfalls im Querformat hochgeladen.

Zu dunkel geratene Bilder sollten Sie vor dem Hochladen mit einem Bildbearbeitungsprogramm etwas aufhellen. Nach dem Hochladen können Sie die einzelnen Fotos noch beschreiben.

Wenn Sie die Dateien vor dem Hochladen entsprechend benennen, ersparen Sie sich diesen Schritt.

Energieausweis nicht vergessen

Verkäufer von Immobilien benötigen einen Energieausweis für ihr Haus. Seit 1. Mai 2014 sind Sie zudem gesetzlich dazu verpflichtet, bestimmte Kennziffern aus diesem Dokument in Immobilieninseraten, die in kommerziellen Medien veröffentlicht werden, aufzuführen:

  • Art des Ausweises (Energiebedarfsausweis oder Energieverbrauchsausweis)
  • Höhe des Energiebedarfs oder Energieverbrauchs
  • Angaben zu den Energieträgern, mit denen geheizt wird
  • Angaben zum Baujahr der Immobilie
  • Angaben zu der Energieeffizienzklasse des Hauses (dieser Wert muss aber nur aufgeführt werden, wenn der Energieausweis erst nach Inkrafttreten der EnEV-Novelle am 1. Mai 2014 ausgestellt wurde)

Spätestens beim Besichtigungstermin müssen Sie den Energieausweis den Interessenten vorlegen. Auch dann, wenn diese nicht danach fragen. Wird im Anschluss das Haus verkauft und ein Kaufvertrag abgeschlossen, muss dem Käufer der Ausweis ausgehändigt werden. Verkäufern, die sich nicht an diese gesetzlichen Vorgaben halten, droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 15.000 Euro.

Für Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, wird kein Energieausweis benötigt.

Eckdaten zusammentragen

Für die Anzeigenschaltung benötigen Hausverkäufer noch einige weitere Daten. Die folgenden Angaben zum Haus sollten Sie zusammentragen:

Wohnfläche
Zur Wohnfläche gehört die Grundfläche aller Räume, die zu Wohnzwecken genutzt werden (zum Beispiel Flur, Wohnzimmer oder Badezimmer).

Auch die Flächen von Wintergärten und sonstigen nach allen Seiten geschlossenen Räumen, wie etwa Sauna- oder Fitnessräume, werden dazugezählt. Balkone, Terrassen, Dachgärten oder Loggien dürfen höchstens zur Hälfte zur Wohnfläche dazugerechnet werden.

Nicht zur Wohnfläche gehören Flächen von Kellerräumen, Waschküchen, Bodenräumen, Trockenräumen, Heizungsräumen und Garagen. Außerdem müssen von der Wohnfläche abgezogen werden:

  • Schornsteine und Mauervorsprünge, freistehende Pfeiler und Säulen mit mehr als 0,1 Quadratmeter, die in ganzer Raumhöhe durchgehen
  • Türnischen
  • Vormauerungen und Verkleidungen, sofern ihre Grundfläche mehr als 0,1 Quadratmeter beträgt und sie eine Höhe von mehr als 1,50 Meter aufweisen

Grundstücksfläche
Die Grundstücksfläche ist der Wert, der die Gesamtgröße eines Grundstücks angibt. Der Wert kann aus dem Grundbucheintrag oder dem Lageplan entnommen werden.

Baujahr
Als Baujahr einer Immobilie gilt immer das Jahr der Bezugsfertigstellung. Wurde ein Haus komplett zerstört, gilt das Jahr des Wiederauaus als Baujahr.

Sanierungsstand des Hauses
Bevor sie das Haus verkaufen, sollten Besitzerden Sanierungsstand detailliert auflisten: Ist das Haus gedämmt? Wie wird es beheizt? Wann wurden zuletzt die Fenster, die Elektrik oder die Leitungen erneuert? etc.

Ausstattung und Merkmale
Zur Ausstattung einer Immobilie zählen Einbauten, die zum Haus gehören (zum Beispiel die Sauna im Keller), aber auch die Qualität der Bauweise sowie verwendete Materialien. Hat das Haus einen Garten mit Terrasse? Wurde im Wohnzimmer Parkett oder Teppich verlegt? Mit welcher Technik ist das Haus ausgestattet?

Laufende Kosten
Dazu zählen alle Kosten, die regelmäßig anfallen und die nach dem Kauf auf den neuen Eigentümer zukommen:

  • Kosten für Wasserversorgung
  • Kosten für Entwässerung
  • Kosten für Heizung
  • Kosten für Müllabfuhr und Straßenreinigung
  • Grundsteuer
  • Wohngebäudeversicherung

Beschränkungen
Sie müssen auch etwa bestehende Bau- und Nutzungsbeschränkungen offen legen – zum Beispiel bei Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen oder die öffentlich gefördert wurden (sozialer Wohnungsbau).

Unterlagen zusammenstellen

Neben den wichtigen Angaben zum Haus sollten Sie auch einige Unterlagen für den Interessenten bereithalten. Dazu zählen der Grundbuchauszug, die Flurkarte und eine Grundrisszeichnung der einzelnen Etagen. Investitionen und Modernisierungen sollten Sie am besten mit Rechnungen belegen.

Liegt eine Wohnflächenberechnung oder ein Wertgutachten vor, dürfen diese Papiere natürlich auch nicht fehlen. In der Regel geht auch die Gebäudeversicherung an den neuen Eigentümer über, daher sollte auch der Gebäudeversicherungsschein bereitgelegt werden.

Denn: Vollständige und aussagekräftige Unterlagen machen Eindruck und helfen beim Hausverkauf.

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Ihr Benutzerkonto bei immowelt.de ist angelegt und Sie haben alle wichtigen Unterlagen zusammengetragen. Nun können Sie die Online-Anzeige aufgeben.

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So geht’s:

1. Klicken Sie auf den Button Anzeige aufgeben, oben auf dieser Seite.

2. Tragen Sie zunächst unter dem Reiter Allgemein alle Eckdaten zu Ihrer Immobilie ein: Um welche Immobilienart handelt es sich? In welchem Ort steht die Immobilie? Außerdem müssen Sie Ihr Exposé mit einer Überschrift versehen. Beschreiben Sie darin kurz und prägnant, was Ihr Haus ausmacht. Zum Beispiel: Einfamilienhaus mit Terrasse in bester Lage

3. Unter dem Reiter Daten & Beschreibung können Sie nun Ihre Immobilie genauer beschreiben. Die Informationen haben Sie ja bereits zusammengetragen:

  • Bei den Basisdaten können Sie Angaben zu Wohnfläche, Grundstücksfläche, Baujahr oder der Zimmeranzahl machen. Auch den gewünschten Verkaufspreis können Sie angeben. Hier sollten Sie auch die Kennwerte aus dem Energieausweis aufführen. Zudem können Angaben zu Bausubstanz und Energie sowie zu Ausstattungsmerkmalen gemacht werden. Hierzu stehen Ihnen vorgegebene Listen zur Verfügung, in denen Sie das Relevante nur noch anhaken müssen.
  • Unter Beschreibung haben Sie ausreichend Platz, um Ihr Objekt in eigenen Worten ausführlich zu beschreiben. Außerdem können Sie Hinweise zu Besichtigungsterminen machen.

4. Weiter geht es mit dem Reiter Anlagen. Hier können Sie nun Bilder und PDF-Dokumente wie den Energieausweis hinzufügen oder ein -Video einbinden.

Das erste Bild wird in der Suchergebnisliste angezeigt. Es sollte das beste und aussagekräftigste sein, schließlich sehen Kaufinteressenten bei Ihrer Suche auf immowelt.

de und bei ihren Suchaufträgen per Mail dieses Bild als erstes.

5. Sind alle Bilder hochgeladen und alle Felder ausgefüllt, können Sie die Anzeige veröffentlichen. Veröffentlichen Sie zum ersten Mal eine Anzeige auf immowelt.

de, müssen Sie sich vorher registrieren. Sind Sie bereits Kunde, müssen Sie sich an dieser Stelle einloggen.

Sie können nun auch festlegen, ob Ihre Anzeige sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden soll.

Wählen Sie dabei eine passende Anzeigenlaufzeit: Ein Haus verkauft sich schneller, wenn es in gutem Zustand, nachgefragter Lage und mit einem realistischen Preis angeboten wird. Die meisten Häuser werden jedoch mindestens 3 Monate angeboten, bis sich der passende Käufer findet.

Anschließend wählen Sie aus verschiedenen Möglichkeiten Ihre bevorzugte Bezahlungsart aus. Bezahlt wird erst beim Freischalten der Anzeige.

Ein Haus zu verkaufen dauert meist um einiges länger als es zu vermieten. Natürlich spielen dabei auch Faktoren wie die Ausstattung, die Konditionen, zu denen das Haus angeboten wird, sowie die Region eine Rolle. Ist ein Käufer gefunden, geht es mit folgenden Schritten weiter:

1. Notar bereitet Kaufvertrag vor

Der Notar erstellt den Entwurf eines Kaufvertrags und stimmt diesen mit den Beteiligten ab. Im Kaufvertrag muss aufgeführt werden, wer Käufer und Verkäufer sind und welches Haus genau verkauft wird.

Der Vertrag muss daher eine Baubeschreibung, die Lage, eine Grundstücksbeschreibung und einen Auszug aus dem Grundbuch enthalten. Ebenso muss der exakte Kaufpreis sowie das Fälligkeitsdatum aufgeführt werden. Auch das Bankkonto, auf das die Zahlung eingeht, muss benannt werden.

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Es ist auch ratsam, einen Gewährleistungsausschluss für nicht bekannte Mängel im Vertrag zu definieren. In der Regel gibt es kein Rücktrittsrecht, sobald der Kaufvertrag unterzeichnet ist. Daher ist es wichtig, zu klären, unter welchen Umständen der Käufer trotzdem zurücktreten kann.

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Wird der Übergabetermin nicht eingehalten, kann eine Vertragsstrafe geltend gemacht werden, sofern sie vertraglich festgehalten wurde.

2. Notar erklärt Vertrag

Weil Grundstückskaufverträge sehr komplex sind, hat der Gesetzgeber vorgesehen, dass alle am Hausverkauf Beteiligten von einem Notar unabhängig beraten werden. Vor der Vertragsunterzeichnung liest der Notar den Vertrag im exakten Wortlaut vor und erklärt beiden Parteien etwaige Punkte, die für Unklarheit sorgen könnten.

3. Grundbucheintrag

Damit die Immobilie wirksam vom Verkäufer auf den Käufer übertragen wird, ist eine Eintragung ins Grundbuch notwendig.

Weil das aber einige Zeit in Anspruch nehmen kann, lässt der Notar zunächst den sogenannten Auflassungsvermerk ins Grundbuch eintragen. Mit diesem Vermerk kann das Haus nicht noch einmal verkauft werden.

Hat der Käufer den Kaufpreis sowie die Grunderwerbssteuer gezahlt, wird der neue Eigentümer ins Grundbuch eingetragen.

Die Übergabe – das gilt es zu beachten

Während der Übergabe sollte Sie als Verkäufer ein detailliertes Übergabeprotokoll erstellen. So können Sie sich vor Nachforderungen der Käufer nach dem Hausverkauf schützen.

Mit dem Haus muss der Verkäufer auch alle dazugehörigen Unterlagen an den neuen Eigentümer aushändigen. Auch sollten Abnahmeprotokolle und Unterlagen, zum Beispiel zur Heizungsanlage, übergeben werden. Alle überreichten Dokumente sollten Sie im Übergabeprotokoll vermerken.

Wichtig: Bevor der vollständige Kaufpreis nicht bei Ihnen eingegangen ist, sollte der Schlüssel nie übergeben werden.

Rechte und Pflichten beim Hausverkauf

Auf beiden Seiten gehen beim Verkauf eines Hauses gewisse Rechte und Pflichten einher:

Rechte und Pflichten des Käufers

  • Wurde dem Käufer bereits vor der Eigentumsumschreibung im Grundbuch der Schlüssel zur Immobilie übergeben, ist er ab diesem Zeitpunkt Besitzer der Immobilie. Er haftet daher auch für etwaige Verschlechterungen an der Immobilie.
  • Der notarielle Kaufvertrag ist bindend und verpflichtet den Käufer die Immobilie samt aller steuerlichen Pflichten und Belastungen zu übernehmen. Sogar dann, wenn er die erforderliche Finanzierung für den Erwerb nicht erhalten hat.

Rechte und Pflichten des Verkäufers

  • Der Verkäufer darf ihm bekannte Mängel an der Immobilie nicht verschweigen.
  • Kommt der Käufer seiner Verpflichtung zur Abnahme der gekauften Immobilie sowie der Zahlung des Kaufpreises nicht nach, hat der Verkäufer unter Umständen ein Recht auf die Rückabwicklung des Immobilienkaufvertrags und Schadensersatz.

Kosten für den Verkäufer

Im Normalfall trägt die Kosten für Notar und Grundbucheintrag der Käufer. Auf den Hausverkäufer könnte allerdings die sogenannte Spekulationssteuer auf den durch den Verkauf erzielten Gewinn zukommen. Das ist dann der Fall, wenn das nicht selbstgenutzte Haus weniger als zehn Jahre Ihr Eigentum war.

Ausnahme: Bevor Sie das Haus verkaufen, haben Sie als Eigentümer mindestens zwei Jahre selbst in dem Haus gelebt. Dann greift die Sonderregelung zur Eigennutzung und Sie werden von der Steuer befreit.

Haus verkaufen mit oder ohne Makler?

Oft beauftragen Eigentümer einen Makler, um ihr Haus zu verkaufen. Das kann einige Vorteile mit sich bringen: Immobilienprofis entlasten Eigentümer bei dem enormen Arbeits- und Organisationsaufwand, der hinter einem Verkauf steckt. Außerdem sind sie Marketingexperten, kennen den Markt und helfen, einen realistischen Verkaufspreis zu bestimmen.

Wird ein Makler beauftragt, kann frei entschieden werden, wer die Provision zahlt. In vielen Fällen trägt sie der Käufer oder beide Vertragsparteien teilen sie sich. Je nach Region liegt die Maklercourtage zwischen drei und sieben Prozent des Kaufpreises plus Mehrwertsteuer.

Hier können Sie nach dem passenden Makler in Ihrer Region suchen, wenn Sie Ihr Haus verkaufen möchten.

Источник: https://www.immowelt.de/anbieten/haus-verkaufen

Haussuche: So klappt’s mit den vier Wänden fürs Leben!

So verkaufen Sie Ihr Haus schnell und erfolgreich

Die Entscheidung ist gefallen, Sie wollen ein eigenes Zuhause! Und los geht‘s mit der Suche nach einem geeigneten Objekt. Schnell stellen Sie fest: Mit dem Wunsch nach einem Eigenheim sind Sie leider nicht alleine.

Die Konkurrenz ist groß, der Immobilienmarkt gerade in Ballungsgebieten zurzeit oft unübersichtlich, die Immobilienpreise scheinen immer weiter zu steigen. Wer sich nicht streckt und die Komfortzone verlässt, muss unter Umständen ziemlich viel Zeit in die Haussuche investieren. Unsere Tipps sollen Sie dazu animieren, auch mal ungewöhnliche Wege zu beschreiten.

Eigeninitiative ist gefragt! Je mehr Sie sich bei der Haussuche ins Zeug legen, desto größer ist Ihre Chance, günstig und schnell an Ihr Traumhaus zu kommen.

Unsere Tipps und Tricks zur Immobiliensuche

Eine gute Vorbereitung ist bei der Haussuche das A und O.

Wer nicht weiß, wonach er eigentlich sucht, wie viel Haus er sich leisten kann und wo er wohnen will, der braucht gar nicht erst nach geeigneten Objekten zu suchen.

Bevor Sie sich also ins Abenteuer Haussuche stürzen, ist erstmal Hausaufgabenmachen angesagt. Wir zeigen Ihnen hier, welche Schritte in welcher Reihenfolge sinnvoll sind und geben gleichzeitig wertvolle Tipps dazu.

Großzügig sollte das Haus sein, mit hübschem Garten, gerne unterkellert, und ein Wintergarten wäre auch nicht schlecht? Genaue Vorstellungen davon, was in Sachen Haussuche Ihr Typ ist, sind natürlich nicht verkehrt. Trotzdem raten wir, legen Sie sich nicht von vorneherein auf einen bestimmten Immobilientypen fest.

Richtig gelesen, nicht festlegen. Natürlich stellen Sie sich anfangs die Fragen: Haus oder Wohnung, Reihenhaus oder Bungalow, Parkanlage oder Handtuchgarten? Wer sich aber in seiner Vorstellung zu eng begrenzt, sucht mit hoher Wahrscheinlichkeit gerade in Metropolregionen sehr lange nach dem geeigneten Zuhause.

Dabei werden Sie vielleicht auch glücklich, wenn Sie nicht im großzügigen Einfamilienhaus mit Wintergarten landen, sondern in der Eigentumswohnung mit Dachterrasse. Je weniger Sie sich in Ihre eigene Vorstellung verbeißen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie zügig ein Eigenheim finden.

Es kommt nicht immer auf die Lage an: Vom Szene-Kiez verabschieden

Auch, wenn’s weh tut: Verabschieden Sie sich vom Eigenheimkauf-Szene-Kiez. So nennt unsere Spezialistin Sandra Lieder bestimmte Gegenden in Ballungsgebieten, in denen aktuell nahezu jeder ein Eigenheim kaufen möchte.

Diese Kieze haben sich in letzter Zeit immer weiter vom Zentrum der Städte in die Speckgürtel verlagert.

Ob Stahnsdorf bei Berlin, Ahrensburg bei Hamburg oder Geltendorf bei München, wenn selbst kleine Reihenhäuser die halbe Million Euro locker hinter sich gelassen haben, kann es sich lohnen, mit der Haussuche noch ein paar Kilometer weiter auszuweichen.

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Oft klingen die Gemeindenamen 20 oder 30 Kilometer weiter zwar nicht mehr ganz so glamourös. Dafür schonen sie Ihr Erspartes, weil die Immobilien hier nochmal deutlich günstiger sind. Achten Sie dabei nur auf eine für Sie akzeptable Infrastruktur, vor allem auf die Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs, von Schulen, Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten.

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Viele Interessenten machen den Fehler, sich Immobilien anzusehen, bevor sie wissen, was sie sich eigentlich leisten können. Typischerweise begegnet Ihnen genau dann die Liebe auf den ersten Blick im Betongewand.

Doch die Konkurrenz schläft nicht: Mitbewerber sind unter Umständen besser vorbereitet und geben bereits Gebote ab, während Sie noch zweifeln, ob Sie den Kaufpreis stemmen können.

Stürzen Sie sich nicht blindlinks in die Haussuche, um dann bei der ersten Immobilie kopflos mitzubieten. Lassen Sie sich schon vor der Haussuche beraten.

Unsere Spezialisten für Baufinanzierung betrachten im ersten Schritt Ihre finanzielle Situation, indem sie eine fundierte Haushaltsrechnung aufstellen und ermitteln auf diese Weise Ihr mögliches Budget.

Mit diesem Wissen im Rücken können Sie dem Verkäufer Ihrer Traumimmobilie direkt nach der ersten Besichtigung selbstsicher Avancen, oder besser gesagt ein Angebot, machen. Zudem kennen Sie Ihre finanziellen Grenzen dann ganz genau und wissen, welche Sie besser nicht überschreiten sollten.

Einen ersten, groben Überblick über Ihre finanziellen Möglichkeiten bietet Ihnen übrigens auch unser Budgetrechner.

Wissen ist die halbe Miete, aber die wollen Sie ja gar nicht mehr zahlen. Fest steht, ein Hauskauf erfordert einiges an fachlichem Know-how, um wichtige Entscheidungen mit einem guten Bauchgefühl treffen zu können.

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Nicht jeder erkennt auf den ersten Blick, ob die Feuchtigkeit im Keller harmlos ist oder in die Kategorie „schwerwiegende Mängel“ gehört. Hat Ihnen das Haus nach der ersten Besichtigung gefallen, dann bitten Sie um einen zweiten Termin und holen Sie sich einen Fachmann hinzu.

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Baugutachter gehen mit Ihnen gemeinsam durch die Räume und erläutern Ihnen im Nachgang mündlich, mit welchem Sanierungsbedarf zu rechnen ist. Die Kosten für eine solche Begleitung liegen meist bei 400 bis 500 Euro.

Anschließend wissen Sie genau, ob der Kaufpreis angemessen ist, oder ob Sie lieber die Finger von diesem Objekt lassen sollten.

Bei der Haussuche ist Minimalismus der verkehrte Weg. Richten Sie sich Suchagenten bei allen großen Immobilienbörsen ein. Diese versorgen Sie automatisch per E-Mail mit neuen Immobilienangeboten in der favorisierten Gegend. Denn wer denkt, mit einem einzigen Suchagenten sei es getan, weil alle Online-Börsen ohnehin über dieselben Angebote verfügten, der irrt.

Das Portfolio ist in der Tat sehr unterschiedlich. Private Inserenten und Makler haben ganz verschiedene Vorlieben in Bezug darauf, bei welchen Anbietern sie die Angebote platzieren. Deshalb gibt es bei keiner Börse einen allumfassenden Marktüberblick.

Wer nicht mit Angeboten zugemüllt werden möchte, richtet sich einfach für die Haussuche eine eigene E-Mail-Adresse ein, die sich nach dem Immobilienkauf ja wieder löschen lässt.

Makler verfügen stets über einen eigenen Interessentenpool und inserieren nur solche Objekte in Online-Immobilienbörsen, die sie vorher nicht auf direktem Wege losgeworden sind. Somit spiegeln die Immobilienbörsen den Angebotsmarkt niemals vollständig wider. Damit dienen sie Ihnen vor allem dazu, sich einen ersten, sehr groben Überblick zu verschaffen.

Wer eine Immobilie auf dem Land sucht, hat mit Sicherheit gute Chancen, einen Privatverkäufer zu finden. Je näher Sie bei Ihrer Haussuche jedoch an die allseits beliebten Gebiete heranrücken, desto wahrscheinlicher gibt’s das Traumhaus nur vom Makler.

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Und das wiederum heißt: Hallo, Maklercourtage! Sind Sie auf eine beliebte Lage festgelegt, dann drehen Sie den Spieß um. Wenn Sie ohnehin einen Makler bezahlen müssen, dann lassen Sie ihn doch einfach direkt für sich arbeiten.

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Und wozu sich auf einen beschränken, wenn Sie mehrere haben können?

Machen Sie aber allen Maklern von Beginn an klar, dass Sie keine Exklusivverträge mit ihnen abschließen werden. Sonst dürfen Sie nicht mit mehreren Maklern zusammenarbeiten. Und keine Angst vor den Kosten. Solange die Makler keine Immobilie für Sie finden, entstehen keine Gebühren. Erst, wenn es zum Abschluss eines Kaufvertrags kommt, hat der Makler Anspruch auf seine Vergütung.

Privatanbieter inserieren ihre Immobilienofferten gern bei Kleinanzeigenportalen wie beispielsweise ebay. Richten Sie sich also auch hierfür einen Zugang ein und behalten Sie die Angebote im Blick. Die ältere Generation hat außerdem ein Faible für Wochenzeitungen.

Zieht der Verkäufer vielleicht aus seinem Haus ins altersgerechte Wohnen um, schaltet er altersbedingt womöglich eher eine Zeitungsanzeige, um Käufer zu finden. Denn Online-Börsen sind oft nur etwas für die Jüngeren. Die verkaufswilligen Silver Surfer sind nach wie vor in der Minderheit.

Diese Wege mögen zunächst etwas altmodisch erscheinen, können aber auf Haussuche äußerst effektiv sein.

Eigene Inserate sind ebenfalls ein probates Mittel, um die Aufmerksamkeit von Verkäufern und Maklern auf Ihre Haussuche zu lenken.

Ob Aushänge in Supermärkten, Online-Wohnbörsen oder sogar Postwurfsendungen: Platzieren Sie Ihre Annonce dort, wo Sie wohnen möchten, und wo sie auch gesehen wird.

Mit der eigenen, zu Fuß verteilten Postwurfsendung erreichen Sie unter Umständen ebenfalls eine ganze Menge verkaufswillige Menschen, die vielleicht nur noch einen kleinen Anstoß brauchen.

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Machen Sie ordentlich Eigenwerbung! Je persönlicher, authentischer und ansprechender Ihre Anzeige inhaltlich und optisch gestaltet ist, desto besser. Auch Humor hilft hierbei weiter.

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Bringen Sie die Leser zum Schmunzeln! Immer dran denken: Sie selbst würden die leerstehende Wohnung nebenan ja vielleicht auch lieber an einen originellen, sympathischen Mitmenschen als an einen einfallslosen Langweiler verkaufen. Natürlich können Sie für einen erfolgreichen Tipp auch eine Belohnung in Aussicht stellen.

Es muss ja nicht gleich immer Geld sein, manchmal tut es auch ein Kasten Bier. Werden Sie also kreativ – es steigert in jedem Fall die Chancen auf einen Treffer.

Erzählen Sie Gott und der Welt, dass Sie ein Haus suchen! Viele Immobilien werden unter der Hand vermittelt, und das kann eine gute Chance auf eine günstige Gelegenheit sein.

Wenn Ihnen bereits eine Wohngegend vorschwebt, in der Sie gern leben möchten, spricht außerdem nichts dagegen, einfach mal einen Spaziergang zu machen und das Gespräch mit Anwohnern zu suchen.

So erfahren Sie mit etwas Glück mehr über das Wohngebiet und erhalten eventuell sogar einen heißen Tipp, wo gerade eine Immobilie zum Verkauf steht.

Gehen Sie dabei aber nicht zu penetrant vor! In den Abendstunden zu klingeln, um anschließend bohrende Fragen über die Nachbarschaft zu stellen, ist eventuell keine so gute Idee.

Am Wochenende und nachmittags ist tendenziell ein ganz guter Zeitpunkt, denn da widmen sich viele Hausbesitzer der Gartenarbeit und sind in ihren Vorgärten anzutreffen. Sie anzusprechen erfordert etwas Mut und Fingerspitzengefühl.

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Das Engagement wird aber mit wertvollen Informationen belohnt, die Sie bei der Haussuche entscheidend vorwärts bringen können.

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Die Haussuche ist ein komplexes Thema, bei dem es viel zu bedenken gibt. Von der Vorbereitung bis zum Kaufgebot sind es viele Schritte.

Um Ihnen den Überblick zu erleichtern, haben wir eine Checkliste erstellt, die Sie als kleinen Reminder ausdrucken und an den Kühlschrank hängen können.

So vergegenwärtigen Sie sich stets die einzelnen Punkte, die ansonsten im Eifer des Gefechts gern in Vergessenheit geraten.

Checkliste: Unsere Tipps zur Haussuche

Nach der Haussuche ist vor dem Hauskauf: Haben Sie die Haussuche erfolgreich abgeschlossen und sich für mehrere Häuser zur Besichtigung entschieden, steht der Kauf bevor.

Dafür sollten Sie sich in jedem Fall viel Zeit nehmen und das potentielle neue Eigenheim auf Herz und Nieren prüfen.

Haben Sie sich dann für eine Immobilie entschieden, helfen Ihnen unsere 10 Hauskauf Tipps bei der weiteren Vorgehensweise.

Источник: https://www.drklein.de/haussuche.html

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